DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & ExitTAX

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Autor
Beitrag
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Hallo,

ich bin 28 J. alt und arbeite seit Oktober bei PWC (international Tax). Studium Wirtschaftsrecht Bachelor u. Master. Schwerpunkt Insolvenzmanagement und Steuerrecht.
Steuerrecht hat mich im Studium schon sehr gequält, dennoch durchgezogen, weil ich auch mein Studium abschließen wollte. Andere Schwerpunkte kamen für mich nicht infrage(Personal und öffentliches Recht). Also Steuerrecht durchgezogen, weil es am Meisten Sinn gemacht hat und gute Perspektive.

Im Master Praktika gemacht:

  • 2 Monate KPMG (M&A Tax) gefiel mir überhaupt nicht
  • 5 Monate Daimler AG (international Tax) war ganz gut
  • 7 Monate Werkstudent EY (Global Mobility Services Tax) grausam

Jetzt seit Oktober Associate bei PWC international Tax, läuft ganz gut bisher aber Ich bin ehrlich zu euch, mich hat Steuern im Studium schon angekotzt, aber dennoch durchgezogen mangels alternativen sowie Druck von Eltern sowie Aussicht und gute Perspektive und gutes Geld. Deswegen mich komplett fixiert auf Steuern, sowohl im Studium als auch in der Berufserfahrung bis heute. Im 3. Monate bei der festen Stelle: Ich bin nicht glücklich über meine Situation! Ich möchte nicht mein Leben lang Steuern machen und schon garnicht das Examen. Ich will damit abschließen und was neues machen. Kein WP, Kein StB...

Jetzt bin ich natürlich in Sorge.

  • Welche Möglichkeiten habe ich?
  • Kann ich denn überhaupt jetzt noch was anderes machen ohne Erfahrung in dem jeweiligen Bereich?

Ich möchte echt nicht mit Gesetzen, Richtlinien, Urteilen usw. enden.

Ich würde gerne etwas Richtung Advisory machen, bspw m&a, Transaktion advisory Services, kann auch Big 4 sein. Aber ich will nichts mehr mit Steuern zutun haben.
Ich bin jetzt wie gesagt 28 und für mich gibts kein rumprobieren oder umgucken. Ich muss mich langsam irgendwo etablieren und Fuß fassen. Studium vorbei und schnell und zügig beendet, ohne Auslandsaufenthalt. Ich würde auch liebend gerne ins Ausland, weil mir das fehlt. Englisch Verbesser usw...Aber wie gesagt, ich denke darüber nach wie das ankommen würde bei den Unternehmen später wenn ich jetzt m cut mache und Ausland einlege. Ich fühle mich im Moment gefangen.

Kann mir jemand helfen?

  • Wie realistisch ist ein Job Wechsel in den genannten Bereichen?
  • Und wie seht ihr die Idee zu kündigen um erstmal auch Auslandserfahrung zu sammeln und dann den neuen Job anzunehmen?
  • Kritisch oder möglich?

Und bitte macht mich nicht fertig, ich weiß dass ich dumm genug war um lange an Steuern festzuhalten. Also das muss mir niemand mehr sagen. Viel lieber würde mich konstruktive Vorschläge interessieren.

Vielen Dank :)

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Hör dich intern um und geb deine Wünsche direkt an den Partner. Bei uns im Tax bei KPMG ist einer jetzt zu deal advisory gewechselt. In der Regel wird versucht, gute Leute intern zu halten und lieber weiter zu einer anderen service line weiter zu reichen als einen externen Wechsel des Angestellten in Kauf zu nehmen.

Mein Rat : performe in der Probezeit gut und nenn am Ende im Gespräch deinen Wunsch. Bist du sehr gut, dann wird man versuchen, darauf einzugehen.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Versuch doch in Kanzleien oder Unternehmen in der Transaktionsberatung unterzukommen. Da braucht man nicht unbedingt Berufsträger, sondern vor allem fleißige Leute mit Leidensbereitschaft. Gibt immer weniger, die das wollen. Vertragsklauseln "entwerfen" (d.h. abschreiben ;) ) und DD machen kannst du als WiRe alleal.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

interessantes Thema. Mir geht es ähnlich. Was du noch machen könntest, wäre Transfer Pricing. Da brauch man immer gute Leute (mit Steuerhintergrund). Das Interessante: du machst keine Steuern! Das Examen brauchst du auch nicht! Im Grunde ist TP eine Schnittstelle aus Advisory und anderen Themen. Mit diesem Weg könntest du weiterhin Karriere machen ohne Steuern machen zu müssen!

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Versuch doch in Kanzleien oder Unternehmen in der Transaktionsberatung unterzukommen. Da braucht man nicht unbedingt Berufsträger, sondern vor allem fleißige Leute mit Leidensbereitschaft. Gibt immer weniger, die das wollen. Vertragsklauseln "entwerfen" (d.h. abschreiben ;) ) und DD machen kannst du als WiRe alleal.

Kleiner Tipp: Mach das auf gar keinen Fall.
In Kanzleien gibt es eine klare Hierarchie und als Wirtschaftsjurist bist du auf einer Stufe mit dem Sekretariat. Die Karrieremöglichkeiten sind auch sehr begrenzt.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Vielen Dank für die Antworten bisher.
An TP habe ich auch schon gedacht. Mal sehen was sich da machen lässt, evtl. wechsle ich einfach intern oder so oder halt M&A Advisory / TAS...

Was mich allerdings noch mehr interessieren würde. Wie würdet ihr es denn einschätzen, wenn ich euch sage, dass ich gerne erstmal ganz raus will, um ins Ausland zu gehen, um Auslandserfahrungen zu sammeln, englisch verbesser etc. Ein sog. Gap year also, alles was man sich eben darunter vorstellt. Work and travel und so...
Ihr müsst wissen, dass mir die Sprache schon sehr wichtig ist und ich würde das im Moment auch echt höher einordnen von der Priorisierung.
Also Englisch skills > nächster Job.
Aber: Wohlgemerkt, dass ich schon meinen Master Abschluss habe und bereits arbeite. Wäre diese Entscheidung klug? Eine Pause einzulegen, statt sich in den nächsten Job zu schmeißen? Wie käme es später rüber bei den Unternehmen, Personalern? Würde ich mich damit ins Aus schießen?
Vielen Dank euch! :)

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Vielen Dank. Eine Frage:
war der Wechsel problemlos? Ich frage das deshalb, weil ich nicht genau weiß inwieweit derjenige BE hatte im Deal Advisory. Wie es bei mir ist, weißt du ja, nur Steuern...
Deswegen stelle ich den Wechsel etwas schwierig vor, ohne BE.

WiWi Gast schrieb am 08.12.2019:

Hör dich intern um und geb deine Wünsche direkt an den Partner. Bei uns im Tax bei KPMG ist einer jetzt zu deal advisory gewechselt. In der Regel wird versucht, gute Leute intern zu halten und lieber weiter zu einer anderen service line weiter zu reichen als einen externen Wechsel des Angestellten in Kauf zu nehmen.

Mein Rat : performe in der Probezeit gut und nenn am Ende im Gespräch deinen Wunsch. Bist du sehr gut, dann wird man versuchen, darauf einzugehen.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Bin nicht der zitierte Poster, aber es ist ein allgemeiner Fakt, dass alle (Big4 und Unternehmen) TPler suchen. Ist halt inzwischen ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen und gleichzeitig für jemanden, der Steuern wirklich mag, maximal unattraktiv, da es inhaltlich wenig Schnittmengen gibt.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich will auch kein Examen machen und bin im TP. Deswegen weiß ich, dass viele leute gesucht werden. Ich glaube nicht, dass eine Lücke im Lebenslauf heute noch ein problem darstellt. Mach dich mal locker!

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Achso, ja cool, dann berichtest du ja aus direkter Erfahrung. Vielleicht können wir uns mal privat unterhalten und so einige Sachen austauschen? :)

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich will auch kein Examen machen und bin im TP. Deswegen weiß ich, dass viele leute gesucht werden. Ich glaube nicht, dass eine Lücke im Lebenslauf heute noch ein problem darstellt. Mach dich mal locker!

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Wie meinst du das mit unattraktiv? Deiner Meinung nach sinnvoll in den Bereich zu wechseln oder was ist dein Standpunkt zu meinem Problem....

