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Momentane Börsenlage

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht mehr verstehe weshalb die Indizes weiterhin steigen.
Mich würde in dem Thread eure Meinung zu den Erholungen interessieren. (W V U etc.)
Würdet ihr momentan investieren oder glaubt ihr an einen weiteren Rücksetzer?

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Die aktuellen Kursverläufe ähneln denen früherer Krisen sehr stark. Was wir aktuell sehen ist der typische dead cat bounce nach dem initial downturn. Es wird in den nächsten Monaten zu weiteren starken Einbrüchen kommen. Der stärkste dieser Einbrüche findet typischerweise 6-12 Monate nach Beginn der Krise statt, also zwischen August 2020 und Februar 2021. Danach bleibt die Volatilität hoch, aber es beginnt ein nachhaltiger Aufwärtstrend.
Was allerdings gegen dieses Szenario spricht, ist die nie dagewesene Dimension der Geldpolitik - es bleibt also spannend.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2020:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht mehr verstehe weshalb die Indizes weiterhin steigen.
Mich würde in dem Thread eure Meinung zu den Erholungen interessieren. (W V U etc.)
Würdet ihr momentan investieren oder glaubt ihr an einen weiteren Rücksetzer?

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 20.05.2020:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht mehr verstehe weshalb die Indizes weiterhin steigen.
Mich würde in dem Thread eure Meinung zu den Erholungen interessieren. (W V U etc.)
Würdet ihr momentan investieren oder glaubt ihr an einen weiteren Rücksetzer?

Die steigen, weil

  1. vieles von dem jetzigen wirtschaftlichem Verlust schon eingepreist ist und
  2. weil es eine so locker Geldpolitik gibt und wirklich alles subventioniert wird.

Die werden dann wieder fallen, wenn es jetzt auf lange Sicht keine richtige Lösung für corona gibt oder sogar nochmal ne 2. Welle.

Wenn du langfristig denkst (>5 Jahre) ist jetzt ne super zeit einzusteigen.

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WiWi Gast

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Lol.
Weiß nicht was ich dazu sagen soll. Habs schon mehrfach in anderen Threads geschrieben, es gilt für alle die entsprechend jung sind und ihre risikotragfähigkeit kennen:
Egal ob W, U, V, X, Y oder K.
Aktien Long. Am besten natürlich du hättest schon vor einiger Zeit gekauft aber naja.
Verstehe dass nicht alle Unternehmen von der Krise betroffen sind. Gerade die großen Treiber der wichtigen Indizes sind nicht betroffen sondern profitieren und versteht, dass an der Börse Erwartungen gehandelt werden.

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 20.05.2020:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht mehr verstehe weshalb die Indizes weiterhin steigen.
Mich würde in dem Thread eure Meinung zu den Erholungen interessieren. (W V U etc.)
Würdet ihr momentan investieren oder glaubt ihr an einen weiteren Rücksetzer?

Schwierige Frage. Mein Fazit als Manager einer T2 und Leser von WSJ, Bloomberg, NYT, Zeit, Seeking Alpha und diverser Finance-Blogs: eigentlich ist der Markt noch zu positiv gestimmt, bspw. dass ein Starbucks über Vorjahr notiert kann fundamental nicht passen. Ich meine der DAX geht (zwischenzeitlich) 6% an einem Tag hoch weil irgendeine US Pharmafirma ein halbseidene Impfstoff-Erfolgsmeldung raushaut.

Allerdings entsteht zunehmend die „too much money is chasing too few assets“-Story. Wo soll das Geld halt hin und man gibt sich einer Art „Zwangsoptimimismus“ hin den ich irgendwie auch verstehen kann. Letztendlich ist es besser in Starbucks investiert zu sein als Geld in cash zu verlieren (Inflation, Strafzinsen).

Meine ganz persönliche Meinung: Letztendlich wird die Realität den Markt irgendwann einholen. Mal schaun was passiert wenn eine größere Firma umkippt. Die FED und Co können nicht jedes beliebige Großunternehmen retten. Wann das passiert keine Ahnung. Denke der Spruch „Sell in May and go away“ könnte dieses Jahr mal wieder ganz gut passen.

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Investoren – Grundlagenwissen:

In einem Baissejahr wie aktuell gibt es trotzdem 3 bis 6 Monate mit positiven oder Nullrenditen. Nur übersteigen die negativen Renditen der schlechten Monate die positiven Renditen der guten Monate bei weitem.

In einem Haussejahr gibt es ebenso 3 bis 6 Monate mit negativen oder Nullrenditen. Nur übersteigen die positiven Renditen der guten Monate die negativen Renditen der schlechten Monate bei weitem.

Nachzusehen beispielsweise auf boerse.de.

Aktuell sind wir im Baissejahr 2020 bei drei negativen Monaten Januar, Februar und März, der April war positiv, ggf. der aktuelle Monat ebenfalls. Wahrscheinlich jedoch wird der Herbst in diesem Jahr recht bitter …

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.05.2020:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht mehr verstehe weshalb die Indizes weiterhin steigen.

Weil es selbst in Baissejahren stets ein paar gute Monate gibt.

