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Trainee oder DirekteinstiegBosch

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Hallo zusammen,

welchen Einstieg würdet ihr empfehlen?
Ziel ist langfristig eine Karriere im Management eines Konzerns.
MBB hat in den Interviews nicht geklappt - könnte auch eine Option sein es in einem Jahr nochmal zu versuchen.

Grüße

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hallo zusammen,

welchen Einstieg würdet ihr empfehlen?
Ziel ist langfristig eine Karriere im Management eines Konzerns.
MBB hat in den Interviews nicht geklappt - könnte auch eine Option sein es in einem Jahr nochmal zu versuchen.

Grüße

JMP

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hallo zusammen,

welchen Einstieg würdet ihr empfehlen?
Ziel ist langfristig eine Karriere im Management eines Konzerns.
MBB hat in den Interviews nicht geklappt - könnte auch eine Option sein es in einem Jahr nochmal zu versuchen.

Grüße

JMP

Nope,
SMC (viele mit MBB Profilen) > RB > Bosch JMP (sehr viele normale FHler)

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Wenn das langfristige Ziel eine Karriere im Management eines Konzerns ist würde ich tatsächlich das Management-Trainee Programm eines Konzerns wie Bosch empfehlen

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hallo zusammen,

welchen Einstieg würdet ihr empfehlen?
Ziel ist langfristig eine Karriere im Management eines Konzerns.
MBB hat in den Interviews nicht geklappt - könnte auch eine Option sein es in einem Jahr nochmal zu versuchen.

Grüße

JMP

Nope,
SMC (viele mit MBB Profilen) > RB > Bosch JMP (sehr viele normale FHler)

Profile spielen keine Rolle.
Er will ins Management eines Konzerns, da geht nichts über die internen Traineeprogramme ala JMP.

Nebenbei ist auch das JMP sehr selektiv. Verbreite hier bitte keinen Mist.

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

JMP > SMC > RB für eine Konzernlaufbahn.

JMP ist sehr selektiv. Nach den 2Jahren ist man meistens auf einer EG15/16 Stelle, nach spätestens weiteren 2Jahren idR im AT Bereich. Außerdem durch die 3-4 verschiedene (internationale) Stationen auch einfach spannend + großes Netzwerk + Mentorenprogramm.

Bei SMC musst du dir geeignete interne Stellen als Exit suchen. Beim JMP werden diese für dich gesucht bzw. du bekommst Stellen angeboten, da JMPler sehr begehrt sind.

UB-Exits in höhere Industriepositionen nach 2-3Jahren sind heutzutage zunehmend unwahrscheinlich. Bei einem Direkteinstieg in Konzernen und der Entwicklung / internen Wechsel wird die BE bei UBs nicht als "wertvoller" angesehen. Einfach weil Konzerne heutzutage ebenfalls sehr sehr gute Absolventen bekommt, die sich entsprechend entwickeln können und wollen.

Mck und BCG sind dort zwar leichte Ausnahmen, ebenso wie langjährige BE in einer UB (Partner bei UBs haben deutlich mehr Möglichkeiten für Exits - das sollte aber ja klar sein).

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

JMP > SMC > RB für eine Konzernlaufbahn.

JMP ist sehr selektiv. Nach den 2Jahren ist man meistens auf einer EG15/16 Stelle, nach spätestens weiteren 2Jahren idR im AT Bereich. Außerdem durch die 3-4 verschiedene (internationale) Stationen auch einfach spannend + großes Netzwerk + Mentorenprogramm.

Bei SMC musst du dir geeignete interne Stellen als Exit suchen. Beim JMP werden diese für dich gesucht bzw. du bekommst Stellen angeboten, da JMPler sehr begehrt sind.

UB-Exits in höhere Industriepositionen nach 2-3Jahren sind heutzutage zunehmend unwahrscheinlich. Bei einem Direkteinstieg in Konzernen und der Entwicklung / internen Wechsel wird die BE bei UBs nicht als "wertvoller" angesehen. Einfach weil Konzerne heutzutage ebenfalls sehr sehr gute Absolventen bekommt, die sich entsprechend entwickeln können und wollen.

