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ImmobilienGrundstückskauf

Grundstückskauf

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WiWi Gast

Grundstückskauf

Hallo liebes Forum,

mir wurde ein Grundstück mit 300qm zu einem Preis von 150 TEUR (Erschließungskosten inkl.) angeboten.
Bei dem Gespräch mit meiner Bank wurde mir gesagt, es sind ca. 10% EK nötig um die Nebenkosten zu decken. Diese sind vorhanden.
Der Plan ist aber, erst in ca. 3-4 Jahren zu bauen.
Wie verhält sich das dann?
Braucht man für die Baukosten wieder 10% EK oder würde man die Bausumme als separaten Kredit "einfach" so noch bekommen?
Bis dahin ist ein Bausparer mit ca. 20k zur Auszahlung fällig.
Macht es Sinn, 2 Kredite zu tilgen?

Oder gibt es eine bessere Vorgehensweise?

Vielen Dank Vorab.

Beste Grüße

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WiWi Gast

Grundstückskauf

Das hängt von der Bank ab und kann man Dir pauschal so nicht beantworten. Generell ist es so, wer sucht der findet. Das gilt auch bei Baukrediten. Es gibt einige Kreditmakler, die vergleichen sehr viele Banken auf einmal, damit kann man sehr häufig eine Lösung finden, die passt. Was mich persönlich eher stören würde wäre, bauen auf 300 qm. Wie groß soll das Haus den werden? Ist das eine DHH?

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WiWi Gast

Grundstückskauf

300qm Grundstück? Willst du eine Gartenlaube bauen?

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WiWi Gast

Grundstückskauf

300 qm sind mittlerweile leider eine gängige Größe in den Ballungszentren. Größer ist kaum noch zu bekommen und oft politisch nicht gewollt. Und bei 500 €/qm hört es sich nach Speckgürtel eines Bildungszentrums an.

Zur Frage: Haben müssen tust du die 10 % EK weder für Grundstück noch Haus. Wenn du halbwegs solvent bist, hast du gute Chancen auch eine 110 % Finanzierung zu bekommen. Allerdings treibt das die Zinsen in die Höhe.

Zum einen musst du unterscheiden, ob das Eigenkapital für die Kaufnebenkosten (das sind grob 10 % plus minus ein paar Prozent), oder für den Kaufpreis gemeint sind.

Häufig heißt 10 % EK, dass du die Nebenkosten aus eigener Tasche bezahlst und das Grundstück/Haus zu 100 % über den Kredit.

Hast du das EK nicht, musst du dir wegen der Nebenkosten mehr Geld von der Bank leihen, als das Grundstück, dass sie zur Sicherheit bekommen, wert ist. Da lässt sich nicht jede Bank drauf ein, und die die es machen, wollen dafür dann höhere Zinsen.

Wenn du jetzt so viel Eigenkapital hast, dass du nicht nur die Nebenkosten zahlen kannst, sondern auch einen Teil des Kaufpreises, so dass du bspw. nur noch einen Kredit über 90 % des Kaufpreises brauchst, sinken die Zinsen dafür. Die größten Effekte hast du da meistens bis 20 % EK, also 80 % Kredit.

Gehen tut also viel, aber durch mehr EK findet man mehr Banken, die einen finanzieren und bekommt günstigere Konditionen.

antworten
WiWi Gast

Grundstückskauf

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

antworten
WiWi Gast

Grundstückskauf

Wahrscheinlich ist es sinnvoll bis dahin wieder EK aufzubauen und einzusetzen, aber genau kann dir das nur dein Bankberater sagen. Da spielen sehr viele Faktoren rein. Du solltest dir einfach mal ein Angebot machen lassen. Es könnte bspw. auch sein, dass du insgesammt günstiger weg kommst, jetzt nur die Hälfte des EK für die Nebenkosten des Grundstücks zu nehmen, das du dann zu 100 % finanzierst, um dann mehr EK für den Hauskredit zu haben.

Und auch wenn du eine gute Beziehung zu deiner Hausbank hast, solltest du auch mit anderen Banken oder Kreditvermittlern sprechen.

antworten
WiWi Gast

Grundstückskauf

Hier der TE.

Super, besten Dank! Dank eurer Hilfe hab ich jetzt mal einen Plan wie es laufen kann, was zu berücksichtigen ist usw....

