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Ist wirklich alles so düster?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Hallo,

ich lese hier seit ein paar Tagen mit und bin etwas schockiert wie viel hier jeder plant: von der Top Uni hin zu Praktika und dem Auslandssemester.
Teilweise bekommt man das Gefühl, nur so einen super Job zu bekommen, gut Geld zu verdienen und Karriere zu machen.
Ist die Realität wirklich so oder ist man hier fokusiert auf die Crème de la Crème Jobs in der Crème de la Crème Branche?

Und wie wusstet ihr während der Abizeit, ob die Finanz-, Automobil- oder Beraterbranche das Richtige für euch ist? Denn dementsprechend muss man sich ja an einer Top-Uni bewerben.

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Ein KPMGler

Ist wirklich alles so düster?

Also, wie ja jeder hier weiß, zu uns kommen natürlich (!!!!) keine Top-Profile, weil die machen ja alle nur IB/MBB/PE/abc/..., aber tatsächlich ist die Qualität der jungen Bewerber (auf dem Papier) in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

Ich bin froh, dass ich mich heute nicht mehr auf dem Markt der Hochschulabsolventen behaupten muss...

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

@KPMGler
Ist der Beruf des Wirtschaftsprüfers eigentlich wirklich trocken? Hockt man da den ganzen Tag vor Zahlen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ein KPMGler schrieb am 06.03.2018:

Also, wie ja jeder hier weiß, zu uns kommen natürlich (!!!!) keine Top-Profile, weil die machen ja alle nur IB/MBB/PE/abc/..., aber tatsächlich ist die Qualität der jungen Bewerber (auf dem Papier) in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

Ich bin froh, dass ich mich heute nicht mehr auf dem Markt der Hochschulabsolventen behaupten muss...

Endlich mal einer von den "alten Hasen", die sowas zugeben.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

FH Bachelor 2,3
FH Master 2,0

Arbeite nach zwei Praktika bei Dax30 jetzt im Controlling eines DAX 30 Konzerns

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ich hab dem Bachelor an der FH gemacht und merke einfach, dass es verdammt schwer ist an top Praktika zu kommen. Sobald ich mal da war, wollte mich bisher keiner mehr gehen lassen. Das Problem ist also, dass man mit "schlechterem" Profil gar nicht bzw schwerer die Möglichkeit bekommt, sich zu beweisen... Werde jetzt auch den Master an einer "top" Uni machen, um dem zu entgehen. Aber klar, mit Ziel Controlling Dax 30 geht auch FH. UB oder eigentlich generell alle beratende Tätigkeiten (also zb business development etc.) wird schwer. Aber ja, nach dem Abi wusste ich das alles auch nicht, aber deshalb gibt's den Master zum Nachjustieren ;)

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Und wie wusstet ihr während der Abizeit, ob die Finanz-, Automobil- oder Beraterbranche das Richtige für euch ist? Denn dementsprechend muss man sich ja an einer Top-Uni bewerben.

Sowas kann man auch nur wissen wenn man sich selbst um diese Infos bemüht (was wohl die wenigsten Abiturienten tun) oder wenn man in einem Umfeld aufwächst in dem solche Dinge weitergegeben werden (was wohl bei einem Großteil zutrifft der sich seit Abi-Zeiten für Top-Unis, UB, finance etc. interessiert). Alle anderen informieren sich dann im Bachelor was man so nach einem Studium machen kann. Gibt ja auch hin und wieder Fälle hier die 3 Jahre BWL studieren und denen dann einfällt, dass sie gar keinen Bürojob wollen.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ja und Nein.

Ich habe sowohl einen Physik Abschluss, als auch einen in BWL.

Nachdem das hier ein WiWi-Forum ist ... : In diesem Bereich durchaus üblich. Viele Studenten. BWL ist nichts besonderes mehr. Die Unternehmen können sich die Leute aussuchen. Da spielen Praktika, Auslandssemester etc. und Top-Noten dann eine große Rolle.