Mck und BCG sind dort zwar leichte Ausnahmen, ebenso wie langjährige BE in einer UB (Partner bei UBs haben deutlich mehr Möglichkeiten für Exits - das sollte aber ja klar sein).

hier der te:
super vielen Dank für deinen differenzierten und ausführlichen Beitrag.
Ich habe auch ähnliche Informationen und man merkt dass du dich sehr gut auskennst.
Das Einzige was mMn für RB spricht ist, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach einem Jahr nochmal die Interviews bei MBB machen könnte.
Inwiefern das vom JMP bzw. SMC möglich ist weiß ich nicht.
Andererseits ist ein Wechsel zu MBB nach einem (evtl auch 2) Jahr(en) aus dem JMP (SMC) vlt auch gar nicht mehr so interessant. Gibt ja welche die angeblich schon nach 2 Jahren JMP eine AT Stelle bekommen.
Ist aber trotzdem immer unangenehm sich eventuell zukünftige interessante Optionen "zu verbauen".
Wie siehst du das?
Würde mich über eine Antwort freuen.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Bin der Poster.

Ich kenne keine einzige Person, die direkt nach dem JMP extern gewechselt ist Damit ist der größte USP der Stelle (=internes Netzwerk und quasi-automatische Förderung in den nächsten Jahr) verbaut. Für andere Konzerne bist du fachlich als Trainee weniger interessant als Kandidaten mit 2Jahren BE in einem bestimmten Bereich. Dort spielt nur der Fakt eine Rolle, dass den meisten klar ist, dass es sich um einen offensichtlich begehrten Kandidaten handelt. Ich würde bei einem externen Trainee, der sich direkt danach bei mir bewirbt, aber eher skeptisch sein.

Ja, ich kenne auch Fälle in denen nach den 2Jahren JMP direkt eine AT-Stelle angeboten wurde. Ist aber eher die starke Ausnahme und aus fachlicher Entwicklung m.E. auch nicht unbedingt förderlich. Lieber 1-2Jahre warten und Stärken ausbauen. Danach weiß man auch einfach besser, was man möchte.

SMC --> MBB kenne ich auch Beispiele. Ebenso MBB --> SMC. JMP --> MBB jedoch nicht.

Deine initiale Frage bezog sich auf eine Konzernkarriere. Daher meine Antwort.

Wäre deine Frage gewesen: Wo verdiene ich nach 5Jahren am meisten Geld, hätte ich anders geantwortet (wobei es dort bei JMP als SL1 vs RB als SC2 auch kaum Unterschied gibt. SMC lässt sich schwer schätzen, kenne keinen der dort 5Jahre geblieben ist, da vorher intern gewechselt).

MB (Bain hat in der deutschen Industrie keine Strahlkraft - jetzt werde ich bestimmt dumm angemacht) ist eine höhere Liga. Aber ich kenne genug Leute, die sich trotz MB FTO für JMP oder SMC entschieden haben. Einfach weil Reisetätigkeit + 70h-Woche heutzutage nicht mehr als das non-plus ultra angesehen werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

JMP > SMC > RB für eine Konzernlaufbahn.

JMP ist sehr selektiv. Nach den 2Jahren ist man meistens auf einer EG15/16 Stelle, nach spätestens weiteren 2Jahren idR im AT Bereich. Außerdem durch die 3-4 verschiedene (internationale) Stationen auch einfach spannend + großes Netzwerk + Mentorenprogramm.

Bei SMC musst du dir geeignete interne Stellen als Exit suchen. Beim JMP werden diese für dich gesucht bzw. du bekommst Stellen angeboten, da JMPler sehr begehrt sind.

UB-Exits in höhere Industriepositionen nach 2-3Jahren sind heutzutage zunehmend unwahrscheinlich. Bei einem Direkteinstieg in Konzernen und der Entwicklung / internen Wechsel wird die BE bei UBs nicht als "wertvoller" angesehen. Einfach weil Konzerne heutzutage ebenfalls sehr sehr gute Absolventen bekommt, die sich entsprechend entwickeln können und wollen.

