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Steuerberater

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WiWi Gast

Steuerberater

ich bin angehender BWL Student und finde vorallem den Bereich Steuern interessant

  1. Die Jobaussichten für Steuerberater sehen ja momentan ganz gut aus, aber wie meint ihr wird sich der Arbeitsmarkt für Steuerberater mittelfristig entwickeln (Klar kann das keiner genau wissen, nur eure Einschätzung)

  2. Was haltet ihr vom Schwerpunkt Steuerrecht?

  3. Gilt Steuerrecht als schwer oder eher einfach?

vielen Dank im vorraus

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

steuern = schwäre kooost

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Auf jeden Fall. Viel Auswendiglernerei. Das wär echt zu hart für mich vom Aufwand her.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Schon an der Uni ist der Schwerpunkt Steuern relativ schwer, aber das ist noch nichts gegen das Berufsexamen. Zwar nicht so schwer wie das WP-Examen, sorgt es trotzdem dafür, dass der Zugang zum Beruf des Steuerberaters einer der schwersten in Deutschland ist.

Wenn dir diese Richtung gefällt, dann nur zu. Du bist als Steuerberater sehr gut qualifiziert. Solange das Examen nicht einfacher wird, dann herrscht auf dem Markt eine Knappheit, welche zu hohen Gehältern und kaum vorhandener Arbeitslosigkeit führen. Und für eine Änderung sehe ich keinen Grund.

Mitunter solltest du dir aber auch mal den Bereich Wirtschaftsprüfung zu Gemüte führen. Viele WPs sind gleichzeitig StB.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Du kannst Dich drauf einstellen, immer auf dem neuesten Stand des Steuerrechts zu sein. Kommst Du aus dem Urlaub wieder, haben sich 20.000 Sachen geändert. Nee also, das ist echt übel. Wenn Du jung bist machts Dir vielleicht noch Spaß, aber im Alter sich permanent weiterzubilden ist Frust pur. Kenne 2 Steuerberater, die sind nur am fluchen.
Also das musst Du Dir gut überlegen? Und hoffentlich gibts in ein paar Jahren nicht wirklich die Steuererklärung auf dem Bierdeckel. ;-)

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

steuern gehört zu den schwierigsten bereichen der bwl. nach dem studium kannst du nach gewisser berufserfahrung deinen steuerberaterschein machen. hohe durchfallquote, da sehr sehr schwer.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Hi,
also ich befinde mich im Schwerpunkt Steuern... Wenn du ein Studium mit wenig Arbeitsaufwand suchst, dann solltest du keinesfalls Steuern nehmen. Die berufschancen sehen auch langfristig gut aus. Nur du musst dir im Klaren sein, dass du zwingend das Examen ablegen musst, denn sonst kannst du in der Wirtschafts Gehaltsmäßig nicht viel werden.

Ich persönlich halte viel vom Schwerpunk, ABER es ist enorm viel Arbeit und man muss sich auch oft durch Themengebiete kämpfen, die einfach nur pervers sind und man keinen Bock drauf hat.

Steuerrecht gilt als SCHWER!!! Dies zeigt auch die Durchfallqoute bei den Klausuren - echt heftig. Und es sind gute Leute dabei!

Das Wissen was ein heutiger Steuerberater mitsich bringen muss, um eine gute Beratung zu vollziehen ist sehr umfangreich. Nicht nur dt. Steuergesetze, Richtlinien und Erlasse sowie aktuelle Gerichtsentscheidungen sollte der StB kennen, sonder darüber hinaus auch meist internatione Bezüge (IFRS, intern. Steuerrecht, Umsatzst. usw.) und betriebswirtschaftl. Kenntnisse. Der StB wird umfangreicher, so empfinde ich es. Er wird zum ersten Ansprechpartner aller Probleme (Geschäftsführung) im Betrieb.

Ansonsten höre dir doch mal einige Steuervorlesungen an. Vieles ist interessant (AO, Est, IFRS) aber manches ist auch echt hart... :)

Letztlich festzuhalten bleibt noch, dass der StB auch ein Berufsstand ist, dem es nicht schlecht geht... Wenn man es erstmal geschafft hat!!!

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WiWi Gast

Achtung!

leider scheitern sehr viele akademiker endgültig beim examen, was ein für einen akademiker unwürdiges dasein zur folge haben kann.
denn als angestellter bei einem kleinen stb-büro ohne titel sind gehälter über 50k nicht drinnen. unternehmen und big4 wollen dauerhaft auch nur examinierte stbs.
also überlegt euch diesen schwerpunkt echt gut.
was die zukunft bringt weis keiner , aber im ausland gibt es teilweise den beruf des steuerberaters als solchen nicht. was die eu mit sich bringt wird daher in den nächsten 2 jahrzehnten sehr spannend.

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WiWi Gast

Re: Achtung!

Viele WP sind deswegen StB, weil es das WP Examen erleichtert, vorher das StB Examen gemacht zu haben.

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WiWi Gast

Re: Achtung!

Mal ne Frage: Ich bin Steuerfachangestellter mit 7 jahren Berufserfahrung. Bin in einer kanzlei tätig und sozusagen die rechte Hand meines Arbeitgebers. Mein Abschluss in der Berusausbildung ist recht gut gewesen! Aber in der Praxis eine harte Arbeit.

