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Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

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Teslarati100

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Auch wenn die 100k vielleicht übertrieben sind.
Wer ist so dumm und tut sich beim Deal Adivsory etc. die 50-60h an für ein 35h KMU Grundgehalt?
Gerade wenn man sich die Anforderungen an die Profile anschaut?
Und bitte nicht mit Überstundenregelung argumentieren, die kann man in der Industrie auch abfeiern.

Perspektive!

Auf Senior Manager verdient man dann 150K+. Das muss man im IGM erstmal realisieren bzw. darum hart kämpfen und ähnlich viel arbeiten, um in eine entsprechende Position zu kommen.

Wenn jemand jedoch sein Einstiegsgehalt in der Linie als Sachbearbeiter vergleicht (und auf Stunde runterrechnet) und in einem Zeithorizont von 1-3 Jahren denkt, wird dieser wahrscheinlich weder den Kampf im IGM um Positionen von 150K+ schaffen, noch den Senior Manager in einer BIG4. Ist dann eine Grundatzentscheidung den ruhigen IGM 35 Std. Weg zu gehen und eine gewisse Grenze niemals zu überschreiten.

nur witzig, dass bei Big 4 und co die meisten nach 3 Jahren wieder gehen oder gar kein Manager werden.

Das stützt doch meine Argumenation in folgenden Punkten:

  • Manager oder Senior Manager ist kein Selbstläufer
  • Wer das NICHT schafft, schafft es dann aber in der Industrie nicht zum Abteilungsleiter o.ä. und in Richtung 150K
  • Wer bei den BIG4 nach 2 Jahren den Exit in die Industrie macht, weil er dort in der Linie direkt 10% mehr Gehalt bekommt (kann von mir aus auch 15% mehr sein), hat halt oftmals nicht das langfristige Ziel bzw. Mindest der 150K Jobs

Meine Beobachtung anhand meines Linkedin Netzwerkes und wenn man sich intensiv mal durch eine Vielzahl von Profilen durchklickt:

  • jene Exits von Consultants oder early Senior Consultants in Richtung DAX/IGM starten dort eher selten durch in Richtung Führungspositionen --> sie wollen einen ruhige Linienjob oder es fehlt einfach an bestimmten Stellen
  • Jene, die die Hürde Manager geschafft haben, zeigen oftmals eine andere Entwicklung auf in den nächsten Jahren
  • Empfinde ich teils ähnlich für MBB. Exits nach 2 Jahren in die Industrie reißen da oft wenig bis nichts

Wer die Pace in der Beratung in Richtung 150K nicht mitgehen kann, schafft diese Pace auch schwierig bei Volkswagen oder Bayer. Das Gerangel, die Politik und die Arbeitsbelastungen von z.B. Projektmanagern die den Sprung auf Teamleiter-Ebene in Front-Office Jobs schaffen wollen (Sales, Strategie), aber auch Controlling etc. ist mit Sicherheit keine 35h und dürfte sicher auch eher bei 50+ liegen. Eben weil die Jobs sehr attraktiv sind und hart um diese gekämpft wird.

Das sind jedenfalls meine subjektiven Beobachtung als externer Berater, der die Karrieren seiner Kunden mit großem Interesse verfolgt. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Sehr guter Beitrag!!

Die Zeiten in denen man mit 35h Karriere in Konzernen macht sind vorbei.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Von den 100k kann man sich eh langsam lösen. 100k sind nicht mehr das was sie mal waren, gefühlt sind 100k € nicht mal das was mal 100k DM waren.

Als ich 1998 nach dem Abi meine Ausbildung angefangen habe war das Ziel mal so im Bereich 90.000 DM zu landen. Die 90.000DM hatte ich dan später direkt zum Einstieg nach dem Studium 2005 mit 54.000€ geknackt. Die 100.000€ waren dann 2012 fällig. Das fühlte sich noch einigermassen finanzstark an, nahm aber die letzten 4 5 Jahre ganz massiv ab.

Ich bin mittlerweile bei knapp 200.000€ und hätte ich nicht 2008 eine Immobilie gekauft, wäre ich finanziell heute kaum weiter als 2012 mit den 100.000€. Klar ein paar Sachen sind billiger geworden aber wenn ich mir anschaue wie Immobilien angezogen haben, wieviel teurer jede neue Auto Generation wird und im Bereich meiner Freizeitbeschäftigungen wieviel Clientel aus Asien etc. nachkommt die richtig finanzstark sind. Dazu die immer weiter steigende Abgabenlast in Deutschland... am liebsten würde ich in gut 10 Jahren den Ganzen Krempel hier verkaufen und mich irgendwo in Asien an den Strand legen und ich war bislang nur in China und Japan aber selbst mir erscheint Thailand etc. mittlerweile eine Interessante Alternative obwohl ich aufgrund des schlechten Images dort nie hin wollte.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Anstatt nur aus irgendwelchen Tariftabellen zu zitieren und fiktive Zusatzleistungen draufzurechnen könntet ihr auch einfach mal im echten Leben ankommen, wer ernsthaft behauptet dass 100k nach 5 Jahren ein Selbstläufer ist (da Tarif) hat den Schuss nicht gehört.

Ihr könnt doch nicht Porsche als Beispiel für jedes IGM Unternehmen hernehmen, die 100k nach 5-6 Jahren knackt ihr vllt bei einer Handvoll Konzerne (und auch da nicht für 40h die Woche, auch wenn das im Vertrag steht - unglaublich oder?). Wer fauler "IGM-Konzernbeamter" ist wird die 100k niemals sehen, auch IGM hat 100k+ Gehälter nicht zu verschenken.

Willkommen im echten Leben.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

Anstatt nur aus irgendwelchen Tariftabellen zu zitieren und fiktive Zusatzleistungen draufzurechnen könntet ihr auch einfach mal im echten Leben ankommen, wer ernsthaft behauptet dass 100k nach 5 Jahren ein Selbstläufer ist (da Tarif) hat den Schuss nicht gehört.

Ihr könnt doch nicht Porsche als Beispiel für jedes IGM Unternehmen hernehmen, die 100k nach 5-6 Jahren knackt ihr vllt bei einer Handvoll Konzerne (und auch da nicht für 40h die Woche, auch wenn das im Vertrag steht - unglaublich oder?). Wer fauler "IGM-Konzernbeamter" ist wird die 100k niemals sehen, auch IGM hat 100k+ Gehälter nicht zu verschenken.

Willkommen im echten Leben.

Dem muss ich widersprechen. Die "Älteren" lagen, als ich noch in der IGM unterwegs war was ein paar Jahre her ist, knapp unter 100k oder etwas darüber je nach dem ob Tarif oder ÜT, mittlerweile dürften die alle durch die Erhöhungen die 100k geknackt haben das ist das Mindeste was man heute erwarten sollte die "Alten" haben dann alle noch Betriebspensionen, mehr oder minder garantierte Zusatzzahlungen, Firmenwägen obwohl sie nur ins Büro fahren ...

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

naja auf der anderen Seite wird der Senior Manager bei Big 4 von vielen auch immer als Durchlaufposten gepredigt nach 5 Jahren. Das ist immer das Argument pro Consulting, denn man kann schneller die 150 k knacken. Ich denke jeder baut sich am Anfang ein wenig Luftschlösser bis man in der Realität angekommen ist.

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

Anstatt nur aus irgendwelchen Tariftabellen zu zitieren und fiktive Zusatzleistungen draufzurechnen könntet ihr auch einfach mal im echten Leben ankommen, wer ernsthaft behauptet dass 100k nach 5 Jahren ein Selbstläufer ist (da Tarif) hat den Schuss nicht gehört.

Ihr könnt doch nicht Porsche als Beispiel für jedes IGM Unternehmen hernehmen, die 100k nach 5-6 Jahren knackt ihr vllt bei einer Handvoll Konzerne (und auch da nicht für 40h die Woche, auch wenn das im Vertrag steht - unglaublich oder?). Wer fauler "IGM-Konzernbeamter" ist wird die 100k niemals sehen, auch IGM hat 100k+ Gehälter nicht zu verschenken.

Willkommen im echten Leben.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Nach 5 Jahren SM ist deutlich zu sportlich ;) Eher 8+

Das Luftschloss ist eher, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass das jeder wird. Es schaffen so viele freiwillig oder unfreiwillig nicht. Die Anzahl der Abgänge auf den unteren Leveln sind enorm. Wie viele sich davon vorgenommen hatten es zu schaffen oder von vorn herein gesagt haben, ich mache Consulting nur 1-3 Jahre, weiß ich nicht.

Vielleicht bin ich aber in auch biased. Ich empfand es als recht hart das Level SM zu erreichen. Was bei dem Gehalt aber auch klar sein sollte. 150K sind in der Industrie mit Sicherheit ähnlich schwierig zu erreichen. Ich habe immer den Eindruck, dass dort aber noch etwas mehr die Faktoren, Glück, Pech, Timing mit dazukommen. Vor diesen nicht von mir zu beeinflussenden Faktoren hatte ich immer etwas Respekt und habe es heute noch.

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

naja auf der anderen Seite wird der Senior Manager bei Big 4 von vielen auch immer als Durchlaufposten gepredigt nach 5 Jahren. Das ist immer das Argument pro Consulting, denn man kann schneller die 150 k knacken. Ich denke jeder baut sich am Anfang ein wenig Luftschlösser bis man in der Realität angekommen ist.

Anstatt nur aus irgendwelchen Tariftabellen zu zitieren und fiktive Zusatzleistungen draufzurechnen könntet ihr auch einfach mal im echten Leben ankommen, wer ernsthaft behauptet dass 100k nach 5 Jahren ein Selbstläufer ist (da Tarif) hat den Schuss nicht gehört.

Ihr könnt doch nicht Porsche als Beispiel für jedes IGM Unternehmen hernehmen, die 100k nach 5-6 Jahren knackt ihr vllt bei einer Handvoll Konzerne (und auch da nicht für 40h die Woche, auch wenn das im Vertrag steht - unglaublich oder?). Wer fauler "IGM-Konzernbeamter" ist wird die 100k niemals sehen, auch IGM hat 100k+ Gehälter nicht zu verschenken.

Willkommen im echten Leben.

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Nana24

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

.....

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

Nach 5 Jahren SM ist deutlich zu sportlich ;) Eher 8+

Das Luftschloss ist eher, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass das jeder wird. Es schaffen so viele freiwillig oder unfreiwillig nicht. Die Anzahl der Abgänge auf den unteren Leveln sind enorm. Wie viele sich davon vorgenommen hatten es zu schaffen oder von vorn herein gesagt haben, ich mache Consulting nur 1-3 Jahre, weiß ich nicht.

Vielleicht bin ich aber in auch biased. Ich empfand es als recht hart das Level SM zu erreichen. Was bei dem Gehalt aber auch klar sein sollte. 150K sind in der Industrie mit Sicherheit ähnlich schwierig zu erreichen. Ich habe immer den Eindruck, dass dort aber noch etwas mehr die Faktoren, Glück, Pech, Timing mit dazukommen. Vor diesen nicht von mir zu beeinflussenden Faktoren hatte ich immer etwas Respekt und habe es heute noch.

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

naja auf der anderen Seite wird der Senior Manager bei Big 4 von vielen auch immer als Durchlaufposten gepredigt nach 5 Jahren. Das ist immer das Argument pro Consulting, denn man kann schneller die 150 k knacken. Ich denke jeder baut sich am Anfang ein wenig Luftschlösser bis man in der Realität angekommen ist.

Anstatt nur aus irgendwelchen Tariftabellen zu zitieren und fiktive Zusatzleistungen draufzurechnen könntet ihr auch einfach mal im echten Leben ankommen, wer ernsthaft behauptet dass 100k nach 5 Jahren ein Selbstläufer ist (da Tarif) hat den Schuss nicht gehört.

Ihr könnt doch nicht Porsche als Beispiel für jedes IGM Unternehmen hernehmen, die 100k nach 5-6 Jahren knackt ihr vllt bei einer Handvoll Konzerne (und auch da nicht für 40h die Woche, auch wenn das im Vertrag steht - unglaublich oder?). Wer fauler "IGM-Konzernbeamter" ist wird die 100k niemals sehen, auch IGM hat 100k+ Gehälter nicht zu verschenken.

Willkommen im echten Leben.