Mck und BCG sind dort zwar leichte Ausnahmen, ebenso wie langjährige BE in einer UB (Partner bei UBs haben deutlich mehr Möglichkeiten für Exits - das sollte aber ja klar sein).

hier der te:
super vielen Dank für deinen differenzierten und ausführlichen Beitrag.
Ich habe auch ähnliche Informationen und man merkt dass du dich sehr gut auskennst.
Das Einzige was mMn für RB spricht ist, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach einem Jahr nochmal die Interviews bei MBB machen könnte.
Inwiefern das vom JMP bzw. SMC möglich ist weiß ich nicht.
Andererseits ist ein Wechsel zu MBB nach einem (evtl auch 2) Jahr(en) aus dem JMP (SMC) vlt auch gar nicht mehr so interessant. Gibt ja welche die angeblich schon nach 2 Jahren JMP eine AT Stelle bekommen.
Ist aber trotzdem immer unangenehm sich eventuell zukünftige interessante Optionen "zu verbauen".
Wie siehst du das?
Würde mich über eine Antwort freuen.

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Bin der Poster.

Ich kenne keine einzige Person, die direkt nach dem JMP extern gewechselt ist Damit ist der größte USP der Stelle (=internes Netzwerk und quasi-automatische Förderung in den nächsten Jahr) verbaut. Für andere Konzerne bist du fachlich als Trainee weniger interessant als Kandidaten mit 2Jahren BE in einem bestimmten Bereich. Dort spielt nur der Fakt eine Rolle, dass den meisten klar ist, dass es sich um einen offensichtlich begehrten Kandidaten handelt. Ich würde bei einem externen Trainee, der sich direkt danach bei mir bewirbt, aber eher skeptisch sein.

Ja, ich kenne auch Fälle in denen nach den 2Jahren JMP direkt eine AT-Stelle angeboten wurde. Ist aber eher die starke Ausnahme und aus fachlicher Entwicklung m.E. auch nicht unbedingt förderlich. Lieber 1-2Jahre warten und Stärken ausbauen. Danach weiß man auch einfach besser, was man möchte.

SMC --> MBB kenne ich auch Beispiele. Ebenso MBB --> SMC. JMP --> MBB jedoch nicht.

Deine initiale Frage bezog sich auf eine Konzernkarriere. Daher meine Antwort.

Wäre deine Frage gewesen: Wo verdiene ich nach 5Jahren am meisten Geld, hätte ich anders geantwortet (wobei es dort bei JMP als SL1 vs RB als SC2 auch kaum Unterschied gibt. SMC lässt sich schwer schätzen, kenne keinen der dort 5Jahre geblieben ist, da vorher intern gewechselt).

MB (Bain hat in der deutschen Industrie keine Strahlkraft - jetzt werde ich bestimmt dumm angemacht) ist eine höhere Liga. Aber ich kenne genug Leute, die sich trotz MB FTO für JMP oder SMC entschieden haben. Einfach weil Reisetätigkeit + 70h-Woche heutzutage nicht mehr als das non-plus ultra angesehen werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

JMP > SMC > RB für eine Konzernlaufbahn.

JMP ist sehr selektiv. Nach den 2Jahren ist man meistens auf einer EG15/16 Stelle, nach spätestens weiteren 2Jahren idR im AT Bereich. Außerdem durch die 3-4 verschiedene (internationale) Stationen auch einfach spannend + großes Netzwerk + Mentorenprogramm.

Bei SMC musst du dir geeignete interne Stellen als Exit suchen. Beim JMP werden diese für dich gesucht bzw. du bekommst Stellen angeboten, da JMPler sehr begehrt sind.

UB-Exits in höhere Industriepositionen nach 2-3Jahren sind heutzutage zunehmend unwahrscheinlich. Bei einem Direkteinstieg in Konzernen und der Entwicklung / internen Wechsel wird die BE bei UBs nicht als "wertvoller" angesehen. Einfach weil Konzerne heutzutage ebenfalls sehr sehr gute Absolventen bekommt, die sich entsprechend entwickeln können und wollen.