Um auf den Punkt zu kommen: Was würde ich als Buchhalter in einem mittelständischen Unternehen verdienen?

Und was würde ich in einer gösseren Steuerberaterkanzlei als angestellter Steuerberater verdienen? Liegt momentan auch noch zu entscheidung bei nmir, ob ich in dem Beruf weitermache! Meine Region ist Süddeutschland, ganz unten in Baden-Würtemberg!

Schwerpunkte sind Existenzgründer, Unternehmenssanierungen, Lohnsteuerrecht, Umsatzeteuer, Fähigkeit zur Erstelleung kompletter Bilanz eines grösseren Unternehmen ist vorhanden, wurde schon etliche male in der Praxis absolviert von mir. Also Fachwissen liegt vor, würde sagen sehr gutes.

Geht nur mal um die Gehaltsaussichten. Habe jetzt ca. 42.000 Euro/Jahreseinkommen. Berusfsanfänger haben bei uns so 15600 Euro/Jahr, haben so 6 Monate Berufserfahrung wenn sie zu uns kommen. Denke es ist einfach an der zeit für mich, mal zu wechseln und mal was neues kennen zu lernen!

Danke schon mal im Voraus!

D.

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WiWi Gast

Beruf Steuerberater

Der Beruf des Steuerberaters ist alles andere als langweilig. Mit etwas Aufopferungsbereitschaft ist auch die Prüfung zu schaffen. Sicherlich kann man darüber geteilter Meinung sein, ob diese zu schaffen oder nicht sei. Tatsache ist, dass alles machbar ist, wenn man bereit ist Opfer zu bringen.

Wenn nur der zu erwartende Verdienst Anreiz zur Prüfung ist, dann würde ich mich in einem anderen Beruf umsehen, da die Vorbereitungszeit kein Zuckerschlecken ist und man der Verzweiflung näher ist als man es gerne hätte. Das Bestehen allein einer solchen Prüfung ist noch keine Garantie für ein Gehalt jenseits der 80.000,00 EUR/Grenze. Eines muss auch ganz klar gesagt werden: Um in den genuss eines solchen Einkommens zu gelangen ist LEISTUNG ein muss.

Also: Die Dinge sind nicht wie sie sind, sondern das was man daraus macht...............

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

Wem der Bereich Steuern liegt, sollte diesen wählen. Als junger Student wollte ich im Hauptstudium Marketing & Personalwesen studieren. Ich merkte jedoch, dass mir dieser Bereich gar nicht lag, jedoch das Lernen der Materie Steuern gar nicht schwer viel, so dass ich dann im Hauptstudium den Schwerpunkt Steuern/ReWe wählte. Ich habe diesen Schritt nie bereut, insbesondere da ich im Gegensatz zu meinen Marketingstudienkollegen kein Problem hatte im Anschluss des Studiums einen Job zu finden.

Das Steuerberaterexamen ist wirklich schwer, jedoch jeder Erfolg ist von Schweiss gekrönt. Meine Studienkollegen die es z.B. im Bereich Marketing oder Vetrieb zu Erfolg gebracht hatten, mussten zwar keine schweren Prüfungen wie die StB-Prüfung ablegen, aber die Arbeitszeiten von denen sind sehr hart. Samstags arbeiten sie generell und häufig sind sie auch am Sonntag auf Reisen.

Ich arbeite nun als Tax Manager bei einem großen Konzern und wenn ich mein Gehalt durch meine Arbeitszeit teile und dies dann mit dem meiner Studienkollegen vergleiche, bereue ich es auf keinen Fall mich auf den Bereich Steuern festgelegt zu haben.

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

hallo!!!
kennt jemand uni's oder fh's (außer münster, osnabrück, calw, pforzheim, fh fresenius oder die business school mannheim) die einen spez. master für den bereich tax oder steuerwesen/recht anbieten oder vorhaben einen anzubieten???
für eure hilfe schon mal ein großes DANKE SCHÖN!!!

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

Ein Master ist absolut nicht notwendig, auch wenn dir diese Hochschulen das gerne weißmachen wollen. (Wollen ja schließlich dein Geld.)

Ab in die Praxis und so schnell wie möglich das StB-Examen schreiben!

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

sehe ich anders.
erstmal ist der beruf des steuerberaters ein sehr theoretischer.
ein wissenschaftliches ma studium schadet daher sicher nicht, da man ernstens sehr viel wichtige theorie mitbekommt und zweitens auch vertieft wissenschaftlich arbeiten lernt (stbs müssen sich später auch selbst in sehr komplexe neue fragestellungen einarbeiten).

aber vorallem zählt der titel in einem beratungsberuf sehr, wo qualität durch den kunden nicht objektiv gemessen werden kann.
von wem würdet ihr als laie euch beraten lassen? vom dr. rer pol, dem msc oder lieber von einem baler?

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

Würde ich nicht so sehen. Ein Master an einer renommierten Uni in dem Bereich (Münster oder Mannheim) bringt schon sehr viel. Klar ist das Steuerberaterexamen wichtig, aber gerad bei Selbstständigkeit oder Karrieremöglichkeiten danach bringt dieser Master sehr viel, gerade für Führungpositionen. Außerdem ermöglicht er den Doktor, der auch nicht gerade unwichtig ist.

