DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BetriebswirtschaftslehreBWL-Studium

Wieso BWL?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Wieso BWL?

Wieso ist BWL ein so beliebtes Studienfach? Geht es den Absolventen wirklich nur ums Geld?
Ich kann mich nicht an ein einziges BWL Modul erinnern das halbwegs Spaß machen könnte.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Beliebt würde ich nicht sagen. Frag doch mal die BWLer was sie beruflich machen wollen. Dann wirst Du ganz schnell feststellen, dass fast niemand eine Ahnung hat was er nach seinem Studium machen soll/will bzw. kann. BWL ist ein Studium für Leute die nicht wissen, wo die Reise einmal hingehen soll.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Wieso ist BWL ein so beliebtes Studienfach? Geht es den Absolventen wirklich nur ums Geld?
Ich kann mich nicht an ein einziges BWL Modul erinnern das halbwegs Spaß machen könnte.

Ich finde schon interessant zu wissen, warum unsere Wirtschaftslage so ist wie sie ist und was darauf Einfluss haben könnte. Ich bin auch ziemlich fein, wenn es um meine Vermögensplanung geht. Ich bin auch gerne im Supermarkt und weiß warum über dem Tomatenstand grüne Lichter hängen oder welche sonstigen Tricks sie sich einfallen lassen, um mir die Kohle aus der Tasche zu ziehen.

Und ob man heutzutage als reiner BWL Absolvent endlos Geld scheffelt, wage ich zu bezweifeln. Ist glaube ich eher ein Studium für Interessierte ;)

antworten
Devanther

Wieso BWL?

Weil viele nichts anpruchsvolleres als BWL können.

Informatik, Mathe, E-Technik-. Physik zu schwer.....für Medizin keine Zulassung,
dann bleibt nicht mehr soviel übrig.
Außerdem hat man damit wohl mittelmäßige Berufsaussichten und kann etwas Geld
verdienen. Vielen fehlt eine ernsthafte Alternative.

Außerdem kommen viele von einer Höheren Handelsschule für Wirtschaft und Verwaltung
/Wirtschaftsgymnasium
und da bietet sich BWL an.....

Was sollen die sonst anderes als BWL machen? BWL ist zwar auch nicht einfach,
aber im Vergleich zu Informatik, Mathe etc. viel machbarer.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Der einzige Sinn von BWL ist es dass du dich danach auf quasi alle anspruchsvollen Jobs bewerben kannst, die aber kein spezielles Fachwissen brauchen, denn das lernt man bei BWL nicht. Letztendlich ist es reines signalling um zu zeigen dass man oberflächliches, aber breites Wissen gut lernen kann.
Hat schon einen Grund dass viele Ingenieure aus der Entwicklung z.B. beim Autobauer ins Management wechseln, umgekehrt geht nicht so einfach.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Also ich hab BWL gewählt, da mich wirtschaftliche Themen interessiert haben und ich sonst keine weiteren Höchstleistungen in der Schule in Chemie oder ähnliches hatte. Bin jetzt im Asset Management und meine Entscheidung nie bereut.

Ich denke so ähnlich ergeht es vielen. Waren in Naturwissenschaften nicht herausragend, sodass Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Pharmazie und Medizin rausfallen. Bleibt dann halt übertrieben gesagt nur Bwl und Jura.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Wieso ist BWL ein so beliebtes Studienfach? Geht es den Absolventen wirklich nur ums Geld?
Ich kann mich nicht an ein einziges BWL Modul erinnern das halbwegs Spaß machen könnte.

BWL studieren halt diejenigen, für die intellektuell keines der anspruchsvollen Fächer (Medizin, Jura, MINT) machbar wäre und die trotzdem möglichst viel Geld verdienen wollen.

Aufgrund der Abiturinflation wird der Pool an solchen Leuten zudem immer größer. Im Grunde ersetzt der BWL-Bachelor einfach die kaufmännischen Ausbildungsberufe, nur dass sich die Leute einbilden, Akademiker zu sein :-)

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Also ich hab BWL gewählt, da mich wirtschaftliche Themen interessiert haben und ich sonst keine weiteren Höchstleistungen in der Schule in Chemie oder ähnliches hatte. Bin jetzt im Asset Management und meine Entscheidung nie bereut.

Ich denke so ähnlich ergeht es vielen. Waren in Naturwissenschaften nicht herausragend, sodass Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Pharmazie und Medizin rausfallen. Bleibt dann halt übertrieben gesagt nur Bwl und Jura.

Und bei der Entscheidung zwischen BWL und Jura haben die dann gemerkt, dass Jura für sie zu schwer ist.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Also ich hab BWL gewählt, da mich wirtschaftliche Themen interessiert haben und ich sonst keine weiteren Höchstleistungen in der Schule in Chemie oder ähnliches hatte. Bin jetzt im Asset Management und meine Entscheidung nie bereut.

Ich denke so ähnlich ergeht es vielen. Waren in Naturwissenschaften nicht herausragend, sodass Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Pharmazie und Medizin rausfallen. Bleibt dann halt übertrieben gesagt nur Bwl und Jura.

Und bei der Entscheidung zwischen BWL und Jura haben die dann gemerkt, dass Jura für sie zu schwer ist.

