DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ImmobilienMünchen

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Autor
Beitrag
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Die Diskussion mit dir führt leider zu nichts, da du dich im Kreis drehst und die Argumente zu nichts führen. Daher ist es sicher am sinnvollsten, die Diskussion mit dir hier zu beenden.

Schönes Wochenende

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Tut mir leid, aber das macht keinen Sinn. Nenn es wie du willst, aber für mich bleibt es ein schlechtes Geschäft, Zuschussgeschäft, Draufzahlgeschäft,…

Deine Aussage zu den damaligen Preisen kann ich zwar teilen, aber dort war das Verhältnis Kaufpreis zu Miete ein ganz anderes. Da sich die Miete jetzt so stark entkoppeln von den Kaufpreisen (vor allem durch Decklung durch die Mietpreisbremse), wird ein Investment in München aktuell kompletter Unsinn. Ausnahmen bieten es eigentlich nur richtige Neubauten, mit denen man die Mietpreisbremse umgehen kann.

Wann habe ich denn hier behauptet, das dies aus aktueller Sicht ein gutes Geschäft sei oder dass ich solch ein Geschäft jemals machen würde? Dennoch: Es ist KEIN Zuschussgeschäft! Das kannst Du drehen, wie Du willst. Ob es bei langfristiger Betrachtung ein gutes Geschäft werden könnte, kann man sicherlich derzeit nicht final Beurteilen. Das kann erst die Zukunft zeigen. (z.B. könnte der Zinssatz in 10 Jahren wieder irgendwo bei 1% liegen und die Immopreise steigen wegen lang anhaltender Inflation entgegen der jetzigen Einschätzung nochmals Nominal stark an und die Mieten wegen Inflation ebenfalls........) Who knows?

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Ich drehe mich nicht im Kreis, aber es ist definitiv angezeigt, diese Diskussion zu beenden, da völlig sinnfrei.

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Die Diskussion mit dir führt leider zu nichts, da du dich im Kreis drehst und die Argumente zu nichts führen. Daher ist es sicher am sinnvollsten, die Diskussion mit dir hier zu beenden.

Schönes Wochenende

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Tut mir leid, aber das macht keinen Sinn. Nenn es wie du willst, aber für mich bleibt es ein schlechtes Geschäft, Zuschussgeschäft, Draufzahlgeschäft,…

Deine Aussage zu den damaligen Preisen kann ich zwar teilen, aber dort war das Verhältnis Kaufpreis zu Miete ein ganz anderes. Da sich die Miete jetzt so stark entkoppeln von den Kaufpreisen (vor allem durch Decklung durch die Mietpreisbremse), wird ein Investment in München aktuell kompletter Unsinn. Ausnahmen bieten es eigentlich nur richtige Neubauten, mit denen man die Mietpreisbremse umgehen kann.

Wann habe ich denn hier behauptet, das dies aus aktueller Sicht ein gutes Geschäft sei oder dass ich solch ein Geschäft jemals machen würde? Dennoch: Es ist KEIN Zuschussgeschäft! Das kannst Du drehen, wie Du willst. Ob es bei langfristiger Betrachtung ein gutes Geschäft werden könnte, kann man sicherlich derzeit nicht final Beurteilen. Das kann erst die Zukunft zeigen. (z.B. könnte der Zinssatz in 10 Jahren wieder irgendwo bei 1% liegen und die Immopreise steigen wegen lang anhaltender Inflation entgegen der jetzigen Einschätzung nochmals Nominal stark an und die Mieten wegen Inflation ebenfalls........) Who knows?

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Wahnsinn,
Wo kommen wir da hin, wenn man sich nicht mehr an Gesetze hält, weil sie die (eigene) Rendite schmälern.
Ich finde das schon allerhand.

