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Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Und was soll man deiner Meinung nach machen, wenn man als Akademiker "nur" 2000€ netto verdient? Ist gar nicht mehr arbeiten gehen deine Alternative? In manchen Berufsfeldern verdient man halt auch als Akademiker nicht mehr.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

Zahle 620€ an Warmmiete plus 70€ für die Garage (und Stellplatz) in der Düsseldorf und verdiene netto knapp 2000€. Komme mit dem Geld ganz gut aus und finde 1/3 für die Mietkosten zu bezahlen eigentlich noch akzeptabel. Dafür habe ich auch eine für mich sehr schöne Wohnung in einer Gegend, wo ich gerne wohne.

Mann kann sich auch alles schönreden. Fakt ist, als Akademiker sind 2000€ netto zu wenig. Für was hat man bitteschön so lange studiert und sich verschuldet? Zum Spaß? Außerdem ist deine Sparquote maximal ausreichend für einen teuren Urlaub im Jahr. Mehr ist nicht drin! Sehr bescheiden so ein Leben. Da lohnt es sich nicht mal zu arbeiten!

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich würde es eher als Residualrechnung betreiben (und das tun auch sehr viele Berufsstarter und YoungProfessionals):

Konsum (inkl. Transport/Auto) 600-800€
Versicherungen, Handy, Fitness, ... 100€
Sparen/Altersvorsorge 250€
Urlaub und Sonstiges 300€

Heißt, das Budget für die Wohnung beträgt (in meinem Beispiel) Dein Netto-Monatsgehalt minus die o.g. Kosten. Falls jemand also 2000Euro netto verdient, dann bleiben noch 550-750 Euro für die Miete übrig. Wenn es zu dem Preis keine Wohnung gibt, entweder WG, oder halt bei obigen Kosten reduzieren.

Kann mir aber auch vorstellen, dass es durchaus Leute gibt, die 50% für die Miete ausgeben - Großstadt ist teuer geworden seit 2015.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 14.07.2020:

Kannst du nicht mal Piloten und Fluglotsen auseinanderhalten? Meine Güte komm mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Du triefst nur so vor Neid. Er hat in keiner Weise geprahlt. Vor allem nicht für Wiwi-Forum Verhältnisse, wo sich jeder überall genötigt führt sein sechsstelliges Gehalt nach wenigen jahren Berufserfahrung zu präsentieren.

ja, ne ist klar ich mache nach meiner Pilotenausbildung auch noch nebenbei ein BWL Studium.
Du prahlst mit deiner Sparrate und geilst dich daran auf. trotz des Einkommens nur 350 takken zu bezahlen.

5,5k Netto und wohne trotzdem für 350 warm mit Kumpel zusammen mit dem ich die Ausbildung (Fluglotse) zusammen gemacht habe, mittlerweile seit 4 Jahren. Hat mich nie gestört, die Wohnung ist groß genug gut gelegen und wir verstehen uns super. Habe jetzt was in FFM gekauft da der Kumpel mit seiner Freundin zusammenzieht, wo ich im März/April 2022 einziehe. Konnte bzw. kann bis dahin natürlich super viel sparen und muss dementsprechend nicht viel an Kredit aufnehmen.

Und warum zur Hölle bist du in nem WiWi Forum?

Damit er hier bisschen prahlen kann

Ich studier das parallel :-) Hat außerdem nix mit prahlen zu tun. Wenn ich prahlen würde, hätte ich gesagt ich bezahl 1800 für ne Wohnung und das ist nicht mal 1/3 meines Nettos ;)

bei 6k netto (in ffm jetz auch nix krasses), hast du während 4 Jahre kaum 200k zusammen. Dafür bekommst du keine 20m2.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Einzelberrichte zu glücklichen Ausnahmen führen Berufsanfänger in die Irre. Wie der Fersehbericht zu Mieten, der als Beispiel eine Frau nimmt, die nun 390 statt 350 zahlen soll.

Den Berufsanfänger zieht es immer mehr in gewisse Grossstädte. Dh Neuvertrag (Statistiker tricksen und mischen Altverträge unter).Wenn ich sage dass man 1100 für 20qm hinlegen muss kommen einige mit immoscout_annoncen darunter. Ja gibt es, erfolgsquote 1 zu 70, weil sich 70 Interessenten probTag melden und die Anzeige nach einem Tag erledigt ist. Bad news: nach dem Einzug wirst du bei jedem Umzug mehr zahlen müssen. Es trifft also gar nicht nur Zugezogene. Familien, Rentner, jeder der sich bewegt. Es ist eine große soziale Frage der Zeit geworden. Ja, xy zahlt 250 warm, ok gegönnt.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich finde 620 als Warmmiete ist relativ wenig, ich meine Durchschnittlich zahlst du aktuell 13 Euro pro qm in Düsseldorf (kalt). Wenn du da 50qm willst bist du schon bei 650 kalt.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich arbeite bei einem OEM in München.

Die Leute die bei uns nach der Uni Neuanfangen, ziehen schon gar nicht mehr in die Stadt (alles im Stadtgebiet München) sondern in die Vororte - bis zu 70km weit weg (bei 4 Tagen vor Ort Arbeit)
Gründe hierfür: Etwas günstigere Mieten und mehr Lebensqualität. In der Stadt sind die angebotenenen Wohnung (wenn man Sie bekommt) mittlerweile recht runtergekommen, da die Vermieter nie was machen (außer Meite erhöhen) und man zahlt über 20 Euro pro QM kalt in immer noch sub-optimalen Lage (an der Straße, laut, U-Bahn weit weg, Nur Tram Anschluß if at all)....

Bei vielen schaut die Rechnung so aus:

  • 2.800 Netto
  • Konsum (inkl. Transport/Auto) 1000€
  • Versicherungen, Handy, Fitness, ... 200€ (schon allein BU Versicherung kostet 100 Euro/Monat)
  • Sparen/Altersvorsorge 250€
  • Urlaub und Sonstiges 350€