In Physik ist das anders: Niedriege Absolventenzahlen und hohe Nachfrage. Die Noten interessieren meistens niemanden mehr (Wenn es nicht gerade 4.0 ist). Hauptssache man bringt Interesse für das richtige=nachgefragte Themengebiet mit. Einzig Programmierkenntnisse werden gerne noch zusätzlich gesehen. Das wars.

Weder Auslandssemester noch Praktika spielen eine wirkliche Rolle. Wobei letzteres natürlich schon von Vorteil ist. Ich kenne aber auch genug Kollegen, die weder Praktika noch sonstwas hatten und trotzdem schnell etwas fanden.

Das ist halt in jedem Fachbereich verschieden.

Mit Grüßen der BWL-Physiker

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Hallo,

ich lese hier seit ein paar Tagen mit und bin etwas schockiert wie viel hier jeder plant: von der Top Uni hin zu Praktika und dem Auslandssemester.
Teilweise bekommt man das Gefühl, nur so einen super Job zu bekommen, gut Geld zu verdienen und Karriere zu machen.
Ist die Realität wirklich so oder ist man hier fokusiert auf die Crème de la Crème Jobs in der Crème de la Crème Branche?

Und wie wusstet ihr während der Abizeit, ob die Finanz-, Automobil- oder Beraterbranche das Richtige für euch ist? Denn dementsprechend muss man sich ja an einer Top-Uni bewerben.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ist auch einfach nur logisch, dass es mehr Qualität bei den jungen Bewerber in den vergangenen Jahren gibt, da es einfach mehr mit Master/Bachelor Abschluss gibt.

Niemand macht mehr eine Lehre - obwohl er vllt. dafür qualifizierter wäre.
Jeder versucht unbedingt ABI zu machen, da sonst keine Chance.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ja, der Druck steigt und für die breite Masse wirds schwieriger. Aber es gibt genug Gegenbeispiele, wie man auch ohne Top Abschluss einen vernünftigen Job bekommen kann.

Ich hab nen BA mit 2,7 Abschluss an der TU Dresden, anschließend KMU für 2 Jahre, und seit einem Jahr bei Unilever (als Key Account). Gehalt 72k p.a.
Sicher, mit 'nem sehr guten Master, oder 3 Jahren Berufserfahrung IB oder UB würde ich deutlich mehr verdienen....aber es gibt viele Wege.

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Ein KPMGler

Ist wirklich alles so düster?

Keine Ahnung - frag einen wenn du ihn siehst.

Alles was ich mitbekomme ist aber, dass sich das Berufsbild sehr gewandelt hat.
Die ganzen "banalen" Aufgaben werden (zumindest bei uns) kostengünstig durch zentrale Shared Services Centers gemacht, die Leute vor-Ort sollen sich eigentlich auf höherwertige und komplexe Analysen und Bewertung und fachliche Einschätzungen konzentrieren.

Aber, again, alles nur HörenSagen, da ich nix mit der Prüfung zu tun habe

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

@KPMGler
Ist der Beruf des Wirtschaftsprüfers eigentlich wirklich trocken? Hockt man da den ganzen Tag vor Zahlen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Audit und komplex, come on :D

Ein KPMGler schrieb am 07.03.2018:

Keine Ahnung - frag einen wenn du ihn siehst.

Alles was ich mitbekomme ist aber, dass sich das Berufsbild sehr gewandelt hat.
Die ganzen "banalen" Aufgaben werden (zumindest bei uns) kostengünstig durch zentrale Shared Services Centers gemacht, die Leute vor-Ort sollen sich eigentlich auf höherwertige und komplexe Analysen und Bewertung und fachliche Einschätzungen konzentrieren.

Aber, again, alles nur HörenSagen, da ich nix mit der Prüfung zu tun habe

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

@KPMGler
Ist der Beruf des Wirtschaftsprüfers eigentlich wirklich trocken? Hockt man da den ganzen Tag vor Zahlen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Was soll dieser Kommentar? Hast du etwa das Wirtschaftsprüferexamen abgelegt und beschäftigst dich mit den thematisch anspruchsvollen Aufgaben, oder bist du auch nur einer von denen die lediglich ein Praktikum gemacht haben?

