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Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Hallo zusammen,

ich glaube ich muss hier einfach mal ein bisschen Dampf ablassen.
Zu mir: Ich habe einen Master in Informatik + Bachelor in BWL (habe ich noch im Fernstudium absolviert). Habe nun fast 6 Jahre Berufserfahrung als Entwickler/Berater (Schwerpunkt ganz klar Entwicklung) in SAP und bin dort auch sehr breit aufgestellt und möchte sagen, dass ich mir da mittlerweile schon ein gutes Wissen aufgebaut habe.

So jetzt zum eigentlichen Thema: Ich bin bei meinem derzeitigen Arbeitgeber nun seit 3,5 Jahre und sehe hier einfach keine Perspektive für mich. Ich habe mich nun also beworben. Habe sofort überall Einladungen bekommen. Bin von den Gesprächen nun aber einfach nur noch so komplett fassungslos, dass ich es nicht glauben kann.

  1. Gespräch bei einer Großbank(!) in Frankfurt. 2 Gesprächspartner + 1 Frau vom Personal. Die 2 Gesprächspartner hatten sich selber schon irgendwie in der Wolle und es ist so ein kleines Machtspiel während des Gesprächs entstanden, wer mich was fragen kann. Jedenfalls wollte mich der 1 Gesprächspartner unbedingt technische Fragen zu Programmierung usw. stellen. Ich habe nach 5 Minuten schon gemerkt, dass er überhaupt keine Ahnung hat und niemals wirklich praktisch mit ABAP programmiert haben kann. Spätestens als er meinte ein BADI sei Customizing war eigentlich alles klar. Aber es ging natürlich noch schlimmer: er hat mich dann nach 1 - 2 Sätzen jedes Mal sofort unterbrochen und wieder das Thema gewechselt. Die beste Frage war aber nach 20 - 25 Minuten, ob ich denn schon mal praktisch mit ABAP progammiert hätte? Ich dachte nur, ist das sein Ernst? Es steht auf meinem Lebenslauf, dass ich 6 Jahre Erfahrung habe und alles ist ganz detailliert aufgelistet. Ich erkläre ihm 5 Minuten lang reinstes ABAP und danach frägt er mich so etwas.

2 Tage nach dem Gespräch der Anruf von HR. Man möchte mich unbedingt zu einem 2 Gespräch einladen. Ich habe sofort abgelehnt und gesagt, dass ich die Gesprächsführung respektlos fand.

Nun auch ein Vorstellungsgespräch bei einem großen Beratungshaus gehabt. Das Gespräch war remote. 1 Gesprächspartner saß in einem Schlabberpulli, unrasiert und mit fettigen Haaren da und hatte wohl vergessen, seinen Hintergrund zu verschleiern. Es war bei ihm alles andere als aufgeräumt. Naja.... Der 2 Gesprächspartner kam 25 Minuten zu spät zum Gespräch dazu. Über die Gesprächsführung möchte ich gar nicht sprechen. Komplett unterstes Niveau. Man meinte, dass ich ja für meine kurze Zeit extrem viele Arbeitgeber gehabt hätte. War nach dem Studium bei dem ersten circa 2,5 Jahre und jetzt 3,5 bei meinem derzeitigen. Habe das Gespräch nach 40 Minuten abgebrochen. Die beste Frage war, ob ich denn mit Kunden umgehen könnte? Ich dachte mir nur, also schlimmer als ihr 2 geht es ja wohl gar nicht.

Von dem 3 Gespräch erzähle ich jetzt nicht mehr.

Sagt mal. Ich bin völlig schockiert, was in deutschen Firman so vor sich geht. Das ist doch der Wahnsinn! Ich bin völlig fassungslos. Übertreibe ich oder ist das hier wirklich der neue Standard? Das schlimme finde ich, dass es alles große Unternehmen mit Rang und Namen waren.

Also bevor ich für so eine Firma arbeite, würde/werde ich mir jetzt etwas ganz anderes einfallen lassen. Das ist ja der Hammer!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Es ist doch logisch, dass Führungskräfte nicht mehr so tief in der Materie stecken und auch kritische Fragen stellen, die vielleicht nicht jedem gefallen. Wenn du es so schlimm fandest, solltest du in einem Kellerzimmer weiter programmieren und keine ATs in Großunternehmen nerven!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Also nach deiner umfassenden Stichprobe von N=1 mit einem miesen Gesprächspartner kommst du gleich mit dem Rundumschlag auf den Markt. Ahja.

Also, die Antwort auf deine Frage ist natürlich: "Nein".

Bei uns würde jemand mit so viel Berufserfahrung sowieso nicht direkt von HR interviewt werden, sondern Teamlead/Abteilungsleiter aufwärts, um vorzufühlen. In der Regel spricht dieser Fall nicht gegen deinen unwissenden Gesprächspartner, sondern gegen HR, weil sie offenkundig falsch selektiert haben.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ist halt ein Arbeitgebermarkt, kommen auch wieder andere Zeiten. Aber SAP ist nun auch wirklich eine Commodity

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Kompliment, wie selbstbewusst du aufgetreten bist. Kurzversion: IT wird in De nicht wertgeschätzt. Lieber den millionsten Bwler, Ing. Das erklärt dein erstes Interview sehr gut. Mein Tipp bewirb dich bei einer leistungsorientierten Firma, wenn du was auf dem Kasten hast. Wo weniger Office Politik gilt. Deine genannten Beispiele zeigen gut, wie diese Personen in die Positionen gekommen sind.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

  1. Bei großen Unternehmen wechseln die Führungskräfte oft die Abteilungen und haben (deswegen) tieferen Materie keine Ahnung.
  2. Bei 2,5 Jahre und jetzt 3,5 Jahre ist nicht besonders lang, ähnliche Fragen wurden mir auch gestellt. Viele sitzten 10-30 Jahre im gleichen Unternehmen und wenn man alle 2-3 Jahre wechselt, ist es schon ziemlich kurz. Außerdem braucht man tief in Prozesse einzuarbeiten oftof 2-3 Jahre, wenn man sich eingearbeitet hat, wäre man wieder weg ...
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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Naja wo ist dein Problem? Du gehst mit der völlig falschen Einstellung rein. Mit HR und deinem Chef wirst du eh nicht viel zu tun haben.

Lieber versuchen ein Vertrag zu kriegen und DANN Forderungen stellen. Z.b das Team kennenlernen (machen viele) oder benefits usw.

Der super nette kompetente Chef kann auch die Hölle sein, weil er vielleicht dann jede deiner technischen Entscheidungen und Aufwandschätzungen in Frage stellt.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Hm also um das mal zusammen zu fassen:

Die arbeitest als SAP Programmierer (bekanntlich eine C-Suite Aufgabe), hast insgesamt 2 Gespräche geführt bei denen du dich aus nur sehr wage beschriebenen Gründen über die menschliche Skills deiner Interviewpartner wunderst (Schlabberpuli, eine falsche Frage) und fragst dich ob die deutsche Wirtschaft kaputt ist?

Ich glaube bei deiner aktuellen Stichprobe gibt es noch keinen Grund zur Panik. Aber vielleicht nochmal anfangen sich selber zu Hinterfragen bevor man das ganze System in Frage stellt?

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ich bin selbst SAP Berater bei einer großen Beratung.

Von den ganz großen Konzernen habe ich auch noch nicht viel Gutes gehört. Entweder die Leute sind ultra spezialisiert (bspw. nur ABAP im Pricing Umfeld oder sowas) oder sie haben überhaupt keine Ahnung wovon sie reden. Außerdem ist die Bürokratie und das Beamtenwesen dermaßen schlimm, dass du da gar nicht arbeiten willst wenn du zumindest irgendeine Motivation hast..

Meiner Meinung nach lohnt es sich die großen, aber nicht riesigen Weltmarktführer anzuschauen (Umsatz einstelliger Milliardenbereich). Dort hat man meistens (sehr) gute Bedingungen und deutlich mehr Gestaltungsspielraum. So spontan fallen mir da ein: MTU, TRUMPF, STIHL (Großbuchstaben scheinen ein Qualitätskriterium zu sein), Kärcher, Sartorius, Vector Informatik, Zeiss, Symrise, ...

