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Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Ich war schon immer der Minimalprinzip-Fahrer und gestalte meine WLB nach dem Motto "Arbeiten, um zu leben"
Ich habe einen sehr aktiven Freundeskreis und viele Hobbys und werde hier einzig und allein durch die Arbeit eingeschränkt.
Ich bin im IT-Development tätig und bin damals nach dem Studium mit ~45k eingestiegen. Für die meisten hier sicherlich nicht viel Geld, mir hat es jedoch völlig gereicht (Single, Wohnen im Eigentum der Eltern etc.). Nach 7 Jahren liege ich nun bei ca. 75k und der Großteil meines Geldes fließt ins Aktiendepot. Mein Traum war immer, irgendwann auf Teilzeit zu wechseln und mehr Zeit für meine Hobbies zu haben. Ich überlege, ob der Zeitpunkt nächstes Jahr gekommen ist und ich mit so ~50k in Teilzeit gehen kann.

Hat hier jemand so etwas mal gemacht? Wie ging es euch damit? Hat euch der Gehaltseinbruch gestört? Wie hat sich euer beruflicher Alltag gewandelt?

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

So so, die Arbeit schränkt dich also nur bei deiner Freizeitgestaltung ein... Warum dann gleich all-in gehen und ne Millionärserbin suchen? Dann brauchst du wenn's gut läuft gar nicht mehr zu arbeiten und kannst den ganzen Tag deinem unproduktiven Hedonismus frönen.

Über manche Leute kann ich nur entsetzt den Kopf schütteln... Ich hoffe du wirst bei der nächsten Rationalisierungswelle vor die Tür gesetzt. Ein Verlust für deinen AG wird's ganz sicher nicht sein.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Ich selber bin nicht Teilzeit, aber einige meiner Kolleginnen und Kollegen. Der Hauptgrund ist Kinderbetreuung. Gibt es viele in deiner Abteilung, die Teilzeit arbeiten und wenn ja warum? Ich könnte mir vorstellen, dass es schwerer zu verkaufen ist wenn man als Grund nur Freizeit angibt. Bei Kinderbetreuung ist man da kulanter. Frag doch mal bei deinen Teilzeitkräften wie das mit dem Antrag lief und sonst frag bei HR mal unverbindlich ob das bei euch überhaupt möglich ist.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

WiWi Gast schrieb am 21.07.2020:

So so, die Arbeit schränkt dich also nur bei deiner Freizeitgestaltung ein... Warum dann gleich all-in gehen und ne Millionärserbin suchen? Dann brauchst du wenn's gut läuft gar nicht mehr zu arbeiten und kannst den ganzen Tag deinem unproduktiven Hedonismus frönen.

Über manche Leute kann ich nur entsetzt den Kopf schütteln... Ich hoffe du wirst bei der nächsten Rationalisierungswelle vor die Tür gesetzt. Ein Verlust für deinen AG wird's ganz sicher nicht sein.

Ist doch völlig legitim, jeder so wie er will.

Such dir einen 35h IGM Vertrag mit 1-3 Tagen Homeoffice, dann hast du effektive 30h und ein sehr ordentliches Gehalt. Als ITler sollte auch gar nicht so unrealistisch sein.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Ich arbeite jetzt seit sechs Jahren nur 25 Stunden pro Woche. Jeden Tag von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr.

Die Reduzierung meiner Arbeitsstunden war von meinem Arbeitgeber angestoßen worden um die Ausgaben zu senken. Man wollte mich aber nicht verlieren, daher dieser Vorschlag Ich arbeite für ein KMU mit knapp 1500 Mitreitern im Bereich Projektmanagement. Mein Gehalt (Vollzeit 40/h knapp 65k) und mein Aufgabenbereich wurde entsprechend der Stunden angepasst. Bei uns im Unternehmen sind glaube zeitgleich mit mir 30 oder 40 andere Mitarbeiter in "Teilzeit" gegangen.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Warum sollte der TE weniger produktiv sein als andere Mitarbeiter, nur weil er TZ arbeitet? Zudem ballert er ja scheinbar viel ins Depot, was bei soliden Dividendenwerten einem irgendwann auch einen Teil der Lebenshaltungskosten decken kann. Nicht jeder hat Bock, seine ganze Lebenszeit einem Arbeitgeber zu widmen, gerade wenn die Kohle für die eigenen Bedürfnisse locker ausreicht.

Ich persönlich fühle mich mit Vollzeit wohl, würde aber über meine normale Arbeitszeit hinaus auch keinen Gedanken an die Arbeit verschwenden und fokussiere mich lieber wie der TE auf Freunde und Familie.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2020:

So so, die Arbeit schränkt dich also nur bei deiner Freizeitgestaltung ein... Warum dann gleich all-in gehen und ne Millionärserbin suchen? Dann brauchst du wenn's gut läuft gar nicht mehr zu arbeiten und kannst den ganzen Tag deinem unproduktiven Hedonismus frönen.

