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Bitcoin & co. - Blase oder Realität

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Moin Zusammen,

ich beschäftige mich nun seit Anfang 2019 mit blockchain und natürlich den coin in welchen wenn überhaupt investiert wird - Bitcoin

Ich selbst bin in 5 verschiedene coins bzw. deren User Case investiert. Alles was mich überzeugt hat, technisch sowie als Anlage. Umso mehr ich darüber lese, Bücher (Standardwerke), Blogs, News, Reports etc. umso mehr verstehe ich nicht wieso man nicht in Crypto investiert. Da ich behaupten würde Entscheidungen ständig zu reflektieren würde mich Mal interessieren wieso ihr oder auch sehr gerne, wieso ihr nicht investiert.

Am Anfang waren es 5% meiner Anlage mittlerweile sind es rund 35%, jeder große Rücksetzer sorgt nur dafür nachzukaufen aber nie wirklich zu verkaufen.

PayPal, square, Tesla, Visa, JP Morgan etc. "alle" sind positiv gestimmt.

Jetzt bewege ich mich in dieser Art von Blase und denke mir JEDER steigt ein. Wenn ich mich dann aber im Umfeld umhöre so hat 99% gar kein Bewusstsein für krypto.

Wie ist das bei euch?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Ich bin auch in Krypto investiert und mir gehts genauso - alle raten mir davon ab, haben aber selbst null Ahnung und investieren auch nicht. Geld bleibt auf dem Sparkonto liegen. Es heißt immer, es sei zu riskant, dabei ist es das Riskanteste, sein Geld auf dem Konto liegen zu lassen. Ich sag nur Negativzinsen ;)

Nur 2% der Menschheit besitzt Krypto, wir sind also eine der wenigen, welche das Potenzial erkannt haben! Ich erzähle da nichts mehr von im Bekanntenkreis, hodle und halte meine Klappe ;) Führt schnell zu Neid.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

If its too good to be true...

Nein Spass beiseite. Crypto ist ne super Sache, aber bei den Fundamentals bin ich mir nicht 100% sicher.
War auch drin, aber jetzt wieder raus. Wird mir zu heiss.

antworten
Insight

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Ich hab langsam das Gefühl, dass jeder darin investiert ist. Ich bin nie der Vorreiter in Investment-Trends und habe das Gefühl da auch nur auf einen fahrenden Zug aufgesprungen zu sein. ...Aber vielleicht fühlt es sich ja auch immer so an, wenn man früh (?) dabei ist? :D

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 31.03.2021:

If its too good to be true...

Nein Spass beiseite. Crypto ist ne super Sache, aber bei den Fundamentals bin ich mir nicht 100% sicher.
War auch drin, aber jetzt wieder raus. Wird mir zu heiss.

Ja vollkommen in Ordnung..aber wieso zu heiß? Welche fundamentals stören?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Insight schrieb am 31.03.2021:

Ich hab langsam das Gefühl, dass jeder darin investiert ist. Ich bin nie der Vorreiter in Investment-Trends und habe das Gefühl da auch nur auf einen fahrenden Zug aufgesprungen zu sein. ...Aber vielleicht fühlt es sich ja auch immer so an, wenn man früh (?) dabei ist? :D

Ja das Gefühl meine ich und die Deutung auf Blase. Es sind aber laut Studien nur 1,3% investiert

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 31.03.2021:

If its too good to be true...

Nein Spass beiseite. Crypto ist ne super Sache, aber bei den Fundamentals bin ich mir nicht 100% sicher.
War auch drin, aber jetzt wieder raus. Wird mir zu heiss.

Ja vollkommen in Ordnung..aber wieso zu heiß? Welche fundamentals stören?

Ich sehe persönlich nicht, ob Bitcoin sich als digitales Gold durchsetzen kann und ob die politische Situation Bitcoin auch langfristig unterstützt. (Über die anderen Cryptos weiß ich nicht genug).

Und momentan ist einfach sehr viel "smart money" und "dumb money" in Crypto.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Bin mittlerweile 100% in Crypto. Ich würde es keinem empfehlen, vor allem ohne sich gut mit der Technologie auszukennen, bin selbst aber überzeugt davon.

"Keine Fundamentals" finde ich mittlerweile sehr schwierig zu rechtfertigen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren haben wir mittlerweile nicht mehr "die" Kryptoblase, sondern Blasen innerhalb der Blase (NFTs, ICOs zu einem gewissen Grad). Ja, Bitcoin als digitales Gold zu bezeichnen halte ich auch für Schwachsinn, aber es gibt viele aktive Nutzer und Use Cases, sowie klare Entwicklungen in der Technologie. Schaut euch mal Metcalfe's Law an.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 31.03.2021:

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

Verstehe als Tech Nerd absolut nicht warum z.B ETH immer so gehypt wird. Unter techies, die was vom coden wirklich verstehen, ist das smartcontract Zeug extrem verufen, weil echt schlecht technisch umgesetzt. Man kann noch so eine gute Idee haben, wenn man die Implementierung verhaut und es damit Fehleranfällig macht, ist alles für den Eimer.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

Verstehe als Tech Nerd absolut nicht warum z.B ETH immer so gehypt wird. Unter techies, die was vom coden wirklich verstehen, ist das smartcontract Zeug extrem verufen, weil echt schlecht technisch umgesetzt. Man kann noch so eine gute Idee haben, wenn man die Implementierung verhaut und es damit Fehleranfällig macht, ist alles für den Eimer.

Ja gut aber smart contract ist ja nicht nur ETH. Der Mehrwert dahinter bei guter Umsetzung ist für mich aber fraglos gegeben

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Bin mittlerweile 100% in Crypto. Ich würde es keinem empfehlen, vor allem ohne sich gut mit der Technologie auszukennen, bin selbst aber überzeugt davon.

"Keine Fundamentals" finde ich mittlerweile sehr schwierig zu rechtfertigen. Im Gegensatz zu den letzten Jahren haben wir mittlerweile nicht mehr "die" Kryptoblase, sondern Blasen innerhalb der Blase (NFTs, ICOs zu einem gewissen Grad). Ja, Bitcoin als digitales Gold zu bezeichnen halte ich auch für Schwachsinn, aber es gibt viele aktive Nutzer und Use Cases, sowie klare Entwicklungen in der Technologie. Schaut euch mal Metcalfe's Law an.

LOL ich hoffe nur dass sich die 100% auf Risikoinvest beziehen und nicht auf dein gesamtes Portfolio

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WiWi Gast

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Scheint ja wirklich schlimm zu sein... erzähle das bitte den etwa 200.000 Solidity Entwicklern und Firmen, die auf Ethereum setzen.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 31.03.2021:

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

Verstehe als Tech Nerd absolut nicht warum z.B ETH immer so gehypt wird. Unter techies, die was vom coden wirklich verstehen, ist das smartcontract Zeug extrem verufen, weil echt schlecht technisch umgesetzt. Man kann noch so eine gute Idee haben, wenn man die Implementierung verhaut und es damit Fehleranfällig macht, ist alles für den Eimer.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

Verstehe als Tech Nerd absolut nicht warum z.B ETH immer so gehypt wird. Unter techies, die was vom coden wirklich verstehen, ist das smartcontract Zeug extrem verufen, weil echt schlecht technisch umgesetzt. Man kann noch so eine gute Idee haben, wenn man die Implementierung verhaut und es damit Fehleranfällig macht, ist alles für den Eimer.

Was findest du denn konkret schlecht umgesetzt?

Also grundsätzlich gibt es viel Müll und scam in dem Bereich Krypto. ETH hat sich halt als Basis herausgebildet, worauf viele Projekte aufbauen und sich (noch) den Vertrauensvorschuss behält. Schaut man in die Geschichte, hat sich nicht immer das technisch perfekte Produkt durchgesetzt. Man darf es auch nicht so isoliert betrachten, sondern das Ökosystem und politische Faktoren mit einbeziehen.

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WiWi Gast

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Bitcoin ist ein risky asset. Wenn andere risky assets korrigieren, wird Bitcoin auch korrigieren und nicht der safe haven sein...

Natürlich haben wir eine Asset Bubble und man sollte vorsichtig sein. Muss jeder wissen, ob er die letzten +10-15% in diesem Cycle noch mitreiten muss oder lieber mit trockenem Pulver von der Seitenlinie aus zuschaut.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

Verstehe als Tech Nerd absolut nicht warum z.B ETH immer so gehypt wird. Unter techies, die was vom coden wirklich verstehen, ist das smartcontract Zeug extrem verufen, weil echt schlecht technisch umgesetzt. Man kann noch so eine gute Idee haben, wenn man die Implementierung verhaut und es damit Fehleranfällig macht, ist alles für den Eimer.

Was findest du denn konkret schlecht umgesetzt?

Also grundsätzlich gibt es viel Müll und scam in dem Bereich Krypto. ETH hat sich halt als Basis herausgebildet, worauf viele Projekte aufbauen und sich (noch) den Vertrauensvorschuss behält. Schaut man in die Geschichte, hat sich nicht immer das technisch perfekte Produkt durchgesetzt. Man darf es auch nicht so isoliert betrachten, sondern das Ökosystem und politische Faktoren mit einbeziehen.

Solidity ist als sprache extrem schlecht umgesetzt und teils konträr intuitiv zu den meisten andern sprachen, die man kennt. Es gibt sehr viele mögliche Einfallstore die solche contracts einfach "hackbar" machen, sei es durch direkte probleme der sprache oder durch Fehler die bei der implementierung von contracts gemacht werden, wegen den inuntiutiven sprach deklarationen. Allein die Tatsache, dass es viele Entwickler gibt, ist ja desshalb kein Qualitätstempel für irgendwas. Ich habe schon ne Menge schlechter Entwickler kennen gelernt, die halt einfach was zusammenkloppen, weil sie dafür gut bezahlt werden. Um die Sicherheit scheren, die sich meist kaum.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Bitcoin ist ein risky asset. Wenn andere risky assets korrigieren, wird Bitcoin auch korrigieren und nicht der safe haven sein...

Natürlich haben wir eine Asset Bubble und man sollte vorsichtig sein. Muss jeder wissen, ob er die letzten +10-15% in diesem Cycle noch mitreiten muss oder lieber mit trockenem Pulver von der Seitenlinie aus zuschaut.

Das ist auf dem Aktienmarkt nicht anders.
Ich glaube wenn wir weiterhin die Geschichte risky Asset als Singularität und als Dogma für Bitcoin nehmen dann tun wir uns damit keinen Gefallen.

Es ist meiner Meinung nach nicht risikoreicher als alles außerhalb DAX und die Jones Werten. Das kann man jedoch Segen wie man möchte.

antworten
WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Das Problem bei Bitcoin ist doch der geringe Free Float.
Die größten Coin Holder haben bis jetzt nie mit ihren Beständen gehandelt, machen aber irrsinnig viel am Gesamtbestand aus.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Sorry aber wo ist die real Bewertung von BTC?

Gold lässt sich ja über die Menge bewerten und hat eine reale Nachfrage.

Bitcoin das einzige was es hat ist Speicherkapazität. Sorry aber wie dämlich ist BTC generell.

Als Währung komplett ungeeignet. 1 Euro entspricht 0,00002 BTC als eine Größe die auch so gering ist, dass es keinen Sinn macht.

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WiWi Gast

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Einfach HODLN und nicht auf FUD Nachrichten hören. Man kann sich bei Krypto durch Weak Hands nur selbst schlagen :)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Werden sie vermutlich auch nie

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Das Problem bei Bitcoin ist doch der geringe Free Float.
Die größten Coin Holder haben bis jetzt nie mit ihren Beständen gehandelt, machen aber irrsinnig viel am Gesamtbestand aus.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Bitcoin ist ein risky asset. Wenn andere risky assets korrigieren, wird Bitcoin auch korrigieren und nicht der safe haven sein...

Natürlich haben wir eine Asset Bubble und man sollte vorsichtig sein. Muss jeder wissen, ob er die letzten +10-15% in diesem Cycle noch mitreiten muss oder lieber mit trockenem Pulver von der Seitenlinie aus zuschaut.

Genau an der Seitenlinie stehen und schauen wie die Inflation dein Geld wertvoller macht... Unabhängig von Krypto ist Seitenlinie immer mist.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

In beide Richtungen geht es ums Umfeld und die Wahrnehmung. Hab durch mein Studium und Job die IT Bubble wo viele teils extrem hoch gewichtet drin sind. Auf der anderen Seite normalos die sich vllt hier und da interessieren aber nicht drin sind. Ich glaube, wenn man es verstanden hat, dann bleibt man drin. Ansonsten kann man wie bei Aktien Mal aufs falsche Pferd setzten und dann ist es halt so...

Verstehe als Tech Nerd absolut nicht warum z.B ETH immer so gehypt wird. Unter techies, die was vom coden wirklich verstehen, ist das smartcontract Zeug extrem verufen, weil echt schlecht technisch umgesetzt. Man kann noch so eine gute Idee haben, wenn man die Implementierung verhaut und es damit Fehleranfällig macht, ist alles für den Eimer.

Was findest du denn konkret schlecht umgesetzt?

Also grundsätzlich gibt es viel Müll und scam in dem Bereich Krypto. ETH hat sich halt als Basis herausgebildet, worauf viele Projekte aufbauen und sich (noch) den Vertrauensvorschuss behält. Schaut man in die Geschichte, hat sich nicht immer das technisch perfekte Produkt durchgesetzt. Man darf es auch nicht so isoliert betrachten, sondern das Ökosystem und politische Faktoren mit einbeziehen.

