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Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Vielleicht ist es das falsche Forum, um die Frage nach Ethik zu stellen. Aber ich mache es trotzdem: Denkt ihr, dass es ethisch vertretbar ist, im Bereich "künstliche Intelligenz" zu arbeiten und damit dazu beizutragen, dass diese verstärkt eingesetzt wird. Momentan sind KI-Anwendungen noch nicht gefährlich, aber es ist absehbar, dass in einigen Jahren enormer Schaden damit angerichtet werden kann. Natürlich versucht man jetzt, dass irgendwie mit Gesetzen zu regeln. Aber es ist die Frage, ob das überhaupt geht. Im Falle der Atomkraft mußte es erst mehrere schlimme Reaktorkatatstrophen und Hiroshima geben, bis die Menschheit sich von dieser Technologie (die ja auch ihre Vorteile hat!) abgewandt hat.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Die Menschheit hat sich nicht von der Atomkraft abgewandt. Eigentlich ist das nur in Deutschland wegen Merkel der Fall. Sogar in Japan nutzt man das weiter. Auch die anderen europäischen Länder setzen die Atomkraft weiter ein, weil das für die CO2 Bilanz gut ist.

Bzgl. Künstliche Intelligenz ist Deutschland doch total abgehangen. Die Entwicklung treiben die USA und China. Ein Job in Deutschland ist da so unbedeutend, da brauchst Du Dir keine ethischen Gedanken machen.

Künstliche Intelligenz ist tatsächlich kein neues Thema. Schon in den 1980er Jahren gab es dafür eine spezialisierte Programmiersprache. Prolog.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Vielleicht ist es das falsche Forum, um die Frage nach Ethik zu stellen. Aber ich mache es trotzdem: Denkt ihr, dass es ethisch vertretbar ist, im Bereich "künstliche Intelligenz" zu arbeiten und damit dazu beizutragen, dass diese verstärkt eingesetzt wird. Momentan sind KI-Anwendungen noch nicht gefährlich, aber es ist absehbar, dass in einigen Jahren enormer Schaden damit angerichtet werden kann. Natürlich versucht man jetzt, dass irgendwie mit Gesetzen zu regeln. Aber es ist die Frage, ob das überhaupt geht. Im Falle der Atomkraft mußte es erst mehrere schlimme Reaktorkatatstrophen und Hiroshima geben, bis die Menschheit sich von dieser Technologie (die ja auch ihre Vorteile hat!) abgewandt hat.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Das ist interessant, was du schreibst. Aber irgendwie bringt es mich nicht weiter. Man möchte beruflich ja etwas sinnvolles machen und bei der KI stellt sich mir schon die Frage, ob diese Technologie langfristig zu beherrschen ist und dem Menschen mehr Nutzen als Schaden stiftet. Es geht übrigens auch nicht um einen KI-Job in Deutschland, sondern in Kanada.

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Die Menschheit hat sich nicht von der Atomkraft abgewandt. Eigentlich ist das nur in Deutschland wegen Merkel der Fall. Sogar in Japan nutzt man das weiter. Auch die anderen europäischen Länder setzen die Atomkraft weiter ein, weil das für die CO2 Bilanz gut ist.

Bzgl. Künstliche Intelligenz ist Deutschland doch total abgehangen. Die Entwicklung treiben die USA und China. Ein Job in Deutschland ist da so unbedeutend, da brauchst Du Dir keine ethischen Gedanken machen.