Allgemein gilt: je profitabler und erfolgreicher das Unternehmen umso besser.

Offtopic:
WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

  1. Bei großen Unternehmen wechseln die Führungskräfte oft die Abteilungen und haben (deswegen) tieferen Materie keine Ahnung.
  2. Bei 2,5 Jahre und jetzt 3,5 Jahre ist nicht besonders lang, ähnliche Fragen wurden mir auch gestellt. Viele sitzten 10-30 Jahre im gleichen Unternehmen und wenn man alle 2-3 Jahre wechselt, ist es schon ziemlich kurz. Außerdem braucht man tief in Prozesse einzuarbeiten oftof 2-3 Jahre, wenn man sich eingearbeitet hat, wäre man wieder weg ...

Wer braucht bitte 2-3 Jahre um sich in Prozesse einzuarbeiten? Ist ja völlig lächerlich..

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Naja wo ist dein Problem? Du gehst mit der völlig falschen Einstellung rein. Mit HR und deinem Chef wirst du eh nicht viel zu tun haben.

Lieber versuchen ein Vertrag zu kriegen und DANN Forderungen stellen. Z.b das Team kennenlernen (machen viele) oder benefits usw.

Der super nette kompetente Chef kann auch die Hölle sein, weil er vielleicht dann jede deiner technischen Entscheidungen und Aufwandschätzungen in Frage stellt.

wenn man selbst kompetent ist, braucht man auch vor einem kompetenten chef keine angst haben.
worauf willst du hinaus? dir einen inkompetenten chef suchen, damit nicht auffällt, dass du selbst inkompetent bist und nichts zu ändern brauchst?

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Hm also um das mal zusammen zu fassen:

Die arbeitest als SAP Programmierer (bekanntlich eine C-Suite Aufgabe), hast insgesamt 2 Gespräche geführt bei denen du dich aus nur sehr wage beschriebenen Gründen über die menschliche Skills deiner Interviewpartner wunderst (Schlabberpuli, eine falsche Frage) und fragst dich ob die deutsche Wirtschaft kaputt ist?

Ich glaube bei deiner aktuellen Stichprobe gibt es noch keinen Grund zur Panik. Aber vielleicht nochmal anfangen sich selber zu Hinterfragen bevor man das ganze System in Frage stellt?

dass die deutsche wirtschaft kaputt wäre hat er nicht behauptet. aber wenn viele immer inkompetenter werden kann man sich schon fragen, ob man hinter den möglichkeiten bleibt und ob man in ein paar jahren noch mithalten kann.
jedenfalls, sich gammelhaft als interviewpartner zu geben, kann ich nachvollziehen, dass das schlecht ankommt.

wenn jemand jahrelang erfahrung hat und wie oben beschrieben unsachliche und der situation nicht entsprechende fragen gestellt bekommt, kann ich ebenfalls nachvollziehen, dass das schlecht ankommt.
der TE bekommt wohl viel positive rückmeldung und ist begehrt. er war es nicht, der sich unpassend anstellte. also nein, kann ich nicht nachvollziehen, dass er sich hinterfragen sollte. im gegenteil, das macht er von anfang an, daher fällt ihm auch auf, was schlecht ist.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Ich hab auch schonmal versucht zu erklären, das die Leute in den 80er und 90er Jahren nicht mit dem Schulabschluss einen Ausbildungsvertrag von IGM bekommen haben. Stößt leider immer auf taube Ohren.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Meine Güte, wieder so ein Möchtegern-Fashionista. In amerikanischen Unternehmen kleiden die sich auch nicht besser. Noch nie einen amerikanisch geschnittenen Anzug gesehen?

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Und wieder der Klassiker mit den US Unternehmen, bei denen Milch und Honig fließen. Verfolgt ihr dazu auch die aktuellen Pressemeldungen? Das Land, wo Milch und Honig Fließen sieht jedenfalls aktuell anders aus.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ich kann die Erfahrungen teilen, die HR Abteilungen werden einfach immer schlechter. Mein Gespräch lief damals auch ähnlich wie bei dir, der Chef hat nebenbei durchgehend Mails geschrieben. Ich hatte aber Bock auf die Aufgaben, gab gutes Geld, deswegen habe ich angefangen. Gab halt direkt ne schlechte Kununu Bewertung an HR gerichtet. Man muss einfach das schlechte Gespräch abhaken und die Fragen in die Richtung lenken, wie die tägliche Arbeit sein wird. Wenn dir im Gespräch komische Fragen gestellt werden, die aber auf Nachfrage sagen, dass man dich bei der Arbeit machen lässt, dann ist doch alles ok.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Hallo zusammen,

ich glaube ich muss hier einfach mal ein bisschen Dampf ablassen.
Zu mir: Ich habe einen Master in Informatik + Bachelor in BWL (habe ich noch im Fernstudium absolviert). Habe nun fast 6 Jahre Berufserfahrung als Entwickler/Berater (Schwerpunkt ganz klar Entwicklung) in SAP und bin dort auch sehr breit aufgestellt und möchte sagen, dass ich mir da mittlerweile schon ein gutes Wissen aufgebaut habe.

So jetzt zum eigentlichen Thema: Ich bin bei meinem derzeitigen Arbeitgeber nun seit 3,5 Jahre und sehe hier einfach keine Perspektive für mich. Ich habe mich nun also beworben. Habe sofort überall Einladungen bekommen. Bin von den Gesprächen nun aber einfach nur noch so komplett fassungslos, dass ich es nicht glauben kann.

  1. Gespräch bei einer Großbank(!) in Frankfurt. 2 Gesprächspartner + 1 Frau vom Personal. Die 2 Gesprächspartner hatten sich selber schon irgendwie in der Wolle und es ist so ein kleines Machtspiel während des Gesprächs entstanden, wer mich was fragen kann. Jedenfalls wollte mich der 1 Gesprächspartner unbedingt technische Fragen zu Programmierung usw. stellen. Ich habe nach 5 Minuten schon gemerkt, dass er überhaupt keine Ahnung hat und niemals wirklich praktisch mit ABAP programmiert haben kann. Spätestens als er meinte ein BADI sei Customizing war eigentlich alles klar. Aber es ging natürlich noch schlimmer: er hat mich dann nach 1 - 2 Sätzen jedes Mal sofort unterbrochen und wieder das Thema gewechselt. Die beste Frage war aber nach 20 - 25 Minuten, ob ich denn schon mal praktisch mit ABAP progammiert hätte? Ich dachte nur, ist das sein Ernst? Es steht auf meinem Lebenslauf, dass ich 6 Jahre Erfahrung habe und alles ist ganz detailliert aufgelistet. Ich erkläre ihm 5 Minuten lang reinstes ABAP und danach frägt er mich so etwas.

2 Tage nach dem Gespräch der Anruf von HR. Man möchte mich unbedingt zu einem 2 Gespräch einladen. Ich habe sofort abgelehnt und gesagt, dass ich die Gesprächsführung respektlos fand.

Nun auch ein Vorstellungsgespräch bei einem großen Beratungshaus gehabt. Das Gespräch war remote. 1 Gesprächspartner saß in einem Schlabberpulli, unrasiert und mit fettigen Haaren da und hatte wohl vergessen, seinen Hintergrund zu verschleiern. Es war bei ihm alles andere als aufgeräumt. Naja.... Der 2 Gesprächspartner kam 25 Minuten zu spät zum Gespräch dazu. Über die Gesprächsführung möchte ich gar nicht sprechen. Komplett unterstes Niveau. Man meinte, dass ich ja für meine kurze Zeit extrem viele Arbeitgeber gehabt hätte. War nach dem Studium bei dem ersten circa 2,5 Jahre und jetzt 3,5 bei meinem derzeitigen. Habe das Gespräch nach 40 Minuten abgebrochen. Die beste Frage war, ob ich denn mit Kunden umgehen könnte? Ich dachte mir nur, also schlimmer als ihr 2 geht es ja wohl gar nicht.