Solidity ist als sprache extrem schlecht umgesetzt und teils konträr intuitiv zu den meisten andern sprachen, die man kennt. Es gibt sehr viele mögliche Einfallstore die solche contracts einfach "hackbar" machen, sei es durch direkte probleme der sprache oder durch Fehler die bei der implementierung von contracts gemacht werden, wegen den inuntiutiven sprach deklarationen. Allein die Tatsache, dass es viele Entwickler gibt, ist ja desshalb kein Qualitätstempel für irgendwas. Ich habe schon ne Menge schlechter Entwickler kennen gelernt, die halt einfach was zusammenkloppen, weil sie dafür gut bezahlt werden. Um die Sicherheit scheren, die sich meist kaum.

Glückwunsch, es gibt gute Entwickler und schlechte, so what?!? Wenn man die smart contracts falsch definiert, dann sind die Schei*e. Ist bei Verträgen genauso. Ist dein Anwalt Schei*e ist nicht gleich der Anwaltsberuf sinnlos..

Welche Einfallstore und Hacks bei ethereum meinst du?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Sorry aber wo ist die real Bewertung von BTC?

Gold lässt sich ja über die Menge bewerten und hat eine reale Nachfrage.

Bitcoin das einzige was es hat ist Speicherkapazität. Sorry aber wie dämlich ist BTC generell.

Als Währung komplett ungeeignet. 1 Euro entspricht 0,00002 BTC als eine Größe die auch so gering ist, dass es keinen Sinn macht.

  1. Gold lässt sich über die Menge Bewerten? Wo Holst du dir die Übersicht, wie viel gold es insgesamt gibt?
  2. BTC hat ebenfalls eine Menge (sogar transparenter als Gold) und wie du an den Preisen sehen kannst auch eine reale Nachfrage.
  3. BTC hat nicht "nur den Speicherplatz", sondern die Ökonomie, Kryptographie und Netzwerkeffekte, die Sicherheit generieren. Ist wie zu sagen ein Auto hat ja nur Benzin oder Instagram hat nur Bilder.
  4. Du hast Währung nicht verstanden. Ist doch egal was da für eine Zahl steht... Es geht um Wertaufbewahrung und Mittel zum Austausch. Es ist noch nicht genug verbreitet, aber erfüllt im weitesten Sinne diese Eigenschaften. 1€=25.000 vietnamesische Dong. Willst du nun sagen das ist keine Währung?

Danke für dein Kommentar, aber leider sehr viel Unsinn.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Also für mich ist Bitcoin etc. der größte Quatsch aller Zeiten und ich habe mich darüber auch Jahre lang informiert.

  1. Bitcoin ist am Ende nur erfundenes Geld, man weiß nicht mal sicher von wem überhaupt.

  2. Eigentlich wurde es für den Zahlungsverkehr konzipiert, aber dafür wird Bitcoin praktisch gar nicht verwendet.

  3. Die durchschnittlichen Stromkosten pro Transaktion betragen laut versch. Quellen ca. 300 kWh, also ca. bis zu 100 €. Somit wird es immer völlig ungeeignet als Zahlungsmittel sein.

  4. Das Wort in BTC zu investieren ist schon völlig falsch. Investieren kann man nur in Firmen. Mit Glück wirft deren Geschäftsmodell irgendwann Gewinn ab und der Aktienkurs steigt oder es gibt Dividenden. Bei BTC kann das aber nicht passieren. Hier kann man nur spekulieren, dass mir morgen jemand noch Dümmeres meine BTC teurer abkauft.

  5. BTC hat auch 0,0 inneren Wert. Wenn der Preis von Gold theoretisch auf 0 fallen würde, dann kann man es zumindest noch als Rohstoff benutzen und verarbeiten, Aktiengesellschaften sind zumindest so viel Wert wie ihre Gebäude / Maschinen etc. Aber wenn ein BTC auf 0,0 fallen würde, dann hat man einfach nichts mehr.

  6. Jetzt mal ganz ehrlich, vor 15 Jahren oder so als es noch Zinsen gab, hätte BTC niemals eine Chance gehabt, das geht nur im 0 Zinsumfeld wo alle Anlageklassen explodieren und die Leute mangels Alternative verzweifelt einfach irgendwas suchen.

  7. Es gibt momentan viele Player am Markt, die den Kurs künstlich nach oben pushen, bis sich alle Idioten damit eindecken und dann machen die Kasse und der BTC Kurs fällt stark. Langfristig wahrscheinlich auf 0, wo er auch hingehört.

  8. BTC ist ja begrenzt, aber jedes Jahr gehen x% davon verloren, weil Leute ihre Passwörter vergessen. Somit wird er nach y Jahren von alleine aussterben

  9. Jeden Tag vergessen Tausende Leute ihre Bankaccountdaten und fordern neue an, oder es gibt Kreditkartenbetrug und man kann sich das Geld von der Bank zurückholen. Es gibt also irgendeine Form von Support. Bei BTC: nichts

  10. Lange werden die Staaten nicht mehr dabei zusehen und BTC etc. verbieten.

  11. Die Umweltbewegung wird auch sehr für so ein Verbot sein.

Das ist meine Meinung und nun freue ich mich schon wie die BTC Lemminge mich zerreißen werden :)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Da werf ich doch mal die Frage in den Raum: Wo ist die REAL Bewertung irgendeines Startups?

Alles was kein echter Rohstoff ist, ist doch nur eine reine Spekulationsblase.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Sorry aber wo ist die real Bewertung von BTC?

Gold lässt sich ja über die Menge bewerten und hat eine reale Nachfrage.

Bitcoin das einzige was es hat ist Speicherkapazität. Sorry aber wie dämlich ist BTC generell.

Als Währung komplett ungeeignet. 1 Euro entspricht 0,00002 BTC als eine Größe die auch so gering ist, dass es keinen Sinn macht.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Natürlich hat Bitcoin eine höhere Vola als vieles andere Assetklassen

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Bitcoin ist ein risky asset. Wenn andere risky assets korrigieren, wird Bitcoin auch korrigieren und nicht der safe haven sein...

Natürlich haben wir eine Asset Bubble und man sollte vorsichtig sein. Muss jeder wissen, ob er die letzten +10-15% in diesem Cycle noch mitreiten muss oder lieber mit trockenem Pulver von der Seitenlinie aus zuschaut.

Das ist auf dem Aktienmarkt nicht anders.
Ich glaube wenn wir weiterhin die Geschichte risky Asset als Singularität und als Dogma für Bitcoin nehmen dann tun wir uns damit keinen Gefallen.

Es ist meiner Meinung nach nicht risikoreicher als alles außerhalb DAX und die Jones Werten. Das kann man jedoch Segen wie man möchte.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Ich halte vielleicht 1-2% meines Gesamt-PF in Kryptowährungen und bin auch vorsichtig skeptisch, was deren Zukunft angeht, aber das ist die dünnsten Sammlung an Gegenargumenten, die ich bisher gelesen habe...

      1. +3. + 11. ist weitläufig bekannt und sicherlich komplett eingepreist
  1. komplett sinnlose, und teils falsche Aussage

  2. liest sich wie "nur materielle Güter haben einen Wert"

      1. polemisch
  3. Eher ein Argument für den Einstieg wg. Verknappung.

  4. Völlig verdrehte Argumentation und Vermischung von Zusammenhängen.

  5. Verbote waren in der Vergangenheit eher zuträglich und Marketing für Bitcoin.

BTW: Danke für die paar sehr interessanten Kommentare, die über das allgemeine (eingepreiste) "to the moon" oder "FUD" hinausgehen.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2021:

Also für mich ist Bitcoin etc. der größte Quatsch aller Zeiten und ich habe mich darüber auch Jahre lang informiert.

  1. Bitcoin ist am Ende nur erfundenes Geld, man weiß nicht mal sicher von wem überhaupt.

  2. Eigentlich wurde es für den Zahlungsverkehr konzipiert, aber dafür wird Bitcoin praktisch gar nicht verwendet.

  3. Die durchschnittlichen Stromkosten pro Transaktion betragen laut versch. Quellen ca. 300 kWh, also ca. bis zu 100 €. Somit wird es immer völlig ungeeignet als Zahlungsmittel sein.

  4. Das Wort in BTC zu investieren ist schon völlig falsch. Investieren kann man nur in Firmen. Mit Glück wirft deren Geschäftsmodell irgendwann Gewinn ab und der Aktienkurs steigt oder es gibt Dividenden. Bei BTC kann das aber nicht passieren. Hier kann man nur spekulieren, dass mir morgen jemand noch Dümmeres meine BTC teurer abkauft.

  5. BTC hat auch 0,0 inneren Wert. Wenn der Preis von Gold theoretisch auf 0 fallen würde, dann kann man es zumindest noch als Rohstoff benutzen und verarbeiten, Aktiengesellschaften sind zumindest so viel Wert wie ihre Gebäude / Maschinen etc. Aber wenn ein BTC auf 0,0 fallen würde, dann hat man einfach nichts mehr.

  6. Jetzt mal ganz ehrlich, vor 15 Jahren oder so als es noch Zinsen gab, hätte BTC niemals eine Chance gehabt, das geht nur im 0 Zinsumfeld wo alle Anlageklassen explodieren und die Leute mangels Alternative verzweifelt einfach irgendwas suchen.

  7. Es gibt momentan viele Player am Markt, die den Kurs künstlich nach oben pushen, bis sich alle Idioten damit eindecken und dann machen die Kasse und der BTC Kurs fällt stark. Langfristig wahrscheinlich auf 0, wo er auch hingehört.

  8. BTC ist ja begrenzt, aber jedes Jahr gehen x% davon verloren, weil Leute ihre Passwörter vergessen. Somit wird er nach y Jahren von alleine aussterben

  9. Jeden Tag vergessen Tausende Leute ihre Bankaccountdaten und fordern neue an, oder es gibt Kreditkartenbetrug und man kann sich das Geld von der Bank zurückholen. Es gibt also irgendeine Form von Support. Bei BTC: nichts

  10. Lange werden die Staaten nicht mehr dabei zusehen und BTC etc. verbieten.

  11. Die Umweltbewegung wird auch sehr für so ein Verbot sein.

Das ist meine Meinung und nun freue ich mich schon wie die BTC Lemminge mich zerreißen werden :)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Meine Eltern, old-school Investoren, die nur Wertpapiere in ihrem ING Depot drin haben oder Anteile an geschlossenen Immofonds haben sind auch an BitCoin interessiert. Wisst ihr wie sie am einfachsten an BTC partizipieren können, am besten irgendein Wertpapier, dass auch in ihrem ING ist?

Einen Coin ETF gibt es ja nicht. Ansonsten hatte ich mal von Bison der Börse Stuttgart gehört?

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WiWi Gast

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Seitenlinie rules gerade

WiWi Gast schrieb am 11.04.2021:

Bitcoin ist ein risky asset. Wenn andere risky assets korrigieren, wird Bitcoin auch korrigieren und nicht der safe haven sein...

Natürlich haben wir eine Asset Bubble und man sollte vorsichtig sein. Muss jeder wissen, ob er die letzten +10-15% in diesem Cycle noch mitreiten muss oder lieber mit trockenem Pulver von der Seitenlinie aus zuschaut.

Genau an der Seitenlinie stehen und schauen wie die Inflation dein Geld wertvoller macht... Unabhängig von Krypto ist Seitenlinie immer mist.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 07.05.2021:

Meine Eltern, old-school Investoren, die nur Wertpapiere in ihrem ING Depot drin haben oder Anteile an geschlossenen Immofonds haben sind auch an BitCoin interessiert. Wisst ihr wie sie am einfachsten an BTC partizipieren können, am besten irgendein Wertpapier, dass auch in ihrem ING ist?

Einen Coin ETF gibt es ja nicht. Ansonsten hatte ich mal von Bison der Börse Stuttgart gehört?

Investition in Krypto-Miner wäre eine Möglichkeit, z.B. MARA (für Btc) oder HIVE (für ETH). Krypto lassen sich jetzt auch über TradeRepublic handeln (allerdings von TR verwahrt)

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WiWi Gast

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Nein Rohstoffe eben auch nicht, sondern Unternehmen mit einem regelmäßigen und stabil erwartbaren Cashflow.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2021:

Da werf ich doch mal die Frage in den Raum: Wo ist die REAL Bewertung irgendeines Startups?

Alles was kein echter Rohstoff ist, ist doch nur eine reine Spekulationsblase.

Sorry aber wo ist die real Bewertung von BTC?

Gold lässt sich ja über die Menge bewerten und hat eine reale Nachfrage.

Bitcoin das einzige was es hat ist Speicherkapazität. Sorry aber wie dämlich ist BTC generell.

Als Währung komplett ungeeignet. 1 Euro entspricht 0,00002 BTC als eine Größe die auch so gering ist, dass es keinen Sinn macht.

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WiWi Gast

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Welches Instrument ist am besten geeignet um jetzt short auf BTC und Kryptos zu gehen? Gibt es short-Zertifikate?

WiWi Gast schrieb am 20.05.2021:

Meine Eltern, old-school Investoren, die nur Wertpapiere in ihrem ING Depot drin haben oder Anteile an geschlossenen Immofonds haben sind auch an BitCoin interessiert. Wisst ihr wie sie am einfachsten an BTC partizipieren können, am besten irgendein Wertpapier, dass auch in ihrem ING ist?

Einen Coin ETF gibt es ja nicht. Ansonsten hatte ich mal von Bison der Börse Stuttgart gehört?

Investition in Krypto-Miner wäre eine Möglichkeit, z.B. MARA (für Btc) oder HIVE (für ETH). Krypto lassen sich jetzt auch über TradeRepublic handeln (allerdings von TR verwahrt)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 30.03.2021:

Moin Zusammen,

ich beschäftige mich nun seit Anfang 2019 mit blockchain und natürlich den coin in welchen wenn überhaupt investiert wird - Bitcoin

Ich selbst bin in 5 verschiedene coins bzw. deren User Case investiert. Alles was mich überzeugt hat, technisch sowie als Anlage. Umso mehr ich darüber lese, Bücher (Standardwerke), Blogs, News, Reports etc. umso mehr verstehe ich nicht wieso man nicht in Crypto investiert. Da ich behaupten würde Entscheidungen ständig zu reflektieren würde mich Mal interessieren wieso ihr oder auch sehr gerne, wieso ihr nicht investiert.

