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Wie leben Partner

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ich arbeite bei einer großen HR Beratung (Towers Watson). Unsere Partner verdienen ausgesprochen gut. Mich wundert, dass beispielsweise einige von denen mittags nur ins Block House gehen, einer hat ne E-klasse (nicht S klasse) und auch Kleidung, Uhren etc. sind eher so normales Niveau.

Wie ist das bei euch?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

troll attempting score: 4/10.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ich arbeite bei einer großen HR Beratung (Towers Watson). Unsere Partner verdienen ausgesprochen gut. Mich wundert, dass beispielsweise einige von denen mittags nur ins Block House gehen, einer hat ne E-klasse (nicht S klasse) und auch Kleidung, Uhren etc. sind eher so normales Niveau.

Wie ist das bei euch?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Typische wifi-Board Einsteiger Frage...

"mittags nur in Blockhaus" und "nur E-Klasse" ...
Nur weil man gut verdient, muss man ja nicht jeden Tag im Grill Royal essen und einen Porsche fahren.
Eventuell sind den Partners Autos nicht so wichtig.

Wer reich werden will, lebt vernünftig/sparsam und schmeißt das Geld nicht zum Fenster raus...

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WiWi Gast

Wie leben Partner

8/10

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ich arbeite bei einer großen HR Beratung (Towers Watson). Unsere Partner verdienen ausgesprochen gut. Mich wundert, dass beispielsweise einige von denen mittags nur ins Block House gehen, einer hat ne E-klasse (nicht S klasse) und auch Kleidung, Uhren etc. sind eher so normales Niveau.

Wie ist das bei euch?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Understatement und Zurückhaltung beim Spending sind wichtige Eigenschaften zur Geldvemehrung. Zudem kommen solche Leute auch meist sympathischer rüber, sind auf Mandantenseite akzeptierter und ein besseres Vorbild gegenüber der eigenen Kinder.

Materielles tritt ohnehin irgendwann in den Hintergrund.

Wenn man es genau nimmt, reicht das Gefühl:"ich könnte, wenn ich wollte"

  • mir morgen einen 911 cash zu kaufen
  • ein 450 m2 Haus statt 250 m2 Haus in Toplage leisten etc.
  • ....
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WiWi Gast

Wie leben Partner

Wenn man den ganzen Stress auf sich nimmt um Partner zu werden, also Networking, Sich gut verkaufen usw. Dann sitzt man mittags im Block House?

Also ich arbeite auch in FFM und laufe mittags immer am Monami vorbei da sitzen ganz andere Leute als im BH ( zu dem ich gehe ). Ich kann mir nicht vorstellen, dass echte Performer dann sich zu friedenseben mit so Mittelmaß.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Die geben das Geld schon heimlich aus. Über mir wohnt ein Partner einer bekannten Beratung. Alle 1-2 Jahre steht ein neuer Sportwagen, in den 10 Jahren 2*911 2*Ferrari, 1 R8 und ein Lamborghini) in der Tiefgarage ins Büro fährt er aber Audi A8 bzw. Cayenne zudem hat er eine ziemliche Ansammlung an Uhren.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Bei mir in der Reihenhaussiedlung wohnt einer. Doppelhaushälfte aber hat sich bei der Beförderung zum Partner einen Pool mit Gegenstromanlage in dem Garten bauen lassen.
Frau hat von X5 aud Cayenne upgegraded. Er hat sich einen 911er gegönnt. Von der Arbeit gibt es dann noch den A6.

Die imvestieren aber viel in ihre Kinder. Eine macht noch Abi auf einer Privatschule. Die andere hat erstmal 2 Jahre nach dem Abi nur Work and Travel ohne Work gemacht und ist mehrmals um die Welt geflogen. Jetzt zahlen die Eltern ihr ein Mode und Design Studium in Italien.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Die geben das Geld schon heimlich aus. Über mir wohnt ein Partner einer bekannten Beratung. Alle 1-2 Jahre steht ein neuer Sportwagen, in den 10 Jahren 2*911 2*Ferrari, 1 R8 und ein Lamborghini) in der Tiefgarage ins Büro fährt er aber Audi A8 bzw. Cayenne zudem hat er eine ziemliche Ansammlung an Uhren.

Über dir? Kein Wunder dass der sich kein Haus leisten kann wenn er sein Geld für Uhren ausgibt.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Also als ich Student war wohnte ich in einer 1-Zimmer Wohnung, ging zu Mittag in die Mensa oder zum Bäcker/Dönerbude. Fuhr einen alten Toyota, hatte keine Uhr und kaufte Anzüge im Outlet in Holland (allerdings Hugo Boss) und Hemden von Olymp.

Jetzt, 6 Jahre später, arbeite ich in Dubai, verdiene umgerechnet 9k netto und esse immer noch meistens in der Kantine oder franchise Restaurants (meistens Salat von Subway). Habe mir immer noch keine Uhr gekauft, habe mir in den letzten 6 Jahren nur 2 Maßanzüge gekauft und meine Hemden sind immer noch alle von Olymp. Nur mein Auto ist deutlich teurer geworden, allerdings ist das ein Firmenwagen für den ich nichts zahle. Nur meine Wohnung hat jetzt 2 Zimmer und ist in einer angesagteren Gegend.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Fancy, nice.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Bei uns gibt es auch einen Partner (Ingenieur), der B-Klasse fährt und so eine 1.500€ Nomos trägt.

Finde ich auch irgendwie komisch und wenig sozial kompetent, weil er damit effektiv allen anderen nicht Partnern die Möglichkeit nimmt auch mal was zu zeigen.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Die geben das Geld schon heimlich aus. Über mir wohnt ein Partner einer bekannten Beratung. Alle 1-2 Jahre steht ein neuer Sportwagen, in den 10 Jahren 2*911 2*Ferrari, 1 R8 und ein Lamborghini) in der Tiefgarage ins Büro fährt er aber Audi A8 bzw. Cayenne zudem hat er eine ziemliche Ansammlung an Uhren.

Über dir? Kein Wunder dass der sich kein Haus leisten kann wenn er sein Geld für Uhren ausgibt.

Hier ist Münchner Altstadt da gibt es keine freistehenden Häuser.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Freut mich für dich. Thema ist "Wie leben Partner".

Understatement ist eine ungeschriebene Regel. Klientenwahrnehmung und Mitarbeiterführung ist so wesentlich besser. Einige sind generell nicht sehr materialistisch - dann gibt es aber auch die, die im Urlaub oder auf Geschäftsreisen sich ordentlich belohnen.

Witzige Anekdote:
Sind auf dem Weg zu einem Klienten vor einiger Zeit kurz bei ihm vorbei, da er etwas vergessen hatte. Erschien mir immer recht "normal" [kein m2m / Uhren oder generell Modeausprägung] - vorm Haus stand dann schon die Frau mit Birkin, Patek und dem Rolls.
Privat kann halt jeder leben wie er will.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Also als ich Student war wohnte ich in einer 1-Zimmer Wohnung, ging zu Mittag in die Mensa oder zum Bäcker/Dönerbude. Fuhr einen alten Toyota, hatte keine Uhr und kaufte Anzüge im Outlet in Holland (allerdings Hugo Boss) und Hemden von Olymp.

Jetzt, 6 Jahre später, arbeite ich in Dubai, verdiene umgerechnet 9k netto und esse immer noch meistens in der Kantine oder franchise Restaurants (meistens Salat von Subway). Habe mir immer noch keine Uhr gekauft, habe mir in den letzten 6 Jahren nur 2 Maßanzüge gekauft und meine Hemden sind immer noch alle von Olymp. Nur mein Auto ist deutlich teurer geworden, allerdings ist das ein Firmenwagen für den ich nichts zahle. Nur meine Wohnung hat jetzt 2 Zimmer und ist in einer angesagteren Gegend.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Bei uns gibt es auch einen Partner (Ingenieur), der B-Klasse fährt und so eine 1.500€ Nomos trägt.

Finde ich auch irgendwie komisch und wenig sozial kompetent, weil er damit effektiv allen anderen nicht Partnern die Möglichkeit nimmt auch mal was zu zeigen.

Weiß gar nicht was ich auf den Post antworten soll, das ist so absurd und abgehoben..

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Bei uns gibt es auch einen Partner (Ingenieur), der B-Klasse fährt und so eine 1.500€ Nomos trägt.

Finde ich auch irgendwie komisch und wenig sozial kompetent, weil er damit effektiv allen anderen nicht Partnern die Möglichkeit nimmt auch mal was zu zeigen.

Ich verstehe dich nicht, was willst du genau sagen?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Bei uns trägt einer der Partner nur Applewatch. Das Plastikarmband der Uhr wechselt er alle paar Wochen mit DIngern die er sich aus China bestellt.

Hört sich skurril an, ist aber wahr.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Also als ich Student war wohnte ich in einer 1-Zimmer Wohnung, ging zu Mittag in die Mensa oder zum Bäcker/Dönerbude. Fuhr einen alten Toyota, hatte keine Uhr und kaufte Anzüge im Outlet in Holland (allerdings Hugo Boss) und Hemden von Olymp.

Jetzt, 6 Jahre später, arbeite ich in Dubai, verdiene umgerechnet 9k netto und esse immer noch meistens in der Kantine oder franchise Restaurants (meistens Salat von Subway). Habe mir immer noch keine Uhr gekauft, habe mir in den letzten 6 Jahren nur 2 Maßanzüge gekauft und meine Hemden sind immer noch alle von Olymp. Nur mein Auto ist deutlich teurer geworden, allerdings ist das ein Firmenwagen für den ich nichts zahle. Nur meine Wohnung hat jetzt 2 Zimmer und ist in einer angesagteren Gegend.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

Wie kommst du nach Dubai wenn ich fragen darf ?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Arbeite im Square und traf neulich einen unserer Partner in dem CityREWE, wo er sich Sandwich und Smoothie kaufte.

Irgendwie ist dass wie früher in der Schule wenn man die Lehrerin nachmittags aus Versehen beim Einkaufen trifft.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Arbeite in der Stadtmitte mit begrenztem Parkraumangebot. Die meisten Partner kommen zur Arbeit mit der U-Bahn. Privat fahren sie tolle Autos (911, Range Rover, Jaguar). Stil ist verschieden. Einige tragen Maßgeschneiderte Anzüge, Markenuhren und Schuhe. Andere Partner (IT) sehen aus wie Sachbearbeiter. Mittagessen im Restaurant nur bei Rekruit und Kundenterminen. Ansonsten Salad/Sandwich von der Metzgerei.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Arbeite im Square und traf neulich einen unserer Partner in dem CityREWE, wo er sich Sandwich und Smoothie kaufte.

Irgendwie ist dass wie früher in der Schule wenn man die Lehrerin nachmittags aus Versehen beim Einkaufen trifft.

CPC?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

KPMG Frankfurt.
Squaire

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Arbeite im Square und traf neulich einen unserer Partner in dem CityREWE, wo er sich Sandwich und Smoothie kaufte.

Irgendwie ist dass wie früher in der Schule wenn man die Lehrerin nachmittags aus Versehen beim Einkaufen trifft.

CPC?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Witzige Anekdote:
Sind auf dem Weg zu einem Klienten vor einiger Zeit kurz bei ihm vorbei, da er etwas vergessen hatte. Erschien mir immer recht "normal" [kein m2m / Uhren oder generell Modeausprägung] - vorm Haus stand dann schon die Frau mit Birkin, Patek und dem Rolls.