Von dem 3 Gespräch erzähle ich jetzt nicht mehr.

Sagt mal. Ich bin völlig schockiert, was in deutschen Firman so vor sich geht. Das ist doch der Wahnsinn! Ich bin völlig fassungslos. Übertreibe ich oder ist das hier wirklich der neue Standard? Das schlimme finde ich, dass es alles große Unternehmen mit Rang und Namen waren.

Also bevor ich für so eine Firma arbeite, würde/werde ich mir jetzt etwas ganz anderes einfallen lassen. Das ist ja der Hammer!

Wenn du seit 6 Jahren in der SAP Beratung unterwegs bist, wirst du doch wohl eine ganze Menge Firmen kennen gelernt haben. Dann bewirb dich am besten da, wo dir die Firmenkultur gefallen hat.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Deutsche Konzerne haben vielfach kein Verständnis für Entwickler. Die denken immer noch, dass viele Entwickler einfach nur Code nach Vorgabe abtippen und die Prozesse nicht verstehen.

Ich würde mich als SAP-Experte immer als Berater verkaufen und direkt im Vorstellungsgespräch klarstellen, dass man auch entwickeln kann.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Und die Amerikaner sind ja auch für ihren außerordentlich guten Kleiderstil bekannt und zahlen auch in Deutschland mindestens doppelt so viel wie deutsche Unternehmen ;)

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Sorry aber was ein dummes Gelaber. Als ob man aus der Arbeitsloenquote ableiten kann ob es schwer war bei D30 einzusteigen. Früher hat ein 2.8 Diplom von ner staatlichen gereicht um nach 5 Jahren Haus mit Garten in MUC zu kaufen. Heute braucht man top 10% seit dem Kindergarten um eingeladen zu werden. Arbeitgebermarkt dass ich nicht lache....solche Leute wie du leben echt in einer Traumwelt.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Spreche aus Erfahrung. Hatte einen Chef der halbwegs kompetent war. Dieser hat auch aktiv entwickelt. ABER letzendlich nicht so tief in der Materie. Hier die Probleme

  • Ich möchte kein Stress und schätze den Aufwand etwas höher. Klappt nicht wenn dein Chef die Software gut kennt.
  • Chef hatte in meinem Fall immer halbfertige Sachen programmiert, die das Team dann finalisieren sollte. Wirklich die Hölle. Oder Bugs eingeführt. Problem ist ja, dass es der Chef ist. Da kannst du schlecht sagen, dass der Code nicht gut ist. Sagen wir kac*e.

Klar ist es nicht verkehrt wenn der Chef etwas von Coding versteht. Wenn er aber aktiv entwickelt kommen wirklich Probleme auf.

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Naja wo ist dein Problem? Du gehst mit der völlig falschen Einstellung rein. Mit HR und deinem Chef wirst du eh nicht viel zu tun haben.

Lieber versuchen ein Vertrag zu kriegen und DANN Forderungen stellen. Z.b das Team kennenlernen (machen viele) oder benefits usw.

Der super nette kompetente Chef kann auch die Hölle sein, weil er vielleicht dann jede deiner technischen Entscheidungen und Aufwandschätzungen in Frage stellt.

wenn man selbst kompetent ist, braucht man auch vor einem kompetenten chef keine angst haben.
worauf willst du hinaus? dir einen inkompetenten chef suchen, damit nicht auffällt, dass du selbst inkompetent bist und nichts zu ändern brauchst?

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Man man man... Da hält einer aber sehr viel von sich. Wenn das nicht irgendwann mal in die Hose geht. Naja... your life, your choice super performer!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ich kann deine Verwunderung absolut nachvollziehen. In manchen Firmen werden überwiegend Schaumschläger, Narzissten und Selbstdarsteller befördert, während Experten als reine Arbeitstiere gesehen bzw. sogar verachtet werden.

Die Selbstherrlichkeit einiger Führungskräfte geht auch soweit, dass man sich im Videointerview unrasiert mit Hoodie vor die Kamera setzt und sein Halbwissen auch noch stolz zur Schau trägt.

Personalverantwortung wird einfach zu gut bezahlt in deutschen Konzernen, was manchmal die falschen Leute anzieht. Damit muss man vor allem im Großkonzern leben. Wenn man sich als Experte durch einen Wechsel verbessern kann, lohnt sich der Konzerneinstieg aber meist trotzdem. Besserer Verdienst, bessere Arbeitsteilung sowie gute Sozialleistungen sind hier zu nennen. Der interne Jobmarkt im Konzern eröffnet auch viele Optionen, sodass man einen toxischen Chef auch schnell los wird. Oft gibts auch einen Betriebsrat, der dich vor der Willkür eines solchen Chefs schützt.

Merke: Ein inkompetenter Chef lässt dich um so heller strahlen :)

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

(...)
Sagt mal. Ich bin völlig schockiert, was in deutschen Firman so vor sich geht. Das ist doch der Wahnsinn! Ich bin völlig fassungslos. Übertreibe ich oder ist das hier wirklich der neue Standard? Das schlimme finde ich, dass es alles große Unternehmen mit Rang und Namen waren.

Also bevor ich für so eine Firma arbeite, würde/werde ich mir jetzt etwas ganz anderes einfallen lassen. Das ist ja der Hammer!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ich verstehe deine Situation. Solche VGs lassen einem die Lust auf die Firma vergehen. Meiner Erfahrung nach wissen viele Interviewer im VG gar nicht welchen Eindruck sie im Mamen der Firma machen bzw es ist ihnen egal.

Grund: Sie sind schon lang in der Firma und quasi unkündbar. Ausserdem ist deren Fachwissen begrenzt besonders in sich schnell wandelnden Bereichen wie IT.

Ich war schon in einem VG wo mein zukünftiger Chef keinen Schimmer hatte wie viel Gehalt bezahlt wird und er auch sehr verwundert war dass ich danach frage. (Es war auch kein weiteres VG für Gehaltsverhandlung vorgesehen laut weiterer Nachfrage). Er meinte nur dass ein Arbeitsvertrag per Post kommen wird und ich soll ihn unterschrieben zurückschicken. Da würde ich erfahren was bezahlt wird.

Bei einem anderen VG meinte der Personaler ich sollte mich nochmal bewerben da meine Bewerbung verloren wurde...

Aber du solltest deine VGs als learning des Iststatus von Personem sehen und weniger emotional sein.
Meine Erfahrung ist dass es sehr auf das Individuum ankommt. Zwei VGs in derselben Firma, Nachbarabteilungen, mit 2 verschiedenen Vorgesetzten und 2 verschiedenen HRs waren komplett unterschiedlich bei mir. Das war eine echt unerwartete Erfahrung. Wollte zum 2. VG fast schon gleich absagen.

Solange du genug AGs zur Auswahl hast kannst du ja problemlos aussortieren.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Und die Amerikaner sind ja auch für ihren außerordentlich guten Kleiderstil bekannt und zahlen auch in Deutschland mindestens doppelt so viel wie deutsche Unternehmen ;)

Von deutschem Unternehmen zu amerikanischem. Selbe Industrie, selbe Stelle (nur Name minimal anders aber der selbe Job). Auch Seniorität gleich. Von 54k auf 73k hoch. 1 Jahr später 79k auf gleicher Stelle, dann befördert und etwas über 90k bekommen.

Nie wieder zu nem deutschen Konzern.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Hallo zusammen,

ich wäre der Threadersteller.

Dass die (zukünftige) Führungskraft nicht das entsprechende Fachwissen hat ist für mich völlig in Ordnung und natürlich auch nachvollziehbar.

Aufgestoßen ist mir primär bei den Gesprächen auch nicht die fehlende technische Kompetenz (wobei die vorhanden sein sollte, wenn man mich testen möchte), sondern viel mehr, dass man doch wohl ein Mindestmaß an ganz normalen Umgangsformen erwarten kann.