Am Anfang waren es 5% meiner Anlage mittlerweile sind es rund 35%, jeder große Rücksetzer sorgt nur dafür nachzukaufen aber nie wirklich zu verkaufen.

PayPal, square, Tesla, Visa, JP Morgan etc. "alle" sind positiv gestimmt.

Jetzt bewege ich mich in dieser Art von Blase und denke mir JEDER steigt ein. Wenn ich mich dann aber im Umfeld umhöre so hat 99% gar kein Bewusstsein für krypto.

Wie ist das bei euch?

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

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WiWi Gast

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also alleine die Tatsache dass der bitcoin Kurs zweistellig sinkt nur wenn Musk mal einen Furz quer sitzen hat sagt doch wirklich alles darüber aus. Es ist pure Zockerei, kann gut gehen, muss es aber nicht.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Kenne mich selber nicht allzu gut mit Bitcoins aus und hätte daher eine Frage die mich am meisten aktuell beschäftigt.

Meinem Verständnis nach werden Transaktionen durch die Miner bestätigt bzw. somit durchgeführt. Diese haben dadurch Stromkosten, werden allerdings durch das verdienen von Bitcoins belohnt. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Miner ihre Rechner nur deswegen am Netz lassen und Transaktionen durchführen, weil sie hier mitverdienen können.
Wir sind bei aktuell 18 Mio Bitcoins und bei 21 ist Schluss.

Ab diesem Zeitpunkt können Miner also faktische keine Bitcoins mehr verdienen. Würden diese dann nicht logischerweise alle ihre Rechner vom Netz nehmen und somit keine Transaktionen mehr bestätigen? Wären Transaktionen überhaupt noch möglich, sobald der Cap von 21 Mio erreicht ist und der Miner keinen Vorteil mehr dadurch hat?

Danke schon mal für die Aufklärung

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Kenne mich selber nicht allzu gut mit Bitcoins aus und hätte daher eine Frage die mich am meisten aktuell beschäftigt.

Meinem Verständnis nach werden Transaktionen durch die Miner bestätigt bzw. somit durchgeführt. Diese haben dadurch Stromkosten, werden allerdings durch das verdienen von Bitcoins belohnt. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Miner ihre Rechner nur deswegen am Netz lassen und Transaktionen durchführen, weil sie hier mitverdienen können.
Wir sind bei aktuell 18 Mio Bitcoins und bei 21 ist Schluss.

Ab diesem Zeitpunkt können Miner also faktische keine Bitcoins mehr verdienen. Würden diese dann nicht logischerweise alle ihre Rechner vom Netz nehmen und somit keine Transaktionen mehr bestätigen? Wären Transaktionen überhaupt noch möglich, sobald der Cap von 21 Mio erreicht ist und der Miner keinen Vorteil mehr dadurch hat?

Danke schon mal für die Aufklärung

Es gibt noch die Transaktionsfee

antworten
WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 20.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 30.03.2021:

Moin Zusammen,

ich beschäftige mich nun seit Anfang 2019 mit blockchain und natürlich den coin in welchen wenn überhaupt investiert wird - Bitcoin

Ich selbst bin in 5 verschiedene coins bzw. deren User Case investiert. Alles was mich überzeugt hat, technisch sowie als Anlage. Umso mehr ich darüber lese, Bücher (Standardwerke), Blogs, News, Reports etc. umso mehr verstehe ich nicht wieso man nicht in Crypto investiert. Da ich behaupten würde Entscheidungen ständig zu reflektieren würde mich Mal interessieren wieso ihr oder auch sehr gerne, wieso ihr nicht investiert.

Am Anfang waren es 5% meiner Anlage mittlerweile sind es rund 35%, jeder große Rücksetzer sorgt nur dafür nachzukaufen aber nie wirklich zu verkaufen.

PayPal, square, Tesla, Visa, JP Morgan etc. "alle" sind positiv gestimmt.

Jetzt bewege ich mich in dieser Art von Blase und denke mir JEDER steigt ein. Wenn ich mich dann aber im Umfeld umhöre so hat 99% gar kein Bewusstsein für krypto.

Wie ist das bei euch?

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

Weil in deinem Szenario Bitcoin die führende Währung ist und nicht jeder 100 andere Währungen akzeptieren wird. Mit der Zeit wird auch hier die Votalität abnehmen. Da kannst du auch fragen wieso sollte man mit USD bezahlen, wenn es doch auch den Uganda-Schilling gibt (willkürliches Beispiel).

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Kenne mich selber nicht allzu gut mit Bitcoins aus und hätte daher eine Frage die mich am meisten aktuell beschäftigt.

Meinem Verständnis nach werden Transaktionen durch die Miner bestätigt bzw. somit durchgeführt. Diese haben dadurch Stromkosten, werden allerdings durch das verdienen von Bitcoins belohnt. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Miner ihre Rechner nur deswegen am Netz lassen und Transaktionen durchführen, weil sie hier mitverdienen können.
Wir sind bei aktuell 18 Mio Bitcoins und bei 21 ist Schluss.

Ab diesem Zeitpunkt können Miner also faktische keine Bitcoins mehr verdienen. Würden diese dann nicht logischerweise alle ihre Rechner vom Netz nehmen und somit keine Transaktionen mehr bestätigen? Wären Transaktionen überhaupt noch möglich, sobald der Cap von 21 Mio erreicht ist und der Miner keinen Vorteil mehr dadurch hat?

Danke schon mal für die Aufklärung

Es gibt noch die Transaktionsfee

Der letzte Bitcoin im Jahr 2140 gemined.
Nehmen wir an, dass Bitcoin bis dahin unverändert populär bleibt, so wird die Rechenleistung nach dem letzten Bitcoin abnehmen! Denn wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass das Netzwerk pro Sekunde nur 7 Transaktionen bestätigen kann.

Dann stehen wir vor einem Dilemma und stehen quasi vor einer Singularität: es bleiben wenige handvoll Rechner weiterhin aktiv - mit deutlich reduzierter Rechenleistung - oder die Transaktionsgebühren gehen in die Tausende Dollar (oder mehr).
Falls nun wenige Rechner aktiv sind, wird es einen Anreiz geben, eine 51%-Attacke auszuführen. Dies kann sich hochschaukeln.
Ich gehe daher stark davon aus, dass der Bitcoin spätestens an dieser Stelle implodieren würde.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Ernsthafte Frage an alle die an das Konzept hinter Bitcoin glauben:
Was ist eure langfristige Vision? Glaubt ihr ernsthaft, dass sich Bitcoin irgendwann als geläufiges Zahlungsmittel oder denkt ihr eher es wird immer eine "Notreserve" bleiben, vergleichbar zu Gold, die Leuten z.B. in Venezuela hilft ihr Geld zu sichern wenn die Inflation mal wieder auf 400+% steigt?
Oder gibt es eine andere Version, wie der langfristige Usecase aussieht?

Ich freue mich über Antworten :)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Kenne mich selber nicht allzu gut mit Bitcoins aus und hätte daher eine Frage die mich am meisten aktuell beschäftigt.

Meinem Verständnis nach werden Transaktionen durch die Miner bestätigt bzw. somit durchgeführt. Diese haben dadurch Stromkosten, werden allerdings durch das verdienen von Bitcoins belohnt. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Miner ihre Rechner nur deswegen am Netz lassen und Transaktionen durchführen, weil sie hier mitverdienen können.
Wir sind bei aktuell 18 Mio Bitcoins und bei 21 ist Schluss.

Ab diesem Zeitpunkt können Miner also faktische keine Bitcoins mehr verdienen. Würden diese dann nicht logischerweise alle ihre Rechner vom Netz nehmen und somit keine Transaktionen mehr bestätigen? Wären Transaktionen überhaupt noch möglich, sobald der Cap von 21 Mio erreicht ist und der Miner keinen Vorteil mehr dadurch hat?

Danke schon mal für die Aufklärung

Es gibt noch die Transaktionsfee

Der letzte Bitcoin im Jahr 2140 gemined.
Nehmen wir an, dass Bitcoin bis dahin unverändert populär bleibt, so wird die Rechenleistung nach dem letzten Bitcoin abnehmen! Denn wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass das Netzwerk pro Sekunde nur 7 Transaktionen bestätigen kann.

Dann stehen wir vor einem Dilemma und stehen quasi vor einer Singularität: es bleiben wenige handvoll Rechner weiterhin aktiv - mit deutlich reduzierter Rechenleistung - oder die Transaktionsgebühren gehen in die Tausende Dollar (oder mehr).
Falls nun wenige Rechner aktiv sind, wird es einen Anreiz geben, eine 51%-Attacke auszuführen. Dies kann sich hochschaukeln.
Ich gehe daher stark davon aus, dass der Bitcoin spätestens an dieser Stelle implodieren würde.

und falls Systeme wie das Lightning Network mit Vaults noch weiter ausgebaut werden um die Anzahl der Transaktion pro Sekunde zu erhöhen können Miner an immer weniger Transaktionen verdienen. Entweder sie würden die Transaktionspreise dann erhöhen was wahrscheinlich viele Nutzer zur Konkurrenz treiben würde oder einige Miner würden den Markt verlassen und eine weiter Machtkonzentration ermöglichen...
Bitcoin hat einfach ein grundlegendes Skalierungsproblem.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Ernsthafte Frage an alle die an das Konzept hinter Bitcoin glauben:
Was ist eure langfristige Vision? Glaubt ihr ernsthaft, dass sich Bitcoin irgendwann als geläufiges Zahlungsmittel oder denkt ihr eher es wird immer eine "Notreserve" bleiben, vergleichbar zu Gold, die Leuten z.B. in Venezuela hilft ihr Geld zu sichern wenn die Inflation mal wieder auf 400+% steigt?
Oder gibt es eine andere Version, wie der langfristige Usecase aussieht?

Ich freue mich über Antworten :)

Meine langfristige Version (+20Jahre) ist, dass es das heutige Geldsystem revolutionieren wird. Durch die dezentrale Struktur demokratisiert es den Zugang zum Geldsystem, da es ausreichen wird, ein Smartphone zu haben um es zu nutzen. Es wird das backbone dieses Systems sein. Bedeutet nicht, dass du damit zahlst, aber darauf aufbauende Systeme nutzt für den Alltag. Schau dir die DNS Server für das Internet an oder Gold (naja naja schlechter Vergleich) für das heutige Geldsystem usw. Heutzutage weiss auch nicht mehr jeder wie man ein Feld pflügt, ein Programm schreibt oder sich die Sprache entwickelt. Die Grundlagen wurden aber irgendwann Mal geschaffen und es gibt noch genug Leute die sich damit beschäftigen. Ähnlich ist es mit Blockchain und Bitcoin. Es wird mehr Projekte geben und wie 2000 im Tech Sektor werden nur einige Überleben. Diese werden unser Leben nachhaltig verändern.

Zurück zum Wirtschaftssystem. Ich glaube, USA wird immer eine grosse Rolle spielen, aber alle anderen Staaten wollen sich vllt unabhängig machen (man denke an China). Ich glaube, Staaten werden irgendwann merken, dass man nicht den einzelnen Systemen wie Yuan Euro oder Dollar vertrauen möchte, sondern etwas zentral dezentrales wie Bitcoin nutzen möchte. Man denke an die Kopplung der Ressourcen wie Gold oder Öl an den Dollar oder die vielfachen Staatswährungen. Wie man an Argentinien und Venezuela sieht, wird das Vertrauen in das jeweilige System an stabilen und Werthaltigen Produkten wie Bitcoin steigen und vllt werden die neuen Währungen in Entwicklungsländern sich daran orientieren als Basis.

Meine Vermutung ist, dass sich Bitcoin als Geldsystem immer mehr in den Vordergrund stellen wird, jedoch nicht als Revolution wie es manche Krypto jünger sehen wollen sondern als Evolution. Ich glaube ähnlich wird es auch mit der englischen Sprache sein. Man sieht das beispielsweise an Computerprogramme. Ein Entwickler nutzt selten noch deutsche Begriffe im Code sondern direkt die englischen Begriffe und auch im Alltag ist das so. Über kurz oder lang wird es noch viele andere Sprachen geben, aber nach und nach steigt die Dominanz. Genau dasselbe wird mit Bitcoin passieren für das Geldsystem.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Kenne mich selber nicht allzu gut mit Bitcoins aus und hätte daher eine Frage die mich am meisten aktuell beschäftigt.

Meinem Verständnis nach werden Transaktionen durch die Miner bestätigt bzw. somit durchgeführt. Diese haben dadurch Stromkosten, werden allerdings durch das verdienen von Bitcoins belohnt. Das bedeutet doch im Umkehrschluss, dass Miner ihre Rechner nur deswegen am Netz lassen und Transaktionen durchführen, weil sie hier mitverdienen können.
Wir sind bei aktuell 18 Mio Bitcoins und bei 21 ist Schluss.

Ab diesem Zeitpunkt können Miner also faktische keine Bitcoins mehr verdienen. Würden diese dann nicht logischerweise alle ihre Rechner vom Netz nehmen und somit keine Transaktionen mehr bestätigen? Wären Transaktionen überhaupt noch möglich, sobald der Cap von 21 Mio erreicht ist und der Miner keinen Vorteil mehr dadurch hat?

Danke schon mal für die Aufklärung

Es gibt noch die Transaktionsfee

Der letzte Bitcoin im Jahr 2140 gemined.
Nehmen wir an, dass Bitcoin bis dahin unverändert populär bleibt, so wird die Rechenleistung nach dem letzten Bitcoin abnehmen! Denn wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass das Netzwerk pro Sekunde nur 7 Transaktionen bestätigen kann.

