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Roland Berger is BACK

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Bin gerade über das Interview vom RB CEO gestolpert und würde gerne wissen, was ihr davon haltet.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/charles-edouard-bouee-im-interview-roland-berger-chef-vermeldet-rekordjahr-die-firma-ist-nun-schlank-und-richtig-aufgestellt/22910846.html

Restrukturierung scheint endgültig abgeschlossen und das Unternehmen wieder auf dem Erfolgskurs zu sein. Deutliches Umsatzwachstum, hohe Anzahl an Neueinstellungen, klare Vorstellungen des CEO für die Zukunft.
Klar, die ganze Branche wächst wie verrückt, aber da RB ja lange Zeit nicht viel positives zu vermelden hatte, ist das jetzt schon eine erfreuliche Entwicklung.

Wie seht ihr das? MBBB incoming?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

In Deutschland und Europa ja, da zieht die value proposition einer deutschen Alternative zu MBB einfach unglaublich stark. Seit man sich von dem RB Strategy Consultants Branding verabschiedet hat und wie MBB in die Breite geht inklusive Data Analytics, Expert Network, Venture Labs etc ist auch wirklich das Angebot da. Wachstumsrate über Markt also vollkommen gerechtfertigt.

Durch die praktische Nicht-Existenz auf dem Amerikanischen Markt werden aber leider die Größenordnungen von MBB nie auch nur ansatzweise erreicht werden, auch die anderen T2 wie OW und ATK sind global deutlich größer.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Schon die ersten zwei Sätze zeigen eigentlich, dass der Laden aber immer noch unsympathisch ist. Wie kann man sowas nur durchgehen lassen, selbst, wenn der Autor es vorgeschlagen hat?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

MBBB? Nein.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Welche Sätze meinst DU?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Schon die ersten zwei Sätze zeigen eigentlich, dass der Laden aber immer noch unsympathisch ist. Wie kann man sowas nur durchgehen lassen, selbst, wenn der Autor es vorgeschlagen hat?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Solange Unternehmenskultur und Talent noch so sind wird das leider nichts. MBB bleibt MBB.

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Bin gerade über das Interview vom RB CEO gestolpert und würde gerne wissen, was ihr davon haltet.

handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/charles-edouard-bouee-im-interview-roland-berger-chef-vermeldet-rekordjahr-die-firma-ist-nun-schlank-und-richtig-aufgestellt/22910846.html

Restrukturierung scheint endgültig abgeschlossen und das Unternehmen wieder auf dem Erfolgskurs zu sein. Deutliches Umsatzwachstum, hohe Anzahl an Neueinstellungen, klare Vorstellungen des CEO für die Zukunft.
Klar, die ganze Branche wächst wie verrückt, aber da RB ja lange Zeit nicht viel positives zu vermelden hatte, ist das jetzt schon eine erfreuliche Entwicklung.

Wie seht ihr das? MBBB incoming?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Zwischen MBB und Berger liegen halt bei der Unternehmenskultur immer noch Welten. Der Grundsatz „Never Go Berger“ gilt deshalb leider immer noch, sofern man ein anderes Tier 1 & Tier 2 offer hat.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Solange Unternehmenskultur und Talent noch so sind wird das leider nichts. MBB bleibt MBB.

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Bin gerade über das Interview vom RB CEO gestolpert und würde gerne wissen, was ihr davon haltet.

handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/charles-edouard-bouee-im-interview-roland-berger-chef-vermeldet-rekordjahr-die-firma-ist-nun-schlank-und-richtig-aufgestellt/22910846.html

Restrukturierung scheint endgültig abgeschlossen und das Unternehmen wieder auf dem Erfolgskurs zu sein. Deutliches Umsatzwachstum, hohe Anzahl an Neueinstellungen, klare Vorstellungen des CEO für die Zukunft.
Klar, die ganze Branche wächst wie verrückt, aber da RB ja lange Zeit nicht viel positives zu vermelden hatte, ist das jetzt schon eine erfreuliche Entwicklung.

Wie seht ihr das? MBBB incoming?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Was erwartet man denn bitte von solchen Artikeln? Roland Berger zahlt dafür Geld, das ist nichts anderes als gut platzierte Werbung - letztes Jahr gab es einen ähnlichen Artikel mit der OW-CEO, die ähnliches berichtet hat.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Zwischen MBB und Berger liegen halt bei der Unternehmenskultur immer noch Welten. Der Grundsatz „Never Go Berger“ gilt deshalb leider immer noch, sofern man ein anderes Tier 1 & Tier 2 offer hat.

Kannst du verraten, was du hier meinst? Ich überlege gerade, mich da zu bewerben.

Welche Kultur hat Berger?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Dass die Kultur so übel ist, ist doch Schnee von gestern. Es ist absolut teamabhängig und da kann man auch bei MBB ordentlich Pech haben. Never go Berger ist eher so 2010 und heute absolut nicht mehr aktuell. Weiß nicht, warum die ganzen Erstis sowas immer nachplappern.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Pauschalisieren kann man nichts, aber ich tu es einfach mal trotzdem:

Stell dir vor, du wärst ein umgänglicher Typ, der mit den meisten Menschen gut auskommt, leicht Freunde findet und mit dem man gerne Zeit verbringt. Nun gehst du auf eine Beraterparty und du findest den Großteil der Leute cool und kannst dich entspannt unterhalten. So wie sonst halt auch. Ein paar Typen sind dir aber richtig unsympathisch, was nicht so oft vorkommt bei dir. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Typen bei Berger arbeiten und die dir sympathischen Leute nicht.

Kann mir das Phänomen selbst nicht erklären, habe es aber oft genug genau so erlebt.

Das Privileg unsympathisch zu sein, haben aber natürlich prinzipiell alle und ist nicht abhängig von der Beratung. Deppen gibt es überall, manchmal treten diese aber verdichtet in Erscheinung.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Zwischen MBB und Berger liegen halt bei der Unternehmenskultur immer noch Welten. Der Grundsatz „Never Go Berger“ gilt deshalb leider immer noch, sofern man ein anderes Tier 1 & Tier 2 offer hat.

Kannst du verraten, was du hier meinst? Ich überlege gerade, mich da zu bewerben.

Welche Kultur hat Berger?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Zwischen MBB und Berger liegen halt bei der Unternehmenskultur immer noch Welten. Der Grundsatz „Never Go Berger“ gilt deshalb leider immer noch, sofern man ein anderes Tier 1 & Tier 2 offer hat.

Kannst du verraten, was du hier meinst? Ich überlege gerade, mich da zu bewerben.

Welche Kultur hat Berger?

Ich war als Praktikant im CC CEI und kann darüber eigentlich nur Gutes berichten, im Folgenden sortiert nach + (gut), 0 (ausgeglichen), - (schlecht)

  • +Interessante Einblicke und methodisch/über die Branche sehr viel gelernt
  • +Nette, sehr smarte Kollegen - allgemein eine hands-on Mentalität, bei der der Kunde auch mal an die Hand genommen wurde und wenig abstrakte Konzepte
  • +Habe mich so ernst genommen gefühlt, wie man es als Praktikant erwarten kann - über alle Ranks hinweg bis zu den senioren Partnern
  • +Durfte mit zum Sommerfest nach Barcelona mit praktisch all-inclusive, Flug, Taxis, Programm
  • +Gutes Gehalt, Bahn 1. Klasse, nettes Hotel mit den Kollegen, Taxis wurden sehr spendabel übernommen auch teilweise für weitere Fahrten 30+ min zum Flughafen, wobei ich letzteres nicht ausgereizt habe.
  • 0-Lange Arbeitszeiten, wobei Wochenenden und Urlaubstage respektiert wurden. Beginn montags ab 7 Uhr im Zug, ansonsten ab 9 Uhr. An vereinzelten Tagen gings bis nach 1 Uhr. An anderen vereinzelten Tagen bin ich zwischen 21 und 22 Uhr rausgekommen. Meistens gings bis ca. 23:30 Uhr/Mitternacht - also wie man es erwarten kann - Freitag meistens etwas entspannter, wobei das im Schnitt auch immer bis 19/20 Uhr ging
  • 0-Ich habe wenig Internationalität wahrgenommen sowohl bei Kollegen als auch bei Projekten - zumindest bei letzterem hat das aber natürlich i.S.v. Anreisezeiten viele Vorteile, muss man selbst abwägen wie wichtig einem das ist. Letztendlich ist das aber in einem CC für Public, Energie- und Infrastrukturthemen wohl schwer anders denkbar.
  • 0-Es werden - wie man es sich eigentlich denken kann - auch viele Projekte bei Kunden außerhalb der ganz großen Player und aktuellsten Themen gemacht. Man sollte sich also nicht zu fein sein, motiviert z.B. ein mittelständisches Unternehmen zu beraten, das v.a. in Deutschland und vielleicht noch DACH tätig ist.
  • -Als wirklich schlecht empfunden habe ich eigentlich nichts - klar, war nicht immer alles peachy und gerade als Praktikant macht man auch mal häufiger unspannende Tätigkeiten, aber das ist wohl kaum zu vermeiden und wird vermutlich auch die ersten 1-2 Berufsjahre mehr oder minder so bleiben.

Insgesamt kann ichs sehr empfehlen. Von anderen Praktikanten auch eher Gutes als Schlechtes gehört, wobei ich das Gefühl hatte mit dem Team und Thema Glück gehabt zu haben. Wieviel Verantwortung man bekommt liegt stark an 2 Dingen: 1) an einem selbst und 2) an der Teamstruktur. Während einige Mitpraktikanten in Miniprojekten mit 1-2 anderen Beratern waren und relativ viel Verantwortung bekamen, sieht das in großen Langläuferprojekten mit vielen Beratern natürlich anders aus - mit allen Vor- und Nachteilen der jeweiligen Situation.

Würde mich freuen, wenn andere Leute noch etwas zu ihren (aktuelleren) Erfahrungen bei Berger und anderen T1/T2 schreiben könnten und inwiefern/warum sie denken, dass die Kultur bei McK/BCG/Bain/s& besser/schlechter ist.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Was für ein totaler blödsinn!!!

Ich war 5 Jahre bei berger. Firmenkultur kann ich nur als super Top bezeichnen (auch weil ich abschliessen bei einer anderen T2 war!!!) Und die Kollegen waren nahezu ausnahmslos richtig sympatisch.

Parties ohne Ende. Ausgelassenes Feiern an der Tagesordnung. Dutzen der Partner schon vor dem ersten offiziellen Tag. Wahnsinniger Zusammenhalt.

