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BetriebswirtschaftslehreBWL-Studium

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WiWi Gast

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Hallo,

ich bin 26 und möchte einen Neustart wagen, und bräuchte dafür eure Hilfe. Bislang habe ich in einem Handwerksbetrieb gearbeitet und diesen geleitet. Da ich es mir aber auf Dauer nicht vorstellen kann, und ich neue Ziele habe, möchte ich zum WS ein BWL Studium antreten.

  • Lohnt es sich überhaupt noch ein Studium anzufangen?
  • Wo sollte ich am besten studieren?
  • FH oder Uni?
  • Welche Möglichkeiten habe ich nach einem guten Abschluss?
  • Oder habe ich mir schon alles verbaut?

Welche Tipps habt ihr für mich, wie ich ab jetzt vorgehen soll?

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WiWi Gast

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Ich würde dir nicht zu BWL sondern stattdessen zu Wirtschaftsinformatik an einer FH raten. Damit bist du auf der sicheren Seite. Das Studium schaffst du auch, wenn du dich reinhängst und gute Noten und Engagement vorausgesetzt hast du dir natürlich noch nichts verbaut.

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WiWi Gast

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BWLer gibt es wie Sand am mehr, sehr schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt. Wenn was in die Richtung, dann WiInfo oder WiIng. Eher würde ich dir aber zu einem Studium der Informatik raten.

Wieso aber nicht in dem Bereich bleiben? Handwerker in Ballungsräumen verdienen doch besser als BWLer.

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WiWi Gast

Neustart

Mach deinen Bachelor an der WHU - oder der Frankfurt School, wenn du Lust auf Finance hast. Würde da nicht an den Studiengebühren sparen an deiner Stelle, wenn du mit 26 beginnst zu studieren, dann sollte das alles schon on-point sein und das bestmögliche herausholen. Danach könntest du entweder einen 1-jährigen Master, z.B. an einer Business School in UK dran hängen, oder dich irgendwann in mehreren Jahren für einen Executive MBA entscheiden.

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WiWi Gast

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Also, du hast dir aufgrund des Alters sicher nicht alles verbaut, schließlich warst du ja produktiv. M&A und MBB wird vlt schwer sein, da die einfach auf junges Blut stehen, aber selbst das ist bei absoluter Performance möglich.

Allerdings würde ich dir klar empfehlen etwas lukrativeres und zukunftsfähigeres als BWL zu studieren. Ich selbst bin schon mitten im Studium und bereue es, damals nicht den Mut gehabt zu haben Winfo zu beginnen, ich wählte den leichteren Weg. Jetzt konkurriere ich mit hundertausenden anderen BWL Studenten in DACH und muss zusehen wie Berufsfelder, die noch vor kurzem klares BWLer Metier waren, nach und nach von Leuten mit IT oder Quant Hintergrund besetzt werden. Z. B. so gut wie jeder Bereich im Banking, bis auf M&A, aber auch Controller weichen so langsam den Business Analysts etc.

Ich bin von den Inhalten sehr zufrieden mit dem BWL Studium, das ist es nicht, nur muss dir klar sein, dass du in der BWL nicht am Zahn der Zeit bist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Da ich es mir aber auf Dauer nicht vorstellen kann, und ich neue Ziele habe, möchte ich zum WS ein BWL Studium antreten

Was sind denn deine neuen Ziele?

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WiWi Gast

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Ohne deine Ziele zu kennen, würde ich dir empfehlen mal ein paar Vorlesungen zu besuchen und dich mit Studenten dieser Fächer zu unterhalten, ob das wirklich das richtige ist.
Und ich glaube eine FH ist bei dir der sicherere Weg.

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WiWi Gast

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TE hier

Danke für eure Antworten. Meine "neuen" Ziele sind viel Geld verdienen, der erste Akademiker der Familie sein und einen neuen Bereich kennen lernen. Eine Familie zu gründen, gehört nicht mehr zu meinen Vorhaben.

Der Grund weshalb ich keine Lust mehr auf Handwerk habe ist zum einen, dass es zum Teil körperlich sehr belastend ist, und ich es nicht bis ins hohe Alter machen möchte. Zum anderen, weil ich etwas neues kennen lernen möchte und ich in einem Alter bin, in dem es sich noch lohnt neu zu starten und ich Lust darauf habe etwas komplett zu ändern. Sollte mir ein Studium absolut keinen Spaß machen oder nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann ich ja immer noch zurück.

BWL oder WiWi möchte ich studieren, weil mich die Thematik, vor allem Finanzen interessiert und mir Rewe Spaß macht. Was ich mir sehr gut vorstellen könnte, wäre ein Job im S&T wie Equity/ Derivate Sales oder Key Account Manager. Meine Stärken sehe ich nämlich vor allem im Verkauf und Zahlen/ Finanzen. Auch WP Prüfer wäre denkbar.

Ein Informatik Studium interessiert mich aktuell zu wenig, um damit wirklich erfolgreich zu sein. Winfo oder Wing wäre eine Überlegung wert, vor allem in Bezug auf eine Karriere als KAM. Ein reines Quant Studium wie Physik oder Mathe, finde ich zwar interessant, aber ich habe vermutlich nicht die Fähigkeiten dazu.

Hätte ich in den o.g. Bereichen noch Chancen? Macht ein BWL Studium dafür Sinn? Welche Tipps habt ihr für mich, wie ich ab jetzt vorgehen soll?

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WiWi Gast

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In welchem Handwerk arbeitest Du? Als Techniker oder Meister sind die Chancen vermutlich ziemlich gut. Ob Dich ein Studium wirklich weiter bringen würde? "Akademiker" ist nichts tolles mehr. Bei der Feuerwehr könntest Du evtl. Beamter werden. Nicht schlecht!

WiWi Gast schrieb am 27.03.2019:

TE hier

Danke für eure Antworten. Meine "neuen" Ziele sind viel Geld verdienen, der erste Akademiker der Familie sein und einen neuen Bereich kennen lernen. Eine Familie zu gründen, gehört nicht mehr zu meinen Vorhaben.

Der Grund weshalb ich keine Lust mehr auf Handwerk habe ist zum einen, dass es zum Teil körperlich sehr belastend ist, und ich es nicht bis ins hohe Alter machen möchte. Zum anderen, weil ich etwas neues kennen lernen möchte und ich in einem Alter bin, in dem es sich noch lohnt neu zu starten und ich Lust darauf habe etwas komplett zu ändern. Sollte mir ein Studium absolut keinen Spaß machen oder nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann ich ja immer noch zurück.

BWL oder WiWi möchte ich studieren, weil mich die Thematik, vor allem Finanzen interessiert und mir Rewe Spaß macht. Was ich mir sehr gut vorstellen könnte, wäre ein Job im S&T wie Equity/ Derivate Sales oder Key Account Manager. Meine Stärken sehe ich nämlich vor allem im Verkauf und Zahlen/ Finanzen. Auch WP Prüfer wäre denkbar.

Ein Informatik Studium interessiert mich aktuell zu wenig, um damit wirklich erfolgreich zu sein. Winfo oder Wing wäre eine Überlegung wert, vor allem in Bezug auf eine Karriere als KAM. Ein reines Quant Studium wie Physik oder Mathe, finde ich zwar interessant, aber ich habe vermutlich nicht die Fähigkeiten dazu.

Hätte ich in den o.g. Bereichen noch Chancen? Macht ein BWL Studium dafür Sinn? Welche Tipps habt ihr für mich, wie ich ab jetzt vorgehen soll?

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WiWi Gast

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S&T ist tot und gleich doppelt tot für Wiwis.
Stellen werden sukzessive abgebaut, Jahr für Jahr. In wenigen Jahren wird es nur noch ein paar wenige Mathematiker/Physiker und den ein oder anderen Informatiker in dem Bereich benötigen.

Vertrieb ist wiederum immer gut und Key Accounts natürlich die Königsdisziplin, aber auch hier: BWL bringt dich weniger weit als andere Studien. Dafür passt Wing wie die Faust aufs Auge, da techn. Vertrieb das höchste Einkommen verspricht und auch am handfestesten ist. Würde an deiner Stelle nach einem berufsbegleitendem Studium suchen damit du bereits jetzt Erfahrung im Vertrieb sammeln kannst. Mit deinem Handwerklichem Background wirst du sehr leicht einen Einstieg in verwandte Branchen finden.

BWL würde ich nur noch studieren wenn du in den Bereich Steuern oder Accounting willst.

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WiWi Gast

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BWL Studium macht nie Sinn. Lieber was technisches bei deinem Background.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

BWL Studium macht nie Sinn. Lieber was technisches bei deinem Background.

Sagt wer?

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WiWi Gast

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Wie kann man in einem Wiwi-Treff das BWL-Studium so schlecht reden? Wahrscheinlich weil es bei euch persönlich nicht geklappt hat...

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WiWi Gast

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Das ist so ein Phänomen ... Schau mal ins Mikrocontroller Forum, was die von ihrer Elektrotechnik halten ...

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

Wie kann man in einem Wiwi-Treff das BWL-Studium so schlecht reden? Wahrscheinlich weil es bei euch persönlich nicht geklappt hat...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

S&T ist tot und gleich doppelt tot für Wiwis.
Stellen werden sukzessive abgebaut, Jahr für Jahr. In wenigen Jahren wird es nur noch ein paar wenige Mathematiker/Physiker und den ein oder anderen Informatiker in dem Bereich benötigen.

Vertrieb ist wiederum immer gut und Key Accounts natürlich die Königsdisziplin, aber auch hier: BWL bringt dich weniger weit als andere Studien. Dafür passt Wing wie die Faust aufs Auge, da techn. Vertrieb das höchste Einkommen verspricht und auch am handfestesten ist. Würde an deiner Stelle nach einem berufsbegleitendem Studium suchen damit du bereits jetzt Erfahrung im Vertrieb sammeln kannst. Mit deinem Handwerklichem Background wirst du sehr leicht einen Einstieg in verwandte Branchen finden.

BWL würde ich nur noch studieren wenn du in den Bereich Steuern oder Accounting willst.

Falsch

Im Investment Banking Sales werden wenig, bis gar keine Stellen abgebaut und diese werden auch nicht mit Quants besetzt. Gerade für Sales werden extrovertierte und stressresistente BWLer gesucht. Für andere Stellen im Markets wie z. B. Trading sieht das natürlich anders aus.

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WiWi Gast

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Geh an die Frankfurt School und mach cash equity oder institutional sales praktika

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WiWi Gast

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Na dann zeig mir mal wo dieser haufen an Sales Jobs ist. UBS, einer der größten Player, hat derzeit keine einzige Sales Stelle in FFM ausgeschrieben.

Banking ist ein sinkendes Schiff.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

S&T ist tot und gleich doppelt tot für Wiwis.
Stellen werden sukzessive abgebaut, Jahr für Jahr. In wenigen Jahren wird es nur noch ein paar wenige Mathematiker/Physiker und den ein oder anderen Informatiker in dem Bereich benötigen.

Vertrieb ist wiederum immer gut und Key Accounts natürlich die Königsdisziplin, aber auch hier: BWL bringt dich weniger weit als andere Studien. Dafür passt Wing wie die Faust aufs Auge, da techn. Vertrieb das höchste Einkommen verspricht und auch am handfestesten ist. Würde an deiner Stelle nach einem berufsbegleitendem Studium suchen damit du bereits jetzt Erfahrung im Vertrieb sammeln kannst. Mit deinem Handwerklichem Background wirst du sehr leicht einen Einstieg in verwandte Branchen finden.

BWL würde ich nur noch studieren wenn du in den Bereich Steuern oder Accounting willst.

Falsch

Im Investment Banking Sales werden wenig, bis gar keine Stellen abgebaut und diese werden auch nicht mit Quants besetzt. Gerade für Sales werden extrovertierte und stressresistente BWLer gesucht. Für andere Stellen im Markets wie z. B. Trading sieht das natürlich anders aus.