Natürlich ist die Arbeit anfangs sehr simpel. Man braucht wenig bis gar keine Fachkenntnisse und ist einfach eine günstige Arbeitskraft. Das bestreite ich gar nicht. Aber eine ganze Service Line mit dem Kommentar zu diskreditieren, finde ich mehr als unangebracht.

Zu mir: Ja, ich habe das WP-Examen abgelegt und fühle mich auf den Schlips getreten. Es gibt nämlich Bilanzierungsfragen, die ganz und gar nicht simpel sind.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Audit und komplex, come on :D

Ein KPMGler schrieb am 07.03.2018:

Keine Ahnung - frag einen wenn du ihn siehst.

Alles was ich mitbekomme ist aber, dass sich das Berufsbild sehr gewandelt hat.
Die ganzen "banalen" Aufgaben werden (zumindest bei uns) kostengünstig durch zentrale Shared Services Centers gemacht, die Leute vor-Ort sollen sich eigentlich auf höherwertige und komplexe Analysen und Bewertung und fachliche Einschätzungen konzentrieren.

Aber, again, alles nur HörenSagen, da ich nix mit der Prüfung zu tun habe

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

@KPMGler
Ist der Beruf des Wirtschaftsprüfers eigentlich wirklich trocken? Hockt man da den ganzen Tag vor Zahlen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Welche höherwertigen und komplexen Analysen sollen denn die neuen Prüfungsassis machen? Kann ich kaum glauben, dass die gleich mit Bewertungsmathematiken etc. anfangen....da hab ich auch anderes von KPMG gehört.
Die Prüfungsassis machen überall die gleiche Routinearbeit.

Ein KPMGler schrieb am 07.03.2018:

Keine Ahnung - frag einen wenn du ihn siehst.

Alles was ich mitbekomme ist aber, dass sich das Berufsbild sehr gewandelt hat.
Die ganzen "banalen" Aufgaben werden (zumindest bei uns) kostengünstig durch zentrale Shared Services Centers gemacht, die Leute vor-Ort sollen sich eigentlich auf höherwertige und komplexe Analysen und Bewertung und fachliche Einschätzungen konzentrieren.

Aber, again, alles nur HörenSagen, da ich nix mit der Prüfung zu tun habe

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Natürlich gibt es die, das hat auch niemand bestritten. Nichtsdestotrotz besteht der Großteil der Arbeit aus simplem Abstimmen oder Plausibilisieren, wofür man nicht mal studiert haben muss.
Auch als Manager beschäftigst du dich wenig bis kaum mit anspruchsvollen Bilanzierungsfragen, sondern es geht hauptsächlich um Koordination und darum, Prüfungssicherheit zu gewinnen ("Lieber mal noch ne Stichprobe ziehen").

Auch sonst wird das Berufsfeld doch heutzutage immer unattraktiver. Mit Prüfung lässt sich doch kaum noch Geld verdienen durch das gegenseitige Unterbieten, was die Big 4 betreiben. Und auch das WP Examen, das ja eigentlich ein echtes Qualitätssiegel darstellt, wird in den nächsten Jahren modularisiert, also im Umkehrschluss vereinfacht und die Anforderungen sinken somit nochmals an ne Branche, die jetzt überwiegend eh eher mittelmäßige Absolventen anzieht.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Was soll dieser Kommentar? Hast du etwa das Wirtschaftsprüferexamen abgelegt und beschäftigst dich mit den thematisch anspruchsvollen Aufgaben, oder bist du auch nur einer von denen die lediglich ein Praktikum gemacht haben?

Natürlich ist die Arbeit anfangs sehr simpel. Man braucht wenig bis gar keine Fachkenntnisse und ist einfach eine günstige Arbeitskraft. Das bestreite ich gar nicht. Aber eine ganze Service Line mit dem Kommentar zu diskreditieren, finde ich mehr als unangebracht.

