DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Wohnen & WGWohnkosten

Wohnkosten betragen mehr als ein Drittel des privaten Konsums

Mit 845 Euro im Monat gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013 durchschnittlich 35 Prozent ihres Konsumbudgets von 2448 Euro für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Für Ernährung und Bekleidung betrugen die Ausgabenanteile in Deutschland 19 Prozent.

Ein Vorgarten mit einer bunten Holzbank, Pflanzen und weiteren Dekoartikeln.

Wohnkosten betragen mehr als ein Drittel des privaten Konsums
Wiesbaden, 15.09.2015 (destatis) - Mit durchschnittlich 845 Euro im Monat gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013 mehr als ein Drittel (35 %) ihrer Konsumbudgets für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe mitteilt, war das der größte Anteil an den Konsumausgaben. Monatlich verwendeten die privaten Haushalte im Jahr 2013 durchschnittlich 2 448 Euro für ihren Konsum. Das Ausgabenniveau der ostdeutschen Haushalte entsprach mit durchschnittlich 2 048 Euro im Monat 80 Prozent des Niveaus der westdeutschen Haushalte (2 556 Euro).

Die Ausgabenstruktur im früheren Bundesgebiet und in den neuen Ländern einschließlich Berlin gleicht sich. Für Ernährung und Bekleidung betrugen die Ausgabenanteile in Deutschland 19 Prozent, gefolgt von den Anteilen für Verkehr, Post und Telekommunikation mit 17 Prozent. Für Freizeit, Unterhaltung, Kultur sowie Gaststättenbesuche und Beherbergung wendeten die Haushalte 16 Prozent ihrer Konsumbudgets auf. 14 Prozent entfielen auf andere Waren und Dienstleistungen, Möbel und Haushaltsgeräte, Gesundheitspflege sowie Bildung.

Neben den Konsumausgaben fallen bei den Haushalten auch Ausgaben für Nicht-Konsumzwecke wie beispielsweise Versicherungsbeiträge und Kreditzinsen an. Hierfür wendeten die Haushalte im Jahr 2013 bundesweit durchschnittlich 413 Euro im Monat auf.

Im Forum zu Wohnkosten

289 Kommentare

Wieviel € für eine Wohnung ausgeben?

WiWi Gast

50% bei 2500 netto sind aber halt eine andere Sache als bei geringerem Einkommen, gerade wenn wir von U30 Berufseinsteigern sprechen. 1250 Euro sind noch immer eine Menge Geld. Ganz ehrlich ich ken ...

5 Kommentare

Berater eigene Wohnung auf airbnb anbieten

WiWi Gast

Danke für eure Antworten! Ich hatte mir weniger einen dauerhaften Untermieter vorgestellt als vielmehr regelmäßig Touristen, Wochenendgäste etc. Das mit dem extra Zimmer ist aber eine gute Idee.. d ...

99 Kommentare

Lebenshaltungskosten München

WiWi Gast

Als student brauchst 1000, nicht mehr in München. Wenn du danach dort leben willst, 2000-3000.

9 Kommentare

Wohnungssuche beim erster Job (Gehaltsnachweise etc.)

WiWi Gast

Schaue dir auch Wohngenossenschaften an. Sie sind meist deutlich günstiger. Die kannst du z.B. unter genowu.de finden oder einfach googlen.

16 Kommentare

verspätet wohnsitz anmelden

WiWi Gast

"Wichtig hier: Die Frist bei der Ummeldung gilt nicht ab wann der Mietvertrag gilt, sonder ab wann man tatsächlich umgezogen ist. " So ist es. Wir hatten ab Oktober die Wohnung angemietet, ...

15 Kommentare

Basel arbeiten - Frankreich wohnen

WiWi Gast

Nein das ist kein Backlink. Der Link oben ist eine Meta Suchseite, für Kredite und Immobilien, am ehesten mit Immoscout vergleichbar. Da wird keine Werbung für einen bestimmten Makler oder Bauträger g ...

