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Home-Office Regelungen

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Vor Corona war Home Office im Consulting ja eher die Ausnahme. Kann jemand einen Einblick geben wie es aktuell gehandhabt wird und wie es sich in Zukunft weiter entwickeln wird?

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 13.08.2021:

Vor Corona war Home Office im Consulting ja eher die Ausnahme. Kann jemand einen Einblick geben wie es aktuell gehandhabt wird und wie es sich in Zukunft weiter entwickeln wird?

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Derzeit viel Home-Office, als Consultant ist natürlich ein Besuch in der NL ab und zu ganz gut (Networking). Langsam kommen wieder Reisen auf.

Zukunft: höchstwahrscheinlich flexible Home-Office Regelung, ansonsten ist die Home-Office Regelung primär vom Kunden abhängig.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Wie ist es denn wenn der Kunde keine Präsenz verlangt, wird dann aus dem Homeoffice gearbeitet oder trifft man sich in der NL?

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WiWi Gast

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Ich arbeite komplett aus dem Homeoffice. Allerdings auch keine T1-3 Beratung.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Hier eine der MBB: Bei uns aktuell zu 100% vom Kunden abhängig.

Alle meine letzten Projekte waren „Remote“, weil auch der Kunde zum Großteil im Home Office ist.

Treffen an einem Bürostandort kamen sehr vereinzelt vor, aber nicht die Regel. Dafür sind die Kosten zu hoch, da die Kunden natürlich aktuell auch nicht bereit sind die hohen Nebenkosten (zur Deckung der Reisekosten) zu zahlen.

Daher leider zum Großteil Home Office. Für mich persönlich tatsächlich ein Grund, die Beratung bald zu verlassen.

Aus meiner Sicht hat sich das Gesamtpaket Beratung durch Corona deutlich verschlechtert. Viele Kollegen haben ebenfalls gekündigt. Aber hängt natürlich, wie immer, von der Firma, dem Team und den Partnern ab.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Ja, geht mir genauso. Von 08:00 - 24:00 Uhr von zu Hause arbeiten und dann im Anschluss noch auf ein virtuelles Bier mit dem Partner und Team per Zoom treffen ist mal richtig ätzend.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hier eine der MBB: Bei uns aktuell zu 100% vom Kunden abhängig.

Alle meine letzten Projekte waren „Remote“, weil auch der Kunde zum Großteil im Home Office ist.

Treffen an einem Bürostandort kamen sehr vereinzelt vor, aber nicht die Regel. Dafür sind die Kosten zu hoch, da die Kunden natürlich aktuell auch nicht bereit sind die hohen Nebenkosten (zur Deckung der Reisekosten) zu zahlen.

Daher leider zum Großteil Home Office. Für mich persönlich tatsächlich ein Grund, die Beratung bald zu verlassen.

Aus meiner Sicht hat sich das Gesamtpaket Beratung durch Corona deutlich verschlechtert. Viele Kollegen haben ebenfalls gekündigt. Aber hängt natürlich, wie immer, von der Firma, dem Team und den Partnern ab.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Wie ist es denn wenn der Kunde keine Präsenz verlangt, wird dann aus dem Homeoffice gearbeitet oder trifft man sich in der NL?

Wir arbeiten vom Home-Office aus, wenn das Team vorwiegend aus einer NL kommt, spricht auch nichts dagegen, dort den ein oder anderen Termin zu machen.

Im Endeffekt nützt das Networking dir und deiner Karriere, den es gibt auch eine Nach-Consulting Zeit und daher würde ich als Newbie Kontakt suchen und öfters in der NL (sofern jemand da ist) vorbeischauen.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hier eine der MBB: Bei uns aktuell zu 100% vom Kunden abhängig.

Alle meine letzten Projekte waren „Remote“, weil auch der Kunde zum Großteil im Home Office ist.

Treffen an einem Bürostandort kamen sehr vereinzelt vor, aber nicht die Regel. Dafür sind die Kosten zu hoch, da die Kunden natürlich aktuell auch nicht bereit sind die hohen Nebenkosten (zur Deckung der Reisekosten) zu zahlen.

