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Studienwahl: Was studierenSPK-B

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Was soll das denn bedeuten, dass zwei unterschiedliche Abschlüsse in einem Unternehmen gleich gestellt werden?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Nö ist usus. Die haben ja auch alle vorher den Bankkaufmann (2-3 Jahre) gemacht und Arbeitserfahrung.

Bei uns in den Stellenbeschreibung steht bei solchen Jobs in der Stellenbeschreibung immer „Abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium oder Berufsausbildung mit zusätzlicher bankwirtschaftlicher Qualifikation (z. B. Bankfachwirt)“.

Wobei ich sagen muss, dass ich noch nie einen „frischen“ Bachelor-Studenten auf so einer Stelle gesehen habe. Denn die Bankkaufleute mit Zusatzqualifikation stechen diese Bachelor-Bewerber (oft >2,0 FH oder 3,X Uni ohne Praktika) immer durch die Arbeitserfahrung aus.

Beschriebene Stellen sind aber alle im Back Office (oder auch mal Middle Office) angesiedelt. Freund von mir sitzt jetzt mit Sparkassenfachwirt bei seiner LB im RiskControlling auf einer TG7 Stelle (mit 22 Jahren) und bekommt 50k raus, aber hat natürlich schon 5 Jahre Arbeitserfahrung.

Die guten Bachelor Studenten von Top Target Unis mit 3x Praktika bei Big4&Co bewerben sich auf solche Stellen aber natürlich nicht...

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Da der Sparkassenbetriebswirt vermutlich mehr von Banken versteht als ein Bachelor, finde ich das nicht unbedingt dämlich.

Den Sparkassenbetriebswirt macht man doch wahrscheinlich im Anschluss an eine Bankausbildung oder?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

Nie und nimmer ;-). Es sind Welten an Unterschied in jedlicher Hinsicht.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Was soll das denn bedeuten, dass zwei unterschiedliche Abschlüsse in einem Unternehmen gleich gestellt werden?

Bei internen Ausschreibungen sind die Abschlüsse gleichgestellt. Im Intranet steht auch was dazu. Finde es etwas unfair gegenüber Bachelorabsolventen, die deutlich mehr gelernt haben als 6 Monate Fachlehrgang.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Da der Sparkassenbetriebswirt vermutlich mehr von Banken versteht als ein Bachelor, finde ich das nicht unbedingt dämlich.

Den Sparkassenbetriebswirt macht man doch wahrscheinlich im Anschluss an eine Bankausbildung oder?

Genau, für jegliche Stellen im AT bereich und Führungsverantwortung sowie anspruchsvollere Aufgaben wie Treasury, Risikomanagement und Analyse etc
Da wird zwischen Spkbw und Bachelor nicht unterschieden

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Naja sowas ist doch am Ende vollkommen wayne. Der Leiter der Fachabteilung entscheidet wen er besser findet. An dieser Entscheidung wird eine Aussage im Intranet, dass beide Abschlüsse gleich zu behandeln sind überhaupt nichts ändern. Interne Ausschreibung bedeutet ja, dass beide schon Berufserfahrung haben - da kommts dann eh nur noch darauf an (plus Faktoren wie personal fit usw.).

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Was soll das denn bedeuten, dass zwei unterschiedliche Abschlüsse in einem Unternehmen gleich gestellt werden?

Bei internen Ausschreibungen sind die Abschlüsse gleichgestellt. Im Intranet steht auch was dazu. Finde es etwas unfair gegenüber Bachelorabsolventen, die deutlich mehr gelernt haben als 6 Monate Fachlehrgang.

6 Monate Fachlehrgang + 3 Jahre duale Ausbildung.

Wahrscheinlich mehr Arbeitserfahrung als du und kompetenter.
Hart in der Welt angekommen zu sein, Mr Bachelor?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Angebot und Nachfrage.

Es mangelt den Unternehmen mehr an fähigen Facharbeitern als an Absolventen und damit nicht auch der letzte Azubi ein Studium anfängt, gleicht man eben die Abschlüsse auf dem Papier an.

Nach 3/4 Jahren interessiert sich eh niemand mehr für sowas, da gehts nur drum was du die letzten Jahre gemacht hast bzw. Studium oder nicht.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Was soll das denn bedeuten, dass zwei unterschiedliche Abschlüsse in einem Unternehmen gleich gestellt werden?