Bleiben 1.000 Euro übrig und nie die Chance auf eigene Immobilie. Das realisieren viele die bei uns anfange, dass Sie mit einer Mietwohnung in München ihr ganzes Leben Mieter bleiben werden - das entsrpicht oft nicht den Lebensstandards-Erwartungen, da eigentlich alle aus Einfamilienhäusern bei Ihren Eltern kommen und es ein klar niedrigerer Lebensstandard ist (wie gesagt, auch weil viele der Wohnungen ausschauen wie Armenhäuser).
Clubsterben in der Großsstadt seid 4 Jahren trägt sein restliches bei, dass die Leute auch nicht mehr groß abends weggehen wollen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Im Ausland sind in vielen Großstädten sind die Mieten für Wohnungen in einer "normalen" Wohnlage. Da ist das in Deutschland mitunter geradezu preiswert. Ich arbeite für eine Bank und hatte die Ehre für 18 Monate (2017-2019) nach New York zu dürfen. Finanziell wäre das schon ein Drahtseilakt geworden, wenn ich die Wohnung selber hätte bezahlen müssen. Auch wenn ich schon nicht schlecht verdiene. Meine Zweizimmerwohnung (60 qm)in Manhattan hat warm fast 3000 Dollar gekostet. Und das war jetzt vermutlich ein ganz normaler Preis für die Lage.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Man muss die Menschen eben nicht verstehen, die für den Berufseinstieg wie die Lemminge nach München ziehen. Frankfurt verstehe ich noch, Finance gibt es halt sonst wenig in DE. Aber wieso unbedingt München? Klar gibt viele DAX Konzerne, aber die gleiche Art von Stelle findest du bei jedem Mittelständler. Aber die Berge und Italien .... Wie oft im Jahr macht man das wirklich, dass sich das lohnt?

Es gibt so viele lebenswerte Städte in Deutschland, keine Ahnung warum es immer München sein muss.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2020:

bei 6k netto (in ffm jetz auch nix krasses), hast du während 4 Jahre kaum 200k zusammen. Dafür bekommst du keine 20m2.

6k netto hat in Frankfurt 5% aller AN ;)

Nix krasses. Schweigen ist Gold

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Zahle in FFM 860 warm für 60 qm2. Dabei handelt es sich um einen Neuvertrag für eine relativ zentral gelegene Wohnung (Gallus). Hatte wohl Glück. Die 1/3-Regel reiße ich dafür knapp.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Also die Rechnung haut nicht mehr hin.
1000 Euro für Konsum also Miete, Essen, etc. Kannste knicken.

Wenn du alleine bist, sind das min. Die Fixkosten für eine Wohnung. Wenn du noch Transport hast biste bei locker 1500 p.a.

Wir hatten damals hinter ffb geschaut und waren für 70m2 bei 1250 Euro warm plus Auto plus mvv und Strom. Etc. Für zwei Personen waren wir bei ca. 2k fix kosten und essen und Versicherungen kommen noch oben drauf.

Und 100 Euro Versicherungen halte ich für absolut nicht realistisch. Bu kostet schon 50 Euro p.m. Plus Haftpflicht. Rechtsschutz, Unfall, etc. Da kommst du locker auf 100 Euro p.a. nur dafür.

An sich haben wir in München mit 50 % fixkostenquote gerechnet und sind damit immer gut gelaufen.

Aber zur Zeit eine bezahlbare Wohnung zu finden ist so gut wie unmöglich.

Zudem wird der Transport auch immer teurer. Allein der mvv kostet schon 219 Euro im max. Was man bei der Entfernung benötigt.

Daher würde ich eher so rechnen.

750 Euro p.a., 250 Euro mvv, 250 Euro Auto ohne verschließ. Versicherungen 150 Euro, Essen und sonstiges 400 Euro, sparen 250 Euro = 2050 Euro p. P.

UND DAS NUR ZUSAMMEN

Wenn du alleine bist sieht die Nummer anders aus...

Dann kannste locker mal 1000 Euro für Miete rechnen inkl. Gez und sonstige spässchen...

Quelle: 15 Jahre München und Umland zur Miete mit normalen bis geringen Einkommen.

WiWi Gast schrieb am 27.12.2020:

Ich arbeite bei einem OEM in München.

Die Leute die bei uns nach der Uni Neuanfangen, ziehen schon gar nicht mehr in die Stadt (alles im Stadtgebiet München) sondern in die Vororte - bis zu 70km weit weg (bei 4 Tagen vor Ort Arbeit)
Gründe hierfür: Etwas günstigere Mieten und mehr Lebensqualität. In der Stadt sind die angebotenenen Wohnung (wenn man Sie bekommt) mittlerweile recht runtergekommen, da die Vermieter nie was machen (außer Meite erhöhen) und man zahlt über 20 Euro pro QM kalt in immer noch sub-optimalen Lage (an der Straße, laut, U-Bahn weit weg, Nur Tram Anschluß if at all)....

Bei vielen schaut die Rechnung so aus:

  • 2.800 Netto
  • Konsum (inkl. Transport/Auto) 1000€
  • Versicherungen, Handy, Fitness, ... 200€ (schon allein BU Versicherung kostet 100 Euro/Monat)
  • Sparen/Altersvorsorge 250€
  • Urlaub und Sonstiges 350€

Bleiben 1.000 Euro übrig und nie die Chance auf eigene Immobilie. Das realisieren viele die bei uns anfange, dass Sie mit einer Mietwohnung in München ihr ganzes Leben Mieter bleiben werden - das entsrpicht oft nicht den Lebensstandards-Erwartungen, da eigentlich alle aus Einfamilienhäusern bei Ihren Eltern kommen und es ein klar niedrigerer Lebensstandard ist (wie gesagt, auch weil viele der Wohnungen ausschauen wie Armenhäuser).
Clubsterben in der Großsstadt seid 4 Jahren trägt sein restliches bei, dass die Leute auch nicht mehr groß abends weggehen wollen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

1000€ für Auto und Konsum finde ich echt mager...da gehören Klamotten etc auch noch dazu.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 27.12.2020:

Einzelberrichte zu glücklichen Ausnahmen führen Berufsanfänger in die Irre. Wie der Fersehbericht zu Mieten, der als Beispiel eine Frau nimmt, die nun 390 statt 350 zahlen soll.

Den Berufsanfänger zieht es immer mehr in gewisse Grossstädte. Dh Neuvertrag (Statistiker tricksen und mischen Altverträge unter).Wenn ich sage dass man 1100 für 20qm hinlegen muss kommen einige mit immoscout_annoncen darunter. Ja gibt es, erfolgsquote 1 zu 70, weil sich 70 Interessenten probTag melden und die Anzeige nach einem Tag erledigt ist. Bad news: nach dem Einzug wirst du bei jedem Umzug mehr zahlen müssen. Es trifft also gar nicht nur Zugezogene. Familien, Rentner, jeder der sich bewegt. Es ist eine große soziale Frage der Zeit geworden. Ja, xy zahlt 250 warm, ok gegönnt.

Horror Geschichten über Einzimmer Wohnungen zu Wucherpreisen führen Berufsanfänger aber genauso in die Irre.

Wirklich dramatisch ist der Wohnungsmarkt nur in einer Handvoll Städte. In (fast) allen anderen Städten ist es möglich für ca. 1/3 des Nettoeinkommen zu mieten. Ob diese 5 Städte wirklich so relevant für Berufsanfänger sind weiß ich übrigens auch nicht. Ich würde behaupten viele Studenten bleiben in ihrer Heimat bzw. in der Nähe ihrer Uni und ziehen nicht nach München.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Das stimmt.