Das war übrigens schon immer so, selbst in den Krisenjahren 2001, 2002 und 2008.

Mich würde in dem Thread eure Meinung zu den Erholungen interessieren. (W V U etc.)

Die aktuelle Erholung endet wohl spätestens im nächsten Monat.

Würdet ihr momentan investieren oder glaubt ihr an einen weiteren Rücksetzer?

Wer mit Kurfristtrends börsentäglich arbeitet kann auch in der aktuellen Situation entgegen dem großen Abwärtstrend investieren, nur wird die momentane Mitte März begonnene Gegenreaktion auf den Absturz zuvor wohl demnächst zu Ende sein. Spätestens im Herbst erwarte ich einen weiteren großen Rückgang, der dann wieder die Chance auf eine kurzfristige Gegenreaktion eröffnet ...

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WiWi Gast

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Das sind Merkmalsbeschreibungen aus der Vergangenheit, bei denen es keinen? kausalen Zusammenhang gibt.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Die aktuellen Kursverläufe ähneln denen früherer Krisen sehr stark. Was wir aktuell sehen ist der typische dead cat bounce nach dem initial downturn. Es wird in den nächsten Monaten zu weiteren starken Einbrüchen kommen. Der stärkste dieser Einbrüche findet typischerweise 6-12 Monate nach Beginn der Krise statt, also zwischen August 2020 und Februar 2021. Danach bleibt die Volatilität hoch, aber es beginnt ein nachhaltiger Aufwärtstrend.
Was allerdings gegen dieses Szenario spricht, ist die nie dagewesene Dimension der Geldpolitik - es bleibt also spannend.

WiWi Gast schrieb am 20.05.2020:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überhaupt nicht mehr verstehe weshalb die Indizes weiterhin steigen.
Mich würde in dem Thread eure Meinung zu den Erholungen interessieren. (W V U etc.)
Würdet ihr momentan investieren oder glaubt ihr an einen weiteren Rücksetzer?

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WiWi Gast

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Die Panik ist vorbei und die Lockerungen kommen

Was sollte jetzt noch ein Problem für die Börsen sein?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Die Panik ist vorbei und die Lockerungen kommen

Was sollte jetzt noch ein Problem für die Börsen sein?

Schuldenkrise. Kommt noch.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Die Panik ist vorbei und die Lockerungen kommen

Was sollte jetzt noch ein Problem für die Börsen sein?

Die Geldmenge wird langfristig ein Problem werden, da Geldwachstum nicht Wirtschaftswachstum ist. Das ist jedoch kein Problem für die Börse sondern wird es für den Anleger werden. Also eher ein Resultat von Inflation.

Was ein Problem werden kann ist ganz klar die Verschuldung des Staates und anschließende Steuererhöhungen sowie Zinserhöhung für den Bürger. Teilweise können dadurch Anleger ihre Aktienanlagen entnehmen und in verzinste Anlagen investieren da das Risiko vermutlich um einiges geringer ist.

Und natürlich die versäumten Einnahmen und evtl. Kredite der Unternehmen wobei das eine schon im Preis eingespeist sein wird und die Kredite relativ günstig sind/waren.

Ein wirkliches Problem wird eine zweite pandemiewelle oder keine schnelle Methode die Pandemie zu stoppen. Wobei man hier seit Entnahme des Goldstandards und der unstoppbaren Geldproduktion auch erstmal abwarten muss. Geldmenge ist ja auch absolut inflationär wo wir wieder am Anfang wären. Sprich ich kann mir schwer vorstellen das staatliche Unterstützung komplett entfällt

Einer wird zahlen.

Zudem kommt die Frage was passiert nach Corona, wie lange wird noch auf Öl gesetzt?

Exxon, BP, Shell etc.

Was passiert mit Fleischkonsum?

Beyond meat, Impossible food etc.

Also auch viele individuelle offene Fragen

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Massenarbeitslosigkeit
Explodierende Staatsverschuldung
Unternehmensinsolvenzen
Kreditausfälle
Neuauflage des Handelskrieges
Zweite Infektionswelle
etc.
WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Die Panik ist vorbei und die Lockerungen kommen

Was sollte jetzt noch ein Problem für die Börsen sein?

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WiWi Gast

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Vielleicht die größte Rezession seit 60 Jahren?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Die Panik ist vorbei und die Lockerungen kommen

Was sollte jetzt noch ein Problem für die Börsen sein?

Konsumverzicht

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WiWi Gast

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Da sich der NASDAQ wieder oberhalb der GD200 Linie befindet muss man mitlerweile wieder komplett in Technologiewerten sein.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Die Panik ist vorbei und die Lockerungen kommen

Was sollte jetzt noch ein Problem für die Börsen sein?

Das Problem wird auch zukünftig sein, daß der seit 2009 laufende Konjunkturzyklus nun definitiv vorbei ist. Es wird auf längere Sicht weniger investiert und konsumiert, einfach auch wegen der noch lange dauernden Beschränkungen.

Zudem ist die Zeitdauer der aktuellen Krise mit gerade zwei Monaten einfach zu kurz. Was momentan finanziell schon schwer angeschlagen ist, wird erst in ein paar Monaten insolvent mit entsprechenden Zweitrundeneffekten.