Birken und Patek aus der Entfernung vom Beifahrersitz einwandfrei identifizierbar?
Rolls??

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Witzige Anekdote:
Sind auf dem Weg zu einem Klienten vor einiger Zeit kurz bei ihm vorbei, da er etwas vergessen hatte. Erschien mir immer recht "normal" [kein m2m / Uhren oder generell Modeausprägung] - vorm Haus stand dann schon die Frau mit Birkin, Patek und dem Rolls.

Birken und Patek aus der Entfernung vom Beifahrersitz einwandfrei identifizierbar?
Rolls??

Royce

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ist echt ne wahre True Story! Rolls hatte sogar ne goldene Emiley.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ist echt ne wahre True Story! Rolls hatte sogar ne goldene Emiley.

Ist halt alles Geschmackssache. Würde mir nie nen Rolls kaufen, weil ich die Dinger einfach total hässlich finde.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

RR wird nur gekauft wenn incl. Fahrer.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Rolls passt nicht so ganz zum Lebensstil in D - sieht man in UK oder Schwellenländern schon öfter. Hier in FFM fährt der Promisteakmensch einen, ansonsten würde ich bei UB-Partnern eher weniger auffällige Autos vermuten.

Die "Anektode" würde ich auch eher in RIchtung urban legend verorten.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Wie kommst du nach Dubai wenn ich fragen darf ?

Ich glaube mit dem Flugzeug, Auto ist ein bisschen schlecht habe ich gehört. :)

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ach komm es geht doch nicht über ein St. Regis Hotel im Urlaub.
In Hostels könnte ich jedenfalls nicht mehr übernachten, es ist einfach nicht derart tip-top sauber (da sind wir Deutschen doch sowieso pingelig), Zimmer gar kein Vergleich und der Service nicht vorhanden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ist echt ne wahre True Story! Rolls hatte sogar ne goldene Emiley.

Ist halt alles Geschmackssache. Würde mir nie nen Rolls kaufen, weil ich die Dinger einfach total hässlich finde.

Ist halt keine Antwort, die etwas mit dem Thema zu tun hat. Aber hässlich sind sie wirklich.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Habe mal ein Taunusmädel gedatet und die hatten wirklich einen Rolls Royce, war aber ein Coupe ähnlich E Coupe nur dicker und nicht diese großen Limo Schlitten.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ich arbeite bei einer großen HR Beratung (Towers Watson). Unsere Partner verdienen ausgesprochen gut. Mich wundert, dass beispielsweise einige von denen mittags nur ins Block House gehen, einer hat ne E-klasse (nicht S klasse) und auch Kleidung, Uhren etc. sind eher so normales Niveau.

Wie ist das bei euch?

Also das meiste ist hier schon genannt worden.

  1. Nur weil sich das Gehalt ändert, ändern viele nicht ihre Lebensweise, da der Mittagstisch vom Metzger manchmal sogar besser schmeckt als manches á la carte-Essen

und

  1. Understatement (außerhalb des IB) wohl immer wichtig und beliebter wird. Man darf nie unterschätzen, wie die Außenwirkung ggü. dem Kunden ist, wenn der Partner im Rolls vorfährt, jedes Mal einen anderen italienischen Anzug trägt und neue Rolex trägt. Heutzutage ist es ohnehin immer schwieriger die Honorare beim Kunden durchzuboxen, da muss man nicht noch ggü. dem Kunden "protzen".

Insbesondere bei dem Unternehmen des TE kommt aber noch hinzu dass die meisten Partner in Deutschland dort (mit Ausnahme von einem :)) wohl eher zur "bescheidenen" Sorte gehören und ihr Geld eher für Kinder oder inmaterielle Dinge ausgeben.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Was ist eigentlich mit euch Menschen los? Geht es nur um Autos und Uhren?
Ich weiß hier kennt jeder einen der einen kennt der Lambo fährt und der kennt einen mit 911 blabla, aber seid ihr schon mal auf die Idee gekommen, dass es überhaupt nicht reizvoll ist 100k für ne Karre auszugeben, sondern lieber für die Familie, Kinder etc.

Ich sags euch wie es ist, die mit den dicksten Autos und Uhren sind meistens die mit dem niedrigsten Kontostand. Ich kenne auch so einen, der hat 3 Golfs, dafür aber ein Haus was teurer ist als 10 Lambo´s, läuft auch ohne Rolex rum...

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Eben. Reichtum zur Schau stellen war bis in die 90er rein noch vielleicht angesagt.

Mittlerweile ist Understatement angesagt.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

Ja, aber in Deutschland eben nicht.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ich finde Partner sollten nicht den Kontakt zur Basis verlieren und auch mal zeigen, dass man sich für die Jugend interessiert. Das vermittelt Authentizität.
Wenn ich mal Partner bin, würde ich z.B. auch mal morgens nicht meine Haare kämmen und mit New Era Cap zum Kunden kommen.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ihr habt ja Probleme, dass ihr euch über das Leben eines Partners Gedanken macht...
Leben und leben lassen.... Ist doch jedem sein Ding wie er lebt, ob man das jetzt raushängen lässt oder nicht und ob man sich jetzt immer die Goldbarren um das Handgelenk hängen muss in Form von Uhren oder doch lieber mit seinem alten geliebten Auto dass schon zig Jahre alt ist rum fährt sollte einem eigentlich egal sein....

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

Dann kann er ja im Rest der Welt beraten. Ich bin heilfroh, dass Bescheidenheit eine Tugend ist, auf die sich weite Teile unserer Gesellschaft in Deutschland geeinigt haben.

Mein Eindruck ist, dass die meisten Partner auch sehr gut mit Geld umgehen können. Sie ermöglichen eben ihren Familien einen hohen Lebensstandard und Unabhängigkeit von materiellen Zwängen in Studium und Ausbildung. Reinen Geltungskonsum wie Luxusautos sehe ich da aber nicht oft.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

Dann kann er ja im Rest der Welt beraten. Ich bin heilfroh, dass Bescheidenheit eine Tugend ist, auf die sich weite Teile unserer Gesellschaft in Deutschland geeinigt haben.

Mein Eindruck ist, dass die meisten Partner auch sehr gut mit Geld umgehen können. Sie ermöglichen eben ihren Familien einen hohen Lebensstandard und Unabhängigkeit von materiellen Zwängen in Studium und Ausbildung. Reinen Geltungskonsum wie Luxusautos sehe ich da aber nicht oft.

PArtner hin oder her - wenn man erstmal das Geld hat, von dem man geträumt hat, merkt man manchmal, dass die vermeintlichen Träume, wenn sie dann realisierbar sind, gar nicht mehr so erstrebenswert sind.

Esst mal 3x am Tag Steak im M, es ist schneller erledigt als man denkt. Ostentativer Konsum ist in manchen Kulturkreisen ok, in Westeuropa ticken die Uhren anders und das ist auch ganz ok so.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

Dann kann er ja im Rest der Welt beraten. Ich bin heilfroh, dass Bescheidenheit eine Tugend ist, auf die sich weite Teile unserer Gesellschaft in Deutschland geeinigt haben.

Mein Eindruck ist, dass die meisten Partner auch sehr gut mit Geld umgehen können. Sie ermöglichen eben ihren Familien einen hohen Lebensstandard und Unabhängigkeit von materiellen Zwängen in Studium und Ausbildung. Reinen Geltungskonsum wie Luxusautos sehe ich da aber nicht oft.

PArtner hin oder her - wenn man erstmal das Geld hat, von dem man geträumt hat, merkt man manchmal, dass die vermeintlichen Träume, wenn sie dann realisierbar sind, gar nicht mehr so erstrebenswert sind.

Esst mal 3x am Tag Steak im M, es ist schneller erledigt als man denkt. Ostentativer Konsum ist in manchen Kulturkreisen ok, in Westeuropa ticken die Uhren anders und das ist auch ganz ok so.

Vielleicht schon mal dran gedacht, dass Partner nicht wirklich reich sind? Im Durchschnitt hat er vielleicht 15k netto im Monat. Hat dafür aber 15-20 Jahre schlecht verdiente und wird auch nicht sicher immer soviel verdienen. Es ist ganz rational, dass der Partner hier erstmal Sicherheitsinteressen in Form von Wohn-Eigentum etc nachgeht bevor er zwei Jahresgehälter für ein Auto ausgibt (Rollce Royce 400k aufwärts)

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Also ich würd jeden Tag im M oder Ivory essen. JEDEN!

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WiWi Gast

Wie leben Partner

15k netto? Das wären über 300k, das hat nicht gleich jeder Partner.

Bei uns haben die Partner zwischen 120-160k, einige Ausnahmen kratzen an die 200 Marke.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

Dann kann er ja im Rest der Welt beraten. Ich bin heilfroh, dass Bescheidenheit eine Tugend ist, auf die sich weite Teile unserer Gesellschaft in Deutschland geeinigt haben.

Mein Eindruck ist, dass die meisten Partner auch sehr gut mit Geld umgehen können. Sie ermöglichen eben ihren Familien einen hohen Lebensstandard und Unabhängigkeit von materiellen Zwängen in Studium und Ausbildung. Reinen Geltungskonsum wie Luxusautos sehe ich da aber nicht oft.

PArtner hin oder her - wenn man erstmal das Geld hat, von dem man geträumt hat, merkt man manchmal, dass die vermeintlichen Träume, wenn sie dann realisierbar sind, gar nicht mehr so erstrebenswert sind.

Esst mal 3x am Tag Steak im M, es ist schneller erledigt als man denkt. Ostentativer Konsum ist in manchen Kulturkreisen ok, in Westeuropa ticken die Uhren anders und das ist auch ganz ok so.

Vielleicht schon mal dran gedacht, dass Partner nicht wirklich reich sind? Im Durchschnitt hat er vielleicht 15k netto im Monat. Hat dafür aber 15-20 Jahre schlecht verdiente und wird auch nicht sicher immer soviel verdienen. Es ist ganz rational, dass der Partner hier erstmal Sicherheitsinteressen in Form von Wohn-Eigentum etc nachgeht bevor er zwei Jahresgehälter für ein Auto ausgibt (Rollce Royce 400k aufwärts)

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Nein, ihr habt den Reifeprozess noch nicht verstanden.

In jedem professionellem Umfeld wird man sagen, dass er den Rolls zur Kompetenzvermutung braucht. Dass er gut in dem ist, was er macht, würde sogar eher in frage gestellt werden.

Referenzen präsentiert man in Form von ehemaligen Kunden und nicht in der Form „das habe ich aus dem letzten Deal herausgezogen“. Bewegt euch mal in den asiatischen Märkten, dann lernt ihr, dass materielle Bescheidenheit auf Business Level eine Standard ist. Chauffeur und Essen natürlich high class, aber nie Dekadent oder prollig.

Mit dem Rolls beeindruckt der Versicherungsvertreter höchstens seinen kleinen Nachwuchs in Sachen schnell aber unnachhaltig Geld verdienen.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Als Klient würde ich einem Partner einer Beratung niemals ein Mandat erteilen, wenn er mit einem Rolls ankommt. Damit hätte er perfekt demonstriert, dass er geistig eher ein Ölscheich als ein smarter Denker ist, und solche Mindsets brauche ich nicht.

Im Rest der Welt würde man sagen der ist gut in dem was er tut, wenn er sich so ein Auto leisten kann.