Was auch stimmt ist dass bei jedem Umzug in der Stadt (und davon wird man welche haben z.B. bei Beziehungsstart, Beziehungsende, Familienplanung, Eigenbedarfskündigung, ....) man die Neupreise zahlen muss.
Das macht es ja auch so brandgefährlich seine Lebensplanung auf die Stadt zu kaprizieren, da die meisten Leute dann mit 30 so Leben wollen wie bei Ihren Eltern früher (Haus, Garten, etc.) und sehen, dass Sie das in der Stadt nie bekommen und so haußen wie die Sozialhilfeempfänger in den 90ern als Sie noch klein waren (nämlich auf 60qm im 60er Jahre Nachkriegsbau).

Ich sehe nicht, dass das Wohnungsthema und der immense Wohlstandsverlust auch nur ansatzweise von der Politik angesprochen wird.
Die Geration ab 1980 wird vom Lebensstandard massiv runtergedreht aufgrund der Wohnverhältnisse. Hinzu kommen noch weitere Einschränkungen (wie schlechtere BaV Zahlungen, etc.).

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

Für was geben denn solche Leute ihr Geld aus? Übermäßig viel fürs Alter sparen oder übermäßig viel Saufen.. Leute fangt an euer Leben zu Leben. Für 500€ bekommt man doch heutzutage keine anständige Wohnung mehr.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

2.500€ Rate plus NK = 3.000 EUR pro Monat für Immobilienfinanzierung gerade abgeschlossen bei 7.000 Euro Fixgehalt plus Boni., Frau arbeitet nur 50% da 2 Kinder, werde berichten wie wir damit hinkommen.

Haben nur ein Auto und leben auch sonst einigermaßen bescheiden insofern sind wir ganz zuversichtlich..

Wollten eigentlich nicht so viel ausgeben aber es geht nicht anders bei uns in der Region, zumindest nicht wenn man ansatzweise stadtnah und mit vernünftigem sozialen Umfeld für die Kinder wohnen möchte.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 27.12.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2019:

1/3?!? mir wäre selbst 1/4 für Miete zu hoch.

Verdiene 2600 netto und zahle 479€ Miete warm. Selbst das ist mir eigentlich zu hoch vor dem Hintergrund, dass ich im Jahr ca. 2 Monate nicht in der Wohnung schlafe aufgrund von Urlaub/Wochenenden etc.

Für was geben denn solche Leute ihr Geld aus? Übermäßig viel fürs Alter sparen oder übermäßig viel Saufen.. Leute fangt an euer Leben zu Leben. Für 500€ bekommt man doch heutzutage keine anständige Wohnung mehr.

Ich wohne für ~550€ warm in einer schönen 50qm Wohnung in Bochum in guter Lage.
Jetzt kommen sicherlich die Hater, die das Ruhrgebiet für unbewohnbar halten und für die alles außerhalb von FFM und München ein Ghetto ist. Fakt ist jedoch, dass man für wirklich überschaubares Geld hier gut wohnen und dennoch ein gutes Gehalt verdient.

Ohne scheiß, ich lache über die Leute, die in München netto 300€ mehr kriegen aber mehr als das doppelte meiner Miete zahlen. Da kann München noch so toll sein, so viel Geld würde ich nie zahlen.

Da braucht man sich die eigene Geldverschwendung nicht schön reden, indem man sich fragt, wofür Leute mit einer Warmmiete von <1000€ ihr Geld ausgeben. Ich weiß da einige Wege, wie ich mir mit meinem Geld ein schönes Leben mache. Und nein Altersvorsorge und Saufen sind keine davon.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Hab den ganze Thread jetzt gelesen. Wirklich interessant.

Habe lange nach dieser 1/3 - 1/4 Regel gesucht und gelebt.
Habe meine ersten 2 BE in Stuttgart in der WG gelegt, mit 22-24. 415 Euro. Extrem geile zeit, extrem günstig für Stuttgart.

Aber irgendwann reicht es einfach mit dem WG leben.
Habe ein wenig gesucht und jetzt 2 Zimmer mit Terrasse für 850 Warm gefunden. Reiße leicht die 1/3 Regel, aber lohnt sich allemal. Die Lebensqualität die man sich damit erkauft alleine zu wohnen, lohnt sich allemal.

Altersvorsorge, Geld zur Seite legen ist sehr wichtig. Aber bitte fangt an ein wenig zu leben, all das Geld wird euch nichts bringen, wenn das Leben dann nicht so mitspielt wie man es plant.

Grüße aus dem Süden!

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Bei mir: 1400€ Miete, 900€ Konsum, 1000€ Sparen/Altersvorsorge. Hab einfach keine Lust auf Pendeln und möchte trotzdem schön wohnen. Dafür ist mir ein Auto nicht so wichtig. Schöne Wohnung in München UND Auto UND viel Konsum ist halt was für Reiche, das muss man eben einsehen. Eigentum in Bayern wird sowieso nix mehr außer mit 2000+ Kreditrate im Monat voll auf Kante. Würde mich nie 40 Jahre aufwärts für ein olles Haus verschulden wollen. Da bleibe ich lieber Mieter und kann zur Not wegziehen.

Warum ich in München bleibe? Freunde, Freundin(nen), gute Jobs, sehr gutes Einstiegsgehalt. Außerhalb der Stadt schaut es mau aus mit guten Jobs in der IT. Verstehe aber auch jeden der nicht so viel bezahlen möchte. Je nach Homeoffice-Entwicklung könnte ich mir auch vorstellen, mal wegzuziehen. Dann aber entweder direkt ins Ausland oder volle Pampa, ansonsten kann ich mir einfach nicht das Haus leisten das ich meinen Kindern bieten will.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

2800 netto, 550 Wohnung (50% da mit Freundin). Wohne 65km von der Arbeit weg, dank Homeoffice ist das aber gar kein Problem und wird es auch in Zukunft nicht. Dazu kommt ein sehr cooler Chef und Arbeitszeitsouveränität, heißt ich kann auch erstmal bis 11 im HO arbeiten und dann zur Arbeit fahren, dann brauch ich nur 30 min. Ich würde aber auch mehr bezahlen und näher an der Arbeit wohnen, nur sind alle meine Freunde und Familie in der Stadt wo ich jetzt lebe, von daher passt das und da nehme ich die Pendelei gern in Kauf :) Würde bis zu 1000 für die Miete zahlen wenn notwendig denke ich, also knapp 1/3.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

Die Zeiten des Reisens in der UB sind seit März 2020 vorbei.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

Top, machst alles richtig. Man sollte das Leben schon genießen und dabei auch was sparen können, anstatt 30% oder mehr für die Miete auszugeben. Wohne in München und die Miete macht bei mir genau 6,34% von meinem Nettolohn aus, wenn ich noch andere Einnehmen berücksichtige, irgendwas zwischen 2,5 bis 6% je nach Monat. Damit kann man gut leben, reisen, mobil sein und viel erleben. Am Monatsende bleibt mir aber trotzdem noch ein guter 4-stelliger Betrag über.
Bin natürlich dankbar, dass ich so günstig zur Miete leben kann und es mir dementsprechend mehr als gut geht und ich nicht zum akademischen Proletariat ohne Auto in einer Großstadt gehöre, weil sie sich nach teuerer Miete nix leisten können.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

Die Zeiten des Reisens in der UB sind seit März 2020 vorbei.

