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FlexWork@PWC Modell

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Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

Hallo,

ich fange am 01.08. bei PWC im Tax-Bereich an. Ich habe schon viel gehört und auch erfahren, dass es dort dieses FlexWork@PWC-Modell gibt.

In meinem alten Unternehmen war es so, dass wir Gleitzeit hatten und die Kernarbeitszeit von 09:00 - 15:00 Uhr ging. Morgens konnte man ab 6 Uhr anfangen, musste aber spätestens bis 9 Uhr da sein.

Bei PWC gibt es ja wohl keine Kernzeiten, wie läuft das denn dann ab? Kann man den einen Tag von 10 - 19 Uhr arbeiten, den anderen Tag von 6 - 15 Uhr?

Noch eine kurze Frage zum Urlaub: Wie sieht das aus, wenn man mal einen einzelnen Tag frei benötigt? Ist das ausgeschlossen, da der Urlaub zu Jahresbeginn fest verplant werden muss?

Danke.

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WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Jonas2207 schrieb am 15.05.2018:

Hallo,

ich fange am 01.08. bei PWC im Tax-Bereich an. Ich habe schon viel gehört und auch erfahren, dass es dort dieses FlexWork@PWC-Modell gibt.

In meinem alten Unternehmen war es so, dass wir Gleitzeit hatten und die Kernarbeitszeit von 09:00 - 15:00 Uhr ging. Morgens konnte man ab 6 Uhr anfangen, musste aber spätestens bis 9 Uhr da sein.

Bei PWC gibt es ja wohl keine Kernzeiten, wie läuft das denn dann ab? Kann man den einen Tag von 10 - 19 Uhr arbeiten, den anderen Tag von 6 - 15 Uhr?

Noch eine kurze Frage zum Urlaub: Wie sieht das aus, wenn man mal einen einzelnen Tag frei benötigt? Ist das ausgeschlossen, da der Urlaub zu Jahresbeginn fest verplant werden muss?

Danke.

Flexible Arbeitszeiten bei den Big4... das ist auf dem Papier so, aber die Realität sah zumindest bei mir so aus, dass mehr oder weniger erwartet wurde, dass die Leute von 9-18 Uhr da waren... die Begründung war, dass man schließlich eine Service Line sei und die Telefone besetzt sein müssten...

Urlaub ist soweit ich weiß kein Problem, schon gar nicht einzelne Tage, sofern das nicht gerad zwei Tage vorher eingereicht wird. Du kriegst meiner Erfahrung nach eher Schwierigkeiten, wenn du deinen Urlaub am Stück nehmen willst...

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Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Flexible Arbeitszeiten bei den Big4... das ist auf dem Papier so, aber die Realität sah zumindest bei mir so aus, dass mehr oder weniger erwartet wurde, dass die Leute von 9-18 Uhr da waren... die Begründung war, dass man schließlich eine Service Line sei und die Telefone besetzt sein müssten...

Okay, danke dir erstmal. Wie hoch ist denn in etwa die Anzahl der Anrufe, die eingehen? Geht das Richtung Call-Center oder gibts pro Stunde hier und da mal einen Anruf?

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WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Jonas2207 schrieb am 16.05.2018:

Okay, danke dir erstmal. Wie hoch ist denn in etwa die Anzahl der Anrufe, die eingehen? Geht das Richtung Call-Center oder gibts pro Stunde hier und da mal einen Anruf?

Also Call-Center auf keinen Fall, eher hier und da mal einen Anruf von Externen. Ich hatte eher den Eindruck, dass das Argument vorgeschoben war. Man will halt nicht, dass jeder zu unterschiedlichen Zeiten da ist, weil dass das Arbeiten im Team erschwert.

Beispiel: Consultant/Manager/Partner arbeiten gemeinsam auf einem Mandat, dann ist es natürlich schwer, wenn der Consultant von 7 bis 15 Uhr arbeitet, der Manager von 9 bis 18 Uhr und der Partner von 5 bis 22 Uhr...

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Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018

Also Call-Center auf keinen Fall, eher hier und da mal einen Anruf von Externen. Ich hatte eher den Eindruck, dass das Argument vorgeschoben war. Man will halt nicht, dass jeder zu unterschiedlichen Zeiten da ist, weil das das Arbeiten im Team erschwert.

