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Kind & KarriereBeziehung

32 und keine kinder

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WiWi Gast

32 und keine kinder

ich bin mit meiner Partnerin schon und schon seit knapp zehn Jahren zusammen Punkt leider haben wir bei der letzten Zeit festgestellt dass wir beide Unterschiede Lebensauffassung haben. Ich würde gerne jetzt irgendwann mal Kinderhaus et cetera angehen und sie fühlt sich aber leider noch nicht bereit dazu. Hinzu kommt dass wir derzeit viel Stress haben und sich einfach vielen unserem Leben verändern wird. Daher meine Frage halt ihre eine Beziehung in der Größenordnung noch für richtig oder sollte man ab einem gewissen Alter einfach sagen okay jetzt muss mal da sein Weg gehen.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Wieso spricht man nach 10 Jahren Beziehung erst in diesem Alter über die Vorstellungen seines Lebenswegs? Check ich nicht... dass ich keine Kinder möchte, kommuniziere ich generell noch BEVOR es Ernst wird, weil ich alles andere unfair fände.

Wann fühlt sie sich denn bereit? Hat sie dazu was gesagt? Bevor du dich ewig hinhalten lässt, schau dich halt um.

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Ein KPMGler

32 und keine kinder

Meine Frau und ich haben geheiratet, als ich 26 war, sie 25. Wir wollten Kinder "irgendwann einmal", definitiv nicht in absehbarer Zukunft. Für mich war das zu dem Zeitpunkt eher ein theoretisches Konstrukt. Wir haben uns auch damit Zeit gelassen
Als Sie mir dann mit 32 mitteilte, dass unser erstes Kind auf dem Weg ist, war ich in erster Linie geschockt und vollständig planlos was jetzt als nächstes kommt, ob es der richtige Zeitpunkt ist, ob wir/ich das schaffen usw usf.! Jetzt bin ich 37 und unser zweites Kind wird im März 3 Jahre alt und ich könnte mir ein Leben ohne die beiden auf gar keinen Fall vorstellen.

Was will ich sagen: ich glaube kaum jemand kann sich vorstellen, was es heißt Kinder zu bekommen und zu haben. Man wächst mit der Herausforderung, insbesondere beim Thema Kinder zur Welt bringen.

Gibt es einen richtigen Zeitpunkt? Nein
Gibt es einen falschen Zeitpunkt? Ja, wenn zu diesem Zeitpunkt Kinder als Rettung einer Beziehung dienen sollen

Redet miteinander, frag sie was sie glaubt, wann ein besserer Zeitpunkt für sie sei und letzten Endes wirst Du dich aber ihrer Position anschließen müssen. Die potentielle Mutter zu einer Schwangerschaft zu "überreden" dürfte in den wenigsten Fällen gut gehen, dafür ist eine solche lebenslange Verantwortung auch schlicht viel zu stressig, aufreibend und anstregend.
Und schön.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Du bist 32.
Du bist erwachsen.
Triff eine Entscheidung. Entscheiden kommt übrigens von scheiden...

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Es lebe die Selbstverwirklichung...des Mannes...

Ich könnte jetzt so viel schreiben, aber es ist nicht der Mühe wert. Schönes Leben noch, mit der Einstellung, alles Gute.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Könnte, könnte, könnte,....tu es doch, ansonsten hatte dein Kommentar absolut keinen Mehrwert. Ist man aber auch gewohnt.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Es lebe die Selbstverwirklichung...des Mannes...

Ich könnte jetzt so viel schreiben, aber es ist nicht der Mühe wert. Schönes Leben noch, mit der Einstellung, alles Gute.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

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Ein KPMGler

32 und keine kinder

Die 60er haben angerufen. Die wollen deine Weltanschauung zurück.
Aber das Frauen Wahlrecht haben und im Bus vorne sitzen dürfen, geht für Dich in Ordnung?

Klar gibt es ein paar biologische Gesetzmäßigkeiten, die gesetzt sind:
Nur Frauen können Kinder bekommen (ausser in Arnold-Filmen...).

Das heißt doch aber nicht, dass alle Frauen Kinder bekommen müssen, dass sie sich den Wünschen eines Mannes unterordnen müssen und eigene Ziele/Wünsche und Ambitionen unterdrücken sollen.

Für so Typen wie Dich muss man sich ja echt fremdschämen...

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Mir erging es da wie dem KPGMler. In langjährigen Beziehungen redet man eben nicht drüber im Sinne von "Pistole auf die Brust setzen". Ich bin mit meiner Frau seit 12Jahren zusammen und wir haben uns immer subtil verständigt: "Ja, Kinder, aber noch nicht". Das merkt man einfach ohne darüber zu reden. Also es wurde erst tatsächlich besprochen, als einer von uns dann das Bedürfnis empfand und es dann thematisiert hat. Das war meine Frau am Anfang des Jahres. Ich habe paar Monate drüber nachgedacht und konnte mich sehr damit anfreunden, so dass wir jetzt "an der Umsetzung sitzen". ;)

Aber was wäre passiert, wenn ich es mir nicht hätte vorstellen können? Dann wäre ich in der Situation von TEs Frau und hätte vermutlich Verständnis erwartet von meiner Frau. Anderseits hätte ich ab diesem Zeitpunkt klar und regelmäßig kommuniziert: "Ich bin jetzt noch nicht so weit, aber möchte definitiv Kinder mit dir haben. Das und das brauche ich, um bereit zu sein und das wird vsl. spätestens dann und dann geschehen."

Wenn man dann nach den kommunizierten "Meilensteinen" immer noch nicht bereit ist, muss man ganz tief in sich gehen und sich fragen, ob man denn tatsächlich Kinder mit dem Partner möchte. Und Konsequenzen daraus ziehen...

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Wieso spricht man nach 10 Jahren Beziehung erst in diesem Alter über die Vorstellungen seines Lebenswegs? Check ich nicht... dass ich keine Kinder möchte, kommuniziere ich generell noch BEVOR es Ernst wird, weil ich alles andere unfair fände.

Wann fühlt sie sich denn bereit? Hat sie dazu was gesagt? Bevor du dich ewig hinhalten lässt, schau dich halt um.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Danke, perfekt getroffen!

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Die 60er haben angerufen. Die wollen deine Weltanschauung zurück.
Aber das Frauen Wahlrecht haben und im Bus vorne sitzen dürfen, geht für Dich in Ordnung?

Klar gibt es ein paar biologische Gesetzmäßigkeiten, die gesetzt sind:
Nur Frauen können Kinder bekommen (ausser in Arnold-Filmen...).

Das heißt doch aber nicht, dass alle Frauen Kinder bekommen müssen, dass sie sich den Wünschen eines Mannes unterordnen müssen und eigene Ziele/Wünsche und Ambitionen unterdrücken sollen.

Für so Typen wie Dich muss man sich ja echt fremdschämen...

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Gegenfrage an den TE: Glaubst du tatsächlich, dass du kurzfristig eine neue Partnerin kennen lernen würdest, in die du dich unsterblich verliebst und die in der gleichen Lebensphase ist wie du? Dann möchte man sich ja evtl. noch 2-3Jahre kennenlernen, bevor man Kinder zeugt. Und Schwupps wärst du auch in diesem Szenario 36-37Jahre alt.

Wenn du deine Frau liebst, dann würde ich im Zweifelsfall pokern und bei ihr bleiben.

Mögliche Szenarien:

  1. Keine Kinder und eine Frau, die du dafür hasst.
  2. Keine Kinder, aber dafür eine Frau die du nach wie vor liebst.
  3. Kinder mit der Frau, die du liebst, da sie sich irgendwann für Kinder entschieden hat
  4. Frau verlassen, neue Partnerin kennenlernen, Kinder kriegen
  5. Frau verlassen, keine Partnerin kennenlernen, die Kinder möchte, einsam sein

Szenario 2)/3) sind erstrebenswert und wahrscheinlicher als 4).

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Manmanman, was hier den Leuten vorgeworfen wird. Er hat doch nie gesagt, dass alle Frauen Kinder bekommen müssen und sich unterordnen müssen.

Er hat gesagt, dass er sich eine Frau suchen soll, die eben gerne Kinder haben möchte mit allem drum herum.

Aber Hauptsache erstmal Leute in bestimmte Kategorien ordnen wollen. Finde diese Entwicklung der letzten Jahre sehr sehr schlimm.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Danke, perfekt getroffen!

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Die 60er haben angerufen. Die wollen deine Weltanschauung zurück.
Aber das Frauen Wahlrecht haben und im Bus vorne sitzen dürfen, geht für Dich in Ordnung?

Klar gibt es ein paar biologische Gesetzmäßigkeiten, die gesetzt sind:
Nur Frauen können Kinder bekommen (ausser in Arnold-Filmen...).

Das heißt doch aber nicht, dass alle Frauen Kinder bekommen müssen, dass sie sich den Wünschen eines Mannes unterordnen müssen und eigene Ziele/Wünsche und Ambitionen unterdrücken sollen.

Für so Typen wie Dich muss man sich ja echt fremdschämen...

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Keine Sorge, ich bin das gewohnt. Auch in Gesprächsrunden mache ich mich damit unbeliebt. Ich kann aber damit leben in Zeiten von Genderwahn und Überemanzipation. So etwas darfst du als Mann ja gar nicht mehr aussprechen.
Es ist nunmal so, dass kleine Kinder bis 3 Jahren besser bei der Mutter aufgehoben sind. Da könnt ihr euch noch so verbiegen, wie ihr wollt. Biologisch ist das eben so festgelegt. Männer könnn auch nicht Stillen. Meine Frau ist Lehrerin und ist bewusst für die ersten Jahre zu Hause geblieben, weil sie die Kinder liebt und ihnen Zuwendung schenken möchte.

Heutzutage erfolgt die Diskriminierung in die andere Richtung. Auf dem Spielplatz wird man von Emanzen angefeindet, warum die Frau nicht nach 1 Jahr wieder arbeiten geht. Ich kann nur darüber schmunzeln. Das sind genau die Menschen, die jeden Tag jammern, wie stressig alles sei, weil die Nanny oder der Kindergarten nicht verfügbar ist oder weil das Kind krank ist und nicht outgesourct werden kann. Wir hingegen haben keinen Stress, weil wir viel flexibler agieren können.

"Quality time" sollte das Unwort des Jahrhunderts werden. Es gibt schlichtweg keine Vereinbarkeit von Familie und einer Doppelkarriere. Das ist eine Illusion.

Und genau diese Gegenentwicklung finde ich unerträglich. Da reden Frauen, dass sie einer Karriere nachgehen müssen und die Kinder nach einem Jahr abschieben, obwohl es ein 0815 Job ist mit keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten und mieser Bezahlung.

Immer diese Keule von wegen 60er Jahre usw.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Manmanman, was hier den Leuten vorgeworfen wird. Er hat doch nie gesagt, dass alle Frauen Kinder bekommen müssen und sich unterordnen müssen.

Er hat gesagt, dass er sich eine Frau suchen soll, die eben gerne Kinder haben möchte mit allem drum herum.

Aber Hauptsache erstmal Leute in bestimmte Kategorien ordnen wollen. Finde diese Entwicklung der letzten Jahre sehr sehr schlimm.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Danke, perfekt getroffen!

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Die 60er haben angerufen. Die wollen deine Weltanschauung zurück.
Aber das Frauen Wahlrecht haben und im Bus vorne sitzen dürfen, geht für Dich in Ordnung?

Klar gibt es ein paar biologische Gesetzmäßigkeiten, die gesetzt sind:
Nur Frauen können Kinder bekommen (ausser in Arnold-Filmen...).

Das heißt doch aber nicht, dass alle Frauen Kinder bekommen müssen, dass sie sich den Wünschen eines Mannes unterordnen müssen und eigene Ziele/Wünsche und Ambitionen unterdrücken sollen.

Für so Typen wie Dich muss man sich ja echt fremdschämen...

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert. Verstehe nicht, warum immer zwanghaft gegen biologische Gesetzmäßigkeiten gearbeitet wird. Die Rollenverteilung hat doch früher perfekt funktioniert. Heute höre ich nur noch: Stress, Stress, Stress. Selbstgemachte Probleme sind das.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Das Szenario kommt sehr oft vor meist allerdings mit vertauschten Rollen. Je nach Intensität des Wunsches scheinen Frauen dann aber auch konsequenter darin zu sein Schluss zu machen.

Ob der Wunsch dass die Frau daheim bleibt jetzt altmodisch ist? Für mich persönlich wäre es nichts, ich will aber eigentlich auch keine Kinder.

Das Problem was ich einfach sehe, Frauen fordern alle Rechte ein sobald es aber um die Pflichten oder das Teilen ihrer Privilegien geht, wird es meist recht still. Auf der anderen Seite haben die Männer keine Ahnung, wie sie sich anpassen sollen, aber gleichwohl das unterschwellige Gefühl die Verschiebung die auch in Richtungen Frauen nicht abgeschlossen ist, findet zu einseitig statt.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich hätte keine Lust, dass meine Frau zu Hause bleibt, weil dann weniger Kohle reinkommt. Wir verdienen bei ähnlich gut. Daher finde ich die 80%-80% Aufteilung gut, sobald beide ein gewisses Level im Job erreicht haben (mit Teilzeit wird man nicht mehr befördert).

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das Szenario kommt sehr oft vor meist allerdings mit vertauschten Rollen. Je nach Intensität des Wunsches scheinen Frauen dann aber auch konsequenter darin zu sein Schluss zu machen.

Ob der Wunsch dass die Frau daheim bleibt jetzt altmodisch ist? Für mich persönlich wäre es nichts, ich will aber eigentlich auch keine Kinder.

Das Problem was ich einfach sehe, Frauen fordern alle Rechte ein sobald es aber um die Pflichten oder das Teilen ihrer Privilegien geht, wird es meist recht still. Auf der anderen Seite haben die Männer keine Ahnung, wie sie sich anpassen sollen, aber gleichwohl das unterschwellige Gefühl die Verschiebung die auch in Richtungen Frauen nicht abgeschlossen ist, findet zu einseitig statt.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich würde gerne jetzt irgendwann mal Kinderhaus et cetera angehen und sie fühlt sich aber leider noch nicht bereit dazu.

Wo ist das Problem, noch ein paar Jährchen zu warten, bis es auch für sie passt? Hat durchaus auch seine Vorteile, wenn man noch etwas länger zu zweit voll arbeiten kann und ein größeres finanzielles Polster hat.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

So, Butter bei die Fische: welche Pflichten denn?

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das Szenario kommt sehr oft vor meist allerdings mit vertauschten Rollen. Je nach Intensität des Wunsches scheinen Frauen dann aber auch konsequenter darin zu sein Schluss zu machen.

Ob der Wunsch dass die Frau daheim bleibt jetzt altmodisch ist? Für mich persönlich wäre es nichts, ich will aber eigentlich auch keine Kinder.

