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11. Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik 2014 an Christof Altmann verliehen

Auch die Entwicklungspolitik braucht Wettbewerb - Christof Altmann ist für seine Dissertation zur „Entwicklungskonkurrenz“ mit dem Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik 2014 ausgezeichnet worden. Der Ausbildungspreis geht an Samuel Stäbler von der Uni Köln für seine Masterarbeit über das ethische und soziale Fehlverhalten von Unternehmen.

Max-Weber-Preis-Wirtschaftsethik 2014 Christof-Altmann

11. Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik 2014 an Christof Altmann verliehen
Köln, 22.10.2014 (iw) - Die Rollenverteilung zwischen Staat, Unternehmen und Zivilgesellschaft ist nach den Krisenerfahrungen Gegenstand einer intensiven gesellschaftspolitischen Debatte über die Art und Weise der Übernahme von gesellschaftlicher Mitverantwortung. So tragen Unternehmen nicht nur für ihr wirtschaftliches Ergebnis Verantwortung (Gewinn), sondern ebenso für ihre Akzeptanz in der Gesellschaft (Reputation) sowie für die Regelfindung und deren Einhaltung im Gemeinwesen (Ordnungsverantwortung). Im ökonomischen Diskurs werden – trotz der intensiven Debatte über Corporate Social Responsibility – vielfach die beiden letztgenannten Aspekte ausgeblendet. Dies gilt insbesondere für die Rolle des Unternehmens im öffentlichen Raum und seine Einbindung in den politischen Willensbildungsprozess.

Disziplinen übergreifende, theoretisch anspruchsvolle und empirisch gehaltvolle Analysen aus der Wissenschaft bilden die fruchtbare Grundlage für diesen breiten gesellschaftlichen Diskurs. Bereits seit 1992 werden deshalb herausragende Forschungsarbeiten mit dem Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik ausgezeichnet, die einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung moralischer Dilemmata unter Knappheitsbedingungen leisten.

Wer die Demokratie in Entwicklungsländern fördern und die Armut dort effektiver bekämpfen will, muss beides durch finanzielle Anreize verzahnen und damit Wettbewerb schaffen – das ist die Leitidee von Christof Altmanns neuem Konzept für die Vergabe von Entwicklungsgeldern. Diese Staaten sollten nach einheitlichen Kriterien für erfolgreiche Reformen bei Rechtsstaatlichkeit, politischer Freiheit und Demokratie honoriert werden. So entstehe zwischen diesen Ländern ein Wettbewerb um die größtmöglichen Fortschritte. Altmann, 1979 in Hamburg geboren, promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Volkswirtschaftslehre. Er leitet seit 2011 das Geschäftsfeld Standortpolitik der IHK Halle-Dessau und ist deren Pressesprecher.

In seiner Festrede zur Preisverleihung in Berlin beschäftigte sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Fragen einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft. „Angesichts dramatischer ökologischer Herausforderungen müssen wir uns heute über das ,Wie‘ des zukünftigen wirtschaftlichen Wachstums Gedanken machen“, so Kretschmann. Um intelligentes Wachstum zu befördern, sei es notwendig, den Energie- und Ressourcenverbrauch vom wirtschaftlichen Wachstum zu entkoppeln und Innovationen anzuregen. „Dazu braucht es kreative Unternehmen und einen politischen Ordnungsrahmen, der Anreize schafft“, so der Ministerpräsident.

Den Max-Weber-Ausbildungspreis 2014 erhält Samuel Stäbler für seine Masterarbeit über die Auswirkungen von ethischem und sozialem Fehlverhalten von Unternehmen. Der 1988 in Karlsruhe geborene Wissenschaftler hat untersucht, wie negative Schlagzeilen das Image von Firmen oder Marken beschädigen. Stäbler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität zu Köln im Bereich Marketing und Marktforschung.

Der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik wurde von dem Wuppertaler Unternehmer Klaus Tesch gestiftet. Ausschreibung und Organisation des Preises liegen beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Träger des „Max-Weber-Preises für Wirtschaftsethik“ 2014
Lebenslauf Dr. Christof Altmann [PDF, 1 Seite - 77 KB]

Träger des Ausbildungspreises 2014
Lebenslauf Samuel Stäbler [PDF, 1 Seite - 77 KB]

Weitere Informationen
http://www.max-weber-preis.de

 

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