DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ImmobilienFrankfurt

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Hallo zusammen,

Ich beobachte seit einiger Zeit den Immobilienmarkt im Frankfurter Speckgürtel, da ich den Kauf einer ETW (Neubau) erwäge.

Mir fällt auf, dass die Angebote oft viele Monate, teils sogar über ein halbes Jahr online sind und nicht verkauft werden.

Das passt doch nicht zu den Schlagzeilen, dass die Vororte dank Corona immer begehrter und teurer werden, oder wie seht ihr das?

Auch fällt auf, dass der Preisvorteil bei den Mieten außerhalb der Stadt im Vergleich zu den Kaufpreisen eher gering ist.

VG
Dirk

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo zusammen,

Ich beobachte seit einiger Zeit den Immobilienmarkt im Frankfurter Speckgürtel, da ich den Kauf einer ETW (Neubau) erwäge.

Mir fällt auf, dass die Angebote oft viele Monate, teils sogar über ein halbes Jahr online sind und nicht verkauft werden.

Das passt doch nicht zu den Schlagzeilen, dass die Vororte dank Corona immer begehrter und teurer werden, oder wie seht ihr das?

Auch fällt auf, dass der Preisvorteil bei den Mieten außerhalb der Stadt im Vergleich zu den Kaufpreisen eher gering ist.

VG
Dirk

ich gehe davon aus, dass im Speckgürtel vermehrt Bürogebäude offen stehen und die Nachfrage sinkt, da immer mehr das Modell Home Office praktizieren. Der Speckgürtel auch aufgrund der damaligen Preise fast nur mit ansässigen Firmenräume durchzogen ist.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Wahrscheinlich liegt es daran, dass teilweise die Preise so utopisch sind, dass kaum jemand zuschlägt. Spreche da für den Raum Bad Homburg, Friedrichsdorf, Rosbach usw...

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo zusammen,

Ich beobachte seit einiger Zeit den Immobilienmarkt im Frankfurter Speckgürtel, da ich den Kauf einer ETW (Neubau) erwäge.

Mir fällt auf, dass die Angebote oft viele Monate, teils sogar über ein halbes Jahr online sind und nicht verkauft werden.

Das passt doch nicht zu den Schlagzeilen, dass die Vororte dank Corona immer begehrter und teurer werden, oder wie seht ihr das?

Auch fällt auf, dass der Preisvorteil bei den Mieten außerhalb der Stadt im Vergleich zu den Kaufpreisen eher gering ist.

VG
Dirk

6 Monate empfinde ich jetzt nicht als so lange wenn es nicht das absolut gesuchte Objekt ist.

Ich selbst habe bislang 4 Wohnungen, alle in München, verkauft und gute 6 Monate hat es eigentlich immer gedauert.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Ich glaube du und die Nachrichten verstehen evtl. etwas anderes unter dem Begriff Vorort

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Nur weil eine Wohnung inseriert ist bedeutet dies nicht, dass diese noch verfügbar sind.

Die Investoren/Bauträger lassen die Inserate solange online, bis der Vertrag beim Notar unterschrieben ist (Aussage Bauträger).

Ich schaue auch seit Monaten nach ETW und nach Monaten werden da teilweise noch die selben Wohnungen angeboten, teilweise auch von Privat. Da werden die Portale einfach nicht richtig gepflegt.

Ich würde mich niemals auf die Inserate im Internet verlassen, sondern immer direkt beim Investor/Bauträger nachfragen, welche Wohnungen noch verfügbar sind. Viele sind nämlich niemals inseriert, sondern stehen nur auf der Liste des Vermarkters.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Bei uns in der Region beobachte ich das auch. Das sind aber in der Regel Angebote, die zu teuer sind. Die Leute sind schon verrückt nach Immobilien, aber manche Angebot sind selbst für die meisten über der Schmerzgrenze. Irgendeiner findet sich aber dann meistens doch.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Hi Dirk.

In der Regel ist der Preis zu hoch und es findest sich kein Käufer oder die Immobilie hat Mängel in irgendeiner Form.

I.d.r. gehen günstig immer schnell weg und Ladenhüter stehen dann ungefähr 2 bis 12 Monate online.

Grundsätzlich ist die Vermarktung immer lange für diese asset Klasse

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Es gibt dann oft erhebliche Mängel, welche im Expose verschwiegen werden. Beispiel aus der Nachbarschaft, da wurde ein Haus durch Baumaßnahmen massiv in der Statik geschädigt. Das Haus steht seit vielen Monaten für einen eigentlich normalen Preis beim Immoscout drin. Der Hausbesitzer hat aber schon eine gute sechsstellige Entschädigung vom Verursacher erhalten und versucht jetzt noch das Haus zum Sonst-Normalpreis zu verticken. Klappt natürlich nicht, spätestens beim Besuch müssen dann solche schwerwiegenden Mängel (mangelhafte Statik; Gebäudebeschädigung durch Bohrungen in der Nachbarschaft, sechsstellige Entschädigungssumme bereits erhalten) offen gelegt werden.

Er holt sich halt ein Haufen Hausbesichtiger rein und hofft, dass ein Dummer mal sagt, ach komm, wird schon stehen bleiben. Real ist das ja ein großes Risiko, welches durch die Entschädigungssumme abgegolten wurde.

Bei ETWs können das auch z.B. massive Wartungsrückstände oder eine schlimm verstrittene Eigentümergemeinschaft sein. Ich war auch schon bei einer Besichtigung für eine Wohnung, da hat der Nachbar mir regelrecht gedroht. Der passt wahrscheinlich alle potenziellen Käufer ab und verscheucht diese (der Nachbar, nicht er Eigennutzer!).

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Bei ETWs können das auch z.B. massive Wartungsrückstände oder eine schlimm verstrittene Eigentümergemeinschaft sein. Ich war auch schon bei einer Besichtigung für eine Wohnung, da hat der Nachbar mir regelrecht gedroht. Der passt wahrscheinlich alle potenziellen Käufer ab und verscheucht diese (der Nachbar, nicht er Eigennutzer!).

Kurze Anmerkung am Rande: Es geht um Neubauwohnungen. Ich bezweifle, dass es hier Instandsetzungsrückstände gibt.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Es kann auch sein, dass einfach eine Musterwohnung permanent als Anzeige geschaltet wird. Diese steht dann exemplarisch für weitere Wohnujngen im Neubaukomplex. Was soll die Wohnung den kosten? wieviel qm?

Dass Mieten etwas ausserhalb gar nicht so krass viel günstiger sind, gerade bei Neubau ist klar. Es sind eher die Kaufpreise. Auch sind es letzere, die in den letzen Jahren stark gestiegen sind, viel stärker als die Mieten.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Leute, wenn Neubauwohnungen zu schnell weggehen, waren sie falsch gepriced und zu billig.

antworten
analyst

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Trivial: das Angebot ist jeweils einfach nicht gut.

Ich sehe die Ladenhüter teilweise seit einem Jahr und länger bei uns in der Region im Portal und muss zum Teil Schmunzeln, wie realitätsfern zahllose Verkäufer sind. Einige davon sind sehr stur, deren Angebote bleiben solange die Sturheit bleibt.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Wieso ist es klar, dass Mieten in Vororten unterproportional günstiger sind im Vergleich zu den viel günstigeren Kaufpreisen?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Es kann auch sein, dass einfach eine Musterwohnung permanent als Anzeige geschaltet wird. Diese steht dann exemplarisch für weitere Wohnujngen im Neubaukomplex. Was soll die Wohnung den kosten? wieviel qm?

Dass Mieten etwas ausserhalb gar nicht so krass viel günstiger sind, gerade bei Neubau ist klar. Es sind eher die Kaufpreise. Auch sind es letzere, die in den letzen Jahren stark gestiegen sind, viel stärker als die Mieten.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Dieses "ich beobachte das Immobilien lange liegen" höre ich gefühlt jedes halbe Jahr seit rund 5 Jahren und kommt immer von gleichen Leuten, die auf teufel komm raus die Blase herreden zu versuchen (meist weil sie selbst auf der Suche sind)....

Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten +10 Jahre erinnern, da lagen Immobilien (freistehendes Einfamilienhaus) im Stadtkreis aus den 90ern (20 Jahre alt) gut und gerne +1 Jahr auf dem Markt, die Markler haben sich alle paar Monate die Klinke in die Hand gedrückt weil erfolglos und am Ende wurde dann nochmals 25% unter den aufgerufenen 300.000 verkauft und das im reichen BaWü. Sowas nennt man "lange liegen".

Wie oben geschrieben wurde gibt es viele Gründe (warten bis die Tinte trocken ist etc.) und nur weil die 80qm für +500.000 noch sofort über die Theke gehen würde ich noch nicht von der erhofften Wende sprechen. Und selbst wenn, die Preise werden nicht sinken weil schlicht die Opportunitätskosten fehlen (sicher Zinsen auf der Bank).

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Bei ETWs können das auch z.B. massive Wartungsrückstände oder eine schlimm verstrittene Eigentümergemeinschaft sein. Ich war auch schon bei einer Besichtigung für eine Wohnung, da hat der Nachbar mir regelrecht gedroht. Der passt wahrscheinlich alle potenziellen Käufer ab und verscheucht diese (der Nachbar, nicht er Eigennutzer!).

Kurze Anmerkung am Rande: Es geht um Neubauwohnungen. Ich bezweifle, dass es hier Instandsetzungsrückstände gibt.

Ich kann dir nur meine Erfahrungen aus Bestandswohnungen berichten. Bei Neubauwohnungen ist in unserem Wohngebiet der Trend über etwa 5-6 Jahre bei weit über plus 100%. Das ist einerseits ziemlich extrem. Da kann ich verstehen, dass mancher zögert, wenn der Preis sich mehr als verdoppelt hat.

Andererseits ist es bei Neubau ja so, dass dort meist 1 bis 2 Jahre Zeit ist mit dem Verkauf. Bevor der erste Spatenstich erledigt ist, werden die ersten Wohnungen verkauft und viele warten dann ab, ob sich der Bauträger nicht evtl. doch verkalkuliert hat und nochmal 10% heruntergeht. Passiert allerdings nie.

Mit der Zeit im Laufe der Baumaßnahmen gehen immer mehr Wohnungen weg und mir ist es ehrlich gesagt noch nie passiert, dass bei Fertigstellung eine Wohnung noch nicht verkauft wäre. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber eine sofort beziehbare Neubauwohnung - so etwas gibt es hier stadtweit nicht. Ich kann höchstens Wohnungen in neuen Projekten kaufen, bei welchen vielleicht 2021 Baubeginn ist. Ich schreibe mit Absicht vielleicht, weil das Versprechen des Bauträgers und der reale Baubeginn nie übereinstimmen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo zusammen,

Ich beobachte seit einiger Zeit den Immobilienmarkt im Frankfurter Speckgürtel, da ich den Kauf einer ETW (Neubau) erwäge.

