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Wohnen & WGWohnkosten

Private Haushalte zu einem Drittel durch Wohnkosten belastet

Fast ein Drittel ihrer Konsumbudgets (32,6%) gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2008 für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Mit durchschnittlich 731 Euro im Monat war das die größte Position der Konsumausgaben.

Ein Bügelbrett mit einem Bügeleisen und einem Körbchen mit Wäscheklammern.

Wiesbaden, 30.09.2010 (destatis) - Fast ein Drittel ihrer Konsumbudgets (32,6%) gaben die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2008 für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aus. Mit durchschnittlich 731 Euro im Monat war das die größte Position der Konsumausgaben. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der aktuellen Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 mit. Ein knappes Drittel (31,8%) ihrer Konsumausgaben wendeten die Haushalte für Ernährung (14,3%) sowie für Verkehr und Nachrichtenübermittlung (17,5%) auf. Die restlichen 35,6% wurden für Freizeit, Unterhaltung und Kultur, Gaststättenbesuche, Möbel und Haushaltsgeräte, Bekleidung, Gesundheitspflege und Bildungswesen ausgegeben. Diese Struktur gilt gleichermaßen im früheren Bundesgebiet wie auch in den neuen Ländern und Berlin-Ost.

 

Monatlich gaben die privaten Haushalte im Jahr 2008 durchschnittlich 2 245 Euro für ihren Konsum aus. Das Ausgabenniveau der ostdeutschen Haushalte entsprach mit durchschnittlich 1 857 Euro im Monat rund 80% des Niveaus der westdeutschen Haushalte (2 333 Euro).

 

Private Haushalte zu einem Drittel durch Wohnkosten belastet
Neben den Konsumausgaben fallen bei den Haushalten auch Ausgaben für Nicht-Konsumzwecke wie Versicherungsbeiträge und Kreditzinsen an. Hierfür wendeten die Haushalte im Jahr 2008 bundesweit durchschnittlich 408 Euro im Monat auf. Die Ersparnis der Privathaushalte lag bei durchschnittlich 312 Euro im Monat.

 

Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland betrugen im Jahr 2008 durchschnittlich 2 965 Euro im Monat für alle Haushaltsgrößen. Diese Einkommen waren jedoch unterschiedlich verteilt: Während Angestelltenhaushalte über durchschnittlich 3 551 Euro im Monat verfügten, stand Arbeitslosenhaushalten mit durchschnittlich 1 213 Euro im Monat gut ein Drittel dieser Summe zur Verfügung. Haushalte in den neuen Ländern und Berlin-Ost hatten verfügbare Einkommen von im Schnitt 2 328 Euro monatlich, das waren rund 75% der Einkommen westdeutscher Haushalte (3 111 Euro).

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