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Warum überhaupt ein Anschreiben??

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Die Frage könnte alt etwas blöd klingen, aber warum muss man ein anschreiben schreiben???
Ich meine die wesentlichen Fakten sind doch schon im Lebenslauf, oder?
Was bringt das überhaupt?!?!

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

....und die Motivation/Beweggründe ?

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

  1. Im Anschreiben solltest du nicht deinen Lebenslauf in Textform rekapitulieren, sondern erklären, wie es zu den einzelnen akademischen und praktischen Stationen gekommen ist; was du dabei gelernt hast; wie der rote Faden verläuft; etc.

  2. Etwaige Lücken oder Uni-, Studiengangs-, und Jobwechsel können begründet werden.

  3. Die Motivation muss zum Ausdruck kommen. Dass du auf dem Papier für den Job geeignet bist, zeigt dein Lebenslauf - völlig richtig. Aber warum? Warum brennst du für diese Branche? Warum willst du 40, 50 oder noch mehr Stunden pro Woche für genau dieses Unternehmen arbeiten? Was assoziierst du mit dem Unternehmen? Wie genau kannst du zum Erfolg beitragen? Was hebt dich von anderen ab?
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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Eigentlich hast du es fast schon geschrieben. Ins Anschreiben kommt das, was nicht im Lebenslauf steht. Hintergründe, Motivation, etc. Gleichzeitig kannst du die besonders wichtigen Punkte deines Lebenslaufs nochmal hervorheben.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Habe ich mich auch immer gefragt. Völlig sinnloser Wisch, mit dem man, wenn er gut geschrieben und ans Unternehmen angepasst werden soll, extrem viel Zeit verschwendet, aber praktisch nichts dadurch gewinnt. Ich habe mittlerweile mehrere Praktis und Juniors eingestellt, aber deren Anschreiben (selbst wenn vorhanden) nie gelesen. Was ich so mitbekomme, verzichten auch immer mehr Unternehmen richtigerweise darauf.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Halte das Anschreiben auch für Unsinn. Ja, man soll da seine Motivation und Dinge rein schreiben, die nicht im Lebenslauf stehen. Aber, dichte sich da nicht fast jeder einfach irgendwas zusammen? Man schreibt halt das, was vermutlich der Personaler hören will. Und der Witz ist, der Personaler, weis das auch. Desshalb, für mich, völlige Zeitverschwendung. In den USA z.B. brauchst du nur selten ein Cover Letter bei der Bewerbung. Der reicht der CV, fertig.

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Big4 Auditor

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Ich stelle einen Bewerber doch nicht wegen "wesentlichen Fakten" aus seiner Vergangenheit ein, sondern wegen der Perspektive in die Zukunft. Am Ende will ich nicht den Superstudenten von der "Target-Uni" oder ähnlichen Quatsch, sondern ich will jemanden, der versteht, worauf er sich da bewirbt, der sein eigenes Profil einordnen kann, eine Verständnisbrücke zwischen Profil und Stelle schlagen kann und mich davon überzeugen kann, dass sein Hintergrund ihm dabei helfen wird, den praktischen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Lebenslauf dient dem Filtern der Bewerbungen - das Anschreiben ist die erste persönliche Vistenkarte des Bewerbers.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

So eine Frage kann nur von einem 17-20 jährigen kommen. Anschreiben für unnötig erklären wollen. -> Das ist der einzig persönliche Teil der Bewerbung. Alles andere ist mehr oder weniger fest.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Ich kann auf eigener Erfahrung sagen (Gruppenleiter), dass das Anschreiben meiner Bewerber sehr wertvoll ist, denn es verrät schon einiges.
Beispielsweise kriegen es nicht wenige Bewerber nicht hin, ein Anschreiben ohne Fehler einzureichen. Das ist für mich dann gleich ein Ablehnungsgrund.
Ich nehme in Gesprächen dann oft Bezug zum Anschreiben, denn auch Standardphrasen kann man gut hinterfragen.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Nimm es nicht persönlich, aber Dein Post zeigt wunderschön einen weiteren Grund, warum Anschreiben gefordert werden. Rechtschreibung und Satzbau sind bedenklich.
Ok, ist ein simpler Forenbeitrag. Man glaubt aber nicht, wie viele Bewerber sich bereits durch haarsträubende Fehler in den Anschreiben noch vor dem Lesen des CV's disqualifiziert haben.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Halte das Anschreiben auch für Unsinn. Ja, man soll da seine Motivation und Dinge rein schreiben, die nicht im Lebenslauf stehen. Aber, dichte sich da nicht fast jeder einfach irgendwas zusammen? Man schreibt halt das, was vermutlich der Personaler hören will. Und der Witz ist, der Personaler, weis das auch. Desshalb, für mich, völlige Zeitverschwendung. In den USA z.B. brauchst du nur selten ein Cover Letter bei der Bewerbung. Der reicht der CV, fertig.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Finde das schwierig. Man kann das vielleicht gut als Schreibprobe betrachten, aber vieles vom Inhalt ist doch konstruiert. Warum will ich gerade bei diesem Unternehmen arbeiten? Ja warum wohl? Weil ich bei den 10 anderen, bei denen ich mich bisher beworben habe und viel lieber arbeiten würde, nicht genommen wurde. Stattdessen, muss man sich zwanghaft irgendeine Begründung aus der Nase ziehen, die nicht nach dritte Wahl klingt.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Ich find das immer unnötig. Man googelt sich 10 Minuten die grundlegenden Unternehmensdaten zusammen und saugt sich dann eine übertriebene Geschichte über Motivation und Ziele zusammen. Raus kommt ein Stück Papier das genauso voller leerer Floskeln ist, wie die modernen Arbeitszeugnisse. Viel Text, wenig Aussage.

Ich bin froh, dass das in meiner Branche nicht mehr Standard (bzw. notwendig) ist und ich das bei der letzten Bewerbungsrunde auch nicht mehr gemacht habe. Spart einfach enorm viel Zeit.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Finde das schwierig. Man kann das vielleicht gut als Schreibprobe betrachten, aber vieles vom Inhalt ist doch konstruiert. Warum will ich gerade bei diesem Unternehmen arbeiten? Ja warum wohl? Weil ich bei den 10 anderen, bei denen ich mich bisher beworben habe und viel lieber arbeiten würde, nicht genommen wurde. Stattdessen, muss man sich zwanghaft irgendeine Begründung aus der Nase ziehen, die nicht nach dritte Wahl klingt.