Mir fällt auf, dass die Angebote oft viele Monate, teils sogar über ein halbes Jahr online sind und nicht verkauft werden.

Ich schau gerade mal in Immoscout:

Projekt 1: 6.800 bis 9.500 Euro je qm (Stil: Plattenbau)
Projekt 2: sieht besser aus 10.000 - 13.000 Euro je qm
Projekt 3: 8.000 bis 11.000 Euro je qm
(die "übliche" Wohnung ist eher im oberen Rahmen; der untere Rahmen ist dann wohl Kellergeschoss oder Direktzugang mit zur Gemeinschafts-Waschküche - keine Ahnung)

Und bei diesen Preisen schlagen die Leute nicht sofort zu? Lange bevor überhaupt Baubeginn ist?

Man muss sich das mal plastisch überlegen. Ein reales Beispiel, welches ich herausgesucht habe! Eine ganz normale 4-Zimmer-Familienwohnung - also eher klein und ohne Home-Office-Zimmer bei 2 Kindern. 127 qm Wohnfläche (ich habe hier 180 qm plus Keller). Vergleichsweise kleiner Wohn-/Essbereich mit Küche dran, also man hat das Wohnzimmer quasi als Verlängerung vom Essbereich. Und auch ansonsten nichts dabei - also alles halt extrem minimalistisch von der Wohnfläche und den Zimmern und den Möglichkeiten.

1.367.000 Euro Kaufpreis
82.000 Grunderwerb
21.000 Euro Notar
7.000 Grundbucheintrag
58.000 Euro für einen (!) Stellplatz

Falls möglich, rechne mal zwei Stellplätze und dazu 30.000 Euro für eine halbwegs angemessene Küche für diese Wohnung (12.000 Euro von IKEA passen da eher nicht rein) und 50.000 Euro für die übliche Aufmusterungen (anderes/besseres Parkett, andere Sanitärgegenstände; farbige Wände; schönere Fliesen usw.)

Da bist du bei 1.673.000 Euro für eine popelige 4-Zimmer-Wohnung ohne Arbeitszimmer. Und bei diesem Sonderangebot rennen die Leute einem nicht die Bude ein?

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Wieso ist es klar, dass Mieten in Vororten unterproportional günstiger sind im Vergleich zu den viel günstigeren Kaufpreisen?

Es kann auch sein, dass einfach eine Musterwohnung permanent als Anzeige geschaltet wird. Diese steht dann exemplarisch für weitere Wohnujngen im Neubaukomplex. Was soll die Wohnung den kosten? wieviel qm?

Dass Mieten etwas ausserhalb gar nicht so krass viel günstiger sind, gerade bei Neubau ist klar. Es sind eher die Kaufpreise. Auch sind es letzere, die in den letzen Jahren stark gestiegen sind, viel stärker als die Mieten.

Weil bei einem Neubau die Miete die stark gestiegenen Handwerker-Kosten der letzten Jahre einspielen muss. Selbst bei geschenktem Grundstück und Ost-Löhnen ist unter 10,00 Euro Kaltmiete kein Neubau möglich. West-Löhne und normale Grundstückskosten führen dann auch schon an C/D-Standorten zu mindestens 15 Euro Kaltmiete, sonst ist der Neubau wirtschaftlich nicht tragbar. In Städten geht es dann Richtung 20 bis 25 Euro Kaltmiete beim Neubau.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Es gibt viele Gründe:

  • null Transparenz am Immobilienmarkt was Preise betrifft -> Leute bieten Hütten gerne zu teuer an, Käufer verhandeln billige Angebote unnötig bzw. haben falsche Erwartungen

  • unnötiger Hype einer Bubble wenn Preise real betrachtet gerade erst "Normalniveau" erreichen - vor allem in den Speckgürteln und Vororten

  • langatmige Transaktionen, vor allem dank Corona und einer eher wenig digitaler Branche

  • wer kauft sich denn aktuell ein Einfamilienhaus um eine Familie zu gründen?

Vor allem aber kennt niemand den Immobilienmarkt in Deutschland geschweige denn in Vororten und kann dir sagen was ein guter Preis überhaupt ist, insbesondere eben in kleineren Städten. Gerade während der Corona-Krise im März gab es von 10 Unternehmen 11 verschiedene Aussagen zur Entwicklung des Markts.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

bei Einfamilienhäusern kann ich deine Beobachtung nicht bestätigen, nur sichtbare Schrottimmobilien / zu teure Objekte verkaufen sich langsam.

Insgesamt sind die Preise bis Jahresende gefühlt weiter gestiegen (Raum Düsseldorf / Köln).

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Gute und verhältnismäßig günstige Immobilien müssen nicht inseriert werden. Sie gehen über Vitamin B oder persönliche/private Kontakte weg.

Es werden die folgenden Objekte online inseriert:

  1. Du kennst als Verkäufer niemanden, den Du evtl. nach Interesse eines Immobilienobjkets fragen könntest.

  2. Du hast bereits alle in Deinem Bekanntenkreis gefragt, aber keinen Käufer gefunden.

Sprich zu dem Punkt 2: Objekte, die die Mehrheit nicht haben will, werden zwangsläufig inseriert, während wirklich gute Objekte bereits in der Hintertür verhandelt werden.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 31.12.2020:

Hallo zusammen,

Ich beobachte seit einiger Zeit den Immobilienmarkt im Frankfurter Speckgürtel, da ich den Kauf einer ETW (Neubau) erwäge.

Mir fällt auf, dass die Angebote oft viele Monate, teils sogar über ein halbes Jahr online sind und nicht verkauft werden.

Ich schau gerade mal in Immoscout:

Projekt 1: 6.800 bis 9.500 Euro je qm (Stil: Plattenbau)
Projekt 2: sieht besser aus 10.000 - 13.000 Euro je qm
Projekt 3: 8.000 bis 11.000 Euro je qm
(die "übliche" Wohnung ist eher im oberen Rahmen; der untere Rahmen ist dann wohl Kellergeschoss oder Direktzugang mit zur Gemeinschafts-Waschküche - keine Ahnung)

Und bei diesen Preisen schlagen die Leute nicht sofort zu? Lange bevor überhaupt Baubeginn ist?

Man muss sich das mal plastisch überlegen. Ein reales Beispiel, welches ich herausgesucht habe! Eine ganz normale 4-Zimmer-Familienwohnung - also eher klein und ohne Home-Office-Zimmer bei 2 Kindern. 127 qm Wohnfläche (ich habe hier 180 qm plus Keller). Vergleichsweise kleiner Wohn-/Essbereich mit Küche dran, also man hat das Wohnzimmer quasi als Verlängerung vom Essbereich. Und auch ansonsten nichts dabei - also alles halt extrem minimalistisch von der Wohnfläche und den Zimmern und den Möglichkeiten.

1.367.000 Euro Kaufpreis
82.000 Grunderwerb
21.000 Euro Notar
7.000 Grundbucheintrag
58.000 Euro für einen (!) Stellplatz

Falls möglich, rechne mal zwei Stellplätze und dazu 30.000 Euro für eine halbwegs angemessene Küche für diese Wohnung (12.000 Euro von IKEA passen da eher nicht rein) und 50.000 Euro für die übliche Aufmusterungen (anderes/besseres Parkett, andere Sanitärgegenstände; farbige Wände; schönere Fliesen usw.)

Da bist du bei 1.673.000 Euro für eine popelige 4-Zimmer-Wohnung ohne Arbeitszimmer. Und bei diesem Sonderangebot rennen die Leute einem nicht die Bude ein?

Während der Facharbeiter mit seiner Familie in seinem EFH mit 1000qm Grundstück lebt, zwängt sich die „wohlhabende Elite“ in eine Bettenburg für 1,6 Mio €

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Naja das ist aber der Preis für Neubau im Nordend, also mit der besten Wohngegend. In den schöneren Vororten Frankfurts kostet so etwas ca 40% weniger, was immer noch viel ist.

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Hallo zusammen,

Ich beobachte seit einiger Zeit den Immobilienmarkt im Frankfurter Speckgürtel, da ich den Kauf einer ETW (Neubau) erwäge.

Mir fällt auf, dass die Angebote oft viele Monate, teils sogar über ein halbes Jahr online sind und nicht verkauft werden.

Ich schau gerade mal in Immoscout:

Projekt 1: 6.800 bis 9.500 Euro je qm (Stil: Plattenbau)
Projekt 2: sieht besser aus 10.000 - 13.000 Euro je qm
Projekt 3: 8.000 bis 11.000 Euro je qm
(die "übliche" Wohnung ist eher im oberen Rahmen; der untere Rahmen ist dann wohl Kellergeschoss oder Direktzugang mit zur Gemeinschafts-Waschküche - keine Ahnung)

Und bei diesen Preisen schlagen die Leute nicht sofort zu? Lange bevor überhaupt Baubeginn ist?

Man muss sich das mal plastisch überlegen. Ein reales Beispiel, welches ich herausgesucht habe! Eine ganz normale 4-Zimmer-Familienwohnung - also eher klein und ohne Home-Office-Zimmer bei 2 Kindern. 127 qm Wohnfläche (ich habe hier 180 qm plus Keller). Vergleichsweise kleiner Wohn-/Essbereich mit Küche dran, also man hat das Wohnzimmer quasi als Verlängerung vom Essbereich. Und auch ansonsten nichts dabei - also alles halt extrem minimalistisch von der Wohnfläche und den Zimmern und den Möglichkeiten.

1.367.000 Euro Kaufpreis
82.000 Grunderwerb
21.000 Euro Notar
7.000 Grundbucheintrag
58.000 Euro für einen (!) Stellplatz

Falls möglich, rechne mal zwei Stellplätze und dazu 30.000 Euro für eine halbwegs angemessene Küche für diese Wohnung (12.000 Euro von IKEA passen da eher nicht rein) und 50.000 Euro für die übliche Aufmusterungen (anderes/besseres Parkett, andere Sanitärgegenstände; farbige Wände; schönere Fliesen usw.)

Da bist du bei 1.673.000 Euro für eine popelige 4-Zimmer-Wohnung ohne Arbeitszimmer. Und bei diesem Sonderangebot rennen die Leute einem nicht die Bude ein?

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Das nur in den absoluten Luxus Objekten im Westend oder den neuen Hochhäusern (Grand Tower, Eden etc.)

Normaler Neubau liegt bei 16-20 je qm, je nach Lage und Wohnungsgöße...

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Wieso ist es klar, dass Mieten in Vororten unterproportional günstiger sind im Vergleich zu den viel günstigeren Kaufpreisen?