Okay, das macht Sinn.
Der Dresscode im Tax-Bereich ist aber recht locker? Beim Bewerbertag meinte der Niederlassungsleister, dass Anzug, Hemd usw. overdressed wäre, alle würden im T-Shirt rumlaufen.
Habe leider fast keine anderen Mitarbeiter gesehen. Mit einem Coach hatte ich das Vorstellungsgespräch, der saß dort in Jeans und kartiertem Freizeithemd..

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Jonas2207 schrieb am 16.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018

Also Call-Center auf keinen Fall, eher hier und da mal einen Anruf von Externen. Ich hatte eher den Eindruck, dass das Argument vorgeschoben war. Man will halt nicht, dass jeder zu unterschiedlichen Zeiten da ist, weil das das Arbeiten im Team erschwert.

Okay, das macht Sinn.
Der Dresscode im Tax-Bereich ist aber recht locker? Beim Bewerbertag meinte der Niederlassungsleister, dass Anzug, Hemd usw. overdressed wäre, alle würden im T-Shirt rumlaufen.
Habe leider fast keine anderen Mitarbeiter gesehen. Mit einem Coach hatte ich das Vorstellungsgespräch, der saß dort in Jeans und kartiertem Freizeithemd..

Ja, ist hier schon recht locker. Im Hochsommer auch mal mit kurzer Hose. Sandalen - außer am Casual Friday - bitte nur mit Socken auch wenn hier jemand etwas anderes behaupten sollte.

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WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

HAHAHHAH Sandalen der war gut dikka

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WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Jonas2207 schrieb am 16.05.2018:

Okay, das macht Sinn.
Der Dresscode im Tax-Bereich ist aber recht locker? Beim Bewerbertag meinte der Niederlassungsleister, dass Anzug, Hemd usw. overdressed wäre, alle würden im T-Shirt rumlaufen.
Habe leider fast keine anderen Mitarbeiter gesehen. Mit einem Coach hatte ich das Vorstellungsgespräch, der saß dort in Jeans und kartiertem Freizeithemd..

Also ich weiß, dass es den casual friday gibt... da kommst du halt, wie du willst, aber schon in langer Hose und festen Schuhen ;)
Ansonsten Anzug mit Krawatte... alles andere wäre mir neu, auch wenn ich die übertriebene Kleidungsetikette für Blödsinn halte.

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WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Jonas2207 schrieb am 16.05.2018:

Okay, das macht Sinn.
Der Dresscode im Tax-Bereich ist aber recht locker? Beim Bewerbertag meinte der Niederlassungsleister, dass Anzug, Hemd usw. overdressed wäre, alle würden im T-Shirt rumlaufen.
Habe leider fast keine anderen Mitarbeiter gesehen. Mit einem Coach hatte ich das Vorstellungsgespräch, der saß dort in Jeans und kartiertem Freizeithemd..

Also ich weiß, dass es den casual friday gibt... da kommst du halt, wie du willst, aber schon in langer Hose und festen Schuhen ;)
Ansonsten Anzug mit Krawatte... alles andere wäre mir neu, auch wenn ich die übertriebene Kleidungsetikette für Blödsinn halte.

chino und Hemd tun es auch ;)
und Krawatte max. bei formellen Meetings beim Mandaten,

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Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

Naja bei formellen Meetings mit Mandaten bin ich wohl fast gar nicht dabei. Habe ja eh erstmal dort nur eine Sachbearbeiter-Position.

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WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Mein Kollege wurde gekündigt weil er immer um 15 Uhr abgehauen ist obwohl er um 7 angefangen hat... Es zählt nur wie lange du bleibst, nicht wie lange du arbeitest ;-) bleib besser jeden Tag bis mind. 17 Uhr!

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Mein Kollege wurde gekündigt weil er immer um 15 Uhr abgehauen ist obwohl er um 7 angefangen hat... Es zählt nur wie lange du bleibst, nicht wie lange du arbeitest ;-) bleib besser jeden Tag bis mind. 17 Uhr!

Stimme dir zu, dass es in der Tat oft nur darum geht. Vor allem weil die hochrangigen Leute ab Manager auch erst ab 9 kommen und zuvor keiner mitkriegt, dass du überhaupt da bist.

Dass dein Kollege deswegen allerdings gekündigt wurde, kann nicht sein. Nicht deswegen. Das wäre gegen jegliches Arbeitsrecht, jemanden zu kündigen, obwohl er theoretisch regelkonform vorgeht.