Das Problem was ich einfach sehe, Frauen fordern alle Rechte ein sobald es aber um die Pflichten oder das Teilen ihrer Privilegien geht, wird es meist recht still. Auf der anderen Seite haben die Männer keine Ahnung, wie sie sich anpassen sollen, aber gleichwohl das unterschwellige Gefühl die Verschiebung die auch in Richtungen Frauen nicht abgeschlossen ist, findet zu einseitig statt.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Kommt immer auf das Szenario an. Ich verdiene bspw. mehr als das 3fache meiner Freundin, da wäre das keine Option. Leider hat sie so einen typischen ich verwirkliche mich selbst Job, während ich halt eher dem Geld bei akzeptablem Inhalt Ansatz gefolgt bin.

Ich fände es aber auch wieder "unfair" wenn ich weiter meinen nicht geliebten Job machen müsste, nur weil er mehr Kohle bringt aber das kann man immer drehen und wenden wie man will die 100% Lösung gibt es da wohl leider nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich hätte keine Lust, dass meine Frau zu Hause bleibt, weil dann weniger Kohle reinkommt. Wir verdienen bei ähnlich gut. Daher finde ich die 80%-80% Aufteilung gut, sobald beide ein gewisses Level im Job erreicht haben (mit Teilzeit wird man nicht mehr befördert).

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das Szenario kommt sehr oft vor meist allerdings mit vertauschten Rollen. Je nach Intensität des Wunsches scheinen Frauen dann aber auch konsequenter darin zu sein Schluss zu machen.

Ob der Wunsch dass die Frau daheim bleibt jetzt altmodisch ist? Für mich persönlich wäre es nichts, ich will aber eigentlich auch keine Kinder.

Das Problem was ich einfach sehe, Frauen fordern alle Rechte ein sobald es aber um die Pflichten oder das Teilen ihrer Privilegien geht, wird es meist recht still. Auf der anderen Seite haben die Männer keine Ahnung, wie sie sich anpassen sollen, aber gleichwohl das unterschwellige Gefühl die Verschiebung die auch in Richtungen Frauen nicht abgeschlossen ist, findet zu einseitig statt.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Bravo! Besser kann man es nicht ausdrücken. Babys und Kleinkinder gehören zu den Eltern, speziell zur Mutter und nicht abgeschoben in irgendwelche lieblosen Kitas.

Die Kinder heute tun mir leid. Wenn sie erstmal aufgewachsen sind, wird das den Eltern auch zum Vorwurf gemacht werden. Da bin ich mir sicher. Die Kinder werden dann die ganzen Emanzen in Pflegeheime abschieben, und das zurecht. Viel Spass!

" Keine Sorge, ich bin das gewohnt. Auch in Gesprächsrunden mache ich mich damit unbeliebt. Ich kann aber damit leben in Zeiten von Genderwahn und Überemanzipation. So etwas darfst du als Mann ja gar nicht mehr aussprechen.
Es ist nunmal so, dass kleine Kinder bis 3 Jahren besser bei der Mutter aufgehoben sind. Da könnt ihr euch noch so verbiegen, wie ihr wollt. Biologisch ist das eben so festgelegt. Männer könnn auch nicht Stillen. Meine Frau ist Lehrerin und ist > bewusst für die ersten Jahre zu Hause geblieben, weil sie die Kinder liebt und ihnen Zuwendung schenken möchte.

Heutzutage erfolgt die Diskriminierung in die andere Richtung. Auf dem Spielplatz wird man von Emanzen angefeindet, warum die Frau nicht nach 1 Jahr wieder arbeiten geht. Ich kann nur darüber schmunzeln. Das sind genau die Menschen,
die jeden Tag jammern, wie stressig alles sei, weil die Nanny oder der Kindergarten nicht verfügbar ist oder weil das Kind krank ist und nicht outgesourct werden kann. Wir hingegen haben keinen Stress, weil wir viel flexibler agieren können.

"Quality time" sollte das Unwort des Jahrhunderts werden. Es gibt schlichtweg keine Vereinbarkeit von Familie und einer Doppelkarriere. Das ist eine Illusion. Immer diese Keule von wegen 60er Jahre usw."

Und genau diese Gegenentwicklung finde ich unerträglich. Da reden Frauen, dass sie einer Karriere nachgehen müssen und die Kinder nach einem Jahr abschieben, obwohl es ein 0815 Job ist mit keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten und mieser Bezahlung.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Das ist eben der Punkt. Ofmals betreiben die Frauen ja eine Art steuerliche Liebhaberei. Anstatt in einem mies bezahlten Job zu arbeiten, den sie als "Selbstverwirklichung" bezeichnen und dafür noch die Kinder abzuschieben, sollte sie eher zu Hause bleiben. Es gibt ja auch tolle Hobbies, muss ja keine Erwerbsarbeit sein.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Kommt immer auf das Szenario an. Ich verdiene bspw. mehr als das 3fache meiner Freundin, da wäre das keine Option. Leider hat sie so einen typischen ich verwirkliche mich selbst Job, während ich halt eher dem Geld bei akzeptablem Inhalt Ansatz gefolgt bin.

Ich fände es aber auch wieder "unfair" wenn ich weiter meinen nicht geliebten Job machen müsste, nur weil er mehr Kohle bringt aber das kann man immer drehen und wenden wie man will die 100% Lösung gibt es da wohl leider nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich hätte keine Lust, dass meine Frau zu Hause bleibt, weil dann weniger Kohle reinkommt. Wir verdienen bei ähnlich gut. Daher finde ich die 80%-80% Aufteilung gut, sobald beide ein gewisses Level im Job erreicht haben (mit Teilzeit wird man nicht mehr befördert).

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Ein KPMGler

32 und keine kinder

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das ist eben der Punkt. Ofmals betreiben die Frauen ja eine Art steuerliche Liebhaberei. Anstatt in einem mies bezahlten Job zu arbeiten, den sie als "Selbstverwirklichung" bezeichnen und dafür noch die Kinder abzuschieben, sollte sie eher zu Hause bleiben. Es gibt ja auch tolle Hobbies, muss ja keine Erwerbsarbeit sein.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Kommt immer auf das Szenario an. Ich verdiene bspw. mehr als das 3fache meiner Freundin, da wäre das keine Option. Leider hat sie so einen typischen ich verwirkliche mich selbst Job, während ich halt eher dem Geld bei akzeptablem Inhalt Ansatz gefolgt bin.

Ich fände es aber auch wieder "unfair" wenn ich weiter meinen nicht geliebten Job machen müsste, nur weil er mehr Kohle bringt aber das kann man immer drehen und wenden wie man will die 100% Lösung gibt es da wohl leider nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich hätte keine Lust, dass meine Frau zu Hause bleibt, weil dann weniger Kohle reinkommt. Wir verdienen bei ähnlich gut. Daher finde ich die 80%-80% Aufteilung gut, sobald beide ein gewisses Level im Job erreicht haben (mit Teilzeit wird man nicht mehr befördert).

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

Danke!!!!!!! Das wollte ich auch just darauf antworten.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Kleine Geschichte:

Meine Frau (Lehrerin) hat während ihrer ersten 6 Monate Elternzeit rumgejammert, dass sie zu nichts kommt und nicht alles "alleine" stemmen kann. Ich bin in dieser Zeit sogar pünktlich nach 9h Arbeit nach Hause gegangen (notfalls dann später noch 'ne Stunde Mails gemacht), um sie so gut zu unterstützen wie möglich. Aber ich musste im Endeffekt den Haushalt schmeißen: Einkaufen, Kochen, Aufräumen... Geputzt wurde von der Putzfrau.
Als ich dann 4 Monate Elternzeit hatte, habe ich den Haushalt geschmissen, habe täglich Sport und 'ne Stunde Mails gemacht und den Kleinen beschäftigt und umsorgt, wenn er wach war. Das alles bis meine Frau um 15 Uhr gestresst von der Arbeit kam und meinte "Du hast es ja so gut zu Hause".

Frauen sind (wie sicherlich auch manche Männer) im besonderen Maße manchmal irrational

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Well said. Meine Kleinen haben sich auch immer sehr auf die 3 Tage/Woche Kita gefreut. Und auch wir Eltern profitieren von sozialen Kontakten zu anderen Eltern, die dadurch entstanden sind.

Wobei es mich wundert, dass man als Alleinverdiener bei einer Big4 eine Familie ernähren kann ;-)

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Hier geht es auch nicht um Fälle, wo die Kinder für ein paar Stunden in die Kita zum spielen gehen, oder weil ein Elternteil für ein paar Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Wenn aber ein kleines Kind den gesamten Tag in der Kita verbringt, hat dies negativ Auswirkungen auf dessen Gesundheit, als auch körperlicher und geistiger Entwicklung. Gibt genügend Studien, die das nachweisen. Mit bisschen Menschenverstand dürfte das nicht weiter überraschend sein. Die Eltern, die das anders sehen reden sich ihr Versagen schön.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich sehe das differenzierter. Ich bin übrigens der Poster mit den angeblichen 60er Jahre Ansichten. Ich habe mich mit einigen Studien und Büchern über Kinderbetreuung beschäftigt. Meine Frau ist auch daheim. Wir haben ein kleines Baby und eine Tochter von 2,5 Jahren. Unsere 2,5 Jahre alte Tochter geht in eine Kita seit sie 2 Jahre alt ist, um eben Sozialkompetenzen zu erlernen. Sie geht aber nur halbtags. Und das ist der entscheidende Unterschied. Ich kritisiere hier die Leute, die ihr Kind jeden Tag um 17 Uhr oder um 18 Uhr von der Kita abholen. Was bleibt bitte dann für das Kind an Zeit übrig? Richtig, gar keine.

Ich finde auch, dass ein Kind von 1 Jahr nicht in die Kita gehört. Ich hätte da ein schlechtes Gewissen. Dieses Kind kann sich überhaupt nicht artikulieren und wird einfach in fremde Hände gegeben und damit fremd erzogen. Uns war es wichtig, dass sich unsere Tochter verbal äußern kann. Sie kann uns auch sagen, ob etwas schlecht gelaufen ist oder nicht in der Kita. Darüber hinaus verpasst zumindest ein Elternteil die schönste Phase der Kinder, wenn dieses jeden Tag bis abends in der Kita hängt.

Meine Frau, die Lehrerin ist, kümmert sich mit Herzblut mittags nach der Kita um die Kinder. Sie kann das Kind individuell ganz anders fördern, als es eine Kita je könnte aufgrund des Betreuungsschlüssels. Und damit meine ich nicht Sozialkompetenzen, sondern Bücher anschauen, mit dem Kind raus gehen und die Welt erkunden.

Es ist bewiesen, dass z.B. Frauen, die den ganzen Tag arbeiten, um 17 oder 18 Uhr gar nicht mehr die Aufmerksamkeit und Fitness haben können, um für die Kinder präsent zu sein. Damit ist gemeint, dass der volle Fokus auf den Kindern liegt. Die Gedanken kreisen da oftmals um den Job und das Erlebte dort, wenn auch unterbewusst.

Deine Aussage mit den Kindern, die zu Hause sind, kannst du nicht belegen und es scheinen deine subjektiven Erfahrungen zu sein. Ich kenne Mütter, die eine Gruppe gebildet haben mit anderen Müttern und die Kinder quasi privat untereinander betreuuen. Diese sind super entwickelt. Ein Kind von einem Jahr gehört einfach zur Mutter und nicht 8-10 Stunden in die Hände einer Erzieherin.

Ich kann mich selbst erinnern, wie schön und behütet meine eigene Kinderheit gewesen ist, genau mit einem konservativen Rollenbild. Ich kam dann in den Kindergarten mit 4 Jahren.

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Also sorry, die Männer hier die behaupten "Kinder gehören zur Frau, weil die stillt ja auch" ... klar ist es praktischer, aber auch da kann man Wege finden (abpumpen, oder Flasche geben). Dazu kommt, dass die wenigsten Kinder mit 2-3 Jahren noch gestillt werden ;)

Wieso kann denn nicht die Frau 1 Jahr zu Hause bleiben - und dann der Mann danach auch 1 Jahr? Wenn man will, dass das Kind bei den Eltern die ersten Lebensjahre verbringt, wieso muss es denn immer die Mutter sein?

Aber auf's Thema bezogen: ich kann schon nachvollziehen, dass sich der TE Gedanken macht. Wenn seine Frau auch 32 ist hat sie ja evtl. auch nicht mehr zu lange Zeit Kinder zu zeugen. Wenn man erst mit 35 anfängt zu probieren kann das schon eng werden. Kritisch wird's ja auch, wenn sie ihn bis sie 35 ist hinhält und er erst dann den Schlussstrich zieht .. dann dauert es u.U. nochmal 5 Jahre (Pause, kennenlernen, bereit für Kinder sein, Kinder kriegen) bis man dann Kinder mit einem neuen Partner bekommt. Als Mann hat man es da zwar einfacher (indem man sich dann eher eine 32 jährige als eine 40 jährige sucht), aber trotzdem. Ich würde ganz klar mit der Partnerin darüber sprechen und sie direkt fragen ob und wann sie sich Kinder vorstellen kann. Im Zweifelsfall kannst du ihr auch 1 Jahr (oder so) Zeit geben sich darüber klar zu werden.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

Danke!!!!!!! Das wollte ich auch just darauf antworten.

Ich hätte mich mit meinem Mann schwer getan zu argumentieren, dass wir eine Kita bezahlen, obwohl ich zu Hause bleibe.
Wir haben unsere beiden auch nach einem Jahr in die Kita gebracht, aber ich bin nach der Eingewöhnungsphase wieder halbtags arbeiten gegangen.

Ich sehe das ganze Thema Kita zwiespältig: Natürlich hilft es bei der Sozialisierung, aber für mich ist es ein subventioniertes Konstrukt, um arbeitenden Müttern die Arbeit zu ermöglichen. Dass es dann aber zweckentfremdet wird, und Menschen ihre Kinder abschieben - und ich wiederhole dieses Wort bewusst - obwohl sie sich selbst darum kümmern könnten, sollte schlicht mit den Gesamtkosten des Kitaplatzes "belohnt" werden.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Jetzt übertreibst du aber.
Früher waren 99% der Kinder nicht in der Kita sondern zu Hause und die waren wohl nicht alle unterbelichtet und motorisch unterentwickelt oder?
Kindergarten war für sehr lange Zeit die erste Station.
Du vermischt da Sachen die überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

Wenn du denkst, dass die Kita im Alter von 1-3 Lebensjahren (!) dein Kind großartig motorisch oder intellektuell weiterbringt, dann bist du wirklich auf dem falschen Fuß.
Das Argument habe ich noch nie gehört denn es ist völlig falsch.
In der Kita findet viel weniger Interaktion mit dem Kind statt als du wrs annimmst.

Du kannst dein Kind gerne in die Kita bringen, du brauchst dazu nichtmal Argumente liefern, es ist eure freie Entscheidung. Aber doch bitte nicht versuchen mit sowas zu kommen...