Bei internen Ausschreibungen sind die Abschlüsse gleichgestellt. Im Intranet steht auch was dazu. Finde es etwas unfair gegenüber Bachelorabsolventen, die deutlich mehr gelernt haben als 6 Monate Fachlehrgang.

Der Sparkassenwirt wird vorher auch noch eine 2-3 jährige Ausbildung gemacht haben und in der Regel über ein paar Jahre Erfahrung verfügen.

Auch beim heissgeliebten IG Metall Vertrag steht immer drin XY Abschluss oder Ausbildung und Z Jahre Berufserfahrung oder langjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Was soll das denn bedeuten, dass zwei unterschiedliche Abschlüsse in einem Unternehmen gleich gestellt werden?

Bei internen Ausschreibungen sind die Abschlüsse gleichgestellt. Im Intranet steht auch was dazu. Finde es etwas unfair gegenüber Bachelorabsolventen, die deutlich mehr gelernt haben als 6 Monate Fachlehrgang.

6 Monate Fachlehrgang + 3 Jahre duale Ausbildung.

Wahrscheinlich mehr Arbeitserfahrung als du und kompetenter.
Hart in der Welt angekommen zu sein, Mr Bachelor?

Eine Ausbildung ist keine Berufserfahrung

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Ohne jetzt eine Rangfolge zwischen Bachelor und dem Sparkassenwirt festzulegen, finde ich solche Gleichsetzungen immer blöd. Beides sind völlig unterschiedliche Anschlüsse und die Absolventen haben grundsätzlich andere Fähigkeiten.

Ist zwar nicht ganz passend aber ich habe nach meiner Ausbildung studiert und ein Freund von mir hat den Bilanzbuchhalter angefangen. Beide Anschlüsse sind auf dem Papier gleichwertig aber ich könnte niemals so buchen wie er, dafür hat er noch nie etwas vom Controlling gehört. Wir beide könnten nur unterschiedliche Positionen ausüben.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Sagt wer?

Wenn du nach 3 Jahren Ausbildung und 3 Jahren anschließender Berufserfahrung im VG einem neuen Chef gegenüber sitzt und sagst: "Ich hab 6 Jahre Erfahrung in XY" schaut der dich nicht dumm an und antwortet: "Nein, sie haben eigentlich erst 3, die Ausbildung zählt nicht". Stattdessen wird er sagen: "Ok nach 6 Jahren kennen sie das Themengebiet wirklich auswendig. Das ist mehr als wir erwarten können."

Also wenn man keine Ahnung hat.... anstatt irgendwelche Phrasen nach zu plappern.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

antworten
WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Und wieso sollten die LBs in 20 Jahren keine Jobs mehr haben? Die 4 größten LBs haben zusammen eine BiSu von knapp 900Mio und liegen damit direkt hinter der DB.

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung refinanzieren sich die LBs nicht über die Einlagen der Sparkassen (dürfen sie nicht) sondern über den Kapitalmarkt.
Jobs der LBs sind Kunden für die die Sparkassen zu klein sind.

Ich habe ein Praktikum in einer LB gemacht, die ein Top Player in Immobilien und SSDs war (schau dir mal die SSD League Tables an). Dazu wurde massig Geld in Projekt/Trade-Finance und Finanzierung allgemein investiert.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

So siehts aus! Die ganzen Sparkassen und Töchterunternehmen von den LBs haben auch massive Probleme geeigneten Nachwuchs zu finden. Habe selber schon mit einem Personaler aus einer LB Tochter gesprochen. Alles was sich da mit 1.X bewirbt und gute Leistungen bringt wird mit Werkstudentenstelle oder Praktika an eine Vollzeitstelle herangeführt. Man möchte schon während des Studiums aktiv seine Praktikanten/Werkis an das Unternehmen binden. Denn die alten Mitarbeiter werden jetzt in Ruhestand versetzt und die möchte man mit quote 1:5 ersetzen.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Brainteaser:

