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Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Bin seit längerem am überlegen mir mit meiner Partnerin eine Immobilie (auch für die Altersvorsorge) zu erwerben. Uns schwebt ein kleines EFH oder eine 4 Zimmer Wohnung vor. Nur leider bin ich mir nicht sicher, ob es mit unserem HHE rentabel ist.

Derzeit verdiene ich 3.500 Euro netto und sie 2.700. Arbeiten beide Vollzeit und der Kita-Platz (haben ein Kleinkind) wird von meinem Arbeitgeber finanziert. Bis zu welchem Preissegment würdet ihr eine Finanzierung als "im Rahmen" betrachten. Haben 50k auf der Kante und werden beide Immobilien (Elternhäuser - jedoch auf dem Dorf) erben.

  • Überheben wir uns?
  • Lohnt sich ein Wohnungskauf noch? oder ist zur Miete billiger?

Haben beide keinen Ausschweifenden Lebensstil, gehen jedoch in Urlaub und gut essen. Auf teurer Autos verzichten wir (ein alter Familienkombi fürs Ski fahren - bzw. generell Urlaube und Verwandte (auf dem Dorf) besuchen).
würde mich freuen, falls sich jmd. vllt bezüglich Finanzierung/Steuern etc. auskennt.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Knackpunkt ist bei Euch das Eigenkapital. 10% plus Kaufnebenkosten, also insgesamt 20% sollten es schon sein. Somit hättet Ihr ein Budget von 250.000 Euro. Wenn es dafür was ordentliches gibt bei Euch in der Umgebung, dann go for it. Wenn nicht, dann besser noch zwei, drei Jahre sparen, würde ich sagen.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Euer HH-Einkommen von >6.000 Euro netto kann sich sehen lassen. Wie hoch ist denn eure Sparrate bzw. wie viel legt ihr jeden Monat auf die Seite?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Was für ein pauschaler Unsinn.

Ein Paar, das 100k angespart hat, aber nur 3k im Monat verdient, dürfte also einen Kredit 500k aufnehmen? :D

Ich würde wie folgt rechnen:
Rechne mit 75% eures HHE. Also langfristig mit 4.650€, im Falle einer Arbeitslosigkeit oder Familiengründung. Außer ihr seid verbeamtet.

Dann schaut, was ihr nach Abzug von allen Fix- und variablen Kosten noch übrig habt (ohne Mietkosten).

Ich schätze einfach mal, dass ihr exkl. Wohnkosten als Familie ca 2500€ im Monat bräuchtet. Im Optimalfall ist dort bereits in kleiner Beitrag für Altersvorsorge enthalten (viele verzichten während der Tilgungzeit auf diesen Posten - kann ich nicht empfehlen).

Bleiben also 2.150€ zur Tilgung, Nebenkosten und Rücklagen. Reines Tilgungspotential (allerdings inkl. Zinsen) wird sich dann auf ca. 1500€ belaufen.

Dann gehst du in einen Rechner und schaust, wie viel Kredit du dafür von einer Bank bekommen würdest mit folgenden Rahmendaten: 15Jahre Zinsbindung, Tilgungsrate von 3% und 50k EK.
--> Das wären in dem Beispiel 420k Darlehen bei 1,28% effektiven Jahreszins (Nettokaufpreis Haus: 430k, Nebenkosten 43k).

Wenn du noch risikoaverser rechnen möchtest, rechnest du nur mit einem Gehalt, schätzt deine Lebenskosten höher oder setzt eine höhere Tilgung an.

You are welcome.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Knackpunkt ist bei Euch das Eigenkapital. 10% plus Kaufnebenkosten, also insgesamt 20% sollten es schon sein. Somit hättet Ihr ein Budget von 250.000 Euro. Wenn es dafür was ordentliches gibt bei Euch in der Umgebung, dann go for it. Wenn nicht, dann besser noch zwei, drei Jahre sparen, würde ich sagen.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Die Kaufpreise sind in den moisten Regionen Deutschlands absolut überdimensioniert. Da helfen auch vermeintlich günstige Zinsen nicht.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ich würde mir überlegen, ob der Ort, an dem ihr momentan arbeitet auch der Ort ist, an dem ihr alt zu werden gedenkt.

Vielleicht ist hierbei eines der Häuser Eurer Eltern eine überdenkenswerte Alternative für später.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wie lange arbeitet ihr schon?
Mich wundert etwas, wie man bei dem Einkommen und keinem ausschweifendem Lebensstil nur 50k auf der hohen Kante haben kann. Wenn ihr erst vor maximal 2 Jahren angefangen habt zu arbeiten, evtl. kürzlich auch ein Auto gekauft habt, OK.
Wenn ihr schon länger arbeitet, dann würde ich die Aussage bzgl. keinem ausschweifendem Lebensstil nochmal überdenken.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Spannendes Thema, da meine Frau und ich in ähnlicher Lage aktuell sind. Nettogehalt zusammen ca. €6400/Monat und haben inzwischen ca. €100k Eigenkapital angesammelt, allerdings erben wir beide nichts bzw. nicht viel.

Meine Milchmädchenrechnung: Kauf i.H.v. €500k. Nebenkosten €50k. Die €50k sind quasi direkt futsch. Der Breakeven mit Vergleich zur Miete ist dann erreicht, wenn Summe der Nettokaltmietzahlungen > Kaufnebenkosten + Summe Wertverlust + Summe Renovierungskosten/Reparaturen. Aktuell zahlen wir €1000 kalt/monat. Habe ich durch Immobilienverkauf einen Wertverlust bzw. monatliche Aufwendungen von €400, würde ich nach knapp über 7 Jahren mit der Immobilie besser dran sein. Zu einfach gedacht?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Deine Frage lässt sich so nicht beantworten, da viele wichtige Parameter nicht genannt sind (Region, Alter, voraussichtliche Haltedauer der Immobilie, Höhe der Anschaffungskosten, ...).

Allgemein: ein solides bis sehr gutes HHE je nach Region. Also ich würde bei einer Finanzierung allerdings immer einplanen das ein Einkommen auch mal für längere Zeit ausfällt (Krankheit, Pflege von Angehörigen etc.). Je nach Beschaffenheit und Lage des Objektes und Präferenz der Finanzierungsdauer ist eine Anschaffungspreis von 250 bis 350 TEuro problemlos möglich. Aber ob sich das „lohnt“?...gute Frage! Hängt wesentlich von der zu erwartenden Wertentwicklung des Objektes ab

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Bin seit längerem am überlegen mir mit meiner Partnerin eine Immobilie (auch für die Altersvorsorge) zu erwerben. Uns schwebt ein kleines EFH oder eine 4 Zimmer Wohnung vor. Nur leider bin ich mir nicht sicher, ob es mit unserem HHE rentabel ist.

Derzeit verdiene ich 3.500 Euro netto und sie 2.700. Arbeiten beide Vollzeit und der Kita-Platz (haben ein Kleinkind) wird von meinem Arbeitgeber finanziert. Bis zu welchem Preissegment würdet ihr eine Finanzierung als "im Rahmen" betrachten. Haben 50k auf der Kante und werden beide Immobilien (Elternhäuser - jedoch auf dem Dorf) erben.

  • Überheben wir uns?
  • Lohnt sich ein Wohnungskauf noch? oder ist zur Miete billiger?

Haben beide keinen Ausschweifenden Lebensstil, gehen jedoch in Urlaub und gut essen. Auf teurer Autos verzichten wir (ein alter Familienkombi fürs Ski fahren - bzw. generell Urlaube und Verwandte (auf dem Dorf) besuchen).
würde mich freuen, falls sich jmd. vllt bezüglich Finanzierung/Steuern etc. auskennt.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Sehr guter Beitrag

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Was für ein pauschaler Unsinn.

Ein Paar, das 100k angespart hat, aber nur 3k im Monat verdient, dürfte also einen Kredit 500k aufnehmen? :D

Ich würde wie folgt rechnen:
Rechne mit 75% eures HHE. Also langfristig mit 4.650€, im Falle einer Arbeitslosigkeit oder Familiengründung. Außer ihr seid verbeamtet.

Dann schaut, was ihr nach Abzug von allen Fix- und variablen Kosten noch übrig habt (ohne Mietkosten).

Ich schätze einfach mal, dass ihr exkl. Wohnkosten als Familie ca 2500€ im Monat bräuchtet. Im Optimalfall ist dort bereits in kleiner Beitrag für Altersvorsorge enthalten (viele verzichten während der Tilgungzeit auf diesen Posten - kann ich nicht empfehlen).

Bleiben also 2.150€ zur Tilgung, Nebenkosten und Rücklagen. Reines Tilgungspotential (allerdings inkl. Zinsen) wird sich dann auf ca. 1500€ belaufen.

Dann gehst du in einen Rechner und schaust, wie viel Kredit du dafür von einer Bank bekommen würdest mit folgenden Rahmendaten: 15Jahre Zinsbindung, Tilgungsrate von 3% und 50k EK.
--> Das wären in dem Beispiel 420k Darlehen bei 1,28% effektiven Jahreszins (Nettokaufpreis Haus: 430k, Nebenkosten 43k).

Wenn du noch risikoaverser rechnen möchtest, rechnest du nur mit einem Gehalt, schätzt deine Lebenskosten höher oder setzt eine höhere Tilgung an.

You are welcome.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Knackpunkt ist bei Euch das Eigenkapital. 10% plus Kaufnebenkosten, also insgesamt 20% sollten es schon sein. Somit hättet Ihr ein Budget von 250.000 Euro. Wenn es dafür was ordentliches gibt bei Euch in der Umgebung, dann go for it. Wenn nicht, dann besser noch zwei, drei Jahre sparen, würde ich sagen.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

TE hier: Vielen Dank für die Input. Meine Partnerin ist im gehobenen Dienst verbeamtet (Verwaltung). Gehaltstechnisch wird Sie früher oder später auf 3500 Netto klettern. Mein Gehalt wird tariflich wohl irgendwann bei 4.200 enden. Außer ich übernehme Führungsverantwortung etc (eig. nicht meine Intention, da ich flexibel bleiben möchte - wegen Familie).

Die nächsten 15-20 Jahre werden wir sicher in der Stadt bleiben wollen. Meine Rechnung wäre halt eher, ob es sich lohnt 20 Jahre zur Miete zu wohnen, oder Eigentum zu erwerben (welches später - im Falle eines Wohnortwechsels in eines der Elternhäuser, ja vermietet werden kann). Also so wäre mein Gedanke! Daher tendiere ich persönlich auch eher zu einer ETW, während meine Frau eher ein EFH bevorzugen würde.

Bezüglich des niedrigen Ersparten, könnten unsere Eltern wohl eine Anzahlung mitfinanzieren (also im Besten Fall dann 100k Eigenkapital - müsste dann natürlich wieder an Eltern zurück gezahlt werden).

Da wir beide in Stuttgart leben, wäre eine gute Wohnung/EFH unter 400k eh nicht zu haben..

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

TE hier:
Sie arbeitet seit 5 Jahren - ich seit 3.
Bezüglich der Ausgaben:
1600 Euro Miete für unsere derzeitige Wohnung
500 Euro Essen (inkl. Kinderessen)
150 Euro Kindergarten (AG übernimmt Großteil der Kosten) - kann aber vernachlässigt werden, da wir hierfür das Kindergeld ansetzen.
nochmal 500-600 Euro für sonstige Ausgaben (Versicherungen, Klamotten etc.).
200-400 Euro monatlich für Urlaube.
XXX für Altersvorsorge (privater Art) zusätzlich ist Sie Beamtin - bei mir eine sehr gute baV (Dax30).

Haben also im Jahr derzeit 2000-2500 Euro übrig. Können aber jederzeit das Geld für die Altersvorsorge kürzen - bzw die Urlaube weniger "ausfallend" gestalten.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Wie lange arbeitet ihr schon?
Mich wundert etwas, wie man bei dem Einkommen und keinem ausschweifendem Lebensstil nur 50k auf der hohen Kante haben kann. Wenn ihr erst vor maximal 2 Jahren angefangen habt zu arbeiten, evtl. kürzlich auch ein Auto gekauft habt, OK.
Wenn ihr schon länger arbeitet, dann würde ich die Aussage bzgl. keinem ausschweifendem Lebensstil nochmal überdenken.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ja, ganz einfach. Selbes Spiel bei uns.

80k ich 40k Sie = Summe mit Schichtzuschlägen = um die 6,2k netto p. m.

zwei Autos, keine großen annehmlichkeiten, etc. aber genau das selbe
kein erbe, ehr umgekehrter Generationenvertrag

ergo schulden sind das einzige was uns aus hilft, aber 500k mit 100k eigentkapitel schwierig

im günstigesten Bundeslande sind das 50k Transkationskosten im teuersten Bundesland 80k.
was bekommst du für 500k
München = 3 Zimmer Wohnklo
Augsburg = Schicke 3-4 Zimmer Wohnung
Umland = freistehendes Einfamilienhaus wird schon schwierig, aber machbar
ffm umland naja...

etc.

du musst dir folgende Fragen stellen.