Es kann auch sein, dass einfach eine Musterwohnung permanent als Anzeige geschaltet wird. Diese steht dann exemplarisch für weitere Wohnujngen im Neubaukomplex. Was soll die Wohnung den kosten? wieviel qm?

Dass Mieten etwas ausserhalb gar nicht so krass viel günstiger sind, gerade bei Neubau ist klar. Es sind eher die Kaufpreise. Auch sind es letzere, die in den letzen Jahren stark gestiegen sind, viel stärker als die Mieten.

Weil bei einem Neubau die Miete die stark gestiegenen Handwerker-Kosten der letzten Jahre einspielen muss. Selbst bei geschenktem Grundstück und Ost-Löhnen ist unter 10,00 Euro Kaltmiete kein Neubau möglich. West-Löhne und normale Grundstückskosten führen dann auch schon an C/D-Standorten zu mindestens 15 Euro Kaltmiete, sonst ist der Neubau wirtschaftlich nicht tragbar. In Städten geht es dann Richtung 20 bis 25 Euro Kaltmiete beim Neubau.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Es geht nicht um das Herbeireden einer Blase. Die Bewertung würde ich mir nicht anmaßen und überlasse dies lieber aus meiner Sicht seriösen Instanzen. Dazu gehören bspw. eher renommierte Großbanken, unabhängige Wissenschaftler als Immobilienmakler. Es geht lediglich darum, Indikatoren einer sich möglicherweise anbahnenden Wende zu verstehen.
Wir hatten jetzt 10-15 Jahre stark steigende Preise. Davor sind die Preise über einen ähnlichen Zeitraum teilweise stark gefallen (bspw. in München um 40%). Insofern macht es natürlich Sinn, sich darüber Gedanken zu machen.

WiWi Gast schrieb am 01.01.2021:

Dieses "ich beobachte das Immobilien lange liegen" höre ich gefühlt jedes halbe Jahr seit rund 5 Jahren und kommt immer von gleichen Leuten, die auf teufel komm raus die Blase herreden zu versuchen (meist weil sie selbst auf der Suche sind)....

Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten +10 Jahre erinnern, da lagen Immobilien (freistehendes Einfamilienhaus) im Stadtkreis aus den 90ern (20 Jahre alt) gut und gerne +1 Jahr auf dem Markt, die Markler haben sich alle paar Monate die Klinke in die Hand gedrückt weil erfolglos und am Ende wurde dann nochmals 25% unter den aufgerufenen 300.000 verkauft und das im reichen BaWü. Sowas nennt man "lange liegen".

Wie oben geschrieben wurde gibt es viele Gründe (warten bis die Tinte trocken ist etc.) und nur weil die 80qm für +500.000 noch sofort über die Theke gehen würde ich noch nicht von der erhofften Wende sprechen. Und selbst wenn, die Preise werden nicht sinken weil schlicht die Opportunitätskosten fehlen (sicher Zinsen auf der Bank).

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Es gibt viele Gründe:

  • null Transparenz am Immobilienmarkt was Preise betrifft -> Leute bieten Hütten gerne zu teuer an, Käufer verhandeln billige Angebote unnötig bzw. haben falsche Erwartungen

  • unnötiger Hype einer Bubble wenn Preise real betrachtet gerade erst "Normalniveau" erreichen - vor allem in den Speckgürteln und Vororten

  • langatmige Transaktionen, vor allem dank Corona und einer eher wenig digitaler Branche

  • wer kauft sich denn aktuell ein Einfamilienhaus um eine Familie zu gründen?

Vor allem aber kennt niemand den Immobilienmarkt in Deutschland geschweige denn in Vororten und kann dir sagen was ein guter Preis überhaupt ist, insbesondere eben in kleineren Städten. Gerade während der Corona-Krise im März gab es von 10 Unternehmen 11 verschiedene Aussagen zur Entwicklung des Markts.

Faktor 35-40 ist also Normalniveau. :) Kann man glauben, muss man aber nicht.
Ich warte noch ein paar Jahre bis die ganzen großen Boomer-Häuser aus den 70er/80er auf den Markt kommen und keine Nachfrage mehr da ist. Dann hol ich mir eins für 200k. Bis dahin wohne ich zur Miete (Jahreskaltmiete 3% des Kaufpreises).

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Es gibt viele Gründe:

  • null Transparenz am Immobilienmarkt was Preise betrifft -> Leute bieten Hütten gerne zu teuer an, Käufer verhandeln billige Angebote unnötig bzw. haben falsche Erwartungen

  • unnötiger Hype einer Bubble wenn Preise real betrachtet gerade erst "Normalniveau" erreichen - vor allem in den Speckgürteln und Vororten

  • langatmige Transaktionen, vor allem dank Corona und einer eher wenig digitaler Branche

  • wer kauft sich denn aktuell ein Einfamilienhaus um eine Familie zu gründen?

Vor allem aber kennt niemand den Immobilienmarkt in Deutschland geschweige denn in Vororten und kann dir sagen was ein guter Preis überhaupt ist, insbesondere eben in kleineren Städten. Gerade während der Corona-Krise im März gab es von 10 Unternehmen 11 verschiedene Aussagen zur Entwicklung des Markts.

Hast du gerade ernsthaft gesagt, dass die Preise gerade erst "Normalniveau" erreicht haben?

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Es gibt viele Gründe:

  • null Transparenz am Immobilienmarkt was Preise betrifft -> Leute bieten Hütten gerne zu teuer an, Käufer verhandeln billige Angebote unnötig bzw. haben falsche Erwartungen

  • unnötiger Hype einer Bubble wenn Preise real betrachtet gerade erst "Normalniveau" erreichen - vor allem in den Speckgürteln und Vororten

  • langatmige Transaktionen, vor allem dank Corona und einer eher wenig digitaler Branche

  • wer kauft sich denn aktuell ein Einfamilienhaus um eine Familie zu gründen?

Vor allem aber kennt niemand den Immobilienmarkt in Deutschland geschweige denn in Vororten und kann dir sagen was ein guter Preis überhaupt ist, insbesondere eben in kleineren Städten. Gerade während der Corona-Krise im März gab es von 10 Unternehmen 11 verschiedene Aussagen zur Entwicklung des Markts.

Hast du gerade ernsthaft gesagt, dass die Preise gerade erst "Normalniveau" erreicht haben?

Ja. Was wir aktuell sehen ist immer noch vor allem ein Aufholen von kaum Wachstum vor einigen Jahren. Es hat schon seinen Grund, dass die Preise robust genug sind sogar Corona zu überstehen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Das ist ja ziemlich niedrig. Hier bei uns, ländlicher Osten, 10 Euro für Neubau und etwa 6 bis 7 Euro für Bestandsbau. Hätte gedacht, der Unterschied zwischen ländlicher Osten und Frankfurt ist mehr als nur 10 Euro vs. 16 Euro.

Dafür kann man halt hier ein Haus inkl. Grundstück und einigen Extras für 400.000 Euro bauen, während das IN Frankfurt wahrscheinlich eher 2 Mio. Euro oder mehr kostet.

Faktor 1,6 bei der Miete aber Faktor 5 beim Kauf!?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Das nur in den absoluten Luxus Objekten im Westend oder den neuen Hochhäusern (Grand Tower, Eden etc.)

Normaler Neubau liegt bei 16-20 je qm, je nach Lage und Wohnungsgöße...

WiWi Gast schrieb am 02.01.2021:

Wieso ist es klar, dass Mieten in Vororten unterproportional günstiger sind im Vergleich zu den viel günstigeren Kaufpreisen?

Es kann auch sein, dass einfach eine Musterwohnung permanent als Anzeige geschaltet wird. Diese steht dann exemplarisch für weitere Wohnujngen im Neubaukomplex. Was soll die Wohnung den kosten? wieviel qm?

Dass Mieten etwas ausserhalb gar nicht so krass viel günstiger sind, gerade bei Neubau ist klar. Es sind eher die Kaufpreise. Auch sind es letzere, die in den letzen Jahren stark gestiegen sind, viel stärker als die Mieten.

Weil bei einem Neubau die Miete die stark gestiegenen Handwerker-Kosten der letzten Jahre einspielen muss. Selbst bei geschenktem Grundstück und Ost-Löhnen ist unter 10,00 Euro Kaltmiete kein Neubau möglich. West-Löhne und normale Grundstückskosten führen dann auch schon an C/D-Standorten zu mindestens 15 Euro Kaltmiete, sonst ist der Neubau wirtschaftlich nicht tragbar. In Städten geht es dann Richtung 20 bis 25 Euro Kaltmiete beim Neubau.

antworten
D-CH-F

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 03.01.2021:

Das ist ja ziemlich niedrig. Hier bei uns, ländlicher Osten, 10 Euro für Neubau und etwa 6 bis 7 Euro für Bestandsbau. Hätte gedacht, der Unterschied zwischen ländlicher Osten und Frankfurt ist mehr als nur 10 Euro vs. 16 Euro.

Dafür kann man halt hier ein Haus inkl. Grundstück und einigen Extras für 400.000 Euro bauen, während das IN Frankfurt wahrscheinlich eher 2 Mio. Euro oder mehr kostet.

Faktor 1,6 bei der Miete aber Faktor 5 beim Kauf!?

Ja solche Faktoren sind durchaus normal zwischen Boom Regionen wo das Leerstandsrisiko gegen Null geht, wo man leicht solvente Mieter findet und solchen, wo das etwas anders aussieht.

In Basel kostet eine Wohnung im Schnitt ca. 20 Euro pro qm kalt, Neubau so gegen 25-30 Euro, Luxus auch mal mehr. Zum Kauf im Schnitt aus dem Bestand ca. 9k Euro, Neubau gerne mal 12-15k pro qm. Ein paar km weiter hinter der Grenze in Frankreich kostet eine Neubauwohnung zur Miete 12 Euro netto kalt pro qm, eine aus dem Bestand um die 10. Kaufpreis pro qm aus dem Bestand ca. 2-2,5k und für Neubau ca. 3-4k.

Für 400k kann man im Grenzgebiet in Frankreich auch ein gutes Haus mit Grundstück neu bauen. Direkt an der Grenze vielleicht eher 500k, während es nur einen km weiter auf schweizer Seite mit Grundstück schnell mal 1,5-2 Mio kostet. Die Reichen werden einfach durch die Schweiz angezogen und wollen dort investieren, besonders auch institutionelle Anleger.

