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Befristeter Vertrag- wie mit Wechselabsichten verhalten?

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WiWi Gast

Befristeter Vertrag- wie mit Wechselabsichten verhalten?

Zu meiner Situation:

Ich bin Anfang 30. Vor meiner aktuellen Stelle habe ich eine Ausbildung absolviert, anschließend ein paar Jährchen gearbeit und danach bis zum Masterabschluss studiert. Seit Oktober 2020 bin ich nun in meiner aktuellen Position tätig, die bis September 2022 befristet ist. Meinem Arbeitgeber geht es sehr gut. Wir haben einen extrem hohen Auftragseingang und können uns vor Arbeit kaum noch retten.

Bisher habe ich auch für meine Leistung nur positives Feedback erhalten. Daher rechne ich absolut damit, dass mir in den nãchsten Monaten ein unbefristeter Vertrag angeboten wird. 

Mit meiner Stelle bin ich eigentlich ziemlich zufrieden aber ich sehne mich bereits jetzt nach mehr Verantwortung. Nun erwarte ich nicht, dass ich bald eine Beförderung erhalten muss aber leider sieht es dafür auch in den nächsten Jahren nicht gut aus. Es wurden erst vor kurzem Mitarbeiter meiner Abteilung befördert und anschließend an alle kommuniziert, dass diese Struktur nun lange so bestehen bleiben soll. Klar, das heißt nicht, dass es keine neue Chancen mehr geben wird aber dann werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Kollegen bevorzugt, die schon deutlich länger im Unternehmen angestellt sind.

Sollte ich hier nun noch ein paar Jährchen bleiben ist das Risiko groß, dass ich weiterhin nicht befördert werde und es dann mit zunehmendem Alter karrieretechnisch immer schwieriger wird auch bei anderen Unternehmen eine interessante Stelle zu bekommen. Daher will ich mit großer Sicherheit nach Ende diesen Vertrages den Arbeitgeber wechseln.

Nun weiß ich nicht, wie offen ich über diese Situation mit meinem aktuellem Arbeitgeber sprechen soll, vorallem wenn sie mir einen unbefristeten Vertrag anbieten sollten- ich will eigentlich zuerst eine andere Stelle sicher in der Tasche haben bevor ich meine Wechselabsichten zum Ausdruck bringe.

Nun meine Frage:

  1. Wann wird das Thema Zeit nach Vertragsende in der Regel angesprochen?
  2. Würdet ihr in meiner Situation bei einem unbefristetem Vertragsangebot und wenn ohne neue Stelle in Aussicht diesem vorerst zusagen, gar unterschreiben?
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WiWi Gast

Befristeter Vertrag- wie mit Wechselabsichten verhalten?

Kannst ja mal ansprechen, dass du frühzeitig Klarheit möchtest und ein Gesprächstermin bezüglich deiner künftigen Perspektive einstellen. Hast ja schließlich nur noch 11 Monate Vertrag.

Ich persönlich hätte das alles noch vor Neujahr geklärt und ggf Wechseln. Weil falls du im MRZ wechselst gibt es weder beim alten noch beim neuen Arbeitgeber Weihnachtsgeld.

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WiWi Gast

Befristeter Vertrag- wie mit Wechselabsichten verhalten?

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WiWi Gast

Befristeter Vertrag- wie mit Wechselabsichten verhalten?

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Kannst ja mal ansprechen, dass du frühzeitig Klarheit möchtest und ein Gesprächstermin bezüglich deiner künftigen Perspektive einstellen. Hast ja schließlich nur noch 11 Monate Vertrag.

Ich persönlich hätte das alles noch vor Neujahr geklärt und ggf Wechseln. Weil falls du im MRZ wechselst gibt es weder beim alten noch beim neuen Arbeitgeber Weihnachtsgeld.

Es ist wirklich absolut unwahrscheinlich, dass ich in den nächsten Jahren befördert werde.

Ich behaupte nicht, dass dies in Stein gemeiselt ist aber alles sieht danach aus und entsprechend habe ich auch klare Wechselabsichten.

Daher halte ich es für sinnlos, gar kontraproduktiv, über das Thema Perspektive mit meinem AG zu sprechen. Es würde viel mehr meine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen aber an meiner Situation nichts ändern und im schlimmsten Fall bekomme ich keinen neuen Vertag.

Eine Aussicht auf einen neuen Vertrag will ich mir jedoch nicht verbauen, da ich diese Option als Notnagel behalten will solange ich keine neue Stelle sicher in der Tasche habe.

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WiWi Gast

Befristeter Vertrag- wie mit Wechselabsichten verhalten?

Du hast doch noch lange genug Zeit, etwas Besseres zu finden. Wenn das noch länger dauert und Du in eine unbefristete Anstellung wechseln kannst, bist Du ja auch nicht für immer und ewig gebunden, sondern könntest jederzeit kündigen, sobald sich was Besseres auftut. Generell wird wohl kein AG bereits ein Jahr vor Ablauf der Befristung das Thema ansprechen, es sei denn, Du bist ein echter Top Performer und man will Dich vorzeitig langfristig binden. Mach Dir keinen Kopf, zeig Topleistung, hoffe auf Entfristung und Beförderung und suche parallel bessere Optionen außerhalb für den Fall, dass es intern nicht klappt. Kein Grund, sich den Kopf zu zerbrechen, sondern das Normalste von der Welt.

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