Daher leider zum Großteil Home Office. Für mich persönlich tatsächlich ein Grund, die Beratung bald zu verlassen.

Aus meiner Sicht hat sich das Gesamtpaket Beratung durch Corona deutlich verschlechtert. Viele Kollegen haben ebenfalls gekündigt. Aber hängt natürlich, wie immer, von der Firma, dem Team und den Partnern ab.

Wie soll denn bei diesen Bedingungen Nachwuchs rekrutiert werden? Da kann man nur die Profitabilität runterschrauben, d.h. Teams vergrössern. Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Oh je bin ich froh die nächsten 20 Jahre nur noch im Home Office bis zur Rente zu arbeiten und nur bei Lust und Laune ins Büro zu kommen. Da ich schon länger dabei bin kann ich Arbeit nichts mehr abgewinnen und habe dadurch meine netto Arbeitszeit von 8 auf 2 std reduziert. HO kam mir da sehr entgegen. Bin eher nur noch auf Freizeit aus die kommenden hoffentlich 50 Jahre. Für mich eine Art Frührente dieses HO. Gut das unser Unternehmen das ab letztem Jahr in die betriebsvereinbarung mit aufgenommen hat.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hier eine der MBB: Bei uns aktuell zu 100% vom Kunden abhängig.

Alle meine letzten Projekte waren „Remote“, weil auch der Kunde zum Großteil im Home Office ist.

Treffen an einem Bürostandort kamen sehr vereinzelt vor, aber nicht die Regel. Dafür sind die Kosten zu hoch, da die Kunden natürlich aktuell auch nicht bereit sind die hohen Nebenkosten (zur Deckung der Reisekosten) zu zahlen.

Daher leider zum Großteil Home Office. Für mich persönlich tatsächlich ein Grund, die Beratung bald zu verlassen.

Aus meiner Sicht hat sich das Gesamtpaket Beratung durch Corona deutlich verschlechtert. Viele Kollegen haben ebenfalls gekündigt. Aber hängt natürlich, wie immer, von der Firma, dem Team und den Partnern ab.

Wie soll denn bei diesen Bedingungen Nachwuchs rekrutiert werden? Da kann man nur die Profitabilität runterschrauben, d.h. Teams vergrössern. Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Oh je bin ich froh die nächsten 20 Jahre nur noch im Home Office bis zur Rente zu arbeiten und nur bei Lust und Laune ins Büro zu kommen. Da ich schon länger dabei bin kann ich Arbeit nichts mehr abgewinnen und habe dadurch meine netto Arbeitszeit von 8 auf 2 std reduziert. HO kam mir da sehr entgegen. Bin eher nur noch auf Freizeit aus die kommenden hoffentlich 50 Jahre. Für mich eine Art Frührente dieses HO. Gut das unser Unternehmen das ab letztem Jahr in die betriebsvereinbarung mit aufgenommen hat.

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Hier eine der MBB: Bei uns aktuell zu 100% vom Kunden abhängig.

Alle meine letzten Projekte waren „Remote“, weil auch der Kunde zum Großteil im Home Office ist.

Treffen an einem Bürostandort kamen sehr vereinzelt vor, aber nicht die Regel. Dafür sind die Kosten zu hoch, da die Kunden natürlich aktuell auch nicht bereit sind die hohen Nebenkosten (zur Deckung der Reisekosten) zu zahlen.

Daher leider zum Großteil Home Office. Für mich persönlich tatsächlich ein Grund, die Beratung bald zu verlassen.

Aus meiner Sicht hat sich das Gesamtpaket Beratung durch Corona deutlich verschlechtert. Viele Kollegen haben ebenfalls gekündigt. Aber hängt natürlich, wie immer, von der Firma, dem Team und den Partnern ab.

Wie soll denn bei diesen Bedingungen Nachwuchs rekrutiert werden? Da kann man nur die Profitabilität runterschrauben, d.h. Teams vergrössern. Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

9/10

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Restrukturierungsberatung:

Teilweise Teams Mo-Do vor Ort beim Kunden, teilweise Teams Mo-Do vor Ort im Office (das Team zusammengezogen in einem Office), teilweise 100% Home Office (z.B. bei mir).