Ich kann dem nur zustimmen.
Nur wenige werden SM. Bis Senior Consultant geht's eigentlich automatisch. Manager fand ich werden schon nicht mehr alle. Viele verlassen als SC die Häuser. SM wird man noch selektiver.
Wer es bis dahin schafft verdient gut. Der Rest - wenn er denn bleibt und bleiben darf - wird am Ende maximal wie im Konzern gezahlt.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Wurden die Gehälter bei Big4 erhöht? Dachte bei 130-140 (inkl. Bonus) ist als SM Schluss.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Gerne teile ich im Rahmen der Diskussion meine Erfahrungen zu der Thematik, habe beide Welten gesehen (Big4 TAS 3 Jahre, SC und nun im 2. Jahr IGM BW).

Beförderung TAS
Nach meinem Studium bin ich bei einer der Big4 im TAS eingestiegen und wurde im Rahmen der Beförderung zum SC (nach rd. 1,5 Jahren) für den Fast Track vorgeschlagen, sprich Beförderung zum Manager im 5. Jahr. Eine möglich Beförderung zum SM wäre frühestens im 7. Jahr möglich gewesen, tendenziell eher im 8. Jahr laut Aussage meines Partners. Natürlich immer unter der Voraussetzung die jeweiligen Ziele zu erfüllen und entsprechend überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. M.E. ist das Vorausplanen sowieso ein schwieriges Unterfangen und dient eher als vorgehaltene Karotte ;) Insofern stimme ich zu, dass allein die Beförderung zum Manager kein "Selbstläufer" mehr ist, ganz zu schweigen von der Beförderung zum SM. Conclusio (gültig für "meine Big4"): Bei sehr guten Leistungen kann man im 5. Jahr zum Manager und im 7. bzw. 8. Jahr zum SM befördert werden.

Gehalt TAS
Bei "meiner Big4" war es in puncto Gehalt immer so, dass es je Level eine festgelegte Gehaltsuntergrenzen + einen Bonus gab. Einen genauen Betrag möchte ich nicht angeben, aber Ranges. Diese waren wie folgt:

C: EUR 45k bis 50k + 10% Bonus
SC: EUR 55k bis 60k + 12% Bonus
M: EUR 70k bis 75k + 20% Bonus
SM: EUR 85k bis 90k + 30% Bonus

Das Problem war, dass die festgelegte Gehaltsuntergrenzen je Level bei einer Beförderung meist nicht erreicht wurden, da man lediglich eine Lohnsteigerung plus einen fixen Betrag erhält. Dies in Kombination ist häufig zu gering, um besagte Gehaltsuntergrenzen zu erreichen (immanentes Problem der Vergütungssystematik). Dies führt dazu, dass die publizierten Gehaltsuntergrenzen (siehe oben) bei Beförderungen häufig erst im 2. oder 3. Jahr nach der Beförderung erreicht werden. Realistisch würde ich sagen, dass die oben genannten Gehälter sowohl als Manager, als auch als SM erst im 2./3. Jahr, also nach 5-6 Jahren bzw. nach 8-9 Jahren erreicht werden. Des Weiteren ist der Bonus eben nicht fix und kann auch entsprechend niedriger ausfallen.

Nach 3 Jahren habe ich dann auf die Kundenseite ins M&A Team gewechselt (M&A Manager) und wurde mit EG15 und 40h Stunden eingestellt. Zieleingruppierung war EG16, die ich nach 12 Monaten erreicht hatte. Im ersten Jahr lag meine Gesamtvergütung bei rd. EUR 85k und wird dieses Jahr aufgrund der höheren EG und einer deutlich höheren Leistungszulage bei ca EUR 100k liegen. Schluss dürfte dann im darauffolgenden Jahr bei ca EUR 105k bis 110k sein. Ich denke diese Gehaltsentwicklung ist überdurchschnittlich und sicher nicht die Regel, weshalb das vermutlich auch wenig Repräsentativ ist. Allerdings zeigt es, dass nach 5 bis 6 Jahren ein Gehalt von EUR 100k möglich ist, auch abseits von Strategieberatung und Investment Banking. Workload kann tatsächlich 40h sein, kann aber in heißen Phasen auch bei 50h bis 60h liegen, was aber bedingt durch Tarifvertrag / Arbeitszeitgesetz das Maximum ist.
Wie es danach weitergeht ist völlig offen, teilweise verharren die Personen noch einige Jahre auf ihrer Position und arbeiten auf die Beförderung zum SM (AT) hin oder wechseln in andere Bereiche, bei meist ähnlich guter oder besserer Bezahlung (entweder EG17 oder ebenfalls AT). Sofern AT, liegen die Bandbreiten zwischen rd. EUR 120k und EUR 140k. Ebenfalls 40h aber Vertrauensarbeitszeit und da kenne ich absolut keinen, dem die 40h ausreichen. Insofern ist es schon richtig, dass einem das Gehalt im Konzern ebenfalls nicht geschenkt wird.

Unterm Strich würde ich sagen, dass der Weg bei den Big4 klarer vorgezeichnet ist. Allerdings sollte man das nicht damit verwechseln, die Levels auf alle Fälle zu erreichen. M.E. wird das insb. von Absolventen gerne verwechselt. Diese rechnen bereits zum Einstieg damit in X Jahren das Level Y zu erreichen. Das mag für die erste Beförderung gelten, jedoch nicht für die Weiteren.
Im Konzern ist der Weg nicht so sehr vorgezeichnet wie bei den Big4. Dies führt sicherlich dazu, dass MA weniger stark auf eine etwaige Beförderung hinarbeiten und ggf. länger einen Job ausüben, als Sie müssten bzw. wie es gut für ihre persönliche Entwicklung wäre. Dennoch kann man mit guten Leistungen, einem guten Netzwerk und Engagement regelmäßig (alle 3 bis 4 Jahre) spannende Tätigkeiten ausüben, die meist auch das Gehalt steigern. Nach AT, was bereits ein sehr gutes Gehalt darstellt, wird es allerdings sehr viel schwieriger in eine Leitungsfunktion befördert zu werden. Denn hier wird die Luft tatsächlich sehr viel dünner und es Bedarf Fürsprecher, etc. (Konzernpolitik).

Fazit. Nach 5 Jahren sollte das Gehalt bei einem IGM Unternehmen höher sein, als bei den Big4 als erfahrener SC oder frischer Manager. Nach 10 Berufsjahren das Gehalt zu prognostizieren ist deutlich schwieriger, würde aber tendenziell sagen, dass MA, die dauerhaft eine überdurchschnittliche Leistung erbringen, sowohl bei den Big4, als auch im Konzern ein ähnlich hohes Gehalt zu erwarten haben.

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Gerne teile ich im Rahmen der Diskussion meine Erfahrungen zu der Thematik, habe beide Welten gesehen (Big4 TAS 3 Jahre, SC und nun im 2. Jahr IGM BW).

Beförderung TAS
Nach meinem Studium bin ich bei einer der Big4 im TAS eingestiegen und wurde im Rahmen der Beförderung zum SC (nach rd. 1,5 Jahren) für den Fast Track vorgeschlagen, sprich Beförderung zum Manager im 5. Jahr. Eine möglich Beförderung zum SM wäre frühestens im 7. Jahr möglich gewesen, tendenziell eher im 8. Jahr laut Aussage meines Partners. Natürlich immer unter der Voraussetzung die jeweiligen Ziele zu erfüllen und entsprechend überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. M.E. ist das Vorausplanen sowieso ein schwieriges Unterfangen und dient eher als vorgehaltene Karotte ;) Insofern stimme ich zu, dass allein die Beförderung zum Manager kein "Selbstläufer" mehr ist, ganz zu schweigen von der Beförderung zum SM. Conclusio (gültig für "meine Big4"): Bei sehr guten Leistungen kann man im 5. Jahr zum Manager und im 7. bzw. 8. Jahr zum SM befördert werden.

Gehalt TAS
Bei "meiner Big4" war es in puncto Gehalt immer so, dass es je Level eine festgelegte Gehaltsuntergrenzen + einen Bonus gab. Einen genauen Betrag möchte ich nicht angeben, aber Ranges. Diese waren wie folgt:

C: EUR 45k bis 50k + 10% Bonus
SC: EUR 55k bis 60k + 12% Bonus
M: EUR 70k bis 75k + 20% Bonus
SM: EUR 85k bis 90k + 30% Bonus

Das Problem war, dass die festgelegte Gehaltsuntergrenzen je Level bei einer Beförderung meist nicht erreicht wurden, da man lediglich eine Lohnsteigerung plus einen fixen Betrag erhält. Dies in Kombination ist häufig zu gering, um besagte Gehaltsuntergrenzen zu erreichen (immanentes Problem der Vergütungssystematik). Dies führt dazu, dass die publizierten Gehaltsuntergrenzen (siehe oben) bei Beförderungen häufig erst im 2. oder 3. Jahr nach der Beförderung erreicht werden. Realistisch würde ich sagen, dass die oben genannten Gehälter sowohl als Manager, als auch als SM erst im 2./3. Jahr, also nach 5-6 Jahren bzw. nach 8-9 Jahren erreicht werden. Des Weiteren ist der Bonus eben nicht fix und kann auch entsprechend niedriger ausfallen.

Nach 3 Jahren habe ich dann auf die Kundenseite ins M&A Team gewechselt (M&A Manager) und wurde mit EG15 und 40h Stunden eingestellt. Zieleingruppierung war EG16, die ich nach 12 Monaten erreicht hatte. Im ersten Jahr lag meine Gesamtvergütung bei rd. EUR 85k und wird dieses Jahr aufgrund der höheren EG und einer deutlich höheren Leistungszulage bei ca EUR 100k liegen. Schluss dürfte dann im darauffolgenden Jahr bei ca EUR 105k bis 110k sein. Ich denke diese Gehaltsentwicklung ist überdurchschnittlich und sicher nicht die Regel, weshalb das vermutlich auch wenig Repräsentativ ist. Allerdings zeigt es, dass nach 5 bis 6 Jahren ein Gehalt von EUR 100k möglich ist, auch abseits von Strategieberatung und Investment Banking. Workload kann tatsächlich 40h sein, kann aber in heißen Phasen auch bei 50h bis 60h liegen, was aber bedingt durch Tarifvertrag / Arbeitszeitgesetz das Maximum ist.
Wie es danach weitergeht ist völlig offen, teilweise verharren die Personen noch einige Jahre auf ihrer Position und arbeiten auf die Beförderung zum SM (AT) hin oder wechseln in andere Bereiche, bei meist ähnlich guter oder besserer Bezahlung (entweder EG17 oder ebenfalls AT). Sofern AT, liegen die Bandbreiten zwischen rd. EUR 120k und EUR 140k. Ebenfalls 40h aber Vertrauensarbeitszeit und da kenne ich absolut keinen, dem die 40h ausreichen. Insofern ist es schon richtig, dass einem das Gehalt im Konzern ebenfalls nicht geschenkt wird.

Unterm Strich würde ich sagen, dass der Weg bei den Big4 klarer vorgezeichnet ist. Allerdings sollte man das nicht damit verwechseln, die Levels auf alle Fälle zu erreichen. M.E. wird das insb. von Absolventen gerne verwechselt. Diese rechnen bereits zum Einstieg damit in X Jahren das Level Y zu erreichen. Das mag für die erste Beförderung gelten, jedoch nicht für die Weiteren.
Im Konzern ist der Weg nicht so sehr vorgezeichnet wie bei den Big4. Dies führt sicherlich dazu, dass MA weniger stark auf eine etwaige Beförderung hinarbeiten und ggf. länger einen Job ausüben, als Sie müssten bzw. wie es gut für ihre persönliche Entwicklung wäre. Dennoch kann man mit guten Leistungen, einem guten Netzwerk und Engagement regelmäßig (alle 3 bis 4 Jahre) spannende Tätigkeiten ausüben, die meist auch das Gehalt steigern. Nach AT, was bereits ein sehr gutes Gehalt darstellt, wird es allerdings sehr viel schwieriger in eine Leitungsfunktion befördert zu werden. Denn hier wird die Luft tatsächlich sehr viel dünner und es Bedarf Fürsprecher, etc. (Konzernpolitik).

Fazit. Nach 5 Jahren sollte das Gehalt bei einem IGM Unternehmen höher sein, als bei den Big4 als erfahrener SC oder frischer Manager. Nach 10 Berufsjahren das Gehalt zu prognostizieren ist deutlich schwieriger, würde aber tendenziell sagen, dass MA, die dauerhaft eine überdurchschnittliche Leistung erbringen, sowohl bei den Big4, als auch im Konzern ein ähnlich hohes Gehalt zu erwarten haben.

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

Stimmt für Big 4, aber eben nicht für Consulting Tier 1-3. Jeder weiß ja wie schlecht die Big4 bezahlen. Finde den Vergleich trotzdem sehr gut.

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Gerne teile ich im Rahmen der Diskussion meine Erfahrungen zu der Thematik, habe beide Welten gesehen (Big4 TAS 3 Jahre, SC und nun im 2. Jahr IGM BW).