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WiWi Gast

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Te hier:

Was würdet ihr jetzt empfehlen? Habe ich mit einem BWL-Studium und in dem Alter Chancen im IB Sales zu landen? Ist der Bereich wirklich tot?

Alternative wäre ja WIng. Wo sollte ich das dann am besten studieren?

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WiWi Gast

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Ich als aktueller BWLer rate dir von BWL ab wenn du auch Fähigkeiten und Interesse in besseren Gebieten hast wie z. B. Wing oder Info. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dann echt im IB Sales landest ist in etwa gleich hoch wie, dass du Youtuber mit >50k Abonennten wirst, derart gering sind die verfügbaren Stellen.

Wo du Wing studierst ist gar nicht mal so wichtig, da du überall ne solide Ausbildung bekommst. Schmuckstücke sind natürlich Unis wie KIT oder TUM.

WiWi Gast schrieb am 29.03.2019:

Te hier:

Was würdet ihr jetzt empfehlen? Habe ich mit einem BWL-Studium und in dem Alter Chancen im IB Sales zu landen? Ist der Bereich wirklich tot?

Alternative wäre ja WIng. Wo sollte ich das dann am besten studieren?

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WiWi Gast

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Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

Sehr gut zusammengefasst! BWL-Studium mit Aussicht auf einen Super-Job erfordert eben ein Praktikum in jeden Semesterferien, Engagement & Top-Noten. Dann steht dem nichts im Weg!

antworten
WiWi Gast

Neustart

Gleiches Engagement in Mathe Physik Info Wing und du fährst trotzdem besser

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

Sehr gut zusammengefasst! BWL-Studium mit Aussicht auf einen Super-Job erfordert eben ein Praktikum in jeden Semesterferien, Engagement & Top-Noten. Dann steht dem nichts im Weg!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Gleiches Engagement in Mathe Physik Info Wing und du fährst trotzdem besser

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

Sehr gut zusammengefasst! BWL-Studium mit Aussicht auf einen Super-Job erfordert eben ein Praktikum in jeden Semesterferien, Engagement & Top-Noten. Dann steht dem nichts im Weg!

Physik nicht. Das ist eine brotlose Kunst für die meisten. War schon mehrmals Thema hier.
Mathe an ner soliden Uni und zig Praktika, Sprachen, Engagement etc. - dann ja, das wäre nämlich außergewöhnlich.

antworten
WiWi Gast

Neustart

Ich lese selten so viel Schwachsinn in einem Thread. Wenn man den gleichen Aufwand, welchen man für ein Studium in Physik in sein BWL Studium an einer Target setzt und sich nebenbei Praktika macht sind die Berufschancen keinesfalls anders. Gute BWLer werden immer gebraucht. Das Problem ist, dass man BWL mittlerweile an jeder Wald und Wiesen FH studieren kann und man damit natürlich nicht weiterkommt. BWL Studiengänge sind für die Unis absolute Moneymaker. Viele Studenten geringe Kosten. Darum wird es soviel angeboten. Studierst du BWL an einer top Uni mit Auslandssemester und Praktika hast du sehr sehr gute Chancen zu den Topverdienern der Gesellschaft zu gehören.

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Gleiches Engagement in Mathe Physik Info Wing und du fährst trotzdem besser

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

Sehr gut zusammengefasst! BWL-Studium mit Aussicht auf einen Super-Job erfordert eben ein Praktikum in jeden Semesterferien, Engagement & Top-Noten. Dann steht dem nichts im Weg!

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WiWi Gast

Neustart

Würde dir auch von WiIng bzw WiInfo abraten. Das ist natürlich besser als BWL aber dennoch nichts halbes und nichts ganzes.

Mit Physik/Mathe/Info kannst du heutzutage überall drin arbeiten! Du kannst auch erst einen Physik Bachelor machen und danach den Master in Info draufsetzen!

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WiWi Gast

Neustart

Genialer Tipp, werd ich mir merken!

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Würde dir auch von WiIng bzw WiInfo abraten. Das ist natürlich besser als BWL aber dennoch nichts halbes und nichts ganzes.

Mit Physik/Mathe/Info kannst du heutzutage überall drin arbeiten! Du kannst auch erst einen Physik Bachelor machen und danach den Master in Info draufsetzen!

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WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Würde dir auch von WiIng bzw WiInfo abraten. Das ist natürlich besser als BWL aber dennoch nichts halbes und nichts ganzes.

Mit Physik/Mathe/Info kannst du heutzutage überall drin arbeiten! Du kannst auch erst einen Physik Bachelor machen und danach den Master in Info draufsetzen!

Jaein. Um nach einem Physik Bachelor einen Informatik Master machen zu können, musst du ausreichen Informatik Grundlagen nachweisen. D.h. du machst entweder Informatik als Nebenfach, wenn das die Uni anbietet, oder du machst zusätzlich Scheine in der Informatik neben dem Physik Studium. Meist werden mindestens 30 ECTS an Kentnissen,als Zulassungsvorrausetzung für den Master, verlangt. Also ganz so simple ist das nicht, mit einem nicht-konsekutiven Master Studium.

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WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Gleiches Engagement in Mathe Physik Info Wing und du fährst trotzdem besser

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

Sehr gut zusammengefasst! BWL-Studium mit Aussicht auf einen Super-Job erfordert eben ein Praktikum in jeden Semesterferien, Engagement & Top-Noten. Dann steht dem nichts im Weg!

Totally agree. Nur dass du aufgrund der geringeren Belastung bei BWL mehr Zeit für Praktika etc. hast

antworten
WiWi Gast

Neustart

Te hier:

Danke für eure Ratschläge. Ein Info, Physik oder Mathe Studium kommt definitiv nicht in Frage. Die Thematik interessiert mich zu wenig, um dort erfolgreich zu sein. Da ist es mir auch egal, wie gut die Zukunftsaussichten sind. Es bringt doch nichts, etwas zu studieren, nur weil man angeblich damit gute Chancen in der Zukunft hat.

Bleibt also BWL mit Ziel IB/ AM Sales oder eventuell Wing. Habe ich mit einem BWL-Studium und in dem Alter Chancen im Finance Sales zu landen? Ist der Bereich wirklich tot?

antworten
WiWi Gast

Neustart

Nein, tot ist der Bereich sicherlich nicht.

Es gab natürlich bessere Zeiten – so hättest du beispielsweise in den früheren 10er Jahren deutlich mehr Angebote gefunden als aktuell.
Problem ist, wie weiter oben ja bereits angesprochen, die erhöhte Konkurrenz aus quantitativeren Fachrichtungen. Diese sind universitär meist gleich- häufig sogar etwas besser für die jeweiligen Positionen vorbereitet als vergleichbare Wirtschaftswissenschaftler.
Mit einem guten Abschluss, relevanten Praktika (bzw. eben schlichtweg Vorerfahrung) wirste aber weiterhin "gute" Chancen haben.

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 02.04.2019:

Nein, tot ist der Bereich sicherlich nicht.

Es gab natürlich bessere Zeiten – so hättest du beispielsweise in den früheren 10er Jahren deutlich mehr Angebote gefunden als aktuell.
Problem ist, wie weiter oben ja bereits angesprochen, die erhöhte Konkurrenz aus quantitativeren Fachrichtungen. Diese sind universitär meist gleich- häufig sogar etwas besser für die jeweiligen Positionen vorbereitet als vergleichbare Wirtschaftswissenschaftler.
Mit einem guten Abschluss, relevanten Praktika (bzw. eben schlichtweg Vorerfahrung) wirste aber weiterhin "gute" Chancen haben.

Nein, für Sales sollte man gerade kein Mathematiker, Physiker oder Ingenieur sein, sondern eine extrovertierte, stressresistente und charismatische Persönlichkeit. Also BWLer. Für die anderen Bereiche sieht das natürlich anders aus.

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 01.04.2019:

Vielleicht liegt das "schlecht-machen" von BWL in diesem Forum auch einfach daran, dass ein Großteil der hier angemeldeten Leute sich eben generell mehr mit dem eigenen Studium/Karriere auseinandersetzt als die Masse an BWL-Studenten pro Jahrgang und daher eben vielleicht auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut.

Es bestreitet ja keiner, dass auch in 2019 ein BWL-Studium weiterhin eine solide Grundlage für eine berufliche Zukunft darstellt. Nur dürfte ein klassischer 3.500€ Brutto "Sachbearbeiter Posten", wo die Mehrheit von uns vermutlich landen wird (leider) ist, nicht der Anspruch des durchschnittlichen WiWi-Treff Users sein.

Fakt ist nun mal, dass es in den letzten 10-20 Jahren eben schwieriger geworden ist, mit einem BWL-Studium in die wirklich attraktiven und florierenden Bereiche zu gelangen. War mit einem guten Diplom einer staatliche Uni vor einigen Jahrzehnten die Karriere im Konzern/Bank noch garantiert und quasi ein Selbstläufer, so werden heutzutage eben auch noch relevante Praktika, Top-Noten, etc. gefordert – sowie nicht zuletzt wohl auch mehr Glück (und Kontakte) denn je.

Der Markt respektive die Konkurrenz ist erheblich mehr zusammengerückt. Neben einer Inflation an BWL-Absolventen kommen eben auch noch sämtliche WINGs, WINFs, INGs, etc. hinzu, da die im BWL-Studium gelehrten Inhalte eben nicht speziell genug sind um als Eintrittsbarriere gegenüber Fremdfächern zu fungieren. Zusätzlich werden in den letzten Jahren zurecht ja auch immer mehr technisch-/informationstechnische Skills benötigt, wo wir gegenüber einem engagierten NaWi wohl sogar schlechter dastehen.

Lange Rede, Kurzer Sinn:

Ein BWL-Studium macht auch heutzutage noch immer "Sinn", fungiert aber sicherlich nicht mehr als quasi-Garantie auf einen gut bezahlten, hochangesehenen Job. Überproportionales Engagement, sowohl in als auch außerhalb des eigentlichen Studiums sind zwingend notwendig.

@TE
Go for was auch immer DU WILLST! Wenn du kein Interesse an Technik/Info hast, macht ein Studium in die Richtung auch 0 Sinn. Ein BWL Abschluss mit Top Noten + Engagement wird dir im Zweifel mehr bringen als ein halbherzig durchgeschleppter Bachelor in Wirtschaftsinformatik o. Ä.

Ich als BWLer hätte diesen Post schreiben können.

Ich habe mich über edx.org weitergebildet und bin über Praktika in die IT Schiene gekommen.

Während bei BWL es meistens hieß "Wir melden uns bei Ihnen blabla", war es in der IT "Wir nehmen Sie!!".

Der Bedarf ist halt einfach gigantisch.

antworten
WiWi Gast

Neustart

Im technischen Vertrieb, da wo es sich wirklich lohnt, habe ich noch nie einen BWLer erlebt!

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Nein, tot ist der Bereich sicherlich nicht.

Es gab natürlich bessere Zeiten – so hättest du beispielsweise in den früheren 10er Jahren deutlich mehr Angebote gefunden als aktuell.
Problem ist, wie weiter oben ja bereits angesprochen, die erhöhte Konkurrenz aus quantitativeren Fachrichtungen. Diese sind universitär meist gleich- häufig sogar etwas besser für die jeweiligen Positionen vorbereitet als vergleichbare Wirtschaftswissenschaftler.
Mit einem guten Abschluss, relevanten Praktika (bzw. eben schlichtweg Vorerfahrung) wirste aber weiterhin "gute" Chancen haben.

Nein, für Sales sollte man gerade kein Mathematiker, Physiker oder Ingenieur sein, sondern eine extrovertierte, stressresistente und charismatische Persönlichkeit. Also BWLer. Für die anderen Bereiche sieht das natürlich anders aus.