Google auch einmal nach "Big-Bath-Effekt".

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WiWi Gast

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Ich fasse mal zusammen: Fast alle in diesem Thread gehen von einem starken Kursrückgang im Herbst aus - Dann ist ja alles klar wenn sich alle einig sind :)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Ich fasse mal zusammen: Fast alle in diesem Thread gehen von einem starken Kursrückgang im Herbst aus - Dann ist ja alles klar wenn sich alle einig sind :)

+1 gehe zwar auch von einem Kursverlust im Herbst aus, gebe aber auch zu bedenken, dass hier Mitte März bis Mitte April viele sehr sicher waren, dass spätestens in der folgenden Woche die heftige Korrektur kommt (ich gehörte übrigens auch dazu). Nun fünf Wochen später ist immer noch nichts passiert und die Kurse kennen fast nur eine Richtung.
Die Korrektur wird kommen, ob aber in 3 Wochen, 3 Monaten oder 3 Jahren weiß auch nicht die Schwarmintelligenz des Wiwi Treffs.

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WiWi Gast

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40% Long Nasdaq, 10% Long Gold und 50% Short DAX.
Damit bist du in allen Lagen für die nächsten Jahre gut aufgestellt, selbst wenn du für einen deutschen OEM arbeitest...,

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WiWi Gast

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Ich gehe davon aus dass wir spätestens in 18 Monaten wieder neue Höchststände erreichen. Der Lockdown hat uns jetzt einmalig 5-7% BIP gekostet, im Gegenzug wurde die Geldmenge aber nochmal ausgeweitet und das ein oder andere Zombieunternehmen wird vom Markt gespült. Die verbleibenden Unternehmen können die Situation nutzen um Altlasten (=Personal) los zu werden, Prozesse zu verschlanken (z.B. Homeoffice) und sich Marktanteile zu sichern.

Wenn dann aufgrund von Nachholeffekten in Q1/Q2 2021 wieder neue Rekordgewinne gemeldet werden, dann ist die mittelfristige Zukunftsprognose der meisten verbliebenen Unternehmen noch deutlich besser als 2019.

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WiWi Gast

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Hast Du eine Idee, wie die seit Dekaden noch nie dagewesene hohe Anzahl von Arbeitslosen in Amerika wieder rasch in Lohn und Brot finden?

Bis letzte Woche ist die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe noch gestiegen, zuletzt mit 3 Mio. Anträgen pro Woche.

Selbst wenn vom aktuellen Stand rasch eine Halbierung der Arbeitslosenrate einträte, wäre dann diese in den USA genau so hoch wie in 2010.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

40% Long Nasdaq, 10% Long Gold und 50% Short DAX.
Damit bist du in allen Lagen für die nächsten Jahre gut aufgestellt, selbst wenn du für einen deutschen OEM arbeitest...,

  • 100% Tesla (Fremdfinanzierung in Höhe des Eigenkapitals)
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WiWi Gast

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Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Gekauft wird trotzdem.
Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

antworten
WiWi Gast

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Wohin auch mit der Knete, wenn nicht an die Börse. Zinsen sind faktisch nicht vorhanden. Wundere mich auch über so manche Kurse. Bin zu 100% in Aktien investiert und ich werde demnächst auch weiterhin die Chance nutzen (nach)zukaufen. Wohin auch mit der Asche!?

Das Gambling der großen Fonds sehe ich komischerweise durchblinken. Schlechte Zeiten und negative Schlagzeilen werden von den richtigen Marktteilnehmern zum Einstieg genutzt - dann, wenn schon die Kleinanleger entnervt aufgegeben haben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Gekauft wird trotzdem.
Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

Schön das du den Durchblick hast und uns mit Börsenweisheiten 101 versorgst, sehr hilfreich. Für dich persönlich empfehle ich die Analyse von John Authers von Bloomberg der präzise herausarbeitet was der Markt einpreist und was nicht. Anschließend wird dir klar, dass derzeit ein eher "V-shaped recovery" erwartet wird / eingepreist ist. Kann so kommen, muss aber nicht - bspw. wenn die von den anderen Usern genannten Ereignisse eintreten. Also versuch dich bitte das nächste mal nicht so despektierlich zu äußern. Danke.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Gekauft wird trotzdem.
Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

Sehr guter Punkt

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Empfehle differenzierte Sichtweise im Hinblick auf die Marktteilnehmer, die im aktuellen Umfeld zur Preisbildung an den Eigenkapitalmärkten beitragen.

a) Retail vs. Institutional Investors und
b) Handelsvolumina

Sicher, dass das repräsentativ ist?

WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Gekauft wird trotzdem.
Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Gekauft wird trotzdem.
Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

Wenn der Markt so rational ist, warum ging dann der Kurs des falschen Zooms so durch die Decke? sorry, aber du überschätzt die Intelligenz des durchschnittlichen Marktteilnehmers gewaltig

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

Im Mai 2008, kurz vor der Übernahme von Bear Stearns durch JPMorgan Chase & Co. als die amerikanische Immobilienkrise bereits täglich in den Nachrichten präsent war erreichte der Nasdaq 100 - Index fast nochmals seinen langjährigen Höchstand aus dem Jahr 2007 bei 2.200 Punkten mit etwas mehr als 2.000 Punkte. Die Halbierung erfolgte von September bis Oktober 2008 anläßlich der Insolvenz von Lehman Brothers.

