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Berufsbild Steuerberater zukünftig

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Hallo,

wie wird der Beruf des StB sich in Rahmen der der Digitalisierung verändern ? Wird er an Bedutung verlieren oder gewinnen?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Hallo,

wie wird der Beruf des StB sich in Rahmen der der Digitalisierung verändern ? Wird er an Bedutung verlieren oder gewinnen?

Der tausendste Thread zu diesem Thema... einfach mal durchklicken und lesen.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

An der Statistik der Bundessteuerberaterkammer siehst Du, daß 2015 70% des bundesweiten Branchenumsatzes von Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Jahresabschlußerstellung und zugehörigen Steuererklärungen herrührte:

https://www.bstbk.de/export/sites/standard/de/ressourcen/Dokumente/06_mitgliederbereich/Stax_2015/Gesamtbericht/STAX_2015_Download_BStBK.pdf

Mit Finanz- und Lohnbuchhaltung, die sowieso keine Vorbehaltsaufgabe von Steuerberatern sind, sondern auch durch spezialisierte gewerbliche Betriebe (vgl. ausgelagerte Finanz- und Lohnbuchhaltung) erledigt werden kann, wird üblicherweise ungefähr das Gehalt desjenigen verdient, der diese bearbeitet.

Mit der Jahresabschlußerstellung und den zugehörigen Steuererklärungen verdient ein Steuerberater seinen persönlichen, hohen Stundensatz bzw. einen Großteil des Kanzleigewinns. Finanz- und Lohnbuchhaltung wird von Steuerberatern als Leistung meist mit angeboten wegen dem einheitlichen Beratungsangebot aus einer Hand bzw. nur wenn die Buchhaltung fehlerfrei und abgestimmt ist, ist der Verdienst am Jahresabschluß für den diesen erstellenden Sachbearbeiter am höchsten.

Sollte es in absehbarer Zukunft im Rahmen der digitalisierten Buchhaltung und Belegwesens möglich sein, Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie darauf aufbauend Jahresabschluß und zugehörige Steuerdeklaration im wesentlichen vollautomatisch vorzunehmen, ist ein großer Teil des Branchenumsatzes gefährdet.

Und das wird meiner Meinung nach in der nächsten Dekade der Fall sein, da es im industriellen Bereich heute schon solche Systeme gibt. Man muß diese nur einfach und übersichtlich gestalten für gewerbliche Nutzer ohne größere Kenntnisse von Buchhaltung, Steuer- und Handelsrecht, beispielsweise mit übersichtlichen Rückfragelisten bzw. einer Darstellung der steuer- und handelsrechtlichen Wahlrechte vor der Fertigstellung als Ersatz des Jahresabschlußgesprächs.

Mittelfristig wird diese Technik m. E. sicherer sein als ein von Menschen erstellter Jahresabschluß, da jede Buchung bzw. jedes Konto vielfach verprobt werden kann und das Programm aus der Vielzahl der bearbeiteten Fälle einen reichen Erfahrungsschatz gewinnt.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

M. E. ist wichtig, daß bereits mit den heutigen technischen Möglichkeiten (digitales Belegwesen, Videokonferenz, gegenseitiges Zeigen von Bildschirminhalten z. B. kostenlos mit Skype) keine Notwendigkeit einer räumlichen Nähe von Mandant und Berater mehr besteht.

D. h. niemand braucht zukünftig ein aufwändiges Büro in teuren Innenstadtlagen zu unterhalten bzw. es ist einfach möglich, sich deutschlandweit oder gar international einen Berater zu suchen.

Beachte auch, das die deutsche StbVV nicht gilt, wenn der Berater im Ausland seinen Sitz hat und die Beratung im Ausland erbracht wird.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Hallo, habe den Begriff Tax engineer gelesen, kann damit nichts anfangen

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

M. E. ist wichtig, daß bereits mit den heutigen technischen Möglichkeiten (digitales Belegwesen, Videokonferenz, gegenseitiges Zeigen von Bildschirminhalten z. B. kostenlos mit Skype) keine Notwendigkeit einer räumlichen Nähe von Mandant und Berater mehr besteht.

D. h. niemand braucht zukünftig ein aufwändiges Büro in teuren Innenstadtlagen zu unterhalten bzw. es ist einfach möglich, sich deutschlandweit oder gar international einen Berater zu suchen.

Beachte auch, das die deutsche StbVV nicht gilt, wenn der Berater im Ausland seinen Sitz hat und die Beratung im Ausland erbracht wird.

Bedeutet das, dass auch ausländische Berater in Deutschland anerkannt sind?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

M. E. ist wichtig, daß bereits mit den heutigen technischen Möglichkeiten (digitales Belegwesen, Videokonferenz, gegenseitiges Zeigen von Bildschirminhalten z. B. kostenlos mit Skype) keine Notwendigkeit einer räumlichen Nähe von Mandant und Berater mehr besteht.

D. h. niemand braucht zukünftig ein aufwändiges Büro in teuren Innenstadtlagen zu unterhalten bzw. es ist einfach möglich, sich deutschlandweit oder gar international einen Berater zu suchen.

Beachte auch, das die deutsche StbVV nicht gilt, wenn der Berater im Ausland seinen Sitz hat und die Beratung im Ausland erbracht wird.

Bedeutet das, dass auch ausländische Berater in Deutschland anerkannt sind?

Bisher durften europäische Steuerberater oder europäische Steuerberatungsgesellschaften im Rahmen der Freizügigkeit von Dienstleistungen gelegentlich in Deutschland tätig sein:

https://www.rechtslupe.de/steuerrecht/steuerberatung-eu-steuerberatungsgesellschaft-3117364

Europäische Steuerberater müssen hier so etwas wie eine vereinfachte Steuerberaterprüfung ablegen, um in Deutschland dazuerhaft tätig zu sein:

http://www.europa-mobil.de/eu-arbeitssuche-arbeitsaufnahme/Selbstaendig-EU/Steuerberater-Frankreich-Deutschland/

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Bedeutet das, dass auch ausländische Berater in Deutschland anerkannt sind?

Nein. Dafür ist die Steuerberaterlobby zu groß und das Examen in Deutschland zu schwierig, als dass man einfach jeden x-beliebigen Tax Accountant aus dem Ausland in Deutschland als StB anerkennen würde.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Bedeutet das, dass auch ausländische Berater in Deutschland anerkannt sind?

Nein. Dafür ist die Steuerberaterlobby zu groß und das Examen in Deutschland zu schwierig, als dass man einfach jeden x-beliebigen Tax Accountant aus dem Ausland in Deutschland als StB anerkennen würde.

Selbst wenn das der EuGH kippt, dann sehe ich keine Bedrohung. Oder kennt ihr viele Steuerberater, die das Steuerrecht in Polen im Detail kennen? Der Mandant möchte doch nicht ernsthaft in Vermögensfragen von osteuropäischen Dienstleistern beraten werden. Langsam wird die Diskussion absurd.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

M. E. ist wichtig, daß bereits mit den heutigen technischen Möglichkeiten (digitales Belegwesen, Videokonferenz, gegenseitiges Zeigen von Bildschirminhalten z. B. kostenlos mit Skype) keine Notwendigkeit einer räumlichen Nähe von Mandant und Berater mehr besteht.

D. h. niemand braucht zukünftig ein aufwändiges Büro in teuren Innenstadtlagen zu unterhalten bzw. es ist einfach möglich, sich deutschlandweit oder gar international einen Berater zu suchen.

Beachte auch, das die deutsche StbVV nicht gilt, wenn der Berater im Ausland seinen Sitz hat und die Beratung im Ausland erbracht wird.

Klingt ja interessant aber nichts davon wird aktuell umgesetzt. Glaube auch nicht das jemand per Skype (Stichwort: Aufzeichnung, Hacking) streng vertrauliche Daten raus gibt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Klingt ja interessant aber nichts davon wird aktuell umgesetzt. Glaube auch nicht das jemand per Skype (Stichwort: Aufzeichnung, Hacking) streng vertrauliche Daten raus gibt.

Skype ist in der Geschäftswelt mittlerweile Standard, für jede Art von Meeting, für jede Hierarchieebene. Wenn ich darüber verhandle, Strategien der nächsten Jahre diskutiere, Preise bespreche, etc., dann kann ich darüber auch sowas profanes wie einen Abschluss besprechen, der im Grunde sowieso "Wirtschaftsgeschichte" ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Klingt ja interessant aber nichts davon wird aktuell umgesetzt. Glaube auch nicht das jemand per Skype (Stichwort: Aufzeichnung, Hacking) streng vertrauliche Daten raus gibt.

Skype ist in der Geschäftswelt mittlerweile Standard, für jede Art von Meeting, für jede Hierarchieebene. Wenn ich darüber verhandle, Strategien der nächsten Jahre diskutiere, Preise bespreche, etc., dann kann ich darüber auch sowas profanes wie einen Abschluss besprechen, der im Grunde sowieso "Wirtschaftsgeschichte" ist.

Ich erspare mir auf diese Weise auch viel Zeit und Wege.

Wundert aber nicht, daß so ein Einwand von einem Angehörigen der Steuerbranche kommt.

Trifft die Arbeitsweise und Denke dort ziemlich genau.

Was wird zukünftig nur aus den vielen Besprechungszimmern?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Selbst wenn das der EuGH kippt, dann sehe ich keine Bedrohung. Oder kennt ihr viele Steuerberater, die das Steuerrecht in Polen im Detail kennen? Der Mandant möchte doch nicht ernsthaft in Vermögensfragen von osteuropäischen Dienstleistern beraten werden. Langsam wird die Diskussion absurd.