Künstliche Intelligenz ist tatsächlich kein neues Thema. Schon in den 1980er Jahren gab es dafür eine spezialisierte Programmiersprache. Prolog.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Vielleicht ist es das falsche Forum, um die Frage nach Ethik zu stellen. Aber ich mache es trotzdem: Denkt ihr, dass es ethisch vertretbar ist, im Bereich "künstliche Intelligenz" zu arbeiten und damit dazu beizutragen, dass diese verstärkt eingesetzt wird. Momentan sind KI-Anwendungen noch nicht gefährlich, aber es ist absehbar, dass in einigen Jahren enormer Schaden damit angerichtet werden kann. Natürlich versucht man jetzt, dass irgendwie mit Gesetzen zu regeln. Aber es ist die Frage, ob das überhaupt geht. Im Falle der Atomkraft mußte es erst mehrere schlimme Reaktorkatatstrophen und Hiroshima geben, bis die Menschheit sich von dieser Technologie (die ja auch ihre Vorteile hat!) abgewandt hat.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Ich beteilige mich auch mal.
Neuronale Netzen ist ein Bereich in KI und ist nichts anderes als eine nummerische Optimierung, die schon seit 100 Jahren von Ingenieuren, etc. verwendet wird. Die Mathematik hinter ein ANN ist zwar schon noch schwerer als Schulmathematik. Aber wer schon mal ein Ingenieurstudium (oder besser noch ein naturwissenschaftliches Studium) gemacht hat, wird das eher einfach finden.
Also KI ist für mich ein Kunstwort und verpackt nur das alte Wissen in eine schöne Verpackung.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Ich beteilige mich auch mal.
Neuronale Netzen ist ein Bereich in KI und ist nichts anderes als eine nummerische Optimierung, die schon seit 100 Jahren von Ingenieuren, etc. verwendet wird. Die Mathematik hinter ein ANN ist zwar schon noch schwerer als Schulmathematik. Aber wer schon mal ein Ingenieurstudium (oder besser noch ein naturwissenschaftliches Studium) gemacht hat, wird das eher einfach finden.
Also KI ist für mich ein Kunstwort und verpackt nur das alte Wissen in eine schöne Verpackung.

Schon klar. Aber heute gibt es viel mehr Daten, die man mit den "alten" Methoden bearbeiten kann. Alles wird vernetzbar.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Meine 2 cents: KI in bspw. Forschung mehr als wichtig. Wer die grausam schlechten Chatbots von Versicherern gesehen hat, kann das Wort KI nicht ganz glauben. Ich will auch mal das selbstfahrende Auto sehen, dass durch falsch ausgeschilderte deutsche Baustellen fährt.

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Ich beteilige mich auch mal.
Neuronale Netzen ist ein Bereich in KI und ist nichts anderes als eine nummerische Optimierung, die schon seit 100 Jahren von Ingenieuren, etc. verwendet wird. Die Mathematik hinter ein ANN ist zwar schon noch schwerer als Schulmathematik. Aber wer schon mal ein Ingenieurstudium (oder besser noch ein naturwissenschaftliches Studium) gemacht hat, wird das eher einfach finden.
Also KI ist für mich ein Kunstwort und verpackt nur das alte Wissen in eine schöne Verpackung.

Schon klar. Aber heute gibt es viel mehr Daten, die man mit den "alten" Methoden bearbeiten kann. Alles wird vernetzbar.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Ich beteilige mich auch mal.
Neuronale Netzen ist ein Bereich in KI und ist nichts anderes als eine nummerische Optimierung, die schon seit 100 Jahren von Ingenieuren, etc. verwendet wird. Die Mathematik hinter ein ANN ist zwar schon noch schwerer als Schulmathematik. Aber wer schon mal ein Ingenieurstudium (oder besser noch ein naturwissenschaftliches Studium) gemacht hat, wird das eher einfach finden.
Also KI ist für mich ein Kunstwort und verpackt nur das alte Wissen in eine schöne Verpackung.

Naja die Grundlagen sind zwar sehr alt aber aber das kann man über Alles sagen da alles. Wenn man so argumentiert gab es schon sehr lange keine neuen Erkenntnisse da alles irgendwie auf "altem Wissen" basiert. Denn in sehr wenigen Bereichen hat sich in den letzen Jahren so viel getan wie im Bereich des maschinellen lernen und zwar nicht nur an der Hardware.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Angst vor der KI, die die Welt übernimmt muss man nicht haben. KI wird sicher einige repetetive Jobs einfacher machen, gerade in der Verwaltung. Das ist imho in jeder Hinsicht ethisch einwandfrei, wir müssten nur endlich die Produktivitätssteigerungen an die Menschen weitergeben und aufhören zu denken, dass jeder Mensch einen 40h braucht. Da sind wir eigentlich schon produktivitätsmäßig drüber hinweg, nur das Wirtschaftssystem steckt noch im Industriezeitalter fest.