  1. Will ich dort blieben?
  2. Will ich wirklich 50k versenken und dann hoffen das alles gut geht, in einer welt, in der die einzige konstante die veränderung?
  3. wie lange bezahlt mein ag noch die Kita.
  4. Wie geht es meinem AG in 10 bzw. 20 Jahren?
  5. Kann ich sonstiges abfedern (Heizung, dach, etc. ) oder wird mich das in die Privatinsolvenz bringen?
  6. Was möchte ich langfristig?

Ich für meinen Teil habe entschieden bzw. es wurde entschieden. Immobilie zu teuer, buckeln für AG, Staat, Eltern und irgendwelche Erben die es irgendwann mal geben soll, never ever.

Daher spare ich lieber weiter und hoffe irgendwann nochmal einen glücksgriff zu haben. Mal schauen.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Spannendes Thema, da meine Frau und ich in ähnlicher Lage aktuell sind. Nettogehalt zusammen ca. €6400/Monat und haben inzwischen ca. €100k Eigenkapital angesammelt, allerdings erben wir beide nichts bzw. nicht viel.

Meine Milchmädchenrechnung: Kauf i.H.v. €500k. Nebenkosten €50k. Die €50k sind quasi direkt futsch. Der Breakeven mit Vergleich zur Miete ist dann erreicht, wenn Summe der Nettokaltmietzahlungen > Kaufnebenkosten + Summe Wertverlust + Summe Renovierungskosten/Reparaturen. Aktuell zahlen wir €1000 kalt/monat. Habe ich durch Immobilienverkauf einen Wertverlust bzw. monatliche Aufwendungen von €400, würde ich nach knapp über 7 Jahren mit der Immobilie besser dran sein. Zu einfach gedacht?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Habe mich unter ganz ähnlichen Voraussetzungen für die Immobilie entschieden. KP waren ungefähr 500k, 50k Nebenkosten, 100k EK. Habe 450k Kredit aufgenommen und zahle nun monatlich ca. 1,8k an die Bank.

Klar wäre es günstiger gewesen zu Mieten. Finanziell lohnt es sich höchstens on the long run. Aber ganz ehrlich, es ist schon ein anderes Gefühl, ein eigenes Haus zu haben und z.B. einfach umbauen zu können wie man möchte. Und wenn ich dann wenn es abbezahlt ist (ohne Sondertilgungen wäre das in 26 Jahren, in Realität hoffentlich schneller) mietfrei wohnen kann, dann nehme ich das gerne mit. Und für diejenigen, die jetzt einwenden, dass dann wieder Renovierungen etc anstehen, denen sei gesagt, dass ich den Kasten dann ja wieder verkaufen und zur Miete wohnen kann, wenn ich das will.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Halte ich für klug. Für den Namen im Grundbuch soll man ausgequetscht werden wie eine Zitrone. Alles Doppelverdiener, die dann auf Eigentum und Kinder (mehr als 1) verzichten. Deutschland will es so.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Neben den Kommentaren hier auch gerne einfach mal selbst viel rechnen und zur Bank gehen. Häufig ist das akkumulierte Fachwissen und der Rat nach Besuchen unterschiedlicher Banken und Webseiten doch höher im wiwi Treff, zumal hier überwiegend Studenten hängen.

Nichts gegen die Community, aber hier finden sich zu viele extreme wieder und einfach zu viele Schwätzer. Der eine leidet mit 5500 netto am Hungertod und der andere kann damit 4 Häuser finanzieren.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ja, wir sparen aktuell auch noch weiter. Wohnen beide in Düsseldorf und haben einen Arbeitsweg von <15mins, daher hält sich unser Ehrgeiz in Grenzen außerhalb von Düsseldorf zu aktuellen Kursen etwas zu kaufen, wo man doch aktuell noch den Luxus hat direkt in der Stadt neben der Arbeit zu wohnen.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Ja, ganz einfach. Selbes Spiel bei uns.

80k ich 40k Sie = Summe mit Schichtzuschlägen = um die 6,2k netto p. m.

zwei Autos, keine großen annehmlichkeiten, etc. aber genau das selbe
kein erbe, ehr umgekehrter Generationenvertrag

ergo schulden sind das einzige was uns aus hilft, aber 500k mit 100k eigentkapitel schwierig

im günstigesten Bundeslande sind das 50k Transkationskosten im teuersten Bundesland 80k.
was bekommst du für 500k
München = 3 Zimmer Wohnklo
Augsburg = Schicke 3-4 Zimmer Wohnung
Umland = freistehendes Einfamilienhaus wird schon schwierig, aber machbar
ffm umland naja...

etc.

du musst dir folgende Fragen stellen.

  1. Will ich dort blieben?
  2. Will ich wirklich 50k versenken und dann hoffen das alles gut geht, in einer welt, in der die einzige konstante die veränderung?
  3. wie lange bezahlt mein ag noch die Kita.
  4. Wie geht es meinem AG in 10 bzw. 20 Jahren?
  5. Kann ich sonstiges abfedern (Heizung, dach, etc. ) oder wird mich das in die Privatinsolvenz bringen?
  6. Was möchte ich langfristig?

Ich für meinen Teil habe entschieden bzw. es wurde entschieden. Immobilie zu teuer, buckeln für AG, Staat, Eltern und irgendwelche Erben die es irgendwann mal geben soll, never ever.

Daher spare ich lieber weiter und hoffe irgendwann nochmal einen glücksgriff zu haben. Mal schauen.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Spannendes Thema, da meine Frau und ich in ähnlicher Lage aktuell sind. Nettogehalt zusammen ca. €6400/Monat und haben inzwischen ca. €100k Eigenkapital angesammelt, allerdings erben wir beide nichts bzw. nicht viel.

Meine Milchmädchenrechnung: Kauf i.H.v. €500k. Nebenkosten €50k. Die €50k sind quasi direkt futsch. Der Breakeven mit Vergleich zur Miete ist dann erreicht, wenn Summe der Nettokaltmietzahlungen > Kaufnebenkosten + Summe Wertverlust + Summe Renovierungskosten/Reparaturen. Aktuell zahlen wir €1000 kalt/monat. Habe ich durch Immobilienverkauf einen Wertverlust bzw. monatliche Aufwendungen von €400, würde ich nach knapp über 7 Jahren mit der Immobilie besser dran sein. Zu einfach gedacht?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Der eine leidet mit 5500 netto am Hungertod und der andere kann damit 4 Häuser finanzieren.

In Görlitz sollte das kein Problem sein :-)

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Hallo TE,

kurz unsere ganz aktuellen Erfahrungen:

Vom Einkommen her sind wir recht ähnlich. Freundin verbeamtete Lehrerin. Ich Angestellt.
Haben ein Kleinkind und sie arbeitet 60%, ich Vollzeit. Ergibt insegesamt inkl. Kindergeld ein Haushaltseinkommen von 5.500 EUR. Das ist also schon echt luxuriös. Wir hatten 130k angespart und haben den Großteil davon neulich in die Finanzierung gesteckt. Haus für 420k gekauft, zum Glück ohne Makler; haben 20% Eigenkapital eingebracht + Nebenkosten bezahlt. Bei 20 Jahren Zinsbindung haben wir nun eine monatliche Rate von 1.300 EUR. Das sollte zu schaffen sein. Ich denke, bei euch ist das ganz ähnlich - auch wenn ihr für den Preis eine Wohnung in Stuttgart bekommt, wir aber in unserer Region ein Einfamilienhaus... Finanziell aber das gleiche.

Wir stehen kurz vorm Einzug und eins lass dir gesagt sein: In so eine eigene Immobilie kann man gut Geld versenken... unser neues Haus ist echt super in Schuss und "erst" 25 Jahre alt. Aber alleine was wir an Renovierung für schönen Fußboden (nein, kein billo-Laminat) und für die neue Küche ausgeben... das ist Geld, davon kannst du jahrelang mieten.

Aber man kauft sich auch ein schönes Stück Lebensqualität. Für uns war Miete immer rastlos... jetzt fühlen wir uns angekommen...

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Hallo TE,

kurz unsere ganz aktuellen Erfahrungen:

Vom Einkommen her sind wir recht ähnlich. Freundin verbeamtete Lehrerin. Ich Angestellt.
Haben ein Kleinkind und sie arbeitet 60%, ich Vollzeit. Ergibt insegesamt inkl. Kindergeld ein Haushaltseinkommen von 5.500 EUR. Das ist also schon echt luxuriös. Wir hatten 130k angespart und haben den Großteil davon neulich in die Finanzierung gesteckt. Haus für 420k gekauft, zum Glück ohne Makler; haben 20% Eigenkapital eingebracht + Nebenkosten bezahlt. Bei 20 Jahren Zinsbindung haben wir nun eine monatliche Rate von 1.300 EUR. Das sollte zu schaffen sein. Ich denke, bei euch ist das ganz ähnlich - auch wenn ihr für den Preis eine Wohnung in Stuttgart bekommt, wir aber in unserer Region ein Einfamilienhaus... Finanziell aber das gleiche.

Wir stehen kurz vorm Einzug und eins lass dir gesagt sein: In so eine eigene Immobilie kann man gut Geld versenken... unser neues Haus ist echt super in Schuss und "erst" 25 Jahre alt. Aber alleine was wir an Renovierung für schönen Fußboden (nein, kein billo-Laminat) und für die neue Küche ausgeben... das ist Geld, davon kannst du jahrelang mieten.

Aber man kauft sich auch ein schönes Stück Lebensqualität. Für uns war Miete immer rastlos... jetzt fühlen wir uns angekommen...

So ist es. Wir haben auch gekauft. Rational ist das kaum zu erklären. Wir haben einen Altbau von 1904 gekauft. Energetisch natürlich ein Alptraum, dafür fast 4 Meter hohe Decken, 100 Jahre altes Parkett etc. Das Gefühl nach Hause zu kommen ist einfach unbeschreiblich gut. Als das Dach neu musste (wussten wir vor dem Kauf) und der erste Kostenvoranschlag des Dachdeckers bei 101k lag (inklusive Kran, Gerüst und Fassade streichen) haben wir schon kurz geschluckt. Dafür allein hätten wir fast 10 Jahre in einer Mietwohnung leben können. Aber was soll's..

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Was soll's, wir versenken hunderttausende Euro in unsere Immobilie :D

Wem das echt nichts ausmacht, hat es echt geschafft im Leben. Ich bin da noch nicht so weit und könnte mir solch einen Klotz nie ans Bein binden, außer ich hätte einen siebenstelligen Betrag aufm Konto.

Ich hoffe, dass das keinem von euch irgendwann auf die Füße fällt.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Dafür allein hätten wir fast 10 Jahre in einer Mietwohnung leben können. Aber was soll's..

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

25 Jahre ist aus heutiger Sicht auch schon alt. Von Vorteil ist, dass es schon Asbest-frei sein sollte, was bei den 1980er Jahren und davor nicht so ist. Ich saniere momentan eine Wohnung vom Baujahr 1991, die ist gefühlt schon verdammt alt. Elektroversorung total unterdimensioniert u.s.w. Es ist alles rausgeflogen, natürlich auch die Fussbodenbeläge. Die Fliesen aus der damaligen Zeit möchte man auch nicht mehr sehen.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Hallo TE,

kurz unsere ganz aktuellen Erfahrungen:

Vom Einkommen her sind wir recht ähnlich. Freundin verbeamtete Lehrerin. Ich Angestellt.
Haben ein Kleinkind und sie arbeitet 60%, ich Vollzeit. Ergibt insegesamt inkl. Kindergeld ein Haushaltseinkommen von 5.500 EUR. Das ist also schon echt luxuriös. Wir hatten 130k angespart und haben den Großteil davon neulich in die Finanzierung gesteckt. Haus für 420k gekauft, zum Glück ohne Makler; haben 20% Eigenkapital eingebracht + Nebenkosten bezahlt. Bei 20 Jahren Zinsbindung haben wir nun eine monatliche Rate von 1.300 EUR. Das sollte zu schaffen sein. Ich denke, bei euch ist das ganz ähnlich - auch wenn ihr für den Preis eine Wohnung in Stuttgart bekommt, wir aber in unserer Region ein Einfamilienhaus... Finanziell aber das gleiche.

Wir stehen kurz vorm Einzug und eins lass dir gesagt sein: In so eine eigene Immobilie kann man gut Geld versenken... unser neues Haus ist echt super in Schuss und "erst" 25 Jahre alt. Aber alleine was wir an Renovierung für schönen Fußboden (nein, kein billo-Laminat) und für die neue Küche ausgeben... das ist Geld, davon kannst du jahrelang mieten.