Beförderung TAS
Nach meinem Studium bin ich bei einer der Big4 im TAS eingestiegen und wurde im Rahmen der Beförderung zum SC (nach rd. 1,5 Jahren) für den Fast Track vorgeschlagen, sprich Beförderung zum Manager im 5. Jahr. Eine möglich Beförderung zum SM wäre frühestens im 7. Jahr möglich gewesen, tendenziell eher im 8. Jahr laut Aussage meines Partners. Natürlich immer unter der Voraussetzung die jeweiligen Ziele zu erfüllen und entsprechend überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. M.E. ist das Vorausplanen sowieso ein schwieriges Unterfangen und dient eher als vorgehaltene Karotte ;) Insofern stimme ich zu, dass allein die Beförderung zum Manager kein "Selbstläufer" mehr ist, ganz zu schweigen von der Beförderung zum SM. Conclusio (gültig für "meine Big4"): Bei sehr guten Leistungen kann man im 5. Jahr zum Manager und im 7. bzw. 8. Jahr zum SM befördert werden.

Gehalt TAS
Bei "meiner Big4" war es in puncto Gehalt immer so, dass es je Level eine festgelegte Gehaltsuntergrenzen + einen Bonus gab. Einen genauen Betrag möchte ich nicht angeben, aber Ranges. Diese waren wie folgt:

C: EUR 45k bis 50k + 10% Bonus
SC: EUR 55k bis 60k + 12% Bonus
M: EUR 70k bis 75k + 20% Bonus
SM: EUR 85k bis 90k + 30% Bonus

Das Problem war, dass die festgelegte Gehaltsuntergrenzen je Level bei einer Beförderung meist nicht erreicht wurden, da man lediglich eine Lohnsteigerung plus einen fixen Betrag erhält. Dies in Kombination ist häufig zu gering, um besagte Gehaltsuntergrenzen zu erreichen (immanentes Problem der Vergütungssystematik). Dies führt dazu, dass die publizierten Gehaltsuntergrenzen (siehe oben) bei Beförderungen häufig erst im 2. oder 3. Jahr nach der Beförderung erreicht werden. Realistisch würde ich sagen, dass die oben genannten Gehälter sowohl als Manager, als auch als SM erst im 2./3. Jahr, also nach 5-6 Jahren bzw. nach 8-9 Jahren erreicht werden. Des Weiteren ist der Bonus eben nicht fix und kann auch entsprechend niedriger ausfallen.

Nach 3 Jahren habe ich dann auf die Kundenseite ins M&A Team gewechselt (M&A Manager) und wurde mit EG15 und 40h Stunden eingestellt. Zieleingruppierung war EG16, die ich nach 12 Monaten erreicht hatte. Im ersten Jahr lag meine Gesamtvergütung bei rd. EUR 85k und wird dieses Jahr aufgrund der höheren EG und einer deutlich höheren Leistungszulage bei ca EUR 100k liegen. Schluss dürfte dann im darauffolgenden Jahr bei ca EUR 105k bis 110k sein. Ich denke diese Gehaltsentwicklung ist überdurchschnittlich und sicher nicht die Regel, weshalb das vermutlich auch wenig Repräsentativ ist. Allerdings zeigt es, dass nach 5 bis 6 Jahren ein Gehalt von EUR 100k möglich ist, auch abseits von Strategieberatung und Investment Banking. Workload kann tatsächlich 40h sein, kann aber in heißen Phasen auch bei 50h bis 60h liegen, was aber bedingt durch Tarifvertrag / Arbeitszeitgesetz das Maximum ist.
Wie es danach weitergeht ist völlig offen, teilweise verharren die Personen noch einige Jahre auf ihrer Position und arbeiten auf die Beförderung zum SM (AT) hin oder wechseln in andere Bereiche, bei meist ähnlich guter oder besserer Bezahlung (entweder EG17 oder ebenfalls AT). Sofern AT, liegen die Bandbreiten zwischen rd. EUR 120k und EUR 140k. Ebenfalls 40h aber Vertrauensarbeitszeit und da kenne ich absolut keinen, dem die 40h ausreichen. Insofern ist es schon richtig, dass einem das Gehalt im Konzern ebenfalls nicht geschenkt wird.

Unterm Strich würde ich sagen, dass der Weg bei den Big4 klarer vorgezeichnet ist. Allerdings sollte man das nicht damit verwechseln, die Levels auf alle Fälle zu erreichen. M.E. wird das insb. von Absolventen gerne verwechselt. Diese rechnen bereits zum Einstieg damit in X Jahren das Level Y zu erreichen. Das mag für die erste Beförderung gelten, jedoch nicht für die Weiteren.
Im Konzern ist der Weg nicht so sehr vorgezeichnet wie bei den Big4. Dies führt sicherlich dazu, dass MA weniger stark auf eine etwaige Beförderung hinarbeiten und ggf. länger einen Job ausüben, als Sie müssten bzw. wie es gut für ihre persönliche Entwicklung wäre. Dennoch kann man mit guten Leistungen, einem guten Netzwerk und Engagement regelmäßig (alle 3 bis 4 Jahre) spannende Tätigkeiten ausüben, die meist auch das Gehalt steigern. Nach AT, was bereits ein sehr gutes Gehalt darstellt, wird es allerdings sehr viel schwieriger in eine Leitungsfunktion befördert zu werden. Denn hier wird die Luft tatsächlich sehr viel dünner und es Bedarf Fürsprecher, etc. (Konzernpolitik).

Fazit. Nach 5 Jahren sollte das Gehalt bei einem IGM Unternehmen höher sein, als bei den Big4 als erfahrener SC oder frischer Manager. Nach 10 Berufsjahren das Gehalt zu prognostizieren ist deutlich schwieriger, würde aber tendenziell sagen, dass MA, die dauerhaft eine überdurchschnittliche Leistung erbringen, sowohl bei den Big4, als auch im Konzern ein ähnlich hohes Gehalt zu erwarten haben.

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

Stimmt für Big 4, aber eben nicht für Consulting Tier 1-3. Jeder weiß ja wie schlecht die Big4 bezahlen. Finde den Vergleich trotzdem sehr gut.

*Tier 1-2.

Nach 10 Jahren bist du bei einer Big4 meistens besser aufgestellt (zumindest kokurrenzfähig), als bei T3.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Ich glaube bei der Betriebs-Rente und den 2k hast du monatlich und jährlich verwechselt, es sei denn du sprichst von leitenden Angestellten mit 200k + Jahr und größeren Abteilungen unter sich. Nie und nimmer zahlt ein IGM Unternehmen für Tarifler oder Einfache ATler 24k in die Betriebsrente ein.

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Gerne teile ich im Rahmen der Diskussion meine Erfahrungen zu der Thematik, habe beide Welten gesehen (Big4 TAS 3 Jahre, SC und nun im 2. Jahr IGM BW).

Beförderung TAS
Nach meinem Studium bin ich bei einer der Big4 im TAS eingestiegen und wurde im Rahmen der Beförderung zum SC (nach rd. 1,5 Jahren) für den Fast Track vorgeschlagen, sprich Beförderung zum Manager im 5. Jahr. Eine möglich Beförderung zum SM wäre frühestens im 7. Jahr möglich gewesen, tendenziell eher im 8. Jahr laut Aussage meines Partners. Natürlich immer unter der Voraussetzung die jeweiligen Ziele zu erfüllen und entsprechend überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. M.E. ist das Vorausplanen sowieso ein schwieriges Unterfangen und dient eher als vorgehaltene Karotte ;) Insofern stimme ich zu, dass allein die Beförderung zum Manager kein "Selbstläufer" mehr ist, ganz zu schweigen von der Beförderung zum SM. Conclusio (gültig für "meine Big4"): Bei sehr guten Leistungen kann man im 5. Jahr zum Manager und im 7. bzw. 8. Jahr zum SM befördert werden.

Gehalt TAS
Bei "meiner Big4" war es in puncto Gehalt immer so, dass es je Level eine festgelegte Gehaltsuntergrenzen + einen Bonus gab. Einen genauen Betrag möchte ich nicht angeben, aber Ranges. Diese waren wie folgt:

C: EUR 45k bis 50k + 10% Bonus
SC: EUR 55k bis 60k + 12% Bonus
M: EUR 70k bis 75k + 20% Bonus
SM: EUR 85k bis 90k + 30% Bonus

Das Problem war, dass die festgelegte Gehaltsuntergrenzen je Level bei einer Beförderung meist nicht erreicht wurden, da man lediglich eine Lohnsteigerung plus einen fixen Betrag erhält. Dies in Kombination ist häufig zu gering, um besagte Gehaltsuntergrenzen zu erreichen (immanentes Problem der Vergütungssystematik). Dies führt dazu, dass die publizierten Gehaltsuntergrenzen (siehe oben) bei Beförderungen häufig erst im 2. oder 3. Jahr nach der Beförderung erreicht werden. Realistisch würde ich sagen, dass die oben genannten Gehälter sowohl als Manager, als auch als SM erst im 2./3. Jahr, also nach 5-6 Jahren bzw. nach 8-9 Jahren erreicht werden. Des Weiteren ist der Bonus eben nicht fix und kann auch entsprechend niedriger ausfallen.

Nach 3 Jahren habe ich dann auf die Kundenseite ins M&A Team gewechselt (M&A Manager) und wurde mit EG15 und 40h Stunden eingestellt. Zieleingruppierung war EG16, die ich nach 12 Monaten erreicht hatte. Im ersten Jahr lag meine Gesamtvergütung bei rd. EUR 85k und wird dieses Jahr aufgrund der höheren EG und einer deutlich höheren Leistungszulage bei ca EUR 100k liegen. Schluss dürfte dann im darauffolgenden Jahr bei ca EUR 105k bis 110k sein. Ich denke diese Gehaltsentwicklung ist überdurchschnittlich und sicher nicht die Regel, weshalb das vermutlich auch wenig Repräsentativ ist. Allerdings zeigt es, dass nach 5 bis 6 Jahren ein Gehalt von EUR 100k möglich ist, auch abseits von Strategieberatung und Investment Banking. Workload kann tatsächlich 40h sein, kann aber in heißen Phasen auch bei 50h bis 60h liegen, was aber bedingt durch Tarifvertrag / Arbeitszeitgesetz das Maximum ist.
Wie es danach weitergeht ist völlig offen, teilweise verharren die Personen noch einige Jahre auf ihrer Position und arbeiten auf die Beförderung zum SM (AT) hin oder wechseln in andere Bereiche, bei meist ähnlich guter oder besserer Bezahlung (entweder EG17 oder ebenfalls AT). Sofern AT, liegen die Bandbreiten zwischen rd. EUR 120k und EUR 140k. Ebenfalls 40h aber Vertrauensarbeitszeit und da kenne ich absolut keinen, dem die 40h ausreichen. Insofern ist es schon richtig, dass einem das Gehalt im Konzern ebenfalls nicht geschenkt wird.

Unterm Strich würde ich sagen, dass der Weg bei den Big4 klarer vorgezeichnet ist. Allerdings sollte man das nicht damit verwechseln, die Levels auf alle Fälle zu erreichen. M.E. wird das insb. von Absolventen gerne verwechselt. Diese rechnen bereits zum Einstieg damit in X Jahren das Level Y zu erreichen. Das mag für die erste Beförderung gelten, jedoch nicht für die Weiteren.
Im Konzern ist der Weg nicht so sehr vorgezeichnet wie bei den Big4. Dies führt sicherlich dazu, dass MA weniger stark auf eine etwaige Beförderung hinarbeiten und ggf. länger einen Job ausüben, als Sie müssten bzw. wie es gut für ihre persönliche Entwicklung wäre. Dennoch kann man mit guten Leistungen, einem guten Netzwerk und Engagement regelmäßig (alle 3 bis 4 Jahre) spannende Tätigkeiten ausüben, die meist auch das Gehalt steigern. Nach AT, was bereits ein sehr gutes Gehalt darstellt, wird es allerdings sehr viel schwieriger in eine Leitungsfunktion befördert zu werden. Denn hier wird die Luft tatsächlich sehr viel dünner und es Bedarf Fürsprecher, etc. (Konzernpolitik).

Fazit. Nach 5 Jahren sollte das Gehalt bei einem IGM Unternehmen höher sein, als bei den Big4 als erfahrener SC oder frischer Manager. Nach 10 Berufsjahren das Gehalt zu prognostizieren ist deutlich schwieriger, würde aber tendenziell sagen, dass MA, die dauerhaft eine überdurchschnittliche Leistung erbringen, sowohl bei den Big4, als auch im Konzern ein ähnlich hohes Gehalt zu erwarten haben.

