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Studienwahl: Was studierenIMP

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Hi,
ich weiß es ist ein Wirtschaftsforum aber hier haben die Leute am meisten Ahnung von Karriere deswegen wollte ich auch hier mal nachfragen.
Ich überlege schon seit längerem IMP an der Humboldt-Universität zu Berlin zu studieren, weil ich ein großes Interesse an allen drei Fächern habe. Da es das Studium erst neu gibt, gibt es noch keine Erfahrungsberichte usw. mit denen man mal sehen könnte was Studenten von der Idee halten. Was mir nur gesagt wurde ist, dass es ein einzigartiges Fach in Deutschland ist und es deswegen den Personalern nichts sagen würde. Was ich mich aber Frage ist, Informatik, Mathematik und Physik sind ja an sich keine neu erfundenen Fächer und nur weil man die zusammen studieren möchte als Monobachelor ist es gleich schon nicht mehr einzuordnen? Finde ich bisschen übertrieben was sagt Ihr? Vor allem sehe ich hier den Vorteil dass der Bachelor 8 Semester geht und ich somit auch weniger Probleme haben sollte in Amerika zu studieren und die Möglichkeit habe in allen dreien einen Master zu absolvieren.

Danke für jede Antwort!

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Also ehrlich gesagt finde ich Physik überflüssig. Es würde auch ein Bachelor in Mathe mit Nebenfach Informatik oder anders herum reichen für alle Jobs.

Aber wenn du unbedingt diesen Bachelor machen willst, mach ihn. Es zählt im Beruf später sowieso eher was für Programmier/IT skills du hast bzw Praktika oder Werksstudententätgkeiten. Ob du dann Mathe mit Info, Info mit Physik oder sonstige Kombi dieser drei Fächer studiert hast, interessiert dann auch keinen.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Natürlich werden Personaler diesen Bachelor nicht einordnen können. In Deutschland sind Studiengänge, vor allem in den Naturwissenschaften, mit >=3 Kombinationen nicht bekannt. Es würde erforderlich sein, dass Personaler sich ca. 10 Minuten Zeit nehmen, um sich über den Studiengang zu informieren, was deutlich mehr Zeit wäre, als sie durchschnittlich für eine Bewerbung insgesamt aufwenden. In kleineren Buden könnte es anders sein, aber es bleibt einfach ein Nachteil.

Breitgefächtertes Interesse kann ich nur loben, aber ich sehe nicht die Sinnhaftigkeit, Physik + Informatik zu kombinieren. Welche Vorteile erhoffst du dir davon?
In wissenschaftlicher Physik kenne ich mich nicht tiefgehend aus, aber die Überschneidungen scheinen mir sehr gering zu sein. Bis auf ein paar Programmier-Module für wissenschaftliches Rechnen gibt es sehr wenig Informatik in der Physik, und umgekehrt gibt es praktisch keine Physik in der Informatik (hardwarenahe Programmierung hat mehr etwas mit E-Technik zu tun).
Wenn du Probleme hast, dich zu entscheiden, ist es imho sinnvoller, eines der beiden als Nebenfächer zum Reinschnuppern zu nehmen.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Ich habe Mathe und Phyisk studiert. Du kannst in jedem dieser drei einzelnen Studiengänge auch problemlos sehr viele scheine aus den anderen Fächern machen, dafür braucht es keinen extra Mischstudiengang.

Jeder 3 jährige Bachelor aus einer Uni in D ist in den USA anerkannt. Derren erstes, zusätzliches, Studienjahr entspricht der deutschen Oberstufe (High School Abschluss wird in Deutschland mit dem Realschulabschluss gleichgesetzt). Da musst du dir keine Sorgen machen.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Danke für alle Antworten!! Ich werden dann wahrscheinlich Mathe mit Nebenfach Informatik studieren. Was ich mich aber Frage ist, das Fach IMP wurde von der HU Berlin ins Leben gerufen und somit müssten ja mehrere Profs dran gesessen haben und sich was bei gedacht haben, also auch bei der Physik was gedacht haben, was hier als überflüssig gesehen wird hmm.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

Danke für alle Antworten!! Ich werden dann wahrscheinlich Mathe mit Nebenfach Informatik studieren. Was ich mich aber Frage ist, das Fach IMP wurde von der HU Berlin ins Leben gerufen und somit müssten ja mehrere Profs dran gesessen haben und sich was bei gedacht haben, also auch bei der Physik was gedacht haben, was hier als überflüssig gesehen wird hmm.

