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Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

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WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Hallo zusammen, vielleicht können mir die steuerlich bewanderten unter euch helfen: Ich habe eine beruflich veranlasste Zweitwohnung, bin aber durch Corona im Homeoffice. Ich fahre trotzdem 1 - 2 Mal im Monat zu meiner Zweitwohnung um nach dem Rechten zu sehen, Briefkasten zu leeren, Mülltonnen rausstellen und solche Sachen (und ein Tapetenwechsel ist im Dauerhomeoffice auch mal ganz nett). Kann ich diese Fahrten weiterhin absetzen? Bspw. weil sie zum Unterhalt der Wohnung nötig sind? Oder ginge das nur, wenn ich aktuell auch dort arbeiten würde?

Wirklich als Familienheimfahrt kann man sie ja nicht bezeichnen, aber eine Wohnung ein halbes Jahr leerstehen lassen ohne sich mal drum zu kümmern geht ja auch nicht.

antworten
Ceterum censeo

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Lieber TE,
im vorliegenden Sachverhalt sehe ich den Ansatz dieser Kosten als zumindest teilweise vertretbar an. Wenn es explizit aus privaten Gründen erfolgt, weil man mal "einen Tapetenwechsel" nötig hat, sehe ich einen Ansatz kritisch. Solange du aber aus vertretbaren Gründen die Wohnung aufzusuchen hast, z. B. Heizungssteuerung im Winter, regelmäßiges Lüften und Durchspülen der Wasserleitungen, Pflege und Instandhaltung der Haushaltsgegenstände, etc., könnte man diese Fahrtkosten unter die "Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft" (§ 9 Abs. 1 Nr. 5 S. 4 EStG) subsumieren, welche bis zum Höchstbetrag von 1.000 Euro monatlich angesetzt werden können. Bewohnst du eine Mietwohnung gehört dies üblicherweise zu deinen mietvertraglichen (Neben-)Pflichten, steht die Zweitwohnung in deinem Eigentum, ist der Substanz- und Werterhalt dein geschütztes Grundrecht.
Unter Umständen mag die FinVerw dies zwar abweichend beurteilen, genug Argumente für einen Rechtsbehelf solltest du aber nun haben. ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Danke für die fundierte Antwort. Auf die Idee es über die Aufwendungen für die Unterkunft abzusetzen bin ich nicht gekommen. Und da der Tapetenwechsel auch höchstens positiver Nebeneffekt ist und nicht im Vordergrund steht, hätte ich auch kein schlechtes Gewissen es so zu machen.

Ich bin auch Mieter und tatsächlich vertraglich bspw. zum Lüften verpflichtet.

Wenn ich alternativ vor Ort in der Wohnung arbeiten würde, könnte ich es wahrscheinlich trotzdem nicht als Heimfahrt ansetzen und würde eher den Verdacht aufwerfen, dass die Zweitwohnung der eigentliche Hauptwohnsitz ist, oder?

antworten
WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Ceterum censeo schrieb am 08.04.2021:

Lieber TE,
im vorliegenden Sachverhalt sehe ich den Ansatz dieser Kosten als zumindest teilweise vertretbar an. Wenn es explizit aus privaten Gründen erfolgt, weil man mal "einen Tapetenwechsel" nötig hat, sehe ich einen Ansatz kritisch. Solange du aber aus vertretbaren Gründen die Wohnung aufzusuchen hast, z. B. Heizungssteuerung im Winter, regelmäßiges Lüften und Durchspülen der Wasserleitungen, Pflege und Instandhaltung der Haushaltsgegenstände, etc., könnte man diese Fahrtkosten unter die "Aufwendungen für die Nutzung der Unterkunft" (§ 9 Abs. 1 Nr. 5 S. 4 EStG) subsumieren, welche bis zum Höchstbetrag von 1.000 Euro monatlich angesetzt werden können. Bewohnst du eine Mietwohnung gehört dies üblicherweise zu deinen mietvertraglichen (Neben-)Pflichten, steht die Zweitwohnung in deinem Eigentum, ist der Substanz- und Werterhalt dein geschütztes Grundrecht.
Unter Umständen mag die FinVerw dies zwar abweichend beurteilen, genug Argumente für einen Rechtsbehelf solltest du aber nun haben. ;-)
Liebe Grüße

Ist damit die doppelte Haushaltsführung gemeint, die ja monatlich bis 1000 Euro begrenzt ist?

antworten
Ceterum censeo

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Wenn ich alternativ vor Ort in der Wohnung arbeiten würde, könnte ich es wahrscheinlich trotzdem nicht als Heimfahrt ansetzen und würde eher den Verdacht aufwerfen, dass die Zweitwohnung der eigentliche Hauptwohnsitz ist, oder?

Sagen wir es mal so: Es wäre zumindest ein Indiz, welches man durch sachliche Gründe widerlegen kann. Ist das ganze Konstrukt der doppelten Haushaltsführung aber ohnehin stark auf Kante genäht, könnte ein pfiffiger Finanzbeamter hier zumindest unangehm werden. Wie ich auch Mandanten regelmäßig ermahnen muss: Man sollte schon etwas Maß halten; so manches Schlitzohr wurde schon von Iustitias harter bei selbigem gepackt. ;-)

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Ist damit die doppelte Haushaltsführung gemeint, die ja monatlich bis 1000 Euro begrenzt ist?