Ich habe wirklich keine Ahnung woher hier im Forum diese alten Ammenmärchen stammen.

Ich könnte auch genügend gegenbeispiele nennen von ihm höchsten Masse unsympathischen, eingebildeten oder sozial unfähigen MCK und BCG Beratern mit denen ich zusammengearbeitet habe.

Wirklich keine Ahnung was an Berger so negativ sein soll. Ausser man möchte nicht performern und fühlt sich in einer Orga die die allerhöchsten Ansprücheam die eigene Arbeit hat nicht wohl

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Pauschalisieren kann man nichts, aber ich tu es einfach mal trotzdem:

Stell dir vor, du wärst ein umgänglicher Typ, der mit den meisten Menschen gut auskommt, leicht Freunde findet und mit dem man gerne Zeit verbringt. Nun gehst du auf eine Beraterparty und du findest den Großteil der Leute cool und kannst dich entspannt unterhalten. So wie sonst halt auch. Ein paar Typen sind dir aber richtig unsympathisch, was nicht so oft vorkommt bei dir. Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Typen bei Berger arbeiten und die dir sympathischen Leute nicht.

Kann mir das Phänomen selbst nicht erklären, habe es aber oft genug genau so erlebt.

Das Privileg unsympathisch zu sein, haben aber natürlich prinzipiell alle und ist nicht abhängig von der Beratung. Deppen gibt es überall, manchmal treten diese aber verdichtet in Erscheinung.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Zwischen MBB und Berger liegen halt bei der Unternehmenskultur immer noch Welten. Der Grundsatz „Never Go Berger“ gilt deshalb leider immer noch, sofern man ein anderes Tier 1 & Tier 2 offer hat.

Kannst du verraten, was du hier meinst? Ich überlege gerade, mich da zu bewerben.

Welche Kultur hat Berger?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Das halte ich nach meinen Erfahrungen für überholt... aber so macht jeder seine eigenen Erfahrungen.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Der ExBerater wieder, du hast dich doch in anderen Beiträgen schon als Ex-Berger geoutet. Scheinst echt Bedenken zu haben, dass der Ruf bald ganz ruiniert ist, oder?

Sorry, aber 5/6 ehemalige Praktikanten aus meinem Jahrgang haben ausschließlich schlecht berichtet. Die Stories habe ich so von keiner anderen Beratung mitbekommen, am zweifelhaften Ruf von Berger ist was dran, das muss man nicht schönreden.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 17.08.2018:

Der ExBerater wieder, du hast dich doch in anderen Beiträgen schon als Ex-Berger geoutet. Scheinst echt Bedenken zu haben, dass der Ruf bald ganz ruiniert ist, oder?

Sorry, aber 5/6 ehemalige Praktikanten aus meinem Jahrgang haben ausschließlich schlecht berichtet. Die Stories habe ich so von keiner anderen Beratung mitbekommen, am zweifelhaften Ruf von Berger ist was dran, das muss man nicht schönreden.

Gerade ein Ex Berater von Berger scheint doch wohl etwas mehr berichten zu können als deine kleinen Praktikantenfreunde, die sich einen 10 wöchigen Einblick gegönnt haben.

Never go Berger ist absolut in die Jahre gekommen und heute absolut nicht mehr angebracht.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Sicher sehr viel objektive Berichtserstattung...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Kultur ist immer subjektiv und hängt auch sehr viel vom CC ab. RB Restru ist was ganz anderes als RB Digital.
Relativ objektiv kann man denke ich sagen, dass RB hinter McK und BCG die wohl am breitesten aufgestellte Strategieberatung in Deutschland ist. Reputation und Standing mit den anderen T2 zu vergleichen ist müßig und variiert je nach Branche deutlich.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Berger ist nicht back. Weil die sich jetzt auf LinkedIn mit 2, 3 Artikeln selbst feiern sollte man das nicht unbedingt glauben (self-fulfilling prophecy). X% Wachstum auf eine Basis, die vorher um Y% weg gebrochen ist, ist noch lange kein Grund zum feiern wenn man sich anschaut wie die Branche wächst. Ich komme gerade mit gemischten Gefühlen aus dem Praktikum dort und würde gerne folgende Punkte mitgeben:

  • Leadership: Oftmals ziemlich stumpf, da auch extrem männlich. Stark top down... macht keinen Spaß... Da gibt es aber Unterschiede zwischen den CCs... Man hat von anderen Praktikanten ziemlich miese und frische Stories aus erster Hand bekommen. Automotive zumindest ist mit vielen Wi-Ings jedoch noch ganz cool und man hat nix bösartiges mitbekommen. Einfach einen coolen Chef oder Mentor suchen und dann klappt das bestimmt auch in anderen CCs

  • Knowledge: kaum existentes Knowledge Management. An alle Berger Freunde und Insider: nennt doch mal bitte kurz eure interne Wissensplattform. Bei McKinsey gibt es die KNOW Plattform und Berger hat Google. Bleibt dann bei Praktikanten und JCs hängen... selbes gilt für Graphics.

  • Feedbackkultur: gibt es auch kaum. Pro forma im Praktikum zur Mitte und Ende, aber nicht vergleichbar mit dem Feedbackmodus, den man von MBB hört

  • Kultur: keine wirkliche Officekultur, kaum Initiativen von und für junge Kollegen, wie es zB bei anderen Beratungen der Fall ist. Jedes CC hat seine eigenen Leader, Veranstaltungen und Formate. Damit entsteht nicht wirklich so etwas wie eine "Unternehmenskultur", die Berger ausmacht. Man hat das Gefühl, dass man die Arbeit auch genau so gut in jeder anderen Beratung machen kann. Vielfalt ist praktisch auch nicht vorhanden und auch nicht durch irgendwelche initiativen gestützt. Praktisch ist dort so gut wie alles deutsch, männlich und weiß nicht wofür LGBT steht. BCG lässt grüßen.

  • CCs: es wird als Vorteil verkauft, dass man sich von Anfang an spezialisiert. Bullshit - kannst du bei sämtlichen anderen Beratungen auch ab Tag 1, aber die Wahl zu haben Generalist zu bleiben wäre nicht verkehrt. Was sie können ist natürlich Restrukturierung, Auto (da aber tendenziell eher Restrukturierung von Zuliefern als eine Konzernstrategie) und Publics. Automotive zumindest ist dennoch ganz cool und bietet in Summe recht spannende Projekte. Das CC hat auch eine gute Größe und einen entsprechend starken Stand. Ansonsten habe ich einige gute Sachen von Digital und CEI gehört.

Das gute an dem Laden sind vielleicht das Gehalt und die Firmenwagenregelung. Das Bindungsprogramm ist vielleicht noch ganz nett, aber ich werde auf jeden Fall versuchen nach meinem master irgendwo anders unterzukommen oder nicht in die Beratung gehen

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Zu den vorherigen Punkten:

Leadership:
Ich weiß nicht was du mit stumpf meinst. Klar, die meisten Berater sind Männer und so auch die Partnerschaft. Ist aber bei anderen Beratungen ähnlich. Eine krasse top-down Mentalität habe ich in 5 Jahren NIE erlebt. Im Gegenteil. Jeder macht mit und wird gefragt.

Feedbackkultur:
Habe ich sehr stark erlebt. Im Anschluss an jedes Projekt gibt es top down Bewertungen. 2 mal im Jahr dann auch bottom up Bewertungen. Zusätzlich ständig feedback durch Mentor/in

Knowledge Management:
Berger hatte viele Jahre die BRAIN Plattform die vermutlich dem entsprich was man bei McK KNOW nennt. Ich habe allerdings mal von 2 McK Beratern gehört, dass das bei weitem nicht so beeindruckend ist, wie man erwarten würde.
Bei Berger wurde auch schon vor ca. 5 Jahren auf ein komplett "social media" orientiertes Intranet umgestellt, in dem jeder relevantes Material sharen kann und verschlagworten kann. Das war zumindest bei der Einführung top aktuell. In meinem jetzigen Job bekomme ich von allen großen Beratungen oft Knowledge Anfragen die so primitiv sind, dass es ein sehr trauriges Bild auf das Knowledge Management bei allen legt. Ich glaube nicht, dass Berger hier im Vergleich zurückfällt.

Kultur: Wie schon oft gesagt: Berger lebt in CCs und die Offices sind daher relativ unwichtig. Man kennt teilweise die Leute aus dem eigenen Office nicht weil man aber auch kaum mal dort ist.
Kultur hängt daher vom CC ab. Ich habe es absolut einzigartig erlebt, der Team Zusammenhalt war auch durch ca. 4-5 CC Meetings/Events im Jahr Spitze.

Spezialisierung:
Hier gibt es zwei fundamental unterschiedliche Ansätze. Bei McK und BCG bist du ein "Generalist" was im Endeffekt so ist, damit man flexibler staffen kann. Natürlich wird man niemals ein Experte für alle Branchen werden. Es geht aber nicht nur darum, ob man sich "freiwillig" im Laufe spezialisiert. Es geht auch darum, dass Berger sehr stark Leute einstellt, die schon VOrwissen in einer Branche haben. Als Industrieexperte bin ich der festen Überzeugung, dass dies für den Kunden der bessere Ansatz ist. Jedoch für junge motivierte Berater die sich erstmal ausprobieren wollen, etwas einschränkend wirkt.

Wie immer: Ich habe nichts davon hier Berger zu promoten und es gab auch genug was mich dort geärgert hat. Aber im Vergleich der beiden Beratungen die ich kennengelernt habe und auch unter Berücksichtigung dessen was ich über die T1 weiß, ist bei Berger weiß Gott nicht alles schlecht

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Zu Knowledge/Graphics: Es gibt pro CC Researcher, denen man (grundsätzlich auch als Prakti) Aufträge schicken kann. Grafik habe ich auch als Praktikant einige Male genutzt, wenn es denn Sinn macht (selten, weil man idR die Jobs mit kurzer Deadline kriegt und es dann keine Grafik (mehr) gibt).

