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Jeder dritte Ökonom nutzt berufliche Netzwerke für Forschung und Lehre

Wirtschaftsforschende arbeiten am liebsten mit spezialisierten Social-Media-Diensten. Die Hälfte der deutschen Wirtschaftswissenschaftler arbeitet mit Wikipedia und Content-Sharing-Tools. Das sind Ergebnisse einer Studie des ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft zur Social-Media-Nutzung in den deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaften.

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Jeder dritte Ökonom nutzt berufliche Netzwerke für Forschung und Lehre
Wirtschaftswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungsinstituten nutzen am häufigsten die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Content-Sharing-Dienste, Video- und Foto-Communities sowie Videokonferenzsysteme. Social Bookmarks und Microblogs wie Twitter spielen dagegen im Forschungsalltag deutscher Ökonom/inn/en keine Rolle. Das sind einige der Ergebnisse der ersten Studie, die die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft zur Social-Media-Nutzung in den deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaften veröffentlicht hat.  

Zum ersten Mal untersuchte die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft  die Nutzung von Social-Media-Diensten in den Wirtschaftswissenschaften. Die repräsentative Studie fokussiert auf Web 2.0 und Social Software basierende technologische Anwendungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Fachrichtungen BWL, VWL und angrenzenden wirtschaftsbezogenen Fachdisziplinen. Die Studie beschreibt auf der Basis von insgesamt 766 vollständigen Datensätzen insbesondere die Kenntnis, Nutzung und Verwendungsart von verschiedenen Social-Media-Diensten in der Ökonomie.  

Als zentrale Ergebnisse können folgende festgehalten werden:

Hauptgrund für die verstärkte Nutzung der genannten Social-Media-Dienste ist die Arbeitsbeschleunigung. Zum Zwecke der Recherche werden häufig Wikipedia und andere Wikis, Internetforen und Online-Literaturverwaltungsdienste genannt. Für den Datenaustausch sind es die Content-Sharing-Dienste, die sich hoher Beliebtheit erfreuen.  

Es ist also festzuhalten, dass Social Media sehr wohl in den Wirtschaftswissenschaften angekommen ist, in der Intensität der Nutzung der einzelnen Dienste aber fundamentale Unterschiede existieren.  

Download der ZBW-Studie [PDF, 60 Seiten - 5,84 MB]
Nutzung von Social-Media-Diensten in den Wirtschaftswissenschaften


Über die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur. Die Einrichtung beherbergt rund 4 Millionen Bände und ermöglicht den Zugang zu Millionen wirtschaftswissenschaftlicher Online-Dokumente. Allein 2013 wurden 3,8 Millionen digitale Volltexte heruntergeladen. Daneben stellt die ZBW eine rasant wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten zur Verfügung. EconStor, der digitale Publikationsserver, verfügt aktuell über 75.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz, dem Fachportal für wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 9 Millionen Datensätzen recherchieren. Zudem gibt die ZBW die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst und Intereconomics heraus.

 

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