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Bin nicht der zitierte Poster, aber es ist ein allgemeiner Fakt, dass alle (Big4 und Unternehmen) TPler suchen. Ist halt inzwischen ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen und gleichzeitig für jemanden, der Steuern wirklich mag, maximal unattraktiv, da es inhaltlich wenig Schnittmengen gibt.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Wie meinst du das mit unattraktiv? Ist es deiner Meinung sinnvoll in den Bereich zu wechseln oder was ist genau dein Standpunkt?
Ich wusste auch nicht dass TPLER gesucht werden. Bist du auch in dem Bereich? kannst ja gerne man was berichten, würde mich interessieren :)

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Bin nicht der zitierte Poster, aber es ist ein allgemeiner Fakt, dass alle (Big4 und Unternehmen) TPler suchen. Ist halt inzwischen ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen und gleichzeitig für jemanden, der Steuern wirklich mag, maximal unattraktiv, da es inhaltlich wenig Schnittmengen gibt.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ein wenig Off-topic, aber irgendwie passen: "Studium schnell durchgezogen" und 28 Jahre alt nicht wirklich zusammen. Vielleicht hast du davor schon irgendwo gearbeitet, z. B. nach einer Ausbildung und kannst das als relevante Erfahrung für einen anderen Bereich verkaufen?

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

..

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ein wenig Off-topic, aber irgendwie passen: "Studium schnell durchgezogen" und 28 Jahre alt nicht wirklich zusammen. Vielleicht hast du davor schon irgendwo gearbeitet, z. B. nach einer Ausbildung und kannst das als relevante Erfahrung für einen anderen Bereich verkaufen?

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Für dich voll in Ordnung, da du mit Steuern nichts anfangen kannst. Wenn man aber gerne steuerlich arbeitet (ja, das gibt es ;) ), dann ist TP öde, weil es mit Steuerrecht wenig zu tun hat. Erfordert auch einen ganz anderen Menschenschlag (eher Verhandlertyp, der auf das große Ganze kuckt, als detailverliebter Problemlöser).

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Wie meinst du das mit unattraktiv? Deiner Meinung nach sinnvoll in den Bereich zu wechseln oder was ist dein Standpunkt zu meinem Problem....

Bin nicht der zitierte Poster, aber es ist ein allgemeiner Fakt, dass alle (Big4 und Unternehmen) TPler suchen. Ist halt inzwischen ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen und gleichzeitig für jemanden, der Steuern wirklich mag, maximal unattraktiv, da es inhaltlich wenig Schnittmengen gibt.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich bin mit 10 nach Deutschland und wurde 2 Klassen zurückgestuft, von der 4. Klasse in die 2. weil ich kein deutsch konnte. Dann noch ein Jahr Informatik studiert. So habe ich dann 3 Jahre verloren, leider.. Ich habe keine Ausbildung gemacht. nur abi und jetzt eben LL.M.

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ein wenig Off-topic, aber irgendwie passen: "Studium schnell durchgezogen" und 28 Jahre alt nicht wirklich zusammen. Vielleicht hast du davor schon irgendwo gearbeitet, z. B. nach einer Ausbildung und kannst das als relevante Erfahrung für einen anderen Bereich verkaufen?

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

okay verstehe, dann ist TP wahrscheinlich schon mehr mein Ding. Ich lasse es mir durch den Kopf. Du bist auch im TP? oder was machst du genau, dass du weißt dass TPler gesucht werden?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Für dich voll in Ordnung, da du mit Steuern nichts anfangen kannst. Wenn man aber gerne steuerlich arbeitet (ja, das gibt es ;) ), dann ist TP öde, weil es mit Steuerrecht wenig zu tun hat. Erfordert auch einen ganz anderen Menschenschlag (eher Verhandlertyp, der auf das große Ganze kuckt, als detailverliebter Problemlöser).

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Wie meinst du das mit unattraktiv? Deiner Meinung nach sinnvoll in den Bereich zu wechseln oder was ist dein Standpunkt zu meinem Problem....

Bin nicht der zitierte Poster, aber es ist ein allgemeiner Fakt, dass alle (Big4 und Unternehmen) TPler suchen. Ist halt inzwischen ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen und gleichzeitig für jemanden, der Steuern wirklich mag, maximal unattraktiv, da es inhaltlich wenig Schnittmengen gibt.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Bist du nicht so helle? Wieso machst du Steuerrecht wenn du kein Steuerrecht magst. Such dir halt was anderes.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Vielen Dank für die netten Worte :) hier geht es gerade eben darum, was für mich möglich ist, also alternativ. Dass ich Steuerrecht nicht mag, habe ich ja schon gesagt, das musst du nicht wiederholen. Und mit helle hat es nichts zutun.... Es war ein Versuch Wert denn ich wollte nicht schnell aufgeben....

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Bist du nicht so helle? Wieso machst du Steuerrecht wenn du kein Steuerrecht magst. Such dir halt was anderes.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich bin jetzt seit etwa einem halben Jahr im Bereich TP bei einer BIG4 unterwegs, frisch von der Uni, deshalb vielleicht hier auch noch kurz mein Senf dazu:

Ja, TP hat wahrscheinlich am wenigsten mit der Steuerlehre zu tun, die man an der Uni lernt. Das gefällt mir definitiv, obwohl ich durchaus auch gefallen am (v.a. internationalen) Steuerrecht finden kann und der Steuerberater bei mir auch noch kommen wird.

Das es trotzdem i.d.R. den Tax-Bereichen zugeordnet wird, hat jedoch wohl auch einen Grund; eine komplett andere Richtung ist es dann doch nicht. Statt Steuergesetze achtet man dafür auf die Leitlinien der OECD sowie deutsche Rechtsverordnungen und gerade am Anfang sind es zwar keine Steuererklärungen, dafür aber TP-Dokumentationen, die erstellt werden müssen.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen, TP ist auch eine gute Schnittstelle zum Controlling und Leute können statt dem Steuerberater z.B. auch einen CFA machen und dann mehr in die Richtung gehen. Ich würde eigentlich jedem, der an dem Thema Interesse finden kann, ein zuvoriges Praktikum empfehlen, da man ansonsten die Themen sowie den Alltag einfach 0 einschätzen kann. Vielleicht hast du die Möglichkeit, erst einmal bei den Kollegen reinzuschnuppern, bevor du eine Entscheidung triffst, die du im Anschluss bereust, weil es doch nicht ganz das ist, was du dir vorgestellt hast.

Die Anforderungen betreffend würde ich behaupten, es ist in TP genauso wie in anderen Bereichen der BIG4: Es werden schon Leute benötigt und es findet auch ein ständiges Rotieren statt, jedoch wird trotzdem v.a. bei Berufseinsteiger und Leuten ohne Erfahrung etwas nach Noten aussortiert und auf die Vorerfahrung geschaut. Da der Bereich jedoch (wie bereits gesagt) derzeit immer weiter wächst, stehen die Chancen grundsätzlich nicht schlecht.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich bin seit mehreren Jahren in einer Großkanzlei im ertragsteuerlichen Bereich und kenne die Verrechnungspreiskollegen ganz gut. Außerdem wurde die Verrechnungspreisthematik an meiner Uni ausführlich behandelt, da wie gesagt seit ein paar Jahren der große Renner im Steuerbereich.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

okay verstehe, dann ist TP wahrscheinlich schon mehr mein Ding. Ich lasse es mir durch den Kopf. Du bist auch im TP? oder was machst du genau, dass du weißt dass TPler gesucht werden?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Für dich voll in Ordnung, da du mit Steuern nichts anfangen kannst. Wenn man aber gerne steuerlich arbeitet (ja, das gibt es ;) ), dann ist TP öde, weil es mit Steuerrecht wenig zu tun hat. Erfordert auch einen ganz anderen Menschenschlag (eher Verhandlertyp, der auf das große Ganze kuckt, als detailverliebter Problemlöser).

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Wie meinst du das mit unattraktiv? Deiner Meinung nach sinnvoll in den Bereich zu wechseln oder was ist dein Standpunkt zu meinem Problem....