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

zu Knowledge: ja die social media Plattform ist von der Idee nicht verkehrt, aber funktioniert nur wenn ausreichend traffic drauf wäre. Ein sauber geführtes Knowledge Management macht dem Berater das Leben tausend mal einfacher, ich hoffe darauf können wir uns alle einigen. Ich würde daher schon sagen dass Berger bei IP Themen hinten dran ist was leider bei anspruchsvollen Studien schon ein großes Manko und somit Arbeitstreiber ist... nichtsdestotrotz ist bei Roland Berger tatsächlich nicht alles schlecht und je nach Alternative kann das auch eine gute Option sein

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Roland Berger ist sowas wie Lloyd-Schuhe unter den Beraterbuden. Weder Fisch noch Fleisch.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Sorry, aber dieser ganze Thread ist nichts anderes als eine gut gemeinte Marketing-Initiative. War vor etwa einem Jahr im Utilities CC und dort hat man sich schon aktiv über den Ruf in manchen Internet-Foren beklagt. Mich wundert es nicht, dass das Marketing-Department auch davon Wind bekommen hat und gezielt versucht hier Change Management zu betreiben. Als Ex-Praktikantin kenne ich die Firma gut und muss mich leider auf die Seite der Zweifler schlagen. Die Kultur hat mir gar nicht zugesagt und diese betrifft nicht nur das CC Restructuring & Finance.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Es gibt aber ja auch zentral betriebene Bereiche des Intranet und da sind in grossem Umfang tolle Konzepte etc. gesammelt
Auch hat Berger meines wissen nach eine der besten Benchmark Datenbanken für SG&A. Und auch bei dem Thema kann ich aus erster Hand vergleichen

Das Problem ist: Wer hier kann eigentlich wirklich vergleichen wie gut MBB bei knowledge sind im Vergleich zu Berger.

Gebe dir ein Beispiel.
Bei Berger dachten wir alle wir seien da schwach. Bis ich einen MCK Berater interviewt habe, der all die gleichen Probleme und Schwächen auch für McK bestätigt hat.

Ein weiteres Beispiel:
McK gewinnt massenhaft Projekt weil sie interne Benchmark Datenbanken anpreisen. Anschliessend landen die Themen in meiner Firma auf dem Schreibtisch weil es NICHTS davon wirklich gibt.

Was man definitiv über Berger sagen kann ist dass man ständig denkt man sei schlechter als man eigentlich ist :-)

WiWi Gast schrieb am 19.08.2018:

zu Knowledge: ja die social media Plattform ist von der Idee nicht verkehrt, aber funktioniert nur wenn ausreichend traffic drauf wäre. Ein sauber geführtes Knowledge Management macht dem Berater das Leben tausend mal einfacher, ich hoffe darauf können wir uns alle einigen. Ich würde daher schon sagen dass Berger bei IP Themen hinten dran ist was leider bei anspruchsvollen Studien schon ein großes Manko und somit Arbeitstreiber ist... nichtsdestotrotz ist bei Roland Berger tatsächlich nicht alles schlecht und je nach Alternative kann das auch eine gute Option sein

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2018:

Zwischen MBB und Berger liegen halt bei der Unternehmenskultur immer noch Welten. Der Grundsatz „Never Go Berger“ gilt deshalb leider immer noch, sofern man ein anderes Tier 1 & Tier 2 offer hat.

Kannst du verraten, was du hier meinst? Ich überlege gerade, mich da zu bewerben.

Welche Kultur hat Berger?

Ich würde die letzte Frage "Welche Kultur hat Berger?" gerne noch einmal pushen.

Gut, wir haben alle verstanden, dass allgemein betrachtet

  • MBB etwas besser zahlt, v.a. auf den senioreren Ranks,
  • Ruf/Exits potentiell zumindest bei McKinsey/BCG besser sind, wobei das auf Deutschland bezogen vermutlich nicht so wild ist
    Bzgl. der Kultur, dass
  • RB mehr eine CC- als Office-Kultur hat (was doch komplett wurscht ist?),
  • manche früheren Mitarbeiter unter einem raueren Ton und einer Top-down-Führung zu leiden hatten.

Gerade beim letzten Punkt kann ich mir irgendwie schwer vorstellen, dass sich das grundsätzlich irgendwo unterscheiden kann. UB ist ja ein Geschäftsmodell aus "Centurios und Fußsoldaten",

  • bei dem Juniors (damit fasse ich mal alles unter (Teil-) Projektleitern zusammen) verbrannt werden. Dafür kriegen sie etwas mehr Geld als woanders und das Versprechen auf einen netten Exit.
  • Projektleiter werden noch ein bisschen mehr verbrannt, da sie das Versprechen auf Principal/Partner lockt. Um dorthin zu kommen, müssen sie noch krasser abliefern als zuvor.
  • Ab Partner ist die Welt dann wieder etwas besser und die Leute holen sich dann monetär/an Freiräumen das aus der Pyramide zurück, was ihnen auf dem Weg zum Partner abging. Gleichzeitig sind sie in Personalunion Besitzer/Experten/Aushängeschild der Firma. Afaik werden nur ein paar weniger Prozent der Leute tatsächlich Partner.

Da finde ich die Erwartung auf Junior-Level als "special snowflake" mit viel Eigenständigkeit/Mitspracherecht (und was weiß ich noch) behandelt zu werden auch irgendwo total abstrus. In dem Geschäftsmodell werden die Projektleiter + Juniors zum Kunden/Case abkommandiert und haben dort abzuliefern. Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent.

Rein von der persönlichen Bewertung finde ich das Geschäftsmodell per se auch unkritisch. Grundsätzlich weiß jeder vorher worauf er/sie sich einlässt und niemand wird gezwungen zu bleiben/jeder kann schnell etwas anderes finden (inkl. wenig glorreicher Exits).

Discuss. Insbesondere, was bei MBB (gerne dazusagen welche jeweils) besser ist in der Arbeitskultur.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Wofür steht CEI?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Das ist das Competence Center "Civil Economics, Energy & Infrastructure" bei Roland Berger.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Genau da liegt das Problem, Zitat: "Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent." -> In anderen Beratungen haben die Leute Bock darauf und arbeiten BEWUSST für ihre Firma und nicht weil sie Geld und ein paar Spaßevents bekommen, um nicht davon zu laufen. Diese Denkweise sagt halt schon einiges über die Kultur aus...

Da finde ich die Erwartung auf Junior-Level als "special snowflake" mit viel Eigenständigkeit/Mitspracherecht (und was weiß ich noch) behandelt zu werden auch irgendwo total abstrus. In dem Geschäftsmodell werden die Projektleiter + Juniors zum Kunden/Case abkommandiert und haben dort abzuliefern. Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent.

Rein von der persönlichen Bewertung finde ich das Geschäftsmodell per se auch unkritisch. Grundsätzlich weiß jeder vorher worauf er/sie sich einlässt und niemand wird gezwungen zu bleiben/jeder kann schnell etwas anderes finden (inkl. wenig glorreicher Exits).

Discuss. Insbesondere, was bei MBB (gerne dazusagen welche jeweils) besser ist in der Arbeitskultur.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Sehr schöner sachlicher Beitrag.

Es wäre super, wenn die, die Erfahrungen haben genau sagen in welchem Umfang sie diese Erfahrungen gewonnen haben. Allgemein wäre es auch schön, wenn Leute die X Jahre Erfahrung aus erster Hand haben bei 2 Beratungen nicht abgekanzelt werden, und stattdessen jedem, der im Semester einen kennt, dessen Freund mal ein Praktikum bei einer Beratung gemacht hat, mehr Glauben geschenkt wird.

Es gibt sicher sehr wenige, die wie ich mehrere Jahre Erfahrung in zwei Tier2 Beratungen gemacht haben. Da sollte man doch eher die Chance nutzen, Fragen zu stellen, anstatt mir vorzuwerfen, dass ich ein verblendeter RB-Verteidiger sei :-)

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Liefere doch mal ein paar Fakten:
Demnach müsste die Turnover Rate der Mitarbeiter bei MBB ja deutlich besser sein als Berger.
Soweit ich weiß, hauen auch bei McK und BCG die Leute reihenweise nach 2-3 Jahren ab. Aber da hast du sicher andere Einsichten die du mit uns teilen kannst.

#WiWi Gast schrieb am 19.08.2018:

Genau da liegt das Problem, Zitat: "Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent." -> In anderen Beratungen haben die Leute Bock darauf und arbeiten BEWUSST für ihre Firma und nicht weil sie Geld und ein paar Spaßevents bekommen, um nicht davon zu laufen. Diese Denkweise sagt halt schon einiges über die Kultur aus...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Also das bemängelte Zitat war schon auf alle UBs und der komplette Post auf das generelle Konzept Strategieberatung bezogen.

Dieses Jahr wurden/werden in DE > 2000 neue Leute in den Top UBs eingestellt. Als ob selbst bei MBB die Leute alle wild darauf sind 75H/Woche zu arbeiten aus intrinsischer Motivation. Für fast alle ist es eben ein gut bezahltes Mittel zum Zweck. Nicht umsonst ist die durchschnittliche Verweildauer in allen Top UBs nur einige Jahre.

Mich würde mal dein Hintergrund interessieren, insbesondere wieviele Monate/Jahre du schon Top UB gemacht hast.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2018:

Genau da liegt das Problem, Zitat: "Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent." -> In anderen Beratungen haben die Leute Bock darauf und arbeiten BEWUSST für ihre Firma und nicht weil sie Geld und ein paar Spaßevents bekommen, um nicht davon zu laufen. Diese Denkweise sagt halt schon einiges über die Kultur aus...

Da finde ich die Erwartung auf Junior-Level als "special snowflake" mit viel Eigenständigkeit/Mitspracherecht (und was weiß ich noch) behandelt zu werden auch irgendwo total abstrus. In dem Geschäftsmodell werden die Projektleiter + Juniors zum Kunden/Case abkommandiert und haben dort abzuliefern. Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent.

Rein von der persönlichen Bewertung finde ich das Geschäftsmodell per se auch unkritisch. Grundsätzlich weiß jeder vorher worauf er/sie sich einlässt und niemand wird gezwungen zu bleiben/jeder kann schnell etwas anderes finden (inkl. wenig glorreicher Exits).

Discuss. Insbesondere, was bei MBB (gerne dazusagen welche jeweils) besser ist in der Arbeitskultur.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Komisch wie still es geworden ist...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Spannender Thread! Aber let's face it, wer zu Mckinsey, Bain oder BCG gehen kann, geht nicht zu Roland Berger. Ergo ist Berger eigentlich immer höchstens der Plan B für wohl gemerkt immer noch super Kandidaten. MBBB Diskussion daher komplett obsolet...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Turnover Rate hat aber per se erstmal nichts mit Mitarbeiterzufriedenheit zu tun. Bei MBB bekommen die Leute halt nach 2 Jahren schon deutlich bessere Exit-Optionen im Vergleich zu Berger.
Aber da hast du sicher andere Einsichten, die du mit uns teilen kannst.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2018:

Liefere doch mal ein paar Fakten:
Demnach müsste die Turnover Rate der Mitarbeiter bei MBB ja deutlich besser sein als Berger.
Soweit ich weiß, hauen auch bei McK und BCG die Leute reihenweise nach 2-3 Jahren ab. Aber da hast du sicher andere Einsichten die du mit uns teilen kannst.