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

Wie immer: Dass die heutigen Betriebsrentner 2k/Monat bekommen, heißt nicht, dass Du (in 35 Jahren) einen 2k-Gegenwert bekommst. Aber verständnlcih, dass sie Dich damit im Bewerbungsgespräch geködert haben ;-)

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

Ich glaube bei der Betriebs-Rente und den 2k hast du monatlich und jährlich verwechselt, es sei denn du sprichst von leitenden Angestellten mit 200k + Jahr und größeren Abteilungen unter sich. Nie und nimmer zahlt ein IGM Unternehmen für Tarifler oder Einfache ATler 24k in die Betriebsrente ein.

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Gerne teile ich im Rahmen der Diskussion meine Erfahrungen zu der Thematik, habe beide Welten gesehen (Big4 TAS 3 Jahre, SC und nun im 2. Jahr IGM BW).

Beförderung TAS
Nach meinem Studium bin ich bei einer der Big4 im TAS eingestiegen und wurde im Rahmen der Beförderung zum SC (nach rd. 1,5 Jahren) für den Fast Track vorgeschlagen, sprich Beförderung zum Manager im 5. Jahr. Eine möglich Beförderung zum SM wäre frühestens im 7. Jahr möglich gewesen, tendenziell eher im 8. Jahr laut Aussage meines Partners. Natürlich immer unter der Voraussetzung die jeweiligen Ziele zu erfüllen und entsprechend überdurchschnittliche Leistungen zu erbringen. M.E. ist das Vorausplanen sowieso ein schwieriges Unterfangen und dient eher als vorgehaltene Karotte ;) Insofern stimme ich zu, dass allein die Beförderung zum Manager kein "Selbstläufer" mehr ist, ganz zu schweigen von der Beförderung zum SM. Conclusio (gültig für "meine Big4"): Bei sehr guten Leistungen kann man im 5. Jahr zum Manager und im 7. bzw. 8. Jahr zum SM befördert werden.

Gehalt TAS
Bei "meiner Big4" war es in puncto Gehalt immer so, dass es je Level eine festgelegte Gehaltsuntergrenzen + einen Bonus gab. Einen genauen Betrag möchte ich nicht angeben, aber Ranges. Diese waren wie folgt:

C: EUR 45k bis 50k + 10% Bonus
SC: EUR 55k bis 60k + 12% Bonus
M: EUR 70k bis 75k + 20% Bonus
SM: EUR 85k bis 90k + 30% Bonus

Das Problem war, dass die festgelegte Gehaltsuntergrenzen je Level bei einer Beförderung meist nicht erreicht wurden, da man lediglich eine Lohnsteigerung plus einen fixen Betrag erhält. Dies in Kombination ist häufig zu gering, um besagte Gehaltsuntergrenzen zu erreichen (immanentes Problem der Vergütungssystematik). Dies führt dazu, dass die publizierten Gehaltsuntergrenzen (siehe oben) bei Beförderungen häufig erst im 2. oder 3. Jahr nach der Beförderung erreicht werden. Realistisch würde ich sagen, dass die oben genannten Gehälter sowohl als Manager, als auch als SM erst im 2./3. Jahr, also nach 5-6 Jahren bzw. nach 8-9 Jahren erreicht werden. Des Weiteren ist der Bonus eben nicht fix und kann auch entsprechend niedriger ausfallen.

Nach 3 Jahren habe ich dann auf die Kundenseite ins M&A Team gewechselt (M&A Manager) und wurde mit EG15 und 40h Stunden eingestellt. Zieleingruppierung war EG16, die ich nach 12 Monaten erreicht hatte. Im ersten Jahr lag meine Gesamtvergütung bei rd. EUR 85k und wird dieses Jahr aufgrund der höheren EG und einer deutlich höheren Leistungszulage bei ca EUR 100k liegen. Schluss dürfte dann im darauffolgenden Jahr bei ca EUR 105k bis 110k sein. Ich denke diese Gehaltsentwicklung ist überdurchschnittlich und sicher nicht die Regel, weshalb das vermutlich auch wenig Repräsentativ ist. Allerdings zeigt es, dass nach 5 bis 6 Jahren ein Gehalt von EUR 100k möglich ist, auch abseits von Strategieberatung und Investment Banking. Workload kann tatsächlich 40h sein, kann aber in heißen Phasen auch bei 50h bis 60h liegen, was aber bedingt durch Tarifvertrag / Arbeitszeitgesetz das Maximum ist.
Wie es danach weitergeht ist völlig offen, teilweise verharren die Personen noch einige Jahre auf ihrer Position und arbeiten auf die Beförderung zum SM (AT) hin oder wechseln in andere Bereiche, bei meist ähnlich guter oder besserer Bezahlung (entweder EG17 oder ebenfalls AT). Sofern AT, liegen die Bandbreiten zwischen rd. EUR 120k und EUR 140k. Ebenfalls 40h aber Vertrauensarbeitszeit und da kenne ich absolut keinen, dem die 40h ausreichen. Insofern ist es schon richtig, dass einem das Gehalt im Konzern ebenfalls nicht geschenkt wird.

Unterm Strich würde ich sagen, dass der Weg bei den Big4 klarer vorgezeichnet ist. Allerdings sollte man das nicht damit verwechseln, die Levels auf alle Fälle zu erreichen. M.E. wird das insb. von Absolventen gerne verwechselt. Diese rechnen bereits zum Einstieg damit in X Jahren das Level Y zu erreichen. Das mag für die erste Beförderung gelten, jedoch nicht für die Weiteren.
Im Konzern ist der Weg nicht so sehr vorgezeichnet wie bei den Big4. Dies führt sicherlich dazu, dass MA weniger stark auf eine etwaige Beförderung hinarbeiten und ggf. länger einen Job ausüben, als Sie müssten bzw. wie es gut für ihre persönliche Entwicklung wäre. Dennoch kann man mit guten Leistungen, einem guten Netzwerk und Engagement regelmäßig (alle 3 bis 4 Jahre) spannende Tätigkeiten ausüben, die meist auch das Gehalt steigern. Nach AT, was bereits ein sehr gutes Gehalt darstellt, wird es allerdings sehr viel schwieriger in eine Leitungsfunktion befördert zu werden. Denn hier wird die Luft tatsächlich sehr viel dünner und es Bedarf Fürsprecher, etc. (Konzernpolitik).

Fazit. Nach 5 Jahren sollte das Gehalt bei einem IGM Unternehmen höher sein, als bei den Big4 als erfahrener SC oder frischer Manager. Nach 10 Berufsjahren das Gehalt zu prognostizieren ist deutlich schwieriger, würde aber tendenziell sagen, dass MA, die dauerhaft eine überdurchschnittliche Leistung erbringen, sowohl bei den Big4, als auch im Konzern ein ähnlich hohes Gehalt zu erwarten haben.

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

Nein, das hat schon seine Richtigkeit mit den 2k pro Monat, sicherlich nicht für Tarifangestellte, aber für die zweite und letzte AT-Stufe, also vor LA bei ca 30 Jahren im Unternehmen. Ist sicherlich nicht jedermanns Sache aber für die, die sich das Vorstellen können ein ziemlicher großer incentive.
Dazu muss ich sagen, dass es sich um ein sehr soziales Unternehmen mit Stiftungshintergrund handelt.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Zum Thema Betriebsrente..

Siemens beispielsweise zahlt für die erste AT-Stufe bereits ca. 5% der Jahreszielvergütung in die Betriebsrente ein. Damit sind das schon einmal ca. 6.000€ pro Jahr für den normalen ATler. In Verbindung mit der garantierten Verzinsung kommt da in 35 Jahren Betriebszugehörigkeit ohne jegliche Verzinsung, Gehaltssteierung, etc. bereits ein Kapitalstock von 210.000€ zusammen. Bei Auszahlung über 20 Jahre wären das alleine schon mehr als 10.000€ pro Jahr oder 800-900€ pro Monat.

Nimmt man jetzt eine realistischere Verzinsung von 1.5% und eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 2% pro Jahr an, dann hast du eine sehr ordentliche Erwartung an die Betriebsrente.

Davon ausgeklammert ist natürlich die Inflation. Aber man darf nicht vergessen, dass das zu 100% durch den Arbeitgeber finanziert wird.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

PS: Was in meinen Augen jedoch ein sehr großer Vorteil der IGM-Unternehmen ist, ist eine Betriebsrente, die bei entsprechender Firmenzugehörigkeit und Gehaltshöhe auch mehr als EUR 2k pro Monat betragen kann. In dieser Hinsicht sind Big4 wesentlich "geiziger" und gewähren m.E. erst ab Level Director eine Art Betriebsrente. Insofern muss der SM bei einer Big4 die privat vorsorgen.

Wie immer: Dass die heutigen Betriebsrentner 2k/Monat bekommen, heißt nicht, dass Du (in 35 Jahren) einen 2k-Gegenwert bekommst. Aber verständnlcih, dass sie Dich damit im Bewerbungsgespräch geködert haben ;-)

Da hast Du absolut recht, die Inflation kann ich nicht prognostizieren. Allerdings wirst Du nicht bestreiten wollen, dass eine 100% Arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente mit einem Garantiezins von 3% besser ist als keine oder? ;-)

Geködert wurde ich nicht mit der Betriebsrente, sondern mit dem Gesamtpaket und das ist m.E. sehr fair.

Interessanter Beitrag zur Betriebsrente von Siemens!

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Ich habe länger über einen Wechsel von Big4 zur Industrie nachgedacht. Ich war mehrere Jahre als Manager tätig. Die Aufgabe war spannend und abwechslungsreich, aber irgendwann reicht es aber auch. Gerade während Corona fand ich es sehr schön zu Hause bei meiner Familie zu sein und das wollte ich auch in Zukunft so haben. Ich konnte es mir nicht mehr vorstellen, mich morgens in überfüllte Züge zu quetschen und meine Lebenszeit mit Geschäftsreisen zu vergeuden. Am Ende habe ich mich für die Familie und mich entschieden und bin damit sehr glücklich geworden. Ich verdiene nicht unbedingt mehr als zu Big4 Zeiten (aber der Bonus kommt automatisch ohne mich groß dafür zu strecken), allerdings ist die Arbeitssituation entspannter und ich habe einfach mehr Zeit für die wichtigen Dinge in meinem Leben.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Ich bin seit knapp 10 Jahren im Konzern. Im Studium war ich für Praktika auch bei Strategieberatungen und den Big4. Ich habe mich aber damals gegen die aus meiner Sicht langen Arbeitszeiten entschieden.

Aus meiner Sicht ist man mit dem Job in der Industrie (v.a. im Vergleich zu Big4) deutlich besser aufgestellt in den ersten 4-6 Jahren. Danach würde ich laut dem Forum sagen, dass jemand in der Industrie mit einer hohen Tarifgruppe etwa so viel bekommt wie ein Manager (sofern die Beiträge zum Managergehalt stimmen).

Danach wird die Luft im Konzern dünn(er), weil man entweder in die Führungsposition gehen muss oder eine sehr begehrte Spezialistenstelle braucht um das Gehalt weiter zu verbessern.

Wenn man es dann so lange in der Big4 aushält und Richtung Senior Manager und Partner geht, dann wird das deutlich planbarer als im Konzern. Ich würde vermuten, dass ein Partner mindestens so viel verdient wie mein Bereichsleiter (Senior VP...) mit seinen 300-400k (inkl. Bonus). Alle weiteren Schritte führen dann bei uns im Konzern nur über die Leitung ganzer Sparten oder Positionen im Vorstand (Salespositionen mit hoher variabler Vergütung ausgenommen).

Daher mein Fazit: In den Spitze und ab 9-10 Jahren ist in den Big4 mehr drin und es ist auch planbarer. Allerdings auch kein Selbstläufer.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Aus meiner Sicht gehört eine Arbeitgeberfinanzierte BaV absolut zum Lohnpackage dazu.

Bei den ganzen Beamten-Threads wird ja auch immer die ach so tolle Pension genannt und das auf das (eher kleinere) Gehalt umgerechnet.

Bei mir (IGM, OEM) macht die Betriebsrente bei 140.000 Jahreszielgehalt ca. nochmal 6.000 Euro on top aus. Also packt mein Arbeitgeber jeden Monat 500 Euro "on top" in die Altersvorsorge - da muss man nichts mehr privat machen.

Deswegen für mich ein absoluter Gehaltsbestandteil der rein muss (im Ggs. zu einem Dienstwagen oder irgendwelchen billigen Versicherungen ggf.).