Es gitb natürlich Systeme, wo KI Vorurteile lernt, weil die Menschen eben welche haben, da muss man aufpassen, aber nichts was es nicht lösbar ist. Echte Intelligenz, so wie der Laie sich das vorstellt, ist aktuell noch nicht abzusehen. Da sind wir noch weit entfernt.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Du bist wahrscheinlich auch schon öfters in Kanada gewesen? Mach es! Was besseres kann Dir kaum passieren, wenn Du die richtigen Grundlagen dafür hast. Also nicht BWL ...

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Das ist interessant, was du schreibst. Aber irgendwie bringt es mich nicht weiter. Man möchte beruflich ja etwas sinnvolles machen und bei der KI stellt sich mir schon die Frage, ob diese Technologie langfristig zu beherrschen ist und dem Menschen mehr Nutzen als Schaden stiftet. Es geht übrigens auch nicht um einen KI-Job in Deutschland, sondern in Kanada.

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Die Menschheit hat sich nicht von der Atomkraft abgewandt. Eigentlich ist das nur in Deutschland wegen Merkel der Fall. Sogar in Japan nutzt man das weiter. Auch die anderen europäischen Länder setzen die Atomkraft weiter ein, weil das für die CO2 Bilanz gut ist.

Bzgl. Künstliche Intelligenz ist Deutschland doch total abgehangen. Die Entwicklung treiben die USA und China. Ein Job in Deutschland ist da so unbedeutend, da brauchst Du Dir keine ethischen Gedanken machen.

Künstliche Intelligenz ist tatsächlich kein neues Thema. Schon in den 1980er Jahren gab es dafür eine spezialisierte Programmiersprache. Prolog.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Vielleicht ist es das falsche Forum, um die Frage nach Ethik zu stellen. Aber ich mache es trotzdem: Denkt ihr, dass es ethisch vertretbar ist, im Bereich "künstliche Intelligenz" zu arbeiten und damit dazu beizutragen, dass diese verstärkt eingesetzt wird. Momentan sind KI-Anwendungen noch nicht gefährlich, aber es ist absehbar, dass in einigen Jahren enormer Schaden damit angerichtet werden kann. Natürlich versucht man jetzt, dass irgendwie mit Gesetzen zu regeln. Aber es ist die Frage, ob das überhaupt geht. Im Falle der Atomkraft mußte es erst mehrere schlimme Reaktorkatatstrophen und Hiroshima geben, bis die Menschheit sich von dieser Technologie (die ja auch ihre Vorteile hat!) abgewandt hat.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Atomkraft neben AI zu stellen ist schon ein ziemlich an den Haaren herbeigezogener Vergleich. Äpfel und Birnen...
Warum sollte AI Forschung moralisch fragwürdig sein? Für Einsetzungsbeschränkungen und Bewertung davon soll der Staat sich was einfallen lassen, alles andere ist ja wohl egal. Ich nehme mal stark an, dass du mit dem moralischen Mimimi sowieso nicht in einem Rüstungsunternehmen oder Ähnlichem an Themen wie automatischer Zielerkennung oder so arbeitest.
Davon ganz abgesehen, bei etwas die moralische Vertretbarkeit in Frage zu stellen, weil es sowohl zum Guten als auch zum Schlechten genutzt werden kann, ist völliger Unsinn. Damit könnte man so ziemlich alles als moralisch fragwürdig darstellen.
Ein Arzt kann seine medizinischen Kenntnisse zum morden, Organe stehlen etc. nutzen - würdest du deswegen eine Karriere als Arzt moralisch anzweifeln? Wohl kaum.
Es gibt kein Schwarz-Weiß, so ziemlich alles kann je nach Absicht des Akteurs zum Guten und Schlechten genutzt werden, dementsprechend ist die Frage, ob allgemein ein Job in AI moralisch vertretbar sei, hinfällig und nicht zu beantworten

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Jede Technologie hat gute und schlechte Seiten. Was es bei KI wird, weiß man noch nicht. KI gibt es ja auch in verschiedenen Ausprägungen (ANI - Narrow, AGI - General, ASI - Super) und sie verändert unsere Welt jetzt schon. Jeder Algorithmus (Youtube) ist zum Beispiel eine ANI.