Ich finde die Mietpreisbremse auch nicht sinnvoll, aber als Investor muss man halt die "Nachteile" des Invests akzeptieren. Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

WiWi Gast schrieb am 10.06.2022:

Update auch von mir

Bislang hat sich bei 16 Einheiten kein Mieter gemeldet, trotz Mietpreis 10-15% über Marktpreis. Ich denke, dass vielen der Aufwand und ein potenziell gestörtes Mietverhältnis, den Aufwand bzw das Risiko nicht wert ist

Ich werde weiter berichten

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 19.06.2022:

Wahnsinn,
Wo kommen wir da hin, wenn man sich nicht mehr an Gesetze hält, weil sie die (eigene) Rendite schmälern.
Ich finde das schon allerhand.

Ich finde die Mietpreisbremse auch nicht sinnvoll, aber als Investor muss man halt die "Nachteile" des Invests akzeptieren. Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

WiWi Gast schrieb am 10.06.2022:

Update auch von mir

Bislang hat sich bei 16 Einheiten kein Mieter gemeldet, trotz Mietpreis 10-15% über Marktpreis. Ich denke, dass vielen der Aufwand und ein potenziell gestörtes Mietverhältnis, den Aufwand bzw das Risiko nicht wert ist

Ich werde weiter berichten

Ja ich bin bei dir.

Und auch als Mieter - wie untertänig muss man sein um sowas mit sich machen zu lassen.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 19.06.2022:

Wahnsinn,
Wo kommen wir da hin, wenn man sich nicht mehr an Gesetze hält, weil sie die (eigene) Rendite schmälern.
Ich finde das schon allerhand.

Willkommen im Kapitalismus.
Gesetze sind doch nur eine Geißel des freien Marktes...

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 19.06.2022:

Wahnsinn,
Wo kommen wir da hin, wenn man sich nicht mehr an Gesetze hält, weil sie die (eigene) Rendite schmälern.
Ich finde das schon allerhand.

Ich finde die Mietpreisbremse auch nicht sinnvoll, aber als Investor muss man halt die "Nachteile" des Invests akzeptieren. Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

WiWi Gast schrieb am 10.06.2022:

Update auch von mir

Bislang hat sich bei 16 Einheiten kein Mieter gemeldet, trotz Mietpreis 10-15% über Marktpreis. Ich denke, dass vielen der Aufwand und ein potenziell gestörtes Mietverhältnis, den Aufwand bzw das Risiko nicht wert ist

Ich werde weiter berichten

Schließe ich mich an & ein Trauerspiel. Zeigt aber eben auch sehr treffend, dass "der Markt" es eben gerade bei Gütern, die dem Allgemeinwohl dienen, nicht alleine regeln kann bzw. sollte. Mir liegt nichts ferner als zu viel Staat, aber diese ganze Wohnraumthematik spaltet die Gesellschaft. Gerade in Ballungsräumen. Und das dürfte Gift sein für die langfristige Entwicklung eines Staates und seiner Gesellschaft.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Ich bin der Poster mit den 16 Einheiten. Ich musste gerade sehr schmunzeln über deinen Kommentar "keiner hält dich ab ...".

Das gleiche gilt übrigens auch für den Markt an Mietimmobilien. Niemand hält jemand davon ab, nicht bei mir zu mieten oder zu kündigen (wenn es so schlimm ist). Ich vermiete zwar etwas über dem Mietspiegel, aber kümmere mich sonst auch gut um die Wohnungen, Ausstattungen, etc. Meine frei werdenden Wohnungen gehen sogar ganz im Gegenteil jeweils über Empfehlungen direkt an neue Mieter über.

Der gesetzliche Eingriff ist genau der falsche Mechanismus. Wenn mir meine Rendite durch Mietsenkung verloren geht, dann würde ich meine Immobilie zum Kauf anbieten mit Vorkaufsrecht für die jetzigen Mieter. Sollten diese nicht kaufen wollen, geht die Wohnung auf den freien Markt und dann kann der neue Eigentümer Eigenbedarf anmelden. Mein frei gewordenes Geld würde ich entsprechend nicht mehr in (Neu)Wohnungsbau investieren. Ob damit das Wohnungsproblem gelöst werden kann, würde ich sehr stark bezweifeln.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2022:

Wahnsinn,
Wo kommen wir da hin, wenn man sich nicht mehr an Gesetze hält, weil sie die (eigene) Rendite schmälern.
Ich finde das schon allerhand.