Betriebswirt in 6 Monaten oder Bachelor in 3 Jahren. Welcher ist mehr wert?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Korrektur: Ausbildung (2-3Jahre, üblich sind 2-2,5 Jahre), Bankfachwirt nochmal 2 Jahre (manchmal 2,5 Jahre), Bankbetriebswirt 1 Jahr. Sprich zwischen 5 und 6,5 Jahre. Für mich auch stofflich sehr vergleichbar. Fraglich ist, ob der Sparkassenfachwirt und Sparkassenbetriebswirt vergleichbar ist damit (Da hört man so manches), aber falls ja das ist der klassische Weg im Banking und sehr vergleichbar mit einem Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Brainteaser:

Betriebswirt in 6 Monaten oder Bachelor in 3 Jahren. Welcher ist mehr wert?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Und wieso sollten die LBs in 20 Jahren keine Jobs mehr haben? Die 4 größten LBs haben zusammen eine BiSu von knapp 900Mio und liegen damit direkt hinter der DB.

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung refinanzieren sich die LBs nicht über die Einlagen der Sparkassen (dürfen sie nicht) sondern über den Kapitalmarkt.
Jobs der LBs sind Kunden für die die Sparkassen zu klein sind.

Ich habe ein Praktikum in einer LB gemacht, die ein Top Player in Immobilien und SSDs war (schau dir mal die SSD League Tables an). Dazu wurde massig Geld in Projekt/Trade-Finance und Finanzierung allgemein investiert.

Kannst du mal eben einen Vergleich aufstellen wie viele Landesbanken es vor 20 Jahren gab vs. Landesbanken heute ?
Ich glaube daran sieht man wo die Reise hingeht.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Und wieso sollten die LBs in 20 Jahren keine Jobs mehr haben? Die 4 größten LBs haben zusammen eine BiSu von knapp 900Mio und liegen damit direkt hinter der DB.

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung refinanzieren sich die LBs nicht über die Einlagen der Sparkassen (dürfen sie nicht) sondern über den Kapitalmarkt.
Jobs der LBs sind Kunden für die die Sparkassen zu klein sind.

Ich habe ein Praktikum in einer LB gemacht, die ein Top Player in Immobilien und SSDs war (schau dir mal die SSD League Tables an). Dazu wurde massig Geld in Projekt/Trade-Finance und Finanzierung allgemein investiert.

Kannst du mal eben einen Vergleich aufstellen wie viele Landesbanken es vor 20 Jahren gab vs. Landesbanken heute ?
Ich glaube daran sieht man wo die Reise hingeht.

Am besten mit dazugehörigen Mitarbeiterzahlen ;-)

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Korrektur: Ausbildung (2-3Jahre, üblich sind 2-2,5 Jahre), Bankfachwirt nochmal 2 Jahre (manchmal 2,5 Jahre), Bankbetriebswirt 1 Jahr. Sprich zwischen 5 und 6,5 Jahre. Für mich auch stofflich sehr vergleichbar. Fraglich ist, ob der Sparkassenfachwirt und Sparkassenbetriebswirt vergleichbar ist damit (Da hört man so manches), aber falls ja das ist der klassische Weg im Banking und sehr vergleichbar mit einem Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Brainteaser:

Betriebswirt in 6 Monaten oder Bachelor in 3 Jahren. Welcher ist mehr wert?

Durchaus häufig ist auch der Weg ohne Fachwirt. Sprich: 2,5 Jahre Ausbildung -> mind. Note 2 -> Zulassung zum Sparkassenbetriebswirt (Fachlehrgang 6 Mon.)

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Liebe Leute,

Um mal ein bisschen Ordnung in das Thema zu bringen. Bitte den Sparkassenfachwirt nicht in einem Atemzug mit dem Bankfachwirt nennen. Der Sparkassenfachwirt ist ein Verkaufsseminar, den jeder der etwas - naja nennen wir es mal - "Karriere" machen will bei der Sparkasse nach der Ausbildung lästigerweise durchlaufen muss.
Erst dann kann in der Regel der Sparkassenbetriebswirt absolviert werden, den ihr dann meinetwegen mit dem Bankfachwirt gleichsetzen dürft.
Also wird niemals ein Sparkassenfachwirt mit einem Bachelor verglichen werden.
Meiner Meinung nach - dürfte auch die landläufige sein - dürfte eine Person mit Sparkassenbetriebswirt deutlich besser geeignet sein als jemand der "nur" einen Bachelor hat, Praktika hin oder her. Der Grund liegt unter anderem in der erhöhten Berufserfahrung, der höheren Reife (Alter, täglicher Umgang mit Kollegen und Kunden) sowie der teilweise vorhandenen Führungserfahrung liegen.
Jetzt der einzige Grund der möglicherweise für den Bachelor-Kandidaten spricht: Ich unterstelle ihm (bei sehr guter Abschluss) eher die Fähigkeit sich in kurzen Zeitraum in komplexe Sachverhalte reindenken zu könnnen. Das ist nämlich das, was man in einem Studium lernt. Alles was man nämlich wirklich wissen muss lern man on the job. Dafür braucht man in den seltensten Fällen harte Fakten von InFi Skript Seite 1337.