Die Sache ist, dass Professoren bzw die Fakultäten und Uni damit Geld verdient Studenten ''anzulocken'' die sich dann einschreiben und studieren. Es gibt sehr viele Studiengänge, die super auf eine Stelle in der Forschung vorbereiten, aber mit der man für eine stelle in der freien Wirtschaft keinen Blumentopf gewinnt. Meistens haben Professoren auch keine Ahnung vom stellenmarkt in der freien Wirtschaft. Sie sind nur daran interessiert, dass viele Leute ihren Studiengang studieren. Was die Studenten danach machen ist ihnen doch völlig egal.

Und selbst wenn du später doch noch in die Forschung willst ist das genauso gut möglich mit nur mathe und Info.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Du sagst es - von Profs ins Leben gerufen - die haben nun mal häufig mit der Privatwirtschaft recht wenig am Hut, gerade Mathe und Physik Professoren.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

Danke für alle Antworten!! Ich werden dann wahrscheinlich Mathe mit Nebenfach Informatik studieren. Was ich mich aber Frage ist, das Fach IMP wurde von der HU Berlin ins Leben gerufen und somit müssten ja mehrere Profs dran gesessen haben und sich was bei gedacht haben, also auch bei der Physik was gedacht haben, was hier als überflüssig gesehen wird hmm.

Die Idee ist gut für Leute, die sich noch nicht festlegen wollen.
Außerdem ist Physik nicht überflüssig, manche im Forum sehen das so, weil es im Job primär auf die Skills im Coden und Probleme lösen ankommt - und die lernt man in allen drei Fächern bzw eignet sie sich nebenher an

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Dass viele Physiker und Mathematiker am Ende an Software arbeiten ist nichts Neues, hat auch weniger damit zu tun, dass das Studium so relevant wäre, sondern eher damit, dass sie die mathematische Grundlagen haben / Informatik Module und der Jobmarkt für Informatiker sehr viel besser ausschaut. Warum es einen Studiengang "Informatik, Mathematik, Physik" gibt erschließt sich mir nicht ganz, ist das nicht Standard heutzutage als Physiker / Mathematiker einige Informatikmodule zu belegen? Mathe haben sowieso alle, Physik hat oft auch der Mathematiker. Braucht es meiner Meinung nach keinen eigenen Studiengang für.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Kann dir da als Informatiker komplett zustimmen. Die vorherigen Beiträge sind dann doch sehr auf das "Minimalprinzip" ausgerichtet. Sicher ist ein reines Informatik (oder sogar ein Winfo-Studium) ein geradliniger und einfacherer Weg in einen Informatiker-Beruf. Allerdings sind die 20er in meinen Augen zum Lernen da, und das Modellieren und analytische Problemlösen lernt man wahrscheinlich nirgends besser als im Physik- oder Mathe-Studium. Darüber hinaus erlangt man ein tiefes Verständnis über die Mechanismen der physikalischen Welt.