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WiWi Gast

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Te hier:

Was würdet ihr jetzt empfehlen? Habt ihr weitere Tipps für mich? Habe ich mit einem BWL-Studium und in dem Alter, Chancen im AM/ IB Sales bzw. in der Finanzbranche zu landen?

Oder soll ich besser auf Wing mit Ziel KAM setzen , auch, wenn das Interesse nicht übermäßig ist?

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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Ich würde dir vielleicht klassisches Firmenkundengeschäft bzw. Relationship-Management ans Herz legen.
Ansonsten mach das, was dir Spaß macht und dich interessiert.

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WiWi Gast

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Hat sonst noch jemand Tipps oder Ratschläge für mich? Wo habe ich noch gute Chancen?

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Du hast doch mittlerweile genug Ratschläge bekommen ...

Derartige Entscheidungen fallen eigentlich niemandem wirklich leicht, auch kann sie dir keiner abnehmen, also mach einfach das, was sich für dich richtig anfühlt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

Hat sonst noch jemand Tipps oder Ratschläge für mich? Wo habe ich noch gute Chancen?

Du willst einfach hören, dass du BWL studieren sollst und damit sicher ins IB kommst, oder?

Am Ende soll man das machen was einen mehr interessiert und wenn du an einer target Uni mit exzellenten Noten den Bsc machst und 3-4 Praktika hinlegst beginnend von Audit über TAS/small cap bis hin zu T2 Bank, dann wirst du auch im IB landen.
Dass du damit einen sehr harten und steinigen Weg gehst, sollte dir bewusst sein.
Du wirst während dem Studium auf sehr viel verzichten müssen und im Berufsleben dann endgültig dein Leben aufgeben und nur für die Bank existieren.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.04.2019:

Hat sonst noch jemand Tipps oder Ratschläge für mich? Wo habe ich noch gute Chancen?

Du willst einfach hören, dass du BWL studieren sollst und damit sicher ins IB kommst, oder?

Am Ende soll man das machen was einen mehr interessiert und wenn du an einer target Uni mit exzellenten Noten den Bsc machst und 3-4 Praktika hinlegst beginnend von Audit über TAS/small cap bis hin zu T2 Bank, dann wirst du auch im IB landen.
Dass du damit einen sehr harten und steinigen Weg gehst, sollte dir bewusst sein.
Du wirst während dem Studium auf sehr viel verzichten müssen und im Berufsleben dann endgültig dein Leben aufgeben und nur für die Bank existieren.

Ne, eben nicht. Ich möchte eine realistische Einschätzung und hilfreiche Ratschläge und Tipps, weil ich mich nicht nochmal verzetteln will. Deshalb auch die Frage. Sollte IB oder S&T möglich sein, wird es bei meiner Entscheidung, als Pro BWL, mit einfließen.

Für Wing sprechen bislang nur die Zukunftsaussichten und die Möglichkeit als KAM(Dax30) zu arbeiten.
Verzicht kenne ich leider zu gut, habe deshalb absolut kein Problem damit, Nur lohnt es sich aktuell einfach nicht im HW zu bleiben. Wenn schon Verzicht, dann für mehr Geld. Eine Familie zu gründen, gehört nicht zu meinen Zielen.

Bin also offen, für jegliche Tipps und Ratschläge.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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Wenn du wirklich im S&T oder im AM als PM arbeiten willst, würde ich dir definitiv zu Mathe raten. Grundsätzlich, sollte für Sales aber auch weiterhin BWL ausreichen. Mit Mathe bist du dennoch breiter und zukunftssicherer aufgestellt. Und tot, ist der Bereich sicher nicht. Was automatisiert werden kann, wurde schon automatisiert.

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WiWi Gast

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TE hier
Meint ihr wirklich, Mathe oder Physik wäre eine bessere Wahl, als BWL? Hat man überhaupt Chancen einen guten Abschluss zu machen, wenn man nicht gerade ein Überflieger in Mathe war?
Habt ihr weitere Tipps für mich? Was ist noch möglich?

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WiWi Gast

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Nein, Mathe studieren nur Überflieger. Da helfen dir auch keine 15 Punkte im LK. Physik und Informatik werden dir ebenfalls die Socken ausziehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Nein, Mathe studieren nur Überflieger. Da helfen dir auch keine 15 Punkte im LK. Physik und Informatik werden dir ebenfalls die Socken ausziehen.

So ein Quatsch, wieso sollte jemand der 15 Punkte im LK Mathe hatte nicht in der Lage sein Mathe zu studieren. Wer wenn nicht er? Kann mir keiner erzählen, dass nur Leute die 15 Punkte im LK hatten Mathe studieren.
Ja Mathe ist schwerer als BWL, aber auch anders schwer. Nur weil es vielleicht komplexer ist, heißt es nicht dass es aufwendiger ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Nein, Mathe studieren nur Überflieger. Da helfen dir auch keine 15 Punkte im LK. Physik und Informatik werden dir ebenfalls die Socken ausziehen.

So ein Quatsch, wieso sollte jemand der 15 Punkte im LK Mathe hatte nicht in der Lage sein Mathe zu studieren. Wer wenn nicht er? Kann mir keiner erzählen, dass nur Leute die 15 Punkte im LK hatten Mathe studieren.
Ja Mathe ist schwerer als BWL, aber auch anders schwer. Nur weil es vielleicht komplexer ist, heißt es nicht dass es aufwendiger ist.

Du hast vermutlich noch nie eine Mathe-Vorlesung besucht, oder? Das Abitur hat mit den Inhalten des Studiums mal so gar nichts zu tun, ganz im Gegenteil, dass im Abi alles schön anschaulich sein muss ist für den Beginn des Studiums eine Katastrophe. Die ersten Monate verbringt man nur damit sich eine komplett neue Sprache und eine Art zu Denken beizubringen. Wenn man dafür keine Begabung hat, scheitert man früher oder später (meistens früher, bei uns haben ca 20% schon die erste Klausur nicht mit geschrieben). Im Abitur wird das aber gar nicht gefordert, ergo kann man auch nicht beurteilen ob man es kann. Im Nachhinein war der ganze Abitur-Stoff nur billiges rumgerechne, und schon die erste Woche im Studium war weitaus anspruchsvoller.

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WiWi Gast

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Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

Studier bitte das, was dich interessiert und hör nicht auf die Leute, die BWL schlecht reden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

Mathe=Physik>>>WiIng>>>>>>>>>>>BWL

Mit Mathe oder Physik hast du die besten Berufsaussichten!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

Mathe=Physik>>>WiIng>>>>>>>>>>>BWL

Mit Mathe oder Physik hast du die besten Berufsaussichten!

Ich habe Mathe, Physik und Info studiert, und so ein Karriere Selbstläufer, wie hier immer suggeriert wird, ist das nicht automatisch. Man muss das Richtige Gebiet für sich finden, nur dann klappt es auch.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

Mathe=Physik>>>WiIng>>>>>>>>>>>BWL

Mit Mathe oder Physik hast du die besten Berufsaussichten!

Ich habe Mathe, Physik und Info studiert, und so ein Karriere Selbstläufer, wie hier immer suggeriert wird, ist das nicht automatisch. Man muss das Richtige Gebiet für sich finden, nur dann klappt es auch.

Würdest du zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.04.2019:

Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

Mathe=Physik>>>WiIng>>>>>>>>>>>BWL

Mit Mathe oder Physik hast du die besten Berufsaussichten!

Ich habe Mathe, Physik und Info studiert, und so ein Karriere Selbstläufer, wie hier immer suggeriert wird, ist das nicht automatisch. Man muss das Richtige Gebiet für sich finden, nur dann klappt es auch.

Würdest du zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

"Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen"; diese Aussage ist zwar nachvollziehbar, aber bringt dich überhaupt nicht weiter! Du weißt vorher schlicht nicht, was im Nachhinein die beste Entscheidung gewesen wäre. Das höchste der Gefühle was du tun kannst, ist dich mal in ein paar Vorlesungen der Studiengänge zu setzen. Dann entscheide dich und hör auf, dir Gedanken zu machen. Was dich interessiert (akademisch & karrieretechnisch) wirst du erst mit der Zeit herausfinden, das ist immer ein Prozess.

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WiWi Gast

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Was sagt ihr zu dem Studiengang „Technische BWL“? Wäre damit die Perspektive besser für mich als mit normaler BWL? Ist das eine gute Alternative zum Wing? Die Module sprechen mich schon eher an ehrlich gesagt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.04.2019:

Würdet ihr nun zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

Mathe=Physik>>>WiIng>>>>>>>>>>>BWL

Mit Mathe oder Physik hast du die besten Berufsaussichten!

Ich habe Mathe, Physik und Info studiert, und so ein Karriere Selbstläufer, wie hier immer suggeriert wird, ist das nicht automatisch. Man muss das Richtige Gebiet für sich finden, nur dann klappt es auch.

Würdest du zu einem Mathe oder Physik Studium raten, oder dann doch lieber BWL oder Wing?
Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen.

"Ich möchte ungern eine Fehlentscheidung treffen"; diese Aussage ist zwar nachvollziehbar, aber bringt dich überhaupt nicht weiter! Du weißt vorher schlicht nicht, was im Nachhinein die beste Entscheidung gewesen wäre. Das höchste der Gefühle was du tun kannst, ist dich mal in ein paar Vorlesungen der Studiengänge zu setzen. Dann entscheide dich und hör auf, dir Gedanken zu machen. Was dich interessiert (akademisch & karrieretechnisch) wirst du erst mit der Zeit herausfinden, das ist immer ein Prozess.

Dem Stimme ich voll zu. Während meinem Studium gab es viele die den Studiengang nach ein paar Semestern gewechselt haben. Gerade erst durch das Studium lernt man neue Dinge kennen oder ganz andere Blickwinkel und merkt plötzlich das Dinge ganz anders sind, als man dachte, oder man findet etwas für das man echte Begeisterung aufbringen kann und schlicht vorher nicht kannte. Studiengangswechsel ist etwas ganz normales und absolut legitim. Meist lässt sich dann im neuen Studiengang sowieso irgendetwas vom anderen anrechnen, so das man auch nicht zwingend groß Zeit verliert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Was sagt ihr zu dem Studiengang „Technische BWL“? Wäre damit die Perspektive besser für mich als mit normaler BWL? Ist das eine gute Alternative zum Wing? Die Module sprechen mich schon eher an ehrlich gesagt.

Dann mach doch lieber WiIng oder meinst du damit TUM BWL? Das wäre der einzige BWL Studiengang den man noch etwas ernst nehmen kann. Bleibt halt trotzdem ein Schmalspur BWL Studium für Leute, die nichts vernünftiges studieren können.

WiIng>TUM BWL>BWL

Wenn du Schiss vor Mathe hast kannst du WiIng auch easy an einer FH studieren. Wenn DAX dein Ziel ist es egal.

Aber wenn du natürlich krasser HedgeFonds Trader in London werden willst führt an einem Physik oder Mathe Studium nichts vorbei.

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WiWi Gast

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TE hier.
Die Frage nach TUM BWL kam nicht von mir. Dass ich eine Entscheidung treffen muss, ist mir klar. Ich würde diese auch gerne so schnell wie Möglich treffen, damit ich die Sache aus dem Kopf bekomme.

Mir geht es vor allem darum, wo ich überhaupt noch Chancen in dem Alter habe. Könnte es im IB (Sales) klappen? Wie sieht es mit UB aus?

Wäre ein Mathe bzw. Physikstudium mit Vorbereitung machbar? Da ich Zeit habe, kann ich schon vorab lernen und mich vorbereiten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

TE hier.
Die Frage nach TUM BWL kam nicht von mir. Dass ich eine Entscheidung treffen muss, ist mir klar. Ich würde diese auch gerne so schnell wie Möglich treffen, damit ich die Sache aus dem Kopf bekomme.