Bin für Gegenargumente offen :)

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Ich arbeite selbst in einer mittelgroßen Sparkasse und habe sowohl den Sparkassenfachwirt, als auch den Sparkassenbetriebswirt absolviert. Das Präsenzstudium zum Sparkassenbetriebswirt dauert ca. 6 Monate. Diesem vorgeschaltet ist ein umfangreiches Selbststudium mit einer anschließenden Aufnahmeprüfung. Somit dauert der gesamte Sparkassenbetriebswirt mindestens 1 - 1 1/2 Jahre. Der Sparkassenfachwirt
Die Einordnung des Studiengangs zum Sparkassenbetriebswirt in den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) liegt in Stufe 6 und ist damit auf der gleichen Ebene wie die Bachelor-Abschlüsse an dt. Hochschulen und Fachhochschulen angesiedelt. Der Abschluss des Sparkassenfachwirtes ist keine grundsätzliche Voraussetzung zur Teilnahme an der Fortbildung zum Sparkassenbetriebswirt, jedoch ist dies der klassische Weg in den Sparkassen. Ich bin der Meinung, dass die Gleichstellung des Sparkassenbetriebswirtes mit dem Bachelor vollkommen richtig ist. Sämtliche Absolventen verfügen über mehrjährige Berufserfahrung (oft bereits in qualifizierten Bereichen) die m.E. durch nichts zu ersetzen ist.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 28.05.2018:

Ich arbeite selbst in einer mittelgroßen Sparkasse und habe sowohl den Sparkassenfachwirt, als auch den Sparkassenbetriebswirt absolviert. Das Präsenzstudium zum Sparkassenbetriebswirt dauert ca. 6 Monate. Diesem vorgeschaltet ist ein umfangreiches Selbststudium mit einer anschließenden Aufnahmeprüfung. Somit dauert der gesamte Sparkassenbetriebswirt mindestens 1 - 1 1/2 Jahre. Der Sparkassenfachwirt
Die Einordnung des Studiengangs zum Sparkassenbetriebswirt in den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) liegt in Stufe 6 und ist damit auf der gleichen Ebene wie die Bachelor-Abschlüsse an dt. Hochschulen und Fachhochschulen angesiedelt. Der Abschluss des Sparkassenfachwirtes ist keine grundsätzliche Voraussetzung zur Teilnahme an der Fortbildung zum Sparkassenbetriebswirt, jedoch ist dies der klassische Weg in den Sparkassen. Ich bin der Meinung, dass die Gleichstellung des Sparkassenbetriebswirtes mit dem Bachelor vollkommen richtig ist. Sämtliche Absolventen verfügen über mehrjährige Berufserfahrung (oft bereits in qualifizierten Bereichen) die m.E. durch nichts zu ersetzen ist.

Ich habe vor 3 Jahren ebenfalls den Sparkassenbetriebswirt absolviert, jedoch ohne Aufnahmeprüfung oder vorheriges Selbststudium.
An meiner Sparkasse ist es üblich nach der Ausbildung (die mind. Abschlussnote 2 sein muss) und 6 Monate Berufserfahrung nach der Ausbildung die Führungskraft auf den Fachlehrgang anzusprechen. Der Vorgesetzte schickt dann ein kleines Empfehlungsschreiben an die Perso und man wird zum nächsten Termin für den 6 monatigen Lehrgang angemeldet.
Dieses Vorgehen ist bei uns normal und jedes Jahr machen so ca. 5-6 Leute nach der Ausbildung den Betriebswirt.

Leider konnte ich während der Zeit nur im Servicebereich und an der Kasse stehen, wie auch 1 Jahr nach dem Betriebswirt. Den anderen erging es ebenso.
Inwiefern hier meine Berufserfahrung so viel Wert sein soll wie alle hier schreiben, erschliesst sich mir nicht.