Zwei Punkte:

  • Die Zeiten sind tatsächlich "vorbei" und werden so schnell nicht wiederkommen. Wenn man ein bisschen die Corona-News verfolgt und sich selbst dazu etwas einliest ahnt man, dass uns Corona bis 2022/23 nicht loslassen wird. Alles andere ist Salamitaktik der Regierung.
  • Ich selbst fange demnächst bei einer größeren UB an (als PhD) und habe mir eine schöne Wohnung gegönnt, die ca. 1/4 meines Nettogehaltes (ohne Bonus) fressen wird - es gibt etwas zwischen Innenstadt-Loft Dachterrasse und Arbeiterwohnung. In so einer (25qm) habe ich während Studium und Promotion gelebt und mir reicht es. Man muss auch ein bisschen im Hier und Jetzt leben und den Konsum nicht nur in die Zukunft verschieben.
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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

fixkosten so gering zu halten ist nicht unmöglich, aber auch nicht der durchschnitt. Gönne es aber jeden, der es so hinbekommt.

Für mich stellen die 30 % so den Median dar und manchmal im Leben liegen Sie darüber oder darunter.

Am Ende kommt es immer auf das Gesamtpaket an.

Ein anderes Modell ist auch, wenn man eh doppelte Haushaltsführung hat und dann nnach und nach seine ETW kauft in Deutschland. Ich kenne einen SAP Berater von einem IG Metall Konzern der hat das so gemacht. Der hat keine Mietwohnung für das Projekt genommen, sonder einfach immer die Wohnung gekauft und zwischendrin zum Ausgleich dann einfach die Wohnung saniert am Wochenende. Wäre mir persönlich zwar zuviel, aber wenn es taugt, klar warum nicht.

Ansonsten sollten die Fixkosten immer so weit wie möglich und erträglich reduziert werden.

Wenn man dazu noch Werteschaffen oder abbezahlen könnte, ist es optimal.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Gerade in Corona Zeiten schätzt man es doch in einer schönen Wohnung zu wohnen. Das Geld wäre es mir auf jedenfall wert. Miete hin oder her. Ich will nicht nur im Alter genießen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.02.2021:

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

Die Zeiten des Reisens in der UB sind seit März 2020 vorbei.

Dem muss ich widersprechen, wir waren April/Mai im Lockdown, seitdem wird wieder 3-5 Tage die Woche gereist (Restrukturierung)

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich bin der UBler in der "Arbeiterwohnung".
Natürlich ist aktuell eine besondere Situation. Ich würde aber nicht umziehen und mir jetzt eine tollere Wohnung gönnen, bloß weil ich für 1-2 Jahre mal im Home Office sitze.

Bloß weil ich spare heißt das ja nicht, dass ich meinen Konsum ins Alter verschiebe.
Könnte mir vorstellen, irgendwann mal ein Haus zu kaufen, wenn die richtige Frau da ist.
Oder das Ersparte als Grundstock für eine Selbstständigkeit zu nehmen
Oder einfach mal ein Jahr nicht zu arbeiten und eine Weltreise zu machen.

Mit dickem Portfolio irgendwann zu sterben und das Geld nie genutzt zu haben ist sicherlich nicht mein Ziel.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

Top, machst alles richtig. Man sollte das Leben schon genießen und dabei auch was sparen können, anstatt 30% oder mehr für die Miete auszugeben. Wohne in München und die Miete macht bei mir genau 6,34% von meinem Nettolohn aus, wenn ich noch andere Einnehmen berücksichtige, irgendwas zwischen 2,5 bis 6% je nach Monat. Damit kann man gut leben, reisen, mobil sein und viel erleben. Am Monatsende bleibt mir aber trotzdem noch ein guter 4-stelliger Betrag über.
Bin natürlich dankbar, dass ich so günstig zur Miete leben kann und es mir dementsprechend mehr als gut geht und ich nicht zum akademischen Proletariat ohne Auto in einer Großstadt gehöre, weil sie sich nach teuerer Miete nix leisten können.

"Top, machst alles richtig. Man sollte das Leben schon genießen "
Sagt er zu der Person, die wegen der Arbeit so viel unterwegs ist, dass er seine eigene Wohnung als "Wochenendhaus" bezeichnet. Grandios.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Das mit 1/3 des Nettogehalts ist halt auch nur eine Faustregel, die die individuellen Gegebenheiten nicht berücksichtigt.

Zum Berufseinstieg mit Anfang 20 waren es bei mir genau 31% des Nettoeinkommens. Die Wohnung war schön und ich wollte erstmal in den nächsten Jahren nicht umziehen. Ich wollte auch nicht mehr wie zu Studienzeiten in einer 30qm Wohnung in der letzten Asi-Gegend wohnen. Ich konnte dann trotz Urlaub, Auto und Leben noch etwa 700 Euro im Monat investieren. Das hat für mich gepasst.

Dann habe ich mich in den Jahren vom Gehalt verbessert und inzwischen sind nur noch 25%. Und weil ich vom Lebensstandard immer noch zufrieden bin, brauche ich mich eig. auch nicht verbessern bis mal was Eigenes kommt.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Es gibt aus meiner Sicht nur 2 Gründe, mehr als 1/3 des Nettogehalts auszugeben:

  • Man verdient schlecht
  • Man ist/ wird reich (z.B. durch Erbe)

Im ersten Fall lässt es sich nicht vermeiden, im zweiten Fall ist es egal.

Ansonsten kann man sich - gerade zum Berufseinstieg - sehr gut an diese Regel halten. Man muss sich ggf. etwas einschränken bei Lage, Größe und/ oder Ausstattung, aber sollte i.d.R. trotzdem besser leben als vorher als Student und spart dabei noch viel Geld.