Mir geht es vor allem darum, wo ich überhaupt noch Chancen in dem Alter habe. Könnte es im IB (Sales) klappen? Wie sieht es mit UB aus?

Wäre ein Mathe bzw. Physikstudium mit Vorbereitung machbar? Da ich Zeit habe, kann ich schon vorab lernen und mich vorbereiten.

Ein Mathestudium (Physik kann ich nicht sagen, habe selbst Mathe studiert) ist definitiv machbar, wenn du eine gewisse Grundintelligenz, ein großes Interesse an logischen Denkaufgaben, sowie ein hohes Durchhaltevermögen und eine hohe Frustrationstoleranz mitbringst bzw. im Studium entwickelst. Das Studium bietet intellektuell sehr sehr viel und man erweitert seinen Horizont stark. Wenn du das Studium mit ordentlichen Noten durchziehst, wär das in deiner Situation sicherlich der ideale Weg, da du damit schon einen Wow-Effekt erzeugst und dein Alter etc. relativ egal wär. Allerdings würde ich mich, falls du diesen Weg einschlägst, erstmal voll auf das Studium konzentrieren (zumindest die ersten 3 Semester oder so) - das Schlimmste ist, wenn zusätzlich zu dem Druck im Studium, welcher im Mathestudium im ersten Semester sehr hoch ist, noch anderweitiger Stress hinzu kommt.

Da du schriebst, dass du dir bspw. WP auch vorstellen könntest, wäre aber auch ein anderer Weg denkbar, denn ins Audit kannst du auch mit einem mittelmäßigen BWL-Bachelor einsteigen. Musst halt dann im Job performen und den WP machen, sicherlich auch nicht total einfach.

Würde mir über das Alter gar keine Gedanken machen, du bist noch jung und sehr vieles noch möglich. Wenn du dich entschieden hast, musst du dich fokussieren anstatt Zeit mit solchen Gedanken zu verschwenden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

TE hier.
Die Frage nach TUM BWL kam nicht von mir. Dass ich eine Entscheidung treffen muss, ist mir klar. Ich würde diese auch gerne so schnell wie Möglich treffen, damit ich die Sache aus dem Kopf bekomme.

Mir geht es vor allem darum, wo ich überhaupt noch Chancen in dem Alter habe. Könnte es im IB (Sales) klappen? Wie sieht es mit UB aus?

Wäre ein Mathe bzw. Physikstudium mit Vorbereitung machbar? Da ich Zeit habe, kann ich schon vorab lernen und mich vorbereiten.

Ein Mathestudium (Physik kann ich nicht sagen, habe selbst Mathe studiert) ist definitiv machbar, wenn du eine gewisse Grundintelligenz, ein großes Interesse an logischen Denkaufgaben, sowie ein hohes Durchhaltevermögen und eine hohe Frustrationstoleranz mitbringst bzw. im Studium entwickelst. Das Studium bietet intellektuell sehr sehr viel und man erweitert seinen Horizont stark. Wenn du das Studium mit ordentlichen Noten durchziehst, wär das in deiner Situation sicherlich der ideale Weg, da du damit schon einen Wow-Effekt erzeugst und dein Alter etc. relativ egal wär. Allerdings würde ich mich, falls du diesen Weg einschlägst, erstmal voll auf das Studium konzentrieren (zumindest die ersten 3 Semester oder so) - das Schlimmste ist, wenn zusätzlich zu dem Druck im Studium, welcher im Mathestudium im ersten Semester sehr hoch ist, noch anderweitiger Stress hinzu kommt.

Da du schriebst, dass du dir bspw. WP auch vorstellen könntest, wäre aber auch ein anderer Weg denkbar, denn ins Audit kannst du auch mit einem mittelmäßigen BWL-Bachelor einsteigen. Musst halt dann im Job performen und den WP machen, sicherlich auch nicht total einfach.

Würde mir über das Alter gar keine Gedanken machen, du bist noch jung und sehr vieles noch möglich. Wenn du dich entschieden hast, musst du dich fokussieren anstatt Zeit mit solchen Gedanken zu verschwenden.

Danke für die Hilfe. Deine Antwort macht mir Mut. Ich werde es mit einem Mathestudium versuchen. Falls es nicht klappt, kann ich ja immer noch wechseln. Vorbereiten möchte ich mich mit dem OMB+ Kurs, der für angehende Physikstudenten gedacht ist. Kennst du den Kurs? Ist der eine gute Vorbereitung?

Sollte es mir überhaupt nicht zusagen, oder überfordern, was wäre eine gute Alternative, Abseits von Wiwi/ Mathe mit meinem Background und Fähigkeiten?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

TE hier.
Die Frage nach TUM BWL kam nicht von mir. Dass ich eine Entscheidung treffen muss, ist mir klar. Ich würde diese auch gerne so schnell wie Möglich treffen, damit ich die Sache aus dem Kopf bekomme.

Mir geht es vor allem darum, wo ich überhaupt noch Chancen in dem Alter habe. Könnte es im IB (Sales) klappen? Wie sieht es mit UB aus?

Wäre ein Mathe bzw. Physikstudium mit Vorbereitung machbar? Da ich Zeit habe, kann ich schon vorab lernen und mich vorbereiten.

Ein Mathestudium (Physik kann ich nicht sagen, habe selbst Mathe studiert) ist definitiv machbar, wenn du eine gewisse Grundintelligenz, ein großes Interesse an logischen Denkaufgaben, sowie ein hohes Durchhaltevermögen und eine hohe Frustrationstoleranz mitbringst bzw. im Studium entwickelst. Das Studium bietet intellektuell sehr sehr viel und man erweitert seinen Horizont stark. Wenn du das Studium mit ordentlichen Noten durchziehst, wär das in deiner Situation sicherlich der ideale Weg, da du damit schon einen Wow-Effekt erzeugst und dein Alter etc. relativ egal wär. Allerdings würde ich mich, falls du diesen Weg einschlägst, erstmal voll auf das Studium konzentrieren (zumindest die ersten 3 Semester oder so) - das Schlimmste ist, wenn zusätzlich zu dem Druck im Studium, welcher im Mathestudium im ersten Semester sehr hoch ist, noch anderweitiger Stress hinzu kommt.

Da du schriebst, dass du dir bspw. WP auch vorstellen könntest, wäre aber auch ein anderer Weg denkbar, denn ins Audit kannst du auch mit einem mittelmäßigen BWL-Bachelor einsteigen. Musst halt dann im Job performen und den WP machen, sicherlich auch nicht total einfach.

Würde mir über das Alter gar keine Gedanken machen, du bist noch jung und sehr vieles noch möglich. Wenn du dich entschieden hast, musst du dich fokussieren anstatt Zeit mit solchen Gedanken zu verschwenden.

Danke für die Hilfe. Deine Antwort macht mir Mut. Ich werde es mit einem Mathestudium versuchen. Falls es nicht klappt, kann ich ja immer noch wechseln. Vorbereiten möchte ich mich mit dem OMB+ Kurs, der für angehende Physikstudenten gedacht ist. Kennst du den Kurs? Ist der eine gute Vorbereitung?

Sollte es mir überhaupt nicht zusagen, oder überfordern, was wäre eine gute Alternative, Abseits von Wiwi/ Mathe mit meinem Background und Fähigkeiten?

Hast du dich mit den Anforderungen eines Mathestudiums wirklich auseinander gesetzt? Das studiert man mal nicht nebenbei. Talent und vor allem Motivation braucht man da schon. Du machst irgenwie einen sehr unsicheren Eindruck und wirkst nicht richtig überzeugt, sondern eher leicht beinflussbar. Desshalb meine Frage.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

TE hier.
Die Frage nach TUM BWL kam nicht von mir. Dass ich eine Entscheidung treffen muss, ist mir klar. Ich würde diese auch gerne so schnell wie Möglich treffen, damit ich die Sache aus dem Kopf bekomme.

Mir geht es vor allem darum, wo ich überhaupt noch Chancen in dem Alter habe. Könnte es im IB (Sales) klappen? Wie sieht es mit UB aus?

Wäre ein Mathe bzw. Physikstudium mit Vorbereitung machbar? Da ich Zeit habe, kann ich schon vorab lernen und mich vorbereiten.

Ein Mathestudium (Physik kann ich nicht sagen, habe selbst Mathe studiert) ist definitiv machbar, wenn du eine gewisse Grundintelligenz, ein großes Interesse an logischen Denkaufgaben, sowie ein hohes Durchhaltevermögen und eine hohe Frustrationstoleranz mitbringst bzw. im Studium entwickelst. Das Studium bietet intellektuell sehr sehr viel und man erweitert seinen Horizont stark. Wenn du das Studium mit ordentlichen Noten durchziehst, wär das in deiner Situation sicherlich der ideale Weg, da du damit schon einen Wow-Effekt erzeugst und dein Alter etc. relativ egal wär. Allerdings würde ich mich, falls du diesen Weg einschlägst, erstmal voll auf das Studium konzentrieren (zumindest die ersten 3 Semester oder so) - das Schlimmste ist, wenn zusätzlich zu dem Druck im Studium, welcher im Mathestudium im ersten Semester sehr hoch ist, noch anderweitiger Stress hinzu kommt.

Da du schriebst, dass du dir bspw. WP auch vorstellen könntest, wäre aber auch ein anderer Weg denkbar, denn ins Audit kannst du auch mit einem mittelmäßigen BWL-Bachelor einsteigen. Musst halt dann im Job performen und den WP machen, sicherlich auch nicht total einfach.

Würde mir über das Alter gar keine Gedanken machen, du bist noch jung und sehr vieles noch möglich. Wenn du dich entschieden hast, musst du dich fokussieren anstatt Zeit mit solchen Gedanken zu verschwenden.

Danke für die Hilfe. Deine Antwort macht mir Mut. Ich werde es mit einem Mathestudium versuchen. Falls es nicht klappt, kann ich ja immer noch wechseln. Vorbereiten möchte ich mich mit dem OMB+ Kurs, der für angehende Physikstudenten gedacht ist. Kennst du den Kurs? Ist der eine gute Vorbereitung?

Sollte es mir überhaupt nicht zusagen, oder überfordern, was wäre eine gute Alternative, Abseits von Wiwi/ Mathe mit meinem Background und Fähigkeiten?

Hast du dich mit den Anforderungen eines Mathestudiums wirklich auseinander gesetzt? Das studiert man mal nicht nebenbei. Talent und vor allem Motivation braucht man da schon. Du machst irgenwie einen sehr unsicheren Eindruck und wirkst nicht richtig überzeugt, sondern eher leicht beinflussbar. Desshalb meine Frage.

Klar, habe ich. Deshalb möchte ich ja durch die Vorbereitung herausfinden, ob ich das Talent dafür habe und es mir Spaß macht. Motiviert bin ich auf jeden Fall, da ich jetzt endlich was ändern möchte.
Damit, dass ich unsicher und beeinflussbar bin, hast du recht. Wie ich oben schon schrieb , möchte ich keinen weiteren Fehler machen und habe Angst vor einer Fehlentscheidung.

Welcher SG wäre denn deiner Meinung nach eine Alternative bzw. mit welchem hätte ich die besten Chancen?

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WiWi Gast

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Mach doch BWL oder WIIng und geh dann in einen kleinen Small Cap PE, der in Maschinenbau, Elektrotechnik oder dergleichen investiert ist. Wer weiß in so "jungen Jahren" besser, wie solche Betriebe laufen, wie die Mitarbeiter ticken und was es zu optimieren gibt, als jemand, der selbst einen geleitet hat?!

Deine Vergangenheit ist dein größter Vorteil im Vergleich zu "reinen BWLern", die nach dem Abi direkt angefangen haben zu studieren. Ist natürlich ein roter Faden, aber den braucht man nicht unbedingt. Habe selbst eine technischen Beruf erlernt nach dem Abi. Jetzt Wiwi Bsc und Finance Master startet im Herbst. Bin auch 26.