Schwer ist beides nicht, auswendig lernen und anderes replizieren hat so gut wie keine Transferleistung. Wenn Massen auswendig lernen für sich schwer bedeutet hast du allerdings Recht. (und nein BWL ist nach der Definition dann auch nicht unbedingt schwer)

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Wieso ist BWL ein so beliebtes Studienfach? Geht es den Absolventen wirklich nur ums Geld?
Ich kann mich nicht an ein einziges BWL Modul erinnern das halbwegs Spaß machen könnte.

BWL studieren halt diejenigen, für die intellektuell keines der anspruchsvollen Fächer (Medizin, Jura, MINT) machbar wäre und die trotzdem möglichst viel Geld verdienen wollen.

Aufgrund der Abiturinflation wird der Pool an solchen Leuten zudem immer größer. Im Grunde ersetzt der BWL-Bachelor einfach die kaufmännischen Ausbildungsberufe, nur dass sich die Leute einbilden, Akademiker zu sein :-)

Intellektuell anspruchsvoll im Zusammenhang mit Medizin und jura. Emmh okeeeeee do your thing

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Man spürt hier mal wieder ein gewissen Hauch von Missgunst, wer übrigens seine Studienwahl nicht nach Interesse/mögichen Jobs wählt (und hier hast du auch deine Antwort @TE, BWL ist keine Raketenwissenschaft, hat aber vielfältige Vertiefungsmöglichkeiten, somit ist für sehr viele Menschen irgendwas interessantes dabei) sondern nach Komplexität um das eigene Ego zu bekräftigen sollte seine Meinung doch lieber für sich behalten.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

An die Leute die sagen sie interessieren sich für Wirtschaft: wieso denn dann kein VWL? Das ist doch deutlich interessanter und man kommt seinen Interesse deutlich näher, wenn man sich wirklich für die Wirtschaft interessiert.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Bringt mir BWL BA als Zweitstudium was? Oder besser ein MBA?

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Also ich hab BWL gewählt, da mich wirtschaftliche Themen interessiert haben und ich sonst keine weiteren Höchstleistungen in der Schule in Chemie oder ähnliches hatte. Bin jetzt im Asset Management und meine Entscheidung nie bereut.

Ich denke so ähnlich ergeht es vielen. Waren in Naturwissenschaften nicht herausragend, sodass Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Pharmazie und Medizin rausfallen. Bleibt dann halt übertrieben gesagt nur Bwl und Jura.

Und bei der Entscheidung zwischen BWL und Jura haben die dann gemerkt, dass Jura für sie zu schwer ist.

Genau andersherum.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Ich habe zwar Wiwi studiert und fand VWL-Module wesentlich spannender als BWL, habe aufgrund der Perspektive aber einen betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt gesetzt. Natürlich ist BWL für die wenigsten Passion, aber die Inhalte sind meines Erachtens ausreichend interessant um am Ball zu bleiben.

Was für das Studium spricht, ist die Perspektive. Zwar gehört man als BWLer meistens nicht mehr so ohne weiteres zu den Topverdienern, aufgrund der breiten und vielseitigen Ausbildung ist man am Arbeitsmarkt aber recht gefragt. In welchem Studium hat man ein breiteres Feld an potenziellen Stellen?

Negativ mag man BWL-Studenten ein fehlendes berufliches Ziel unterstellen können. Das ist aber auch einfach nicht erforderlich.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Rein gefühlt ist hier ne ziemlich miese Meinung über BWL. Um mal etwas damit aufzuräumen vor den ganzen Nicht-BWLern hier, die BWL ziemlich schlecht reden:
das BWL Studium kann man an gewissen Universitäten sehr mathematisch ausrichten mit starkem Finance Schwerpunkt, vor allem dann im Master. Das ist dann alles andere als einfach, sondern erfordert schon deutlich mehr Hirnmasse als irgendwas auswendig zu lernen. Ich würde wagen die meisten MINTler hätten anfangs auch ihre Probleme Details über Futures & Options, Zeitreihenanalyse oder Ökonometrie etc. sich beizubringen. Also mit entsprechenden Vertiefungen geht das wirklich schon sehr stark in die Wirtschaftsmathematik.

Die Vergleiche hier finde ich übrigens auch komisch. Wieso sollte jemand den MINT einfach nicht interessiert bitte MINT studieren? Um sich selbst zu beweisen, dass er „mehr kann als ein BWLer“? Wie bescheuert ist das denn. Selbst wenn ich in MINT richtig gut wäre würde es mich nicht reizen später einen Ingenieursjob auszuüben, mein Wunsch war es einfach seit dem Abi in der Beratung oder in einer Bank zu arbeiten, genau wie mein Vater. Und eben nicht bspw. in der Motorenentwicklung bei BMW oder in der pharmazeutischen Herstellung bei Bayer.

Und wer hier meint, dass Leute die zu „dumm“ oder faul für Jura sind einfach BWL machen find ich ja auch abenteuerlich. Das sind zwei völlig unterschiedliche Bereiche. Der eine ist halt motivierter, wenn er Gesetzesanwendung lernt und der andere mag es halt lieber Marketingstrategien oder Kapitalmarkttheorie zu lernen.