Wichtige KI-Forscher drängen eher darauf, dass es bestimmte Regeln gibt um die Risiken einer bösen ASI zu verhindern. Ich kann dazu das Buch "Leben 3.0" von Max Tegmark empfehlen, der geht genau auf die Punkte gute und schlechte KI ein und organisiert auch Roundtables dazu.

Gut oder schlecht im Sinne von "alle einfachen Jobs werden von KI erledigt und wir werden alle arbeitslos" ist für mich auch so eine Debatte, wie über den Webstuhl. Man kann Fortschritt nicht aufhalten und am Ende wird es neue Jobs geben und unser aller Lebensqualität steigern. Insofern würde ich er erstmal keine ethischen Bedenken sehen in einem KI-Unternehmen zu arbeiten.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Teslas bringen heute noch Dinge durcheinander, die einem Menschen nie passieren würden. Mehr als ein Datenbankabgleich ist das doch alles nicht. Hat mit Intelligenz alles nix zu tun was wir da heute haben.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Was ist mit Mahnungen, die etwa von Christoph von der Malsburg kommen: "Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI."

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Du könntest es auch aus folgender Sicht sehen: Anwendungen mit KI wird es in Zukunft sowieso geben, ob du dich daran beteiligst oder nicht. Wenn du Sorge hast, dass das ganze Thema in eine falsche Richtung abdriftet, kannst du definitiv mehr Einfluss nehmen, wenn du in dem Bereich arbeitest.

Im Übrigen halte ich deine Befürchtungen aber auch für unbegründet. Es gibt in meinen Augen nicht die eine 'Künstliche Intelligenz', sondern ja bekanntlicherweise eine Vielzahl an unterschiedlichen Algorithmen. Diese alle über einen Kamm zu scheren und für gefährlich zu erklären greift in meinen Augen etwas zu kurz. Dass es vereinzelte Anwendungen mit KI geben wird (bzw. gegeben hat), die aufgrund von mangelnder Sicherheitsvorkehrungen Schaden anrichten werden, ist in meinen Augen nicht zu verhindern und Teil des Lernprozesses wie wir als Gemeinschaft mit diesen Anwendungen umzugehen haben.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Meine Sicht:
Als die Dampfmaschine kam, meinte man alle Arbeit wird dadurch ersetzt und Leute wie Marx meinten, das man eine neue Form des sozialismus einführen muss/könnte.

Als die ersten Züge kamen, hatte man Angst vor der Geschwindigkeit und den Kopf raus zu strecken.

Ich sehe es positiv. Vll tritt ja die Ersetzung durch Arbeit ein, wie man das damals vor 100 Jahren auch dachte inklusive Grundeinkommen, vll auch nicht.
Es entstehen neue Jobs, angefangen in der Emobilität, Sound Engineure für elektro Motoren, Programmierung usw. Alles ist digitalisiert und benötigt Wissen.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Fakt ist dass KI eine sehr breite Bandbreite abdeckt.
Gesichtserkennung ist ein Problem für privacy. Aus diesem Grund ist sie auch an mehreren Orten verboten.
Aber KI an sich schlecht zu reden ist bullshit. Das ist wie wenn ich hinterfragen bei einem Hersteller von Kochmessern zu arbeiten, da man auch damit Leute verletzen kann.

WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:

Was ist mit Mahnungen, die etwa von Christoph von der Malsburg kommen: "Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI."