Versteife dich nicht zu sehr auf bestimmte Jobs, sondern geh in einen Bereich rein, in dem du mit deinem Background einen Mehrwert schaffst. Bei mir war es nur eine Ausbildung, die sorgt für interessante Gespräche in Interviews und hat mir noch nie geschadet, du hast allerdings wirklich lange gearbeitet und einen Betrieb geleitet. Das ist im Vergleich zum 22-24 jährigen Frischling-BWLer ein gutes Plus und dir muss bewusst sein, du konkurrierst nach deinem Studium dann mit 5-7 Jahre jüngeren.
Ob jetzt wie gesagt small cap PE, technisches Consulting oder oder oder... nutz deinen Background als Hebel.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.06.2019:

Mach doch BWL oder WIIng und geh dann in einen kleinen Small Cap PE, der in Maschinenbau, Elektrotechnik oder dergleichen investiert ist. Wer weiß in so "jungen Jahren" besser, wie solche Betriebe laufen, wie die Mitarbeiter ticken und was es zu optimieren gibt, als jemand, der selbst einen geleitet hat?!

Deine Vergangenheit ist dein größter Vorteil im Vergleich zu "reinen BWLern", die nach dem Abi direkt angefangen haben zu studieren. Ist natürlich ein roter Faden, aber den braucht man nicht unbedingt. Habe selbst eine technischen Beruf erlernt nach dem Abi. Jetzt Wiwi Bsc und Finance Master startet im Herbst. Bin auch 26.

Versteife dich nicht zu sehr auf bestimmte Jobs, sondern geh in einen Bereich rein, in dem du mit deinem Background einen Mehrwert schaffst. Bei mir war es nur eine Ausbildung, die sorgt für interessante Gespräche in Interviews und hat mir noch nie geschadet, du hast allerdings wirklich lange gearbeitet und einen Betrieb geleitet. Das ist im Vergleich zum 22-24 jährigen Frischling-BWLer ein gutes Plus und dir muss bewusst sein, du konkurrierst nach deinem Studium dann mit 5-7 Jahre jüngeren.
Ob jetzt wie gesagt small cap PE, technisches Consulting oder oder oder... nutz deinen Background als Hebel.

Danke für die ausführliche Antwort. PE und auch Techconsulting finde ich ziemlich interessant. Aber auch Sales im IB und Automotive/ Tech.
Meinst du, ich sollte mir ein Mathestudium komplett aus dem Kopf schlagen?
In welchem Bereich siehst du noch Vorteile durch meinen Background? Für was hast du dich entschieden?
Ziel ist es auf jeden Fall, viel zu verdienen, aber auch etwas "bewegen" und kein langweiliger 9-5 Job.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2019:

Mach doch BWL oder WIIng und geh dann in einen kleinen Small Cap PE, der in Maschinenbau, Elektrotechnik oder dergleichen investiert ist. Wer weiß in so "jungen Jahren" besser, wie solche Betriebe laufen, wie die Mitarbeiter ticken und was es zu optimieren gibt, als jemand, der selbst einen geleitet hat?!

Deine Vergangenheit ist dein größter Vorteil im Vergleich zu "reinen BWLern", die nach dem Abi direkt angefangen haben zu studieren. Ist natürlich ein roter Faden, aber den braucht man nicht unbedingt. Habe selbst eine technischen Beruf erlernt nach dem Abi. Jetzt Wiwi Bsc und Finance Master startet im Herbst. Bin auch 26.

Versteife dich nicht zu sehr auf bestimmte Jobs, sondern geh in einen Bereich rein, in dem du mit deinem Background einen Mehrwert schaffst. Bei mir war es nur eine Ausbildung, die sorgt für interessante Gespräche in Interviews und hat mir noch nie geschadet, du hast allerdings wirklich lange gearbeitet und einen Betrieb geleitet. Das ist im Vergleich zum 22-24 jährigen Frischling-BWLer ein gutes Plus und dir muss bewusst sein, du konkurrierst nach deinem Studium dann mit 5-7 Jahre jüngeren.
Ob jetzt wie gesagt small cap PE, technisches Consulting oder oder oder... nutz deinen Background als Hebel.

Danke für die ausführliche Antwort. PE und auch Techconsulting finde ich ziemlich interessant. Aber auch Sales im IB und Automotive/ Tech.
Meinst du, ich sollte mir ein Mathestudium komplett aus dem Kopf schlagen?
In welchem Bereich siehst du noch Vorteile durch meinen Background? Für was hast du dich entschieden?
Ziel ist es auf jeden Fall, viel zu verdienen, aber auch etwas "bewegen" und kein langweiliger 9-5 Job.

Wenn du etwas „bewegen“ möchtest, macht ein Info- oder Mathestudium deutlich mehr Sinn. Als BWLer wirst du eher einer stupiden Arbeit nachgehen müssen. Wobei PE und zum Teil auch Sales sehr interessant sind.
Mein Tipp an dich, studiere Mathe und gehe anschließend in einen HF.
Ein hervorragender Abschluss würde in deinem Fall einen richtigen „WoW-Effekt“ auslösen, und das ist dass, was HF suchen. Kluge, nicht 08/15, Leute mit Skills.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.07.2019:

Mach doch BWL oder WIIng und geh dann in einen kleinen Small Cap PE, der in Maschinenbau, Elektrotechnik oder dergleichen investiert ist. Wer weiß in so "jungen Jahren" besser, wie solche Betriebe laufen, wie die Mitarbeiter ticken und was es zu optimieren gibt, als jemand, der selbst einen geleitet hat?!

Deine Vergangenheit ist dein größter Vorteil im Vergleich zu "reinen BWLern", die nach dem Abi direkt angefangen haben zu studieren. Ist natürlich ein roter Faden, aber den braucht man nicht unbedingt. Habe selbst eine technischen Beruf erlernt nach dem Abi. Jetzt Wiwi Bsc und Finance Master startet im Herbst. Bin auch 26.

Versteife dich nicht zu sehr auf bestimmte Jobs, sondern geh in einen Bereich rein, in dem du mit deinem Background einen Mehrwert schaffst. Bei mir war es nur eine Ausbildung, die sorgt für interessante Gespräche in Interviews und hat mir noch nie geschadet, du hast allerdings wirklich lange gearbeitet und einen Betrieb geleitet. Das ist im Vergleich zum 22-24 jährigen Frischling-BWLer ein gutes Plus und dir muss bewusst sein, du konkurrierst nach deinem Studium dann mit 5-7 Jahre jüngeren.
Ob jetzt wie gesagt small cap PE, technisches Consulting oder oder oder... nutz deinen Background als Hebel.

Danke für die ausführliche Antwort. PE und auch Techconsulting finde ich ziemlich interessant. Aber auch Sales im IB und Automotive/ Tech.
Meinst du, ich sollte mir ein Mathestudium komplett aus dem Kopf schlagen?
In welchem Bereich siehst du noch Vorteile durch meinen Background? Für was hast du dich entschieden?
Ziel ist es auf jeden Fall, viel zu verdienen, aber auch etwas "bewegen" und kein langweiliger 9-5 Job.

Wenn du etwas „bewegen“ möchtest, macht ein Info- oder Mathestudium deutlich mehr Sinn. Als BWLer wirst du eher einer stupiden Arbeit nachgehen müssen. Wobei PE und zum Teil auch Sales sehr interessant sind.
Mein Tipp an dich, studiere Mathe und gehe anschließend in einen HF.
Ein hervorragender Abschluss würde in deinem Fall einen richtigen „WoW-Effekt“ auslösen, und das ist dass, was HF suchen. Kluge, nicht 08/15, Leute mit Skills.

Naja...die Idee hatte ich auch schon, wie oben geschrieben. Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist. Bei BWL habe ich Angst keinen guten Job zu bekommen und, dass die allgemeinen Zukunftsaussichten noch schlechter, im Rahmen der Digitalisierung, werden. Der Bereich S&T hat so wie es aktuell aussieht, keine Zukunft mehr. Dort hätte ich mir, als Salesman, vorstellen können zu arbeiten.
So langsam muss ich mich entscheiden wo es hingehen soll. Bin also für alle ernst gemeinten Tipps und Ratschläge offen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 08.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.07.2019:

Mach doch BWL oder WIIng und geh dann in einen kleinen Small Cap PE, der in Maschinenbau, Elektrotechnik oder dergleichen investiert ist. Wer weiß in so "jungen Jahren" besser, wie solche Betriebe laufen, wie die Mitarbeiter ticken und was es zu optimieren gibt, als jemand, der selbst einen geleitet hat?!

Deine Vergangenheit ist dein größter Vorteil im Vergleich zu "reinen BWLern", die nach dem Abi direkt angefangen haben zu studieren. Ist natürlich ein roter Faden, aber den braucht man nicht unbedingt. Habe selbst eine technischen Beruf erlernt nach dem Abi. Jetzt Wiwi Bsc und Finance Master startet im Herbst. Bin auch 26.

Versteife dich nicht zu sehr auf bestimmte Jobs, sondern geh in einen Bereich rein, in dem du mit deinem Background einen Mehrwert schaffst. Bei mir war es nur eine Ausbildung, die sorgt für interessante Gespräche in Interviews und hat mir noch nie geschadet, du hast allerdings wirklich lange gearbeitet und einen Betrieb geleitet. Das ist im Vergleich zum 22-24 jährigen Frischling-BWLer ein gutes Plus und dir muss bewusst sein, du konkurrierst nach deinem Studium dann mit 5-7 Jahre jüngeren.
Ob jetzt wie gesagt small cap PE, technisches Consulting oder oder oder... nutz deinen Background als Hebel.

Danke für die ausführliche Antwort. PE und auch Techconsulting finde ich ziemlich interessant. Aber auch Sales im IB und Automotive/ Tech.
Meinst du, ich sollte mir ein Mathestudium komplett aus dem Kopf schlagen?
In welchem Bereich siehst du noch Vorteile durch meinen Background? Für was hast du dich entschieden?
Ziel ist es auf jeden Fall, viel zu verdienen, aber auch etwas "bewegen" und kein langweiliger 9-5 Job.

Wenn du etwas „bewegen“ möchtest, macht ein Info- oder Mathestudium deutlich mehr Sinn. Als BWLer wirst du eher einer stupiden Arbeit nachgehen müssen. Wobei PE und zum Teil auch Sales sehr interessant sind.
Mein Tipp an dich, studiere Mathe und gehe anschließend in einen HF.
Ein hervorragender Abschluss würde in deinem Fall einen richtigen „WoW-Effekt“ auslösen, und das ist dass, was HF suchen. Kluge, nicht 08/15, Leute mit Skills.

Naja...die Idee hatte ich auch schon, wie oben geschrieben. Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist. Bei BWL habe ich Angst keinen guten Job zu bekommen und, dass die allgemeinen Zukunftsaussichten noch schlechter, im Rahmen der Digitalisierung, werden. Der Bereich S&T hat so wie es aktuell aussieht, keine Zukunft mehr. Dort hätte ich mir, als Salesman, vorstellen können zu arbeiten.
So langsam muss ich mich entscheiden wo es hingehen soll. Bin also für alle ernst gemeinten Tipps und Ratschläge offen.

Vielleicht ein duales Studium bei einer Bank oder in der Industrie?

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 08.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.07.2019:

Mach doch BWL oder WIIng und geh dann in einen kleinen Small Cap PE, der in Maschinenbau, Elektrotechnik oder dergleichen investiert ist. Wer weiß in so "jungen Jahren" besser, wie solche Betriebe laufen, wie die Mitarbeiter ticken und was es zu optimieren gibt, als jemand, der selbst einen geleitet hat?!

Deine Vergangenheit ist dein größter Vorteil im Vergleich zu "reinen BWLern", die nach dem Abi direkt angefangen haben zu studieren. Ist natürlich ein roter Faden, aber den braucht man nicht unbedingt. Habe selbst eine technischen Beruf erlernt nach dem Abi. Jetzt Wiwi Bsc und Finance Master startet im Herbst. Bin auch 26.