Ich finde die Mietpreisbremse auch nicht sinnvoll, aber als Investor muss man halt die "Nachteile" des Invests akzeptieren. Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

WiWi Gast schrieb am 10.06.2022:

Update auch von mir

Bislang hat sich bei 16 Einheiten kein Mieter gemeldet, trotz Mietpreis 10-15% über Marktpreis. Ich denke, dass vielen der Aufwand und ein potenziell gestörtes Mietverhältnis, den Aufwand bzw das Risiko nicht wert ist

Ich werde weiter berichten

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 19.06.2022:

Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

Keiner hält dich davon ab woanders zu leben. Wir haben in Deutschland mehr als eine Millionen leerstehende Häuser/Wohunung für die sich keine Mieter finden.

Du hast kein Recht, günstig in einer Metropole zu leben. Wenn es mehr Nachfrage als Angebot gibt gehen die Preise hoch, simpelste Marktlogik. Wenn du es dir nicht leisten kannst

a) sprich mit deinem Arbeitgeber über mehr Gehalt
b) zieh weiter raus oder in eine kleinere Wohnung
c) zieh in eine andere Region die ein besseres Lebenskostenniveau aufweist als München.

Ist alles nicht meine Sache als Eigentümer. Lernt endlich Verantwortung zu übernehmen.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Vorposter hier:
Unglaublich, wie du deinen Ärger an den Mietern rauslässt.
Dabei ist die Schuld bei der Gesetzgebung zu suchen! Legislative.

Gerade du als Vermieter profitierst doch von Rechtsstaatlichkeit?

Ich will nicht in einem Land leben, wo Gesetze nicht durchgesetzt/eingehalten werden. Immer im beidseitigen Interesse.
Wie würdest du sonst einen Mietnomaden rausbekommen?

Ob die Mietpreisbremse inhaltlich sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt!!

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

Keiner hält dich davon ab woanders zu leben. Wir haben in Deutschland mehr als eine Millionen leerstehende Häuser/Wohunung für die sich keine Mieter finden.

Du hast kein Recht, günstig in einer Metropole zu leben. Wenn es mehr Nachfrage als Angebot gibt gehen die Preise hoch, simpelste Marktlogik. Wenn du es dir nicht leisten kannst

a) sprich mit deinem Arbeitgeber über mehr Gehalt
b) zieh weiter raus oder in eine kleinere Wohnung
c) zieh in eine andere Region die ein besseres Lebenskostenniveau aufweist als München.

Ist alles nicht meine Sache als Eigentümer. Lernt endlich Verantwortung zu übernehmen.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

Keiner hält dich davon ab woanders zu leben. Wir haben in Deutschland mehr als eine Millionen leerstehende Häuser/Wohunung für die sich keine Mieter finden.

Du hast kein Recht, günstig in einer Metropole zu leben. Wenn es mehr Nachfrage als Angebot gibt gehen die Preise hoch, simpelste Marktlogik. Wenn du es dir nicht leisten kannst

a) sprich mit deinem Arbeitgeber über mehr Gehalt
b) zieh weiter raus oder in eine kleinere Wohnung
c) zieh in eine andere Region die ein besseres Lebenskostenniveau aufweist als München.

Ist alles nicht meine Sache als Eigentümer. Lernt endlich Verantwortung zu übernehmen.

d) der Vermieter muss sich ans Recht halten - das muss eingeforderter werden vom Mieter (hier: Mietspiegel + 10 Prozent bei Neuvermietung).

Vermieter die sich nicht ans Recht halten können veklagt werden (siehe Urteil AG München)

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Nur dass es schon etwas untypisch ist, dass neu erlassene gesetzliche Reglungen rückwirkend durchgesetzt werden.