Dann stehen wir vor einem Dilemma und stehen quasi vor einer Singularität: es bleiben wenige handvoll Rechner weiterhin aktiv - mit deutlich reduzierter Rechenleistung - oder die Transaktionsgebühren gehen in die Tausende Dollar (oder mehr).
Falls nun wenige Rechner aktiv sind, wird es einen Anreiz geben, eine 51%-Attacke auszuführen. Dies kann sich hochschaukeln.
Ich gehe daher stark davon aus, dass der Bitcoin spätestens an dieser Stelle implodieren würde.

und falls Systeme wie das Lightning Network mit Vaults noch weiter ausgebaut werden um die Anzahl der Transaktion pro Sekunde zu erhöhen können Miner an immer weniger Transaktionen verdienen. Entweder sie würden die Transaktionspreise dann erhöhen was wahrscheinlich viele Nutzer zur Konkurrenz treiben würde oder einige Miner würden den Markt verlassen und eine weiter Machtkonzentration ermöglichen...
Bitcoin hat einfach ein grundlegendes Skalierungsproblem.

Spannend, dass es erst 2140 so weit sein würde, das war mir nicht klar.

Dennoch finde ich es interessant zu hören, wenn Leute sich mit Bitcoins zu 100% sicher sind weil sie die Technik dahinter verstanden haben.
Mir geht es tatsächlich andersherum, je mehr ich verstehe, desto kritischer sehe ich Bitcoins.
Wenn ich dann noch die Funktionen normalen Gelds zb für die produzierende Wirtschaft miteinbeziehe, halte ich Bitcoins immer mehr für eine reine Blase bzw. nur einen Hype der nichts mit der Realität zu tun hat (der allerdings schon sehr lange läuft)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

Weil in deinem Szenario Bitcoin die führende Währung ist und nicht jeder 100 andere Währungen akzeptieren wird. Mit der Zeit wird auch hier die Votalität abnehmen. Da kannst du auch fragen wieso sollte man mit USD bezahlen, wenn es doch auch den Uganda-Schilling gibt (willkürliches Beispiel).

Es war von mir unklar formuliert. Die Frage ist, warum sollte Bitcoin (stellvertretend für jede andere existierende Kryptowährung) die führende Währung werden?

Bei Bitcoin sehe ich ausschließlich der Bekanntheitsgrad und die daraus folgende Akzeptanz. Es gibt kein Problem, eine vergleichbare Kryptowährung zu generieren. Meiner Ansicht nach ist es auch nicht schwierig, die Bekanntheit und Akzeptanz von Bitcoin zu übertreffen. Wenn ein paar große Firmen wie Amazon eine Kryptowährung akzeptieren, aber nicht Bitcoin, dann würden Verbraucher sehr schnell die andere Kryptowährung bevorzugen.

Und das ist eben der große Unterschied zu Edelmetallen oder Landeswährungen. Es ist nicht möglich, hunderte andere Metalle mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu erschaffen. Es ist nicht möglich (und auch in Zukunft nur schwer vorstellbar), deine Steuern in den USA mit Uganda-Schilling zu bezahlen. Es ist erst recht nicht möglich oder vorstellbar, dass die USA eine Bezahlung der Steuern mit USD ablehnt und nur Uganda-Schilling akzeptiert.

Falls aber die USA irgendwann die Bezahlung von Steuern in Kryptowährungen erlaubt, ist es absolut vorstellbar, dass etwas anderes als Bitcoin erlaubt sein wird.

Selbst wenn sich die Welt auf Kryptowährungen umstellen würde, ist Bitcoin meiner Ansicht nach damit in der Situation von Netscape. Die hatten so lange einen dominierenden Marktanteil bis ein wirklich großer Player zum Schluss kam, dass Browser die Zukunft sind. Danach war Netscape schnell weg, da es ein bisschen einfacher war, IE zu nutzen.

Außer den jetzigen Investoren in Bitcoin hat niemand ein Interesse, dass Bitcoin zur weltweiten Währung wird. Wenn jemand mir als Verbraucher eine bequemere Alternative bietet, dann würde ich nicht den Tausch meiner Arbeitsleistung gegen andere Arbeitsleistungen oder Güter über Bitcoin durchführen.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

Weil in deinem Szenario Bitcoin die führende Währung ist und nicht jeder 100 andere Währungen akzeptieren wird. Mit der Zeit wird auch hier die Votalität abnehmen. Da kannst du auch fragen wieso sollte man mit USD bezahlen, wenn es doch auch den Uganda-Schilling gibt (willkürliches Beispiel).

Es war von mir unklar formuliert. Die Frage ist, warum sollte Bitcoin (stellvertretend für jede andere existierende Kryptowährung) die führende Währung werden?

Bei Bitcoin sehe ich ausschließlich der Bekanntheitsgrad und die daraus folgende Akzeptanz. Es gibt kein Problem, eine vergleichbare Kryptowährung zu generieren. Meiner Ansicht nach ist es auch nicht schwierig, die Bekanntheit und Akzeptanz von Bitcoin zu übertreffen. Wenn ein paar große Firmen wie Amazon eine Kryptowährung akzeptieren, aber nicht Bitcoin, dann würden Verbraucher sehr schnell die andere Kryptowährung bevorzugen.

Und das ist eben der große Unterschied zu Edelmetallen oder Landeswährungen. Es ist nicht möglich, hunderte andere Metalle mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu erschaffen. Es ist nicht möglich (und auch in Zukunft nur schwer vorstellbar), deine Steuern in den USA mit Uganda-Schilling zu bezahlen. Es ist erst recht nicht möglich oder vorstellbar, dass die USA eine Bezahlung der Steuern mit USD ablehnt und nur Uganda-Schilling akzeptiert.

Falls aber die USA irgendwann die Bezahlung von Steuern in Kryptowährungen erlaubt, ist es absolut vorstellbar, dass etwas anderes als Bitcoin erlaubt sein wird.

Selbst wenn sich die Welt auf Kryptowährungen umstellen würde, ist Bitcoin meiner Ansicht nach damit in der Situation von Netscape. Die hatten so lange einen dominierenden Marktanteil bis ein wirklich großer Player zum Schluss kam, dass Browser die Zukunft sind. Danach war Netscape schnell weg, da es ein bisschen einfacher war, IE zu nutzen.

Außer den jetzigen Investoren in Bitcoin hat niemand ein Interesse, dass Bitcoin zur weltweiten Währung wird. Wenn jemand mir als Verbraucher eine bequemere Alternative bietet, dann würde ich nicht den Tausch meiner Arbeitsleistung gegen andere Arbeitsleistungen oder Güter über Bitcoin durchführen.

Du hast deine Argumente bereits selbst entkräftigt. Natürlich könnte man sich auf eins der vielen weiteren begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente als Wertspeicher einigen. Gold hat sich jedoch etabliert, der Netzwerkeffekt ist nicht mehr umzukehren, first mover advantage eben, genau wie beim Bitcoin.

Bitcoin ist nicht durch einzelne Entitäten durch andere Kryptos zu ersetzen. Selbst China kann es nicht mit seinem digitalen Yuan nicht. Der einzige Weg ein dezentrales System zu etablieren sind Netzwerkeffekte. Hier wächst Bitcoin parabolisch, bis sich niemand mehr entziehen kann, weil viele Aspekte des Lebens mit auf Bitcoin aufbauenden Systemen hinterlegt sein werden.

Letztes Argument: Bitcoin hat keinen Wert? Das größte und sicherste Rechennetzwerk hat in der digitalen Welt einen unbezahlbaren Wert. Dass es kein einziges vergleichbares System weltweit gibt spricht für sich.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Das Thema Bitcoin ist doch offensichtlich durch - RIP

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Es gab ach mal eine Zeit, in der seltene Telefonkarten als Wertobjekte gehandelt wurden. War so ungefähr die Zeit von Netscape. Heute ist das nur noch wertloses Plastik.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Das Thema Bitcoin ist doch offensichtlich durch - RIP

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

ich habe seit tagen keine Posts mehr bei Instagram gesehen in denen die Leute stolz die KI-generierten Crypto-Gewinne posten :D

Die losen grad alle gut ab

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

Weil in deinem Szenario Bitcoin die führende Währung ist und nicht jeder 100 andere Währungen akzeptieren wird. Mit der Zeit wird auch hier die Votalität abnehmen. Da kannst du auch fragen wieso sollte man mit USD bezahlen, wenn es doch auch den Uganda-Schilling gibt (willkürliches Beispiel).

Es war von mir unklar formuliert. Die Frage ist, warum sollte Bitcoin (stellvertretend für jede andere existierende Kryptowährung) die führende Währung werden?

Bei Bitcoin sehe ich ausschließlich der Bekanntheitsgrad und die daraus folgende Akzeptanz. Es gibt kein Problem, eine vergleichbare Kryptowährung zu generieren. Meiner Ansicht nach ist es auch nicht schwierig, die Bekanntheit und Akzeptanz von Bitcoin zu übertreffen. Wenn ein paar große Firmen wie Amazon eine Kryptowährung akzeptieren, aber nicht Bitcoin, dann würden Verbraucher sehr schnell die andere Kryptowährung bevorzugen.

Und das ist eben der große Unterschied zu Edelmetallen oder Landeswährungen. Es ist nicht möglich, hunderte andere Metalle mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu erschaffen. Es ist nicht möglich (und auch in Zukunft nur schwer vorstellbar), deine Steuern in den USA mit Uganda-Schilling zu bezahlen. Es ist erst recht nicht möglich oder vorstellbar, dass die USA eine Bezahlung der Steuern mit USD ablehnt und nur Uganda-Schilling akzeptiert.

Falls aber die USA irgendwann die Bezahlung von Steuern in Kryptowährungen erlaubt, ist es absolut vorstellbar, dass etwas anderes als Bitcoin erlaubt sein wird.

Selbst wenn sich die Welt auf Kryptowährungen umstellen würde, ist Bitcoin meiner Ansicht nach damit in der Situation von Netscape. Die hatten so lange einen dominierenden Marktanteil bis ein wirklich großer Player zum Schluss kam, dass Browser die Zukunft sind. Danach war Netscape schnell weg, da es ein bisschen einfacher war, IE zu nutzen.

Außer den jetzigen Investoren in Bitcoin hat niemand ein Interesse, dass Bitcoin zur weltweiten Währung wird. Wenn jemand mir als Verbraucher eine bequemere Alternative bietet, dann würde ich nicht den Tausch meiner Arbeitsleistung gegen andere Arbeitsleistungen oder Güter über Bitcoin durchführen.

Du hast deine Argumente bereits selbst entkräftigt. Natürlich könnte man sich auf eins der vielen weiteren begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente als Wertspeicher einigen. Gold hat sich jedoch etabliert, der Netzwerkeffekt ist nicht mehr umzukehren, first mover advantage eben, genau wie beim Bitcoin.

Bitcoin ist nicht durch einzelne Entitäten durch andere Kryptos zu ersetzen. Selbst China kann es nicht mit seinem digitalen Yuan nicht. Der einzige Weg ein dezentrales System zu etablieren sind Netzwerkeffekte. Hier wächst Bitcoin parabolisch, bis sich niemand mehr entziehen kann, weil viele Aspekte des Lebens mit auf Bitcoin aufbauenden Systemen hinterlegt sein werden.

Letztes Argument: Bitcoin hat keinen Wert? Das größte und sicherste Rechennetzwerk hat in der digitalen Welt einen unbezahlbaren Wert. Dass es kein einziges vergleichbares System weltweit gibt spricht für sich.

Auch Netzwerkeffekte ändern nichts an der Sache dass du Bitcoin nicht skalieren kannst. Es wird niemals als Bezahlungsmittel von der Breiten Masse genutzt werden. Das kann man auch gar nicht erst. Bitcoin wird maximal als store of value existieren. Mehr aber auch nicht...
Und ich denke schon dass Central Bank Digital Currencies recht breite Akzeptanz im Markt finden werden...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Der letzte Bitcoin im Jahr 2140 gemined.
Nehmen wir an, dass Bitcoin bis dahin unverändert populär bleibt, so wird die Rechenleistung nach dem letzten Bitcoin abnehmen! Denn wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass das Netzwerk pro Sekunde nur 7 Transaktionen bestätigen kann.

Dann stehen wir vor einem Dilemma und stehen quasi vor einer Singularität: es bleiben wenige handvoll Rechner weiterhin aktiv - mit deutlich reduzierter Rechenleistung - oder die Transaktionsgebühren gehen in die Tausende Dollar (oder mehr).
Falls nun wenige Rechner aktiv sind, wird es einen Anreiz geben, eine 51%-Attacke auszuführen. Dies kann sich hochschaukeln.
Ich gehe daher stark davon aus, dass der Bitcoin spätestens an dieser Stelle implodieren würde.

und falls Systeme wie das Lightning Network mit Vaults noch weiter ausgebaut werden um die Anzahl der Transaktion pro Sekunde zu erhöhen können Miner an immer weniger Transaktionen verdienen. Entweder sie würden die Transaktionspreise dann erhöhen was wahrscheinlich viele Nutzer zur Konkurrenz treiben würde oder einige Miner würden den Markt verlassen und eine weiter Machtkonzentration ermöglichen...
Bitcoin hat einfach ein grundlegendes Skalierungsproblem.

Spannend, dass es erst 2140 so weit sein würde, das war mir nicht klar.