Versteife dich nicht zu sehr auf bestimmte Jobs, sondern geh in einen Bereich rein, in dem du mit deinem Background einen Mehrwert schaffst. Bei mir war es nur eine Ausbildung, die sorgt für interessante Gespräche in Interviews und hat mir noch nie geschadet, du hast allerdings wirklich lange gearbeitet und einen Betrieb geleitet. Das ist im Vergleich zum 22-24 jährigen Frischling-BWLer ein gutes Plus und dir muss bewusst sein, du konkurrierst nach deinem Studium dann mit 5-7 Jahre jüngeren.
Ob jetzt wie gesagt small cap PE, technisches Consulting oder oder oder... nutz deinen Background als Hebel.

Danke für die ausführliche Antwort. PE und auch Techconsulting finde ich ziemlich interessant. Aber auch Sales im IB und Automotive/ Tech.
Meinst du, ich sollte mir ein Mathestudium komplett aus dem Kopf schlagen?
In welchem Bereich siehst du noch Vorteile durch meinen Background? Für was hast du dich entschieden?
Ziel ist es auf jeden Fall, viel zu verdienen, aber auch etwas "bewegen" und kein langweiliger 9-5 Job.

Wenn du etwas „bewegen“ möchtest, macht ein Info- oder Mathestudium deutlich mehr Sinn. Als BWLer wirst du eher einer stupiden Arbeit nachgehen müssen. Wobei PE und zum Teil auch Sales sehr interessant sind.
Mein Tipp an dich, studiere Mathe und gehe anschließend in einen HF.
Ein hervorragender Abschluss würde in deinem Fall einen richtigen „WoW-Effekt“ auslösen, und das ist dass, was HF suchen. Kluge, nicht 08/15, Leute mit Skills.

Naja...die Idee hatte ich auch schon, wie oben geschrieben. Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist. Bei BWL habe ich Angst keinen guten Job zu bekommen und, dass die allgemeinen Zukunftsaussichten noch schlechter, im Rahmen der Digitalisierung, werden. Der Bereich S&T hat so wie es aktuell aussieht, keine Zukunft mehr. Dort hätte ich mir, als Salesman, vorstellen können zu arbeiten.
So langsam muss ich mich entscheiden wo es hingehen soll. Bin also für alle ernst gemeinten Tipps und Ratschläge offen.

Du machst einen furchtbar unentschlossenen Eindruck. Entscheide dich jetzt einfach für etwas, fange es an, und falls es dann nicht das richtige ist, dann wechselst du eben nach 1 oder 2 Semestern den Studiengang. Glaub mir, das machen viele und ist kein Drama. Auserdem wirst du auch gerade durch das Uni Umfeld nochmal ganz neuen Input bekommen, was dir bei deiner Entscheidung helfen wird. Das geht vielen so. Jetzt leg einfach los!

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 26.03.2019:

Welche Tipps habt ihr für mich, wie ich ab jetzt vorgehen soll?

Um Tipps zu geben müsstest du erst einmal mehr deinem Profil schreiben. Welche schulische und berufliche Qualifikation hast du zum Beispiel?

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WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 09.07.2019:

Du machst einen furchtbar unentschlossenen Eindruck. Entscheide dich jetzt einfach für etwas, fange es an, und falls es dann nicht das richtige ist, dann wechselst du eben nach 1 oder 2 Semestern den Studiengang. Glaub mir, das machen viele und ist kein Drama. Auserdem wirst du auch gerade durch das Uni Umfeld nochmal ganz neuen Input bekommen, was dir bei deiner Entscheidung helfen wird. Das geht vielen so. Jetzt leg einfach los!

Mathe studiert man aus Überzeugung ähnlich wie Jura und Medizin und nicht aus Karrieregründen. Mathe als Studienfach muss man mögen und man will nicht Jahre was studieren was man nicht mag

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WiWi Gast

Neustart

"Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist."

Definitiv. Am wichtigsten ist, wie schon geschrieben, die Motivation/Überzeugung. Erst dadurch hältst du das Studium durch, denn es kommen bei fast jedem mal Zeiten, bei denen man am liebsten alles schmeißen würde.

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 09.07.2019:

"Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist."

Definitiv. Am wichtigsten ist, wie schon geschrieben, die Motivation/Überzeugung. Erst dadurch hältst du das Studium durch, denn es kommen bei fast jedem mal Zeiten, bei denen man am liebsten alles schmeißen würde.

Dein Tipp ist also an mich, es mit dem Mathestudium zu versuchen. Richtig? Zur Not könnte ich ja immer noch zu WiWI oder Wing wechseln.

Noch zu der Frage von oben nach meinem Background. Ich habe keine Handwerkliche Ausbildung, sondern komme aus dem kaufmännischen Bereich. Der Großteil meiner Arbeit bestand auch daraus. Also verkaufen, beraten, Rewe, Steuern...etc. Zudem habe ich auch Geld in andere Projekte investiert.

antworten
WiWi Gast

Neustart

Ich würde es dir dann raten, wenn du wirklich motiviert bist. Das geht weit über reine Karriereziele hinaus, es sollte schon grundsätzlich der Wille da sein, abstrakte Probleme zu verstehen und zu lösen (d.h. auch wenn es dir erstmal keinen Nutzen bringt).

Was ich nicht ganz verstehe sind deine Aussagen bisher.
Erst schreibst du: "Ein reines Quant Studium wie Physik oder Mathe, finde ich zwar interessant, aber ich habe vermutlich nicht die Fähigkeiten dazu."
Dann schreibst du aber in einem anderen Post: "Ein Info, Physik oder Mathe Studium kommt definitiv nicht in Frage. Die Thematik interessiert mich zu wenig, um dort erfolgreich zu sein. Da ist es mir auch egal, wie gut die Zukunftsaussichten sind. Es bringt doch nichts, etwas zu studieren, nur weil man angeblich damit gute Chancen in der Zukunft hat."

Die erste Aussage hört sich gut an (wie gesagt, die Fähigkeiten erlernt man dann schon). Wenn die zweite Aussage wirklich zutrifft würde ich dir stark abraten. Nur wegen vermeintlich guter Zukunftsaussichten solltest du auf keinen Fall Mathe studieren, zumal bei schlechten Noten diese nicht vorhanden sind.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.07.2019:

"Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist."

Definitiv. Am wichtigsten ist, wie schon geschrieben, die Motivation/Überzeugung. Erst dadurch hältst du das Studium durch, denn es kommen bei fast jedem mal Zeiten, bei denen man am liebsten alles schmeißen würde.

Dein Tipp ist also an mich, es mit dem Mathestudium zu versuchen. Richtig? Zur Not könnte ich ja immer noch zu WiWI oder Wing wechseln.

Noch zu der Frage von oben nach meinem Background. Ich habe keine Handwerkliche Ausbildung, sondern komme aus dem kaufmännischen Bereich. Der Großteil meiner Arbeit bestand auch daraus. Also verkaufen, beraten, Rewe, Steuern...etc. Zudem habe ich auch Geld in andere Projekte investiert.

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WiWi Gast

Neustart

Danke für die Antwort.
Ich werde es dann mal mit Mathe versuchen. Zu verlieren habe ich definitiv nichts, sondern ich kann dadurch nur lernen und mich weiterentwickeln.
Nur aus Karrieregründen will ich eigentlich nicht studieren. Mir ging es bislang schon ganz ok. Ich möchte mich jetzt fordern, und gucken was alles möglich ist. Natürlich auch mit dem Ziel, viel zu verdienen, wie oben bereits erwähnt. Zur Not, könnte ich ja immer noch zurück.

Die zweite Aussage bezog sich auch hauptsächlich auf Info. Das interessiert mich zwar, aber dafür könnte ich nicht die notwendige Motivation aufbringen, um das Studium mit sehr guten Noten abzuschließen. Ich habe auch mal ein paar Studienwahltests gemacht. Dabei ist überraschender Weise fast immer Physik, Mathe oder Maschinenbau rausgekommen und Medizin. Demnach liege ich also gar nicht so falsch.
Was sind jetzt deine Tipps an mich? Wie kann ich mich am besten vorbereiten und auf was sollte ich mich am Anfang konzentrieren?

WiWi Gast schrieb am 10.07.2019:

Ich würde es dir dann raten, wenn du wirklich motiviert bist. Das geht weit über reine Karriereziele hinaus, es sollte schon grundsätzlich der Wille da sein, abstrakte Probleme zu verstehen und zu lösen (d.h. auch wenn es dir erstmal keinen Nutzen bringt).

Was ich nicht ganz verstehe sind deine Aussagen bisher.
Erst schreibst du: "Ein reines Quant Studium wie Physik oder Mathe, finde ich zwar interessant, aber ich habe vermutlich nicht die Fähigkeiten dazu."
Dann schreibst du aber in einem anderen Post: "Ein Info, Physik oder Mathe Studium kommt definitiv nicht in Frage. Die Thematik interessiert mich zu wenig, um dort erfolgreich zu sein. Da ist es mir auch egal, wie gut die Zukunftsaussichten sind. Es bringt doch nichts, etwas zu studieren, nur weil man angeblich damit gute Chancen in der Zukunft hat."

Die erste Aussage hört sich gut an (wie gesagt, die Fähigkeiten erlernt man dann schon). Wenn die zweite Aussage wirklich zutrifft würde ich dir stark abraten. Nur wegen vermeintlich guter Zukunftsaussichten solltest du auf keinen Fall Mathe studieren, zumal bei schlechten Noten diese nicht vorhanden sind.

WiWi Gast schrieb am 09.07.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.07.2019:

"Die Frage ist nur, ob ein Mathestudium ohne ein Überflieger zu sein, jedoch mit Fleiß und Ehrgeiz machbar ist."

Definitiv. Am wichtigsten ist, wie schon geschrieben, die Motivation/Überzeugung. Erst dadurch hältst du das Studium durch, denn es kommen bei fast jedem mal Zeiten, bei denen man am liebsten alles schmeißen würde.

Dein Tipp ist also an mich, es mit dem Mathestudium zu versuchen. Richtig? Zur Not könnte ich ja immer noch zu WiWI oder Wing wechseln.

Noch zu der Frage von oben nach meinem Background. Ich habe keine Handwerkliche Ausbildung, sondern komme aus dem kaufmännischen Bereich. Der Großteil meiner Arbeit bestand auch daraus. Also verkaufen, beraten, Rewe, Steuern...etc. Zudem habe ich auch Geld in andere Projekte investiert.

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WiWi Gast

Meister

@TE Falls Du noch nicht den Meister hast, mach doch erstmal den Meister. Danach einen Studiengang/ Hochschule aussuchen, wo du es anrechnen lassen kannst.
Das wäre ein win-win! Denn wenn die richtige Branche und der Wille da ist, dann kannst du damit sehr gut verdienen. Selbstständig machen, Leute einstellen, usw. weniger körperliche Belastung

Dann wirst du schneller ausgesorgt haben, als die meisten die hier von uns.

antworten
WiWi Gast

Meister

@VP
Danke für deinen Ratschlag, aber wie bereits oben geschrieben, habe ich keine handwerkliche Ausbildung, sondern komme aus dem kaufmännischen Bereich. Trotzdem habe ich auch handwerkliche Tätigkeiten ausgeübt, weil es mir Spaß gemacht hat.