Ich denke mein Marktwert wäre höher wenn ich ein Bachelorstudium + 1-2 interessante Praktika gemacht hätte. So bereue ich es etwas, aber naja. Immerhin bin ich mittlerweile im Kreditbereich, auch wenn es sehr sehr schwer war aus dem Filialbereich zu wechseln (auch mit Betriebswirt).

Meiner Meinung nach werde ich durch den Betriebswirt langsamer aufsteigen als hätte ich den Bachelor gemacht. In meiner Sparkasse hat nämlich gefühlt jeder den Betriebswirt, während man Bachelor seltener sieht und somit etwas "besonderes" ist (absurd, ich weiss, ausserhalb der Sparkassenwelt ist es wohl so dass der BA überall existiert).

Sparkassenbetriebswirt würde ich dementsprechend nur auf eine Ebene mit dem Bachelor stellen, wenn die Berufserfahrung auch durch gute Position ausserhalb dem Retailbanking belegt worden ist. Ansonsten ist man nach wie vor nur der Lakai der Kunden und Bankproduktverkäufer.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

Einfache G'schicht: Vorraussetzung für Sachbearbeiterstellen. Akad. Abschluss oder Ausbildung + Fortbildung lassen ungefähr auf das gleiche Kompetenzniveau schließen. Man sollte hier weder das eine oder das andere überbewerten; man steigt als Bachelor (idR) nicht auf Leitungsstellen ein.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

In den 80ern und 90ern hättest du in Landesbanken IB Stellen, als Bankkaufmann besetzen können, die heute bei GS und anderen Konsorten mit Top Bachelor/Masterstudenten besetzt werden. Du findest davon immernoch rudimentäre Bestandteile, aber genauso wie IB bei der Deutschen Bank abbaut, werden Landesbanken mittel- und langfristig fusionen und verkleinerung sehen. Das sich Landesbanken nicht durch Sparkasseneinlagen finanzieren ist dabei nicht gerade eine für sie unbedingt förderliche Sache.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

Eins darf man nicht vergessen meine Freunde:
Wenn in 20 Jahren die Sparkassen und Landesbanken keine Arbeitsplätze mehr anbieten, bringt ein Sparkassenfachwirt oder Betriebswirt auch nichts mehr :) ausserhalb der Sparkassenwelt ist dieser nämlich ziemlich nutzlos und jeder Bachelor wird bevorzugt! That's a fact.

Und wieso sollten die LBs in 20 Jahren keine Jobs mehr haben? Die 4 größten LBs haben zusammen eine BiSu von knapp 900Mio und liegen damit direkt hinter der DB.

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung refinanzieren sich die LBs nicht über die Einlagen der Sparkassen (dürfen sie nicht) sondern über den Kapitalmarkt.
Jobs der LBs sind Kunden für die die Sparkassen zu klein sind.

Ich habe ein Praktikum in einer LB gemacht, die ein Top Player in Immobilien und SSDs war (schau dir mal die SSD League Tables an). Dazu wurde massig Geld in Projekt/Trade-Finance und Finanzierung allgemein investiert.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Ohne mich auszukennen, aber stellt der duale Bachelor von den Sparkassen dann nicht den perfekten Mix zwischen dem Sparkassenbetriebswirt und normalen Bachelor dar?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 28.05.2018:

Ohne mich auszukennen, aber stellt der duale Bachelor von den Sparkassen dann nicht den perfekten Mix zwischen dem Sparkassenbetriebswirt und normalen Bachelor dar?

Über den duale Bachelor an der Sparkassenhochschule wird oft nur noch begrenzt ausgebildet. Kenne z.B. freie Sparkassen die sich sogar komplett von dem Spk-Bachelor abgewandt haben und seit Jahren mit der FOM zusammen ausbilden.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 28.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2018:

Ohne mich auszukennen, aber stellt der duale Bachelor von den Sparkassen dann nicht den perfekten Mix zwischen dem Sparkassenbetriebswirt und normalen Bachelor dar?

Über den duale Bachelor an der Sparkassenhochschule wird oft nur noch begrenzt ausgebildet. Kenne z.B. freie Sparkassen die sich sogar komplett von dem Spk-Bachelor abgewandt haben und seit Jahren mit der FOM zusammen ausbilden.