Aber man kauft sich auch ein schönes Stück Lebensqualität. Für uns war Miete immer rastlos... jetzt fühlen wir uns angekommen...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ich komme aus Korea und hatte dort eine Wohnung. Im Vergleich zu Deutschland wird eine Eigentumswohnung in einem Apartment mit 5.000 Einheiten (tendenziell steigend) als eine attraktive Anlage betrachtet - natürlich in einem attraktiven Ort (Seoul).
Dementsprechend wird jede Wohnung, die frei verfügbar ist, mit festem Preis gehandelt.
Der Immobilienmarkt ist dort wie eine Börse.

In Deutschland merke ich, dass es nicht so ist, weil Wohnungen individuell gebaut sind und keine Apartments mit 5.000 Einheiten vorhanden sind.

In Korea hätte ich eine Eigentumswohnung (auch als Anlage), da man als Eigentümer keine Miete mehr zahlt und so gut wie kein Geld ausgibt (Sanierungskosten oder Wiederbau werden nicht von Eigentümern getragen, sondern von einer Baufirma + Regierung).

Aber in Deutschland? Weil Renovierung, Sanierung, Wiederbau etc. am Eigentümer liegen und so von Eigentümern getragen werden, finde ich es nicht attraktive als Anlageobjekt.

Ein Eigentum kommt in Deutschland wirklich in Frage, wenn dort viel mehr emotionale Faktoren mit einfließen als rationale Faktoren.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Mir ging es genau so, wie dir. Wirklcih ganz genau so. Aber irgendwie hat sich dann bei mir was geändert. Von unten fühlt man sich von den steigenden Mieten "bedroht" :)
Und mit 2 Kiddies sind mittel- bis langfristig 5 Zimmer einfach gut und nich unbedingt unsinnig viel. Und wenn du bei so einer Größe angekommen bist, dann musst du nicht mehr Mietobjekte suchen. Also entweder auf kleinerem Raum leben (geht auch) oder kaufen. Aber nicht groß mieten.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Was soll's, wir versenken hunderttausende Euro in unsere Immobilie :D

Wem das echt nichts ausmacht, hat es echt geschafft im Leben. Ich bin da noch nicht so weit und könnte mir solch einen Klotz nie ans Bein binden, außer ich hätte einen siebenstelligen Betrag aufm Konto.

Ich hoffe, dass das keinem von euch irgendwann auf die Füße fällt.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Dafür allein hätten wir fast 10 Jahre in einer Mietwohnung leben können. Aber was soll's..

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Mit 2 Kindern macht Eigentum schon deshalb Sinn, weil viele Vermieter keine Familien mit Kindern haben wollen. Mehr Lärm, mehr Abnutzung der Wohnung. Wenn man schönes Parkett hat und die Kinder da mit allen möglichen Sachen spielen ...

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Mir ging es genau so, wie dir. Wirklcih ganz genau so. Aber irgendwie hat sich dann bei mir was geändert. Von unten fühlt man sich von den steigenden Mieten "bedroht" :)
Und mit 2 Kiddies sind mittel- bis langfristig 5 Zimmer einfach gut und nich unbedingt unsinnig viel. Und wenn du bei so einer Größe angekommen bist, dann musst du nicht mehr Mietobjekte suchen. Also entweder auf kleinerem Raum leben (geht auch) oder kaufen. Aber nicht groß mieten.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Was soll's, wir versenken hunderttausende Euro in unsere Immobilie :D

Wem das echt nichts ausmacht, hat es echt geschafft im Leben. Ich bin da noch nicht so weit und könnte mir solch einen Klotz nie ans Bein binden, außer ich hätte einen siebenstelligen Betrag aufm Konto.

Ich hoffe, dass das keinem von euch irgendwann auf die Füße fällt.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Dafür allein hätten wir fast 10 Jahre in einer Mietwohnung leben können. Aber was soll's..

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

4-5Zimmer-Wohnungen werden aber idR nur von Familien angefragt. Man steht bei diesen Wohnungen nicht in Konkurrenz zu DINKs.

Einzige Ausnahme: Berufstätigen-WGs. Diese würden tatsächlich bevorzugt werden.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Mit 2 Kindern macht Eigentum schon deshalb Sinn, weil viele Vermieter keine Familien mit Kindern haben wollen. Mehr Lärm, mehr Abnutzung der Wohnung. Wenn man schönes Parkett hat und die Kinder da mit allen möglichen Sachen spielen ...

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Mir ging es genau so, wie dir. Wirklcih ganz genau so. Aber irgendwie hat sich dann bei mir was geändert. Von unten fühlt man sich von den steigenden Mieten "bedroht" :)
Und mit 2 Kiddies sind mittel- bis langfristig 5 Zimmer einfach gut und nich unbedingt unsinnig viel. Und wenn du bei so einer Größe angekommen bist, dann musst du nicht mehr Mietobjekte suchen. Also entweder auf kleinerem Raum leben (geht auch) oder kaufen. Aber nicht groß mieten.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Was soll's, wir versenken hunderttausende Euro in unsere Immobilie :D

Wem das echt nichts ausmacht, hat es echt geschafft im Leben. Ich bin da noch nicht so weit und könnte mir solch einen Klotz nie ans Bein binden, außer ich hätte einen siebenstelligen Betrag aufm Konto.

Ich hoffe, dass das keinem von euch irgendwann auf die Füße fällt.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Dafür allein hätten wir fast 10 Jahre in einer Mietwohnung leben können. Aber was soll's..

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Doch, auch DINKs haben gerne eine 4-5-Zimmer-Wohnung. Bei vielen spielt Geld keine Rolle, die leisten sich gerne viel Wohnfläche. Aber ganz sicher nicht die alten Wohnungen aus der Zeit vor der Jahrtausendwende. Deshalb wohnen DINKs auch gerne im großen modernen EFH. Die wollen ihr Geld ja nicht sparen, um es an irgend jemand zu vererben.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

4-5Zimmer-Wohnungen werden aber idR nur von Familien angefragt. Man steht bei diesen Wohnungen nicht in Konkurrenz zu DINKs.

Einzige Ausnahme: Berufstätigen-WGs. Diese würden tatsächlich bevorzugt werden.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Mit 2 Kindern macht Eigentum schon deshalb Sinn, weil viele Vermieter keine Familien mit Kindern haben wollen. Mehr Lärm, mehr Abnutzung der Wohnung. Wenn man schönes Parkett hat und die Kinder da mit allen möglichen Sachen spielen ...

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Mir ging es genau so, wie dir. Wirklcih ganz genau so. Aber irgendwie hat sich dann bei mir was geändert. Von unten fühlt man sich von den steigenden Mieten "bedroht" :)
Und mit 2 Kiddies sind mittel- bis langfristig 5 Zimmer einfach gut und nich unbedingt unsinnig viel. Und wenn du bei so einer Größe angekommen bist, dann musst du nicht mehr Mietobjekte suchen. Also entweder auf kleinerem Raum leben (geht auch) oder kaufen. Aber nicht groß mieten.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Was soll's, wir versenken hunderttausende Euro in unsere Immobilie :D

Wem das echt nichts ausmacht, hat es echt geschafft im Leben. Ich bin da noch nicht so weit und könnte mir solch einen Klotz nie ans Bein binden, außer ich hätte einen siebenstelligen Betrag aufm Konto.

Ich hoffe, dass das keinem von euch irgendwann auf die Füße fällt.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2019:

Dafür allein hätten wir fast 10 Jahre in einer Mietwohnung leben können. Aber was soll's..

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ja, aber unabhängig davon, ob man so eine Wohnung mit Kindern bekommt.... man zahlt halt direkt 1.200 EUR kalt in normalen deutschen Städten..... einfach sehr viel und da macht mieten echt noch weniger Sinn als Kaufen find ich.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

naja, bei uns würden Immobilien für 1200€ mtl. grob 600.000€ kosten... da muss ich schon emotionale Gründe für einen Kauf haben. Rechnen tut sich das nicht.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2019:

naja, bei uns würden Immobilien für 1200€ mtl. grob 600.000€ kosten... da muss ich schon emotionale Gründe für einen Kauf haben. Rechnen tut sich das nicht.

Zumindest wenn man unterstellt, dass Deine Miete auch in 30 Jahren noch 1.200 beträgt ;-)

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Chapeaux!

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Was für ein pauschaler Unsinn.

Ein Paar, das 100k angespart hat, aber nur 3k im Monat verdient, dürfte also einen Kredit 500k aufnehmen? :D

Ich würde wie folgt rechnen:
Rechne mit 75% eures HHE. Also langfristig mit 4.650€, im Falle einer Arbeitslosigkeit oder Familiengründung. Außer ihr seid verbeamtet.

Dann schaut, was ihr nach Abzug von allen Fix- und variablen Kosten noch übrig habt (ohne Mietkosten).

Ich schätze einfach mal, dass ihr exkl. Wohnkosten als Familie ca 2500€ im Monat bräuchtet. Im Optimalfall ist dort bereits in kleiner Beitrag für Altersvorsorge enthalten (viele verzichten während der Tilgungzeit auf diesen Posten - kann ich nicht empfehlen).

Bleiben also 2.150€ zur Tilgung, Nebenkosten und Rücklagen. Reines Tilgungspotential (allerdings inkl. Zinsen) wird sich dann auf ca. 1500€ belaufen.

Dann gehst du in einen Rechner und schaust, wie viel Kredit du dafür von einer Bank bekommen würdest mit folgenden Rahmendaten: 15Jahre Zinsbindung, Tilgungsrate von 3% und 50k EK.
--> Das wären in dem Beispiel 420k Darlehen bei 1,28% effektiven Jahreszins (Nettokaufpreis Haus: 430k, Nebenkosten 43k).

Wenn du noch risikoaverser rechnen möchtest, rechnest du nur mit einem Gehalt, schätzt deine Lebenskosten höher oder setzt eine höhere Tilgung an.

You are welcome.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Knackpunkt ist bei Euch das Eigenkapital. 10% plus Kaufnebenkosten, also insgesamt 20% sollten es schon sein. Somit hättet Ihr ein Budget von 250.000 Euro. Wenn es dafür was ordentliches gibt bei Euch in der Umgebung, dann go for it. Wenn nicht, dann besser noch zwei, drei Jahre sparen, würde ich sagen.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Das ist aber sehr drastisch verallgemeinert. Du hast dich sicherlich noch nie mit dem Thema Mieten vs. Kaufen im Detail und objektiv beschäftigt, oder?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2019:

Ja, aber unabhängig davon, ob man so eine Wohnung mit Kindern bekommt.... man zahlt halt direkt 1.200 EUR kalt in normalen deutschen Städten..... einfach sehr viel und da macht mieten echt noch weniger Sinn als Kaufen find ich.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ok - meine Aussage war in der Form Quatsch. Ich habe mich damit tatsächlich seeehr beschägtigt und richtig durchgerechnet... und dann gekauft. Letzteres aber aus emotionalen Gründen :)
Ich bin aber der Meinung, dass es vermutlich auch finanziell eine gute Entscheidung gewesen sein wird. Durchaus aufgrund des Sparzwangs. Wir sind nun gezwungen, monatlich durch den Abtrag Vermögen aufzubauen... beim Mieten kann man dann mal den dicken Urlaub mehr machen.... ist dann eben eine Einstellungssache, was einem wichtiger ist. Mir durchaus eigentlich reisen und erleben, aber seitdem wir Nachwuchs haben, ist es gedanklich ok, ins Eigenheim zu investieren.

WiWi Gast schrieb am 14.08.2019:

Das ist aber sehr drastisch verallgemeinert. Du hast dich sicherlich noch nie mit dem Thema Mieten vs. Kaufen im Detail und objektiv beschäftigt, oder?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2019:

Ja, aber unabhängig davon, ob man so eine Wohnung mit Kindern bekommt.... man zahlt halt direkt 1.200 EUR kalt in normalen deutschen Städten..... einfach sehr viel und da macht mieten echt noch weniger Sinn als Kaufen find ich.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ich wollte durch Investitionen in steigende Werte Vermögen aufbauen und nicht durch Abtrag.

Aber jedem so, wie es beliebt :-)

WiWi Gast schrieb am 14.08.2019:

Ok - meine Aussage war in der Form Quatsch. Ich habe mich damit tatsächlich seeehr beschägtigt und richtig durchgerechnet... und dann gekauft. Letzteres aber aus emotionalen Gründen :)
Ich bin aber der Meinung, dass es vermutlich auch finanziell eine gute Entscheidung gewesen sein wird. Durchaus aufgrund des Sparzwangs. Wir sind nun gezwungen, monatlich durch den Abtrag Vermögen aufzubauen... beim Mieten kann man dann mal den dicken Urlaub mehr machen.... ist dann eben eine Einstellungssache, was einem wichtiger ist. Mir durchaus eigentlich reisen und erleben, aber seitdem wir Nachwuchs haben, ist es gedanklich ok, ins Eigenheim zu investieren.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Na, dann solltes du heute keine Immobilie mehr kaufen.

WiWi Gast schrieb am 15.08.2019:

Ich wollte durch Investitionen in steigende Werte Vermögen aufbauen und nicht durch Abtrag.