Die Verträge wurden ja damals unter wirksamen rechtlichen Bedingungen geschlossen und jetzt einseitig angefochten. Mag rechtlich zwar möglich sein, aber dieses Gutmenschentum einerseits und die bösen Vermieter auf der anderen Seite, finde ich schon sehr lächerlich

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Keiner hält einen davon ab, woanders in Immobilien/Aktien/etc zu investieren.

Keiner hält dich davon ab woanders zu leben. Wir haben in Deutschland mehr als eine Millionen leerstehende Häuser/Wohunung für die sich keine Mieter finden.

Du hast kein Recht, günstig in einer Metropole zu leben. Wenn es mehr Nachfrage als Angebot gibt gehen die Preise hoch, simpelste Marktlogik. Wenn du es dir nicht leisten kannst

a) sprich mit deinem Arbeitgeber über mehr Gehalt
b) zieh weiter raus oder in eine kleinere Wohnung
c) zieh in eine andere Region die ein besseres Lebenskostenniveau aufweist als München.

Ist alles nicht meine Sache als Eigentümer. Lernt endlich Verantwortung zu übernehmen.

d) der Vermieter muss sich ans Recht halten - das muss eingeforderter werden vom Mieter (hier: Mietspiegel + 10 Prozent bei Neuvermietung).

Vermieter die sich nicht ans Recht halten können veklagt werden (siehe Urteil AG München)

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Nur dass es schon etwas untypisch ist, dass neu erlassene gesetzliche Reglungen rückwirkend durchgesetzt werden.

Die Verträge wurden ja damals unter wirksamen rechtlichen Bedingungen geschlossen und jetzt einseitig angefochten. Mag rechtlich zwar möglich sein, aber dieses Gutmenschentum einerseits und die bösen Vermieter auf der anderen Seite, finde ich schon sehr lächerlich

Ganz so stimmt das nicht. Die Mietpreisbremse gibt es seit 2015. Nur hat Bayern diese erst Anfang 2022 mit einer Verordnung umgesetzt.

In dem besagten Fall wurde der Mietvertrag 2019 geschlossen, daher lange nach dem rechtlichen Inkrafttreten der Mietpreisbremse.
Die Begründung des Vermieters, dass bereits vorher ein Miete deutlich über dem Mietspiegel vereinbart wurde, zählt nicht, da auch der vorherige Mietvertrag erst 2016 geschlossen wurde und damit schon der Mietpreisbremse unterlag. Durch die fehlende Umsetzung in Bayern gab es aber bis Anfang 2022 keine Klagemöglichkeit, daher war die Mietpreisbremse dort bisher wirkungslos aber rechtlich bereits gültig.

Die Nichtumsetzung von geltendem Recht ist kein valider Grund, um vorsätzlich dagegen zu verstoßen. Das hat das AG München in dem Urteil so deutlich herausgearbeitet.

Insofern handelt es sich auch nicht um ein rückwirkendes Gesetz, was auch nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt wäre. Wenn dies der Fall wäre, hätten wir schon lange eine Verfassungsbeschwerde der Vermieterverbände.
Die Vermieter können sich bei der bayrischen Landesregierung bedanken, dass sie das Gesetz erst 7 Jahre später umgesetzt haben und die Vermieter noch nicht mal vor dem Risiko gewarnt haben.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Also ich bin als Vermieter auch Fan davon, dass alle Seiten fair miteinander umgehen. Ich verstehe auch, dass viele Mieter in München die Preise als hoch empfinden.

Aber es war doch deren freie Entscheidung einen Vertrag einzugehen und das in dem Wissen, dass die Mietpreisbremse nicht greift.

Sich im Nachhinein jetzt hinstellen und sagen, dass der böse Vermieter immer zu viel verlangt hat, finde ich viel zu einfach. Und wie oben beschrieben, würde ich meine 4 Einheiten in München auch verkaufen, sobald jemand gesetzlich versucht die Miete zu senken. Dann gibt es ein Kaufrecht für die jetzigen Mieter und ansonsten kann ein neuer Käufer / Vermieter Eigenbedarf anmelden.