Daher ist Physik sicherlich einer der sinnvollsten Studiengänge wenn man in die Tech-Welt möchte. Möchte man Wissenschaftler werden sowieso. Ich komme aus der umgekehrten Richtung wie du, habe Informatik studiert und wünsche mir nachträglich, ich hätte auch Scheine in Physik gemacht. Ich spiele sogar jetzt noch mit dem Gedanken nebenbei ein Physik-Studium aufzunehmen (Schade, dass die Fernuni Hagen so etwas nicht anbietet)

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Kann dir da als Informatiker komplett zustimmen. Die vorherigen Beiträge sind dann doch sehr auf das "Minimalprinzip" ausgerichtet. Sicher ist ein reines Informatik (oder sogar ein Winfo-Studium) ein geradliniger und einfacherer Weg in einen Informatiker-Beruf. Allerdings sind die 20er in meinen Augen zum Lernen da, und das Modellieren und analytische Problemlösen lernt man wahrscheinlich nirgends besser als im Physik- oder Mathe-Studium. Darüber hinaus erlangt man ein tiefes Verständnis über die Mechanismen der physikalischen Welt.

Daher ist Physik sicherlich einer der sinnvollsten Studiengänge wenn man in die Tech-Welt möchte. Möchte man Wissenschaftler werden sowieso. Ich komme aus der umgekehrten Richtung wie du, habe Informatik studiert und wünsche mir nachträglich, ich hätte auch Scheine in Physik gemacht. Ich spiele sogar jetzt noch mit dem Gedanken nebenbei ein Physik-Studium aufzunehmen (Schade, dass die Fernuni Hagen so etwas nicht anbietet)

stimme dir bei vielen zu, allerdings kommen solche romantischen gedanken häufig von leuten, die das fach nicht studiert haben. der klassiker ist doch der abteilungsleiter mit FH studium der einem erzählt "ach hätte ich doch mal physik studiert, dann würde ich jetzt so viel mehr verstehen". für mich haben solche aussagen immer ein "auf der anderen seite ist der rasen immer grüner"-geschmack. dabei vergisst man, dass 50-70 % der studenten in den ersten semestern durchfallen, der arbeitsaufwand im physikstudium sehr groß ist, meist keine zeit für praktika bleibt, die themen sehr schwer sind, man also nicht einfach ein buch aufschlägt und darauflosließt oder ein paar slides auswendig lernt, die promotion oft verpflichtend ist... und so weiter...
alles in allem sicher spannende studiengänge, aber sehr risikoreich und oft landen die leute am ende doch frustriert beim dienstleister für OEMs und machen SW entwicklungsarbeit.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Dass viele Physiker und Mathematiker am Ende an Software arbeiten ist nichts Neues, hat auch weniger damit zu tun, dass das Studium so relevant wäre, sondern eher damit, dass sie die mathematische Grundlagen haben / Informatik Module und der Jobmarkt für Informatiker sehr viel besser ausschaut. Warum es einen Studiengang "Informatik, Mathematik, Physik" gibt erschließt sich mir nicht ganz, ist das nicht Standard heutzutage als Physiker / Mathematiker einige Informatikmodule zu belegen? Mathe haben sowieso alle, Physik hat oft auch der Mathematiker. Braucht es meiner Meinung nach keinen eigenen Studiengang für.

Nein, ich meinte nicht in die Softwareentwicklung zu gehen. Die Informatik ist mehr als das.
Und nein, ed ist heutzutage kein Standard Informatik Module als Physiker oder Mathematiker zu belegen. Die AisAhl beschränkt sich bei den meisten Unks auf 1/2 Module zu Grundlagen des Programmierens (nicht OOP) und Module wie Computational Physkcs und Computergestützte Mathematik sind auch keine Informatik, das ist Numerik, also doch angewandte Mathematik.
Wenn lan aber als Physiker Fluidsimulationen auf GPU Clustern oder HPC parallelbdurchführen will, reichen Programmierkenntnisse nicht aus. Da ist grundlegendes Verständnis der Rechnerarchitektur oft gefragt.

Ich stimme deinem Nachfolger-Kommentar zu, davon auszugehen, man könne mit einigen Modulen Informatiker sein oder ledigloch ein paar Soft Skills Softwareentwickler sein ist sehr nach dem "Minimalprinzip" ausgerichtet.