3 Kommentare

Auslandsstudium London Wohnungssuche

WiWi Gast

Hab in anderen Orten Englands gewohnt und mag London nicht besonders, vor allem nicht wenn man gerne ein Auto hat! Wohnung würde ich mit Spareroom suchen, evtl halt die 20? für einen Premiumaccount a ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Wohnkosten

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Eine Häuserreihe von mehrstöckigen Häusern mit renovierten Fronten und Balkonen.

Statistik: Studentenwohnpreisindex 2016 - Studenten-Wohnungen werden teurer

Studenten-Wohnungen werden für die rund 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland immer teurer. Vor allem in den Universitätsstädten sind die Mieten seit 2010 zum Teil um mehr als ein Drittel gestiegen. Hier konkurrieren die Studenten immer öfter mit jungen Berufstätigen und Rentnern um bezahlbaren Wohnraum. In München sind die Mieten für eine Studentenwohnung mit 615 Euro am höchsten, stärker gestiegen jedoch in Osnabrück. Das zeigt der neue IW-Studentenwohnpreisindex 2016.

Ein mehrstöckiges Haus mit mehreren Wohnparteien und Balkonen.

Studenten-Wohnungen: Mieten in München am höchsten

Für Studenten sind Mieten in den vergangenen fünf Jahren bundesweit teurer geworden. In München, Frankfurt und Hamburg zahlen Studenten für eine Wohnung oder WG-Zimmer am meisten – und ausgerechnet dort sind staatlich geförderte Studentenwohnheime knapp. Das zeigt der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Deutschen Real Estate Funds (DREF) in Kooperation mit ImmobilienScout24.

Weiteres zum Thema Wohnen & WG

Wohnheim-wörterbuch englisch chinesisch

Wohnheimwörterbuch in acht Sprachen

Wie erklärt man chinesischen Studierenden die deutsche Mülltrennung, was heißt „Putzplan“ oder Hausmeister auf Englisch, Französisch oder Russisch? Antworten gibt ein illustriertes Wohnheimwörterbuch des Deutschen Studentenwerks. Seit kurzem steht das Wohnheimwörterbuch in Deutsch-Chinesisch-Englisch auch als Smartphone-App zur Verfügung.

Beliebtes zum Thema Life

Päckchen in rot-grünem Papier liegen unter einem Weihnachtsbaum.

Weihnachtsgeschenke aus dem Internet sind beliebt wie nie

Der Online-Kauf ist bei Weihnachtsgeschenken besonders gefragt. Vor allem digitale Weihnachtsgeschenke befinden sich auf dem Vormarsch. Wie der Digitalverband Bitkom herausgefunden hat, kaufen 69 Prozent der Internetnutzer ihre Weihnachtsgeschenke im Web. 79 Prozent wollen sogar digitale Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen. Besonders beliebt sind Gutscheine für Online-Shops und Computerspiele oder Videospiele.

Die weiße Ecke eines Fußballfeldes.

E-Book: Wirtschaftsfaktor Fußball

Der Fußball hat in Deutschland eine wachsende wirtschaftliche Bedeutung. Die Bundesliga hat in der Saison 2014/2015 einen Rekordumsatz von 2,6 Mrd. Euro erzielt. Im Gegensatz zum Profifußball ist der Fußball-Breitensport als Wirtschaftsfaktor bislang kaum quantifiziert worden. Die aktuelle Studie „Wirtschaftsfaktor Fußball“ vom Bundeswirtschaftsministerium zeigt, dass der Profifußball und der Fußball als Breitensport vergleichbare volkswirtschaftliche Effekte haben.

Foto-Blog Urban-Exploration Exploring

page-x.de – ein Blog über Urban Exploration

Der Berliner Teufelsberg oder der Landschaftspark Duisburg-Nord – in Deutschland existieren zahlreiche verlassene Orte, die ideale Objekte für Fotografen sind. Das Aufsuchen von sogenannten „Lost Places“ wird auch als Urban Exploration bezeichnet. Die private Internetseite page-x.de zeigt zahlreiche Fotografien stillgelegter Fabriken in Leipzig und Umgebung.

Feedback +/-

Feedback