Vergleichbar denke ich wird eine bisher unerwartete größere Insolvenz in den nächsten Monaten die Märkte wieder auf neue Tiefststände schicken.

Andererseits ist die aktuelle Krise in fast allen europäischen Börsenindizes deutlich zu sehen.

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Wir befinden uns am Anfang einer längeren Krise. wir sehen gerade einen deflationären Schock, der durch eine größere Inflation abgelöst werden wird, sobald das Geld in die Realwirtschaft fließt. Derzeit akkumuliert sich das neu geschaffene Geld noch in Aktien/Anleihen/Immobilien (Asset-Inflation).

Das Problem ist, das damit die arbeitende Bevölkerung, besonders der Mittelstand (Geldanlagen) langsam enteignet wird und das noch zu viel größeren Problemen führen wird, weil die Menschen sich (zurecht) betrogen fühlen. Wenn die Politik nicht gegensteuert (und es sieht nicht so aus) hat das Potential für Unruhen und Aufstände.

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listrea

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Das Problem ist, dass man es aktuell gar nicht kommen sehen kann. Zumindest in Deutschland haben wir ja passenderweise das Insolvenzrecht für ein paar Monate ausgesetzt und direkt die Bilanzierungsrichtlinien jener Kreditausfälle bei den Banken abgeändert.
Oder anders ausgedrückt: Vor Juli/August weiß niemand wirklich, was in der Realwirtschaft passiert, was es einfach nicht kommuniziert wird/werden muss.

Die Phrase "Der Markt hat alles eingepreist" ist vor diesem Hintergrund auch nur Hohn und Spott. Was soll er denn "einpreisen"? Die Erwartung der Aktionäre dass steigende Kurse durch Umverteilung von Kapital in Aktien kommen? Also der Anstieg mit dem Holzhammer ohne Grundlage?
Ja, dann kann man natürlich mit Vermögensinflation kommen. Aber wenn selbst Konzerne wie Daimler ihre Prognosen für dies Jahr komplett zurückziehen, dann heißt das auch, dass die Erwartungen der Aktionäre praktisch nach dem Wind gedreht werden. Also keinesfalls langfristig sind.
So nervös wie alle aktuell sind, reicht ja nur eine kleine Disruption und schon ziehen alle ihr Kapital wieder ab.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 21.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Gekauft wird trotzdem.
Das spricht dafür, dass wir uns gerade auf einem völlig neuen Preisniveau an der Börse einpendeln, bei dem selbst deutlich schlechtere Aussichten in der Wirtschaft zu hoher Nachfrage nach Anteilen führen - Stichwort Vermögenspreisinflation.

Wer gerade kauft ist der Retailmarkt

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

listrea schrieb am 22.05.2020:

Da haben sich ja ein paar hier richtig Gedanken gemacht. Rezession, einbrechender Konsum, Kreditausfälle, politische Risiken ... wow!
Und das Beste: das alles ist natürlich noch nicht eingepreist ... nur die intelligenten WiWi-Treffler sehen all das kommen.

Leute bitte - was wird an der Börse gehandelt? Erwartungen! JEDER Marktteilnehmer ist sich der kommenden Probleme bewusst, wirklich jeder sieht sie kommen und weiß darum.

Das Problem ist, dass man es aktuell gar nicht kommen sehen kann. Zumindest in Deutschland haben wir ja passenderweise das Insolvenzrecht für ein paar Monate ausgesetzt und direkt die Bilanzierungsrichtlinien jener Kreditausfälle bei den Banken abgeändert.
Oder anders ausgedrückt: Vor Juli/August weiß niemand wirklich, was in der Realwirtschaft passiert, was es einfach nicht kommuniziert wird/werden muss.

Die Phrase "Der Markt hat alles eingepreist" ist vor diesem Hintergrund auch nur Hohn und Spott. Was soll er denn "einpreisen"? Die Erwartung der Aktionäre dass steigende Kurse durch Umverteilung von Kapital in Aktien kommen? Also der Anstieg mit dem Holzhammer ohne Grundlage?
Ja, dann kann man natürlich mit Vermögensinflation kommen. Aber wenn selbst Konzerne wie Daimler ihre Prognosen für dies Jahr komplett zurückziehen, dann heißt das auch, dass die Erwartungen der Aktionäre praktisch nach dem Wind gedreht werden. Also keinesfalls langfristig sind.
So nervös wie alle aktuell sind, reicht ja nur eine kleine Disruption und schon ziehen alle ihr Kapital wieder ab.

Ja, sehe ich auch so. Was man auch immer schnell vergisst bei "Vermögensinflation" und co.: Geld verlieren will keiner aber das geht trotzdem noch wunderbar.

Lasst mal wieder mehrere Rindviecher zu der Überzeugung kommen, dass die Herde falsch steht und schon geht er wieder los, der Herdentrieb. Dann will wieder keiner der Letzte sein..

