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InsolvenzStrategie

Kooperierende Unternehmen sind weniger insolvenzgefährdet

Für kooperierende Unternehmen ergibt sich ein geringeres Insolvenzrisiko als für Unternehmen, die keiner Verbundgruppe angehören. Dies ist ein Ergebnis einer Studie des Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung der Universität Münster.

Kooperierende Unternehmen sind weniger insolvenzgefährdet
Münster, 13.08.2004 (idw) - Kooperierende Unternehmen sind im Durchschnitt wirtschaftlich stabiler als Unternehmen, die keiner Kooperation angehören. Dies ist zusammengefasst das Ergebnis einer Studie, die das »Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung« der Universität Münster im Auftrag des Zentralverbandes gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) durchgeführt hat.

»Kooperierende Unternehmen haben mit höherer Wahrscheinlichkeit ein geringeres Insolvenzrisiko als Unternehmen, die keiner Verbundgruppe angehören.«, so Prof. Dr. Theresia Theurl, wissenschaftliche Leiterin der Studie. Dr. Christopher Pleister, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), zeigte sich erfreut über die Ergebnisse der Studie, die »die Aktualität des Netzwerkgedankens dokumentieren und unterstreichen, dass Kooperationsmodelle erfolgreich im Wettbewerb bestehen können«.

Vor dem Hintergrund einer verstärkt risikoorientierten Kreditvergabepraxis deutscher Banken und der Klage vieler mittelständischer Unternehmen in Deutschland über verschlechterte Finanzierungsbedingungen besteht nach Ansicht von Prof. Theurl die Notwendigkeit, sich verstärkt mit dem Risiko eines Unternehmens und seinen Einflussfaktoren auseinander zu setzen. Kooperationen könnten sowohl die Risiken in der Beschaffung, im Absatz, in der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, in der Innovationsfähigkeit und bei der Finanzierung mindern und damit letztlich auch das Invsolvenzrisiko verringern.

  1. Seite 1: Kooperierende Unternehmen weniger insolvenzgefährdet
  2. Seite 2: Bonität und Risikoprofil

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