In Mulhouse, 25 km von Basel entfernt ist das ganze noch krasser. 7-9 Euro kalt pro qm zur Miete für Bestandswohnungen, Kaufpreis im Schnitt ca. 1100 Euro pro qm. Vor einigen Jahren war der durchschnittliche Kaufpreis gar unter 1000 Euro pro qm. Nobelviertel 2-3k pro qm bei Top Zustand, Problemquartiere liegen teils bei unter 500 Euro pro qm. Dort aber mit sehr hohem Leerstandsrisiko.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Die Immobilien auf den Online Portalen sind unter Rendite-Aspekten einfach nur Müll.

Da landen nur Objekte drauf, die die Erbengemeinschaft, Verwandte, Freunde, private Investoren usw. nicht haben wollten - wie gut kann so eine Immobilie dann sein?

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Erst mal haben wir nach wie vor Corona. Für viele Leute hat eine Immobilie in solch unsicheren Zeiten kaum Priorität.
Darüber hinaus wundert es mich eher, warum Immobilien bei derart unverschämten Preisen wie in Frankfurt überhaupt noch weg gehen.

Immer mehr Leute planen, auch nach Corona aus dem Home Office zu arbeiten, wodurch der Wohnort zunehmend irrelevant wird. Wer möchte, kann dann im tiefsten Osten leben und für eine Firma mit Münchener Gehalt arbeiten. Natürlich ist das ein extremes Beispiel.
Aber ich denke viele Leute werden sich lieber ein EFH auf dem Land kaufen, wenn es nicht teurer als eine Wohnung in Frankfurt ist und können dennoch für ihre Firma in der Stadt arbeiten ohne dort räumlich gebunden sein zu müssen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Das Prinzip ist richtig, wird aber so nicht funktionieren, da die meisten unternehmen dann eher weniger zahlen, da man ja nicht die hohen lebenshaltungskosten hat.

M. E. n. wird es sich so herauskristallisieren, dass wir zu den gewohnten Mustern zurückkehren werden. Die Unternehmen werden 1 bis 2 Tage die Woche genehmigen, aber die Regel wird es nicht, allein schon aus datenschutzrechtlichen Gründen.

Desweiteren werden die ganzen Kollegen, die sich ein Haus dort in der Nähe gebaut haben von der Firma nicht riskieren, dass dieses im Wert sinkt.

z. B. Würden dann alle in Home Office in München einfach in den bayrischen Wald ziehen und fertig ist der Lauch ... nur warum sollte man dann ein Münchener Gehalt von 100k + zahlen.

Ich gehe davon aus, dass es sehr differenziert sein wird und das Pendeln immer mehr zunehmen wird. Siehe akutelle Konstellation der Entfernungskostenpauschale ....

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Weil sie immobil sind. :-)

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Die ersten beiden Sätze sind quatsch.
Siehe auch aktuelle empirische Untersuchungen.

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Erst mal haben wir nach wie vor Corona. Für viele Leute hat eine Immobilie in solch unsicheren Zeiten kaum Priorität.
Darüber hinaus wundert es mich eher, warum Immobilien bei derart unverschämten Preisen wie in Frankfurt überhaupt noch weg gehen.

Immer mehr Leute planen, auch nach Corona aus dem Home Office zu arbeiten, wodurch der Wohnort zunehmend irrelevant wird. Wer möchte, kann dann im tiefsten Osten leben und für eine Firma mit Münchener Gehalt arbeiten. Natürlich ist das ein extremes Beispiel.
Aber ich denke viele Leute werden sich lieber ein EFH auf dem Land kaufen, wenn es nicht teurer als eine Wohnung in Frankfurt ist und können dennoch für ihre Firma in der Stadt arbeiten ohne dort räumlich gebunden sein zu müssen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Erst mal haben wir nach wie vor Corona. Für viele Leute hat eine Immobilie in solch unsicheren Zeiten kaum Priorität.
Darüber hinaus wundert es mich eher, warum Immobilien bei derart unverschämten Preisen wie in Frankfurt überhaupt noch weg gehen.

Immer mehr Leute planen, auch nach Corona aus dem Home Office zu arbeiten, wodurch der Wohnort zunehmend irrelevant wird. Wer möchte, kann dann im tiefsten Osten leben und für eine Firma mit Münchener Gehalt arbeiten. Natürlich ist das ein extremes Beispiel.
Aber ich denke viele Leute werden sich lieber ein EFH auf dem Land kaufen, wenn es nicht teurer als eine Wohnung in Frankfurt ist und können dennoch für ihre Firma in der Stadt arbeiten ohne dort räumlich gebunden sein zu müssen.

Ich arbeite in der Branche und kann dir 100% versichern, dass das nicht stimmt. Der Markt bzw. die ganze Industrie im Bereich Wohnen ist als einer der wenigen kaum bis gar nicht von Corona betroffen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Im Gegenteil. Im Speckgürtel steigen die Preise weiter.

Ich habe gerade eine Wohnung im Rhein-Neckar-Kreis verkauft. Ich bin mit einem unverschämten Preis reingegangen und mal gucken was passiert, da die Wohnung frei ist (Mieter ausgezogen). Das Ende vom Lied waren 50 Anfragen innerhalb von 48h und ein Eigennutzer hat mir 20 000 EUR mehr geboten. Davon waren mehr als 10 ernstzunehmend.

Ich bin jetzt tatsächlich am überlegen, ob ich vielleicht noch die ein oder andere Wohnung, welche vorher per Airbnb vermietet wurde zu veräußern, trotz Steuer und Vorfälligkeit.t
Eine Wohnung in Mannheim mit 45 qm habe ich 2015 für 69 000 EUR gekauft plus 7% Nebenkosten (privatkauf). Die Wohnung dürfte jetzt ca. 200k wert sein. Vielleicht sogar mehr, da freistehend. In den 5 Jahren konnte ich zusätzlich einen positiven CF von 371 EUR pro Monat nach Steuern verdienen dank Airbnb. Das ist so heute nicht mehr möglich.

Tatsächlich denke ich mittlerweile, dass wir in einer Blase drin sind. Die Frage ist nur wie und wann die Luft entweicht :-)

antworten
gelöscht

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Der Immobilienmarkt ist im vgl zum Aktienmarkt ein riesiger Stein.
Die Auswirkungen, in welcher Form auch immer, merken wir in 2 3 4 Jahren, wenn es um Notverkäufe und Finanzierungsproblemen kommt oder auch nicht.

Allerdings ist doch das Eigenheim, ob ETW oder Haus, in erster Linie Konsum und Lebensqualität und nicht das maximum an Rendite.
Ich wohne im abbezahlten Eigenheim und könnte mir garnicht mehr vorstellen, zur Miete zu wohnen und jederzeit Angst vor Mieterhöhung, Eigentümerwechsel, jedes Mal fragen, wenn ich irgendwas machen möchte und Eigenbedarf zu haben...

Ob jetzt Häuser in 25-30 Jahren (durch den Tod der Boomer-Gen) -dann bin ich 50 bzw 55-
billger werden oder sich halbieren etc. spielt doch keine Rolle. Mit 50 muss ich mir kein Haus kaufen, dann sind die Kinder schon wieder halb raus...

Allerdings ist die These a la "Dank Homeoffice ziehe ich in den Osten oder aufs Land, stell mir ne 250qm Hütte aufs 1000qm Grundstück und gönn mir richtig" absoluter Unsinn.
Das kann tatsächlich nur von 20 jährigen kommen ...

  1. Freunde in der Umgebung, bspw für mich n riesiger Punkt NICHT außerhalb von Stgt zu wohnen.
  2. Familie. Ja die "Boomer" sind unsere Eltern und ebenjenen muss geholfen werden, mit jedem Jahr mehr ;).
  3. Klar gibt es n paar so Aussteiger, die das feiern iwo im nirgendwo zu leben, allerdings würde ich behaupten, will der Großteil der Menschen sein Geld auch in irgendeiner Form ausgeben. Kino, Restaurants, Oper, Musical etc pppp und das eben nicht als Wochenendtrip sondern eben on a daily base. Aber jedem wie ihm beliebt ;) !
antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Grundsätzlich stimme ich zu. Die Preise in den Ballungsräumen, insbesondere in guten Lagen im Speckgürtel, steigen weiterhin. Was die Blase angeht: Jein. Kommt auf den Ballungsraum an. In einigen Ballungsräumen kriegt man durchaus auch noch Häuser für 500k-600k. Das sind Preise, die Paare mit 5k-6k netto auch finanzieren können (für Akademiker ordentliches, aber kein überragendes Gehalt). Da würde ich noch nicht von einer Blase sprechen. Frankfurt und München sind sicher ein anderes Thema.
WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

Im Gegenteil. Im Speckgürtel steigen die Preise weiter.

Ich habe gerade eine Wohnung im Rhein-Neckar-Kreis verkauft. Ich bin mit einem unverschämten Preis reingegangen und mal gucken was passiert, da die Wohnung frei ist (Mieter ausgezogen). Das Ende vom Lied waren 50 Anfragen innerhalb von 48h und ein Eigennutzer hat mir 20 000 EUR mehr geboten. Davon waren mehr als 10 ernstzunehmend.

Ich bin jetzt tatsächlich am überlegen, ob ich vielleicht noch die ein oder andere Wohnung, welche vorher per Airbnb vermietet wurde zu veräußern, trotz Steuer und Vorfälligkeit.t
Eine Wohnung in Mannheim mit 45 qm habe ich 2015 für 69 000 EUR gekauft plus 7% Nebenkosten (privatkauf). Die Wohnung dürfte jetzt ca. 200k wert sein. Vielleicht sogar mehr, da freistehend. In den 5 Jahren konnte ich zusätzlich einen positiven CF von 371 EUR pro Monat nach Steuern verdienen dank Airbnb. Das ist so heute nicht mehr möglich.

Tatsächlich denke ich mittlerweile, dass wir in einer Blase drin sind. Die Frage ist nur wie und wann die Luft entweicht :-)

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Ballungsräume mit Häusern für 600k???? Da meinst Du wohl das Ruhrgebiet? Hier geht unter 1 Mio fast nichts. Als Makler hat man schon lange erhebliche Probleme, überhaupt an Verkaufsobjekte zu kommen. Das war früher total anders. Ich mache das jetzt 20 Jahre. Während man früher echte Probleme hatte, willige Käufer zu finden, reicht jetzt manchmal schon ein einziger Besichtigungstermin, um zum Abschluss zu kommen. Z.B. für eine Studentenwohnung, die jetzt 4 mal so viel gekostet hat als vor 10 Jahren. Und dann kommen hinterher noch Anfragen, ob man mit einem höheren Gebot noch eine Chance hätte ...