Gespräch 1: Fällt mir ständig völlig schamlos ins Wort, überhört (bewusst) meine richtigen Antworten oder frägt etwas und redet einfach weiter, frägt wieder was und redet einfach weiter etc.

Hatte sogar nach Gespräch 1 beim Anruf für die Einladung zum zweiten Vorstellungsgespräch bei HR nachgefragt, ob das eventuell ein psychologischer Test gewesen sei. Ich konnte mir das persönlich fast nicht anders erklären. Die Frau aus dem Personal meinte aber nur, dass es kein Test gewesen sei, ich aber schon Recht hätte, dass die Kommunikation wohl nicht so gut war (naja, so kann man es natürlich auch ausdrücken).

Gespräch bei Firma 2 (dem Beratungsunternehmen): Fragt euch bitte mal selbst, ob ihr als Bewerber bei einer Firma noch eingestellt werdet, wenn ihr 25 Minuten zu spät bei einem Gespräch erscheint, eventuell recht viel Kundenkontakt habt und völlig gammlig dort auftretet? Von einem als Bewerber wird doch auch alles mögliche verlangt. Noch ein kurzer Ausschnitt sonst dazu, damit ihr mich besser versteht. Ich wurde nach meiner Reisebereitschaft befragt, woraufhin ich gesagt habe, dass ich damit kein Problem habe und grundsätzlich bereit sei zu reisen. Daraufhin erzählte er mir, dass alle Entwickler die letzten 2 Jahre komplett im Homeoffice gewesen seien. Ich habe dann noch mal nachgefragt, ob es denn dann eigentlich so gut wie nie zu Reisen kommen würde (100 % Remote wollte ich jetzt auch nicht unbedingt)? Plötzlich schaltet sich der andere Senior Berater (Kandidat mit 25 minütiger Verspätung) ein und meint in abfälligem Tonfall, man bewirbt sich doch nicht für eine Beratung und fragt wie oft man denn zum Kunden muss, man bewirbt sich doch auch nicht für eine Gastronomie als Kellner und fragt wie oft man zum Kunden muss (ich hatte ja davor meine Reisebereitschaft zugesagt, hat er nicht zugehört?!). Das war dann auch der Zeitpunkt, ab welchem das Gespräch für mich vorbei war. Ich hätte keine Lust mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten (die ganzen anderen Punkte wie Verspätung, gammliges Auftretet etc. kamen ja nur noch oben drauf).

Gespräch bei Firma 3: Es steht in der Stellenausschreibung, dass die Stelle auch Fiori-Entwicklung und SAP UI5 beinhaltet. Ich rufe darauf hin in der Personalabteilung an um mich zu erkundigen. Man erzählte mir, dass die Stelle genau das beinhaltet und man deswegen auch Javascript bräuchte. Ich fragte noch, ob denn S/4 Hana bei ihnen eingeführt sei, da dies für mich auch sehr wichtig sei. Antwort: Ja, ist es. Okay, gut. Ich schreibe völlig motiviert meine Bewerbung und freue mich auf das Gespräch. Beim Gespräch kommt dann raus, dass S/4 Hana nicht eingeführt wurde und wohl frühestens in 4 Jahren eingeführt wird. Gut, denke ich, wenigstens wohl aber Fiori. Im Gespräch kam dann heraus, dass Fiori leider auch noch nicht im Einsatz sei und man sich auch nicht sicher sei, ob das bei ihnen überhaupt sinnvoll sei. Ich frage daraufhin, warum man das denn in die Stellenausschreibung dann alles so reinschreibt. Schweigen. Toll!

Ich als Bewerber mache mir aufgrund des Gespräches natürlich auch einen Eindruck von der Firma und der Stelle und überlege, ob das für mich passt oder eben nicht. Der Eindruck von den 3 Gesprächen war einfach nur schockierend und hat mir ganz klar und gleich gezeigt, dass ich hier niemals arbeiten wollen würde und ich mich auch wirklich ernsthaft frage, ob es wirklich jemanden gibt, der nach so einem Gespräch die Stelle annehmen würde (klar, wenn jemand sich aus der Arbeitslosigkeit heraus bewirbt sieht es anders aus).

Hatte aber heute noch ein weiteres Gespräch, welches insgesamt ziemlich gut und auch angenehm und ganz normal verlaufen ist. Meine 2 Gesprächspartner haben mit mir auf Augenhöhe kommuniziert und es hat soweit alles gepasst, dass ich da auf jeden Fall das 2te Gespräch annehmen würde.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Hm glaube das Problem geht hier in beide Richtungen. Du hattest Pech mit deinen Gesprächen, bist aber auch sehr kritisch und seeeehr überzeugt von dir selber.

Dass du das ganze dann so unreflektiert und detailliert ins Internet pustest und allen deinen Leidensweg zu erläutern lässt mehr Rückschlüsse über dich zu als über die Unternehmen.
So einen narzisstischen Kollegen kann man auch keinem Wünschen. Imho sogar schlimmer als die hier beschriebenen Chefs

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Vor 30 Jahren musstest du als gesuchter Akademiker kaum Bewerbungen schreiben, falls überhaupt, um eine Stelle zu bekommen. Es gab verglichen mit heute kaum Akademiker, denn es wurden nicht solche Massen wie heute mit dem Abitur beschenkt.
Was heute alles zum Studium zugelassen wird, sieht man ja an dir. Der Umgang mit statistischen Daten ist keines Akademikers würdig.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Wer braucht bitte 2-3 Jahre um sich in Prozesse einzuarbeiten? Ist ja völlig lächerlich..

Ich arbeite über 8 Jahre bei "meinem" Unternehmen und kenne noch immer nicht alle Prozesse, weil es zu viele sind. Und muss also noch immer ab und zu in was neues einarbeiten.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Und die Amerikaner sind ja auch für ihren außerordentlich guten Kleiderstil bekannt und zahlen auch in Deutschland mindestens doppelt so viel wie deutsche Unternehmen ;)

Von deutschem Unternehmen zu amerikanischem. Selbe Industrie, selbe Stelle (nur Name minimal anders aber der selbe Job). Auch Seniorität gleich. Von 54k auf 73k hoch. 1 Jahr später 79k auf gleicher Stelle, dann befördert und etwas über 90k bekommen.

Nie wieder zu nem deutschen Konzern.

Da hast du aber großes Glück gehabt. Nach einem Jahr 8% und dann noch mal knapp 14% ist wirklich gut.

Ich habe selber mal in einem amerikanischen Unternehmen gearbeitet. Beförderungen sind hier sehr selten und bedürfen einer Unternehmenszugehörigkeit 5+ Jahre, mindestens einem Fürsprecher im Unternehmen und einer wohlgesonnen HR. Selbst bei einer Beförderung ändert sich meist nur die Berufsbezeichnung von normal zu senior o.ä. Eine Gehaltsanpassung geht hier nicht zwingend mit einher... War alles sehr auf Geiz getrimmt.

Gehalt war generell unterdurchschnittlich und die Arbeitsbedingung mies. Gehaltserhöhung gab es keine, außer eine Inflationsanpassung von 1,x % bis 2 % pro Jahr. Als ich dann eine Gehaltserhöhung auf ein marktübliches Niveau forderte, bekam ich ein Gespräch bei HR. Hier habe ich dann eine schlechte Beurteilung erhalten und mir wurde eingeredet, dass ich vom Top Performer plötzlich nur noch Mittelmaß wäre und froh sein könne „in diesen Zeiten“ überhaupt Arbeit zu haben?!! Ein gewisses Potential könne man aber erkennen. Ich solle mich einfach mehr anstrengen und dann könne man in 2 bis 3 Jahren über alles reden...

Da ich ein sehr gefragtes Profil habe und überdurchschnittlich qualifiziert bin, habe ich mir dann innerhalb von 6 Wochen eine neue Stelle gesucht und gekündigt. Dies hat man mir aber sehr übel genommen, da HR der Meinung war als fairer Arbeitgeber bekannt zu sein und durch meine Kündigung irgendwie beleidigt war... Arbeitszeugnis und Bonus musste ich dann einklagen^^ (war aber kein Problem).