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Stimme dir zu, dass es in der Tat oft nur darum geht. Vor allem weil die hochrangigen Leute ab Manager auch erst ab 9 kommen und zuvor keiner mitkriegt, dass du überhaupt da bist.

Dass dein Kollege deswegen allerdings gekündigt wurde, kann nicht sein. Nicht deswegen. Das wäre gegen jegliches Arbeitsrecht, jemanden zu kündigen, obwohl er theoretisch regelkonform vorgeht.

Natürlich sind die nicht so blöd und nennen dir das als Kündigungsgrund. Das brauchen die gar nicht, ebenso wenig wie alle anderen großen Beratungen ;) die effektivste Methode, dich loszuwerden ist die, dass du einfach keine interessanten Projekte mehr bekommst. Wenn du mal ein paar Monate nichts anderes als Ablage und Umsatzsteuer-Voranmeldungen gemacht hast (normalerweise die Aufgaben der Werkstudenten), während alle anderen fachlich anspruchsvolle Sachen bekommen und sich weiterentwickeln, dann kratzt das dermaßen an deinem Selbstvertrauen, dass du von alleine gehst.

Ganz ehrlich: jeder, der mal länger als 2 Monate bei den big4 gearbeitet hat, kennt den Laden. Die oberste Maxime ist, dass die corporate benefits in den Fachabteilungen nur solange erwünscht sind, wie sie den output des Unternehmens nicht beeinträchtigen. Das heißt übersetzt, dass sich niemand um 5 Euro mehr oder weniger für nen Mietwagen schert, aber du trotz flextime gefälligst von 9 bis 18 Uhr plus x da zu sein hast.

antworten
Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Jonas2207 schrieb am 16.05.2018:

Okay, das macht Sinn.
Der Dresscode im Tax-Bereich ist aber recht locker? Beim Bewerbertag meinte der Niederlassungsleister, dass Anzug, Hemd usw. overdressed wäre, alle würden im T-Shirt rumlaufen.
Habe leider fast keine anderen Mitarbeiter gesehen. Mit einem Coach hatte ich das Vorstellungsgespräch, der saß dort in Jeans und kartiertem Freizeithemd..

Also ich weiß, dass es den casual friday gibt... da kommst du halt, wie du willst, aber schon in langer Hose und festen Schuhen ;)
Ansonsten Anzug mit Krawatte... alles andere wäre mir neu, auch wenn ich die übertriebene Kleidungsetikette für Blödsinn halte.

chino und Hemd tun es auch ;)

und Krawatte max. bei formellen Meetings beim Mandaten,

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Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

Hört sich ja alles nicht so doll an..

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Jonas2207 schrieb am 18.05.2018:

Hört sich ja alles nicht so doll an..

Ja echt krass, Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr. Echt hart und dann muss man in der Zeit auch noch ne Stunde Mittag machen und noch mit Kollegen quatschen. Puh da kommt man bestimmt fast auf 6-7 h effektive Arbeitszeit. Wäre echt nichts für mich, ich glaube ich bleibe Student...

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Jonas2207 schrieb am 18.05.2018:

Hört sich ja alles nicht so doll an..

Ja echt krass, Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr. Echt hart und dann muss man in der Zeit auch noch ne Stunde Mittag machen und noch mit Kollegen quatschen. Puh da kommt man bestimmt fast auf 6-7 h effektive Arbeitszeit. Wäre echt nichts für mich, ich glaube ich bleibe Student...

Sehe ich auch so. Bevor ich bei den Big4 anfange verwalte ich lieber das Familien Vermoegen...

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Jonas2207

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Ja echt krass, Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr. Echt hart und dann muss man in der Zeit auch noch ne Stunde Mittag machen und noch mit Kollegen quatschen. Puh da kommt man bestimmt fast auf 6-7 h effektive Arbeitszeit. Wäre echt nichts für mich, ich glaube ich bleibe Student...

Versteht mich nicht falsch, die Arbeitszeit 09 - 18 Uhr ist für mich kein Problem. Ich habe vorher in einem kleinen Industriebetrieb gearbeitet, da war ich auch schon mal von 08 - 22 Uhr im Büro.

Das war eher darauf bezogen, dass PWC theoretisch flexible Arbeitszeiten anbietet, dann aber (offensichtlich) einen Mitarbeiter kündigt, da dieser früh anfing und bereits um 15 Uhr nachhause ging.