Haha genau so ist es. Denke nur Boomer halten an Anschreiben fest, weil sie auch damals vor 20 oder 30 Jahren eines schreiben mussten. Für die Generation ende 80iger bzw. 90iger ist es absolut überflüssig.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Big4 Auditor schrieb am 17.02.2021:

Ich stelle einen Bewerber doch nicht wegen "wesentlichen Fakten" aus seiner Vergangenheit ein, sondern wegen der Perspektive in die Zukunft. Am Ende will ich nicht den Superstudenten von der "Target-Uni" oder ähnlichen Quatsch, sondern ich will jemanden, der versteht, worauf er sich da bewirbt, der sein eigenes Profil einordnen kann, eine Verständnisbrücke zwischen Profil und Stelle schlagen kann und mich davon überzeugen kann, dass sein Hintergrund ihm dabei helfen wird, den praktischen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Lebenslauf dient dem Filtern der Bewerbungen - das Anschreiben ist die erste persönliche Vistenkarte des Bewerbers.

This.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Ich kenne das Ganze auch von der anderen (einstellenden) Seite. Und einige der Gründe die ihr für einen Verzicht auf den CL anführt ist genau das, warum ich ihn haben will.

Mit ein bisschen Erfahrung kann man aus einem Anschreiben ziemlich viel herauslesen. Gerade was die Beweggründe angeht. Und wenn ich einstelle interessiert es mich natürlich, ob ich 1., 2. oder dritte Wahl bin. Oder auch was die Treiber sind gerade zu uns zu wollen, eher der Brand Name, die Kultur, die Produkte, die Bezahlung, die geographische Lage. Aus einem guten CL geht das hervor, aus einem CV nicht.

Und die Fähigkeit einen fehlerfreien CL zu schreiben kommt natürlich auch noch dazu.

Das erste Sortieren erfolgt über die CVs, aber danach kommt dann der CL wenn es darum geht wer eingeladen wird.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Weil die CV`S zu 95% identisch und austauschbar sind und es nicht möglich ist abzuschätzen ob sich der Bewerber wirklich mit der Firma/Stelle beschäftigt hat, was für ein Typ er ist, ob er passt.

Abgesehen davon, wenn jemand ein wirklich gutes Anschreiben hat lade ich so jemanden auch mal ein, selbst wenn vielleicht der CV nicht 100% ist

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Fernuni

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

Die Frage könnte alt etwas blöd klingen, aber warum muss man ein anschreiben schreiben???
Ich meine die wesentlichen Fakten sind doch schon im Lebenslauf, oder?
Was bringt das überhaupt?!?!

Ich verstehe das auch nicht, vorallem wird da gelogen.
Motivation ist am meisten wegen Geld.
Kaum jemand will beim Mittelständler arbeiten, weil sie so coole Sachen produzieren und er tagtäglich da einkauft😅
Ob das Unternehmen A oder Unternehmen B ist es eigentlich relativ egal, Hauptsache das Geld stimmt und die Arbeitsatmosphäre.
Jetzt von den beliebten Arbeitsgebern mal abgesehen.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

....und die Motivation/Beweggründe ?

+1
seh es als zeitliche Hürde. schmeißt halt viele der Leute raus denen die Firma am arsch vorbei geht

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Finde das schwierig. Man kann das vielleicht gut als Schreibprobe betrachten, aber vieles vom Inhalt ist doch konstruiert. Warum will ich gerade bei diesem Unternehmen arbeiten? Ja warum wohl? Weil ich bei den 10 anderen, bei denen ich mich bisher beworben habe und viel lieber arbeiten würde, nicht genommen wurde. Stattdessen, muss man sich zwanghaft irgendeine Begründung aus der Nase ziehen, die nicht nach dritte Wahl klingt.

Gibt Leute die unbedingt in Branche A arbeiten wollen oder für Tätigkeiten b brennen.
Klar wenn dein Lebenslauf Abi - Uni sind und deine Hobbys saufen & zocken sind ist das Anschreiben sinnlos. Andere haben halt mehr Lebenserfahrung, die eben auf diese Stelle passt

alleine der Hinweis dass man sich die Unternehmenswebseite angeschaut hat ist relevant

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Fernuni schrieb am 17.02.2021:

Die Frage könnte alt etwas blöd klingen, aber warum muss man ein anschreiben schreiben???
Ich meine die wesentlichen Fakten sind doch schon im Lebenslauf, oder?
Was bringt das überhaupt?!?!

Ich verstehe das auch nicht, vorallem wird da gelogen.
Motivation ist am meisten wegen Geld.
Kaum jemand will beim Mittelständler arbeiten, weil sie so coole Sachen produzieren und er tagtäglich da einkauft😅
Ob das Unternehmen A oder Unternehmen B ist es eigentlich relativ egal, Hauptsache das Geld stimmt und die Arbeitsatmosphäre.
Jetzt von den beliebten Arbeitsgebern mal abgesehen.

Es gibt nicht selten Bewerber, die sich auf gleich gut dotierte Stellen bewerben.

„Hauptsache das Geld stimmt“ ist im Übrigen in der jetzt auf den Arbeitsmarkt drängenden Generation absolut falsch.

Und Lügen kann ein guter Personaler im Gespräch schnell entlarven. Unterschätzt das nicht.

antworten
Fernuni

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Fernuni schrieb am 17.02.2021:

Die Frage könnte alt etwas blöd klingen, aber warum muss man ein anschreiben schreiben???
Ich meine die wesentlichen Fakten sind doch schon im Lebenslauf, oder?
Was bringt das überhaupt?!?!

Ich verstehe das auch nicht, vorallem wird da gelogen.
Motivation ist am meisten wegen Geld.
Kaum jemand will beim Mittelständler arbeiten, weil sie so coole Sachen produzieren und er tagtäglich da einkauft😅
Ob das Unternehmen A oder Unternehmen B ist es eigentlich relativ egal, Hauptsache das Geld stimmt und die Arbeitsatmosphäre.
Jetzt von den beliebten Arbeitsgebern mal abgesehen.

Es gibt nicht selten Bewerber, die sich auf gleich gut dotierte Stellen bewerben.

„Hauptsache das Geld stimmt“ ist im Übrigen in der jetzt auf den Arbeitsmarkt drängenden Generation absolut falsch.

Und Lügen kann ein guter Personaler im Gespräch schnell entlarven. Unterschätzt das nicht.

Dann kannst mir gerne die Motivation erklären bei einer 50 Mann Firma mit schlechten Ruf und kaum Austiegsmöglichkeiten zu bewerben.
Weil man gerne in einer Firma mit schlechtem Image und schlechter Bezahlung arbeiten möchte?

Bei Top Unternehmen kann ich es nachvollziehen, aber sonst bewirbt man sich da nur, weil man woanders nicht angenommen wurde.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Nimm es nicht persönlich, aber Dein Post zeigt wunderschön einen weiteren Grund, warum Anschreiben gefordert werden. Rechtschreibung und Satzbau sind bedenklich.
Ok, ist ein simpler Forenbeitrag. Man glaubt aber nicht, wie viele Bewerber sich bereits durch haarsträubende Fehler in den Anschreiben noch vor dem Lesen des CV's disqualifiziert haben.