Also mal bitte weg mit dem Schwarz-Weiß Denken und eine etwas differenzierte Haltung einnehmen. Ja, es gibt Leute die tatsächlich BWL studieren aus Mangel an Möglichkeiten. Aber nicht von denen auf alle schließen. Leute mit kaufmännischer Ausbildung sind von unserer Wirtschaft übrigens genau so nicht mehr wegzudenken wie Ingenieure, Juristen, Mediziner und sogar auch Geisteswissenschaftler. Jeder hat seine Daseinsberechtigung und es nervt ehrlich gesagt nur noch immer irgendwelchen Gruppen die Kompetenz abzusprechen, weil ja das was man selbst macht „viel komplexer“ ist!

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Ich bin auch immer wieder überrascht, wie negativ die Grundstimmung hier im Forum bzgl. BWL ist.

Finde Wirtschaftsfragen super spannend. Ein paar Beispiele:

  • Wieso ist eine Bank wie N26 ausgerechnet in Deutschland so erfolgreich?
  • Wie funktionieren Finanzmärkte (u.a. Konzepte wie Informationsasymmetrie)?
  • Wie incentiviert man Wirtschaftsakteure richtig?
  • Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Unternehmen in Schwellenländern?

Dank meines BWL Studiums verfolge ich Nachrichten ganz anders. Früher war der Wirtschaftsteil in der Zeitung noch der langweiligste, heute ist es der spannendste. Klar, man kann sich das Wissen auch außerhalb des Studiums aufbauen. Aber in der Tiefe dann doch eher selten.

Ja, es gibt viele BWLer, die sich auch nach dem 4. Semester nicht wirklich für BWL interessieren. Und ja: Die Proportionen sind im Vergleich zu anderen Studienfächern sicher nicht so vorteilhaft. In absoluten Zahlen gibt es in Dtl. aber sicher genauso viele BWLer die für ihr Fach brennen wie in Jura, Psychologie und Co.

Und selbst wenn nicht: Ich finde BWL spannend!

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ich bin auch immer wieder überrascht, wie negativ die Grundstimmung hier im Forum bzgl. BWL ist.

Das sind ein paar Trolle vom Mikrocontroller.net die hier andauernd BWL schlechtreden und allen einreden sie müssten einen technischen Studiengang belegen um nicht arbeitslos zu sein, weil sie auf die WiWi Gehälter neidisch sind.

Hier mal so als Beispiel
https://www.mikrocontroller.net/topic/320266

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Übrigens ein rein psychologischer Fakt der sehr interessant zu beobachten ist:

durch die Medienlandschaft hat sich mittlerweile auch schon eine dermaßene Abwertung für den Ausdruck „BWL“ entwickelt hat. Mit BWL werden fast ausschließlich Leute assoziiert, die ja scheinbar „nicht wissen was sie machen wollen“ und nur auf das Geld aus sind. Ich denke hier ist erstens ein gewisser Neid da und zweitens redet man der allgemeinen Meinung einfach nach dem Mund ohne eine Ahnung zu haben was hinter dem komplexen Fachgebiet der Wirtschaft überhaupt steckt.

Nettes Selbstexperiment: wenn ich sage ich studiere Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaften oder sogar nur sage ich studiere „Betriebswirtschaft“ dann ist die Resonanz meiner Gesprächspartner lange nicht so negativ sondern sogar eher interessiert bzw. neugierig, als wenn ich sage ich studiere „BWL“. Ich denke also tatsächlich es hat einfach auch unterbewusst das Problem, dass eine Art Medienpropaganda betrieben wird um BWL als das Deppenfach hinzustellen. Soweit zumindest meine Erfahrung in meinem Bekannten & Verwandtschaftskreis.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Also ich hab BWL gewählt, da mich wirtschaftliche Themen interessiert haben und ich sonst keine weiteren Höchstleistungen in der Schule in Chemie oder ähnliches hatte. Bin jetzt im Asset Management und meine Entscheidung nie bereut.

Ich denke so ähnlich ergeht es vielen. Waren in Naturwissenschaften nicht herausragend, sodass Studiengänge wie Maschinenbau, Elektrotechnik, Pharmazie und Medizin rausfallen. Bleibt dann halt übertrieben gesagt nur Bwl und Jura.

Und bei der Entscheidung zwischen BWL und Jura haben die dann gemerkt, dass Jura für sie zu schwer ist.

Genau andersherum.

Eher nicht. Ich kenne einige Leute, die erst Jura studiert haben und dann - mangels Erfolgs - zu BWL gewechselt sind. Ich kenne aber niemanden, der BWL nicht gepackt hat, und zu Jura gewechselt ist.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Übrigens ein rein psychologischer Fakt der sehr interessant zu beobachten ist:

durch die Medienlandschaft hat sich mittlerweile auch schon eine dermaßene Abwertung für den Ausdruck „BWL“ entwickelt hat. Mit BWL werden fast ausschließlich Leute assoziiert, die ja scheinbar „nicht wissen was sie machen wollen“ und nur auf das Geld aus sind. Ich denke hier ist erstens ein gewisser Neid da und zweitens redet man der allgemeinen Meinung einfach nach dem Mund ohne eine Ahnung zu haben was hinter dem komplexen Fachgebiet der Wirtschaft überhaupt steckt.