Und wenn sich der EuGH auf den Kopf stellt, es wird immer eine Gleichwertigkeitsprüfung geben müssen. Und solange es die gibt, exisitiert - wie bei Hochschulen, Ärzten, Rechtsanwälten, etc. - eine Gleichstellung nur formell, aber nicht materiell. Du wirst, sofern das Steuerberaterexamen nicht irgendwoanders nochmal schwieriger und als Staatsexamen mit ähnlichen Zulassungsregelungen organisiert ist, niemals die Gleichwertigkeit bescheinigt bekommen.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Selbst wenn das der EuGH kippt, dann sehe ich keine Bedrohung. Oder kennt ihr viele Steuerberater, die das Steuerrecht in Polen im Detail kennen? Der Mandant möchte doch nicht ernsthaft in Vermögensfragen von osteuropäischen Dienstleistern beraten werden. Langsam wird die Diskussion absurd.

Die meisten schweizer Banken unterhalten heute ihre Dienstleistungszentren in Polen:

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/wie-viele-finanzjobs-gehen-nach-polen-740636

https://www.nzz.ch/wirtschaft/polen-das-gelobte-land-der-banken-zeigt-ueberhitzungserscheinungen-ld.1319554

Viele deutsche Steuerberater wähnen sich mit dem hiesigen Standesrecht sicher, obwohl sich durch moderne Technik in der nächsten Dekade viel verändern wird.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Klingt ja interessant aber nichts davon wird aktuell umgesetzt. Glaube auch nicht das jemand per Skype (Stichwort: Aufzeichnung, Hacking) streng vertrauliche Daten raus gibt.

Dieselben Chefs, die in ihrer Kanzlei laufend in die Bildschirminhalte ihrer Mitarbeiter einsehen möchten dies bei ihren Kunden nicht?

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WiWi Gast

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Kann jemand zu dem Begriff Taxengenieering was sagen schreiben ?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 04.10.2018:

Kann jemand zu dem Begriff Taxengenieering was sagen schreiben ?

Das scheint ein Begriff der Münchner Top-Kanzlei PSP zu sein. Das wird soetwas wie Prozessberatung sein. Du arbeitest an der Schnittstelle IT und Steuern. So ähnlich, wie Tax Transformation bei den Big 4.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Hallo,
ich habe gestern in ARTE ein Bericht über die Künstliche Intelligenz gesehen. Also meine Meinung, der Steuerberater wird es zukünftig nicht mehr geben.
Da war die KI sogar in einer Werbeagentur eingesetzt und hat eine eigene Werbeaktion geplant.

Gibt es bald nur Ärzte und Architekten ?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.10.2018:

Hallo,
ich habe gestern in ARTE ein Bericht über die Künstliche Intelligenz gesehen. Also meine Meinung, der Steuerberater wird es zukünftig nicht mehr geben.
Da war die KI sogar in einer Werbeagentur eingesetzt und hat eine eigene Werbeaktion geplant.

Gibt es bald nur Ärzte und Architekten ?

Wieso sollte eine Künstliche Intelligenz nicht erst recht Häuser und Gebäude planen können? Neue Stile entwickeln dürfte auch gut funktionieren, aber erst recht der Abruf von Datenbanken und der Entwurf von Gebäuden anhand weniger Rahmendaten.

Und die KI wird in der Medizin auch an Bedeutung gewinnen. Roboter als Chirurgen etc.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2018:

Hallo,
ich habe gestern in ARTE ein Bericht über die KI gesehen. Also meine Meinung, der Steuerberater wird es zukünftig nicht mehr geben.
Da war die KI sogar in einer Werbeagentur eingesetzt und hat eine eigene Werbeaktion geplant.

Gibt es bald nur Ärzte und Architekten ?

Wieso sollte eine KI nicht erst recht Häuser und Gebäude planen können? Neue Stile entwickeln dürfte auch gut funktionieren, aber erst recht der Abruf von Datenbanken und der Entwurf von Gebäuden anhand weniger Rahmendaten.

--> Building Information Modeling (BIM)

https://de.wikipedia.org/wiki/Building_Information_Modeling

Beispielsweise werden integrierte Schaltungen heute schon im wesentlichen automatisch geplant und entworfen:

--> Electronic Design Automation (EDA), zu Deutsch Entwurfsautomatisierung elektronischer Systeme

https://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Design_Automation

Und die KI wird in der Medizin auxh an Bedeutung gewinnen. Roboter als Chirurgen etc.

M. E. wird es zukünftig noch Steuerberater brauchen in Bereichen, die nicht standardisierbar und automatisierbar sind. Beispielsweise Finanzgerichtsverfahren. Wobei die zugehörigen Einsprüche vielfach wohl von den technischen Anbietern für Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen vorbereitet werden.

Das hilft dem Großteil der Berufsangehörigen und Fachkräften nicht weiter, die heute noch im wesentlichen von Fibu, Lobu, Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuererklärungen leben.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 07.10.2018:

Hallo,
ich habe gestern in ARTE ein Bericht über die KI gesehen. Also meine Meinung, der Steuerberater wird es zukünftig nicht mehr geben.
Da war die KI sogar in einer Werbeagentur eingesetzt und hat eine eigene Werbeaktion geplant.

Gibt es bald nur Ärzte und Architekten ?

Wieso sollte eine KI nicht erst recht Häuser und Gebäude planen können? Neue Stile entwickeln dürfte auch gut funktionieren, aber erst recht der Abruf von Datenbanken und der Entwurf von Gebäuden anhand weniger Rahmendaten.

--> Building Information Modeling (BIM)

de.wikipedia.org/wiki/Building_Information_Modeling

Beispielsweise werden integrierte Schaltungen heute schon im wesentlichen automatisch geplant und entworfen:

--> Electronic Design Automation (EDA), zu Deutsch Entwurfsautomatisierung elektronischer Systeme

de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Design_Automation

Und die KI wird in der Medizin auxh an Bedeutung gewinnen. Roboter als Chirurgen etc.

M. E. wird es zukünftig noch Steuerberater brauchen in Bereichen, die nicht standardisierbar und automatisierbar sind. Beispielsweise Finanzgerichtsverfahren. Wobei die zugehörigen Einsprüche vielfach wohl von den technischen Anbietern für Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen vorbereitet werden.

Das hilft dem Großteil der Berufsangehörigen und Fachkräften nicht weiter, die heute noch im wesentlichen von Fibu, Lobu, Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuererklärungen leben.

Also wird der StB verschwinden.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 07.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2018:

Hallo,
ich habe gestern in ARTE ein Bericht über die KI gesehen. Also meine Meinung, der Steuerberater wird es zukünftig nicht mehr geben.
Da war die KI sogar in einer Werbeagentur eingesetzt und hat eine eigene Werbeaktion geplant.

Gibt es bald nur Ärzte und Architekten ?

Wieso sollte eine KI nicht erst recht Häuser und Gebäude planen können? Neue Stile entwickeln dürfte auch gut funktionieren, aber erst recht der Abruf von Datenbanken und der Entwurf von Gebäuden anhand weniger Rahmendaten.

--> Building Information Modeling (BIM)

de.wikipedia.org/wiki/Building_Information_Modeling

Beispielsweise werden integrierte Schaltungen heute schon im wesentlichen automatisch geplant und entworfen:

--> Electronic Design Automation (EDA), zu Deutsch Entwurfsautomatisierung elektronischer Systeme

de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Design_Automation

Und die KI wird in der Medizin auxh an Bedeutung gewinnen. Roboter als Chirurgen etc.

M. E. wird es zukünftig noch Steuerberater brauchen in Bereichen, die nicht standardisierbar und automatisierbar sind. Beispielsweise Finanzgerichtsverfahren. Wobei die zugehörigen Einsprüche vielfach wohl von den technischen Anbietern für Jahresabschlüsse und zugehörige Steuererklärungen vorbereitet werden.

Das hilft dem Großteil der Berufsangehörigen und Fachkräften nicht weiter, die heute noch im wesentlichen von Fibu, Lobu, Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuererklärungen leben.

Also wird der StB verschwinden.

Jo genauso wie vor 20 Jahren gesagt wurde, dass durch Digitalisierung jeder BWLer 2020 arbeitslos sein wird. Bin mir zu 100% sicher , dass es auch noch in 100 Jahren den StB geben wird. Berufsbild wird sich wandeln, mehr nicht.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Das hilft dem Großteil der Berufsangehörigen und Fachkräften nicht weiter, die heute noch im wesentlichen von Fibu, Lobu, Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuererklärungen leben.

Also wird der StB verschwinden.

Jo genauso wie vor 20 Jahren gesagt wurde, dass durch Digitalisierung jeder BWLer 2020 arbeitslos sein wird. Bin mir zu 100% sicher , dass es auch noch in 100 Jahren den StB geben wird. Berufsbild wird sich wandeln, mehr nicht.

Vor 20 Jahren arbeitete man mit Windows 98 mit auf Computern mit 486er Prozessoren.

Man vergleiche nur die damaligen technischen Möglichkeiten mit heute.

Beispielsweise auch die ganze in den letzten 10 Jahren neu entstandene Smartphone - Ökonomie und deren Auswirkung auf klassische Wirtschaftsbereiche wie Einzelhandel, Medienkonzerne, Telefongesellschaften oder das Bankwesen.