Halte das Anschreiben auch für Unsinn. Ja, man soll da seine Motivation und Dinge rein schreiben, die nicht im Lebenslauf stehen. Aber, dichte sich da nicht fast jeder einfach irgendwas zusammen? Man schreibt halt das, was vermutlich der Personaler hören will. Und der Witz ist, der Personaler, weis das auch. Desshalb, für mich, völlige Zeitverschwendung. In den USA z.B. brauchst du nur selten ein Cover Letter bei der Bewerbung. Der reicht der CV, fertig.

Bisher wurde in jedem VG das "sehr hohe sprachliche Niveau", der "sehr gute sprachliche Ausdruck", fehlerfreie Interpunktion, Grammatik und Rechtschreibung etc. meines Anschreibens positiv hervorgehoben. Ich weiß, dass ich darin sehr stark bin und mich das Anschreiben oft rettet (leider zwei Schwachstellen im CV), finde es trotzdem immer wieder überraschend, dass es explizit gelobt wird. Ist die Norm echt dermaßen grottig oder ist es im HR üblich, sich zum sprachlichen Niveau des Bewerbers zu äußern?

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 18.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Nimm es nicht persönlich, aber Dein Post zeigt wunderschön einen weiteren Grund, warum Anschreiben gefordert werden. Rechtschreibung und Satzbau sind bedenklich.
Ok, ist ein simpler Forenbeitrag. Man glaubt aber nicht, wie viele Bewerber sich bereits durch haarsträubende Fehler in den Anschreiben noch vor dem Lesen des CV's disqualifiziert haben.

Halte das Anschreiben auch für Unsinn. Ja, man soll da seine Motivation und Dinge rein schreiben, die nicht im Lebenslauf stehen. Aber, dichte sich da nicht fast jeder einfach irgendwas zusammen? Man schreibt halt das, was vermutlich der Personaler hören will. Und der Witz ist, der Personaler, weis das auch. Desshalb, für mich, völlige Zeitverschwendung. In den USA z.B. brauchst du nur selten ein Cover Letter bei der Bewerbung. Der reicht der CV, fertig.

Bisher wurde in jedem VG das "sehr hohe sprachliche Niveau", der "sehr gute sprachliche Ausdruck", fehlerfreie Interpunktion, Grammatik und Rechtschreibung etc. meines Anschreibens positiv hervorgehoben. Ich weiß, dass ich darin sehr stark bin und mich das Anschreiben oft rettet (leider zwei Schwachstellen im CV), finde es trotzdem immer wieder überraschend, dass es explizit gelobt wird. Ist die Norm echt dermaßen grottig oder ist es im HR üblich, sich zum sprachlichen Niveau des Bewerbers zu äußern?

Kommt doch einfach auf die Branche an. Ich wurde zum Beispiel noch nie in meinem Leben auf den Cover Letter angesprochen (i.e., IB)

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VF21

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Finde auch, dass man das Anschreiben getrost weglassen kann. Das wichtigste steht im Lebenslauf, man wird vorab nach Hard facts ausgesiebt und wer eingeladen wird, kann im VG seine Motivationen etc. zum Ausdruck bringen. Als Personaler würde ich mir wahrscheinlich auch keine durchlesen, weil geringer Mehrwert.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Was hier kaum genannt wurde ist, dass man die Motivation für den Job darlegen kann. Dem Abteilungsleiter ist doch ziemlich egal ob du die Produkte gut findest, sondern eher ob die die beschriebene Tätigkeit gut findest (also motiviert bist) und die Kompetenz hast um diese auszuüben. Bei vielen meiner Bewerbungen haben die potentiellen Chefs darauf gepocht, dass man Leidenschaft für den Job mitbringt und kein 08/15 Typ ist der sich halt für einen Job bewirbt weil er Geld zum Leben braucht.
Ich denke auch man kann aus einem Anschreiben viele weitere Dinge herauslesen, die man natürlich auch im VG herausfinden könnte. Aber warum nicht die ersten Leute vorab herausfiltern durch den CL und damit Zeit sparen? Auch bietet es dem Bewerber die Möglichkeit bei einem nicht ganz so starken CV seine Kompetenz hervorzuheben. Klar ein Anschrieben ist zeitaufwendig und nervend aber sind das Bewerbungen nicht immer?!?

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 18.02.2021:

Klar ein Anschrieben ist zeitaufwendig und nervend aber sind das Bewerbungen nicht immer?!?

Für die ganzen "Anschreiben sind doof"-Schreiber nicht. Die haben am liebsten die 1-click Bewerbungen, schicken davon 100 am Tag raus und wundern sich dann, wieso man so wenig Rückmeldung bekommt.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Das ist ein Trugschluss. Für den Personaler ist das Anschreiben die einzige Möglichkeit, ein wenig Persönliches aus dem sonst vereinheitlichten CV-Brei herauszulesen.

Das wichtigste steht gerade nicht im Lebenslauf: die Motivation, sich auf genau diese Stelle zu bewerben. Unternehmen stellen Menschen ein, keine Noten. In Großkonzernen mit hunderten Bewerbungen pro Stellenausschreibung mag ein Filter rein nach Noten aussieben. Ansonsten kann ein sehr gutes Anschreiben auch die eine oder andere Schwäche im CV ausmerzen.

VF21 schrieb am 18.02.2021:

Finde auch, dass man das Anschreiben getrost weglassen kann. Das wichtigste steht im Lebenslauf, man wird vorab nach Hard facts ausgesiebt und wer eingeladen wird, kann im VG seine Motivationen etc. zum Ausdruck bringen. Als Personaler würde ich mir wahrscheinlich auch keine durchlesen, weil geringer Mehrwert.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Stimme ich völlig überein. Wobei ich den Lebenslauf trotzdem eher als Visitenkarte gesehen hätte :)

Big4 Auditor schrieb am 17.02.2021:

Ich stelle einen Bewerber doch nicht wegen "wesentlichen Fakten" aus seiner Vergangenheit ein, sondern wegen der Perspektive in die Zukunft. Am Ende will ich nicht den Superstudenten von der "Target-Uni" oder ähnlichen Quatsch, sondern ich will jemanden, der versteht, worauf er sich da bewirbt, der sein eigenes Profil einordnen kann, eine Verständnisbrücke zwischen Profil und Stelle schlagen kann und mich davon überzeugen kann, dass sein Hintergrund ihm dabei helfen wird, den praktischen Anforderungen gerecht zu werden.

Der Lebenslauf dient dem Filtern der Bewerbungen - das Anschreiben ist die erste persönliche Vistenkarte des Bewerbers.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

Doch, kann man. Nämlich in dem für ein Anschreiben angemessenen Maß. Niemand hat behauptet, dass man über das Anschreiben die komplette Persönlichkeit und Motivation übermittelt 8was auch in einem Gespräch nicht geht), aber es bietet einen ersten Eindruck.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

Volle Zustimmung zu deinem ersten Teil. Aber zumindest bei mir ist die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch CV+Anschreiben. Der CV ist wichtiger, ja, aber auch das Anschreiben liefert wichtige Informationen. Und mit ein bisschen Erfahrung kann man einige von denen, die sich da nur etwas zusammen reimen, gut aussortieren.