Zu mir: Ja, ich habe das WP-Examen abgelegt und fühle mich auf den Schlips getreten. Es gibt nämlich Bilanzierungsfragen, die ganz und gar nicht simpel sind.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Audit und komplex, come on :D

Ein KPMGler schrieb am 07.03.2018:

Keine Ahnung - frag einen wenn du ihn siehst.

Alles was ich mitbekomme ist aber, dass sich das Berufsbild sehr gewandelt hat.
Die ganzen "banalen" Aufgaben werden (zumindest bei uns) kostengünstig durch zentrale Shared Services Centers gemacht, die Leute vor-Ort sollen sich eigentlich auf höherwertige und komplexe Analysen und Bewertung und fachliche Einschätzungen konzentrieren.

Aber, again, alles nur HörenSagen, da ich nix mit der Prüfung zu tun habe

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

@KPMGler
Ist der Beruf des Wirtschaftsprüfers eigentlich wirklich trocken? Hockt man da den ganzen Tag vor Zahlen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

@KPMGler

Braucht man im Advisory/Consulting bei den Big4 keinen WP-Titel (oder SB) um „hoch“ zu kommen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

@KPMGler

Braucht man im Advisory/Consulting bei den Big4 keinen WP-Titel (oder SB) um „hoch“ zu kommen?

Nein, braucht man nicht. Gibt vielleicht Sparten in denen es Sinn macht. (Bspw. TAS -> FDD)
Aber nein, man braucht keinen WP/StB-Titel um hoch zu kommen.

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Ein KPMGler

Ist wirklich alles so düster?

Hängt vom Bereichin Advisory ab.
In Valuation und general Deal Advisory, Accounting Advisory, Restructuring ist der WP schon gerne gesehen.

In den anderen Bereichen interessiert es niemanden.

Mein Bereich hat insb. 7 Partner und rund 70 Leute. Davon hat niemand irgendein Examen.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

@KPMGler

Braucht man im Advisory/Consulting bei den Big4 keinen WP-Titel (oder SB) um „hoch“ zu kommen?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Es gibt auch teilweise wirklich gute Absolventen.
Man lernt nämlich im Laufe der Zeit wirklich viel mehr als man vorher erwartet.
Je nachdem wie gut man ist, desto verantwortungsvollere Aufgaben kriegst du auch schon nach paar Monaten. Denn seien wir mal ehrlich, auch die Arbeit im IB ist teilweise stupide.
Aber ja, es gibt auch einige richtig miese Absolventen, die bei der Arbeit völlig versagen...
Ansonsten haben wir ja sowieso weniger Nachwuchs in Deutschland, da sollte die Digitalisierung ein Glücksfall sein! Sonst hätte man nämlich eine Menge Arbeitslose...

Als WP ist aber 80.000 absolutes Minimum. Wer ernsthaft als WP 65k nimmt, dem kann man aber auch alles andrehen. Kenne auch selbstständige WPs die nur im Winter ein großes Mandat haben, im Sommer machen sie komplett frei und haben dadurch "nur" ihre 80k. Aber 65k verdient jeder Senior Prüfungsassistent nach 3-4 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Das kann ich unterschreiben. Die Branche hat enormen Nachwuchsmangel. Die guten Absolventen zieht es meistens in andere Bereiche und der Rest, der dann eben übrig bleibt, schafft meistens nicht das Examen und springt vorher ab.

Ich würde mich als WP niemals unter Wert verkaufen. Gehälter ab 85.000€ mit Examen sind eher die Regel als die Ausnahme. Als Senior Manager ist man dann auch gut und gerne sechsstellig. Partner verdienen 500k.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Es gibt auch teilweise wirklich gute Absolventen.
Man lernt nämlich im Laufe der Zeit wirklich viel mehr als man vorher erwartet.
Je nachdem wie gut man ist, desto verantwortungsvollere Aufgaben kriegst du auch schon nach paar Monaten. Denn seien wir mal ehrlich, auch die Arbeit im IB ist teilweise stupide.
Aber ja, es gibt auch einige richtig miese Absolventen, die bei der Arbeit völlig versagen...
Ansonsten haben wir ja sowieso weniger Nachwuchs in Deutschland, da sollte die Digitalisierung ein Glücksfall sein! Sonst hätte man nämlich eine Menge Arbeitslose...