Gibts bei Siemens wirklich noch 3% Garantiert?
Kann ich mir kaum vorstellen, wird der selbe Garantiesatz sein wie bei den Lebensversicherern mittlerweile und der Rest Kapitalmarktorientiert.

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Ich bin derjenige der obigen Vgl. zu Big4 vs IGM verfasst hat. Intention des Abschnitts über BAV war nicht, dass ich es zum Gehalt dazu zähle. Bin auch der Meinung, dass das Gehalt aus Grundgehalt + Bonus besteht. Allerdings sehe ich es als nettes Goddie vom Arbeitgeber.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Die 3% beziehen sich nicht auf Siemens. Der Siemens Kommentar kommt von mir und wir liegen aktuell zwischen 1-2%. Den genauen Wert hab ich nicht im Kopf. Aber über Gehaltsanpassungen und die Garantieverzinsungen (wenn auch eher gering), kommt trotzdem ein ordentlicher Betrag am Ende zusammen.

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Aus meiner Sicht gehört eine Arbeitgeberfinanzierte BaV absolut zum Lohnpackage dazu.

Bei den ganzen Beamten-Threads wird ja auch immer die ach so tolle Pension genannt und das auf das (eher kleinere) Gehalt umgerechnet.

Bei mir (IGM, OEM) macht die Betriebsrente bei 140.000 Jahreszielgehalt ca. nochmal 6.000 Euro on top aus. Also packt mein Arbeitgeber jeden Monat 500 Euro "on top" in die Altersvorsorge - da muss man nichts mehr privat machen.

Deswegen für mich ein absoluter Gehaltsbestandteil der rein muss (im Ggs. zu einem Dienstwagen oder irgendwelchen billigen Versicherungen ggf.).

Gibts bei Siemens wirklich noch 3% Garantiert?
Kann ich mir kaum vorstellen, wird der selbe Garantiesatz sein wie bei den Lebensversicherern mittlerweile und der Rest Kapitalmarktorientiert.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Absolut richtig. Auch "+Überstunden" ist lächerlich, weil das nun mal auch über mehr Arbeit geht. Wenn ich neben meinen 38,7 Std. noch nen Nebenjob hole, rechne ich das ja auch nicht mit ein.
Wer im Konzern mehr arbeitet, feiert das halt ab, was nicht monetär sondern in Freizeit bewertet wird.

Gehalt+Bonus, das ist vergleichbar.

Nur sieht es bei den Big4lern da immer so schlecht aus, dass sie ständig sagen müssen "aber mit Überstunden xx k, all-in xx k"

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Aus meiner Sicht gehört eine Arbeitgeberfinanzierte BaV absolut zum Lohnpackage dazu.

Bei den ganzen Beamten-Threads wird ja auch immer die ach so tolle Pension genannt und das auf das (eher kleinere) Gehalt umgerechnet.

Bei mir (IGM, OEM) macht die Betriebsrente bei 140.000 Jahreszielgehalt ca. nochmal 6.000 Euro on top aus. Also packt mein Arbeitgeber jeden Monat 500 Euro "on top" in die Altersvorsorge - da muss man nichts mehr privat machen.

Deswegen für mich ein absoluter Gehaltsbestandteil der rein muss (im Ggs. zu einem Dienstwagen oder irgendwelchen billigen Versicherungen ggf.).

Gibts bei Siemens wirklich noch 3% Garantiert?
Kann ich mir kaum vorstellen, wird der selbe Garantiesatz sein wie bei den Lebensversicherern mittlerweile und der Rest Kapitalmarktorientiert.

Garantiezins i.H.v. 3% kam von mir. Wie gesagt, es handelt sich um ein Stiftungsunternehmen in BW und es ist nicht Bosch!

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Ok können wir uns drauf einigen dass der IGM Konzernbeamte mit seinen größer 100K plus BaV und dass bei kleiner/gleich 40h die Woche das beste bzw. der Lotto 6er ist. Allerdings bzw. Leider besteht die Arbeitswelt nicht nur aus IGM, sodass auch andere wie bspw. Big4 ihre Berechtigung haben. Es hat halt noch jeder soviel Glück eine der wenigen Stellen als Konzernbeamter zu bekommen umso gemeiner ist es permanent mit den IGM Goodies zu hausieren...ja, ich bin neidisch! Grüße

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Das stimmt nur unter der Annahme, dass man mit den ~100k als Gehalt (plus Tarifanpassung) langfristig zufrieden ist.

Wie hier schon öfter angemerkt, Spitzengehälter >180-200k sind bei IGM sehr schwer zu erreichen und selektiv.

Extrem lukrative Altverträge von Führungskräften der ersten Ebene mal ausgenommen.

In der Beratung und / oder bei den Big4 ist der Weg dorthin relativ gut planbar. Ob man es schafft, ist letztlich eine andere Frage. Aber zumindest die Anforderungen und Entwicklungspfade sind sehr klar.

Im Konzern ist alles viel mehr auf Glück basierend und von Politik abhängig.

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Ok können wir uns drauf einigen dass der IGM Konzernbeamte mit seinen größer 100K plus BaV und dass bei kleiner/gleich 40h die Woche das beste bzw. der Lotto 6er ist. Allerdings bzw. Leider besteht die Arbeitswelt nicht nur aus IGM, sodass auch andere wie bspw. Big4 ihre Berechtigung haben. Es hat halt noch jeder soviel Glück eine der wenigen Stellen als Konzernbeamter zu bekommen umso gemeiner ist es permanent mit den IGM Goodies zu hausieren...ja, ich bin neidisch! Grüße

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Erzähl uns doch etwas über die etwas "typischeren" Beschäftigungs- und Gehaltsverhältnisse.

Zudem solltest Du auch nicht alles glauben, was hier erzählt wird. Klar hat hier jeder Masterabsolvent das volle Vertrauen, dass er mit spätestens 30 100k+ verdient und dazu auch eine bAV bekommt, die mindestens genauso hoch ist wie die Rente aus der GRV...

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Ok können wir uns drauf einigen dass der IGM Konzernbeamte mit seinen größer 100K plus BaV und dass bei kleiner/gleich 40h die Woche das beste bzw. der Lotto 6er ist. Allerdings bzw. Leider besteht die Arbeitswelt nicht nur aus IGM, sodass auch andere wie bspw. Big4 ihre Berechtigung haben. Es hat halt noch jeder soviel Glück eine der wenigen Stellen als Konzernbeamter zu bekommen umso gemeiner ist es permanent mit den IGM Goodies zu hausieren...ja, ich bin neidisch! Grüße

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 12.05.2021:

Nach 3 Jahren habe ich dann auf die Kundenseite ins M&A Team gewechselt (M&A Manager) und wurde mit EG15 und 40h Stunden eingestellt. Zieleingruppierung war EG16, die ich nach 12 Monaten erreicht hatte. Im ersten Jahr lag meine Gesamtvergütung bei rd. EUR 85k und wird dieses Jahr aufgrund der höheren EG und einer deutlich höheren Leistungszulage bei ca EUR 100k liegen. Schluss dürfte dann im darauffolgenden Jahr bei ca EUR 105k bis 110k sein. Ich denke diese Gehaltsentwicklung ist überdurchschnittlich und sicher nicht die Regel, weshalb das vermutlich auch wenig Repräsentativ ist. Allerdings zeigt es, dass nach 5 bis 6 Jahren ein Gehalt von EUR 100k möglich ist, auch abseits von Strategieberatung und Investment Banking. Workload kann tatsächlich 40h sein, kann aber in heißen Phasen auch bei 50h bis 60h liegen, was aber bedingt durch Tarifvertrag / Arbeitszeitgesetz das Maximum ist.

Das ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass eben nicht jeder auf 100k kommt. Du hast anscheinend einen 40h-Vertrag und eine Stelle als M&A Manager. Damit bist du EG16.

Ein Sachbearbeiter im Einkauf oder Controlling kommt mit 35h-Vertrag und EG12 dann auf 65k Zielgehalt und ohne Karrieresprung auch nicht weiter.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Absolut richtig. Auch "+Überstunden" ist lächerlich, weil das nun mal auch über mehr Arbeit geht. Wenn ich neben meinen 38,7 Std. noch nen Nebenjob hole, rechne ich das ja auch nicht mit ein.
Wer im Konzern mehr arbeitet, feiert das halt ab, was nicht monetär sondern in Freizeit bewertet wird.

Gehalt+Bonus, das ist vergleichbar.

Nur sieht es bei den Big4lern da immer so schlecht aus, dass sie ständig sagen müssen "aber mit Überstunden xx k, all-in xx k"

Kommt halt drauf an. In der Beratung arbeitest du halt einfach mehr, weswegen das schwer vergleichbar ist. MMn sollten die Überstunden definitiv als Vergütungspackage betrachtet werden, gerade wenn man die Big 4 mit anderen Beratungen vergleicht. Da stellt man dann doch relativ schnell fest, dass die Big 4 (im Vergleich zu anderen Beratungen) gar nicht so schlecht zahlen. Beratung ist halt generell einfach schlecht bezahlt, was den Stundenlohn betrifft und einfach nicht mit Industrie vergleichbar.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Absolut richtig. Auch "+Überstunden" ist lächerlich, weil das nun mal auch über mehr Arbeit geht. Wenn ich neben meinen 38,7 Std. noch nen Nebenjob hole, rechne ich das ja auch nicht mit ein.
Wer im Konzern mehr arbeitet, feiert das halt ab, was nicht monetär sondern in Freizeit bewertet wird.

Gehalt+Bonus, das ist vergleichbar.

Nur sieht es bei den Big4lern da immer so schlecht aus, dass sie ständig sagen müssen "aber mit Überstunden xx k, all-in xx k"

Kommt halt drauf an. In der Beratung arbeitest du halt einfach mehr, weswegen das schwer vergleichbar ist. MMn sollten die Überstunden definitiv als Vergütungspackage betrachtet werden, gerade wenn man die Big 4 mit anderen Beratungen vergleicht. Da stellt man dann doch relativ schnell fest, dass die Big 4 (im Vergleich zu anderen Beratungen) gar nicht so schlecht zahlen. Beratung ist halt generell einfach schlecht bezahlt, was den Stundenlohn betrifft und einfach nicht mit Industrie vergleichbar.

Da hast Du Recht.
Aber da es hier um den Vergleich Big4 vs IGM geht, müssen bezahlte Überstunden halt raus aus der Betrachtung.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Absolut richtig. Auch "+Überstunden" ist lächerlich, weil das nun mal auch über mehr Arbeit geht. Wenn ich neben meinen 38,7 Std. noch nen Nebenjob hole, rechne ich das ja auch nicht mit ein.
Wer im Konzern mehr arbeitet, feiert das halt ab, was nicht monetär sondern in Freizeit bewertet wird.

Gehalt+Bonus, das ist vergleichbar.

Nur sieht es bei den Big4lern da immer so schlecht aus, dass sie ständig sagen müssen "aber mit Überstunden xx k, all-in xx k"

Kommt halt drauf an. In der Beratung arbeitest du halt einfach mehr, weswegen das schwer vergleichbar ist. MMn sollten die Überstunden definitiv als Vergütungspackage betrachtet werden, gerade wenn man die Big 4 mit anderen Beratungen vergleicht. Da stellt man dann doch relativ schnell fest, dass die Big 4 (im Vergleich zu anderen Beratungen) gar nicht so schlecht zahlen. Beratung ist halt generell einfach schlecht bezahlt, was den Stundenlohn betrifft und einfach nicht mit Industrie vergleichbar.

Da hast Du Recht.
Aber da es hier um den Vergleich Big4 vs IGM geht, müssen bezahlte Überstunden halt raus aus der Betrachtung.

Hier EY Parthenon, also operativ auch Big4.

Zum Einstieg gab‘s all-in (Fix + Bonus) ca. 82k.
Jetzt als Senior im dritten Berufsjahr bekomme ich all-in 120k. Bei IGM kriegt das keiner nach 3 Jahren. Aber klar, ich arbeite dafür auch ein paar Stunden länger. Die Gehälter bei PwC (Strategy&) sind ähnlich hoch, wenn nicht sogar leicht höher.

Verdienen also nicht alle Big4ler so schlecht ;)

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Absolut richtig. Auch "+Überstunden" ist lächerlich, weil das nun mal auch über mehr Arbeit geht. Wenn ich neben meinen 38,7 Std. noch nen Nebenjob hole, rechne ich das ja auch nicht mit ein.
Wer im Konzern mehr arbeitet, feiert das halt ab, was nicht monetär sondern in Freizeit bewertet wird.

Gehalt+Bonus, das ist vergleichbar.