Ich habe bei der Diskussion hier ein bisschen das Gefühl, dass gerade die mit vermeintlichem Top-CV gegen ein Anschreiben sind.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

Ok. Angenommen, dein CV ist wirklich top. Das Problem: Der CV von X deiner Mitbewerber ist ähnlich. Wenn X groß ist, was bei renommierten Firmen sicher der Fall ist, dann kann und wird man nicht alle zum Bewerbungsgespräch einladen. => Es braucht ein weiteres Filterkriterium. Das Anschreiben.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Schicke prinzipiell nur noch CV + Zeugnisse an eine HR Emailadresse die ich finde. Hat mit 2 yoe sehr gut funktionert und hatte 3 Angebote zur Auswahl.

Ich füll doch nicht die HR Systeme der Unternehmen für sie aus um dann nochmal den CV anzuhängen...

Irgendwann hat der Spaß ein Loch bei mir

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Big4 Auditor

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

Das ist ja keine Sache von "entweder... oder". Das Anschreiben ist eine zusätzliche (!) Möglichkeit gezielter zu filtern, wen man einlädt und wen nicht.

Wenn die zeitlichen Kapazitäten nur ausreichen um 5 Kandidaten einzuladen, 11 über ihren Lebenslauf die Mindestanforderungen erfüllen, dann kann ich entweder stupide die 5 mit den besten Noten einladen, oder ich lese das anschreiben, sortiere die drei aus, deren Text völlig an der Stelle vorbeigeht und suche dann 5 aus 8, die im Gesamten den besten Eindruck machen.

In Wirtschaftsprüfersprache könnte man auch sagen:
Der CV dokumentiert die Vergangenheit, das Anschreiben kommentiert diese und stellt eine zukunftsorientierte Sichtweise dar. So wie ein Lagebericht einen Informations-Mehrwert für einen Jahresabschluss liefert, liefert ein Anschreiben denselbigen für eine Bewerbung.

Natürlich ist das Anschreiben subjektiv und häufig auch nichtssagend, aber die Chance ein überzeugendes Anschreiben abzuliefern, hat jeder Bewerber und manche nutzen diese eben und manche nicht. Und ich bevorzuge Bewerber, die in der Lage sind, diese Chance zu nutzen.

Wenn du das erst im Bewerbungsgespräch willst, dann könnte es passieren, dass du in selbiges garnicht erst eingeladen wirst.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Früher habe ich mir Mühe gegeben beim Anschreiben. Zuletzt habe ich nur noch ein 0815 Anschreiben verwendet und je nach Stelle die Satzbausteine ersetzt.
War im Endeffekt genauso erfolgreich

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Das Anschreiben ist deswegen von immenser Bedeutung, um alle Bewerber auszusortieren, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind bzw. der Englischen, falls das Anschreiben in eben jener Sprache verfasst worden ist.

Damit haben sich gefühlt 2/3 aller Bewerber schon Mal disqualifiziert und weiter geht es dann zum CV, wo auch ca. 3/4 der Bewerbungen aussortiert werden.

Von 100 Bewerbungen bleiben somit 7-8 Bewerber übrig, die dann in die Shortlist kommen. Nach der zweiten Runde der Bewerbungsgespräche gibt es eine Liste mit Platz 1, 2 und 3.

Platz 1 wird sofort ein Angebot unterbreitet mit einer Woche Bedenkzeit.
Platz 2 wird vertröstet, dass man sich innerhalb von zwei Wochen meldet.
Platz 3 wird auf vier Wochen vertröstet, weil die zuständige HR-Person aktuell im Urlaub sich befindet. ;-)

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

Man muss doch keine DIN A4 Seite vollschreiben. In deinem CV steht dein kompletter Lebenslauf. Davon haben aber vielleicht nur wenige Punkte einen besonderen Bezug zu dem Job, auf den du dich gerade bewirbst.

Anstatt zu erwarten, dass dein Ansprechpartner deinen CV durchgeht und sich diese Punkte selber raussucht, fasst du sie für ihn zusammen. Also erwähnst z.B., dass du bereits ein Praktikum in dem Bereich gemacht hast oder dich in deiner Bachelor-Arbeit damit beschäftigt hast. Das kann der sich wahrscheinlich auch denken, wenn er sich deinen CV ausführlich anguckt. Der hat da aber 50 CV's vor sich und du machst es leichter für ihn.

Wenn du einen Bezug zur Firma hast, kommt das noch mit rein. Wenn du wechselst, den Grund dafür. Ansonsten 1-2 Sätze Standard-Blabla, fertig.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

CV`s sind aber austauschbar bei den Bewerbern. Im CV seh ich noch eine gewisse Differenzierung.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Sorry, aber mit meiner Persönlichkeit und Motivation kann ich doch nicht mit einer DIN A4 Seite überzeugen. Wo jeder alles mögliche reinschreiben kann. Das mache ich in den Bewerbungsgesprächen.

Und die Eintrittskarte dorthin ist mein CV.

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Voice of Reason

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Ich finde Anschreiben ebenfalls wichtig und lese sie grundsätzlich.

Wer offensichtlich nicht einmal die nötigen 90-120 Minuten investieren kann oder will, um ein auf die Stelle und das Unternehmen zugeschnittenes Motivationsschreiben zu verfassen, hat auch kein ernsthaftes Interesse daran.

Wer es nicht schafft, 10-15 Zeilen fehlerfrei zu verfassen und dabei einigermaßen kohärent zu formulieren, den will ich nicht in meinem Team haben. Denn wenn er das nicht schafft, schafft es auch nicht bei Emails oder Präsentation für den Kunden.

Wer sich nicht präzise und on-point genug ausdrücken kann, um auf 10-15 Zeilen sauber darzulegen, was seine Motivation und sein Mehrwert auf der Position für mein Unternehmen ist, den brauch ich nicht. Er hat sich dann nämlich offensichtlich keine wirklichen Gedanken dazu gemacht.

Und nein, ich bin kein Boomer und trotzdem finde ich es wichtig. Wie bereits oben geschrieben, es ist die erste Form einer Arbeitsprobe.

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Stimme dem zu. Meine Erfahrung war die, dass ich mit Standard-Anschreiben sehr selten eine positive Rückmeldung erhalten habe; mit individualisierten Anschreiben ging es viel besser. Mein Rat wäre, sich lieber auf 10-15 Stellen zu fokussieren, anstatt an 100 Unternehmen dieselben Unterlagen zu schicken.

Tut dem Personaler ausserdem einen Gefallen und fangt mit den Kernpunkten, warum ihr denkt zu dem Unternehmen/Fachbereich zu passen, an. Dies könnt ihr ja anschliessend ausformulieren.