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

Achso, ihr geht von einem Bachelor aus? Dann ist es unter Umständen sinnvoll. Was nur völliger Schwachsinn wäre, ist eben ein spezialisierter Master nach einem Diplom.

Das höchste Renommee, mit Abstand hat selbstverständlich der Promovierte. Wenn du aber z.B. bei den Big4 arbeitest, dann ist es wichtiger, ob du Partner, Manager oder Assis bist und weniger wichtiger, ob du Bachelor, Diplomer oder Promovierter bist. Und eine bestande Examensklausur in jungen Jahren, vllt. mit 26-27, katapultiert dich direkt auf den Partnertrack ;).

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Bin seit fast 20 Jahren selbständiger Steuerberater und hab in dieser Zeit nie Langeweile gehabt. Ist ein interessanter und vielseitiger Beruf. Die ständigen Änderungen im Steuerrecht je nach der politischen Lage sind eine Belastung, man sich ständig Fortbildungen besuchen muß und die Mandanten auch zunehmend kritischer werden, insbesondere, was die Kosten der Arbeit (also die Einnahmen des Steuerberaters) angeht - auf der anderen Seite sichert der ständige Wechsel der Vorschriften einen sicheren Job. Aus meiner Sicht: leicht verdientes Geld ist es nicht, aber man hat immer was zu tun.

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

Ein bestandener Steuerberater ist meines Erachtens doch um Einiges höher zu bewerten als eine Promotion, die sich über viele Jahre hingezogen haben kann. Mit bestandenen Steuerberaterexamen zeigt man, dass man auch in einer extremen Stresssituation (3 mal sechsstündige hammerharte Prüfungen unter extremen Zeitdruck) in der Lage ist, sehr diversifizierte und hochkomplexe Aufgabenstellungen zu bewerkstelligen. In der mündlichen Prüfung (wenn man die schriftliche geschafft hat), wird von einem dann wiederum die Fähigkeit verlangt, blitzschnell auf die verschiedensten Problemstellungen zu reagieren (die aus allen möglichen Bereichen stammen können, z.B. auch aus Recht oder BWL/VWL, Berufsrecht, Europrecht, Zollrecht etc...). Schlagfertigkeit und schnelles Denken sind hier neben Fachwissen das A und O.

Wer diese hohe intellektuelle Anforderung besteht, der kann meines Erachtens auch alles andere, z.B. Promotion. Es gibt übrigens viele Promovierte, die sich am Steuerberater versuchen und dennoch scheitern. Und noch etwas: ein "Stb" ist eben ein Berufsträger, ein Promovierter ist das trotz Doktortitel nicht.

Und ich denke nicht, dass prozentuell gesehen an einer Promotion so viele scheitern wie am Steuerberater.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Ich empfinde die Steuerklausuren an der Uni eher als einfach. Denn man darf die Gesetze und Richtlinien benutzen und auch der Matheanteil hält sich in Grenzen. In Fächern wie Unternehmensführung muss man wesentlich mehr auswendig lernen und kann nicht auf mitgebrachte Texte zurückgreifen.

Dass die Berufsaussichten direkt nach dem Studium gut sind, dürfte klar sein. Denn die größeren Beratungsunternehmen sind pyramidenförmig aufgebaut und stellen daher jedes Jahr viele Einsteiger ein. Das auf den ersten Blick trocken anmutende Thema "Steuern" und das Pflicht-Examen nach 2-3 Jahren sorgen dafür, dass auch das Angebot an Einsteigern nicht so groß ausfällt.

Wie sieht es aber einige Jahre nach dem Examen aus? Sind die Berufsaussichten dann immer noch so gut? Die allermeisten fliegen nach spätestens 5 Jahren bei den großen Beratungsunternehmen wieder raus. Eine Bekannte von mir hat einen Mann als Jung-Steuerberater und die meint, dass die Zeiten, in denen man sich als Steuerberater selbständig machen konnte, vorbei sind. Was erwartet einem dann? Unsichere Beschäftigungsverhältnisse, riesiger Weiterbildungsaufwand und Import-/Export-Ramschläden als Mandanten?

Ich würde gerne mal eure Erfahrungen lesen!

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Also. ich, gelernter Steuerfachgehilfe, Rechtsanwalt, Fachanwalt und jetzt auch noch Steuerberater habe nie verstanden, wieso sich Wiwi-studenten befähigt glauben, diesen Weg einzuschlagen. Denn es handelt sich um Steuer-........recht. Also Recht, Dreisatz langt völlig: das einzige, was man können muss ist Buchf. und Bilanzen, und das lernt man eh nur in der Praxis. Die Durchfallquoten bei der Prüfung sind auch deswegen so exorbitant hoch, weil die schneidigen BWl reiheweise durchkippen, die können nicht im geringsten abstrakt denken und lernen halt alles auswendig, das funktionert aber nur, wenn das dann genau dran kommt. Außerdem ohne fundierte Kenntnisse im Zivilrecht/Gesellschaftrecht, und zwar gerade in der Bilanzlausur fällt man durch.