Am Ende trifft es damit den Mieter noch deutlich schlechter

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Nur dass es schon etwas untypisch ist, dass neu erlassene gesetzliche Reglungen rückwirkend durchgesetzt werden.

Die Verträge wurden ja damals unter wirksamen rechtlichen Bedingungen geschlossen und jetzt einseitig angefochten. Mag rechtlich zwar möglich sein, aber dieses Gutmenschentum einerseits und die bösen Vermieter auf der anderen Seite, finde ich schon sehr lächerlich

Ganz so stimmt das nicht. Die Mietpreisbremse gibt es seit 2015. Nur hat Bayern diese erst Anfang 2022 mit einer Verordnung umgesetzt.

In dem besagten Fall wurde der Mietvertrag 2019 geschlossen, daher lange nach dem rechtlichen Inkrafttreten der Mietpreisbremse.
Die Begründung des Vermieters, dass bereits vorher ein Miete deutlich über dem Mietspiegel vereinbart wurde, zählt nicht, da auch der vorherige Mietvertrag erst 2016 geschlossen wurde und damit schon der Mietpreisbremse unterlag. Durch die fehlende Umsetzung in Bayern gab es aber bis Anfang 2022 keine Klagemöglichkeit, daher war die Mietpreisbremse dort bisher wirkungslos aber rechtlich bereits gültig.

Die Nichtumsetzung von geltendem Recht ist kein valider Grund, um vorsätzlich dagegen zu verstoßen. Das hat das AG München in dem Urteil so deutlich herausgearbeitet.

Insofern handelt es sich auch nicht um ein rückwirkendes Gesetz, was auch nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt wäre. Wenn dies der Fall wäre, hätten wir schon lange eine Verfassungsbeschwerde der Vermieterverbände.
Die Vermieter können sich bei der bayrischen Landesregierung bedanken, dass sie das Gesetz erst 7 Jahre später umgesetzt haben und die Vermieter noch nicht mal vor dem Risiko gewarnt haben.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Also ich bin als Vermieter auch Fan davon, dass alle Seiten fair miteinander umgehen. Ich verstehe auch, dass viele Mieter in München die Preise als hoch empfinden.

Aber es war doch deren freie Entscheidung einen Vertrag einzugehen und das in dem Wissen, dass die Mietpreisbremse nicht greift.

Sich im Nachhinein jetzt hinstellen und sagen, dass der böse Vermieter immer zu viel verlangt hat, finde ich viel zu einfach. Und wie oben beschrieben, würde ich meine 4 Einheiten in München auch verkaufen, sobald jemand gesetzlich versucht die Miete zu senken. Dann gibt es ein Kaufrecht für die jetzigen Mieter und ansonsten kann ein neuer Käufer / Vermieter Eigenbedarf anmelden.

Am Ende trifft es damit den Mieter noch deutlich schlechter

Vertragsfreiheit hat in Deutschland ihre Grenzen. Die sind jedem bekannt. Man kann auch nicht jemanden für 1 Euro im Monat anstellen.

Und hat auch nichts mit "im Nachhinein" zu tun. Guck mal ein Post vorher, da wird die rechtliche Situation gut dargestellt.
Und das man erst unterschreibt und dann ggf. auf eine geringe Miete klagt, das hat der Gesetzgeber so gewollt.
Während die Vermieter also alle schmutzigen Tricks ausnutzen ("möblierte" Wohnungen etc.) dürfen die Mieter nicht ihr gesetzlichen Recht einfordern? Komische Moral.

Und den Mietern mit Verkauf, Eigenbedarf und Rausschmiss zu drohen, nur weil sie sich an das Gesetz halten, zeigt dann doch das wahre Gesicht vieler Vermieter.
Insofern sind die harten Bandagen im Umgang mit Vermietern scheinbar angebracht.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Warum ist ein Verkauf denn aus deiner Sicht moralisch verwerflich? Der Verkauf ist für mich als Eigentümer die einzige Möglichkeit, mein Investment noch sinnvoll zu gestalten. Wieso sollte ich dann freiwillig meine Marge abgeben und den Verkauf ausschlagen.