Aber jedem so, wie es beliebt :-)

WiWi Gast schrieb am 14.08.2019:

Ok - meine Aussage war in der Form Quatsch. Ich habe mich damit tatsächlich seeehr beschägtigt und richtig durchgerechnet... und dann gekauft. Letzteres aber aus emotionalen Gründen :)
Ich bin aber der Meinung, dass es vermutlich auch finanziell eine gute Entscheidung gewesen sein wird. Durchaus aufgrund des Sparzwangs. Wir sind nun gezwungen, monatlich durch den Abtrag Vermögen aufzubauen... beim Mieten kann man dann mal den dicken Urlaub mehr machen.... ist dann eben eine Einstellungssache, was einem wichtiger ist. Mir durchaus eigentlich reisen und erleben, aber seitdem wir Nachwuchs haben, ist es gedanklich ok, ins Eigenheim zu investieren.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Hat hier überhaupt wer Ahnung von Real Estate? Komme aus der Branche und hab keine Zeit für einen riesen Aufsatz, also hier ein paar Anregungen (keine Empfehlungen!):

  • Die aktuelle Geldpolitik ist völlig abstrus (negativ Zinsen, Strafzinsen, negativ Zinsen auf Bundesanleihen (!!!), das ganze wird laut FED und co. so bleiben...)
    --> Habt bitte keine großen Vermögen in Bargeldform auf der hohen Kante - tun leider trotzdem immer mehr Bürger laut Zeitungen

  • Wenn ihr bei einer Bank sehr gut steht, bekommt ihr teilweise Kredite für 0,x% oder sogar 0,0x%. Eure Schulden werden also über die Jahre schlichtweg "weniger" (Stichwort Kaufkraft..).

  • Beachtet die Region. Städte wie Stuttgart leben von der Autoindustrie, welche aktuell von unserer Politik zerbombt wird. Wenn also die Branche schrumpft, sinken auch die Immobilien/Grundstückspreise --> schlechte Investition.
    Analysiert also erst eure Gemeinde auf Zukunftsprognosen.

Trotzdem: Bitte überhebt euch nicht und finanziert keine "Einfamilienhaus auf Pump in der Pampa" auf 30 Jahre. Das ist Harakiri.

Grüße

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Man sollte aber nicht zu knapp kalkulieren und einen kleinen finanziellen Puffer haben.
Meine Frau und ich haben vor zwei Jahren in München ein Haus gekauft. Die Häuser die gebaut wurden sind in sehr guter Lage gewesen und haben alle so zwischen 800.000€ und 1.200.000€ gekostet. Gegenüber in das Haus ist ein Ehepaar eingezogen, auch mit einer kleinen Tochter wie wir. Der Mann war Bezirksleiter bei einem Autovermietung und die Frau arbeitet halbtags in einer UB gearbeitet.

Vor knapp einem Jahr hat er seinen Job verloren und sie hatte Probleme in der Firma und ist freiwillig gegangen. Die haben das Haus recht schnell verkaufen müssen, weil das Haus fast ohne Eigenkaital gekauft worden ist. Und viel zu knapp kalkuliert wurde. Im Endeffekt hätten die nie eine solch teure Immobilie kaufen dürfen.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2019:

  • Wenn ihr bei einer Bank sehr gut steht, bekommt ihr teilweise Kredite für 0,x% oder sogar 0,0x%. Eure Schulden werden also über die Jahre schlichtweg "weniger" (Stichwort Kaufkraft..).

Das ist reine Augenwischerei, weil Immobilien teilweise bereits nach 30 bis 40 Jahren wieder abgerissen werden.

Die Schulden werden zudem nominell jenseits von Tilgung nicht weniger, zukünftig jedoch absehbar die damit finanzierten Immobilien - Werte in Regionen mit Immobilienpreisblasen.

Zudem fehlt hierzulande noch die wirtschaftliche Erfahrung, daß überzogene Immobilienpreise trotz Null- und Niedrigzinsen längerfristig sinken können wie dies beispielsweise seit den 10er Jahren in Italien und Spanien der Fall ist oder bereits seit den 90er Jahren in Japan trotz dauerhaften Leitzinsen von unter 1% dort.

Man bedenke zudem den negativen Effekt auf die Preisentwicklung, wenn die vielen - auch ausländischen - spekulativen Investoren mangels weiterer Preissteigerung desinvestieren werden.

Außerdem sollte man nicht unterschätzen, daß es zukünftig mangels Exploration (siehe beispielsweise die Entwicklung des Aktienkurses von Transocean) in einer wirtschaftlich weiter wachsenden Welt mit steigendem Bedarf an fossilen Energieträger wieder zu einem unerwarteten Teuerungsschub kommen kann vergleichbar dem von 2007 bis 2008, was vielen vergleichbaren Milchmädchenrechnungen den Garaus machen wird.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ist es auch h nicht, wenn du sowas für 400k kriegst...normalerweise ist das in der Großstadt utopisch...

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:
.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

Der Gedankenfehler liegt daran, daß währenddessen viele neue Industrien entstehen und alte eingehen werden. Zudem werden sich in zwei Dekaden mindestens zwei bis drei größere wirtschaftliche Krisen ereignen, von denen der profitiert, der entsprechend flüssig ist.

Aber eine solche Sichtweise ist den meisten fremd.

Zudem steht sie teilweise sogar im Gegensatz zu dem, wie man in öffentlichen Bildungseinrichtungen sozialisiert wird.
_

Veränderungen begünstigen nur den,
der darauf vorbereitet ist.

Louis Pasteur

    1. Dezember 1822 † 28. September 1895
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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ist ne 200.000-Einwohner-Stadt.... also nicht München oder so. Und der Deal war gut. Hätten auch locker hier 500k zahlen können dafür...

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

Ist es auch h nicht, wenn du sowas für 400k kriegst...normalerweise ist das in der Großstadt utopisch...

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

LOL - vielleicht finden wir "was eigenes haben" auch einfach sehr sehr geil und wichtig für uns? Apropos Bildungseinrichtung: Freundin ist verbeamtete A13-Lehrerin... die kommenden Krisen sind uns also schonmal zu 50% egal.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:
.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

Der Gedankenfehler liegt daran, daß währenddessen viele neue Industrien entstehen und alte eingehen werden. Zudem werden sich in zwei Dekaden mindestens zwei bis drei größere wirtschaftliche Krisen ereignen, von denen der profitiert, der entsprechend flüssig ist.

Aber eine solche Sichtweise ist den meisten fremd.

Zudem steht sie teilweise sogar im Gegensatz zu dem, wie man in öffentlichen Bildungseinrichtungen sozialisiert wird.
_

Veränderungen begünstigen nur den,
der darauf vorbereitet ist.

Louis Pasteur

    1. Dezember 1822 † 28. September 1895
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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

DAS ist ein wesentlicher Aspekt in der ganzen Diskussion. Keiner weiß, was in 20 Jahren ist. Eine rein zahlenbasierte Argumentation Mieten vs. Kaufen ist daher nicht stichhaltig. In 20 Jahren können wir sprechen, ob das nun die bessere oder schlechtere Entscheidung war.

Wenn Ihr aber zum Lebensglück eine eigene Immobilie haben wollt (ist ja legitim), dann schlägt dieses "Haben wollen" im Prinzip jedes Argument gegen den Kauf und blendet subjektiv Risiken aus.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

LOL - vielleicht finden wir "was eigenes haben" auch einfach sehr sehr geil und wichtig für uns? Apropos Bildungseinrichtung: Freundin ist verbeamtete A13-Lehrerin... die kommenden Krisen sind uns also schonmal zu 50% egal.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:
.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

Der Gedankenfehler liegt daran, daß währenddessen viele neue Industrien entstehen und alte eingehen werden. Zudem werden sich in zwei Dekaden mindestens zwei bis drei größere wirtschaftliche Krisen ereignen, von denen der profitiert, der entsprechend flüssig ist.

Aber eine solche Sichtweise ist den meisten fremd.

Zudem steht sie teilweise sogar im Gegensatz zu dem, wie man in öffentlichen Bildungseinrichtungen sozialisiert wird.
_

Veränderungen begünstigen nur den,
der darauf vorbereitet ist.

Louis Pasteur

    1. Dezember 1822 † 28. September 1895
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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

LOL - vielleicht finden wir "was eigenes haben" auch einfach sehr sehr geil und wichtig für uns?

Fast vollständig fremdfinanziert?

Apropos Bildungseinrichtung: Freundin ist verbeamtete A13-Lehrerin... die kommenden Krisen sind uns also schonmal zu 50% egal.

Warum?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

LOL - vielleicht finden wir "was eigenes haben" auch einfach sehr sehr geil und wichtig für uns?

Ist ein großes Depot nicht genau so "was eigenes" ?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ja klar in weil ihr so nett seit gab es das Haus günstiger.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

Ist ne 200.000-Einwohner-Stadt.... also nicht München oder so. Und der Deal war gut. Hätten auch locker hier 500k zahlen können dafür...

Ist es auch h nicht, wenn du sowas für 400k kriegst...normalerweise ist das in der Großstadt utopisch...

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Naja versuchen kann man es ja mal. Wenn der Preis bei 400k lag, kommen noch ca. 10 % NK dazu. Selbst wenn man die NK außer Acht lässt, kommst Du mit einer Rate von 1.350 € pro Monat bei 20 Jahren auf 324.000 €. Du willst uns also erzählen, dass Du nur 4.000 € Zinsen für 320k über 20 Jahre zahlst... jetzt ernsthaft ???

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

In den wirtschaftlich starken Regionen kostet das auch ungefähr doppelt so viel. Ruhrgebiet oder Ostdeutschland?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wenn eine wirkliche Krise kommt, wird auch bei den Beamten gespart werden. War früher auch so.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

LOL - vielleicht finden wir "was eigenes haben" auch einfach sehr sehr geil und wichtig für uns? Apropos Bildungseinrichtung: Freundin ist verbeamtete A13-Lehrerin... die kommenden Krisen sind uns also schonmal zu 50% egal.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:
.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

Der Gedankenfehler liegt daran, daß währenddessen viele neue Industrien entstehen und alte eingehen werden. Zudem werden sich in zwei Dekaden mindestens zwei bis drei größere wirtschaftliche Krisen ereignen, von denen der profitiert, der entsprechend flüssig ist.

Aber eine solche Sichtweise ist den meisten fremd.

Zudem steht sie teilweise sogar im Gegensatz zu dem, wie man in öffentlichen Bildungseinrichtungen sozialisiert wird.
_

Veränderungen begünstigen nur den,
der darauf vorbereitet ist.

Louis Pasteur

    1. Dezember 1822 † 28. September 1895
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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wow, du solltest auf jeden Fall die Finger von Immobilien lassen. Hat der Kollege irgendwas von voller Tilgung nach 20 Jahren geschrieben? Da du weder den Tilgungs- noch den Zinssatz kennst, macht es wenig Sinn den Kollegen anzuzweifeln.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

Naja versuchen kann man es ja mal. Wenn der Preis bei 400k lag, kommen noch ca. 10 % NK dazu. Selbst wenn man die NK außer Acht lässt, kommst Du mit einer Rate von 1.350 € pro Monat bei 20 Jahren auf 324.000 €. Du willst uns also erzählen, dass Du nur 4.000 € Zinsen für 320k über 20 Jahre zahlst... jetzt ernsthaft ???

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

In den wirtschaftlich starken Regionen kostet das auch ungefähr doppelt so viel. Ruhrgebiet oder Ostdeutschland?

Der durchschnittliche Preis pro qm für ein Haus lag in Deutschland 2018 bei 1.860€. Mit den 170qm multipliziert kommt man auf 316k. Selbst der Durchschnitt der Neubauten für Einfamilienhäuser lag bei 360k (da hab ich auf die Schnelle aber keine qm-Preise gefunden).
Damit ist das Beispiel oben also immernoch klar überdurchschnittlich. Warum hier immer alle nur ein paar teure Großstädte als Maßstab nehmen müssen, das ist für die Mehrheit nicht relevant. Mit 400-500k bekommt man in den meisten Regionen ein absolut tolles Haus, in München natürlich nicht, selber Schuld wer da hingeht für vielleicht lächerliche 20k mehr im Jahr.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

"junge" leute (unter 50) können sich auch wenn sie hundertausende Euros anbieten kein Haus im Umkreis Arbeitsplatz leisten. Sie können sich nichtmal eine Wohnung leisten. Ausnahme gibt es: man kettet sich als Paar an Provinz und Bank, das Scheidungsrecht rasiert deinen Seifenblasentraum dann aber nach einem Jahrzehnt so richtig. Deutschland liebt dich.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

In den wirtschaftlich starken Regionen kostet das auch ungefähr doppelt so viel. Ruhrgebiet oder Ostdeutschland?

