DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Consulting & AdvisoryMBB

Personalsituation bei MBB

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Hallo in die Runde,

hat jemand Infos (gerne von aktuellen Mitarbeitern), wie momentan die Personallage bei MBB in D/CH aussieht? Mich würde vor allem die Lage auf der ersten und zweiten Beförderungsstufe interessieren (also quasi 2-3 Jahre nach Einstieg als Absolvent).

Man hört ja immer wieder, dass extremer Bedarf besteht, der nur schwierig bis gar nicht gedeckt werden kann. Hat sich die Situation durch den erwartbaren wirtschaftlichen Abschwung in D etwas entspannt oder wird nach wie vor händeringend gesucht?

Welche Practices wachsen aktuell am stärksten?

Danke vorab!

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 22.09.2022:

Hallo in die Runde,

hat jemand Infos (gerne von aktuellen Mitarbeitern), wie momentan die Personallage bei MBB in D/CH aussieht? Mich würde vor allem die Lage auf der ersten und zweiten Beförderungsstufe interessieren (also quasi 2-3 Jahre nach Einstieg als Absolvent).

Man hört ja immer wieder, dass extremer Bedarf besteht, der nur schwierig bis gar nicht gedeckt werden kann. Hat sich die Situation durch den erwartbaren wirtschaftlichen Abschwung in D etwas entspannt oder wird nach wie vor händeringend gesucht?

Welche Practices wachsen aktuell am stärksten?

Danke vorab!

Bainie hier -

Im PEG merkt man etwas Flaute, aber die General Practice ist nach wie vor voll ausgelastet und wird sich so schnell wohl nicht abkühlen. Gerade auf dem von dir angesprochenen Level (bei uns "Consultant") haben wir grade viel zu wenig Leute. Es dürfen jetzt auf vielen Cases teils noch frische ACs die Arbeit von Consultants machen, mit entsprechendem Stress-Level (sorry, ich meinte natürlich "step-up opportunity" -.-).

On the plus side (für dich): Sicher nach wie vor ein guter Zeitpunkt, in die Beratung einzusteigen. Wir suchen gerade derart händeringend, dass Leute von einer T2 meist nicht mal runtergestuft werden (was normalerweise die Regel ist). Viel Glück!

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Hallo in die Runde,

hat jemand Infos (gerne von aktuellen Mitarbeitern), wie momentan die Personallage bei MBB in D/CH aussieht? Mich würde vor allem die Lage auf der ersten und zweiten Beförderungsstufe interessieren (also quasi 2-3 Jahre nach Einstieg als Absolvent).

Man hört ja immer wieder, dass extremer Bedarf besteht, der nur schwierig bis gar nicht gedeckt werden kann. Hat sich die Situation durch den erwartbaren wirtschaftlichen Abschwung in D etwas entspannt oder wird nach wie vor händeringend gesucht?

Welche Practices wachsen aktuell am stärksten?

Danke vorab!

Bainie hier -

Im PEG merkt man etwas Flaute, aber die General Practice ist nach wie vor voll ausgelastet und wird sich so schnell wohl nicht abkühlen. Gerade auf dem von dir angesprochenen Level (bei uns "Consultant") haben wir grade viel zu wenig Leute. Es dürfen jetzt auf vielen Cases teils noch frische ACs die Arbeit von Consultants machen, mit entsprechendem Stress-Level (sorry, ich meinte natürlich "step-up opportunity" -.-).

On the plus side (für dich): Sicher nach wie vor ein guter Zeitpunkt, in die Beratung einzusteigen. Wir suchen gerade derart händeringend, dass Leute von einer T2 meist nicht mal runtergestuft werden (was normalerweise die Regel ist). Viel Glück!

Dass ausgerechnet Bain Leute von einer T2 herunterstuft ist allerdings bodenlos arrogant.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Werden deiner Erfahrung nach derzeit eher leute eingestellt die es zuvor nicht gepackt hätten? Wäre ja die logische Konsequenz

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Ja, es wird schwieriger. Aber das liegt vll auch daran, dass MBB bei Punkten wie WLB oder mobiles Arbeiten nicht mehr so in die Zeit passt. Wir müssten uns mal selber beraten...;)

Quatsch beiseite. Ich denke, dass ein bisschen ein Zeitwechsel eingesetzt hatbwas den Beratungsfirmen ein bisschen schadet und viele entscheiden sich doch dann eher für Dax oder Startup. (Was komisch ist, denn von den Themen her und auch der Auftragslage gibt es echt viel spannendes zu tun)

Auch gehaltstechnisch ist die Lücke vll nicht groß genug. Und mehr und mehr sagen sich vll "Scheisa drauf wenn ich eh nach 2-3 Jahren den Exit machen will, dann tu ich es mir gar nich erst an".

Ich habe viele Leute die zu MBB wollten nachdem MBB und jetzt 3-4 Jahre später hassen es 70-80%. Aber ja es werden sich immer Leute finden die vom Geld, Prestige und der Vielfalt angezogen sind. Auch gut für viele Leute die Execution nicht so mögen!

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 23.09.2022:

Dass ausgerechnet Bain Leute von einer T2 herunterstuft ist allerdings bodenlos arrogant.

Nochmal der Bainie -

Das "ausgerechnet" verstehe ich zwar nicht, aber grundsätzlich bin ich bei dir. Jeder, der sowohl bei T1 als auch bei T2 gearbeitet hat (habe selber beides gesehen), weiß, dass die Ansprüche an die Leute dort dieselben sind - und die guten Leute bei den T3 sind da auch nicht hintenan.

Aber in der Realität hat das natürlich nichts mit der Qualität der Leute zu tun, sondern mit Verhandlungsmacht: Bisher konnten die MBB so was tun, weil es immer genug hoffnungsvolle Bewerber von T2/T3 gab, die gewillt waren, für einen Wechsel zu MBB (ja, auch zu Bain) ein Downgrade im Level in Kauf zu nehmen. Jetzt, wo die Beratungen ihre Projekte kaum gestaffed bekommen, verlagert sich die Verhandlungsmacht halt zu den Bewerbern - denn die Sache mit den Downgrades ist natürlich immer "Verhandlungsbasis", nicht in Stein gemeißelt.