Als WP ist aber 80.000 absolutes Minimum. Wer ernsthaft als WP 65k nimmt, dem kann man aber auch alles andrehen. Kenne auch selbstständige WPs die nur im Winter ein großes Mandat haben, im Sommer machen sie komplett frei und haben dadurch "nur" ihre 80k. Aber 65k verdient jeder Senior Prüfungsassistent nach 3-4 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Wen wundert das? Ich hab selbst nur 3 Monate Praktikum im Bereich WP gemacht, ist nichts für mich, aber die Arbeit ist ja einfach mal sehr stumpf (zumindest häufig als Prüfungsassistent, ganz zu schweigen von Praktikant). Des Weiteren hat der Job einfach nicht so viel Zukunftspotenzial, da durch Digitalisierung enorm viel WP Arbeit wegfallen wird in Zukunft.
Zudem ist es ziemlich hart, überhaupt den Titel zu bekommen. Und selbst dann hat man ja nicht ausgelernt, sondern muss sich immer wieder die neuen Bilanzreformen aneignen.

Wie es ein StB in meiner Praktikumskanzlei diplomatisch ausgedrückt hat: "Wirtschaftsprüfer ist ein scheiß Beruf, merkst du ja selbst"

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Das kann ich unterschreiben. Die Branche hat enormen Nachwuchsmangel. Die guten Absolventen zieht es meistens in andere Bereiche und der Rest, der dann eben übrig bleibt, schafft meistens nicht das Examen und springt vorher ab.

Ich würde mich als WP niemals unter Wert verkaufen. Gehälter ab 85.000€ mit Examen sind eher die Regel als die Ausnahme. Als Senior Manager ist man dann auch gut und gerne sechsstellig. Partner verdienen 500k.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Es gibt auch teilweise wirklich gute Absolventen.
Man lernt nämlich im Laufe der Zeit wirklich viel mehr als man vorher erwartet.
Je nachdem wie gut man ist, desto verantwortungsvollere Aufgaben kriegst du auch schon nach paar Monaten. Denn seien wir mal ehrlich, auch die Arbeit im IB ist teilweise stupide.
Aber ja, es gibt auch einige richtig miese Absolventen, die bei der Arbeit völlig versagen...
Ansonsten haben wir ja sowieso weniger Nachwuchs in Deutschland, da sollte die Digitalisierung ein Glücksfall sein! Sonst hätte man nämlich eine Menge Arbeitslose...

Als WP ist aber 80.000 absolutes Minimum. Wer ernsthaft als WP 65k nimmt, dem kann man aber auch alles andrehen. Kenne auch selbstständige WPs die nur im Winter ein großes Mandat haben, im Sommer machen sie komplett frei und haben dadurch "nur" ihre 80k. Aber 65k verdient jeder Senior Prüfungsassistent nach 3-4 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Wenn man besser zahlen würde, dann würden auch andere Absolventen dort arbeiten bzw. die Guten bleiben.
Aber die Prüfungsunternehmen machen sich die Preise abartig kaputt.

Ich bin damals auch recht schnell verschwunden, ab ins AM. Deutlich mehr Geld bei deutlich besserer WLB (vor allem kein Reisen).

@Vorposter: Als Praktikant wirst du kaum einen derartigen Einblick haben um es zu beurteilen. Es kommt auch stark darauf an welche Unternehmen du prüfst. Wenn du bei PE prüfst, sind wieder völlig andere Themen relevant, besonders bewertungstechnisch.
Die Digitalisierung wird viel Arbeit in der Prüfung deutlich angenehmer machen!
Im Gegenteil hat der WP weiterhin viel Zukunftspotential, da es nunmal ein harter Weg dorthin ist und der WP IMMER gebraucht wird. Schließlich haftet der WP!
Ein Computer ist keine juristische Person die haftet für Prüfungsmängel!

