DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Kinder & KarriereTeilzeit

Vier von fünf Frauen im mittleren Management fordern flexiblere Arbeitszeiten

Um Familie und Karriere besser in Einklang zu bringen, wünschen sich Frauen im mittleren Management in erster Linie flexiblere Arbeitszeiten. 81 Prozent der Mittelmanagerinnen sehen in beweglichen Arbeitszeitmodellen die größte konkrete Hilfe noch vor mehr Führungspositionen in Teilzeit und verbesserten Betreuungsangeboten für Kinder.

Vier von fünf Frauen im mittleren Management fordern flexiblere Arbeitszeiten
München, 11.09.2012 (rm) - Um Familie und Karriere besser in Einklang zu bringen, wünschen sich Frauen im mittleren Management in erster Linie flexiblere Arbeitszeiten. 81 Prozent der Mittelmanagerinnen sehen in beweglichen Arbeitszeitmodellen die größte konkrete Hilfe noch vor mehr Führungspositionen in Teilzeit und verbesserten Betreuungsangeboten für Kinder. Das sind Ergebnisse der Studie „Frauen im mittleren Management“ der Personalberatung Rochus Mummert.

„Starre Arbeitszeiten und fehlende Betreuungsangebote für Kinder sind maßgebliche Karrierehindernisse für Frauen, die sich Wirtschaft und Gesellschaft nicht länger leisten sollten“, sagt Studienleiter Bernhard Walter, Personalberater bei Rochus Mummert. „Die überwältigende Mehrheit der Frauen im mittleren Management erhofft sich konkrete Lösungen, um Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren. Hier haben mittelständische Unternehmen und der Staat dringenden Handlungsbedarf.“

Vor allem Managerinnen mit minderjährigen Kindern könnten mehr Flexibilität sehr gut gebrauchen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Am stärksten ausgeprägt ist dieses Bedürfnis bei den Befragten mit mehreren Kindern und jenen, die ledig sind. In beiden Gruppen sehnen 88 Prozent bewegliche Arbeitszeitmodelle herbei. Bei den Managerinnen mit einem Kind sind es mit 87 Prozent kaum weniger. Von den Kinderlosen erklären immer noch stattliche 74 Prozent, flexiblere Arbeitszeiten würden ihnen konkret helfen.

Darüber hinaus wäre die Mehrzahl der Frauen im mittleren Management dankbar für mehr Führungspositionen in Teilzeit (55 Prozent der Befragten) und die Verbesserung der öffentlichen (55 Prozent) sowie betrieblichen Betreuungseinrichtungen für Kinder (54 Prozent). Vor allem jüngere Frauen wünschen sich optimierte Betreuungsangebote. Sieben von zehn Managerinnen unter 30 Jahren geben an, bessere öffentliche Kinderbetreuung würde ihnen helfen.

Im Forum zu Teilzeit

4 Kommentare

Berufseinstieg Big4 Teilzeit

WiWi Gast

40 Std/Woche, schön wäre es. Such dir lieber was anderes. Auch wenn sie dir Teilzeit anbieten werden, wirst du deutlich mehr arbeiten müssen.

5 Kommentare

Neben 20h Tax vollzeit Master machbar?

WiWi Gast

Ich habe im letzten Semester 20h/Woche als Werkstudent im DAX30 Inhouse Consulting gearbeitet und nebenbei studiert. Dazu muss man sagen, dass ich vorher ausgehandelt habe, den kompletten Dezember aus ...

11 Kommentare

Möglichkeiten in der Promotion

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019: Push, würde mich auch interessieren für TAS ...

27 Kommentare

Teilzeit PHD (idealerweise im europäischen Ausland)

WiWi Gast

Wieso fällt der DBA raus? Sowohl der DBA, als auch der PHD werden in Deutschland als Dr. geführt

5 Kommentare

Teilzeit Big 4 - Erwähnung im Arbeitszeugnis?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 08.11.2018: Welchen Grund hat es denn, dass du nur auf 24h Basis einsteigst? Und ja das wird auch vor dem Exit schon einige Nachteile mit sich bringen. Angenommen ...

4 Kommentare

KPMG - Teilzeitmodelle

WiWi Gast

Danke euch beiden, werde mal bei der HR anrufen ;)

6 Kommentare

Wunsch auf Teilzeit -> KO Kriterium?