WiWi Gast schrieb am 05.01.2021:

Grundsätzlich stimme ich zu. Die Preise in den Ballungsräumen, insbesondere in guten Lagen im Speckgürtel, steigen weiterhin. Was die Blase angeht: Jein. Kommt auf den Ballungsraum an. In einigen Ballungsräumen kriegt man durchaus auch noch Häuser für 500k-600k. Das sind Preise, die Paare mit 5k-6k netto auch finanzieren können (für Akademiker ordentliches, aber kein überragendes Gehalt). Da würde ich noch nicht von einer Blase sprechen. Frankfurt und München sind sicher ein anderes Thema.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Achja? schrieb am 05.01.2021:

Der Immobilienmarkt ist im vgl zum Aktienmarkt ein riesiger Stein.
Die Auswirkungen, in welcher Form auch immer, merken wir in 2 3 4 Jahren, wenn es um Notverkäufe und Finanzierungsproblemen kommt oder auch nicht.

Allerdings ist doch das Eigenheim, ob ETW oder Haus, in erster Linie Konsum und Lebensqualität und nicht das maximum an Rendite.
Ich wohne im abbezahlten Eigenheim und könnte mir garnicht mehr vorstellen, zur Miete zu wohnen und jederzeit Angst vor Mieterhöhung, Eigentümerwechsel, jedes Mal fragen, wenn ich irgendwas machen möchte und Eigenbedarf zu haben...

Ob jetzt Häuser in 25-30 Jahren (durch den Tod der Boomer-Gen) -dann bin ich 50 bzw 55-
billger werden oder sich halbieren etc. spielt doch keine Rolle. Mit 50 muss ich mir kein Haus kaufen, dann sind die Kinder schon wieder halb raus...

Allerdings ist die These a la "Dank Homeoffice ziehe ich in den Osten oder aufs Land, stell mir ne 250qm Hütte aufs 1000qm Grundstück und gönn mir richtig" absoluter Unsinn.
Das kann tatsächlich nur von 20 jährigen kommen ...

  1. Freunde in der Umgebung, bspw für mich n riesiger Punkt NICHT außerhalb von Stgt zu wohnen.
  2. Familie. Ja die "Boomer" sind unsere Eltern und ebenjenen muss geholfen werden, mit jedem Jahr mehr ;).
  3. Klar gibt es n paar so Aussteiger, die das feiern iwo im nirgendwo zu leben, allerdings würde ich behaupten, will der Großteil der Menschen sein Geld auch in irgendeiner Form ausgeben. Kino, Restaurants, Oper, Musical etc pppp und das eben nicht als Wochenendtrip sondern eben on a daily base. Aber jedem wie ihm beliebt ;) !

Gerade nach Stgt. kommt man nicht wegen der tollen Lebensqualität oder der netten Menschen, sondern wegen gut bezahlten Jobs. Wenn man dank Home Office weg kann, macht man es früher oder später. Mag aber für Eingeborene anders sein.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Wegen Stuttgart: Klar da zieht man meist aus beruflichen Gründen hin. Wegen Home Office wird kaum ein Angestellter von dort plötzlich in den Osten ziehen. Eher wird so manche Familie mit Platzbedarf eher weiter ausserhalb wohnen wollen, wo man immer noch gut in die Stadt reinpendeln kann, da trotz Home Office wird man sicher noch 2-4 Tage am Standort sein müssen. 100% Home Office wird eher die Ausnahme bleiben, manche Firmen werden gar Home Office, bis auf einzelne Ausnahmen, ganz verbieten, wenn Corona vorbei ist.

Daher ist eher der Speckgürtel von Stuttgart ein Magnet für Leute die raus aus der Stadt wollen. Jetzt kommt das grosse Aber: der Speckgürtel von Stuttgart ist gar nicht so viel billiger als die Stadt selbst, da dieser gut angebunden ist und sehr viele gut zahlende Firmen ihre Standorte im genau dem Speckgürtel haben. Wenn man wirklich viel sparen will, muss man mindestens eine Auto Stunde raus aus der Stadt, eine Stunde bei Verkehr ohne Störungen was im Raum Stuttgart sehr selten ist. Heisst in der Rush Hour können das gerne mal 2 Stunden und mehr pro Strecke werden. Dort fängt es ganz langsam, aber auch nur langsam an, günstiger zu werden. Aber dort ist wiederum das Problem, dass das oft sehr konservative, ländliche Strukturen sind, wo man als Fremder nicht so ohne weiteres Anschluss findet. Dafür dann so viel pendeln nur um etwas zu sparen? dann wohnen die Leute doch lieber gleich in Stuttgart oder einem Vorort.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Wenn man nur zwei Mal in der Woche ins Büro pendeln muss nimmt man aber eine deutlich längere Anreise in Kauf, ein bis eineinhalb Stunden je Strecke würde ich da beispielsweise mitmachen. Da kannst du mit ÖPNV und Auto schon einen sehr großen Kreis um die Ballungsräume ziehen.

Klar, nach Chemnitz, Dessau oder Güstrow wird keiner ziehen. Memmingen oder Ulm sind aber auch sehr schön, haben für die meisten ein mehr als ausreichendes kulturelles Angebot und zwei Mal die Woche pendeln kann man sich da auch antun. Vor allem wenn die alternative ein Wohnklo an der Haupstraße ist.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Wer jetzt aufs platte Land in der Hoffnung auf Home Office und billiges Bauland zieht, sollte sich im Klaren sein, dass die Strukturen dort (Ärzte, Schulen, Läden das täglichen Bedarfs) oftmals sehr schlecht geworden sind, da viele junge Leute in den letzten 30 Jahren in die Städte gezogen sind.
Das wieder zu beleben dauert mindestens 10 Jahre.

Profitieren werden allenfalls die kleineren Städte um die Ballungsgebiete, die noch eine gute Anbindung haben aber auch da sind die Preise in den letzten Jahren deswegen schon hochgeschossen. Daher sind die dort prognostizierten 5-10% Wertsteigerung von Immobilien auch für 2021 nicht unrealistisch.

Und die Unternehmen werden auch bald merken, das Home Office auf Dauer nicht sinnvoll ist, da die Menschen dort vereinsamen, den Firmenbezug verlieren und keine Innovationen mehr erreicht werden.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Wegen Stuttgart: Klar da zieht man meist aus beruflichen Gründen hin. Wegen Home Office wird kaum ein Angestellter von dort plötzlich in den Osten ziehen. Eher wird so manche Familie mit Platzbedarf eher weiter ausserhalb wohnen wollen, wo man immer noch gut in die Stadt reinpendeln kann, da trotz Home Office wird man sicher noch 2-4 Tage am Standort sein müssen. 100% Home Office wird eher die Ausnahme bleiben, manche Firmen werden gar Home Office, bis auf einzelne Ausnahmen, ganz verbieten, wenn Corona vorbei ist.

Daher ist eher der Speckgürtel von Stuttgart ein Magnet für Leute die raus aus der Stadt wollen. Jetzt kommt das grosse Aber: der Speckgürtel von Stuttgart ist gar nicht so viel billiger als die Stadt selbst, da dieser gut angebunden ist und sehr viele gut zahlende Firmen ihre Standorte im genau dem Speckgürtel haben. Wenn man wirklich viel sparen will, muss man mindestens eine Auto Stunde raus aus der Stadt, eine Stunde bei Verkehr ohne Störungen was im Raum Stuttgart sehr selten ist. Heisst in der Rush Hour können das gerne mal 2 Stunden und mehr pro Strecke werden. Dort fängt es ganz langsam, aber auch nur langsam an, günstiger zu werden. Aber dort ist wiederum das Problem, dass das oft sehr konservative, ländliche Strukturen sind, wo man als Fremder nicht so ohne weiteres Anschluss findet. Dafür dann so viel pendeln nur um etwas zu sparen? dann wohnen die Leute doch lieber gleich in Stuttgart oder einem Vorort.

Du bist Stuttgarter, das merkt man. Der Speckgürtel ist ein Magnet für Leute aus der Region. Niemand aus Köln, Mannheim, Tübingen, Karlsruhe, Freiburg. etc. ist scharf darauf, sein Leben in Böblingen oder Kornwestheim zu verbringen. Das ist einfach für viele keine besondere lebenswerte Gegend. Man macht es,weil dort die Jobs sind.
Im 2 Stunden Umkreis zu Stuttgart gibt es zig schöne Gegenden zum Leben ohne Speckgürtelpreise. Man muss ja nicht unbedingt auf die Alb.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Das ist so. In einem anderen Thread hat jemand eine Reihenfolge gepostet, wie vermarktet wird. In etwa so: Eigentümer -> gute Freunde und Verwandte -> aktueller Mieter -> Andere Eigentümer im Haus(bei Wohnungen)-> Makler und sein Investorennetzwerk -> Internetportale.

Wer mit Immobilien Geld machen will, braucht Kontakte und vorallem gute Lage- und Objektkenntnisse. Außerdem eine gewisse Risikobereitschaft. 6% Mietrendite in Stuttgart, FFM oder München das ist vorbei. Wenn ich 6% will, muss ich mehr für tun und oder riskieren. Spezialvermietung, Umwandlungen, Schnäppchen unter der Hand über Kontakte usw.

Einfach in ein Immoportal zu gehen und was zu kaufen, das hat von 2010 bis 2015 geklappt. Heute geht das nur noch in wenigen Städten/Regionen, dort noch was profitables zu finden. In einigen geht es noch, aber da kommt es sehr auf die Lage an. Duisburg und Essen haben noch attraktive Renditen, aber man muss richtig stark auf die Lage und das Objekt achten. Da kann sich der Markt von einer Straße zur anderen, von einem Haus zum anderen schon stark ändern. Daher: Ortskenntnisse.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Wär ja auch iwie witzig, wenn der Tote über Immoscout an seine Kinder vererbt :D

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

"Gut und preislich attraktiv"?? Jeder versucht das letzte rauszuholen. Vor allem die Rentner sind als Verkäufer richtig gierig.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Kann ich rein subjektiv bestätigen. Beobachte die Immobiliensituation in meiner Heimatregion schon länger und insb. in meinem "Heimatdorf" (kleiner Stadtteil) kann ich die inserierten Immobilien jährlich an 2 Händen abzählen. Auf diese 5 bis 10 Inserate kommen jedoch mind. 20/30 Bauprojekte (von den ETW die den Besitzer wechseln bekomme ich meist erst gar nichts mit). Über meine Eltern, die gut vernetzt sind, bekomme ich fast mehr Angebote rein, meist zu fairen Preisen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