Nettes Selbstexperiment: wenn ich sage ich studiere Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaften oder sogar nur sage ich studiere „Betriebswirtschaft“ dann ist die Resonanz meiner Gesprächspartner lange nicht so negativ sondern sogar eher interessiert bzw. neugierig, als wenn ich sage ich studiere „BWL“. Ich denke also tatsächlich es hat einfach auch unterbewusst das Problem, dass eine Art Medienpropaganda betrieben wird um BWL als das Deppenfach hinzustellen. Soweit zumindest meine Erfahrung in meinem Bekannten & Verwandtschaftskreis.

Bin VWL Student und hatte daher einige Module im Grundstudium mit den BWLern zusammen und muss sagen, das es wirklich zu 90% ein Deppenfach ist. Zumindest von dem was ich gesehen hab. Ich hab mich schon im ersten semester gefragt wieso man beispielsweise für Marketing an eine Universität gehen muss? Das gleiche gilt für die meisten anderen BWL lastigen Module auch (Finance mal ausgenommen). In Mathe 1 hatten wir dann Durchfall Quoten von ca 50% obwohl es eigentlich nur Obrstufenmathe Advanced wahr und weit weg vom wirklichen “Uni-Mathe”. In Makro 1/Mikro 1 sind sie natürlich auch reihenweise durchgefallen und haben sich dann beschwer, dass es ja “Alles Transfer” war und die Klausur unfair... ja klar. Mag meine persönlichen Erfahrung sein und somit sehr subjektiv und vielleicht auch nicht die Regel, aber zumindest in meinem Jahrgang bestätigen sich fast alle Vorturteile gegen den typischen BWLer. “Wofür muss ich integrieren können, ich will doch sowieso ins Marketing!” Haha

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Okay aber deine Argumentation ist jetzt auch ziemlich inhaltsleer. Du sagst ja selbst die sogenannten „Deppen“ fallen dann früh durch und schaffen es nicht. Von dem her passts doch oder? Es geht ja nicht darum wer es im 1. Semester studiert sondern wer am Ende auch wirklich den Abschluss hat. Und da gehört schon was dazu.
Aber in dem Punkt dass man Finance ganz groß ausklammern sollte gebe ich dir recht. Personal/Marketing/etc. sind wirklich nicht zu vergleichen mit Finance.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Übrigens ein rein psychologischer Fakt der sehr interessant zu beobachten ist:

durch die Medienlandschaft hat sich mittlerweile auch schon eine dermaßene Abwertung für den Ausdruck „BWL“ entwickelt hat. Mit BWL werden fast ausschließlich Leute assoziiert, die ja scheinbar „nicht wissen was sie machen wollen“ und nur auf das Geld aus sind. Ich denke hier ist erstens ein gewisser Neid da und zweitens redet man der allgemeinen Meinung einfach nach dem Mund ohne eine Ahnung zu haben was hinter dem komplexen Fachgebiet der Wirtschaft überhaupt steckt.

Nettes Selbstexperiment: wenn ich sage ich studiere Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaften oder sogar nur sage ich studiere „Betriebswirtschaft“ dann ist die Resonanz meiner Gesprächspartner lange nicht so negativ sondern sogar eher interessiert bzw. neugierig, als wenn ich sage ich studiere „BWL“. Ich denke also tatsächlich es hat einfach auch unterbewusst das Problem, dass eine Art Medienpropaganda betrieben wird um BWL als das Deppenfach hinzustellen. Soweit zumindest meine Erfahrung in meinem Bekannten & Verwandtschaftskreis.

Bin VWL Student und hatte daher einige Module im Grundstudium mit den BWLern zusammen und muss sagen, das es wirklich zu 90% ein Deppenfach ist. Zumindest von dem was ich gesehen hab. Ich hab mich schon im ersten semester gefragt wieso man beispielsweise für Marketing an eine Universität gehen muss? Das gleiche gilt für die meisten anderen BWL lastigen Module auch (Finance mal ausgenommen). In Mathe 1 hatten wir dann Durchfall Quoten von ca 50% obwohl es eigentlich nur Obrstufenmathe Advanced wahr und weit weg vom wirklichen “Uni-Mathe”. In Makro 1/Mikro 1 sind sie natürlich auch reihenweise durchgefallen und haben sich dann beschwer, dass es ja “Alles Transfer” war und die Klausur unfair... ja klar. Mag meine persönlichen Erfahrung sein und somit sehr subjektiv und vielleicht auch nicht die Regel, aber zumindest in meinem Jahrgang bestätigen sich fast alle Vorturteile gegen den typischen BWLer. “Wofür muss ich integrieren können, ich will doch sowieso ins Marketing!” Haha

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

antworten
Devanther

Wieso BWL?

Was genau findest du an der Mathematik so interessant?

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Was genau findest du an der Mathematik so interessant?

Zahlen

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Was genau findest du an der Mathematik so interessant?