Mck und BCG sind dort zwar leichte Ausnahmen, ebenso wie langjährige BE in einer UB (Partner bei UBs haben deutlich mehr Möglichkeiten für Exits - das sollte aber ja klar sein).

hier der te:
super vielen Dank für deinen differenzierten und ausführlichen Beitrag.
Ich habe auch ähnliche Informationen und man merkt dass du dich sehr gut auskennst.
Das Einzige was mMn für RB spricht ist, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach einem Jahr nochmal die Interviews bei MBB machen könnte.
Inwiefern das vom JMP bzw. SMC möglich ist weiß ich nicht.
Andererseits ist ein Wechsel zu MBB nach einem (evtl auch 2) Jahr(en) aus dem JMP (SMC) vlt auch gar nicht mehr so interessant. Gibt ja welche die angeblich schon nach 2 Jahren JMP eine AT Stelle bekommen.
Ist aber trotzdem immer unangenehm sich eventuell zukünftige interessante Optionen "zu verbauen".
Wie siehst du das?
Würde mich über eine Antwort freuen.

hier der te:
nochmals Danke für deine Antwort.
Deine Ausführungen bringen mich zu folgender Überlegung:
Wenn ich dich richtig verstanden habe ist deiner Einschätzung nach für eine Karriere in einem Konzern:
MB>JMP>SMC>RB.
D.h. auf Basis der mir verfügbaren Option ist mit meinen Zielen das JMP aktuell die beste Wahl.
Nun wird es aber etwas komplexer, denn nach einem Jahr könnte ich mich ja nochmal auf MB bewerben (wurde mir im Feedback nach den Interviews versichert.)
Du sagst es gibt Beispiele für SMC -> MB und RB -> MB was für mich heißt, dass ich von RB bzw. SMC vermutlich nochmal Einladungen fürs Interview zu MB erhalten würde.
Du sagst auch du kennst keine Beispiele für JMP -> MB.
Hierfür gibt es jetzt 2 Möglichkeiten:

  1. JMPler sind für MB nicht interessant (evtl wegen dem Industriestempel bzw. fehlendem Consultingbezug) und kriegen somit keine Einladung (mehr).
  2. JMPler sind theoretisch für MB interessant, bewerben sich aber (z.B. aus persönlichen Präferenzen) in der Praxis nicht bei MB (im Gegesatz zu SMCler und RBler).

Sollte Option 1. der Fall sein, ist SMC (evtl sogar RB) für mich wohl die bessere Wahl aufgrund der erhöhten Flexibilität durch die MB Option.
Ich kann es hier nochmal bei MB versuchen und sollte ich wieder im Interview scheitern kann ich auch direkt ohne MB irgendwann den Exit in die Industrie versuchen (auch wenn ich dann vermutlich schlechter dastehe als wenn ich im JMP gestartet hätte).

Sollte Option 2. der Fall sein, ist das JMP für mich die wohl beste Wahl. Ich könnte es hier (je nachdem wie zufrieden ich im JMP bin) nach einem Jahr ggf. nochmal bei MB versuchen und sollte ich wieder im Interview scheitern habe ich trotzdem die besseren Karrierechancen in einem großen Konzern als wenn ich bei SMC/RB angefangen hätte.

Wäre interessant deine Einschätzung hierzu zu hören.
Falls relevant: habe einen technischen Hintergrund.
Das der Wechsel JMP -> anderer Konzern keinen Sinn macht ist klar.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

einfach Berger

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Wie viel zahlt Bosch denn im 1. Jahr all in?

Danke!

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Noch mal: Wenn du bereits zu 100% weißt, dass du eine Konzernkarriere in Deutschland hinlegen möchtest und Bosch für dich nicht nur ein x-beliebiger Konzern ist, sondern eine potentielle Top5 Adresse in der Industrie. Dann macht ein "Umweg" über MB absolut keinen Sinn, wenn du gleich mit einem Traineeprogramm starten könntest.

Wenn du generell in den ersten Jahren Bock auf die Vorteile von UB hast (viele Projekte, viel Reisen, viel Arbeit) und dich später entscheiden möchtest, welcher Konzern für dich am interessantesten ist (mit Option im Ausland), dann gehst du zu einer reinen UB (RB in deinem Falle und nicht SMC).

Aber wundere dich in 2-3Jahren nicht, wenn es keinen passenden Exit gibt, denn die Stimmung in der Industrie flaut derzeitig eindeutig ab. Und da bringen dir auch 3Jahre MB nichts. Für Externe werden nämlich ganz bestimmt nicht extra neue Stellen geschaffen. Die müssen sich bewerben auf die wenigen Stellen wie jeder normale Mensch auch. Und im wahrscheinlichsten Falle bist du nach 3Jahren MB nicht besser gestellt als nach 3Jahren JMP.