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Angst vor der KI, die die Welt übernimmt muss man nicht haben. KI wird sicher einige repetetive Jobs einfacher machen, gerade in der Verwaltung. Das ist imho in jeder Hinsicht ethisch einwandfrei, wir müssten nur endlich die Produktivitätssteigerungen an die Menschen weitergeben und aufhören zu denken, dass jeder Mensch einen 40h braucht. Da sind wir eigentlich schon produktivitätsmäßig drüber hinweg, nur das Wirtschaftssystem steckt noch im Industriezeitalter fest.

Es gitb natürlich Systeme, wo KI Vorurteile lernt, weil die Menschen eben welche haben, da muss man aufpassen, aber nichts was es nicht lösbar ist. Echte Intelligenz, so wie der Laie sich das vorstellt, ist aktuell noch nicht abzusehen. Da sind wir noch weit entfernt.

Das Problem sind halt aktuell der limitierte/teure Speicher und die Rechenkapazität. Großunternehmen hantieren aber schon mit Intelligenzen in enormen Maßstäben. Wenn man sich überlegt, dass man vor einigen wenigen Jahren noch mit 4mb Arbeitsspeicher gearbeitet hat, geht das ziemlich rasant Vorwärts. KIs, die sich selbst erweitern und auf „alle“ Informationen zugreifen können durchaus gefährlich werden. Da würde es natürlich auch nichts mehr bringen einen Dead-Switch einzubauen oder einfach „den Stecker zu ziehen“. Andererseits könnte man damit vermutlich auch sämtliche Probleme dieser Welt lösen. Die Gefahr ist aber auch den größten Köpfen dieser Welt bewusst, wozu es auch einige interessante Artikel gibt. Der BWL-Ersti mit seiner KI Erfahrung aus „Einführung in neuronale Netze für Finance“ weiß aber natürlich am besten Bescheid, der Vodafone-Chatbot stellt ja schon den Zenit der künstlichen Intelligenz dar.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Angst vor der KI, die die Welt übernimmt muss man nicht haben. KI wird sicher einige repetetive Jobs einfacher machen, gerade in der Verwaltung. Das ist imho in jeder Hinsicht ethisch einwandfrei, wir müssten nur endlich die Produktivitätssteigerungen an die Menschen weitergeben und aufhören zu denken, dass jeder Mensch einen 40h braucht. Da sind wir eigentlich schon produktivitätsmäßig drüber hinweg, nur das Wirtschaftssystem steckt noch im Industriezeitalter fest.

Es gitb natürlich Systeme, wo KI Vorurteile lernt, weil die Menschen eben welche haben, da muss man aufpassen, aber nichts was es nicht lösbar ist. Echte Intelligenz, so wie der Laie sich das vorstellt, ist aktuell noch nicht abzusehen. Da sind wir noch weit entfernt.

Das Problem sind halt aktuell der limitierte/teure Speicher und die Rechenkapazität. Großunternehmen hantieren aber schon mit Intelligenzen in enormen Maßstäben. Wenn man sich überlegt, dass man vor einigen wenigen Jahren noch mit 4mb Arbeitsspeicher gearbeitet hat, geht das ziemlich rasant Vorwärts. KIs, die sich selbst erweitern und auf „alle“ Informationen zugreifen können durchaus gefährlich werden. Da würde es natürlich auch nichts mehr bringen einen Dead-Switch einzubauen oder einfach „den Stecker zu ziehen“. Andererseits könnte man damit vermutlich auch sämtliche Probleme dieser Welt lösen. Die Gefahr ist aber auch den größten Köpfen dieser Welt bewusst, wozu es auch einige interessante Artikel gibt. Der BWL-Ersti mit seiner KI Erfahrung aus „Einführung in neuronale Netze für Finance“ weiß aber natürlich am besten Bescheid, der Vodafone-Chatbot stellt ja schon den Zenit der künstlichen Intelligenz dar.

Ich sag nur Quantencomputer...