Deshalb nochmal mein Rat an den TE: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, dich zu bewerben - egal, ob als Überläufer von einer anderen Beratung, Quereinsteiger aus der Industrie, oder frisch von der Uni.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Dass ausgerechnet Bain Leute von einer T2 herunterstuft ist allerdings bodenlos arrogant.

Nochmal der Bainie -

Das "ausgerechnet" verstehe ich zwar nicht, aber grundsätzlich bin ich bei dir. Jeder, der sowohl bei T1 als auch bei T2 gearbeitet hat (habe selber beides gesehen), weiß, dass die Ansprüche an die Leute dort dieselben sind - und die guten Leute bei den T3 sind da auch nicht hintenan.

Aber in der Realität hat das natürlich nichts mit der Qualität der Leute zu tun, sondern mit Verhandlungsmacht: Bisher konnten die MBB so was tun, weil es immer genug hoffnungsvolle Bewerber von T2/T3 gab, die gewillt waren, für einen Wechsel zu MBB (ja, auch zu Bain) ein Downgrade im Level in Kauf zu nehmen. Jetzt, wo die Beratungen ihre Projekte kaum gestaffed bekommen, verlagert sich die Verhandlungsmacht halt zu den Bewerbern - denn die Sache mit den Downgrades ist natürlich immer "Verhandlungsbasis", nicht in Stein gemeißelt.

Deshalb nochmal mein Rat an den TE: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, dich zu bewerben - egal, ob als Überläufer von einer anderen Beratung, Quereinsteiger aus der Industrie, oder frisch von der Uni.

Wer um zu einer MBB gehen zu dürfen sich freiwillig runterstufen lässt, wenn er von einer T2 kommt, dem ist nicht mehr zu helfen :D Das wäre dann wohl mit die schlechteste Karriereentscheidung die man treffen kann…

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Ich habe eher das Gefühl, dass BCG und Bain gerade das Gegenteil machen (also kaum mehr Selektion bei externen Einstellungen), da der Druck so hoch ist und Personal fehlt.

Ich war 3 Jahre + Leave bei MCK und bin jetzt seit 2 Jahren im Konzern. Ich bekomme laufend Anfragen direkt von HR der jeweiligen Beratungen und von Headhuntern zu Stellen als Principal und Associate Partner.

Bitte nicht falsch verstehen, ich sehe mich hinsichtlich Seniorität nicht auf diesen Rollen. Aber der Druck scheint wohl so riesig, dass man da viele Kompromisse eingeht um Leute zu finden und eben damalige Standards hinter sich lässt.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Ich habe eher das Gefühl, dass BCG und Bain gerade das Gegenteil machen (also kaum mehr Selektion bei externen Einstellungen), da der Druck so hoch ist und Personal fehlt.

Ich war 3 Jahre + Leave bei MCK und bin jetzt seit 2 Jahren im Konzern. Ich bekomme laufend Anfragen direkt von HR der jeweiligen Beratungen und von Headhuntern zu Stellen als Principal und Associate Partner.

Bitte nicht falsch verstehen, ich sehe mich hinsichtlich Seniorität nicht auf diesen Rollen. Aber der Druck scheint wohl so riesig, dass man da viele Kompromisse eingeht um Leute zu finden und eben damalige Standards hinter sich lässt.

Also warst du ein Jahr EM? Oder wirst du komplett ohne Führungserfahrung für Principal angeschrieben?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Das BCG die Standards deutlich abgesenkt hat ist ja bekannt. Das was BCG heute an Geschäft macht und an Profilen hat, ist ja auch kein Vergleich zu vor 5/10/15 Jahren… Der Trend geht bei BCG immer mehr zur Beratungsfabrik. Wer irgendwelche Fachkonzepte in langjährigen Implementierungsprojekten schreibt, SAP Implementierungsprojekte begleitet oder irgendwelche PMO Rollen besetzt, der braucht jetzt auch nicht mehr die Top of the notch Kandidaten…

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Ich habe eher das Gefühl, dass BCG und Bain gerade das Gegenteil machen (also kaum mehr Selektion bei externen Einstellungen), da der Druck so hoch ist und Personal fehlt.

Ich war 3 Jahre + Leave bei MCK und bin jetzt seit 2 Jahren im Konzern. Ich bekomme laufend Anfragen direkt von HR der jeweiligen Beratungen und von Headhuntern zu Stellen als Principal und Associate Partner.

Bitte nicht falsch verstehen, ich sehe mich hinsichtlich Seniorität nicht auf diesen Rollen. Aber der Druck scheint wohl so riesig, dass man da viele Kompromisse eingeht um Leute zu finden und eben damalige Standards hinter sich lässt.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Da er/sie wohl im Leave war muss er/sie als Fellow eingestiegen sein => nach drei Jahren war er 2 Jahre Fellow, Leave, und dann 1 Jahr Senior Associate - mehr als ein wenig JEMen (insbesondere wenn das 2 Jahre her ist) sollte er/sie deswegen nicht gewesen sein.

Heutzutage habe ich sogar schon ASEs gesehen, die vor dem Leave JEMen. Einfach, weil EMs massiv fehlen.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Ich habe eher das Gefühl, dass BCG und Bain gerade das Gegenteil machen (also kaum mehr Selektion bei externen Einstellungen), da der Druck so hoch ist und Personal fehlt.

Ich war 3 Jahre + Leave bei MCK und bin jetzt seit 2 Jahren im Konzern. Ich bekomme laufend Anfragen direkt von HR der jeweiligen Beratungen und von Headhuntern zu Stellen als Principal und Associate Partner.

Bitte nicht falsch verstehen, ich sehe mich hinsichtlich Seniorität nicht auf diesen Rollen. Aber der Druck scheint wohl so riesig, dass man da viele Kompromisse eingeht um Leute zu finden und eben damalige Standards hinter sich lässt.