Dennoch finde ich es interessant zu hören, wenn Leute sich mit Bitcoins zu 100% sicher sind weil sie die Technik dahinter verstanden haben.
Mir geht es tatsächlich andersherum, je mehr ich verstehe, desto kritischer sehe ich Bitcoins.
Wenn ich dann noch die Funktionen normalen Gelds zb für die produzierende Wirtschaft miteinbeziehe, halte ich Bitcoins immer mehr für eine reine Blase bzw. nur einen Hype der nichts mit der Realität zu tun hat (der allerdings schon sehr lange läuft)

Magst du deine Ansichten teilen oder deine kritischen Argumente wenigstens nennen? Könnte zur Diskussion beitragen...

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

Weil in deinem Szenario Bitcoin die führende Währung ist und nicht jeder 100 andere Währungen akzeptieren wird. Mit der Zeit wird auch hier die Votalität abnehmen. Da kannst du auch fragen wieso sollte man mit USD bezahlen, wenn es doch auch den Uganda-Schilling gibt (willkürliches Beispiel).

Es war von mir unklar formuliert. Die Frage ist, warum sollte Bitcoin (stellvertretend für jede andere existierende Kryptowährung) die führende Währung werden?

Bei Bitcoin sehe ich ausschließlich der Bekanntheitsgrad und die daraus folgende Akzeptanz. Es gibt kein Problem, eine vergleichbare Kryptowährung zu generieren. Meiner Ansicht nach ist es auch nicht schwierig, die Bekanntheit und Akzeptanz von Bitcoin zu übertreffen. Wenn ein paar große Firmen wie Amazon eine Kryptowährung akzeptieren, aber nicht Bitcoin, dann würden Verbraucher sehr schnell die andere Kryptowährung bevorzugen.

Und das ist eben der große Unterschied zu Edelmetallen oder Landeswährungen. Es ist nicht möglich, hunderte andere Metalle mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu erschaffen. Es ist nicht möglich (und auch in Zukunft nur schwer vorstellbar), deine Steuern in den USA mit Uganda-Schilling zu bezahlen. Es ist erst recht nicht möglich oder vorstellbar, dass die USA eine Bezahlung der Steuern mit USD ablehnt und nur Uganda-Schilling akzeptiert.

Falls aber die USA irgendwann die Bezahlung von Steuern in Kryptowährungen erlaubt, ist es absolut vorstellbar, dass etwas anderes als Bitcoin erlaubt sein wird.

Selbst wenn sich die Welt auf Kryptowährungen umstellen würde, ist Bitcoin meiner Ansicht nach damit in der Situation von Netscape. Die hatten so lange einen dominierenden Marktanteil bis ein wirklich großer Player zum Schluss kam, dass Browser die Zukunft sind. Danach war Netscape schnell weg, da es ein bisschen einfacher war, IE zu nutzen.

Außer den jetzigen Investoren in Bitcoin hat niemand ein Interesse, dass Bitcoin zur weltweiten Währung wird. Wenn jemand mir als Verbraucher eine bequemere Alternative bietet, dann würde ich nicht den Tausch meiner Arbeitsleistung gegen andere Arbeitsleistungen oder Güter über Bitcoin durchführen.

Der Vergleich zu Netscape ist okay. Nur ist die Frage, ob es etwas gibt, was im Bereich dezentralität und Sicherheit besser ist als Bitcoin? Falls ja, dann löst es BTC ab, falls nein, dann halt nicht.
Es bietet aktuell auch noch keine einfache alternative. Aber warum sollte es mit lightning usw nicht kommen, wenn die Basis schon sehr sehr gut ist. Siehe mein Kommentar oben, denk Mal zurück an das Internet und die Unterkompatibilität mit den Cisco Systemen usw. Das war damals auch nicht einfach zu nutzen und nun öffnest du dein Handy und hast "Internet".

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Für mich ist es ein ganz einfaches Problem: warum ist es sicher, dass eine Kryptowährung besser ist als eine Kopie, die morgen von jemanden anderes auf den Markt gebracht werden kann? Oder von hunderten anderen?

Eine Währung dient am Ende dazu, dass man Waren und Dienstleitungen miteinander austauscht. Eine halbwegs stabile Währung eines Landes hat da große Vorteile, weil viele Transaktionen nur in dieser Form zulässig sind. Jede Kryptowährung ist aber problemlos durch eine Kopie ersetzbar und die Kopie erfordert nicht viel Aufwand im Vergleich zu dem möglichen Gewinn.

Wenn große Teile des weltweiten Zahlungsverkehrs auf Bitcoin umgestellt würden, würde es viele Leute unglaublich reich machen, da sie momentan einen großen Anteil des Zahlungsmittels besitzen. Warum sollte jemand wie ich das Geld, das z.B. meine Arbeitsleistung eines Jahres repräsentiert, irgendeinem Bitcoin-Milliardär geben wollen, sofern es möglicherweise hunderte alternative Kryptowährungen gibt, die alle die gleichen technischen Vorteile haben?

Weil in deinem Szenario Bitcoin die führende Währung ist und nicht jeder 100 andere Währungen akzeptieren wird. Mit der Zeit wird auch hier die Votalität abnehmen. Da kannst du auch fragen wieso sollte man mit USD bezahlen, wenn es doch auch den Uganda-Schilling gibt (willkürliches Beispiel).

Es war von mir unklar formuliert. Die Frage ist, warum sollte Bitcoin (stellvertretend für jede andere existierende Kryptowährung) die führende Währung werden?

Bei Bitcoin sehe ich ausschließlich der Bekanntheitsgrad und die daraus folgende Akzeptanz. Es gibt kein Problem, eine vergleichbare Kryptowährung zu generieren. Meiner Ansicht nach ist es auch nicht schwierig, die Bekanntheit und Akzeptanz von Bitcoin zu übertreffen. Wenn ein paar große Firmen wie Amazon eine Kryptowährung akzeptieren, aber nicht Bitcoin, dann würden Verbraucher sehr schnell die andere Kryptowährung bevorzugen.

Und das ist eben der große Unterschied zu Edelmetallen oder Landeswährungen. Es ist nicht möglich, hunderte andere Metalle mit der begrenzten Verfügbarkeit von Gold zu erschaffen. Es ist nicht möglich (und auch in Zukunft nur schwer vorstellbar), deine Steuern in den USA mit Uganda-Schilling zu bezahlen. Es ist erst recht nicht möglich oder vorstellbar, dass die USA eine Bezahlung der Steuern mit USD ablehnt und nur Uganda-Schilling akzeptiert.

Falls aber die USA irgendwann die Bezahlung von Steuern in Kryptowährungen erlaubt, ist es absolut vorstellbar, dass etwas anderes als Bitcoin erlaubt sein wird.

Selbst wenn sich die Welt auf Kryptowährungen umstellen würde, ist Bitcoin meiner Ansicht nach damit in der Situation von Netscape. Die hatten so lange einen dominierenden Marktanteil bis ein wirklich großer Player zum Schluss kam, dass Browser die Zukunft sind. Danach war Netscape schnell weg, da es ein bisschen einfacher war, IE zu nutzen.

Außer den jetzigen Investoren in Bitcoin hat niemand ein Interesse, dass Bitcoin zur weltweiten Währung wird. Wenn jemand mir als Verbraucher eine bequemere Alternative bietet, dann würde ich nicht den Tausch meiner Arbeitsleistung gegen andere Arbeitsleistungen oder Güter über Bitcoin durchführen.

Du hast deine Argumente bereits selbst entkräftigt. Natürlich könnte man sich auf eins der vielen weiteren begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente als Wertspeicher einigen. Gold hat sich jedoch etabliert, der Netzwerkeffekt ist nicht mehr umzukehren, first mover advantage eben, genau wie beim Bitcoin.

Bitcoin ist nicht durch einzelne Entitäten durch andere Kryptos zu ersetzen. Selbst China kann es nicht mit seinem digitalen Yuan nicht. Der einzige Weg ein dezentrales System zu etablieren sind Netzwerkeffekte. Hier wächst Bitcoin parabolisch, bis sich niemand mehr entziehen kann, weil viele Aspekte des Lebens mit auf Bitcoin aufbauenden Systemen hinterlegt sein werden.

Letztes Argument: Bitcoin hat keinen Wert? Das größte und sicherste Rechennetzwerk hat in der digitalen Welt einen unbezahlbaren Wert. Dass es kein einziges vergleichbares System weltweit gibt spricht für sich.

Dem stimme ich zu. Man denke an WhatsApp oder Twitter. Das ist auch sehr leicht kopierbar. Warum nutzen denn die Menschen dennoch dieses Tool?!? Genau es sind die Netzwerkeffekte. Bitcoin ist konzipiert in einer Welt ohne Vertrauen, Vertrauen zu schaffen. Ist nur eine Frage der Zeit bis sich das durchsetzen wird. Mit USA China Russland und die EU und deren Entwicklung wird es meiner Ansicht in die Richtung entwickeln, dass es vielleicht das Medium der Wahl ist, um Werte (digital) auszutauschen. Im Endeffekt ist ja immer die Frage, was ist Wert oder was hat Wert? Wenn du kein Geld hast und durch die Wüste läuft's mit 2 Goldbarren und dir kommt jemand entgegen mit 5 Flaschen Wasser und verkauft dir eine für ein Barren Gold. Ist dir das Wert oder stirbst du mit 2 Barren gold? Da das ein WiWi Forum ist, stellt euch doch Mal diese Fragen statt diese ganzen Crash/Hype Themen...

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 22.05.2021:

Du hast deine Argumente bereits selbst entkräftigt. Natürlich könnte man sich auf eins der vielen weiteren begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente als Wertspeicher einigen. Gold hat sich jedoch etabliert, der Netzwerkeffekt ist nicht mehr umzukehren, first mover advantage eben, genau wie beim Bitcoin.

Bitcoin ist nicht durch einzelne Entitäten durch andere Kryptos zu ersetzen. Selbst China kann es nicht mit seinem digitalen Yuan nicht. Der einzige Weg ein dezentrales System zu etablieren sind Netzwerkeffekte. Hier wächst Bitcoin parabolisch, bis sich niemand mehr entziehen kann, weil viele Aspekte des Lebens mit auf Bitcoin aufbauenden Systemen hinterlegt sein werden.

Letztes Argument: Bitcoin hat keinen Wert? Das größte und sicherste Rechennetzwerk hat in der digitalen Welt einen unbezahlbaren Wert. Dass es kein einziges vergleichbares System weltweit gibt spricht für sich.

Dem stimme ich zu. Man denke an WhatsApp oder Twitter. Das ist auch sehr leicht kopierbar. Warum nutzen denn die Menschen dennoch dieses Tool?!? Genau es sind die Netzwerkeffekte. Bitcoin ist konzipiert in einer Welt ohne Vertrauen, Vertrauen zu schaffen. Ist nur eine Frage der Zeit bis sich das durchsetzen wird. Mit USA China Russland und die EU und deren Entwicklung wird es meiner Ansicht in die Richtung entwickeln, dass es vielleicht das Medium der Wahl ist, um Werte (digital) auszutauschen. Im Endeffekt ist ja immer die Frage, was ist Wert oder was hat Wert? Wenn du kein Geld hast und durch die Wüste läuft's mit 2 Goldbarren und dir kommt jemand entgegen mit 5 Flaschen Wasser und verkauft dir eine für ein Barren Gold. Ist dir das Wert oder stirbst du mit 2 Barren gold? Da das ein WiWi Forum ist, stellt euch doch Mal diese Fragen statt diese ganzen Crash/Hype Themen...

Bitcoin ist aber schei** für Transaktionen. Langsam, energieaufwendig, etc.
Deswegen sehen es selbst die meisten Krypto-Propheten eher als digitales Gold als als Transaktionswährung.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Blockchain ist aus akademischer Perspektive als Informatiker ganz interessant. Als weltweit herrschende Währung allerdings viel zu wenige Transaktionen die Pro Zeiteinheit verglichen mit Visa. Ich bin kein VWLler, aber das ständige Minen ohne wachsende Wertschöpfung dahinter muss doch zwangsläufig zur Entwertung des BTC führen und spätestens, wenn Miner keine BTCs generieren dürfen, werden die Fees für Transaktionenvermutlich exorbitant steigen.

Hinzu kommen noch Probleme wie Energieverbrauch, aber das halte ich für grundsätzlich lösbar.

Ich persönlich finde es beunruhigend, wie leichtfertig Menschen in Produkte investieren, die sie aus technischer Perspektive gar nicht verstehen.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

Blockchain ist aus akademischer Perspektive als Informatiker ganz interessant. Als weltweit herrschende Währung allerdings viel zu wenige Transaktionen die Pro Zeiteinheit verglichen mit Visa. Ich bin kein VWLler, aber das ständige Minen ohne wachsende Wertschöpfung dahinter muss doch zwangsläufig zur Entwertung des BTC führen und spätestens, wenn Miner keine BTCs generieren dürfen, werden die Fees für Transaktionenvermutlich exorbitant steigen.

Hinzu kommen noch Probleme wie Energieverbrauch, aber das halte ich für grundsätzlich lösbar.

Ich persönlich finde es beunruhigend, wie leichtfertig Menschen in Produkte investieren, die sie aus technischer Perspektive gar nicht verstehen.

du verstehst btc offensichtlich selbst nicht. Ich hoffe, du hast keine gekauft.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Als Zahlungsmittel ist Bitcoin doch völlig ungeeignet und ausserdem völlig unnötig.

Wieso ungeeignet?

  • Kosten einer Transaktion
  • Dauer bis sie bestätigt ist
  • Volatilität des Preises (macht es schwierig, Preise in Bitcoin anzugeben)
  • Compliance: Im Gegensatz zur deutschen Finanzverwaltung haben US Steuerbehörden klare Kante zu Bitcoin gezeigt. Wenn jemand Bitcoin kauft und dann z. B. 300 Transaktionen im Jahr macht, muss für jede Transaktion der Veräusserungsgewinn des Bitcoin berechnet werden, und jede der 300 Transaktionen einzeln in der Steuererklärung aufgeführt werden. Welcher normale Mensch zahlt denn da seinen Kaffee mit Bitcoin und nicht mit Dollar? Ausser vielleicht Kryptojünger die Bitcoin "unbedingt" als Zahlungsmittel etabiliert sehen wollen so das der Preis ihres "Schatzes" nach oben geht.