Eins muss man bedenken: Wenn Schüler:innen überhaupt auf die Idee kommen Mathe/Info und Physik zu studieren, sind sie vermutlich sehr wissbegierig und motiviert viel zu lernen, dann sollen sie das. Ein Verständnis dieser 3 Disziplinen könnte niemals ein Nachteil sein und wenn man mit nur einem Jahr mehr so toll ausgebildet sein kann, im Rahlen der eigenen Interessen natürlich, sollte man das machen.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Kann dir da als Informatiker komplett zustimmen. Die vorherigen Beiträge sind dann doch sehr auf das "Minimalprinzip" ausgerichtet. Sicher ist ein reines Informatik (oder sogar ein Winfo-Studium) ein geradliniger und einfacherer Weg in einen Informatiker-Beruf. Allerdings sind die 20er in meinen Augen zum Lernen da, und das Modellieren und analytische Problemlösen lernt man wahrscheinlich nirgends besser als im Physik- oder Mathe-Studium. Darüber hinaus erlangt man ein tiefes Verständnis über die Mechanismen der physikalischen Welt.

Daher ist Physik sicherlich einer der sinnvollsten Studiengänge wenn man in die Tech-Welt möchte. Möchte man Wissenschaftler werden sowieso. Ich komme aus der umgekehrten Richtung wie du, habe Informatik studiert und wünsche mir nachträglich, ich hätte auch Scheine in Physik gemacht. Ich spiele sogar jetzt noch mit dem Gedanken nebenbei ein Physik-Studium aufzunehmen (Schade, dass die Fernuni Hagen so etwas nicht anbietet)

Da stimme ich dir völlig zu. Hast du sehr gut zusammengefasst.

Zu meinem Glück gibt es gerade den MATSE (Mathematisch Technische Softwareentwicklung) Studiengang an der Fernuni Hagen. Das macht Spaß. :)

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Die Simulationssoftware-Jobs in Deutschland kann man doch an einer Hand abzählen und die übrigens Jobs für reine Physiker/Mathematiker auch. Fast alle Mathe/Physikstudenten, die ich kenne, arbeiten jetzt in irgendeiner Form im IT- oder BWL-Bereich. Auch die überdurchschnittlich guten, und die hatten quasi kein Leben abseits des Studiums. Wofür also der Aufwand? Wenn es einem so viel Spaß macht, OK, aber die meisten erhoffen sich einfach bessere Chancen, die es in dem Ausmaß einfach nicht gibt.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Dass viele Physiker und Mathematiker am Ende an Software arbeiten ist nichts Neues, hat auch weniger damit zu tun, dass das Studium so relevant wäre, sondern eher damit, dass sie die mathematische Grundlagen haben / Informatik Module und der Jobmarkt für Informatiker sehr viel besser ausschaut. Warum es einen Studiengang "Informatik, Mathematik, Physik" gibt erschließt sich mir nicht ganz, ist das nicht Standard heutzutage als Physiker / Mathematiker einige Informatikmodule zu belegen? Mathe haben sowieso alle, Physik hat oft auch der Mathematiker. Braucht es meiner Meinung nach keinen eigenen Studiengang für.

Für eine breite wissenschaftliche Ausbildung und die Möglichkeit, sich im Master auf jeden der drei Bereiche zu spezialisieren. Ich finde das schon sinnvoll, gerade für Leute mit breit gestreuten naturwissenschaftlichen Interessen.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Die Simulationssoftware-Jobs in Deutschland kann man doch an einer Hand abzählen und die übrigens Jobs für reine Physiker/Mathematiker auch. Fast alle Mathe/Physikstudenten, die ich kenne, arbeiten jetzt in irgendeiner Form im IT- oder BWL-Bereich. Auch die überdurchschnittlich guten, und die hatten quasi kein Leben abseits des Studiums. Wofür also der Aufwand? Wenn es einem so viel Spaß macht, OK, aber die meisten erhoffen sich einfach bessere Chancen, die es in dem Ausmaß einfach nicht gibt.

