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Geldanlagen in Aktienfonds erfordern viel Geduld

Die Anlageergebnisse von Investmentfonds-Sparplänen haben sich seit Jahresbeginn stetig verbessert. Dies trifft besonders für die Ergebnisse von Aktienfonds-Sparplänen zu.

Börsenteil der Tageszeitung mit Zinssätzen und Aktienkursen.

Geldanlagen in Aktienfonds erfordern viel Geduld
Frankfurt am Main, 04.11.2009 Die Anlageergebnisse von Investmentfonds-Sparplänen haben sich seit Jahresbeginn stetig verbessert. Dies trifft besonders für die Ergebnisse von Aktienfonds-Sparplänen zu, wie aus der Sparplan-Statistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management zum Stichtag 30. September 2009 hervorgeht. Auch wenn Aktienfonds-Sparpläne mit Anlageschwerpunkt Deutschland über einen Zeitraum von zehn Jahren nicht mit der gewohnten Performance aufwarten können - langfristig schlagen Aktien Renten. Nach 30 Jahren verbuchten Anleger im Schnitt 7,0 Prozent Rendite pro Jahr. Wer in der Vergangenheit beispielsweise 100 Euro pro Monat über einen Zeitraum von 30 Jahren eingezahlt hat, erzielte ein Anlageergebnis von 117.384 Euro. Eingezahlt wurden nur 36.000 Euro. Sämtliche Kosten, d.h. Verwaltungsvergütung, Transaktionskosten und Ausgabeaufschlag sind in diesem Beispiel bereits berücksichtigt.Ähnlich solide zeigen sich Mischfonds. Mit ihnen konnten Sparer nach 20 Jahren eine Rendite von im Schnitt 4,8 Prozent pro Jahr, nach 30 Jahren sogar durchschnittlich 6,9 Prozent pro Jahr erzielen.



Auch Rentenfonds, die Marktschwankungen weniger stark ausgesetzt sind als Aktienfonds, konnten mit besseren Ergebnissen aufwarten als noch zu Jahresbeginn. Mit Euro-Rentenfonds (Langläufer) erwirtschafteten Anleger nach zehn Jahren 3,8 Prozent Rendite pro Jahr, nach 20 Jahren 4,9 Prozent und nach 30 Jahren 5,6 Prozent. Offene Immobilienfonds zeigten sich gewohnt stabil mit nahezu gleichbleibenden, positiven Ergebnissen über zehn, 20 und 30 Jahre.

Besonders beim Sparen mit Aktienfonds gilt: Langer Atem zahlt sich aus. Bei längerer Laufzeit mildern sich zwischenzeitliche Börsenschwächen deutlich ab. So lag die Bandbreite der Ergebnisse von Aktienfondssparplänen mit deutschem Anlageschwerpunkt bei zehnjähriger Laufzeit zwischen minus 7,1 Prozent (Ende März 2003) und plus 19,8 Prozent (Ende März 2000); die jährlichen Renditen 30-jähriger Sparpläne lagen wesentlich enger zusammen und bewegten sich zwischen 5,2 Prozent (Ende März 2009) und 12,9 Prozent (Ende März 2000). Für langfristige Sparprozesse sind Investmentfonds-Sparpläne ohne Alternative. Sie eignen sich besonders gut, um für die eigene Altersvorsorge oder auch für die Ausbildung der Kinder oder Enkelkinder zu sparen. Dafür kann durch vergleichsweise geringe Sparbeträge vorgesorgt werden. Wer zu Weihnachten 2009 einen Sparplan mit Mischfonds über beispielsweise 70 Euro im Monat verschenkt, erreicht bei im Schnitt 4,8 Prozent Rendite pro Jahr nach 20 Jahren (dies entspricht der durchschnittlichen Rendite von Mischfonds in diesem Zeitraum) einen Betrag von 27.903 Euro. Daraus lassen sich über 5 Jahre monatlich rund 520 Euro für ein Studium entnehmen. Das angesparte Kapital wird hierbei verzehrt.  

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