Vor 20 Jahren waren die heutigen technischen Möglichkeiten ferne Zukunftsmusik, aber heute hat jeder Studienanfänger bereits technische Entwicklungen vor Auge, die das übliche Geschäftsmodell im Bereich Steuerberatung und die Profitabilität von Kanzleien in Zukunft bedrohen werden.

Der Steuerberatungs - Markt ist im Vergleich vor 20 Jahren immer enger geworden: Finanzverwaltung verschenkt Programme zur Selbstdeklaration der Einkommensteuer, Entfall von Subventionssteuerrecht (Steuersparende Kapitalanlagen, Eigenheimzulage) und Vermögensteuer, etc.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Das hilft dem Großteil der Berufsangehörigen und Fachkräften nicht weiter, die heute noch im wesentlichen von Fibu, Lobu, Jahresabschlüssen und zugehörigen Steuererklärungen leben.

Also wird der StB verschwinden.

Jo genauso wie vor 20 Jahren gesagt wurde, dass durch Digitalisierung jeder BWLer 2020 arbeitslos sein wird. Bin mir zu 100% sicher , dass es auch noch in 100 Jahren den StB geben wird. Berufsbild wird sich wandeln, mehr nicht.

Vor 20 Jahren arbeitete man mit Windows 98 mit auf Computern mit 486er Prozessoren.

Man vergleiche nur die damaligen technischen Möglichkeiten mit heute.

Beispielsweise auch die ganze in den letzten 10 Jahren neu entstandene Smartphone - Öknonomie und deren Auswirkung auf klassische Wirtschaftsbereiche wie Einzelhandel, Medienkonzerne, Telefongesellschaften oder das Bankwesen.

Vor 20 Jahren waren die heutigen technischen Möglichkeiten ferne Zukunftsmusik, aber heute hat jeder Studienanfänger bereits technische Entwicklungen vor Auge, die das übliche Geschäftsmodell im Bereich Steuerberatung und die Profitabilität von Kanzleien in Zukunft bedrohen werden.

Der Steuerberatungs - Markt ist im Vergleich vor 20 Jahren immer enger geworden: Finanzverwaltung verschenkt Programme zur Selbstdeklaration der Einkommensteuer, Entfall von Subventionssteuerrecht (Steuersparende Kapitalanlagen, Eigenheimzulage) und Vermögensteuer, etc.

Ich kann mich erinnern als ich vor 20 Jahren mit haben erzählen lassen, das die StB in den nächsten 20 Jahren nach und nach weg fallen. Die Technologie schreitet ja immer mehr voran. Irgendwie sind die Umsätze der Branche nur gestiegen trotz technologischer Verbesserung.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Mir fehlt bei der gesamten Digitalisierungsdiskussion das "Big Picture". Wenn der StB verschwindet, dann verschwinden sämtliche BWLer und Juristen. Sollte das Szenario eintreten, dass eine Massenarbeitslosigkeit entsteht durch die Digitalisierungswelle, dann gehen am Ende auch die "digitalen Unternehmen" unter. Warum? Weil der Konsum komplett wegbricht und unsere Ökonomie davon lebt.

Auch werden neue Steuern entstehen: Evtl. eine Roboter- und Maschinensteuer, Besteuerung von digitalen Geschäftsmodellen usw. usw.

Der StB-Markt wird sich zunächst wandeln. StBs werden in der Lage sein höherwertige Beratung zu betreiben und zwar ausgehend vom Jahresabschluss. Unsere Kanzlei betreibt zunehmend Unternehmensberatung, viel Prozessberatung. D.h. wir haben letztens ein Digitalsierungsprojekt fertiggestellt bei einem größeren Dachdeckerbetrieb. Die Prozesse laufen dort jetzt digital und anhand unserer Daten und Auswertungen steuert der Meister das Unternehmen wesentlich effizienter.

Kanzleien müssen eben agieren und sich bewegen. Passive Kanzleien werden untergehen.

Aber in einem gebe ich dir recht: Der Markt ist enger geworden, keine Frage. Das ist aber ein Phänomen der Gesamtwirtschaft. Frag mal einen Einzelhändler über den Markt.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Hallo, ich glaube der Digitalisierung ist es völlig egal, ob Jobs auf der Strecke bleiben.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Mir fehlt bei der gesamten Digitalisierungsdiskussion das "Big Picture". Wenn der StB verschwindet, dann verschwinden sämtliche BWLer und Juristen. Sollte das Szenario eintreten, dass eine Massenarbeitslosigkeit entsteht durch die Digitalisierungswelle, dann gehen am Ende auch die "digitalen Unternehmen" unter. Warum? Weil der Konsum komplett wegbricht und unsere Ökonomie davon lebt.

Dass die Jobs wegfallen ist erstmal kein Problem. Die Produkte werden trotzdem hergestellt, das ganze sogar günstiger als vorher. Es muss dann eben sowas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, sodass auch die Kaufkraft erhalten bleibt.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Mir fehlt bei der gesamten Digitalisierungsdiskussion das "Big Picture". Wenn der StB verschwindet, dann verschwinden sämtliche BWLer und Juristen. Sollte das Szenario eintreten, dass eine Massenarbeitslosigkeit entsteht durch die Digitalisierungswelle, dann gehen am Ende auch die "digitalen Unternehmen" unter. Warum? Weil der Konsum komplett wegbricht und unsere Ökonomie davon lebt.

Dass die Jobs wegfallen ist erstmal kein Problem. Die Produkte werden trotzdem hergestellt, das ganze sogar günstiger als vorher. Es muss dann eben sowas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, sodass auch die Kaufkraft erhalten bleibt.

Genau das ist der Punkt. Aber das bedingungslose Grundeinkommen deckt wohl eher die Güter des täglichen Bedarfs ab, keine BMWs, Flat-TVs oder teure Uhren. Oder man besteuert eben die Wertschöpfung der Roboter incl. Sozialabgaben.

Ich denke, dass das bedinglose Grundeinkommen utopisch ist. Es verstößt auch gegen die Verfassung. Früher waren Menschen Selbstversorger. Ihre tägliche Arbeit bestand darin die Familie zu ernähren und das Weiterleben zu ermöglichen.

Heute würden die Menschen wahrscheinlich vor ihren Smartphones rumhängen ohne Arbeit. Ich kann mir solch ein Modell nicht vorstellen. Ich denke auch nicht, dass der Großteil der Menschen plötzlich ihren Hobbies nachgehen und die Gesellschaft sozusagen zu einer weiteren Evolutionsstufe weiterentwickeln. Das sagen ja die Befürworter.

Ich denke auch, dass diese Entwicklung sehr viel länger dauert als angenommen wird. In dieser Zeit werden die Jobs transformiert. Heute arbeitet auch kaum jemand mehr in der Landwirtschaft.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Ich kann mich erinnern als ich vor 20 Jahren mit haben erzählen lassen, das die StB in den nächsten 20 Jahren nach und nach weg fallen. Die Technologie schreitet ja immer mehr voran. Irgendwie sind die Umsätze der Branche nur gestiegen trotz technologischer Verbesserung.

Vor 20 Jahren haben die Inhaber von Warenhäusern, Handelsketten, Zeitungsverlage, Zeitschriftenverleger und Medienkonzerne das Internet als gehypte Modeerscheinung abgetan.

10 Jahre später hatte es bereits bedeutende Auswirkungen auf deren Geschäftsmodell und -tätigkeit, heute sind viele der Modernisierungsverlierer insolvent und vom Markt verschwunden.

Deswegen kann heute kein Studienanfänger, der in Richtung Steuerrecht vertieft davon ausgehen, daß die heutigen von KI bedrohten Standardleistungen eines Steuerberaters in ein bis zwei Dekaden vergleichbar wie heute profitabel sein werden bzw. weiterhin größeres menschliches Zutun erfordern werden.

Immer daran denken, 70% des Branchenumsatzes kommen weiterhin von Fibu, Lobu, JA und zugehörigen Steuererklärungen.

Gleich- oder höherwertiger Ersatz ist nicht bekannt oder absehbar.

Es ist zukünftig auch so, daß der Mandant nicht mehr in die Kanzlei kommt, wenn er Fibu, Lobu, JA & St.-Erkl. von einem preiswerten technischen Dienstleister erledigen läßt, so daß kein Kontakt oder Vertrauensverhältnis mehr besteht, über das man die als Rettung geglaubten höherwertigen Beratungsdienstleistungen verkaufen könnte.

Das ist vergleichbar wie jene Depotkunden, die ihre Bankgeschäfte nur noch über das Internet abwickeln mit klassischer (ggf. filialgebundener) Beratung nicht mehr ansprechbar sind.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Ich kann mich erinnern als ich vor 20 Jahren mit haben erzählen lassen, das die StB in den nächsten 20 Jahren nach und nach weg fallen. Die Technologie schreitet ja immer mehr voran. Irgendwie sind die Umsätze der Branche nur gestiegen trotz technologischer Verbesserung.

Vor 20 Jahren haben die Inhaber von Warenhäusern, Handelsketten, Zeitungsverlage, Zeitschriftenverleger und Medienkonzerne das Internet als gehypte Modeerscheinung abgetan.

10 Jahre später hatte es bereits bedeutende Auswirkungen auf deren Geschäftsmodell und -tätigkeit, heute sind viele der Modernisierungsverlierer insolvent und vom Markt verschwunden.

Deswegen kann heute kein Studienanfänger, der in Richtung Steuerrecht vertieft davon ausgehen, daß die heutigen von KI bedrohten Standardleistungen eines Steuerberaters in ein bis zwei Dekaden vergleichbar wie heute profitabel sein werden bzw. weiterhin größeres menschliches Zutun erfordern werden.