Also warst du ein Jahr EM? Oder wirst du komplett ohne Führungserfahrung für Principal angeschrieben?

antworten
ExBerater

Personalsituation bei MBB

Also, wenn es um Abstufung geht müsste man ja erstmal klären, was denn der vergleichbare Rank wäre.

Sind denn die Titel zu 100% vergleichbar? Ne.
Also, wenn ich damals als Senior Consulting 2 zu Bain gegangen wäre, was wäre ich denn dort geworden? Case Team Leader? Consultant? Oder etwa Senior AC???

Als ich von T2 zu T2 gewechselt bin, wurde ich dadurch hochgestuft.
So machen es auch alle die, die munter quer durch die Beratungen wechseln und es dadurch teilweise sogar zum Partner geschafft haben.

Von einer Top Adresse wie Berger oder S& zu einer T1 zu wechseln, die zumal in DACH keinen besseren Ruf hat, und sich dann herabstufenzulassen, das würde ich auch für ziemlich dämlich halten.

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Wer um zu einer MBB gehen zu dürfen sich freiwillig runterstufen lässt, wenn er von einer T2 kommt, dem ist nicht mehr zu helfen :D Das wäre dann wohl mit die schlechteste Karriereentscheidung die man treffen kann…

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Nein, ich bin als Senior Associate gegangen. Ich musste zwar einen Case als „Acting EM“ machen, aber ich bin nie offiziell zum EM befördert worden

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Ich habe eher das Gefühl, dass BCG und Bain gerade das Gegenteil machen (also kaum mehr Selektion bei externen Einstellungen), da der Druck so hoch ist und Personal fehlt.

Ich war 3 Jahre + Leave bei MCK und bin jetzt seit 2 Jahren im Konzern. Ich bekomme laufend Anfragen direkt von HR der jeweiligen Beratungen und von Headhuntern zu Stellen als Principal und Associate Partner.

Bitte nicht falsch verstehen, ich sehe mich hinsichtlich Seniorität nicht auf diesen Rollen. Aber der Druck scheint wohl so riesig, dass man da viele Kompromisse eingeht um Leute zu finden und eben damalige Standards hinter sich lässt.

Also warst du ein Jahr EM? Oder wirst du komplett ohne Führungserfahrung für Principal angeschrieben?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Die Standards hinsichtlich der Bewerber bei MCK und BCG sind auf alle Fälle deutlich gesunken. Das ist am Ende aber auch nur die logische Konsequenz aus mehr Bedarf (weil viele "nicht-Strategie" Themen mit vielen Leuten gemacht werden) und weniger Angebot (weil mehr Studenten auch andere Jobs attraktiv finden).

Zum Thema Gehalt: Ich bin damals zu MBB, aber viele Freunde sind ins Banking. Und fairerweise wird doch wirklich das "große Geld" verdient. MBB zahlt definitiv gut, aber nur für das Geld muss man sich den Stress nicht antun. Dazu ist der Unterschied nach unten im Vergleich zu Dax40 nicht groß genug und nach oben hin ist man weit weg von IB und PE Gehältern

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Ja, es wird schwieriger. Aber das liegt vll auch daran, dass MBB bei Punkten wie WLB oder mobiles Arbeiten nicht mehr so in die Zeit passt. Wir müssten uns mal selber beraten...;)

Quatsch beiseite. Ich denke, dass ein bisschen ein Zeitwechsel eingesetzt hatbwas den Beratungsfirmen ein bisschen schadet und viele entscheiden sich doch dann eher für Dax oder Startup. (Was komisch ist, denn von den Themen her und auch der Auftragslage gibt es echt viel spannendes zu tun)

Auch gehaltstechnisch ist die Lücke vll nicht groß genug. Und mehr und mehr sagen sich vll "Scheisa drauf wenn ich eh nach 2-3 Jahren den Exit machen will, dann tu ich es mir gar nich erst an".

Ich habe viele Leute die zu MBB wollten nachdem MBB und jetzt 3-4 Jahre später hassen es 70-80%. Aber ja es werden sich immer Leute finden die vom Geld, Prestige und der Vielfalt angezogen sind. Auch gut für viele Leute die Execution nicht so mögen!

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 25.09.2022:

Dass ausgerechnet Bain Leute von einer T2 herunterstuft ist allerdings bodenlos arrogant.

Nochmal der Bainie -

Das "ausgerechnet" verstehe ich zwar nicht, aber grundsätzlich bin ich bei dir. Jeder, der sowohl bei T1 als auch bei T2 gearbeitet hat (habe selber beides gesehen), weiß, dass die Ansprüche an die Leute dort dieselben sind - und die guten Leute bei den T3 sind da auch nicht hintenan.

Andere haben es für mich ja eigentlich schon geschrieben, aber:

Weil Bain in Deutschland näher an den T2 ist als an den richtigen T1 McK und BCG.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 26.09.2022:

Dass ausgerechnet Bain Leute von einer T2 herunterstuft ist allerdings bodenlos arrogant.

Nochmal der Bainie -

Das "ausgerechnet" verstehe ich zwar nicht, aber grundsätzlich bin ich bei dir. Jeder, der sowohl bei T1 als auch bei T2 gearbeitet hat (habe selber beides gesehen), weiß, dass die Ansprüche an die Leute dort dieselben sind - und die guten Leute bei den T3 sind da auch nicht hintenan.

Andere haben es für mich ja eigentlich schon geschrieben, aber:

Weil Bain in Deutschland näher an den T2 ist als an den richtigen T1 McK und BCG.

So eine genralisierte Aussage zu treffen, zeigt von Unwissenheit. Man muss klar zwischen den Bereichen differenzieren, weil bei PE, Insurance oder Consumer Practice steht Bain ganz sicher mindestens auf einem Level mit McK und BCG.
In Bereichen wie Public Sector, oder automotive im Vergleich zu RB sieht das ganze vermutlich anders aus.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Back to topic!