Bin nicht der zitierte Poster, aber es ist ein allgemeiner Fakt, dass alle (Big4 und Unternehmen) TPler suchen. Ist halt inzwischen ein großer Kostenfaktor für die Unternehmen und gleichzeitig für jemanden, der Steuern wirklich mag, maximal unattraktiv, da es inhaltlich wenig Schnittmengen gibt.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Die Unsicherheit ist bei mir bzgl gap year natürlich da, wie ich es beschrieben hatte. Aber ist das wirklich so ein absoluter no Go?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Die Unsicherheit ist bei mir bzgl gap year natürlich da, wie ich es beschrieben hatte. Aber ist das wirklich so ein absoluter no Go?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Die Unsicherheit ist bei mir bzgl gap year natürlich da, wie ich es beschrieben hatte. Aber ist das wirklich so ein absoluter no Go?
Zudem möchte ich nicht nur „reisen“ oder irgendwo im Klassenzimmer die Sprache lernen sondern natürlich lieber arbeiten und dadurch mit Menschen in Kontakt und so kontinuierlich die Sprache verbessern. Sprachschule kann ich auch in Deutschland machen..
eher ein work and Travel also.
Was ist dein Argument zu sagen „ich würde Lein gap year mehr machen“?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

vielen Dank. Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass ein reinschnuppern für die Beurteilung besser wäre weil man es evtl. bereuen könnte. Aber glaub mir, ich würde im Moment echt alles machen, was nicht mit steuern, Gesetzen, Urteile usw zutun hat. Und dann auch noch die Gewissheit dass man den StB nicht braucht um wirklich Karriere zu machen.
Ich glaube ich kann da nur gewinnen und das wäre eine sehr positive Sache, auch im Hinblick auf meine Psyche und meine Verzweiflung endlich abzulegen...
Und vom CFA habe ich auch schon gehört und würde das auch vorziehen, da man damit nicht unbedingt ans deutsche Recht (StB) gebunden ist und überall damit auf der Welt arbeiten kann. Das ist dann doch sehr attraktiv. Kann man den Titel bei euch bzw allgemein bei der Big 4 machen? wurde das bei euch mal kommuniziert?

und was die Sache bei der Bewerbung angeht, dass Leute aussortiert werden wegen Noten oder Berufserfahrung. Ich lese viele Stellenangebote, die praktische Erfahrungen im Bereich steuern fordern sowie auch Schwerpunkt steuern in der Uni. Das habe ich ja wie ich oben beschrieben hab. Oder denkst du es wäre immer noch problematisch?
Danke dir

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich bin jetzt seit etwa einem halben Jahr im Bereich TP bei einer BIG4 unterwegs, frisch von der Uni, deshalb vielleicht hier auch noch kurz mein Senf dazu:

Ja, TP hat wahrscheinlich am wenigsten mit der Steuerlehre zu tun, die man an der Uni lernt. Das gefällt mir definitiv, obwohl ich durchaus auch gefallen am (v.a. internationalen) Steuerrecht finden kann und der Steuerberater bei mir auch noch kommen wird.

Das es trotzdem i.d.R. den Tax-Bereichen zugeordnet wird, hat jedoch wohl auch einen Grund; eine komplett andere Richtung ist es dann doch nicht. Statt Steuergesetze achtet man dafür auf die Leitlinien der OECD sowie deutsche Rechtsverordnungen und gerade am Anfang sind es zwar keine Steuererklärungen, dafür aber TP-Dokumentationen, die erstellt werden müssen.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen, TP ist auch eine gute Schnittstelle zum Controlling und Leute können statt dem Steuerberater z.B. auch einen CFA machen und dann mehr in die Richtung gehen. Ich würde eigentlich jedem, der an dem Thema Interesse finden kann, ein zuvoriges Praktikum empfehlen, da man ansonsten die Themen sowie den Alltag einfach 0 einschätzen kann. Vielleicht hast du die Möglichkeit, erst einmal bei den Kollegen reinzuschnuppern, bevor du eine Entscheidung triffst, die du im Anschluss bereust, weil es doch nicht ganz das ist, was du dir vorgestellt hast.

Die Anforderungen betreffend würde ich behaupten, es ist in TP genauso wie in anderen Bereichen der BIG4: Es werden schon Leute benötigt und es findet auch ein ständiges Rotieren statt, jedoch wird trotzdem v.a. bei Berufseinsteiger und Leuten ohne Erfahrung etwas nach Noten aussortiert und auf die Vorerfahrung geschaut. Da der Bereich jedoch (wie bereits gesagt) derzeit immer weiter wächst, stehen die Chancen grundsätzlich nicht schlecht.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

vielen Dank. Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass ein reinschnuppern für die Beurteilung besser wäre weil man es evtl. bereuen könnte. Aber glaub mir, ich würde im Moment echt alles machen, was nicht mit steuern, Gesetzen, Urteile usw zutun hat. Und dann auch noch die Gewissheit dass man den StB nicht braucht um wirklich Karriere zu machen.
Ich glaube ich kann da nur gewinnen und das wäre eine sehr positive Sache, auch im Hinblick auf meine Psyche und meine Verzweiflung endlich abzulegen...
Und vom CFA habe ich auch schon gehört und würde das auch vorziehen, da man damit nicht unbedingt ans deutsche Recht (StB) gebunden ist und überall damit auf der Welt arbeiten kann. Das ist dann doch sehr attraktiv. Kann man den Titel bei euch bzw allgemein bei der Big 4 machen? wurde das bei euch mal kommuniziert?

und was die Sache bei der Bewerbung angeht, dass Leute aussortiert werden wegen Noten oder Berufserfahrung. Ich lese viele Stellenangebote, die praktische Erfahrungen im Bereich steuern fordern sowie auch Schwerpunkt steuern in der Uni. Das habe ich ja wie ich oben beschrieben hab. Oder denkst du es wäre immer noch problematisch?
Danke dir

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich bin jetzt seit etwa einem halben Jahr im Bereich TP bei einer BIG4 unterwegs, frisch von der Uni, deshalb vielleicht hier auch noch kurz mein Senf dazu:

Ja, TP hat wahrscheinlich am wenigsten mit der Steuerlehre zu tun, die man an der Uni lernt. Das gefällt mir definitiv, obwohl ich durchaus auch gefallen am (v.a. internationalen) Steuerrecht finden kann und der Steuerberater bei mir auch noch kommen wird.

Das es trotzdem i.d.R. den Tax-Bereichen zugeordnet wird, hat jedoch wohl auch einen Grund; eine komplett andere Richtung ist es dann doch nicht. Statt Steuergesetze achtet man dafür auf die Leitlinien der OECD sowie deutsche Rechtsverordnungen und gerade am Anfang sind es zwar keine Steuererklärungen, dafür aber TP-Dokumentationen, die erstellt werden müssen.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen, TP ist auch eine gute Schnittstelle zum Controlling und Leute können statt dem Steuerberater z.B. auch einen CFA machen und dann mehr in die Richtung gehen. Ich würde eigentlich jedem, der an dem Thema Interesse finden kann, ein zuvoriges Praktikum empfehlen, da man ansonsten die Themen sowie den Alltag einfach 0 einschätzen kann. Vielleicht hast du die Möglichkeit, erst einmal bei den Kollegen reinzuschnuppern, bevor du eine Entscheidung triffst, die du im Anschluss bereust, weil es doch nicht ganz das ist, was du dir vorgestellt hast.

Die Anforderungen betreffend würde ich behaupten, es ist in TP genauso wie in anderen Bereichen der BIG4: Es werden schon Leute benötigt und es findet auch ein ständiges Rotieren statt, jedoch wird trotzdem v.a. bei Berufseinsteiger und Leuten ohne Erfahrung etwas nach Noten aussortiert und auf die Vorerfahrung geschaut. Da der Bereich jedoch (wie bereits gesagt) derzeit immer weiter wächst, stehen die Chancen grundsätzlich nicht schlecht.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

  1. Der CFA wird genauso wie der Steuerberater gefördert mit Freistellung und der Kostenübernahme. Ich denke, das ist bei den meisten Gesellschaften ebenso der Fall, da die Berater mit dem bestandenen Examina ggf. besser verkauft werden können