korrekt. gut bezahlte forscherjobs gibt es in amerikanischen tech unternehmen und bei hedgefunds. in deutschland wird forschung als nerviger kostenfaktor gesehen, den am besten werkstudenten in ihrer masterarbeit erledigen sollen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Dass viele Physiker und Mathematiker am Ende an Software arbeiten ist nichts Neues, hat auch weniger damit zu tun, dass das Studium so relevant wäre, sondern eher damit, dass sie die mathematische Grundlagen haben / Informatik Module und der Jobmarkt für Informatiker sehr viel besser ausschaut. Warum es einen Studiengang "Informatik, Mathematik, Physik" gibt erschließt sich mir nicht ganz, ist das nicht Standard heutzutage als Physiker / Mathematiker einige Informatikmodule zu belegen? Mathe haben sowieso alle, Physik hat oft auch der Mathematiker. Braucht es meiner Meinung nach keinen eigenen Studiengang für.

Für eine breite wissenschaftliche Ausbildung und die Möglichkeit, sich im Master auf jeden der drei Bereiche zu spezialisieren. Ich finde das schon sinnvoll, gerade für Leute mit breit gestreuten naturwissenschaftlichen Interessen.

Wissenschaft passiert in der Tiefe, nicht in der Breite. Wir sind nicht mehr im 16. Jahrhundert, wo du als Universalgenie einmal alles machst. Und bezeichne doch bitte nicht Informatik und Mathematik als Naturwissenschaft.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Es ist zwar ein paar Jahre später, ich anworte aber nur, damit neue Interessenti:innen auf mein Kommentar kommen und dies vielleicht weiterhelfen kann.

Meine erste Anmerkung wäre, dass man sich bei solch einer Kombi keinen Rat bei Personalern holen soll, die ist ein klar forschungsorientierter Studiengang, der wissenschaftsinteressierte Studierende auf ein Master vorbereiten soll. Daher sollte man sich den Rat entweder bei Profs. holen oder bei Fachpersonal in Forschungsabteilungen holen. Allgemein wird es die Personaler nicht interessieren, was man genau studiert hat und dazu kommt es noch: in welcher Welt müssten Personaler lesen, was Mathe, Physik und Informatik bedeutet. Aus dem Namen kann man alles sagen. Und dazu kommt es noch, dass in der freien Wirtschaft mittlerweile auch sehr viele Jobs gibt, die egal Informatiker/Mathematiker oder Physiker nehmen, denn vieles da geht hand in hand.

Zweiteres wäre die Anmerkung nach Überflüssigkeit von Phsyik in diesem Studiengang: Ich finde, dass es auf gar keinen Fall stimmt. Ein Beispiel wäre das Keyword Quantum Computing. Oder zum Beispiel wer als Software Entwickler beim einem Simulationssoftware Unternehmen wie Ansys arbeiten möchte, kann aus allen Disziplinen Gebrauch machen. Für die Industrie gibt es nichts sinvolleres als jemanden, der was von Mathe, Physik und Informatik versteht. Dazu kommt es noch im Bereich Computer Graphics, Computer Vision, Games Engineering, Robotik bei den großen Spielern und Hardware herstellern, finden man vermehrt Phsyiker und Informatiker, die zusammen arbeiten, sehe einfach auf LinkedIn und co. wer z.B. bei Deepmind und ähnliches im Bereich Simulationsmethoden arbeitet. Ich empfehle auch Institutsseiten zu besuchen und in Mitarbeiterlisten zu schauen, was alle studiert haben. Da wird schnell klar, wie weder Informatik in Physil noch Physik in Informatik überflüssig sein kann.

Ich habe übrigens in 3 OEMs gearbeitet, unterschiedliche Abteilung und unterschiedliche Produkte, meine Vorgesetzten und Abteilungsleiter waren immer Mathematiker und Physiker. Ich habe eine Phsyik/Mathe Ausbildung und es gibt nicht was ich mir mehr würde, dass ich damals noch Informatik dazu gemacht hätte, denn ich würde mich bei vielem vorbereiteter fühlen.