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

TE hier: erstmal vielen Dank für die Antworten.

Gibt es weitere Insights?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Push - habe gehört, dass die Grünen jetzt ihre Bewertungszyklen von 12 auf 6 Wochen verkürzen, um noch engmaschiger auszusieben (zu stark gehired in den letzten 2 Jahren?). Hat dazu jemand insights?

Wie ist aktuell die Lage in den Deal Teams (CDD etc.) bei McK, BCG, RB, OW, S&?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 02.11.2022:

Push - habe gehört, dass die Grünen jetzt ihre Bewertungszyklen von 12 auf 6 Wochen verkürzen, um noch engmaschiger auszusieben (zu stark gehired in den letzten 2 Jahren?). Hat dazu jemand insights?

Wie ist aktuell die Lage in den Deal Teams (CDD etc.) bei McK, BCG, RB, OW, S&?

Alle großen (ich habe insights zu McK und BCG) haben massiv eingestellt, vor allem dieses Jahr. Das war zum Teil einer sehr guten Auftragslage geschuldet, zum teil aber auch eine "Trotzreaktion" ("wir wollen die Fehler von 2008 nicht wiederholen und stelle auch in der Kriese voll ein"). Im Oktober hat z.B. McK München allein(!) 50 Neueinsteiger gehabt. Das sind zahlen die sonst in einem sehr guten Quartal erreicht wurden. Das dabei die Standards nicht immer eingehalten werden können ist ja klar.

Inzwischen sitzen beunruhigend viele Berater sehr lange "on the beach" und viele Neueinsteiger werden gestafft nur um gestafft zu sein. Wir hatten einen Neueinsteiger der für die letzten 2 Wochen auf ein quasi abgeschlossenes +6 Monate Transformationsprojekt gestafft wurde (vom PL nicht angefordert). Der durfte dann das abschließende Team Dinner organisieren und die verschiedenen PPTs die so angefallen sind zusammenfügen. Das wäre sonst an die graphics Abteilung in Indien gegangen. Aber so kostete es nun mal kein Geld...

Die Lage in den Deal Teams ist absolut tot was man so hört. Der PE / CDD Market ist komplett auf 0 runter gefahren. Nur kann die frei gewordene Manpower leider auch nirgendwo anders gebraucht werden.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Die Lage in den Deal Teams ist absolut tot was man so hört. Der PE / CDD Market ist komplett auf 0 runter gefahren. Nur kann die frei gewordene Manpower leider auch nirgendwo anders gebraucht werden.

Bei Bain ist die Lage in den Deal-Teams deutlich abgekühlt. Sehr viele on the beach. Aber auch längst nicht auf 0.

Gab eine Zeit lang etwas böses Blut, weil die PE-Partner nicht in den noch immer ausgebuchten General Pool abgeben wollten. Viele Projekte konnten gar nicht besetzt werden. Mittlerweile kühlt der Bereich aber auch etwas ab.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Aktuell sieht man im Markt einen ziemlich starken Rückgang an Beratungsprojekten. Daher bin ich mal gespannt, wann es bei McKinsey oder BCG die ersten Hiring Freezes in Deutschland gibt und wieder angefangen wird auszusieben. Teilweise geht man bei McKinsey oder BCG mit absoluten Dumpingpreisen ins Rennen, um Projekte verkauft und die Leute ausgelastet zu bekommen.

Die Anzahl an Deals im Large Cap Bereich ist komplett zum Erliegen gekommen. Aktuell bewegt sich da nur noch etwas im Small bis Mid Cap Bereich.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Bin bei einem globalen Player beschäftigt und haben ein neues Programm zur Kosteneffizienz gestartet. McK sollte mal drüber sehen ob alles passt.

Ein paar Anmerkungen, Ausrichtungen etc. Alles klar und gab es umsonst. Klassischer Sales Ansatz.

Für das Programm planen wir sie nicht ein. Aber es wurde klar kommuniziert, dass derzeit sehr viele Kapazitäten frei sind. Auch Partner wollen mithelfen/ steuern.
Sehe sonst immer nur Principals als PL und keine Partner immer operativen Geschäft.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Gibt keine 12 oder 6 Wochen Zyklen :)

WiWi Gast schrieb am 02.11.2022:

Push - habe gehört, dass die Grünen jetzt ihre Bewertungszyklen von 12 auf 6 Wochen verkürzen, um noch engmaschiger auszusieben (zu stark gehired in den letzten 2 Jahren?). Hat dazu jemand insights?

Wie ist aktuell die Lage in den Deal Teams (CDD etc.) bei McK, BCG, RB, OW, S&?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Ohje, das sind ja keine guten Aussichten... scheint nicht die beste Zeit zu sein, sich als Experienced Hire zu bewerben (oder wurde nur auf Absolventen-Level so stark eingestellt?).

Hat jemand Insights zu den Einstellungsplanungen für 2023? Würde es gerne versuchen, aber wohl auf einen besseren Zeitpunkt warten...

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Ich (Mann) bin in der Final Round bei M rausgeflogen, offizieller Grund war dass ich im Leadership-PEI Teil eine Story aus dem Berateralltag hätte wählen sollen da ich schon 2 Jahre Berater bin (je 1 Jahr bei 2 verschiedenen Firmen, ihr könnt euch vorstellen wie viele Leadership-Situationen als 1st-year Junior man da haben kann). Ich hatte stattdessen eine Situation aus einem Verein, den ich mitbegründet habe und dessen Vorsitzender ich gewesen bin, genannt.

Eine Freundin hat bei schlechterer Performance (Rechenfehler, in der First sowie in der Final Round wichtigen Teil der Struktur nur auf Nachfrage und nach extra Zeit zum Nachdenken genannt, etc.) trotz relativ einfacher Cases das Offer bekommen.

Meritocracy at its finest...

