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BewerbungsgrundlagenSocial Media

Bewerber googeln lohnt für Personalchefs nicht

Monster untersuchte in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt den Einfluss sozialer Netzwerkseiten auf den Bewerbungs- und Rekrutierungsprozess.

Ein Handy wird von einer Hand gehalten mit einem Bild von einem ovalen Gebilde, dass dahinter liegt.

Bewerber googeln lohnt für Personalchefs nicht
Eschborn, 31.01.2011 (mon) - Sozialen Netzwerkseiten wird aufgrund der Nähe zur jungen Zielgruppe häufig ein großes Potential im Rekrutierungsprozess bescheinigt. Monster, das bekannteste private Online-Karriereportal in Deutschland*, untersucht deshalb in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt den Einfluss sozialer Netzwerkseiten auf den Bewerbungs- und Rekrutierungsprozess. Durch die Befragung von Personalverantwortlichen unterschiedlicher Unternehmen und Branchen sowie Bewerbern verschiedenster Fachbereiche gibt die Studie einen Einblick in die Chancen und Risiken von Facebook und Co. im Rekrutierungsprozess.

Die Studie beschäftigt sich dabei mit dem Phänomen des „googelnden Personalers“, der im Internet nach Auskünften über Bewerber sucht. Dabei werden die tatsächliche Nutzung im Bereich der Rekrutierung sowie die Effizienz der Informationssuche im Netz aufgezeigt. Personaler erhalten über soziale Netzwerke zusätzliche Informationen über Kandidaten. Diese Informationen liefern jedoch meist kein ganzheitliches Bild. Daher sind Kosten und Nutzen einer detaillierten Recherche stets im Einzelfall abzuwägen. Die Studie dient dabei als Orientierungshilfe zum Gebrauch von sozialen Netzwerkseiten im Zuge der Rekrutierung.

„Die Rolle und der Nutzen von Social Media in der Personalbeschaffung sind angesichts des Fachkräftemangels höchst relevant“, sagt Marcus Riecke, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Die Studie zeigt, dass es auf Arbeitgeberseite in vielen Fällen nicht nur an Know-How im Umgang mit Social-Media-Anwendungen mangelt. Auch besteht Unsicherheit darüber, wie diese in das bestehende Konzept der Unternehmenskommunikation integriert werden können. Deshalb bieten wir unseren Kunden umfangreiche Beratungsdienstleistungen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Social-Media-Strategien.“

Die Abschlussarbeit der Studenten der Kommunikationswissenschaft beleuchtet, welche Aussagekraft die Informationen haben, die Personaler bei ihren Recherchen in sozialen Netzwerken über Bewerber zu Rate ziehen. Auch die Sichtweise der Bewerber kommt nicht zu kurz: So geben alle befragten Bewerber an, die Verantwortung zum Schutz der eigenen Daten bei sich selbst zu sehen. Bewerber rechnen damit, gegoogelt zu werden und passen in weiten Teilen ihre Privatsphäreneinstellungen diesem Umstand an.

Jedes Jahr finden sich an der Universität Erfurt Studenten in Gruppen mit einer Größe von acht Personen zusammen, um in einer 12-monatigen Abschlussarbeit kommunikationswissenschaftliche Probleme und wirtschaftsnahe Fragen zu bearbeiten. Die vollständige Studie „Der Einfluss sozialer Netzwerkseiten auf den Bewerbungs- und Rekrutierungsprozess“ kann bei Monster Worldwide Deutschland unter studien@monster.de angefordert werden.

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6 Kommentare

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