Ja, aber in Deutschland eben nicht.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Rolls dürfte in D wirklich ein Ausnahme sein, in UB-Kreisen. Porsche ist eher der Standard.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ich (ca. 40) bin seit ca. 2 Jahren Partner in einer mittelständischen Management- und Techberatung (<200 MA) und gebe Euch gerne einen Einblick, aufgeteilt in "Beruflich" und "Privat".

Beruflich:

  • Seit ich Partner geworden bin, arbeite ich noch selbstbestimmter, aber auch intensiver und mehr. Zeit ist ein kostbares Gut, verlorene Zeit für mich, meine Familie und Freunde wird nur teilweise durch mein hohes Einkommen aufgewogen (bitte beachtet das Attribut "teilweise").
  • Den ersten Punkt nicht missverstehen: ich bereue es nicht, Partner geworden zu sein und wusste nach einem halben Jahrzehnt im Senior Management, worauf ich mich einlassen würde.
  • Von Business Lunches abgesehen, gehe ich nur Freitags zwecks Mitarbeiter-Bonding zum Lunch. Ansonsten verbringe ich meine Mittagszeit im Gym, denn: trainiere ich morgens, bin ich für den Rest des Tages erledigt. Und abends möchte ich etwas von meiner Familie haben. Dafür blocke ich mir - je nach Terminsituation - 2 - 3 Gym-Sessions / Woche.
  • Mein altes Zielgehalt ist mein neues Fixum: all-in gehe ich mit ca. einer Viertelmillion p. a. nach Hause - vor Steuern. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Business-Unit erfolgreich aufgebaut und alle Wachstumsziele erreicht bzw. übertroffen. Erst jetzt darf ich mich einkaufen. Erwartungsgemäß dürfte mein Brutto-Jahreseinkommen ab nächstem Jahr mit einer 3 vorne beginnen.
  • Arbeitsorte sind: Office, Kunde, ICE, Homeoffice. Ich versuche Flüge weitestgehend zu meiden, da ich im ICE mehr Aufgaben wegarbeiten kann. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Was ich vor 18.00 nicht schaffe, mache ich nachdem Frau und Kind im Bett sind.
  • Angesichts der gesteigerten Verantwortlichkeiten erachte ich mittlerweile nicht meine Fachexpertise als wichtigsten Skill, sondern Zeitmanagement, insbesondere Delegationsfähigkeit und Nein zu sagen: sowohl zu internen Anfragen, als auch zu externen Projektanfragen.

Privat:

  • Was das Gym angeht, bin ich tatsächlich in einem Luxus-Gym. Aber auch nur deshalb, da dort die von mir bevorzugten Gerätschaften (Powerrack, Freihanteln, Nautilusmaschinen) selten besetzt sind und das Studio-Management vernünftiges Kapazitätsmanagement betreibt, sprich: auch zu Stoßzeiten ist das Gym nie überfüllt, es gibt tatsächlich Anmelde-Stopps. Dafür zahle ich dann monatlich gerne das 5-10x einer McFit-Mitgliedschaft.
  • Geld bedeutet für mich in erster Linie einen Hebel. Z. B. für Komfort, Gesundheit, Zeitersparnis, Freiheiten, Selbstverwirklichung etc. Ich betreibe seit einigen Jahren ein rigoroses privates Finanzmanagement, das ich zumindest einzuhalten versuche. Seit mehreren Jahren versuche ich, jährlich mind. 50 TEUR zu sparen. Diese Unterschwelle habe ich für dieses Jahr auf 85 TEUR angehoben. Darin enthalten sind die jährlichen Budgets für Familienausgaben, Essen, Hausabtragung, Sondertilgungen, Urlaub, "Risikopuffer" etc. Für Anschaffungen bedeutet das: funktional sinnvoll, Spaß fördernd, Mehrwert stiftend - aber nie zum Protzen bzw. für externe Bestätigung. Aber auch: wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Familie: meine Familie ist materiell gut versorgt. Meine Frau ist halbtags beschäftigt, unser Kind ist in einem "Tagesinternat" und wird am Spätnachmittag vom Fahrdienst heimgebracht. Obwohl meine Frau sehr gerne einkauft, engagieren wir manchmal einen "Einkaufsdienst", damit meine Frau sich nicht stressen muss (siehe oben: Zeit ist kostbar).
  • Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.
  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.
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WiWi Gast

Wie leben Partner

Jeder Jeck ist anders.

Es gibt diejenigen, die sich über materiellen Luxus definieren und diejenigen, die nach wie vor gebrauchte Autos, "normale" Uhren kaufen, weiterhin im Doppelhaus wohnen bleiben und die Kinder normal aufwachsen lassen.

Manche konsumieren den Großteil des Nettoeinkommens, wieder andere "sparen" auf den Exit mit 50, um dann das Leben zu genießen oder nur noch ausgewählte Projekte zu machen.

Zudem sind Partner-Gehälter bei Weitem nicht das, was hier anscheinend vermutet wird. 200-500k sind zwar schon anständig, aber "richtiges Geld" im Sinne von deutlich 7-8 stellig verdienen eher selbständige Unternehmer etc. Als Partner in einer großen UB ist man zwar formal Geschäftsführer, unterm Strich aber doch irgendwie in einem Angestellte-ähnlichen Arbeitsverhältnis.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich (ca. 40) bin seit ca. 2 Jahren Partner in einer mittelständischen Management- und Techberatung (<200 MA) und gebe Euch gerne einen Einblick, aufgeteilt in "Beruflich" und "Privat".

Beruflich:

  • Seit ich Partner geworden bin, arbeite ich noch selbstbestimmter, aber auch intensiver und mehr. Zeit ist ein kostbares Gut, verlorene Zeit für mich, meine Familie und Freunde wird nur teilweise durch mein hohes Einkommen aufgewogen (bitte beachtet das Attribut "teilweise").
  • Den ersten Punkt nicht missverstehen: ich bereue es nicht, Partner geworden zu sein und wusste nach einem halben Jahrzehnt im Senior Management, worauf ich mich einlassen würde.
  • Von Business Lunches abgesehen, gehe ich nur Freitags zwecks Mitarbeiter-Bonding zum Lunch. Ansonsten verbringe ich meine Mittagszeit im Gym, denn: trainiere ich morgens, bin ich für den Rest des Tages erledigt. Und abends möchte ich etwas von meiner Familie haben. Dafür blocke ich mir - je nach Terminsituation - 2 - 3 Gym-Sessions / Woche.
  • Mein altes Zielgehalt ist mein neues Fixum: all-in gehe ich mit ca. einer Viertelmillion p. a. nach Hause - vor Steuern. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Business-Unit erfolgreich aufgebaut und alle Wachstumsziele erreicht bzw. übertroffen. Erst jetzt darf ich mich einkaufen. Erwartungsgemäß dürfte mein Brutto-Jahreseinkommen ab nächstem Jahr mit einer 3 vorne beginnen.
  • Arbeitsorte sind: Office, Kunde, ICE, Homeoffice. Ich versuche Flüge weitestgehend zu meiden, da ich im ICE mehr Aufgaben wegarbeiten kann. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Was ich vor 18.00 nicht schaffe, mache ich nachdem Frau und Kind im Bett sind.
  • Angesichts der gesteigerten Verantwortlichkeiten erachte ich mittlerweile nicht meine Fachexpertise als wichtigsten Skill, sondern Zeitmanagement, insbesondere Delegationsfähigkeit und Nein zu sagen: sowohl zu internen Anfragen, als auch zu externen Projektanfragen.

Privat:

  • Was das Gym angeht, bin ich tatsächlich in einem Luxus-Gym. Aber auch nur deshalb, da dort die von mir bevorzugten Gerätschaften (Powerrack, Freihanteln, Nautilusmaschinen) selten besetzt sind und das Studio-Management vernünftiges Kapazitätsmanagement betreibt, sprich: auch zu Stoßzeiten ist das Gym nie überfüllt, es gibt tatsächlich Anmelde-Stopps. Dafür zahle ich dann monatlich gerne das 5-10x einer McFit-Mitgliedschaft.
  • Geld bedeutet für mich in erster Linie einen Hebel. Z. B. für Komfort, Gesundheit, Zeitersparnis, Freiheiten, Selbstverwirklichung etc. Ich betreibe seit einigen Jahren ein rigoroses privates Finanzmanagement, das ich zumindest einzuhalten versuche. Seit mehreren Jahren versuche ich, jährlich mind. 50 TEUR zu sparen. Diese Unterschwelle habe ich für dieses Jahr auf 85 TEUR angehoben. Darin enthalten sind die jährlichen Budgets für Familienausgaben, Essen, Hausabtragung, Sondertilgungen, Urlaub, "Risikopuffer" etc. Für Anschaffungen bedeutet das: funktional sinnvoll, Spaß fördernd, Mehrwert stiftend - aber nie zum Protzen bzw. für externe Bestätigung. Aber auch: wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Familie: meine Familie ist materiell gut versorgt. Meine Frau ist halbtags beschäftigt, unser Kind ist in einem "Tagesinternat" und wird am Spätnachmittag vom Fahrdienst heimgebracht. Obwohl meine Frau sehr gerne einkauft, engagieren wir manchmal einen "Einkaufsdienst", damit meine Frau sich nicht stressen muss (siehe oben: Zeit ist kostbar).
  • Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.
  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.

Symaptisch mittelständisch!

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Symaptisch mittelständisch!

Also mittelständisch find ich das ganz und gar nicht (Flugzeug...), aber definitiv sympathisch! Und es zeigt, wie wichtig es selbst in dieser gehaltsklasse ist Prioritäten zu setzen. In diesem Falle, keinen gesteigerten Wert auf teure Autos zu legen, dafür aber teure Hobbys + ein großes freistehendes Haus.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Doch das ist schon noch mittelständisch. Gerade wenn man sich mal die zahlreichen deutschen mittelständischen Familien anschaut und was für eine Auswirkung die haben. Da fährt keiner den neusten Porsche, Ferrari oder sonst was und Hobby ist Hobby.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Neuzulassungen in De p.a. >100 - also definitiv rar. Viele streben etwas zu haben was andere nicht haben.
Dieses Rolls nur mit Fahrer ist auch so eine urban legend...

Bzgl Sichbarkeit Birkin: Wie naiv seid ihr unter Zeitdruck den Weg vom Gate bis zum Anwesen selbst zu laufen? War leider keine Stadtvilla...

Generell verstehe ich nicht wieso sich die Zeit genommen wird Stories schriftlich anzuzweifeln... Ihr müsst ja viel Zeit haben.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Rolls passt nicht so ganz zum Lebensstil in D - sieht man in UK oder Schwellenländern schon öfter. Hier in FFM fährt der Promisteakmensch einen, ansonsten würde ich bei UB-Partnern eher weniger auffällige Autos vermuten.

Die "Anektode" würde ich auch eher in RIchtung urban legend verorten.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Also ich hab vom Fliegen keine Ahnung, bin aber überrascht. Dachte das würde mehr pro Jahr kosten. Da kommt man ja bei manchem Auto schon auf mehr.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Also ich hab vom Fliegen keine Ahnung, bin aber überrascht. Dachte das würde mehr pro Jahr kosten. Da kommt man ja bei manchem Auto schon auf mehr.