Gehalt beim neuen AG waren knapp +11% bei deutlich besseren Arbeitsbedingungen mit sehr vielen benefits. Wenn ich die benefits mit einrechne, dürften es knapp +15% sein. Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ich liebe amerikanische Unternehmen. Das Gehalt bei mir zumindest ist doppelt so gut. Klar weniger Urlaub und man kann schnell gefeuert werden. Aber das ist der Deal und ich bin froh, dass es diese Option gibt für die Leute die was reißen wollen.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Und die Amerikaner sind ja auch für ihren außerordentlich guten Kleiderstil bekannt und zahlen auch in Deutschland mindestens doppelt so viel wie deutsche Unternehmen ;)

Von deutschem Unternehmen zu amerikanischem. Selbe Industrie, selbe Stelle (nur Name minimal anders aber der selbe Job). Auch Seniorität gleich. Von 54k auf 73k hoch. 1 Jahr später 79k auf gleicher Stelle, dann befördert und etwas über 90k bekommen.

Nie wieder zu nem deutschen Konzern.

Da hast du aber großes Glück gehabt. Nach einem Jahr 8% und dann noch mal knapp 14% ist wirklich gut.

Ich habe selber mal in einem amerikanischen Unternehmen gearbeitet. Beförderungen sind hier sehr selten und bedürfen einer Unternehmenszugehörigkeit 5+ Jahre, mindestens einem Fürsprecher im Unternehmen und einer wohlgesonnen HR. Selbst bei einer Beförderung ändert sich meist nur die Berufsbezeichnung von normal zu senior o.ä. Eine Gehaltsanpassung geht hier nicht zwingend mit einher... War alles sehr auf Geiz getrimmt.

Gehalt war generell unterdurchschnittlich und die Arbeitsbedingung mies. Gehaltserhöhung gab es keine, außer eine Inflationsanpassung von 1,x % bis 2 % pro Jahr. Als ich dann eine Gehaltserhöhung auf ein marktübliches Niveau forderte, bekam ich ein Gespräch bei HR. Hier habe ich dann eine schlechte Beurteilung erhalten und mir wurde eingeredet, dass ich vom Top Performer plötzlich nur noch Mittelmaß wäre und froh sein könne „in diesen Zeiten“ überhaupt Arbeit zu haben?!! Ein gewisses Potential könne man aber erkennen. Ich solle mich einfach mehr anstrengen und dann könne man in 2 bis 3 Jahren über alles reden...

Da ich ein sehr gefragtes Profil habe und überdurchschnittlich qualifiziert bin, habe ich mir dann innerhalb von 6 Wochen eine neue Stelle gesucht und gekündigt. Dies hat man mir aber sehr übel genommen, da HR der Meinung war als fairer Arbeitgeber bekannt zu sein und durch meine Kündigung irgendwie beleidigt war... Arbeitszeugnis und Bonus musste ich dann einklagen^^ (war aber kein Problem).

Gehalt beim neuen AG waren knapp +11% bei deutlich besseren Arbeitsbedingungen mit sehr vielen benefits. Wenn ich die benefits mit einrechne, dürften es knapp +15% sein. Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress > und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 12.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 11.11.2022:

Das kennt man von deutschen Firmen zu gut, vor allem dass die Arbeitnehmer nicht wissen, wie sie sich kleiden sollen. Daher immer zu amerikanischen Unternehmen. Da passt auch das Gehalt.

Und die Amerikaner sind ja auch für ihren außerordentlich guten Kleiderstil bekannt und zahlen auch in Deutschland mindestens doppelt so viel wie deutsche Unternehmen ;)

Von deutschem Unternehmen zu amerikanischem. Selbe Industrie, selbe Stelle (nur Name minimal anders aber der selbe Job). Auch Seniorität gleich. Von 54k auf 73k hoch. 1 Jahr später 79k auf gleicher Stelle, dann befördert und etwas über 90k bekommen.

Nie wieder zu nem deutschen Konzern.

Da hast du aber großes Glück gehabt. Nach einem Jahr 8% und dann noch mal knapp 14% ist wirklich gut.

Ich habe selber mal in einem amerikanischen Unternehmen gearbeitet. Beförderungen sind hier sehr selten und bedürfen einer Unternehmenszugehörigkeit 5+ Jahre, mindestens einem Fürsprecher im Unternehmen und einer wohlgesonnen HR. Selbst bei einer Beförderung ändert sich meist nur die Berufsbezeichnung von normal zu senior o.ä. Eine Gehaltsanpassung geht hier nicht zwingend mit einher... War alles sehr auf Geiz getrimmt.

Gehalt war generell unterdurchschnittlich und die Arbeitsbedingung mies. Gehaltserhöhung gab es keine, außer eine Inflationsanpassung von 1,x % bis 2 % pro Jahr. Als ich dann eine Gehaltserhöhung auf ein marktübliches Niveau forderte, bekam ich ein Gespräch bei HR. Hier habe ich dann eine schlechte Beurteilung erhalten und mir wurde eingeredet, dass ich vom Top Performer plötzlich nur noch Mittelmaß wäre und froh sein könne „in diesen Zeiten“ überhaupt Arbeit zu haben?!! Ein gewisses Potential könne man aber erkennen. Ich solle mich einfach mehr anstrengen und dann könne man in 2 bis 3 Jahren über alles reden...

Da ich ein sehr gefragtes Profil habe und überdurchschnittlich qualifiziert bin, habe ich mir dann innerhalb von 6 Wochen eine neue Stelle gesucht und gekündigt. Dies hat man mir aber sehr übel genommen, da HR der Meinung war als fairer Arbeitgeber bekannt zu sein und durch meine Kündigung irgendwie beleidigt war... Arbeitszeugnis und Bonus musste ich dann einklagen^^ (war aber kein Problem).

Gehalt beim neuen AG waren knapp +11% bei deutlich besseren Arbeitsbedingungen mit sehr vielen benefits. Wenn ich die benefits mit einrechne, dürften es knapp +15% sein. Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

Hier der, auf den du geantwortet hast. Mehr Druck/Arbeit war bei mir auch so. Arbeite mehr als beim deutschen Arbeitgeber. Aber hier fühle ich mich auch so, als würde ich eine Gegenleistung bekommen.
In der Behandlung der Arbeitnehmer sehe ich definitiv einen Grund dafür, dass amerikanische Unternehmen Deutsche Unternehmen in jeder Branche abhängen. Es lohnt sich einfach mehr, für diese zu leisten.
Die Kultur gefällt mir auch wesentlich besser. Es wirkt einfach weniger "alt". Ich bin zwar länger im Büro, aber ich fühle mich nicht so kaputt wie noch bei meinem alten AG.

Ich weiß nicht ob das großes Glück war bei mir. Habe gut was geleistet aber jetzt nicht top 1% viel. Ich denke es gibt definitiv leute bei uns im Unternehmen, die höhere Steigerungen sehen.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 12.11.2022:

Hm glaube das Problem geht hier in beide Richtungen. Du hattest Pech mit deinen Gesprächen, bist aber auch sehr kritisch und seeeehr überzeugt von dir selber.

Dass du das ganze dann so unreflektiert und detailliert ins Internet pustest und allen deinen Leidensweg zu erläutern lässt mehr Rückschlüsse über dich zu als über die Unternehmen.
So einen narzisstischen Kollegen kann man auch keinem Wünschen. Imho sogar schlimmer als die hier beschriebenen Chefs

Und woher weißt du, dass er unreflektiert ist? Es gibt Leute die sind kompetent und wissen das auch. Vielleicht solltest du dich und deine pseudopsychologischen Internetartikel mal reflektieren, bevor du so tust als wärst du diejenige, die weiß, wie die Welt funktioniert.

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Voice of Reason

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Redet ihr von Arbeitsverhältnissen IN Amerika?
Oder bei amerikanischen Unternehmen in Deutschland?
Falls letzteres... von welchen AGs redet ihr da? In US BigTech ist definitiv von den Punkten nur "viel Stress/Druck" passend - alles andere ich absolut falsch.