Wieso unnötig?
Jeder kann doch heute problemlos elektronisch bezahlen ohne Cryptowährungen! Zum Beispiel mit Kreditkarten oder mit PayPal.

Was Bitcoin anbietet ist ein "Store of Value" - ähnlich wie Gold. Und so verwenden die allermeisten Leute heute Kryptowährungen - als Goldersatz. Die ganze Story mit dem "Zahlungsmittel für die Welt das Fiatwährungen ersetzt" ist doch nur eine nette Story um Bitcoin herum, damit mehr Leute denken "Bitcoin ist die Zukunft!" und so den Preis nach oben treiben.

Aktien, Immobilien - die haben einen intrinsischen Wert, da sie eine Rendite generieren. Wenn man Fiatwährungen keine Zukunft bescheinigt - wieso baut man dann nicht ein System, wo man zum Beispiel fraktionelle Anteile von Aktien zum Kaffeebezahlen verwendet - macht man nicht, weil es unsinnig ist. Wenn man Fiatwährungen wegen Inflation nicht vertraut, kann man sein Vermögen in Aktien, Immobilien, Gold, oder Bitcoin halten, aber jeden Monat das was man ausgeben möchte nach Fiat zu wechseln und mit Fiat zu bezahlen ist keinerlei Problem. Und selbst wenn man Weimarer Republik gallopierende Inflation hat, dann macht man das Wechseln halt alle paar Tage statt einmal im Monat.

Bitcoin-Jünger haben Angst, dass Bitcoin nur als "Store of Value" zu positionieren Bitcoin nicht als stark genug oder durchsetzungsfähig genug darstellt. Deshalb klammern sie sich an diese "Bezahlstory".

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Du hast deine Argumente bereits selbst entkräftigt. Natürlich könnte man sich auf eins der vielen weiteren begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente als Wertspeicher einigen. Gold hat sich jedoch etabliert, der Netzwerkeffekt ist nicht mehr umzukehren, first mover advantage eben, genau wie beim Bitcoin.

Welche viele begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente sind das denn, die nicht sowieso bereits einen hohen Wert haben?

Dem stimme ich zu. Man denke an WhatsApp oder Twitter. Das ist auch sehr leicht kopierbar. Warum nutzen denn die Menschen dennoch dieses Tool?!? Genau es sind die Netzwerkeffekte.

Ich würde nicht mein Vermögen darauf wetten, dass wir in 30 Jahren noch über WhatsApp oder Twitter kommunizieren. Solche Tools zeigen doch gerade, wie schnell sich die Netzwerkeffekte entwickeln.

Im Endeffekt ist ja immer die Frage, was ist Wert oder was hat Wert? Wenn du kein Geld hast und durch die Wüste läuft's mit 2 Goldbarren und dir kommt jemand entgegen mit 5 Flaschen Wasser und verkauft dir eine für ein Barren Gold. Ist dir das Wert oder stirbst du mit 2 Barren gold?

Es gibt eine dritte Alternative. Der Typ mit den Goldbarren haut sie dem Wassertyp auf den Kopf und nimmt ihm seine Wasserfalschen weg. Staaten und große Wirtschaftsinteressen tendieren nicht dazu, für sie negative Spielregeln zu akzeptieren.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Nichts ist für die Ewigkeit. In Deutschland wird WhatsApp sehr stark genutzt, in anderen Ländern Instagram. In einigen Jahren wird wieder etwas neues entstehen. Wer kennt heute noch wkw? Das war auch nur ein Strohfeuer.

Nach meiner Beobachtung ist Facebook aktuell bei mittelalten Rentnern (70-80) sehr beliebt, bei den Jungrentnern schon nicht mehr.

Durch Corona hat sich das Bezahlen mit Karte endgültig durchgesetzt. Kontaktlos und hygienisch. Auch beim Bäcker für die Brötchen.

Bezahlen mit Bitcoin ist für diejenigen interessant, denen starke tägliche Kursschwankungen total egal sind. Hauptsache anonym. Deshalb ist es für Kriminelle eine beliebte Methode. Und genau deshalb werden auch die Staaten irgendwann massiv dagegen vorgehen. Vor Corona war ich auf einer Konferenz, bei der ein jüngerer LKA-Kriminalbeamter einen langen Vortrag darüber gehalten hatte.

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

Du hast deine Argumente bereits selbst entkräftigt. Natürlich könnte man sich auf eins der vielen weiteren begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente als Wertspeicher einigen. Gold hat sich jedoch etabliert, der Netzwerkeffekt ist nicht mehr umzukehren, first mover advantage eben, genau wie beim Bitcoin.

Welche viele begrenzt verfügbaren Metalle oder Elemente sind das denn, die nicht sowieso bereits einen hohen Wert haben?

Dem stimme ich zu. Man denke an WhatsApp oder Twitter. Das ist auch sehr leicht kopierbar. Warum nutzen denn die Menschen dennoch dieses Tool?!? Genau es sind die Netzwerkeffekte.

Ich würde nicht mein Vermögen darauf wetten, dass wir in 30 Jahren noch über WhatsApp oder Twitter kommunizieren. Solche Tools zeigen doch gerade, wie schnell sich die Netzwerkeffekte entwickeln.

Im Endeffekt ist ja immer die Frage, was ist Wert oder was hat Wert? Wenn du kein Geld hast und durch die Wüste läuft's mit 2 Goldbarren und dir kommt jemand entgegen mit 5 Flaschen Wasser und verkauft dir eine für ein Barren Gold. Ist dir das Wert oder stirbst du mit 2 Barren gold?

Es gibt eine dritte Alternative. Der Typ mit den Goldbarren haut sie dem Wassertyp auf den Kopf und nimmt ihm seine Wasserfalschen weg. Staaten und große Wirtschaftsinteressen tendieren nicht dazu, für sie negative Spielregeln zu akzeptieren.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Bitcoin geht wohl schneller richtig seinem intrinsic value als viele geglaubt haben.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Der Vergleich zu Netscape ist okay. Nur ist die Frage, ob es etwas gibt, was im Bereich dezentralität und Sicherheit besser ist als Bitcoin? Falls ja, dann löst es BTC ab, falls nein, dann halt nicht.
Es bietet aktuell auch noch keine einfache alternative. Aber warum sollte es mit lightning usw nicht kommen, wenn die Basis schon sehr sehr gut ist. Siehe mein Kommentar oben, denk Mal zurück an das Internet und die Unterkompatibilität mit den Cisco Systemen usw. Das war damals auch nicht einfach zu nutzen und nun öffnest du dein Handy und hast "Internet".

Ich denke, je größer der Wert von Bitcoin oder allgemein Kryprowährungen wird, desto höher ist der Anreiz für große Firmen, da Alternativen anzubieten.

Mein Gefühl ist, dass wenn Bitcoin langfristig erfolgreich ist, dann als Alternative zu dem normalen System, nicht als Grundlage eines neuen Währungssystems.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Was Bitcoin anbietet ist ein "Store of Value" - ähnlich wie Gold. Und so verwenden die allermeisten Leute heute Kryptowährungen - als Goldersatz.

Ich bin nicht sicher, ob die meisten Leute wirklich nur eine sichere Geldanlage suchen und nicht eher an Gewinnen interessiert sind, die über die Inflation hinausgehen.

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Der Einkäufer

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Diese volatitlität aktuell ist ja crazy
Bin mir ziemlich sicher dass das ding auf unter 10.000 usd abrutscht
Da wird des millionen von panikverkäufe geben

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Der Einkäufer schrieb am 23.05.2021:

Diese volatitlität aktuell ist ja crazy
Bin mir ziemlich sicher dass das ding auf unter 10.000 usd abrutscht
Da wird des millionen von panikverkäufe geben

Ich wette dagegen

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Der Einkäufer schrieb am 23.05.2021:

Diese volatitlität aktuell ist ja crazy
Bin mir ziemlich sicher dass das ding auf unter 10.000 usd abrutscht
Da wird des millionen von panikverkäufe geben

Wie alle bei 10k von "abrutschen" reden. Wer vor Herbst/Winter letzten Jahres eingestiegen ist, macht dann immer noch ordentlich Gewinn.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Es werden in der nächsten Zeit erstmal die Käufer fehlen, welche das Zeug wieder hochkaufen.
once biten, twice shy.

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

Der Einkäufer schrieb am 23.05.2021:

Diese volatitlität aktuell ist ja crazy
Bin mir ziemlich sicher dass das ding auf unter 10.000 usd abrutscht
Da wird des millionen von panikverkäufe geben

Wie alle bei 10k von "abrutschen" reden. Wer vor Herbst/Winter letzten Jahres eingestiegen ist, macht dann immer noch ordentlich Gewinn.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

Blockchain ist aus akademischer Perspektive als Informatiker ganz interessant. Als weltweit herrschende Währung allerdings viel zu wenige Transaktionen die Pro Zeiteinheit verglichen mit Visa. Ich bin kein VWLler, aber das ständige Minen ohne wachsende Wertschöpfung dahinter muss doch zwangsläufig zur Entwertung des BTC führen und spätestens, wenn Miner keine BTCs generieren dürfen, werden die Fees für Transaktionenvermutlich exorbitant steigen.

Hinzu kommen noch Probleme wie Energieverbrauch, aber das halte ich für grundsätzlich lösbar.

Ich persönlich finde es beunruhigend, wie leichtfertig Menschen in Produkte investieren, die sie aus technischer Perspektive gar nicht verstehen.

du verstehst btc offensichtlich selbst nicht. Ich hoffe, du hast keine gekauft.

Naja, der Unterschied zwischen dir und mir ist, dass ich eine akademische Bildung zu Blockchain genossen und Etherium Applikationen geschrieben habe. Du hast vermutlich 3-4 Videos von Finanzfluss und Aktien mit Kopf zu dem Thema geschaut.

Und nein, ich habe keine gekauft. Wenn ich zocken wollen würde, fallen mir einige riskante Aktien in den ich mein Erspartes eher investieren würde.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Hab im Januar und April ne ganze Menge verkauft. Klar war viel Glück aber heute kann ich sagen mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Denke es geht runter bis 10k oder sogar mehr dann kauf ich nochmal ein wenig nach, aber nur weil es in Vergangenheit dannach nochmal hoch ging, heißt das nichts. Das vergessen die Bitcoin Jünger immer, denn letzlich ist BTC weder Gold noch Währung es ist eben ein digitales Asset. Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen. Irgendeine Kryptowährung wird sicher bleiben, Tuplen gibt es ja auch noch.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Sobald Bitcoin reguliert wird (= verboten) durch die USA und / oder China, ist Bitcoin tot.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Was meinst du wie viele Amerikaner ihren COVID Check in Bitcoin gesteckt haben und nun halbiert ist…

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Sobald Bitcoin reguliert wird (= verboten) durch die USA und / oder China, ist Bitcoin tot.

Also könne man Cryptos einfach verbieten. Zumindest von technischer Seite ist das unmöglich.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Blockchain ist aus akademischer Perspektive als Informatiker ganz interessant. Als weltweit herrschende Währung allerdings viel zu wenige Transaktionen die Pro Zeiteinheit verglichen mit Visa. Ich bin kein VWLler, aber das ständige Minen ohne wachsende Wertschöpfung dahinter muss doch zwangsläufig zur Entwertung des BTC führen und spätestens, wenn Miner keine BTCs generieren dürfen, werden die Fees für Transaktionenvermutlich exorbitant steigen.

Bin ein anderer Poster, aber Etherium? Are you sure? Troll...

EthEREUM als first layer protokoll hat noch einiges vor sich. Aber muss ja jeder selbst wissen

Hinzu kommen noch Probleme wie Energieverbrauch, aber das halte ich für grundsätzlich lösbar.

Ich persönlich finde es beunruhigend, wie leichtfertig Menschen in Produkte investieren, die sie aus technischer Perspektive gar nicht verstehen.

du verstehst btc offensichtlich selbst nicht. Ich hoffe, du hast keine gekauft.

Naja, der Unterschied zwischen dir und mir ist, dass ich eine akademische Bildung zu Blockchain genossen und Etherium Applikationen geschrieben habe. Du hast vermutlich 3-4 Videos von Finanzfluss und Aktien mit Kopf zu dem Thema geschaut.

Und nein, ich habe keine gekauft. Wenn ich zocken wollen würde, fallen mir einige riskante Aktien in den ich mein Erspartes eher investieren würde.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

Die Möglichkeit eine Währung zu haben die man kontrolliert ist viel wertvoller (zB zur Beeinflussung des Handels, der Inflation usw)

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Sobald Bitcoin reguliert wird (= verboten) durch die USA und / oder China, ist Bitcoin tot.

Ich würde mich darüber sogar freuen. Raus aus der Schmuddelecke und eine größere Investorenbasis schaffen.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Jetzt wird es interessant welche Applikationen hast du denn geschrieben?

Es werden hier auch echt immer die gleichen Argumente genannt

  • Energie
  • Skalierbarkeit
  • Verbot

Alle 3 Punkte sind jetzt schon mehrfach gegen argumentiert worden...es ist okay wenn man diese nicht akzeptieren möchte aber wir drehen uns echt im Kreis.

Das einzige Contra Argument ist "was passiert ab 2080"

Anscheinend sind auch echt ganz gut zufrieden mit unserem Geldsystem, hoffen wir Mal das bleibt so bis Ende des Jahres.

Es ist wie auf der Arbeit...die Lautesten und die, die lachen sind meistens die, die einfach gar keine Idee haben.