Über manche Leute kann ich nur entsetzt den Kopf schütteln... Ich hoffe du wirst bei der nächsten Rationalisierungswelle vor die Tür gesetzt. Ein Verlust für deinen AG wird's ganz sicher nicht sein.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Arbeite seit 2 Jahren in einer 4 statt 5 Tageswoche.

Also offiziell 32h. Da ich im Mittelmanagement bin, sind es aber eher 40h statt 50h im Jahresdurchschnitt. Wichtig ist, dass ich an meinem freien Tag tatsächlich nicht arbeite (es gibt natürlich wichtige Ausnahmen, 3-4mal im Jahr) und sich meine Aufgaben auch entsprechend leicht reduziert haben. Meine wirklich einfachen Admin-aufgaben übernimmt derzeitig eine Werkstudentin (Reiseabrechnungen, Termin-Koordination etc). Dafür musste ich aber einem der teams auch den Werkstudenten HC wegnehmen. Eine Sekretärin hat man bei uns erst ab Hauptabteilungsebene.

Grund für diesen Schritt war die Kinderbetreuung. Meine Frau hat ebenfalls auf 80% reduziert, sodass unsere Kinder an 3 Tagen fremdbetreut werden (kita/kiga) und an 4Tagen von uns. Das empfinden wir als optimal.

Am Anfang war es ein Lernprozess für den AG und mich auf die 80% zu kommen. Viele Aufgaben kann man nicht einfach um 20% reduzieren, sondern muss eher die komplette Aufgabe erledigen oder sein lassen. Als Entwickler geht das wahrscheinlich besser, da ihr unter Umständen mit story points rechnet und eure Arbeit plant.

Leider ist es immer noch so, dass TZ Kräfte weniger oft befördert werden. Da ich mein monetäres Ziel bereits erreicht habe, ist mir das egal.

Wenn dir das bewusst ist, dann go for it! Könnte mir auch vorstellen in paar Jahren (wenn man seine Schäfchen ins finanzielle trockene gebracht hat) auf 60% zu reduzieren.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

WiWi Gast schrieb am 21.07.2020:

So so, die Arbeit schränkt dich also nur bei deiner Freizeitgestaltung ein... Warum dann gleich all-in gehen und ne Millionärserbin suchen? Dann brauchst du wenn's gut läuft gar nicht mehr zu arbeiten und kannst den ganzen Tag deinem unproduktiven Hedonismus frönen.

Über manche Leute kann ich nur entsetzt den Kopf schütteln... Ich hoffe du wirst bei der nächsten Rationalisierungswelle vor die Tür gesetzt. Ein Verlust für deinen AG wird's ganz sicher nicht sein.

Oh du bist aber sympathisch :)
Nicht jeder hat Lust auf die Big4 Baukasten Karriere mit 60h+.
Was spricht dagegen, wenn man eine hohe WLB will und dementsprechend in Teilzeit will?
Ich arbeite seit 4 Jahren sehr erfolgreich bei dem Unternehmen. Meine Arbeit macht mir Spaß, meine Hobbies halt nur eben mehr.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

WiWi Gast schrieb am 21.07.2020:

So so, die Arbeit schränkt dich also nur bei deiner Freizeitgestaltung ein... Warum dann gleich all-in gehen und ne Millionärserbin suchen? Dann brauchst du wenn's gut läuft gar nicht mehr zu arbeiten und kannst den ganzen Tag deinem unproduktiven Hedonismus frönen.

Über manche Leute kann ich nur entsetzt den Kopf schütteln... Ich hoffe du wirst bei der nächsten Rationalisierungswelle vor die Tür gesetzt. Ein Verlust für deinen AG wird's ganz sicher nicht sein.

Rationalisierung in der IT? Auf welchen Planeten lebst du?

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

An alle, die den TS hier verteidigen: Niemand hat gesagt, dass man nur für die Arbeit leben oder 60h+ toll finden muss. Aber wer allen ernstes Arbeit nur als etwas bezeichnet, das ihn in der Freizeitgestaltung einschränkt, der ist einfach nur faul und ganz sicher nicht produktiv. Glaubt ihr ernsthaft, dass sich so jemand bei der Arbeit dann reinhängt? Ist ja nur der lästige Mist, der ihn gerade davon abhält, seine Freizeit zu genießen. Wer mit so einer Einstellung rangeht, der bringt doch nicht mehr als das Allernötigste an Leistung und ist offenbar auch noch durch und durch stolz darauf.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Mein persönliches Umfeld besteht in großem Maße aus jungen Lehrern und praktisch keiner davon arbeitet Vollzeit oder möchte Vollzeit arbeiten. Die meisten davon haben sich für 70-80 Prozent entschieden und möchten das auch zukünftig nur ungern ändern. Besonders bei Lehrerehepaaren dürfte das dann auch finanziell ein idealer Weg sein. Man möchte mittags Zeit für sich und die Familie haben, d.h. es geht ganz klar um Freizeit.