#WiWi Gast schrieb am 19.08.2018:

Genau da liegt das Problem, Zitat: "Damit die Leute nicht reihenweise sofort davonlaufen gibt man gutes Geld, gute Zukunftsversprechen und das ein oder andere Spaßevent." -> In anderen Beratungen haben die Leute Bock darauf und arbeiten BEWUSST für ihre Firma und nicht weil sie Geld und ein paar Spaßevents bekommen, um nicht davon zu laufen. Diese Denkweise sagt halt schon einiges über die Kultur aus...

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Cooler Thread.
Ich bin INSEAD-Alumnus und an der INSEAD hat sich Roland Berger brutal bemüht, aktiv zu rekrutieren - mit bescheidenem Outcome.
Was abgesehen von den Zahlen ein guter Hinweis ist, wohin sich RB entwickelt, ist das Recruitment der Einsteiger. Ich bin da phasenweise erschrocken, dass reihenweise Feld-Wald-Wiesen MBA-Leute eingestellt werden. FH-Profile mit 3 Jahren Berufserfahrung werden mit Handkuss bei RB genommen.
S&, MBB, Stern und LEK sind da deutlich selektiver und haben keinerlei Probleme, diese Selektion aufrecht zu erhalten.
Wieso RB seine Policy so gelockert hat, sollte jedem bewusst sein...

Cheers

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 21.08.2018:

Cooler Thread.
Ich bin INSEAD-Alumnus und an der INSEAD hat sich Roland Berger brutal bemüht, aktiv zu rekrutieren - mit bescheidenem Outcome.
Was abgesehen von den Zahlen ein guter Hinweis ist, wohin sich RB entwickelt, ist das Recruitment der Einsteiger. Ich bin da phasenweise erschrocken, dass reihenweise Feld-Wald-Wiesen MBA-Leute eingestellt werden. FH-Profile mit 3 Jahren Berufserfahrung werden mit Handkuss bei RB genommen.
S&, MBB, Stern und LEK sind da deutlich selektiver und haben keinerlei Probleme, diese Selektion aufrecht zu erhalten.
Wieso RB seine Policy so gelockert hat, sollte jedem bewusst sein...

Cheers

Interessanter Vergleich mit S&, Stern und LEK. Gerade die stellen doch deutlich weniger Leute im deutschen Markt ein als Berger und deswegen erscheinen sie immer noch selektiv, obwohl sich dort auch nicht mehr HiPos bewerben als bei Berger. Ich würde niemals eine dieser drei Firmen Berger vorziehen. MBB sehe ich in Deutschland besonders in Form von McKinsey und BCG als bessere Option als Berger für Bewerber.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

MMn müsste RB die Senior Gehälter (s. Glassdoor) weiter an MBB anpassen (wie s&) um im Top-Leute-Recruiting wirklich kompetitiv zu sein. So ist es im Fall der Wahl eben nur zweite Wahl.

Wenn wir mal ehrlich sind, werden Faktoren wie Kultur doch erst wichtig, wenn man zwischen 2 oder mehr guten Optionen wählen kann. Überall wirds hart sein, was für mich zählen würde ist, was ich nach 3/5/10 Jahren bzw. Exit im Schnitt in der Tasche hätte.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

MBB ist MBB
S& zahlt für Einstieg am Besten
Stern Stewart ist winzig
LEK ausser in amerikanischen Case Interview Büchern noch nie wahrgenommen :o Haben die in DE denn ein T1/2 Standing und wenn ja in welchen Branchen?

RB will/muss in DE zahlenmässig wie MBB rekrutieren, ist aber für viele nur zweite Wahl. Ist doch legitim/unvermeidbar, das sie die Filter etwas weiter setzen. Falls der Trend bei RB weiter aufwärts geht, kann sich das ja mittelfristig ändern.

Habe btw in meiner Zeit als Prakti bei RB keinen einzigen Wald- und Wiesenabsolventen kennengelernt.

WiWi Gast schrieb am 21.08.2018:

Cooler Thread.
Ich bin INSEAD-Alumnus und an der INSEAD hat sich Roland Berger brutal bemüht, aktiv zu rekrutieren - mit bescheidenem Outcome.
Was abgesehen von den Zahlen ein guter Hinweis ist, wohin sich RB entwickelt, ist das Recruitment der Einsteiger. Ich bin da phasenweise erschrocken, dass reihenweise Feld-Wald-Wiesen MBA-Leute eingestellt werden. FH-Profile mit 3 Jahren Berufserfahrung werden mit Handkuss bei RB genommen.
S&, MBB, Stern und LEK sind da deutlich selektiver und haben keinerlei Probleme, diese Selektion aufrecht zu erhalten.
Wieso RB seine Policy so gelockert hat, sollte jedem bewusst sein...

Cheers

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Wenn es dir nur darum geht müsstest du ja auf jeden fall stern stewart präferieren ;)

WiWi Gast schrieb am 21.08.2018:

MMn müsste RB die Senior Gehälter (s. Glassdoor) weiter an MBB anpassen (wie s&) um im Top-Leute-Recruiting wirklich kompetitiv zu sein. So ist es im Fall der Wahl eben nur zweite Wahl.

Wenn wir mal ehrlich sind, werden Faktoren wie Kultur doch erst wichtig, wenn man zwischen 2 oder mehr guten Optionen wählen kann. Überall wirds hart sein, was für mich zählen würde ist, was ich nach 3/5/10 Jahren bzw. Exit im Schnitt in der Tasche hätte.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Finde hier sind ganz authentische Beiträge dabei. Ich persönlich kann das Berger-Gehate, insbesondere das vergangenheitsbezogene, nicht nachvollziehen.
Ich war Anfang diesen Jahres als Praktikant im Automotive CC.

Meine Kommilitonen haben mir von RB abgeraten, mein Prof hat mir von RB abgeraten, mein ehemaliger Chef hat mir von RB abgeraten und ich habe mich trotzdem beworben. Nach meinen Interviews war Berger meine erste Priorität, weil ich mich schon während des Recruiting-Tags absolut wohl gefühlt habe.

Ich bin mir sicher, dass hier auch Glück dazu gehört um in einem anständigen Team zu landen, aber ich hatte über drei Monate ein klasse Projekt und viel Spaß (ja, natürlich auch lange Nächte).

Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass beim Recruitingtag durchaus "merkwürdige" Profile dabei waren. Komischer FH Bachelor und dann Target Master scheint auszureichen um eingeladen zu werden, aber vor Ort zählt dann nur die Performance am Auswahltag. Ich habe gesehen, wie HSG und LSE nach Hause fahren durften, während ein FH Bursche genommen wurde.
Aber so ist das Leben. Der Abschluss ist die Eintrittskarte, abliefern muss man dann vor Ort.

Ich persönlich kann nur Gutes von Berger berichten und das basiert nur auf meinen Erfahrungen. Ich werde mich definitiv auch für den Festeinstieg bei Roland Berger bewerben und ich kann mir vorstellen, dass ich ein Angebot von RB einem MBB Angebot aus persönlichen Gründen vorziehen würde.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Übrigens wurden zu meiner Zeit zig gute Praktikanten übernommen und sie sind alle grade wegen der Erfahrungen aus dem Praktikum sehr gerne zu uns ins CC bei berger gekommen. Zumindest diese haben dann wohl nur positive Erfahrungen gemacht.

Vielleicht wird aber auch nur von denen gehated, die nach dem Praktikum kein Angebot bekommen haben...

Zu den Profilen möchte ich noch sagen: meine Herren sind hier einige versessen auf Pseudo Stati a la Elite und target Unis. Was für ein Blödsinn. Schlaue Leute gibt es an allen Unis und FH mit 3 Jahren relevanter Berufserfahrung ist doch jedem mit einem Funken Energie in den grauen Zellen lieber als ein unerfahrener Elite Student der aufgrund fehlender Social skills beim Kunden nicht akzeptiert wird. Auch das habe ich erlebt

WiWi Gast schrieb am 21.08.2018:

Finde hier sind ganz authentische Beiträge dabei. Ich persönlich kann das Berger-Gehate, insbesondere das vergangenheitsbezogene, nicht nachvollziehen.
Ich war Anfang diesen Jahres als Praktikant im Automotive CC.

Meine Kommilitonen haben mir von RB abgeraten, mein Prof hat mir von RB abgeraten, mein ehemaliger Chef hat mir von RB abgeraten und ich habe mich trotzdem beworben. Nach meinen Interviews war Berger meine erste Priorität, weil ich mich schon während des Recruiting-Tags absolut wohl gefühlt habe.

Ich bin mir sicher, dass hier auch Glück dazu gehört um in einem anständigen Team zu landen, aber ich hatte über drei Monate ein klasse Projekt und viel Spaß (ja, natürlich auch lange Nächte).

Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass beim Recruitingtag durchaus "merkwürdige" Profile dabei waren. Komischer FH Bachelor und dann Target Master scheint auszureichen um eingeladen zu werden, aber vor Ort zählt dann nur die Performance am Auswahltag. Ich habe gesehen, wie HSG und LSE nach Hause fahren durften, während ein FH Bursche genommen wurde.
Aber so ist das Leben. Der Abschluss ist die Eintrittskarte, abliefern muss man dann vor Ort.