Immer daran denken, 70% des Branchenumsatzes kommen weiterhin von Fibu, Lobu, JA und zugehörigen Steuererklärungen.

Gleich- oder höherwertiger Ersatz ist nicht bekannt oder absehbar.

Es ist zukünftig auch so, daß der Mandant nicht mehr in die Kanzlei kommt, wenn er Fibu, Lobu, JA & St.-Erkl. von einem preiswerten technischen Dienstleister erledigen läßt, so daß kein Kontakt oder Vertrauensverhältnis mehr besteht, über das man die als Rettung geglaubten höherwertigen Beratungsdienstleistungen verkaufen könnte.

Das ist vergleichbar wie jene Depotkunden, die ihre Bankgeschäfte nur noch über das Internet abwickeln mit klassischer (ggf. filialgebundener) Beratung nicht mehr ansprechbar sind.

Deshalb geht ja auch jeder Student mit der Fachrichtung Steuerrecht nicht mehr in eine Wald-und Wiesenkanzlei. Er geht zu SAP, WTS oder zu den ganz großen Playern, die eben Digitalisierung mitgestalten. Ein Steuerberaterkollege von mir lernt derzeit Programmierung mit Python. Sehr geil. Solche Typen brauchen wir und nicht so ein Untergangsprophet wie dich.

Dein absolut entscheidender Argumentationsfehler, den du bereits 1000-fach wiederholt hast, ist Folgender:

Du gehst bei deiner These davon aus, dass sich die Absolventen nicht mitentwickeln. Es geht eben niemand mehr in deine besagten Kanzleien mit 70 % gefährdetem Umsatz. Davon sind 50 % der Inhaber sowieso älter als 50 Jahre. Die verschwinden dann eben. Die Steuerrechtsexperten arbeiten dann eben in den großen Einheiten, wie SAP, DATEV, Big 4, große Kanzleien oder in Unternehmen.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Deshalb geht ja auch jeder Student mit der Fachrichtung Steuerrecht nicht mehr in eine Wald-und Wiesenkanzlei. Er geht zu SAP, WTS oder zu den ganz großen Playern, die eben Digitalisierung mitgestalten. Ein Steuerberaterkollege von mir lernt derzeit Programmierung mit Python. Sehr geil. Solche Typen brauchen wir und nicht so ein Untergangsprophet wie dich.

Dein absolut entscheidender Argumentationsfehler, den du bereits 1000-fach wiederholt hast, ist Folgender:

Du gehst bei deiner These davon aus, dass sich die Absolventen nicht mitentwickeln. Es geht eben niemand mehr in deine besagten Kanzleien mit 70 % gefährdetem Umsatz. Davon sind 50 % der Inhaber sowieso älter als 50 Jahre. Die verschwinden dann eben. Die Steuerrechtsexperten arbeiten dann eben in den großen Einheiten, wie SAP, DATEV, Big 4, große Kanzleien oder in Unternehmen.

In den großen Unternehmen können nur wenige so viel verdienen wie früher kaufkraftbereinigt der Inhaber einer Einzelkanzlei, von denen es bis heute viele gibt.

Zudem ist die Kanzlei - auch hier gibt es Analogien zu anderen freiberuflichen Tätigkeiten - wegen der zukünftig absehbar geringeren Erträge nicht mehr so viel wert wie früher.

Es ist noch nicht so lange her, da war der Erlös aus dem Kanzleiverkauf so etwas wie ein großer Baustein in der Altersvorsorge des Freiberuflers.

Wegem dem zukünftigen technischen Fortschritt werden mittelfristig gar nicht mehr so viel Absolventen benötigt, bzw. wer klug ist und die Zukunft im Blick hat begibt sich nicht freiwillig auf das absehbar sinkende Branchen - Schiff.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 08.10.2018:

Deshalb geht ja auch jeder Student mit der Fachrichtung Steuerrecht nicht mehr in eine Wald-und Wiesenkanzlei. Er geht zu SAP, WTS oder zu den ganz großen Playern, die eben Digitalisierung mitgestalten. Ein Steuerberaterkollege von mir lernt derzeit Programmierung mit Python. Sehr geil. Solche Typen brauchen wir und nicht so ein Untergangsprophet wie dich.

Dein absolut entscheidender Argumentationsfehler, den du bereits 1000-fach wiederholt hast, ist Folgender:

Du gehst bei deiner These davon aus, dass sich die Absolventen nicht mitentwickeln. Es geht eben niemand mehr in deine besagten Kanzleien mit 70 % gefährdetem Umsatz. Davon sind 50 % der Inhaber sowieso älter als 50 Jahre. Die verschwinden dann eben. Die Steuerrechtsexperten arbeiten dann eben in den großen Einheiten, wie SAP, DATEV, Big 4, große Kanzleien oder in Unternehmen.

In den großen Unternehmen können nur wenige so viel verdienen wie früher kaufkraftbereinigt der Inhaber einer Einzelkanzlei, von denen es bis heute viele gibt.

Zudem ist die Kanzlei - auch hier gibt es Analogien zu anderen freiberuflichen Tätigkeiten - wegen der zukünftig absehbar geringeren Erträge nicht mehr so viel wert wie früher.

Es ist noch nicht so lange her, da war der Erlös aus dem Kanzleiverkauf so etwas wie ein großer Baustein in der Altersvorsorge des Freiberuflers.

Wegem dem zukünftigen technischen Fortschritt werden mittelfristig gar nicht mehr so viel Absolventen benötigt, bzw. wer klug ist und die Zukunft im Blick hat begibt sich nicht freiwillig auf das absehbar sinkende Branchen - Schiff.

Wenn du mit einem steuerlichen Hintergrund eben für Unternehmen arbeitest, die die Digitalisierung gestalten, dann bist du nicht auf dem sinkenden Schiff. Du argumentierst wieder aus Sicht der alten Wald-und Wiesenkanzlei.

Löse dich von der Branche "Steuerberatung". Zukünftigte Stbs werden an der Schnittstelle arbeiten und auch bei IT-Unternehmen angestellt sein.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Und wo lassen sich die mittelständischen Unternehmen beraten, von den Big Four mit 250 Stundensatz?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Digitalisierung kann uns StBs nichts anhaben und jeder weiß das.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Wenn du mit einem steuerlichen Hintergrund eben für Unternehmen arbeitest, die die Digitalisierung gestalten, dann bist du nicht auf dem sinkenden Schiff. Du argumentierst wieder aus Sicht der alten Wald-und Wiesenkanzlei.

Löse dich von der Branche "Steuerberatung". Zukünftigte Stbs werden an der Schnittstelle arbeiten und auch bei IT-Unternehmen angestellt sein.

Die "alten Wald-und Wiesenkanzlei" sicherte deren Inhaber:

  • ein hohes Einkommen,
  • zudem Betriebsausgabenabzug mit Vorsteuerabzug von (teilweise) privat veranlaßten Kosten - beispielsweise die Kanzlei im eigenen Haus,
  • zudem erschuf man sich in Form der Kanzlei einen veräußerbaren Vermögenswert und Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Eingedenk meines Nachbarn mit Kanzlei im eigenen Einfamilienhaus in bester Wohnlage und einem Mercedes 450 SLC davor.

Heute die "Rettung" das Angestelltenverhältnis in berufsüblicher Armut (vg. Brutto - Netto - Rechner)?

Selten so gelacht!

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Hallo,

mir hat trotzdem noch keiner erklären können, was ein klein u. mittelständischer Betrieb macht im Dschungel des Steuerrechts ?

Die sog Big Four rufen Stundensätze auf, die kann sich keiner leisten. und nur weil alles in digitaler Form vorliegt muss es einen geben der das Steuerrecht in eine Sprache erklärt, die der Unternehmer versteht. Der hat sich nämlich sich um seine Firma zu kümmern oder?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Hallo,

mir hat trotzdem noch keiner erklären können, was ein klein u. mittelständischer Betrieb macht im Dschungel des Steuerrechts ?

Die sog Big Four rufen Stundensätze auf, die kann sich keiner leisten. und nur weil alles in digitaler Form vorliegt muss es einen geben der das Steuerrecht in eine Sprache erklärt, die der Unternehmer versteht. Der hat sich nämlich sich um seine Firma zu kümmern oder?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Wenn du mit einem steuerlichen Hintergrund eben für Unternehmen arbeitest, die die Digitalisierung gestalten, dann bist du nicht auf dem sinkenden Schiff. Du argumentierst wieder aus Sicht der alten Wald-und Wiesenkanzlei.

Löse dich von der Branche "Steuerberatung". Zukünftigte Stbs werden an der Schnittstelle arbeiten und auch bei IT-Unternehmen angestellt sein.

Die "alten Wald-und Wiesenkanzlei" sicherte deren Inhaber:

  • ein hohes Einkommen,
  • zudem Betriebsausgabenabzug mit Vorsteuerabzug von (teilweise) privat veranlaßten Kosten - beispielsweise die Kanzlei im eigenen Haus,
  • zudem erschuf man sich in Form der Kanzlei einen veräußerbaren Vermögenswert und Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Eingedenk meines Nachbarn mit Kanzlei im eigenen Einfamilienhaus in bester Wohnlage und einem Mercedes 450 SLC davor.

Heute die "Rettung" das Angestelltenverhältnis in berufsüblicher Armut (vg. Brutto - Netto - Rechner)?