Wie gesagt, man soll immer erstmal die Frage stellen: Wen soll ich fragen? Bei Wirtschzftsigenieurwesenacht es Sinn mal Personaler zu Fragen oder Leute in der Wirtschaft, bei Mathe/Physik/Informatik macht es eher Sinn bei Menschen mit einer akademischen Laufbahn zu fragen. Denn ansonsten bekommt ihr Antworten, die eigentlich nur Vorurteile sind und euch nicht nach vorne bringen 😉

Viel Spaß bei egal was ihr studiert.

Dass viele Physiker und Mathematiker am Ende an Software arbeiten ist nichts Neues, hat auch weniger damit zu tun, dass das Studium so relevant wäre, sondern eher damit, dass sie die mathematische Grundlagen haben / Informatik Module und der Jobmarkt für Informatiker sehr viel besser ausschaut. Warum es einen Studiengang "Informatik, Mathematik, Physik" gibt erschließt sich mir nicht ganz, ist das nicht Standard heutzutage als Physiker / Mathematiker einige Informatikmodule zu belegen? Mathe haben sowieso alle, Physik hat oft auch der Mathematiker. Braucht es meiner Meinung nach keinen eigenen Studiengang für.

Für eine breite wissenschaftliche Ausbildung und die Möglichkeit, sich im Master auf jeden der drei Bereiche zu spezialisieren. Ich finde das schon sinnvoll, gerade für Leute mit breit gestreuten naturwissenschaftlichen Interessen.

Wissenschaft passiert in der Tiefe, nicht in der Breite. Wir sind nicht mehr im 16. Jahrhundert, wo du als Universalgenie einmal alles machst. Und bezeichne doch bitte nicht Informatik und Mathematik als Naturwissenschaft.

Es geht ja hier nur um den Bachelor, der darüber hinaus mit 240 Credits sogar um ein Drittel länger ist als ein normaler Bachelor. Und danach hat man ja noch zwei Abschlüsse, wo man weiter in die Tiefe gehen kann. Darüber hinaus braucht es auch Wissenschaftler an den Schnittstellen zwischen den Disziplinen. Mathe ist eh integraler Teil von Physik und Informatik, aber auch die Schnittstelle von Physik und Informatik (Computational Physics) ist wichtig.

Und wenn dir die genaue Abgrenzung so extrem wichtig ist (warum auch immer), dann halt ein breites Interesse in den MINT-Fächern.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Die Simulationssoftware-Jobs in Deutschland kann man doch an einer Hand abzählen und die übrigens Jobs für reine Physiker/Mathematiker auch. Fast alle Mathe/Physikstudenten, die ich kenne, arbeiten jetzt in irgendeiner Form im IT- oder BWL-Bereich. Auch die überdurchschnittlich guten, und die hatten quasi kein Leben abseits des Studiums. Wofür also der Aufwand? Wenn es einem so viel Spaß macht, OK, aber die meisten erhoffen sich einfach bessere Chancen, die es in dem Ausmaß einfach nicht gibt.

Nur mal genauer geschaut, der Studiengang hat einen NC von 0.96 über die letzten Jahre gehabt.
Deswegen geye ich davon aus, wer das studieren will, ist ja auch Studieninteressiert und macht es nicht nur um später Geld zu verdienen.
Wer nur Geld verdienen möchte, macht lieber BWL, WiWi oder am besten eine IT Ausbildung, dann das lohnt sich genau so gut und man verdient damit nicht weniger.

Und ich finde es ist kein Argument zu sagen, dass man in Deutschland wenig Simulations-Software Jobs hat. Dann schaut man halt woanders. Es gibt fast 200 Länder auf der Welt, wo man arbeiten kann.