Hier noch einmal der Partner mit Jagdschein und Flieger. Ich bin UL-Pilot (SPL) und fliege ein UL-Flugzeug. UL-Fliegerei ist wesentlich günstiger, da die Flieger (Dreiachser) wesentlich leichter und auf 2 Sitze beschränkt sind. Gegenüber einer vollwertigeren Pilotenausbildung (z. B. PPL) gibt es aber - neben der Sitzanzahl - Einschränkungen, wie z. B. den Verbot des Nachtflugs. Über den Daumen gepeilt kosten Ausbildung, Beschaffung und Betrieb größerer Flieger (z. B. Cessna 172) das Doppelte. Wobei die Beschaffung bis zum 10-fachen kosten kann (z. B. Beechcraft Bonanza für 750 TEUR).

Mein Flieger verbraucht ca. 14 l Sprit pro Stunde, was mich ca. 25 EUR kostet. Bei guten Windverhältnissen fliegt er 200 km/h. Es gibt sogar UL-Flieger, die über 300 km/h schaffen, aber auch gute 150 TEUR kosten.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Soll ja auch noch Leute geben die nach Leistung "befördert" werden und nicht wer das Gehalt am effektivsten verprassen kann.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ein Partner ist bei weitem kein Einkommensmillionär, zumindest nicht in den ersten Jahren. Und was ein Partner mit seiner Vergütung in seiner Freizeit anstellt, geht nur ihn was an. Dass er einen ordentlichen Anzug trägt und sich gesellschaftsfähig zu benehmen weiß, unterstelle ich jedem Mitarbeiter unabhängig davon, ob es ein Partner oder ein Junior Consultant ist.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich (ca. 40) bin seit ca. 2 Jahren Partner in einer mittelständischen Management- und Techberatung (<200 MA) und gebe Euch gerne einen Einblick, aufgeteilt in "Beruflich" und "Privat".

Beruflich:

  • Seit ich Partner geworden bin, arbeite ich noch selbstbestimmter, aber auch intensiver und mehr. Zeit ist ein kostbares Gut, verlorene Zeit für mich, meine Familie und Freunde wird nur teilweise durch mein hohes Einkommen aufgewogen (bitte beachtet das Attribut "teilweise").
  • Den ersten Punkt nicht missverstehen: ich bereue es nicht, Partner geworden zu sein und wusste nach einem halben Jahrzehnt im Senior Management, worauf ich mich einlassen würde.
  • Von Business Lunches abgesehen, gehe ich nur Freitags zwecks Mitarbeiter-Bonding zum Lunch. Ansonsten verbringe ich meine Mittagszeit im Gym, denn: trainiere ich morgens, bin ich für den Rest des Tages erledigt. Und abends möchte ich etwas von meiner Familie haben. Dafür blocke ich mir - je nach Terminsituation - 2 - 3 Gym-Sessions / Woche.
  • Mein altes Zielgehalt ist mein neues Fixum: all-in gehe ich mit ca. einer Viertelmillion p. a. nach Hause - vor Steuern. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Business-Unit erfolgreich aufgebaut und alle Wachstumsziele erreicht bzw. übertroffen. Erst jetzt darf ich mich einkaufen. Erwartungsgemäß dürfte mein Brutto-Jahreseinkommen ab nächstem Jahr mit einer 3 vorne beginnen.
  • Arbeitsorte sind: Office, Kunde, ICE, Homeoffice. Ich versuche Flüge weitestgehend zu meiden, da ich im ICE mehr Aufgaben wegarbeiten kann. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Was ich vor 18.00 nicht schaffe, mache ich nachdem Frau und Kind im Bett sind.
  • Angesichts der gesteigerten Verantwortlichkeiten erachte ich mittlerweile nicht meine Fachexpertise als wichtigsten Skill, sondern Zeitmanagement, insbesondere Delegationsfähigkeit und Nein zu sagen: sowohl zu internen Anfragen, als auch zu externen Projektanfragen.

Privat:

  • Was das Gym angeht, bin ich tatsächlich in einem Luxus-Gym. Aber auch nur deshalb, da dort die von mir bevorzugten Gerätschaften (Powerrack, Freihanteln, Nautilusmaschinen) selten besetzt sind und das Studio-Management vernünftiges Kapazitätsmanagement betreibt, sprich: auch zu Stoßzeiten ist das Gym nie überfüllt, es gibt tatsächlich Anmelde-Stopps. Dafür zahle ich dann monatlich gerne das 5-10x einer McFit-Mitgliedschaft.
  • Geld bedeutet für mich in erster Linie einen Hebel. Z. B. für Komfort, Gesundheit, Zeitersparnis, Freiheiten, Selbstverwirklichung etc. Ich betreibe seit einigen Jahren ein rigoroses privates Finanzmanagement, das ich zumindest einzuhalten versuche. Seit mehreren Jahren versuche ich, jährlich mind. 50 TEUR zu sparen. Diese Unterschwelle habe ich für dieses Jahr auf 85 TEUR angehoben. Darin enthalten sind die jährlichen Budgets für Familienausgaben, Essen, Hausabtragung, Sondertilgungen, Urlaub, "Risikopuffer" etc. Für Anschaffungen bedeutet das: funktional sinnvoll, Spaß fördernd, Mehrwert stiftend - aber nie zum Protzen bzw. für externe Bestätigung. Aber auch: wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Familie: meine Familie ist materiell gut versorgt. Meine Frau ist halbtags beschäftigt, unser Kind ist in einem "Tagesinternat" und wird am Spätnachmittag vom Fahrdienst heimgebracht. Obwohl meine Frau sehr gerne einkauft, engagieren wir manchmal einen "Einkaufsdienst", damit meine Frau sich nicht stressen muss (siehe oben: Zeit ist kostbar).
  • Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.
  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.

Hallo und danke für den Beitrag!

Ich finden es klasse, einen echten insight eines Partners zu bekommen. Du hast’s geschafft.

Kannst du uns rückblickend vielleicht sagen, welche Erfolgsfaktoren entscheidend zur Ernennung sind - Umsatz?

Wie fühlt es sich an?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Gibt es hier neue Erkenntnisse.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Naja, ich würde mal sagen du bist "Partner".
250k ist ja jetzt nicht viel, bei uns verdient man das als Senior Projektleiter All-In.

Da ist ja dann nochmal ein größerer Sprung im Gehalt Richtung Partner. Und klar ist, dass ab ca. 200k Einkommen, jeder Euro drüber reiner Luxus ist.

Du bist ja gerade an der Schwelle und merkst ja selber, dass du schon mit einem Luxushaus Liebäugelst.

Netter Insight, aber jetzt sicherlich nicht die Art von Partner die sich der TE vorgestellt hat.

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich (ca. 40) bin seit ca. 2 Jahren Partner in einer mittelständischen Management- und Techberatung (<200 MA) und gebe Euch gerne einen Einblick, aufgeteilt in "Beruflich" und "Privat".

Beruflich:

  • Seit ich Partner geworden bin, arbeite ich noch selbstbestimmter, aber auch intensiver und mehr. Zeit ist ein kostbares Gut, verlorene Zeit für mich, meine Familie und Freunde wird nur teilweise durch mein hohes Einkommen aufgewogen (bitte beachtet das Attribut "teilweise").
  • Den ersten Punkt nicht missverstehen: ich bereue es nicht, Partner geworden zu sein und wusste nach einem halben Jahrzehnt im Senior Management, worauf ich mich einlassen würde.
  • Von Business Lunches abgesehen, gehe ich nur Freitags zwecks Mitarbeiter-Bonding zum Lunch. Ansonsten verbringe ich meine Mittagszeit im Gym, denn: trainiere ich morgens, bin ich für den Rest des Tages erledigt. Und abends möchte ich etwas von meiner Familie haben. Dafür blocke ich mir - je nach Terminsituation - 2 - 3 Gym-Sessions / Woche.
  • Mein altes Zielgehalt ist mein neues Fixum: all-in gehe ich mit ca. einer Viertelmillion p. a. nach Hause - vor Steuern. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Business-Unit erfolgreich aufgebaut und alle Wachstumsziele erreicht bzw. übertroffen. Erst jetzt darf ich mich einkaufen. Erwartungsgemäß dürfte mein Brutto-Jahreseinkommen ab nächstem Jahr mit einer 3 vorne beginnen.
  • Arbeitsorte sind: Office, Kunde, ICE, Homeoffice. Ich versuche Flüge weitestgehend zu meiden, da ich im ICE mehr Aufgaben wegarbeiten kann. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Was ich vor 18.00 nicht schaffe, mache ich nachdem Frau und Kind im Bett sind.
  • Angesichts der gesteigerten Verantwortlichkeiten erachte ich mittlerweile nicht meine Fachexpertise als wichtigsten Skill, sondern Zeitmanagement, insbesondere Delegationsfähigkeit und Nein zu sagen: sowohl zu internen Anfragen, als auch zu externen Projektanfragen.

Privat:

  • Was das Gym angeht, bin ich tatsächlich in einem Luxus-Gym. Aber auch nur deshalb, da dort die von mir bevorzugten Gerätschaften (Powerrack, Freihanteln, Nautilusmaschinen) selten besetzt sind und das Studio-Management vernünftiges Kapazitätsmanagement betreibt, sprich: auch zu Stoßzeiten ist das Gym nie überfüllt, es gibt tatsächlich Anmelde-Stopps. Dafür zahle ich dann monatlich gerne das 5-10x einer McFit-Mitgliedschaft.
  • Geld bedeutet für mich in erster Linie einen Hebel. Z. B. für Komfort, Gesundheit, Zeitersparnis, Freiheiten, Selbstverwirklichung etc. Ich betreibe seit einigen Jahren ein rigoroses privates Finanzmanagement, das ich zumindest einzuhalten versuche. Seit mehreren Jahren versuche ich, jährlich mind. 50 TEUR zu sparen. Diese Unterschwelle habe ich für dieses Jahr auf 85 TEUR angehoben. Darin enthalten sind die jährlichen Budgets für Familienausgaben, Essen, Hausabtragung, Sondertilgungen, Urlaub, "Risikopuffer" etc. Für Anschaffungen bedeutet das: funktional sinnvoll, Spaß fördernd, Mehrwert stiftend - aber nie zum Protzen bzw. für externe Bestätigung. Aber auch: wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Familie: meine Familie ist materiell gut versorgt. Meine Frau ist halbtags beschäftigt, unser Kind ist in einem "Tagesinternat" und wird am Spätnachmittag vom Fahrdienst heimgebracht. Obwohl meine Frau sehr gerne einkauft, engagieren wir manchmal einen "Einkaufsdienst", damit meine Frau sich nicht stressen muss (siehe oben: Zeit ist kostbar).
  • Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.
  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.
antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Er ist Partner und dieses Gehaltsniveau ist für die überwiegende Mehrheit an Partnern normal bzw sogar sehr gut wenn man all die kleineren Kanzleien/Beratungen mitrechnet. Nur ein Bruchteil der Partner bekommt >500k und selbst das verändert den Lifestyle nicht dramatisch. Ja, man kann als Partner einen gewissen Luxus ausleben, aber man kommt NIE in die Regionen der wirklich reichen Leute.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Naja, ich würde mal sagen du bist "Partner".
250k ist ja jetzt nicht viel, bei uns verdient man das als Senior Projektleiter All-In.

Da ist ja dann nochmal ein größerer Sprung im Gehalt Richtung Partner. Und klar ist, dass ab ca. 200k Einkommen, jeder Euro drüber reiner Luxus ist.

Du bist ja gerade an der Schwelle und merkst ja selber, dass du schon mit einem Luxushaus Liebäugelst.

Netter Insight, aber jetzt sicherlich nicht die Art von Partner die sich der TE vorgestellt hat.