Der durchschnittliche Preis pro qm für ein Haus lag in Deutschland 2018 bei 1.860€. Mit den 170qm multipliziert kommt man auf 316k. Selbst der Durchschnitt der Neubauten für Einfamilienhäuser lag bei 360k (da hab ich auf die Schnelle aber keine qm-Preise gefunden).
Damit ist das Beispiel oben also immernoch klar überdurchschnittlich. Warum hier immer alle nur ein paar teure Großstädte als Maßstab nehmen müssen, das ist für die Mehrheit nicht relevant. Mit 400-500k bekommt man in den meisten Regionen ein absolut tolles Haus, in München natürlich nicht, selber Schuld wer da hingeht für vielleicht lächerliche 20k mehr im Jahr.

Bei BWLern dürften die großen Städte tendenziell viel relevanter sein als bei anderen Berufsgruppen

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2019:

Bei BWLern dürften die großen Städte tendenziell viel relevanter sein als bei anderen Berufsgruppen

Auch das ist wieder eine ziemliche Filterblase hier im Forum. Die allermeisten BWLer-Jobs gibt es überall. Klar, mit IB hat man nur wenige Möglichkeiten. Aber die meisten normalen Verwaltungsjobs, und darum geht bei BWLern nunmal überwiegend, gibt es in jeder Firma, oftmals auch an verschiedenen Standorten einer Firma, auch an reinen Produktionsstandorten (Werkscontroller z.B.). Und die meisten Mittelständler sitzen eher irgendwo außerhalb, evtl. sogar Pampa. Von einigen wenigen Jobs abgesehen wird kein BWLer gezwungen, in eine teure Stadt zu gehen, außer vielleicht, das Gesamtpaket ist so schlecht, dass man woanders keinen Job bekommt.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Preisbestimmend ist bei einem Haus der Grundstückspreis, weil anders als bei einer Eigentumswohnung das Grundstück 100% zum Haus gehört. Liegt der Bodenrichtwert bei nur 100 bis 200 Euro, dann stimmt Deine Annahme natürlich. Bei 500 m² wäre das Grundstück maximal 100k wert. Im direkten Umland der wirtschaftsstarken Großstädte bekommt man so was nicht mal auf einem Dorf. Wir reden hier nicht von München, Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart, sondern von vielen anderen Regionen in Westdeutschland.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

In den wirtschaftlich starken Regionen kostet das auch ungefähr doppelt so viel. Ruhrgebiet oder Ostdeutschland?

Der durchschnittliche Preis pro qm für ein Haus lag in Deutschland 2018 bei 1.860€. Mit den 170qm multipliziert kommt man auf 316k. Selbst der Durchschnitt der Neubauten für Einfamilienhäuser lag bei 360k (da hab ich auf die Schnelle aber keine qm-Preise gefunden).
Damit ist das Beispiel oben also immernoch klar überdurchschnittlich. Warum hier immer alle nur ein paar teure Großstädte als Maßstab nehmen müssen, das ist für die Mehrheit nicht relevant. Mit 400-500k bekommt man in den meisten Regionen ein absolut tolles Haus, in München natürlich nicht, selber Schuld wer da hingeht für vielleicht lächerliche 20k mehr im Jahr.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Vom Gehalt könnt ihr es euch leisten, wenn ihr konservativ drangeht solltet ihr aber mehr Gehalt ansparen. Banken die finanzieren sind mittlerweile häufig zu finden (Häufiger die regionalen, als die Großbanken), aber unabhängig von einer Bank die finanziert sind eben bei geringen Eigenkapital umso mehr die typischen Immobilienrisiken zu bedenken.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2019:

Preisbestimmend ist bei einem Haus der Grundstückspreis, weil anders als bei einer Eigentumswohnung das Grundstück 100% zum Haus gehört. Liegt der Bodenrichtwert bei nur 100 bis 200 Euro, dann stimmt Deine Annahme natürlich. Bei 500 m² wäre das Grundstück maximal 100k wert. Im direkten Umland der wirtschaftsstarken Großstädte bekommt man so was nicht mal auf einem Dorf. Wir reden hier nicht von München, Hamburg, Frankfurt oder Stuttgart, sondern von vielen anderen Regionen in Westdeutschland.

Auch das ist halt wieder eine sehr eingeschränkte Sicht. Der Durchchnittpreis für Bauland in der Größe liegt momentan bei knapp unter 200€. Ich habe selbst erst vor knapp 3 Jahren in Standrandlage (nicht Dorf, in 15min mit dem Bus in der Fußgängerzone) einer bayrischen Großstadt gebaut, das Grundstück lag bei 330€.
Wenn es um einen guten Kompromiss aus Verdienst, Lebenshaltungskosten und Immobilienerwerb geht, dann gibt es immer noch sehr viele Möglichkeiten, die jedem offen stehen. Nur sind die selbstverständlich nicht in München, Frankfurt oder Hamburg. Ist dann vielleicht nicht so sexy, macht sich vielleicht auch im Lebenslauf nicht so gut, wem das aber am Allerwertesten vorbei geht und einfach nur ein schönes Leben mit seiner Familie möchte, der kann das immernoch gut umsetzen, ohne sich sprichwörtlich bis ans Lebensende zu verschulden.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wir haben das Haus nicht günstiger bekommen weil wir so nett sind... nein... aber true story: Haus wurde von älterem Ärztepaar 2008 für 250.000 EUR gekauft. Die haben dann 100k reingesteckt für Umbaumaßnahmen und Top Gartenanlage. Jetzt ziehen die halt weg und verkaufen und sie haben uns gesagt, dass sie es unanständig finden würden, noch mehr zu nehmen als 400k. Die brauchen die Kohle halt auch nicht und haben mehrere Immobilien, die sie auch vermieten. Da haben wir halt einfach mal Glück gehabt. Nach 3 Jahren frustrierender Haussuche ist das cool gewesen.

Und ich weiß nicht, wie der Kollege da auf seine Zahlen kommt, aber wir haben 20 Jahre Zinsbindung und haben dann noch eine Restschuld von 100.000 EUR. Dann sind wir 53. Die Finanzierung ist solide... aber was solls... wir sind uns der Risiken durchaus bewusst... aber gerade fühlen wir uns sehr gut mit der Entscheidung. Aber Kauf ist meiner Meinung nach immer Konsum. Man gibt über das Leben halt sehr viel Geld fürs Wohnen aus... aber uns ist es das wert. Wir finden ein 170m² Haus einfach toll und sind froh, bald mehr als 4 Zimmer zu haben. Ist dann mit 2 Kindern auch völlig ok denke ich.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

Ja klar in weil ihr so nett seit gab es das Haus günstiger.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

Ist ne 200.000-Einwohner-Stadt.... also nicht München oder so. Und der Deal war gut. Hätten auch locker hier 500k zahlen können dafür...

Ist es auch h nicht, wenn du sowas für 400k kriegst...normalerweise ist das in der Großstadt utopisch...

WiWi Gast schrieb am 16.08.2019:

My two cents:

Wir haben bisher für 1.050 EUR kalt eine (schöne) 4-Zimmer-Wohnung gemietet.

Nun haben wir ein Haus gekauft, Top Lage, Großstadt 170m² voll unterkellert, Traumhafter Garten, Spielstraße, direkt am Grünen, Weg in die Innenstadt 10 Min. mit Auto und 15 Min. mit der Straßenbahn. Preis 400k. 20% EK eingebracht. Nun für 20 Jahre eine monatliche Rate von 1.350 EUR.... ich sehe nicht wirklcih, was daran eine schlechte Entscheidung war...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

Und ich weiß nicht, wie der Kollege da auf seine Zahlen kommt, aber wir haben 20 Jahre Zinsbindung und haben dann noch eine Restschuld von 100.000 EUR. Dann sind wir 53. Die Finanzierung ist solide... aber was solls... wir sind uns der Risiken durchaus bewusst... aber gerade fühlen wir uns sehr gut mit der Entscheidung. Aber Kauf ist meiner Meinung nach immer Konsum. Man gibt über das Leben halt sehr viel Geld fürs Wohnen aus... aber uns ist es das wert. Wir finden ein 170m² Haus einfach toll und sind froh, bald mehr als 4 Zimmer zu haben. Ist dann mit 2 Kindern auch völlig ok denke ich.

Lass dich hier nicht von Leuten anmachen, die mit 35 merken, dass sie mit ihrem "Top-Gehalt" in München immernoch in ihrer Zweizimmerbude sitzen, wärend andere mit etwas mehr Weitsicht ohne dem letzten Euro hinterherzurennen ein schönes Leben im eigenen Haus führen können.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Schön gesagt, danke ;)

Wir haben übrigens bis vor 5 Jahren auch im Rhein-Main-Gebiet gewohnt. Wir haben es geliebt, aber ich bin heute sehr froh, dass wir damals den SChritt gewagt haben, wieder in die unsexy Heimat zu ziehen - anstatt dort irgendwann 4 Zimmer für 1500 kalt zu mieten.
Aber klar - muss man nicht so machen. Aber Eigentum ist halt schon ne Grundsatzfrage und wenn du hetue in München wohnst und bleiben willst... dann ist es halt selsbt für die meisten Gutverdiener nich drin ... ist halt so...

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

Und ich weiß nicht, wie der Kollege da auf seine Zahlen kommt, aber wir haben 20 Jahre Zinsbindung und haben dann noch eine Restschuld von 100.000 EUR. Dann sind wir 53. Die Finanzierung ist solide... aber was solls... wir sind uns der Risiken durchaus bewusst... aber gerade fühlen wir uns sehr gut mit der Entscheidung. Aber Kauf ist meiner Meinung nach immer Konsum. Man gibt über das Leben halt sehr viel Geld fürs Wohnen aus... aber uns ist es das wert. Wir finden ein 170m² Haus einfach toll und sind froh, bald mehr als 4 Zimmer zu haben. Ist dann mit 2 Kindern auch völlig ok denke ich.

Lass dich hier nicht von Leuten anmachen, die mit 35 merken, dass sie mit ihrem "Top-Gehalt" in München immernoch in ihrer Zweizimmerbude sitzen, wärend andere mit etwas mehr Weitsicht ohne dem letzten Euro hinterherzurennen ein schönes Leben im eigenen Haus führen können.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wenn man bereit ist, eine längere Anfahrt mit dem Auto zu akzeptieren, kann man auch in Ffm oder anderen Großstädten arbeiten und im Neubaugebiet auf dem Dorf wohnen. Fährt man aus Ffm ohne Stau 1,5 Stunden eine Strecke, bekommt man ein Grundstück für € 100 pro qm Bauland. Ein neues Haus ist dann kein Problem. Trotzdem wollen die meisten das eben nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

Und ich weiß nicht, wie der Kollege da auf seine Zahlen kommt, aber wir haben 20 Jahre Zinsbindung und haben dann noch eine Restschuld von 100.000 EUR. Dann sind wir 53. Die Finanzierung ist solide... aber was solls... wir sind uns der Risiken durchaus bewusst... aber gerade fühlen wir uns sehr gut mit der Entscheidung. Aber Kauf ist meiner Meinung nach immer Konsum. Man gibt über das Leben halt sehr viel Geld fürs Wohnen aus... aber uns ist es das wert. Wir finden ein 170m² Haus einfach toll und sind froh, bald mehr als 4 Zimmer zu haben. Ist dann mit 2 Kindern auch völlig ok denke ich.

Lass dich hier nicht von Leuten anmachen, die mit 35 merken, dass sie mit ihrem "Top-Gehalt" in München immernoch in ihrer Zweizimmerbude sitzen, wärend andere mit etwas mehr Weitsicht ohne dem letzten Euro hinterherzurennen ein schönes Leben im eigenen Haus führen können.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

Und ich weiß nicht, wie der Kollege da auf seine Zahlen kommt, aber wir haben 20 Jahre Zinsbindung und haben dann noch eine Restschuld von 100.000 EUR. Dann sind wir 53. Die Finanzierung ist solide... aber was solls... wir sind uns der Risiken durchaus bewusst... aber gerade fühlen wir uns sehr gut mit der Entscheidung. Aber Kauf ist meiner Meinung nach immer Konsum. Man gibt über das Leben halt sehr viel Geld fürs Wohnen aus... aber uns ist es das wert. Wir finden ein 170m² Haus einfach toll und sind froh, bald mehr als 4 Zimmer zu haben. Ist dann mit 2 Kindern auch völlig ok denke ich.

Lass dich hier nicht von Leuten anmachen, die mit 35 merken, dass sie mit ihrem "Top-Gehalt" in München immernoch in ihrer Zweizimmerbude sitzen, wärend andere mit etwas mehr Weitsicht ohne dem letzten Euro hinterherzurennen ein schönes Leben im eigenen Haus führen können.

Wo kommt denn immer diese Versessenheit her auf Teufel komm Raus im eigenen Haus wohnen zu müssen?

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wo kommt denn immer diese Versessenheit her auf Teufel komm Raus im eigenen Haus wohnen zu müssen?

Emotion.
Oder, wie auch bei mir, die Erfahrung aus der Kindheit. Ein eigenes Haus ist einfach das selbstverständliche Ziel, wenn man auf dem Land aufgewachsen ist. Konnte nicht dauerhaft in einer Wohnung leben.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Absolut verständlich. Ich war gestern zu Besuch bei Bekannten auf einem Dorf. Sehr schönes Neubaugebiet. Tolles freistehendes Haus. Mir ist die Wohnung in der Stadt aber trotzdem lieber, weil ich in der Stadt aufgewachsen bin.