"Gut und preislich attraktiv"?? Jeder versucht das letzte rauszuholen. Vor allem die Rentner sind als Verkäufer richtig gierig.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Nun was der Markt will, das kriegt er eben. Warum sollte der Rentner Weihnachtsmann spielen und sein Objekt unter den Möglichkeiten verkaufen? wenn es zu viele Leute mit zu viel Geld in der Tasche gibt, die das Objekt wollen. Das ist genauso wie bei Aufrufen von "Suche Vermieter mit Herz" in einer Großstadt wo sich mehrere hundert auf eine Wohnung bewerben, ja mit wie vielen dieser hunderten Leuten soll man Herz haben, wenn man leider nur eine Wohnung hat? Angebot/Nachfrage eben. Eher sind es teilweise die ganz alten Leute die zu günstig verkaufen, wenn sie sich länger nicht mit Marktpreisen beschäftigt haben und gar nicht so wissen, was man heute kriegen kann. Das klappt aber meist nur über Vitamin B, sobald die einen Makler kontaktieren wollen die aktuelle Preise.. Jüngere Rentner, die die Marktpreise gut kennen und auch noch emotional an ihrem Objekt hängen, wollen oft sehr hohe, bis absurde Preise. Da denkt manch einer, sein Objekt sei Luxus, weil sein Bad in den 90ern für damals teuer Geld vom Fachbetrieb saniert wurde und weil im Wohnzimmer Stäbchen Parkett aus den 70ern liegt.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

"Gut und preislich attraktiv"?? Jeder versucht das letzte rauszuholen. Vor allem die Rentner sind als Verkäufer richtig gierig.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Die Rentner verstehen oft nicht, dass deren Immobilien meist einen Sanierungsstau haben. Bahamabeige und vollgeflieste Bäder sind z.B. einfach nicht mehr zeitgemäß.
Entweder die Objekte sind dann günstig und schnell weg oder sie stehen auch mal 1-2 Jahre bei Immoscout drin, weil der Preis überzogen ist.
Ist im Mietmarkt aber das Gleiche.

Hier in der Region kloppen sich alle Mietinteressenten um die gleichen 10-20 Neuinsterate pro Monat. Die guten Wohnungen sind meist nach 1-2 Tagen sofort weg. Daneben gibt es aber noch hunderte weitere Wohnungen die seit Monaten einfach niemand haben will. Die sind meist total veraltet und gleichzeitig überteuert (da werden teilweise >10 Euro kalt für unsanierte Wohnungen aus den 70ern verlangt).

Bei Immobilienbesitzern herrscht aktuell eine Geldgräberstimmung weil die Medien ihnen ja immer wieder vorbeten, wie gefragt Immobilien aktuell sind.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 04.01.2021:

Die Immobilien auf den Online Portalen sind unter Rendite-Aspekten einfach nur Müll.

Da landen nur Objekte drauf, die die Erbengemeinschaft, Verwandte, Freunde, private Investoren usw. nicht haben wollten - wie gut kann so eine Immobilie dann sein?

Ich muss auch immer grinsen wenn da sowas wie "Top Renditeobjekt" oder "Sichere Altersvorsorge steht"

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Es stimmt, manche private Vermieter haben keine Ahnung, was sie für ihr Objekt nehmen können und setzen Mondpreise an, weil sie in den Medien von gestiegenen Preisen gelesen haben.

Ich kenne da einige, meist Erben, die können es sich auch leisten, einfach jahrelang leer stehen zu lassen.
Einer besitzt am Stadtrand von München eine 100 qm Wohnung, geerbt. Er lässt sie leer stehen, da er Angst hat vor Mietnomaden, obwohl man sich dagegen schützen kann, natürlich ein Restrisiko bleibt, wie bei jedem Investment. Verkaufen will er aber auch nicht, weil er meint, der Preis könnte noch steigen und er nicht wüsste, wohin mit dem Geld. Selbst wohnt er in einem ebenfalls geerbten, schuldenfreien Reihenhaus am Stadtrand und verdient gut als Führungskraft.

Nr. 2 besitzt ein geerbtes Mehrfamilienhaus, ca 20 km von München weg, mit guter Anbindung. Wohlhabende Bauernfamilie, er selbst von Beruf angestellter Handwerker mit ca. 3000 Brutto, Nebenerwerbslandwirt, nicht sonderlich geschäftstüchtig und eher gering wirtschaftlich gebildet. Haus wurde in den 60ern gebaut, hat ca. 500 qm Wohnfläche. Für sich und seine Familie hat er sich 120 qm hochwertig saniert. Rest lässt er leer stehen, aus Angst vor Problemmietern und weil er meine, dass das sich nicht lohnt, da er noch die Mieten aus Opas Zeiten im Kopf hat und einfach seine Ruhe in seinem Haus haben will. Frei wären da Wohnungen von 2 Zimmer bis 5 Zimmer.
Der Mann könnte das Haus renovieren, damit man solventes Mieterklientel anlockt und könnte seinen Arbeiterjob aufgeben und sich nur noch um sein Objet und seine Landwirtschaft kümmern. Statt dessen jammert er über seinen Chef und seinen stressigen Job.

Auch solche Leute gibt es.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Deine Argumente würden nur zählen wenn die Urbanisierung dadurch begründet wäre dass die Städter gerne und viel knattern (Kinder zeugen). Ansonsten hast du ja für Gründe, weshalb die zugezogenen Arbeitet wieder weg ziehen bereits selbst genannt.
Ich jedenfalls habe die Lektion gelernt. bei 3k Netto als Single in ner 60qm Singlewohnung + Auto bleibt fast nix über. Da würde ich mit Handkuss irgendwo aufs Land ziehen (und am besten in die Heimat zu Freunden/ Eltern) wenn durch Home Office das gute Einkommen bleiben kann.

Achja? schrieb am 05.01.2021:

Der Immobilienmarkt ist im vgl zum Aktienmarkt ein riesiger Stein.
Die Auswirkungen, in welcher Form auch immer, merken wir in 2 3 4 Jahren, wenn es um Notverkäufe und Finanzierungsproblemen kommt oder auch nicht.

Allerdings ist doch das Eigenheim, ob ETW oder Haus, in erster Linie Konsum und Lebensqualität und nicht das maximum an Rendite.
Ich wohne im abbezahlten Eigenheim und könnte mir garnicht mehr vorstellen, zur Miete zu wohnen und jederzeit Angst vor Mieterhöhung, Eigentümerwechsel, jedes Mal fragen, wenn ich irgendwas machen möchte und Eigenbedarf zu haben...

Ob jetzt Häuser in 25-30 Jahren (durch den Tod der Boomer-Gen) -dann bin ich 50 bzw 55-
billger werden oder sich halbieren etc. spielt doch keine Rolle. Mit 50 muss ich mir kein Haus kaufen, dann sind die Kinder schon wieder halb raus...

Allerdings ist die These a la "Dank Homeoffice ziehe ich in den Osten oder aufs Land, stell mir ne 250qm Hütte aufs 1000qm Grundstück und gönn mir richtig" absoluter Unsinn.
Das kann tatsächlich nur von 20 jährigen kommen ...

  1. Freunde in der Umgebung, bspw für mich n riesiger Punkt NICHT außerhalb von Stgt zu wohnen.
  2. Familie. Ja die "Boomer" sind unsere Eltern und ebenjenen muss geholfen werden, mit jedem Jahr mehr ;).
  3. Klar gibt es n paar so Aussteiger, die das feiern iwo im nirgendwo zu leben, allerdings würde ich behaupten, will der Großteil der Menschen sein Geld auch in irgendeiner Form ausgeben. Kino, Restaurants, Oper, Musical etc pppp und das eben nicht als Wochenendtrip sondern eben on a daily base. Aber jedem wie ihm beliebt ;) !
antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Die Immobilien auf den Online Portalen sind unter Rendite-Aspekten einfach nur Müll.

Da landen nur Objekte drauf, die die Erbengemeinschaft, Verwandte, Freunde, private Investoren usw. nicht haben wollten - wie gut kann so eine Immobilie dann sein?

Ich muss auch immer grinsen wenn da sowas wie "Top Renditeobjekt" oder "Sichere Altersvorsorge steht"

Hört sich nach jemanden an der es leider nicht geschafft hat mit Immobilien ein Vermögen aufzubauen und jetzt extrem frustriert ist.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Ich glaube ihr überschätzt den Netzwerk-Effekt schon ein gutes Stück. Ich arbeite in der Branche und intern verkaufen wir fast nie etwas. Mieterkauf macht vllt. 10% aus. Erbschaft hat meist eher andere Hintergründe - was will ich realistisch denn mit der alten Bude von Oma in Hintertupfingen? Eine Vermietung und Sanierung geht immerhin auch nicht ohne Aufwand daher.

Was einen gewaltigen Effekt hat sind selbstverständlich aber Kundenkarteien. Selbst hier sind die Preise aber nicht wirklich besser. Es wäre offen gesagt für den Verkäufer auch sehr dumm, für X10 zu verkaufen wenn er auf IS24 x20 bekäme.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Deine Argumente würden nur zählen wenn die Urbanisierung dadurch begründet wäre dass die Städter gerne und viel knattern (Kinder zeugen). Ansonsten hast du ja für Gründe, weshalb die zugezogenen Arbeitet wieder weg ziehen bereits selbst genannt.
Ich jedenfalls habe die Lektion gelernt. bei 3k Netto als Single in ner 60qm Singlewohnung + Auto bleibt fast nix über. Da würde ich mit Handkuss irgendwo aufs Land ziehen (und am besten in die Heimat zu Freunden/ Eltern) wenn durch Home Office das gute Einkommen bleiben kann.

Achja? schrieb am 05.01.2021:

Der Immobilienmarkt ist im vgl zum Aktienmarkt ein riesiger Stein.
Die Auswirkungen, in welcher Form auch immer, merken wir in 2 3 4 Jahren, wenn es um Notverkäufe und Finanzierungsproblemen kommt oder auch nicht.

Allerdings ist doch das Eigenheim, ob ETW oder Haus, in erster Linie Konsum und Lebensqualität und nicht das maximum an Rendite.
Ich wohne im abbezahlten Eigenheim und könnte mir garnicht mehr vorstellen, zur Miete zu wohnen und jederzeit Angst vor Mieterhöhung, Eigentümerwechsel, jedes Mal fragen, wenn ich irgendwas machen möchte und Eigenbedarf zu haben...

Ob jetzt Häuser in 25-30 Jahren (durch den Tod der Boomer-Gen) -dann bin ich 50 bzw 55-
billger werden oder sich halbieren etc. spielt doch keine Rolle. Mit 50 muss ich mir kein Haus kaufen, dann sind die Kinder schon wieder halb raus...

Allerdings ist die These a la "Dank Homeoffice ziehe ich in den Osten oder aufs Land, stell mir ne 250qm Hütte aufs 1000qm Grundstück und gönn mir richtig" absoluter Unsinn.
Das kann tatsächlich nur von 20 jährigen kommen ...