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Als Frau würde ich sagen jetzt seht ihr Mal wie’s für. Frauen bis dato war … was ist euer Vorschlag für diversere Teams?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Ohje, das hört sich ja nicht gut an.... ist dann als Bewerber mit Vorerfahrung (2-3 Jahre) wohl nicht die beste Zeit sich zu bewerben, oder wurde nur viel auf Einsteigerlevel gehired?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Die Beobachtung teile ich von außen: aus unserem Jahrgang sind zwei Damen zu McKinsey gegangen, die sowohl Notentechnisch als auch von der Einschätzung (Gruppenarbeiten & Co.) maximal im Mittelfeld lagen. Bessere Kandidaten haben sich für andere Beratungen entschieden - hat mich stark gewundert

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Bin auch bei einer der B, kann das aber nicht unterschreiben. Die externen Hirings von Frauen bei uns auf den Ebenen Principal und PL die ich sehe, sind jetzt nicht besser/schlechter als die Männer.

Am Ende spielt es aber auch keine große Rolle, da die Kriterien für Projekte bzw. Aufträge aus der Industrie beim Thema „Gender Diversität“ immer härter werden. Hatte letztens nen Beispiel da wurde uns (Dax 40 Schwergewicht) sehr klar gesagt, dass wir den Auftrag in Zukunft nicht mehr bekommen, wenn wir die Kriterien nicht erfüllen. Das Thema lässt sich nicht mehr zurückdrehen, dafür ist es einfach schon zu weit fortgeschritten und hat mit den ganzen großen Investoren wie BlackRock und Co. eine viel zu starke Lobby. Was sich da manche CEOs in den Gesprächen anhören müssen, zwingt das Top Management bei dem Punkt einfach zum Handeln. Also gehts darum wie man das Thema Gleichstellung gut lösen kann. Die Beiträge in diesem Forum zu diesem Thema finde ich oft einfach zu denkfaul. Jammern löst die Situation ja nicht :D.

Ich denke es gibt auch mehr als genug gute weibliche Top Kandidaten. Wenn man die falschen einstellt, dann macht man es sich im Recruiting zu einfach. Wir jedenfalls haben bereits vor 3-4 Jahren begonnen neue Wege im Recruiting zu gehen und ich kann aus der Erfahrung berichten, dass es einfach schwerer ist gute Frauen für MBB zu begeistern als Männer. Da Bedarf es teilweise einfach neuer Stories, Erzählungen als bisher. Denn eine Karriereabkürzung ist MBB für Frauen definitiv nicht, dafür sind die Chancen in der Industrie für Frauen einfach viel zu gut. Aber MBB bietet auch für Frauen eine herausragende und bessere Ausbildung als die Industrie und das Niveau auf dem gearbeitet wird, ist im Durchschnitt hier einfach ein anderes. Wenn man das nach vorne stellt, dann gewinnt man auch genug gute weibliche Kandidaten (wenn es jetzt nicht um ein extrem krasses Spezialthema geht, wo es eh bei Männern schon einfach keinen richtigen Markt gibt).

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Ich bin so gespannt, wie das alles in 5-10 Jahren sein wird, wenn die ersten dann doch lieber eine Familie gründen wollen anstatt für MBB zu grinden

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Als Frau, nach wie vor, super Chancen.

Als Mann hängt es von einer Vorerfahrung ab. Wenn du Pech hast, wirst du massiv zurückgestuft (Also von "Senior im jetzigen Jon" jetzt auf Einsteigerlevel bei MBB). War zur Boomzeit in den letzten zwei Jahren nicht mehr der Fall, da man 1:1 auf gleichen Level wechseln konnte. Jetzt dreht es sich gerade wieder etwas.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Ohje, das hört sich ja nicht gut an.... ist dann als Bewerber mit Vorerfahrung (2-3 Jahre) wohl nicht die beste Zeit sich zu bewerben, oder wurde nur viel auf Einsteigerlevel gehired?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Ich liebe dieses viel zu kurz gedachtet Argument.

Die vergangenen Generationen von Männern haben Frauen massiv benachteiligt und jetzt lasst uns deshalb die aktuelle männliche Generation benachteiligen und dann ist das ein fairer Ausgleich. Wow, einfach nur Wow..

Was man machen kann? Die Jobs attraktiver gestalten, sodass sich sowohl Männer, wie auch Frauen dafür gleichermaßen interessieren und nach Leistung und Performance einstellen.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Als Frau würde ich sagen jetzt seht ihr Mal wie’s für. Frauen bis dato war … was ist euer Vorschlag für diversere Teams?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Niemand stellt in Frage, dass man gute Frauen in der Beratungen haben will und diese Diversität positiv ist.

Nichtsdestotrotz wird es sich rächen, wenn man Frauen mit schlechterer Qualifikation und Performance im Interview einstellt, um eine Quote zu erfüllen. Und genau das passiert leider mMn. im Moment bei vielen großen Beratungen.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Die Qualität nimmt leider seit Jahren deutlich ab.

Zu meinem Einstieg bei MBB in 2015 waren die Anforderungen um einiges höher. Aber bei den Zielen zu Neueinstellungen und dem kleiner werdenden Pool an Leuten, die Interesse an der Beratung haben, ist das einfach die logische Konsequenz.

Was ich allerdings mittlerweile fast schockierend finde, sind die unterschiedlichen Maßstäbe bei Geschlechtern. Da wir unsere internen Ziele zur Quote von Frauen bei Neueinstellungen fast immer verfehlen würden, nehmen wir mittlerweile Bewerberinnen, die früher nicht mal eine Einladung bekommen hätten.

Das fällt bislang kaum auf, da viele Langläufer Projekte nicht das „Profil“ erfordern wie früher, aber die Verwässerung ist leider echt ernüchternd. Aber nur so, kann man sich wohl eine „gute Quote“ und noch Umsatzwachstum ins Boot holen.