Kann ich dir nicht genau sagen. Aber dass alles zu 100% zusammenpasst, alles bis auf die Axiome bewiesen werden kann - das fasziniert mich. Dazu hat Mathematik für mich einfach eine unglaubliche Ästhetik- schwer zu beschreiben. Allein der erste Beweis im ersten Semester Winfo (warum gibt es genauso viele natürliche wie rationale Zahlen) hat mich gehooked.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Die meisten BWLer meiden alles quantitative so gut es geht und schieben die Kurse so, dass sie nur die minimalen ECTS in Mathe und Statistik belegen müssen.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Für Großteil der Akademiker Jobs braucht man einfach keine besondern Fachkenntnisse bzw. man lernt, dass was man braucht während des Jobs. Das was in Mathe, Informatik und Physik an Universitäten gemacht wird ist vom Abstraktionsniveau für den Arbeitsmarkt komplett übers Ziel hinausgeschossen. Was jetzt keine Kritik sein soll, ein Studium ist ja keine Berufsausbildung. BWL (in Kombination mit den üblichen Praktika) orientiert sich dagegen deutlich mehr daran was man in der Regel braucht: gewisse Zahlenaffinität, etwas Statistik und die Fähigkeit sich schnell über ein Thema einen Überblick zu verschafften. Dazu kann man mit einem guten Abschluss in BWL und mehreren Praktika einen gewissen Fleiß nachweisen was für die meisten Jobs deutlich wichtiger ist als extreme Intelligenz.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Devanther schrieb am 10.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Beliebt würde ich nicht sagen. Frag doch mal die BWLer was sie beruflich machen wollen. Dann wirst Du ganz schnell feststellen, dass fast niemand eine Ahnung hat was er nach seinem Studium machen soll/will bzw. kann. BWL ist ein Studium für Leute die nicht wissen, wo die Reise einmal hingehen soll.

Das klingt so negativ angehaucht als ob es schlecht wäre, nicht zu wissen wohin die Reise mal geht. Woher soll man das auch mit (mittlerweile) ca. 18 Jahren denn auch schon wissen?
Auf der anderen Seite hat man aber auch genau das Gegenteil, manche kids wissen schon mit 16, dass sie später gern mal im Automobilbereich oder im Marketing (oder was auch immer) arbeiten möchten. Ich glaube nicht, dass sich das insgesamt großartig von anderen Studiengängen unterscheidet. Deine Antwort klingt eher etwas verbittert.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Für Großteil der Akademiker Jobs braucht man einfach keine besondern Fachkenntnisse bzw. man lernt, dass was man braucht während des Jobs.

This.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar :)
Einerseits, weil ich sehr viele Informatiker und deren Berufsalltag kenne und auch selbst klassische Informatikertätigkeiten ausgeübt habe und andererseits, weil die Statistik da recht eindeutig ist: Wirtschaftsinformatiker verdienen im Schnitt mehr als Informatiker (und BWLer). Wobei für mich der Durchschnitt sowieso unerheblich ist, da ich das Glück habe, über ein deutlich überdurchschnittliches Profil zu verfügen.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Ich wollte ursprünglich nie BWL studieren. War ähnlich voreingenommen.

Ich habe aber dann eine kaufmännische Ausbildung gemacht und mich dann bewusst für allgemeine BWL entschieden um die Inhalte zu vertiefen, auch weil ich in einem sehr kreativen Bereich war und von den Agenturen mit denen Ich gearbeitet hatte kaum einer die Grundlagen beherrschte. Also Werkzeuge zum besser werden aneignen.

Bis auf Buchhaltung, IFRS, Statistik und Steuern hat mir das sogar meist richtig Spaß gemacht und ich bereue nichts!

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar :)
Einerseits, weil ich sehr viele Informatiker und deren Berufsalltag kenne und auch selbst klassische Informatikertätigkeiten ausgeübt habe und andererseits, weil die Statistik da recht eindeutig ist: Wirtschaftsinformatiker verdienen im Schnitt mehr als Informatiker (und BWLer). Wobei für mich der Durchschnitt sowieso unerheblich ist, da ich das Glück habe, über ein deutlich überdurchschnittliches Profil zu verfügen.

Winfos verdienen im Schnitt mehr als Infos weil die beliebten Winfobereiche deutlich mehr Arbeitszeit verlangen, Stichpunkt Schmerzensgeld. Das Winfo Gehalt mit dem Gehalt aller BWLer zu vergleichen ist auch lächerlich, wenn es dir nur darum geht sollte man es wenn überhaupt mit FACT BWLern vergleichen, da hält sich der Unterschied in Grenzen.

Bei dem was du hier so schreibst würde ich meinen dass sich dein "überdurchschnittliches Profil" auf ein gutes Abi beschränkt, es würde mich wundern wenn du jenseits der 20 bist.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

" ...Wirtschaftsinformatiker verdienen im Schnitt mehr als Informatiker (und BWLer). Wobei für mich der Durchschnitt sowieso unerheblich ist, da ich das Glück habe, über ein deutlich überdurchschnittliches Profil zu verfügen... "

Geht mir genauso (als BWLer...).

PS: Bin der Typ von oben, der gerne Betriebswirtschaft im täglichen leben, erlebt...

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar :)
Einerseits, weil ich sehr viele Informatiker und deren Berufsalltag kenne und auch selbst klassische Informatikertätigkeiten ausgeübt habe und andererseits, weil die Statistik da recht eindeutig ist: Wirtschaftsinformatiker verdienen im Schnitt mehr als Informatiker (und BWLer). Wobei für mich der Durchschnitt sowieso unerheblich ist, da ich das Glück habe, über ein deutlich überdurchschnittliches Profil zu verfügen.