Voice of Reason schrieb am 19.02.2021:

Ich finde Anschreiben ebenfalls wichtig und lese sie grundsätzlich.

Wer offensichtlich nicht einmal die nötigen 90-120 Minuten investieren kann oder will, um ein auf die Stelle und das Unternehmen zugeschnittenes Motivationsschreiben zu verfassen, hat auch kein ernsthaftes Interesse daran.

Wer es nicht schafft, 10-15 Zeilen fehlerfrei zu verfassen und dabei einigermaßen kohärent zu formulieren, den will ich nicht in meinem Team haben. Denn wenn er das nicht schafft, schafft es auch nicht bei Emails oder Präsentation für den Kunden.

Wer sich nicht präzise und on-point genug ausdrücken kann, um auf 10-15 Zeilen sauber darzulegen, was seine Motivation und sein Mehrwert auf der Position für mein Unternehmen ist, den brauch ich nicht. Er hat sich dann nämlich offensichtlich keine wirklichen Gedanken dazu gemacht.

Und nein, ich bin kein Boomer und trotzdem finde ich es wichtig. Wie bereits oben geschrieben, es ist die erste Form einer Arbeitsprobe.

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Also im UB/IB wird CL nie angeschaut:

Hatte bei T1-3 Einladungen, sowie IC, immer mit dem selben CL.

Nur halt mal erwähnt, dass ich es toll finde mich früh zu spezialisieren (IC, Berger) bzw toll finde erstmal Generalist zu sein und viele Industrien kennenzulernen. (BCG, etc)
Dann ab und zu mal Adjektive geändert (boutique für SSCO, Leading für MBB und first für ADL)

antworten
Voice of Reason

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Als jemand der für Ex-RB-, BCG-, Bain- und OW-Partner bei KPMG gearbeitet hat: doch, die schauen die sich an.

Sehr genau sogar.

Und wenn sie auch nur die geringsten Zweifel am CV haben, dann wird das Anschreiben schnell zum Zünglein an der Waage, die die Bewerbung im Papierkorb enden lässt.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Also im UB/IB wird CL nie angeschaut:

Hatte bei T1-3 Einladungen, sowie IC, immer mit dem selben CL.

Nur halt mal erwähnt, dass ich es toll finde mich früh zu spezialisieren (IC, Berger) bzw toll finde erstmal Generalist zu sein und viele Industrien kennenzulernen. (BCG, etc)
Dann ab und zu mal Adjektive geändert (boutique für SSCO, Leading für MBB und first für ADL)

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Du hast schon recht mein Deutsch ist schrecklich. Hatte zu Schulzeiten tatzächlich mal ne 1 in Deutsch im Abizeugnis. Seit dem kommuniziere ich aber mündlich, wie schriftlich, im Beruf, wie privat, fast nur noch auf Englisch und habe selbst gemerkt, wie schwer mir inzwischen korrekte deutsche Grammatik und die einfachste Rechtschreibung fällt. Das ist das Resultat der Internationaliserung. Geht ganz schnell, und schon kannst du deine eigene Sprache nicht mehr richtig.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Nimm es nicht persönlich, aber Dein Post zeigt wunderschön einen weiteren Grund, warum Anschreiben gefordert werden. Rechtschreibung und Satzbau sind bedenklich.
Ok, ist ein simpler Forenbeitrag. Man glaubt aber nicht, wie viele Bewerber sich bereits durch haarsträubende Fehler in den Anschreiben noch vor dem Lesen des CV's disqualifiziert haben.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Halte das Anschreiben auch für Unsinn. Ja, man soll da seine Motivation und Dinge rein schreiben, die nicht im Lebenslauf stehen. Aber, dichte sich da nicht fast jeder einfach irgendwas zusammen? Man schreibt halt das, was vermutlich der Personaler hören will. Und der Witz ist, der Personaler, weis das auch. Desshalb, für mich, völlige Zeitverschwendung. In den USA z.B. brauchst du nur selten ein Cover Letter bei der Bewerbung. Der reicht der CV, fertig.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Bewerbungsschreiben sind aber halt auch was typisch deutsches. Ich habe viel im Ausland bzw. für ausländische Unternehmen gearbeitet, und da war der CV, als einziges Bewerbungsdokument, oft Standart.

Die können doch dort nicht alle so doof sein, wenn das Anschreiben angeblich so viel über den Bewerber aussagt. Darüber würde ich mal nachdenken.

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

Und heute habe ich gelernt, dass ich mit 24 Jahren ein Boomer bin... im Ernst, es gibt genügend junge Leute die für oder gegen das Anschreiben sind und genügend ältere Leute die für oder gegen das Anschreiben sind. Wieso? Weil es nun einmal einfach grundsätzlich einige Pros und Kontras gibt, die ja in diesem Thread schon ausführlich diskutiert wurden. Das hat rein gar nichts mit dem Alter des HR oder sonst was zu tun.

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

Ich habe ein Profil bei Xing und LinkedIn. Der Inhalt ist deckungsgleich mit meinem CV. Sonst habe ich kein Social Media Profil. Nach Deiner Argumentation reicht dann ja eine Bewerbung mit den beiden Links auf meine Profile. Wozu noch einen CV schicken....

Da Du offensichtlich nicht in einer Führungsposition bist, kennst Du nur die Bewerberseite. Wenn Du mal auf der anderen Seite sitzt, wirst Du vielleicht ein Anschreiben bei Deinen Bewerbern mehr schätzen.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

Bin seit ich mich mit 16 das erste mal für ne ausbildung beworben habe pro anschreiben
Jetzt nach dem Studium (und der Ausbildung) und im ersten Job immernoch dafür. Und ich bin Mitte 20. habe regelmäßig aufgrund meines Anschreibens Einladungen für Stellen bekommen, für die ich anhand Lebenslauf nicht qualifiziert war. egal ob Praktika oder fester Job.

Wo ist das also ein boomer Ding? eure Anschreiben sind einfach Mist und bringen euch deswegen nichts + ihr habt keine Lust sie vernünftig zu bearbeiten

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Also im UB/IB wird CL nie angeschaut:

Hatte bei T1-3 Einladungen, sowie IC, immer mit dem selben CL.

Nur halt mal erwähnt, dass ich es toll finde mich früh zu spezialisieren (IC, Berger) bzw toll finde erstmal Generalist zu sein und viele Industrien kennenzulernen. (BCG, etc)
Dann ab und zu mal Adjektive geändert (boutique für SSCO, Leading für MBB und first für ADL)

CL wird also nie angeschaut....aha. Hast aber trotzdem eins mitgeschickt. Konsequent...

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Kein Wunder, dass Leute 100 Bewerbungen raushauen und keine Einladung bekommen, wenn sie sich nicht mal sie Mühe machen ein Motivationsschreiben anzufertigen

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Fernuni

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Bewerbungsschreiben sind aber halt auch was typisch deutsches. Ich habe viel im Ausland bzw. für ausländische Unternehmen gearbeitet, und da war der CV, als einziges Bewerbungsdokument, oft Standart.