Naja, so klar ist die Rechtslage nicht. Aber vermutlich bist du kein Jurist oder nicht im Thema. Obwohl die Mietpreisbremse schon länger besteht, war diese in Bayern nicht in Kraft. Man hat also zu den damaligen rechtlichen Bedingungen einen wirksamen Vertrag geschlossen.

Und falls du auf den Mindestlohn anspielen willst, ich bin auch ein Gegner davon. Ich bin für eine faire Bezahlung im Vergleich zur Arbeitslast und Qualifikation. Aber staatliche Regulierung wird in vielen Branchen beim Mindestlohn einfach dazu führen, dass die Verbraucherpreise in diesen Firmen, Dienstleistern, … steigen werden. Am Ende hat der Staat das Problem damals auf die Allgemeinheit umgelegt. Kann man so lachen, richtig finde ich diesen Ansatz nicht

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Also ich bin als Vermieter auch Fan davon, dass alle Seiten fair miteinander umgehen. Ich verstehe auch, dass viele Mieter in München die Preise als hoch empfinden.

Aber es war doch deren freie Entscheidung einen Vertrag einzugehen und das in dem Wissen, dass die Mietpreisbremse nicht greift.

Sich im Nachhinein jetzt hinstellen und sagen, dass der böse Vermieter immer zu viel verlangt hat, finde ich viel zu einfach. Und wie oben beschrieben, würde ich meine 4 Einheiten in München auch verkaufen, sobald jemand gesetzlich versucht die Miete zu senken. Dann gibt es ein Kaufrecht für die jetzigen Mieter und ansonsten kann ein neuer Käufer / Vermieter Eigenbedarf anmelden.

Am Ende trifft es damit den Mieter noch deutlich schlechter

Vertragsfreiheit hat in Deutschland ihre Grenzen. Die sind jedem bekannt. Man kann auch nicht jemanden für 1 Euro im Monat anstellen.

Und hat auch nichts mit "im Nachhinein" zu tun. Guck mal ein Post vorher, da wird die rechtliche Situation gut dargestellt.
Und das man erst unterschreibt und dann ggf. auf eine geringe Miete klagt, das hat der Gesetzgeber so gewollt.
Während die Vermieter also alle schmutzigen Tricks ausnutzen ("möblierte" Wohnungen etc.) dürfen die Mieter nicht ihr gesetzlichen Recht einfordern? Komische Moral.

Und den Mietern mit Verkauf, Eigenbedarf und Rausschmiss zu drohen, nur weil sie sich an das Gesetz halten, zeigt dann doch das wahre Gesicht vieler Vermieter.
Insofern sind die harten Bandagen im Umgang mit Vermietern scheinbar angebracht.

antworten
WiWi Gast

An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Ganz so stimmt das nicht. Die Mietpreisbremse gibt es seit 2015. Nur hat Bayern diese erst Anfang 2022 mit einer Verordnung umgesetzt.

In dem besagten Fall wurde der Mietvertrag 2019 geschlossen, daher lange nach dem rechtlichen Inkrafttreten der Mietpreisbremse.
Die Begründung des Vermieters, dass bereits vorher ein Miete deutlich über dem Mietspiegel vereinbart wurde, zählt nicht, da auch der vorherige Mietvertrag erst 2016 geschlossen wurde und damit schon der Mietpreisbremse unterlag. Durch die fehlende Umsetzung in Bayern gab es aber bis Anfang 2022 keine Klagemöglichkeit, daher war die Mietpreisbremse dort bisher wirkungslos aber rechtlich bereits gültig.

Die Nichtumsetzung von geltendem Recht ist kein valider Grund, um vorsätzlich dagegen zu verstoßen. Das hat das AG München in dem Urteil so deutlich herausgearbeitet.