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

Wo kommt denn immer diese Versessenheit her auf Teufel komm Raus im eigenen Haus wohnen zu müssen?

Emotion.
Oder, wie auch bei mir, die Erfahrung aus der Kindheit. Ein eigenes Haus ist einfach das selbstverständliche Ziel, wenn man auf dem Land aufgewachsen ist. Konnte nicht dauerhaft in einer Wohnung leben.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ich glaube einige hier im Forum haben komplett den Bezug zur REALITÄT verloren??

6,2k solides HHE? Mit 6,2k gehört man bereits zum TOP 1%!!! der Haushalte mit Kindern

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Allgemein: ein solides bis sehr gutes HHE je nach Region. Also ich würde bei einer Finanzierung allerdings immer einplanen das ein Einkommen auch mal für längere Zeit ausfällt (Krankheit, Pflege von Angehörigen etc.). Je nach Beschaffenheit und Lage des Objektes und Präferenz der Finanzierungsdauer ist eine Anschaffungspreis von 250 bis 350 TEuro problemlos möglich. Aber ob sich das „lohnt“?...gute Frage! Hängt wesentlich von der zu erwartenden Wertentwicklung des Objektes ab

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Haben wir auch, trotzdem ist kaufen für uns nicht drin, im Großraum stuttgart finden wir einfach nichts was wir uns leisten können (wollen).

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Ich glaube einige hier im Forum haben komplett den Bezug zur REALITÄT verloren??

6,2k solides HHE? Mit 6,2k gehört man bereits zum TOP 1%!!! der Haushalte mit Kindern

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Allgemein: ein solides bis sehr gutes HHE je nach Region. Also ich würde bei einer Finanzierung allerdings immer einplanen das ein Einkommen auch mal für längere Zeit ausfällt (Krankheit, Pflege von Angehörigen etc.). Je nach Beschaffenheit und Lage des Objektes und Präferenz der Finanzierungsdauer ist eine Anschaffungspreis von 250 bis 350 TEuro problemlos möglich. Aber ob sich das „lohnt“?...gute Frage! Hängt wesentlich von der zu erwartenden Wertentwicklung des Objektes ab

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Same. Freistehende Häuser, die nicht weiter als 20km von der Arbeit liegen, kosten >1Mio Euro.

Mit 6,2k und 2 Kindern (<14J), gehört man übrigens zu den Top 16% (nicht Top 1%).
Mit 2 Kindern >14J nur zu den Top 28%.

Top 1% fangen bei 12,5k HHNE an (mit 2Kindern).

Aber selbst die Top10% können sich inzwischen kein Haus mehr leisten.

Siehe den Artikel in der Zeit: "Oberschicht? Ich doch nicht!" von letzter Woche.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Haben wir auch, trotzdem ist kaufen für uns nicht drin, im Großraum stuttgart finden wir einfach nichts was wir uns leisten können (wollen).

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Ich glaube einige hier im Forum haben komplett den Bezug zur REALITÄT verloren??

6,2k solides HHE? Mit 6,2k gehört man bereits zum TOP 1%!!! der Haushalte mit Kindern

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Allgemein: ein solides bis sehr gutes HHE je nach Region. Also ich würde bei einer Finanzierung allerdings immer einplanen das ein Einkommen auch mal für längere Zeit ausfällt (Krankheit, Pflege von Angehörigen etc.). Je nach Beschaffenheit und Lage des Objektes und Präferenz der Finanzierungsdauer ist eine Anschaffungspreis von 250 bis 350 TEuro problemlos möglich. Aber ob sich das „lohnt“?...gute Frage! Hängt wesentlich von der zu erwartenden Wertentwicklung des Objektes ab

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 18.08.2019:

Wo kommt denn immer diese Versessenheit her auf Teufel komm Raus im eigenen Haus wohnen zu müssen?

Emotion.
Oder, wie auch bei mir, die Erfahrung aus der Kindheit. Ein eigenes Haus ist einfach das selbstverständliche Ziel, wenn man auf dem Land aufgewachsen ist. Konnte nicht dauerhaft in einer Wohnung leben.

Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Meine Mutter hat / hatte ein Einfamilienhaus am Münchner Stadtrand 220qm, bisschen Garten, 1 Garage, 3 Stellplätze wonach hier anscheinend alle lechzen. Ich habe es gehasst jedesmal 10 Minuten zur S-Bahn laufen 20 Minuten Fahrt bis in die Stadt. Ich bin dann sobald es finanziell drin war in die Innenstadt (in Eigentum) gezogen.

Ich halte es für total irrwitzig sich da irgendein Haus hinzustellen nur damit die Kinder vielleicht 5 Jahre im Garten spielen können, danach sind sie genervt das sie selbst ständig in die Stadt müssen, um was mit den Freunden zu machen und 5 Jahre später ziehen sie aus.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Das ist halt das Krasse mittlerweile in diesem Land....

Wir können uns lange darüber streiten, ob man mit HHE X oder Y zu den Top 5%/10% oder sonst was gehört.

Letztendlich ist es selbst für gut verdienende Paare in den Top-Städten kaum noch möglich, Wohneigentum zu erwerben. Selbstverständlich kann man darüber streiten, ob das denn so nötig ist. Aber wohnen muss jeder ja irgendwo - und wenn in einem Land viele Immobilien wenigen Menschen gehören und diese dann vermietet werden, damit die reichen Besitzer noch reicher werden, dann ist das ganz klar gesellschaftlich sehr schwierig. Es gibt dafür auch keinen besonderen Grund bzw. eine Notwendigkeit. Wohneigentum muss doch kein Luxus sein!

Ich habe zig Freunde, die nun mit Mitte 30 im besten Alter für den Immobilienerwerb wären, auch weil 1-2 Kiddies da sind und ein Haus eben in dieser Lebensphase durchaus sehr schön sein kann. Es ist halt cool, wenn die Kinder im Garten spielen können am Wochenende - und man nicht ständig Ausflüge in irgendwelche Parks unternehmen muss. Und es kann mehr als praktisch sein, wenn man auch Platz hat, einen Kinderwagen abzustellen oder Babykram für Kind 2 aufheben kann (braucht man halt auch Platz für). Aber hey... es ist für all meien gut verdienenden Freude, die in Hamburg, Berlin, Düsseldorf etc. gelandet sind, kaum möglich. Immobilienerwerb ist dann mit so dermaßen hohen finanziellen Risiken verbunden.... alle scheuen sich davor.

Wir konnten nun ein Haus kaufen - aber auch nur weil wir in einer normalo-Groß-Stadt leben und wir hier nicht über 500k ausgeben müssen.... und selbst das ist schon krass viel finde ich.

Ich bin gespannt, wo das alles hinführt...

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Same. Freistehende Häuser, die nicht weiter als 20km von der Arbeit liegen, kosten >1Mio Euro.

Mit 6,2k und 2 Kindern (<14J), gehört man übrigens zu den Top 16% (nicht Top 1%).
Mit 2 Kindern >14J nur zu den Top 28%.

Top 1% fangen bei 12,5k HHNE an (mit 2Kindern).

Aber selbst die Top10% können sich inzwischen kein Haus mehr leisten.

Siehe den Artikel in der Zeit: "Oberschicht? Ich doch nicht!" von letzter Woche.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Läßt sich Deine Arbeit nicht in einer Gegend ausüben, wo Häuser zwischen 150k (gebraucht) bis 350k (Neubau) kosten?

Ein etwas niederes Gehalt fernab der großen Metropolen führt schneller zur eigenen Immobilie als die vielen zusätzlich notwendigen Jahres - Nettolöhne, die Häuser in Großstädten mehr kosten.

Zudem das Risiko zukünftiger Wertverluste in den großstädtischen Immobilienblasenmärkten.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Same. Freistehende Häuser, die nicht weiter als 20km von der Arbeit liegen, kosten >1Mio Euro.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ist definitiv ne Typfrage.

Ich fand es herrlich, am Stadtrand zwischen Spielstraße, Feldern und Spielplatz meine Grundschulzeit zu erleben. Ab der 5. Klasse dann Schule in der Innenstadt. War mit der Bahn in 30 Min. Tür-zu-Tür zu erreichen. Fand ich extrem gut. Pupertät dann eben viiiel feiern gegangen. Weg nach Hause war aber eben nicht zu weit. Fand ich auch gut. Dann Uni eh woanders und die ersten beiden Jobs auch. In diesen 10 Jahren immer ganz zentral in Innenstädten gewohnt.

Jetzt leben mit Kleinkind (2)... ich will gerne in vertretbarer Zeit mit Öffis in die Stadt können. Aber gleichzeitig liebe ich es, mit meinem Sohn und seinem Puky durch die Nachbarschaft laufen zu können. Und ich bin passionierter Jogger - ich brauche da meinen Wald vor der Tür, um nach dem Büroalltag abends nochmal 45 min. einfach in der Natur laufen zu können. Und am Wochenende auf der Terasse mit nem Bierchen und der Grillzange in der Hand sitzen ist auch nicht so ganz zu verarchten. Trotzdem: Stadt muss immer in guter Reichweite sein und ich will das auch mit dem Fahrrad machen können.

Daher ist für mich das Leben am Stadtrand optimal. Aufs Dorf würde ich aber auch niemals ziehen wollen. Und Innenstadt hatte halt seine Zeit... aber hey - da sind wir alle halt verschieden und das ist doch auch ok.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Wo kommt denn immer diese Versessenheit her auf Teufel komm Raus im eigenen Haus wohnen zu müssen?

Emotion.
Oder, wie auch bei mir, die Erfahrung aus der Kindheit. Ein eigenes Haus ist einfach das selbstverständliche Ziel, wenn man auf dem Land aufgewachsen ist. Konnte nicht dauerhaft in einer Wohnung leben.

Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Meine Mutter hat / hatte ein Einfamilienhaus am Münchner Stadtrand 220qm, bisschen Garten, 1 Garage, 3 Stellplätze wonach hier anscheinend alle lechzen. Ich habe es gehasst jedesmal 10 Minuten zur S-Bahn laufen 20 Minuten Fahrt bis in die Stadt. Ich bin dann sobald es finanziell drin war in die Innenstadt (in Eigentum) gezogen.

Ich halte es für total irrwitzig sich da irgendein Haus hinzustellen nur damit die Kinder vielleicht 5 Jahre im Garten spielen können, danach sind sie genervt das sie selbst ständig in die Stadt müssen, um was mit den Freunden zu machen und 5 Jahre später ziehen sie aus.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Wenn man es kapitalmarktorientiert denkt, so konnte man mit einer initialen Investition von TEUR 100,0 vor 10 Jahren beispielsweise in einen Nasdaq - ETF bis heute nach Steuern das Kapital erwerben, das für den Kauf eines großstädtischen Reihenhauses notwendig ist.

Solche Chancen aus allgemeinen Unterbewertungen im Rahmen von Rezessionen oder singulären Unternehmenskrisen gibt es immer wieder.

Man muß sich nur die Zeit nehmen, dies regelmäßig zu verfolgen, was relativ gesehen sogar einfacher und letztlich einträglicher ist als ein Mehrverdienst aus Überstunden oder der üblichen erwarteten Mehrarbeit im Rahmen von Karriereambitionen.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Sicherlich, aber so wichtig ist mir ein Eigenheim schlichtweg nicht, dass ich dafür meinen Lebensmittelpunkt + spaßigen gutzahlenden Job wechseln würde.

Ich sehe das auch nicht verbohrt, wollte aber eben sagen, dass auch eine Familie, die laut Statistik zu den Top5% gehört, nicht automatisch ein Leben führen kann, wie man es von der "Oberschicht" erwarten könnte.

Ein Haus könnten wir uns auch hier leisten, aber wir müssten dann eben Jahrzehnte auf andere Dinge verzichten wie Fernurlaub, qualitative Lebensmittel und Bildung unserer Kinder. De facto also ein pures First-world-problem. Nur fühle ich mich leicht veräppelt, wenn wir statistisch zur Oberschicht gelten und daher immer weiter steuerlich belastet werden (siehe Soli-Vorschlag).

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Läßt sich Deine Arbeit nicht in einer Gegend ausüben, wo Häuser zwischen 150k (gebraucht) bis 350k (Neubau) kosten?

Ein etwas niederes Gehalt fernab der großen Metropolen führt schneller zur eigenen Immobilie als die vielen zusätzlich notwendigen Jahres - Nettolöhne, die Häuser in Großstädten mehr kosten.

Zudem das Risiko zukünftiger Wertverluste in den großstädtischen Immobilienblasenmärkten.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Same. Freistehende Häuser, die nicht weiter als 20km von der Arbeit liegen, kosten >1Mio Euro.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Sicherlich, aber so wichtig ist mir ein Eigenheim schlichtweg nicht, dass ich dafür meinen Lebensmittelpunkt + spaßigen gutzahlenden Job wechseln würde.