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Jonas2207 schrieb am 18.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Ja echt krass, Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr. Echt hart und dann muss man in der Zeit auch noch ne Stunde Mittag machen und noch mit Kollegen quatschen. Puh da kommt man bestimmt fast auf 6-7 h effektive Arbeitszeit. Wäre echt nichts für mich, ich glaube ich bleibe Student...

Versteht mich nicht falsch, die Arbeitszeit 09 - 18 Uhr ist für mich kein Problem. Ich habe vorher in einem kleinen Industriebetrieb gearbeitet, da war ich auch schon mal von 08 - 22 Uhr im Büro.

Das war eher darauf bezogen, dass PWC theoretisch flexible Arbeitszeiten anbietet, dann aber (offensichtlich) einen Mitarbeiter kündigt, da dieser früh anfing und bereits um 15 Uhr nachhause ging.

Ja, aber man darf auch nicht alles was hier so geschrieben wird auf die Goldwaage legen. Hier verdient auch jeder sechsstellig, da sieht die Realität aber auch anders aus. Von daher: lieber eigene Erfahrungen machen, ich kann von den Big4 nur Positives berichten. Gab mehrere Mitarbeiter die auch Teilzeitmodelle hatten oder mal früher gegangen sind, weil es noch was zu erledigen gab.

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Ja, aber man darf auch nicht alles was hier so geschrieben wird auf die Goldwaage legen. Hier verdient auch jeder sechsstellig, da sieht die Realität aber auch anders aus. Von daher: lieber eigene Erfahrungen machen, ich kann von den Big4 nur Positives berichten. Gab mehrere Mitarbeiter die auch Teilzeitmodelle hatten oder mal früher gegangen sind, weil es noch was zu erledigen gab.

Bin der, der hier hauptsächlich negatives über die big4 geschrieben hat. Gebe dir recht, dass das Bild in diesem Forum teilweise stark verzerrt ist. Es ist auch nicht alles schlecht dort.

Der Kollege hat allerdings nach den Arbeitszeiten gefragt und (zumindest von mir) eine ehrliche Einschätzung bekommen, die ich nach knapp 3 Jahren PwC gewonnen habe.

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Update aus 2021:

Dieser ganze Thread hier ist ziemlich alt. Vielleicht interessiert ihr euch Mal für eine aktuelle Einschätzung eines alten Hasen.

Ich bin mittlerweile seit 6 Jahren bei PwC und kann euch sagen: es hängt von der Abteilung ab und es hängt von einem selbst ab.

Was meine ich damit?

Einige trauen sich zu früh zu viel. Das ist blöd, weil man muss auch schon irgendwie zeigen, dass man verlässlich ist und dem teilweise wirklich enormen Leistungsdruck gewachsen ist. Und andere trauen sich zu spät zu wenig. Sie denken, dass ein bestimmtes Verhalten von ihnen erwartet wird und das das immer so weiter geht. Das ist auch blöd, weil die Firma natürlich ein Interesse daran hat, dass Mitarbeiter sich auch auf lange Sicht im Unternehmen wohl fühlen.

Dann kommt oft das Argument, dass aber ja alle brav von x bis x Uhr arbeiten und dass das so erwartet wird. Stimmt das etwa nicht?

Teils teils. Man darf nicht vergessen: es gibt Leute, die gerne mega viel arbeiten und sich extrem reinhängen. Es gibt Leute, die richtig gerne Anzüge tragen. Leute, die richtig gerne von 8 bis 20 Uhr im Büro sind und das cool finden, weil sie sich den Job genau so vorgestellt haben. Und solche Menschen werden natürlich von big4 Gesellschaften angezogen. Aber: so muss man nicht so sein, um bei einer big4 zu arbeiten. PwC propagiert immer wieder, dass es der Mix unterschiedlicher Typen ist, der die Firma erfolgreich macht. Und das meinen sie auch ernst. Ich bin eher so der Typ Sneaker, Stoffhose und T-Shirt mit Blazer. Und wenn ich nicht beim Kunden bin stört das auch keinen. Aber ich muss auch akzeptieren, dass mein Sitznachbar sich wohler fühlt, wenn er einen Anzug trägt. Vielleicht auch weil er weniger Modegeschmack hat und die einfache Wahl für ihn bequemer ist.