Ich habe sowohl für WiWi, als auch für Wing und Mathe Zusagen. Die Tendenz geht aktuell in Richtung Mathe, auch wenn es hart wird. Wie kann ich mich am besten vorbereiten und auf was sollte ich mich am Anfang konzentrieren?
Nehmen wir mal an, dass ich das Studium mit gut abschließe werde, welche Möglichkeiten hätte ich dann damit? Sind überhaupt noch Bereiche wie HF möglich? Oben hat jemand geschrieben, dass HF auf solche Leute stehen? Ist da was dran?

antworten
WiWi Gast

Meister

Hi, also mit einem guten Mathestudium stehen dir grundsätzlich sehr viele Türen offen, sicherlich mehr als mit einem Wiwi-Studium. Zu HF: Gibt es in DE nicht wirklich. Um bei einem Top HF in den USA/UK genommen zu werden musst du ein absoluter Überflieger sein, d.h. Top Noten, Publikationen, möglichst namhafte Uni für Master/PhD usw. Darauf würde ich mich nicht fokussieren, es gibt genug andere gute Optionen, z.B. Asset Management in DE. Da reicht ein gutes bis sehr gutes Studium und du bist für die Zukunft super aufgestellt. Generell aber: Erstmal voll auf's Studium konzentrieren, welchen Job du in 3 Jahren machen willst kann man ja jetzt schwer sagen.

Als Vorbereitung auf das erste Semester würde ich dir empfehlen nach "Lineare Algebra I" und "Analysis I" Skripten zu suchen. Solltest du auf den meisten Websites der staatlichen Unis in DE bei den jeweiligen Mathefakultäten leicht finden. Dann einfach mal ein bisschen vorarbeiten. Aber nicht verzweifeln, grundsätzlich empfinden die meisten das erste Semester als am härtesten, weil man das abstrakte Denken noch nicht gewohnt ist und auch fast alles ganz neu ist, d.h. du musst viele Definitionen etc. verinnerlichen. Ansonsten hilft Wikipedia oder auch Youtube, falls man etwas nicht checkt, eigentlich meist ganz gut.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2019:

@VP
Danke für deinen Ratschlag, aber wie bereits oben geschrieben, habe ich keine handwerkliche Ausbildung, sondern komme aus dem kaufmännischen Bereich. Trotzdem habe ich auch handwerkliche Tätigkeiten ausgeübt, weil es mir Spaß gemacht hat.

Ich habe sowohl für WiWi, als auch für Wing und Mathe Zusagen. Die Tendenz geht aktuell in Richtung Mathe, auch wenn es hart wird. Wie kann ich mich am besten vorbereiten und auf was sollte ich mich am Anfang konzentrieren?
Nehmen wir mal an, dass ich das Studium mit gut abschließe werde, welche Möglichkeiten hätte ich dann damit? Sind überhaupt noch Bereiche wie HF möglich? Oben hat jemand geschrieben, dass HF auf solche Leute stehen? Ist da was dran?

antworten
WiWi Gast

Meister

Hi, danke nochmal für deine Hilfe.
Ich habe mir ein paar Skripte besorgt und werde mich jetzt voll und ganz auf das Studium konzentrieren.
Denkst du, dass ich noch Karriere machen kann, oder ist der Zug mehr oder weniger schon abgefahren?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2019:

Hi, also mit einem guten Mathestudium stehen dir grundsätzlich sehr viele Türen offen, sicherlich mehr als mit einem Wiwi-Studium. Zu HF: Gibt es in DE nicht wirklich. Um bei einem Top HF in den USA/UK genommen zu werden musst du ein absoluter Überflieger sein, d.h. Top Noten, Publikationen, möglichst namhafte Uni für Master/PhD usw. Darauf würde ich mich nicht fokussieren, es gibt genug andere gute Optionen, z.B. Asset Management in DE. Da reicht ein gutes bis sehr gutes Studium und du bist für die Zukunft super aufgestellt. Generell aber: Erstmal voll auf's Studium konzentrieren, welchen Job du in 3 Jahren machen willst kann man ja jetzt schwer sagen.

Als Vorbereitung auf das erste Semester würde ich dir empfehlen nach "Lineare Algebra I" und "Analysis I" Skripten zu suchen. Solltest du auf den meisten Websites der staatlichen Unis in DE bei den jeweiligen Mathefakultäten leicht finden. Dann einfach mal ein bisschen vorarbeiten. Aber nicht verzweifeln, grundsätzlich empfinden die meisten das erste Semester als am härtesten, weil man das abstrakte Denken noch nicht gewohnt ist und auch fast alles ganz neu ist, d.h. du musst viele Definitionen etc. verinnerlichen. Ansonsten hilft Wikipedia oder auch Youtube, falls man etwas nicht checkt, eigentlich meist ganz gut.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2019:

@VP
Danke für deinen Ratschlag, aber wie bereits oben geschrieben, habe ich keine handwerkliche Ausbildung, sondern komme aus dem kaufmännischen Bereich. Trotzdem habe ich auch handwerkliche Tätigkeiten ausgeübt, weil es mir Spaß gemacht hat.

Ich habe sowohl für WiWi, als auch für Wing und Mathe Zusagen. Die Tendenz geht aktuell in Richtung Mathe, auch wenn es hart wird. Wie kann ich mich am besten vorbereiten und auf was sollte ich mich am Anfang konzentrieren?
Nehmen wir mal an, dass ich das Studium mit gut abschließe werde, welche Möglichkeiten hätte ich dann damit? Sind überhaupt noch Bereiche wie HF möglich? Oben hat jemand geschrieben, dass HF auf solche Leute stehen? Ist da was dran?

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WiWi Gast

Neustart

Ich habe sowohl für WiWi, als auch für Wing und Mathe Zusagen. Die Tendenz geht aktuell in Richtung Mathe, auch wenn es hart wird, vielleicht zu hart.
Welches Studium soll ich schlussendlich wählen? Habe ich mit meinem CV überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar?

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WiWi Gast

Neustart

push

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WiWi Gast

Neustart

Wenn du in einem Handwerksbetrieb in Bereichen wie Trockenbau, Hochbau, Tiefbau, Dachdeckerarbeiten zutun hattest, dann würde ich eventuell zu Architektur, Immobilienmanagement oder Bauingenieurwesen tendieren.

Ich würde nicht komplett umschulen. Die Berufserfahrung kann dir noch nützlich sein und ist eher dein Joker, den andere dann nicht haben.

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WiWi Gast

Neustart

mach einfach das worauf du am meisten bock hast / was dein gefühl dir sagt. kannst unmöglich vorher alles wissen. gesagt wurde doch eigentlich auch schon alles...

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

push

Junge, junge... Wenn man hier liest, dass einem ehemaligen Handwerker ein mathestudium verkauft wird, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Nichts gegen dich, aber Mathe ist schon ein Fach für sich. Entweder man liebt es oder man wird in kurzer Zeit verzweifeln.

An deiner Stelle würde ich mich erstmal an einem WiWi Studium versuchen. Beweist du dich dort und stehst nach 1-2 Semestern bei 1, hast du bewiesen, über grundsätzliche Fähigkeiten eines Studenten zu verfügen. Dann spricht nichts dagegen ein Mathe Studium zu probieren.

(Zumal es viel besser ankommt von wiwi auf Mathe umzusteigen als von Mathe auf wiwi.... Sollte eigentlich jedem bewusst sein.)
Stehst du nach 2 Semestern bei 2, gehörst du leider nicht zu der akademischen elite und solltest versuchen das beste aus dem wiwi Studium rauszuholen....
Just my 2 cents

antworten
WiWi Gast

Neustart

Danke für deinen Rat. Das hört sich nach einem guten plan an, den ich höchstwahrscheinlich auch so umsetzen werde. Hatte schon ähnliche Gedanken im Kopf. Habe ich denn überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

push

Junge, junge... Wenn man hier liest, dass einem ehemaligen Handwerker ein mathestudium verkauft wird, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Nichts gegen dich, aber Mathe ist schon ein Fach für sich. Entweder man liebt es oder man wird in kurzer Zeit verzweifeln.

An deiner Stelle würde ich mich erstmal an einem WiWi Studium versuchen. Beweist du dich dort und stehst nach 1-2 Semestern bei 1, hast du bewiesen, über grundsätzliche Fähigkeiten eines Studenten zu verfügen. Dann spricht nichts dagegen ein Mathe Studium zu probieren.

(Zumal es viel besser ankommt von wiwi auf Mathe umzusteigen als von Mathe auf wiwi.... Sollte eigentlich jedem bewusst sein.)
Stehst du nach 2 Semestern bei 2, gehörst du leider nicht zu der akademischen elite und solltest versuchen das beste aus dem wiwi Studium rauszuholen....
Just my 2 cents

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WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Ich habe sowohl für WiWi, als auch für Wing und Mathe Zusagen. Die Tendenz geht aktuell in Richtung Mathe, auch wenn es hart wird, vielleicht zu hart.
Welches Studium soll ich schlussendlich wählen? Habe ich mit meinem CV überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar?

Du hast bisher so wenig über Dein Profil preisgegeben, dass man Dir kaum sinnvolle Antworten auf deine Fragen geben kann.

Zu allererst einmal:

  • Welche Abinote hast Du?
  • Hattest Du Mathe im Leistungskurs? Wenn ja, mit welcher Note?
  • Welche Note hattest Du in der Ausbildung?
  • Was genau hast Du im Unternehmen gemacht?

Ganz grundsätzlich: DAX/IB/UB sind die Wunschziele von vielen Top-Absolventen. Die meisten haben einen geraden Lebenslauf, x Praktika in diesem Bereich und Top-Noten. Wenn Du da Land sehen willst, dann nur, wenn Du jetzt super ranklotzt und dann mit Deinem außergewöhnlichen Werdegang überzeugen kannst. Dazu muss die Story stimmen.

antworten
WiWi Gast

Neustart

Meinst du nicht, dass die Abinote und die Ausbildung ziemlich egal sind? Sollte der TE einen Master machen, ist er über 10 Jahre aus der Schule raus. Wen interessiert dann noch das Abi? Grundsätzlich werden nach dem Studium die Karten neu gemischt.

@TE
Mach das, was Dir Spaß macht. Mein Tipp: Studier WiWi, weil du damit die meisten Möglichkeiten hast.
Die größten Chancen hättest du vermutlich im Sales, weil die auf gute Storys und Quereinsteiger stehen. Auch IB könnte aus den Gründen noch gut möglich sein - bei hervorragenden Leistungen im Studium und vielen Praktika. Habe mal gehört, dass GS gerne Aufsteigergeschichten mag. Small Cap PE oder VC sind mit deinem Hintergrund auch eine interessante Möglichkeit für dich, wo du mit deiner Erfahrung evtl. punkten kannst. MBB wird höchstwahrscheinlich nichts, da die doch eher Leute mit geradem Lebenslauf einstellen.

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Ich habe sowohl für WiWi, als auch für Wing und Mathe Zusagen. Die Tendenz geht aktuell in Richtung Mathe, auch wenn es hart wird, vielleicht zu hart.
Welches Studium soll ich schlussendlich wählen? Habe ich mit meinem CV überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar?

Du hast bisher so wenig über Dein Profil preisgegeben, dass man Dir kaum sinnvolle Antworten auf deine Fragen geben kann.

Zu allererst einmal:

  • Welche Abinote hast Du?
  • Hattest Du Mathe im Leistungskurs? Wenn ja, mit welcher Note?
  • Welche Note hattest Du in der Ausbildung?
  • Was genau hast Du im Unternehmen gemacht?

Ganz grundsätzlich: DAX/IB/UB sind die Wunschziele von vielen Top-Absolventen. Die meisten haben einen geraden Lebenslauf, x Praktika in diesem Bereich und Top-Noten. Wenn Du da Land sehen willst, dann nur, wenn Du jetzt super ranklotzt und dann mit Deinem außergewöhnlichen Werdegang überzeugen kannst. Dazu muss die Story stimmen.

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WiWi Gast

Neustart

Danke für eure Antworten
Ich werde höchstwahrscheinlich WiWi studieren und dann gucken, wie es läuft. Sollte sich herausstellen, dass ich ein Überflieger in Mathe bin, werde ich wechseln. Bemerke ich allerdings das Gegenteil - also, dass ich richtig schlecht bin- werde ich natürlich auch daraus meine Schlüsse ziehen.