Bin ebenfalls bei MBB. Dasselbe Problem. Mittlerweile haben wir einen Frauenanteil von 55% als Recruiting-Ziel (kein Typo - 55%, nicht 50%). Auch bei den Beförderungen gelten strenge Quoten. In Konsequenz werden regelmäßig Männer gebeten, die Firma zu verlassen, die eigentlich einen soliden Job gemacht hätten, und stattdessen unentwegt Frauen von extern eingestellt, auch von kleineren Beratungen - die ja im Allgemeinen schon niedrigere Anforderungen haben.

Bin auch bei einer der B, kann das aber nicht unterschreiben. Die externen Hirings von Frauen bei uns auf den Ebenen Principal und PL die ich sehe, sind jetzt nicht besser/schlechter als die Männer.

Am Ende spielt es aber auch keine große Rolle, da die Kriterien für Projekte bzw. Aufträge aus der Industrie beim Thema „Gender Diversität“ immer härter werden. Hatte letztens nen Beispiel da wurde uns (Dax 40 Schwergewicht) sehr klar gesagt, dass wir den Auftrag in Zukunft nicht mehr bekommen, wenn wir die Kriterien nicht erfüllen. Das Thema lässt sich nicht mehr zurückdrehen, dafür ist es einfach schon zu weit fortgeschritten und hat mit den ganzen großen Investoren wie BlackRock und Co. eine viel zu starke Lobby. Was sich da manche CEOs in den Gesprächen anhören müssen, zwingt das Top Management bei dem Punkt einfach zum Handeln. Also gehts darum wie man das Thema Gleichstellung gut lösen kann. Die Beiträge in diesem Forum zu diesem Thema finde ich oft einfach zu denkfaul. Jammern löst die Situation ja nicht :D.

Ich denke es gibt auch mehr als genug gute weibliche Top Kandidaten. Wenn man die falschen einstellt, dann macht man es sich im Recruiting zu einfach. Wir jedenfalls haben bereits vor 3-4 Jahren begonnen neue Wege im Recruiting zu gehen und ich kann aus der Erfahrung berichten, dass es einfach schwerer ist gute Frauen für MBB zu begeistern als Männer. Da Bedarf es teilweise einfach neuer Stories, Erzählungen als bisher. Denn eine Karriereabkürzung ist MBB für Frauen definitiv nicht, dafür sind die Chancen in der Industrie für Frauen einfach viel zu gut. Aber MBB bietet auch für Frauen eine herausragende und bessere Ausbildung als die Industrie und das Niveau auf dem gearbeitet wird, ist im Durchschnitt hier einfach ein anderes. Wenn man das nach vorne stellt, dann gewinnt man auch genug gute weibliche Kandidaten (wenn es jetzt nicht um ein extrem krasses Spezialthema geht, wo es eh bei Männern schon einfach keinen richtigen Markt gibt).

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Am Ende spielt es aber auch keine große Rolle, da die Kriterien für Projekte bzw. Aufträge aus der Industrie beim Thema „Gender Diversität“ immer härter werden. Hatte letztens nen Beispiel da wurde uns (Dax 40 Schwergewicht) sehr klar gesagt, dass wir den Auftrag in Zukunft nicht mehr bekommen, wenn wir die Kriterien nicht erfüllen. Das Thema lässt sich nicht mehr zurückdrehen, dafür ist es einfach schon zu weit fortgeschritten und hat mit den ganzen großen Investoren wie BlackRock und Co. eine viel zu starke Lobby. Was sich da manche CEOs in den Gesprächen anhören müssen, zwingt das Top Management bei dem Punkt einfach zum Handeln. Also gehts darum wie man das Thema Gleichstellung gut lösen kann. Die Beiträge in diesem Forum zu diesem Thema finde ich oft einfach zu denkfaul. Jammern löst die Situation ja nicht :D.

Was "löst" aus deiner Sicht die Situation denn?
Oder konkret, was kann man als Mann machen, um die eigene Situation zu verbessern?
Frauen werden momentan so extrem bevorzugt, in allen Bereichen - Industrie, Consulting, Finance, selbst in der Wissenschaft - dass es als "normaler Mann" sehr schwer bis unmöglich geworden ist, Karriere zu machen. Die paar Posten, die für Männer noch offen sind (wenn es die überhaupt gibt - oft ist ja der "Männerteil" schon durch die aktuellen Inhaber der Stellen abgedeckt), werden eben an "Vorselektierten" (sprich, mit den richtigen Connections) vergeben. An die meisten interessanten Positionen kommt man als "normaler" Mann nicht mehr ran, no matter what. Egal, wie man sich reinhängt.

Eine konstruktive, befriedigende Lösung sehe ich da nicht. Es gibt ja keine Nische, wo man noch hinkönnte und das Geschlecht keine Rolle spielt.

Da kann man schonmal jammern, oder?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 07.11.2022:

Am Ende spielt es aber auch keine große Rolle, da die Kriterien für Projekte bzw. Aufträge aus der Industrie beim Thema „Gender Diversität“ immer härter werden. Hatte letztens nen Beispiel da wurde uns (Dax 40 Schwergewicht) sehr klar gesagt, dass wir den Auftrag in Zukunft nicht mehr bekommen, wenn wir die Kriterien nicht erfüllen. Das Thema lässt sich nicht mehr zurückdrehen, dafür ist es einfach schon zu weit fortgeschritten und hat mit den ganzen großen Investoren wie BlackRock und Co. eine viel zu starke Lobby. Was sich da manche CEOs in den Gesprächen anhören müssen, zwingt das Top Management bei dem Punkt einfach zum Handeln. Also gehts darum wie man das Thema Gleichstellung gut lösen kann. Die Beiträge in diesem Forum zu diesem Thema finde ich oft einfach zu denkfaul. Jammern löst die Situation ja nicht :D.

Was "löst" aus deiner Sicht die Situation denn?
Oder konkret, was kann man als Mann machen, um die eigene Situation zu verbessern?
Frauen werden momentan so extrem bevorzugt, in allen Bereichen - Industrie, Consulting, Finance, selbst in der Wissenschaft - dass es als "normaler Mann" sehr schwer bis unmöglich geworden ist, Karriere zu machen. Die paar Posten, die für Männer noch offen sind (wenn es die überhaupt gibt - oft ist ja der "Männerteil" schon durch die aktuellen Inhaber der Stellen abgedeckt), werden eben an "Vorselektierten" (sprich, mit den richtigen Connections) vergeben. An die meisten interessanten Positionen kommt man als "normaler" Mann nicht mehr ran, no matter what. Egal, wie man sich reinhängt.