WiWi Gast

Ich sehe da keinen Unterschied zu einer Werkstudentenstelle. Oft ist es in der PO vorgegeben, dass das Pflicht Praktikum in Vollzeit zu absolvieren ist. Und ansonsten macht eine Konstelation Praktikum ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Teilzeit

Ein graues Schild mit einem Symbol für eine Damentoilette.

Immer mehr Frauen arbeiten Teilzeit

Im Jahr 2014 waren elf Millionen Frauen teilzeitbeschäftigt, das sind doppelt so viele wie 1991. Auch der Anteil der Frauen an den Beschäftigten ist seit 1991 gestiegen und zwar um fünf Prozentpunkte. Damit war 2014 fast die Hälfte aller Beschäftigten weiblich. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur Entwicklung der Erwerbs- und Arbeitszeitmuster seit der Wiedervereinigung hervor.

Ein verschnörkeltes Schild mit der Aufschrift: Arbeit ist des Bürgers Zierde.

Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial: 6,7 Millionen Menschen wollen mehr Arbeit

Im Jahr 2012 wünschten sich rund 6,7 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage der Arbeitskräfteerhebung weiter mitteilt, setzt sich dieses ungenutzte Arbeitskräftepotenzial aus 2,3 Millionen Erwerbslosen, 1,1 Millionen Personen in Stiller Reserve und insgesamt 3,3 Millionen Unterbeschäftigten zusammen.

Weiteres zum Thema Kinder & Karriere

Eine traurige Frau in einem roten Kleid lehnt sich an bei ihrem Freund im dunklen Anzug.

Führungskräfte: Das Leiden der Lebenspartner

Manager sind es gewohnt, die Dinge im Griff zu haben. Beruf, Gesundheit, Freundschaften, die Entwicklung der Kinder – oft bleibt dabei jedoch eine Beziehung auf der Strecke: die zum Lebenspartner. Viele Ehen von besonders erfolgreichen Unternehmern und Führungskräften sind kaputt.

Vater, Kind, Rente, Familie,

vaeter.de - Plattform für Männer mit Kind und Karriere

Die Internetplattform vaeter.de richtet sich an Männer, die Familie und Beruf besser vereinbaren möchten.

Ein Kleinkind mit einem Sonnenhut mit Blumen in rosa geht an einer Hand mit Uhr und Ring spazieren.

Elternzeit-Rechner - Anspruch auf Erziehungsgeld berechnen

Ob und wie der Anspruch auf Elternzeit genutzt werden kann, hängt nicht zuletzt von der Einkommenssituation der Familie ab. Mit dem Elternzeitrechner vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet jede Familie für sich die beste Lösung in der Elternzeit.

Cover des E-Book-Ratgebers "Familie UND Führungsposition" der Initative Erfolgsfaktor Familie

E-Book: Familie UND Führungsposition

Der Leitfaden richtet sich an Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, die in einer Führungsposition sind und mehr Freiraum für die Familie brauchen. Er zeigt, wie sich Führungsaufgaben und Familie vereinbaren lassen und welche Arbeitsmodelle und Maßnahmen im Berufsalltag dabei helfen, Familie und berufliches Fortkommen unter einen Hut zu bringen.

Kind und Karriere: Ein Mädchen mit pinker Sonnenbrille und einem Hello Kitty-Kleid in einem Kinderwagen.

Studie: Hochschulabsolventinnen zwischen Kind und Karriere

Eine neue Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) untersucht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen.

Familie: Der Hinterkopf eines kleinen Mädchens mit Zöpfen.

Internet-Portal www.mittelstand-und-familie.de

Das Portal für mehr Familienfreundlichkeit in Deutschland richtet sich vornehmlich an Entscheider und Personalverantwortliche des Mittelstands und kann als eine Art virtuelle Personalabteilung genutzt werden.

Gender-Forschung: Berufstätigkeit von Frauen und Männern

WSI-GenderDatenPortal zur Berufstätigkeit von Frauen und Männern

Die Arbeitszeiten in Deutschland haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich polarisiert. Einerseits haben im Vergleich zum Anfang der 1990er Jahre lange Arbeitszeiten jenseits von 41 Wochenstunden zugenommen, andererseits sind sehr kurze Arbeitszeiten unter 15 Stunden weiter verbreitet.