Ich persönlich kann nur Gutes von Berger berichten und das basiert nur auf meinen Erfahrungen. Ich werde mich definitiv auch für den Festeinstieg bei Roland Berger bewerben und ich kann mir vorstellen, dass ich ein Angebot von RB einem MBB Angebot aus persönlichen Gründen vorziehen würde.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Nope, die Kritik an Berger kommt nicht nur von "Hatern" die nach dem Praktikum kein Angebot bekommen haben. Kann doch nicht sein, dass man über Jahre hinweg soviel mieses Zeug über die Firma hört und über Wettbewerber nicht... siehe Vorposter oben, dessen Kommilitonen, ehemaliger Chef und Prof ihm davon abgeraten haben... wahrscheinlich alles gescheiterte Ex Praktis :D
Bei ihm war es dann zum Glück eine tolle Erfahrung aber irgendwas stimmt da doch nicht

Aus meinem persönlichen Umfeld bekomme ich mit wie einige Leute mit RB Angebot aus Praktikum doch noch versucht haben zu wechseln, aber es nicht so mies fanden, dass sie sich im Zweifel doch damit anfreunden könnten. Ich finde den Lloyd Schuh vergleich oben witzig. Ich würde metaphorisch sagen es ist für viele ein trockenes Stück Brot. Nicht die erste Wahl, aber wenn nachgeschaut hat und nichts besseres im Haus ist freundet man sich doch damit an und langt zu

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

RB mit trockenem Brot vergleichen - ist bei dir die Klimaanlage ausgefallen?! Berger ist sicher noch einer der 20 selektivsten Arbeitgeber für BWL-Absolventen in Deutschland. Die Firma genießt besonders bei den deutschen Industriekonzernen einen top Ruf und die Firma ist in den letzten beiden Jahren wieder voll in Fahrt gekommen.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Trotzdem ist es eben MBB or bust.

Das ist die harte Realität.

Zu Berger geht man, wenn man (leider) kein MBB Angebot bekommen hat.

Keine aber keinen der sagt, Jo ich möchte auf jeden Fall zu Berger. Dennoch hat gerade Roland Berger in Deutschland also vom Namen und Bekanntheitsgrad einen sehr guten Ruf.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Erkläre mir mal bitte, warum das in diesem Fall MBB or bust sein soll?

MBB or bust bedeutet, dass du, wenn du in die UB Branche gehst, nur zu MBB gehst.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2018:

Trotzdem ist es eben MBB or bust.

Das ist die harte Realität.

Zu Berger geht man, wenn man (leider) kein MBB Angebot bekommen hat.

Keine aber keinen der sagt, Jo ich möchte auf jeden Fall zu Berger. Dennoch hat gerade Roland Berger in Deutschland also vom Namen und Bekanntheitsgrad einen sehr guten Ruf.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

hier der poster mit der Brotmetapher. Stimme zu, dass ich auch absolut niemanden kenne, der sich in so einer Situation da freiwillig für Berger entscheidet. MBB or bust finde ich zu hart formuliert. Aber um auf den TE zurück zu kommen (darum geht es hier ja eigentlich), Berger hat weiterhin großen Abstand und MBBB is not incoming. ATK, OW, S& etc haben ebenfalls top Leute, und über die Kultur hört man weitgehend auch nichts verkehrtes. Sollte mMn daher immer die Alternative zu MBB sein, bevor man sich auf die Wundertüte RB einlässt.

Zusammenfassend: MBB steht für sich, dann gibt es eine Menge gute Beratungen (s.o.) und eben den Spezialfall RB irgendwo stuck in the aggro middle

WiWi Gast schrieb am 22.08.2018:

Trotzdem ist es eben MBB or bust.

Das ist die harte Realität.

Zu Berger geht man, wenn man (leider) kein MBB Angebot bekommen hat.

Keine aber keinen der sagt, Jo ich möchte auf jeden Fall zu Berger. Dennoch hat gerade Roland Berger in Deutschland also vom Namen und Bekanntheitsgrad einen sehr guten Ruf.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Push

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Push

Und deine Frage war gerade nochmal was?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Kann jemand etwas vom Personal Fit Interview erzählen? Was werden für Fragen gestellt?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Klassische personen- und charakterbezogene Fragen.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Der stellt dir Fragen, die ihm einen Hinweis darauf geben, ob er mit dir abends an der Bar ein Bier trinken möchte oder nicht.
Das geht mit deinen Hobbies los und hört bei deiner Denkweise auf.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 20.09.2018:

Der stellt dir Fragen, die ihm einen Hinweis darauf geben, ob er mit dir abends an der Bar ein Bier trinken möchte oder nicht.
Das geht mit deinen Hobbies los und hört bei deiner Denkweise auf.

Also ich wurde eine Stunde lang quasi nur gestresstestet. Er ist mir wirklich nur eine Stunde lang mehr oder minder dumm gekommen und war mit jeder Antwort unzufrieden. Ganz am Ende hat er dann einmal kurz gelächelt und der Personal Fit war vorbei. Hat am Ende auch fürs Praktikum gereicht.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Ich war kürzlich beim Bewerbertag von RB für einen Festeinstieg. Es hat bei mir leider nicht geklappt, aber die Atmosphäre und der gesamte Tag haben bei mir einen sehr (!) positiven Eindruck hinterlassen.

Der Tag besteht aus drei Teilen:

  1. Persönliches Gespräch
  2. Case Study und
  3. Intelligenztest. Die Reihenfolge ist dabei willkürlich.

Bei mir begann ist mit einem persönlichen Gespräch bei dem es im Prinzip wirklich nur darum ging zu sehen ob man ein Typ ist, mit dem man theoretisch auch mal einen bechern kann. Abgesehen von den klassischen Fragen musste man sich auch sehr gut reflektieren können. Bspw. wurde gefragt welche Eigenschaften ein guter berater haben muss und man sollte sich selber von 1-10 bewerten anhand der aufgeschriebenen Punkte. Anonsten nur noch welche Aktien ich empfehlen würde und aus welchen Grund.

Danach folgte eine Case Study die verglichen mit den Cases auf Preplounge oder in gängigen Büchern sehr einfach war. Es war ein simpler market sizing case bei dem vor allem auf kreativität viel wert gelegt wird und es ist massiv wichtig zu einem Ergebnis zu kommen. Bei mir war das Gespräch auf 50 min angesetzt, aber ich habe mich mit dem Interviewer ein wenig verquatscht, weshalb ich für den case nur noch ca. 20 minuten hatte. Daher sollte man frühzeitig das persönliche gespräch abbrechen, um den case sicher und sauber zu lösen

Zuletzt gab es einen quantitativen test, der in einen numerischen, verbalen und figuralen teil untergliedert war. Der numerische ist sehr einfach, der verbale ist schwer einzuschätzen (teilweise straight-forward und teilweise sehr knifflig) und der figurale Teil war meines Erachens sehr schwer. Entgegen der Meinungen seitens RB kann man sich defintiiv auf den Test vorbereiten und ich würde das auch jedem empfehlen. Vor allem der figurale Teil ist für einige sehr knifflig (mich eingeschlossen).

Im Anschluss ging es ins Hilton zum Mittagessen und danach gab es das Feedback zum Bewerbertag. Wenn man gut abgeschniten hat, dann gab es zum Schluss noch einen Gruppencase ansonsten war an dieser Stelle ende.

Letztlich bin ich auch mit der Attitüde reingegangen, dass RB nur ein Back-up ist aufgrund der kontroversen Reputation des Unternehmens. Das hat sich auch auf meine Vorbereitung niedergeschlagen, weshalb ich letztlich nur an dem figuralen Teil des Tests ausgeschieden bin. Im Nachhinein finde ich es sehr schade, da ich über den Tag einen äußerst positiven Eindruck hatte und dort gerne angefangen hätte. Allerdings gab es auch eine Bewerber, die während der Gespräche mit Stressfragen bombardiert wurden und das ausscheiden einiger eher auf einer subjektiven Beurteilung erfolgt ist.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Ich überlege gerade bzgl. Roland Berger in Dubai - gibt es Erfahrungen bzw. weiß jemand etwas über Bezahlung/Kultur im Office/Projekte usw? Konnte hier im Forum bzw. auch sonst über Google nicht wirklich etwas finden.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Hallo zusammen, ich übernehme jetzt einfach mal den Thread, um mir die Eröffnung eines Neuen zu sparen:

Ich denke (die meisten) sind sich einig, dass McK und BCG (insbes. in DE) Outstanding sind, aber wie seht ihr den Vergleich Bain vs. Roland Berger, insbesondere wenn es um das Thema Digitalisierung und Projekte in dem Bereich geht?

Bei Roland Berger hast du von Anfang an eine Festlegung auf ein CC, kann einem gefallen, muss einem nicht gefallen. Dafür ist Bain ja vor allem für Private Equity bekannt (wofür ich mich jetzt nicht so wahnsinnig interessiere), da habe ich ein bisschen die Sorge, dass bei der sowieso schon eher geringen Größe in DE andere Projekte etwas untergehen.
Im MBB Sinne ist Bain T1 und Roland Berger T2, aber gerade in DE ist Bain ja dann doch deutlich kleiner als Roland Berger.

Hat irgendjemand Insights, Meinungen o.ä. warum das eine oder andere besser wäre zum Einstieg (Kultur, Arbeitszeiten, Standing etc)

VG

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Schau dir mal die aktuelle FINK Studie zum Beratermarkt in Deutschland an (Manager Magazin) dann sollte es diesbezüglich gar keine Frage mehr geben.

Dort ist auch schon aufgegliedert welche Beratung die Kunden schätzen und da zeichnet sich auch in Deutschland ganz klar MBB(ain) an der Spitze ab. Bain wächst zudem mit hohem zweistelligen Wachstum. OW danach als starke No. 4.

Berger findet man nur noch bei Restrukturierung und Auto.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Geh mal auf Kununu/ Glassdoor. Da werden eig alle Fragen beantwortet.

War bei Bain und Berger und muss sagen, dass Bain nach Arbeitsatmosphäre, Kaliber der Leute und Lifestyle noch mal ne andere Liga ist. Auch in Deutschland.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Hallo zusammen, ich übernehme jetzt einfach mal den Thread, um mir die Eröffnung eines Neuen zu sparen:

Ich denke (die meisten) sind sich einig, dass McK und BCG (insbes. in DE) Outstanding sind, aber wie seht ihr den Vergleich Bain vs. Roland Berger, insbesondere wenn es um das Thema Digitalisierung und Projekte in dem Bereich geht?

Bei Roland Berger hast du von Anfang an eine Festlegung auf ein CC, kann einem gefallen, muss einem nicht gefallen. Dafür ist Bain ja vor allem für Private Equity bekannt (wofür ich mich jetzt nicht so wahnsinnig interessiere), da habe ich ein bisschen die Sorge, dass bei der sowieso schon eher geringen Größe in DE andere Projekte etwas untergehen.
Im MBB Sinne ist Bain T1 und Roland Berger T2, aber gerade in DE ist Bain ja dann doch deutlich kleiner als Roland Berger.