Hier der Vorposter. Ja, den meinte ich auch. Entweder mit der FOM oder eben der DHBW als duales Bachelor-Studium.

Hat da jemand Erfahrungen, wie das Standing solcher Leute ist?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Unsere (Top5 Sparkasse) DHBWler gehen idR in Gewerbekundenberatung (Aufstieg in Richtung Firmenkunden möglich) oder in interne Abteilungen zB Vorstandsstab, Vertriebssteuerung, Controlling.
Das ist in der Regel (dieses Jahr hat es einer geschafft) den normalen Bank-Azubis nach der Ausbildung nicht möglich.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

So, jetzt alle mal wieder herunterkommen.

Grundsätzlich ist es doch total egal, ob Bachelor oder Sparkassenbetriebswirt. Das Argument mit dem "in 20 Jahren wird der Bachelor den Sparkassenbetriebswirt stechen" ist auch auf jeglicher Hinsicht Quark mit Soße. In 20 Jahren wird derjenige mit relevanter Berufserfahrung und jeweiligen Skills stechen. Da ist der grundlegende Abschluss komplett egal.

Bachelorabsolventen mit 21 Jahren sind klar anders aufgestellt als ein Sparkassenfachwirt. Eine besser oder schlechter Wertung passt hier aber auf keiner Ebene. Werdet erwachsen und lernt, dass Abschlüsse in der Praxis nur bedingt zählen. Und ja, sollte ei Sparkassenfachwirt oder Bankfachwirt (frisch) mit einem frischen BA-Absolventen ohne Be konkurrieren (gleiche Stelle) - dann wird der Fachwirt den Bachelor sehr häufig stechen. Meistens gibt es diese Konkurrenz aber nicht und wenn, dann sind eh beide wahrscheinlich schon länger im selben Unternehmen bzw. es zählen andere Faktoren

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 25.02.2020:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

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Ich hab hier schon vor Ewigkeiten Mal ein Post gemacht daß der Azubi-Fachwirt-Betriebswirt Weg dem Abi-Bachelor deutlich überlegen ist wenn man weiß was man möchte.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

Ein Betriebswirt ist nach Europäischem Qualifikationsrahmen nicht dem Bachelor gleichgestellt, sondern dem Master.

Quelle: Wikipedia.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 01.03.2020:

Ein Betriebswirt ist nach Europäischem Qualifikationsrahmen nicht dem Bachelor gleichgestellt, sondern dem Master.

Quelle: Wikipedia.

Wir reden hier nicht vom Diplom-Betriebswirt, dem akademischen Grad, sondern von einer Forbildung zum Betriebswirt (=kein akademische Grad). Der Diplombetriebswirt ist der Master. Der Betriebswirt ist nur ein Bachelor.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 01.03.2020:

Ein Betriebswirt ist nach Europäischem Qualifikationsrahmen nicht dem Bachelor gleichgestellt, sondern dem Master.

Quelle: Wikipedia.

Hier ist nicht vom DIPLOM-Betriebswirt die Rede, sondern von einem Sparkassen-Betriebswirt. Das ist kein akademisches Studium.

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 28.05.2018:

Ich arbeite selbst in einer mittelgroßen Sparkasse und habe sowohl den Sparkassenfachwirt, als auch den Sparkassenbetriebswirt absolviert. Das Präsenzstudium zum Sparkassenbetriebswirt dauert ca. 6 Monate. Diesem vorgeschaltet ist ein umfangreiches Selbststudium mit einer anschließenden Aufnahmeprüfung. Somit dauert der gesamte Sparkassenbetriebswirt mindestens 1 - 1 1/2 Jahre. Der Sparkassenfachwirt
Die Einordnung des Studiengangs zum Sparkassenbetriebswirt in den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) liegt in Stufe 6 und ist damit auf der gleichen Ebene wie die Bachelor-Abschlüsse an dt. Hochschulen und Fachhochschulen angesiedelt. Der Abschluss des Sparkassenfachwirtes ist keine grundsätzliche Voraussetzung zur Teilnahme an der Fortbildung zum Sparkassenbetriebswirt, jedoch ist dies der klassische Weg in den Sparkassen. Ich bin der Meinung, dass die Gleichstellung des Sparkassenbetriebswirtes mit dem Bachelor vollkommen richtig ist. Sämtliche Absolventen verfügen über mehrjährige Berufserfahrung (oft bereits in qualifizierten Bereichen) die m.E. durch nichts zu ersetzen ist.