  1. Freunde in der Umgebung, bspw für mich n riesiger Punkt NICHT außerhalb von Stgt zu wohnen.
  2. Familie. Ja die "Boomer" sind unsere Eltern und ebenjenen muss geholfen werden, mit jedem Jahr mehr ;).
  3. Klar gibt es n paar so Aussteiger, die das feiern iwo im nirgendwo zu leben, allerdings würde ich behaupten, will der Großteil der Menschen sein Geld auch in irgendeiner Form ausgeben. Kino, Restaurants, Oper, Musical etc pppp und das eben nicht als Wochenendtrip sondern eben on a daily base. Aber jedem wie ihm beliebt ;) !

Wofür brauchst du als Single 60qm und in der Stadt ein Auto?
Des Weiteren: Wenn dir bei 3000 "fast nichts übrig bleibt", glaube ich, dass das Problem ein anderes ist ;)

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Das kann ich auch bestätigen. Das geht nicht nur bei Kauf so, sondern auch bei Vermietung.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Wenn Du vom Land kommst kannst Du es Dir natürlich vorstellen, dahin zurück zu ziehen. Wenn man in der Großstadt aufgewachsen ist, möchte man da auch bleiben. Alle meine Bekannten sind hier aufgewachsen und bleiben auch hier.

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Deine Argumente würden nur zählen wenn die Urbanisierung dadurch begründet wäre dass die Städter gerne und viel knattern (Kinder zeugen). Ansonsten hast du ja für Gründe, weshalb die zugezogenen Arbeitet wieder weg ziehen bereits selbst genannt.
Ich jedenfalls habe die Lektion gelernt. bei 3k Netto als Single in ner 60qm Singlewohnung + Auto bleibt fast nix über. Da würde ich mit Handkuss irgendwo aufs Land ziehen (und am besten in die Heimat zu Freunden/ Eltern) wenn durch Home Office das gute Einkommen bleiben kann.

Achja? schrieb am 05.01.2021:

Der Immobilienmarkt ist im vgl zum Aktienmarkt ein riesiger Stein.
Die Auswirkungen, in welcher Form auch immer, merken wir in 2 3 4 Jahren, wenn es um Notverkäufe und Finanzierungsproblemen kommt oder auch nicht.

Allerdings ist doch das Eigenheim, ob ETW oder Haus, in erster Linie Konsum und Lebensqualität und nicht das maximum an Rendite.
Ich wohne im abbezahlten Eigenheim und könnte mir garnicht mehr vorstellen, zur Miete zu wohnen und jederzeit Angst vor Mieterhöhung, Eigentümerwechsel, jedes Mal fragen, wenn ich irgendwas machen möchte und Eigenbedarf zu haben...

Ob jetzt Häuser in 25-30 Jahren (durch den Tod der Boomer-Gen) -dann bin ich 50 bzw 55-
billger werden oder sich halbieren etc. spielt doch keine Rolle. Mit 50 muss ich mir kein Haus kaufen, dann sind die Kinder schon wieder halb raus...

Allerdings ist die These a la "Dank Homeoffice ziehe ich in den Osten oder aufs Land, stell mir ne 250qm Hütte aufs 1000qm Grundstück und gönn mir richtig" absoluter Unsinn.
Das kann tatsächlich nur von 20 jährigen kommen ...

  1. Freunde in der Umgebung, bspw für mich n riesiger Punkt NICHT außerhalb von Stgt zu wohnen.
  2. Familie. Ja die "Boomer" sind unsere Eltern und ebenjenen muss geholfen werden, mit jedem Jahr mehr ;).
  3. Klar gibt es n paar so Aussteiger, die das feiern iwo im nirgendwo zu leben, allerdings würde ich behaupten, will der Großteil der Menschen sein Geld auch in irgendeiner Form ausgeben. Kino, Restaurants, Oper, Musical etc pppp und das eben nicht als Wochenendtrip sondern eben on a daily base. Aber jedem wie ihm beliebt ;) !
antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Sehr erstaunliche Ansichten für "Wiwis"! Es sollte klar sein, dass man einen besseren Preis erzielen kann, wenn man das Objekt breit anbietet. Also über die Portale Immoscout und Immowelt. Damit hat man ausreichend viele Interessenten. Die Konkurrenzsituation sorgt dann für einen vernünftigen Preis. Vitamin B und Netzwerk ist doch Schwachsinn. Wer will denn zu Vorzugspreisen verkaufen bzw. vermieten? Dass es diese Nachbarschaftsverkäufe in Einzelfällen gibt ist klar. Kenne ich auch. Die erzielten Preise sind aber unterdurchschnittlich.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Das kann ich auch bestätigen. Das geht nicht nur bei Kauf so, sondern auch bei Vermietung.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Breite Basis vs. Netzwerk: viele Leute mögen es bequem und fragen einfach mal bei den direkten, persönlichen Kontakten nach, ob sie nicht kaufen wollen, ebenso wie den aktuellen Mieter. Das erspart für einen Nicht-Profi Zeit, weil ein gutes Onlineprofil mit ansprechenden Fotos bedarf auch einiges an Vorbereitungszeit, ebenso muss man die ganzen Anfragen erstmal kanalisieren und auswerten, Besichtigungen organisieren, ggf. hat man nur "Sehleute" die gar nicht solvent sind und sich nur mal umsehen wollen usw.

Makler wiederum sind meist nur an schnellen und komplikationslosen Abschlüssen interessiert. Daher kontaktiert der auch lieber erstmal sein Netzwerk an Investoren, wo er weiss, die sind solvent, können problemlos zahlen und suchen genau das was er anzubieten hat, die fackeln nicht lang, sondern sagen "Ja" oder "nein" und nicht wie der Laie "oh ich weiss noch nicht recht, muss ich erst mal meinen Onkel/meine Tante .... Frisör fragen und ob das mit der Finanzierung geht weiss ich noch nicht" und es macht wenig Arbeit, da kein Expose vorbereiten, viel weniger Besichtigungen und Provision schnell kassiert, heisst Zeit für weitere Objekte. Am Besten ein Anleger, also gerade bei grösseren Eigentümergemeinschaften, der schon eine oder mehrere Wohnungen dort hat. Dem muss man dann auch nichts mehr zu den Protokollen oder dem Gemeinschaftseigentum erklären.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Breite Basis vs. Netzwerk: viele Leute mögen es bequem und fragen einfach mal bei den direkten, persönlichen Kontakten nach, ob sie nicht kaufen wollen, ebenso wie den aktuellen Mieter. Das erspart für einen Nicht-Profi Zeit, weil ein gutes Onlineprofil mit ansprechenden Fotos bedarf auch einiges an Vorbereitungszeit, ebenso muss man die ganzen Anfragen erstmal kanalisieren und auswerten, Besichtigungen organisieren, ggf. hat man nur "Sehleute" die gar nicht solvent sind und sich nur mal umsehen wollen usw.

Das ist klar, aber 1) die Leute die gerade kaufen wollen musst du auch erstmal kennen und 2) eine Preisreduktion beim typischen Vermieten per Netzwerk (also heutzutage Social Media-Post v.a.) kommt meiner Erfahrung nach wirklich selten vor.

Makler wiederum sind meist nur an schnellen und komplikationslosen Abschlüssen interessiert. Daher kontaktiert der auch lieber erstmal sein Netzwerk an Investoren, wo er weiss, die sind solvent, können problemlos zahlen und suchen genau das was er anzubieten hat, die fackeln nicht lang, sondern sagen "Ja" oder "nein" und nicht wie der Laie "oh ich weiss noch nicht recht, muss ich erst mal meinen Onkel/meine Tante .... Frisör fragen und ob das mit der Finanzierung geht weiss ich noch nicht" und es macht wenig Arbeit, da kein Expose vorbereiten, viel weniger Besichtigungen und Provision schnell kassiert, heisst Zeit für weitere Objekte. Am Besten ein Anleger, also gerade bei grösseren Eigentümergemeinschaften, der schon eine oder mehrere Wohnungen dort hat. Dem muss man dann auch nichts mehr zu den Protokollen oder dem Gemeinschaftseigentum erklären.

Auch die Makler sind, neben schnellen Abschlüssen, an einer möglichst hohen Provision interessiert. Die erzielst du mit dem höchsten Verkaufspreis, d.h. immer noch am Markt.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Und die Unternehmen werden auch bald merken, das Home Office auf Dauer nicht sinnvoll ist, da die Menschen dort vereinsamen, den Firmenbezug verlieren und keine Innovationen mehr erreicht werden.

Das stimmt absolut. Ich denke das FAANG-Konzept, wirklich tolle und soziale Arbeitsräume zu schaffen, ist um Welten besser als Home Office.

Ich habe im HO den Entschluss gefasst, meinen Job zu wechseln. Bis dahin chille ich hier bei maximal einer Stunde effektiver Arbeit am Tag. Und dann nur das, was getan werden muss und in einer Qualität, die ausreichend ist.

Bei meinem Job ist mir, nach Corona, wichtig, mit anderen Menschen im Team zusammen zu arbeiten, und zwar Face 2 Face.

HO ist sicherlich einfach. Aber es macht unglücklich, unproduktiv und unsozial.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Wenn Du vom Land kommst kannst Du es Dir natürlich vorstellen, dahin zurück zu ziehen. Wenn man in der Großstadt aufgewachsen ist, möchte man da auch bleiben. Alle meine Bekannten sind hier aufgewachsen und bleiben auch hier.

Also ich bin in der Großstadt aufgewachsen und dann nach dem Studium mit Mitte 20 auf's Land gezogen. Mich bringt nichts mehr zurück in die Stadt, gibt da einfach nichts was mich reizt und finanziell schon dreimal nicht.
Meiner Meinung nach machen sich viele auch etwas vor, was die tatsächlichen Vorteile der Stadt angeht. Wie oft nutzt ihr diese wirklich? Geht in Konzerte, Theater, in spezielle Restaurants, die es nur dort gibt, sonstige Veranstaltungen? 2x im Monat? Nach ein paar Jahren im Beruf vielleicht doch erheblich weniger? Jetzt in Corona-Zeiten ist das Ganze sowieso nochmal komplett anders, da hat man in der Stadt im Grunde nur mehr Nachteile (Maskenzonen, mehr Kontrollen, höhere Ansteckungsgefahr, ...) ohne die Vorteile.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Auch die Makler sind, neben schnellen Abschlüssen, an einer möglichst hohen Provision interessiert. Die erzielst du mit dem höchsten Verkaufspreis, d.h. immer noch am Markt.