Und nach paar Jahren im Konzern, interessiert es keinen mehr ob du von einer UB kamst - bei Bosch jedoch auch noch nach 10Jahren, ob du das JMP gemacht hast. Das wird in ähnlichen Konzern-Trainee-Programmen ähnlich sein.

Kenne genug Ex-UBler, die sich nach langer Suche auch mit einer EG16 Stelle zufrieden geben mussten.

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du nicht so genau weißt, was du möchtest. Für Jemanden, der Angebote von den genannten Adressen hat sehr ungewöhnlich.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

hier der te:
nochmals Danke für deine Antwort.
Deine Ausführungen bringen mich zu folgender Überlegung:
Wenn ich dich richtig verstanden habe ist deiner Einschätzung nach für eine Karriere in einem Konzern:
MB>JMP>SMC>RB.
D.h. auf Basis der mir verfügbaren Option ist mit meinen Zielen das JMP aktuell die beste Wahl.
Nun wird es aber etwas komplexer, denn nach einem Jahr könnte ich mich ja nochmal auf MB bewerben (wurde mir im Feedback nach den Interviews versichert.)
Du sagst es gibt Beispiele für SMC -> MB und RB -> MB was für mich heißt, dass ich von RB bzw. SMC vermutlich nochmal Einladungen fürs Interview zu MB erhalten würde.
Du sagst auch du kennst keine Beispiele für JMP -> MB.
Hierfür gibt es jetzt 2 Möglichkeiten:

  1. JMPler sind für MB nicht interessant (evtl wegen dem Industriestempel bzw. fehlendem Consultingbezug) und kriegen somit keine Einladung (mehr).
  2. JMPler sind theoretisch für MB interessant, bewerben sich aber (z.B. aus persönlichen Präferenzen) in der Praxis nicht bei MB (im Gegesatz zu SMCler und RBler).

Sollte Option 1. der Fall sein, ist SMC (evtl sogar RB) für mich wohl die bessere Wahl aufgrund der erhöhten Flexibilität durch die MB Option.
Ich kann es hier nochmal bei MB versuchen und sollte ich wieder im Interview scheitern kann ich auch direkt ohne MB irgendwann den Exit in die Industrie versuchen (auch wenn ich dann vermutlich schlechter dastehe als wenn ich im JMP gestartet hätte).

Sollte Option 2. der Fall sein, ist das JMP für mich die wohl beste Wahl. Ich könnte es hier (je nachdem wie zufrieden ich im JMP bin) nach einem Jahr ggf. nochmal bei MB versuchen und sollte ich wieder im Interview scheitern habe ich trotzdem die besseren Karrierechancen in einem großen Konzern als wenn ich bei SMC/RB angefangen hätte.

Wäre interessant deine Einschätzung hierzu zu hören.
Falls relevant: habe einen technischen Hintergrund.
Das der Wechsel JMP -> anderer Konzern keinen Sinn macht ist klar.

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

Noch mal: Wenn du bereits zu 100% weißt, dass du eine Konzernkarriere in Deutschland hinlegen möchtest und Bosch für dich nicht nur ein x-beliebiger Konzern ist, sondern eine potentielle Top5 Adresse in der Industrie. Dann macht ein "Umweg" über MB absolut keinen Sinn, wenn du gleich mit einem Traineeprogramm starten könntest.

Wenn du generell in den ersten Jahren Bock auf die Vorteile von UB hast (viele Projekte, viel Reisen, viel Arbeit) und dich später entscheiden möchtest, welcher Konzern für dich am interessantesten ist (mit Option im Ausland), dann gehst du zu einer reinen UB (RB in deinem Falle und nicht SMC).

Aber wundere dich in 2-3Jahren nicht, wenn es keinen passenden Exit gibt, denn die Stimmung in der Industrie flaut derzeitig eindeutig ab. Und da bringen dir auch 3Jahre MB nichts. Für Externe werden nämlich ganz bestimmt nicht extra neue Stellen geschaffen. Die müssen sich bewerben auf die wenigen Stellen wie jeder normale Mensch auch. Und im wahrscheinlichsten Falle bist du nach 3Jahren MB nicht besser gestellt als nach 3Jahren JMP.