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Das kann ich unterschreiben. Die Branche hat enormen Nachwuchsmangel. Die guten Absolventen zieht es meistens in andere Bereiche und der Rest, der dann eben übrig bleibt, schafft meistens nicht das Examen und springt vorher ab.

Ich würde mich als WP niemals unter Wert verkaufen. Gehälter ab 85.000€ mit Examen sind eher die Regel als die Ausnahme. Als Senior Manager ist man dann auch gut und gerne sechsstellig. Partner verdienen 500k.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ich glaube nicht, dass der Beruf auf lange Sicht wegfallen wird. Es wird sich natürlich vieles ändern. Man wird nicht mehr die Schar an Wirtschaftsprüfungsassistenten brauchen. Man wird aber immer einen unabhängigen, außenstehenden Prüfer brauchen, der die Bilanzen testiert. Selbst wenn die Prüfung vollständig von einer Maschine durchgeführt werden könnte, muss es jemanden geben, der noch einmal über das Ergebnis schaut und haftet. Zudem darf man die Kontaktpflege zum Mandanten nicht vergessen. Das sind wohl kaum Sachen, die von heute auf morgen wegfallen werden. Solange es noch Menschen sind, die Entscheidungen treffen und es Menschen sind, die Fehler machen, wird es immer einen WP brauchen.

Oder sieht das irgendwer anders?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Es wird in Zukunft weniger Wirtschaftsprüfungsgesellschaften geben. Diejenigen, die Karriere machen wollen, gehen zu den Big 4. Die Branche wird im Vergleich zu anderen Branchen unattraktiver, wenngleich die Digitalisierung das Berufsbild ändern wird und den Beruf interessanter machen wird. Die Gehälter stagnieren. Man wird jedoch immer noch überdurchschnittlich gut verdienen.

antworten
WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ein 3-Monats Praktikant urteilt über die Arbeit und die Zukunft des Berufs. Herrlich.
Ich als Senior kriege Aufgaben, in die ich mich hineinknien muss. Es geht nicht nur ums Zahlen abhaken, sondern die Prozesse dahinter zu verstehen. Ich prüfe Energieversorgungsunternehmen. Klar gibt es auch hier stumpfe Aufgaben, die vornehmlich an Praktikanten oder Anfänger gegeben werden, aber alles was danach folgt, ist gerade in dieser Branche kein stumpfes Abhaken mehr.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Wen wundert das? Ich hab selbst nur 3 Monate Praktikum im Bereich WP gemacht, ist nichts für mich, aber die Arbeit ist ja einfach mal sehr stumpf (zumindest häufig als Prüfungsassistent, ganz zu schweigen von Praktikant). Des Weiteren hat der Job einfach nicht so viel Zukunftspotenzial, da durch Digitalisierung enorm viel WP Arbeit wegfallen wird in Zukunft.
Zudem ist es ziemlich hart, überhaupt den Titel zu bekommen. Und selbst dann hat man ja nicht ausgelernt, sondern muss sich immer wieder die neuen Bilanzreformen aneignen.

Wie es ein StB in meiner Praktikumskanzlei diplomatisch ausgedrückt hat: "Wirtschaftsprüfer ist ein scheiß Beruf, merkst du ja selbst"

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Das kann ich unterschreiben. Die Branche hat enormen Nachwuchsmangel. Die guten Absolventen zieht es meistens in andere Bereiche und der Rest, der dann eben übrig bleibt, schafft meistens nicht das Examen und springt vorher ab.

Ich würde mich als WP niemals unter Wert verkaufen. Gehälter ab 85.000€ mit Examen sind eher die Regel als die Ausnahme. Als Senior Manager ist man dann auch gut und gerne sechsstellig. Partner verdienen 500k.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Es gibt auch teilweise wirklich gute Absolventen.
Man lernt nämlich im Laufe der Zeit wirklich viel mehr als man vorher erwartet.
Je nachdem wie gut man ist, desto verantwortungsvollere Aufgaben kriegst du auch schon nach paar Monaten. Denn seien wir mal ehrlich, auch die Arbeit im IB ist teilweise stupide.
Aber ja, es gibt auch einige richtig miese Absolventen, die bei der Arbeit völlig versagen...
Ansonsten haben wir ja sowieso weniger Nachwuchs in Deutschland, da sollte die Digitalisierung ein Glücksfall sein! Sonst hätte man nämlich eine Menge Arbeitslose...