Nur sieht es bei den Big4lern da immer so schlecht aus, dass sie ständig sagen müssen "aber mit Überstunden xx k, all-in xx k"

Kommt halt drauf an. In der Beratung arbeitest du halt einfach mehr, weswegen das schwer vergleichbar ist. MMn sollten die Überstunden definitiv als Vergütungspackage betrachtet werden, gerade wenn man die Big 4 mit anderen Beratungen vergleicht. Da stellt man dann doch relativ schnell fest, dass die Big 4 (im Vergleich zu anderen Beratungen) gar nicht so schlecht zahlen. Beratung ist halt generell einfach schlecht bezahlt, was den Stundenlohn betrifft und einfach nicht mit Industrie vergleichbar.

Da hast Du Recht.
Aber da es hier um den Vergleich Big4 vs IGM geht, müssen bezahlte Überstunden halt raus aus der Betrachtung.

Hier EY Parthenon, also operativ auch Big4.

Zum Einstieg gab‘s all-in (Fix + Bonus) ca. 82k.
Jetzt als Senior im dritten Berufsjahr bekomme ich all-in 120k. Bei IGM kriegt das keiner nach 3 Jahren. Aber klar, ich arbeite dafür auch ein paar Stunden länger. Die Gehälter bei PwC (Strategy&) sind ähnlich hoch, wenn nicht sogar leicht höher.

Verdienen also nicht alle Big4ler so schlecht ;)

Der Vergleich passt nun wirklich nicht. EY Parthenon sowie Strategy& gehören zwar zu den Big 4 Konzernen sind aber separierte Marken die nicht mit der Big 4 Marke vergleichbar sind. Die Leute dort haben wie MBB, T2 und T3 insgesamt im Durchschnitt ein höheres Level als die Leute in den Big 4 Marken. Es macht nur Sinn IGM mit Big 4 zu vergleichen, MBB/T2/T3 sind mit IGM nicht vergleichbar, weder vom Gehalt noch von den Karrierechancen, noch von der Kultur.

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.05.2021:

Kommt halt drauf an. In der Beratung arbeitest du halt einfach mehr, weswegen das schwer vergleichbar ist. MMn sollten die Überstunden definitiv als Vergütungspackage betrachtet werden, gerade wenn man die Big 4 mit anderen Beratungen vergleicht. Da stellt man dann doch relativ schnell fest, dass die Big 4 (im Vergleich zu anderen Beratungen) gar nicht so schlecht zahlen. Beratung ist halt generell einfach schlecht bezahlt, was den Stundenlohn betrifft und einfach nicht mit Industrie vergleichbar.

Da hast Du Recht.
Aber da es hier um den Vergleich Big4 vs IGM geht, müssen bezahlte Überstunden halt raus aus der Betrachtung.

Hier EY Parthenon, also operativ auch Big4.

Zum Einstieg gab‘s all-in (Fix + Bonus) ca. 82k.
Jetzt als Senior im dritten Berufsjahr bekomme ich all-in 120k. Bei IGM kriegt das keiner nach 3 Jahren. Aber klar, ich arbeite dafür auch ein paar Stunden länger. Die Gehälter bei PwC (Strategy&) sind ähnlich hoch, wenn nicht sogar leicht höher.

Verdienen also nicht alle Big4ler so schlecht ;)

Der Vergleich passt nun wirklich nicht. EY Parthenon sowie Strategy& gehören zwar zu den Big 4 Konzernen sind aber separierte Marken die nicht mit der Big 4 Marke vergleichbar sind. Die Leute dort haben wie MBB, T2 und T3 insgesamt im Durchschnitt ein höheres Level als die Leute in den Big 4 Marken. Es macht nur Sinn IGM mit Big 4 zu vergleichen, MBB/T2/T3 sind mit IGM nicht vergleichbar, weder vom Gehalt noch von den Karrierechancen, noch von der Kultur.

Aber dann als typische IGM-Bude immer Siemens und Porsche aufrufen und das als Messlatte nehmen? Passt m.E. genauso wenig.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.05.2021:

Sorry aber jetzt wird’s albern. Wenn man die Benefits jetzt alle aufzählt könnte ich auch die 4000€ Rente aus meinem Versorgungswerk oder die üppigen Spesen nennen. Finde es aber trotzdem aber interessant, dass gerade die IGM Beamten mit irgendwelchen Fantasiezahlen um sich werfen („auf 40h Stunden umgerechnet verdiene ich xxx Euro“??). Anscheinend hat es die Big4 Fraktion nicht nötig?

Doch, die big4 Fraktion macht das im Forum seit Jahren so. Da wird sogar das daheim gesparte Wasser während des Hotelaufenthalts ins Gehalt eingerechnet, um irgendwie über die 50k zum Einstieg zu kommen (die es bei IGM schon 2012 gab).
Ich würde Die bav aber auch nicht reinzählen. Das Brutto pro Jahr ist Gehalt + Bonus und fertig.

Absolut richtig. Auch "+Überstunden" ist lächerlich, weil das nun mal auch über mehr Arbeit geht. Wenn ich neben meinen 38,7 Std. noch nen Nebenjob hole, rechne ich das ja auch nicht mit ein.
Wer im Konzern mehr arbeitet, feiert das halt ab, was nicht monetär sondern in Freizeit bewertet wird.

Gehalt+Bonus, das ist vergleichbar.

Nur sieht es bei den Big4lern da immer so schlecht aus, dass sie ständig sagen müssen "aber mit Überstunden xx k, all-in xx k"

Kommt halt drauf an. In der Beratung arbeitest du halt einfach mehr, weswegen das schwer vergleichbar ist. MMn sollten die Überstunden definitiv als Vergütungspackage betrachtet werden, gerade wenn man die Big 4 mit anderen Beratungen vergleicht. Da stellt man dann doch relativ schnell fest, dass die Big 4 (im Vergleich zu anderen Beratungen) gar nicht so schlecht zahlen. Beratung ist halt generell einfach schlecht bezahlt, was den Stundenlohn betrifft und einfach nicht mit Industrie vergleichbar.

Da hast Du Recht.
Aber da es hier um den Vergleich Big4 vs IGM geht, müssen bezahlte Überstunden halt raus aus der Betrachtung.

Hier EY Parthenon, also operativ auch Big4.

Zum Einstieg gab‘s all-in (Fix + Bonus) ca. 82k.
Jetzt als Senior im dritten Berufsjahr bekomme ich all-in 120k. Bei IGM kriegt das keiner nach 3 Jahren. Aber klar, ich arbeite dafür auch ein paar Stunden länger. Die Gehälter bei PwC (Strategy&) sind ähnlich hoch, wenn nicht sogar leicht höher.

Verdienen also nicht alle Big4ler so schlecht ;)

Der Vergleich passt nun wirklich nicht. EY Parthenon sowie Strategy& gehören zwar zu den Big 4 Konzernen sind aber separierte Marken die nicht mit der Big 4 Marke vergleichbar sind. Die Leute dort haben wie MBB, T2 und T3 insgesamt im Durchschnitt ein höheres Level als die Leute in den Big 4 Marken. Es macht nur Sinn IGM mit Big 4 zu vergleichen, MBB/T2/T3 sind mit IGM nicht vergleichbar, weder vom Gehalt noch von den Karrierechancen, noch von der Kultur.

Und am wichtigsten: auch nicht von der Arbeitszeit. Ist ja nur logisch, dass man mit 70-80h mehr verdient als der IGMler mit seinen 40h.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Deine Ausführung zeigt doch nur wie unrealistisch die genannten 2k/Monat sind.
Siemens gehört bei der Betriebsrente sicherlich zu den Top Firmen und selbst da sind es ‚nur‘ 0,5k/Monat für ATler. Und lange nicht jeder wird ATler.
Der Poster mit den 2k bekräftigt seine Aussage mit dem Zusatz, dass es Leute mit 30Jahren betriebszugehörigkeit gibt, die tatsächlich auf die 2k/Monat. Mag sein, dass es stimmt aber das hat 0 Relevanz für die Diskussion hier. Zum einen weil es dann Altverträge sind, mit Konditionen von denen man heute nur träumen kann und zum anderen weil kaum jemand in diese gehobenen AT/Leitenden Positionen kommt.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

Zum Thema Betriebsrente..

Siemens beispielsweise zahlt für die erste AT-Stufe bereits ca. 5% der Jahreszielvergütung in die Betriebsrente ein. Damit sind das schon einmal ca. 6.000€ pro Jahr für den normalen ATler. In Verbindung mit der garantierten Verzinsung kommt da in 35 Jahren Betriebszugehörigkeit ohne jegliche Verzinsung, Gehaltssteierung, etc. bereits ein Kapitalstock von 210.000€ zusammen. Bei Auszahlung über 20 Jahre wären das alleine schon mehr als 10.000€ pro Jahr oder 800-900€ pro Monat.

Nimmt man jetzt eine realistischere Verzinsung von 1.5% und eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 2% pro Jahr an, dann hast du eine sehr ordentliche Erwartung an die Betriebsrente.

Davon ausgeklammert ist natürlich die Inflation. Aber man darf nicht vergessen, dass das zu 100% durch den Arbeitgeber finanziert wird.

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Was machst du denn beim OEM und ist es erste AT Stufe?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2021:

Aus meiner Sicht gehört eine Arbeitgeberfinanzierte BaV absolut zum Lohnpackage dazu.

Bei den ganzen Beamten-Threads wird ja auch immer die ach so tolle Pension genannt und das auf das (eher kleinere) Gehalt umgerechnet.

Bei mir (IGM, OEM) macht die Betriebsrente bei 140.000 Jahreszielgehalt ca. nochmal 6.000 Euro on top aus. Also packt mein Arbeitgeber jeden Monat 500 Euro "on top" in die Altersvorsorge - da muss man nichts mehr privat machen.

Deswegen für mich ein absoluter Gehaltsbestandteil der rein muss (im Ggs. zu einem Dienstwagen oder irgendwelchen billigen Versicherungen ggf.).

Gibts bei Siemens wirklich noch 3% Garantiert?
Kann ich mir kaum vorstellen, wird der selbe Garantiesatz sein wie bei den Lebensversicherern mittlerweile und der Rest Kapitalmarktorientiert.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.05.2021:

Deine Ausführung zeigt doch nur wie unrealistisch die genannten 2k/Monat sind.
Siemens gehört bei der Betriebsrente sicherlich zu den Top Firmen und selbst da sind es ‚nur‘ 0,5k/Monat für ATler. Und lange nicht jeder wird ATler.
Der Poster mit den 2k bekräftigt seine Aussage mit dem Zusatz, dass es Leute mit 30Jahren betriebszugehörigkeit gibt, die tatsächlich auf die 2k/Monat. Mag sein, dass es stimmt aber das hat 0 Relevanz für die Diskussion hier. Zum einen weil es dann Altverträge sind, mit Konditionen von denen man heute nur träumen kann und zum anderen weil kaum jemand in diese gehobenen AT/Leitenden Positionen kommt.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

Zum Thema Betriebsrente..

Siemens beispielsweise zahlt für die erste AT-Stufe bereits ca. 5% der Jahreszielvergütung in die Betriebsrente ein. Damit sind das schon einmal ca. 6.000€ pro Jahr für den normalen ATler. In Verbindung mit der garantierten Verzinsung kommt da in 35 Jahren Betriebszugehörigkeit ohne jegliche Verzinsung, Gehaltssteierung, etc. bereits ein Kapitalstock von 210.000€ zusammen. Bei Auszahlung über 20 Jahre wären das alleine schon mehr als 10.000€ pro Jahr oder 800-900€ pro Monat.

Nimmt man jetzt eine realistischere Verzinsung von 1.5% und eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 2% pro Jahr an, dann hast du eine sehr ordentliche Erwartung an die Betriebsrente.

Davon ausgeklammert ist natürlich die Inflation. Aber man darf nicht vergessen, dass das zu 100% durch den Arbeitgeber finanziert wird.