Wenn einem lernen Spaß macht, dann soll man das, die 20er sind dafür da. Oder lasst uns alle irgendwas studieren, was in 3 Jahren fertig ist, weil es der Kapitalmarkt braucht, unsere Interessen ausblenden, alle Slftwaretester in deutschen OEMs werden, mit wenig Innovation, bis es irgendwann nur BWLer/Maschinenbauer und reine Softwareentwickler in Deutschland gibt.
Ich finde es ist ein Schwachsinn jungen Menschen zu raten nur dies oder das zu studieren, weil man am Ende eh da arbeitet. Lernen war ja mal was gutes.

antworten
WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Die Simulationssoftware-Jobs in Deutschland kann man doch an einer Hand abzählen und die übrigens Jobs für reine Physiker/Mathematiker auch. Fast alle Mathe/Physikstudenten, die ich kenne, arbeiten jetzt in irgendeiner Form im IT- oder BWL-Bereich. Auch die überdurchschnittlich guten, und die hatten quasi kein Leben abseits des Studiums. Wofür also der Aufwand? Wenn es einem so viel Spaß macht, OK, aber die meisten erhoffen sich einfach bessere Chancen, die es in dem Ausmaß einfach nicht gibt.

Nur mal genauer geschaut, der Studiengang hat einen NC von 0.96 über die letzten Jahre gehabt.
Deswegen geye ich davon aus, wer das studieren will, ist ja auch Studieninteressiert und macht es nicht nur um später Geld zu verdienen.
Wer nur Geld verdienen möchte, macht lieber BWL, WiWi oder am besten eine IT Ausbildung, dann das lohnt sich genau so gut und man verdient damit nicht weniger.

Und ich finde es ist kein Argument zu sagen, dass man in Deutschland wenig Simulations-Software Jobs hat. Dann schaut man halt woanders. Es gibt fast 200 Länder auf der Welt, wo man arbeiten kann.

Wenn einem lernen Spaß macht, dann soll man das, die 20er sind dafür da. Oder lasst uns alle irgendwas studieren, was in 3 Jahren fertig ist, weil es der Kapitalmarkt braucht, unsere Interessen ausblenden, alle Slftwaretester in deutschen OEMs werden, mit wenig Innovation, bis es irgendwann nur BWLer/Maschinenbauer und reine Softwareentwickler in Deutschland gibt.
Ich finde es ist ein Schwachsinn jungen Menschen zu raten nur dies oder das zu studieren, weil man am Ende eh da arbeitet. Lernen war ja mal was gutes.

Der Studiengang hat keinen 0.96 NC, du musst die Statistik richtig lesen. Englisch hat auch sicher keinen NC von 1.0, die Spalte bedeutet einfach was anderes.

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WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

Du sagst es - von Profs ins Leben gerufen - die haben nun mal häufig mit der Privatwirtschaft recht wenig am Hut, gerade Mathe und Physik Professoren.

Jupp, genau deshalb bin ich auch der Meinung, dass Unis nur noch FH Profs, für solche Fächer berufen sollten.

antworten
WiWi Gast

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

WiWi Gast schrieb am 01.07.2022:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

Du sagst es - von Profs ins Leben gerufen - die haben nun mal häufig mit der Privatwirtschaft recht wenig am Hut, gerade Mathe und Physik Professoren.

Jupp, genau deshalb bin ich auch der Meinung, dass Unis nur noch FH Profs, für solche Fächer berufen sollten.

Ich hoffe mal, dass das nicht ernst gemeint war

antworten
Moritz

Informatik, Mathematik und Physik an der HU Berlin

Hallo,
ich melde mich hier auch mal als aktiver IMP-Student zu Wort. (Falls sich hier angehende Studenten diesen Studiengang überlegen: letzten Absatz lesen). Zur NC-Sache: Die 0,96 ist eine Mischnote aus versch. Kriterien, welchen man aber über den Hyperlink in der NC-Tabelle ganz einfach nachlesen kann. Bei 1,2 war dann die letzte Zulassung, was ja ebenfalls in der NC-Tabelle steht. Das ist also der Wert an dem sich orientiert werden sollte. Ich bin gespannt, wie sich der NC weiter entwickelt, da der Studiengang ja jetzt erst ins vierte Jahr geht, somit noch an Popularität gewinnt und nur 30 Plätze hat.