Selten so gelacht!

Ich kenne einige Stbs in Kanzleien bis 40 Mitarbeiter als Teilhaber. Gewinnanteil liegt in dieser Größenordnung minimum bei 300k. Das finde ich jetzt nicht schlecht. Das unternehmerische Risiko ist auch überschaubar.

Es kommt eben darauf an, ob du auf der Digitalisierungswelle reitest oder ob du dich überrollen lässt. Deine Beispiele sind eben Kanzleien, die vor 20 Jahren stehen geblieben sind. Diese werden zurecht vom Markt verschwinden.

Es gibt aber auch Kanzleien, die blendend aufgestellt sind und die Digitalisierung nutzen, um deren Mandanten eine bessere und effizientere Dienstleistung zu bieten. Die ganz cleveren führen sogar Prozessberatung durch und digitalisieren selbst die Prozesse der Mandanten. Wenn ich meine Kanzlei digitalsiert habe, dann kann ich das auch bei meinen Mandanten.

Du betreibst in meinen Augen schwarz-weiß Malerei. Du argumentierst nur in eine Richtung ohne das Ganze zu sehen. Eine ausdifferenzierte Argumentation sieht anders aus.

Sehr gut geführte Kanzleien werden immernoch zwischen 100 und 120 % des Umsatzes veräußert. Sicherlich kein schlechtes Investment bei Renditen zwischen 35-45 %.

Dein Beispiel mit dem Mercedes ist ohnehin obsolet. Ich kenne einige Stbs, die Wert auf Bodenständigkeit und nicht auf Protz legen.

Du zeigst mit deiner gesamten Argumentation, dass du schon sehr lange keine Praxiserfahrung mehr hast und lediglich aufgrund Pressemitteilungen oder eigenen Mutmaßungen Schlüsse auf die Branche ziehst. Eine hochmoderne Kanzlei hast du noch nie von innen gesehen.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Hallo,

mir hat trotzdem noch keiner erklären können, was ein klein u. mittelständischer Betrieb macht im Dschungel des Steuerrechts ?

Die sog Big Four rufen Stundensätze auf, die kann sich keiner leisten. und nur weil alles in digitaler Form vorliegt muss es einen geben der das Steuerrecht in eine Sprache erklärt, die der Unternehmer versteht. Der hat sich nämlich sich um seine Firma zu kümmern oder?

Du hast vollkommen recht. Vor allem möchten solche Mandanten die Big 4 gar nicht haben. Dort sitzen nur Fachleute für ein Gebiet. Mittelständler möchten einen zentralen Ansprechpartner inklusive Betreuung durch den Geschäftsführer.

Was in 20 Jahren sein wird kann hier niemand beurteilen. Sollten dort Stbs obsolet sein, dann gibt es auch keine BWL und JURA-Jobs mehr.

Ich finde die ganze Diskussion völlig absurd. Wenn jetzt alle Informatik studieren, dann gibt es auch irgendwann einen Überschuss. Und wenn das oben genannte Szenario eintreten würde, dann haben wir ganz andere Probleme. Dann wird es Erwerbsarbeit in der jetzigen Form ohnehin nicht mehr geben. Ihr glaubt doch nicht im ernst, dass dann Data Analysten und Informatiker gut dotierte Stellen haben und die anderen 90 % sind arbeitslos.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Wenn du mit einem steuerlichen Hintergrund eben für Unternehmen arbeitest, die die Digitalisierung gestalten, dann bist du nicht auf dem sinkenden Schiff. Du argumentierst wieder aus Sicht der alten Wald-und Wiesenkanzlei.

Löse dich von der Branche "Steuerberatung". Zukünftigte Stbs werden an der Schnittstelle arbeiten und auch bei IT-Unternehmen angestellt sein.

Die "alten Wald-und Wiesenkanzlei" sicherte deren Inhaber:

  • ein hohes Einkommen,
  • zudem Betriebsausgabenabzug mit Vorsteuerabzug von (teilweise) privat veranlaßten Kosten - beispielsweise die Kanzlei im eigenen Haus,
  • zudem erschuf man sich in Form der Kanzlei einen veräußerbaren Vermögenswert und Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Eingedenk meines Nachbarn mit Kanzlei im eigenen Einfamilienhaus in bester Wohnlage und einem Mercedes 450 SLC davor.

Heute die "Rettung" das Angestelltenverhältnis in berufsüblicher Armut (vg. Brutto - Netto - Rechner)?

Selten so gelacht!

Ich kenne einige Stbs in Kanzleien bis 40 Mitarbeiter als Teilhaber. Gewinnanteil liegt in dieser Größenordnung minimum bei 300k. Das finde ich jetzt nicht schlecht. Das unternehmerische Risiko ist auch überschaubar.

Es kommt eben darauf an, ob du auf der Digitalisierungswelle reitest oder ob du dich überrollen lässt. Deine Beispiele sind eben Kanzleien, die vor 20 Jahren stehen geblieben sind. Diese werden zurecht vom Markt verschwinden.

Es gibt aber auch Kanzleien, die blendend aufgestellt sind und die Digitalisierung nutzen, um deren Mandanten eine bessere und effizientere Dienstleistung zu bieten. Die ganz cleveren führen sogar Prozessberatung durch und digitalisieren selbst die Prozesse der Mandanten. Wenn ich meine Kanzlei digitalsiert habe, dann kann ich das auch bei meinen Mandanten.

Du betreibst in meinen Augen schwarz-weiß Malerei. Du argumentierst nur in eine Richtung ohne das Ganze zu sehen. Eine ausdifferenzierte Argumentation sieht anders aus.

Sehr gut geführte Kanzleien werden immernoch zwischen 100 und 120 % des Umsatzes veräußert. Sicherlich kein schlechtes Investment bei Renditen zwischen 35-45 %.

Dein Beispiel mit dem Mercedes ist ohnehin obsolet. Ich kenne einige Stbs, die Wert auf Bodenständigkeit und nicht auf Protz legen.

Du zeigst mit deiner gesamten Argumentation, dass du schon sehr lange keine Praxiserfahrung mehr hast und lediglich aufgrund Pressemitteilungen oder eigenen Mutmaßungen Schlüsse auf die Branche ziehst. Eine hochmoderne Kanzlei hast du noch nie von innen gesehen.

Das ist nur ein weiterer Versuch, mit singulären Erfolgsgeschichten zu beschönigen, was nicht zu beschönigen ist.

Natürlich mag es einzelne, hochprofitable Kanzleien in der beschriebenen Art und Weise geben.

Überwiegend sieht es in der Branche anders aus und ein heutiger Studienanfänger wird eher das erleben, was auch ich erlebt habe.

Dafür stehen ferner alle mir bekannten Berufsträger - Kollegen, die sich ebenfalls von der Branche verabschiedet haben und heute andere, wenn auch artverwandte Tätigkeiten in der Regel in größeren Betrieben und Konzernen ausüben.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Dein Beispiel mit dem Mercedes ist ohnehin obsolet. Ich kenne einige Stbs, die Wert auf Bodenständigkeit und nicht auf Protz legen.

Ob ich mir den Mercedes kaufe ist Ansichtsache, aber immerhin wollte ich wenigstens so viel verdienen, daß es möglich wäre.

Es gibt auch Dinge wie Familiengründung und ggf. Immobilienerwerb, was mit den heutigen Verdienstperspektiven und Arbeitsbelastung nur schwer vereinbar ist.

Was aber für einen akademischen Beruf selbstverständlich sein sollte.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das ist nur ein weiterer Versuch, mit singulären Erfolgsgeschichten zu beschönigen, was nicht zu beschönigen ist.

Natürlich mag es einzelne, hochprofitable Kanzleien in der beschriebenen Art und Weise geben.

Überwiegend sieht es in der Branche anders aus und ein heutiger Studienanfänger wird eher das erleben, was auch ich erlebt habe.

Dafür stehen ferner alle mir bekannten Berufsträger - Kollegen, die sich ebenfalls von der Branche verabschiedet haben und heute andere, wenn auch artverwandte Tätigkeiten in der Regel in größeren Betrieben und Konzernen ausüben.

Diese Behauptung ist eben vollkommen falsch. Die heutigen modernen Kanzleien erwirtschaften diese Renditen und die alten werden verschwinden. Das ist eine ganz normale Entwicklung. Der heutige Absolvent wird natürlich in einer zukunftsfähigen Kanzlei arbeiten.

Dir bekannte Berufsträger sind eben alle schon alt und überhaupt nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge. Rede bitte mit 30-40 jährigen Inhabern.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Dein Beispiel mit dem Mercedes ist ohnehin obsolet. Ich kenne einige Stbs, die Wert auf Bodenständigkeit und nicht auf Protz legen.

Ob ich mir den Mercedes kaufe ist Ansichtsache, aber immerhin wollte ich wenigstens so viel verdienen, daß es möglich wäre.

Es gibt auch Dinge wie Familiengründung und ggf. Immobilienerwerb, was mit den heutigen Verdienstperspektiven und Arbeitsbelastung nur schwer vereinbar ist.

Was aber für einen akademischen Beruf selbstverständlich sein sollte.

Ich meinte damit, dass die Berufsträger sich natürlich einige von diesen Schlitten kaufen könnten. Darauf legen sie aber keinen Wert. Sie reinvestieren eher in ihr Unternehmen. Bringt mehr Rendite (35-45 %).

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das ist nur ein weiterer Versuch, mit singulären Erfolgsgeschichten zu beschönigen, was nicht zu beschönigen ist.