Jedermann (!) hat im Laufe von zwei bis drei Dekaden die Chance, durch Investition von Eigenkapital in mittlerer fünfstelliger Höhe zum Multimillionär zu aufzusteigen.

Die wenigsten jedoch nutzen diese Chance, noch leisten die dazu notwendige periodische Kontrollarbeit.

Was sich in den letzten 15 Jahren alles buy-and-hold verhundertfacht (x 100) hat: Apple, Amazon, Netflix, Sartorius, Nemetschek, ...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Laut dem Artikel "Paare mit mehr als 5160 Euro gehören zur Oberschicht" gehört man mit 6200 zum Top1%

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Same. Freistehende Häuser, die nicht weiter als 20km von der Arbeit liegen, kosten >1Mio Euro.

Mit 6,2k und 2 Kindern (<14J), gehört man übrigens zu den Top 16% (nicht Top 1%).
Mit 2 Kindern >14J nur zu den Top 28%.

Top 1% fangen bei 12,5k HHNE an (mit 2Kindern).

Aber selbst die Top10% können sich inzwischen kein Haus mehr leisten.

Siehe den Artikel in der Zeit: "Oberschicht? Ich doch nicht!" von letzter Woche.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Haben wir auch, trotzdem ist kaufen für uns nicht drin, im Großraum stuttgart finden wir einfach nichts was wir uns leisten können (wollen).

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Ich glaube einige hier im Forum haben komplett den Bezug zur REALITÄT verloren??

6,2k solides HHE? Mit 6,2k gehört man bereits zum TOP 1%!!! der Haushalte mit Kindern

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Allgemein: ein solides bis sehr gutes HHE je nach Region. Also ich würde bei einer Finanzierung allerdings immer einplanen das ein Einkommen auch mal für längere Zeit ausfällt (Krankheit, Pflege von Angehörigen etc.). Je nach Beschaffenheit und Lage des Objektes und Präferenz der Finanzierungsdauer ist eine Anschaffungspreis von 250 bis 350 TEuro problemlos möglich. Aber ob sich das „lohnt“?...gute Frage! Hängt wesentlich von der zu erwartenden Wertentwicklung des Objektes ab

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ich bin zu faul um dir eine Gegenliste zusammenzustellen von Unternehmen, deren Aktienwert in den letzten 15Jahren enorm GESUNKEN ist. Dir sei aber versichert, dass diese länger ist ;-)

Als wenn man vor 15Jahren als Kleinanleger einen fünfstelligen Betrag in einer dieser Unternehmen gesteckt hätte... "Jedermann" mit Sicherheit nicht.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Sicherlich, aber so wichtig ist mir ein Eigenheim schlichtweg nicht, dass ich dafür meinen Lebensmittelpunkt + spaßigen gutzahlenden Job wechseln würde.

Jedermann (!) hat im Laufe von zwei bis drei Dekaden die Chance, durch Investition von Eigenkapital in mittlerer fünfstelliger Höhe zum Multimillionär zu aufzusteigen.

Die wenigsten jedoch nutzen diese Chance, noch leisten die dazu notwendige periodische Kontrollarbeit.

Was sich in den letzten 15 Jahren alles buy-and-hold verhundertfacht (x 100) hat: Apple, Amazon, Netflix, Sartorius, Nemetschek, ...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Deswegen Investition in Indizes mit ETF als Vehikel, so daß der Indexanbieter die Arbeit erledigt, sinkende Werte auszusortieren und hoffnungsvolle aufzunehmen.

Bedenke daß Amerika über 3.000 börsennotierte Einzelwerte (Russell 3000) kennt und wie viele von den Nasdaq 100 - Werten letztlich "Verliererwerte" sind.

Während es in Europa gar nicht so viele glückliche Einzelwerte gibt, was man letztlich an den vielen Verliereraktien des Stoxx Europe 600 und dessen Wertentwicklung sieht.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Ich bin zu faul um dir eine Gegenliste zusammenzustellen von Unternehmen, deren Aktienwert in den letzten 15Jahren enorm GESUNKEN ist. Dir sei aber versichert, dass diese länger ist ;-)

Als wenn man vor 15Jahren als Kleinanleger einen fünfstelligen Betrag in einer dieser Unternehmen gesteckt hätte... "Jedermann" mit Sicherheit nicht.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Jeder hat auch die Chance durch Lottospielen Multimillionär zu werden. Die meisten nutzen aber diese Chance nicht, und warum nicht... weil die Wahrscheinlichkeit minimal ist durch Lottospielen Multimillionär zu werden. In Deutschland im es Millionen Anleger, und wie viel davon sind jetzt Multimillionäre ?!

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Sicherlich, aber so wichtig ist mir ein Eigenheim schlichtweg nicht, dass ich dafür meinen Lebensmittelpunkt + spaßigen gutzahlenden Job wechseln würde.

Jedermann (!) hat im Laufe von zwei bis drei Dekaden die Chance, durch Investition von Eigenkapital in mittlerer fünfstelliger Höhe zum Multimillionär zu aufzusteigen.

Die wenigsten jedoch nutzen diese Chance, noch leisten die dazu notwendige periodische Kontrollarbeit.

Was sich in den letzten 15 Jahren alles buy-and-hold verhundertfacht (x 100) hat: Apple, Amazon, Netflix, Sartorius, Nemetschek, ...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Jeder hat auch die Chance durch Lottospielen Multimillionär zu werden. Die meisten nutzen aber diese Chance nicht, und warum nicht... weil die Wahrscheinlichkeit minimal ist durch Lottospielen Multimillionär zu werden. In Deutschland im es Millionen Anleger, und wie viel davon sind jetzt Multimillionäre ?!
_

Wer vor 25 Jahren DM 20.000,00 wie nachfolgend beschrieben investierte, wurde damit bis heute Euro - Millionär:

ETF auf den amerikanischen Nasdaq - Index, bewirtschaftet mit der 200 - Tage - Linien - Strategie (GD 200):

1995 --> 2000: x 10
2003 --> 2007: x 2
2009 --> 2018: x 7

10 x 2 x 7 = 140

(Gewinne in Deutschland bis 2008 zuletzt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei)
_

To turn $100 into $110 is work.

To turn $100 million into $110 million is inevitable.

Edgar Bronfman

    1. Juni 1929 † 21. Dezember 2013
antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

ETFs sind was für Leute, die sich an Zahlen berauschen können. Aber die Börse kann auch wieder ganz scharf fallen. Über 50% Kursrückgang sind da schon möglich. In der Immobilie kann man aber wohnen!

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Jeder hat auch die Chance durch Lottospielen Multimillionär zu werden. Die meisten nutzen aber diese Chance nicht, und warum nicht... weil die Wahrscheinlichkeit minimal ist durch Lottospielen Multimillionär zu werden. In Deutschland im es Millionen Anleger, und wie viel davon sind jetzt Multimillionäre ?!
_

Wer vor 25 Jahren DM 20.000,00 wie nachfolgend beschrieben investierte, wurde damit bis heute Euro - Millionär:

ETF auf den amerikanischen Nasdaq - Index, bewirtschaftet mit der 200 - Tage - Linien - Strategie (GD 200):

1995 --> 2000: x 10
2003 --> 2007: x 2
2009 --> 2018: x 7

10 x 2 x 7 = 140

(Gewinne in Deutschland bis 2008 zuletzt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei)
_

To turn $100 into $110 is work.

To turn $100 million into $110 million is inevitable.

Edgar Bronfman

    1. Juni 1929 † 21. Dezember 2013
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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Deswegen Investition in Indizes mit ETF als Vehikel, so daß der Indexanbieter die Arbeit erledigt, sinkende Werte auszusortieren und hoffnungsvolle aufzunehmen.

Bedenke daß Amerika über 3.000 börsennotierte Einzelwerte (Russell 3000) kennt und wie viele von den Nasdaq 100 - Werten letztlich "Verliererwerte" sind.

Während es in Europa gar nicht so viele glückliche Einzelwerte gibt, was man letztlich an den vielen Verliereraktien des Stoxx Europe 600 und dessen Wertentwicklung sieht.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Ich bin zu faul um dir eine Gegenliste zusammenzustellen von Unternehmen, deren Aktienwert in den letzten 15Jahren enorm GESUNKEN ist. Dir sei aber versichert, dass diese länger ist ;-)

Als wenn man vor 15Jahren als Kleinanleger einen fünfstelligen Betrag in einer dieser Unternehmen gesteckt hätte... "Jedermann" mit Sicherheit nicht.

das Ganze hört sich immer einfacher an, als es ist. Du kannst auch auf den falschen Index setzen und Geld verbrennen.

Mal konkret: wenn die Krise weiter geht bzw. ab 2020 richtig in Fahrt kommt und die Werte am Boden sind, welchen Index-ETF sollte man nehmen?

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Ich bin zwar BWLer und hatte bis zum Hauskauf dann irgendwann über 100k auf dem Koto.. aber ja. ich habe nie irgendwas damit gemacht außer Tagesgeld-Hopping.

Warum? Mir war immer klar, dass ich das Geld größtenteils sofort für die Finanzierung brauche, sobald das richtige Haus da ist.

Jetzt werden viele Leute sagen, wie dumm das ist, dass man ncihts investiert hat. Wenn ich mir die Kursentwicklung der letzten 10 Jahre anschaue, stimmt das auch. Aber man weiß das ja vorher nicht.

Jetzt würde ich evtl. einen niedrigen 5-stelligen Bereich mal investieren wollen... Aber aktuell ist doch ein richtig dummer Zeitpunkt oder? Eigetnlich sollte man gucken, wie alles den Bach runter geht und dann in wenigen Jahren investieren. So wie die, die vor 8 Jahren groß gekauft haben, es gemacht haben.

Aber wegen ETFs. Ja sie bilden Indizes ab.. aber genau diese werden doch ebenso fallen, wenn die nächste Krise, die ja nun anscheinend irgendwie bevorsteht, kommt... oder sehe ich da was falsch? Sollte man aktuell investieren?

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Ich bin zwar BWLer und hatte bis zum Hauskauf dann irgendwann über 100k auf dem Koto.. aber ja. ich habe nie irgendwas damit gemacht außer Tagesgeld-Hopping.

Warum? Mir war immer klar, dass ich das Geld größtenteils sofort für die Finanzierung brauche, sobald das richtige Haus da ist.

Jetzt werden viele Leute sagen, wie dumm das ist, dass man ncihts investiert hat. Wenn ich mir die Kursentwicklung der letzten 10 Jahre anschaue, stimmt das auch. Aber man weiß das ja vorher nicht.

Jetzt würde ich evtl. einen niedrigen 5-stelligen Bereich mal investieren wollen... Aber aktuell ist doch ein richtig dummer Zeitpunkt oder? Eigetnlich sollte man gucken, wie alles den Bach runter geht und dann in wenigen Jahren investieren. So wie die, die vor 8 Jahren groß gekauft haben, es gemacht haben.

Aber wegen ETFs. Ja sie bilden Indizes ab.. aber genau diese werden doch ebenso fallen, wenn die nächste Krise, die ja nun anscheinend irgendwie bevorsteht, kommt... oder sehe ich da was falsch? Sollte man aktuell investieren?

Es ist schwierig den perfekten genauen Zeitpunkt für eine Investition zu finden. Im Nachhinein lässt es sich immer leichter sagen. Was ich aktuell empfehlen würde, weil es Andeutungen für eine zukünftige Krise gibt, monatlich einen Betrag einzuzahlen, der ungefähr 4-7% der gewünschten Investitionssumme beträgt. So investiert man wahrscheinlich während der ganzen Abschwungphase und wird dann sich somit insgesamt günstig einkaufen können. Als Privatanleger würde ich den MSCI World Etf empfehlen. Damit wirst du zwar kein Warren Buffet, bist aber auch halbwegs vom Totalausfall geschützt.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

ETFs sind was für Leute, die sich an Zahlen berauschen können. Aber die Börse kann auch wieder ganz scharf fallen. Über 50% Kursrückgang sind da schon möglich. In der Immobilie kann man aber wohnen!

Wie oft und vor allen Dingen in welchen Zeiträumen treten über 50% Kursrückgang auf?

Wobei danach in der Regel die glücklichsten Investitionsgelegenheiten existieren ...

Zudem gibt es genug

  • Kontrolltechniken (beispielsweise GD 200),
  • Risikoindikatoren (beispielsweise Entwicklung der amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt),

um dieses Risiko beherrschbar zu machen.

Vergleichbar wie ein Vermieter monatlich die Mieteingänge kontrolliert kontrolliert der ETF - investor eben den Trend (GD 200) des Index und andere Indikatoren.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Im übrigen treten auch bei Immobilieninvestitionen Verluste von über 50% auf.

Lese die im Internet zu findenden historischen Spiegel - Artikel "WOHNUNGEN: Der Markt ist kaputt" und "IMMOBILIEN: Kostspieliger Schrott".