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Die Diskussion ist halt wieder typisch deutsch. Warum sollte es nicht vertretbar sein dort zu arbeiten? KI ist doch nichts böses. :D

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

"Sich selbst entwickelnde KI's, so etwas hört man auch nur von irgendwelchen Luftpumpen. Ohne bionische Gehirne an CPU gepflanzt werden KI's bis alle Ewigkeit nur das Problem lösen können, für das sie entwickelt wurden. Es ist technisch unmöglich, dass sich KI selbstständig machen und plötzlich Ampeln manipulieren um jemanden umzubringen. Du hast wohl zu viele Filme geschaut.

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Angst vor der KI, die die Welt übernimmt muss man nicht haben. KI wird sicher einige repetetive Jobs einfacher machen, gerade in der Verwaltung. Das ist imho in jeder Hinsicht ethisch einwandfrei, wir müssten nur endlich die Produktivitätssteigerungen an die Menschen weitergeben und aufhören zu denken, dass jeder Mensch einen 40h braucht. Da sind wir eigentlich schon produktivitätsmäßig drüber hinweg, nur das Wirtschaftssystem steckt noch im Industriezeitalter fest.

Es gitb natürlich Systeme, wo KI Vorurteile lernt, weil die Menschen eben welche haben, da muss man aufpassen, aber nichts was es nicht lösbar ist. Echte Intelligenz, so wie der Laie sich das vorstellt, ist aktuell noch nicht abzusehen. Da sind wir noch weit entfernt.

Das Problem sind halt aktuell der limitierte/teure Speicher und die Rechenkapazität. Großunternehmen hantieren aber schon mit Intelligenzen in enormen Maßstäben. Wenn man sich überlegt, dass man vor einigen wenigen Jahren noch mit 4mb Arbeitsspeicher gearbeitet hat, geht das ziemlich rasant Vorwärts. KIs, die sich selbst erweitern und auf „alle“ Informationen zugreifen können durchaus gefährlich werden. Da würde es natürlich auch nichts mehr bringen einen Dead-Switch einzubauen oder einfach „den Stecker zu ziehen“. Andererseits könnte man damit vermutlich auch sämtliche Probleme dieser Welt lösen. Die Gefahr ist aber auch den größten Köpfen dieser Welt bewusst, wozu es auch einige interessante Artikel gibt. Der BWL-Ersti mit seiner KI Erfahrung aus „Einführung in neuronale Netze für Finance“ weiß aber natürlich am besten Bescheid, der Vodafone-Chatbot stellt ja schon den Zenit der künstlichen Intelligenz dar.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:

Was ist mit Mahnungen, die etwa von Christoph von der Malsburg kommen: "Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI."

Leute aus dem KI Bereich machen das gerne so, weil es Aufmerksamkeit generiert. Die ganze Welt redet über KI, da fließt viel Geld rein. Man darf nicht vergessen, dass es immer auch um Förderungen, Forschungsgelder und Investoren geht.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Das Problem sind halt aktuell der limitierte/teure Speicher und die Rechenkapazität. Großunternehmen hantieren aber schon mit Intelligenzen in enormen Maßstäben. Wenn man sich überlegt, dass man vor einigen wenigen Jahren noch mit 4mb Arbeitsspeicher gearbeitet hat, geht das ziemlich rasant Vorwärts. KIs, die sich selbst erweitern und auf „alle“ Informationen zugreifen können durchaus gefährlich werden. Da würde es natürlich auch nichts mehr bringen einen Dead-Switch einzubauen oder einfach „den Stecker zu ziehen“. Andererseits könnte man damit vermutlich auch sämtliche Probleme dieser Welt lösen. Die Gefahr ist aber auch den größten Köpfen dieser Welt bewusst, wozu es auch einige interessante Artikel gibt. Der BWL-Ersti mit seiner KI Erfahrung aus „Einführung in neuronale Netze für Finance“ weiß aber natürlich am besten Bescheid, der Vodafone-Chatbot stellt ja schon den Zenit der künstlichen Intelligenz dar.