Hier der Poster mit den EUR 2k Betriebsrente:

  1. Scheinbar kennst Du die verschiedenen Bav-Systeme der großen IGM-Unternehmen, wenn Du schon darüber mutmaßt, dass Siemens "sicherlich zu den Top Firmen" bzgl Bav gehört.
  2. Augenscheinlich verwechselst Du Beiträge die im Rahmen der Bav seitens des Arbeitgebers entrichtet werden und spätere Rentenauszahlungen. Der Poster, der das Bav-System von Siemens beschrieb, konstatierte, dass für die erste AT-Stufe (EUR 120k) bereits rd. EUR 500 pro Monat als Beitrag entrichtet werden und ohne Berücksichtigung von Verzinsung und Gehaltserhöhungen dies zu einer Bav von EUR 800 bis EUR 900 führt. Ich hingegen sprach von der letzten AT-Stufe in meinem UN (EUR 140k), die unter Berücksichtigung eines Beitragssatzes von 5% + einer Jahressonderzahlung in das Bav-System (verg. Jahr rd. EUR 3k), 30 Jahre Firmenzugehörigkeit und einem Garantiezins i.H.v. mind. 3% zu einer Bav von monatlich ca. EUR 2k führt (Kleiner Tipp: Der Kapitalstock EUR 10k über 30 Jahre beträgt ohne Berücksichtigung der Verzinsung bereits EUR 300k, was zu einer Auszahlung über 20 Jahre von ca EUR 1250 pro Monat führt).
  3. Wo bitte schreibe ich, dass es sich bei meinem Beispiel um Altverträge handelt?
  4. Eine beispielhafte Referenzposition ist ein Senior Manager M&A. Sicherlich eine begehrte Position aber nicht unerreichbar und vor allen Dingen kein LA.

Nun überlasse ich es Dir wie viel Relevanz mein Post besitzt! Schönen Abend

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Bei mir im IGM (weltmarktführer, 100.000 MA) zahlt der AG für mich momentan (bei 135.000 Zieljahresgehalt) 8.000 Euro pro Jahr in die BaV. Garantiezins ist hier 2 Prozent. Wird in ETFs angelegt.

Für mich sind das absolut keine Peanuts. Mit solchen Zahlungen ist man im Alter besser gestellt wie ein Beamter im höheren Dienst (und flexibler da man mit 62 schon ran kommt).

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Kann mir jemand vielleicht helfen, das volle Gehalt zu berechnen? NRW EG12

EInstieg also 3.957€ / Monat. Was kommt hier noch dazu? Ich verstehe es wie folgt:

0,72 Gehälter Urlaubsgeld
0,55 Gehälter Jahressonderzahlung
0,27 Gehälter Transformationsgeld

Macht dann unterm Strich also 13,54 Gehälter? -> 3.957 x 13,54 = 53.577€

Dazu kommt dann noch 10% Leistungszulage nach 6 Monaten, also +395,70€ x 12 = 4.748€

Gibt es jetzt noch T-Zug on top oder ist das einmalig in 2022 und ab 2023 ersetzt das Transformationsgeld den T-Zug? Habe ich sonst noch etwas vergessen oder fälschlicherweise dazu addiert? Das ganze ist auf jeden Fall ein 35h Vertrag.

Vielen Dank für die Hilfe!

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Wie oft muss man es Leuten wie Dir noch vorrechnen?

Dann werden aus Deinen 8000/Jahr mit 2% Garantie halt 1000€/Monat BRUTTO (nominal) in 2050. Darauf sind Steuern und Krankenkasse fällig -> bleiben 650€ netto.

Die Kaufkraft in 2050 ist (heutige Maßstäbe) von 650€ ist ca. 350€.

D.h. in heutigen Maßstäben beträgt Deine Rente 2800€/Monat brutto (max. Leistung aus der GRV) = 1900€/Monat netto + 350€/Monat baV = 2250€/Monat netto.

Der A14-Pensionär aber geht mit (heutige Maßstäbe) 5k brutto = 3,5k netto nach Hause.

Also just mal 1,25k€ mehr netto/Monat im Pensionsalter. Das wiegt Deinen Gehaltsvorteil von 30k/Jahr heute ziemlich genau auf, mögliche Pfennigvorteile seien Dir bei dieser Rechnung gewährt.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2021:

Bei mir im IGM (weltmarktführer, 100.000 MA) zahlt der AG für mich momentan (bei 135.000 Zieljahresgehalt) 8.000 Euro pro Jahr in die BaV. Garantiezins ist hier 2 Prozent. Wird in ETFs angelegt.

Für mich sind das absolut keine Peanuts. Mit solchen Zahlungen ist man im Alter besser gestellt wie ein Beamter im höheren Dienst (und flexibler da man mit 62 schon ran kommt).

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 15.05.2021:

Deine Ausführung zeigt doch nur wie unrealistisch die genannten 2k/Monat sind.
Siemens gehört bei der Betriebsrente sicherlich zu den Top Firmen und selbst da sind es ‚nur‘ 0,5k/Monat für ATler. Und lange nicht jeder wird ATler.
Der Poster mit den 2k bekräftigt seine Aussage mit dem Zusatz, dass es Leute mit 30Jahren betriebszugehörigkeit gibt, die tatsächlich auf die 2k/Monat. Mag sein, dass es stimmt aber das hat 0 Relevanz für die Diskussion hier. Zum einen weil es dann Altverträge sind, mit Konditionen von denen man heute nur träumen kann und zum anderen weil kaum jemand in diese gehobenen AT/Leitenden Positionen kommt.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

Zum Thema Betriebsrente..

Siemens beispielsweise zahlt für die erste AT-Stufe bereits ca. 5% der Jahreszielvergütung in die Betriebsrente ein. Damit sind das schon einmal ca. 6.000€ pro Jahr für den normalen ATler. In Verbindung mit der garantierten Verzinsung kommt da in 35 Jahren Betriebszugehörigkeit ohne jegliche Verzinsung, Gehaltssteierung, etc. bereits ein Kapitalstock von 210.000€ zusammen. Bei Auszahlung über 20 Jahre wären das alleine schon mehr als 10.000€ pro Jahr oder 800-900€ pro Monat.

Nimmt man jetzt eine realistischere Verzinsung von 1.5% und eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 2% pro Jahr an, dann hast du eine sehr ordentliche Erwartung an die Betriebsrente.

Davon ausgeklammert ist natürlich die Inflation. Aber man darf nicht vergessen, dass das zu 100% durch den Arbeitgeber finanziert wird.

Ich kann hier nur für ein großes IGBCE UN sprechen, aber die 2k pro Monat halte ich auch für sehr unrealistisch. Mal als Vergleich:

Tarif höchste Stufe (ca. 85k) -> AG zahlt 210€ pro Monat -> 2.520 pro Jahr

AT mit 100k Gehalt (davon 10k Bonus) -> AG zahlt 420€ pro Monat. Zusätzlich die Möglichkeit, 1.000€ vom Bonus umzuwandeln, die AG matched.

AT mit 150k Gehalt (davon 30k Bonus) -> AG zahlt 650€ pro Monat, gleiche Möglichkeit beim Bonus.

AT mit 250k Gehalt (davon 50k Bonus) -> AG zahlt 1.650€ pro Monat, Bonus s.o.

Mit anderen Worten, um bei uns 2k pro Monat BAV zu kriegen, muss man schon unfassbar gut verdienen und weit oben in der Company sein. Der Großteil schafft es auf die ersten beiden AT Stufen, und da reden wir eher von den oben angesprochenen 420-500€ pro Monat. Wobei man sich auch darüber nicht beschweren kann. Aber ist dennoch weit weg von 2k

Früher (Einstieg vor 2008 glaube ich) gab es noch andere Regelungen, wo bei uns einfach mal 15% des Jahreszielgehalts rein AG-finanziert als BAV gezahlt wurden. Bei 150k also 22,5k, da war man nah dran an 2k zusätzlich pro Monat.

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Studium: BWL

Gehalt nach 10 Jahren: 52.000 Euro

Branche: Vertrieb in der Automobilindustrie

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Ich glaube, dass du hier zwei Dinge verwechselst.

Ich verstehe den Beitrag so, dass die 2.000 EUR die zu erwartete Rente aus der BAV sind und nicht die Einzahlung durch den Arbeitgeber. 2.000 EUR Einzahlung finde ich extrem hoch. Erwartete Auszahlung erscheint mir durchaus realistisch an der Stelle.

WiWi Gast schrieb am 23.01.2022:

WiWi Gast schrieb am 15.05.2021:

Deine Ausführung zeigt doch nur wie unrealistisch die genannten 2k/Monat sind.
Siemens gehört bei der Betriebsrente sicherlich zu den Top Firmen und selbst da sind es ‚nur‘ 0,5k/Monat für ATler. Und lange nicht jeder wird ATler.
Der Poster mit den 2k bekräftigt seine Aussage mit dem Zusatz, dass es Leute mit 30Jahren betriebszugehörigkeit gibt, die tatsächlich auf die 2k/Monat. Mag sein, dass es stimmt aber das hat 0 Relevanz für die Diskussion hier. Zum einen weil es dann Altverträge sind, mit Konditionen von denen man heute nur träumen kann und zum anderen weil kaum jemand in diese gehobenen AT/Leitenden Positionen kommt.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2021:

Zum Thema Betriebsrente..

Siemens beispielsweise zahlt für die erste AT-Stufe bereits ca. 5% der Jahreszielvergütung in die Betriebsrente ein. Damit sind das schon einmal ca. 6.000€ pro Jahr für den normalen ATler. In Verbindung mit der garantierten Verzinsung kommt da in 35 Jahren Betriebszugehörigkeit ohne jegliche Verzinsung, Gehaltssteierung, etc. bereits ein Kapitalstock von 210.000€ zusammen. Bei Auszahlung über 20 Jahre wären das alleine schon mehr als 10.000€ pro Jahr oder 800-900€ pro Monat.

Nimmt man jetzt eine realistischere Verzinsung von 1.5% und eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 2% pro Jahr an, dann hast du eine sehr ordentliche Erwartung an die Betriebsrente.

Davon ausgeklammert ist natürlich die Inflation. Aber man darf nicht vergessen, dass das zu 100% durch den Arbeitgeber finanziert wird.

Ich kann hier nur für ein großes IGBCE UN sprechen, aber die 2k pro Monat halte ich auch für sehr unrealistisch. Mal als Vergleich:

Tarif höchste Stufe (ca. 85k) -> AG zahlt 210€ pro Monat -> 2.520 pro Jahr

AT mit 100k Gehalt (davon 10k Bonus) -> AG zahlt 420€ pro Monat. Zusätzlich die Möglichkeit, 1.000€ vom Bonus umzuwandeln, die AG matched.

AT mit 150k Gehalt (davon 30k Bonus) -> AG zahlt 650€ pro Monat, gleiche Möglichkeit beim Bonus.

AT mit 250k Gehalt (davon 50k Bonus) -> AG zahlt 1.650€ pro Monat, Bonus s.o.

Mit anderen Worten, um bei uns 2k pro Monat BAV zu kriegen, muss man schon unfassbar gut verdienen und weit oben in der Company sein. Der Großteil schafft es auf die ersten beiden AT Stufen, und da reden wir eher von den oben angesprochenen 420-500€ pro Monat. Wobei man sich auch darüber nicht beschweren kann. Aber ist dennoch weit weg von 2k

Früher (Einstieg vor 2008 glaube ich) gab es noch andere Regelungen, wo bei uns einfach mal 15% des Jahreszielgehalts rein AG-finanziert als BAV gezahlt wurden. Bei 150k also 22,5k, da war man nah dran an 2k zusätzlich pro Monat.

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

Gibt ja auch noch den 40h IGM Tarif Vertrag dann ist man auch bei 105-110k.

Das Problem ist einfach es wird zu krass besteuert das mehr, wenn es nur ein bisschen mehr ist lohnt einfach nicht.

Ich bin mittlerweile bei ca. 135-140k pro Jahr, aber super entspannt 5 Tage Homeoffice, 2-3 mal im Monat fahre ich für einen Tag ins Büro. Ich arbeite wenn man mal vom Jahresende etc. absieht vielleicht 5-10h pro Woche, die restliche Zeit kann ich anderweitig nutzen, interessiert auch niemand wenn ich mal 3-4h nicht im Homeoffice bin. Die neuen Regelungen lassen sogar begrenztes Arbeiten aus dem EU Ausland zu, den Winter werde ich wohl erstmals irgendwo auf Lanzarote etc. verbringen.

Ich wüsste gar nicht wieviel man mir mehr bezahlen müsste, gerade auch unter der Prämisse das die Hälfte davon and den Staat geht, damit ich mich gross reinhänge oder gar irgendwo hin wechsle, aus dem Bauch heraus müssten das dann schon so 250k sein aber davon bleiben mir dann auch bloss 55k übrig die definitiv Lebensstil verändernd wären aber dann bräuchte ich vielleicht wieder 3-4 Anzüge pro Jahr ...

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Habe aktuell ein ähnliches Aufwandslevel bei einem IGM Konzern auf der Ebene Teamleiter mit ca. 5 Leuten in meinem Team. Mein Gehalt liegt etwas höher (160-170k je nach Bonus), aber ich möchte mich gerne doch noch beim Gehalt verbessern, da am Ende auch das "absolute" Gehalt Urlaub, Auto, Essen, Miete, etc. bezahlt.