Eine konstruktive, befriedigende Lösung sehe ich da nicht. Es gibt ja keine Nische, wo man noch hinkönnte und das Geschlecht keine Rolle spielt.

Da kann man schonmal jammern, oder?

Sorry, aber das ist doch kompletter Schwachsinn und hat mit der Realität nix zu tun. Schau doch mal die Promotions auf die Partnerebene im Jahr 2022 und 2021 für MBB, T2 an. Du wirst feststellen, dass dort knapp 70 Prozent Männer sind. Klar es sind nicht mehr 90 Prozent wie im Jahr 2017,18 etc. Im Banking bei den EBs,BBs etc. sieht es nicht anders aus. Auch bei Neubesetzungen auf Vorstandsebene (Dax 40/MDax) sind die Männer noch klar in der Überzahl).

Aus deinem Posting spricht die pure Angst, aber Angst war noch nie ein guter Ratgeber und lässt dich die Realität immer etwas verdreht sehen. Also keine Sorge für Männer die richtig gute Performance abliefern gibt es auch in Zukunft noch genug Platz. Nur für Männer mit mittelmäßig Performance wird es zukünftig nicht weiter gehen. Das war früher tatsächlich mal anders und dort haben eben jetzt mal die Frauen mit mittlerer Performance einen kleinen Vorteil. So what?! Du hast es ja wirklich selbst in der Hand zu den Top 10/20 Prozent zu gehören! Bin auch grade von T2 (Director Ebene) in den Konzern und mache meine 300k+ und musste mich im Bewerbungsprozess gegen eine Frau durchsetzen (jede externe Stelle bei uns die besetzt wird muss mindestens eine weibliche Kandidatin haben). Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, jeder der zu den Top 20 Prozent gehört muss sich mal überhaupt gar keine Sorgen machen, auch nicht wenn er männlich ist ;)

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Push - gibt es Infos zu den Einstellungsplanungen für 2023?

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 12.12.2022:

Push - gibt es Infos zu den Einstellungsplanungen für 2023?

Einstellungen werden massiv zurückgefahren, gibt aber natürlich niemand öffentlich zu

LG

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

Wenn du noch in eine Quote (v.a. Frauen, exotische Studiengänge,..) fällst, dann kannst du schon noch reinkommen.

Aber deutlich selektiver als zuletzt.

WiWi Gast schrieb am 12.12.2022:

Push - gibt es Infos zu den Einstellungsplanungen für 2023?

Einstellungen werden massiv zurückgefahren, gibt aber natürlich niemand öffentlich zu

LG

antworten
WiWi Gast

Personalsituation bei MBB

WiWi Gast schrieb am 12.12.2022:

Wenn du noch in eine Quote (v.a. Frauen, exotische Studiengänge,..) fällst, dann kannst du schon noch reinkommen.

Aber deutlich selektiver als zuletzt.

Push - gibt es Infos zu den Einstellungsplanungen für 2023?

Einstellungen werden massiv zurückgefahren, gibt aber natürlich niemand öffentlich zu

LG

Korrekt

antworten

Artikel zu MBB

Horváth trauert um Controlling-Papst und Firmengründer Péter Horváth

Das Foto zeigt Péter Horváth, den Gründer der Managementberatung Horváth & Partner

Péter Horváth, der Controlling-Pionier und Firmengründer der Unternehmensberatung Horváth, ist am 4. Juni 2022 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die über 1.000 Mitarbeitenden der international tätigen Managementberatung Horváth trauern um ihren Aufsichtsrat. 1973 baute Péter Horváth an der TU Darmstadt den ersten Lehrstuhl für Controlling in Deutschland auf. Sein Standardwerk „Controlling“ ist inzwischen in der 14. Auflage erschienen und gilt unter Wirtschaftsstudierenden als Controlling-Bibel.

Macht ein Hidden Champion aus NRW das Consulting von morgen?

Noch ist die viadee Unternehmensberatung AG unter IT-Talenten ein echter Geheimtipp. Sie vereint Beratung und Softwareentwicklung und berät regionale Unternehmen in NRW. In den Mittelpunkt stellt sie dabei ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der individuellen Förderung loben diese flache Hierarchien, ein familiäres Arbeitsumfeld und eine außergewöhnliche Work-Life-Balance. Dafür wurde die viadee bei „Bester Arbeitgeber Deutschland 2022“ gerade mit Platz 6 und in NRW mit Platz 2 ausgezeichnet.

Die Unternehmensberatung

Cover: Die Unternehmensberatung: Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung

Der Beratungsbranche boomt durch die Digitalisierung. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die Beratungsbranche? Was fasziniert so viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften an der Unternehmensberatung? Berater-Flüsterer Dirk Lippold zeigt in der neu erschienen dritten Auflage seines Consulting-Klassikers »Die Unternehmensberatung«, wie sich die Beratung zukünftig verändern wird.

Roland Berger übernimmt POLARIXPARTNER

Ein Wolkenkratzer symbolisiert die Übernahme der POLARIXPARTNER durch die Unternehmensberatung Roland Berger.

Roland Berger verstärkt sich mit dem Team von POLARIXPARTNER und baut seine Expertise im Bereich Kostenoptimierung weiter aus. Die in Saarburg (Rheinland-Pfalz) ansässige Beratung beschäftigte zuletzt rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. POLARIXPARTNER unterstützt Unternehmen sowohl bei der Strategieentwicklung als auch bei der Optimierung von Kosten und Prozessen zur nachhaltigen Verbesserung der Effizienz.