Aber Hauptsache in hot Stocks auf Empfehlung kaufen.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Das ist kein Argument. Da Bitcoin auch für kriminelle Transaktionen genutzt wird, ist das staatliche Interesse für ein Verbot wohl größer.

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Das ist kein Argument. Da Bitcoin auch für kriminelle Transaktionen genutzt wird, ist das staatliche Interesse für ein Verbot wohl größer.

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

Auch wieder so eine gefühlt verdrehte Kausalität. Das wird mittlerweile so breit getreten als wäre Kriminalität quasi durch Bitcoin entstanden. Jeder Transfer über Bitcoin ist dabei nachverfolgbar. Bei monero zB wäre das nicht der Fall.

Und tun wir doch bitte nicht so als würde Fiat Geld gar keine Rolle bzgl. Kriminalität spielen. Die Studie würde ich gerne sehen, die belegt dass Überweisungen größtenteils per Bitcoin passieren.

Das ist sicherlich kein Pro bitcoin Argument jedoch auch kein contra Argument. Diese Aussagen von 2011 sind echt überholt

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Ich sehe das ganz nüchtern. Sehr interessante Technologie, die hinter den Cryptos steckt (Blockchain und ihre Anwendungsmöglichkeiten). Die Währungen ansich sehe ich einfach als Asset, so wie Immobilien, Aktien oder Gold.

Die FIAT-Währungen ablösen wird das wohl nie. Grund: die Notenbanken/Regierungen und Geschäftsbanken werden sich NIE ihr Instrument zur Geld- und Wirtschaftspolitik wegnehmen lassen. Und damit auch ihr Machtinstrument nicht aus den Händen geben.

Manche werden jetzt bestimmt sagen; Aber die FED usw haben doch keinen Zugriff auf meine BTC. JAIN! Wenn ihr Cryptos gegen Bargeld gekauft habt, dann gebe ich Euch recht, Die meisten registrieren sich aber brav mit ihrem Ausweis auf Cryptobörsen und kaufen da. Das ist in etwa so, als ob man Kiloweise Gold kauft, weil man dem FIAT Geldsystem nicht mehr traut und gleichzeitig das Finanzamt anschreibt, dass man das Gold hat. Es gab in Krisenzeiten bereits ein Goldverbot und eine Zwangshyptohek auf Immobilien.

Als Staats- oder Notenbanksicht, falls die Cryptos zu einer ersnthaften Konkurrenz werden sollten: 95% der Cryptohalter sind uns doch bekannt. Lasst doch per KNopfdruck einfach alle Cryptovermögen mit einer Zwangshyptohtek in Höhe von X% belegen (zu bezahlen in Fiat zb). Zwangshypotheken gabs wie gesagt schon.

Falls die Staaten auch offizielle Cryptos rausgeben werden, dann werden sie die Möglichkeit der Inflationierung in ihr Lastenheft dazu schreiben...

Also: Geld kann man damit sicher machen. ich bin mir aber sicher, dass die Cryptos das FIAT Geldsystem nie ablösen werden! Aber die BLockchain und davon abgeleitete Anwendungen haben sicher Potential.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Das ist kein Argument. Da Bitcoin auch für kriminelle Transaktionen genutzt wird, ist das staatliche Interesse für ein Verbot wohl größer.

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

Jede Transaktion lässt sich nachvollziehen. Kann man von Bargeld/Dollar, in dem fast alle schmutzigen Geschäfte abgewickelt werden, nicht behaupten.

antworten
WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Das ist kein Argument. Da Bitcoin auch für kriminelle Transaktionen genutzt wird, ist das staatliche Interesse für ein Verbot wohl größer.

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

Auch wieder so eine gefühlt verdrehte Kausalität. Das wird mittlerweile so breit getreten als wäre Kriminalität quasi durch Bitcoin entstanden. Jeder Transfer über Bitcoin ist dabei nachverfolgbar. Bei monero zB wäre das nicht der Fall.

Und tun wir doch bitte nicht so als würde Fiat Geld gar keine Rolle bzgl. Kriminalität spielen. Die Studie würde ich gerne sehen, die belegt dass Überweisungen größtenteils per Bitcoin passieren.

Das ist sicherlich kein Pro bitcoin Argument jedoch auch kein contra Argument. Diese Aussagen von 2011 sind echt überholt

Bitcoin wird früher oder später von allen Staaten verboten werden, aus welchem Grund ist egal. Sei es um Kontrolle wieder zu erlangen (Wechselkurs, Inflation , etc geht nur wenn es eine Währubg gibt die man kontrolliert), um Kriminalität zu begrenzen (deswegen wird Bargeld auch immer mehr und mehr verboten) etc. Gründe gibt es genug. Einer reicht schon

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

"Mittlerweile gibt es einen ganzen Markt für Tools, dank denen sich die Herkunft von schmutzigen Bitcoins aus Erpressungen verschleiern lässt, warnt das BKA."

Quelle: Wirtschaftswoche April 2021

Übergaben von Bargeld kann für Kriminelle sehr gefährlich sein.

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Jede Transaktion lässt sich nachvollziehen. Kann man von Bargeld/Dollar, in dem fast alle schmutzigen Geschäfte abgewickelt werden, nicht behaupten.

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DerSportbwler

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WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Ich sehe das ganz nüchtern. Sehr interessante Technologie, die hinter den Cryptos steckt (Blockchain und ihre Anwendungsmöglichkeiten). Die Währungen ansich sehe ich einfach als Asset, so wie Immobilien, Aktien oder Gold.

Die FIAT-Währungen ablösen wird das wohl nie. Grund: die Notenbanken/Regierungen und Geschäftsbanken werden sich NIE ihr Instrument zur Geld- und Wirtschaftspolitik wegnehmen lassen. Und damit auch ihr Machtinstrument nicht aus den Händen geben.

Manche werden jetzt bestimmt sagen; Aber die FED usw haben doch keinen Zugriff auf meine BTC. JAIN! Wenn ihr Cryptos gegen Bargeld gekauft habt, dann gebe ich Euch recht, Die meisten registrieren sich aber brav mit ihrem Ausweis auf Cryptobörsen und kaufen da. Das ist in etwa so, als ob man Kiloweise Gold kauft, weil man dem FIAT Geldsystem nicht mehr traut und gleichzeitig das Finanzamt anschreibt, dass man das Gold hat. Es gab in Krisenzeiten bereits ein Goldverbot und eine Zwangshyptohek auf Immobilien.

Als Staats- oder Notenbanksicht, falls die Cryptos zu einer ersnthaften Konkurrenz werden sollten: 95% der Cryptohalter sind uns doch bekannt. Lasst doch per KNopfdruck einfach alle Cryptovermögen mit einer Zwangshyptohtek in Höhe von X% belegen (zu bezahlen in Fiat zb). Zwangshypotheken gabs wie gesagt schon.

Falls die Staaten auch offizielle Cryptos rausgeben werden, dann werden sie die Möglichkeit der Inflationierung in ihr Lastenheft dazu schreiben...

Also: Geld kann man damit sicher machen. ich bin mir aber sicher, dass die Cryptos das FIAT Geldsystem nie ablösen werden! Aber die BLockchain und davon abgeleitete Anwendungen haben sicher Potential.

Der digitale Euro wird ja schon längst entwickelt. Sogar von einer Münchner Bude, wenn mich nicht alles täuscht? Ansonsten finde ich den Ansatz in diesem Thread am weitesten bzw. konsequent zu Ende gedacht.

Mir fehlen da allerdings noch die Smart Contracts Lösungen wie Cardano oder Nano, die auch bei einem digitalen Euro als Zwischenfunktion agieren können.

Darüber hinaus ist die Sichtweise typisch europäisch-westlich geprägt. Mit Afrika und Asien (außer China) wurden bisher ganze Absatzmärkte für Blockchain-Lösungen komplett außer Acht gelassen in der Diskussion. Dabei sind das die nach Bevölkerungszahlen absatzstärksten Märkte.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Hier der Typ, den Du zitiert hast. Dass der digitale Euro entwickelt wird, finde ich interessant.
Wenn der Auftraggeber aber die EZB ist, wird er viele Vorteile, die man den "alten" Cryptos zuschreibt, aber nicht haben (Anzahl begrenzt, kein Zugriff durch den Staat, "pseudoanonymität" der (Bit-)Coin Transaktionen...). Und zusätzlich den alten Cryptos Konkurrenz machen, da ein offizieller Crypto. D.h. je mehr offizielle Cryptos es gibt, desto weniger sollte auch die Nachfrage nach den inoffiziellen Cryptos werden.

Da ja dann wahrscheinlich die Smart-Contract-Funktionen (und weitere Anwendungen der Blockchain) sicher nur im Ökosystem dieser offiziellen Cryptos anerkannt und zertifiziert sein werden. D.h. angenommen viele Firmen setzen auf SMart-Contracts. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie das in einem nicht-offiziellen vs offiziellen Blockchain-System betreiben?! Die Politik und Rechtssicherheit darf man hier trotz allem nicht vernachlässigen.

Bitcoin, Ehter, Doge usw leben ja von dem Wunsch bzw der Vorstellung, ein System abseits des staatlichen Zugriffes zu betreiben. Die Idee ist ja gut. Dass angesesichts dieses Gedankens der Großteil der Menschen die Dinger dann aber registriet auf irgendwelchen Börsen kauft, halte ich dann für schlichtweg nicht zu Ende gedacht, bzw höchstnaiv.

Zu den Entwicklungsländenr und Absatzmärken:
Das stimmt,solange die auch wirklich "unterentwickelt" bleiben. Sobald aber in irgendeiner Weise industrialisiert und professionalisiert wird, dann haben sich in allen mir bekannten Beispielen immer staatliche/koordinierende Stellen eingeschalten. Ob jetzt China/Indien oder Whatever. Wenns läuft, sehr viel Kohle drin ist und an die Weltwirtschaft angebunden sein muss, gibts immer offizielle Stellen. Investoren, Großkunden, Unternehmen wollen immer Rechtssicherheit. Ausser sie Zocken wie manche Investmentbanken usw.

Aber es bleibt interessant. Kohle beim Zocken kann man sicher weiter verdienen.

DerSportbwler schrieb am 25.05.2021:

Der digitale Euro wird ja schon längst entwickelt. Sogar von einer Münchner Bude, wenn mich nicht alles täuscht? Ansonsten finde ich den Ansatz in diesem Thread am weitesten bzw. konsequent zu Ende gedacht.

Mir fehlen da allerdings noch die Smart Contracts Lösungen wie Cardano oder Nano, die auch bei einem digitalen Euro als Zwischenfunktion agieren können.

Darüber hinaus ist die Sichtweise typisch europäisch-westlich geprägt. Mit Afrika und Asien (außer China) wurden bisher ganze Absatzmärkte für Blockchain-Lösungen komplett außer Acht gelassen in der Diskussion. Dabei sind das die nach Bevölkerungszahlen absatzstärksten Märkte.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Die Technologie an sich ist gut. Sobald es dann einmal einen digitalen Euro, Dollar usw. geben wird, welcher 1 zu 1 an die Währung gekoppelt ist, aber mit der Blockchain funktioniert, wird es auch Einzug halten. Wegen der erwähnten perfekten Nachverfolgbarkeit werden Blockchain-Transaktionen in der Geschäftswelt vermutlich irgendwann mal Standard werden. Um jegliche Finanzflüsse perfekt nachvollziehen zu können. Aber eben durch einen Digital-Euro oder Digital-Dollar, welcher frei von Spekulation ist. Da werden sich dann manche Crypto-Jünger später noch fragen, ob sie da nicht einen Bärendienst geleistet haben, indem sie die perfekt nachverfolgbare Crypto-Währung unterstützt haben.

Diese Technologie muss man trennen vom Bitcoin, Dogecoin & Co. - das sind nur beliebige Implementierungen, welche keinerlei rechtliches Backing haben. Nicht mehr Wert als Tulpenzwiebeln. Nur weil es im Bitcoin-Ponzi-Schema noch Idioten gibt, welche diesen wertlosen Mist weiterkaufen, können die bisherigen Bitcoin-Besitzer ihre Coins wieder loswerden. Am Tag X, wo ein Kaufverbot in Kraft tritt, ist der Wert vom Bitcoin exakt 0,00 Euro.

Dieses Verbot ist zwangsläufig, wenn man das staatliche Währungsmonopol und/oder die Klimaschutzziele auch nur ein klein wenig ernst nimmt.

Dann wird es staatlich preisregulierte Cryptos geben und dann geht es wirklich um die Technologie und nicht um Spekulation. Cryptos, welche direkt an den Preis von Leitwährungen gekoppelt sind.

Bis dahin wird noch mancher arm und mancher reich. Denkt immer daran, Crypto-Handel ist ein Nullsummenspiel. Der Gewinn des einen ist der Verlust des anderen. Da gibt es, im Gegensatz zu Immobilien und Aktien, keine reale Wertschöpfung.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Ich sehe das ganz nüchtern. Sehr interessante Technologie, die hinter den Cryptos steckt (Blockchain und ihre Anwendungsmöglichkeiten). Die Währungen ansich sehe ich einfach als Asset, so wie Immobilien, Aktien oder Gold.

Die FIAT-Währungen ablösen wird das wohl nie. Grund: die Notenbanken/Regierungen und Geschäftsbanken werden sich NIE ihr Instrument zur Geld- und Wirtschaftspolitik wegnehmen lassen. Und damit auch ihr Machtinstrument nicht aus den Händen geben.

Manche werden jetzt bestimmt sagen; Aber die FED usw haben doch keinen Zugriff auf meine BTC. JAIN! Wenn ihr Cryptos gegen Bargeld gekauft habt, dann gebe ich Euch recht, Die meisten registrieren sich aber brav mit ihrem Ausweis auf Cryptobörsen und kaufen da. Das ist in etwa so, als ob man Kiloweise Gold kauft, weil man dem FIAT Geldsystem nicht mehr traut und gleichzeitig das Finanzamt anschreibt, dass man das Gold hat. Es gab in Krisenzeiten bereits ein Goldverbot und eine Zwangshyptohek auf Immobilien.