Ich kann das nachvollziehen. In der freien Wirtschaft werde ich diesen Weg wahrscheinlich erst einschlagen können, wenn ich beruflich mein Plateau erreicht habe und daher am finanziellen Maximum bin. Teilzeit zu Karrierebeginn dürfte der Karrierekiller schlechthin sein. Wahrscheinlich wird es finanziell irgendwann mal für Altersteilzeit reichen, mehr aber auch nicht.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

Letzten Endes ist Erwerbsarbeit der einfache Tausch von Zeit gegen Geld - unabhängig von der Position oder dem Einkommen. Wenn ich mit 20 Wochenstunden mehr verdiene als die Hälfte der Bevölkerung und damit ein meinen Ansprüchen gerechtes Leben führen kann, dann ist das völlig in Ordnung. Du machst zudem einen Denkfehler und "Freizeit" mit Rumgammeln und Nichtstun gleich. Wenn es letzteres wäre und man nichts besseres zu tun hat, dann ist mehr arbeiten sicherlich die klügere Wahl. Es gibt aber durchaus auch eine Menge sinnstiftende Formen der Freizeitgestaltung, die nicht vergütet werden - sei es eine ehrenamtliche Tätigkeit, eine pflegende Tätigkeit im Familienkreis, Unterstützung der Kinder usw.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

An alle, die den TS hier verteidigen: Niemand hat gesagt, dass man nur für die Arbeit leben oder 60h+ toll finden muss. Aber wer allen ernstes Arbeit nur als etwas bezeichnet, das ihn in der Freizeitgestaltung einschränkt, der ist einfach nur faul und ganz sicher nicht produktiv. Glaubt ihr ernsthaft, dass sich so jemand bei der Arbeit dann reinhängt? Ist ja nur der lästige Mist, der ihn gerade davon abhält, seine Freizeit zu genießen. Wer mit so einer Einstellung rangeht, der bringt doch nicht mehr als das Allernötigste an Leistung und ist offenbar auch noch durch und durch stolz darauf.

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WiWi Gast

Erfahrungen mit Teilzeit? (20-30h)

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

An alle, die den TS hier verteidigen: Niemand hat gesagt, dass man nur für die Arbeit leben oder 60h+ toll finden muss. Aber wer allen ernstes Arbeit nur als etwas bezeichnet, das ihn in der Freizeitgestaltung einschränkt, der ist einfach nur faul und ganz sicher nicht produktiv. Glaubt ihr ernsthaft, dass sich so jemand bei der Arbeit dann reinhängt? Ist ja nur der lästige Mist, der ihn gerade davon abhält, seine Freizeit zu genießen. Wer mit so einer Einstellung rangeht, der bringt doch nicht mehr als das Allernötigste an Leistung und ist offenbar auch noch durch und durch stolz darauf.

Diese Sache, dass Arbeit Spaß machen muss und man Leidenschaft und Ehrgeiz mitbringen muss ist übrigens ein Marketing Konstrukt der letzten 20 Jahre.
Noch vor 30 Jahren hätte man jeden der behauptet gerne zur Arbeit zu gehen (und gerne Überstunden zu kloppen) als Schleimer abgestempelt. Da war Arbeit eine Notwendigkeit um Geld ranzuschaffen. Und das war für alle absolut in Ordnung.
Kleiner Hinweis, alle Privilegien die hier im Forum gefeiert werden wie z.B. IGM und dicke Tarifverträge wurden zu dieser Zeit "erstritten". Heutzutage würden doch 99% der jungen Arbeitnehmer nicht mal mehr streiken.

Heute gaukelt man den ganzen Mitte 20ern vor, dass ihre Arbeit sinnstiftend ist und sie performen müssen um wer zu sein. Die werden dann für ihre 60h pro Woche mit einem Gehalt abgespeist, wo früher niemand für aufgestanden wäre.

Das man seine Arbeit zumindest ertragen kann ist für den eigenen Seelenfrieden langfristig wichtig. Man sollte aber der Arbeit keinen essentiellen Stellenwert in seinem Leben schaffen. Sonst lässt man sich zu schnell ausbeuten. Und bei der nächsten Rationalisierung sitzt man ohnehin vor der Türe, ganz egal ob man jetzt "Leidenschaft" für seinen Job hat oder nicht.

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