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Kündigen nach Beförderung?

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BIOLOGIST84

Kündigen nach Beförderung?

Liebe Community, ich würde mich freuen, in einer für mich wichtigen Frage Rat von Euch zu bekommen.

Ich bin seit etwas mehr als anderthalb Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber beschäftigt. Mein (jetzt früherer) Chef hat das Unternehmen Anfang des Jahres verlassen. Nun, etwa 6 Monate später, hat man mir nach doch recht kurzer Betriebszugehörigkeit diese Stelle angeboten. Das bedeutet deutlich mehr Verantwortung und (zumindest relativ betrachtet) auch eine Gehaltssteigerung.

Parallel dazu hat mich ein früherer Kollege auf eine interessante Vakanz bei der Konkurrenz aufmerksam gemacht. Das Bewerbungsgespräch wird in Kürze stattfinden. Was die Aufgaben anbelangt, könnte ich mich aus heutiger Sicht viel eher mit den Aufgaben und dem Unternehmen identifizieren.

Was würdet Ihr tun? Beförderung annehmen und im Zweifel in ein paar Wochen schon wieder kündigen? Fühlt sich das nicht schlecht an?

Danke!

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Gasius

Kündigen nach Beförderung?

Mach das, was sich am besten für DICH anfühlt. In Positionen mit mehr Verantwortung bist du u.U. auch schneller wieder abgesägt, als dir lieb ist.

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WiWi Gast

Kündigen nach Beförderung?

Wenn du sicher bist, dass du die neue Stelle annimmst würde ich die Beförderung ablehnen.

antworten
BIOLOGIST84

Kündigen nach Beförderung?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2022:

Wenn du sicher bist, dass du die neue Stelle annimmst würde ich die Beförderung ablehnen.

Das Gespräch beim potentiellen neuen Arbeitgeber steht ja noch aus. Vielleicht gibt es ja am Ende auch gar kein Wechselangebot für mich!?

antworten
BIOLOGIST84

Kündigen nach Beförderung?

Gasius schrieb am 05.08.2022:

Mach das, was sich am besten für DICH anfühlt. In Positionen mit mehr Verantwortung bist du u.U. auch schneller wieder abgesägt, als dir lieb ist.

Letzteres kann natürlich passieren. Davon würde ich aber erstmal nicht ausgehen. Danke jedenfalls für Deinen Rat.

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WiWi Gast

Kündigen nach Beförderung?

BIOLOGIST84 schrieb am 05.08.2022:

Wenn du sicher bist, dass du die neue Stelle annimmst würde ich die Beförderung ablehnen.

Das Gespräch beim potentiellen neuen Arbeitgeber steht ja noch aus. Vielleicht gibt es ja am Ende auch gar kein Wechselangebot für mich!?

Du musst dich also für die Beförderung entscheiden, bevor du überhaupt ein Vorstellungsgespräch, geschweige denn eine Zusage hast?
Dann würde ich die Beförderung annehmen. Am Schluss steht du womöglich ohne was da.
Seit ich mich in diesem Frühjahr aus ungekündigter Stellung heraus bewerbe und schon so Einiges erlebt habe, denke ich egoistischer.

Ich habe auch vor kurzem eine neue Stelle für den 1.10. angenommen bzw. den Vertrag vorliegen und meinen Job daraufhin gekündigt (zum 30.9.) und überraschend am nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch bei meinem Wunscharbeitgeber bekommen. Es steht noch ein 2. VG im September aus und ich weiß noch gar nicht, ob ich es in die 2. Runde geschafft habe. So lange kann ich meinen Vertrag nicht zurückhalten. Wenn ich eine Zusage beim Wunscharbeitgeber bekommen sollte (wird sicherlich Oktober, denke ich mal), dann werde ich in der Probezeit kündigen. - Jetzt den Vertrag nicht zurückzuschicken, wäre Dummheit pur. Am Ende kann ich nämlich vor dem Nichts stehen.

antworten
BIOLOGIST84

Kündigen nach Beförderung?

WiWi Gast schrieb am 05.08.2022:

BIOLOGIST84 schrieb am 05.08.2022:

Wenn du sicher bist, dass du die neue Stelle annimmst würde ich die Beförderung ablehnen.

Das Gespräch beim potentiellen neuen Arbeitgeber steht ja noch aus. Vielleicht gibt es ja am Ende auch gar kein Wechselangebot für mich!?