In diesem Studiengang geht es darum, wie viele schon bereits der Meinung sind, kluge Köpfe, welche sich für alle drei Fächer interessieren, bestmöglich auszubilden und auf die Forschung vorzubereiten bzw. sogar schon im Bachelor zu integrieren. (Das ist ja nebenbei eines der Prinzipien der HU: Die Studis so gut und schnell es geht auch mit in die Forschung einzubeziehen. Wie gut das wirklich umgesetzt wird, möchte ich hier ohne fundiertes Wissen nicht beurteilen.)

Zur Rechtfertigung von Physik: Dass es auch Überschneidungen von Physik - Info & Physik - Mathe im Arbeitsmarkt und in der Forschung gibt, ist logisch bei der Tiefe des heutigen Wissenstands. Dass es davon natürlich aber auch nicht allzu viele gibt, ist aber auch klar. (Gibt ja auch nur 30 Plätze pro Jahr.) Tatsächlich bietet die Uni auch schon Projekte in der Forschung an, wo die Kombi aus Physik-Info/Mathe sehr nützlich ist.

Des Weiteren ist bietet der Studiengang durch alle 3 Fächer auch die Möglichkeit, sich lange umzuschauen und auch erst nach dem Bachelor die entsprechende Vertiefung zu wählen. Na klar kann man auch den Studiengang wechseln, aber in dem IMP Studium gewinnt von jedem Fach einen genügenden Ausblick und hat am Ende noch alle Möglichkeiten. 1 Jahr mehr im Bachelor sollte dafür ein mehr als gerechtfertigter Preis sein, um am Ende das Wissen der drei einzelnen Bachelor vereint zu haben. Auch hier ist es wieder keine Frage, dass hier und da ein paar Module wegfallen, aber so wird das Ziel des Studiengangs von den Verantwortlichen beschrieben und nach meinem jetzigen Stand stimmt das auch recht gut.
Noch ein paar Worte zu einem anderen erwähnten Punkt: Natürlich arbeiten die meisten Leute aus den drei Fächern am Ende in der Wirtschaft oder im IT-Bereich. Generell ist Physik jedoch sinnvoll: Zum einen kann der physikalische Stoff irgendwo sehr hilfreich sein. Beispiele wurden ja von anderen Diskussionsteilnehmern schon genug genannt. Zum anderen fördert der Physikteil viele Kompetenzen enorm. Das wichtigste Beispiel ist natürlich das Problemlösen.

Nun ein kleiner Bericht/kleines Fazit, ob ich den Studiengang weiterempfehle:
Für Menschen, die wirklich alle Fächer interessieren, Spaß daran haben und bereit sind auch eine Menge Zeit zu investieren, welche aber auch bei jedem dieser Mono-/Kombibachelor anfällt, kann ich ihn wirklich weiterempfehlen. Dennoch ist er sehr anspruchsvoll, wahrscheinlich nochmal ein Ticken mehr als der reine Physikmonobachelor, da man nur die theoretischen Physikmodule & Praktika hat und ohne math. Grundlagen, manche exp. Module, welche vorbereitend sind, einfach ins kalte Wasser geworfen wird. Bzgl. des Lebenslauf und der Jobsuche kann man da keine Aussage treffen. Schadend wird es sicherlich nicht sein und wenn du dem Recruiter erklären kannst, dass der Studiengang nochmal schwerer als Physikmono und somit schwerer als alle dieser Monos ist, ist es sicherlich ein Vorteil IMP zu studiert haben (Das seh' ich fairerweise aber auch mit der Brille eines IMP-Studenten :D). Im Endeffekt muss man eine gewisse Affinität zu den Fächern haben und es wirklich wollen!

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