Gerade die Motorik hat NUR mit der heutigen Erziehung zu tun, wo Kinder überbehütet werden und sich nicht körperlich ausprobieren dürfen. Wir sind als Kinder auf Bäume geklettert da würden die heutigen Mütter einen Herzinfarkt bekommen. Wir sind mittags raus zum Spielen und unsere Mütter haben nicht per GPS kontrolliert wo wir sind.
Das geht direkt einher mit der persönlichen und geistigen Entwicklung. Überbehütung führt zu persönlicher und geistiger Verwahrlosung, denn man nimmt dem Kind Bewegungsfreiheit und somit die Möglichkeit sich auszuprobieren.

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

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WiWi Gast

32 und keine kinder

100% Zuspruch, da ich gerade das Beste Beispiel selbst in der Familie habe: Das Kind meines Schwagers (3 Jahre) war bislang nur daheim und ist sehr menschenscheu, während das Kind meiner Schwägerin (4 Jahre) mit 1,5 Jahren in die Kita gekommen ist und einen merklich aufmerksameren und kontaktfreudigeren Eindruck macht.

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Was soll denn eigentlich immer dieses Geseiere von "Kinder abschieben"??
Wovon redet ihr da? Davon das Kinder in die Kita gehen?
Habt ihr euch überhaupt einmal mit der Materie beschäftigt?
Wie Lernziele und -pläne aussehen in Kitas?
Wie wichtig es ist, dass Kinder sich in solchen Gruppen sozialisieren und lernen, sich dort zu bewegen?

Wir haben auch beide unserer Kinder mit etwas über einem Jahr in die Kita gebracht und das obwohl meine Frau zuhause geblieben ist. Hat nix mit Faulheit oder "abschieben" zu tun, sondern mit der Entwicklung der Kleinen!

Schaut euch mal Kinder an, die die ersten Jahre ausschließlich zuhause geblieben sind. Die Kinder sind sehr häufig schlecht sozialisiert und in vielen Entwicklungsbereichen (motorisch, intellektuell, persönlich) deutlich hinterher.

Dieser Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden, weil man Kinder in eine Kita schickt geht mir echt auf den Sack und zeugt einfach nur von brontalem Unwissen!

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Das ist eben der Punkt. Ofmals betreiben die Frauen ja eine Art steuerliche Liebhaberei. Anstatt in einem mies bezahlten Job zu arbeiten, den sie als "Selbstverwirklichung" bezeichnen und dafür noch die Kinder abzuschieben, sollte sie eher zu Hause bleiben. Es gibt ja auch tolle Hobbies, muss ja keine Erwerbsarbeit sein.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Kommt immer auf das Szenario an. Ich verdiene bspw. mehr als das 3fache meiner Freundin, da wäre das keine Option. Leider hat sie so einen typischen ich verwirkliche mich selbst Job, während ich halt eher dem Geld bei akzeptablem Inhalt Ansatz gefolgt bin.

Ich fände es aber auch wieder "unfair" wenn ich weiter meinen nicht geliebten Job machen müsste, nur weil er mehr Kohle bringt aber das kann man immer drehen und wenden wie man will die 100% Lösung gibt es da wohl leider nicht.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Ich hätte keine Lust, dass meine Frau zu Hause bleibt, weil dann weniger Kohle reinkommt. Wir verdienen bei ähnlich gut. Daher finde ich die 80%-80% Aufteilung gut, sobald beide ein gewisses Level im Job erreicht haben (mit Teilzeit wird man nicht mehr befördert).

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Hier geht es auch nicht um Fälle, wo die Kinder für ein paar Stunden in die Kita zum spielen gehen, oder weil ein Elternteil für ein paar Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Wenn aber ein kleines Kind den gesamten Tag in der Kita verbringt, hat dies negativ Auswirkungen auf dessen Gesundheit, als auch körperlicher und geistiger Entwicklung. Gibt genügend Studien, die das nachweisen. Mit bisschen Menschenverstand dürfte das nicht weiter überraschend sein. Die Eltern, die das anders sehen reden sich ihr Versagen schön.

Mir sind bislang nur Studien in die Hände gefallen, die exakt das Gegenteil zeigten und von einer besseren Entwicklung der Kinder berichteten. Zum einen kommt dies durch das Lernen der Kinder voneinander und zum anderen durch die professionelle Betreuung. Ich versuche die Studien heute Abend rauszusuchen.

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Ein KPMGler

32 und keine kinder

Is ok... wir kommen bei diesem Thema nicht zusammen.
Ich bin mir sicher, Du wirst irgendwann eine Frau kennenlernen (jetzt nicht die aus dem Katalog), evtl. sogar Kinder bekommen und deine eigenen Erfahrungen sammeln.

Bis dahin: viel Erfolg mit deinem Weltbild.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Hier geht es auch nicht um Fälle, wo die Kinder für ein paar Stunden in die Kita zum spielen gehen, oder weil ein Elternteil für ein paar Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Wenn aber ein kleines Kind den gesamten Tag in der Kita verbringt, hat dies negativ Auswirkungen auf dessen Gesundheit, als auch körperlicher und geistiger Entwicklung. Gibt genügend Studien, die das nachweisen. Mit bisschen Menschenverstand dürfte das nicht weiter überraschend sein. Die Eltern, die das anders sehen reden sich ihr Versagen schön.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Hier geht es auch nicht um Fälle, wo die Kinder für ein paar Stunden in die Kita zum spielen gehen, oder weil ein Elternteil für ein paar Stunden einer Erwerbstätigkeit nachgeht. Wenn aber ein kleines Kind den gesamten Tag in der Kita verbringt, hat dies negativ Auswirkungen auf dessen Gesundheit, als auch körperlicher und geistiger Entwicklung. Gibt genügend Studien, die das nachweisen. Mit bisschen Menschenverstand dürfte das nicht weiter überraschend sein. Die Eltern, die das anders sehen reden sich ihr Versagen schön.

Auf den Punkt getroffen! Wie ich bereits oben erwähnt habe, ist das Wort "Quality Time" einfach nur pervers. Was soll das bitte sein? Die 1 Stunde nachdem beide Vollzeit gearbeitet haben, die sich einem Kind gewidmet wird?

Ich kann Menschen auch absolut nicht verstehen, die Kinder in die Welt setzen, um sie zu 80-90 % in fremde Hände zu geben. Und das Verrückte an der ganzen Sache ist, dass es die meisten Paare nicht einmal nötig hätten, soviel zu arbeiten. Unerwähnt bleiben natürlich bei diesem ganzen Selbstverwirklichungswahn der Frauen, diejenigen, die wirklich malochen müssen, weil es nämlich ansonsten nicht reicht.

Die Debatte handelt in der Presse ja nur von den Akademikerpaaren, die beide derart karrieregeil und egoistisch sind, dass die Kinder eben die Leidtragenden sind und auf der Strecke bleiben.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich habe das behauptet und ich bleibe 100 % bei meiner Meinung. Die WHO empfiehlt übrigens Stillen bis 2 Jahre. Zeige mir eine Mama, die Vollzeit in den Job einsteigt und dem Kind zwischendurch das Fläschen gibt. Da wird dann lieber auf minderwertige synthetische Nahrung umgestiegen.

Ich habe zwei Töchter und diese sind in den ersten 3 Lebensjahren besser aufgehoben bei der Mutter. Biologisch und evolutionär ist das einfach eine Gesetzmäßigkeit, die nicht wegzudiskutieren ist. In dieser Phase bildet sich das Urvertrauen aus und die Bindung. Diese ist gegenüber der Mutter am Anfang evolutionär bedingt einfach enger und tiefer, schon allein durch die Stillbeziehung.

Ich drehe die Frage mal um: Aus welchen Gründen muss die Frau denn nach 1 Jahr wieder arbeiten? Wirtschaftlich in meinem Fall völlig abstrus, da ich das zigfache verdiene. Ich bin Unternehmer und habe 60 Mitarbeiter. Meine Frau hat nicht eine derart schwache Persönlichkeit, um ihr Selbstvertrauen aus einem mittelmäßigen Erwerbsjob zu ziehen. Sie verwaltet sämtliche Privatangelegenheiten, Vermögensangelegenheiten und hält mir den Rücken frei. Und dieses Lebensmodell wird in der heutigen Zeit angegriffen, obwohl es für die Kinder eine optimale Situation darstellt. Es gibt auch Frauen, die es schön finden, sehr viel Zeit mit den Kindern zu verbringen.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Also sorry, die Männer hier die behaupten "Kinder gehören zur Frau, weil die stillt ja auch" ... klar ist es praktischer, aber auch da kann man Wege finden (abpumpen, oder Flasche geben). Dazu kommt, dass die wenigsten Kinder mit 2-3 Jahren noch gestillt werden ;)

Wieso kann denn nicht die Frau 1 Jahr zu Hause bleiben - und dann der Mann danach auch 1 Jahr? Wenn man will, dass das Kind bei den Eltern die ersten Lebensjahre verbringt, wieso muss es denn immer die Mutter sein?

Aber auf's Thema bezogen: ich kann schon nachvollziehen, dass sich der TE Gedanken macht. Wenn seine Frau auch 32 ist hat sie ja evtl. auch nicht mehr zu lange Zeit Kinder zu zeugen. Wenn man erst mit 35 anfängt zu probieren kann das schon eng werden. Kritisch wird's ja auch, wenn sie ihn bis sie 35 ist hinhält und er erst dann den Schlussstrich zieht .. dann dauert es u.U. nochmal 5 Jahre (Pause, kennenlernen, bereit für Kinder sein, Kinder kriegen) bis man dann Kinder mit einem neuen Partner bekommt. Als Mann hat man es da zwar einfacher (indem man sich dann eher eine 32 jährige als eine 40 jährige sucht), aber trotzdem. Ich würde ganz klar mit der Partnerin darüber sprechen und sie direkt fragen ob und wann sie sich Kinder vorstellen kann. Im Zweifelsfall kannst du ihr auch 1 Jahr (oder so) Zeit geben sich darüber klar zu werden.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Die professionelle Betreuung gibt es eben kaum. In einer normalen Kita spielen die Kinder einfach miteinander. Bei den Betreuungsschlüsseln geht das auch gar nicht anders.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Mir sind bislang nur Studien in die Hände gefallen, die exakt das Gegenteil zeigten und von einer besseren Entwicklung der Kinder berichteten. Zum einen kommt dies durch das Lernen der Kinder voneinander und zum anderen durch die professionelle Betreuung. Ich versuche die Studien heute Abend rauszusuchen.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Fragt mal Familien im Osten. Dort sind in 90% der Fälle beide Elternteile voll berufstätig. Das ist so ein Ding aus Süddeutschland, dass jemand zu Hause bleiben muss. In meinem Freundeskreis aus Schulzeiten kenne ich KEINE einzige Familie, in denen ein Elternteil zu Hause geblieben ist... Ich bin nach 3 Monaten in die Kita gekommen, weil meine Eltern es sich sonst nicht hätten leisten können. Und hey, ich lebe noch, bin wohl erzogen und habe ein gutes Verhältnis zu Eltern und Geschwistern.

Oder um es im Slang dieses Forums auszudrücken: Von Mutti in den ersten Jahren dauerbetreut zu werden, ist nur was für Low-Performer, die nicht selbst klar kommen. High Performer hingegen sorgen schon früh für Arbeitsplätze (Erzieher).

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Gott sei dank, dass es die DDR mit ihren Verwahranstalten nicht mehr gibt. Mit 3 Monaten in die Krippe zu kommen, ist nach heutigem Forschungsstand ganz klar nachteilig für das Kind. Das Ganze nennt sich Bindungstheorie. Du kannst froh sein, dass du keine Schäden davon getragen hast. Oftmals entstehen dadurch Bindungsstörungen oder emotionale Fehlentwicklungen. Selbst als medizinischer oder psychologischer Laie muss einem doch bewusst sein, dass so etwas nicht gut sein kann. Es widerspricht komplett der Natur.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Fragt mal Familien im Osten. Dort sind in 90% der Fälle beide Elternteile voll berufstätig. Das ist so ein Ding aus Süddeutschland, dass jemand zu Hause bleiben muss. In meinem Freundeskreis aus Schulzeiten kenne ich KEINE einzige Familie, in denen ein Elternteil zu Hause geblieben ist... Ich bin nach 3 Monaten in die Kita gekommen, weil meine Eltern es sich sonst nicht hätten leisten können. Und hey, ich lebe noch, bin wohl erzogen und habe ein gutes Verhältnis zu Eltern und Geschwistern.

Oder um es im Slang dieses Forums auszudrücken: Von Mutti in den ersten Jahren dauerbetreut zu werden, ist nur was für Low-Performer, die nicht selbst klar kommen. High Performer hingegen sorgen schon früh für Arbeitsplätze (Erzieher).

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Ein KPMGler

32 und keine kinder

Bin ich eigentlich der Einzige, der den Terminus "Selbstverwirklichungswahn der Frauen" wenn er von sog. "Männern" kommt, ziemlich anmaßend findet?

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Die professionelle Betreuung gibt es eben kaum. In einer normalen Kita spielen die Kinder einfach miteinander. Bei den Betreuungsschlüsseln geht das auch gar nicht anders.

Solche Pauschalurteile können nur von jemand kommen, der noch keine Kinder in der Kita hat. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, wie gut strukturiert mit klarem Leitbild alles in unserer ganz normalen staatlichen Kita damals ablief.

Bewegungs- und draußen Zeiten, Spiel und Bastelzeiten, Gruppenrituale, Forscherprojekte, Dinge anpflanzen, Kochen, Turntermine, Elternfrühstück, Leseoma, Musikaufführungen, Theater, alleine wiee liebevoll von jedem Kind der Geburtstag gefeiert wurde. Einige Qualitätsstandards muss oder können sich Kitas extra zertifizieren lassen.

Hier von ein bisschen mit den Kleinen spielen zu sprechen, damit tust du den meisten Erziehern echt Unrecht.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Bin ich eigentlich der Einzige, der den Terminus "Selbstverwirklichungswahn der Frauen" wenn er von sog. "Männern" kommt, ziemlich anmaßend findet?

Er wurde dem Profil-Bild nach doch von einer Frau hier eingeführt.

Rein subjektiv erscheint mir die Quote der Frauen die eine Ausbildung ohne große Verdienst-Aussichten nach persönlichem Interesse bewusst auswählen höher als bei den Männern zu sein.
Ich würde auch unterstellen, dass ein gewisser Prozentsatz fest davon ausgeht später durch einen potentiellen Mann finanziell nicht unbedingt unterstützt aber doch aufgewertet zu werden. Fällt auch wieder irgendwo in das Feld der Hypergamie.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Fragt mal Familien im Osten. Dort sind in 90% der Fälle beide Elternteile voll berufstätig. Das ist so ein Ding aus Süddeutschland, dass jemand zu Hause bleiben muss. In meinem Freundeskreis aus Schulzeiten kenne ich KEINE einzige Familie, in denen ein Elternteil zu Hause geblieben ist... Ich bin nach 3 Monaten in die Kita gekommen, weil meine Eltern es sich sonst nicht hätten leisten können. Und hey, ich lebe noch, bin wohl erzogen und habe ein gutes Verhältnis zu Eltern und Geschwistern.