Ist immer abhängig vom Kunden und dem internen Projektleiter. Mein Kunde ist auch fast komplett im Home Office, von daher besteht für mich kein Grund, zum Kunden zu fahren.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Montags bis Donnerstags im Home Office. Freitags come together im 20 Autominuten entfernten Office.

Ich finde es genial, nicht mehr reisen zu müssen und würde das bei künftigen Jobs auch nicht mehr akzeptieren.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

Als Ex-Berater: ich denke, er meint die Teamdinner im Spesen-Laden für 100+ Euro pro Kopf, das Premium-Sushi bestellen auf Firmenkosten statt Käsebrot schmieren (oder Essen selbst zu bezahlen), das wöchentlich anwachsende Hotel- und Flugguthaben in Form von Meilen und Punkten etc.

Außerdem stimme ich dir bei 10h pro Tag noch zu. Wenn ich um 19 Uhr Feierabend habe, bin ich lieber in meiner Heimatstadt, um am sozialen Leben teilzunehmen, statt im Hotel (auch trotz der Benefits).
Wenn ich aber von 9 Uhr morgens bis nachts um halb 2 arbeite, sitze ich lieber mit den Kollegen als Leidensgenossen irgendwo zusammen und penne im Hotel statt Zuhause zu sehen, wie Freunde Spaß haben, meine Frau eigentlich gerne mit mir Zeit verbringen würde etc.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

Als Ex-Berater: ich denke, er meint die Teamdinner im Spesen-Laden für 100+ Euro pro Kopf, das Premium-Sushi bestellen auf Firmenkosten statt Käsebrot schmieren (oder Essen selbst zu bezahlen), das wöchentlich anwachsende Hotel- und Flugguthaben in Form von Meilen und Punkten etc.

Außerdem stimme ich dir bei 10h pro Tag noch zu. Wenn ich um 19 Uhr Feierabend habe, bin ich lieber in meiner Heimatstadt, um am sozialen Leben teilzunehmen, statt im Hotel (auch trotz der Benefits).
Wenn ich aber von 9 Uhr morgens bis nachts um halb 2 arbeite, sitze ich lieber mit den Kollegen als Leidensgenossen irgendwo zusammen und penne im Hotel statt Zuhause zu sehen, wie Freunde Spaß haben, meine Frau eigentlich gerne mit mir Zeit verbringen würde etc.

Genau das meinte ich damit. Denke, dass an den Stunden heruntergeschraubt werden muss, damit der Job attraktiv bleibt - zumindest für Generation Y.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

100% Zustimmung. Klassische Projekt mit den damit verbundenen Arbeitszeiten (nach 22:00 Uhr) sind im Home Office einfach schrecklich.

Jetzt sitze ich von 8:30 Uhr bis 23:00 Uhr (im Schnitt) in meinem kleinen Arbeitszimmer, während meine Freundin im Wohnzimmer oder Schlafzimmer ist. Obwohl ich "zuhause" bin, habe ich trotzdem keine Zeit. Da war die Trennung früher einfach klarer.

Außerdem vermisse ich die Kollegen und den "Komfort" unterwegs. Im Hotel muss ich mich nicht um das Aufräumen kümmern, das Essen wird abends von der Firma bestellt und ich habe Kollegen für die langen Nächte. Jetzt sitze ich alleine an meinem Schreibtisch.

Das hat für mich in diesem Modell keine Zukunft. Ich befürchte allerdings, dass sich die Workload nicht reduzieren wird, da das immer auf Kosten der Margen gehen würde und da denkt jeder Partner dann doch zunächst an sich bzw. seinen Bonus.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

Als Ex-Berater: ich denke, er meint die Teamdinner im Spesen-Laden für 100+ Euro pro Kopf, das Premium-Sushi bestellen auf Firmenkosten statt Käsebrot schmieren (oder Essen selbst zu bezahlen), das wöchentlich anwachsende Hotel- und Flugguthaben in Form von Meilen und Punkten etc.