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich (ca. 40) bin seit ca. 2 Jahren Partner in einer mittelständischen Management- und Techberatung (<200 MA) und gebe Euch gerne einen Einblick, aufgeteilt in "Beruflich" und "Privat".

Beruflich:

  • Seit ich Partner geworden bin, arbeite ich noch selbstbestimmter, aber auch intensiver und mehr. Zeit ist ein kostbares Gut, verlorene Zeit für mich, meine Familie und Freunde wird nur teilweise durch mein hohes Einkommen aufgewogen (bitte beachtet das Attribut "teilweise").
  • Den ersten Punkt nicht missverstehen: ich bereue es nicht, Partner geworden zu sein und wusste nach einem halben Jahrzehnt im Senior Management, worauf ich mich einlassen würde.
  • Von Business Lunches abgesehen, gehe ich nur Freitags zwecks Mitarbeiter-Bonding zum Lunch. Ansonsten verbringe ich meine Mittagszeit im Gym, denn: trainiere ich morgens, bin ich für den Rest des Tages erledigt. Und abends möchte ich etwas von meiner Familie haben. Dafür blocke ich mir - je nach Terminsituation - 2 - 3 Gym-Sessions / Woche.
  • Mein altes Zielgehalt ist mein neues Fixum: all-in gehe ich mit ca. einer Viertelmillion p. a. nach Hause - vor Steuern. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Business-Unit erfolgreich aufgebaut und alle Wachstumsziele erreicht bzw. übertroffen. Erst jetzt darf ich mich einkaufen. Erwartungsgemäß dürfte mein Brutto-Jahreseinkommen ab nächstem Jahr mit einer 3 vorne beginnen.
  • Arbeitsorte sind: Office, Kunde, ICE, Homeoffice. Ich versuche Flüge weitestgehend zu meiden, da ich im ICE mehr Aufgaben wegarbeiten kann. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Was ich vor 18.00 nicht schaffe, mache ich nachdem Frau und Kind im Bett sind.
  • Angesichts der gesteigerten Verantwortlichkeiten erachte ich mittlerweile nicht meine Fachexpertise als wichtigsten Skill, sondern Zeitmanagement, insbesondere Delegationsfähigkeit und Nein zu sagen: sowohl zu internen Anfragen, als auch zu externen Projektanfragen.

Privat:

  • Was das Gym angeht, bin ich tatsächlich in einem Luxus-Gym. Aber auch nur deshalb, da dort die von mir bevorzugten Gerätschaften (Powerrack, Freihanteln, Nautilusmaschinen) selten besetzt sind und das Studio-Management vernünftiges Kapazitätsmanagement betreibt, sprich: auch zu Stoßzeiten ist das Gym nie überfüllt, es gibt tatsächlich Anmelde-Stopps. Dafür zahle ich dann monatlich gerne das 5-10x einer McFit-Mitgliedschaft.
  • Geld bedeutet für mich in erster Linie einen Hebel. Z. B. für Komfort, Gesundheit, Zeitersparnis, Freiheiten, Selbstverwirklichung etc. Ich betreibe seit einigen Jahren ein rigoroses privates Finanzmanagement, das ich zumindest einzuhalten versuche. Seit mehreren Jahren versuche ich, jährlich mind. 50 TEUR zu sparen. Diese Unterschwelle habe ich für dieses Jahr auf 85 TEUR angehoben. Darin enthalten sind die jährlichen Budgets für Familienausgaben, Essen, Hausabtragung, Sondertilgungen, Urlaub, "Risikopuffer" etc. Für Anschaffungen bedeutet das: funktional sinnvoll, Spaß fördernd, Mehrwert stiftend - aber nie zum Protzen bzw. für externe Bestätigung. Aber auch: wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Familie: meine Familie ist materiell gut versorgt. Meine Frau ist halbtags beschäftigt, unser Kind ist in einem "Tagesinternat" und wird am Spätnachmittag vom Fahrdienst heimgebracht. Obwohl meine Frau sehr gerne einkauft, engagieren wir manchmal einen "Einkaufsdienst", damit meine Frau sich nicht stressen muss (siehe oben: Zeit ist kostbar).
  • Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.
  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.
antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Was ist "wirklich reich"?

Wenn der Partner sein Geld nur halbwegs zufriedenstellend investiert, hat er mit Mitte 50 einiges an Assets. Erbe etc. noch gar nicht dazugerechnet.
Wenn das nicht für ein sehr angenehmes Leben reicht, dann reichen auch keine 10 Millionen.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Er ist Partner und dieses Gehaltsniveau ist für die überwiegende Mehrheit an Partnern normal bzw sogar sehr gut wenn man all die kleineren Kanzleien/Beratungen mitrechnet. Nur ein Bruchteil der Partner bekommt >500k und selbst das verändert den Lifestyle nicht dramatisch. Ja, man kann als Partner einen gewissen Luxus ausleben, aber man kommt NIE in die Regionen der wirklich reichen Leute.

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Ein KPMGler

Wie leben Partner

Ah... die typische Bottom-up Arroganz hier im Forum.
Herrlich.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Naja, ich würde mal sagen du bist "Partner".
250k ist ja jetzt nicht viel, bei uns verdient man das als Senior Projektleiter All-In.

Da ist ja dann nochmal ein größerer Sprung im Gehalt Richtung Partner. Und klar ist, dass ab ca. 200k Einkommen, jeder Euro drüber reiner Luxus ist.

Du bist ja gerade an der Schwelle und merkst ja selber, dass du schon mit einem Luxushaus Liebäugelst.

Netter Insight, aber jetzt sicherlich nicht die Art von Partner die sich der TE vorgestellt hat.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

250k (bzw. über 300k, die er dieses Jahr hat) sind wirklich nicht viel. Da haben ja Lehrer fast mehr und die haben nur einen Teilzeitjob und 12 Wochen Ferien.
Von den paar Kröten kann man sich ja nicht mal ein richtiges Auto kaufen. Nicht mal für den Golf der Oberschicht (Porsche 911) reicht es anscheinend. Und dann noch in einer selbstgenutzten Immobilie wohnen - Renditefresser schlecht hin. Dieser Low-Performer-Partner kommt bestimmt von einer Non-Target-FH mit sauschlechtem Abschluss von 1,7. Von einem Freund der Schwägerin von meinem Patenonkel habe ich die zuverlässige Aussage, dass man bei BearingPoint als Partner 1Mio. im Jahr knackt.

#every-wiwi-gast #always

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ein KPMGler schrieb am 18.05.2018:

Ah... die typische Bottom-up Arroganz hier im Forum.
Herrlich.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Naja, ich würde mal sagen du bist "Partner".
250k ist ja jetzt nicht viel, bei uns verdient man das als Senior Projektleiter All-In.

Da ist ja dann nochmal ein größerer Sprung im Gehalt Richtung Partner. Und klar ist, dass ab ca. 200k Einkommen, jeder Euro drüber reiner Luxus ist.

Du bist ja gerade an der Schwelle und merkst ja selber, dass du schon mit einem Luxushaus Liebäugelst.

Netter Insight, aber jetzt sicherlich nicht die Art von Partner die sich der TE vorgestellt hat.

Der Vater meiner Freundin verdient im Jahr 500k+ die Mutter auch sechstellig.
Sammelt Autos, die im Keller verstauben, haben eine Wohnung in Muc fuer ne Mio die einfach leer steht, weil er nie zu Hause ist, ausser zur Wiesn.

Lasst euch eins gesagt sein: KEIN GELD DER WELT ERSETZT ZEIT MIT DEM VATER (der Familie). Dauerhaft bedrueckte Stimmung im Haus, Tochter 1 'hasst' ihn. Tochter 2 'melkt' ihn. Frau ist Tod Ungluecklich. Der Vater war beim Hausbau nicht da, waehrend der gesamten Schwangerschaft weg, beim Abi fast nicht da.

Tut das bitte weder euch noch eurer Familie an.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Lasst euch eins gesagt sein: KEIN GELD DER WELT ERSETZT ZEIT MIT DEM VATER (der Familie).

AMEN!

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Es ist keine Arroganz sondern nur die Wahrheit. Der Thread ging um Partner und um deren Lifestyle (also Leute die viel verdienen).

Dann kommt ein Typ aus einer kleinen Kanzlei daher und macht auf Macker mit seinen 250k.

Ich habe berechtigerweise eingebracht, dass er nicht zu der Kategorie der TE gehört. In zwei Jahren bin ich höchstwahrscheinlich Senior Projektleiter und habe das gleiche Gehaltsniveau. Von "Partner-Lifestyle" ist das weit entfernt.

Nicht jeder Start-Up CEO, lässt sich mit einem DAX CEO vergleichen...

Ein KPMGler schrieb am 18.05.2018:

Ah... die typische Bottom-up Arroganz hier im Forum.
Herrlich.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Naja, ich würde mal sagen du bist "Partner".
250k ist ja jetzt nicht viel, bei uns verdient man das als Senior Projektleiter All-In.

Da ist ja dann nochmal ein größerer Sprung im Gehalt Richtung Partner. Und klar ist, dass ab ca. 200k Einkommen, jeder Euro drüber reiner Luxus ist.

Du bist ja gerade an der Schwelle und merkst ja selber, dass du schon mit einem Luxushaus Liebäugelst.

Netter Insight, aber jetzt sicherlich nicht die Art von Partner die sich der TE vorgestellt hat.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich (ca. 40) bin seit ca. 2 Jahren Partner in einer mittelständischen Management- und Techberatung (<200 MA) und gebe Euch gerne einen Einblick, aufgeteilt in "Beruflich" und "Privat".

Beruflich:

  • Seit ich Partner geworden bin, arbeite ich noch selbstbestimmter, aber auch intensiver und mehr. Zeit ist ein kostbares Gut, verlorene Zeit für mich, meine Familie und Freunde wird nur teilweise durch mein hohes Einkommen aufgewogen (bitte beachtet das Attribut "teilweise").
  • Den ersten Punkt nicht missverstehen: ich bereue es nicht, Partner geworden zu sein und wusste nach einem halben Jahrzehnt im Senior Management, worauf ich mich einlassen würde.
  • Von Business Lunches abgesehen, gehe ich nur Freitags zwecks Mitarbeiter-Bonding zum Lunch. Ansonsten verbringe ich meine Mittagszeit im Gym, denn: trainiere ich morgens, bin ich für den Rest des Tages erledigt. Und abends möchte ich etwas von meiner Familie haben. Dafür blocke ich mir - je nach Terminsituation - 2 - 3 Gym-Sessions / Woche.
  • Mein altes Zielgehalt ist mein neues Fixum: all-in gehe ich mit ca. einer Viertelmillion p. a. nach Hause - vor Steuern. Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Business-Unit erfolgreich aufgebaut und alle Wachstumsziele erreicht bzw. übertroffen. Erst jetzt darf ich mich einkaufen. Erwartungsgemäß dürfte mein Brutto-Jahreseinkommen ab nächstem Jahr mit einer 3 vorne beginnen.
  • Arbeitsorte sind: Office, Kunde, ICE, Homeoffice. Ich versuche Flüge weitestgehend zu meiden, da ich im ICE mehr Aufgaben wegarbeiten kann. Ich arbeite täglich zwischen 10 und 12 Stunden. Was ich vor 18.00 nicht schaffe, mache ich nachdem Frau und Kind im Bett sind.
  • Angesichts der gesteigerten Verantwortlichkeiten erachte ich mittlerweile nicht meine Fachexpertise als wichtigsten Skill, sondern Zeitmanagement, insbesondere Delegationsfähigkeit und Nein zu sagen: sowohl zu internen Anfragen, als auch zu externen Projektanfragen.