  2. Wie ich geschrieben habe, sind die Anforderungen im TP nicht allzu abweichend von anderen Bereichen einer BIG4. Da du ja schon einmal den Berufseinstieg geschafft hast, sollte der interne Wechsel oder der Wechsel zu einer anderen Gesellschaft nicht wirklich schwierig sein. Vor allem, wenn du dein Interesse für den Bereich/ Gründe für den Wechsel gut begründen kannst.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

vielen Dank. Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass ein reinschnuppern für die Beurteilung besser wäre weil man es evtl. bereuen könnte. Aber glaub mir, ich würde im Moment echt alles machen, was nicht mit steuern, Gesetzen, Urteile usw zutun hat. Und dann auch noch die Gewissheit dass man den StB nicht braucht um wirklich Karriere zu machen.
Ich glaube ich kann da nur gewinnen und das wäre eine sehr positive Sache, auch im Hinblick auf meine Psyche und meine Verzweiflung endlich abzulegen...
Und vom CFA habe ich auch schon gehört und würde das auch vorziehen, da man damit nicht unbedingt ans deutsche Recht (StB) gebunden ist und überall damit auf der Welt arbeiten kann. Das ist dann doch sehr attraktiv. Kann man den Titel bei euch bzw allgemein bei der Big 4 machen? wurde das bei euch mal kommuniziert?

und was die Sache bei der Bewerbung angeht, dass Leute aussortiert werden wegen Noten oder Berufserfahrung. Ich lese viele Stellenangebote, die praktische Erfahrungen im Bereich steuern fordern sowie auch Schwerpunkt steuern in der Uni. Das habe ich ja wie ich oben beschrieben hab. Oder denkst du es wäre immer noch problematisch?
Danke dir

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich bin jetzt seit etwa einem halben Jahr im Bereich TP bei einer BIG4 unterwegs, frisch von der Uni, deshalb vielleicht hier auch noch kurz mein Senf dazu:

Ja, TP hat wahrscheinlich am wenigsten mit der Steuerlehre zu tun, die man an der Uni lernt. Das gefällt mir definitiv, obwohl ich durchaus auch gefallen am (v.a. internationalen) Steuerrecht finden kann und der Steuerberater bei mir auch noch kommen wird.

Das es trotzdem i.d.R. den Tax-Bereichen zugeordnet wird, hat jedoch wohl auch einen Grund; eine komplett andere Richtung ist es dann doch nicht. Statt Steuergesetze achtet man dafür auf die Leitlinien der OECD sowie deutsche Rechtsverordnungen und gerade am Anfang sind es zwar keine Steuererklärungen, dafür aber TP-Dokumentationen, die erstellt werden müssen.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen, TP ist auch eine gute Schnittstelle zum Controlling und Leute können statt dem Steuerberater z.B. auch einen CFA machen und dann mehr in die Richtung gehen. Ich würde eigentlich jedem, der an dem Thema Interesse finden kann, ein zuvoriges Praktikum empfehlen, da man ansonsten die Themen sowie den Alltag einfach 0 einschätzen kann. Vielleicht hast du die Möglichkeit, erst einmal bei den Kollegen reinzuschnuppern, bevor du eine Entscheidung triffst, die du im Anschluss bereust, weil es doch nicht ganz das ist, was du dir vorgestellt hast.

Die Anforderungen betreffend würde ich behaupten, es ist in TP genauso wie in anderen Bereichen der BIG4: Es werden schon Leute benötigt und es findet auch ein ständiges Rotieren statt, jedoch wird trotzdem v.a. bei Berufseinsteiger und Leuten ohne Erfahrung etwas nach Noten aussortiert und auf die Vorerfahrung geschaut. Da der Bereich jedoch (wie bereits gesagt) derzeit immer weiter wächst, stehen die Chancen grundsätzlich nicht schlecht.

antworten
armslength

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Habe dir eine pn gesendet

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Achso, ja cool, dann berichtest du ja aus direkter Erfahrung. Vielleicht können wir uns mal privat unterhalten und so einige Sachen austauschen? :)

Ich will auch kein Examen machen und bin im TP. Deswegen weiß ich, dass viele leute gesucht werden. Ich glaube nicht, dass eine Lücke im Lebenslauf heute noch ein problem darstellt. Mach dich mal locker!

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Weiß nicht ob es geil wäre, aber dann hätte ich wenigstens die Gewissheit, dass ich keinen Berufsexamen brauche. Das wäre dann was positives.
Woher weißt du, dass Leute im TP so dringend gesucht werden? Ist definitiv positiv zu hören.

Aber wie gesagt, ich würde 1/2 bis 1 Jahr ins Ausland gehen um meine English skills zu verbessern und dann den neuen Job anzunehmen. Bin mir aber leider nicht sicher, ob ich das umsetzen kann, wegen eben dem gesellschaftlichen Zwang...Lebenslauf ohne Lücke, nach Master "warum ins Ausland" bla bla bla

Also im TP hättest du definitiv chancen, weil da händeringend leute gesucht werden. Die werden dich auch noch nach deinem GAP-Year nehmen (internationalität ist im TP wichtig). Was der wechsel zu M&A angeht, weiß ich nicht wie schwer das wird. Die arbeiten auch ganz gerne mal bis 0 uhr, falls dir das spaß macht...

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.
+1

Bist du eine Granate, dann stört ein Jahr Auszeit nicht . Wäre ich du, dann würde ich es nicht machen. Warum hast du dir das Jahr nicht im Studium gegönnt?
Oder such dir einen Job im Ausland?

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Warum ist dir das Ausland so wichtig? Warum hast du die Chance nicht im Studium genutzt?
Ich an deiner Stelle würde es nicht mehr machen.

Die Idee weiter oben ist die beste. Einen neuen Job suchen und dann später einsteigen oder direkt einsteigen und dann eine Auszeit nehmen.
Berufserfahrung schlägt in meinen Augen immer Auslandserfahrung.

Du musst die Entscheidung für dich treffen. Es bringt dir nichts, wenn du dich von anderen Leuten beeinflussen lässt.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Das klingt super. Wie ist es mit dem cfa eigentlich? Kann man damit auch im Ausland arbeiten? Der ist ja dann wahrscheinlich international einsetzbar? Zb. Kanada USA Japan?

Ich werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Aber cfa Titel auch zu machen wird nicht vorausgesetzt für bspw die Manager senior MA?

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

  1. Der CFA wird genauso wie der Steuerberater gefördert mit Freistellung und der Kostenübernahme. Ich denke, das ist bei den meisten Gesellschaften ebenso der Fall, da die Berater mit dem bestandenen Examina ggf. besser verkauft werden können

  2. Wie ich geschrieben habe, sind die Anforderungen im TP nicht allzu abweichend von anderen Bereichen einer BIG4. Da du ja schon einmal den Berufseinstieg geschafft hast, sollte der interne Wechsel oder der Wechsel zu einer anderen Gesellschaft nicht wirklich schwierig sein. Vor allem, wenn du dein Interesse für den Bereich/ Gründe für den Wechsel gut begründen kannst.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

vielen Dank. Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass ein reinschnuppern für die Beurteilung besser wäre weil man es evtl. bereuen könnte. Aber glaub mir, ich würde im Moment echt alles machen, was nicht mit steuern, Gesetzen, Urteile usw zutun hat. Und dann auch noch die Gewissheit dass man den StB nicht braucht um wirklich Karriere zu machen.
Ich glaube ich kann da nur gewinnen und das wäre eine sehr positive Sache, auch im Hinblick auf meine Psyche und meine Verzweiflung endlich abzulegen...
Und vom CFA habe ich auch schon gehört und würde das auch vorziehen, da man damit nicht unbedingt ans deutsche Recht (StB) gebunden ist und überall damit auf der Welt arbeiten kann. Das ist dann doch sehr attraktiv. Kann man den Titel bei euch bzw allgemein bei der Big 4 machen? wurde das bei euch mal kommuniziert?

und was die Sache bei der Bewerbung angeht, dass Leute aussortiert werden wegen Noten oder Berufserfahrung. Ich lese viele Stellenangebote, die praktische Erfahrungen im Bereich steuern fordern sowie auch Schwerpunkt steuern in der Uni. Das habe ich ja wie ich oben beschrieben hab. Oder denkst du es wäre immer noch problematisch?
Danke dir

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich bin jetzt seit etwa einem halben Jahr im Bereich TP bei einer BIG4 unterwegs, frisch von der Uni, deshalb vielleicht hier auch noch kurz mein Senf dazu:

Ja, TP hat wahrscheinlich am wenigsten mit der Steuerlehre zu tun, die man an der Uni lernt. Das gefällt mir definitiv, obwohl ich durchaus auch gefallen am (v.a. internationalen) Steuerrecht finden kann und der Steuerberater bei mir auch noch kommen wird.