Außerdem man ist nur ein ernst zunehmender Steuerberater, wenn man auch Anwalt ist. Punkt. Nochmals, es heißt Steueurecht, nicht Steuerdipelquatsch. Letztere (Anwälte) sind ohnehin auch ohne Steuberaterex., und das aus gutem Grund zur Steuerberatung befugt.
Ob der Berufsweg zu empfehlenswert ist???; ein ganz klares Nein. das eigentliche Problem ist nämlich, dass man immer jemanden braucht, der irgendetwas unternimmt, das gilt auch für den Anwaltsberuf. Nur dann hat man etwas zu tun. Außerdem wird sich über kurz oder lang kein Staat der Welt solch ein krankes Steuersystem volkswirtschaftlich leisten können ( ich komme frisch examiniert aus dem Ex. - ich weiß, wovon ich rede ). Nein, folgendes: BWL braucht niemand auf diesem Globus, Wirtschafstprüfer ohnehin nicht, auch dank der um 20 % erhöhten Bilmoggrenzen (Prüfungspflicht für Kapgesellschaften)

also sofort irgendwas technisches oder mediz.wissentschaftlich studieren, dann kann man auch ins AUsland; versuch das mal als STB.

gruß Ho.....

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Ich bin der vom 6.3.10

Ich gebe dir in dem Punkt Recht, dass ein Steuerberater mit BWL-Hintergrund gegenüber einem Steuerberater mit juristschem Hintergrund in Fällen, wo Mandanten vor Finanzgerichten vertreten werden sollen und wo es um verzwickte rechtliche Fragen geht, klar unterlegen ist. Man muss aber auch unerstreichen, dass der "juristische Steuerberater" genauso Schwachstellen hat, nächlich dort wo der Mandant finanziell und betriebswirtschaftlich beraten werden soll. Und ich denke, letztere Mandate kommen viel häufiger vor als erstere. Im Ausland (ich glaube sogar in der Schweiz und in Österreich) trennt man in zwei Berufe: Nämlich die des Buchhalters (ist im Ausland wohl auch angesehener als in D) und die des Steueranwalts. Dies ist im Ausland Imo sinnvoller geregelt als in Deutschland.

Ein Problem, das ich mit der Steuerberatung sehe, ist, dass man wirklich lukrative Mandate nicht durch "Laufkundschaft" bekommen kann. Wer wirklich viel Geld hat oder ein größeres Unternehmen, der lässt sich einen Steuerberater empfehlen. Das heißt, man muss immer jemanden kennen, der wieder jemanden kennt, der einem dann empfielt. Für Anfänger ist es unheimlich schwer, von Null auf einen Mandantenstamm aufzubauen. Zumal die Zahl der Leute mit Steuerberaterexamen immer weiter ansteigt und die Nachfrage nach Steuerberatung nicht im selben Maße zunimmt.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

oki, ich weiß zwar nicht wo du studierst(der vom 06.03.2010), bzw auf welchem Niveau bei euch die Klausuren gestellt werden. ich weiß nur bei uns an der FH Worms werden die klausuren auf Steuerberaterniveau gestellt(zumindest bei einigen Professoren), wir haben dann zwar pro klausur 1Stunde mehr zeit als im Steuerberaterexamen, dennoch ist das kein Zuckerschlecken. Wenn ich überlege wieviele Tausend stunden ich mittlerweile nur fürs Studium gelernt habe(bin grad im 6. Semester Diplom-Studiengang)
Aber es macht einfach auch Spaß das Wissen sich anzueignen, dabei fallen dann einem Fehler auf die der eigene Chef früher eigentlich gemacht hat.... Wer mit dem gedanken spielt den steuerberater zu machen, der sollte net über den Erfahrungsweg gehen, sondern über den schulischen weg.

Vorteile sind dabei ganz klar, man kommt nicht aus dem lernen raus, das meiste wissen bleibt auch noch 2Jahre bestehen(die man nach dem Studium benötigt um das Examen zu schreiben), bzw man lernt das dann relativ schnell. Währenddessen man in der Praxis seinen Trott macht, und dann versucht in seinem Lernen auch Bezug auf die Praxis zu nehmen, und dann Fehler die in der Praxis gemacht werden(und vom Finanzamt) toleriert werden in seinem Examen einbaut.
wobei in den letzten Jahren musste ich feststellen, dass doch sehr sehr viele Examensschreiblinge den Titel "Steuerberater" führen dürfen, wobei aber auch zu sagen ist, der durchschnitts Steuerberater ist im Moment bei 50-60Jahre, sprich 5-10Jahre dann möchte der Steuerberater in Rente. Und die paar jährchen braucht er eben um seinen Nachfolger einzuarbeiten....

Lounge Gast schrieb:

ich bin angehender BWL Student und finde vorallem den Bereich
Steuern interessant

  1. Die Jobaussichten für Steuerberater sehen ja momentan ganz
    gut aus, aber wie meint ihr wird sich der Arbeitsmarkt für
    Steuerberater mittelfristig entwickeln (Klar kann das keiner
    genau wissen, nur eure Einschätzung)