Du unterschätzt ,wie Makler arbeiten. Deren Interesse ist es meist, so schnell wie möglich und mit so wenig Aufwand wie möglich zu verkaufen. Ein Makler denkt so: lieber ein Objekt 10% unter Marktpreis verkaufen an einen Kontakt wo Zahlungsfähigkeit, Interesse, Kreditwürdigkeit alles zu 100 % und wo man weiss, dass der sich genau dafür interessiert, weil er im Komplex schon zwei andere Wohnungen hat, statt zu Marktpreis verkaufen, dafür mindestens Faktor 10 oder noch mehr Aufwand zu haben. Dann lieber 10 Wohnungen 10% unter Marktpreis mit minimalem Aufwand verkaufen, Provision * 0,*9 * 10 eingestrichen, statt für den 10 fachen Aufwand Provision * 1 zu kassieren.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Sehr erstaunliche Ansichten für "Wiwis"! Es sollte klar sein, dass man einen besseren Preis erzielen kann, wenn man das Objekt breit anbietet. Also über die Portale Immoscout und Immowelt. Damit hat man ausreichend viele Interessenten. Die Konkurrenzsituation sorgt dann für einen vernünftigen Preis. Vitamin B und Netzwerk ist doch Schwachsinn. Wer will denn zu Vorzugspreisen verkaufen bzw. vermieten? Dass es diese Nachbarschaftsverkäufe in Einzelfällen gibt ist klar. Kenne ich auch. Die erzielten Preise sind aber unterdurchschnittlich.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Online inseriert werden nur noch "Reste". Die guten oder preislich attraktiven Sachen gehen über Erbe, Vitamin B oder Netzwerk weg, aber bestimmt nicht auf Immoscout.

Das kann ich auch bestätigen. Das geht nicht nur bei Kauf so, sondern auch bei Vermietung.

Sehr erstaunliche Ansichten für (wahrscheinlich) "Nicht-Wiwis".

Schon mal was von Opportunitätskosten gehört?

Wenn ich einen maximalen Preis erzielen will, dann muss ich dafür ebenfalls so viele Interessenten kennenlernen bzw. mehr Zeit aufwenden.

Vermiete bzw. verkaufe ich mein Objekt über Vitamin B, dann habe ich wenigstens Vertrauen und weniger Sorgen um meine Miete bzw. muss ich dafür nicht viel Zeit aufwenden.

Wenn Du schon mal mit Objektkauf und -verkauf zu tun hattest, dann müsste es Dir glasklar sein, dass es bei Verkäufern nicht nur um Preis geht, sondern auch darum, welche Person überhaupt ihr Objekt erwirbt - aus emotionalen Gründen.

So viel Geld wie möglich abkassieren? Ja, aber es ist zum Teil wichtiger, dass ihr Objekt weiterhin gepflegt wird.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Jede Wette: dieses Jahr kriegt der Immobilienmarkt einen Nackenschlag.
Die wirtschaftliche Krise wird unausweichlich voll zuschlagen.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Da kenne ich ein Beispiel von vor 2 Jahren. Ein alter Kumpel hatte das Einfamilienhaus seines Vaters geerbt. Der Nachbar hatte ihm gesagt, dass er das für seinen Sohn haben wolle. Wurde zum Vorzugspreis verkauft, weil der verstorbene Vater das bestimmt gut gefunden hätte. Nach einem Jahr dann die große Überraschung: Das Haus wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Ein Mehrfamilienhaus zum Vermieten.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Wenn Du schon mal mit Objektkauf und -verkauf zu tun hattest, dann müsste es Dir glasklar sein, dass es bei Verkäufern nicht nur um Preis geht, sondern auch darum, welche Person überhaupt ihr Objekt erwirbt - aus emotionalen Gründen.

So viel Geld wie möglich abkassieren? Ja, aber es ist zum Teil wichtiger, dass ihr Objekt weiterhin gepflegt wird.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Sehr erstaunliche Ansichten für (wahrscheinlich) "Nicht-Wiwis".

Schon mal was von Opportunitätskosten gehört?

Wenn ich einen maximalen Preis erzielen will, dann muss ich dafür ebenfalls so viele Interessenten kennenlernen bzw. mehr Zeit aufwenden.

Vermiete bzw. verkaufe ich mein Objekt über Vitamin B, dann habe ich wenigstens Vertrauen und weniger Sorgen um meine Miete bzw. muss ich dafür nicht viel Zeit aufwenden.

Wenn Du schon mal mit Objektkauf und -verkauf zu tun hattest, dann müsste es Dir glasklar sein, dass es bei Verkäufern nicht nur um Preis geht, sondern auch darum, welche Person überhaupt ihr Objekt erwirbt - aus emotionalen Gründen.

So viel Geld wie möglich abkassieren? Ja, aber es ist zum Teil wichtiger, dass ihr Objekt weiterhin gepflegt wird.

Das ist zur Hälfte leider kompletter Unsinn. Bis letztes Jahr gab es für die von dir erwähnten Opportunitätskosten für Eigentümer im Verkauf wirklich keinerlei Sorge - denn genug Makler haben die Provi rein vom Käufer genommen, d.h. für Verkäufer entstanden bei Dienstleistung in Anspruch nehmen null Kosten.
Auch jetzt mit gesetzlichen Pflicht-Kosten für Verkäufer ist dies immer noch wirtschaftlich gesprochen gerade im Verkauf in den meisten Fällen die rentablere Option. Potentiell wird sich das ganze ohnehin preislich auf den Käufer abrollen und am Ende keinen praktischen Unterschied für den Verkäufer machen.

Emotionale Bindung spielt eine Rolle bei jahrelangem Eigennutz und Situationen wie Erbschaft. Bei reiner Vermietung als Kapitalanlage ist das den allermeisten vollkommen egal, solange der Mieter kein Messi ist.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Auch die Makler sind, neben schnellen Abschlüssen, an einer möglichst hohen Provision interessiert. Die erzielst du mit dem höchsten Verkaufspreis, d.h. immer noch am Markt.

Du unterschätzt ,wie Makler arbeiten. Deren Interesse ist es meist, so schnell wie möglich und mit so wenig Aufwand wie möglich zu verkaufen. Ein Makler denkt so: lieber ein Objekt 10% unter Marktpreis verkaufen an einen Kontakt wo Zahlungsfähigkeit, Interesse, Kreditwürdigkeit alles zu 100 % und wo man weiss, dass der sich genau dafür interessiert, weil er im Komplex schon zwei andere Wohnungen hat, statt zu Marktpreis verkaufen, dafür mindestens Faktor 10 oder noch mehr Aufwand zu haben. Dann lieber 10 Wohnungen 10% unter Marktpreis mit minimalem Aufwand verkaufen, Provision * 0,*9 * 10 eingestrichen, statt für den 10 fachen Aufwand Provision * 1 zu kassieren.

Ich arbeite beruflich oftmals mit Maklern. Dass hier bewusst ein oftmals zu hoher Preis genannt wird um das Objekt überhaupt vermarkten zu können, ist fast schon Standard und geht Hand in Hand mit der höheren Courtage. Es kommt immer auf die Einzelperson und Situation an.

antworten
WiWi Gast

Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Der Makler muss oft den Preis verlangen, den der gierige Verkäufer vorgibt. Ansonsten bekommt er den Auftrag nämlich nicht. Aber schon nach einer Woche kann der Makler nachweisen, dass der gewünschte Preis nicht realistisch ist. Oder das Gegenteil tritt ein, Interessenten bieten mehr als den inserierten Preis.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Auch die Makler sind, neben schnellen Abschlüssen, an einer möglichst hohen Provision interessiert. Die erzielst du mit dem höchsten Verkaufspreis, d.h. immer noch am Markt.

Du unterschätzt ,wie Makler arbeiten. Deren Interesse ist es meist, so schnell wie möglich und mit so wenig Aufwand wie möglich zu verkaufen. Ein Makler denkt so: lieber ein Objekt 10% unter Marktpreis verkaufen an einen Kontakt wo Zahlungsfähigkeit, Interesse, Kreditwürdigkeit alles zu 100 % und wo man weiss, dass der sich genau dafür interessiert, weil er im Komplex schon zwei andere Wohnungen hat, statt zu Marktpreis verkaufen, dafür mindestens Faktor 10 oder noch mehr Aufwand zu haben. Dann lieber 10 Wohnungen 10% unter Marktpreis mit minimalem Aufwand verkaufen, Provision * 0,*9 * 10 eingestrichen, statt für den 10 fachen Aufwand Provision * 1 zu kassieren.

Ich arbeite beruflich oftmals mit Maklern. Dass hier bewusst ein oftmals zu hoher Preis genannt wird um das Objekt überhaupt vermarkten zu können, ist fast schon Standard und geht Hand in Hand mit der höheren Courtage. Es kommt immer auf die Einzelperson und Situation an.

antworten

Artikel zu Frankfurt

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse erhält Werner Lehmann-Preis

Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Mehrfamilienhaus kaufen: Die Vor- und Nachteile einer Kapitalanlage

Vor einem Mehrfamilienhaus parkt nachts ein Smart.

Die Investition in ein Mehrfamilienhaus oder eine andere Wohnimmobilie als Kapitalanlage wird in Zeiten schwankender Börsenkurse und niedriger (Bau-)Zinsen für viele Anleger interessant. Bei der Suche nach einem möglichst profitablen Renditeobjekt fragen sich viele Privatinvestoren, welche Immobilienart voraussichtlich die höchsten Gewinne abwirft. Neben Gewerbeimmobilien und Ferienwohnungen sind hier vor allem Mehrfamilienhäuser (im Folgenden auch Miet- bzw. Zinshäuser) zu nennen. Wer sich auf ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage festlegt, sollte vor dem Kauf sämtliche Vor- und Nachteile festhalten und in Ruhe gegeneinander abwägen.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 - Im Osten leben 37 Prozent weniger Menschen

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 des Statistischen Bundesamtes: Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen.

Als Student ein geerbtes Haus verkaufen - Infos zu Verkehrswert, Nachlassgericht und Finanzamt

Das richtige Vorgehen ermöglicht einen reibungslosen Verkauf der geerbten Immobilie.

Nicht jeder möchte eine ihm vermachte Immobilie behalten. Viele junge Menschen, etwa Studenten, wollen ein geerbtes Haus verkaufen und mit dem Erlös eigene Träume verwirklichen. Wer als Student ein geerbtes Haus verkaufen möchte, der muss sich nach dem Antritt des Erbes mit dem Nachlassgericht und dem Finanzamt auseinandersetzen. Welche Rolle spielt dabei die Wertermittlung einer Immobilie?

Antworten auf Warum gehen Immobilien so langsam weg?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 72 Beiträge

Diskussionen zu Frankfurt

70 Kommentare

Wohntürme FFM

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 08.08.2021: Völlig an der Realität vorbei. Im OmniTurm gibt es sehr viele kleine Wohnubgen zu Pre ...

Weitere Themen aus Immobilien