Das es trotzdem i.d.R. den Tax-Bereichen zugeordnet wird, hat jedoch wohl auch einen Grund; eine komplett andere Richtung ist es dann doch nicht. Statt Steuergesetze achtet man dafür auf die Leitlinien der OECD sowie deutsche Rechtsverordnungen und gerade am Anfang sind es zwar keine Steuererklärungen, dafür aber TP-Dokumentationen, die erstellt werden müssen.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen, TP ist auch eine gute Schnittstelle zum Controlling und Leute können statt dem Steuerberater z.B. auch einen CFA machen und dann mehr in die Richtung gehen. Ich würde eigentlich jedem, der an dem Thema Interesse finden kann, ein zuvoriges Praktikum empfehlen, da man ansonsten die Themen sowie den Alltag einfach 0 einschätzen kann. Vielleicht hast du die Möglichkeit, erst einmal bei den Kollegen reinzuschnuppern, bevor du eine Entscheidung triffst, die du im Anschluss bereust, weil es doch nicht ganz das ist, was du dir vorgestellt hast.

Die Anforderungen betreffend würde ich behaupten, es ist in TP genauso wie in anderen Bereichen der BIG4: Es werden schon Leute benötigt und es findet auch ein ständiges Rotieren statt, jedoch wird trotzdem v.a. bei Berufseinsteiger und Leuten ohne Erfahrung etwas nach Noten aussortiert und auf die Vorerfahrung geschaut. Da der Bereich jedoch (wie bereits gesagt) derzeit immer weiter wächst, stehen die Chancen grundsätzlich nicht schlecht.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Interessant, dass Leute im TP scheinbar doch immernoch so gefragt sind. Bin vom Gegenteil ausgegangen, da auf unser Projekt im Moment nur TP Leute wegen geringer Auslastung gestafft werden.

An den TE: der Wechsel ins advisory fand ohne vorherige Berufserfahrung und sogar noch in der Probezeit statt.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich hatte das Geld nicht und ein Auslandssemester war auch nicht so attraktiv von den Standorten her. Aber wenn ich heute dran denke dann hätte ich es machen sollen...
ich will das aber immer noch machen und in Form von Unabhängigkeit und nicut an der Uni gebunden zu sein, ist schon etwas besser...
wieso würdest du das nicht machen? Begründung? Jeder sagt hier ich würde es nicht machen aber niemand nennt hier Gründe...

Mit deinem letzten Satz hast du vollkommen recht :) ich muss es am Ende wissen. Aber ich wollte dennoch Meinungen einholen ob mein Vorhaben für meine Zukunft schädlich wäre.. Danke für deinen Beitrag

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Warum ist dir das Ausland so wichtig? Warum hast du die Chance nicht im Studium genutzt?
Ich an deiner Stelle würde es nicht mehr machen.

Die Idee weiter oben ist die beste. Einen neuen Job suchen und dann später einsteigen oder direkt einsteigen und dann eine Auszeit nehmen.
Berufserfahrung schlägt in meinen Augen immer Auslandserfahrung.

Du musst die Entscheidung für dich treffen. Es bringt dir nichts, wenn du dich von anderen Leuten beeinflussen lässt.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich hatte das Geld nicht und ein Auslandssemester war auch nicht so attraktiv von den Standorten her. Aber wenn ich heute dran denke dann hätte ich es machen sollen...
ich will das aber immer noch machen und in Form von Unabhängigkeit und nicut an der Uni gebunden zu sein, ist schon etwas besser...
wieso würdest du das nicht machen? Begründung? Jeder sagt hier ich würde es nicht machen aber niemand nennt hier Gründe...

Mit deinem letzten Satz hast du vollkommen recht :) ich muss es am Ende wissen. Aber ich wollte dennoch Meinungen einholen ob mein Vorhaben für meine Zukunft schädlich wäre.. Danke für deinen Beitrag

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Warum ist dir das Ausland so wichtig? Warum hast du die Chance nicht im Studium genutzt?
Ich an deiner Stelle würde es nicht mehr machen.

Die Idee weiter oben ist die beste. Einen neuen Job suchen und dann später einsteigen oder direkt einsteigen und dann eine Auszeit nehmen.
Berufserfahrung schlägt in meinen Augen immer Auslandserfahrung.

Du musst die Entscheidung für dich treffen. Es bringt dir nichts, wenn du dich von anderen Leuten beeinflussen lässt.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Wenn das so ist dann muss ich das mal besprechen und gucken ob es möglich ist. Laut Stellenangebote bei uns gibt es durchaus bedarf an consultants im Bereich deal advisory. Und das sogar in der Probezeit...echt krass dass es manchmal so leicht sein kann

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Interessant, dass Leute im TP scheinbar doch immernoch so gefragt sind. Bin vom Gegenteil ausgegangen, da auf unser Projekt im Moment nur TP Leute wegen geringer Auslastung gestafft werden.

An den TE: der Wechsel ins advisory fand ohne vorherige Berufserfahrung und sogar noch in der Probezeit statt.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Mit welcher Begründung soll ich es nicht machen?
Für einen Job im Ausland ist mein Englisch nicht gut genug glaub ich da würde ich es Versagen glaube ich

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.
+1

Bist du eine Granate, dann stört ein Jahr Auszeit nicht . Wäre ich du, dann würde ich es nicht machen. Warum hast du dir das Jahr nicht im Studium gegönnt?
Oder such dir einen Job im Ausland?

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für ein Auslandsjahr, da du beruflich nichtmal annähernd gefestigt bist, sondern eigentlich sogar die Branche/den Bereich wechseln willst. Wenn du wiederkommst, wird man dich fragen, warum du nirgendwo länger als ein Jahr warst. Ich frage mich auch, was du im Ausland arbeiten willst?

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Ich hatte das Geld nicht und ein Auslandssemester war auch nicht so attraktiv von den Standorten her. Aber wenn ich heute dran denke dann hätte ich es machen sollen...
ich will das aber immer noch machen und in Form von Unabhängigkeit und nicut an der Uni gebunden zu sein, ist schon etwas besser...
wieso würdest du das nicht machen? Begründung? Jeder sagt hier ich würde es nicht machen aber niemand nennt hier Gründe...

Mit deinem letzten Satz hast du vollkommen recht :) ich muss es am Ende wissen. Aber ich wollte dennoch Meinungen einholen ob mein Vorhaben für meine Zukunft schädlich wäre.. Danke für deinen Beitrag

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Warum ist dir das Ausland so wichtig? Warum hast du die Chance nicht im Studium genutzt?
Ich an deiner Stelle würde es nicht mehr machen.

Die Idee weiter oben ist die beste. Einen neuen Job suchen und dann später einsteigen oder direkt einsteigen und dann eine Auszeit nehmen.
Berufserfahrung schlägt in meinen Augen immer Auslandserfahrung.

Du musst die Entscheidung für dich treffen. Es bringt dir nichts, wenn du dich von anderen Leuten beeinflussen lässt.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Und wie willst du das Ganze dann finanzieren? Im Studium hat das Geld nicht gereicht, aber jetzt schon? Im Auslandssemester ist man günstig versichert, zahlt wenig bis gar ncihts für ein Studentenvisum und kann vergünstigt im Studentenwohnheim wohnen.

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Mit welcher Begründung soll ich es nicht machen?
Für einen Job im Ausland ist mein Englisch nicht gut genug glaub ich da würde ich es Versagen glaube ich

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Ich würde in der Situation kein Gap-Year mehr machen, zumindest vorerst nicht. Würde stattdessen einen neuen Job suchen und raushandeln, 3-4 Monate später anfangen zu können (gerade in der Beratung sollte das kein Problem darstellen). 3 Monate reisen + ggf. Sprachschule sollte vollkommen ausreichen, um deine Englisch-Kenntnisse zu verbessern und mal raus zukommen.
+1

Bist du eine Granate, dann stört ein Jahr Auszeit nicht . Wäre ich du, dann würde ich es nicht machen. Warum hast du dir das Jahr nicht im Studium gegönnt?
Oder such dir einen Job im Ausland?

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich will ein work and Travel machen und die üblichen Jobs machen die man bei so einem Aufenthalt eben macht..
ich weiß was du meinst und daher habe ich auch bedenken ob es jetzt das Ausland sein soll oder eben eine neue Stelle / Bereich.
Ich habe ja erst meine erste feste Anstellung alles davor war Praktika und Werkstudent deswegen kann davon schon mal nicut die Rede sein warum ich nirgendwo mal n Jahr war ...