Als Staats- oder Notenbanksicht, falls die Cryptos zu einer ersnthaften Konkurrenz werden sollten: 95% der Cryptohalter sind uns doch bekannt. Lasst doch per KNopfdruck einfach alle Cryptovermögen mit einer Zwangshyptohtek in Höhe von X% belegen (zu bezahlen in Fiat zb). Zwangshypotheken gabs wie gesagt schon.

Falls die Staaten auch offizielle Cryptos rausgeben werden, dann werden sie die Möglichkeit der Inflationierung in ihr Lastenheft dazu schreiben...

Also: Geld kann man damit sicher machen. ich bin mir aber sicher, dass die Cryptos das FIAT Geldsystem nie ablösen werden! Aber die BLockchain und davon abgeleitete Anwendungen haben sicher Potential.

Ich denke, dass Zwangshypotheken auf eine einzelne Anlageform sehr unwahrscheinlich sind. So etwas müsste Vermögen allgemein betreffen.

Weitreichende Dokumentations- und Meldepflichten erscheinen mir da wesentlich wahrscheinlicher. Das kann aufgrund der Dominanz in der Finanzwirtschaft auch alleine durch die USA durchgesetzt werden, indem Banken Reglementierungen erfüllen müssen, wenn sie in irgendeiner Weise auf dem Finanzplatz USA aktiv sein wollen.

Wegen solchen Auflagen haben inzwischen US Bürger teilweise Probleme mit einer Konto-Eröffnung in anderen Ländern, da Banken die damit verbundenen Aufwände und Risiken scheuen.

Da kommt man mit dem in bar erworbenen Bitcoin möglicherweise in die Situation, dass ihn auf normalen Weg niemand mehr annehmen will, da kein Nachweis eines legalen Kaufs möglich ist und sich niemand legale Probleme einhandeln will.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 24.05.2021:

Das ist kein Argument. Da Bitcoin auch für kriminelle Transaktionen genutzt wird, ist das staatliche Interesse für ein Verbot wohl größer.

Bitcoin wird nicht verboten, da würden der USA etc. gehörige Möglichkeiten der Steuereinnahmen entgegen... und das inmitten einer Krise, die Milliarden gekostet hat.

Auch wieder so eine gefühlt verdrehte Kausalität. Das wird mittlerweile so breit getreten als wäre Kriminalität quasi durch Bitcoin entstanden. Jeder Transfer über Bitcoin ist dabei nachverfolgbar. Bei monero zB wäre das nicht der Fall.

Und tun wir doch bitte nicht so als würde Fiat Geld gar keine Rolle bzgl. Kriminalität spielen. Die Studie würde ich gerne sehen, die belegt dass Überweisungen größtenteils per Bitcoin passieren.

Das ist sicherlich kein Pro bitcoin Argument jedoch auch kein contra Argument. Diese Aussagen von 2011 sind echt überholt

Bitcoin wird früher oder später von allen Staaten verboten werden, aus welchem Grund ist egal. Sei es um Kontrolle wieder zu erlangen (Wechselkurs, Inflation , etc geht nur wenn es eine Währubg gibt die man kontrolliert), um Kriminalität zu begrenzen (deswegen wird Bargeld auch immer mehr und mehr verboten) etc. Gründe gibt es genug. Einer reicht schon

Wie willst du Privatanlegern innerhalb einer Demokratie denn ein ganzes Asset verbieten?

Blockchain hat immense Vorteile ...wenn afrikanische Bevölkerungen dies erkennen siehe Cardano (ich weiß jetzt nicht ob es eine Demokratie oder Autokratie ist) und in der Türkei erstmal nur der Tausch von Sachwerten gegen Bitcoin gestoppt wurde und nicht das Halten an sich und wenn in diesen Staaten seit 2009 kein Komplettverbot durchgesetzt werden konnte...dann scheint das doch nicht ganz so realistisch? Klar 2009 war das sicherlich keine Priorität aber wie willst etwas verbieten was nicht gegen Grundgesetze verstößt? Du kannst versuchen es weniger begehbar zu machen OK, und das wird durch Steuern sicher passieren aber es ganz verbieten?

Man darf auch nicht vergessen ....es fördert das Wirtschaftswachstum..will man also alles der Angst der zu verlierenden Macht unterordnen? Steuererträge vernachlässigen? Sicherheit vernachlässigen?

Wie soll man ein Verbot erklären?

Wo wird denn Bargeld verboten?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 25.05.2021:

Wie willst du Privatanlegern innerhalb einer Demokratie denn ein ganzes Asset verbieten?

Hast Du noch nicht davon gehört, dass die Grünen Einfamilienhäuser verbieten wollen? Bitte langsam mal aufwachen aus der "Hurra - wir sind Klima"-Traumwelt.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Bei manchen Forenteilnehmern fragt man sich wirklich, wo die leben? Strom kommt aus der Steckdose, das Fleisch aus dem Supermarkt. Du bist komplett klimaneutral, weil aus Deinem Laptop kein Abgas kommt.

Schonmal in die skandinavischen Länder geguckt? Da ist Bargeld faktisch abgeschafft. Auch hier wird zunächst gesagt: "Digital Payments sind doch so praktisch - nutzen Sie es als Alternative!" und 3 Jahre später dann "Hier kein Bargeld!"

Ist doch genauso mit dem Smartphone. Vor 12 Jahren noch Nerd-Item, ab Herbst dann verpflichtend mitzuführen wegen Impfpass. "Zwang? Natürlich nicht, Sie müssen ja keine Restaurants, Kinos, Flughäfen, Bahnhöfe besuchen. Wenn doch, benötigen Sie halt ein Smartphone." -> schöne neue Welt...

WiWi Gast schrieb am 25.05.2021:

Wie soll man ein Verbot erklären?

Wo wird denn Bargeld verboten?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

Bitte konkretere Fragen.

Aus welcher Perspektive denn? Staat? Dann Kontrolle!

Privat? Dann Freiheit.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

Bitte konkretere Fragen.

Aus welcher Perspektive denn? Staat? Dann Kontrolle!

Privat? Dann Freiheit.

Kann ja irgendwie nicht sein, dass der Krypto Euro gleichzeitig Privatpersonen Freiheit und dem Staat Kontrolle geben soll...

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

Bitte konkretere Fragen.

Aus welcher Perspektive denn? Staat? Dann Kontrolle!

Privat? Dann Freiheit.

Wieso sollte mir das Privat mehr Freiheit geben als mein Konto oder Bargeld?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

Bitte konkretere Fragen.

Aus welcher Perspektive denn? Staat? Dann Kontrolle!

Privat? Dann Freiheit.

Wie soll denn bitte die Freiheit der Bürger zunehmen, wenn gleichzeitig die Kontrolle des Staates zunimmt?

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 25.05.2021:

Wie willst du Privatanlegern innerhalb einer Demokratie denn ein ganzes Asset verbieten?

Hast Du noch nicht davon gehört, dass die Grünen Einfamilienhäuser verbieten wollen? Bitte langsam mal aufwachen aus der "Hurra - wir sind Klima"-Traumwelt.

Ja, wollen. Was ist jetzt der Mehrwert? Wenn es danach geht was einzelne Parteien wollen um ihre Wählerschaft zu befeuern dann gute Nacht. Es sagte 2020 auch jeder klar, covid Kosten gehen nicht auf Lasten des Bürgers zurück.

Es ist Politik, gut bezahlte Leute die ganz viele tolle Ideen haben wovon der Großteil dahin geplappert ist.

Dabei ist Merkel noch eine die weit, weit den anderen voraus ist, halt wissenschaftlich. Wenn ich jetzt davon ausgehen müsste wer als nächstes Deutschland regiert dann müsste ich als Handlung spätestens jetzt die Auswanderung planen.

Zurück... Bitcoin wird härter besteuert und das ist für zumindest mich der worst Case der ziemlich sicher eintreffen wird

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

Bitte konkretere Fragen.

Aus welcher Perspektive denn? Staat? Dann Kontrolle!

Privat? Dann Freiheit.

Wie soll denn bitte die Freiheit der Bürger zunehmen, wenn gleichzeitig die Kontrolle des Staates zunimmt?

Wer hat was von gleichzeitig gesagt? :D Das sind klar konkurrierende Ziele. Eben je nach dem wen du fragst.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Bei manchen Forenteilnehmern fragt man sich wirklich, wo die leben? Strom kommt aus der Steckdose, das Fleisch aus dem Supermarkt. Du bist komplett klimaneutral, weil aus Deinem Laptop kein Abgas kommt.

Schonmal in die skandinavischen Länder geguckt? Da ist Bargeld faktisch abgeschafft. Auch hier wird zunächst gesagt: "Digital Payments sind doch so praktisch - nutzen Sie es als Alternative!" und 3 Jahre später dann "Hier kein Bargeld!"

Ist doch genauso mit dem Smartphone. Vor 12 Jahren noch Nerd-Item, ab Herbst dann verpflichtend mitzuführen wegen Impfpass. "Zwang? Natürlich nicht, Sie müssen ja keine Restaurants, Kinos, Flughäfen, Bahnhöfe besuchen. Wenn doch, benötigen Sie halt ein Smartphone." -> schöne neue Welt...

Wie soll man ein Verbot erklären?

Wo wird denn Bargeld verboten?

Alter. Was ist hier los 😂

Verbieten und abschaffen ist doch nicht gleichzusetzen? Wie soll ich da vernünftig mit umgehen.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

ETH hat im gegensatz zu BTC noch richtig potenzial

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Was soll denn der Vorteil von nem Krypto Euro sein?

Bitte konkretere Fragen.

Aus welcher Perspektive denn? Staat? Dann Kontrolle!

Privat? Dann Freiheit.

Wieso sollte mir das Privat mehr Freiheit geben als mein Konto oder Bargeld?

Unabhängigkeit von Banken? Schnellere Transferrierung? Wertsteigerung (dazu muss man es aber ökonomisch und technisch verstehen) ? Inflation? Monetärer Besitz bleibt mindestens gleichwertig?

Vorteil Staat ...weniger Regulierung, weniger Aufwand, weniger inflationäre Problematik, weniger Sorgen

Manchmal frage ich mich wieso das einige im wiwi Forum nicht kapieren...die Lösung... entweder sie wollen nicht...oder sie haben sich nie damit befasst.

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

JA, natürlich kann "Privatanlegern innerhalb einer Demokratie ein ganzes Asset verboten werden".

Das war doch die Frage, und die habe ich beantwortet, indem ich einfach den Vorstoß der Grünen schnmal genannt habe. Oder sind für Dich Einfamilienhäuser keine Assets?

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Wie willst du Privatanlegern innerhalb einer Demokratie denn ein ganzes Asset verbieten?

Hast Du noch nicht davon gehört, dass die Grünen Einfamilienhäuser verbieten wollen? Bitte langsam mal aufwachen aus der "Hurra - wir sind Klima"-Traumwelt.

Ja, wollen. Was ist jetzt der Mehrwert? Wenn es danach geht was einzelne Parteien wollen um ihre Wählerschaft zu befeuern dann gute Nacht. Es sagte 2020 auch jeder klar, covid Kosten gehen nicht auf Lasten des Bürgers zurück.

Es ist Politik, gut bezahlte Leute die ganz viele tolle Ideen haben wovon der Großteil dahin geplappert ist.

Dabei ist Merkel noch eine die weit, weit den anderen voraus ist, halt wissenschaftlich. Wenn ich jetzt davon ausgehen müsste wer als nächstes Deutschland regiert dann müsste ich als Handlung spätestens jetzt die Auswanderung planen.

Zurück... Bitcoin wird härter besteuert und das ist für zumindest mich der worst Case der ziemlich sicher eintreffen wird

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WiWi Gast

Bitcoin & co. - Blase oder Realität

Was sind denn das für dämliche Gründe? Du verstehst wohl gar nicht, was "Freiheit" ist!

Die Transferierung wird eingeschfänkt (Goldverbot, bitte googlen). Schonmal was von Tafelgeschäften gehört, oder vom Geldwäschegesetz? Überall probiert der Staat zu reglementieren. Aber Du glaubst ernsthaft, bei einer Kryptowährung, die NUR im Netz / digital funktioniert, sei Freiheit möglich. Löcherlich.

Wertsteigerung haben Aktien auch, was hat das mit Freiheit zu tun? Außerdem erzähl das mal den Leuten, die am 10. Mai Bitcoin gekauft haben, die haben erstmal eine Verluststeigerung.

Staat und "weniger Regulierung"? In diesem Land wählt ein Drittel grün - es geht in Richtung MEHR Regulierung. Bzgl. Tech-Firmen ist das auch dringend nötig!

WiWi Gast schrieb am 26.05.2021:

Wieso sollte mir das Privat mehr Freiheit geben als mein Konto oder Bargeld?

Unabhängigkeit von Banken? Schnellere Transferrierung? Wertsteigerung (dazu muss man es aber ökonomisch und technisch verstehen) ? Inflation? Monetärer Besitz bleibt mindestens gleichwertig?

Vorteil Staat ...weniger Regulierung, weniger Aufwand, weniger inflationäre Problematik, weniger Sorgen

Manchmal frage ich mich wieso das einige im wiwi Forum nicht kapieren...die Lösung... entweder sie wollen nicht...oder sie haben sich nie damit befasst.

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36 Kommentare

IOTA Investition

WiWi Gast

tjoa :-) anhand des aktuellen preises lohnt es sich wohl doch. Hodling seit mehreren Jahren. I bought below 10 cent, remember me! ...

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