Natürlich mag es einzelne, hochprofitable Kanzleien in der beschriebenen Art und Weise geben.

Überwiegend sieht es in der Branche anders aus und ein heutiger Studienanfänger wird eher das erleben, was auch ich erlebt habe.

Dafür stehen ferner alle mir bekannten Berufsträger - Kollegen, die sich ebenfalls von der Branche verabschiedet haben und heute andere, wenn auch artverwandte Tätigkeiten in der Regel in größeren Betrieben und Konzernen ausüben.

Wow, wird da gerade versucht "singuläre Erfolgsgeschichten" mit Einzelfällen aus der persönlichen Erfahrung (vor X Jahren wohlgemerkt) zu widerlegen? Chapeau, mein Lieber. Chapeau!

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Dir bekannte Berufsträger sind eben alle schon alt und überhaupt nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge. Rede bitte mit 30-40 jährigen Inhabern.

Die mir bekannten Berufsträger in anderen Berufen sind heute Ende 40. Wenn das Geld auf der Straße der Branche nur so herumliegen würde, würden diese und wohl auch ich es einfach aufheben.

Dem ist aber nicht so.

Es ist für einen 30er bis 40er unglaublich schwer, in der eigenen Generation profitable Mandanten zu finden. Zudem sind diese, selbst wenn profitabel, gut informiert und extrem preisbewußt.

Den Rest wird der absehbare technische Fortschritt in der nächsten Dekade erledigen.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Dir bekannte Berufsträger sind eben alle schon alt und überhaupt nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge. Rede bitte mit 30-40 jährigen Inhabern.

Die mir bekannten Berufsträger in anderen Berufen sind heute Ende 40. Wenn das Geld auf der Straße der Branche nur so herumliegen würde, würden diese und wohl auch ich es einfach aufheben.

Dem ist aber nicht so.

Es ist für einen 30er bis 40er unglaublich schwer, in der eigenen Generation profitable Mandanten zu finden. Zudem sind diese, selbst wenn profitabel, gut informiert und extrem preisbewußt.

Den Rest wird der absehbare technische Fortschritt in der nächsten Dekade erledigen.

Träum weiter von deinen Kanzleien, die vor 2 Dekaden am Markt waren.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Träum weiter von deinen Kanzleien, die vor 2 Dekaden am Markt waren.

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Einige sind inzwischen in den Arbeitgeberbewertungsportalen zu finden, wo ungefähr die Erfahrungen beschrieben werden, die ich hier auch schildere.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Dir bekannte Berufsträger sind eben alle schon alt und überhaupt nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge. Rede bitte mit 30-40 jährigen Inhabern.

Die mir bekannten Berufsträger in anderen Berufen sind heute Ende 40. Wenn das Geld auf der Straße der Branche nur so herumliegen würde, würden diese und wohl auch ich es einfach aufheben.

Dem ist aber nicht so.

Es ist für einen 30er bis 40er unglaublich schwer, in der eigenen Generation profitable Mandanten zu finden. Zudem sind diese, selbst wenn profitabel, gut informiert und extrem preisbewußt.

Den Rest wird der absehbare technische Fortschritt in der nächsten Dekade erledigen.

Träum weiter von deinen Kanzleien, die vor 2 Dekaden am Markt waren.

Die jungen, billigen und noch motivierten Studienabgänger dürfen nicht ausgehen, sonst bricht das Geschäftsmodell der Branche zusammen.

Die Enttäuschung ist für die meisten nach vier bis fünf Jahren Branchenzugehörigkeit garantiert.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Dir bekannte Berufsträger sind eben alle schon alt und überhaupt nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Dinge. Rede bitte mit 30-40 jährigen Inhabern.

Die mir bekannten Berufsträger in anderen Berufen sind heute Ende 40. Wenn das Geld auf der Straße der Branche nur so herumliegen würde, würden diese und wohl auch ich es einfach aufheben.

Dem ist aber nicht so.

Es ist für einen 30er bis 40er unglaublich schwer, in der eigenen Generation profitable Mandanten zu finden. Zudem sind diese, selbst wenn profitabel, gut informiert und extrem preisbewußt.

Den Rest wird der absehbare technische Fortschritt in der nächsten Dekade erledigen.

Träum weiter von deinen Kanzleien, die vor 2 Dekaden am Markt waren.

Die jungen, billigen und noch motivierten Studienabgänger dürfen nicht ausgehen, sonst bricht das Geschäftsmodell der Branche zusammen.

Die Enttäuschung ist für die meisten nach vier bis fünf Jahren Branchenzugehörigkeit garantiert.

Die jungen und motivierten Studienabgänger gehen auch nicht aus, sie gehen halt nur nicht zu den Wald- und Wiesenkanzleien sondern zu den Big Playern, in den Mittelstand und in die Industrie und haben somit hervorragende Karriereaussichten.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Unternehmensregister.de (aka Bundesanzeiger) bei freiberuflichen Praxen ohne Offenlegungspflicht? Made my day.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Unternehmensregister.de (aka Bundesanzeiger) bei freiberuflichen Praxen ohne Offenlegungspflicht? Made my day.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich...

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Also lieber gleich in den Mittelstand und in die Industrie.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Unternehmensregister.de (aka Bundesanzeiger) bei freiberuflichen Praxen ohne Offenlegungspflicht? Made my day.

Na ja die Steuerberatungsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH müssen schon veröffentlichen. Nur was soll man rauslesen können? Ne GuV muss die kleine Gesellschaft nicht veröffentlichen. Der Gewinn wird über die Gehälter abgezogen, Ausschüttungen mindern ebenfalls den Bilanzgewinn... Da kann jeder Partner über ne Millionen im Jahr bekommen und die Dame die hier immer so vom Unternehmensregister schwärmt bekommt es nicht...

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Unternehmensregister.de (aka Bundesanzeiger) bei freiberuflichen Praxen ohne Offenlegungspflicht? Made my day.

Na ja die Steuerberatungsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH müssen schon veröffentlichen. Nur was soll man rauslesen können? Ne GuV muss die kleine Gesellschaft nicht veröffentlichen. Der Gewinn wird über die Gehälter abgezogen, Ausschüttungen mindern ebenfalls den Bilanzgewinn... Da kann jeder Partner über ne Millionen im Jahr bekommen und die Dame die hier immer so vom Unternehmensregister schwärmt bekommt es nicht...

Wenn ich sehe, daß viele dieser Gesellschaften zum Jahresabschlußstichtag noch nicht einmal eine monatliche Gehaltszahlung mit LSt. und SV-Beiträge als Liquiditätsreserve auf dem Betriebskonto vorhalten, dann wird es genau so sein, wie Du schreibst.

Bestimmt auch sind die mir bekannten Berufsträger - Kollegen heute in Mittelstand und Industrie tätig, weil Gehalt und Verdienstperspektiven in der Branche Steuerberatung so glücklich und wettbewerbsfähig sind.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Kurze Frage:
Waren diese Kollegen Partner einer Kanzlei?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Unternehmensregister.de (aka Bundesanzeiger) bei freiberuflichen Praxen ohne Offenlegungspflicht? Made my day.

Na ja die Steuerberatungsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH müssen schon veröffentlichen. Nur was soll man rauslesen können? Ne GuV muss die kleine Gesellschaft nicht veröffentlichen. Der Gewinn wird über die Gehälter abgezogen, Ausschüttungen mindern ebenfalls den Bilanzgewinn... Da kann jeder Partner über ne Millionen im Jahr bekommen und die Dame die hier immer so vom Unternehmensregister schwärmt bekommt es nicht...

Wenn ich sehe, daß viele dieser Gesellschaften zum Jahresabschlußstichtag noch nicht einmal eine monatliche Gehaltszahlung mit LSt. und SV-Beiträge als Liquiditätsreserve auf dem Betriebskonto vorhalten, dann wird es genau so sein, wie Du schreibst.

Bestimmt auch sind die mir bekannten Berufsträger - Kollegen heute in Mittelstand und Industrie tätig, weil Gehalt und Verdienstperspektiven in der Branche Steuerberatung so glücklich und wettbewerbsfähig sind.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Oder wenn Du es noch genauer wissen willst: ich könnte mir heute eine Kanzlei kaufen, wenn ich dies als einträglich und zukunftssicher erachten würde. Das tue ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen in der Branche und dem absehbaren technischen Fortschritt jedoch nicht.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Komisch das die Zahlen etwas ganz anderes repräsentieren als das Gerede hier. StBs gehören zu der am besten verdienenden Gruppe überhaupt.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Kurze Frage:
Waren diese Kollegen Partner einer Kanzlei?

Der eine Kollege war Partner, der anderen Kollegin, die schon Prokuristin war wurde es angetragen.

Anscheinend hat sie freiwillig auf die Millionen - Vorabgewinnausschüttungen verzichtet...

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Diese sind bis auf eine heute noch in ungefähr der gleichen personellen Besetzung - Anzahl Beschäftigte - am Markt.

Soweit über das unternehmensregister.de ersichtlich, haben sich auch Bilanzssumme und Profitabilität nur wenig verändert.

Unternehmensregister.de (aka Bundesanzeiger) bei freiberuflichen Praxen ohne Offenlegungspflicht? Made my day.