Ich habe allerdings das Problem, dass der nächste Sprung beim Gehalt (also +/- 200k) bereits extrem schwer zu erreichen ist.

Hast du Tipps bzw. weißt du, wie das bei euch in der Firma möglich wäre?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

Gibt ja auch noch den 40h IGM Tarif Vertrag dann ist man auch bei 105-110k.

Das Problem ist einfach es wird zu krass besteuert das mehr, wenn es nur ein bisschen mehr ist lohnt einfach nicht.

Ich bin mittlerweile bei ca. 135-140k pro Jahr, aber super entspannt 5 Tage Homeoffice, 2-3 mal im Monat fahre ich für einen Tag ins Büro. Ich arbeite wenn man mal vom Jahresende etc. absieht vielleicht 5-10h pro Woche, die restliche Zeit kann ich anderweitig nutzen, interessiert auch niemand wenn ich mal 3-4h nicht im Homeoffice bin. Die neuen Regelungen lassen sogar begrenztes Arbeiten aus dem EU Ausland zu, den Winter werde ich wohl erstmals irgendwo auf Lanzarote etc. verbringen.

Ich wüsste gar nicht wieviel man mir mehr bezahlen müsste, gerade auch unter der Prämisse das die Hälfte davon and den Staat geht, damit ich mich gross reinhänge oder gar irgendwo hin wechsle, aus dem Bauch heraus müssten das dann schon so 250k sein aber davon bleiben mir dann auch bloss 55k übrig die definitiv Lebensstil verändernd wären aber dann bräuchte ich vielleicht wieder 3-4 Anzüge pro Jahr ...

antworten
WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Komm, schaff mal Fakten. Welcher IGM Konzern zahlt einem TL 170k.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Habe aktuell ein ähnliches Aufwandslevel bei einem IGM Konzern auf der Ebene Teamleiter mit ca. 5 Leuten in meinem Team. Mein Gehalt liegt etwas höher (160-170k je nach Bonus), aber ich möchte mich gerne doch noch beim Gehalt verbessern, da am Ende auch das "absolute" Gehalt Urlaub, Auto, Essen, Miete, etc. bezahlt.

Ich habe allerdings das Problem, dass der nächste Sprung beim Gehalt (also +/- 200k) bereits extrem schwer zu erreichen ist.

Hast du Tipps bzw. weißt du, wie das bei euch in der Firma möglich wäre?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

Gibt ja auch noch den 40h IGM Tarif Vertrag dann ist man auch bei 105-110k.

Das Problem ist einfach es wird zu krass besteuert das mehr, wenn es nur ein bisschen mehr ist lohnt einfach nicht.

Ich bin mittlerweile bei ca. 135-140k pro Jahr, aber super entspannt 5 Tage Homeoffice, 2-3 mal im Monat fahre ich für einen Tag ins Büro. Ich arbeite wenn man mal vom Jahresende etc. absieht vielleicht 5-10h pro Woche, die restliche Zeit kann ich anderweitig nutzen, interessiert auch niemand wenn ich mal 3-4h nicht im Homeoffice bin. Die neuen Regelungen lassen sogar begrenztes Arbeiten aus dem EU Ausland zu, den Winter werde ich wohl erstmals irgendwo auf Lanzarote etc. verbringen.

Ich wüsste gar nicht wieviel man mir mehr bezahlen müsste, gerade auch unter der Prämisse das die Hälfte davon and den Staat geht, damit ich mich gross reinhänge oder gar irgendwo hin wechsle, aus dem Bauch heraus müssten das dann schon so 250k sein aber davon bleiben mir dann auch bloss 55k übrig die definitiv Lebensstil verändernd wären aber dann bräuchte ich vielleicht wieder 3-4 Anzüge pro Jahr ...

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Der mit den 140k ich bin mittlerweile nicht mehr beim IGM habe den Tarif damals bei meiner Ex Ex Firma mit ERA12 verlassen.

Ich bin aktuell am überlegen ob es sich überhaupt lohnt hier irgendwie in Richtung Führungsposition zu gehen, das Thema wird immer wieder angerissen und wenn mal eine abdankt hätte ich sehr gute Chancen, ich kenne das aber noch von früheren Jobs da hockt man dann regelmäßig in irgendwelchen Management Workshops etc. was alles viel Zeit frisst und ist von Oben und Unten der Prellbock.

25k mehr Netto bei 200k Brutto reißen es für mich nicht wirklich raus, wenn ich es überschlage. Ich habe eine abbezahlte Wohnung und mit Nießbrauch belastetes Haus in München, das irgendwann mal die Rente ergänzen wird. Firmenwagen steht noch bis September in der Garage danach werde ich mir die 1% sparen, privates Auto aus der Spaßkategorie steht bereit und wird die 80km im Monat für Bürofahrten grade noch verkraften. Kinder etc. gibts keine ich kann mein Geld zu 100% für mich ausgeben. Ich könnte dann vielleicht statt zwei Wochen über Weihnachten drei Wochen auf die Malediven fliegen aber so wirklich Verbesserungspotential erkenne ich bei dem Betrag für meine persönlichen Umstände nicht.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Habe aktuell ein ähnliches Aufwandslevel bei einem IGM Konzern auf der Ebene Teamleiter mit ca. 5 Leuten in meinem Team. Mein Gehalt liegt etwas höher (160-170k je nach Bonus), aber ich möchte mich gerne doch noch beim Gehalt verbessern, da am Ende auch das "absolute" Gehalt Urlaub, Auto, Essen, Miete, etc. bezahlt.

Ich habe allerdings das Problem, dass der nächste Sprung beim Gehalt (also +/- 200k) bereits extrem schwer zu erreichen ist.

Hast du Tipps bzw. weißt du, wie das bei euch in der Firma möglich wäre?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

Gibt ja auch noch den 40h IGM Tarif Vertrag dann ist man auch bei 105-110k.

Das Problem ist einfach es wird zu krass besteuert das mehr, wenn es nur ein bisschen mehr ist lohnt einfach nicht.

Ich bin mittlerweile bei ca. 135-140k pro Jahr, aber super entspannt 5 Tage Homeoffice, 2-3 mal im Monat fahre ich für einen Tag ins Büro. Ich arbeite wenn man mal vom Jahresende etc. absieht vielleicht 5-10h pro Woche, die restliche Zeit kann ich anderweitig nutzen, interessiert auch niemand wenn ich mal 3-4h nicht im Homeoffice bin. Die neuen Regelungen lassen sogar begrenztes Arbeiten aus dem EU Ausland zu, den Winter werde ich wohl erstmals irgendwo auf Lanzarote etc. verbringen.

Ich wüsste gar nicht wieviel man mir mehr bezahlen müsste, gerade auch unter der Prämisse das die Hälfte davon and den Staat geht, damit ich mich gross reinhänge oder gar irgendwo hin wechsle, aus dem Bauch heraus müssten das dann schon so 250k sein aber davon bleiben mir dann auch bloss 55k übrig die definitiv Lebensstil verändernd wären aber dann bräuchte ich vielleicht wieder 3-4 Anzüge pro Jahr ...

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

2/10. Um 3-4 Anzüge pro Jahr zu brauchen, müssten die die allerbilligste Quali haben. Das ist dann kein Kostenfaktor ;)

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

Gibt ja auch noch den 40h IGM Tarif Vertrag dann ist man auch bei 105-110k.

Das Problem ist einfach es wird zu krass besteuert das mehr, wenn es nur ein bisschen mehr ist lohnt einfach nicht.

Ich bin mittlerweile bei ca. 135-140k pro Jahr, aber super entspannt 5 Tage Homeoffice, 2-3 mal im Monat fahre ich für einen Tag ins Büro. Ich arbeite wenn man mal vom Jahresende etc. absieht vielleicht 5-10h pro Woche, die restliche Zeit kann ich anderweitig nutzen, interessiert auch niemand wenn ich mal 3-4h nicht im Homeoffice bin. Die neuen Regelungen lassen sogar begrenztes Arbeiten aus dem EU Ausland zu, den Winter werde ich wohl erstmals irgendwo auf Lanzarote etc. verbringen.

Ich wüsste gar nicht wieviel man mir mehr bezahlen müsste, gerade auch unter der Prämisse das die Hälfte davon and den Staat geht, damit ich mich gross reinhänge oder gar irgendwo hin wechsle, aus dem Bauch heraus müssten das dann schon so 250k sein aber davon bleiben mir dann auch bloss 55k übrig die definitiv Lebensstil verändernd wären aber dann bräuchte ich vielleicht wieder 3-4 Anzüge pro Jahr ...

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

Automotive OEM in einer Stabsstelle in der Zentrale (etwas in Richtung Strategie, M&A, Investor Relations,…).

Aber wie schon gesagt, ich frage mich, wie ich den Sprung über die 200k schaffen kann. Mein Gehalt bleibt sonst mehr oder weniger gleich (abgesehen von kleinen jährlichen Anpassungen gegen die Inflation).

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Komm, schaff mal Fakten. Welcher IGM Konzern zahlt einem TL 170k.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Habe aktuell ein ähnliches Aufwandslevel bei einem IGM Konzern auf der Ebene Teamleiter mit ca. 5 Leuten in meinem Team. Mein Gehalt liegt etwas höher (160-170k je nach Bonus), aber ich möchte mich gerne doch noch beim Gehalt verbessern, da am Ende auch das "absolute" Gehalt Urlaub, Auto, Essen, Miete, etc. bezahlt.

Ich habe allerdings das Problem, dass der nächste Sprung beim Gehalt (also +/- 200k) bereits extrem schwer zu erreichen ist.

Hast du Tipps bzw. weißt du, wie das bei euch in der Firma möglich wäre?

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Kann nur persönlich von IGM berichten.

Bin vor 4 Jahren eingestiegen und komme dieses Jahr auf die höchste IGM Stufe in Bayern (12). Das sind dann ca. 90k bei 35h.

In 6 Jahren (also 10 Jahre nach meinem Einstieg) sehe ich mich immer noch bei 90k und 35h, da ein finanzieller Aufstieg mit mehr Verantwortung und mehr Stunden (bei uns im Unternehmen) verbunden ist. Beides ist nicht mit meiner Worklifebalance vereinbar.

Außer ich finde noch ne Stelle, die mich wirklich interessiert, dann werdens in 10 Jahren 40h oder 45h bei 110k (also AT), aber das würde ich wirklich nur aus Interesse machen, das bisschen mehr an Geld brauche ich nicht bzw. würde meinen Lebensstil nicht verändern.

Gibt ja auch noch den 40h IGM Tarif Vertrag dann ist man auch bei 105-110k.

Das Problem ist einfach es wird zu krass besteuert das mehr, wenn es nur ein bisschen mehr ist lohnt einfach nicht.

Ich bin mittlerweile bei ca. 135-140k pro Jahr, aber super entspannt 5 Tage Homeoffice, 2-3 mal im Monat fahre ich für einen Tag ins Büro. Ich arbeite wenn man mal vom Jahresende etc. absieht vielleicht 5-10h pro Woche, die restliche Zeit kann ich anderweitig nutzen, interessiert auch niemand wenn ich mal 3-4h nicht im Homeoffice bin. Die neuen Regelungen lassen sogar begrenztes Arbeiten aus dem EU Ausland zu, den Winter werde ich wohl erstmals irgendwo auf Lanzarote etc. verbringen.

Ich wüsste gar nicht wieviel man mir mehr bezahlen müsste, gerade auch unter der Prämisse das die Hälfte davon and den Staat geht, damit ich mich gross reinhänge oder gar irgendwo hin wechsle, aus dem Bauch heraus müssten das dann schon so 250k sein aber davon bleiben mir dann auch bloss 55k übrig die definitiv Lebensstil verändernd wären aber dann bräuchte ich vielleicht wieder 3-4 Anzüge pro Jahr ...

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WiWi Gast

Gehalt nach 5 oder 10 Jahren: IGM vs. Big 4

IGM-Tarif in HH, MDAX:
Es gibt ein festes Gehaltsband für Einsteiger, das je nach Abschluss unterschiedlich ist.

Nach 5 Jahren mit 40 Std. in der EG10 mit Leistungszulage von 6% sind es fix etwas über 95k.

(6922*13,8).

Darüber kommt noch die EG 11 (7777*13,8, = 107 k). AT mit Abstandsregelung geht ab 115 los.

40 Std Verträge sind aber selten, es gibt ein Kontingent, was prozentual verteilt werden darf und wird als Gehaltserhöhung angesehen, da die EG 11 so gut wie nie vergeben wird.

Zusätzlich gibt es noch sog. freiwillige Zulagen, die statt einer neuen EG Stufe gerne mal vergeben werden, aber bei Umgruppierung gerne mal kannibalisiert wird.

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