Privat:

  • Was das Gym angeht, bin ich tatsächlich in einem Luxus-Gym. Aber auch nur deshalb, da dort die von mir bevorzugten Gerätschaften (Powerrack, Freihanteln, Nautilusmaschinen) selten besetzt sind und das Studio-Management vernünftiges Kapazitätsmanagement betreibt, sprich: auch zu Stoßzeiten ist das Gym nie überfüllt, es gibt tatsächlich Anmelde-Stopps. Dafür zahle ich dann monatlich gerne das 5-10x einer McFit-Mitgliedschaft.
  • Geld bedeutet für mich in erster Linie einen Hebel. Z. B. für Komfort, Gesundheit, Zeitersparnis, Freiheiten, Selbstverwirklichung etc. Ich betreibe seit einigen Jahren ein rigoroses privates Finanzmanagement, das ich zumindest einzuhalten versuche. Seit mehreren Jahren versuche ich, jährlich mind. 50 TEUR zu sparen. Diese Unterschwelle habe ich für dieses Jahr auf 85 TEUR angehoben. Darin enthalten sind die jährlichen Budgets für Familienausgaben, Essen, Hausabtragung, Sondertilgungen, Urlaub, "Risikopuffer" etc. Für Anschaffungen bedeutet das: funktional sinnvoll, Spaß fördernd, Mehrwert stiftend - aber nie zum Protzen bzw. für externe Bestätigung. Aber auch: wer billig kauft, kauft zweimal.
  • Familie: meine Familie ist materiell gut versorgt. Meine Frau ist halbtags beschäftigt, unser Kind ist in einem "Tagesinternat" und wird am Spätnachmittag vom Fahrdienst heimgebracht. Obwohl meine Frau sehr gerne einkauft, engagieren wir manchmal einen "Einkaufsdienst", damit meine Frau sich nicht stressen muss (siehe oben: Zeit ist kostbar).
  • Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.
  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.

Bester Beitrag!

Gerne mehr Info´s jeglicher Art

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Ich bin ja neu hier (bin derjenige der gestern sehr viel zu RB und ATK gepostet hat) - und bin vollkommen baff ob der Arroganz und Weltfremdheit einiger hier in diesem Forum. Das ist ja einfach verblüffend, und die Zahlen mit denen hier jongliert werden sind abenteuerlich.

Zum Partner Lifestyle und zur Partner Karriere:

Ich habe da in meinen Jahren in der Beratung EXTREM große Unterschiede wahrgenommen. Es gibt junge, hungrige Partner die immer noch für die Senior Partner knechten müssen. Diese Junior Partner verdienen zumindest fix nicht die Welt! Dafür kloppen sie parallel auf 5 Projekten weil sie 10 Tage die Woche fest verkauft sind, fliegen von einem Projekt zum nächsten, arbeiten parallel an 10 Proposals, und sind nie zuhause.

Dann gibt es Senior Partner (oder noch besser: Practice Heads) die maximal mal beim Projekt vorbei schauen wenn alles gelaufen ist, oder die meiste Zeit auf dem Golfplatz verbringen, während andere die Arbeit machen. Das kannst du dir aber nur erlauben, wenn du vorher was geleistet hat in deinem Leben, oder noch besser, wenn du die ganz guten Kontakte hast zum C-Level der Kunden.

Meine Einschätzung (zumindest bei RB oder ATK): Keiner davon ist Einkommensmillionär. Das wäre auch komisch wenn man weiß, was für Auftragseingangs-Zielvorgaben die haben - wenn davon dann schon ein nennenswerter Prozentsatz als FIXgehalt wieder an den Partner gehen würde.

Richtig großes Geld macht man nur wenn man extrem erfolgreich ist und zwar über den auf der Karriereleiter immer größer werdenden variablen Anteil. Aber da kann man auch Pech haben. Wenn man der spezialisierte Partner für den deutschen Maschinenbau Mittelstand ist, sieht es da düster aus mit den Großprojekten.

Zur Karriere-Option "Partner". Da muss ich sagen, hat sich meine Sicht der Dinge im Laufe meiner Beraterzeit komplett gedreht. Als naiver Einsteiger (wohlgemerkt ich hatte schon 5 Jahre Berufserfahrung) habe ich gedacht, die Partner seien die Größten. Müssen alles wissen, kennen die Industrie in und auswendig, sind Meister aller Frameworks, und verdienen zudem noch unverhältnismäßig viel Geld. Well,... Wenn man es mal genau beobachtet ist es so:

  • viele Partner können außer heißer Luft (oder eher: lauwarm) nicht besonders viel
  • fast alle die schlau sind und ein Leben wollen verlassen die Beratung innerhalb von 4 Jahren
  • Leute die hartnäckig sind, bleiben halt 5-8 Jahre, kriegen dann aber sensationell gute Jobangebot von Kunden (1. oder 2. Führungsebene - wobei ich sehe, dass auch das eher seltener wird).
  • nun, was sagt uns das über Partner? Manche von denen wollen vielleicht kein Leben, oder sie genießen es einfach für nichts wirklich langfristig verantwortlich zu sein, und bei vielen anderen hat es nicht für einen ganz großen Job anderswo einfach nie gereicht. Wenn du 20 Jahre alle großen Unternehmen berätst aber keines davon dich für würdig für einen Job dort erachtet... Nun ja

Außerdem kann ich nur jedem empfehlen - aber das gilt auch außerhalb der Beratung - die Jobs alle paar Jahre zu wechseln. Es gibt kaum einen Partner, der nicht bei mindestens 2 oder 3 (manchmal 5!) Beratungen gewesen ist. So schafft man es ganz smooth, nie einen überragenden Job abliefern zu müssen, und dennoch immer eine Stufe höher zu klettern, bis zum Level wo man nicht mehr viel können muss.

Und bevor jetzt die typischen Reaktionen kommen:
Ich wollte NIE Partner werden, ich wollte eigentlich sogar nie wirklich Berater sein, ich bin nicht eifersüchtig, ich bin kein Low-Performer, ich verdiene selbst mehr als genug, und natürlich gibt es jede Menge Ausnahmen für das was ich gesagt habe.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Ich bin ja neu hier (bin derjenige der gestern sehr viel zu RB und ATK gepostet hat) - und bin vollkommen baff ob der Arroganz und Weltfremdheit einiger hier in diesem Forum. Das ist ja einfach verblüffend, und die Zahlen mit denen hier jongliert werden sind abenteuerlich.

Zum Partner Lifestyle und zur Partner Karriere:

Ich habe da in meinen Jahren in der Beratung EXTREM große Unterschiede wahrgenommen. Es gibt junge, hungrige Partner die immer noch für die Senior Partner knechten müssen. Diese Junior Partner verdienen zumindest fix nicht die Welt! Dafür kloppen sie parallel auf 5 Projekten weil sie 10 Tage die Woche fest verkauft sind, fliegen von einem Projekt zum nächsten, arbeiten parallel an 10 Proposals, und sind nie zuhause.

Dann gibt es Senior Partner (oder noch besser: Practice Heads) die maximal mal beim Projekt vorbei schauen wenn alles gelaufen ist, oder die meiste Zeit auf dem Golfplatz verbringen, während andere die Arbeit machen. Das kannst du dir aber nur erlauben, wenn du vorher was geleistet hat in deinem Leben, oder noch besser, wenn du die ganz guten Kontakte hast zum C-Level der Kunden.

Meine Einschätzung (zumindest bei RB oder ATK): Keiner davon ist Einkommensmillionär. Das wäre auch komisch wenn man weiß, was für Auftragseingangs-Zielvorgaben die haben - wenn davon dann schon ein nennenswerter Prozentsatz als FIXgehalt wieder an den Partner gehen würde.

Richtig großes Geld macht man nur wenn man extrem erfolgreich ist und zwar über den auf der Karriereleiter immer größer werdenden variablen Anteil. Aber da kann man auch Pech haben. Wenn man der spezialisierte Partner für den deutschen Maschinenbau Mittelstand ist, sieht es da düster aus mit den Großprojekten.

Zur Karriere-Option "Partner". Da muss ich sagen, hat sich meine Sicht der Dinge im Laufe meiner Beraterzeit komplett gedreht. Als naiver Einsteiger (wohlgemerkt ich hatte schon 5 Jahre Berufserfahrung) habe ich gedacht, die Partner seien die Größten. Müssen alles wissen, kennen die Industrie in und auswendig, sind Meister aller Frameworks, und verdienen zudem noch unverhältnismäßig viel Geld. Well,... Wenn man es mal genau beobachtet ist es so:

  • viele Partner können außer heißer Luft (oder eher: lauwarm) nicht besonders viel
  • fast alle die schlau sind und ein Leben wollen verlassen die Beratung innerhalb von 4 Jahren
  • Leute die hartnäckig sind, bleiben halt 5-8 Jahre, kriegen dann aber sensationell gute Jobangebot von Kunden (1. oder 2. Führungsebene - wobei ich sehe, dass auch das eher seltener wird).
  • nun, was sagt uns das über Partner? Manche von denen wollen vielleicht kein Leben, oder sie genießen es einfach für nichts wirklich langfristig verantwortlich zu sein, und bei vielen anderen hat es nicht für einen ganz großen Job anderswo einfach nie gereicht. Wenn du 20 Jahre alle großen Unternehmen berätst aber keines davon dich für würdig für einen Job dort erachtet... Nun ja

Außerdem kann ich nur jedem empfehlen - aber das gilt auch außerhalb der Beratung - die Jobs alle paar Jahre zu wechseln. Es gibt kaum einen Partner, der nicht bei mindestens 2 oder 3 (manchmal 5!) Beratungen gewesen ist. So schafft man es ganz smooth, nie einen überragenden Job abliefern zu müssen, und dennoch immer eine Stufe höher zu klettern, bis zum Level wo man nicht mehr viel können muss.

Und bevor jetzt die typischen Reaktionen kommen:
Ich wollte NIE Partner werden, ich wollte eigentlich sogar nie wirklich Berater sein, ich bin nicht eifersüchtig, ich bin kein Low-Performer, ich verdiene selbst mehr als genug, und natürlich gibt es jede Menge Ausnahmen für das was ich gesagt habe.

In Sachen Arroganz hast du dich dem Forum aber ziemlich schnell angepasst

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Mal ne Frage: Ihr macht also 4 Jahre oder auch 5 bis 8 Jahre Beratung, um dann einen Job in der Industrie zu bekommen auf gutem Level?
Von welcher Ebene reden wir da und wie sieht es dann da gehaltmäßig aus? Da müsste man sich doch fast schlechter stellen oder?
Gruß

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Absprung nach 5-8Jahren (eher 8) ist dann meistens auf Abteilungsleiterebene. Wenn man das in der Automobilbranche schafft, sind es immerhin 200k. Klar stellt man sich dabei manchmal auch finanziell schlechter, aber hat in den meisten Fällen auch nicht mehr den gleichen Workload und das Reisepensum verringert sich enorm.