Ich Weiß trotzdem nicht weiter :/

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für ein Auslandsjahr, da du beruflich nichtmal annähernd gefestigt bist, sondern eigentlich sogar die Branche/den Bereich wechseln willst. Wenn du wiederkommst, wird man dich fragen, warum du nirgendwo länger als ein Jahr warst. Ich frage mich auch, was du im Ausland arbeiten willst?

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich bin derjenige, der die 3 Monate empfohlen hat.

Gründe:

  • Wenn du 1 Jahr machst, kommst du wieder, bist (fast?) 30 und willst in einem Bereich Fuß fassen in dem du keinen Schwerpunkt hattest und auch keine Erfahrung hast. Du bist jedoch auch kein Absolvent mehr, weil es dann schon mind. 1.5 Jahre her ist, dass du den Master beendet hast .. wäre mir viel zu unsicher.
  • "Jobs die man eben so macht" sind vorrangig Obst pflücken oder als Kellner arbeiten. Sorry, dafür hast du jetzt so lange studiert? Das ist keine relevante Erfahrung, die man dir im Bewerbungsgespräch positiv auslegen wird - stattdessen wird man sich fragen, was schief gelaufen ist, dass du nach dem Abschluss deines Studiums, nachdem du ein paar Monate gearbeitet hast (!) die Zelte abgebrochen hast und nochmal ein "Findungsjahr" einlegen musstest
  • "Englischkenntnisse verbessern" ist immer positiv - allerdings braucht man dafür kein Jahr, und das weiß auch jeder der dich einstellen wird. Und Sprachschule vor Ort und hier in Deutschland sind nicht das Gleiche, weil du vor Ort trotzdem 24/7 die Sprache sprechen musst, wenn du dich nicht an die anderen Deutschen hältst .. ich würde das auch nur als "Kickstarter" für die ersten 2-3 Wochen oder so machen, je nachdem wie schlecht deine Sprachkenntnisse sind. Danach würde ich dann einen Roadtrip durch Australien, Neuseeland oder so machen. In 2-3 Monaten kann man viel schaffen und danach sollte es auch passen mit der Sprache. Fürs Finanzielle würde ich lieber einen kleinen Kredit aufnehmen, als unnötig lange da zu bleiben und mich als Erntehelfer ausbeuten zu lassen. Das fällt auch leichter, wenn man weiß, dass man einen Job hat wenn man zurück kommt (ich spreche da aus Erfahrung)
antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Achso, aber auch im Ausland muss man die Sprache aktiv verbessern wollen. Wenn man nicht mit Einheimischen redet, keine Vokabeln lernt und keine Zeitung liest, keine Filme schaut, etc. wird man auch im Ausland nicht automatisch besser. Kenne Leute, die ihren ganzen Master im Ausland gemacht haben, ohne in der Landessprache auch nur auf B2 zu kommen.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Ich hatte das Geld nicht und ein Auslandssemester war auch nicht so attraktiv von den Standorten her. Aber wenn ich heute dran denke dann hätte ich es machen sollen...
ich will das aber immer noch machen und in Form von Unabhängigkeit und nicut an der Uni gebunden zu sein, ist schon etwas besser...
wieso würdest du das nicht machen? Begründung? Jeder sagt hier ich würde es nicht machen aber niemand nennt hier Gründe...

Mit deinem letzten Satz hast du vollkommen recht :) ich muss es am Ende wissen. Aber ich wollte dennoch Meinungen einholen ob mein Vorhaben für meine Zukunft schädlich wäre.. Danke für deinen Beitrag

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Warum ist dir das Ausland so wichtig? Warum hast du die Chance nicht im Studium genutzt?
Ich an deiner Stelle würde es nicht mehr machen.

Die Idee weiter oben ist die beste. Einen neuen Job suchen und dann später einsteigen oder direkt einsteigen und dann eine Auszeit nehmen.
Berufserfahrung schlägt in meinen Augen immer Auslandserfahrung.

Du musst die Entscheidung für dich treffen. Es bringt dir nichts, wenn du dich von anderen Leuten beeinflussen lässt.

Dein Timing passt einfach nicht. Du bist nicht mehr im Studium, aber gleichzeitig zu kurz im Berufsleben.
Sollte es dir "egal" sein, als was du danach arbeitest und wie viel Geld du verdienst, dann zieh es durch. Du kannst danach auch Glück haben und einen super Job finden.

Mein Tipp: mach wenigstens 1 Jahr Berufserfahrung voll und versuche vor der Auszeit in deinem späteren Wunschbereich zu kommen.
Vielleicht solltest du dir generell noch ein paar Gedanken machen. Irgendwie wirkt dein Plan noch nicht durchdacht.
Kann es sich auch nur um eine Reaktion handeln, weil du unglücklich bist?

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Zu deinem ersten Punkt:
Da gebe ich dir 100%ig recht, 100%. Das sind auch meine Gedanken dabei und deswegen habe ich es bisher auch nicht durchgezogen, weil es wie du eben sagst viel zu unsicher wäre. Ich würde das allerdings tatsächlich auf 6 Monate ansetzen und nach Kanada gehen wollen. Im Ski Resorts o. Summercamps arbeite, verdiene dabei Geld lerne Dir Sprache und kann noch reisen. Aber wie gesagt, die Zweifel sind da.. wie das später ausgelegt und bewertet wird...
Was ich im Moment weiß ist nur dass ich im Moment nicht glücklich bin, dann noch der Job...aber ich kann’s einfach nicht durchziehen, gerade eben wegen deinen Argumenten und diese Unsicherheit.. kannst du mich verstehen?

Eine Freundin von mir hat mich dazu ermutigt meinen Plan durchzuziehen da es mein Leben ist und ich mir nicht mein Leben von irgendwelchen personalern bestimmen lassen soll. Das ist eine einmalige Erfahrung und ich soll nicht nach dem gesellschaftlichen (deutschen) zwang leben. Das wäre mit dem Lebenslauf etc nur hier in DE so extrem. Nirgendwo anders wird das sonst negativ ausgelegt. Sie macht nach ihrem Bachelor im Moment ein au pair und seit neuestem ein Praktikum in den USA.

Zum zweiten Punkt:
Natürlich will ich meine Zeit nicht damit vergeuden irgendwo auf der Farm im tiefsten outback zu arbeiten, will ja mein bisher erreichtes auch nicht entwerten.
Aber so wie ich den Plan oben beschrieben habe. Wie klingt der für dich? Zusätzlich dazu würde ich mich um eine Zusage in der Zukunft kümmern? Also für die Zeit nach der Rückkehr?

Kann man dich irgendwie auch privat kontaktieren? Würde gerne mit dir über die ein oder andere Sache reden....

WiWi Gast schrieb am 10.12.2019:

Ich bin derjenige, der die 3 Monate empfohlen hat.

Gründe:

  • Wenn du 1 Jahr machst, kommst du wieder, bist (fast?) 30 und willst in einem Bereich Fuß fassen in dem du keinen Schwerpunkt hattest und auch keine Erfahrung hast. Du bist jedoch auch kein Absolvent mehr, weil es dann schon mind. 1.5 Jahre her ist, dass du den Master beendet hast .. wäre mir viel zu unsicher.
  • "Jobs die man eben so macht" sind vorrangig Obst pflücken oder als Kellner arbeiten. Sorry, dafür hast du jetzt so lange studiert? Das ist keine relevante Erfahrung, die man dir im Bewerbungsgespräch positiv auslegen wird - stattdessen wird man sich fragen, was schief gelaufen ist, dass du nach dem Abschluss deines Studiums, nachdem du ein paar Monate gearbeitet hast (!) die Zelte abgebrochen hast und nochmal ein "Findungsjahr" einlegen musstest
  • "Englischkenntnisse verbessern" ist immer positiv - allerdings braucht man dafür kein Jahr, und das weiß auch jeder der dich einstellen wird. Und Sprachschule vor Ort und hier in Deutschland sind nicht das Gleiche, weil du vor Ort trotzdem 24/7 die Sprache sprechen musst, wenn du dich nicht an die anderen Deutschen hältst .. ich würde das auch nur als "Kickstarter" für die ersten 2-3 Wochen oder so machen, je nachdem wie schlecht deine Sprachkenntnisse sind. Danach würde ich dann einen Roadtrip durch Australien, Neuseeland oder so machen. In 2-3 Monaten kann man viel schaffen und danach sollte es auch passen mit der Sprache. Fürs Finanzielle würde ich lieber einen kleinen Kredit aufnehmen, als unnötig lange da zu bleiben und mich als Erntehelfer ausbeuten zu lassen. Das fällt auch leichter, wenn man weiß, dass man einen Job hat wenn man zurück kommt (ich spreche da aus Erfahrung)
antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Es ist mir natürlich nicht egal was ich später arbeiten will oder was ich verdienen will. Ich will das mit dem Ausland ja machen um mich für den Job in der Zukunft zu „rüsten“. Auslandserfahrung sammeln und englisch verbessern, was heutzutage überall gefordert wird.