Und nach paar Jahren im Konzern, interessiert es keinen mehr ob du von einer UB kamst - bei Bosch jedoch auch noch nach 10Jahren, ob du das JMP gemacht hast. Das wird in ähnlichen Konzern-Trainee-Programmen ähnlich sein.

Kenne genug Ex-UBler, die sich nach langer Suche auch mit einer EG16 Stelle zufrieden geben mussten.

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du nicht so genau weißt, was du möchtest. Für Jemanden, der Angebote von den genannten Adressen hat sehr ungewöhnlich.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

hier der te:
nochmals Danke für deine Antwort.
Deine Ausführungen bringen mich zu folgender Überlegung:
Wenn ich dich richtig verstanden habe ist deiner Einschätzung nach für eine Karriere in einem Konzern:
MB>JMP>SMC>RB.
D.h. auf Basis der mir verfügbaren Option ist mit meinen Zielen das JMP aktuell die beste Wahl.
Nun wird es aber etwas komplexer, denn nach einem Jahr könnte ich mich ja nochmal auf MB bewerben (wurde mir im Feedback nach den Interviews versichert.)
Du sagst es gibt Beispiele für SMC -> MB und RB -> MB was für mich heißt, dass ich von RB bzw. SMC vermutlich nochmal Einladungen fürs Interview zu MB erhalten würde.
Du sagst auch du kennst keine Beispiele für JMP -> MB.
Hierfür gibt es jetzt 2 Möglichkeiten:

  1. JMPler sind für MB nicht interessant (evtl wegen dem Industriestempel bzw. fehlendem Consultingbezug) und kriegen somit keine Einladung (mehr).
  2. JMPler sind theoretisch für MB interessant, bewerben sich aber (z.B. aus persönlichen Präferenzen) in der Praxis nicht bei MB (im Gegesatz zu SMCler und RBler).

Sollte Option 1. der Fall sein, ist SMC (evtl sogar RB) für mich wohl die bessere Wahl aufgrund der erhöhten Flexibilität durch die MB Option.
Ich kann es hier nochmal bei MB versuchen und sollte ich wieder im Interview scheitern kann ich auch direkt ohne MB irgendwann den Exit in die Industrie versuchen (auch wenn ich dann vermutlich schlechter dastehe als wenn ich im JMP gestartet hätte).

Sollte Option 2. der Fall sein, ist das JMP für mich die wohl beste Wahl. Ich könnte es hier (je nachdem wie zufrieden ich im JMP bin) nach einem Jahr ggf. nochmal bei MB versuchen und sollte ich wieder im Interview scheitern habe ich trotzdem die besseren Karrierechancen in einem großen Konzern als wenn ich bei SMC/RB angefangen hätte.

Wäre interessant deine Einschätzung hierzu zu hören.
Falls relevant: habe einen technischen Hintergrund.
Das der Wechsel JMP -> anderer Konzern keinen Sinn macht ist klar.

te hier:
danke für deine Einschätzungen und die hilfreichen Beiträge.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

kommt auf den Vertrag an. Bei 40h ~75k.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2020:

Wie viel zahlt Bosch denn im 1. Jahr all in?

Danke!

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WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Überschätze nicht MB. Klar sind sie vorne, aber komplett andere Möglichkeiten als RB in die Industrie haben sie auch nicht, zumindest in DE.
Auch dieses in 1 Jahr nochmal bewerben ist zwar theoretisch drin, aber kein Selbstläufer, insbesondere aus einer anderen Beratung. Dann ist auch wieder die Frage ob du dein internes Netzwerk Z.B. bei RB nach einem Jahr wirklich gegen etwas mehr Reputation tauschen willst. Wird vermutlich dann insgesamt auch länger zum Senior.

antworten
WiWi Gast

Roland Berger vs Bosch JMP vs SMC

Ich würde mal sagen schaff es erstmal in irgendeinem dieser Programms zu landen anstatt jetzt schon fast wählerisch zu sein als hätte man es zum Greifen nahe. War im JMP AC und glaub mir da rasseln viele durch

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