Ist halt leistungsorientiert.
Kein IG-Metall mit 120k bei effektiv 2hrs pro Tag Arbeit.

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress > und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

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ExBerater

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Die extrem pauschalisierende und teils naive Sicht hier ist doch etwas unwürdig für ein Forum voller Akademiker.
Es gibt Tausende von Unternehmen in Dutzenden von Branchen, und in in jedem davon herrscht wieder eine individuelle Kultur. Hier von einer Erfahrung gleich auf "alle amerikanischen/deutschen Unternehmen" zu schließen ist doch wahrlich albern, oder?

Ich habe im deutschen Konzern, im mittelständisch geprägten Tochterunternehmen, in einer amerikanischen T2 Beratung, einer deutschen T2 Beratung gearbeitet, und leite nun den deutschen Standort eines amerikanischen Unternehmens.

Ich habe alles erlebt!

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemeinern sollte, würde ich sagen:

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler, was die Aufgaben angeht, aggressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange, sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten, wenn die Leistung irgendwie passt. Keinerlei Interesse an High-Flyer Profilen, MBA und sonstigemGedöns. Der Mensch und seine Leistung zählen, nicht die Qualifikation per Zeugnis.

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands-on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur wenn/weil man hohe Hürden hat die einen vor aggressiveren Neuanbietern schützen.

  • US Unternehmen (kein Konzern, Owner-driven): Vorteile des deutschen Mittelstands aber Nachteile der amerikanischen Hire and Fire Mentalität. Generell extrem hands-on, und zwar so sehr, dass oft jede Analyse und gesunder Menschenverstand auf der Strecke bleiben. Firma funktioniert aufgrund herausragender Einzelkämpfer. Sehr wenig Wertschätzung für Personen es sei denn, sie sind fürs Business unverzichtbar. Der Mensch aber zählt kaum. Was mir besonders auffällt: eine irrsinnige Wertschätzung für Sales/Vertrieb. Sales sind die

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemein sollte würde ich sagen.

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler was die Aufgaben angeht, agressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten wenn die LEistung irgendwie passt

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur /wennweil man hohe Hürden hat die einen vor agressiveren Neuanbietern schützen
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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Voice of Reason schrieb am 14.11.2022:

Redet ihr von Arbeitsverhältnissen IN Amerika?
Oder bei amerikanischen Unternehmen in Deutschland?
Falls letzteres... von welchen AGs redet ihr da? In US BigTech ist definitiv von den Punkten nur "viel Stress/Druck" passend - alles andere ich absolut falsch.

Ist halt leistungsorientiert.
Kein IG-Metall mit 120k bei effektiv 2hrs pro Tag Arbeit.

WiWi Gast schrieb am 13.11.2022:

Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress > und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

Ich (der erste pro-ami Poster) sprach von ami unternehmen in DE. Der nachfolgende meinte anscheinend in Amerika?

Druck höher, wie gesagt. Dafür wird Leistung aber auch entlohnt. Ich bin kein Konzernbeamter, der will ich aber auch nicht sein. Meinen Aufstieg hätte ich so nicht geschafft in einem deutschen Unternehmen. Man verweilt hier bei entsprechender Leistung sehr kurz auf einer Position. US Conglomerate in DE. Zusatzleistungen zum Gehalt auch top. Unser ROE ist etwa der doppelte von deutschen/europäischen Konkurrenten, dementsprechend ist auch die Stimmung.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Voice of Reason schrieb am 14.11.2022:

Redet ihr von Arbeitsverhältnissen IN Amerika?
Oder bei amerikanischen Unternehmen in Deutschland?
Falls letzteres... von welchen AGs redet ihr da? In US BigTech ist definitiv von den Punkten nur "viel Stress/Druck" passend - alles andere ich absolut falsch.

Ist halt leistungsorientiert.
Kein IG-Metall mit 120k bei effektiv 2hrs pro Tag Arbeit.

Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress > und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

Klar in Deutschland, oder leben wir in Amerika?

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Voice of Reason

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Woher soll ich das wissen, anonymer Poster?

Manche der angeblichen Erfahrungen hier spiegeln sich halt nicht mit meinen Erfahrungen bei meinem Arbeitgeber - und der ist so amerikanisch wie es amerikanischer nicht geht.

Daher die Frage, Kind.

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

Voice of Reason schrieb am 14.11.2022:

Redet ihr von Arbeitsverhältnissen IN Amerika?
Oder bei amerikanischen Unternehmen in Deutschland?
Falls letzteres... von welchen AGs redet ihr da? In US BigTech ist definitiv von den Punkten nur "viel Stress/Druck" passend - alles andere ich absolut falsch.

Ist halt leistungsorientiert.
Kein IG-Metall mit 120k bei effektiv 2hrs pro Tag Arbeit.

Im amerikanischen Unternehmen gab es nur mieses Gehalt, Druck, Überstunden, viel Stress > und Null benefits oder sonstige Annehmlichkeiten.

Fazit: Nie wieder amerikanisches Unternehmen!

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

Klar in Deutschland, oder leben wir in Amerika?

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 12.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Vor 30 Jahren musstest du als gesuchter Akademiker kaum Bewerbungen schreiben, falls überhaupt, um eine Stelle zu bekommen. Es gab verglichen mit heute kaum Akademiker, denn es wurden nicht solche Massen wie heute mit dem Abitur beschenkt.
Was heute alles zum Studium zugelassen wird, sieht man ja an dir. Der Umgang mit statistischen Daten ist keines Akademikers würdig.

Das ist die größte Märchenerzählung, die ich je gelesen habe. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn es hat mit der damaligen Realität nichts zu tun.

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Hängt glaube ich sehr von dem Unternehmen und der Position ab in der man arbeitet, das so zu verallgemeinern geht nicht...

Bei McDonalds oder Enterprise Rent a Car ist's auf den unteren Rängen merklich unangenehmer als bei Google oder Microsoft....

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Ich bin zwar nur Werkstudent, aber hatte die mit Abstand besten Bewerbungsgespräche auch bei einem gewissen großen amerikanischen Tech Konzern mit Deutschland-Sitz in München. Dagegen sind mir auch schon mehrere Totalkatastrophen wie bei OP bei typisch Deutschen Unternehmen untergekommen.

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

Voice of Reason schrieb am 14.11.2022:

Redet ihr von Arbeitsverhältnissen IN Amerika?
Oder bei amerikanischen Unternehmen in Deutschland?
Falls letzteres... von welchen AGs redet ihr da? In US BigTech ist definitiv von den Punkten nur "viel Stress/Druck" passend - alles andere ich absolut falsch.

Ist halt leistungsorientiert.
Kein IG-Metall mit 120k bei effektiv 2hrs pro Tag Arbeit.

Bin der mit "Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht."
Ich rede von amerikanischen Unternehmen in Deutschland, habe bei einem gearbeitet. Am Ende musste ich Aufhebungsvertrag unterschreiben, sonst hätten die mich irgendwie anders rausgekickt. Arbeite seit dem über 8 Jahre bei einem europäischen Konzern, nie irgendwelche Probleme gehabt.

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 10.11.2022:

Sagt mal. Ich bin völlig schockiert, was in deutschen Firman so vor sich geht. Das ist doch der Wahnsinn! Ich bin völlig fassungslos. Übertreibe ich oder ist das hier wirklich der neue Standard? Das schlimme finde ich, dass es alles große Unternehmen mit Rang und Namen waren.

Ich suche nach über 3 Jahren bei meinem aktuellem Arbeitgeber auch nach einer neuen Stelle und in meinen bisher acht Interviews ist es mir ähnlich wie dir ergangen.

Bei zwei meiner Vorstellungsgesprächen wirkte einer oder mehrere Gesprächspartner von Anfang an sehr desinteressiert. So desinteressiert das es für mich wirklich irritierend war.

