DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenArbeitsalltag

Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Ich wollte euch mal an diesem Sonntagabend etwas erzählen.

Ich habe BWL (ReWe + Controlling, Uni-Diplom) studiert, mit 2,0 abgeschlossen und arbeite nun in der Finanzabteilung eines UNs, was einst ein Familienunternehmen war und jetzt Teil eines Konzerns ist.

Ich bin ins interne Rechnungswesen gegangen, um praktische Erfahrungen zu sammeln mit der Hoffnung, Zusammenhänge besser zu verstehen und bald ins Controlling zu wechseln- Controlling basiert ja schließlich (zumindestens zum Teil) auf den Daten aus dem internen ReWe. Dies kann ich mir vermutlich abschminken - im Controlling wird immer Erfahrung aus dem Controlling verlangt - diese Erkenntnis kommt leider zu spät und das ist jetzt nicht das Thema.

Ich bin mit meinem Chef vor allem für die Abschlüsse (M,Q,J) zuständig, Reporting, Statistik etc. Bin außerdem im Tagesgeschäft in FiBu voll dabei. Meine beiden Kolleginnen (beide um 50 - beide seit 30 Jahren in der Firma, haben Industriekauffrau gelernt) machen nur Tagesgeschäft. Und heulen immer rum, dass sie nichts schaffen, dass es zu viel Arbeit gibt, das geht ja alles gar nicht, wir brauchen dringend die Unterstützung... Und da muss ich ran.

In der gleichen Zeit beobachte ich, was die Zwei in der Arbeitszeit so treiben. Es wird andauernd privat telefoniert, nach den neuen Schuhen gegoogelt, an dem Handy rumgefummelt- whats app sei dank!, private Termine vereinbart, über Krankheiten und die Heilmethoden geredet - unter sich (die sitzen zusammen) und mit den anderen, die im Büro vorbeischauen und ständig zum Arzt gegangen... und, und, und...So machen sie seit 30 Jahren, keiner hat das unterbunden, ich frage mich nur warum nicht? Unser Chef hat einen weichen Charakter und kommt gar nicht gegen die Beiden an - wenn die rumjammern, dass sie ihre Arbeit nicht schaffen - dann macht er selber noch ihre Arbeit mit, wobei er ohnehin Millionen von Aufgaben hat oder ich muss mitmachen. Ah ja, die beschweren sich, dass sie zu wenig verdienen!!! Das ist wohl klar. :-) Und gehen überpünktlich in den Feierabend. Zu dem Ganzen kommt noch, dass sie sich gegenseitig hassen mit den ganzen Folgen (Zickenalarm, Gerüchte verbreiten usw - so wird viel Zeit für nichts und wieder nichts verschwendet) Und die versuchen, jede ihrerseits, mich in ihren Krieg reinzuziehen, um die Mehrheit im Kampf zu haben. (Ich will aber an diesem Kampf nicht teilnehmen!)

Jetzt habe ich rausgefunden (kann die Auswertungen nach den Kostenstellen ansehen - ohne Namen natürlich, aber ich kann ja 2+2 zusammenzählen), dass ich in der gleichen Tarifgruppe angesiedelt bin, wie meine "Tanten", wobei ich natürlich als Anfängerin in der ersten Stufe bin und verdiene somit viel weniger in Vollzeit als meine Kolleginen in ihrer Teilzeit. "Selber schuld" werdet ihr sagen und habt Recht - jetzt ist es aber zu spät - man sollte beim Vorstellungsgespräch besser verhandeln. Aktuell werden alle Forderungen nach Gehaltserhöhungen (sprich Leistungszulagen) abgeschmettert, vor allem, ich bin Tarifkraft - man kann sowieso nichts fordern. In eine höhere Tarifstufe wird man bei uns (angeblich) nicht eingestuft.

Jetzt fragt ihr mich natürlich "Warum erzählst du uns das alles?" Es ist so, dass ich nicht so lange in der Firma bin, bin in diese Gegend zugezogen, habe keine Freunde vor Ort und kann keinen um Rat fragen, wie ich mich in dieser Situation verhalten soll? In der Firma mit jemandem darüber zu reden ist unmöglich - es wird sofort gepetzt - die sind ja alle seit Hundert Jahren dabei! Ich will mich mit denen nicht anlegen - die sind ja fachlich top und helfen immer, wenn ich Fragen habe. Andererseits kann ich alles nicht mehr ertragen, vor allem ich kann ja nicht sagen " Hört mal zu, hört auf zu heulen, ich weiß ganz genau was ihr verdient und für die Kohle könnt ihr euch ein wenig anstrengen" - es sind ja schließlich sensible Daten und ich würde mir dadurch selber ins Knie schiessen und nur Öl ins Feuer gießen.