Winfos verdienen im Schnitt mehr als Infos weil die beliebten Winfobereiche deutlich mehr Arbeitszeit verlangen, Stichpunkt Schmerzensgeld. Das Winfo Gehalt mit dem Gehalt aller BWLer zu vergleichen ist auch lächerlich, wenn es dir nur darum geht sollte man es wenn überhaupt mit FACT BWLern vergleichen, da hält sich der Unterschied in Grenzen.

Bei dem was du hier so schreibst würde ich meinen dass sich dein "überdurchschnittliches Profil" auf ein gutes Abi beschränkt, es würde mich wundern wenn du jenseits der 20 bist.

Die Wahrheit tut weh, hm ;)
Aber bild dir mal weiter was auf dein anspruchsvolles „FACT“ ein, da lacht jeder drüber, der theoretische Informatik gehört hat

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar :)
Einerseits, weil ich sehr viele Informatiker und deren Berufsalltag kenne und auch selbst klassische Informatikertätigkeiten ausgeübt habe und andererseits, weil die Statistik da recht eindeutig ist: Wirtschaftsinformatiker verdienen im Schnitt mehr als Informatiker (und BWLer). Wobei für mich der Durchschnitt sowieso unerheblich ist, da ich das Glück habe, über ein deutlich überdurchschnittliches Profil zu verfügen.

Winfos verdienen im Schnitt mehr als Infos weil die beliebten Winfobereiche deutlich mehr Arbeitszeit verlangen, Stichpunkt Schmerzensgeld. Das Winfo Gehalt mit dem Gehalt aller BWLer zu vergleichen ist auch lächerlich, wenn es dir nur darum geht sollte man es wenn überhaupt mit FACT BWLern vergleichen, da hält sich der Unterschied in Grenzen.

Bei dem was du hier so schreibst würde ich meinen dass sich dein "überdurchschnittliches Profil" auf ein gutes Abi beschränkt, es würde mich wundern wenn du jenseits der 20 bist.

Die Wahrheit tut weh, hm ;)
Aber bild dir mal weiter was auf dein anspruchsvolles „FACT“ ein, da lacht jeder drüber, der theoretische Informatik gehört hat

Ich habe nichts von Anspruch/Komplexität geschrieben (dass ein winfo/info Studium anspruchsvoller ist sollte jedem bewusst sein), das war doch gar nicht das Thema.
Dir ging es in deinem post nur um Gehalt, daher meine Bemerkung dass du Äpfel mit Birnen vergleichst.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ich habe nichts von Anspruch/Komplexität geschrieben (dass ein winfo/info Studium anspruchsvoller ist sollte jedem bewusst sein), das war doch gar nicht das Thema.
Dir ging es in deinem post nur um Gehalt, daher meine Bemerkung dass du Äpfel mit Birnen vergleichst.

Also wenn ich mir meinen Ex Finance Prof so reinziehe und das was ich gelernt habe, dann kann ich nur sagen, dass Komplexität im Auge des Betrachters liegt. Mal ehrlich, hat Finanzwirtschaft nichts mit mathematischen Zusammenhängen zu tun? Wie schaut es mit alle dem aus, was uns umgibt? Ja, Zahlen...

Und wenn die fundamentalen Mintler unter euch der Meinung sind, dass ihr besser in der Lage seid eine integrierte Guv-Bilanz-Cashflowrechnung aufzustellen, Unternehmen zu bewerten etc. dann scheint BWL tatsächlich ein Auslaufmodell zu sein. In diesem Sinne stelle ich mich schonmal auf die Arbeitslosigkeit ein und lass mich als Berufsschullehrer für Kunst umschulen...

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Ich habe nichts von Anspruch/Komplexität geschrieben (dass ein winfo/info Studium anspruchsvoller ist sollte jedem bewusst sein), das war doch gar nicht das Thema.
Dir ging es in deinem post nur um Gehalt, daher meine Bemerkung dass du Äpfel mit Birnen vergleichst.

Also wenn ich mir meinen Ex Finance Prof so reinziehe und das was ich gelernt habe, dann kann ich nur sagen, dass Komplexität im Auge des Betrachters liegt. Mal ehrlich, hat Finanzwirtschaft nichts mit mathematischen Zusammenhängen zu tun? Wie schaut es mit alle dem aus, was uns umgibt? Ja, Zahlen...

Und wenn die fundamentalen Mintler unter euch der Meinung sind, dass ihr besser in der Lage seid eine integrierte Guv-Bilanz-Cashflowrechnung aufzustellen, Unternehmen zu bewerten etc. dann scheint BWL tatsächlich ein Auslaufmodell zu sein. In diesem Sinne stelle ich mich schonmal auf die Arbeitslosigkeit ein und lass mich als Berufsschullehrer für Kunst umschulen...

Ich habe lediglich gesagt, dass ein Informatikstudium (und ein "richtiges" Winfostudium, sprich mit 70-80% Informatikanteil) anspruchsvoller als ein BWL Studium ist, mit keinem Wort habe ich behauptet dass BWL anspruchslos sei oder dass BWLer in BWL Kerngebieten nicht besser sind als nicht-BWLer.