Die können doch dort nicht alle so doof sein, wenn das Anschreiben angeblich so viel über den Bewerber aussagt. Darüber würde ich mal nachdenken.

Deutschland hinkt hinterher, in manchen Ländern ist Homeoffice schon längst Standart, in Deutschland war es vor Corona in vielen Firmen noch undenkbar gewesen.

Deutschland ist ein konservatives Land und hat Probleme mal nach links und rechts zu schauen. Genau so wie CV ohne Lücken, geradliniger Lebenslauf. Alles wird sofort negativ ausgelegt.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

mag für Absolventen vllt noch relevant sein aber in boomenden, modernen Branchen absoluter Quatsch.

Ich hätte schon kein Bock mich irgendwo zu bewerben wenn ein CL gefordert wird, wenn ich mich bewerbe dann kann ich mir ja scheinbar vorstellen dort zu arbeiten, dass drückt meine Motivation ausreichend aus.

Für gefragte Leute mit Top-Fähigkeiten und gutem CV ist das einfach nur eine Zumutung, aber genau die Leute will ich doch einstellen?

Manchmal wundert es mich nicht dass nicht viel voran geht im Land..

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Fernuni schrieb am 19.02.2021:

Bewerbungsschreiben sind aber halt auch was typisch deutsches. Ich habe viel im Ausland bzw. für ausländische Unternehmen gearbeitet, und da war der CV, als einziges Bewerbungsdokument, oft Standart.

Die können doch dort nicht alle so doof sein, wenn das Anschreiben angeblich so viel über den Bewerber aussagt. Darüber würde ich mal nachdenken.

Deutschland hinkt hinterher, in manchen Ländern ist Homeoffice schon längst Standart, in Deutschland war es vor Corona in vielen Firmen noch undenkbar gewesen.

Deutschland ist ein konservatives Land und hat Probleme mal nach links und rechts zu schauen. Genau so wie CV ohne Lücken, geradliniger Lebenslauf. Alles wird sofort negativ ausgelegt.

Standard schreibt man mit "d" und als Student sich über Verfahren aufzuregen, die man noch nie gemeistert hat und deren Sinn man offensichtlich nicht versteht, ist schon ein starkes Stück.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Fernuni schrieb am 19.02.2021:

Bewerbungsschreiben sind aber halt auch was typisch deutsches. Ich habe viel im Ausland bzw. für ausländische Unternehmen gearbeitet, und da war der CV, als einziges Bewerbungsdokument, oft Standart.

Die können doch dort nicht alle so doof sein, wenn das Anschreiben angeblich so viel über den Bewerber aussagt. Darüber würde ich mal nachdenken.

Deutschland hinkt hinterher, in manchen Ländern ist Homeoffice schon längst Standart, in Deutschland war es vor Corona in vielen Firmen noch undenkbar gewesen.

Deutschland ist ein konservatives Land und hat Probleme mal nach links und rechts zu schauen. Genau so wie CV ohne Lücken, geradliniger Lebenslauf. Alles wird sofort negativ ausgelegt.

Teils richtig aber so ne ähnliche Diskussion gabs schon mal letztens. Hat was damit zu tun dass es in Deutschland nicht so ein hire & fire System wie in den US gibt, weswegen deutsche Arbeitgeber eben gerne mehr über die Bewerber erfahren wollen da diese vermutlich länger im Unternehmen bleiben.

Deutschland ist eben deutlich moderner und progressiver als die hochgelobten US was Arbeiterrechte und Gewerkschaften angeht auch wenn sowas von BWLern sicher nicht als positiv angesehen wird.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

mag für Absolventen vllt noch relevant sein aber in boomenden, modernen Branchen absoluter Quatsch.

Ich hätte schon kein Bock mich irgendwo zu bewerben wenn ein CL gefordert wird, wenn ich mich bewerbe dann kann ich mir ja scheinbar vorstellen dort zu arbeiten, dass drückt meine Motivation ausreichend aus.

Für gefragte Leute mit Top-Fähigkeiten und gutem CV ist das einfach nur eine Zumutung, aber genau die Leute will ich doch einstellen?

Manchmal wundert es mich nicht dass nicht viel voran geht im Land..

Ich will dich ja nicht enttäuschen, aber die Zahl derer, die so außergewöhnliche Fähigkeiten haben, dass sie nicht als Bittsteller auftreten müssen, ist verschwindend gering. Als Absolvent ist das schon mal keiner. Und die es später sind, müssen meist wirklich kein Anschreiben verfassen, weil sie von Headhuntern angesprochen werden.

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Fernuni

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Fernuni schrieb am 19.02.2021:

Bewerbungsschreiben sind aber halt auch was typisch deutsches. Ich habe viel im Ausland bzw. für ausländische Unternehmen gearbeitet, und da war der CV, als einziges Bewerbungsdokument, oft Standart.

Die können doch dort nicht alle so doof sein, wenn das Anschreiben angeblich so viel über den Bewerber aussagt. Darüber würde ich mal nachdenken.

Deutschland hinkt hinterher, in manchen Ländern ist Homeoffice schon längst Standart, in Deutschland war es vor Corona in vielen Firmen noch undenkbar gewesen.

Deutschland ist ein konservatives Land und hat Probleme mal nach links und rechts zu schauen. Genau so wie CV ohne Lücken, geradliniger Lebenslauf. Alles wird sofort negativ ausgelegt.

Standard schreibt man mit "d" und als Student sich über Verfahren aufzuregen, die man noch nie gemeistert hat und deren Sinn man offensichtlich nicht versteht, ist schon ein starkes Stück.

Auf Rechtschreibfehler hinweisen ist wieder so typisch deutsch. Stellt mal vor im Ausland wären die Menschen auch so.
Und ich bin kein Student.

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Fernuni

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Fernuni schrieb am 19.02.2021:

Deutschland hinkt hinterher, in manchen Ländern ist Homeoffice schon längst Standart, in Deutschland war es vor Corona in vielen Firmen noch undenkbar gewesen.

Deutschland ist ein konservatives Land und hat Probleme mal nach links und rechts zu schauen. Genau so wie CV ohne Lücken, geradliniger Lebenslauf. Alles wird sofort negativ ausgelegt.

Teils richtig aber so ne ähnliche Diskussion gabs schon mal letztens. Hat was damit zu tun dass es in Deutschland nicht so ein hire & fire System wie in den US gibt, weswegen deutsche Arbeitgeber eben gerne mehr über die Bewerber erfahren wollen da diese vermutlich länger im Unternehmen bleiben.

Deutschland ist eben deutlich moderner und progressiver als die hochgelobten US was Arbeiterrechte und Gewerkschaften angeht auch wenn sowas von BWLern sicher nicht als positiv angesehen wird.

