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Job-Trends: ArbeitsmarktAußenhandel

500.000 Jobs durch den Handel mit Osteuropa und China

Durch den starken Anstieg des Handels mit Osteuropa und China entstanden in Deutschland seit 1988 rund 500.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Das zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des IAB, der Universität Zürich und der Universität Duisburg-Essen.

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500.000 Jobs durch den Handel mit Osteuropa und China
Nürnberg, 16.07.2012 (iab) - Durch den starken Anstieg des Handels mit Osteuropa und China entstanden in Deutschland seit 1988 rund 500.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Universität Zürich und der Universität Duisburg-Essen. Beschäftigungsverluste, die durch die verstärkte Konkurrenz in einigen Branchen entstanden, sind dabei bereits einberechnet. Außerdem geht aus der Studie hervor: Der verstärkte Handel mit Osteuropa fällt insgesamt deutlich stärker ins Gewicht als der Ausbau des Handels mit China.

Durch den verstärkten Handel mit Osteuropa und China gab es Gewinner und Verlierer unter Deutschlands Betrieben und Beschäftigten. Unterm Strich überwiegen aber klar die Gewinne durch den Handel, betonen die Arbeitsmarktforscher Wolfgang Dauth vom IAB, Sebastian Findeisen von der Universität Zürich und Jens Suedekum von der Universität Duisburg-Essen.

In einigen Branchen, die sich durch den Import von Produkten aus Osteuropa und China einer verschärften Konkurrenzsituation ausgesetzt sehen, kam es zwar zu Beschäftigungsverlusten. Diese wurden jedoch mehr als ausgeglichen durch die Beschäftigungsgewinne in den exportstarken Branchen wie Fahrzeug- und Maschinenbau.

Auch die Beschäftigungsstabilität ist durch den verstärkten Handel insgesamt gestiegen, geht aus den Berechnungen der Forscher hervor. Hier gab es aber ebenfalls Gewinner und Verlierer: Während die durchschnittliche Beschäftigungsdauer in den exportstarken Branchen wuchs, sank sie in den Branchen, die durch die zunehmenden Importe unter erhöhten Druck geraten sind.

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IAB-Studie

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