Alle paar Jahre den Standard leicht erhöhen ist deutlich besser für die Zufriedenheit (sollte vielleicht der ein oder andere noch aus den VWL-Vorlesungen wissen) und den Geldbeutel als direkt loszuklotzen und sich dann nicht mehr steigern zu können bzw. niemals einen Kapitalstock aufbauen zu können.

Also eher:

  • 25: 50qm Miete, Bus/ Bahn + 1.000 EUR Sparrate
  • 30: 75qm Miete, Golf + 1.000 EUR Sparrate
  • 35: 150qm Eigentum, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla + 1.000 EUR Sparrate (auch dank vorheriger Investitionen)
  • 60: 150qm Eigentum abbezahlt, Porsche, Frührente

als:

  • 25: 75qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 30: 120qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 35: 150qm Miete, Porsche
  • 60: 150qm Miete und Zweifel, wie der Lebenswandel als Rentner gehalten werden soll
antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Es gibt aus meiner Sicht nur 2 Gründe, mehr als 1/3 des Nettogehalts auszugeben:

  • Man verdient schlecht
  • Man ist/ wird reich (z.B. durch Erbe)

Im ersten Fall lässt es sich nicht vermeiden, im zweiten Fall ist es egal.

Ansonsten kann man sich - gerade zum Berufseinstieg - sehr gut an diese Regel halten. Man muss sich ggf. etwas einschränken bei Lage, Größe und/ oder Ausstattung, aber sollte i.d.R. trotzdem besser leben als vorher als Student und spart dabei noch viel Geld.

Alle paar Jahre den Standard leicht erhöhen ist deutlich besser für die Zufriedenheit (sollte vielleicht der ein oder andere noch aus den VWL-Vorlesungen wissen) und den Geldbeutel als direkt loszuklotzen und sich dann nicht mehr steigern zu können bzw. niemals einen Kapitalstock aufbauen zu können.

Also eher:

  • 25: 50qm Miete, Bus/ Bahn + 1.000 EUR Sparrate
  • 30: 75qm Miete, Golf + 1.000 EUR Sparrate
  • 35: 150qm Eigentum, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla + 1.000 EUR Sparrate (auch dank vorheriger Investitionen)
  • 60: 150qm Eigentum abbezahlt, Porsche, Frührente

als:

  • 25: 75qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 30: 120qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 35: 150qm Miete, Porsche
  • 60: 150qm Miete und Zweifel, wie der Lebenswandel als Rentner gehalten werden soll

Ach so, wenn man also nicht reich ist/wird und auch nicht schlecht verdient gibt es keine Gründe, weswegen man mehr als 1/3 des Nettogehalts für die Miete auszugeben?
Ganz wilde Theorie aber jeder erfreut sich an verschiedenen Dingen unterschiedlich stark. Und manche verzichten geben lieber weniger für Urlaub, Auto etc. aus und freiwillig(!) mehr für die Miete, weil sie dann besser wohnen.

Bei den Beiträgen hier scheint das vielen nicht bekannt zu sein, aber für mehr Miete bekommt man nicht nur Wohnraum in teureren Städten, sondern grundsätzlich auch eine höherwertige Wohnsituation (Größe, Lage, Ausstattung etc.).
Jemals über den eigenen Tellerrand geblickt?

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Und mit 35 150 qm Eigentum + Audi/BMW/etc. + 1000 € Sparrate ist ein sehr ambitioniertes Ziel. Zumindest in den Top 7 Städten. Und erst recht wenn irgendwann Kinder im Spiel sind.

Alleine Wohnung (Kredit + Nebenkosten), Auto und Sparrate summieren sich da locker auf 3500 €/Monat, in manchen Städten sogar mehr. Und von irgendwas leben musst du ja auch noch.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Es gibt aus meiner Sicht nur 2 Gründe, mehr als 1/3 des Nettogehalts auszugeben:

  • Man verdient schlecht
  • Man ist/ wird reich (z.B. durch Erbe)

Im ersten Fall lässt es sich nicht vermeiden, im zweiten Fall ist es egal.

Ansonsten kann man sich - gerade zum Berufseinstieg - sehr gut an diese Regel halten. Man muss sich ggf. etwas einschränken bei Lage, Größe und/ oder Ausstattung, aber sollte i.d.R. trotzdem besser leben als vorher als Student und spart dabei noch viel Geld.

Alle paar Jahre den Standard leicht erhöhen ist deutlich besser für die Zufriedenheit (sollte vielleicht der ein oder andere noch aus den VWL-Vorlesungen wissen) und den Geldbeutel als direkt loszuklotzen und sich dann nicht mehr steigern zu können bzw. niemals einen Kapitalstock aufbauen zu können.

Also eher:

  • 25: 50qm Miete, Bus/ Bahn + 1.000 EUR Sparrate
  • 30: 75qm Miete, Golf + 1.000 EUR Sparrate
  • 35: 150qm Eigentum, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla + 1.000 EUR Sparrate (auch dank vorheriger Investitionen)
  • 60: 150qm Eigentum abbezahlt, Porsche, Frührente

als:

  • 25: 75qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 30: 120qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 35: 150qm Miete, Porsche
  • 60: 150qm Miete und Zweifel, wie der Lebenswandel als Rentner gehalten werden soll

Die besten Jahre sparsam leben und nichts machen um dann mit 60 richtig durchzustarten. Genau mein Hunor

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Und mit 35 150 qm Eigentum + Audi/BMW/etc. + 1000 € Sparrate ist ein sehr ambitioniertes Ziel.

Das hab ich mir auch gedacht. Der Sprung von 30 auf 35 ist in diesem Beispiel sehr groß, das wird nur funktionieren, wenn man da einen deutlichen Karrieresprung hinlegt. Für die meisten ist das eher ausgeschlossen.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Es gibt aus meiner Sicht nur 2 Gründe, mehr als 1/3 des Nettogehalts auszugeben:

  • Man verdient schlecht
  • Man ist/ wird reich (z.B. durch Erbe)

Im ersten Fall lässt es sich nicht vermeiden, im zweiten Fall ist es egal.

Ansonsten kann man sich - gerade zum Berufseinstieg - sehr gut an diese Regel halten. Man muss sich ggf. etwas einschränken bei Lage, Größe und/ oder Ausstattung, aber sollte i.d.R. trotzdem besser leben als vorher als Student und spart dabei noch viel Geld.

Alle paar Jahre den Standard leicht erhöhen ist deutlich besser für die Zufriedenheit (sollte vielleicht der ein oder andere noch aus den VWL-Vorlesungen wissen) und den Geldbeutel als direkt loszuklotzen und sich dann nicht mehr steigern zu können bzw. niemals einen Kapitalstock aufbauen zu können.