+1

Auch ich bin so ein armes Kind, das mit acht Wochen in die Krippe kam. Zugegeben, hätte meine Mum die Möglichkeit gehabt, hätte sie das ganze auf ein halbes Jahr hinausgezögert - ging aber als AE nun mal nicht anders. Ich bin also größtenteils bei meiner Tagesmutter mit drei weiteren Kindern aufgewachsen, habe nicht das typische Einzelkindsyndrom entwickelt und die Bindung zwischen meiner Mutter und mir ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Reflektierend würde ich behaupten, dass ich etwas zu schnell erwachsen geworden bin, zu früh Verantwortung tragen musste. Trotzdem hatte ich eine wunderbare Kindheit und die o.g. Umstände sind mir heute ein großer Vorteil.

Sollte mein Partner mich noch von Kindern überzeugen, würde auch ich maximal ein Jahr Zuhause bleiben wollen und anschließend wieder VZ arbeiten.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Die professionelle Betreuung gibt es eben kaum. In einer normalen Kita spielen die Kinder einfach miteinander. Bei den Betreuungsschlüsseln geht das auch gar nicht anders.

Solche Pauschalurteile können nur von jemand kommen, der noch keine Kinder in der Kita hat. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, wie gut strukturiert mit klarem Leitbild alles in unserer ganz normalen staatlichen Kita damals ablief.

Bewegungs- und draußen Zeiten, Spiel und Bastelzeiten, Gruppenrituale, Forscherprojekte, Dinge anpflanzen, Kochen, Turntermine, Elternfrühstück, Leseoma, Musikaufführungen, Theater, alleine wiee liebevoll von jedem Kind der Geburtstag gefeiert wurde. Einige Qualitätsstandards muss oder können sich Kitas extra zertifizieren lassen.

Hier von ein bisschen mit den Kleinen spielen zu sprechen, damit tust du den meisten Erziehern echt Unrecht.

Erstmal danke auch an den KPMGler. Man merkt, dass außer dir und einigen anderen usern auch einige Studenten etc schreiben.

Unser Kind ist mit 1 jahr in die kita und blüht richtig auf. Er freut sich auf die kita und freut sich genau so wieder abgeholt zu werden. Betreuung in dem Alter ist 1:5, und oft sind ja einzelne Kinder krank. Durchschnittlich eher 1:4. Sie gehen super viel raus usw.

Vor 12 Monate finde ich aber auch bedenklich.

Und gegen die Natur ist eher käfighaltung bei Mama. Versetzen wir uns einige tausend Jahr zurück. Wir leben in der Großfamilie/sippe. Kinder sind reichlich vorhanden und werden von größten Kindern und auch oft von Tante etc betreut. Das entspricht eher einer Kita als absolute Fixierung auf Mama.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Sollte kein Pauschalurteil sein, sorry wenn es so rüberkam. Ich habe zwei kleine Töchter und die Größere ist bis mittag in einer Kita. Du hast recht mit dem Programm für die Kinder. Jedoch ersetzt das eben nicht voll und ganz die Eltern und gerade die Mutter in der Anfangsphase. Das Verlangen nach einer emotionalen, tiefen Bindung ist einem kleinen Kind angeboren. Und wenn das Kind von morgens bis abends in der Kita verbringt, sei sie noch so gut, schadet es diesem eben. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es gibt eben in der Kita keine 1 zu 1 Betreuung. Wenn meine Frau mit meiner Tochter ein Buch anschaut, sie kuscheln, sie zusammen essen oder die Welt draußen entdecken und wir ihr die kleinen Wunder zeigen und erklären, die es in der Natur zu sehen gibt, dann hat das nochmal eine andere Qualität.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Die professionelle Betreuung gibt es eben kaum. In einer normalen Kita spielen die Kinder einfach miteinander. Bei den Betreuungsschlüsseln geht das auch gar nicht anders.

Solche Pauschalurteile können nur von jemand kommen, der noch keine Kinder in der Kita hat. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, wie gut strukturiert mit klarem Leitbild alles in unserer ganz normalen staatlichen Kita damals ablief.

Bewegungs- und draußen Zeiten, Spiel und Bastelzeiten, Gruppenrituale, Forscherprojekte, Dinge anpflanzen, Kochen, Turntermine, Elternfrühstück, Leseoma, Musikaufführungen, Theater, alleine wiee liebevoll von jedem Kind der Geburtstag gefeiert wurde. Einige Qualitätsstandards muss oder können sich Kitas extra zertifizieren lassen.

Hier von ein bisschen mit den Kleinen spielen zu sprechen, damit tust du den meisten Erziehern echt Unrecht.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Anmaßend finde ich, wenn sich Frauen wohl nur noch mit Erwerbstätigkeiten selbstverwirklichen können. Wenn meine Frau auf dem Spielplatz äußert, dass sie sich voll für die Familie einbringt und das ihre Selbstverwirklichung ist, dann setzt sie sich einer massiven Kritik von den Überemanzen aus.

Aber vielleicht nörgeln die auch nur rum, weil sie den ganzen Tag gestresst sind, um 8 Uhr die Kinder in die Kita bringen, 8 Stunden einem 0815 Job nachgehen im Hamsterrad, den sie als Karriere definieren, dann die Kinder wieder abholen und die "Quality Time" wartet.

Ein KPMGler schrieb am 10.10.2018:

Bin ich eigentlich der Einzige, der den Terminus "Selbstverwirklichungswahn der Frauen" wenn er von sog. "Männern" kommt, ziemlich anmaßend findet?

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ergänzungen, zu denen ich mich gezwungen sehe:
Anhand der DDR die Kita quasi direkt nach der Geburt als das Nonplusultra zu predigen, halte ich für gewagt (die Geschichten kenne ich leider "nur" von Freunden).
Ich selbst komme aus Bayern, deswegen sage ich auf der anderen Seite, dass nicht jede Frau als Hausfrau zu Hause bleiben muss (meiner Mutter war es totlangweilig, trotzdem blieben sie und alle Nachbarinnen zu Hause).

Also liegt vermutlich irgendwo dazwischen die Wahrheit und das Optimum.

Was auf jeden Fall geht, ist eine minimale Abwesenheit: Meine Kollegin (immerhin ebenfalls Teamleiterin bei uns) hat 4 Monate gefehlt, pumpt heute ab und der Vater bleibt für anderthalb Jahre zu Hause. Sie hat ihre Stelle behalten, trotz Kind. Also Karriere und Familie sind auch für Frauen vereinbar.
Was ich auf jeden Fall gut finde, ist ein Kita-Platz nach der Stillzeit (aus meiner Sicht wirklich so nach ein bis zwei Jahren).

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Geht es noch dramatischer? :D
In 80% der Zeit während der ersten 12 Monate, schläft, isst und befüllt das Kind die Windel. Die Welt erklären.. Dass ich nicht lache.
Lasst doch die Menschen bitte so leben wie sie es für richtig halten. Wenn euch stört wie die Gesellschaft auf eure Entscheidung reagiert, dann habt ihr sowieso ganz andere Probleme zu meistern.
Wenn meine Nachbarin mal wieder komisch guckt wenn ich erst abends meine kleine ausm Kindergarten geholt habe, dann kommt halt ein lauter Spruch Richtung Kind: "Schade dass ich dich heute wieder nicht verkauft bekommen habe".

Wenn mal wieder irgendein blödsinniger Artikel über alleinerziehende (wie mich) steht, dann frage ich meine Tochter, ob ich ein guter Vater bin, obwohl ich oft arbeiten bin und bekomme ein breites grinsen zurück mit "du bist der beste Papa". Vielleicht sagt sie das aber auch nur weil es dann Eis gibt und wir uns dann ne Folge peppa pig auf Netflix reinziehen.

Leben und Leben lassen boys.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Sollte kein Pauschalurteil sein, sorry wenn es so rüberkam. Ich habe zwei kleine Töchter und die Größere ist bis mittag in einer Kita. Du hast recht mit dem Programm für die Kinder. Jedoch ersetzt das eben nicht voll und ganz die Eltern und gerade die Mutter in der Anfangsphase. Das Verlangen nach einer emotionalen, tiefen Bindung ist einem kleinen Kind angeboren. Und wenn das Kind von morgens bis abends in der Kita verbringt, sei sie noch so gut, schadet es diesem eben. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es gibt eben in der Kita keine 1 zu 1 Betreuung. Wenn meine Frau mit meiner Tochter ein Buch anschaut, sie kuscheln, sie zusammen essen oder die Welt draußen entdecken und wir ihr die kleinen Wunder zeigen und erklären, die es in der Natur zu sehen gibt, dann hat das nochmal eine andere Qualität.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Die professionelle Betreuung gibt es eben kaum. In einer normalen Kita spielen die Kinder einfach miteinander. Bei den Betreuungsschlüsseln geht das auch gar nicht anders.

Solche Pauschalurteile können nur von jemand kommen, der noch keine Kinder in der Kita hat. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, wie gut strukturiert mit klarem Leitbild alles in unserer ganz normalen staatlichen Kita damals ablief.

Bewegungs- und draußen Zeiten, Spiel und Bastelzeiten, Gruppenrituale, Forscherprojekte, Dinge anpflanzen, Kochen, Turntermine, Elternfrühstück, Leseoma, Musikaufführungen, Theater, alleine wiee liebevoll von jedem Kind der Geburtstag gefeiert wurde. Einige Qualitätsstandards muss oder können sich Kitas extra zertifizieren lassen.

Hier von ein bisschen mit den Kleinen spielen zu sprechen, damit tust du den meisten Erziehern echt Unrecht.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Geht es noch dramatischer? :D
In 80% der Zeit während der ersten 12 Monate, schläft, isst und befüllt das Kind die Windel. Die Welt erklären.. Dass ich nicht lache.
Lasst doch die Menschen bitte so leben wie sie es für richtig halten. Wenn euch stört wie die Gesellschaft auf eure Entscheidung reagiert, dann habt ihr sowieso ganz andere Probleme zu meistern.
Wenn meine Nachbarin mal wieder komisch guckt wenn ich erst abends meine kleine ausm Kindergarten geholt habe, dann kommt halt ein lauter Spruch Richtung Kind: "Schade dass ich dich heute wieder nicht verkauft bekommen habe".

Wenn mal wieder irgendein blödsinniger Artikel über alleinerziehende (wie mich) steht, dann frage ich meine Tochter, ob ich ein guter Vater bin, obwohl ich oft arbeiten bin und bekomme ein breites grinsen zurück mit "du bist der beste Papa". Vielleicht sagt sie das aber auch nur weil es dann Eis gibt und wir uns dann ne Folge peppa pig auf Netflix reinziehen.

Das Kind hat doch gar keine objektiven Vergleichswerte.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich rede nicht von der kleinen Tochter, sondern von der Großen. Sie ist 2,5 Jahre alt und ihr kann man sehr wohl die Welt erklären. Ich lasse die Menschen so leben, wie sie das möchten. Jedoch vertrete ich einfach meine Meinung. Im Übrigen ist das 1. Lebensjahr extrem wichtig und entscheidend für die weitere Entwicklung. Es geht um Urvertrauen und Bindung. Eine Grundvoraussetzung für die spätere Persönlichkeitsentwicklung. Dass du alleinerzeihend bist, ist natürlich ein ganz anders gelagerter Fall. Du hast eben keine andere Möglichkeit als dein Kind fremdbetreuen zu lassen. Deshalb vergleichst du Äpfel mit Birnen. Ich rede von Leuten, die ihre Kinder in Einrichtungen abschieben zugunsten ihrer Selbstverwirklichung, die es aber eigentlich nicht nötig hätten zu arbeiten. Zumindest in den ersten zwei Jahren kann man doch zu Hause bleiben.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Geht es noch dramatischer? :D
In 80% der Zeit während der ersten 12 Monate, schläft, isst und befüllt das Kind die Windel. Die Welt erklären.. Dass ich nicht lache.
Lasst doch die Menschen bitte so leben wie sie es für richtig halten. Wenn euch stört wie die Gesellschaft auf eure Entscheidung reagiert, dann habt ihr sowieso ganz andere Probleme zu meistern.
Wenn meine Nachbarin mal wieder komisch guckt wenn ich erst abends meine kleine ausm Kindergarten geholt habe, dann kommt halt ein lauter Spruch Richtung Kind: "Schade dass ich dich heute wieder nicht verkauft bekommen habe".

Wenn mal wieder irgendein blödsinniger Artikel über alleinerziehende (wie mich) steht, dann frage ich meine Tochter, ob ich ein guter Vater bin, obwohl ich oft arbeiten bin und bekomme ein breites grinsen zurück mit "du bist der beste Papa". Vielleicht sagt sie das aber auch nur weil es dann Eis gibt und wir uns dann ne Folge peppa pig auf Netflix reinziehen.

Leben und Leben lassen boys.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Sollte kein Pauschalurteil sein, sorry wenn es so rüberkam. Ich habe zwei kleine Töchter und die Größere ist bis mittag in einer Kita. Du hast recht mit dem Programm für die Kinder. Jedoch ersetzt das eben nicht voll und ganz die Eltern und gerade die Mutter in der Anfangsphase. Das Verlangen nach einer emotionalen, tiefen Bindung ist einem kleinen Kind angeboren. Und wenn das Kind von morgens bis abends in der Kita verbringt, sei sie noch so gut, schadet es diesem eben. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es gibt eben in der Kita keine 1 zu 1 Betreuung. Wenn meine Frau mit meiner Tochter ein Buch anschaut, sie kuscheln, sie zusammen essen oder die Welt draußen entdecken und wir ihr die kleinen Wunder zeigen und erklären, die es in der Natur zu sehen gibt, dann hat das nochmal eine andere Qualität.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Die professionelle Betreuung gibt es eben kaum. In einer normalen Kita spielen die Kinder einfach miteinander. Bei den Betreuungsschlüsseln geht das auch gar nicht anders.

Solche Pauschalurteile können nur von jemand kommen, der noch keine Kinder in der Kita hat. Ich war wirklich sehr positiv überrascht, wie gut strukturiert mit klarem Leitbild alles in unserer ganz normalen staatlichen Kita damals ablief.

Bewegungs- und draußen Zeiten, Spiel und Bastelzeiten, Gruppenrituale, Forscherprojekte, Dinge anpflanzen, Kochen, Turntermine, Elternfrühstück, Leseoma, Musikaufführungen, Theater, alleine wiee liebevoll von jedem Kind der Geburtstag gefeiert wurde. Einige Qualitätsstandards muss oder können sich Kitas extra zertifizieren lassen.