Insofern handelt es sich auch nicht um ein rückwirkendes Gesetz, was auch nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt wäre. Wenn dies der Fall wäre, hätten wir schon lange eine Verfassungsbeschwerde der Vermieterverbände.
Die Vermieter können sich bei der bayrischen Landesregierung bedanken, dass sie das Gesetz erst 7 Jahre später umgesetzt haben und die Vermieter noch nicht mal vor dem Risiko gewarnt haben.

Was heißt das jetzt konkret? Kann man denn jetzt zu hohe Mietpreise rügen, auch wenn der Mietvertrag vor Inkrafttreten der Verordnung im August 2019 geschlossen wurde?

Ich verstehe nämlich die gesetzliche Ausführung so, dass zwar die Mietpreisbremse im BGB seit 2015 vorhanden sein mag, aber für alle geschlossenen Mietverträge VOR Inkrafttreten der bayerischen Verordnung (7.8.2019) nicht wirksam ist...

antworten

Artikel zu München

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

BBSR-Studie 2020: Keine Blase bei Immobilienpreisen für Wohnimmobilien

Das Foto zeigt eine im Bau befindliche Wohnimmobilie.

Derzeit gibt es keine Blase bei den Immobilienpreisen auf dem deutschen Markt für Wohnimmobilien. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt "Immobilienpreisentwicklungen – Übertreibungen oder Normalität?" vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Untersucht wurde, ob der Anstieg der Preise für Wohnimmobilien in Deutschland seit 2009, auf eine Preisblase hindeutet. Die Studie umfasst 115 Seiten und ist kostenlos verfügbar.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 - Im Osten leben 37 Prozent weniger Menschen

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 des Statistischen Bundesamtes: Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen.

Immobilienfinanzierung - Was ist zu beachten?

Die Balkone neu fertiggestellter Wohnungen symbolisieren das Thema Immobilienfinanzierung.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter. Doch wie lassen sich Immobilien am besten finanzieren? Der folgende Beitrag zeigt, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Immobilienfinanzierung es gibt.

Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse erhält Werner Lehmann-Preis

Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Geld in Immobilien anlegen - Das gilt es zu beachten

Das Werbeplakat auf einer Baustelle in Berlin wirbt für eine "provisionsfreie Kapitalanlage" in Immobilien.

Als Betongold werden Immobilen gerne bezeichnet und daran wird sich kaum etwas ändern. Wer geschickt investiert und sein Geld in Wohnungen oder Häusern anlegt, profitiert langfristig meist davon. Allerdings gibt es auch einige Risiken.

Was ist Baugeld und was hat es mit dem Wertpapierdepot zu tun?

Eine Baustelle von einem Hausdach mit einem Gerüst.

Die meisten Menschen nutzen eine Finanzierung, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und ein Haus im Grünen oder eine Eigentumswohnung in zentraler Lage zu kaufen. Dieser Immobilienkredit wird meist bei einer Bank aufgenommen und ist als "Baugeld" bekannt. Es handelt sich dabei um einen Geldbetrag, der dem Kreditnehmer für den Kauf, Bau oder Umbau bei Sanierung oder Renovierung einer Immobilie von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wird. Neben diesem Fremdkapital sollte die Finanzierung auch einen Eigenkapitalanteil enthalten. Dieser beträgt im Optimalfall mindestens 20 Prozent der gesamten Kaufsumme. Was viele Kreditnehmer nicht wissen: Das eigene Depot kann zum Eigenkapital hinzugezählt werden.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Antworten auf An die Münchner - Mietspiegel 2021 gesunken im Vergleich zu 2019

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 316 Beiträge

Diskussionen zu München

10 Kommentare

Preisirrsinn münchen

WiWi Gast

Wenn Du einen privaten Vermieter hast, ist das nicht unüblich. Die sind sehr oft zu bequem, um eine Mieterhöhung zu machen. WiW ...

Weitere Themen aus Immobilien