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Job-Trends: ArbeitsmarktUnternehmensnachfolge

Dem Mittelstand geht der Führungsnachwuchs aus

"Mittelständischen Unternehmen fällt es immer schwerer, einen geeigneten Betriebsnachfolger zu finden": So fasst Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, die Ergebnisse des aktuellen DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge 2014 zusammen.

Ein Pfau, der ein Rad schlägt.

DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2014 - Dem Mittelstand geht der Führungsnachwuchs aus
Berlin, 05.12.2014 (05.12.2014) - "Im Jahr 2013 verzeichneten die Industrie- und Handelskammern erstmals mehr übergabewillige Altinhaber als Juniorunternehmer", berichtete Schweitzer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von den Resultaten des diesjährigen Reports zur Unternehmensnachfolge. "Noch nie gab es so viele Seniorunternehmer und so wenige mögliche Nachfolger."

Vor allem die Demografie und rückläufiges Interesse an der unternehmerischen Selbstständigkeit erschwerten die Nachfolgersuche zunehmend, sagte der DIHK-Präsident. Immer mehr Unternehmer erreichten das Ruhestandsalter, während viele qualifizierte Personen gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine gut dotierte abhängige Beschäftigung der Selbstständigkeit vorzögen.

"Die Folge", so Schweitzer: "Mehr als 40 Prozent der Seniorunternehmer finden nicht den passenden neuen Chef." Besonders rar sind qualifizierte Übernehmer in der Industrie. Hier kommen der DIHK-Erhebung zufolge rein rechnerisch fünf Alteigentümer auf einen möglichen Nachfolger.

Nach Einschätzung des DIHK schrecken vor allem hoher Kapital- und Modernisierungsbedarf viele Übernehmer ab. In einer solchen Situation sei "die Politik in einer besonderen Verantwortung, die Nachfolge nicht weiter zu erschweren", betonte Eric Schweitzer. Viele Unternehmer blickten beispielsweise sorgenvoll auf das anstehende Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer.

Der DIHK-Präsident sieht die Politik hier vor einer großen Aufgabe: "Die Erbschaftsteuerbelastung für die Betriebe darf auf keinen Fall steigen", warnte Schweitzer. "Das ist elementar, wenn wir unsere mittelständische Wirtschaft erhalten wollen, um die uns die ganze Welt beneidet. Das haben Union und SPD im Koalitionsvertrag auch so vereinbart."

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DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2014

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