Wie kann ich denen klarmachen, dass ich an dem Ganzen nicht teilhaben will? Und noch eine Sache - die sind sehr neugirieg. Die fragen mich jeden Tag aus, was hast du gemacht, wo warst du, was hast du gekocht, was hast du gekauft, was ist mit deiner Familie, was ist mit deinem Freund, willst du Kinder haben, willst du nicht abnehmen - du hast ja zu viel drauf, geht es dir nicht gut? - bist du etwa schwanger?, was hast zum Mittagessen mitgebracht??????? Fragen über Fragen......manchmal denke ich, die fragen bald, ob ich mich rasiere? Wehe ich einen Tag Urlaub nehme - warum brauchst du Urlaub, du willst dich wohl woanders bewerben? du willst uns wohl verlassen? das geht ja gar nicht, wir brauchen dich doch! Klar, brauchen die mich - muss ja schließlich ihre Arbeit machen und wenn ich gehe, dann geht es ihnen richtig dreckig, weil wir wirklich sehr sehr viel zu tun haben. Den Fehler, zu viel aus eigenem Privatleben Kollegen zu erzählen, mache ich nie, NIE WIEDER! Alles kann früher oder später gegen dich verwendet werden!

Bald sind Mitarbeitergespräche fällig. Was meint ihr, kann ich dies alles genauso mienem Chef auf den Kopf "ausschütten" ? Habe Angst, dass er mir so was sagt wie "was willst du, sei doch froh, dass du einen Job hast". Ich möchte nur meine Arbeit machen, relevante Erfahrungen sammeln und mich beruflich weiterentwickeln, Das ist aber unmöglich, weil dadurch, dass ich so viel im Tagesgeschäft machen muss, keine Zeit übrig bleit, um mich mit den komplizierten Sachverhalten zu beschäftigen - das weiß mein Chef und er macht dann komplizierte Sachen selbst, ohne mich einzubeziehen, weil es eben schnell geht - der Lerneffekt aus der Ganzen Geschichte gleich Null! Ich habe ihm schon mehrmals gesagt, dass ich weitere Themen und Bereiche kennenlernen möchte, ich möchte mich mit allen Vorgängen auskennen. Aber Prioritäten liegen immer woanders - er muss immer etwas dringend machen und mir das zu erklären ist aus Zeitmangel unmöglich und ich lerne nichts dazu.

So, jetzt habe ich euch mein Herz ausgeschüttet. Ich hoffe, ihr habt einen guten Rat für mich. Wenn keine Rückmeldung kommt, ist auch nicht so schlimm, jetzt habe ich endlich alle Punkte schriftlich erfasst, mit denen ich unzufrieden bin - kann das als Grundlage für das Mitarbeitergspräch verwenden. :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Oje, bei dem ganzen Gejammere weiß ich nicht, wo ich anfangen soll.

Kurz gesagt: Die geschätzten 5000 Buchstaben da oben sollen ausdrücken, dass Du Dich im jetzigen Job ungerecht behandelt und unwohl fühlst.

Dann ändere es!

Deine Kolleginnen sind seit 30 Jahren dort - Du willst denen vorschreiben, wie sie ihre Arbeit zu tun haben? Das würd ich mal besser lassen.

Deine Kolleginnen reden privat? Wen stört es?

Sie fragen Dich aus? Dann mach ihnen klar, wo Deine Grenze ist. Was Du zum Mittag dabeihast, können sie ja ruhig wissen. Dass Du Deinem Freund gestern abend Deinen Popo hingehalten hast, halt nicht.

Sie verdienen genausoviel? Naja, das Spielchen geht ja wohl eher anders rum: Du bist seit ein paar jahren im Beruf und hast schon genau soviel wie die!

Jetzt nähere ich mich selbst der 5000-Zeichen-Marke... Mist

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Um das einzuschätzen wäre es mal gut, du würdest dein ungefähres Gehalt und die Region in der du lebst angeben.

Wenn die Bezahlung zufriedenstellend ist, würd ich mich davon nicht runterziehen lassen, dass die beiden "Tanten" das selbe verdienen. Auch wenns schwerfällt und als aussenstehender leicht zu sagen ist.

Bedenke auch, du kannst auch nochmal das Unternehmen wechseln und dich steigern. Die beiden Frauen sind am Ende ihrer "Karriere" angelangt.

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

wenn du vor Ort eh nicht verwurzelt bist, was hält dich davon ab nach was anderem umzuschauen und zu kündigen?