Also eher:

  • 25: 50qm Miete, Bus/ Bahn + 1.000 EUR Sparrate
  • 30: 75qm Miete, Golf + 1.000 EUR Sparrate
  • 35: 150qm Eigentum, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla + 1.000 EUR Sparrate (auch dank vorheriger Investitionen)
  • 60: 150qm Eigentum abbezahlt, Porsche, Frührente

als:

  • 25: 75qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 30: 120qm Miete, Audi/ BMW/ Mercedes/ Tesla
  • 35: 150qm Miete, Porsche
  • 60: 150qm Miete und Zweifel, wie der Lebenswandel als Rentner gehalten werden soll

also ich fahre lieber den Porsche mit 35 als mit 60 bar gekauft. Frührente brauche ich auch nicht...arbeite ja nicht auf dem Bau.

150 m2 Eigentum mit 35 in München und Co halte ich für sportlich...

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Jeder hat eben andere Vorstellungen von seinen "besten Jahren". Die einen wollen da lieber ständig reisen und unterwegs sein und brauchen dann keine große Wohnung. Die anderen wollen lieber schön wohnen, kochen vielleicht gerne oder wollen sich zuhause eine Selbständigkeit aufbauen, oder haben irgendein anderes sinnstiftendes Hobby zuhause und dafür weniger Ausgaben für Reisen und Mobilität. Da kann sich eine größere Wohnung schon lohnen.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Jeder hat eben andere Vorstellungen von seinen "besten Jahren". Die einen wollen da lieber ständig reisen und unterwegs sein und brauchen dann keine große Wohnung. Die anderen wollen lieber schön wohnen, kochen vielleicht gerne oder wollen sich zuhause eine Selbständigkeit aufbauen, oder haben irgendein anderes sinnstiftendes Hobby zuhause und dafür weniger Ausgaben für Reisen und Mobilität. Da kann sich eine größere Wohnung schon lohnen.

Es geht eher um die Entscheidung hier und jetzt sparen ohne Ende und sich im Alter was richtig was gönnen bzw. Eigentum oder das leben jetzt mit allen Vorzügen auskosten, dann später im Alter nicht mehr ganz so auf die Pauke schlagen. Ob es das Auto oder das Reisen ist, das ist nochmal eine andere Sache.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Mich würde interessieren, wer hier schon einmal gezwungen war aufgrund zu knapper Finanzierungsmöglichkeiten hinsichtlich Immobilie einen "extremen" Kompromiss eingehen zu müssen. Damit meine ich, dass auf Kind(er) verzichtet werden musste, der/die Partner(in) für jemand besser verdienenden gewechselt wurde, unmenschlicher Wohnstandard oder extreme Pendelwege akzeptiert werden mussten. Ist das bei dem ein oder anderen ein Thema gewesen?

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Mein Weg:

  • 25: 70qm Miete, Großstadt, Renault Clio
  • 30: 100qm Miete, Großstadt, Audi Q3
  • 37 (heute): EFH gebaut, 200qm, ländlich, Audi Q5

Früher ging 1/3 meines Nettogehalts für Miete drauf, jetzt geht 1/3 in die Finanzierung unseres Hauses. In 15 Jahren bin ich schuldenfrei. Wer mit 40+ noch Miete zahlt macht meiner Meinung irgendetwas falsch.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Mein Weg:

  • 25: 47 qm Miete FFM, CLA Shooting Brake

Direkt nach der Probezeit hab ich mir neue Wohnung + Auto geholt. Miete macht bei mir ca. 25% meines Grundgehalts aus.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Mein Weg:

  • 25: 70qm Miete, Großstadt, Renault Clio
  • 30: 100qm Miete, Großstadt, Audi Q3
  • 37 (heute): EFH gebaut, 200qm, ländlich, Audi Q5

Früher ging 1/3 meines Nettogehalts für Miete drauf, jetzt geht 1/3 in die Finanzierung unseres Hauses. In 15 Jahren bin ich schuldenfrei. Wer mit 40+ noch Miete zahlt macht meiner Meinung irgendetwas falsch.

Nur mal aus Interesse: Top 7 Großstadt oder irgendeine andere?

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Mein Weg:

  • 25: 70qm Miete, Großstadt, Renault Clio
  • 30: 100qm Miete, Großstadt, Audi Q3
  • 37 (heute): EFH gebaut, 200qm, ländlich, Audi Q5

Früher ging 1/3 meines Nettogehalts für Miete drauf, jetzt geht 1/3 in die Finanzierung unseres Hauses. In 15 Jahren bin ich schuldenfrei. Wer mit 40+ noch Miete zahlt macht meiner Meinung irgendetwas falsch.

naja das muss man schon von München wegziehen, wenn man denkt, dass man mit 50 das haus in münchen abbezahlt hat.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Mein Weg:

  • 25: 47 qm Miete FFM, CLA Shooting Brake

Direkt nach der Probezeit hab ich mir neue Wohnung + Auto geholt. Miete macht bei mir ca. 25% meines Grundgehalts aus.

Beim Shooting Brake geht mir auch das Herz auf ;)

Bei mir aber ähnlich in Planung:

  • 25-30: 55 qm, Miete Berlin und alter Audi A4
  • 30: Umzug in 90 qm steht an und der oben genannte Flitzer
  • 35: Umwandlung Miete in Rate fürs Häuschen in der Hoffnung dass da preislich noch was nach unten geht ;) Dennoch sollte das alles dank HH-Einkommen und der 30% Regel trotzdem klappen.
antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Mein Weg:

  • 25: 70qm Miete, Großstadt, Renault Clio
  • 30: 100qm Miete, Großstadt, Audi Q3
  • 37 (heute): EFH gebaut, 200qm, ländlich, Audi Q5

Früher ging 1/3 meines Nettogehalts für Miete drauf, jetzt geht 1/3 in die Finanzierung unseres Hauses. In 15 Jahren bin ich schuldenfrei. Wer mit 40+ noch Miete zahlt macht meiner Meinung irgendetwas falsch.

naja das muss man schon von München wegziehen, wenn man denkt, dass man mit 50 das haus in münchen abbezahlt hat.

München das ist aus meiner Sicht nichts anderes als selbstgewählte Armut. Ich verstehe nicht, was so toll an dieser Stadt sein soll. Leistbarkeit eines Eigenheimes ist für mich ein sehr wichtiger Standortfaktor. Eigenheimbesitz und das mit 50 abbezahlt, das ist nämlich echter Besitz. Ein Depot hat man natürlich zusätzlich. Aber nur zur Miete wohnen und alles nur in Wertpapiere? nein. Das sind nur Bytes auf einem Server. Echte Werte, das sind Grund, Boden und das was da drauf steht, angepasst an die eigenen Wünsche und Vorstellungen. Jahrzehntelang zur Miete zu wohnen, das wäre für mich ein Gefühl wie ein Leben im Hotel, kein richtiges eigenes Zuhause.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Mein Weg:

  • 25: 47 qm Miete FFM, CLA Shooting Brake

Direkt nach der Probezeit hab ich mir neue Wohnung + Auto geholt. Miete macht bei mir ca. 25% meines Grundgehalts aus.