Beliebtes zum Thema Karriere

Drei Absolventenhüte symbolisieren die geplanten neuen Berufsabschlüsse Berufsspezialist, Berufsbachelor und Berufsmaster.

BBiG-Novelle 2020: Berufsbachelor und Berufsmaster gepant

Das Bundesbildungsministerium plant das Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Wirkung zum Jahr 2020 anzupassen. Ziel ist es, dadurch die Berufsausbildung zu stärken. Kern der BBiG-Novelle sind die drei neuen Berufsabschlüsse "Berufsspezialist", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster". Die Hochschulrektorenkonferenz warnt vor einer Verwechslungsgefahr mit Hochschulabschlüssen.

Karriere zum DAX-CEO: Eine junger Manager im Anzug läuft eine lange Treppe hoch.

Fast jeder zweite DAX-Chef ist Wirtschaftswissenschaftler

Die Wirtschaftswissenschaftler dominieren das Topmanagement der DAX-Unternehmen. 56 Prozent der Vorstände in MDAX-Unternehmen und 47 Prozent der Vorstände im DAX und SDAX sind Wirtschaftswissenschaftler. Von den CEOs der TecDAX-Unternehmen hat dagegen lediglich jeder dritte Wirtschaftswissenschaften studiert. Jeder fünfte Vorstandschef, der erstmals ein Unternehmen führte, war zuvor Finanzvorstand. Die CEOs waren vorher am häufigsten Unternehmensberater, wie die Lebensläufe von 170 DAX-Vorständen laut dem "Headhunter" Korn Ferry zeigen.

Jobzufriedenheit: Eine weibliche Führungskraft lacht beim Telefonieren.

Jobzufriedenheit von Führungskräften am höchsten

Führungskräfte sind häufig sehr glücklich in ihrem Job. 41,7 Prozent der Führungskräfte bezeichnen sich als "sehr zufrieden" mit ihrer Arbeit. Akademikerinnen und Akademiker sind mit 39,5 Prozent generell überdurchschnittlich zufrieden im Job. Jeder dritte Erwerbstätige ist laut Statistischem Bundesamt in Deutschland mit seiner Tätigkeit "sehr zufrieden".

Das Bild zeigt passend zur Manpower-Studie "Karriereziele" einen Kompass und das Wort "Karriere"

Karriereziele 2018: Jeder Zweite wünscht sich mehr Gehalt

Aktuell machen die Deutschen ihren Job vorwiegend wegen des Geldes. Mehr Gehalt ist entsprechend der zentrale Karrierewunsch von jedem Zweiten für 2018. Wie wichtig es ist, Kenntnisse rund um die Digitalisierung aufzubauen, haben nur wenige Arbeitnehmer erkannt. 18 Prozent der Deutschen sind karrieremüde und möchten weniger arbeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Manpower-Studie „Karriereziele 2018“.

Lernstress: Buchcover "Kein Stress mit dem Stress"

Broschüre: Kein Stress mit dem Stress

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt Betriebe im Rahmen des Projekts „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ mit Informationen und Handlungshilfen. Neu im Angebot ist der Sammelordner „Kein Stress mit dem Stress – Lösungen und Tipps für Führungskräfte und Unternehmen“.

Managerinnen-Barometer 2018: Erfolge mit Frauenquote

Die Frauenquote für Aufsichtsräte wirkt. Der Frauenanteil ist auf 30 Prozent gestiegen. Dennoch sind Frauen in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit. Die Vorstände sind weiterhin eine Männerdomäne. Besonderen Aufholbedarf haben Banken und Versicherungen. Das ergibt das aktuelle Managerinnen-Barometer 2018 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Die gesunde Karriere: Portraitbild vom Autor Günter F. Gross

Die gesunde Karriere: Teil 5 - Bestimmen Sie Ihre Stimmung selbst!

In dieser neuen Serie liefert der Erfolgstratege und Bestsellerautor Günter F. Gross zusammen mit WiWi-TReFF Tipps und Sofortprogramme für eine gesunde Karriere und den Erfolg von Anfang an. Gross rät: »Bestimmen Sie Ihre Stimmung selbst! Überlassen Sie das nicht den Verhältnissen.«