Ich weiß leider nicht genau, worauf du dich beziehst, aber ja, ich gehe hier von der doppelten Haushaltsführung aus.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Könnte allerdings problematisch werden, wenn Du einen wöchentlichen Besuch Deiner Zweitwohnung "wegen Lüften" ansetzt, und Dein Vermieter gleichzeitig 5.000€ absetzen will wegen Beseitigung von Schimmelschäden auf Grund unzureichender Lüftung wegen Corona-bedingter Abwesenheit des Mieters ;-)

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Danke für die fundierte Antwort. Auf die Idee es über die Aufwendungen für die Unterkunft abzusetzen bin ich nicht gekommen. Und da der Tapetenwechsel auch höchstens positiver Nebeneffekt ist und nicht im Vordergrund steht, hätte ich auch kein schlechtes Gewissen es so zu machen.

Ich bin auch Mieter und tatsächlich vertraglich bspw. zum Lüften verpflichtet.

Wenn ich alternativ vor Ort in der Wohnung arbeiten würde, könnte ich es wahrscheinlich trotzdem nicht als Heimfahrt ansetzen und würde eher den Verdacht aufwerfen, dass die Zweitwohnung der eigentliche Hauptwohnsitz ist, oder?

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WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Könnte allerdings problematisch werden, wenn Du einen wöchentlichen Besuch Deiner Zweitwohnung "wegen Lüften" ansetzt, und Dein Vermieter gleichzeitig 5.000€ absetzen will wegen Beseitigung von Schimmelschäden auf Grund unzureichender Lüftung wegen Corona-bedingter Abwesenheit des Mieters ;-)

WiWi Gast schrieb am 09.04.2021:

Danke für die fundierte Antwort. Auf die Idee es über die Aufwendungen für die Unterkunft abzusetzen bin ich nicht gekommen. Und da der Tapetenwechsel auch höchstens positiver Nebeneffekt ist und nicht im Vordergrund steht, hätte ich auch kein schlechtes Gewissen es so zu machen.

Ich bin auch Mieter und tatsächlich vertraglich bspw. zum Lüften verpflichtet.

Wenn ich alternativ vor Ort in der Wohnung arbeiten würde, könnte ich es wahrscheinlich trotzdem nicht als Heimfahrt ansetzen und würde eher den Verdacht aufwerfen, dass die Zweitwohnung der eigentliche Hauptwohnsitz ist, oder?

Wöchentlich wird einem das auch glaube ich keiner abnehmen. Ich bin 1 bis 2 Mal pro Monat gefahren, das würde ich auch genau so ansetzen.

Ich bin jetzt übrigens darüber gestolpert, dass man nach einem Monat Abwesenheit angeblich wieder die Verpflegungspauschale anwenden kann. Das muss ich aber noch verifizieren. Würde sich ja ansonsten lohnen entsprechenden zu planen.

antworten
Ceterum censeo

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Ich bin jetzt übrigens darüber gestolpert, dass man nach einem Monat Abwesenheit angeblich wieder die Verpflegungspauschale anwenden kann. Das muss ich aber noch verifizieren. Würde sich ja ansonsten lohnen entsprechenden zu planen.

Wenn sich die Rechtslage nicht geändert hat, dürfte dies noch korrekt sein.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Ceterum censeo schrieb am 11.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Ich bin jetzt übrigens darüber gestolpert, dass man nach einem Monat Abwesenheit angeblich wieder die Verpflegungspauschale anwenden kann. Das muss ich aber noch verifizieren. Würde sich ja ansonsten lohnen entsprechenden zu planen.

Wenn sich die Rechtslage nicht geändert hat, dürfte dies noch korrekt sein.
Liebe Grüße

Danke, dann kann es sich ja lohnen, sich daran auszurichten. Was gilt denn in dem Zusammenhang als ein Monat? Ein Kalendermonat? Vier Wochen? 31 Tage?

Wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, dass das, wenn es noch gilt, dann bald irgendwann geändert wird. Wenn sich jetzt mehr Homeoffice durchsetzt bietet das ja sonst viele Möglichkeiten als Arbeitnehmer. Wobei ich mich auch nicht beschweren würde, wenn ich jedes Jahr nach den 3 Wochen Sommerurlaub noch eine Woche Homeoffice mache und dann wieder drei Monate Verpflegungsmehraufwand absetzen darf...

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Ceterum censeo

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

WiWi Gast schrieb am 11.04.2021:

Danke, dann kann es sich ja lohnen, sich daran auszurichten. Was gilt denn in dem Zusammenhang als ein Monat? Ein Kalendermonat? Vier Wochen? 31 Tage?

4 Wochen, 28 Tage, 1/13 Kalenderjahr. ;-)
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Absetzen von Fahrten zur Zweitwohnung trotz Homeoffice

Ceterum censeo schrieb am 11.04.2021:

Danke, dann kann es sich ja lohnen, sich daran auszurichten. Was gilt denn in dem Zusammenhang als ein Monat? Ein Kalendermonat? Vier Wochen? 31 Tage?

4 Wochen, 28 Tage, 1/13 Kalenderjahr. ;-)
Liebe Grüße

Danke

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