Zu blöd, dass ich schon seit vielen Jahren im KI Bereich in der Industrieforschung arbeite. Aber glaub du ruhig den Sozialwissenschaftlern oder Professoren, die uns vor KI warnen, weil Sie gerne auch ein Stück vom Kuchen haben wollen, oder den Elon Musks und co, die mit ihren Versprechungen Geld anlocken. Wo ist denn das autonome Fahren ("by 2018") oder die Robotaxis ("by 2020")? Ich sag dir mal was, dass ein Auto autonom überall fährt ist noch mindestens 10 Jahre entfernt. Die großen Fortschritte sind aktuell in der automatisierung von Verwaltung und einfachen Routineaufgaben. Von AGN, also das was man in den Medien imemr hört, sind wir weit weg. Niemand weiß, wie weit, es gibt kein Plan, oder eine Roadmap, man weiß es einfach nicht. Ein neuronales Netz wird uns dabei vermutlich nicht helfen.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Was ist mit Mahnungen, die etwa von Christoph von der Malsburg kommen: "Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI."

Leute aus dem KI Bereich machen das gerne so, weil es Aufmerksamkeit generiert. Die ganze Welt redet über KI, da fließt viel Geld rein. Man darf nicht vergessen, dass es immer auch um Förderungen, Forschungsgelder und Investoren geht.

Das was wir bisher im KI Bereich haben ist, auch wenn manch einer das gerne Marketintechnisch aubauscht, immer noch sehr dumm. Bis wir in den Bereich kommen, wo KIs wirklich richtig entscheiden können und echte Intelligenz haben wie in bekannten Sci-Fi Filmen, wird es noch eine ganze weile dauern.

Wovor man warnen kann ist die Anwendung von automatisierten Dingen wie Gesichtserkennung durch den Menschen z.B. zu Überwachungszwecken, wie man es teils in China schon hat. Das hat aber perse nicht explizit was mit KI zu tun. Das könnte man auch 'händischer' umsetzen, wenn man unbedingt wollte. Die automatische Erkennung macht es nur kostenärmer und desshalb atraktiver.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

Gesichtserkennung kann natürlich für Fahndungszwecke sehr förderlich sein. Wenn man z.B. Terroristen sucht.

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Was ist mit Mahnungen, die etwa von Christoph von der Malsburg kommen: "Die Gefahr durch die Künstliche Intelligenz ist schlimmer als die Atombombe", sagt Prof. Christoph von der Malsburg. Der Physiker, Neurobiologe und Hochschullehrer ist weltweit anerkannt als Pionier der technischen Gesichtserkennung und zählt zu den profiliertesten deutschen Forschern im Bereich KI."

Leute aus dem KI Bereich machen das gerne so, weil es Aufmerksamkeit generiert. Die ganze Welt redet über KI, da fließt viel Geld rein. Man darf nicht vergessen, dass es immer auch um Förderungen, Forschungsgelder und Investoren geht.

Das was wir bisher im KI Bereich haben ist, auch wenn manch einer das gerne Marketintechnisch aubauscht, immer noch sehr dumm. Bis wir in den Bereich kommen, wo KIs wirklich richtig entscheiden können und echte Intelligenz haben wie in bekannten Sci-Fi Filmen, wird es noch eine ganze weile dauern.

Wovor man warnen kann ist die Anwendung von automatisierten Dingen wie Gesichtserkennung durch den Menschen z.B. zu Überwachungszwecken, wie man es teils in China schon hat. Das hat aber perse nicht explizit was mit KI zu tun. Das könnte man auch 'händischer' umsetzen, wenn man unbedingt wollte. Die automatische Erkennung macht es nur kostenärmer und desshalb atraktiver.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Das Problem sind halt aktuell der limitierte/teure Speicher und die Rechenkapazität. Großunternehmen hantieren aber schon mit Intelligenzen in enormen Maßstäben. Wenn man sich überlegt, dass man vor einigen wenigen Jahren noch mit 4mb Arbeitsspeicher gearbeitet hat, geht das ziemlich rasant Vorwärts. KIs, die sich selbst erweitern und auf „alle“ Informationen zugreifen können durchaus gefährlich werden. Da würde es natürlich auch nichts mehr bringen einen Dead-Switch einzubauen oder einfach „den Stecker zu ziehen“. Andererseits könnte man damit vermutlich auch sämtliche Probleme dieser Welt lösen. Die Gefahr ist aber auch den größten Köpfen dieser Welt bewusst, wozu es auch einige interessante Artikel gibt. Der BWL-Ersti mit seiner KI Erfahrung aus „Einführung in neuronale Netze für Finance“ weiß aber natürlich am besten Bescheid, der Vodafone-Chatbot stellt ja schon den Zenit der künstlichen Intelligenz dar.