Hi ich möchte gerne Wissen, wo das mit DQR 6 steht?
Kann es leider nicht finden :-(

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 25.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

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Warum öffnest du Threadleichen? Es ist doch alles in zig Variationen gesagt worden.

Fakt ist, dass es auf den Einzelfall ankommt.

Man kann sich aber wohl vorstellen, wer dem Arbeitgeber vermutlich mehr nutzen wird:
(1) Die Person, die Person, die schon 2-3 Jahre Ausbildung absolviert hat, weitere 2-3 Jahre nach Abschluss durchgehend gearbeitet hat und nebenberuflich noch den fachspezifischen Spk-Betriebswirt absolviert hat, oder
(2) die Person, die nur einen Bachelor hat und in der Regel maximal etwas Arbeitserfahrung über Praktika oder Werkstudentenstellen hat.

Wenn es sich um eine Stelle genau in dem Fachbereich handelt hat mit ziemlicher Sicherheit (1) bei weitem und zurecht die Nase vorn. Er ist schon eher "Spezialist" auf Branchenebene.
Dafür hat (2) in der Regel ein wesentlich breiteres Feld abgedeckt und kann sich ohne größere Hindernisse auch sehr erfolgreich auf andere Stellen bewerben.

antworten
WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

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Warum öffnest du Threadleichen? Es ist doch alles in zig Variationen gesagt worden.

Fakt ist, dass es auf den Einzelfall ankommt.

Man kann sich aber wohl vorstellen, wer dem Arbeitgeber vermutlich mehr nutzen wird:
(1) Die Person, die Person, die schon 2-3 Jahre Ausbildung absolviert hat, weitere 2-3 Jahre nach Abschluss durchgehend gearbeitet hat und nebenberuflich noch den fachspezifischen Spk-Betriebswirt absolviert hat, oder
(2) die Person, die nur einen Bachelor hat und in der Regel maximal etwas Arbeitserfahrung über Praktika oder Werkstudentenstellen hat.

Wenn es sich um eine Stelle genau in dem Fachbereich handelt hat mit ziemlicher Sicherheit (1) bei weitem und zurecht die Nase vorn. Er ist schon eher "Spezialist" auf Branchenebene.
Dafür hat (2) in der Regel ein wesentlich breiteres Feld abgedeckt und kann sich ohne größere Hindernisse auch sehr erfolgreich auf andere Stellen bewerben.

Wieviel verdient man als bachelor/master bei einer Sparkasse, die nach tvöd zahlt

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WiWi Gast

Sparkassenbetriebswirt mit Bachelor gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 07.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.05.2018:

In meiner Bank ist der Sparkassenbetriebswirt, für den man 6 Monate braucht, mit einem Bachelor (mind. 3 Jahre) gleichgestellt.

Ist mein Arbeitgeber einfach nur dämlich oder ist das realistisch?

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Warum öffnest du Threadleichen? Es ist doch alles in zig Variationen gesagt worden.

Fakt ist, dass es auf den Einzelfall ankommt.

Man kann sich aber wohl vorstellen, wer dem Arbeitgeber vermutlich mehr nutzen wird:
(1) Die Person, die Person, die schon 2-3 Jahre Ausbildung absolviert hat, weitere 2-3 Jahre nach Abschluss durchgehend gearbeitet hat und nebenberuflich noch den fachspezifischen Spk-Betriebswirt absolviert hat, oder
(2) die Person, die nur einen Bachelor hat und in der Regel maximal etwas Arbeitserfahrung über Praktika oder Werkstudentenstellen hat.

Wenn es sich um eine Stelle genau in dem Fachbereich handelt hat mit ziemlicher Sicherheit (1) bei weitem und zurecht die Nase vorn. Er ist schon eher "Spezialist" auf Branchenebene.
Dafür hat (2) in der Regel ein wesentlich breiteres Feld abgedeckt und kann sich ohne größere Hindernisse auch sehr erfolgreich auf andere Stellen bewerben.