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Solche Strukturen kann man nicht ändern. Der Chef sagt sich, wieso auch, geht doch ...
Also: Mach deine Erfahrungen und versuch' woanders unterzukommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Lerne von den Tanten. So kannst du es auch haben, musst nur richtig in die Wege leiten. Dann ist es auch mit dem Neid vorbei, den du da verspürst.

Ach und noch was: Dein Maßstab, wieviel man sich für welche Summe anstrengen muss, der ist variabel. Hänge ne Weile mit reichen Leuten ab, und deine Sicht wird sich komplett ändern.

Du willst doch nicht überall die Aura versprühen, dass du von "unten" kommst?

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Typisches Posting eines Berufsanfängers, der von (verkrusteten) Strukturen seines neuen Arbeitgebers eingeholt wird.

Ändere das, was du ändern kannst und akzeptiere, was du nicht ändern kannst. Teste deine Grenzen aus, entwickle deine Persönlichkeit. Mache Fehler und lern daraus. Das nennt sich Lebenserfahrung!

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Nun, generell sollte man als Berufsanfänger mit solchen Äußerungen vorsichtig sein.

In diesem Fall - vorausgesetzt, dass die Schilderung des TE korrekt ist - deutet aber schon sehr viel auf eine komplette Inkompetenz der "Tanten" hin. Da mein AG selbst solche Mitarbeiter beschäftigt und mit einem vergleichsweise guten Gehalt ausstattet, ist mir das Problem bekannt.
Also wenn ich derart inkompetent und faul wie diese Leute wäre, würde ich mal ganz schnell die Klappe halten und jeden Tag ein paar Stoßgebete in Richtung Himmel schicken, dass ich überhaupt eine gutbezahlte Arbeit habe...

P.Z.

Lounge Gast schrieb:

Deine Kolleginnen sind seit 30 Jahren dort - Du willst denen vorschreiben, wie sie ihre Arbeit zu tun haben? Das würd ich mal besser lassen.

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Das hör sich echt nach einer unschönen Situation an. Mein Ratschlag wäre: Leg dich nicht mit den Tanten an. Die sind seid Jahren da und sobald die auch nur das Gefühl haben, dass die eine Bedrohung für sie selbst oder ihre Bequemlichkeit bist, werden sie ihren persönlichen Streit vergessen und sich gegen dich zusammen tun.

Ich weiß ehrlichgesagt nicht, was du ändern könntest, außer auf Abstand zu gehen, wenn du nicht mehr über privates ausgefragt werden möchtest. Der Chef möchte ja anscheinend auch nichts ändern, wahrscheinlich weiß er, was schief läuft, aber möchte es sich mit den beiden nicht verscherzen.
Wäre ein anderer Job eine Alternative für dich?

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Meine Empfehlung (so habe ich es gemacht):

Woanders bewerben und den jetzigen Arbeitgeber nicht informieren. Hat ihn auch nicht zu interessieren. Wenn du was passendes gefunden hast, kündigen. Wenn nicht, weitersuchen oder sich doch mit dem zufrieden geben, was man hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Ist bei mir ähnlich, allmählich frag ich mich, warum ich mich überhaupt anstrengen soll.

Meine Tanten haben Vollzeitstellen, labern den halben Tag und jammern, wenn's mal stressig wird ("was? Das ist mir zu kompliziert, dass kann ich nicht machen" als Dank für 45k? + Bonus als Buchhalterin...)

Das Verhalten wird von oben geduldet - mittelfristig kann da nur ein Jobwechsel helfen.

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Hier Threadstellerin.

Ja, so sieht es aus. Die Tanten lächeln nur müde, wenn ich zum Quartalsabschluss Überstunden schiebe (welche bei Tarifangestellten nicht erlaubt sind und nicht bezahlt werden) - sie reißen sich nämlich kein Bein aus. Und wenn etwas Besonderes zu tun ist - die heben Arme hoch und sagen nur "nöö, da kenne ich mich nicht aus und außerdem habe ich bereits Feierabend undfür mehr werde ich nicht bezahlt" - und hauen ab und Chef macht das selber.

Jetzt halte ich Ausschau nach einer anderen Stelle und werde versuchen ein besseres Gehalt zu bekommen - jetzt weiß ich ja, was ein Unternehmen zahlen kann. Wenn meine Buchhaltungs-Tanten in der Teilzeit auf ca. 45 Riesen kommen, warum muss ich mich mit dem Uni-Abschluss mit weniger zufrieden geben? Mal sehen, ob es klappt.