Hat irgendjemand Insights, Meinungen o.ä. warum das eine oder andere besser wäre zum Einstieg (Kultur, Arbeitszeiten, Standing etc)

VG

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Update zu Berger

  • Hatten 2018 ihr bestes Geschäftsjahr im Hinblick auf Umsatz und Ergebnis
  • EUR 600m Umsatz (früher hat man ja immer 750 als Indikation angegeben was übertrieben war)
  • ~13% Wachstum
  • 90 Alumni in den letzten 3 Jahren zurückgekehrt
  • 600 Neueinstellungen in 2018
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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Berger ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Würde nicht hingehen, egal wieviel sie gewachsen sind. mMn schlechteste T2.

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Meinung die auf was basiert?
Ich war jahrelang bei zwei T2 Beratungen und eine davon war berger und ich halte berger für beste T2 in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Berger ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Würde nicht hingehen, egal wieviel sie gewachsen sind. mMn schlechteste T2.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

ExBerater schrieb am 14.12.2018:

Meinung die auf was basiert?
Ich war jahrelang bei zwei T2 Beratungen und eine davon war berger und ich halte berger für beste T2 in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Berger ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Würde nicht hingehen, egal wieviel sie gewachsen sind. mMn schlechteste T2.

Aus reinem Interesse, in welchem CC warst du? Ich war in einem kleineren CC/Practice als Praktikant und es war nicht schlecht, aber auch nicht der Knaller (v.a. perspektivisch).

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

In einem mittelgroßen. Was meinst du mit perspektivisch ? Befördert wird doch in allen Beratungen etwa gleich

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

ExBerater schrieb am 14.12.2018:

Meinung die auf was basiert?
Ich war jahrelang bei zwei T2 Beratungen und eine davon war berger und ich halte berger für beste T2 in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Berger ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. Würde nicht hingehen, egal wieviel sie gewachsen sind. mMn schlechteste T2.

Aus reinem Interesse, in welchem CC warst du? Ich war in einem kleineren CC/Practice als Praktikant und es war nicht schlecht, aber auch nicht der Knaller (v.a. perspektivisch).

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Alle Beratungen wachsen derzeit zweistellig - der Markt ist aktuell gut - das ist keine Indikation. 600 Leute wahrscheinlich mit Back Office und bestimmt nicht nur in DACH, deutet evtl. auch auf eine Attrition Rate hin. Alle Beratungen verkaufen sich gerne als besonders stark wachsend, sogar AT Kearney...

ExBerater schrieb am 14.12.2018:

Update zu Berger

  • Hatten 2018 ihr bestes Geschäftsjahr im Hinblick auf Umsatz und Ergebnis
  • EUR 600m Umsatz (früher hat man ja immer 750 als Indikation angegeben was übertrieben war)
  • ~13% Wachstum
  • 90 Alumni in den letzten 3 Jahren zurückgekehrt
  • 600 Neueinstellungen in 2018
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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Wie ist RB im CC Consumer Goods & Retail aufgestellt? Unscheinbares Mittelmaß im Vergleich zu S& und EYP (OC&C)?

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Auch Oliver Wyman hat zuletzt stark im
Bereich Retail zugenommen.

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Wie ist RB im CC Consumer Goods & Retail aufgestellt? Unscheinbares Mittelmaß im Vergleich zu S& und EYP (OC&C)?

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Ach stimmt, dies ist ja das wiwi Forum.
Also wenn BCG sagt, sie hätten in 2018 500 neue Mitarbeiter in Deutschland eingestellt, und weltweit 11% gewachsen, wird das gefeiert. Wenn Berger ähnliches verkündet, wird es in Frage gestellt oder relativiert :-)

Von DACH habe ich nie gesprochen, und Back Office ist in BEratungen tendeniziell gering. Was soll überhaupt die dumme Aussage? Meinst du die stellen freiwillig überproportional viel Back Office ein damit sie höhere Neueinstellungen haben? :-)

Zum Spaß mal eine kleine Kalkulation:
BCG hat in Deutschland rund 1800 Mitarbeiter (laut LinkedIn, keine Ahnung inwiefern das akkurat ist)
Sie haben stolz verkündet, 500 neue Mitarbeiter eingestellt zu haben.
Im Schnitt bleiben Berater zwischen 2.5 und 3.5 Jahren. Seien wir großzügig und rechnen mit 3.5 Jahren.
Dann hat BCG exakt so viele Leute eingestellt, wie sie verloren haben.

Wie gesagt: Man kann alles hinterfragen oder in Frage stellen.

Aber zumindest scheint Berger alles andere als tot zu sein.

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Alle Beratungen wachsen derzeit zweistellig - der Markt ist aktuell gut - das ist keine Indikation. 600 Leute wahrscheinlich mit Back Office und bestimmt nicht nur in DACH, deutet evtl. auch auf eine Attrition Rate hin. Alle Beratungen verkaufen sich gerne als besonders stark wachsend, sogar AT Kearney...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

diese masse an beratern klingt für mich eher nach zeitarbeit als exklusive strategieberatung.

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Die große Masse der Arbeit einer "Strategieberatung" hat auch mit exclusiver Strategiearbeit nichts zu tun

Zu glauben dass große erfahrene Firmen externe Hilfe für eine Strategie brauchen ist naiv. Die Mehrheit der Projekte ist seit vielen Jahren keine reinen Strategiethemen.

Dies gilt für alle Beratungen einschließlich McK und BCG

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

diese masse an beratern klingt für mich eher nach zeitarbeit als exklusive strategieberatung.

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Und der Zeitarbeitsgedanke ist gar nicht so falsch nur eben auf hohem und teurem Niveau.

Nüchtern betrachtet kann heute jeder Excel und PowerPoint. Proprietäre oder innovative tools bringt keine Beratung mit.
Was bleibt als Grund dafür Berater zu beschäftigen ? Flexible Teams die gut ausgebildet sind und sich schnell einarbeiten können... Und dann aber auch wieder weg sind

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

ExBerater schrieb am 15.12.2018:

Was bleibt als Grund dafür Berater zu beschäftigen ? Flexible Teams die gut ausgebildet sind und sich schnell einarbeiten können... Und dann aber auch wieder weg sind

Und die vor allem ordentlich Gas geben, gut aufeinander eingespielt sind und damit eine Masse an Arbeit schneller erledigen, als es der Klient selbst könnte.
Mit exklusivem Know How ist das nur begrenzt verbunden.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Muss ja wirklich schlecht um deine „Ex“-Arbeitgeber stehen, wenn du bei jedem Berger-bezogenem Beitrag sofort aufschreist. Meiner Erfahrung nach bellen vor allem getroffene Hunde, ich wäre bei Berger mehr als vorsichtig - sowohl was Kultur als auch Scale betrifft. Sobald die nächste Krise kommt, wird Berger wieder überproportional schrumpfen.

ExBerater schrieb am 15.12.2018:

Und der Zeitarbeitsgedanke ist gar nicht so falsch nur eben auf hohem und teurem Niveau.

Nüchtern betrachtet kann heute jeder Excel und PowerPoint. Proprietäre oder innovative tools bringt keine Beratung mit.
Was bleibt als Grund dafür Berater zu beschäftigen ? Flexible Teams die gut ausgebildet sind und sich schnell einarbeiten können... Und dann aber auch wieder weg sind

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Und was qualifiziert dich um zu dieser Annahme zu kommen ?
Was verstehst du denn unter Scale?

Ich gehe immer davon aus, dass Besucher des Forums eher an echten Erfahrungen von insidern interessiert sind als an dem Weiterplappern von Gerüchten. Aber vielleicht bin ich da naiv.

Nur noch so viel: ich habe ja auch für eine konkurrierende Beratung gearbeitet und bei der schreie ich nicht so auf wenn was geschrieben wird.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Muss ja wirklich schlecht um deine „Ex“-Arbeitgeber stehen, wenn du bei jedem Berger-bezogenem Beitrag sofort aufschreist. Meiner Erfahrung nach bellen vor allem getroffene Hunde, ich wäre bei Berger mehr als vorsichtig - sowohl was Kultur als auch Scale betrifft. Sobald die nächste Krise kommt, wird Berger wieder überproportional schrumpfen.

ExBerater schrieb am 15.12.2018:

Und der Zeitarbeitsgedanke ist gar nicht so falsch nur eben auf hohem und teurem Niveau.

Nüchtern betrachtet kann heute jeder Excel und PowerPoint. Proprietäre oder innovative tools bringt keine Beratung mit.
Was bleibt als Grund dafür Berater zu beschäftigen ? Flexible Teams die gut ausgebildet sind und sich schnell einarbeiten können... Und dann aber auch wieder weg sind

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Wie ist RB im CC Consumer Goods & Retail aufgestellt? Unscheinbares Mittelmaß im Vergleich zu S& und EYP (OC&C)?

@ExBerater kannst du was dazu sagen? Danke

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Nein dazu kann ich nicht viel sagen, da ich zu 100% im Bereich B2B unterwegs war (Industrial Goods,...) Hatte kaum Berührungspunkte mit Consumer Goods & Retail.
Glaube aber, dass war das CC was als Erstes in Richtung Digitalisierung gegangen ist, und dachte auch, dass die irgendwann in die Richtung umbenannt wurden. Kann mich irren

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 15.12.2018:

Wie ist RB im CC Consumer Goods & Retail aufgestellt? Unscheinbares Mittelmaß im Vergleich zu S& und EYP (OC&C)?

@ExBerater kannst du was dazu sagen? Danke

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

ExBerater schrieb am 15.12.2018:

Proprietäre oder innovative tools bringt keine Beratung mit.

Großer Schwachsinn. Kann nicht für Berger sprechen, aber die drei großen bringen allesamt eine Vielzahl an selbstentwickelten Tools mit. Da wird viel investiert, ist einer der großen Trends in der Branche und einer von vielen Gründen, warum es ohne Consulting einfach nicht geht, auch wenn man das in der Industrie gerne mal kleinreden möchte.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Dann nenn mal Beispiele für solche tools.

Also 6 Jahre in der Beratung, 2 Jahre Inhouse Consulting inkl Projekte mit BCG und Mck und dazu mein aktueller Job sagen Mir da etwas anderes. Aber vielleicht ist das eine Definitionsfrage.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

ExBerater schrieb am 15.12.2018:

Proprietäre oder innovative tools bringt keine Beratung mit.