Hier von ein bisschen mit den Kleinen spielen zu sprechen, damit tust du den meisten Erziehern echt Unrecht.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Geht es noch dramatischer? :D
In 80% der Zeit während der ersten 12 Monate, schläft, isst und befüllt das Kind die Windel. Die Welt erklären.. Dass ich nicht lache.
Lasst doch die Menschen bitte so leben wie sie es für richtig halten. Wenn euch stört wie die Gesellschaft auf eure Entscheidung reagiert, dann habt ihr sowieso ganz andere Probleme zu meistern.
Wenn meine Nachbarin mal wieder komisch guckt wenn ich erst abends meine kleine ausm Kindergarten geholt habe, dann kommt halt ein lauter Spruch Richtung Kind: "Schade dass ich dich heute wieder nicht verkauft bekommen habe".

Wenn mal wieder irgendein blödsinniger Artikel über alleinerziehende (wie mich) steht, dann frage ich meine Tochter, ob ich ein guter Vater bin, obwohl ich oft arbeiten bin und bekomme ein breites grinsen zurück mit "du bist der beste Papa". Vielleicht sagt sie das aber auch nur weil es dann Eis gibt und wir uns dann ne Folge peppa pig auf Netflix reinziehen.

Das Kind hat doch gar keine objektiven Vergleichswerte.

Genau so ist es. Vor allem manifestiert sich der Einfluss von Fremdbetreuung, gerade in sehr frühen Jahren der Kinder erst später. In der späteren Persönlichkeitsentwicklung und vor allem in der Ausprägung der Persönlichkeit in Form von Charaktereigenschaften und emotionaler Bindung.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Das Kind hat doch gar keine objektiven Vergleichswerte.

Oh come oooon....

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Meiner Meinung nach wird das Thema „Selbstverwirklichung“ und der angebliche Wahn hier im Forum viel zu hoch gekocht. Ja, kann ein Argument sein, dass man seine Bestimmung nicht ausschließlich darin sieht, 3 Jahre (auch genauso eine arbiträre Grenze wir die 12 Monate) seiner Zeit zuhause zu verbringen. Aber einem Job nachzugehen, kann nicht nur zur Selbstverwirklichung dienen. Bereits angeführt wurde der Grund, dass Familien monetär darauf angewiesen sein können, dass Mütter früh wieder arbeiten. Andererseits reduziert ein Job, dem man weiterhin nachgeht, das Risiko der Abhängigkeit vom Partner und damit auch das Risiko von Altersarmut. Denkt doch mal etwas weiter als bis zum dritten 3 Lebensjahr: Lange Auszeiten bedeuten schwere berufliche Einbußen und damit eine hohe Abhängigkeit vom Partner.

Diese Aussagen, dass ein Kind bis zum Alter von 3 Jahren zur Mutter gehört, kann ich nur schwer nachvollziehen. Wenn ihr schon davon ausgeht, dass das Kind in den ersten 3 Jahren zuhause betreut werden sollte, warum dann immer von der Mutter. (Stillen hatten wir schon als Argument für das erste Jahr.) Es soll ja Männer geben, die sich gern und liebevoll um ihre Kinder kümmern. Warum wird das hier im Forum nie als Option aufgenommen?

Jetzt kommt vermutlich das monetäre Argument, denn der Mann ist ja bekanntlich der Besserverdiener. Stellt euch vor, es soll Frauen geben, die mehr verdienen als ihr Partner...Was spricht dann dagegen, dass der Mann das Kind (nach der Stillzeit) betreut?

Es gibt so viele Konstellationen und Formen des Zusammenlebens, warum nicht ein wenig liberaler damit umgehen und den Menschen persönliche Freiheiten zugestehen. Jeder kann für sich persönlich definieren, wie er gerne Leben möchte, solange er anderen nicht damit schadet. In diesem Forum wird aber seine persönliche Weltanschauung auf alle übergestülpt, akzeptiert doch mal eine andere Meinung.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

So ist es.
95% oder mehr haben eben gar keine "Karriere".
Diese Damen haben studiert und arbeiten jetzt eben, so wie die Männer auch.
Viele bilden sich ihre Karriere einfach nur ein. In Wirklichkeit fließt da nämlich nicht viel Geld aufs Konto, als das man von Karriere sprechen könnte.

WiWi Gast schrieb am 10.10.2018:

Anmaßend finde ich, wenn sich Frauen wohl nur noch mit Erwerbstätigkeiten selbstverwirklichen können. Wenn meine Frau auf dem Spielplatz äußert, dass sie sich voll für die Familie einbringt und das ihre Selbstverwirklichung ist, dann setzt sie sich einer massiven Kritik von den Überemanzen aus.

Aber vielleicht nörgeln die auch nur rum, weil sie den ganzen Tag gestresst sind, um 8 Uhr die Kinder in die Kita bringen, 8 Stunden einem 0815 Job nachgehen im Hamsterrad, den sie als Karriere definieren, dann die Kinder wieder abholen und die "Quality Time" wartet.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Geht es noch dramatischer? :D
In 80% der Zeit während der ersten 12 Monate, schläft, isst und befüllt das Kind die Windel. Die Welt erklären.. Dass ich nicht lache.
Lasst doch die Menschen bitte so leben wie sie es für richtig halten. Wenn euch stört wie die Gesellschaft auf eure Entscheidung reagiert, dann habt ihr sowieso ganz andere Probleme zu meistern.
Wenn meine Nachbarin mal wieder komisch guckt wenn ich erst abends meine kleine ausm Kindergarten geholt habe, dann kommt halt ein lauter Spruch Richtung Kind: "Schade dass ich dich heute wieder nicht verkauft bekommen habe".

Wenn mal wieder irgendein blödsinniger Artikel über alleinerziehende (wie mich) steht, dann frage ich meine Tochter, ob ich ein guter Vater bin, obwohl ich oft arbeiten bin und bekomme ein breites grinsen zurück mit "du bist der beste Papa". Vielleicht sagt sie das aber auch nur weil es dann Eis gibt und wir uns dann ne Folge peppa pig auf Netflix reinziehen.

Das Kind hat doch gar keine objektiven Vergleichswerte.

Genau so ist es. Vor allem manifestiert sich der Einfluss von Fremdbetreuung, gerade in sehr frühen Jahren der Kinder erst später. In der späteren Persönlichkeitsentwicklung und vor allem in der Ausprägung der Persönlichkeit in Form von Charaktereigenschaften und emotionaler Bindung.

Wo hast du das her? Freud?

Aus wissenschaftlicher Sicht wurden die richtigen Antworten hier schon gegeben. Erziehung in der Sippe/Gruppe von Anfang an ist etwas ganz Natürliches und keine „Fremdbetreuung“.

Dass Kinder früher bis 1,5 oder in manchen Gesellschaften bis 4 Jahre gestillt wurde hat vor allem den Zweck gedient Kinder überhaupt durchzubringen (Ersatznahrung gibts noch nicht so lange).

Absonsten zeigt die Forschung, dass Kinder zu jeder x-beliebigen Person das vielbemühte „Urvertrauen“ aufbauen können, auf die Summe der positiven Erfahrungen kommt es an (deswegen funktionieren auch Adoptionen)

Alle möglichen Lebens-/Betreeungs-Modelle sind also vertretbar, von der Hausfrau bis hin zu 8h Betreuung am Tag. So lange die Kinder viele positive Erfahrungen machen und stets eine Menge Liebe abbekommen ist alles iO.

Verstehe nicht warum bei den Betreuungsmodellen direkt immer so verurteilend diskutiert werden muss.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Das Risiko der Abhängigkeit habe ich ausgeschaltet, indem ich meiner Frau bereis eine Immobilie überschrieben habe. Ich verantworte mein Unternehmen und sie kümmert sich um alles andere. Nur für dieses Modell wird sie eben angefeindet, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Sie ist bereits zu 100 % abgesichert, auch bei Scheidung oder Tod. Ich halte die 3 Jahre bei der Mutter einfach evolutionär und biolisch für sinnvoller. Das Kind hat einfach in den ersten Jahren eine unglaublich starke Bindung an die Mama. Darüber hinaus hat meine Frau Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ich in dieser Form einfach nicht habe.

Und nicht falsch verstehen: Ich akzeptiere alternative Modelle. Dann erwarte ich aber auch, dass man unseres akzeptiert. Aber die Überemanzen auf den Spielplätzen werden übergriffig und fragen, warum meine Frau denn nicht nach 1 Jahr wieder arbeiten geht.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Meiner Meinung nach wird das Thema „Selbstverwirklichung“ und der angebliche Wahn hier im Forum viel zu hoch gekocht. Ja, kann ein Argument sein, dass man seine Bestimmung nicht ausschließlich darin sieht, 3 Jahre (auch genauso eine arbiträre Grenze wir die 12 Monate) seiner Zeit zuhause zu verbringen. Aber einem Job nachzugehen, kann nicht nur zur Selbstverwirklichung dienen. Bereits angeführt wurde der Grund, dass Familien monetär darauf angewiesen sein können, dass Mütter früh wieder arbeiten. Andererseits reduziert ein Job, dem man weiterhin nachgeht, das Risiko der Abhängigkeit vom Partner und damit auch das Risiko von Altersarmut. Denkt doch mal etwas weiter als bis zum dritten 3 Lebensjahr: Lange Auszeiten bedeuten schwere berufliche Einbußen und damit eine hohe Abhängigkeit vom Partner.

Diese Aussagen, dass ein Kind bis zum Alter von 3 Jahren zur Mutter gehört, kann ich nur schwer nachvollziehen. Wenn ihr schon davon ausgeht, dass das Kind in den ersten 3 Jahren zuhause betreut werden sollte, warum dann immer von der Mutter. (Stillen hatten wir schon als Argument für das erste Jahr.) Es soll ja Männer geben, die sich gern und liebevoll um ihre Kinder kümmern. Warum wird das hier im Forum nie als Option aufgenommen?

Jetzt kommt vermutlich das monetäre Argument, denn der Mann ist ja bekanntlich der Besserverdiener. Stellt euch vor, es soll Frauen geben, die mehr verdienen als ihr Partner...Was spricht dann dagegen, dass der Mann das Kind (nach der Stillzeit) betreut?

Es gibt so viele Konstellationen und Formen des Zusammenlebens, warum nicht ein wenig liberaler damit umgehen und den Menschen persönliche Freiheiten zugestehen. Jeder kann für sich persönlich definieren, wie er gerne Leben möchte, solange er anderen nicht damit schadet. In diesem Forum wird aber seine persönliche Weltanschauung auf alle übergestülpt, akzeptiert doch mal eine andere Meinung.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:
Absonsten zeigt die Forschung, dass Kinder zu jeder x-beliebigen Person das vielbemühte „Urvertrauen“ aufbauen können, auf die Summe der positiven Erfahrungen kommt es an (deswegen funktionieren auch Adoptionen)

Alle möglichen Lebens-/Betreeungs-Modelle sind also vertretbar, von der Hausfrau bis hin zu 8h Betreuung am Tag. So lange die Kinder viele positive Erfahrungen machen und stets eine Menge Liebe abbekommen ist alles iO.

Verstehe nicht warum bei den Betreuungsmodellen direkt immer so verurteilend diskutiert werden muss.

es macht natürlich völlig Sinn, wenn DEIN Kind das o.g. "Urvertrauen" zu einer Tagesmutter, Erzieherin o.ä. aufbaut, wenn es dort den ganzen Tag betreut wird.
Dies ist ja auch schließlich der Sinn von "Kinder in die Welt setzen", oder?

Da ich aus der Nähe MUC komme, kann ich dir sagen, dass es in der aktuellen (Wirtschafts-)Situation gar nicht anders geht, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um ein einigermaßen komfortables Leben zu führen. Früher ging das noch. Heute nicht mehr.
D.h. Kinder werden immer mehr zu regelrechten "Statussymbolen". Viele Leute aus der Generation Y können es sich einfach nicht leisten....

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Die Sippe/Gruppe setzt du gleich mit der Kita. Völlig falsch. Die Kita ist nur temporär, die Sippe war allgegenwärtig, ähnlich der Großfamilien im 19. Jahrhundert. Es ist erwiesen, dass das Stillen sehr positiv ist. Die WHO empfiehlt 2 Jahre. Die Kinder haben dadurch ein stärkeres Immunsystem sowie weniger Allergien. Ich verurteile im übrigen nicht alle Betreuungsmodelle. Unsere ältere Tochter ist auch bis mittags in einer Kita. Was ich verurteile ist die Vollzeitbetreuung vor dem 3. Lebensjahr. Das Kind soll das Urvertrauen zu der Mutter und dem Vater aufbauen. Wovon du sprichst ist vermutlich generell "Vertrauen". Das Urvertrauen geht viel tiefer und manifestiert sich in den ersten Lebensmonaten.

Bei einer Vollzeitbetreuung z.B. mit 1 Jahr wird Stress in dem Kind erzeugt. In den meisten Fällen erfolgt die Eingewöhnungsphase unter Tränen, Schreien und eben Stress. Ich weiß, die Bindungstheorie sagt, dass das normal sei und es von einer starken Bindung zeuge. Dennoch löst diese Entwicklung Stress aus. Wenn ein Kind jedoch 1 Jahr alt ist, dann hat es in der Regel überhaupt keine Möglichkeit zu artikulieren, ob es ihm gut geht oder schlecht geht und was das Kind bewegt. Ein Kind derart auszuliefern halte ich einfach für falsch.

Eine Tatsache, die die Studien teils nicht berücksichtigen, ist doch folgende:

Wenn ein Kind um 18 Uhr von der Kita geholt wird, dann haben in der Regel beide Elternteile bereits gearbeitet. Es ist erwiesen, dass diese emotional nicht in der Lage sind nach einem erschöpften Arbeitstag die komplette Aufmerksamkeit auf das Kind zu richten. Ein Kind spürt soetwas sofort. Wo ist da bitte die "Quality Time"? Wenn eine Frau das Kind um 18 Uhr abholt, nach Hause hetzt, Essen kocht, von der Arbeit belastet ist und dann noch 1 Stunde spielen und ins Bett. Das ist doch kompletter Blödsinn, erfunden für genau diese Doppelverdiener-Eltern.

Kurioserweise kritisieren solche Emanzen meine Frau immer aber jammern im gleichen Atemzug, wie stressig doch alles sei mit Kita, Job, Druck auf der Arbeit und es ist ja alles zuviel. Sowas überträgt sich auf die Kinder. Das ist Fakt.

Abschließend akzeptiere ich diese Lebensmodelle, vertrete dennoch meine Meinung und erwarte auch von solchen Leuten, dass sie das unsere akzeptieren.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

Geht es noch dramatischer? :D
In 80% der Zeit während der ersten 12 Monate, schläft, isst und befüllt das Kind die Windel. Die Welt erklären.. Dass ich nicht lache.
Lasst doch die Menschen bitte so leben wie sie es für richtig halten. Wenn euch stört wie die Gesellschaft auf eure Entscheidung reagiert, dann habt ihr sowieso ganz andere Probleme zu meistern.
Wenn meine Nachbarin mal wieder komisch guckt wenn ich erst abends meine kleine ausm Kindergarten geholt habe, dann kommt halt ein lauter Spruch Richtung Kind: "Schade dass ich dich heute wieder nicht verkauft bekommen habe".