Beste Grüße!

antworten
WiWi Gast

Grundstückskauf

Wahrscheinlich hast Du einen Bebauungsplan. Unterhalte Dich mal mit einem Architekten, wie Du das Grundstück ausnutzen kannst. Dass alles gibt der B-Plan vor.

WiWi Gast schrieb am 11.03.2021:

Hier der TE.

Super, besten Dank! Dank eurer Hilfe hab ich jetzt mal einen Plan wie es laufen kann, was zu berücksichtigen ist usw....

Beste Grüße!

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WiWi Gast

Grundstückskauf

WiWi Gast schrieb am 11.03.2021:

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

Kann man heutzutage wirklich noch für 350 T€ ein freistehendes EFH bauen? Ist das dann ein Fertighaus ohne Keller? Oder kalkulierst du mit viel Eigenleistung? In meinem Bekanntenkreis haben einige gebaut, selbst relativ schlichte Häuser ohne Keller lagen bei ca. 500 T€ Baukosten.

antworten
WiWi Gast

Grundstückskauf

WiWi Gast schrieb am 11.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.03.2021:

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

Kann man heutzutage wirklich noch für 350 T€ ein freistehendes EFH bauen? Ist das dann ein Fertighaus ohne Keller? Oder kalkulierst du mit viel Eigenleistung? In meinem Bekanntenkreis haben einige gebaut, selbst relativ schlichte Häuser ohne Keller lagen bei ca. 500 T€ Baukosten.

Kann man. Ich habe 2020 150qm inkl. Erdwärme, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, elektr. Rolläden, ohne Keller + Doppelcarport schlüsselfertig aufm Land gebaut. Baukosten 307k. Quadratmeterpreis voll erschlossen 47,50€. Sind eingezogen und haben uns eingerichtet, aktuell 365k Gesamtkosten, Terasse+Überdachung und gesamte Pflasterung fertig, Garten (Beete, Rasen und Einzäunung) ausstehend.

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WiWi Gast

Grundstückskauf

WiWi Gast schrieb am 11.03.2021:

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

Kann man heutzutage wirklich noch für 350 T€ ein freistehendes EFH bauen? Ist das dann ein Fertighaus ohne Keller? Oder kalkulierst du mit viel Eigenleistung? In meinem Bekanntenkreis haben einige gebaut, selbst relativ schlichte Häuser ohne Keller lagen bei ca. 500 T€ Baukosten.

Ja kann man. Bauunternehmer ist im Freundeskreis, alle anderen Gewerke was ich nicht selbst machen kann (Elektrik, Gas/Wasser und Fenster) auch im Freundeskreis.
Ansonsten wird ab Rohbau der Ausbau komplett selbst vorgenommen, inkl. dem decken des Daches. Nicht tragende Wände werden in Eigenregie hochgezogen (Vadda Maurermeister), Garage ebenfalls selbst gemauert.
Garten und Pflasterarbeiten werden ebenfalls selbst gemacht.
Was ich vergessen habe ist der Gipser. Dieser ist aber mein Schwager.

antworten
WiWi Gast

Grundstückskauf

Das hört sich nach ländlicher Gegend an, wo es Grundstück dann auch fast umsonst gibt. Es gibt Berufsgruppen, in denen handwerkliche Fähigkeiten weit verbreitet sind. Alle Arten von Handwerkern, Feuerwehr, Bundeswehr u.s.w. Bei den BWLern eher selten.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

Kann man heutzutage wirklich noch für 350 T€ ein freistehendes EFH bauen? Ist das dann ein Fertighaus ohne Keller? Oder kalkulierst du mit viel Eigenleistung? In meinem Bekanntenkreis haben einige gebaut, selbst relativ schlichte Häuser ohne Keller lagen bei ca. 500 T€ Baukosten.

Ja kann man. Bauunternehmer ist im Freundeskreis, alle anderen Gewerke was ich nicht selbst machen kann (Elektrik, Gas/Wasser und Fenster) auch im Freundeskreis.
Ansonsten wird ab Rohbau der Ausbau komplett selbst vorgenommen, inkl. dem decken des Daches. Nicht tragende Wände werden in Eigenregie hochgezogen (Vadda Maurermeister), Garage ebenfalls selbst gemauert.
Garten und Pflasterarbeiten werden ebenfalls selbst gemacht.
Was ich vergessen habe ist der Gipser. Dieser ist aber mein Schwager.