Außerdem stimme ich dir bei 10h pro Tag noch zu. Wenn ich um 19 Uhr Feierabend habe, bin ich lieber in meiner Heimatstadt, um am sozialen Leben teilzunehmen, statt im Hotel (auch trotz der Benefits).
Wenn ich aber von 9 Uhr morgens bis nachts um halb 2 arbeite, sitze ich lieber mit den Kollegen als Leidensgenossen irgendwo zusammen und penne im Hotel statt Zuhause zu sehen, wie Freunde Spaß haben, meine Frau eigentlich gerne mit mir Zeit verbringen würde etc.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Soeben gelesen, dass bei Apple das Personal Sturm gegen die Minimum 60% Office-Regelung läuft. Der Markt wird es richten, sage ich dazu.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

Als Ex-Berater: ich denke, er meint die Teamdinner im Spesen-Laden für 100+ Euro pro Kopf, das Premium-Sushi bestellen auf Firmenkosten statt Käsebrot schmieren

Und das gibt es bei den Beratungen jeden Abend?

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Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

Als Ex-Berater: ich denke, er meint die Teamdinner im Spesen-Laden für 100+ Euro pro Kopf, das Premium-Sushi bestellen auf Firmenkosten statt Käsebrot schmieren (oder Essen selbst zu bezahlen), das wöchentlich anwachsende Hotel- und Flugguthaben in Form von Meilen und Punkten etc.

Außerdem stimme ich dir bei 10h pro Tag noch zu. Wenn ich um 19 Uhr Feierabend habe, bin ich lieber in meiner Heimatstadt, um am sozialen Leben teilzunehmen, statt im Hotel (auch trotz der Benefits).
Wenn ich aber von 9 Uhr morgens bis nachts um halb 2 arbeite, sitze ich lieber mit den Kollegen als Leidensgenossen irgendwo zusammen und penne im Hotel statt Zuhause zu sehen, wie Freunde Spaß haben, meine Frau eigentlich gerne mit mir Zeit verbringen würde etc.

Ich frage mich immer noch, wie man sich so etwas freiwillig antun kann. Spätestens wenn man das UN verlässt, sind auch die Leidensgenossen meistens weg.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Mehr als 10h intensive Arbeit pro Tag im HO hält niemand lange aus und die ganzen Benefits/Work Lifestyle sind bei diesen High Performer Jobs ja auch total verloren gegangen. Am Schluss zählt ja nur noch der Stundenlohn.

Was für "Benefits/Work Lifestyle" meinst du?

10h arbeite ich lieber in meinem Home office als in einem muffigen Projektraum in einem Nebengebäude beim Kunden.

Als Ex-Berater: ich denke, er meint die Teamdinner im Spesen-Laden für 100+ Euro pro Kopf, das Premium-Sushi bestellen auf Firmenkosten statt Käsebrot schmieren

Und das gibt es bei den Beratungen jeden Abend?

Aus eigener Erfahrung: Hängt sehr stark vom Projekt ab. Auf ruhigeren Projekten und/ oder wenn das Team wert drauf legt, geht man jede Woche 2x richtig Essen (das kann dann normal bis gehoben für 30-60 Euro pro Person sein oder auch luxuriös mit z.T. deutlich höheren Preisen, gerade bei mehreren Gängen und guten Weinen; ich war im Schnitt auch ca. 2x pro Jahr im Sternerestaurant). Auf stressigen Projekten kommt das teilweise auch nur 1x alle 2-3 Wochen vor. An den Tagen, an denen man nicht essen geht, bestellt man in der Regel essen (Sushi, Bowls, Salat, Pasta, Pizza, Burger etc. - gerne bei richtigen Restaurants statt Imbissbuden) ins Büro zum Kunden bzw. die eigene Niederlassung.
Das alles bei einer "klassischen" Strategieberatung.

