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Studienwahl: Was studierenBerufswahl

Generation der Identitätslosen

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

Sagt mal ist das in eurem Bekanntenkreis auch so, dass extrem viele unsicher sind ob ihr Weg der Richtige ist?

Ich und meine Freunde sind alle Mitte/Anfang 20 und nicht wirklich gefestigt in unseren (akademischen) Entscheidungen. Einer studiert Chemie Lehramt und hat das Befürfnis noch einen reinen Chemie PhD zu machen, der andere macht Jura und fühlt sich erst sattelfest wenn er parallel Wiwi studiert, die andere macht Wirtschaftsrecht und will noch Jura machen. Ein Kumpel hat sogar schon drei mal das Studium gewechselt, macht jetzt Doppelstudium Jura/Soziologie und ist vor lauter Lernen komplett abgetaucht aber keiner nimmt ihn mehr ernst weil er sehr ziellos wirkt.

Auch ich habe bereits das Studium gewechselt und bin mir ebenfalls nicht sicher ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Das ist wie eine Seuche diese ewige Sinnsuche. Wie geht es euch dabei?

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

Kann ich so nicht bestätigen. In meinem Freundeskreis (alle Ende 20, Anfang 30) hat jeder ein einziges Studium abgeschlossen und ist dann eingestiegen und auch nicht exotisch gewechselt.

Deine Schilderungen sind sicherlich irgendwo ein Wohlstandsproblem, auf der anderen Seite zeigt es aber auch auf, wie sehr man sich heute lediglich über das definiert, was man beruflich macht und sucht darin die Absolution. Es muss perfekt sein, mich persönlich weiterbringen und ganz viel Spaß machen. Spätestens nach dem Einstieg kommt das Erwachen ;)

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

Das Lustige ist:
Studium verläuft im Vergleich zum Berufleben noch soviel stärker in geregelten Bahnen und ist erheblich planbarer, dass du dir in 5 Jahren denken wirst, wie lächerlich diese Gedanken waren.

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

Kenne ich gut. Bin BWL-Absolvent und ich war mir eigentlich schon vor der Oberstufe sicher, dass ich schnell Führungskraft werden möchte. Daran hat sich bis jetzt nichts geändert, aber wie oft denke ich an mein FSJ beim DRK im Rettungsdienst vor dem Studium zurück und frage mich, ob dieser Beruf nicht erfüllender für mich wäre. Dann kommen bei mir innerlich aber die Argumente, dass die Aufstiegsmöglichkeiten dort sehr begrenzt sind, das Ansehen des Berufes immer weiter sinkt, die Arbeitszeiten spätestens mit Familie bescheiden sind und man mit dem Gehalt, wenn man denn überhaupt über die Runden kommt, keine großen Sprünge machen kann. Trotzdem mache ich mir wirklich oft Gedanken, ob das nicht der bessere Weg für mich wäre.

In meinem Freundeskreis (Anfang bis Mitte 20) sieht es ähnlich aus. Obwohl wir heutzutage so eine große Menge an Informationen haben, weiß doch wirklich niemand, wie er das Studium gestalten soll und wo er als was später arbeiten möchte. Ganz davon zu schweigen, wo man sich in 20 Jahren sieht. Ich denke es liegt auch daran, dass wir eben heute einen weiteren Horizont haben als "früher". Natürlich gab es auch vor 40 Jahren Leute, die genau wussten, was sie machen wollen und wie sie ihren Weg gestalten. Aber viele konnten das doch gar nicht selbst entscheiden, trotzdem hat man die "vorgeschriebenen" Berufe erlernt und ein Leben lang ohne großes Murren gearbeitet. Klingt jetzt sehr verallgemeinert und sehr einfach, aber Fakt ist eben, dass wir heute alle Möglichkeiten haben. Und dennoch ist die Angst da, nach 5 Jahren Berufserfahrung zu merken, dass dieser Job nichts für einen ist und dass man in ein ganz anderes Berufsfeld will, es dafür aber einfach zu spät ist. So zumindest bei mir. Ich hätte gerne eine Ausbildung zum Notfallsanitäter gemacht und als solcher gearbeitet. Aber ich habe die Befürchtung, dass ich dann in 10 Jahren nicht einfach sagen kann, dass ich jetzt Abteilungsleiter in einer kaufmännischen Abteilung werde...

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

Ich kann mich an einen Bekannten erinnern, der als Zivi im Rettungsdienst angefangen hatte und nach einigen Jahren Geschäftsführer wurde. Ohne Studium oder kaufmännische Ausbildung.

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WiWi Gast

Generation der Identitätslosen

Zum Thema Identitätslosigkeit kann ich das Video "Schizophrenia, Capitalism and Buzzfeed" empfehlen, da wird Lacans Theorie der Identitätsbildung und Schizophrenie auf kapitalistische Mechanismen angewandt, sehr interessant und aufschlussreich was bei vielen Menschen im Kapitalismus falsch laufen kann

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