Ja ich bin unglücklich. Ich habe diesen Gedanken mit Ausland schon ewig, (3jahre?) und es lässt mich nicut los und beeinflusst meinen Alltag und Gemütszustand...

WiWi Gast schrieb am 10.12.2019:

Olsen schrieb am 09.12.2019:

Ich hatte das Geld nicht und ein Auslandssemester war auch nicht so attraktiv von den Standorten her. Aber wenn ich heute dran denke dann hätte ich es machen sollen...
ich will das aber immer noch machen und in Form von Unabhängigkeit und nicut an der Uni gebunden zu sein, ist schon etwas besser...
wieso würdest du das nicht machen? Begründung? Jeder sagt hier ich würde es nicht machen aber niemand nennt hier Gründe...

Mit deinem letzten Satz hast du vollkommen recht :) ich muss es am Ende wissen. Aber ich wollte dennoch Meinungen einholen ob mein Vorhaben für meine Zukunft schädlich wäre.. Danke für deinen Beitrag

WiWi Gast schrieb am 09.12.2019:

Warum ist dir das Ausland so wichtig? Warum hast du die Chance nicht im Studium genutzt?
Ich an deiner Stelle würde es nicht mehr machen.

Die Idee weiter oben ist die beste. Einen neuen Job suchen und dann später einsteigen oder direkt einsteigen und dann eine Auszeit nehmen.
Berufserfahrung schlägt in meinen Augen immer Auslandserfahrung.

Du musst die Entscheidung für dich treffen. Es bringt dir nichts, wenn du dich von anderen Leuten beeinflussen lässt.

Dein Timing passt einfach nicht. Du bist nicht mehr im Studium, aber gleichzeitig zu kurz im Berufsleben.
Sollte es dir "egal" sein, als was du danach arbeitest und wie viel Geld du verdienst, dann zieh es durch. Du kannst danach auch Glück haben und einen super Job finden.

Mein Tipp: mach wenigstens 1 Jahr Berufserfahrung voll und versuche vor der Auszeit in deinem späteren Wunschbereich zu kommen.
Vielleicht solltest du dir generell noch ein paar Gedanken machen. Irgendwie wirkt dein Plan noch nicht durchdacht.
Kann es sich auch nur um eine Reaktion handeln, weil du unglücklich bist?

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Abstrakt gibt es nicht mehr viel zu sagen. Wenn du es trotzdem durchziehen willst, dann bewirb dich doch einfach mal probehalber bei irgendwelchen Skiresorts oder Summercamps, wo du arbeiten willst. Ist ja nämlich überhaupt nicht gesagt, dass du einen Job bekommst. Sobald du etwas in Aussicht hast, kannst du kündigen und es machen. Parallel solltest du vielleicht auch schonmal Bewerbungen in den Bereichen starten, in die du später willst. Vielleicht stellt sich dabei heraus, dass deine Englischkenntnisse vollkommen ausreichend sind.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

So wie ich das sehe, hast du 2 Möglichkeiten:

  1. wechsel in den Bereich, den du dir erhoffst (TP, Adv) und versuche es da zu rocken und vergiss das mit dem Auslandsaufenthalt
  2. vergiss die Karriere und mach den Ausladsaufenthalt, weil genau das wird passieren. Wie du sagst, in DE wird auf einen vernünfitgen CV geachtet. Wenn du deinen CV aufgeben willst, dann geh ins Ausland. Dein komischer Auslandsaufenthalt wird auch nicht dein Englisch maßgeblich verbessern, sondern nur für Gelächter bei der nächsten Bewerbung sorgen.

Olsen schrieb am 10.12.2019:

push

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich möchte nicht auf mein cv sche*ßen und mit dem halben Jahr Ausland würde das auch ganz sicher nicht passieren, hallo??
beschränkte Sichtweise nenn ich das einfach mal.
Also deiner Meinung nach ist es ein no Go und ich soll’s eher nicht machen sondern in den Bereich wechseln was mich interessiert

WiWi Gast schrieb am 11.12.2019:

So wie ich das sehe, hast du 2 Möglichkeiten:

  1. wechsel in den Bereich, den du dir erhoffst (TP, Adv) und versuche es da zu rocken und vergiss das mit dem Auslandsaufenthalt
  2. vergiss die Karriere und mach den Ausladsaufenthalt, weil genau das wird passieren. Wie du sagst, in DE wird auf einen vernünfitgen CV geachtet. Wenn du deinen CV aufgeben willst, dann geh ins Ausland. Dein komischer Auslandsaufenthalt wird auch nicht dein Englisch maßgeblich verbessern, sondern nur für Gelächter bei der nächsten Bewerbung sorgen.

Olsen schrieb am 10.12.2019:

push

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Vielleicht solltest du lieber in einen (guten) Coach investieren um dir darüber klar zu werden, was du eigentlich willst.

antworten
WiWi Gast

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

WiWi Gast schrieb am 11.12.2019:

Vielleicht solltest du lieber in einen (guten) Coach investieren um dir darüber klar zu werden, was du eigentlich willst.

Wie kann man sowas nicht wissen und dafür ein Coach brauchen?

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Ich weiß was ich will.
Ich möchte für ein halbes Jahr ins Ausland (unglücklich, will aus dem Job raus, englisch verbessern).
Danach möchte ich einen anderen Job annehmen der nichts mit steuern zutun hat. Kein steuern, kein wp...
Wie gesagt, TP oder advisory finde ich gut, dort dann einsteigen.

Aber 2 Harken:

  1. ich habe Angst dass ich mir die Zukunft verbaue bzw das negativ ist wenn ich kündige und ins Ausland.
  2. ich weiß nicht ob ich Chancen hätte in einen der Bereiche einzusteigen.

Wenn ich mir sicher wäre dann hätte ich schon längst gekündigt und es durchgezogen, aber dieser deutsche gesellschaftliche zwang eben ;) cv , keine Lücke, gerader weg etc.

WiWi Gast schrieb am 11.12.2019:

Vielleicht solltest du lieber in einen (guten) Coach investieren um dir darüber klar zu werden, was du eigentlich willst.

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Aber zurück zu deinem Punkt wegen dem Coach. Du hast recht und auf Nummer sicherzugehen ob mein Plan wie ich unmittelbar über diesem Beitrag hier geschrieben habe auch gut durchdacht ist und es mit keinem Risiko verbunden ist, habe ich einen Termin mit einem privaten Berufsberater... natürlich ist es dann immer noch die Meinung anderer und eigentlich soll meine Entscheidung niemand beeinflussen, aber so weiß ich woran ich bin und habe dann eine Gewissheit und kann die Situation besser und konkreter Beurteilen. Das wird mir helfen bei meiner Entscheidung. Jetzt bin ich wie gesagt noch unsicher

WiWi Gast schrieb am 11.12.2019:

Vielleicht solltest du lieber in einen (guten) Coach investieren um dir darüber klar zu werden, was du eigentlich willst.

antworten
RandomWalk

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Olsen schrieb am 11.12.2019:

Ich weiß was ich will.
Ich möchte für ein halbes Jahr ins Ausland (unglücklich, will aus dem Job raus, englisch verbessern).
Danach möchte ich einen anderen Job annehmen der nichts mit steuern zutun hat. Kein steuern, kein wp...
Wie gesagt, TP oder advisory finde ich gut, dort dann einsteigen.

Aber 2 Harken:

  1. ich habe Angst dass ich mir die Zukunft verbaue bzw das negativ ist wenn ich kündige und ins Ausland.
  2. ich weiß nicht ob ich Chancen hätte in einen der Bereiche einzusteigen.

Wenn ich mir sicher wäre dann hätte ich schon längst gekündigt und es durchgezogen, aber dieser deutsche gesellschaftliche zwang eben ;) cv , keine Lücke, gerader weg etc.