Wie richtig erwähnt, sinken diese Möglichkeiten aber. Es gibt immer mehr Berater, die den Exit suchen und gleichzeitig ziehen die Industrie-Unternehmen zunehmend Eigengewächse hoch. Die Luft wird nach oben immer dünner. In meiner Nachbarabteilung ist ein ehemaliger Berater (von einer T2) nach 6 Jahren Beratung als Teamleiter gewechselt. Da kann man sich schon fragen, ob sich das gelohnt hat.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Mal ne Frage: Ihr macht also 4 Jahre oder auch 5 bis 8 Jahre Beratung, um dann einen Job in der Industrie zu bekommen auf gutem Level?
Von welcher Ebene reden wir da und wie sieht es dann da gehaltmäßig aus? Da müsste man sich doch fast schlechter stellen oder?
Gruß

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Absprung nach 5-8Jahren (eher 8) ist dann meistens auf Abteilungsleiterebene. Wenn man das in der Automobilbranche schafft, sind es immerhin 200k. Klar stellt man sich dabei manchmal auch finanziell schlechter, aber hat in den meisten Fällen auch nicht mehr den gleichen Workload und das Reisepensum verringert sich enorm.

Wie richtig erwähnt, sinken diese Möglichkeiten aber. Es gibt immer mehr Berater, die den Exit suchen und gleichzeitig ziehen die Industrie-Unternehmen zunehmend Eigengewächse hoch. Die Luft wird nach oben immer dünner. In meiner Nachbarabteilung ist ein ehemaliger Berater (von einer T2) nach 6 Jahren Beratung als Teamleiter gewechselt. Da kann man sich schon fragen, ob sich das gelohnt hat.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Mal ne Frage: Ihr macht also 4 Jahre oder auch 5 bis 8 Jahre Beratung, um dann einen Job in der Industrie zu bekommen auf gutem Level?
Von welcher Ebene reden wir da und wie sieht es dann da gehaltmäßig aus? Da müsste man sich doch fast schlechter stellen oder?
Gruß

Hier nochmal der Typ mit dem Vater der Freundin.

Reisetätigkeit verringert sich ja.., weil du gleich fuer mehrere Jahre ins Ausland gehen darfst um aufzusteigen. Zufaellig auch ein OEM. Berater mag da übrigens niemand.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Alle großen Beratungen haben eben in den letzten Jahren extrem Stellen aufgebaut und die Exit-Möglichkeiten sind in kleinster Weise im gleichen Maße gestiegen. Zusammen mit dem trend verstärkt auf interne Leute zu setzen, kann da nur noch ein Bruchteil der Berater ähnliche Exits hinlegen wie einige Jahre zuvor. Und finanziell schlechter gestellt haben sich vermutlich damals schon etliche...

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Absprung nach 5-8Jahren (eher 8) ist dann meistens auf Abteilungsleiterebene. Wenn man das in der Automobilbranche schafft, sind es immerhin 200k. Klar stellt man sich dabei manchmal auch finanziell schlechter, aber hat in den meisten Fällen auch nicht mehr den gleichen Workload und das Reisepensum verringert sich enorm.

Wie richtig erwähnt, sinken diese Möglichkeiten aber. Es gibt immer mehr Berater, die den Exit suchen und gleichzeitig ziehen die Industrie-Unternehmen zunehmend Eigengewächse hoch. Die Luft wird nach oben immer dünner. In meiner Nachbarabteilung ist ein ehemaliger Berater (von einer T2) nach 6 Jahren Beratung als Teamleiter gewechselt. Da kann man sich schon fragen, ob sich das gelohnt hat.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Mal ne Frage: Ihr macht also 4 Jahre oder auch 5 bis 8 Jahre Beratung, um dann einen Job in der Industrie zu bekommen auf gutem Level?
Von welcher Ebene reden wir da und wie sieht es dann da gehaltmäßig aus? Da müsste man sich doch fast schlechter stellen oder?
Gruß

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Hier wieder der "Fliegende Partner".

Sehr gern.

Danke für Deine lieben Worte, aber ob ich finde nicht, dass ich es "geschafft" habe. Zufrieden und stolz bin ich, keine Frage. Allerdings tausche ich immer noch meine Freizeit gegen Geld und habe kein Passiveinkommen. Demnächst werde ich dies zwar mit den Gesellschaftsanteilen haben, allerdings ist dieses 'Passiveinkommen' an meine Position als Partner gebunden.

Diesen Zeilen wirst Du sicherlich entnehmen, dass ich - gemessen an meinen eigenen Zielen - es erst dann geschafft habe, wenn ich die nächsten 50 Jahre meinen Lebensstandard zumindest halten, wenn nicht gar erweitern und noch etwas hinterlassen kann. Ohne arbeiten zu müssen, sprich: Passiveinkommen und Hobby-/Spaß-Projekte. Dennoch liebe ich meine Arbeit.

Zu Deinen Fragen:

1) Erfolgsfaktoren

  • Karriere durch (Fach)Kompetenz: sehr fit in einem gefragten Thema sein bzw. werden und eine große Kompetenzvermutung durch Leuchtturmprojekte, Speaking Engagements und Fachpublikationen aufbauen, sprich: sich auch außerhalb des eigenen Unternehmens einen Namen machen.
  • Managed Volume & Vertriebsaffinität
  • Wissen teilen, viel geben und würdige Menschen mentoren
  • Empathie
  • hohe Managementkompetenz aufbauen
  • Stellenwechsel, denn: der Aufstieg wird - außerhalb der großen Beratungshäuser - schwieriger, je weiter man vom Partner-Level entfernt ist. Womit ich nicht andeuten will, dass der Partner-Track in großen Beratungshäusern einfach ist, doch dort gibt es zwei Vorteile ggü. kleineren Beratungen: (1) klar definierter Partner-Track, (2) Wachstumsfähigkeit und -notwendigkeit auch in der Chefetage

2)

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

[...]

Hallo und danke für den Beitrag!

Ich finden es klasse, einen echten insight eines Partners zu bekommen. Du hast’s geschafft.

Kannst du uns rückblickend vielleicht sagen, welche Erfolgsfaktoren entscheidend zur Ernennung sind - Umsatz?

Wie fühlt es sich an?

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Hier der "Fliegende Partner".

Wer meinen Ursprungsbeitrag wachen Geistes liest, dem fällt auf:
a) Ich bin erst seit 2 Jahren Partner und habe mich gerade erst bewährt. Es ist folglich noch einiges an Luft nach oben.
b) Ich habe mich nicht als Be-All, End-All aufgespielt. Wie auch, so man a) berücksichtigt.
c) Ich hatte nicht beabsichtigt, mich als Macker aufzuspielen. Sollte mir dies misslungen sein, freue ich mich auf sachdienliche Hinweise. Meinen detaillierten Schilderungen sollte zu entnehmen sein, dass ich einen Spagat aus nachhaltigem 'Luxus' und vernünftigem Finanzmanagement verfolge. Case in point: SPL anstelle PPL.
d) Lehrer an öffentlichen Schulden sind unterbezahlte Fachkräfte - aber ich denke, Du wolltest scherzen.
e) Was juckt es Dich, was ein Möchtegern-Macker-Partner mit einem in Deinen Augen geringen Einkommen schreibt? Mit Deinem Einkommen und der deutlich geringeren Verantwortung bist Du mir doch rein finanziell um Meilen voraus. An Deiner Stelle wäre ich relaxed und happy. Und würde meinen Karriereweg mit dem Forum teilen.
f) Wo arbeitest Du? Klingt ziemlich lukrativ und ich habe gerne zu meinem Plan B einen Plan C in der Tasche. Serious.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Es ist keine Arroganz sondern nur die Wahrheit. Der Thread ging um Partner und um deren Lifestyle (also Leute die viel verdienen).

Dann kommt ein Typ aus einer kleinen Kanzlei daher und macht auf Macker mit seinen 250k.

Ich habe berechtigerweise eingebracht, dass er nicht zu der Kategorie der TE gehört. In zwei Jahren bin ich höchstwahrscheinlich Senior Projektleiter und habe das gleiche Gehaltsniveau. Von "Partner-Lifestyle" ist das weit entfernt.

Nicht jeder Start-Up CEO, lässt sich mit einem DAX CEO vergleichen...

Ein KPMGler schrieb am 18.05.2018:

Ah... die typische Bottom-up Arroganz hier im Forum.
Herrlich.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Naja, ich würde mal sagen du bist "Partner".
250k ist ja jetzt nicht viel, bei uns verdient man das als Senior Projektleiter All-In.

Da ist ja dann nochmal ein größerer Sprung im Gehalt Richtung Partner. Und klar ist, dass ab ca. 200k Einkommen, jeder Euro drüber reiner Luxus ist.

Du bist ja gerade an der Schwelle und merkst ja selber, dass du schon mit einem Luxushaus Liebäugelst.

Netter Insight, aber jetzt sicherlich nicht die Art von Partner die sich der TE vorgestellt hat.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Hier schreibt kein einziger Partner. Die wären alle bei Dibelius auf Sylt beim Krebsessen.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Kann man eigentlich die Annahme treffen, wenn man davon ausgeht 250k bei Beratung mit rund 200 MA, dass Partner einer Gesellschaft mit 1000 MA entsprechend mehr verdienen? Ich gehe eigentlich nicht davon aus, bin gespannt was andere sagen

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

Kann man eigentlich die Annahme treffen, wenn man davon ausgeht 250k bei Beratung mit rund 200 MA, dass Partner einer Gesellschaft mit 1000 MA entsprechend mehr verdienen? Ich gehe eigentlich nicht davon aus, bin gespannt was andere sagen

Kann dir da nicht aus 1. Hand helfen, aber in anderen Threads hier wurde schon öfters mal berechnet, was ein Partner bei einer BIG4 verdient, weil dort Transparenzberichte offen gelegt werden. Die Zahlen beliefen sich auf 300-500k.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Ach komm es geht doch nicht über ein St. Regis Hotel im Urlaub.
In Hostels könnte ich jedenfalls nicht mehr übernachten, es ist einfach nicht derart tip-top sauber (da sind wir Deutschen doch sowieso pingelig), Zimmer gar kein Vergleich und der Service nicht vorhanden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

Dafür Dosenbier mit interessanten Menschen die mehr zu erzählen haben als das was ich eh jeden Tag auf der Arbeit höre.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Du hast bezüglich deines hobbies gesagt

Auto: meine Frau fährt einen Skoda Octavia, ich einen Skoda Superb - beide haben in Vollausstattung je unter 50 TEUR Listenpreis. Ich habe beide als Jahreswagen für knapp unter 70 TEUR gekauft. Luxus? In meiner Gehaltsklasse sicherlich nicht.