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WiWi Gast

Grundstückskauf

Also kommt man mit schwarzarbeit auf niedrige Baukosten. Dass ich darauf noch nicht selbst gekommen bin.... .

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

Kann man heutzutage wirklich noch für 350 T€ ein freistehendes EFH bauen? Ist das dann ein Fertighaus ohne Keller? Oder kalkulierst du mit viel Eigenleistung? In meinem Bekanntenkreis haben einige gebaut, selbst relativ schlichte Häuser ohne Keller lagen bei ca. 500 T€ Baukosten.

Ja kann man. Bauunternehmer ist im Freundeskreis, alle anderen Gewerke was ich nicht selbst machen kann (Elektrik, Gas/Wasser und Fenster) auch im Freundeskreis.
Ansonsten wird ab Rohbau der Ausbau komplett selbst vorgenommen, inkl. dem decken des Daches. Nicht tragende Wände werden in Eigenregie hochgezogen (Vadda Maurermeister), Garage ebenfalls selbst gemauert.
Garten und Pflasterarbeiten werden ebenfalls selbst gemacht.
Was ich vergessen habe ist der Gipser. Dieser ist aber mein Schwager.

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WiWi Gast

Grundstückskauf

Ländliche Gegend ja, aber Grundstücke fast umsonst - definitiv nicht.
Dafür sind einfach zu viele attraktive Arbeitgeber in der Umgebung.
Handwerkliche Fähigkeiten und BWLer bestimmt im Schnitt eher selten, soll aber auch Ausnahmen geben.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Das hört sich nach ländlicher Gegend an, wo es Grundstück dann auch fast umsonst gibt. Es gibt Berufsgruppen, in denen handwerkliche Fähigkeiten weit verbreitet sind. Alle Arten von Handwerkern, Feuerwehr, Bundeswehr u.s.w. Bei den BWLern eher selten.

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Hier der TE.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
300qm sind wirklich nicht viel, vor allem wenn man das mit den Grundstücken im alten Zentrum vergleicht. Da hat keiner unter 600-700 qm, eher Richtung 1000qm.
Ich kann aber froh sein, in meinem Heimatort überhaupt was bezahlbares zu finden.

Ganz in der Nähe gibt es einen Konzern mit 3 Buchstaben und generell haben sehr große Firmen in der Umgebung ihr HQ oder Europasitz. Das macht die Grundstückspreise nicht billiger...

Nochmal zu der Frage:
Wenn ich 10% EK für die Nebenkosten habe, läuft mein Kredit zu 100% über den Kaufpreis des Grundstückes.
Wenn ich mehr EK habe, verringert sich mein Kredit für den Kaufpreis- kapiert.

Folgendes Szenario:
Ich habe 20% EK, damit sind die Nebenkosten gedeckt und ich hab nur noch 90% des Kredites zu tilgen.

Bau des Hauses im Jahr 2024, Kosten all in ca. 350 TEUR. Diese Summe muss ich ja wieder von der Bank aufnehmen. Somit hätte ich ja 2 Kredite abzubezahlen.
Macht es Sinn, bis dahin wieder EK anzusparen, oder hab ich die Sicherheit mit dem Grundstück um eine 100% Finanzierung (für die Baukosten) der Bank zu bekommen?
Meine Bank kennt mich sehr gut und ich gehe davon aus, dass die Finanzierung kein Problem sein sollte.

Besten Dank!

Kann man heutzutage wirklich noch für 350 T€ ein freistehendes EFH bauen? Ist das dann ein Fertighaus ohne Keller? Oder kalkulierst du mit viel Eigenleistung? In meinem Bekanntenkreis haben einige gebaut, selbst relativ schlichte Häuser ohne Keller lagen bei ca. 500 T€ Baukosten.

Ja kann man. Bauunternehmer ist im Freundeskreis, alle anderen Gewerke was ich nicht selbst machen kann (Elektrik, Gas/Wasser und Fenster) auch im Freundeskreis.
Ansonsten wird ab Rohbau der Ausbau komplett selbst vorgenommen, inkl. dem decken des Daches. Nicht tragende Wände werden in Eigenregie hochgezogen (Vadda Maurermeister), Garage ebenfalls selbst gemauert.
Garten und Pflasterarbeiten werden ebenfalls selbst gemacht.
Was ich vergessen habe ist der Gipser. Dieser ist aber mein Schwager.

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