  2. Was haltet ihr vom Schwerpunkt Steuerrecht?

  3. Gilt Steuerrecht als schwer oder eher einfach?

vielen Dank im vorraus

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Der Vergleich von Doktortitel und Berufstitel hinkt. Es handelt sich dabei um so grundverschiedene Dinge, dass der Vergleich des Schwierigkeitsgrades geradezu kindisch anmutet; fast so, als würde man ernsthaft darüber streiten, ob es eine größere Leistung ist, Fußballweltmeister zu werden oder den Friedensnobelpreis verliehen zu bekommen. Die Erlangung der Doktorwürde ist eine wissenschaftliche Qualifikation und die Berufsexamina eine berufsbezogene. Dabei hilft das eine für das andere geradezu nichts. Ein promovierter Anwärter auf den WP Titel wird im Durchschnitt ebenso oft an dem Examen scheitern, wie ein nicht promovierter Examenskandidat. Auch der vereidigte WP wird es mit der Promotion, a priori, nicht leichter haben als ein frisch von der Uni kommender Diplomand. Schließlich ist ein Wimbledonsieg auch keine Garantie für das gelbe Trikot bei der Tour de France.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Also so einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr lesen dürfen.
Nach dem ersten Absatz wollte ich noch hoch motiviert "Paroli" bieten, erkannte jedoch nach dem zweiten Absatz (mit "Schmuntzeln") die Frustration des Schreibers. Der schlecht examinierte RA lässt Dampf ab gegenüber dem StB/WP, der in jedem Falle berufstechnisch besser ausgebildet, als auch besser gestellt ist. Da u.a. betriebswirtschaftliche Vorgänge die Grundlage der Besteuerung bilden, ist der BWL'er bestens befähigt diesen Beruf auszuüben. Der mathematisch anspruchsvolle Part des BWL-Studiums findet sich in der Tat nicht in der Steuerberatung wieder, sondern ergänzd diesen nur.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

" ich weiß nur bei uns an der FH Worms werden die klausuren auf Steuerberaterniveau gestellt(zumindest bei einigen Professoren)"

so wirds sein :)

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

FH Worms, soso....

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Das mit dem "besser ausgebildet" (Eintrag vom 02.11.) ... naja ... also nach dem StB habe ich da meine Zweifel. Die Prüfung ist leider (nicht mehr?) darauf angelegt, Wissen zu vermitteln. In den Vorbereitungskursen lernt man immer wieder in Klausuren auftauchende Probleme zu erkennen und dann in der Klausur die auswendig gelernte Lösung runterzuspulen. Es geht leider nicht um´s Verständnis der Materie, sondern um´s Bestehen der Klausuren. Ich will nicht sagen, dass das auch ein dressierter Affe kann. Dem kommt´s aber irgendwie schon nahe. Ich habe erst gedacht, man lernt wirklich was. Das ist aber angesichts der Stoffmenge unmöglich. Und ich bin froh, auf den Rat des Dozenten gehört zu haben, dass man nur für die Klausuren lernt. Und da werden die Leute leider viel zu häufig über die Zeit, nicht über das Wissen und Verständnis rausgeprüft...

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Mal eine Frage an die examierten Steuerberater: Ich mache zurzeit (bin noch Student) Kampfsport und würde diesen gerne abends nach der Arbeit als Steuerberater später fortführen. Ist sowas denn noch möglich oder kann man bei den Arbeitszeiten jegliches Hobby nebenher vergessen?

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

ja, für ein hobby hast du dann absolut keine zeit mehr! ich würd es lassen!!

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Betriebwirtschaftliche Vorgänge sind die Grundlage, absolut richtig; aber diese werden unter Normen subsumiert. Und dieser Subsumtions- und Auslegevorgang ist der entscheidende Punkt.
Diese Arbeitstechnik lernt man nun aml in einem betriebswirtschaftlichen Studium nicht.
Wenn man sich mal die Kommentierungen in den wirklich renommierten KStG/AStG/DBA - Kommentaren anschaut, werden diese zu einem sehr hohen Anteil -wenn auch nicht ausschließlich- von RAe/FA f. Steuerrecht oder RA/StB kommentiert.
Ganz klar hat der Betriebswirt den Vorteil auf seiner Seite, wenn es um bilanzielle Vorgänge geht, aber wenn es um die steuerrechtliche Subsumtion von Sachverhalten geht, sind die juristisch ausgebildeten RAe/StB meistens besser.

Da u.a.
betriebswirtschaftliche Vorgänge die Grundlage der
Besteuerung bilden, ist der BWL'er bestens befähigt
diesen Beruf auszuüben.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Das stimmt schon. Nur gehen die Mandanten ja nicht zum Spaß oder weil ihnen eine Klage anhaftet zum Steuerberater, sondern weil sie Unternehmer sind und eine Beratung brauchen, wie sie als Unternehmer mit dem deutschen Steuerrecht am besten umgehen können. Und ob da ein Rechtsanwalt mehr Verständnis für deren Probleme mitbringt, bezweifle ich.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Ja und nein.
M.E. ist da zwischen den "Arten" der Mandanten zu unterscheiden. Kleinere und kleinere mittelständische Unternehmen (ohne das in irgend einer Weise werten zu wollen) wollen von einem StB steuerliche und zugleich auch kfm. Beratung.
Hier ist ein StB mit betriebwirtschaftlichem Hintergund eindeutig besser, gar kein Zweifel.
Größere mittelst. Unternehmen decken aber die laufende steuerliche Beratung (Compliance, Erstellung von Steuererklärungen usw.) nicht immer, aber sehr häufig mit eigenen Leuten ab (häufig ehem. Big4 Leute) und fragen (nur) bei StB-Gesellschaften an, um einzelne Projekte (Umstrukturierungen, schwierige Fragen zur USt, DBA/AStG-Fragen) an diese auszulagern, häufiger in Form von "second opinions".
Hier sind aus meiner Sicht -jedenfalls grundsätzlich- RAe mit StB-Examen besser geeignet, da sie vertiefte gesellschaftsrechtliche/zivilrechtliche Kenntnisse mitbringen und in gutachterlicher Arbeit einfach genauer sind und die Rechtsprechung besser analysieren können.