Wenn mal wieder irgendein blödsinniger Artikel über alleinerziehende (wie mich) steht, dann frage ich meine Tochter, ob ich ein guter Vater bin, obwohl ich oft arbeiten bin und bekomme ein breites grinsen zurück mit "du bist der beste Papa". Vielleicht sagt sie das aber auch nur weil es dann Eis gibt und wir uns dann ne Folge peppa pig auf Netflix reinziehen.

Das Kind hat doch gar keine objektiven Vergleichswerte.

Genau so ist es. Vor allem manifestiert sich der Einfluss von Fremdbetreuung, gerade in sehr frühen Jahren der Kinder erst später. In der späteren Persönlichkeitsentwicklung und vor allem in der Ausprägung der Persönlichkeit in Form von Charaktereigenschaften und emotionaler Bindung.

Wo hast du das her? Freud?

Aus wissenschaftlicher Sicht wurden die richtigen Antworten hier schon gegeben. Erziehung in der Sippe/Gruppe von Anfang an ist etwas ganz Natürliches und keine „Fremdbetreuung“.

Dass Kinder früher bis 1,5 oder in manchen Gesellschaften bis 4 Jahre gestillt wurde hat vor allem den Zweck gedient Kinder überhaupt durchzubringen (Ersatznahrung gibts noch nicht so lange).

Absonsten zeigt die Forschung, dass Kinder zu jeder x-beliebigen Person das vielbemühte „Urvertrauen“ aufbauen können, auf die Summe der positiven Erfahrungen kommt es an (deswegen funktionieren auch Adoptionen)

Alle möglichen Lebens-/Betreeungs-Modelle sind also vertretbar, von der Hausfrau bis hin zu 8h Betreuung am Tag. So lange die Kinder viele positive Erfahrungen machen und stets eine Menge Liebe abbekommen ist alles iO.

Verstehe nicht warum bei den Betreuungsmodellen direkt immer so verurteilend diskutiert werden muss.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

So ist es.
95% oder mehr haben eben gar keine "Karriere".
Diese Damen haben studiert und arbeiten jetzt eben, so wie die Männer auch.
Viele bilden sich ihre Karriere einfach nur ein. In Wirklichkeit fließt da nämlich nicht viel Geld aufs Konto, als das man von Karriere sprechen könnte.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

So ist es.
95% oder mehr haben eben gar keine "Karriere".
Diese Damen haben studiert und arbeiten jetzt eben, so wie die Männer auch.
Viele bilden sich ihre Karriere einfach nur ein. In Wirklichkeit fließt da nämlich nicht viel Geld aufs Konto, als das man von Karriere sprechen könnte.

Klar sobald du genausoviel verdienst wie ich oder mehr. Kein Ding.
Als Bsp. ich verdiene Vollzeit im Normalfall an die 100k.
Meine Frau Vollzeit an die 35k.
Können wir von 100k zu 3 Leben? Ja.
Von 35K? Sicher nicht. Da kann man ja nichtmal alleine richtig davon leben.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Du hast es nicht verstanden. Auch 95% (Minimum) machen keinerlei Karriere.

Da haben wir wieder das typische Denken der Frauen, was sie so wertvoll für Unternehmen macht: Anerkennung, Verantwortung....Nein, wenn du deine "Karriere" an Anerkennung und Verantwortung festmachst dann bist du auf dem falschen Weg. Monetäre Anerkennung ist das einzige was zählt und nicht nur Schulterklopfen und aufmunternde Worte. Das kommt dem Arbeitgeber nämlich deutlich günstiger. Mehr Verantwortung geht sowieso IMMER mit mehr Geld einher.
Wer das nicht versteht, der ist selbst schuld.

Ich kenne das von meiner Freundin, die schwärmt auch immer von der Chefin die so lobt für die Arbeit und von der Anerkennung. Alles nichts zählbares, merk dir das.
Wenn du schlecht arbeitest, wird dein Arbeitgeber sicher nicht so sozial sein und dich auf ewig weiterbeschäftigen oder? Ergo muss er auch was bieten, wenn du gut bist und dich weiterentwickelst. Dein Chef ist niemals dein Freund und dein Unternehmen nicht die Caritas.

Ich kenne tatsächlich nur Frauen die gerne beim Kind in den ersten Jahren zuhause bleiben!

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Frauen können gerne Karriere machen. Allerdings ist es halt nunmal so, dass ausschließlich Frauen Kinder kriegen können. D.h. logischerweise betrifft es dann die Frau, wenn es ums Kinderkriegen geht.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

siehe oben. Der Mann muss ja auch Vollzeit weiterarbeiten... irgendwoher muss ja das Geld kommen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

wenn die Frau mehr Geld verdient, bleibt der Mann auch immer häufiger daheim beim Kind. Allerdings ist es halt in >95% so, dass der Mann mehr verdient als die Frau.

Und wenn die Frau der Ansicht ist, sie will unbedingt arbeiten gehen, dann kann sie das auch tun. Allerdings kommt dann immer der Aufschrei von wegen: Kita so teuer, sehe das Kind nicht mehr, immer Stress... Fakt ist: das Kind entfremdet sich im Kleinkindalter (Alter <2 Jahre). Sehe ich leider immer häufiger im Freundeskreis bzw. bei deren Kindern.

Wir Männer maßen uns nicht an, was Frauen zu tun haben. Sondern die Situation lässt einem eben keine andere Wahl.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

So ist es.
95% oder mehr haben eben gar keine "Karriere".
Diese Damen haben studiert und arbeiten jetzt eben, so wie die Männer auch.

Ich finde es viel schockierender, dass nicht jeder seine eigene Meinung haben darf. Nur weil du deine Einstellung vertrittst muss das nicht jeder so sehen...

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Du ziehst hier wieder ein Zitat vollkommen aus dem Zusammenhang und greifst damit den Ersteller an. Sowas finde ich wiederrum traurig, vor allem weil der Ersteller doch mehrfach erklärt hat was er damit meint: Er sagt nicht, dass Frauen das prinzipiell machen sollen, sondern, dass es Frauen gibt, die das gut und gerne so machen. Wenn das das Idealbild des TE ist, wieso sollte es sich nicht solch eine Frau suchen. Er zwingt diese dann ja nicht irgendetwas zu tun.

Genau hier willst du nämlich bestimmen, was Frauen zu tun und lassen haben. Es gibt viele Frauen, die sich gerne um die Kinder kümmern und zuhause bleiben, auch wenn das für dich unverständlich ist. Das ist insgesamt ein Problem dieser Emanzipationswelle. Die "Anführer" möchten gerne leiten, was ALLE Frauen tun sollen und wie sie sich benehmen sollen. Das ist genau das, was den "alten weißen Männern" vorgeworfen wird.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

So ist es.
95% oder mehr haben eben gar keine "Karriere".
Diese Damen haben studiert und arbeiten jetzt eben, so wie die Männer auch.
Viele bilden sich ihre Karriere einfach nur ein. In Wirklichkeit fließt da nämlich nicht viel Geld aufs Konto, als das man von Karriere sprechen könnte.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

WiWi Gast schrieb am 11.10.2018:

So ist es.
95% oder mehr haben eben gar keine "Karriere".
Diese Damen haben studiert und arbeiten jetzt eben, so wie die Männer auch.
Viele bilden sich ihre Karriere einfach nur ein. In Wirklichkeit fließt da nämlich nicht viel Geld aufs Konto, als das man von Karriere sprechen könnte.

Für mich ließt es sich so als würde er zuerst Frauen nennen aber im zweiten Satz auch Männer damit meinen.

Aber JA, 95% der Männer und Frauen haben keine "Karriere".
Und nein Anerkennung ist keine Definition für Karriere. Kriegst du die nicht, bist du einfach in einem toxischen Umfeld oder machst deine Arbeit schlecht. Was schon eher eine eine Definition für Karriere sein kann ist "Ansehen" oder "Prestige", so wie es beispielsweise Ärzte in der breiten Bevölkerung genießen.

Tatsache ist aber, dass die meisten Leute einfach irgendeinem Job nachgehen, der sich weder durch Einkommen, Ansehen, Verantwortung oder irgendeiner Kombination daraus als "Karriere" qualifiziert. Dafür dann so etwas wichtiges wie seine Familie außen vor zu lassen halte ich für nicht sinnvoll. Dass jeder, der nicht gerade den absoluten Drecksjob hat, meint er hätte eine "Karriere" ist auch schon ziemlicher late stage capitalism.

Hier meine ich auch nur Leute die dadurch nicht auf das Existenzminimum zusteuern. Da sieht die Rechnung nochmal ein wenig anders aus.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Hier ist nochmal derjenige mit den "konservativen Ansichten". Ich wurde ja am Anfang der Diskussion damit kritisiert, dass ich aus den 60er Jahren stamme.

Mich freut es sehr, dass es noch junge Männer gibt, die meine Meinung teilen. Das hätte ich, ehrlich gesagt, nicht für möglich gehalten.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ganz genau.
Was manche heute als "Karriere" bezeichnen, wobei sie einfach einen ganz normalen Bürosklavenjob machen, ist schon der Wahnsinn. Die opfern ihr Leben weil sie wirklich daran glauben und davon überzeugt sind!

Natürlich wird Karriere teilweise über harte Arbeit gemacht, noch wichtiger ist und bleibt allerdings das Netzwerken.

Karriere haben übrigens meist die Leute gemacht, die das eben nicht so offen gegenüber jedem am Spielplatz mitteilen ;)

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Für mich ließt es sich so als würde er zuerst Frauen nennen aber im zweiten Satz auch Männer damit meinen.

Aber JA, 95% der Männer und Frauen haben keine "Karriere".
Und nein Anerkennung ist keine Definition für Karriere. Kriegst du die nicht, bist du einfach in einem toxischen Umfeld oder machst deine Arbeit schlecht. Was schon eher eine eine Definition für Karriere sein kann ist "Ansehen" oder "Prestige", so wie es beispielsweise Ärzte in der breiten Bevölkerung genießen.

Tatsache ist aber, dass die meisten Leute einfach irgendeinem Job nachgehen, der sich weder durch Einkommen, Ansehen, Verantwortung oder irgendeiner Kombination daraus als "Karriere" qualifiziert. Dafür dann so etwas wichtiges wie seine Familie außen vor zu lassen halte ich für nicht sinnvoll. Dass jeder, der nicht gerade den absoluten Drecksjob hat, meint er hätte eine "Karriere" ist auch schon ziemlicher late stage capitalism.

Hier meine ich auch nur Leute die dadurch nicht auf das Existenzminimum zusteuern. Da sieht die Rechnung nochmal ein wenig anders aus.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Die Art und Weise (Herausziehen einzelner Sätze aus dem Zusammenhang und anschließender Angriff) wie hier diskutiert wird, ist wie in der Politik:
Nur Emotion, bloß kein Sachbezug, sonst wird das Hemd sehr schnell zu kurz...

Karriere ist für mich die Definition einer (finanziell und hierarchisch) zunehmenden beruflichen Entwicklung.
Ein Sachbearbeiter-Job ein Leben lang ist für mich keine Karriere. Insofern stimme ich dem Kollegen mit der Schätzung von 95 Prozent (wohlgemerkt: Männer und Frauen) zu.

Darüberhinaus: Wie kommt auch nur irgendjemand dazu, einem anderen vorzuschreiben, welche Art von Partner er oder sie sich zu suchen oder nicht zu suchen hätte? Wenn ich als Mann Karriere machen will und Kinder haben möchte, suche ich mir natürlich eine Frau, die zu Hause bleiben möchte. Wenn ich keine Lust auf Arbeit habe, suche ich mir eine reiche Frau oder eine Karrieristin. Schockierend, dass manche Menschen nicht so weit denken können.

Die politische Korrektheit wird uns unseren Wohlstand kosten.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Genauso ist es. Karriere kommt übrigens von franz. carrière und heißt soviel wie Lebensweg. Heute zentriert man eben lediglich alles auf die Erwerbsarbeit, was für mich ein Trauerspiel ist. Ich erlebe es im übrigen alltäglich. Wenn ich mit meiner Frau auf dem Spielplatz bin oder z.B. im Kindercafé, ich höre immer amüsiert zu, sprechen die Mütter dort permanent über Kita, Stress, Verantwortung, Beruf etc.

Ich bin Unternehmer mit einigen Mitarbeitern und spreche darüber überhaupt nicht. Ich bin froh, wenn ich mit meinen Kindern spielen kann und genieße die freie Zeit. Im Grunde ist es Wichtigtuerei und eine Rechtfertigung der Mütter, warum sie ihre Kinder ganztags in Einrichtungen abschieben.

Und spätestens nach 10 Minuten wird meine Frau gefragt, was sie arbeitet und wieviel. Wenn sie sagt, dass sie Lehrerin ist aber nicht arbeitet seit die 1. Tochter zur Welt kam, merkt man schon in den Gesichtern, dass es den anderen nicht passt. Dabei soll es wirklich noch Mütter geben, die sich gerne um die Familie kümmern und uns Männern eben den Rücken stärken. Aber das ist sofort frauenfeindlich, denn diese berufstätigen Frauen erheben den Anspruch darauf, dass alle anderen Frauen auch so denken und handeln müssen. Und wir Männer werden kritisiert, wenn wir lediglich unsere Meinung kundtun. Diese Denkweise führt ad absurdum.

Wenn ich den Vergleich ziehe, dann sind wir als Familie tiefenentspannt im Vergleich zu Doppelverdiener-Familien. Ich trage sehr viel Verantwortung und arbeite viel aber tauschen möchte ich mit denen nicht. Wenn ich meine größere Tochter in den Kindergarten bringe, dann donnern da die berufstätigen Mütter rein, gestresst, gehetzt, verbissen. Sie sind überhaupt nicht in der Lage sich adäquat den Kindern zu widmen. Aber dann kommen sie mit "Quality Time" an.

Aber noch perverser finde ich die Tatsache, dass hier von Verantwortung in einem 0815 Bürosachbearbeiterjob gefaselt wird. Verantwortung für die Kinder wird aber nicht übernommen. Die Identifikation oder die Anerkennung erfolgt innerhalb dieser Müttergruppe über die Erwerbsarbeit mies bezahlter Jobs und nicht über das Familienleben. Meine Frau ist stolz und glücklich über die Kinder und die intakte Familie. Das ist höchste Anerkennung. Und dafür wird sie eben in 90 % der Fälle angefeindet. Chapeau!

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ganz genau.
Was manche heute als "Karriere" bezeichnen, wobei sie einfach einen ganz normalen Bürosklavenjob machen, ist schon der Wahnsinn. Die opfern ihr Leben weil sie wirklich daran glauben und davon überzeugt sind!