In vier weiteren Gesprächen wurden mir komische Fragen gestellt bzw. gezeigt, dass sie sich nicht ernsthaft mit meinem Lebenslauf auseinandergesetzt hatten, z.B. wurde ich gefragt, ob ich für die Stelle umziehen würde obwohl meine Fahrzeit nicht einmal 20 Minuten betragen würde oder ein Gesprächspartner hatte erst im Gespräch erfahren, dass ich meinen Master in England abgeschlossen hatte.

Insgesamt waren meine Gespräche vor 4 Jahren, als ich nach dem Master auf Stellensuche war, DEUTLICH professioneller.

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 15.11.2022:

Sagt mal. Ich bin völlig schockiert, was in deutschen Firman so vor sich geht. Das ist doch der Wahnsinn! Ich bin völlig fassungslos. Übertreibe ich oder ist das hier wirklich der neue Standard? Das schlimme finde ich, dass es alles große Unternehmen mit Rang und Namen waren.

Ich suche nach über 3 Jahren bei meinem aktuellem Arbeitgeber auch nach einer neuen Stelle und in meinen bisher acht Interviews ist es mir ähnlich wie dir ergangen.

Bei zwei meiner Vorstellungsgesprächen wirkte einer oder mehrere Gesprächspartner von Anfang an sehr desinteressiert. So desinteressiert das es für mich wirklich irritierend war.

In vier weiteren Gesprächen wurden mir komische Fragen gestellt bzw. gezeigt, dass sie sich nicht ernsthaft mit meinem Lebenslauf auseinandergesetzt hatten, z.B. wurde ich gefragt, ob ich für die Stelle umziehen würde obwohl meine Fahrzeit nicht einmal 20 Minuten betragen würde oder ein Gesprächspartner hatte erst im Gespräch erfahren, dass ich meinen Master in England abgeschlossen hatte.

Insgesamt waren meine Gespräche vor 4 Jahren, als ich nach dem Master auf Stellensuche war, DEUTLICH professioneller.

Oft steht der interne Kandidat schon fest und man lässt einfach noch ein paar Gespräche laufen, damit man sich nicht des Nepotismus schuldig macht, teilweise auch aus Diversity-Gründen.

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Vor 30 Jahren musstest du als gesuchter Akademiker kaum Bewerbungen schreiben, falls überhaupt, um eine Stelle zu bekommen. Es gab verglichen mit heute kaum Akademiker, denn es wurden nicht solche Massen wie heute mit dem Abitur beschenkt.
Was heute alles zum Studium zugelassen wird, sieht man ja an dir. Der Umgang mit statistischen Daten ist keines Akademikers würdig.

Das ist die größte Märchenerzählung, die ich je gelesen habe. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn es hat mit der damaligen Realität nichts zu tun.

Mein Vater hatte 1987 sein BWL Studium beendet und er und seine Kommilitonen hatten keinerlei Probleme einen Job zu bekommen. Die mussten nicht mal Bewerbungen schreiben, weil die Firmen direkt an den Hochschulen gesucht haben. Nicht wie heute die Absolventen, die 200 Bewerbungen schreiben und nichts hören. Ein Studienabschluss war damals noch was Besonderes.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

ExBerater schrieb am 14.11.2022:

Die extrem pauschalisierende und teils naive Sicht hier ist doch etwas unwürdig für ein Forum voller Akademiker.
Es gibt Tausende von Unternehmen in Dutzenden von Branchen, und in in jedem davon herrscht wieder eine individuelle Kultur. Hier von einer Erfahrung gleich auf "alle amerikanischen/deutschen Unternehmen" zu schließen ist doch wahrlich albern, oder?

Ich habe im deutschen Konzern, im mittelständisch geprägten Tochterunternehmen, in einer amerikanischen T2 Beratung, einer deutschen T2 Beratung gearbeitet, und leite nun den deutschen Standort eines amerikanischen Unternehmens.

Ich habe alles erlebt!

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemeinern sollte, würde ich sagen:

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler, was die Aufgaben angeht, aggressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange, sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten, wenn die Leistung irgendwie passt. Keinerlei Interesse an High-Flyer Profilen, MBA und sonstigemGedöns. Der Mensch und seine Leistung zählen, nicht die Qualifikation per Zeugnis.

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands-on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur wenn/weil man hohe Hürden hat die einen vor aggressiveren Neuanbietern schützen.

  • US Unternehmen (kein Konzern, Owner-driven): Vorteile des deutschen Mittelstands aber Nachteile der amerikanischen Hire and Fire Mentalität. Generell extrem hands-on, und zwar so sehr, dass oft jede Analyse und gesunder Menschenverstand auf der Strecke bleiben. Firma funktioniert aufgrund herausragender Einzelkämpfer. Sehr wenig Wertschätzung für Personen es sei denn, sie sind fürs Business unverzichtbar. Der Mensch aber zählt kaum. Was mir besonders auffällt: eine irrsinnige Wertschätzung für Sales/Vertrieb. Sales sind die

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemein sollte würde ich sagen.

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler was die Aufgaben angeht, agressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten wenn die LEistung irgendwie passt

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur /wennweil man hohe Hürden hat die einen vor agressiveren Neuanbietern schützen

Sales ist ja auch der Bereich, der das Geld ins Haus bringt.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

ExBerater schrieb am 14.11.2022:

Die extrem pauschalisierende und teils naive Sicht hier ist doch etwas unwürdig für ein Forum voller Akademiker.
Es gibt Tausende von Unternehmen in Dutzenden von Branchen, und in in jedem davon herrscht wieder eine individuelle Kultur. Hier von einer Erfahrung gleich auf "alle amerikanischen/deutschen Unternehmen" zu schließen ist doch wahrlich albern, oder?

Ich habe im deutschen Konzern, im mittelständisch geprägten Tochterunternehmen, in einer amerikanischen T2 Beratung, einer deutschen T2 Beratung gearbeitet, und leite nun den deutschen Standort eines amerikanischen Unternehmens.

Ich habe alles erlebt!

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemeinern sollte, würde ich sagen:

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler, was die Aufgaben angeht, aggressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange, sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten, wenn die Leistung irgendwie passt. Keinerlei Interesse an High-Flyer Profilen, MBA und sonstigemGedöns. Der Mensch und seine Leistung zählen, nicht die Qualifikation per Zeugnis.

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands-on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur wenn/weil man hohe Hürden hat die einen vor aggressiveren Neuanbietern schützen.

  • US Unternehmen (kein Konzern, Owner-driven): Vorteile des deutschen Mittelstands aber Nachteile der amerikanischen Hire and Fire Mentalität. Generell extrem hands-on, und zwar so sehr, dass oft jede Analyse und gesunder Menschenverstand auf der Strecke bleiben. Firma funktioniert aufgrund herausragender Einzelkämpfer. Sehr wenig Wertschätzung für Personen es sei denn, sie sind fürs Business unverzichtbar. Der Mensch aber zählt kaum. Was mir besonders auffällt: eine irrsinnige Wertschätzung für Sales/Vertrieb. Sales sind die

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemein sollte würde ich sagen.

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler was die Aufgaben angeht, agressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten wenn die LEistung irgendwie passt

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur /wennweil man hohe Hürden hat die einen vor agressiveren Neuanbietern schützen

Sales ist ja auch der Bereich, der das Geld ins Haus bringt.

Und Sales ist komplett unwichtig wenn vorher kein Produkt entwickelt wurde … jede einzelne Abteilung ist für ein Unternehmen wichtig!

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

ExBerater schrieb am 14.11.2022:

Die extrem pauschalisierende und teils naive Sicht hier ist doch etwas unwürdig für ein Forum voller Akademiker.
Es gibt Tausende von Unternehmen in Dutzenden von Branchen, und in in jedem davon herrscht wieder eine individuelle Kultur. Hier von einer Erfahrung gleich auf "alle amerikanischen/deutschen Unternehmen" zu schließen ist doch wahrlich albern, oder?

Ich habe im deutschen Konzern, im mittelständisch geprägten Tochterunternehmen, in einer amerikanischen T2 Beratung, einer deutschen T2 Beratung gearbeitet, und leite nun den deutschen Standort eines amerikanischen Unternehmens.