Dasselbe gilt für den Urlaub. Manche Kollegen behaupten, bei einer big4 könne man seinen Urlaub nicht planen. Und erst Recht nicht am Stück. Ich hab beides schon erlebt: sechs Wochen direkt schon am Anfang des Jahres einbuchen lassen und Überstundenabbau für alle Feiertage. Und ich hab auch schon im Juni einem Kollegen zwei Wochen Urlaub für Anfang Juli freigeschaufelt, weil seine Freundin spontan mit ihm in den Urlaub fliegen wollte.

Das ist auch Teil der Work-Life-Choice. Du kannst ganz viel machen. Du kannst aber auch mega viel arbeiten. Es wird dich keiner aufhalten.

Die Kehrseite: der Job ist anspruchsvoll. Man muss Bock drauf haben und auch oft bereit sein Überstunden zu machen. 9 to 5 ist selten. Das hat mich aber in 6 Jahren nicht abgehalten nach einem langen Tag an nächsten Morgen auch Mal zu sagen "fuck it. 11 Uhr. Ich hab keine Termine. Ich will schlafen." Oder nach einem Termin marathon ab 7.30 Uhr um 16 Uhr auch Mal "adieu" zu sagen. Da darf man sich auch nicht beirren lassen, wenn ein besonders fleißiger Kollege sagt:"ach du heut nur Teilzeit". Lächeln, winken und weitergehen. Geh zum Sport, überrasch deine Familie mit einem Besuch, geh in den Park. Schöpfe Kraft. Es ist dein Leben, deine Gesundheit. Der Kollege wird im Zweifelsfall im nächsten Jahr kündigen und einen ruhigen Job in einer anderen Branche annehmen. Schon 100 Mal erlebt.

Bei PwC sind die Strukturen oft weniger festgefahren, als ihr euch das vorstellt. Im ersten Jahr bekommt man sicherlich wenig Freiraum zugestanden. Das ist richtig. Aber ihr werdet relativ schnell ein Gefühl dafür entwickeln, wann ihr euch Freiraum nehmen könnt ohne jemand anderen hängen zu lassen. Und dann nutzt diese Freiräume. Sie sind der große große Vorteil.

Wie sehen diese Vorteile aus?

Wenn ich an einem Montag einen Zahnarzttermin habe, muss ich niemand fragen, ob das ok ist, wenn ich erst um 13 Uhr komme. Aber es ist höflich, einem Kollegen Bescheid zu sagen.

Wenn mein Überstunden Konto es zulässt, kann ich an einem Mittwoch nach zwei Stunden sagen, dass ich heute einfach Mal meine Ruhe will. Das muss ich mir nicht Mal genehmigen lassen. Aber es ist höflich dem Teamleiter bescheid zu sagen, dass er sich keinen Kopf machen muss, weil ich die Frist an Freitag nicht reißen werde.

Und wenn ihr euch nicht sicher seid, ob der Job noch der richtige für euch ist, ein persönlicher Tipp: Kündigung schreiben, nicht abschicken und einfach Mal so arbeiten wie ihr euch wohlfühlt. Und sprecht euren Manager an und fragt: "was können wir tun, mir ist das zu viel". Ihr werdet vielleicht überrascht sein, wie gut dass läuft. Und wenn's nicht läuft: der nächste Termin zur Kündigung kann ja wieder genutzt werden. Viele gute Leute kündigen, ohne einmal auch nur anzumerken, dass sie eigentlich überlastet sind.

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Schöner Beitrag, aber es klingt nicht so als ob du viel beschäftigt bist. Wie willst du die Frist Freitag halten, wenn Du Mittwoch spontan frei machst. Als Teamleiter würde ich ausrasten wenn ich das mitbekommen würde.

Wenn mein Überstunden Konto es zulässt, kann ich an einem Mittwoch nach zwei Stunden sagen, dass ich heute einfach Mal meine Ruhe will. Das muss ich mir nicht Mal genehmigen lassen. Aber es ist höflich dem Teamleiter bescheid zu sagen, dass er sich keinen Kopf machen muss, weil ich die Frist an Freitag nicht reißen werde.

antworten
Ceterum censeo

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Schöner Beitrag, aber es klingt nicht so als ob du viel beschäftigt bist. Wie willst du die Frist Freitag halten, wenn Du Mittwoch spontan frei machst. Als Teamleiter würde ich ausrasten wenn ich das mitbekommen würde.