Beim Shooting Brake geht mir auch das Herz auf ;)

Bei mir aber ähnlich in Planung:

  • 25-30: 55 qm, Miete Berlin und alter Audi A4
  • 30: Umzug in 90 qm steht an und der oben genannte Flitzer
  • 35: Umwandlung Miete in Rate fürs Häuschen in der Hoffnung dass da preislich noch was nach unten geht ;) Dennoch sollte das alles dank HH-Einkommen und der 30% Regel trotzdem klappen.

CLA SB - Kompaktklasse von innen und außen vermeintliche C Klassen Anmutung den Abmessungen zur folge. Ich finde den einfach nur überteuert, aber sicherlich schick anzusehen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Es geht eher um die Entscheidung hier und jetzt sparen ohne Ende und sich im Alter was richtig was gönnen bzw. Eigentum oder das leben jetzt mit allen Vorzügen auskosten, dann später im Alter nicht mehr ganz so auf die Pauke schlagen. Ob es das Auto oder das Reisen ist, das ist nochmal eine andere Sache.

Für mich persönlich liegt der goldene Weg immer in der Mitte.

Ich habe eine nette aber bezahlbare Wohnung mit 60qm in einer soliden Lage. Ich fahre einen Mitteklassewagen (Audi A3) der mich bequem von A nach B bringt. Ich kann mich vernünftig ernährend und muss meine Klamotten nicht bei Kik kaufen. Ich kann 2-3 Wochen im Jahr nach eigenem Ermessen verreisen und muss da beim Budget nicht auf jeden Euro gucken. Und ich kann jeden Monat 500-700 Euro investieren um irgendwann z.B. mal die Anzahlung für eine eigene Wohnung/Haus leisten zu können.
Dafür, dass ich erst am Anfang meiner Karriere und meiner Einkommensentwicklung bin, bin ich eigentlich mit meinem Lebensstandard sehr zufrieden.

Ich persönlich kann z.B. mit der Frugalistenbewegung nichts anfangen. 20 Jahre (noch dazu die besten und interessantesten im Leben) wie ein Sozialhilfeempfänger (teilweise sogar darunter) leben nur um danach nicht mehr Arbeiten gehen zu müssen und dann vom Kapital ein höchstens durchschnittliches Leben zu führen. Und das dann ab 40-50 wo statistisch der Großteil des Lebens vorbei ist und häufig auch schon die ersten gesundheitlichen Probleme anfangen.
Das Arbeit nicht das Zentrum der eigenen Welt sein sollte, kann ich nachvollziehen. Aber wenn ich meinen Job so schlimm finden würde, dass ich ab 40 auf keinen Fall mehr arbeiten will, dann würde ich mir was anderes suchen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

In vielen Großstädten kommt man je nach Lage auch mit deutlich weniger als 1/3 klar. Ist natürlich immer abhängig von Einkommen und persönlichen Bedürfnissen.

Ich selbst bin UBler und lebe in einem klassischen "Arbeiterhaus". Zahle für meine 50qm Wohnung ca. 10% meines Einkommens. Das heißt nicht, dass meine Wohnung eine Absteige ist. Ich brauche aber kein fancy Innenstadt-Loft mit dicker Dachterasse, wofür ich die Hälfte des Monats arbeiten gehen muss und welches ich nur am Wochenende sehe. Gebe mein Geld lieber für Reisen und Hobbies aus und stecke monatlich ordentliche Beträge ins Portfolio.

Würde ich 1/3 meines Gehaltes in ein "Wochenendhaus" (seien wir ehrlich: Nichts anderes ist es, wenn man UB macht) verbraten, könnte ich das nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren

Top, machst alles richtig. Man sollte das Leben schon genießen und dabei auch was sparen können, anstatt 30% oder mehr für die Miete auszugeben. Wohne in München und die Miete macht bei mir genau 6,34% von meinem Nettolohn aus, wenn ich noch andere Einnehmen berücksichtige, irgendwas zwischen 2,5 bis 6% je nach Monat. Damit kann man gut leben, reisen, mobil sein und viel erleben. Am Monatsende bleibt mir aber trotzdem noch ein guter 4-stelliger Betrag über.
Bin natürlich dankbar, dass ich so günstig zur Miete leben kann und es mir dementsprechend mehr als gut geht und ich nicht zum akademischen Proletariat ohne Auto in einer Großstadt gehöre, weil sie sich nach teuerer Miete nix leisten können.

"Top, machst alles richtig. Man sollte das Leben schon genießen "
Sagt er zu der Person, die wegen der Arbeit so viel unterwegs ist, dass er seine eigene Wohnung als "Wochenendhaus" bezeichnet. Grandios.

UB mit der elendigen Reiserei macht man auch nur, wenn man Bock drauf hat und weil man man i.d.R. damit ein Ziel verfolgt. Für die meisten Leute ist das ja eine Phase, um danach in eine komfortablere Stelle abzuspringen.

Und wer keine Beziehung führt und in der UB eine fette Bude hat ist einfach nicht clever, da er sie eh nur 2-3 Tage / Woche nutzen kann. Daher hat der UB Kollege doch alles richtig gemacht. Mit seinem Exit wird er sich doch eh irgendwann ein Haus kaufen. Finanziell sollte das kein Problem sein. Und an dem Haus kann er sich dann jeden Wochentag erfreuen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 27.12.2020:

Hab den ganze Thread jetzt gelesen. Wirklich interessant.

Habe lange nach dieser 1/3 - 1/4 Regel gesucht und gelebt.
Habe meine ersten 2 BE in Stuttgart in der WG gelegt, mit 22-24. 415 Euro. Extrem geile zeit, extrem günstig für Stuttgart.

Aber irgendwann reicht es einfach mit dem WG leben.
Habe ein wenig gesucht und jetzt 2 Zimmer mit Terrasse für 850 Warm gefunden. Reiße leicht die 1/3 Regel, aber lohnt sich allemal. Die Lebensqualität die man sich damit erkauft alleine zu wohnen, lohnt sich allemal.

Altersvorsorge, Geld zur Seite legen ist sehr wichtig. Aber bitte fangt an ein wenig zu leben, all das Geld wird euch nichts bringen, wenn das Leben dann nicht so mitspielt wie man es plant.

Grüße aus dem Süden!

Respekt! Und wenn das ein mutmaßlicher Schwabe aus dem pietistischen Stuttgart sagt - dann isch es einfach so!!!