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Es ist zudem immer auch so, daß es nach jeder Baisse neue "Stars" gibt, denke an die Kursentwicklung der einstigen Gewinneraktien K+S, Porsche, Salzgitter, ThyssenKrupp, Mittal Steel Company N.V. etc. nach 2007.

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Oder an die Kursentwicklung von Solaraktien nach 2007: Solarworld, Solon, Q-Cells, Conergy, etc.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 22.05.2020:

Schön das du den Durchblick hast und uns mit Börsenweisheiten 101 versorgst, sehr hilfreich. Für dich persönlich empfehle ich die Analyse von John Authers von Bloomberg der präzise herausarbeitet was der Markt einpreist und was nicht. Anschließend wird dir klar, dass derzeit ein eher "V-shaped recovery" erwartet wird / eingepreist ist. Kann so kommen, muss aber nicht - bspw. wenn die von den anderen Usern genannten Ereignisse eintreten. Also versuch dich bitte das nächste mal nicht so despektierlich zu äußern. Danke.

"Despektierlich zu äußern" ... bisschen nah am Wasser gebaut?
Und diese "von den anderen Usern genannten Ereignisse" hat natürlich sonst niemand auf dem Schirm, nachdem weltweit Spitzenpolitker, Top-Notenbanker und CEOs öffentlich von der größten Wirtschaftskrise seit 1929 sprechen. Das hält der Markt natürlich nur für heiße Luft, wohingegen derselbe Markt noch vor ein paar Monaten Einzelwerte panisch abverkauft hat, wenn mal Jahresgewinne nur um 17% statt 19% gewachsen sind.

Meine Behauptung - und mehr ist diese "Analyse" auch nicht - gerade die schlechte(ste)n Nachrichten der nächsten Monate SIND eingepreist, ebenso eine zweite Welle mit milderem Verlauf dank weiterhin aufrechterhaltener Schutzmaßnahmen und bis dahin verfügbarer Medikamente. All das sieht JEDER kommen.
Es müsste schon ein Hammer kommen, mit dem niemand gerechnet hat, damit wir die Tiefs nochmal testen (so wie eben niemand mit Corona gerechnet hat).
Orakelt ruhig weiter, aber glaubt doch dabei bitte nicht, dass sich diese Gedanken sonst noch keiner gemacht hat und ihr auf das Ei des Kostolany gestoßen seid, wenn ihr eine Rezession aus dem Soja-Latte-Schaum herausgelesen habt.

So nervös wie alle aktuell sind, reicht ja nur eine kleine Disruption und schon ziehen alle ihr Kapital wieder ab.

Gut, dass das sonst an der Börse nicht so ist, dass "Disruptionen" heftige Bewegungen auslösen. Das ist wirklich ein herausstechendes Merkmal der derzeitigen Situation.
Was im Übrigen NIE vorkommt ist, dass ALLE etwas tun.
Wir hatten nach 11 Boomjahren einen scharfen Knick im Wachstum, und nun? Hier machen sich scheinbar mehrheitlich Leute in die Hosen, die die Finanzkrise aus der 5. Klasse heraus beobachtet haben.

Mein Fazit geht weg von den reinen Kursbewegungen:
An den "Anstieg mit dem Holzhammer ohne Grundlage" MUSS der Markt glauben. Wer wettet schon gegen die Zentralbanken? Er hat einfach keine Alternativen, neben Immobilien und Edelmetallen, die beide begrenzt sind, sofern man nicht wieder nur Lieferversprechen besitzen möchte.
Denn wer will in den nächsten Monaten und Jahren auf Tonnen von Cash sitzen, nachdem die Zentralbanken so deutlich gemacht haben, welche Luftnummer "Cash" ist, dass es selbst Lieschen Müller beim Tagesschau-Gucken merkt?
Der Kaiser ist nackt.
Und die Börsen sind eine Möglichkeit, aus dem Geld rauszukommen, in dem niemand mehr sein will, sobald das unschuldige Kind ruft "Ja aber der hat ja gar nichts an!".

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Dafür steht der Dax jetzt auf demselben Stand wie im Januar 2019. Damals waren Lage und Aussichten aber deutlich besser als aktuell. Passt also überhaupt nicht. Ich bin sehr auf den nächsten Verfallstag gespannt.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2020:

Andererseits ist die aktuelle Krise in fast allen europäischen Börsenindizes deutlich zu sehen.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Dafür steht der Dax jetzt auf demselben Stand wie im Januar 2019. Damals waren Lage und Aussichten aber deutlich besser als aktuell. Passt also überhaupt nicht.

Schau Dir hier besser den DAX-Kursindex an, weil im "normalen" Dax-Performanceindex seit 2019 zwei Jahre Dividendenzahlungen von ungefähr 3% mit thesauriert sind.

antworten
WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 22.05.2020:

Wenn der Markt so rational ist, warum ging dann der Kurs des falschen Zooms so durch die Decke? sorry, aber du überschätzt die Intelligenz des durchschnittlichen Marktteilnehmers gewaltig.