  • Haus: Doppelhaushälfte (Alter: 3 Jahre, Beschaffungswert: ca. 500 TEUR, Erweiterungen im Wert von ca. 100 TEUR) ist in 3 Jahren abbezahlt. Danach planen wir den Verkauf, um ein freistehendes Architektenhaus auf großem Grundstück zu kaufen. Das ist definitiv ein Luxusprojekt, auch in meiner Gehaltsklasse.
  • Ich habe mir in den letzten 2 Jahren zwei untypische und recht kostspielige Hobbies angeeignet:
  • Hobby (1): ich bin Jäger und Sportschütze geworden, was beides ins Geld geht. Alleine der seit der letztjährigen Waffengesetznivellierung obligatorische Waffenschrank samt Inhalten entspricht dem Wert eines neuen Mittelklasse-PKW. Das betrachte ich als moderaten Luxus.
  • Hobby (2): ich habe einen Pilotenschein (UL-Klasse --> SPL-F) gemacht und mir ein UL-Flugzeug (2-Sitzer) gegönnt. Die Ausbildung hat mich all-in ca. 7 TEUR gekostet, die Beschaffung des UL-Fliegers 70 TEUR. Das war ein lang gehegter Traum. Betriebskosten belaufen sich auf Hangarmiete (1500 EUR p.a.), Versicherung (500 EUR p.a.), Sprit (3-5 TEUR p.a. bei meinem jährlichen Flugvolumen). Dafür kann ich die meisten interessanten europäischen Städte in 3h anfliegen. Das betrachte ich als echten Luxus. Meine Frau macht derzeit die UL-Pilotenausbildung (nochmal 7 TEUR), damit ich in-transit auch mal als Passagier die Aussicht genießen kann.
  • Dass ich bisher kein Wort über Bekleidung oder Handgelenk-Accesoires verloren habe, hat einen Grund. Ich lasse meine Anzüge maßschneidern, da diese einfach besser sitzen. Ein Dreiteiler kostet mich selten über 700 EUR. Ich habe eine schlichte G-Shock von Casio mit eingebautem Kompass und Wetter-Sensorik, die ich auch auf die Jagd und auf Orientierungsläufe mitnehme. Hat ca. 300 EUR gekostet. Momentan liebäugle ich mit der Casio G-Shock Rangeman für 800 EUR, die eingebautes GPS und Solarbetrieb kombiniert. Diese aber nur als Freizeitvergnügen, denn diese passt nicht unters Sakkoärmel.

Warum kann man das nicht auch als nicht Partner machen? Eher geld oder zeit?

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Ach komm es geht doch nicht über ein St. Regis Hotel im Urlaub.
In Hostels könnte ich jedenfalls nicht mehr übernachten, es ist einfach nicht derart tip-top sauber (da sind wir Deutschen doch sowieso pingelig), Zimmer gar kein Vergleich und der Service nicht vorhanden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

Dafür Dosenbier mit interessanten Menschen die mehr zu erzählen haben als das was ich eh jeden Tag auf der Arbeit höre.

+1

Verstehe eh nicht die Leute, die 4-5 stellige Beträge für Urlaub ausgeben aber die Hotelanlage nicht verlassen.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

Ach komm es geht doch nicht über ein St. Regis Hotel im Urlaub.
In Hostels könnte ich jedenfalls nicht mehr übernachten, es ist einfach nicht derart tip-top sauber (da sind wir Deutschen doch sowieso pingelig), Zimmer gar kein Vergleich und der Service nicht vorhanden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

Dafür Dosenbier mit interessanten Menschen die mehr zu erzählen haben als das was ich eh jeden Tag auf der Arbeit höre.

+1

Verstehe eh nicht die Leute, die 4-5 stellige Beträge für Urlaub ausgeben aber die Hotelanlage nicht verlassen.

Finde das auch nicht nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem auch der Zeit und Umstände. Warum fliegt man um die halbe Welt, um dann nichts von dem dortigen Land und der Kultur kennen zu lernen?

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

Ach komm es geht doch nicht über ein St. Regis Hotel im Urlaub.
In Hostels könnte ich jedenfalls nicht mehr übernachten, es ist einfach nicht derart tip-top sauber (da sind wir Deutschen doch sowieso pingelig), Zimmer gar kein Vergleich und der Service nicht vorhanden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wofür ich das ganze Geld ausgeben soll. Meine Urlaube gehen jetzt in weiter gelegene Regionen, allerdings immer noch Economy und oft mit Übernachtungen in Hostels, weil ich Urlaub ungerne immer am gleichen Ort bleibe und lieber das ganze Land bereise statt in 5-Sterne Hotels am Pool rumzuhängen und Fettpolster anzusammeln. Ab einem gewissen level ist man beruflich eh ständig in 4-5 Sterne Hotels auf irgendwelchen Tagungen in irgendwelchen Ländern und geht abends in fancy Läden essen. Da braucht man nicht das Ganze auch noch privat.

Dafür Dosenbier mit interessanten Menschen die mehr zu erzählen haben als das was ich eh jeden Tag auf der Arbeit höre.

+1

Verstehe eh nicht die Leute, die 4-5 stellige Beträge für Urlaub ausgeben aber die Hotelanlage nicht verlassen.

Finde das auch nicht nur eine Frage des Geldes, sondern vor allem auch der Zeit und Umstände. Warum fliegt man um die halbe Welt um dann nichts von dem dortigen Land und der Kultur kennen zu lernen?

Ich gehöre zu der hier diskutierten raren Spezies und schreibe ja auch gelegentlich ("Ü40 partner").

Ich kann es mir "leisten", zu machen was ich will. Unsere jungen Herren sind manchmal irritiert, wenn ich Lust auf das amerikanische Feinkostschnellrestaurant habe, oder sie abends in unsere Nachbarkneipe einlade ("Models und Bottles"??). Nicht das Geld an sich macht die Freiheit (schliesslich verdienen McKinseypartner und IG-Metall-Vertrauensarbeitszeitleute noch viel mehr als ich), sondern mein heutiger Punkt im Karrierelifecycle, "freigeschwommen" und nur noch vom Klienten abhängig, nicht von internen "Aufpassern".

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Gibt Standorte da zahlst du gerade mal 3k für 2 Wochen.
Warum sollte man die Anlage nicht verlassen?
Das ist ein Urlaub wie jeder andere, nur mit dem Unterschied in einem absolut perfekten Hotel mit einer perfekten Suite, unglaublichem Service und Essen zu leben.
Dosenbier kannst du ausserhalb des Hotels in jeder beliebigen Bar mit anderen Leuten trinken.

Ich war selbst früher bei Hotels kaum anspruchsvoll, aber mit der Zeit lernt man es schätzen und man lernt auch dort immer sehr interessante Persönlichkeiten kennen.
Das heißt nicht das man da gleich fünfstellige Beträge liegen lässt, wenn man sich auskennt, kriegt man oft sehr gute Schnäppchen und warum sollte man für ein wenig Aufpreis gegenüber durchschnittlichen Hotels kein perfektes Hotel nehmen?
Das wäre doch nicht pareto optimal ;)

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

+1

Verstehe eh nicht die Leute, die 4-5 stellige Beträge für Urlaub ausgeben aber die Hotelanlage nicht verlassen.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Hab im Februar 9k für 2 Wochen Dubai gezahlt und habe dabei auch nicht das Hotel verlassen. Warum? Ganz einfach: Dieser Urlaub diente dazu Ruhe zu haben und Kraft zu tanken. Und das geht ganz gut wenn man seine Ruhe hat, privaten Strand, tolles Essen und sich um nichts Sorgen muss.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Ist ja alles toll mit den Hotels. Und dennoch soll es Partner geben, die das von den Associates erträumte Model/Bottle-Leben nicht leben.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Das ist doch kein Models & Bottles Leben.

M&B ist viel kostenintensiver.

Jedenfalls kenne ich keinen Partner welcher im Hostel nächtigt, so wie das hier teilweise dargestellt wird.

So gut wie jeder von denen hat irgendeinen Tick für den er viel Geld ausgibt.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Ist ja alles toll mit den Hotels. Und dennoch soll es Partner geben, die das von den Associates erträumte Model/Bottle-Leben nicht leben.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Bist als Introvert MBB Partner geworden?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Hab im Februar 9k für 2 Wochen Dubai gezahlt und habe dabei auch nicht das Hotel verlassen. Warum? Ganz einfach: Dieser Urlaub diente dazu Ruhe zu haben und Kraft zu tanken. Und das geht ganz gut wenn man seine Ruhe hat, privaten Strand, tolles Essen und sich um nichts Sorgen muss.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Keiner, wirklich keiner der Consulting macht in Deutschland, lebt irgendwas mit Bottles & Models. Wenn, dann wird sowas von IB & PE gelebt. Consulting (insb. bei MBB) sind oft eher introvertiertere Menschen.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

am besten noch Big4 Models & Bottles Lifestyle...

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lowbrain89

Wie leben Partner

Not true...nicht umsonst war Bain's früheres (in-)offizielles Motto "Work hard, play hard". Da gehts in München und Frankfurt schon ganz gut ab, auch mit den Bottles der Partner ;)

Bei BCG und McKinsey sieht es vom Hörensagen her auch nicht viel anders aus.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Keiner, wirklich keiner der Consulting macht in Deutschland, lebt irgendwas mit Bottles & Models. Wenn, dann wird sowas von IB & PE gelebt. Consulting (insb. bei MBB) sind oft eher introvertiertere Menschen.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

Work hard play hard in FFM. Als jemand der hier seit nunmehr 25 Jahren wohnt kann man darüber nur lachen.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Bist als Introvert MBB Partner geworden?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Hab im Februar 9k für 2 Wochen Dubai gezahlt und habe dabei auch nicht das Hotel verlassen. Warum? Ganz einfach: Dieser Urlaub diente dazu Ruhe zu haben und Kraft zu tanken. Und das geht ganz gut wenn man seine Ruhe hat, privaten Strand, tolles Essen und sich um nichts Sorgen muss.

Bei uns (MBB) gibt es angeblich mehr introvertierte als extrovertierte Partner.

Auch bei der Urlaubsplanung unserer Partner habe ich von Luxushotel, eigene Villa/Finca bis zum Campingurlaub schon alles gehört.

Vielleicht, aber auch nur vielleicht, sind Partner keine ganz so homogene Menschenmasse, wie es sich der Wiwi-Treffler vorstellt :)

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WiWi Gast

Wie leben Partner

LOL ich arbeite bei einem Fund in London und verdiene im ersten Berufsjahr soviel wie dieser "Partner".
250K sind peanuts

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WiWi Gast

Wie leben Partner

Bin Gründer im Silicon Valley und habe jetzt für ein paar Milliarden verkauft.
Beim Fund in London arbeiten ist peanuts.

Schöne Grüße von meiner Privatinsel!

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

LOL ich arbeite bei einem Fund in London und verdiene im ersten Berufsjahr soviel wie dieser "Partner".

LOL bestimmt würde jemand der bei einem Fund in LDN arbeitet a) schreiben wie ein 14 jähriges teenie girl, und b) so viel verdienen.

Wach lieber aus dem Traum auf und beende dein erstes Semester.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

LOL bestimmt würde jemand der bei einem Fund in LDN arbeitet a) schreiben wie ein 14 jähriges teenie girl, und b) so viel verdienen.

Wach lieber aus dem Traum auf und beende dein erstes Semester.

witzig auch, was der denkt was man als 1st year verdient :D

In LDN sogar weniger als in FFM.

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WiWi Gast

Wie leben Partner

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

Kann man eigentlich die Annahme treffen, wenn man davon ausgeht 250k bei Beratung mit rund 200 MA, dass Partner einer Gesellschaft mit 1000 MA entsprechend mehr verdienen? Ich gehe eigentlich nicht davon aus, bin gespannt was andere sagen

Den Zusammenhang verstehe ich nicht.

antworten
WiWi Gast

Wie leben Partner

ich arbeite bei einem hedge fund nach PhD, aber ja first year sind 250K Euro approx. "Partner" LOL LOL

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

LOL bestimmt würde jemand der bei einem Fund in LDN arbeitet a) schreiben wie ein 14 jähriges teenie girl, und b) so viel verdienen.

Wach lieber aus dem Traum auf und beende dein erstes Semester.

witzig auch, was der denkt was man als 1st year verdient :D

In LDN sogar weniger als in FFM.

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