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

An die Threaderstellerin:

Nicht verzweifeln, oft gibt es ein Happy End ;-):

Bei mir war es beim ersten Job sehr ähnlich wie bei Dir. Mein Kollege war Sachbearbeiter ohne Studium, er hat viel weniger gemacht, hat neue Dinge pauschal abgelehnt und fast nur gejammert. Trotzdem hat er fast das doppelte Gehalt von mir bekommen. Ich habe nach ca. 2 Jahren dann den Job gewechselt, eine sehr gute Entscheidung.

Noch ein wichtiger Tipp bzgl. des Sozialverhaltens:
Vorsicht bei zu vielen privaten Erzählungen! Gib im neuen Job lieber weniger von Dir preis, sei nicht zu vertrauensselig. Auch bei der neuen Stelle musst Du damit rechnen, dass private Infos irgendwann gegen Dich verwendet werden. Besser ist es, höflich aber v.a. sachlich und professionell aufzutreten.

Mittlerweile bin ich in einer Chefposition, da gilt das gleiche. Leider wird einem überall zu viel "Nettigkeit" schnell als Schwäche ausgelegt. Das Zauberwort heißt "professionelle Distanz", das gilt für alle Positionen (Sachbearbeiter und Chefs).

antworten
WiWi Gast

Re: Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Bewerben und weg vom schwarzen Loch der Lowperformer.

antworten

Artikel zu Arbeitsalltag

Studie: Der typische Arbeitstag im internationalen Vergleich

Eine Uhr mit der Zeit kurz vor neun hängt an einer Lagerhalle.

Die Deutschen trennen klar zwischen Arbeit und Freizeit. Nur 38 Prozent treffen sich nach Feierabend mit Kollegen. Vize-Weltmeister ist Deutschland im Urlaub machen. 30 Prozent nehmen sich zwischen 29 und 35 Tagen frei. 44 Prozent der Deutschen arbeiten aber auch mehr als 40 Stunden die Woche.

Internet dominiert den Arbeitsalltag in Deutschland

Ende 2004 hatten 48 Prozent der Beschäftigten in Deutschland an ihrem Arbeitsplatz Zugang zum Internet. Das entspricht einem Anstieg um sechs Prozentpunkte innerhalb von zwei Jahren und ist beinahe eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2000.

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

demowanda.de - Fachportal zum demografischen Wandel der Arbeitswelt

Screenshot Homepage demowanda.de

Die Menschen werden älter, die Bevölkerungsentwicklung verändert den Arbeitsmarkt – der demografische Wandel bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich. Das neue Informationsportal demowanda.de beleuchtet die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden? Wie wichtig sind berufliche Aus- und Weiterbildung?

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Pendler: Ab einer Stunde Arbeitsweg wird umgezogen

Pendeln: Eine Stau auf der Autobahn mit entsprechend angezeigten Verkehrsschildern.

56 Prozent der Deutschen nehmen maximal eine Stunde Arbeitsweg in Kauf, bevor sie näher an ihren Arbeitsort ziehen. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de. 22 Prozent der Befragten würden sogar zwei und mehr Stunden Fahrdauer tolerieren. Als wichtigste Motivation zum Pendeln geben die Teilnehmer die Zufriedenheit mit dem Wohnort an. Bei Pendlern mit Kindern sinkt die Motivation schneller und suchen sich näher am Arbeitsplatz ein neues Zuhause.

Rekrutierungsmaßnahmen in Unternehmen: So läuft die moderne Personalsuche mit Headhunter

Personalsuche mit Headhunter: Kontur von einem Mann vor hellem Hintergrund auf dem das Wort "Hunter" steht.

Für Unternehmen egal welcher Größe wird es auf dem heutigen Arbeitsmarkt zunehmend schwer, gutes Personal zu finden. Auch für Betriebe, die im Mittelstand positioniert sind, wird es daher immer interessanter auf Headhunter zurückzugreifen. Was zeichnet einen professionellen Personalberater aus? Welche Aufgaben übernimmt er? Und wie effektiv kann derjenige bei der Auswahl des passenden Mitarbeiters tatsächlich sein?

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

Finanzbranche: Blick auf das Bankenviertel in Frankfurt am Main.

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Antworten auf Über den Alltag, die Lernkurve und Zickenalarm im Büro...

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 14 Beiträge

Diskussionen zu Arbeitsalltag

2 Kommentare

Alltag

WiWi Gast

Branche: Automobilbau Beruf: Assistent Alltag: Vor- und Nachbereitung von Terminen, Auftragsverfolgung Positives: Ich begleite ...

Weitere Themen aus Berufsleben