Da wir jetzt den Winfo mit "überdurchschnittlichem Profil" und den hochsensiblen wiwi hier im thread haben verziehe ich mich mal besser, schönen Abend noch.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Findet ihr Mathe interessanter als BWL?

Oh ja! Bin zwar Winfo und Gott sei Dank nicht Bwler, werde aber ein Zweitstudium in Mathe dranhängen.

Dafür bist du aber der Bwler unter den Informatikern... Immer wieder witzig, wenn sich Wings/Winfos als etwas besseres als BWLer halten. Warum denn kein reines Informatik?

Weil reine Informatik relativ langweilig und eher schlecht bezahlt ist. Genau wie reine Bwl :)

Das glaubst du doch wohl selber nicht.

Das glaube ich nicht nur, das weiß ich sogar :)
Einerseits, weil ich sehr viele Informatiker und deren Berufsalltag kenne und auch selbst klassische Informatikertätigkeiten ausgeübt habe und andererseits, weil die Statistik da recht eindeutig ist: Wirtschaftsinformatiker verdienen im Schnitt mehr als Informatiker (und BWLer). Wobei für mich der Durchschnitt sowieso unerheblich ist, da ich das Glück habe, über ein deutlich überdurchschnittliches Profil zu verfügen.

Winfos verdienen im Schnitt mehr als Infos weil die beliebten Winfobereiche deutlich mehr Arbeitszeit verlangen, Stichpunkt Schmerzensgeld. Das Winfo Gehalt mit dem Gehalt aller BWLer zu vergleichen ist auch lächerlich, wenn es dir nur darum geht sollte man es wenn überhaupt mit FACT BWLern vergleichen, da hält sich der Unterschied in Grenzen.

Bei dem was du hier so schreibst würde ich meinen dass sich dein "überdurchschnittliches Profil" auf ein gutes Abi beschränkt, es würde mich wundern wenn du jenseits der 20 bist.

Die Wahrheit tut weh, hm ;)
Aber bild dir mal weiter was auf dein anspruchsvolles „FACT“ ein, da lacht jeder drüber, der theoretische Informatik gehört hat

Ach so, und theoretische Informatik bringt jetzt genau was? Das ist doch eher etwas für Leute, denen ein richtiges Mathestudium zu anspruchsvoll ist.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Das hat doch schon lange nichtsmehr mit der Frage des TE zu tun.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Ach so, und theoretische Informatik bringt jetzt genau was? Das ist doch eher etwas für Leute, denen ein richtiges Mathestudium zu anspruchsvoll ist.

Theoretische Informatik ist ein Teilgebiet der Mathematik, viele theoretische Infromatiker sind auch Mathematiker.

antworten
WiWi Gast

Wieso BWL?

Ernstgemeinte Frage: Was macht ihr hier alle? Wenn ihr BWL verabscheut, warum seid ihr dann in einem Wirtschaftsforum? Den Vwler und den Winfo mal rausgenommen. Studiert ihr alle Raketenwissenschaften um dann mit Bwlern um UB oder IB Jobs zu streiten? Tolle Fische. Mal ehrlich, dann macht der Bwler eben 2, 3 Praktika und ist immer noch bei einem deutlich niedrigeren Workload als ein Mathematiker / Physiker und hat vergleichbare Chancen als dieser bei IB und UB Stellen. Ich meld mich doch auch nicht im Mikrocrontroller Forum an und propagiere, dass ich als Sachbearbeiter bei einem Dax30 Konzern meine 80k bekommen kann. - Abgesehen davon werden eure verhassten Sachbearbeiterstellen oft genug von Diplomingenieuren in bspw. der Telco Branche ausgeführt. Was ich damit sagen will? Das Studium ist eine Eintrittskarte. Wenn ihr das erste Staatsexamen in Jura macht und euch dann als Filialleiter bei Apple / H&M und Co. bewerbt (vergleicht die Gehälter NICHT mit dem normalen Einzelhandel und der Wechsel ist gängig) toll. Dann konntet ihr ein paar Jährchen eurer Jura-studenten-life leben. Aber ein BWL Studium + Glück + die richtigen Praktika hätte es auch getan.

Nochmal: das Studium ist ein Ticket. Ein Bekannter von mir ist Einzelhandelskaufmann und macht seine 80k bei 80 Stunden im Vertrieb. Dürfte vergleichbar Arbeitszeittechnisch + Gehaltstechnisch mit Big 4 Consulting sein, nur eben ohne Studium. Kann mir nicht vorstellen, dass hier alle nur wegen den VWL Stellen im Forum sind.

Warum neidet ihr anderen das Studium? Neidet ihr euren Arbeitskollegen auch die besseren Projekte oder das schönere Jobangebot oder das tollere Arbeitszeugnis? Habt ihr die Leute in der Schule mit ner 3- in Kunst auch ausgelacht? Leute Leute ....

antworten

Artikel zu BWL-Studium

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Video-Tipp: Bohlen froh über sein "beschissenes BWL-Studium“

Der diesjährige Ehrengast Dieter Bohlen präsentierte exklusiv seine aktuellen Tapetenkollektionen.