Na ja die Steuerberatungsgesellschaften in der Rechtsform einer GmbH müssen schon veröffentlichen. Nur was soll man rauslesen können? Ne GuV muss die kleine Gesellschaft nicht veröffentlichen. Der Gewinn wird über die Gehälter abgezogen, Ausschüttungen mindern ebenfalls den Bilanzgewinn... Da kann jeder Partner über ne Millionen im Jahr bekommen und die Dame die hier immer so vom Unternehmensregister schwärmt bekommt es nicht...

Wenn ich sehe, daß viele dieser Gesellschaften zum Jahresabschlußstichtag noch nicht einmal eine monatliche Gehaltszahlung mit LSt. und SV-Beiträge als Liquiditätsreserve auf dem Betriebskonto vorhalten, dann wird es genau so sein, wie Du schreibst.

Bestimmt auch sind die mir bekannten Berufsträger - Kollegen heute in Mittelstand und Industrie tätig, weil Gehalt und Verdienstperspektiven in der Branche Steuerberatung so glücklich und wettbewerbsfähig sind.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Komisch das die Zahlen etwas ganz anderes repräsentieren als das Gerede hier. StBs gehören zu der am besten verdienenden Gruppe überhaupt.

Ich habe mich ehrlicherweise auch schon gefragt, wie die Zahlen der STAX - Auswertungen und meine persönlichen, langjährigen Erfahrungen in der Branche in Einklang zu bringen sind.

M. E. liegt es daran, daß sich letztlich nur ca. 5.500 Steuerberater (von 84.000) an der Umfrage beteiligen, wobei eine wohlhabende Kanzlei eben Personal und Zeit für die Beantwortung aufwenden kann.

Gilt so auch für andere als wohlhabend gedachte Freiberufler - Branchen, beispielsweise aus der Ärzteschaft, wo öffentlich angedachtes Einkommen der Branche und meine persönlichen Erfahrungen mit Mandanten stark divergierten.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Zudem kenne ich keinen dreißig- bis vierzigjährigen Steuerberater, der an seiner eigenen Generation vergleichbar verdient wie die Sechzig- und Siebzigjährigen an ihrer Generation.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Kurze Frage:
Waren diese Kollegen Partner einer Kanzlei?

Ein Kollege war drei Jahre lang Partner und wechselte danach in einen international tätigen Großkonzern, wo er heute Geschäftsführer einer Ländergesellschaft ist. Eine andere Kollegin, die Prokura hatte, nahm die angetragene Partnerstelle nicht an und arbeitet heute im Rechnungswesen eines Mittelständlers aus dem Mandantenkreis.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Komisch das die Zahlen etwas ganz anderes repräsentieren als das Gerede hier. StBs gehören zu der am besten verdienenden Gruppe überhaupt.

Ich habe mich ehrlicherweise auch schon gefragt, wie die Zahlen der STAX - Auswertungen und meine persönlichen, langjährigen Erfahrungen in der Branche in Einklang zu bringen sind.

Es ist genau umgekehrt. Lese dir aufmerksam den Bericht durch und dort steht dann geschrieben, dass Kanzleien aber einer gewissen Größe nicht mehr berücksichtigt werden konnten, Da die Grundgesamtheit für eine aussagekräftige Erhebung zu gering ist! Man müsste also die überdurchschnittlichen Gewinne nochmal nach oben hin anpassen.

M. E. liegt es daran, daß sich letztlich nur ca. 5.500 Steuerberater (von 84.000) an der Umfrage beteiligen, wobei eine wohlhabende Kanzlei eben Personal und Zeit für die Beantwortung aufwenden kann.

Gilt so auch für andere als wohlhabend gedachte Freiberufler - Branchen, beispielsweise aus der Ärzteschaft, wo öffentlich angedachtes Einkommen der Branche und meine persönlichen Erfahrungen mit Mandanten stark divergierten.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Kurze Frage:
Waren diese Kollegen Partner einer Kanzlei?

Ein Kollege war drei Jahre lang Partner und wechselte danach in einen international tätigen Großkonzern, wo er heute Geschäftsführer einer Ländergesellschaft ist. Eine andere Kollegin, die Prokura hatte, nahm die angetragene Partnerstelle nicht an und arbeitet heute im Rechnungswesen eines Mittelständlers aus dem Mandantenkreis.

Klingt doch nach wirklich guten Karrieren, möglich gemacht (auch) durch den abgelegten Steuerberater.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich habe mich ehrlicherweise auch schon gefragt, wie die Zahlen der STAX - Auswertungen und meine persönlichen, langjährigen Erfahrungen in der Branche in Einklang zu bringen sind.

M. E. liegt es daran, daß sich letztlich nur ca. 5.500 Steuerberater (von 84.000) an der Umfrage beteiligen, wobei eine wohlhabende Kanzlei eben Personal und Zeit für die Beantwortung aufwenden kann.

Gilt so auch für andere als wohlhabend gedachte Freiberufler - Branchen, beispielsweise aus der Ärzteschaft, wo öffentlich angedachtes Einkommen der Branche und meine persönlichen Erfahrungen mit Mandanten stark divergierten.

Wow. Es werden statistisch repräsentative (!) Datenerhebungen durchgeführt, diese Weichen von deinen eigenen Erfahrungen anno 1990 ab (wie du selbst zugibst) und trotzdem ziehst du aus diesen Einzelfällen immer noch Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit?
Ich denke dem ist nichts mehr hinzuzufügen - du bist der lebende Beweis für Ignoranz.

antworten
WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich habe mich ehrlicherweise auch schon gefragt, wie die Zahlen der STAX - Auswertungen und meine persönlichen, langjährigen Erfahrungen in der Branche in Einklang zu bringen sind.

M. E. liegt es daran, daß sich letztlich nur ca. 5.500 Steuerberater (von 84.000) an der Umfrage beteiligen, wobei eine wohlhabende Kanzlei eben Personal und Zeit für die Beantwortung aufwenden kann.

Gilt so auch für andere als wohlhabend gedachte Freiberufler - Branchen, beispielsweise aus der Ärzteschaft, wo öffentlich angedachtes Einkommen der Branche und meine persönlichen Erfahrungen mit Mandanten stark divergierten.

Wow. Es werden statistisch repräsentative (!) Datenerhebungen durchgeführt, diese Weichen von deinen eigenen Erfahrungen anno 1990 ab (wie du selbst zugibst) und trotzdem ziehst du aus diesen Einzelfällen immer noch Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit?
Ich denke dem ist nichts mehr hinzuzufügen - du bist der lebende Beweis für Ignoranz.

Bravo, super Beitrag. Die Behauptungen beruhen eben auf subjektiven Erfahrungen im Berufsleben eines Sachbearbeiters, der noch nicht einmal Steuerberater gewesen ist. Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Bravo, super Beitrag. Die Behauptungen beruhen eben auf subjektiven Erfahrungen im Berufsleben eines Sachbearbeiters, der noch nicht einmal Steuerberater gewesen ist. Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

Wenn es in der Branche irgendwo die hier kommunizierten Erträgnisse gäbe, dann hätte ich das wohl bemerkt. Dem war aber nicht so. In jedem der Betriebe, in dem ich tätig war. Ansonsten könnten die Fürsprecher der Branche ihren Mitarbeitern ordentliche Gehälter zahlen, wenigstens Lohnerhöhungen im Rahmen der Teuerung vornehmen und Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung gewähren wie es anderswo der Regelfall ist. Siehe ansonsten auch die Arbeitgeberbewertungsportale.

Schließlich habe ich mich aufgrund privater Alternativen entschlossen, mit dem über Jahre erlebten Streß, Zeitdruck und finanzieller Mittelmäßigkeit der Branche - übrigens für mich und meine Chefs - abzuschließen.

Und nein, irgendwann wie einer meiner früheren Chefs, der bis in die Nacht arbeitet und dafür seine Mitarbeiter tyrannisiert - das wollte ich wirklich nicht sein. Das war irgendwann weder beneidenswert, geschweige denn erstrebenswert.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Bravo, super Beitrag. Die Behauptungen beruhen eben auf subjektiven Erfahrungen im Berufsleben eines Sachbearbeiters, der noch nicht einmal Steuerberater gewesen ist. Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

Die Arzthelferin erbringt nicht höchstpersönlich die abrechenbaren Leistungen in der Branche, schreibt dafür noch die Rechnungen und überwacht den Zahlungseingang

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

Schon Ärzte in der Mandantschaft gehabt, wo die Arzthelferin mit mehr Bruttolohn erzielte als der Chef zu versteuernden Gewinn.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

Schon Ärzte in der Mandantschaft gehabt, wo die Arzthelferin mit mehr Bruttolohn erzielte als der Chef zu versteuernden Gewinn.

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Mandanten: Viele mittelständische Handwerker, viele Jahresabschlüsse und Buchhaltungen die erstellt werden, etwas Beratung...

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Bravo, super Beitrag. Die Behauptungen beruhen eben auf subjektiven Erfahrungen im Berufsleben eines Sachbearbeiters, der noch nicht einmal Steuerberater gewesen ist. Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

Wenn es in der Branche irgendwo die hier kommunizierten Erträgnisse gäbe, dann hätte ich das wohl bemerkt. Dem war aber nicht so. In jedem der Betriebe, in dem ich tätig war. Ansonsten könnten die Fürsprecher der Branche ihren Mitarbeitern ordentliche Gehälter zahlen, wenigstens Lohnerhöhungen im Rahmen der Teuerung vornehmen und Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung gewähren wie es anderswo der Regelfall ist. Siehe ansonsten auch die Arbeitgeberbewertungsportale.