Natürlich wird Karriere teilweise über harte Arbeit gemacht, noch wichtiger ist und bleibt allerdings das Netzwerken.

Karriere haben übrigens meist die Leute gemacht, die das eben nicht so offen gegenüber jedem am Spielplatz mitteilen ;)

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Für mich ließt es sich so als würde er zuerst Frauen nennen aber im zweiten Satz auch Männer damit meinen.

Aber JA, 95% der Männer und Frauen haben keine "Karriere".
Und nein Anerkennung ist keine Definition für Karriere. Kriegst du die nicht, bist du einfach in einem toxischen Umfeld oder machst deine Arbeit schlecht. Was schon eher eine eine Definition für Karriere sein kann ist "Ansehen" oder "Prestige", so wie es beispielsweise Ärzte in der breiten Bevölkerung genießen.

Tatsache ist aber, dass die meisten Leute einfach irgendeinem Job nachgehen, der sich weder durch Einkommen, Ansehen, Verantwortung oder irgendeiner Kombination daraus als "Karriere" qualifiziert. Dafür dann so etwas wichtiges wie seine Familie außen vor zu lassen halte ich für nicht sinnvoll. Dass jeder, der nicht gerade den absoluten Drecksjob hat, meint er hätte eine "Karriere" ist auch schon ziemlicher late stage capitalism.

Hier meine ich auch nur Leute die dadurch nicht auf das Existenzminimum zusteuern. Da sieht die Rechnung nochmal ein wenig anders aus.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Nur aus Interesse: was ist dann eurer Meinung nach eine richtige Karriere? Würde gerne paar Beispiele sehen

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Die Art und Weise (Herausziehen einzelner Sätze aus dem Zusammenhang und anschließender Angriff) wie hier diskutiert wird, ist wie in der Politik:
Nur Emotion, bloß kein Sachbezug, sonst wird das Hemd sehr schnell zu kurz...

Karriere ist für mich die Definition einer (finanziell und hierarchisch) zunehmenden beruflichen Entwicklung.
Ein Sachbearbeiter-Job ein Leben lang ist für mich keine Karriere. Insofern stimme ich dem Kollegen mit der Schätzung von 95 Prozent (wohlgemerkt: Männer und Frauen) zu.

Darüberhinaus: Wie kommt auch nur irgendjemand dazu, einem anderen vorzuschreiben, welche Art von Partner er oder sie sich zu suchen oder nicht zu suchen hätte? Wenn ich als Mann Karriere machen will und Kinder haben möchte, suche ich mir natürlich eine Frau, die zu Hause bleiben möchte. Wenn ich keine Lust auf Arbeit habe, suche ich mir eine reiche Frau oder eine Karrieristin. Schockierend, dass manche Menschen nicht so weit denken können.

Die politische Korrektheit wird uns unseren Wohlstand kosten.

Hier der "konservative Poster aus den 60er Jahren". Exzellenter Beitrag. 1 mit **

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Nur aus Interesse: was ist dann eurer Meinung nach eine richtige Karriere? Würde gerne paar Beispiele sehen

Hier nochmal der Unternehmer und 60er Jahre Ansichten-Typ ;-)

Eine "richtige Karriere" im Sinne von beruflichem Aufstieg sind für mich herausragende Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft, Musik und ähnliches.

Z.B. ein Alfred Herrhausen, ein Gentscher, Herbert Grönemeyer

Und eine Spur kleiner: Ein Partner einer Kanzlei, ein Unternehmer, jemand mit echter Führungsverantwortung 30 Leute aufwärts usw.

95 % sind eben maximal im mittleren Management, was auch immer das ist. Oft ist es auch so, dass diese Menschen permanent über die Arbeit schwadronieren. Das tun Menschen nicht, die in exponierten Positionen sind, zumindest nicht auf Spielplätzen ;-)

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Die Art und Weise (Herausziehen einzelner Sätze aus dem Zusammenhang und anschließender Angriff) wie hier diskutiert wird, ist wie in der Politik:
Nur Emotion, bloß kein Sachbezug, sonst wird das Hemd sehr schnell zu kurz...

Karriere ist für mich die Definition einer (finanziell und hierarchisch) zunehmenden beruflichen Entwicklung.
Ein Sachbearbeiter-Job ein Leben lang ist für mich keine Karriere. Insofern stimme ich dem Kollegen mit der Schätzung von 95 Prozent (wohlgemerkt: Männer und Frauen) zu.

Darüberhinaus: Wie kommt auch nur irgendjemand dazu, einem anderen vorzuschreiben, welche Art von Partner er oder sie sich zu suchen oder nicht zu suchen hätte? Wenn ich als Mann Karriere machen will und Kinder haben möchte, suche ich mir natürlich eine Frau, die zu Hause bleiben möchte. Wenn ich keine Lust auf Arbeit habe, suche ich mir eine reiche Frau oder eine Karrieristin. Schockierend, dass manche Menschen nicht so weit denken können.

Die politische Korrektheit wird uns unseren Wohlstand kosten.

Absolut richtig. In der heutigen Gesellschaft läuft es so: Meine Frau ist mit den Kindern draußen und Frauen hacken auf sie ein, weil sie daheim ist und Familie den größten Stellenwert für sie hat. Ferner verwaltet sie wirklich alles andere und ich führe eben das Unternehmen. Mit diesem Bild sind wir schon fast Feinde dieser Leute.

Diese Leute schwafeln von Emanzipation und Gleichberechtigung und Toleranz aber gegenüber uns lassen sie Null-Toleranz walten. Das finde ich pervers.

Schaut euch die Quote in Aufsichtsräten an. Jede Unternehmerkollegin von mir oder auch Aufsichtsrätinnen, die ich kenne, schlagen die Hände vor dem Kopf zusammen. Die schämen sich regelrecht für dieses Gesetz, da es ihre Leistung degradiert.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Absolut richtig. In der heutigen Gesellschaft läuft es so: Meine Frau ist mit den Kindern draußen und Frauen hacken auf sie ein, weil sie daheim ist und Familie den größten Stellenwert für sie hat. Ferner verwaltet sie wirklich alles andere und ich führe eben das Unternehmen. Mit diesem Bild sind wir schon fast Feinde dieser Leute.

Diese Leute schwafeln von Emanzipation und Gleichberechtigung und Toleranz aber gegenüber uns lassen sie Null-Toleranz walten. Das finde ich pervers.

Schaut euch die Quote in Aufsichtsräten an. Jede Unternehmerkollegin von mir oder auch Aufsichtsrätinnen, die ich kenne, schlagen die Hände vor dem Kopf zusammen. Die schämen sich regelrecht für dieses Gesetz, da es ihre Leistung degradiert.

Es ist nichtmal so als wäre ich inhaltlich komplett gegen dich aber die Tatsache, dass du zum 20. Male genau das selbe schreibst nervt ein wenig und macht dich ehrlich gesagt nicht sympatischer.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Die Art und Weise (Herausziehen einzelner Sätze aus dem Zusammenhang und anschließender Angriff) wie hier diskutiert wird, ist wie in der Politik:
Nur Emotion, bloß kein Sachbezug, sonst wird das Hemd sehr schnell zu kurz...

Karriere ist für mich die Definition einer (finanziell und hierarchisch) zunehmenden beruflichen Entwicklung.
Ein Sachbearbeiter-Job ein Leben lang ist für mich keine Karriere. Insofern stimme ich dem Kollegen mit der Schätzung von 95 Prozent (wohlgemerkt: Männer und Frauen) zu.

Darüberhinaus: Wie kommt auch nur irgendjemand dazu, einem anderen vorzuschreiben, welche Art von Partner er oder sie sich zu suchen oder nicht zu suchen hätte? Wenn ich als Mann Karriere machen will und Kinder haben möchte, suche ich mir natürlich eine Frau, die zu Hause bleiben möchte. Wenn ich keine Lust auf Arbeit habe, suche ich mir eine reiche Frau oder eine Karrieristin. Schockierend, dass manche Menschen nicht so weit denken können.

Die politische Korrektheit wird uns unseren Wohlstand kosten.

Absolut richtig. In der heutigen Gesellschaft läuft es so: Meine Frau ist mit den Kindern draußen und Frauen hacken auf sie ein, weil sie daheim ist und Familie den größten Stellenwert für sie hat. Ferner verwaltet sie wirklich alles andere und ich führe eben das Unternehmen. Mit diesem Bild sind wir schon fast Feinde dieser Leute.

Diese Leute schwafeln von Emanzipation und Gleichberechtigung und Toleranz aber gegenüber uns lassen sie Null-Toleranz walten. Das finde ich pervers.

Schaut euch die Quote in Aufsichtsräten an. Jede Unternehmerkollegin von mir oder auch Aufsichtsrätinnen, die ich kenne, schlagen die Hände vor dem Kopf zusammen. Die schämen sich regelrecht für dieses Gesetz, da es ihre Leistung degradiert.

Gott ich hab mich immer für konservativ gehalten aber diese Opferrolle a la „die hacken auf uns ein“ ist mir irgendwie zuwider. Ich denke jeder muss irgendwie seinen Weg finden, irgendwen zu verurteilen da sollte man ganz ganz vorsichtig sein.

Meine Freundin verdient übrigens 95k und ich nur 85k, dennoch sehen wir uns gleichberechtigt. Ab 8 Monate kommt unsere Kleine in die Bertriebskita (Betreuerschlüssel 2:1), ja, Basis erstmal 8h am Tag aber abgefedert durch frühes abholen durch mich wenn ich im Homeoffice bin sowie Großelteltern.

Von Frauenquoten in Aufsichtsräten halte ich übrigens auch nichts, dafür aber davon dass Frauen wenn es den gelingt, bitte genauso Karriere machen können wie
Männer auch, zur Not muss der Mann halt zuHause bleiben wenn der nur 35k nach Hause bringt..

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Drastischer Vergleich, vielleicht wird es dann deutlich, wie absurd euer Anspruch ist:

Wenn Kinder einen Hund wollen, dann heißt es immer, es sei viel Verantwortung und sie müssten sich selbst um den Hund kümmern müssen.

Wenn erwachsen Männer ein Kind wollen, sollen sie sich eine Frau suchen, die sich gern um das Kind kümmert.
Warum kommt keiner auf die Idee, sich selbst um das Kind zu KÜMMERN (ich mein nicht gebähren und Stilen, bevor das wieder missverstanden wird)

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Die Art und Weise (Herausziehen einzelner Sätze aus dem Zusammenhang und anschließender Angriff) wie hier diskutiert wird, ist wie in der Politik:
Nur Emotion, bloß kein Sachbezug, sonst wird das Hemd sehr schnell zu kurz...

Karriere ist für mich die Definition einer (finanziell und hierarchisch) zunehmenden beruflichen Entwicklung.
Ein Sachbearbeiter-Job ein Leben lang ist für mich keine Karriere. Insofern stimme ich dem Kollegen mit der Schätzung von 95 Prozent (wohlgemerkt: Männer und Frauen) zu.

Darüberhinaus: Wie kommt auch nur irgendjemand dazu, einem anderen vorzuschreiben, welche Art von Partner er oder sie sich zu suchen oder nicht zu suchen hätte? Wenn ich als Mann Karriere machen will und Kinder haben möchte, suche ich mir natürlich eine Frau, die zu Hause bleiben möchte. Wenn ich keine Lust auf Arbeit habe, suche ich mir eine reiche Frau oder eine Karrieristin. Schockierend, dass manche Menschen nicht so weit denken können.

Die politische Korrektheit wird uns unseren Wohlstand kosten.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Meine Freundin verdient übrigens 95k und ich nur 85k, dennoch sehen wir uns gleichberechtigt. Ab 8 Monate kommt unsere Kleine in die Bertriebskita (Betreuerschlüssel 2:1), ja, Basis erstmal 8h am Tag aber abgefedert durch frühes abholen durch mich wenn ich im Homeoffice bin sowie Großelteltern.

und warum reduziert nicht jmd von euch die Std bzw. geht in Teilzeit und kümmert sich um das Kind? Finanziell doch dicke drin.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Meine Freundin verdient übrigens 95k und ich nur 85k, dennoch sehen wir uns gleichberechtigt. Ab 8 Monate kommt unsere Kleine in die Bertriebskita (Betreuerschlüssel 2:1), ja, Basis erstmal 8h am Tag aber abgefedert durch frühes abholen durch mich wenn ich im Homeoffice bin sowie Großelteltern.

und warum reduziert nicht jmd von euch die Std bzw. geht in Teilzeit und kümmert sich um das Kind? Finanziell doch dicke drin.

Weil es uns beiden Spaß macht arbeiten zu gehen. Wenn einer von uns in Teilzeit geht, dann ist die Karriere erst einmal on hold, ggfls. beim 2ten Kind dann.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Danke für diesen Post, konstruktiver Beitrag, der mal die tatsächliche Lebenswirklichkeit von vielen Akademikern (wenn auch nicht von allen) abbildet.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Meine Freundin verdient übrigens 95k und ich nur 85k, dennoch sehen wir uns gleichberechtigt. Ab 8 Monate kommt unsere Kleine in die Bertriebskita (Betreuerschlüssel 2:1), ja, Basis erstmal 8h am Tag aber abgefedert durch frühes abholen durch mich wenn ich im Homeoffice bin sowie Großelteltern.

und warum reduziert nicht jmd von euch die Std bzw. geht in Teilzeit und kümmert sich um das Kind? Finanziell doch dicke drin.

Weil es uns beiden Spaß macht arbeiten zu gehen. Wenn einer von uns in Teilzeit geht, dann ist die Karriere erst einmal on hold, ggfls. beim 2ten Kind dann.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Wer kann ernsthaft seiner Tochter raten, Heimchen am Herd zu werden?
Was zählt Kindererziehung für die Rente? Wer springt ein, wenn der Vater abhaut oder seinen Job verliert? Es gibt genügend Väter, die sich weder finanziell noch betreuuend um ihre Kinder kümmern. Was dann? Hartz4 und Bahnhofsmission?

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Meine Freundin verdient übrigens 95k und ich nur 85k, dennoch sehen wir uns gleichberechtigt. Ab 8 Monate kommt unsere Kleine in die Bertriebskita (Betreuerschlüssel 2:1), ja, Basis erstmal 8h am Tag aber abgefedert durch frühes abholen durch mich wenn ich im Homeoffice bin sowie Großelteltern.

und warum reduziert nicht jmd von euch die Std bzw. geht in Teilzeit und kümmert sich um das Kind? Finanziell doch dicke drin.

Weil es uns beiden Spaß macht arbeiten zu gehen. Wenn einer von uns in Teilzeit geht, dann ist die Karriere erst einmal on hold, ggfls. beim 2ten Kind dann.

Spaß an der Arbeit und "Karriere" machen sind aber zwei paar Stiefel.
Du kannst doch trotzdem Spaß an der Arbeit haben, auch wenn du diese nur Teilzeit ausübst.
Es hört sich so an, als seid ihr beide einfach nicht bereit auf die Karriere und entsprechend Gehalt zu verzichten.
Ernstgemeinte Frage: warum habt ihr euch für das Kind entschieden?