Weil es immer hochspekulative Werte gibt wie Zoom mit einem 2019er KGV von 1.000 (tausend). Derartige wachstumsstarke und zukunftsträchtige Werte dereinst in einer Situation der relativen Unterbewertung einzusammeln ist gerade das Interessante am Investieren, vergleichbar wie Amazon im Jahr 2002 nach 90% Verlust zum Höchststand im Jahr 2000 den ersten Quartalsgewinn erzielt hat.

antworten
WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Woher willst du das wissen?

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Dafür steht der Dax jetzt auf demselben Stand wie im Januar 2019. Damals waren Lage und Aussichten aber deutlich besser als aktuell. Passt also überhaupt nicht. Ich bin sehr auf den nächsten Verfallstag gespannt.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2020:

Andererseits ist die aktuelle Krise in fast allen europäischen Börsenindizes deutlich zu sehen.

antworten
WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Was für Aktien spricht ist der Umstand das es zu Bargeld kaum alternative lohnenswerte Investments gibt.

Auch sind viele Werte noch am Boden, siehe TUI, MTU, Automobilbereich, etc. Andere profitieren zum Beispiel: Microsoft, Amazon, Apple... wen dieser Jahr viele nicht in den Urlaub fahren - vor allem die teuren Fernreisen - werden sich die Leute halt andere Sachen vermehrt kaufen. Insgesamt stehen wir immer noch tiefer als vor Corona.

Viele professionelle Investoren sitzen auf Unmengen an Cash. „ Auf 128 Milliarden US-Dollar belaufen sich die Cashreserven von Berkshire Hathaway.“ Diese werden früher oder später irgendwo investieren müssen.

Insgesamt kann man daher sagen, dass Aktien eine sichere und auf längere Zeit stabile Anlage sind ;)

Kostja

antworten
WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Was für Aktien spricht ist der Umstand das es zu Bargeld kaum alternative lohnenswerte Investments gibt.

Es existieren auch andersweitig interessante Investments für den der sich in diesen Märkten auskennt, beispielsweise Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilien, Grundstücke oder Sammlergegenstände und Liebhaberstücke.

Außerdem ist es in Zeiten sinkender Indizes bzw. Einzelwerte an den Aktienmärkten sinnvoll zu desinvestieren. Als Investor im US-Dollar kann man als Schutz des Anlagekapitals und zur Erzielung von Renditen in US-Treasuries mit positivem Zinsertrag über das gesamte Laufzeitenband investieren sowie zeitweise von zinssenkungsbedingten Aufwertungsgewinnen bei langlaufenden Anleihen profitieren, was in Europa in EUR und CHF durch die Manipulation der Negativzinsen nur noch wenig sinnvoll ist.

Insgesamt kann man daher sagen, dass Aktien eine sichere und auf längere Zeit stabile Anlage sind.

Man kann durch Investition in ETF auf Indizes mit überwiegend Technologie- und Wachstumswerten wie Nasdaq 100, MDAX oder TECDAX die Volatilität der Einzelwerte egalisieren und erzielt so in Zeiten steigender Indizes interessante Renditen.

Trotzdem ist es notwendig, Techniken zur Verlustvermeidung und -begrenzung anzuwenden angesichts der negativen Renditen in den Baissezeiträumen von 2000 bis 2003 und 2007 bis 2009 bzw. aktuell.

antworten
WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Wir hatten nach 11 Boomjahren einen scharfen Knick im Wachstum, und nun? Hier machen sich scheinbar mehrheitlich Leute in die Hosen, die die Finanzkrise aus der 5. Klasse heraus beobachtet haben.

Wir sind demnächst in einer Rezession, d.h zwei aufeinander folgende Quartale mit negativem Wirtschaftswachstum. Zuletzt gab es dies anläßlich der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007 bis 2009 und der Krise nach der Dot-Com-Bubble von 2000 bis 2003.

Während diesen beiden Krisen sanken die großen internationalen Börsenindizes um 50% und mehr. Nicht von heute auf morgen, sondern innehalb 1,5 bis 2,5 Jahre. Ähnliches erwarte ich mittelfristig auch für die aktuelle Reszession, wo die letzte immerhin 11 Jahre zurückliegt.

antworten
WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Wenn der Markt so rational ist, warum ging dann der Kurs des falschen Zooms so durch die Decke? sorry, aber du überschätzt die Intelligenz des durchschnittlichen Marktteilnehmers gewaltig.

Weil es immer hochspekulative Werte gibt wie Zoom mit einem 2019er KGV von 1.000 (tausend). Derartige wachstumsstarke und zukunftsträchtige Werte dereinst in einer Situation der relativen Unterbewertung einzusammeln ist gerade das Interessante am Investieren, vergleichbar wie Amazon im Jahr 2002 nach 90% Verlust zum Höchststand im Jahr 2000 den ersten Quartalsgewinn erzielt hat.

les' nochmal genau was ich geschrieben habe: es geht mir darum, dass eine Firma die Zoom heißt, aber nichts mit dem (zu recht) gehypten Videodienst einen extremen Kursanstieg erfahren hat, sogar deutlich höher als das "richtige" Zoom.