Du musst dich also für die Beförderung entscheiden, bevor du überhaupt ein Vorstellungsgespräch, geschweige denn eine Zusage hast?
Dann würde ich die Beförderung annehmen. Am Schluss steht du womöglich ohne was da.
Seit ich mich in diesem Frühjahr aus ungekündigter Stellung heraus bewerbe und schon so Einiges erlebt habe, denke ich egoistischer.

Ich habe auch vor kurzem eine neue Stelle für den 1.10. angenommen bzw. den Vertrag vorliegen und meinen Job daraufhin gekündigt (zum 30.9.) und überraschend am nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch bei meinem Wunscharbeitgeber bekommen. Es steht noch ein 2. VG im September aus und ich weiß noch gar nicht, ob ich es in die 2. Runde geschafft habe. So lange kann ich meinen Vertrag nicht zurückhalten. Wenn ich eine Zusage beim Wunscharbeitgeber bekommen sollte (wird sicherlich Oktober, denke ich mal), dann werde ich in der Probezeit kündigen. - Jetzt den Vertrag nicht zurückzuschicken, wäre Dummheit pur. Am Ende kann ich nämlich vor dem Nichts stehen.

Ja, es wird mir nichts anderes übrig bleiben. Eine Probezeit gibt es bei mir ja nicht mal. D.h. ich könnte auch nur mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende kündigen und mein Arbeitgeber hätte Zeit eine Nachfolge zu finden.

Nichtsdestotrotz wäre wohl niemand begeistert, wenn ich kurz nach der Beförderung gleich wieder kündige.

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WiWi Gast

Kündigen nach Beförderung?

Letztendlich ist es deine Karriere und deine berufliche Zukunft Was die Begeisterung deines aktuellen AGs betrifft, da muss du dann in der Zeit nach Kündigung bis Vertragsende durch. Gleichzeitig würde sich dein AG sicherlich nicht zu schade sein dich vor die Tür zu setzen wenn er es für notwendig hält. Solange du deine Arbeit gemäß gekündigtem Arbeitsvertrag bis Ende verrichtest, ist doch alles im Lot.

Ich habe im Juli nach nicht einmal 12 Monaten Betriebszugehörigkeit gekündigt und meinem AG keine Chance auf ein "Gegenangebot" geboten, da vorher nie über Wechselwunsch gesprochen. Davon war natürlich auch niemand begeistert und komplett überrascht. Musst dich dann darauf fokussieren, dass es um dich und deine langfristige Zufriedenheit geht. Loyalität zu einem AG zeichnet sich nicht durch die Betriebszugehörigkeit aus, ist zumindest meine Meinung.

BIOLOGIST84 schrieb am 06.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2022:

BIOLOGIST84 schrieb am 05.08.2022:

Wenn du sicher bist, dass du die neue Stelle annimmst würde ich die Beförderung ablehnen.

Das Gespräch beim potentiellen neuen Arbeitgeber steht ja noch aus. Vielleicht gibt es ja am Ende auch gar kein Wechselangebot für mich!?

Du musst dich also für die Beförderung entscheiden, bevor du überhaupt ein Vorstellungsgespräch, geschweige denn eine Zusage hast?
Dann würde ich die Beförderung annehmen. Am Schluss steht du womöglich ohne was da.
Seit ich mich in diesem Frühjahr aus ungekündigter Stellung heraus bewerbe und schon so Einiges erlebt habe, denke ich egoistischer.

Ich habe auch vor kurzem eine neue Stelle für den 1.10. angenommen bzw. den Vertrag vorliegen und meinen Job daraufhin gekündigt (zum 30.9.) und überraschend am nächsten Tag ein Vorstellungsgespräch bei meinem Wunscharbeitgeber bekommen. Es steht noch ein 2. VG im September aus und ich weiß noch gar nicht, ob ich es in die 2. Runde geschafft habe. So lange kann ich meinen Vertrag nicht zurückhalten. Wenn ich eine Zusage beim Wunscharbeitgeber bekommen sollte (wird sicherlich Oktober, denke ich mal), dann werde ich in der Probezeit kündigen. - Jetzt den Vertrag nicht zurückzuschicken, wäre Dummheit pur. Am Ende kann ich nämlich vor dem Nichts stehen.

Ja, es wird mir nichts anderes übrig bleiben. Eine Probezeit gibt es bei mir ja nicht mal. D.h. ich könnte auch nur mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende kündigen und mein Arbeitgeber hätte Zeit eine Nachfolge zu finden.

Nichtsdestotrotz wäre wohl niemand begeistert, wenn ich kurz nach der Beförderung gleich wieder kündige.

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