Ja natürlich, dennoch hat man auch in Deutschland bis zu 6 Monate Probezeit.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

Ich habe ein Profil bei Xing und LinkedIn. Der Inhalt ist deckungsgleich mit meinem CV. Sonst habe ich kein Social Media Profil. Nach Deiner Argumentation reicht dann ja eine Bewerbung mit den beiden Links auf meine Profile. Wozu noch einen CV schicken....

Da Du offensichtlich nicht in einer Führungsposition bist, kennst Du nur die Bewerberseite. Wenn Du mal auf der anderen Seite sitzt, wirst Du vielleicht ein Anschreiben bei Deinen Bewerbern mehr schätzen.

Das ist ja auch so, deshalb kann man sich auch mit bsp. LinkedIn direkt bewerben.
Es reicht doch schon aus, wenn du LinkedIn und Xing verwendest, wenn man sich anschaut, welche Artikel bzw. Branchen du in den vergangenen Jahren so geliked und kommentierst hast...

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

Bin seit ich mich mit 16 das erste mal für ne ausbildung beworben habe pro anschreiben
Jetzt nach dem Studium (und der Ausbildung) und im ersten Job immernoch dafür. Und ich bin Mitte 20. habe regelmäßig aufgrund meines Anschreibens Einladungen für Stellen bekommen, für die ich anhand Lebenslauf nicht qualifiziert war. egal ob Praktika oder fester Job.

Wo ist das also ein boomer Ding? eure Anschreiben sind einfach Mist und bringen euch deswegen nichts + ihr habt keine Lust sie vernünftig zu bearbeiten

Das hat gar nichts damit zu tun, ob mein Anschreiben gut oder schlecht ist. Fakt ist, dass in den meisten Anschreiben extrem viel gelogen wird. Wenn du wegen deinem guten Anschreiben eingeladen wirst, schön für dich. Ist halt aber fraglich, wie aussagekräftig das für den Arbeitgeber tatzächlich ist. Klar, jetzt sagt wieder ein HRler er würde das merken, wenn gelogen wird. Das bezweifle ich. Habe auch schon öfters geflunkert und kein Mensch hats gemerkt. Ihr überschätzt eure Menschenkenntniss.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Also im UB/IB wird CL nie angeschaut:

Hatte bei T1-3 Einladungen, sowie IC, immer mit dem selben CL.

Nur halt mal erwähnt, dass ich es toll finde mich früh zu spezialisieren (IC, Berger) bzw toll finde erstmal Generalist zu sein und viele Industrien kennenzulernen. (BCG, etc)
Dann ab und zu mal Adjektive geändert (boutique für SSCO, Leading für MBB und first für ADL)

CL wird also nie angeschaut....aha. Hast aber trotzdem eins mitgeschickt. Konsequent...

Ja, wird halt einfach auf Check-Liste abgehakt.
Nicht gelesen ungleich nicht benötigt...

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 20.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Das Anschreiben ist halt so ein Boomer Ding - von Boomer für Boomer.
Spätestens wenn sich die Gen Y und Z flächendeckend, vor allem auch in Führungspositionen, im HR breit gemacht hat, wird das Anschreiben aussterben.
Jedes Social Media Profil sagt mir zehnmal mehr als ein Anschreiben...

Bin seit ich mich mit 16 das erste mal für ne ausbildung beworben habe pro anschreiben
Jetzt nach dem Studium (und der Ausbildung) und im ersten Job immernoch dafür. Und ich bin Mitte 20. habe regelmäßig aufgrund meines Anschreibens Einladungen für Stellen bekommen, für die ich anhand Lebenslauf nicht qualifiziert war. egal ob Praktika oder fester Job.

Wo ist das also ein boomer Ding? eure Anschreiben sind einfach Mist und bringen euch deswegen nichts + ihr habt keine Lust sie vernünftig zu bearbeiten

Das hat gar nichts damit zu tun, ob mein Anschreiben gut oder schlecht ist. Fakt ist, dass in den meisten Anschreiben extrem viel gelogen wird. Wenn du wegen deinem guten Anschreiben eingeladen wirst, schön für dich. Ist halt aber fraglich, wie aussagekräftig das für den Arbeitgeber tatzächlich ist. Klar, jetzt sagt wieder ein HRler er würde das merken, wenn gelogen wird. Das bezweifle ich. Habe auch schon öfters geflunkert und kein Mensch hats gemerkt. Ihr überschätzt eure Menschenkenntniss.

Bin zwar kein HRler sondern aus einer Fachabteilungen, aber lese auch das Anschreiben wenn wir einstellen. Deshalb aus der Sicht etwas zum Wahrheitsgehalt. Erstmal grundsätzlich: Man merkt tatsächlich schneller wenn irgendwo etwas nicht passt als ich früher gedacht hätte. Aber natürlich auch nicht alles.

Was aber für die Diskussion hier glaube ich wichtig ist: Es gibt nicht nur die absolute Wahrheit und die absolute Lüge. Die meisten bewegen sich dazwischen. Das sind dann eher Übertreibungen, Ausschmückungen, etc. Und auch die erzählen einem etwas. Denn auch wenn das was drin steht nicht 100 % die Wahrheit ist, verrät der Schreiber etwas über sich (bis auf ganz wenige, die die perfekten Lügner sind).

Bspw. schreiben 80 % dass sie schon immer zu uns wollten und wir ihr Prio 1 Arbeitgeber sind. Das ist natürlich nicht die Wahrheit. Interessant wird es dann aber, wenn sie begründen warum das so ist. Der eine Argumentiert über die Firmenkultur, der nächste über die Karrieremöglichkeiten und der dritte über die tollen Produkte. Und auch wenn sie diese Argumentation übertreiben, lernt man aus welcher Richtung sie denken.

Und in dieser Art gibt es unzählige Beispiele. Das ist natürlich keine reine Wissenschaft und durchaus unscharf, aber ich lag bei einigen Mitarbeitern, die wir dann eingestellt haben erstaunlich nah dran mit meiner Einschätzung.

Ein weiterer Pluspunkt: Jemand dessen CV nicht 100 % passt, der aber meint trotzdem geeignet zu sein, kann mir erklären, warum er das meint. Und damit konnten auch schon Leute überzeugen, die ich nur über ihren CV nicht eingeladen hätte.

Und noch ein anderer Punkt, den hier viele glaube ich nicht berücksichtigen: Ihr glaubt nicht wie viele grottige Anschreiben man bekommt. Und ich rede da jetzt nicht von zwei Kommafehlern oder einem Buchstabendreher. Darüber lässt sich der Bewerbungsberg dann ein bisschen schneller ausdünnen.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Fernuni schrieb am 20.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2021:

Fernuni schrieb am 19.02.2021:

Bewerbungsschreiben sind aber halt auch was typisch deutsches. Ich habe viel im Ausland bzw. für ausländische Unternehmen gearbeitet, und da war der CV, als einziges Bewerbungsdokument, oft Standart.