Wieviel verdient man als bachelor/master bei einer Sparkasse, die nach tvöd zahlt

Kann man tatsächlich nicht pauschal sagen, das unterscheidet sich von Sparkasse zu Sparkasse. Grundsätzlich ist das aber wie sonst auch im öD: Bachelor ab EG9 und Master ab EG13. Wie viel das in Euro ist kannst du selber nachgucken.
Aber jede Sparkasse kann das, auch in Abhängigkeit der Stelle, selbst bestimmen.

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Artikel zu SPK-B

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis April 2020 geöffnet

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Neuer Studiengang Wirtschaftsinformatik am KIT

Eine Gruppe Studenten am Karlsruher Institut für Technologie symbolisiert das Studium im neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Wirtschaftsinformatiker sind aktuell begehrte Fachkräfte. Wer die Digitalisierung mitgestalten will, sollte sich den neuen Studiengang Wirtschaftsinformatik des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ansehen. Der Bachelor- und Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik vermittelt Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt. Der neue Studiengang Wirtschaftsinformatik wird ab dem Wintersemester 2019/2020 am KIT angeboten. Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2019.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Bestbezahlte Berufe 2018 sind Ärzte und WiWi-Berufe

Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Wirtschaftswissenschaftler dominieren in 2018 die Top 10 Liste der Berufe mit den höchsten Spitzengehälter. Die Topverdiener aus den WiWi-Berufen arbeiten dabei vor allem in der Finanzbranche. Das Einkommen im Bereich M&A beträgt etwa 100.000 Euro jährlich. Ein Fondsmanager ohne Personalverantwortung verdient knapp 84.000 Euro. Das Gehalt als Wertpapierhändler liegt bei 65.000 Euro, wie eine Auswertung der bestbezahlten Berufen 2018 von Gehalt.de zeigt.

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

E-Learning: »Einführung in die BWL« bei E-Campus Wirtschaft

Screenshot der Seite e-campus-wirtschaftsinformatik.de von Prof. Dr. Axel C. Schwickert der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das E-Learning Tool des E-Campus Wirtschaft an der Uni Gießen basiert auf dem Standardwerk »Einführung in die BWL« von Weber/Kabst.

Erneut erfolgreiche AACSB-Akkreditierung der HHL

Campus und Gebäude der HHL Leipzig Graduate School of Management im Sonnenlicht

Der HHL Leipzig Graduate School of Management ist im Jahr 2019 die erfolgreiche Re-Akkreditierung des AACSB gelungen. Die Akkreditierung durch die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" gilt weltweit als eines der renomiertesten Gütesiegel für Business Schools.

ESB eine der besten Business Schools weltweit

Studenten an der ESB Business School, Hochschule Reutlingen

Die ESB Business School hat das Gütesiegel von AACSB International – The Association to Advance Collegiate Schools of Business, einer der weltweit bedeutendsten Akkreditierungsorganisationen für Wirtschaftswissenschaften, erhalten. Das Siegel bestätigt der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen die Erfüllung anspruchsvoller Qualitätsstandards in Ausbildung und Forschung. Weltweit tragen nur fünf Prozent aller Business Schools das begehrte Prädikat.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Universität

Studenten entspannen vor der Schiffsschraube in der Sonne auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM)

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften in Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) ist an Universitäten am beliebtesten. 555.985 Studenten studierten im Wintersemester 2015/16 in einem Fach der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an einer deutschen Universität. An Fachhochschulen sind es 398.152 Studenten. Insbesondere das universitäre Studium an einer ökonomischen Fakultät beruht auf einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückgeht. Seither hat sich das Spektrum an Studiengängen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten vervielfacht. Spezialisierungen in Informatik, Medien, Recht oder Ingenieurswesen gehören längst zum universitären Bild in den Wirtschaftswissenschaften.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Duale Studium BWL an einer Berufsakademie

Studenten im Hörsaal

Ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen zu beginnen, ist eine alternative Studienmöglichkeit zur universitären Ausbildung. Studieninteressierte, die gern praktisch arbeiten wollen, finden in Berufsakademien passende Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Eine Vielzahl an Spezialisierungen in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ermöglicht bereits ab dem Bachelor eine Vertiefung. Nach dem dualen Studium werden viele BWL-Absolventen von ihrem Praxispartner übernommen oder nutzen im Anschluss die Möglichkeit für einen dualen Master oder für einen Master an einer Hochschule mit Promotionsrecht.

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