„Kein Künstler sondern Kaufmann“ – Mit Dieter Bohlen präsentierte sich prominenter Besuch auf der Schlau Hausmesse 2015, der am 8. März seine erste Kinderkollektion "Dieter 4 Kid'Z" im Messezentrum in Bad Salzuflen vorstellte. Im RTL-Interview gibt der stolze Vater von 6 Kindern überraschende Einblicke zu Kindern, Künstlern, Kaufmann und Karriere.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre«

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

»Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre« ist ein kompaktes, praxisbezogenes Lehrbuch für das Bachelor-Studium in BWL. Es macht mit den wichtigsten Problemstellungen und Werkzeugen der Betriebswirtschaft vertraut. Dieses BWL-Lehrbuch hilft unternehmerische Entscheidungen zu verstehen, zu hinterfragen und zu treffen. Studierende der Betriebswirtschaftslehre erhalten in acht Kapitel auf 270 Seiten für 18 Euro wichtige Grundlagen der BWL präsentiert.

Hochschulstatistik: BWL-Studenten studieren 11,3 Semester bis zum Master-Abschluss

Hochschulstatistik: BWL-Studenten studieren 11,3 Semester bis zum Master-Abschluss

Nur vier von zehn Studierenden erlangen ihren Abschluss in der Regelstudienzeit. Studenten der Wirtschaftswissenschaften beendeten ihr Bachelor-Studium nach 7,1 Semestern. Das Gesamtstudium inklusive Master-Abschluss erreichen Studierende der Betriebswirtschaftslehre nach 11,3 Semestern. Diese und weitere wichtige hochschulstatistische Kennzahlen werden in der aktuellen Broschüre »Hochschulen auf einen Blick 2016« vom Statistischen Bundesamt miteinander verglichen.

Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Jonas in der Berliner U-Bahn

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Hochschulstart.de - Online bewerben für das BWL-Studium

Screenshot Homepage Hochschulstart.de

Früher wurden BWL-Studienplätze und andere über die ZVS vergeben. Seit Mai 2010 hat die Stiftung für Hochschulzulassung die Vergabe von Studienplätze übernommen. Über die Online-Plattform Hochschulstart.de können sich Studentinnen und Studenten für zulassungsbeschränkte Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften bewerben.

BWL-Studium: Kostenloses Online-Training mit Übungsaufgaben und Lösungen

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

Ein Online-Training zu den BWL-Fächern im Bachelorstudium mit Übungsaufgaben und Lösungen ist Teil der neue Lehrbuch-Reihe Kiehl Wirtschaftsstudium. Zu den neun Lehrbüchern für das Grundlagenstudium BWL gibt es jeweils ein kostenloses Online-Training mit Übungsaufgaben und Lösungen zur Prüfungsvorbereitung im Wirtschaftsstudium.

Die Mehrheit der Unternehmerkinder studiert BWL und VWL

Deutschlands nächste Unternehmergeneration ist so umfassend ausgebildet wie keine Generation zuvor. Überdurchschnittlich viele Unternehmerkinder machen das Abitur und lernen an privaten Schulen und Hochschulen - viele von ihnen im Ausland.

Hochschulranking: CHE-Masterstudium BWL 2008

CHE Hochschulranking BWL-VWL

Hochschulranking-Masterstudium für Betriebwirtschaftslehre BWL 2008: Befragt wurden die Studierenden nach ihrer Einschätzung zu ihrem Studiengang allgemein (Gesamturteil) und Aspekten des Praxis- bzw Forschungsbezugs sowie zu Lehraspekten.

Durchbruch für Bachelorstudium bei Studienanfängern

Unabhängig von Geschlecht, Hochschulart oder Fächergruppe - ausgenommen Rechtswissenschaften, Medizin und die Lehramtsstudiengänge - ist der Bachelor die Abschussart mit den größten Anteilen.

Studierende der Betriebswirtschaftslehre am mobilsten

Ein Mann steht mit gesenktem Kopf neben einer vorbeifahrenden U-Bahn.

In Deutschland haben sich 2004/2005 rund 270 Hochschulen am »Erasmus«-Austauschprogramm beteiligt. Besonders mobil zeigten sich die Studierenden der Betriebswirtschaftslehre, die fast ein Viertel der Austauschstudierenden ausmachen.

Hochschul-Ranking: Bachelor-Studiengänge in der BWL

Hochschul-Ranking Bachelor-Studiengaenge BWL

Wie fit sind die Absolventen für den Arbeitsmarkt? Das CHE-Rating bewertet die Beschäftigungsbefähigung der neuen Bachelor-Studiengänge. Zwölf Hochschulen erreichen die Spitzennote »3 Sterne«.

Hochschulranking: 51 BWL-Fakultäten im Test

CHE Hochschulranking BWL-VWL

Im Forschungs-Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sind im Fach BWL Augsburg, Duisburg-Essen und Regensburg sowie Oestrich-Winkel und München (TU) in den Zirkel der 15 forschungsstärksten Universitäten aufgerückt.

Antworten auf Wieso BWL?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 47 Beiträge

Diskussionen zu BWL-Studium

Weitere Themen aus Betriebswirtschaftslehre