Die können doch dort nicht alle so doof sein, wenn das Anschreiben angeblich so viel über den Bewerber aussagt. Darüber würde ich mal nachdenken.

Deutschland hinkt hinterher, in manchen Ländern ist Homeoffice schon längst Standart, in Deutschland war es vor Corona in vielen Firmen noch undenkbar gewesen.

Deutschland ist ein konservatives Land und hat Probleme mal nach links und rechts zu schauen. Genau so wie CV ohne Lücken, geradliniger Lebenslauf. Alles wird sofort negativ ausgelegt.

Standard schreibt man mit "d" und als Student sich über Verfahren aufzuregen, die man noch nie gemeistert hat und deren Sinn man offensichtlich nicht versteht, ist schon ein starkes Stück.

Auf Rechtschreibfehler hinweisen ist wieder so typisch deutsch. Stellt mal vor im Ausland wären die Menschen auch so.
Und ich bin kein Student.

Im Ausland sind die Menschen aber auch so? Mach mal auf Twitter/Youtube nen Rechtschreibfehler im Englischen und dein ganzes Argument wird als wertlos betrachtet.

Die WiWiTreff Boomer wissen anscheinend nicht wie man Social Media benutzt. Im Ernst, würdet ihr mal weniger Suits schauen und mehr mit echten Personen aus Amerika kommunizieren gäbs hier nicht so nen Amerika Bias im Forum.

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Wen es „nervt“ oder anscheinend zu viel ist, ein Anschreiben anzufertigen, der hat genug über seine Motivation kundgetan.

Ich wollte es nicht glauben, aber jetzt auf der anderen Seite ( ich stelle ein ) ist es erschreckend zu sehen, wie weit unten das Niveau teilweise ist.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 21.02.2021:

Standard schreibt man mit "d" und als Student sich über Verfahren aufzuregen, die man noch nie gemeistert hat und deren Sinn man offensichtlich nicht versteht, ist schon ein starkes Stück.

Auf Rechtschreibfehler hinweisen ist wieder so typisch deutsch. Stellt mal vor im Ausland wären die Menschen auch so.
Und ich bin kein Student.

Im Ausland sind die Menschen aber auch so? Mach mal auf Twitter/Youtube nen Rechtschreibfehler im Englischen und dein ganzes Argument wird als wertlos betrachtet.

Die WiWiTreff Boomer wissen anscheinend nicht wie man Social Media benutzt. Im Ernst, würdet ihr mal weniger Suits schauen und mehr mit echten Personen aus Amerika kommunizieren gäbs hier nicht so nen Amerika Bias im Forum.

Kommuniziere recht viel auf Englisch (auch auf Social Media) und bin sicher, dass ich laufend Fehler mache. Juckt keine Sau, solange es sich im Rahmen hält.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Ich habe über 100 Bewerbungen geschickt, ab der 20. kein Anschreiben mehr.

Einige Firmen haben sich gemeldet für die Bearbeitung brauchen sie Anschreiben. Andere haben direkt einen Interviewtermin mit mir vereinbart..

Anschreiben braucht man nicht unbedingt, um einen Job zu bekommen;)

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Voice of Reason

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Auch wenn es nicht alle zwingend brauchen: warum riskieren aus dem Prozess zu fliegen und den Traumjob nicht zu bekommen, nur weil ich nicht in der Lage oder nicht willens bin, 10 Zeilen Prosa zu verfassen.

antworten
WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Voice of Reason schrieb am 22.02.2021:

Auch wenn es nicht alle zwingend brauchen: warum riskieren aus dem Prozess zu fliegen und den Traumjob nicht zu bekommen, nur weil ich nicht in der Lage oder nicht willens bin, 10 Zeilen Prosa zu verfassen.

Exakt. Gerade als Berufsanfänger ist das Anschreiben praktisch das einzige, womit ich mich abheben kann.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Warum überhaupt ein Anschreiben? Warum überhaupt irgendwas? Man sollte die HiPos BA von heute überall mit Kusshand und 100k + Tankkarte nehmen, aber Anschreiben im Vorfeld? Ne.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 22.02.2021:

Warum überhaupt ein Anschreiben? Warum überhaupt irgendwas? Man sollte die HiPos BA von heute überall mit Kusshand und 100k + Tankkarte nehmen, aber Anschreiben im Vorfeld? Ne.

Ist ja schon schlimm genug, dass man sich BEWERBEN muss.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

WiWi Gast schrieb am 22.02.2021:

Warum überhaupt ein Anschreiben? Warum überhaupt irgendwas? Man sollte die HiPos BA von heute überall mit Kusshand und 100k + Tankkarte nehmen, aber Anschreiben im Vorfeld? Ne.

Es geht nicht um den Aufwand, sondern darum ob das überhaupt Sinn macht. Jemand könnte auch auf die Idee kommen, zu sagen, dass zu jeder Bewerbung die Zeit eines Hundertmeter Sprints genommen und angegeben werden muss, weil das angeblich etwas über die Fitness aussagt, Die Frage hier ist, ob diese Behauptung stimmt und nicht ob Leute faul sind oder nicht, soetwas zu machen.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

Wenn man in Corona-Zeiten das x-te Anschreiben an eine Firma, dessen Namen man vorher noch nie gehört hat, schreibt, geht das einem schon auf den Sender. Habe bisher auch noch keine Korrelation zwischen gutem Anschreiben und Einladung gehabt. Einerseits absolute Copy & Paste Anschreiben, wo nur Name, Titel und ein zwei Sätze ausgetauscht wurden, die mir eine Einladung beschert haben, andererseits Anschreiben, wo ich mir viel Mühe gebe, weil es tatsächlich intrinsische Motivation gibt, und nur Absagen.

"Warum willst du bei Karl Heinz Dieter GmbH arbeiten?" Weil ihr einfach die geilsten seid, Karl Heinz... wenn dann bei LinkedIn bereits 200 Bewerber für die Stelle stehen, hat man gleich noch mehr Lust, dass sein Anschreiben nicht mal angeschaut wird.

Aber mal eine andere Sache, die oben bereits kurz erwähnt wurde: viel schlimmer als die Anschreiben sind die Bewerberportale, wo man seinen gesamten Lebenslauf nochmal Stück für Stück in die Felder eintragen darf. Bitte was? Klar macht das denen das Leben einfacher, aber bitte, soll ich bald noch jede Note pro Kurs einzeln in euer Portal eintragen? Von Bewerbern 1-2 Stunden Zeit zu für die Bewerbungen verlangen, okay, aber dann habt bitte wenigstens die Energie, euch meinen Lebenslauf in der stundenlang optimierten PDF anzuschauen, danke.

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WiWi Gast

Warum überhaupt ein Anschreiben??

ohne Anschreiben klappt es auch

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