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

wie kommt es eigentlich, dass Juristen immer glauben, sie wären was besseres?
Und dann noch auf so ne überhebliche Art und Weise hier kommentieren....

Beeinflußt das Studium der Gesetzestexte bestimmte Gehirnareale, die dieses Verhalten beeinflussen?

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Vor allem sind 95% der Steuerberater studierte Wiwis und nicht Juristen.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Juristen machen sich gerne wichtig, da sie - wenn sie kein Prädikatsexamen ablegen - eh nur überflüssig sind...

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

auswendig lernen? du hast mit steuern nichts am hut was? es gibt doch gesetze richtlinien und erlasse..da steht alles drin mein freund...wenn du damit umgehen kannst brauchst du nichts "AUSWENDIG" lernen...SCHWACHSINN!

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Mit wieviel steigt man denn als Assistent ein und wieviel kann man denn nach bestandenem Examen verlangen?

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

find ich auch ne interessante frage, hab demnaechst ein vg in frankfurt waere schoen nicht ganz ratlo darzustehen... ich weiss, die frage wurde schon mehrere male beantwortet, aber teilweise sind die beitraege schon aelter oder divergieren doch sehr...
also, dankeschoen :)

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

Vor allem verdienen laut dem Forum ganz gerne Berufsanfänger über 4000? brutto im Monat... Hat jemand mal realistische Zahlen, am besten aus eigener Erfahrung?

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WiWi Gast

Re: Beruf Steuerberater

Naja, also wir haben bei uns (Big4,Tax, FFM) sowohl Betriebswirte als auch Juristen bei uns, und zwar vom Anfänger bis zum Partner.

Keine Ahnung wer das geschrieben hat, aber Leute, die denken, dass sie etwas besseres sind , gibt es immer und das unabhängig vom vorherigen Studium.
Ich bin selbst BWL`er (Uni Bonn) und bin damit absolut zufrieden, kenne aber aber genauso auch so Menge ehemaliger Studienkollegen, die sich für unglaublich clever halten und ziemliche Nulpen im steuerlichen Bereich sind. Sicher gibt es auch ne Menge Juristen , die im steuerlichen Bereich keine Ahnung haben; genauso haben wir aber auch zwei Juristen als Tax-Partner bei uns in der SL, die alles andere als Nulpen sind.
Wenn ich manchmal bei internen Veranstaltungen deren Vorträge höre .... naja, da wäre ich mit solchen Pauschalurteilen sehr vorsichtig ... die sind fachlich absolut spitze und veröffentlichen regelmäßig in bekannten Zeitschriften (DStR, IStR).

Wenn man direkt von der Uni kommt, ist man da meistens noch etwas euphorischer den eigenen Studiengang zu loben, ganz gleich was man studiert hat. Nach einiger Zeit sieht man dann aber meistens, dass die Hoschschul-Vorbildung recht schnell in den Hintergrund tritt und sich erst dann zeigt wer wirklich "etwas drauf hat".

Lounge Gast schrieb:

wie kommt es eigentlich, dass Juristen immer glauben, sie
wären was besseres?
Und dann noch auf so ne überhebliche Art und Weise hier
kommentieren....

Beeinflußt das Studium der Gesetzestexte bestimmte
Gehirnareale, die dieses Verhalten beeinflussen?

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Ich übe meinen Job sehr gerne aus. Bin als Steuerberaterin angestellt. Was für mich aber immer wieder frustrierend ist, ist dass Überstunden und Samstagsarbeit erwünscht sind. Eine 60 Stunde Woche hatte ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber. Für die Gesundheit und die sozialen Verbindungen finde ich es sehr wichtig mein WE zu haben. Ich habe im Vergleich zu meinem vorherigen Job auf.6.000 Euro brutto/Jahr und 2 Tage Urlaub verzichtet. Dafür kann ich wohl erwarten, dass mein WE frei ist, denn Großverdiener bin ich somit also nicht. Mein Gehalt liegt mit 37 Jahren bei 55.000 Euro. Da sollten 40 Stunden/Woche und die ein oder andere Überstunde wohl genügen. Manchmal finde ich sollte sich unsere Gesellschaft mal Gedanken machen wie das weitergehen soll,denn mit der Erwartungshaltung der Chefs werden viele Mitarbeiter krank. Das zeigt die Statistik. Ich engagiere mich gerne für unsere Mandate, mag meinen Job, bin gut qualifiziert. Aber ich möchte gesujd bleiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Die Beschwerde ist da sicher berechtigt. Nicht falsch verstehen, aber 55k für ein Stb mit scheinbar mehreren Jahren Berufserfahrung ist nicht nicht gerade übermäßig. Sicher kommt es auch immer massiv auf den Standort und die Klientel an, aber für das Gehalt würde ich auch nicht mehr als 40 Std. /Woche machen.