Wie kommt man nur anhand der Aussagen des Vorposters auf so eine Replik? Ich vermochte es nicht, mir mittels dieses Erfahrungsberichts ein Urteil über die Arbeitsbelastung des Vorposters zu bilden oder gar einzuschätzen, ob es schwierig würde, eine beispielhafte Frist einzuhalten. Wenn ich die Aufgabe hätte, bis Freitag 24:00 Uhr 5 Bier zu trinken, dann könnte ich die gesamte Woche "frei" machen und erst Freitag abends beginnen und könnte trotzdem zusagen, dieses Ziel zu erreichen. ;-)
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

Ceterum censeo schrieb am 30.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 29.09.2021:

Schöner Beitrag, aber es klingt nicht so als ob du viel beschäftigt bist. Wie willst du die Frist Freitag halten, wenn Du Mittwoch spontan frei machst. Als Teamleiter würde ich ausrasten wenn ich das mitbekommen würde.

Wie kommt man nur anhand der Aussagen des Vorposters auf so eine Replik? Ich vermochte es nicht, mir mittels dieses Erfahrungsberichts ein Urteil über die Arbeitsbelastung des Vorposters zu bilden oder gar einzuschätzen, ob es schwierig würde, eine beispielhafte Frist einzuhalten. Wenn ich die Aufgabe hätte, bis Freitag 24:00 Uhr 5 Bier zu trinken, dann könnte ich die gesamte Woche "frei" machen und erst Freitag abends beginnen und könnte trotzdem zusagen, dieses Ziel zu erreichen. ;-)
Liebe Grüße

Eben. Es gibt Fristen die eingehalten werden müssen und nicht knapp werden, weil die Aufgabe n Haufen Arbeit verursacht. Für manche Abgaben ist eine Abgabe vor Fristende unvorteilhaft oder ungünstig.
Wenn ich einen Bericht zum Freitag abgeben muss, für den ich 5 Stunden benötige, muss ich diesen nicht Montags abgeben. Am besten Schreibe ich ihn am Donnerstag, damit ich die Erkenntnisse der Woche miteinpflegen kann bzw nicht nochmal extra Zeit investieren muss einen Teil zu überarbeiten. Da kann ich auch mittwochs frei nehmen.

antworten
WiWi Gast

FlexWork@PWC Modell

WiWi Gast schrieb am 30.09.2021:

Ceterum censeo schrieb am 30.09.2021:

Schöner Beitrag, aber es klingt nicht so als ob du viel beschäftigt bist. Wie willst du die Frist Freitag halten, wenn Du Mittwoch spontan frei machst. Als Teamleiter würde ich ausrasten wenn ich das mitbekommen würde.

Wie kommt man nur anhand der Aussagen des Vorposters auf so eine Replik? Ich vermochte es nicht, mir mittels dieses Erfahrungsberichts ein Urteil über die Arbeitsbelastung des Vorposters zu bilden oder gar einzuschätzen, ob es schwierig würde, eine beispielhafte Frist einzuhalten. Wenn ich die Aufgabe hätte, bis Freitag 24:00 Uhr 5 Bier zu trinken, dann könnte ich die gesamte Woche "frei" machen und erst Freitag abends beginnen und könnte trotzdem zusagen, dieses Ziel zu erreichen. ;-)
Liebe Grüße

Eben. Es gibt Fristen die eingehalten werden müssen und nicht knapp werden, weil die Aufgabe n Haufen Arbeit verursacht. Für manche Abgaben ist eine Abgabe vor Fristende unvorteilhaft oder ungünstig.
Wenn ich einen Bericht zum Freitag abgeben muss, für den ich 5 Stunden benötige, muss ich diesen nicht Montags abgeben. Am besten Schreibe ich ihn am Donnerstag, damit ich die Erkenntnisse der Woche miteinpflegen kann bzw nicht nochmal extra Zeit investieren muss einen Teil zu überarbeiten. Da kann ich auch mittwochs frei nehmen.

Genau das meinte ich doch damit, wenn man so lockere Fristen hat, das man es problemlos schieben kann oder selbst entscheiden kann, wann man diese 5 Bier trinkt, klingt das aus meiner Sicht eben nach keiner hohen Arbeitsbelastung. Kein Vorwurf, das ist durchaus für mich auch erstrebenswert einen solchen zu Job zu haben, aber leider eine fiktive Utopie.

Sobald sich rumsprechen würde das du Mittwoch frei machst, bekommst du doch die nächsten 3 Aufgaben.

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