Als WP ist aber 80.000 absolutes Minimum. Wer ernsthaft als WP 65k nimmt, dem kann man aber auch alles andrehen. Kenne auch selbstständige WPs die nur im Winter ein großes Mandat haben, im Sommer machen sie komplett frei und haben dadurch "nur" ihre 80k. Aber 65k verdient jeder Senior Prüfungsassistent nach 3-4 Jahren.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Es wird in Zukunft weniger Wirtschaftsprüfungsgesellschaften geben. Diejenigen, die Karriere machen wollen, gehen zu den Big 4. Die Branche wird im Vergleich zu anderen Branchen unattraktiver, wenngleich die Digitalisierung das Berufsbild ändern wird und den Beruf interessanter machen wird. Die Gehälter stagnieren. Man wird jedoch immer noch überdurchschnittlich gut verdienen.

Hab selten so viel Quark in so wenigen Sätzen gelesen.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ich verstehe ehrlich gesagt deinen Kommentar nicht. Schon jetzt lässt sich eine Marktkonsolidierung beobachten. Kleine Wirtschaftsprüfungsgesellschaften werden es immer schwerer haben, wenn sie sich nicht irgendwelchen Netzwerken anschließen. Somit hat der Poster recht, wenn er sagt, dass man am besten Karriere bei den Big 4 machen kann. Die haben nunmal die größten Mandate.

  • Die Branche wird unattraktiver, einfach aus dem Grund, dass andere Branchen viel stärker durch die Digitalisierung an Attraktivität gewinnen.
  • Gehälter stagnieren stimmt auch. Die Big 4 zahlen seit 15 Jahren immer noch die selben Gehälter.
  • Verdienst ist überdurchschnittlich. Das Jahreseinkommen eines WP-Assis liegt bereits über dem mittleren Einkommen in Deutschland.

Erkläre mir also mal, wo da irgendwas falsch dran sein soll?!

LOOL

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Es wird in Zukunft weniger Wirtschaftsprüfungsgesellschaften geben. Diejenigen, die Karriere machen wollen, gehen zu den Big 4. Die Branche wird im Vergleich zu anderen Branchen unattraktiver, wenngleich die Digitalisierung das Berufsbild ändern wird und den Beruf interessanter machen wird. Die Gehälter stagnieren. Man wird jedoch immer noch überdurchschnittlich gut verdienen.

Hab selten so viel Quark in so wenigen Sätzen gelesen.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ich denke wir dürfen grundsätzlich in den nächsten Jahren erwarten, dass viele Stellen, die früher klare Ausbildungsberufe waren, mit BWL-Studenten besetzt werden. Damit meine Industriekaufmänner usw. Das ist jetzt schon teilweise der Fall.

Da fehlen den meisten Betrieben einfach die Leute und dafür gibt es einen Überschuss an BWLern, zumal der absolute Großteil ja auch nicht dieses gute Profil, mit guten Noten, Auslandssemester und nem Praktikum hat.

antworten
WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ich denke wir dürfen grundsätzlich in den nächsten Jahren erwarten, dass viele Stellen, die früher klare Ausbildungsberufe waren, mit BWL-Studenten besetzt werden. Damit meine Industriekaufmänner usw. Das ist jetzt schon teilweise der Fall.

Da fehlen den meisten Betrieben einfach die Leute und dafür gibt es einen Überschuss an BWLern, zumal der absolute Großteil ja auch nicht dieses gute Profil, mit guten Noten, Auslandssemester und nem Praktikum hat.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ja, meine Cousine macht gerade Ausbildung bei einem großen Konzern. Die Abteilungen prügeln sich fast um die, weil überall Azubis fehlen. Das wird alles mit BWLern gefüllt.