Lounge Gast schrieb:

Ich übe meinen Job sehr gerne aus. Bin als Steuerberaterin
angestellt. Was für mich aber immer wieder frustrierend ist,
ist dass Überstunden und Samstagsarbeit erwünscht sind. Eine
60 Stunde Woche hatte ich bei meinem vorherigen Arbeitgeber.
Für die Gesundheit und die sozialen Verbindungen finde ich es
sehr wichtig mein WE zu haben. Ich habe im Vergleich zu
meinem vorherigen Job auf.6.000 Euro brutto/Jahr und 2 Tage
Urlaub verzichtet. Dafür kann ich wohl erwarten, dass mein WE
frei ist, denn Großverdiener bin ich somit also nicht. Mein
Gehalt liegt mit 37 Jahren bei 55.000 Euro. Da sollten 40
Stunden/Woche und die ein oder andere Überstunde wohl
genügen. Manchmal finde ich sollte sich unsere Gesellschaft
mal Gedanken machen wie das weitergehen soll,denn mit der
Erwartungshaltung der Chefs werden viele Mitarbeiter krank.
Das zeigt die Statistik. Ich engagiere mich gerne für unsere
Mandate, mag meinen Job, bin gut qualifiziert. Aber ich
möchte gesujd bleiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Die Jobaussichten für Steuerberater werden wohl nie schlecht sein.
Andererseits würde ich sie auch nicht als rosig bezeichnen.

Die Lebensqualität im privaten Bereich ist jedoch mangelhaft.
Mir war nicht klar, welche Macht die Arbeitgeber selbst gegenüber Personen in diesem schwierigen und daher nicht so stark frequentierten Bereich haben. Das resultierrt dann tatsächlich in Arbeitsbedingungen, die krank machen können.

Mich jedenfalls hat es krank gemacht und ich verfluche den Tag, an dem ich mich für diesen Bereich entschieden habe.

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WiWi Gast

Re: Steuerberater

In Gießen gibt es Steuerberater, die arbeiten 40h/Woche. Glaube nicht, dass die am Hungertuch nagen und erst recht nicht, dass die kein Privatleben haben. Steuerberater ist NICHT gleich Steuerberater. Die einen schuften wie bekloppt (z.B. in M&A Tax bei den Big 4) und andere haben eine 40h-Woche. Das kann man so nicht verallgemeinern.

antworten
WiWi Gast

Steuerberater - Lerngemeinschaft

Dear all,
ich suche eine Lerngemeinschaft in Ffm. Ich selbst belege seit 3 Monaten den Fernkurs Haas. Ich würde mich gerne mit jemanden austauschen, der auch diesen einsamen Weg gewählt hat.
Gruß

Beim Interesse bitte um Antwort an die E-Mail Adresse: bbd@gmx.net

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Klingt banal, wird aber von vielen übersehen. Nur weil 2 Personen, die identische Berufsbezeichnung auf ihrer Visitenkarte stehen haben, bedeutet das nicht, dass ihr Arbeistumfeld identisch ist. Zwischen StB und StB gibt es häufig sehr große Unterschiede , so wie bei allen freien Berufen (RA,WP, selbst. Mediziner usw.)

Lounge Gast schrieb:

Steuerberater ist
NICHT gleich Steuerberater. Die einen schuften wie bekloppt
(z.B. in M&A Tax bei den Big 4) und andere haben eine
40h-Woche. Das kann man so nicht verallgemeinern.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Lerngemeinschaft für 2014 in München gesucht?

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberater

Wahre Aussage.

Wie bei allen "freien Berufen" (WP,StB,RAe, Mediziner usw.) gibt es da riesige Unterschiede, die nichts mit beserr oder schlechter zu tun haben, aber sich stark unterscheiden.

Der eine wird ("Extrembsp. A") ESt-Erklärungen für die Nachbarn und Bäcker-Metzger-Wirte aus dem Ortsteil machen, dafür ein recht ruhiges und planbares Leben bei einem durschnittlichen Gehalt haben; der andere ("Extrembsp. B) wird steuerliche Due Dilligence für PE-Buden machen, sehr viel Stress & Druck haben und ein hohes Gehalt erhalten. Die Masse ist irgendwo dazwischen.

" Steuerberater ist NICHT gleich Steuerberater. Die einen schuften wie bekloppt
(z.B. in M&A Tax bei den Big 4) und andere haben eine
40h-Woche. Das kann man so nicht verallgemeinern."

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Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Trend-Berufe 2017: Diese Jobs bieten beste Karrierechancen

Das Gesicht einer Frau, die durch ein Rollo schaut.

Der Lehrermangel greift weiter um sich: Nach wie vor werden Lehrer in den Naturwissenschaften gesucht. Aber auch die Digitalisierung und Automatisierung schafft neue Berufe, wie eSports-Manager und Robotik-Ingenieure. Das Karriereportal Gehalt.de hat die neuen Trend-Berufe 2017 benannt und aus knapp 2.500 Vergütungsangaben die entsprechenden Gehälter dazu ermittelt.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 1: Marketing, Vertrieb, Personal, IT

Eine Frau mit einem Lapptop sitzt an einem großen Tisch mit mehreren Stühlen in einem Büro.