Siehe zudem die Kursentwicklung der Betreiber von Einkaufszentren Deutsche Euroshop AG, Unibail Rodamco Westfield, Klépierre und andere, wo sich wegen sinkender umsatzabhängiger Mieten und Pachten infolge des eCommerce seit über 4 Jahren keine Aufwertungsgewinne mehr ergeben.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Dir ist schon klar, daß Du Dein Depot oder Tagesgeld - Konto im Rahmen einer Immobilienfinanzierung beleihen oder verpfänden kannst?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Ich bin zwar BWLer und hatte bis zum Hauskauf dann irgendwann über 100k auf dem Konto.. aber ja. ich habe nie irgendwas damit gemacht außer Tagesgeld-Hopping.

Warum? Mir war immer klar, dass ich das Geld größtenteils sofort für die Finanzierung brauche, sobald das richtige Haus da ist.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Mal konkret: wenn die Krise weiter geht bzw. ab 2020 richtig in Fahrt kommt und die Werte am Boden sind, welchen Index-ETF sollte man nehmen?

Ich würde in ETF auf Indizes von Technologie- und Wachstumsunternehmen investieren wie NASDAQ, MDAX, TECDAX und FTSE 250.

Diese hatten auch 2003 - 2007 und 2009 - 2018 jeweils die beste Wertentwicklung.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Das ist doch hanebüchen. Man muss schon extrem Bock darauf haben und sich mit der Materie auskennen. Dann - und mit Glück - hätte man Millionär werden können. Das ist für den Großteil der "normalen" Häuslebauer aber ein Buch mit sieben Siegeln sodass ein Ungeübter noch mehr Glück benötigt, um seine Investition dermaßen zu vervielfachen. Und das vor 25 Jahren, also am Anfang der Boom-Zeit des Internets mit verglichen zu heutigen Standards eher bedürftiger Informationsvielfalt.

Wer vor 25 Jahren das Geld also so clever investiert hat, hat dann auch gleichzeitig ein Haus gebaut? Wie viel muss man denn dann verdient haben?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2019:

Jeder hat auch die Chance durch Lottospielen Multimillionär zu werden. Die meisten nutzen aber diese Chance nicht, und warum nicht... weil die Wahrscheinlichkeit minimal ist durch Lottospielen Multimillionär zu werden. In Deutschland im es Millionen Anleger, und wie viel davon sind jetzt Multimillionäre ?!
_

Wer vor 25 Jahren DM 20.000,00 wie nachfolgend beschrieben investierte, wurde damit bis heute Euro - Millionär:

ETF auf den amerikanischen Nasdaq - Index, bewirtschaftet mit der 200 - Tage - Linien - Strategie (GD 200):

1995 --> 2000: x 10
2003 --> 2007: x 2
2009 --> 2018: x 7

10 x 2 x 7 = 140

(Gewinne in Deutschland bis 2008 zuletzt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei)
_

To turn $100 into $110 is work.

To turn $100 million into $110 million is inevitable.

Edgar Bronfman

    1. Juni 1929 † 21. Dezember 2013
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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Das ist doch hanebüchen.

Nein, es ist einfach und übersichtlich.

Man muss schon extrem Bock darauf haben und sich mit der Materie auskennen.

Ist es zu viel verlangt, monatlich nach ein paar Indikatoren zu sehen?

Ein Vermieter muß vergleichbar monatlich nach den Mieteingängen sehen.

Zudem betrifft es jeden, der seine Arbeitskraft nicht so teuer verkaufen kann, um sich allein damit ein Vermögen aufzubauen wie Chefarzt, Spitzenfußballer, Popstar oder Notar.

Aber selbst diese betrifft es, um später dieses Vermögen aus der aktiven Zeit weiter zu mehren.

Dann - und mit Glück - hätte man Millionär werden können.

Es ist die Zeit und das wirtschaftliche Wachstum von Technologieunternehnmen bzw. der Welt allgemein, was für einen arbeitet.

Das ist für den Großteil der "normalen" Häuslebauer aber ein Buch mit sieben Siegeln sodass ein Ungeübter noch mehr Glück benötigt, um seine Investition dermaßen zu vervielfachen.

Mit Indexfonds / ETF auf Indizes von Technologie- und Wachstumswerten ist es überschaubar und einfach.

Und das vor 25 Jahren, also am Anfang der Boom-Zeit des Internets mit verglichen zu heutigen Standards eher bedürftiger Informationsvielfalt.

Damals mußte man sich mangels Internet und kostenlosen Angeboten dort Programme kaufen, um die Trends von Aktien und Indizes zu bestimmen. Indexfonds bzw. ETF gab es damals nur in Amerika.

antworten
WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Es ist hanebüchen, wie Du in diesem Thread schon wieder die GD200 Faselei unterbringst. Das hat mir der ursprünglichen Frage überhaupt nichts zu tun.

Die Diskussion geht darum, dass sich viele Paare/Familien in vielen Regionen (vermehrt dort, wo das Jobangebot gut ist) trotz relativ hohem Haushaltsnetto HEUTE keine Immobilie leisten können. Wenn Du jetzt Deine 6.000 netto hast und 2 kleine Kinder, dann nutzt es Dir nichts, in 2-3 Dekaden theoretisch (!) zum Millionär werden zu können. Dann brauchst Du die Hütte auch nicht mehr bauen...
Es sei denn, Du sprichst von High Performer DINKS (mit Aussicht auf Kinder). Die haben natürlich das Geld zusammengerafft, um zu investieren und gleichzeit ein Haus zu kaufen.

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Das ist doch hanebüchen.

Nein, es ist einfach und übersichtlich.

Man muss schon extrem Bock darauf haben und sich mit der Materie auskennen.

Ist es zu viel verlangt, monatlich nach ein paar Indikatoren zu sehen?

Ein Vermieter muß vergleichbar monatlich nach den Mieteingängen sehen.

Zudem betrifft es jeden, der seine Arbeitskraft nicht so teuer verkaufen kann, um sich allein damit ein Vermögen aufzubauen wie Chefarzt, Spitzenfußballer, Popstar oder Notar.

Aber selbst diese betrifft es, um später dieses Vermögen aus der aktiven Zeit weiter zu mehren.

Dann - und mit Glück - hätte man Millionär werden können.

Es ist die Zeit und das wirtschaftliche Wachstum von Technologieunternehnmen bzw. der Welt allgemein, was für einen arbeitet.

Das ist für den Großteil der "normalen" Häuslebauer aber ein Buch mit sieben Siegeln sodass ein Ungeübter noch mehr Glück benötigt, um seine Investition dermaßen zu vervielfachen.

Mit Indexfonds / ETF auf Indizes von Technologie- und Wachstumswerten ist es überschaubar und einfach.

Und das vor 25 Jahren, also am Anfang der Boom-Zeit des Internets mit verglichen zu heutigen Standards eher bedürftiger Informationsvielfalt.

Damals mußte man sich mangels Internet und kostenlosen Angeboten dort Programme kaufen, um die Trends von Aktien und Indizes zu bestimmen. Indexfonds bzw. ETF gab es damals nur in Amerika.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Es ist hanebüchen, wie Du in diesem Thread schon wieder die GD200 Faselei unterbringst. Das hat mir der ursprünglichen Frage überhaupt nichts zu tun.

Wie Du selbst zugibst, ist es heutzutage selbst mit 6k Monatsnetto trotz Nullzinsen nicht mehr möglich, einen üblichen großstädtischen Immobilienblasenpreis im Laufe seines Arbeitslebens klassisch abzubezahlen.

Die Diskussion geht darum, dass sich viele Paare/Familien in vielen Regionen (vermehrt dort, wo das Jobangebot gut ist) trotz relativ hohem Haushaltsnetto HEUTE keine Immobilie leisten können. Wenn Du jetzt Deine 6.000 netto hast und 2 kleine Kinder, dann nutzt es Dir nichts, in 2-3 Dekaden theoretisch (!) zum Millionär werden zu können. Dann brauchst Du die Hütte auch nicht mehr bauen...

Deswegen ist es heutzutage wenn man weiterhin den Ehrgeiz hat, mit Familie eine großstädtische Millionenvilla sein eigen zu nennen nicht mehr sinnvoll zielführend, im Rahmen einer üblichen (Konzern-)Karriere ein möglichst hohes Nettogehalt anzustreben (was es auch in sehr qualifizierten Positionen nur selten gibt), sondern sich zusätzlich kapitalmarktorientiert Vermögenswerte bzw. Assets aufzubauen und sich periodisch ein Zeitfenster zu diesem Zweck freizuhalten. Dazu dienen auch meine Anregungen, wie man hier sinnvoll vorgehen kann.

Eine andere Alternative ist es, nur temporär in der großen Stadt nahe dem Arbeitsplatz zu mieten (beispielsweise nur ein Zimmer unter der Woche) und das gewünschte Familienwohnheim in einer preiswerten Gegend zu errichten.

Es sei denn, Du sprichst von High Performer DINKS (mit Aussicht auf Kinder). Die haben natürlich das Geld zusammengerafft, um zu investieren und gleichzeit ein Haus zu kaufen.

Auch das ist möglich...

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Richtig! Back to topic please!

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Es ist hanebüchen, wie Du in diesem Thread schon wieder die GD200 Faselei unterbringst. Das hat mir der ursprünglichen Frage überhaupt nichts zu tun.

Die Diskussion geht darum, dass sich viele Paare/Familien in vielen Regionen (vermehrt dort, wo das Jobangebot gut ist) trotz relativ hohem Haushaltsnetto HEUTE keine Immobilie leisten können. Wenn Du jetzt Deine 6.000 netto hast und 2 kleine Kinder, dann nutzt es Dir nichts, in 2-3 Dekaden theoretisch (!) zum Millionär werden zu können. Dann brauchst Du die Hütte auch nicht mehr bauen...
Es sei denn, Du sprichst von High Performer DINKS (mit Aussicht auf Kinder). Die haben natürlich das Geld zusammengerafft, um zu investieren und gleichzeit ein Haus zu kaufen.

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.08.2019:

Das ist doch hanebüchen.

Nein, es ist einfach und übersichtlich.

Man muss schon extrem Bock darauf haben und sich mit der Materie auskennen.

Ist es zu viel verlangt, monatlich nach ein paar Indikatoren zu sehen?

Ein Vermieter muß vergleichbar monatlich nach den Mieteingängen sehen.

Zudem betrifft es jeden, der seine Arbeitskraft nicht so teuer verkaufen kann, um sich allein damit ein Vermögen aufzubauen wie Chefarzt, Spitzenfußballer, Popstar oder Notar.

Aber selbst diese betrifft es, um später dieses Vermögen aus der aktiven Zeit weiter zu mehren.

Dann - und mit Glück - hätte man Millionär werden können.

Es ist die Zeit und das wirtschaftliche Wachstum von Technologieunternehnmen bzw. der Welt allgemein, was für einen arbeitet.

Das ist für den Großteil der "normalen" Häuslebauer aber ein Buch mit sieben Siegeln sodass ein Ungeübter noch mehr Glück benötigt, um seine Investition dermaßen zu vervielfachen.

Mit Indexfonds / ETF auf Indizes von Technologie- und Wachstumswerten ist es überschaubar und einfach.

Und das vor 25 Jahren, also am Anfang der Boom-Zeit des Internets mit verglichen zu heutigen Standards eher bedürftiger Informationsvielfalt.

Damals mußte man sich mangels Internet und kostenlosen Angeboten dort Programme kaufen, um die Trends von Aktien und Indizes zu bestimmen. Indexfonds bzw. ETF gab es damals nur in Amerika.

Naja, ohne jetzt das GD 200 Gerede gut zu finden, auch darum ging es nicht wirklich, sondern ob der Kollege oben eine Immobilie kaufen sollte. Wie viel Geld man letzten Endes benötigt ist natürlich von vielen Faktoren abhängig und lässt sich so pauschal einfach nicht beantworten. Neben den Lebenserhaltungskosten, die ja durchaus von Ort zu Ort variieren, kommt es auch noch darauf an was man selbst als "angemessen" (sowohl für das zu erwerbende Objekt, als auch allgemein für den Lebensstandard) ansieht. Ist hier aber auch schon unendlich oft durch diskutiert worden und führt nie zu einem Ergebnis, der eine kommt mit 1,5k super über den Monat und ist glücklich, während der andere 15k hat und sich am Existenzminimum sieht.

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WiWi Gast

Immobilienkauf zu empfehlen mit meinem Gehalt?

Zu viele Menschen nehmen ihre Gewinne zu schnell mit.

In einer riesigen Hausse stehen sie mit lumpigen Gewinnen da
und müssen zusehen, wie ihre ehemaligen Positionen steigen.

Und das veranlasst sie gewöhnlich,
später Fehler zu machen, weil sie meinen,
der Markt schulde ihnen etwas,
und weil sie zum falschen Zeitpunkt viel teurer kaufen.

Martin Zweig
*2. Juli 194 † 18. Februar 2013

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