Zu blöd, dass ich schon seit vielen Jahren im KI Bereich in der Industrieforschung arbeite. Aber glaub du ruhig den Sozialwissenschaftlern oder Professoren, die uns vor KI warnen, weil Sie gerne auch ein Stück vom Kuchen haben wollen, oder den Elon Musks und co, die mit ihren Versprechungen Geld anlocken. Wo ist denn das autonome Fahren ("by 2018") oder die Robotaxis ("by 2020")? Ich sag dir mal was, dass ein Auto autonom überall fährt ist noch mindestens 10 Jahre entfernt. Die großen Fortschritte sind aktuell in der automatisierung von Verwaltung und einfachen Routineaufgaben. Von AGN, also das was man in den Medien imemr hört, sind wir weit weg. Niemand weiß, wie weit, es gibt kein Plan, oder eine Roadmap, man weiß es einfach nicht. Ein neuronales Netz wird uns dabei vermutlich nicht helfen.

Aber eins ist sicher: irgendwann wird es soweit sein.

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WiWi Gast

Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Du könntest es auch aus folgender Sicht sehen: Anwendungen mit KI wird es in Zukunft sowieso geben, ob du dich daran beteiligst oder nicht. Wenn du Sorge hast, dass das ganze Thema in eine falsche Richtung abdriftet, kannst du definitiv mehr Einfluss nehmen, wenn du in dem Bereich arbeitest.

Im Übrigen halte ich deine Befürchtungen aber auch für unbegründet. Es gibt in meinen Augen nicht die eine 'Künstliche Intelligenz', sondern ja bekanntlicherweise eine Vielzahl an unterschiedlichen Algorithmen. Diese alle über einen Kamm zu scheren und für gefährlich zu erklären greift in meinen Augen etwas zu kurz. Dass es vereinzelte Anwendungen mit KI geben wird (bzw. gegeben hat), die aufgrund von mangelnder Sicherheitsvorkehrungen Schaden anrichten werden, ist in meinen Augen nicht zu verhindern und Teil des Lernprozesses wie wir als Gemeinschaft mit diesen Anwendungen umzugehen haben.

Da könnte man auch sagen, dass es den Klimawandel so oder so geben wird und es egal ist, wenn ich CO2 ausstoße.

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Für drei Viertel der im Führungskräfteverband Chemie VAA vertretenen Fach- und Führungskräfte gilt Vertrauensarbeitszeit, aber nur die Hälfte zieht dieses Arbeitszeitmodell der Zeiterfassung vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zur Arbeitszeit.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Pendler: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Pendeln: Eine Stau auf der Autobahn mit entsprechend angezeigten Verkehrsschildern.

56 Prozent der Deutschen nehmen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. 22 Prozent der Befragten würden sogar zwei und mehr Stunden Fahrdauer tolerieren. Als wichtigste Motivation zum Pendeln geben die Teilnehmer die Zufriedenheit mit dem Wohnort an. Bei Pendlern mit Kindern sinkt die Motivation schneller und suchen sich näher am Arbeitsplatz ein neues Zuhause.

Rekrutierungsmaßnahmen in Unternehmen: So läuft die moderne Personalsuche mit Headhunter

Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Antworten auf Job im Bereich Künstliche Intelligenz langfristig moralisch vertretbar?

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