Studienberufe sind in der Marketingbranche beliebter denn je. Wer außergewöhnlich gut ist, kann vielfältige Aufgaben übernehmen und das Unternehmen oder seine Marken positiv aufladen. Der beste Einstieg gelingt oft über Trainee-Stellen. Dagegen werden junge Akademiker im Bereich Vertrieb und Verkauf häufig für den Direkteinstieg gesucht. Im Zuge des demografischen Wandels und der Digitalisierung ist gleichermaßen das Personalwesen gefragt. Um die richtigen Antworten auf den kommenden Fachkräftemangel zu finden, sind Human Resource Manager erwünscht, die das Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig strategisch unterstützen.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 3: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Öffentlicher Dienst, Kammern, Verbände

Ein blaues Schild mit der Aufschrift Steuerberatung und einem Muster mit grünen und weißen Punkten.

Der Weg zum Steuerberater (StB) ist schwer aber die Berufsaussichten sind glänzend. Steuerberater sind in Deutschland gefragt und werden mit einem entsprechend guten Gehalt entlohnt. Noch exklusiver ist die Berufsgruppe der Wirtschaftsprüfer (WP), von denen es nur rund 14.000 Personen in Deutschland gibt. Vor allem im Bereich der Unternehmensberatung gibt es aktuell einige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Ausschau nach jungen Talenten halten und mit attraktiven Gehältern locken. Im Gegensatz zum Beruf der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer finden Absolventen im Öffentlichen Dienst, in Kammern und Verbänden geregelte Arbeitszeiten und eine ausgezeichnete Work-Life-Balance.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 2: Finance, Controlling, Einkauf, Banken, Logistik, Versicherungen

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Als Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling können Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in viele Branchen eintauchen. In so ziemlich jedem Unternehmen werden Finanzexperten benötigt. Bei Banken und Versicherungen ist der Einstieg als Trainee für Hochschulabsolventen gängig. Auch im Einkauf, in der Logistik und in der Materialwirtschaft sind Wirtschaftswissenschaftler gefragt, die analytisches und logisches Denken mit sich bringen. In allen Branchen ist eins sicher: attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen.

Aktuare: Digitalisierung verändert Berufsbild

Aktuar: DAV-Gehaltsbarometer 2017

Die Internationalisierung des Versicherungswesens sowie die Digitalisierung und Automatisierung der gesamten Wirtschaft verändern das Berufsbild der Aktuare in Deutschland. Diese beiden Mega-Trends eröffnen den Versicherungs- und Finanzmathematikern jedoch auch ein immer breiteres Betätigungsspektrum. Das sind einige zentrale Ergebnisse des „DAV-Gehaltsbarometer 2017“ der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und der Deloitte Consulting GmbH.

Digitalisierung bedroht die meisten Berufe nur bedingt

Auf einem Computerbildschirm ist ein Hirschkopfsymbol zu sehen.

Computer können die Menschen nicht vom Arbeitsmarkt verdrängen. Gerade einmal 0,4 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten in Jobs, die von der fortschreitenden Digitalisierung bedroht sind. Dazu gehören vor allem Berufe im Bereich der industriellen Produktion. Soziale und kulturelle Jobs sind dagegen selten durch Computer ersetzbar, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt.

»Das Job-Lexikon« - Wegweiser für Berufswahl und Berufseinstieg

Job-Lexikon für die Berufswahl und den Berufseinstieg

Das kostenlose Job-Lexikon vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert zu Jobsuche und Berufswahl. Es umfasst vom Arbeitsvertrag bis zum Vorstellungsgespräch knapp 200 Themen und bietet zudem einen Überblick weiterer Publikationen zu Ausbildung, Job und Berufswahl.

Ausbildungsberufe: Kauffrau für Bürokommunikation bei Frauen auf Rang 1

Eine Asiatin sitzt lächelnd am Computer.

Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation war im Jahr 2014 nach Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel der zweithäufigste Ausbildungsberuf von Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Bei den Frauen lag die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit einem Anteil von 10,3 Prozent sogar auf Rang eins.

Insolvenzverwalter werden: Diese Qualifikationen und Voraussetzungen sind notwendig

Insolvenz-Schriftzug aus kleinen Bausteinen auf grauem Untergrund.

Der Beruf des Insolvenzverwalters ist sehr vielschichtig und erfordert weit mehr, als ein gutes Abitur und Studium. Um Insolvenzverwalter zu werden, ist ein Studium z.B. im Bereich Jura oder Insolvenzrecht aber die Basis.

Statistik: BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015

Ein Werbeschild zum Thema Bildung.

Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 wird zum siebten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.

Das Berufsbild des Interim-Managers

Ein Interim-Manager schließt seinen Anzug um zum nächsten zeitlich befristeten Einsatz aufzubrechen.

Die beruflichen Perspektiven für Absolventen eines Wirtschaftsstudiums sind vielfältig. Schließlich werden Wirtschaftswissenschaftler in jedem Bereich benötigt - von der Pharmabranche bis zum Kulturbetrieb. Auch die Entwicklungsmöglichkeiten sind nicht zu verachten, denn mit einem Wirtschaftsstudium lässt sich, sobald genug Berufserfahrung gesammelt ist, auch die Unternehmensführung anstreben. Ein relativ neues und attraktives Berufsbild ist das des Interim-Managers: eine Führungskraft auf Zeit.

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