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Jobwechsel & ExitPhysik

Nach Jobwechsel weiterhin unzufrieden

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WiWi Gast

Nach Jobwechsel weiterhin unzufrieden

Hallo zusammen, mich würde eure Meinung zu meiner aktuellen Situation interessieren.

Ich bin 2017 nach meinem Physikstudium in das Qualitätsmanagement bei einem in München ansässigen DAX Unternehmen eingestiegen. Die ersten ca. zwei Jahre hat es mich enorm erfüllt bis es lange Zeit nur noch sehr wenig zu tun gab, ich beruflich nicht mehr weiter kam und mich schon lange Richtung Produktmanagement umorientieren wollte.

Ich bin dann Anfang diesen Jahres intern ins Produktmanagement gewechselt und obwohl mir die Tätigkeit grundsätzlich sehr gefällt muss ich sagen, dass ich nach gut 7 Monaten immer noch sehr unzufrieden bin, da es erneut wieder nur sehr wenig zu tun gibt, da sich meine Produkte noch in der frühen Entwicklung befinden. Außerdem gibt es auch nicht die Möglichkeit weitere Produkte zu übernehmen, da wir bei uns im Team overstaffed sind.

Klar, für viele mag das nach einem Luxusproblem klingen für wenig Arbeit ein gutes Gehalt zu erhalten, ich muss aber sagen, dass das in Kombination mit meiner vorherigen Stelle enorm frustrierend ist und sich auch auf mein privates Leben übertragen hat. Nun halte ich es nicht für sinnvoll so kurzfristig wieder zu wechseln, da ich generell in dem Tätigkeitsfeld bleiben möchte (mittelfristig gerne extern, da ich aus privaten Gründen nicht dauerhaft in München bleiben möchte) und dies im Lebenslauf wirken könnte als wäre Produktmanagement nicht meins gewesen.

Die Optionen, die ich momentan sehe sind also nur a) 1-2 Jahre so weitermachen (in Kombination habe ich überlegt einen MBA reinzuschieben um meinen Marktwert als Physiker etwas zu steigern und weil es mich schlichtweg interessiert) oder b) schon jetzt was neues zu suchen mit dem Risiko verbrannte Erde zu hinterlassen aufgrund des schnellen Wechsels und einen unschönen Einschnitt im Lebenslauf zu haben - falls ich überhaupt was gutes finde.

Was meint ihr?

tl;dr:

  • Erster Job nach Studium, 3 Jahre QM bei DAX Unternehmen, dann interner Wechsel ins Produktmanagement da wenig zu tun und keine Entwicklung mehr.
  • Nach 7 Monaten ähnliche Situation: wieder nichts zu tun und keine Besserung in Aussicht, privat unzufrieden.
  • Wie weitermachen? Ziel: weiter im Produktmanagement bleiben (intern oder extern), wieder gefordert werden.
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WiWi Gast

Nach Jobwechsel weiterhin unzufrieden

Derzeit fehlt es auf dem Markt so extrem an qualifiziertem Personal, da würde ich mir hinsichtlich des Lebenslaufs keine Gedanken machen.

Wenn deine Bewerbung überzeugt und du die Chance hast im Vorstellungsgespräch die Situation zu erläutern, sehe ich da keine Nachteile bei einem frühen Wechsel.

Lieber jetzt Chancen nutzen. Wer weiß, wie es in einigen Jahren ist. Derzeit ist der Markt so arbeitnehmerfreundlich wie schon lange nicht mehr.

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WiWi Gast

Nach Jobwechsel weiterhin unzufrieden

TE hier:
Danke für die Antwort! Den Aspekt habe ich tatsächlich noch nicht betrachtet. Die Frage, die sich dabei jedoch ergibt, ist wie viel Berufserfahrung sollte ich bspw im Produktmanagement vorweisen können um dann in einer möglichst starken Verhandlungsposition zu sein? Sicherlich wird der eine oder andere Personaler 7 Monate als „ohne relevante Berufserfahrung“ einstufen.

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WiWi Gast

Nach Jobwechsel weiterhin unzufrieden

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Derzeit fehlt es auf dem Markt so extrem an qualifiziertem Personal, da würde ich mir hinsichtlich des Lebenslaufs keine Gedanken machen.

Wenn deine Bewerbung überzeugt und du die Chance hast im Vorstellungsgespräch die Situation zu erläutern, sehe ich da keine Nachteile bei einem frühen Wechsel.

Lieber jetzt Chancen nutzen. Wer weiß, wie es in einigen Jahren ist. Derzeit ist der Markt so arbeitnehmerfreundlich wie schon lange nicht mehr.

Ok...von welcher branche spichst du denn? gibt ja hier auch genug andere threads wo viele physiker etwas komplett anderes über die arbeitsmarktlage sagen. finde solche allgemeinen aussagen eh schwer - als maschinenbauer hat man es zb zur zeit überaus schwer. als arzt sind die aussichten hervorragend. die chancen der physiker würde ich eher leicht besser als die der maschinenbauer sehen, aber weit entfernt von den möglichkeiten als arzt - im allgemeinen (nur mit reinem physikstudium) haben sie meist zu wenige IT skills um dort wirklich um die top jobs zu konkurrieren und die gut bezahlten jobs die eine physikausbildung erfordern , also jobs in der "hightechindustrie" - falls es sowas in deutschland noch gibt - scheinen mir sehr umkämpft...

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