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

"Eingepreist" ist wohl eher ein optimistisches Szenario, nämlich dass das schlimmste hinter uns liegt. Eine 2. Welle könnte ja viel schlimmer werden. Das kann man eigentlich nicht einpreisen. Gegen das V-Szenario spricht, dass weite Teile der Wirtschaft nicht wieder voll laufen können. Viele Kunden meiden die Geschäfte. Lebensmittel kann man an der frischen Luft beim Bauernstand kaufen, direkt an der Autobahnabfahrt. Ich war seit 2 Monaten nicht mehr in der Innenstadt. Früher jeden Tag im Restaurant. Das kommt erst mal nicht wieder. Andere machen das auch so.

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Schön das du den Durchblick hast und uns mit Börsenweisheiten 101 versorgst, sehr hilfreich. Für dich persönlich empfehle ich die Analyse von John Authers von Bloomberg der präzise herausarbeitet was der Markt einpreist und was nicht. Anschließend wird dir klar, dass derzeit ein eher "V-shaped recovery" erwartet wird / eingepreist ist. Kann so kommen, muss aber nicht - bspw. wenn die von den anderen Usern genannten Ereignisse eintreten. Also versuch dich bitte das nächste mal nicht so despektierlich zu äußern. Danke.

"Despektierlich zu äußern" ... bisschen nah am Wasser gebaut?
Und diese "von den anderen Usern genannten Ereignisse" hat natürlich sonst niemand auf dem Schirm, nachdem weltweit Spitzenpolitker, Top-Notenbanker und CEOs öffentlich von der größten Wirtschaftskrise seit 1929 sprechen. Das hält der Markt natürlich nur für heiße Luft, wohingegen derselbe Markt noch vor ein paar Monaten Einzelwerte panisch abverkauft hat, wenn mal Jahresgewinne nur um 17% statt 19% gewachsen sind.

Meine Behauptung - und mehr ist diese "Analyse" auch nicht - gerade die schlechte(ste)n Nachrichten der nächsten Monate SIND eingepreist, ebenso eine zweite Welle mit milderem Verlauf dank weiterhin aufrechterhaltener Schutzmaßnahmen und bis dahin verfügbarer Medikamente. All das sieht JEDER kommen.
Es müsste schon ein Hammer kommen, mit dem niemand gerechnet hat, damit wir die Tiefs nochmal testen (so wie eben niemand mit Corona gerechnet hat).
Orakelt ruhig weiter, aber glaubt doch dabei bitte nicht, dass sich diese Gedanken sonst noch keiner gemacht hat und ihr auf das Ei des Kostolany gestoßen seid, wenn ihr eine Rezession aus dem Soja-Latte-Schaum herausgelesen habt.

So nervös wie alle aktuell sind, reicht ja nur eine kleine Disruption und schon ziehen alle ihr Kapital wieder ab.

Gut, dass das sonst an der Börse nicht so ist, dass "Disruptionen" heftige Bewegungen auslösen. Das ist wirklich ein herausstechendes Merkmal der derzeitigen Situation.
Was im Übrigen NIE vorkommt ist, dass ALLE etwas tun.
Wir hatten nach 11 Boomjahren einen scharfen Knick im Wachstum, und nun? Hier machen sich scheinbar mehrheitlich Leute in die Hosen, die die Finanzkrise aus der 5. Klasse heraus beobachtet haben.

Mein Fazit geht weg von den reinen Kursbewegungen:
An den "Anstieg mit dem Holzhammer ohne Grundlage" MUSS der Markt glauben. Wer wettet schon gegen die Zentralbanken? Er hat einfach keine Alternativen, neben Immobilien und Edelmetallen, die beide begrenzt sind, sofern man nicht wieder nur Lieferversprechen besitzen möchte.
Denn wer will in den nächsten Monaten und Jahren auf Tonnen von Cash sitzen, nachdem die Zentralbanken so deutlich gemacht haben, welche Luftnummer "Cash" ist, dass es selbst Lieschen Müller beim Tagesschau-Gucken merkt?
Der Kaiser ist nackt.
Und die Börsen sind eine Möglichkeit, aus dem Geld rauszukommen, in dem niemand mehr sein will, sobald das unschuldige Kind ruft "Ja aber der hat ja gar nichts an!".

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Die Börse sieht nur noch ein positives Szenario. Auf zu neuen Höchstständen noch in diesem Jahr! Die Geldflut hebt alle Boote. Auch die VW-Aktie hatte ja mal € 1.000 gekostet. Vor über 10 Jahren!

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

"Eingepreist" ist wohl eher ein optimistisches Szenario, nämlich dass das schlimmste hinter uns liegt. Eine 2. Welle könnte ja viel schlimmer werden. Das kann man eigentlich nicht einpreisen. Gegen das V-Szenario spricht, dass weite Teile der Wirtschaft nicht wieder voll laufen können. Viele Kunden meiden die Geschäfte. Lebensmittel kann man an der frischen Luft beim Bauernstand kaufen, direkt an der Autobahnabfahrt. Ich war seit 2 Monaten nicht mehr in der Innenstadt. Früher jeden Tag im Restaurant. Das kommt erst mal nicht wieder. Andere machen das auch so.

