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Unternehmensstandort wichtig für Berufseinsteiger

Bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers spielt der Standort des Unternehmens eine wichtige Rolle. Er ist laut Umfrage für 69 Prozent der Befragten „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Das ergab eine Umfrage unter insgesamt 778 Studierenden sämtlicher Fachrichtungen, die die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) im Auftrag des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA durchgeführt hat.

Eine kleine, weiße Fahne mit der Nummer 1 und dem Wort Standort.

Unternehmensstandort wichtig für Berufseinsteiger
Frankfurt/Stuttgart, 10.04.2011 (gwa) - Bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers spielt der Standort des Unternehmens eine wichtige Rolle.  Er ist laut Umfrage für 69 Prozent der Befragten „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Die einzelnen Städte innerhalb Deutschlands erfreuen sich unterschiedlicher Beliebtheit: Hamburg ist mit großem Abstand der begehrteste Standort der angehenden Absolventen, Berlin und München zählen ebenfalls zu den Favoriten. Düsseldorf bildet das Schlusslicht. Das ergab eine Umfrage unter insgesamt 778 Studierenden sämtlicher Fachrichtungen, die die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) im Auftrag des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA durchgeführt hat.

Die Studie ergab außerdem, dass Studierende bei der Wahl ihres Arbeitgebers besonderen Wert auf ein freundschaftliches, familiengerechtes und sicheres Arbeitsumfeld legen. Eine eher untergeordnete Rolle bei der Entscheidungsfindung von Studierenden spielen Faktoren wie internationale Entwicklungsoptionen, Erfolg und Reputation des Unternehmens.

Ein Einstiegsgehalt von 2.200 Euro, welches nach Umfragen des GWA unter seinen Mitgliedsagenturen durchschnittlich gezahlt wird, halten 51 Prozent der befragten Studenten für angemessen. Allerdings, so ein weiteres Ergebnis der Studie, würden fast drei Viertel der befragten Männer und die Hälfte der weiblichen Studienteilnehmer beim Berufseinstieg mindestens 30.000 Euro Jahresgehalt verlangen. Studentinnen fordern generell weniger Gehalt als ihre männlichen Kommilitonen. 

Die Überwiegende Mehrheit der befragten findet ein Praktikum sinnvoll, 31 Prozent sind der Meinung, als Praktikant werde man nur ausgebeutet. Der Aussage „Ein Praktikum nach dem Studium kommt für mich nur dann in Frage, wenn Aussicht besteht, im Anschluss daran fest übernommen zu werden“ stimmen 29 Prozent zu.

Datenbasis der Studie
Konzipiert und durchgeführt wurde die Studie von Studierenden des Bachelor-Studiengangs Werbung und Marktkommunikation an der HdM. Professor Dr. Andreas Baetzgen betreute das Projekt. Insgesamt 778 Studenten nahmen an der Online-Studie teil, die über das Studentenportal „allmaxx“ verschickt wurde. Die empirische Online-Erhebung fand vom 4. bis zum 11. Dezember 2010 statt. Unter den 778 Teilnehmern sind 53 Prozent Frauen, 47 Prozent Männer. Knapp mehr als die Hälfte von ihnen befindet sich in einem Bachelor-Studium, der Rest in Diplom-  und Master-Studiengängen. Fast drei Viertel der Befragten studiert an einer Universität, ein Drittel an staatlichen oder privaten Fachhochschulen und ein geringer Anteil an Kunsthochschulen. Fachlich sind die meisten Befragten in den Geistes- und Sozialwissenschaften angesiedelt, gefolgt von Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurswesen, Naturwissenschaften, Informatik und gestalterischen Fächern.

Download GWA Nachwuchsstudie 2011 [PDF, 40 Seiten - 1,37 MB]
http://www.gwa.de/fileadmin/media-center/Kommunikarriere-Website/Nachwuchsstudie_Kommunikation_GWA_HDM.pdf

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