Großer Schwachsinn. Kann nicht für Berger sprechen, aber die drei großen bringen allesamt eine Vielzahl an selbstentwickelten Tools mit. Da wird viel investiert, ist einer der großen Trends in der Branche und einer von vielen Gründen, warum es ohne Consulting einfach nicht geht, auch wenn man das in der Industrie gerne mal kleinreden möchte.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Bei mindestens einem meiner vergangenen Arbeitgeber war ein Tool eine Excelliste mit Punkten zum Abhaken.

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Haha das hätte sogar von mir sein können...
Das geilste sind die immer angepriesenen Benchmark Datenbanken von denen fast nix existiert.

Die Anfragen nach Benchmark Informationen landen von BCG und Mck dann immer bei meiner jetzigen Firma. Einfach köstlich

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bei mindestens einem meiner vergangenen Arbeitgeber war ein Tool eine Excelliste mit Punkten zum Abhaken.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Bester Benefit bei MBB - ich kritzle ein bisschen auf Papier rum, schicke es nach Indien und hab ein paar Stunden später ne 1A PPT.
@Berger: Viel Spaß beim selber machen

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

RB ist halt eine Beratung, die aufgrund von Bekanntheit und Größe in DE noch als gut wahrgenommen wird. Was Exits und Pay angeht deutlich unter MBB anzusiedeln, nach wie vor. Arbeitszeiten sind auch besonders hart, entlohnt wird es weder mit Reputation, noch mit Pay oder Exit Ops. Definitiv nicht meine zweite Wahl.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bester Benefit bei MBB - ich kritzle ein bisschen auf Papier rum, schicke es nach Indien und hab ein paar Stunden später ne 1A PPT.
@Berger: Viel Spaß beim selber machen

nicht alles was glänzt ist gold.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Zumindest in meiner Zeit bei Berger hatten wir Grafik Teams die Folien gebastelt haben. ur saßen die nicht in Indien sondern in Deutschland. Hm....
Aber die hat dann jeder halbwegs erfahrene Berater auch nur für SteerCo Unterlagen oder Proposals genutzt. Im Projekt macht sowas gar keinen Sinn, da macht man seine Folien fix selber, da eh 90% der Folie die Analyse ist, an der man selbst arbeitet

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bester Benefit bei MBB - ich kritzle ein bisschen auf Papier rum, schicke es nach Indien und hab ein paar Stunden später ne 1A PPT.
@Berger: Viel Spaß beim selber machen

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Kommen die Beispiele noch? Müssen ja ziemlich auf der Hand liegen so vehement wie du sie behauptest hast.

ExBerater schrieb am 16.12.2018:

Dann nenn mal Beispiele für solche tools.

Also 6 Jahre in der Beratung, 2 Jahre Inhouse Consulting inkl Projekte mit BCG und Mck und dazu mein aktueller Job sagen Mir da etwas anderes. Aber vielleicht ist das eine Definitionsfrage.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

ExBerater schrieb am 15.12.2018:

Proprietäre oder innovative tools bringt keine Beratung mit.

Großer Schwachsinn. Kann nicht für Berger sprechen, aber die drei großen bringen allesamt eine Vielzahl an selbstentwickelten Tools mit. Da wird viel investiert, ist einer der großen Trends in der Branche und einer von vielen Gründen, warum es ohne Consulting einfach nicht geht, auch wenn man das in der Industrie gerne mal kleinreden möchte.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Ich war vor meinem Berger-Praktikum 2017 auch eher skeptisch, da man ja (wie hier) doch viel gemischte Meinungen mitbekommt.

Ich für meinen Teil war sehr glücklich bei RB - super nette Kollegen, gutes Projekt bei bekanntem Auftraggeber. Damals mussten laut Kollegen sogar Projekte abgelehnt werden, da keine Beraterkapazitäten mehr vorhanden. Hatte daher also nicht das Gefühl, dass es dem Laden schlecht geht - eher im Gegenteil, ist nach wie vor die größte Beratung in Deutschland.

Wenn man sich also mit Deutschland als Beratungsszielland (und keine großen Auslandsprojekte, außer eben Middle East und Zentraleuropa) und der CC-Zuordnung anfreunden kann, ist RB auf jeden Fall eine sehr gute Wahl meiner Meinung nach.

Wenn man mal nur auf Deutschland schaut und sich die anderen T2-Beratungen anschaut, ist RB mit S& wohl die beste Wahl - größter Footprint der T2s in DE, sehr breite Aufstellung (nicht 40-50% FS wie bei OW), viele Offices (und keine Schließungen wie bei ATK), große Markenbekanntheit im Vergleich zu den meisten anderen T2s beim Kunden.

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Nur eine Ergänzung weil das Thema Internationalität ja oft bei RB in Frage gestellt wird. Ich habe es nicht drauf angelegt aber war in meiner Zeit bei RB insgesamt Ca. 2 Jahre im Ausland. Spanien, Brasilien,.) Südafrika,....

Ich Frage mich immer wo denn wohl die Chancen auf internationale Einsätze größer sind: bei einer T1 die sowieso in jedem Land lokal perfekt aufgestellt ist oder bei RB wo die meisten Berater in Deutschland sind und es in anderen Ländern daher immer mal Bedarf gibt

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

Ich war vor meinem Berger-Praktikum 2017 auch eher skeptisch, da man ja (wie hier) doch viel gemischte Meinungen mitbekommt.

Ich für meinen Teil war sehr glücklich bei RB - super nette Kollegen, gutes Projekt bei bekanntem Auftraggeber. Damals mussten laut Kollegen sogar Projekte abgelehnt werden, da keine Beraterkapazitäten mehr vorhanden. Hatte daher also nicht das Gefühl, dass es dem Laden schlecht geht - eher im Gegenteil, ist nach wie vor die größte Beratung in Deutschland.

Wenn man sich also mit Deutschland als Beratungsszielland (und keine großen Auslandsprojekte, außer eben Middle East und Zentraleuropa) und der CC-Zuordnung anfreunden kann, ist RB auf jeden Fall eine sehr gute Wahl meiner Meinung nach.

Wenn man mal nur auf Deutschland schaut und sich die anderen T2-Beratungen anschaut, ist RB mit S& wohl die beste Wahl - größter Footprint der T2s in DE, sehr breite Aufstellung (nicht 40-50% FS wie bei OW), viele Offices (und keine Schließungen wie bei ATK), große Markenbekanntheit im Vergleich zu den meisten anderen T2s beim Kunden.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

ExBerater schrieb am 18.12.2018:

Kommen die Beispiele noch? Müssen ja ziemlich auf der Hand liegen so vehement wie du sie behauptest hast.

Sorry, hat halt nicht jeder die Zeit, den ganzen Tag hier im Forum rumzuhängen. Man findet diese aber in der Regel auch durch einfaches Googlen, von daher stellt sich mir schon die Frage, warum man das hier alles wiederkauen muss, nur weil Berger scheinbar nicht in der Lage ist, eigene Tools auf die Beine zu stellen. Nur mal ein paar Beispiele für Tools (ja, eigens dafür aufgesetzte Programme, keine Excel Tabellen):

  • Pricing Tools, die basierend auf ausgewählter Treiber automatisch das Pricing übernehmen. Finden insbesondere in B2B Industrien mit Hunderttausenden von Produkten Anklang, meinetwegen Ersatzteile für Computer, Autos etc.
  • Methodische Tools, bspw. zur Durchführung von Conjoint-Analysen
  • Sales Tools, bspw. ein Tool zur automatischen Empfehlung von Cross-selling Angeboten im Vertrieb

Das sind jetzt nur wenige Beispiele aus meiner Erfahrung im Marketing/Pricing Bereich. Gibt aber auch diverse andere, zu denen ich nur nicht aus erster Erfahrung sprechen kann. Im Lean Manufacturing wird viel darauf gesetzt, aber auch bei der Definition von TOMs (z.B. bei Aktivitätenerhebungen etc.). Potenziell kann man die Liste ewig fortführen, man kann aber auch einfach mal McKinsey/BCG/Bain Tools googlen und findet direkt online einiges. Berger hat auch ein bisschen was auf der Webseite, wenn das Angebot hier auch deutlich geringer aussieht (laut Internetpräsenz).

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Süß. Du hast mich überzeugt. Teufelskerle diese Berater.

Spaß beiseite. Natürlich habe ich auch an solchen tools mitgearbeitet oder habe sie von MBB in der "Anwendung " gesehen . Von daher weiß ich was davon zu halten ist.

Sicherlich gibt es Ausnahmen und auf einem von 100 Projekten kann man sowas auch mal anwenden

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

ExBerater schrieb am 18.12.2018:

Kommen die Beispiele noch? Müssen ja ziemlich auf der Hand liegen so vehement wie du sie behauptest hast.

Sorry, hat halt nicht jeder die Zeit, den ganzen Tag hier im Forum rumzuhängen. Man findet diese aber in der Regel auch durch einfaches Googlen, von daher stellt sich mir schon die Frage, warum man das hier alles wiederkauen muss, nur weil Berger scheinbar nicht in der Lage ist, eigene Tools auf die Beine zu stellen. Nur mal ein paar Beispiele für Tools (ja, eigens dafür aufgesetzte Programme, keine Excel Tabellen):

  • Pricing Tools, die basierend auf ausgewählter Treiber automatisch das Pricing übernehmen. Finden insbesondere in B2B Industrien mit Hunderttausenden von Produkten Anklang, meinetwegen Ersatzteile für Computer, Autos etc.
  • Methodische Tools, bspw. zur Durchführung von Conjoint-Analysen
  • Sales Tools, bspw. ein Tool zur automatischen Empfehlung von Cross-selling Angeboten im Vertrieb

Das sind jetzt nur wenige Beispiele aus meiner Erfahrung im Marketing/Pricing Bereich. Gibt aber auch diverse andere, zu denen ich nur nicht aus erster Erfahrung sprechen kann. Im Lean Manufacturing wird viel darauf gesetzt, aber auch bei der Definition von TOMs (z.B. bei Aktivitätenerhebungen etc.). Potenziell kann man die Liste ewig fortführen, man kann aber auch einfach mal McKinsey/BCG/Bain Tools googlen und findet direkt online einiges. Berger hat auch ein bisschen was auf der Webseite, wenn das Angebot hier auch deutlich geringer aussieht (laut Internetpräsenz).