WiWi Gast schrieb am 23.05.2020:

Schön das du den Durchblick hast und uns mit Börsenweisheiten 101 versorgst, sehr hilfreich. Für dich persönlich empfehle ich die Analyse von John Authers von Bloomberg der präzise herausarbeitet was der Markt einpreist und was nicht. Anschließend wird dir klar, dass derzeit ein eher "V-shaped recovery" erwartet wird / eingepreist ist. Kann so kommen, muss aber nicht - bspw. wenn die von den anderen Usern genannten Ereignisse eintreten. Also versuch dich bitte das nächste mal nicht so despektierlich zu äußern. Danke.

"Despektierlich zu äußern" ... bisschen nah am Wasser gebaut?
Und diese "von den anderen Usern genannten Ereignisse" hat natürlich sonst niemand auf dem Schirm, nachdem weltweit Spitzenpolitker, Top-Notenbanker und CEOs öffentlich von der größten Wirtschaftskrise seit 1929 sprechen. Das hält der Markt natürlich nur für heiße Luft, wohingegen derselbe Markt noch vor ein paar Monaten Einzelwerte panisch abverkauft hat, wenn mal Jahresgewinne nur um 17% statt 19% gewachsen sind.

Meine Behauptung - und mehr ist diese "Analyse" auch nicht - gerade die schlechte(ste)n Nachrichten der nächsten Monate SIND eingepreist, ebenso eine zweite Welle mit milderem Verlauf dank weiterhin aufrechterhaltener Schutzmaßnahmen und bis dahin verfügbarer Medikamente. All das sieht JEDER kommen.
Es müsste schon ein Hammer kommen, mit dem niemand gerechnet hat, damit wir die Tiefs nochmal testen (so wie eben niemand mit Corona gerechnet hat).
Orakelt ruhig weiter, aber glaubt doch dabei bitte nicht, dass sich diese Gedanken sonst noch keiner gemacht hat und ihr auf das Ei des Kostolany gestoßen seid, wenn ihr eine Rezession aus dem Soja-Latte-Schaum herausgelesen habt.

So nervös wie alle aktuell sind, reicht ja nur eine kleine Disruption und schon ziehen alle ihr Kapital wieder ab.

Gut, dass das sonst an der Börse nicht so ist, dass "Disruptionen" heftige Bewegungen auslösen. Das ist wirklich ein herausstechendes Merkmal der derzeitigen Situation.
Was im Übrigen NIE vorkommt ist, dass ALLE etwas tun.
Wir hatten nach 11 Boomjahren einen scharfen Knick im Wachstum, und nun? Hier machen sich scheinbar mehrheitlich Leute in die Hosen, die die Finanzkrise aus der 5. Klasse heraus beobachtet haben.

Mein Fazit geht weg von den reinen Kursbewegungen:
An den "Anstieg mit dem Holzhammer ohne Grundlage" MUSS der Markt glauben. Wer wettet schon gegen die Zentralbanken? Er hat einfach keine Alternativen, neben Immobilien und Edelmetallen, die beide begrenzt sind, sofern man nicht wieder nur Lieferversprechen besitzen möchte.
Denn wer will in den nächsten Monaten und Jahren auf Tonnen von Cash sitzen, nachdem die Zentralbanken so deutlich gemacht haben, welche Luftnummer "Cash" ist, dass es selbst Lieschen Müller beim Tagesschau-Gucken merkt?
Der Kaiser ist nackt.
Und die Börsen sind eine Möglichkeit, aus dem Geld rauszukommen, in dem niemand mehr sein will, sobald das unschuldige Kind ruft "Ja aber der hat ja gar nichts an!".

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Der Dax hat eben in einer Woche 1.000 Punkte übersprungen, in 5 Tagen fast +5% gemacht. Ganz langsam kommen die Allzeit-Hochs in Sicht. In den USA (S&P500) sind wir hiervon nur noch ca. 10% entfernt, in D (DAX) noch rd. 14%.

Sollten Anleger jetzt noch schnell einsteigen damit sie den Rest des Runs auch noch mitnehmen?

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

WiWi Gast schrieb am 27.05.2020:

Sollten Anleger jetzt noch schnell einsteigen damit sie den Rest des Runs auch noch mitnehmen?

Der "Run" ist schon recht abgeflacht im Vergleich zu April.

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Na klar. Es gibt bald keine Bären mehr. Sieht schon fast nach Kaufpanik aus. Vor einigen Wochen hatte Raimund Brichta noch gesagt, dass er zum Jahresende neue Höchststände für möglich halten würde. Da war der Dax in der Nähe von 10.000.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2020:

Der Dax hat eben in einer Woche 1.000 Punkte übersprungen, in 5 Tagen fast +5% gemacht. Ganz langsam kommen die Allzeit-Hochs in Sicht. In den USA (S&P500) sind wir hiervon nur noch ca. 10% entfernt, in D (DAX) noch rd. 14%.

Sollten Anleger jetzt noch schnell einsteigen damit sie den Rest des Runs auch noch mitnehmen?

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WiWi Gast

Momentane Börsenlage

Wenn die Kurve so flach weiter verläuft, sind wir bald bei 13.000.

WiWi Gast schrieb am 27.05.2020:

Sollten Anleger jetzt noch schnell einsteigen damit sie den Rest des Runs auch noch mitnehmen?

Der "Run" ist schon recht abgeflacht im Vergleich zu April.

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