War davor auch bei einer "T3" Beratung laut Forum. Da hatte ich deutlich häufiger gegen 20 Uhr Feierabend (statt erst um 22-2 Uhr), daher gab es kaum Essen bestellen. Essen gehen gab es je nach Projekt z.T. auf Firmenkosten und z.T. auf eigene Kosten (teils gedeckt durch die Spesen), in einigen Projekten fast jeden Abend, in anderen vielleicht einmal pro Monat - da hat sich dann eher jeder selbst versorgt bzw. man hat sich z.B. mit einem Teil der Kollegen statt dem ganzen Team irgendwo was zu essen besorgt.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Wie ist der aktuelle Stand? Gibt es bei MBB noch Homr Office Pflicht? Oder wie wird das aktuell gemacht?

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Push würde mich auch interessieren.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Offtopic und no offense aber bitte erklärt mir, warum ihr bis nach 20 Uhr arbeitet. Ich verstehe es nicht.. was habt ihr denn dann vom Geld? Dass ihr früher in Rente könnt? Dann ist man aber halt 50 und hatte vielleicht den ein oder anderen Burnout hinter sich.. bin in ner Beratung mit 40 Stunden und auch da verdient man genug um gut zu leben..

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Zu den konkreten Regelungen kann ich nichts sagen, aber bei uns im Konzern ist auffällig, dass das 100% HO Modell gerade bei Führungskräften und anderen Schlüsselfiguren nicht gerne gesehen ist. Kommt man ins Büro, findet man dort quasi keinen einzigen regulären Sachbearbeiter, aber reihenweise der Teamleiter, Projektmanager usw. Also die Leute, die den ganzen Tag im Call hängen und auch lange Arbeiten.

Ich tippe darauf, dass solche Jobprofile im Büro in der Tat besser aufgehoben sind. Mehr Ruhe und bessere Trennung von Beruf und Privat.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Offtopic und no offense aber bitte erklärt mir, warum ihr bis nach 20 Uhr arbeitet. Ich verstehe es nicht.. was habt ihr denn dann vom Geld? Dass ihr früher in Rente könnt? Dann ist man aber halt 50 und hatte vielleicht den ein oder anderen Burnout hinter sich.. bin in ner Beratung mit 40 Stunden und auch da verdient man genug um gut zu leben..

Aus meiner Sicht drei Gründe:

  1. Es ist zeitlich begrenzt: Die meisten arbeiten nur ein paar Jahre in der Beratung mit solchen Arbeitszeiten und wechseln dann in ruhigere Gewässer
  2. Die Tätigkeit ist ein gutes Sprungbrett für eine gute Karriere und öffnet viele Türen, da werden die Arbeitszeiten in Kauf genommen
  3. Das Gehalt ist natürlich auch weit überdurchschnittlich
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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

Das Thema Beratung wird sich schnell erledigen, da die Gehälter im Schnitt sinken und der Stress mehr wird.

Aktuell seit 4 Monaten wieder in der Beratung im Home Office.

Never More: die Angebote werden immer schlechter. Teils 45k ohne irgendwelche Benefits.

Das Problem ist für interessante und nachhaltigere Jobs gibts mittlerweile 60k bei 5 Tage und 9-5.

Zudem wo willste noch einen Exit hinlegen, wenn es immer mehr Bwler gibt.

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WiWi Gast

Home-Office Regelungen

WiWi Gast schrieb am 22.01.2022:

Offtopic und no offense aber bitte erklärt mir, warum ihr bis nach 20 Uhr arbeitet. Ich verstehe es nicht.. was habt ihr denn dann vom Geld? Dass ihr früher in Rente könnt? Dann ist man aber halt 50 und hatte vielleicht den ein oder anderen Burnout hinter sich.. bin in ner Beratung mit 40 Stunden und auch da verdient man genug um gut zu leben..

Ich arbeite auch öfters bis nach 20 Uhr. Home Office macht das Leben halt super flexibel und ermöglicht sowas problemlos.

Mache oft regulär um 16 Uhr Feierabend. Wenn man dann beim Sport war, eingekauft und sich um den Haushalt gekümmert hat, kommt um 20 Uhr oft noch einmal Langeweile auf und man fährt den Laptop halt noch einmal hoch. Warum auch nicht? Meine Arbeit macht mir Spaß und dank der Überstunden starte ich Freitags vor Mittag häufig schon ins Wochenende oder fange am Montag erst Mittags an zu arbeiten.

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