Ich habe alles erlebt!

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemeinern sollte, würde ich sagen:

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler, was die Aufgaben angeht, aggressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange, sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten, wenn die Leistung irgendwie passt. Keinerlei Interesse an High-Flyer Profilen, MBA und sonstigemGedöns. Der Mensch und seine Leistung zählen, nicht die Qualifikation per Zeugnis.

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands-on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur wenn/weil man hohe Hürden hat die einen vor aggressiveren Neuanbietern schützen.

  • US Unternehmen (kein Konzern, Owner-driven): Vorteile des deutschen Mittelstands aber Nachteile der amerikanischen Hire and Fire Mentalität. Generell extrem hands-on, und zwar so sehr, dass oft jede Analyse und gesunder Menschenverstand auf der Strecke bleiben. Firma funktioniert aufgrund herausragender Einzelkämpfer. Sehr wenig Wertschätzung für Personen es sei denn, sie sind fürs Business unverzichtbar. Der Mensch aber zählt kaum. Was mir besonders auffällt: eine irrsinnige Wertschätzung für Sales/Vertrieb. Sales sind die

WENN ich denn aufgrund dieser Erfahrung einige Dinge verallgemein sollte würde ich sagen.

  • Mittelstand deutlich dynamischer als Großkonzern; man ist flexibler was die Aufgaben angeht, agressiver was Wachstum, und man fragt nicht lange sondern MACHT einfach. Gleichzeitig schätzt man die eigenen Mitarbeiter mehr und will sie am liebsten für immer behalten wenn die LEistung irgendwie passt

  • Deutscher Konzern (auch durch die Erfahrung aus der Beratung): Dinger langsamer, alle Aufgaben viel kleinteiliger, viel Schein- und Blindleistung, weniger hands on, kaum jemand übernimmt Verantwortung, viele können sich lange verstecken und kommen mit mittelmäßiger Leistung so durch. Überlebensfähig eigentlich nur /wennweil man hohe Hürden hat die einen vor agressiveren Neuanbietern schützen

Sales ist ja auch der Bereich, der das Geld ins Haus bringt.

Und Sales ist komplett unwichtig wenn vorher kein Produkt entwickelt wurde … jede einzelne Abteilung ist für ein Unternehmen wichtig!

Da könntest du genauso argumentieren, dass Sales unwichtig sei, wenn vorher kein Unternehmen gegründet wurde oder derjenige, der das Unternehmen gründet noch nicht mal geboren wurde. Was willst du mir also erklären? Dass es eine Sales-Abteilung geben könnte, aber kein Produkt? Das ist ja wohl logische Voraussetzung, dass etwas produziert wurde. Ändert aber nichts an meiner Aussage: Sales bringt das Geld rein. Umgekehrt kannst du so viel produzieren, buchhalterisch erfassen, Personal einstellen etc. wie du willst, aber wenn du nichts verkaufst, dann kommt durch diese anderen Bereiche eben kein Geld rein, sondern wandert ab, bis du bankrott bist. Dass der Schwerpunkt auf Sales liegt, ist also völlig rational.

antworten
WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Vor 30 Jahren musstest du als gesuchter Akademiker kaum Bewerbungen schreiben, falls überhaupt, um eine Stelle zu bekommen. Es gab verglichen mit heute kaum Akademiker, denn es wurden nicht solche Massen wie heute mit dem Abitur beschenkt.
Was heute alles zum Studium zugelassen wird, sieht man ja an dir. Der Umgang mit statistischen Daten ist keines Akademikers würdig.

Das ist die größte Märchenerzählung, die ich je gelesen habe. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn es hat mit der damaligen Realität nichts zu tun.

Mein Vater hatte 1987 sein BWL Studium beendet und er und seine Kommilitonen hatten keinerlei Probleme einen Job zu bekommen. Die mussten nicht mal Bewerbungen schreiben, weil die Firmen direkt an den Hochschulen gesucht haben. Nicht wie heute die Absolventen, die 200 Bewerbungen schreiben und nichts hören. Ein Studienabschluss war damals noch was Besonderes.

Der Einbruch kam aber in den 1990-igern. Und da haben die Absolventen dann 200 Bewerbungen geschrieben.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Vor 30 Jahren musstest du als gesuchter Akademiker kaum Bewerbungen schreiben, falls überhaupt, um eine Stelle zu bekommen. Es gab verglichen mit heute kaum Akademiker, denn es wurden nicht solche Massen wie heute mit dem Abitur beschenkt.
Was heute alles zum Studium zugelassen wird, sieht man ja an dir. Der Umgang mit statistischen Daten ist keines Akademikers würdig.

Das ist die größte Märchenerzählung, die ich je gelesen habe. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn es hat mit der damaligen Realität nichts zu tun.

Mein Vater hatte 1987 sein BWL Studium beendet und er und seine Kommilitonen hatten keinerlei Probleme einen Job zu bekommen. Die mussten nicht mal Bewerbungen schreiben, weil die Firmen direkt an den Hochschulen gesucht haben. Nicht wie heute die Absolventen, die 200 Bewerbungen schreiben und nichts hören. Ein Studienabschluss war damals noch was Besonderes.

Der Einbruch kam aber in den 1990-igern. Und da haben die Absolventen dann 200 Bewerbungen geschrieben.

stimmt nicht. meine eltern hatten auch keine probleme mit bewerbungen in den 90ern.

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WiWi Gast

Ist das Niveau in deutschen Unternehmen mittlerweile wirklich so niedrig?!

WiWi Gast schrieb am 18.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2022:

WiWi Gast schrieb am 14.11.2022:

Die machen eben seit 20 Jahren einfach dasselbe. Das ist also schon nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist aber oft die Arroganz, die an den Tag gelegt wird.
Die Alten haben die enorm dicken Verträge in der Tasche und mussten vor 30 Jahren bei Konzerneintritt quasi nichts vorweisen. Was heute von den Jüngeren verlangt wird, ganz ehrlich, da verstehe ich warum die Gen Y & Z dann im Job nur noch das Nötigste tut.

Ja ist absoluter Standard in großen Konzernen. Die wenigsten Leute dort haben tatsächlich Ahnung oder sind kompetent. Viele sitzen dort einfach nur, weil sie schon lange dabei sind.

.....mussten beim Konzerneintritt quasi nichts vorweisen.
Vor 30 Jahren, also ca. 1990 hatten wir einen absoluten Arbeitgebermarkt. Es war unheimlich schwer, überhaupt die erste Stelle zu finden. Bevor man so etwas schreibt, sollte man sich wirklich erstmal informieren. Einfach mal in die Arbeitslosenstatistiken der 90iger schauen, hilft schon.

Vor 30 Jahren musstest du als gesuchter Akademiker kaum Bewerbungen schreiben, falls überhaupt, um eine Stelle zu bekommen. Es gab verglichen mit heute kaum Akademiker, denn es wurden nicht solche Massen wie heute mit dem Abitur beschenkt.
Was heute alles zum Studium zugelassen wird, sieht man ja an dir. Der Umgang mit statistischen Daten ist keines Akademikers würdig.

Das ist die größte Märchenerzählung, die ich je gelesen habe. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn es hat mit der damaligen Realität nichts zu tun.

Mein Vater hatte 1987 sein BWL Studium beendet und er und seine Kommilitonen hatten keinerlei Probleme einen Job zu bekommen. Die mussten nicht mal Bewerbungen schreiben, weil die Firmen direkt an den Hochschulen gesucht haben. Nicht wie heute die Absolventen, die 200 Bewerbungen schreiben und nichts hören. Ein Studienabschluss war damals noch was Besonderes.

Der Einbruch kam aber in den 1990-igern. Und da haben die Absolventen dann 200 Bewerbungen geschrieben.

Ist immer noch so an T1 privaten. Nur will man diese Jobs meist nicht. Ist T3 IB/UB. Wer höher will, muss sich selbst bewerben.

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