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Du hast es nicht verstanden. Auch 95% (Minimum) machen keinerlei Karriere.

Da haben wir wieder das typische Denken der Frauen, was sie so wertvoll für Unternehmen macht: Anerkennung, Verantwortung....Nein, wenn du deine "Karriere" an Anerkennung und Verantwortung festmachst dann bist du auf dem falschen Weg. Monetäre Anerkennung ist das einzige was zählt und nicht nur Schulterklopfen und aufmunternde Worte. Das kommt dem Arbeitgeber nämlich deutlich günstiger. Mehr Verantwortung geht sowieso IMMER mit mehr Geld einher.
Wer das nicht versteht, der ist selbst schuld.

Ich kenne das von meiner Freundin, die schwärmt auch immer von der Chefin die so lobt für die Arbeit und von der Anerkennung. Alles nichts zählbares, merk dir das.
Wenn du schlecht arbeitest, wird dein Arbeitgeber sicher nicht so sozial sein und dich auf ewig weiterbeschäftigen oder? Ergo muss er auch was bieten, wenn du gut bist und dich weiterentwickelst. Dein Chef ist niemals dein Freund und dein Unternehmen nicht die Caritas.

Ich kenne tatsächlich nur Frauen die gerne beim Kind in den ersten Jahren zuhause bleiben!

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Ich finde es anmaßend, dass davon ausgegangen wird, dass 95% der Frauen keine Karriere machen. Geld ist zudem nicht der Einzige Indikator, da fallen mir auch andere Stichworte ein: Anerkennung, Verantwortung etc.

Denke auch, dass ein Großteil der Männer keine Karriere macht, jedoch ist das dann OK, wenn sich ein Mann dafür entscheidet Vollzeit weiter zu arbeiten. Hier wird zwischen Männern und Frauen mit zweierlei Maß gemessen.

Was mich besonders nervt, ist dass Männer sich hier anmaßen zu bestimmen, was Frauen zu tun haben. Wenn ihr denkt, dass euer Kind zuhause besser aufgehoben ist, dann übernehmt doch bitte Verantwortung dafür und bleibt auch mal zuhause mit dem Kind. Ich finde es vollkommen überheblich, dass einem Mann mit dieser Einstellung nicht geraten wird, sich selbst um sein eigenes Kind zu kümmern, sondern sich gefälligst eine Frau zu suchen, die das machen möchte.

"Suche dir eine Frau, die dir den Rücken stärkt und sich um die Kinder kümmert."

Schockierend, dass junge Menschen so denken.

Wenn's darum geht: auch 95% der Männer machen keine nennenswerte Karriere.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Wer kann ernsthaft seiner Tochter raten, Heimchen am Herd zu werden?
Was zählt Kindererziehung für die Rente? Wer springt ein, wenn der Vater abhaut oder seinen Job verliert? Es gibt genügend Väter, die sich weder finanziell noch betreuuend um ihre Kinder kümmern. Was dann? Hartz4 und Bahnhofsmission?

Ich versuche alle fragen zu beantworten soweit ich kann.

  1. das ist eine subjektive Sichtweise

  2. Kindererziehung ist knapp 3 Entgeltpunkte für die Rente wert. Das entspricht pi mal Daumen 90€ Rente

  3. Es könnten Großeltern, Geschwister, Freunde oder auch Bekannte einspringen. Ansonsten kann man noch staatliche Einrichtungen nutzen.

  4. Dann gibt es noch den Weg der gerichtlichen Einigung, wenn eine außergerichtliche Einigung nicht erfolgsversprechend ist.

  5. Es gibt neben den genannten Optionen noch viele weitere Möglichkeiten wie zB Arbeiten gehen, Ehrenamt, Weltreise.
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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Meine Freundin verdient übrigens 95k und ich nur 85k, dennoch sehen wir uns gleichberechtigt. Ab 8 Monate kommt unsere Kleine in die Bertriebskita (Betreuerschlüssel 2:1), ja, Basis erstmal 8h am Tag aber abgefedert durch frühes abholen durch mich wenn ich im Homeoffice bin sowie Großelteltern.

und warum reduziert nicht jmd von euch die Std bzw. geht in Teilzeit und kümmert sich um das Kind? Finanziell doch dicke drin.

Weil es uns beiden Spaß macht arbeiten zu gehen. Wenn einer von uns in Teilzeit geht, dann ist die Karriere erst einmal on hold, ggfls. beim 2ten Kind dann.

Spaß an der Arbeit und "Karriere" machen sind aber zwei paar Stiefel.
Du kannst doch trotzdem Spaß an der Arbeit haben, auch wenn du diese nur Teilzeit ausübst.
Es hört sich so an, als seid ihr beide einfach nicht bereit auf die Karriere und entsprechend Gehalt zu verzichten.
Ernstgemeinte Frage: warum habt ihr euch für das Kind entschieden?

Weil wir der Überzeugung sind dass sich auch 2 „Karrieren“ und ein Kind noch gut unter einen Hut bringen lassen. Denke mit >= 2 Kindern wird es dann schon schwieriger.

Nee, Vollzeit und Teilzeit ist schon ein krasser Unterschied, die Arbeit macht keinen Spaß mehr wenn man sich auf dem Abstellgleis befindet. Saugeil wenn man Teilzeit arbeiten kann und trotzdem noch voll drin steckt/Karriere machen kann.
Das geht aber weder bei ihr noch bei mir..

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Wer kann ernsthaft seiner Tochter raten, Heimchen am Herd zu werden?
Was zählt Kindererziehung für die Rente? Wer springt ein, wenn der Vater abhaut oder seinen Job verliert? Es gibt genügend Väter, die sich weder finanziell noch betreuuend um ihre Kinder kümmern. Was dann? Hartz4 und Bahnhofsmission?

... 5. Es gibt neben den genannten Optionen noch viele weitere Möglichkeiten wie zB Arbeiten gehen, Ehrenamt, Weltreise.

Genau deswegen kann ich nicht nachvollziehen, warum einige hier auf berufstätige Mütter herabschauen. Von ehrenamtlichen Engagement wurden noch keine Kinder satt, auf Weltreisen auch nicht.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich habe dir jetzt noch einmal die wesentlichen Punkte meines Ursprungsposts zitiert, vielleicht liest du die ein einziges Mal auch nur ohne geöffnetes Messer in der Tasche. Der zweite Teilsatz ("Wenn ich keine Lust...") meinte exakt deinen Punkt, offensichtlich von mir nicht deutlich genug herausgearbeitet für alle, die ihn falsch lesen wollen.

Ich persönlich traue Männern und Frauen per se alles zu, für mich existieren auch keine Geschlechterrollen.
Ich halte aber nichts davon, die Entscheidung und Wünsche einzelner Mitmenschen - nur weil sie nicht-pc-konform sind - von außen zu verurteilen.

Ich halte aber auch Menschen, die den Anspruch an ihre/n Partner/in haben, er/sie möge erfolgreich arbeiten, erziehen, putzen, kochen, waschen, einkaufen, etc., für bigott: Irgendwo muss geteilt werden. Entweder in der Aufgabenfülle oder anhand der Aufgaben. Beides ist in Ordnung und das darf niemand für andere Menschen / Paare von außen beurteilen und bewerten.

Ich glaube, dass unsere Gesellschaft ohne "Polizei-Richter-Henker-Besserwisser" besser dran wäre.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Wenn erwachsen Männer ein Kind wollen, sollen sie sich eine Frau suchen, die sich gern um das Kind kümmert. Warum kommt keiner auf die Idee, sich selbst um das Kind zu KÜMMERN (ich mein nicht gebähren und Stilen, bevor das wieder missverstanden wird)

WiWi Gast schrieb am 12.10.2018:

Die Art und Weise (Herausziehen einzelner Sätze aus dem Zusammenhang und anschließender Angriff) wie hier diskutiert wird, ist wie in der Politik:
Nur Emotion, bloß kein Sachbezug, sonst wird das Hemd sehr schnell zu kurz...

Darüberhinaus: Wie kommt auch nur irgendjemand dazu, einem anderen vorzuschreiben, welche Art von Partner er oder sie sich zu suchen oder nicht zu suchen hätte? Wenn ich als Mann Karriere machen will und Kinder haben möchte, suche ich mir natürlich eine Frau, die zu Hause bleiben möchte. Wenn ich keine Lust auf Arbeit habe, suche ich mir eine reiche Frau oder eine Karrieristin. Schockierend, dass manche Menschen nicht so weit denken können.

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WiWi Gast

32 und keine kinder

Ich halte eine Entwicklung weg von der Überemanzipation hin zu einem gesunden und sinnvollen Familienleben für absolut notwendig und sinnvoll. Wenn ich als Mann die Einstellung habe, dass meine Frau zumindest die Jahre bis zum Kindergarten daheim bleiben sollte und ich das für sinnvoll halte, dann kann es nicht sein, dass ich an den Pranger gestellt werde. Ich vertrete damit nämlich mein Lebensmodell und meine Meinung. Und wenn der Partner damit zufrieden ist, dann geht es niemanden was an.

Zwei Karrieren und Kinder sind für mich absolut unvereinbar, vorausgesetzt, wir sprechen von "richtigen" Karrieren. Damit meine ich eine derart hohe Arbeitsbelastung und vor allem terminliche Verpflichtungen und Verantwortung, dass einer der Partner nicht in der Lage sein wird, jeden Tag nach der Arbeit sich voll und ganz den Kindern zu widmen. Und damit meine ich nicht die fürchterliche Quality time, sondern genügend Zeit für die Kinder.

Wie bereits mehrfach gesagt argumentieren hier die meisten Frauen mit Karrieren, die eben keine sind, sondern 0815 Jobs, die jeder andere auch machen könnte. Dafür werden die Kinder ganztags weggegeben. Und das halte ich einfach für eine falsche Entwicklung. Und ja liebe Frauen findet euch damit ab, dass eher die Männer die Karrieren machen. Das ist eben allein durch das Kinderkriegen so bedingt. Männer sind genetisch bedingt auch viel leistungsfähiger. Auch damit wird man sofort an den Pranger gestellt.

Eine Frau, die sich voll auf die Kinder konzentriert und nebenbei noch alles andere im Familienleben organisiert und verwaltet erhält von mir höchste Anerkennung. Für mich eine bei weitem qualitativ höherwertige Tätigkeit, als der öde Sachbearbeiterjob, der angeblich die Selbstverwirklichung ist.

Darüber hinaus halte ich auch die Argumentation der Altersarmut usw. für hanebüchen. Dann muss in meinem Fall eben der Mann als Versorger dafür sorgen, dass die Frau abgesichert ist.

Aber leider auch die Krankheit unserer heutigen Zeit. Geprägt von "nicht festlegen wollen", vielleicht kommt ja mal ein besserer Kerl, von Gütertrennung, von Doppelverdienern und Frauen, die mit 42 ihr erstes Kind bekommen. Auf welchem Rücken wird das ausgetragen? Auf dem der Kinder. Kein Wunder, dass das Familienleben dann nicht funktioniert und auch die Eltern ausgelaugt und gefrustet sind und Ehen damit scheitern.

Welches Argument bleibt eigentlich noch für die Erwerbsarbeit in den ersten 3 Jahren und die Vollzeit-Kita, wenn ich meine Frau komplett abgesichert habe. Wir leben in einer Zugewinngemeinschaft und als Unternehmer habe ich meine Frau dahingehend abgesichert, dass sie keine Altersarmut fürchtern muss, auch nicht bei Scheidung. Das ist meine Verantwortung und zwar auch den Kindern gegenüber.

Bleibt noch das Argument der Selbstverwirklichung. Für mich der größte Schwachsinn unserer heutigen Gesellschaft. Selbst ich, als Unternehmer, sehe meine Arbeit nicht als Selbstwirklichung. Mir macht die Arbeit Spaß. Auch bin ich intrinsisch motiviert. Aber ich verwirkliche mich doch eher selbst im Privatleben.

Auch gleich die Argumentation "Heimchen am Herd" ist unfassbar. Sofort wird eine Frau damit abgestempelt. Meine Frau z.B. malt gerne, bringt sich im Rahmen einer Stiftung für wohltätige Zwecke ein, gibt Nachhilfe etc. etc. Das ist eher eine Selbstverwirklichung aber doch nicht der langweilige Hamsterradjob. Ich bitte euch!

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WiWi Gast

32 und keine kinder

WiWi Gast schrieb am 14.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Wer kann ernsthaft seiner Tochter raten, Heimchen am Herd zu werden?
Was zählt Kindererziehung für die Rente? Wer springt ein, wenn der Vater abhaut oder seinen Job verliert? Es gibt genügend Väter, die sich weder finanziell noch betreuuend um ihre Kinder kümmern. Was dann? Hartz4 und Bahnhofsmission?

... 5. Es gibt neben den genannten Optionen noch viele weitere Möglichkeiten wie zB Arbeiten gehen, Ehrenamt, Weltreise.

Genau deswegen kann ich nicht nachvollziehen, warum einige hier auf berufstätige Mütter herabschauen. Von ehrenamtlichen Engagement wurden noch keine Kinder satt, auf Weltreisen auch nicht.

Ein ehrenamtliches Engagement kann mehr verändern als du denkst und das auch bei deinen Kindern. Genauso wenn die Kinder eine Weltreise machen. Aber ich verstehe natürlich dass das nur den Männern vorbehalten ist und ich knie demütig vor dir nieder.

antworten
WiWi Gast

32 und keine kinder

Du hast die Aussage missverstanden.
Es geht darum, was die Hausfrau macht, wenn der Mann abhaut und der Unterhalt nicht reicht. Da sind Ehrenamtliche Tätigkeiten und Weltreisen vielleicht nicht die erste Wahl.

WiWi Gast schrieb am 15.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

WiWi Gast schrieb am 13.10.2018:

Wer kann ernsthaft seiner Tochter raten, Heimchen am Herd zu werden?
Was zählt Kindererziehung für die Rente? Wer springt ein, wenn der Vater abhaut oder seinen Job verliert? Es gibt genügend Väter, die sich weder finanziell noch betreuuend um ihre Kinder kümmern. Was dann? Hartz4 und Bahnhofsmission?

... 5. Es gibt neben den genannten Optionen noch viele weitere Möglichkeiten wie zB Arbeiten gehen, Ehrenamt, Weltreise.

Genau deswegen kann ich nicht nachvollziehen, warum einige hier auf berufstätige Mütter herabschauen. Von ehrenamtlichen Engagement wurden noch keine Kinder satt, auf Weltreisen auch nicht.

Ein ehrenamtliches Engagement kann mehr verändern als du denkst und das auch bei deinen Kindern. Genauso wenn die Kinder eine Weltreise machen. Aber ich verstehe natürlich dass das nur den Männern vorbehalten ist und ich knie demütig vor dir nieder.

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