Auch einige Freunde von mir (DH- oder PrivatFH-Studium) sind in absoluten Azubi-Jobs gelandet.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Kling alles nicht rosig, was du da aufzählst. 65.000 € für einen Berufsträger sind schon ziemlich bescheiden. :-)

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Und auch die Summe ist Unsinn.
Ich habe in meinem zweiten Berufsjahr Fix+Boni+Überstunden 55k verdient.
Aufgeteilt auf 43.000 + 7.000 + 5.000.
Audit wohlgemerkt.

Senior Manager sind All-In im sechsstelligen Bereich. Und als auch Manager wird man die 80.000 All-In schon knacken.

WiWi Gast schrieb am 08.03.2018:

Kling alles nicht rosig, was du da aufzählst. 65.000 € für einen Berufsträger sind schon ziemlich bescheiden. :-)

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Bei PwC erhält man als „Jung“-Manager im ersten Jahr 67k fix und Bonus variiert zwischen 11-23k.

WiWi Gast schrieb am 08.03.2018:

Und auch die Summe ist Unsinn.
Ich habe in meinem zweiten Berufsjahr Fix+Boni+Überstunden 55k verdient.
Aufgeteilt auf 43.000 + 7.000 + 5.000.
Audit wohlgemerkt.

Senior Manager sind All-In im sechsstelligen Bereich. Und als auch Manager wird man die 80.000 All-In schon knacken.

WiWi Gast schrieb am 08.03.2018:

Kling alles nicht rosig, was du da aufzählst. 65.000 € für einen Berufsträger sind schon ziemlich bescheiden. :-)

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Die Branche mag mittelmäßige Absolventen anziehen. Das kann ich nicht bestreiten. Die Honorare sinken ebenfalls stetig. Ich bin gespannt, wie es in 15-20 Jahren aussehen wird. Wer weiß, ob es dann überhaupt noch Prüfungsteams bestehend aus 2-3 Assistants und einem Senior geben wird, oder ob nicht vielleicht doch nur ein Assistent notwendig ist.

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

WiWi Gast schrieb am 08.03.2018:

Die Gehälter sind wirklich nicht überragend. Auf der anderen Seite hat man mit Wirtschaftsprüfertitel einen relativ sicheren Arbeitsplatz und kann Erfahrung im Führen der Mitarbeiter vorweisen. Seine 65.000€-80.000€ verdient man nach bestandenem Examen relativ sicher.

Im Traum vielleicht ...

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Ich bin Berufsträger im zweiten Jahr und habe in meinem ersten Jahr als Manager bei KPMG All-In 81.000€ gehabt.

Ich kann mich nicht beschweren.

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Kann man eigentlich annehmen, dass WPs, die vorrangig bei kapitalmarktorienterten Mandaten (IFRS) prüfen, eher besser vergütet werden (zumindest hinsichtlich des variablen Gehaltsbestandteils) als solche, die insbesondere HGB-Prüfungen machen, z.B. weil bei kapitalmarktorientierten Mandaten die Stundensätze zumindest etwas besser ausfallen? Oder besteht ein solcher Zusammenhang nicht?

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Gibt es eventuell noch weitere Erfahrungen von Berufsträgern, die hier geteilt werden möchten?

Ist für junge Berufseinsteiger ja doch sehr interessant.
Vielen Dank an die bisherigen Beitragenden!

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WiWi Gast

Ist wirklich alles so düster?

Das Forum hier wird zu 90% von zwei Gruppen dominiert:

  • Den Top-25%-Absolventen, die es anschließend geschafft haben
  • Und denen, die behaupten, es zu schaffen oder glauben, dass sie es schaffen

Deswegen dreht sich auch jedes zweite Thema um Einkommen oder Jobs, die 90% weder wollen, noch anstreben können.

Typisches Beispiel ist die Beratung: 80% der Absolventen haben davon mit Sicherheit noch nie davon gehört, wissen nicht, was da getan wird und haben daran kein Interesse. Hier im Forum wird aber so getan als streben 120% eine Tätigkeit da an und 150% kommen dort unter.

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