WiWi Gast schrieb am 11.12.2019:

Vielleicht solltest du lieber in einen (guten) Coach investieren um dir darüber klar zu werden, was du eigentlich willst.

Hi Olsen,

ich habe zwar vom Steuerbereich überhaupt keine Ahnung, habe aber eine solche "Auszeit" in AUS hinter mir. Deine Beschreibungen lassen vermuten, dass du auch sowas im Sinn hast. Du kannst neben den üblichen Farmjobs übrigens auch kurzzeitige Anstellungen in normalen Jobs finden, wahrscheinlich würde das für dich mehr Sinn ergeben als Mangos zu ernten. Reich wirst du damit zwar auch nicht und spannende Aufgaben solltest du auch nicht unbedingt erwarten, aber es werden immer Leute gesucht, die für ein paar Dollar Payroll Management, Superannuation Admin und Co. machen. Bei deiner Rückkehr kannst du das dann vielleicht sogar als Orientierungsphase verkaufen, was deinen angestrebten Karrierewechsel erleichtern kann.
Sogar die Big4 bieten dort Jobs an, die du bei geeigneter Qualifikation ein paar Monate mit einem Work & Travel Visa machen kannst.

Es ist dein Leben und wenn du ins Ausland willst, dann solltest du dich tatsächlich nicht von eher überholten Normen des Personalmanagements einschränken lassen. Trotzdem würde ich dir davon abraten sofort alles hinzuschmeißen. Du hast ein Ziel vor Augen, aber wenn du es unklug angehst, endest du vielleicht wirklich wie einige der Vorposter befürchten.

Ich würde dir deswegen empfehlen vorerst in den sauren Apfel zu beißen und 12 Monate bei PwC voll zu machen. Das ist wirklich nicht besonders lang, bei deinen weiteren Karriereplänen wird es sich aber definitiv positiv bemerkbar machen. Wenn du schon nach drei Monaten kündigst sieht es nach Probezeitkündigung oder einfach nach mimimi aus. Mit einem Exit vor Augen geht die Zeit meiner Erfahrung nach schneller rum, eine halbwegs gute Vorbereitung deiner Reise wirst du ebenfalls nicht bereuen.
Die paar verbleibenden Monate könntest du gut nutzen um das erste Level vom CFA in Angriff zu nehmen. Bei zukünftigen Bewerbungen öffnet selbst ein bestandenes Level schon viele Türen.

Fazit: A**** zusammen kneifen und nochmal 9 Monate Vollgas arbeiten und in deiner Freizeit lernen, danach kannst du völlig entspannt und mit einem gewissen finanziellen Polster in dein Abenteuer starten. So wirst du die Zeit im Ausland auch viel mehr genießen können (Belohnung für die Plackerei im letzten Jahr, keine Sorgen bzgl. deiner Rückkehr etc.).

Viel Erfolg!

antworten
Olsen

ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Hi, vielen vielen Dank für deine Nachricht. Das ist schon sehr konstruktiv und das hilft mir weiter. Ich schreibe dir am Besten eine PN. Da kann ich dir mein Vorhaben besser erläutern...

RandomWalk schrieb am 11.12.2019:

Olsen schrieb am 11.12.2019:

Ich weiß was ich will.
Ich möchte für ein halbes Jahr ins Ausland (unglücklich, will aus dem Job raus, englisch verbessern).
Danach möchte ich einen anderen Job annehmen der nichts mit steuern zutun hat. Kein steuern, kein wp...
Wie gesagt, TP oder advisory finde ich gut, dort dann einsteigen.

Aber 2 Harken:

  1. ich habe Angst dass ich mir die Zukunft verbaue bzw das negativ ist wenn ich kündige und ins Ausland.
  2. ich weiß nicht ob ich Chancen hätte in einen der Bereiche einzusteigen.

Wenn ich mir sicher wäre dann hätte ich schon längst gekündigt und es durchgezogen, aber dieser deutsche gesellschaftliche zwang eben ;) cv , keine Lücke, gerader weg etc.

WiWi Gast schrieb am 11.12.2019:

Vielleicht solltest du lieber in einen (guten) Coach investieren um dir darüber klar zu werden, was du eigentlich willst.

Hi Olsen,

ich habe zwar vom Steuerbereich überhaupt keine Ahnung, habe aber eine solche "Auszeit" in AUS hinter mir. Deine Beschreibungen lassen vermuten, dass du auch sowas im Sinn hast. Du kannst neben den üblichen Farmjobs übrigens auch kurzzeitige Anstellungen in normalen Jobs finden, wahrscheinlich würde das für dich mehr Sinn ergeben als Mangos zu ernten. Reich wirst du damit zwar auch nicht und spannende Aufgaben solltest du auch nicht unbedingt erwarten, aber es werden immer Leute gesucht, die für ein paar Dollar Payroll Management, Superannuation Admin und Co. machen. Bei deiner Rückkehr kannst du das dann vielleicht sogar als Orientierungsphase verkaufen, was deinen angestrebten Karrierewechsel erleichtern kann.
Sogar die Big4 bieten dort Jobs an, die du bei geeigneter Qualifikation ein paar Monate mit einem Work & Travel Visa machen kannst.

Es ist dein Leben und wenn du ins Ausland willst, dann solltest du dich tatsächlich nicht von eher überholten Normen des Personalmanagements einschränken lassen. Trotzdem würde ich dir davon abraten sofort alles hinzuschmeißen. Du hast ein Ziel vor Augen, aber wenn du es unklug angehst, endest du vielleicht wirklich wie einige der Vorposter befürchten.

Ich würde dir deswegen empfehlen vorerst in den sauren Apfel zu beißen und 12 Monate bei PwC voll zu machen. Das ist wirklich nicht besonders lang, bei deinen weiteren Karriereplänen wird es sich aber definitiv positiv bemerkbar machen. Wenn du schon nach drei Monaten kündigst sieht es nach Probezeitkündigung oder einfach nach mimimi aus. Mit einem Exit vor Augen geht die Zeit meiner Erfahrung nach schneller rum, eine halbwegs gute Vorbereitung deiner Reise wirst du ebenfalls nicht bereuen.
Die paar verbleibenden Monate könntest du gut nutzen um das erste Level vom CFA in Angriff zu nehmen. Bei zukünftigen Bewerbungen öffnet selbst ein bestandenes Level schon viele Türen.

Fazit: A**** zusammen kneifen und nochmal 9 Monate Vollgas arbeiten und in deiner Freizeit lernen, danach kannst du völlig entspannt und mit einem gewissen finanziellen Polster in dein Abenteuer starten. So wirst du die Zeit im Ausland auch viel mehr genießen können (Belohnung für die Plackerei im letzten Jahr, keine Sorgen bzgl. deiner Rückkehr etc.).

Viel Erfolg!

antworten

Artikel zu TAX

Duales Studium: Steuerlehre/Taxation in Frankfurt ab WS 2017/18 studieren

Ab dem Wintersemester 2017/18 wird an der Frankfurt University of Applied Sciences in Kooperation mit der Steuerberaterkammer Hessen der neue duale Studiengang Steuerlehre - Taxation angeboten. Das neue Bachelor-Studium in Steuerlehre bereitet gezielt auf Tätigkeiten in Unternehmen der Steuerberatungsbranche vor und soll den Weg zum Steuerberaterexamen vorbereiten. Studieninteressierte können sich ab sofort bei kooperierenden Unternehmen bewerben.

Stipendium für berufsbegleitenden MBA »International Taxation«

Screenshot der Internetseite der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum MBA International Taxation.

Für den berufsbegleitenden MBA International Taxation der Universität Freiburg ist erstmals ein Stipendium ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist für Studiengang und Stipendium läuft bis zum 1. Februar.

Teildisziplinen der BWL 5: Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

Rechnungswesen, Controlling, Marketing, Produktion, Logistik, Bankbetriebslehre, Personalwesen, Organisation, Steuerlehre, Wirtschaftsprüfung,Unternehmensführung, Operation Research

Die Serie stellt die Studienschwerpunkte des Faches Betriebswirtschaftslehre vor. Diese Woche geht es um die Betriebswirtschaftliche Steuerlehre.

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Antworten auf ausweg? Alternativen und Möglichkeiten?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 57 Beiträge

Diskussionen zu TAX

10 Kommentare

Jobwechsel Steuern?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019: Ich bin von einer BIG4 Tax in ein Länderfinanzministerium gewechselt. Allerdings als ...

Weitere Themen aus Jobwechsel & Exit