Fallstudienworkshop: Volkswagen Consulting Case Race 2022

VW-Consulting: Fallstudienworkshop "Case Race 2022"

Wer hinter die Kulissen der Strategieberatung und des Volkswagen Konzerns blicken möchte, hat dazu beim "Case Race 2022" Gelegenheit. Der Fallstudienworkshop von Volkswagen Consulting findet vom 13. bis 15. Juli 2022 in Wolfsburg statt. Bewerben können sich Studierende im Bachelor oder Master, Absolvent:innen und Young Professionals mit bis zu einem Jahr Berufserfahrung. Die Bewerbungsfrist für den Fallstudienworkshop von Volkswagen Consulting ist der 15. Juni 2022.

Accenture übernimmt Ingenieurberatung umlaut

Wirtschaftsingenieur

Accenture wächst mit der Übernahme von umlaut im Kerngeschäft der Digitalisierungsberatung weiter. Das internationale Beratungsunternehmen reagiert damit auf die zunehmende Digitalisierung der industriellen Fertigung und der steigenden Nachfrage nach Beratungsleistungen dabei. Die Ingenieurberatung umlaut ist die jüngste zahlreicher Akquisitionen. Vor einigen Wochen erst hatte Accenture die deutsche Strategieberatung Homburg & Partner und die deutsche Technologieberatung SALT Solutions übernommen.

Accenture übernimmt Strategieberatung Homburg & Partner

Ein Messbecher mit einer roten Flüssigkeit.

Accenture übernimmt die deutsche Strategieberatung Homburg & Partner mit Kunden aus dem Gesundheitssektor, der Industriegüter- und Chemieindustrie. Die internationale Managementberatung Accenture verstärkt sich mit dem 73-köpfigen Team vor allem in den Bereichen Marktstrategie, Vertrieb und Preismanagement.

Horvath mit neuem Markenauftritt auf Wachstumskurs

horvath-Logo-Rebranding

Horváth & Partners feiert den 40. Geburtstag mit einem Rebranding. Im Zentrum des neuen Markenauftritts steht die Verkürzung des Markennamens auf Horváth. Der Namensteil „& Partners“ entfällt. Die Doppelraute als Signet kennzeichnet künftig das Logo. Inhaltlich spielt insbesondere das stark wachsenden Geschäft der Transformationsberatung eine tragende Rolle.

Consultingbranche 2019: Beratertalente bleiben umkämpft

BDU-Studie Consultingbranche 2019: Ein Unternhemensberater liest eine Wirtschaftszeitung.

In der Consultingbranche ist der Branchenumsatz 2018 um 7,3 Prozent auf 33,8 Milliarden Euro gestiegen. Auch für 2019 sind die deutschen Unternehmensberater lautet der Branchenstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) zuversichtlich. Die Jobaussichten für Beratertalente sind erneut entsprechend gut. 90 Prozent der großen und Dreiviertel der mittelgroßen Beratungen planen, in 2019 zusätzliche Juniorberater und Seniorberater einzustellen.

Managementberatung AT Kearney mit Rebranding

Die Worte AT und raus stehen für die Kürzung des Firmennamens der Beratung AT Kearney um die Buchstaben A und T.

Die aus den USA stammende globale Managementberatung AT Kearney hat ein umfassendes Rebranding angekündigt. Die neue Marke "Kearney" soll die Menschlichkeit unterstreichen, die Kunden, Kollegen und Alumni nach eigenen Angaben der Firma am meisten schätzen.

Bain übernimmt die dänische Beratung Qvartz

Übernahme der dänischen Beratung Qvartz durch Bain.

Die internationale Unternehmensberatung Bain & Company übernimmt das dänische Beratungsunternehmen Qvartz. Bain stärkt mit der Übernahme seine Führungsposition in den nordischen Ländern. Die beiden Consulting-Unternehmen arbeiten aktuell an den Einzelheiten der vereinbarten Transaktion.

Berufseinstieg im Consulting bei innogy

Das Bild zeigt den Berater Björn Selzer von innogy Consulting bei einer Präsentation.

Wie sieht ein Berufseinstieg im Consulting in der Energiewirtschaft aus? Björn Selzer ist Berater bei innogy Consulting. Er gibt Einblicke in seine ersten 100 Tage im Job bei der Beratung mit Onboarding, Bootcamp, Projekt-Hospitation und berichtet von seinem ersten Projekt.

FTI Consulting übernimmt Andersch AG

Akquisition: FTI Consulting übernimmt die deutsche Restrukturierungsberatung Andersch AG

FTI Consulting übernimmt die deutsche Restrukturierungsberatung Andersch AG. Mit der Akquisition will FTI Consulting im Segment Corporate Finance & Restructuring in Deutschland Fuß fassen.

Beraterleben: Einblicke in die Energiewirtschaft von morgen

Das Bild zeigt die Senior Beraterin bei innogy Consulting Janina Köhler bei einer Präsentation.

Janina Köhler ist Senior Beraterin bei innogy Consulting. Die Wirtschaftsingenieurin gibt Einblicke in ihr Beraterleben. In ihren Projekten erlebt sie täglich, wie Industrien durch die Energiewende verschmelzen. Smart City Konzepte gelingen beispielweise nur im Zusammenspiel von Autoindustrie und Medien, berichtet sie. In weniger als zwei Jahren hat die Wirtschaftsingenieurin bereits die Karrierestufe zum Senior Consultant erreicht. Sie spricht von einem Berufsstart und einer Beraterkarriere mit perfekter Balance.

Bain sucht weit über 200 Beratertalente für Expansion

Das Portrait-Bild zeigt den neuen Deutschland-Chef der Strategieberatung Bain Walter Sinn.

Neues Jahr, neue Herausforderung? In 2019 will Bain & Company mit weit über 200 neuen Beraterinnen und Beratern in Deutschland und der Schweiz expandieren. Daher werden ganzjährig herausragende Beratungstalente aller Fachrichtungen gesucht.

Antworten auf Personalsituation bei MBB

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 43 Beiträge

Diskussionen zu MBB

Weitere Themen aus Consulting & Advisory