Schließlich habe ich mich aufgrund privater Alternativen entschlossen, mit dem über Jahre erlebten Streß, Zeitdruck und finanzieller Mittelmäßigkeit der Branche - übrigens für mich und meine Chefs - abzuschließen.

Und nein, irgendwann wie einer meiner früheren Chefs, der bis in die Nacht arbeitet und dafür seine Mitarbeiter tyrannisiert - das wollte ich wirklich nicht sein. Das war irgendwann weder beneidenswert, geschweige denn erstrebenswert.

Bist du eigentlich schon mal auf die Idee gekommen, dass deine Chefs eventuell einfach bestenfalls sehr durchschnittliche Steuerberater waren?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Das wäre genauso, als ob eine Arzthelferin über den Markt und die Gewinne von Praxen schwadronieren würde. Schlichtweg lächerlich.

Schon Ärzte in der Mandantschaft gehabt, wo die Arzthelferin mit mehr Bruttolohn erzielte als der Chef zu versteuernden Gewinn.

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Mandanten: Viele mittelständische Handwerker, viele Jahresabschlüsse und Buchhaltungen die erstellt werden, etwas Beratung...

Na, dann freu dich mal auf die Digitalisierung

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Bist du eigentlich schon mal auf die Idee gekommen, dass deine Chefs eventuell einfach bestenfalls sehr durchschnittliche Steuerberater waren?

Sicher waren sie das.

Wenn sich diese nur zu einer etwas rationelleren, zeitgemäßen Arbeitsweise entschlossen hätten, so hätten sie wenigstens marktgerechte Gehälter zahlen können.

Aber gleichfalls habe ich erlebt, wie unglaublich schwierig es für teilweise Jahrzehnte am Markt befindliche Kanzleien war, jüngere profitable (!) Mandantschaft zu finden.

Deswegen wundern mich die Erfolgsgeschichten hier etwas, denn nicht nur ich habe mich von der Branche abgewandt, sondern noch viele meiner früheren Kollegen mit Titel.

Die Branche hat in der Vergangenheit gut von der Intransparenz ohne das Internet gelebt. Dem ist heute jedoch nicht mehr so. Wenn ich heute selbst einen Steuerberater suchen würde, dann nur einen, der zu Mindestgebühren abrechnet. Und von diesen gibt es in Deutschland nicht wenige.

Außerdem: was ist aktuell bei den Standardleistungen Fibu, Lobu, JA & St.-Erkl. ein "guter" Steuerberater? Wenn ich in einem Wirtschaftsjahr alle Register ziehe, um wenig Ertragsteuern zahlen zu müssen, so holt mich dies irgendwann wieder ein. Letztlich ist dies aber auch nur das, was jeder Berater kann, können muß.

Persönlich speichere ich alles Wichtige nur noch als PDF - Dokument und das Finanzamt will Jahresabschluß und Steuererklärungen auch nur noch auf elektronischem Wege.

Deswegen gibt es meiner Meinung nach in der näheren Zukunft für die klassischen Kanzleien auch kaum noch Schätze die darauf warten, gehoben zu werden.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Hätte mein Chef vor 15 Jahren den Kaufpreis seiner damals mit dem Flottenrabatt eines Mandanten neu erworbenen E - Klasse in Apple - Aktien investiert, wäre er immerhin halb so vermögend wie ich heute.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo mir das Licht aufgegangen ist, daß wenn ich es weiter mit Steuerberatung versuche ich immer nur Mittelmaß bleiben werde.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Hätte mein Chef vor 15 Jahren den Kaufpreis seiner damals mit dem Flottenrabatt eines Mandanten neu erworbenen E - Klasse in Apple - Aktien investiert, wäre er immerhin halb so vermögend wie ich heute.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo mir das Licht aufgegangen ist, daß wenn ich es weiter mit Steuerberatung versuche ich immer nur Mittelmaß bleiben werde.

Wir haben so langsam verstanden, dass du mit dem Geld von Mama und Papa groß investiert hast und damit angeblich dicken Gewinn gemacht hast. Herzlichen Glückwunsch.

Hat nur leider nichts mit dem Thema dieses oder der anderen Threads zu tun, die du so ausdauernd mit den immer gleichen Satzbausteinen befüllst.
Wenn der Beruf des Steuerberaters damals und heute ach so schlechte Karriere- und Verdienstperspektiven bot/ bieten würde, dann gilt das noch viel mehr für sämtliche anderen BWL-Jobs, ebenso für die Juristen und die meisten anderen Freiberufler. Die hätten ihr Geld nämlich ebenso in Google/Apple/Amazon-Aktien investieren können.

Warum dann also immer das herauspicken des Steuerberaters?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Hätte mein Chef vor 15 Jahren den Kaufpreis seiner damals mit dem Flottenrabatt eines Mandanten neu erworbenen E - Klasse in Apple - Aktien investiert, wäre er immerhin halb so vermögend wie ich heute.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo mir das Licht aufgegangen ist, daß wenn ich es weiter mit Steuerberatung versuche ich immer nur Mittelmaß bleiben werde.

Wir haben so langsam verstanden, dass du mit dem Geld von Mama und Papa groß investiert hast und damit angeblich dicken Gewinn gemacht hast. Herzlichen Glückwunsch.

Hat nur leider nichts mit dem Thema dieses oder der anderen Threads zu tun, die du so ausdauernd mit den immer gleichen Satzbausteinen befüllst.
Wenn der Beruf des Steuerberaters damals und heute ach so schlechte Karriere- und Verdienstperspektiven bot/ bieten würde, dann gilt das noch viel mehr für sämtliche anderen BWL-Jobs, ebenso für die Juristen und die meisten anderen Freiberufler. Die hätten ihr Geld nämlich ebenso in Google/Apple/Amazon-Aktien investieren können.

Warum dann also immer das herauspicken des Steuerberaters?

Weil die Selbstdarstellung des angeblichen wirtschaftlichen Erfolgs der Branche und die selbst erlebte Realität dort extrem divergiert.

Siehe Arbeitgeberbewertungsportale im Internet.

Den größten Gewinn, den ich - auch angesichts meines Vermögenshintergrunds - aus der Branche gezogen habe ist der, alle dort - auch auf den Rat meiner Chefs hin - begangenen wirtschaftlichen Fehler der Mandanten für mich vermieden zu haben.

Es betrifft ja nicht nur mich, auch viele mir von früher bekannte Kollegen mit Titel sind dort nicht mehr tätig.

Warum wohl?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW ...

Für was benötigt man als Steuerberater heute einen solchen Geschäfts- wohl kaum Privatwagen?

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Hätte mein Chef vor 15 Jahren den Kaufpreis seiner damals mit dem Flottenrabatt eines Mandanten neu erworbenen E - Klasse in Apple - Aktien investiert, wäre er immerhin halb so vermögend wie ich heute.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo mir das Licht aufgegangen ist, daß wenn ich es weiter mit Steuerberatung versuche ich immer nur Mittelmaß bleiben werde.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

Wir haben so langsam verstanden, dass du mit dem Geld von Mama und Papa groß investiert hast und damit angeblich dicken Gewinn gemacht hast. Herzlichen Glückwunsch.

Stell´ Dir vor, ich bezahle meinem 22 Jahre alten Patenkind, gelernte Bürokauffrau, heute ein Gehalt - mehr übrigens, als ihr ihr Ausbildungsbetrieb angeboten hat - damit sie nicht das erleben muß, was ich in der Branche erlebt habe.

In einem zukünftigen Moment der Krise und Unterbewertung werde ich ihr Kapital zur Verfügung stellen, damit sie sich ebenfalls ein Vermögen aufbauen und ich meines erweitern kann.

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WiWi Gast

Berufsbild Steuerberater zukünftig

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Also mein Chef fährt einen neuen 7er BMW und bezahlt mir 80k (angestellter Steuerberater im dritten Jahr.)

Hätte mein Chef vor 15 Jahren den Kaufpreis seiner damals mit dem Flottenrabatt eines Mandanten neu erworbenen E - Klasse in Apple - Aktien investiert, wäre er immerhin halb so vermögend wie ich heute.

Das war ungefähr der Zeitpunkt, wo mir das Licht aufgegangen ist, daß wenn ich es weiter mit Steuerberatung versuche ich immer nur Mittelmaß bleiben werde.

Wir haben so langsam verstanden, dass du mit dem Geld von Mama und Papa groß investiert hast und damit angeblich dicken Gewinn gemacht hast. Herzlichen Glückwunsch.

Hat nur leider nichts mit dem Thema dieses oder der anderen Threads zu tun, die du so ausdauernd mit den immer gleichen Satzbausteinen befüllst.
Wenn der Beruf des Steuerberaters damals und heute ach so schlechte Karriere- und Verdienstperspektiven bot/ bieten würde, dann gilt das noch viel mehr für sämtliche anderen BWL-Jobs, ebenso für die Juristen und die meisten anderen Freiberufler. Die hätten ihr Geld nämlich ebenso in Google/Apple/Amazon-Aktien investieren können.

Warum dann also immer das herauspicken des Steuerberaters?

Ich vermute es liegt daran, dass der Typ der hier immer postet eine tiefe Narbe hat, da er das Stb Examen nicht geschafft hat und macht dies nun durch ständiges niedermachen des Berufsstandes wett.

Der Weg zum Steuerberater ist nach wie vor ein sehr erstrebenswerter Weg, bietet vor allem für Leute die sowohl an BWL als auch Jura interesse haben den nahezu perfekten Job und wird so schnell nicht wegdigitalisiert, auch wenn das manche nicht wahr haben wollen.

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