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

RB ist sexy wenn man nach China will.
War in meiner Funktion als VC vor Kurzem in China und habe mir sagen lassen, dass die dort knapp hinter McK auf zweitem Platz liegen und extrem aggressiv in KI pushen.
Von einem RB Kollegen weiß ich, dass er bald von DE nach CN wechselt - wird seine Karriere sicher beschleunigen

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

RB in 2018/2019 noch einzusteigen, sorry aber würd ich einfach nicht machen... Praktikum maybe, wäre aber auch dann nicht meine zweite Wahl. RB ist mittlerweile vielleicht noch T2.5, das war's auch. SKP in größer. Mit OW oder S& kann man lange nicht mehr mithalten, nicht mal in Deutschland...

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ExBerater

Roland Berger is BACK

:-)

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

RB in 2018/2019 noch einzusteigen, sorry aber würd ich einfach nicht machen... Praktikum maybe, wäre aber auch dann nicht meine zweite Wahl. RB ist mittlerweile vielleicht noch T2.5, das war's auch. SKP in größer. Mit OW oder S& kann man lange nicht mehr mithalten, nicht mal in Deutschland...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

RB in 2018/2019 noch einzusteigen, sorry aber würd ich einfach nicht machen... Praktikum maybe, wäre aber auch dann nicht meine zweite Wahl. RB ist mittlerweile vielleicht noch T2.5, das war's auch. SKP in größer. Mit OW oder S& kann man lange nicht mehr mithalten, nicht mal in Deutschland...

5 (Hate-) Aussagen ohne einen einzigen Beleg. Mal abgesehen von RB, sorry, aber hast du in der UB nix verloren, geschweige denn solltest du deinen Senf zu UB-Themen dazugeben...

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

ExBerater schrieb am 22.12.2018:

Süß. Du hast mich überzeugt. Teufelskerle diese Berater.

Spaß beiseite. Natürlich habe ich auch an solchen tools mitgearbeitet oder habe sie von MBB in der "Anwendung " gesehen . Von daher weiß ich was davon zu halten ist.

Sicherlich gibt es Ausnahmen und auf einem von 100 Projekten kann man sowas auch mal anwenden

Die Tools, von denen ich rede, werden nicht mal eben so nebenher auf einem Projekt angewendet. Dafür sind sie viel zu teuer und umfangreich. Diese Tools werden entweder direkt zu Projektbeginn explizit verkauft oder eben nicht. Dann sitzt auch jemand aus dem dezidierten Team rund um dieses Tool live mit vor Ort beim Klienten und unterstützt das Beraterteam.

Dein Post zeigt mir insgesamt ehrlich gesagt einfach nur, dass du keine genaue Vorstellung dieser Tools hast. Macht ja nichts, nur sollte man sich dann eben nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

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ExBerater

Roland Berger is BACK

Wie mehrfach gesagt. Nach insgesamt mehr als 8 Jahren in der Branche glaube ich schon dass ich ein wenig was davon verstehe.

Ich weiß was Beratungen behauptenzu können, was sie wirklich können, und in welchen Bereichen sie wirklich Mehrwert leisten können.

Mir sind Leute (Bist du etwa Berater?) immer suspekt die wirklich selbst an all die Märchen glauben die Beratungen erzählen.

Und um es noch mal zu sagen: natürlich gibt es tools aber die Anwendbarkeit ist meistens sehr beschränkt zumal die von den generalistischen Beratungen wie MBB.
Daneben kenne ich x Beispiele wo Beratungen etwas verkauft haben was de facto nicht da ist und sie dann bei uns anklopfen damit sie irgendwie doch das liefern können was dem Kunden versprochen wurde

WiWi Gast schrieb am 23.12.2018:

ExBerater schrieb am 22.12.2018:

Süß. Du hast mich überzeugt. Teufelskerle diese Berater.

Spaß beiseite. Natürlich habe ich auch an solchen tools mitgearbeitet oder habe sie von MBB in der "Anwendung " gesehen . Von daher weiß ich was davon zu halten ist.

Sicherlich gibt es Ausnahmen und auf einem von 100 Projekten kann man sowas auch mal anwenden

Die Tools, von denen ich rede, werden nicht mal eben so nebenher auf einem Projekt angewendet. Dafür sind sie viel zu teuer und umfangreich. Diese Tools werden entweder direkt zu Projektbeginn explizit verkauft oder eben nicht. Dann sitzt auch jemand aus dem dezidierten Team rund um dieses Tool live mit vor Ort beim Klienten und unterstützt das Beraterteam.

Dein Post zeigt mir insgesamt ehrlich gesagt einfach nur, dass du keine genaue Vorstellung dieser Tools hast. Macht ja nichts, nur sollte man sich dann eben nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Servus,

es ist echt interessant, dass Leute, die eigentlich sehr logisch und objektiv sein sollten (Berater oder Berwtungsinteressierte) hier so hochgradig emotional diskutieren. Aber immerhin gibt es eine Diskussion, das ist ja schon mal nice.

Ich habe eine Zeit bei Berger gearbeitet und würde auch gerne meine Erfahrung kurz teilen. Vorweg: Berger ist sicher nicht mit MBB gleichzustellen was, ich sag mal, die Brand und die "Macht" der Firma angeht. In Deutschland/allgemein Europa und China haben sie aber ne echt gute Position. Bezüglich Kultur hängt das tatsächlich stark vom Competence Center ab, in dem man arbeitet - ebenso die Projektqualität. Während im Restrukturierungsbereich eher eine klare top-down command chain herrscht hat man in anderen Bereichen, z. B. Energy, viel mehr Freiheiten. Aus meiner Erfahrung hängen auch Sachen wie FaceTime und ähnliches schwer vom Projekt Manager ab, da kann man Pech und Glück haben. Wenn man abliefert, kriegt man aber auch die entsprechenden Freiheiten. Und ganz ehrlich, wer sich bei FaceTime nicht traut mal ein klares Wort einzulegen, sollte sich überlegen, ob er/sie tatsächlich die entsprechenden "leadership" skills hat. Ich würde sagen, welche Beratung man wählt ist einfach sehr persönlich und hängt davon ab ob man hart auf die karriereschiene will, eine bestimmte art von Industrie oder eine bestimmte Kultur. Im Endeffekt sitzen wir doch alle im selben Boot und fucken uns hin und wieder über die Partner ab ;) ich war jedenfalls mit Berger sehr zufrieden.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Push, was haltet ihr vom Handelsblatt Artikel?

WiWi Gast schrieb am 25.01.2019:

Servus,

es ist echt interessant, dass Leute, die eigentlich sehr logisch und objektiv sein sollten (Berater oder Berwtungsinteressierte) hier so hochgradig emotional diskutieren. Aber immerhin gibt es eine Diskussion, das ist ja schon mal nice.

Ich habe eine Zeit bei Berger gearbeitet und würde auch gerne meine Erfahrung kurz teilen. Vorweg: Berger ist sicher nicht mit MBB gleichzustellen was, ich sag mal, die Brand und die "Macht" der Firma angeht. In Deutschland/allgemein Europa und China haben sie aber ne echt gute Position. Bezüglich Kultur hängt das tatsächlich stark vom Competence Center ab, in dem man arbeitet - ebenso die Projektqualität. Während im Restrukturierungsbereich eher eine klare top-down command chain herrscht hat man in anderen Bereichen, z. B. Energy, viel mehr Freiheiten. Aus meiner Erfahrung hängen auch Sachen wie FaceTime und ähnliches schwer vom Projekt Manager ab, da kann man Pech und Glück haben. Wenn man abliefert, kriegt man aber auch die entsprechenden Freiheiten. Und ganz ehrlich, wer sich bei FaceTime nicht traut mal ein klares Wort einzulegen, sollte sich überlegen, ob er/sie tatsächlich die entsprechenden "leadership" skills hat. Ich würde sagen, welche Beratung man wählt ist einfach sehr persönlich und hängt davon ab ob man hart auf die karriereschiene will, eine bestimmte art von Industrie oder eine bestimmte Kultur. Im Endeffekt sitzen wir doch alle im selben Boot und fucken uns hin und wieder über die Partner ab ;) ich war jedenfalls mit Berger sehr zufrieden.

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Ronald Berger ist gut, wenn man nach China möchte. Aber ist die Kultur in Deutschland noch so wie früher?

antworten
WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Was soll man davon halten?

Die Lage ist doch sehr gut beschrieben. Roland Berger hat sich wieder sehr gut für weiteres Wachstum aufgestellt und eine sehr gute Marke / Positionierung in Deutschland (und evtl. Europa).

Der Abstand zur globalen Konkurrenz (MBB) ist natürlich riesig und wird auch auf absehbare Zeit niemals aufgeholt werden können.

Am Ende wird man versuchen jetzt Geld für Investitionen zu bekommen um dann perspektivisch Richtung 1.5-2 Mrd. EUR Umsatz zu wachsen. Ein Konkurrieren mit MBB kann eigentlich nur schief gehen, da es dort aktuell schon eine Preisschlacht gibt und MBB aktuell Projekte machen, die eine "Strategieberatung" früher niemals angenommen hat. Dazu nimmt bei MBB auch die Qualität der Leute stetig ab. Es fehlt also an allen Ecken und Enden an qualifizierten Personal. Und das ist für Roland Berger mit "schlechterer Brand" (wenn man es so nennen will) noch schwieriger.

Daher wird man ein starker regionalen und fokussierter Anbieter bleiben.

Disclaimer: war bei zwei der MBB und Roland Berger (2x Vollzeit und 1x Prakti) und bin mittlerweile nicht mehr im Consulting. Daher bin ich zumindest aus meiner Sicht recht unbefangen ;-)

antworten
ExBerater

Roland Berger is BACK

Was für mich positiv ist:

  • Starkes Wachstum
  • Verbesserte Profitabilität
  • Starke Ambitionen

Was ich mehr als seltsam finde, die Aussage man brauche um global mitspielen zu können "einen Umsatz von 1 bis 2 Milliarden".

Das ist ja eine nette Spannen, man versteht aber direkt warum das so gewählt wurde.
Selbst bei Wachstum mit dem Markt wird man das in drei Jahren erreichen. Man kann dann stolz verkünden, dass man die 1 Milliarde schon erreicht hat :-)

In jedem Falle bleibt wahr was immer schon wahr war: RB ist in DACH (und Frankreich) eine Top Adresse. Alles andere ist erst mal PR

WiWi Gast schrieb am 13.09.2022:

Push, was haltet ihr vom Handelsblatt Artikel?

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WiWi Gast

Roland Berger is BACK

Wie schätzt ihr die Chancen ein, dass RB in ferner Zukunft von den großen Playern (MBB, big4, accenture) geschluckt wird?

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