Bislang habe ich sowohl alle kaufmännischen Tätigkeiten wie Buchführung, Lager, Personal, Mitarbeiterführung, Organisation, Verkauf/ Beratung von Kunden etc. gemacht, als auch sämtliche technische/ handwerklichen Tätigkeiten. Wie es halt in einem kleinen Betrieb ist.

Habe ich denn überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar? Wie ist es mit PE oder VC? Hätte ich da mit meinem Background evtl. sogar Vorteile? Wäre Sales wirklich am sinnvollsten?
Ich möchte gerne schon von Anfang an, ein grobes Ziel haben, um vernünftig zu planen.

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 11.08.2019:

Danke für eure Antworten
Ich werde höchstwahrscheinlich WiWi studieren und dann gucken, wie es läuft. Sollte sich herausstellen, dass ich ein Überflieger in Mathe bin, werde ich wechseln. Bemerke ich allerdings das Gegenteil - also, dass ich richtig schlecht bin- werde ich natürlich auch daraus meine Schlüsse ziehen.

Bislang habe ich sowohl alle kaufmännischen Tätigkeiten wie Buchführung, Lager, Personal, Mitarbeiterführung, Organisation, Verkauf/ Beratung von Kunden etc. gemacht, als auch sämtliche technische/ handwerklichen Tätigkeiten. Wie es halt in einem kleinen Betrieb ist.

Habe ich denn überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar? Wie ist es mit PE oder VC? Hätte ich da mit meinem Background evtl. sogar Vorteile? Wäre Sales wirklich am sinnvollsten?
Ich möchte gerne schon von Anfang an, ein grobes Ziel haben, um vernünftig zu planen.

also so langsam glaube ich du trollst hier nur

antworten
WiWi Gast

Neustart

Ne, warum sollte ich. Schön wäre es, allerdings stehe ich wirklich vor dem Problem/ der Entscheidung.
Freue mich über alle ernstgemeinten und hilfreichen Tipps.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2019:

Danke für eure Antworten
Ich werde höchstwahrscheinlich WiWi studieren und dann gucken, wie es läuft. Sollte sich herausstellen, dass ich ein Überflieger in Mathe bin, werde ich wechseln. Bemerke ich allerdings das Gegenteil - also, dass ich richtig schlecht bin- werde ich natürlich auch daraus meine Schlüsse ziehen.

Bislang habe ich sowohl alle kaufmännischen Tätigkeiten wie Buchführung, Lager, Personal, Mitarbeiterführung, Organisation, Verkauf/ Beratung von Kunden etc. gemacht, als auch sämtliche technische/ handwerklichen Tätigkeiten. Wie es halt in einem kleinen Betrieb ist.

Habe ich denn überhaupt noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Sind IB/ UB oder Dax noch erreichbar? Wie ist es mit PE oder VC? Hätte ich da mit meinem Background evtl. sogar Vorteile? Wäre Sales wirklich am sinnvollsten?
Ich möchte gerne schon von Anfang an, ein grobes Ziel haben, um vernünftig zu planen.

also so langsam glaube ich du trollst hier nur

antworten
WiWi Gast

Neustart

So, habe mich für WiWi an einer "Target" eingeschrieben. Bin motiviert und ich möchte jetzt auf jeden Fall noch Karriere machen. Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Habt ihr noch Tipps für das Studium und Lernen für mich?

Danke

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

So, habe mich für WiWi an einer "Target" eingeschrieben. Bin motiviert und ich möchte jetzt auf jeden Fall noch Karriere machen. Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Habt ihr noch Tipps für das Studium und Lernen für mich?

Danke

Gute Entscheidung.

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

So, habe mich für WiWi an einer "Target" eingeschrieben. Bin motiviert und ich möchte jetzt auf jeden Fall noch Karriere machen. Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Habt ihr noch Tipps für das Studium und Lernen für mich?

Danke

Ich habe mir alle Posts durchgelesen. Die Art der Fragestellung verrät mir, dass wir bald einen Post haben mit - Hilfe, Studium ist nicht das richtige für mich

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 31.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.08.2019:

So, habe mich für WiWi an einer "Target" eingeschrieben. Bin motiviert und ich möchte jetzt auf jeden Fall noch Karriere machen. Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Habt ihr noch Tipps für das Studium und Lernen für mich?

Danke

Ich habe mir alle Posts durchgelesen. Die Art der Fragestellung verrät mir, dass wir bald einen Post haben mit - Hilfe, Studium ist nicht das richtige für mich

Warum? Welche Fragen hättest du denn gestellt? Hast du vielleicht Tipps für mich, damit ich glücklich und erfolgreich im Studium bin?

antworten
WiWi Gast

Neustart

Habt ihr noch Tipps, für einen guten Start und ein erfolgreiches Studium für mich? Kann ich mich noch irgendwie vorbereiten? Lernstrategien?
Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Wo habe ich evtl. durch meinen Background einen kleinen Vorteil?

Danke

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 03.09.2019:

Habt ihr noch Tipps, für einen guten Start und ein erfolgreiches Studium für mich? Kann ich mich noch irgendwie vorbereiten? Lernstrategien?
Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Wo habe ich evtl. durch meinen Background einen kleinen Vorteil?

Danke

Du wurdest bereits gefragt ob du trollst, Grund dafür ist weil du fragst ob PE/VC/UB/IB noch möglich sind. Du nennst Bereiche bei denen sich Leute mit sehr geradlinigen Top-Profilen schon schwer tun. Wenn du das Zeug dazu hättest, hättest du sicher keine handwerkliche Ausbildung gemacht. So ist zumindest der erste Eindruck. Und das wirst du auch in Bewerbungsgesprächen erklären müssen.
Ich würde grundsätzlich sagen, dass alles bis auf T1/2 UB noch möglich ist. Die von dir genannten Sachen sind sehr sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch noch machbar, wenn du in deinem Studium herausragend bist, sprich gute 1,x, und jeder deiner nächsten Schritte genauestens geplant ist.

Ich hätte dir zu einem Wing Studium an einer FH geraten. Da bringt dir deine bisherige Erfahrung sogar was. Und dann in den technischen Vertrieb eines Mittelständers. Da kommen Leute wie du gut an und man kann auch sehr gut verdienen.

antworten
WiWi Gast

Neustart

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Habt ihr noch Tipps, für einen guten Start und ein erfolgreiches Studium für mich? Kann ich mich noch irgendwie vorbereiten? Lernstrategien?
Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Wo habe ich evtl. durch meinen Background einen kleinen Vorteil?

Danke

Du wurdest bereits gefragt ob du trollst, Grund dafür ist weil du fragst ob PE/VC/UB/IB noch möglich sind. Du nennst Bereiche bei denen sich Leute mit sehr geradlinigen Top-Profilen schon schwer tun. Wenn du das Zeug dazu hättest, hättest du sicher keine handwerkliche Ausbildung gemacht. So ist zumindest der erste Eindruck. Und das wirst du auch in Bewerbungsgesprächen erklären müssen.
Ich würde grundsätzlich sagen, dass alles bis auf T1/2 UB noch möglich ist. Die von dir genannten Sachen sind sehr sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch noch machbar, wenn du in deinem Studium herausragend bist, sprich gute 1,x, und jeder deiner nächsten Schritte genauestens geplant ist.

Ich hätte dir zu einem Wing Studium an einer FH geraten. Da bringt dir deine bisherige Erfahrung sogar was. Und dann in den technischen Vertrieb eines Mittelständers. Da kommen Leute wie du gut an und man kann auch sehr gut verdienen.

Bin nicht der TE, aber ich studiere Int. Wing an einer FH. Bei welchem Mittelständler kann man denn im Sales ordentlich verdienen? Was ist max. möglich?

antworten
WiWi Gast

Neustart

TE hier
Danke für deine Antwort. Dass es nicht leicht wird, ist mir bewusst. Eine Karriere in einer UB interessiert mich auch ehrlich gesagt nicht sonderlich. IB ist aber noch möglich? Das wäre mein Ziel, oder halt Sales.

Damals bin ich in den Betrieb gegangen, weil ich dort quasi aufgewachsen bin und ich den Betrieb eigentlich die nächsten Jahre übernehmen sollte, deshalb habe ich noch nicht studiert. Ich habe mich allerdings dagegen entschieden, weil es mir weder Spaß gemacht hat, noch bin ich im Job komplett ausgefüllt. Bis vor ca. 1-2 Jahren, habe ich mir nur sehr wenige Gedanken über meine Zukunft bzw. Karriere gemacht. Wäre ich damals nicht so naiv gewesen und hätte vielleicht mehr Ehrgeiz gehabt, dann säße ich vielleicht schon im IB. Studiert hätte ich auf jeden Fall schon. Meine Vergangenheit kann ich aber leider nicht ändern, sondern ich kann jetzt nur Gas geben und probieren, was noch alles möglich ist.

Mit der Idee Wing zu studieren und anschließend in den technischen Vertrieb zu gehen, habe ich auch sehr lange gespielt. Allerdings, kann ich das Interesse und Motivation, die für Technik notwendig wären, vermutlich nicht aufbringen. Wenn Sales, dann bevorzugt in der Finanzbranche oder im IT. Um mir alle Optionen offen zu halten - sprich IB, IB Sales und IT-Sales - habe ich mich für WiWi entschieden. Wie sieht es mit meinen Chancen in den beiden Bereichen (IB Sales, IT-Sales) aus? Meine Fähigkeiten sehe ich schon in der Kommunikation/ Verkauf und im Umgang mit Menschen. Ich möchte jetzt das machen, was mich interessiert und wofür ich mich begeistern kann, auch wenn es hart und steinig wird. Den leichten Weg bin ich schon einmal gegangen, damit ist jetzt Schluss. Sollte ich es ins Investment Banking schaffen, würde ich mich sehr freuen, wenn nicht, ist es auch ok, aber ich habe es wenigsten versucht. Was habe ich schon zu verlieren?

Inwiefern stehen die im Mittelstand auf Personen wie mich? Warum würdest du mir zu Wing und nicht WiWi raten?

Hast du noch Tipps für einen guten Start und ein erfolgreiches Studium für mich? Kann ich mich noch irgendwie vorbereiten? Lernstrategien? Wie soll ich am besten meine einzelnen Schritte planen, um ins IB zu kommen?

WiWi Gast schrieb am 04.09.2019:

Habt ihr noch Tipps, für einen guten Start und ein erfolgreiches Studium für mich? Kann ich mich noch irgendwie vorbereiten? Lernstrategien?
Wo habe ich denn überhaupt noch Chancen? Ist IB noch möglich? Wo habe ich evtl. durch meinen Background einen kleinen Vorteil?

Danke

Du wurdest bereits gefragt ob du trollst, Grund dafür ist weil du fragst ob PE/VC/UB/IB noch möglich sind. Du nennst Bereiche bei denen sich Leute mit sehr geradlinigen Top-Profilen schon schwer tun. Wenn du das Zeug dazu hättest, hättest du sicher keine handwerkliche Ausbildung gemacht. So ist zumindest der erste Eindruck. Und das wirst du auch in Bewerbungsgesprächen erklären müssen.
Ich würde grundsätzlich sagen, dass alles bis auf T1/2 UB noch möglich ist. Die von dir genannten Sachen sind sehr sehr unwahrscheinlich, aber theoretisch noch machbar, wenn du in deinem Studium herausragend bist, sprich gute 1,x, und jeder deiner nächsten Schritte genauestens geplant ist.

Ich hätte dir zu einem Wing Studium an einer FH geraten. Da bringt dir deine bisherige Erfahrung sogar was. Und dann in den technischen Vertrieb eines Mittelständers. Da kommen Leute wie du gut an und man kann auch sehr gut verdienen.

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