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Jeder hat eben andere Vorstellungen von seinen "besten Jahren". Die einen wollen da lieber ständig reisen und unterwegs sein und brauchen dann keine große Wohnung. Die anderen wollen lieber schön wohnen, kochen vielleicht gerne oder wollen sich zuhause eine Selbständigkeit aufbauen, oder haben irgendein anderes sinnstiftendes Hobby zuhause und dafür weniger Ausgaben für Reisen und Mobilität. Da kann sich eine größere Wohnung schon lohnen.

Wer einmal erlebt hat wie jemand mit 60 in Frührente gegangen ist, nachdem das Haus abbezahlt ist und dann mit 62 in seine letzte "Wohnung" mit 2qm gezogen ist, der weiß ganz genau was die besten Jahre sind.

Macht euch nur für euren AG kaputt, ich genieße derweil mein Leben mit 35. 300PS und Eigentum habe ich trotzdem, aber ganz sicher nicht in Städten wie München oder Hamburg. Und mehr als 40h arbeite ich aus Prinzip nicht. Für Fachleitung reicht auch das. Wer ins Management geht, geht meiner Meinung nach die extrem riskante Wette ein, dass er bis 75 sehr gesund ist.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

25: Miete, 120qm WG zu viert, kein Auto (40% für Warm)
30: Miete, 70qm zu zweit, Audi A5, keine Sparrate (30% für Warm)
35: Reihenhaus, 135qm zu zweit, Golf R, 1.000€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (30% für Annuität und Nebenkosten)

In den 40ern kommt dann der Porsche dazu und mit 58 ist das Haus abbezahlt, das Depot gefüllt und ich könnte in die Frührente gehen.

Wohne in einer Großstadt mit 250.000 - 300.000 EW und arbeite in einem DAX30 Konzern. München, Hamburg, Köln, Berlin sind nichts für mich. Viel zu teuer und arrogant.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Man muss bei diesen Betrachtungen immer überlegen und angeben, ob man zu zweit wohnt. Dann ist selbst München kein Thema, bei einem durchschnittlichen DINK-Paar.

Da kommen 5k rein pro Monat (selbst bei Berufsanfängern) und für 1.700 erhält man auch in M eine schöne Wohnung mit 3 Zimmern.

Meist ist hier aber die Rede von Einzelverdienern.

Auch für Dich könnte es ja noch Kinder geben, und dann sieht die Rechnung eher so aus:

40: Reihenhaus, 135qm zu dritt/viert, Golf Variant, 100€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (50% für Annuität und Nebenkosten, da ein Einkommen stark reduziert ist)

WiWi Gast schrieb am 14.04.2021:

25: Miete, 120qm WG zu viert, kein Auto (40% für Warm)
30: Miete, 70qm zu zweit, Audi A5, keine Sparrate (30% für Warm)
35: Reihenhaus, 135qm zu zweit, Golf R, 1.000€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (30% für Annuität und Nebenkosten)

In den 40ern kommt dann der Porsche dazu und mit 58 ist das Haus abbezahlt, das Depot gefüllt und ich könnte in die Frührente gehen.

Wohne in einer Großstadt mit 250.000 - 300.000 EW und arbeite in einem DAX30 Konzern. München, Hamburg, Köln, Berlin sind nichts für mich. Viel zu teuer und arrogant.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 14.04.2021:

Man muss bei diesen Betrachtungen immer überlegen und angeben, ob man zu zweit wohnt. Dann ist selbst München kein Thema, bei einem durchschnittlichen DINK-Paar.

Da kommen 5k rein pro Monat (selbst bei Berufsanfängern) und für 1.700 erhält man auch in M eine schöne Wohnung mit 3 Zimmern.

Meist ist hier aber die Rede von Einzelverdienern.

Auch für Dich könnte es ja noch Kinder geben, und dann sieht die Rechnung eher so aus:

40: Reihenhaus, 135qm zu dritt/viert, Golf Variant, 100€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (50% für Annuität und Nebenkosten, da ein Einkommen stark reduziert ist)

25: Miete, 120qm WG zu viert, kein Auto (40% für Warm)
30: Miete, 70qm zu zweit, Audi A5, keine Sparrate (30% für Warm)
35: Reihenhaus, 135qm zu zweit, Golf R, 1.000€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (30% für Annuität und Nebenkosten)

In den 40ern kommt dann der Porsche dazu und mit 58 ist das Haus abbezahlt, das Depot gefüllt und ich könnte in die Frührente gehen.

Wohne in einer Großstadt mit 250.000 - 300.000 EW und arbeite in einem DAX30 Konzern. München, Hamburg, Köln, Berlin sind nichts für mich. Viel zu teuer und arrogant.

Man kann nicht immer alles relativieren und schön reden.
Wir sind auch so ein klassisches DINK Paar und knacken die 5k netto ganz entspannt. Trotzdem würde mir im Traum nicht einfallen, für 1,7k warm zu wohnen, wenn ich eine ähnliche Wohnung in einer anderen Stadt für weniger als die Hälfte bekomme.

Warum die 700-800€ (Einkommensdifferenz mal grob überschlagen eingerechnet) jeden Monat aus dem Fenster schmeißen? 100-200€ würde ich schon für eine schönere Wohnung in schöner Lage mehr ausgeben, aber München ist völlig unverhältnismäßig.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

München ist absurd. Macht nur Sinn, wenn man da geboren ist und satt erben wird. Die hinzugezogenen sind IMO einfach dumm.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2021:

Man muss bei diesen Betrachtungen immer überlegen und angeben, ob man zu zweit wohnt. Dann ist selbst München kein Thema, bei einem durchschnittlichen DINK-Paar.

Da kommen 5k rein pro Monat (selbst bei Berufsanfängern) und für 1.700 erhält man auch in M eine schöne Wohnung mit 3 Zimmern.

Meist ist hier aber die Rede von Einzelverdienern.

Auch für Dich könnte es ja noch Kinder geben, und dann sieht die Rechnung eher so aus:

40: Reihenhaus, 135qm zu dritt/viert, Golf Variant, 100€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (50% für Annuität und Nebenkosten, da ein Einkommen stark reduziert ist)

25: Miete, 120qm WG zu viert, kein Auto (40% für Warm)
30: Miete, 70qm zu zweit, Audi A5, keine Sparrate (30% für Warm)
35: Reihenhaus, 135qm zu zweit, Golf R, 1.000€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (30% für Annuität und Nebenkosten)

In den 40ern kommt dann der Porsche dazu und mit 58 ist das Haus abbezahlt, das Depot gefüllt und ich könnte in die Frührente gehen.

Wohne in einer Großstadt mit 250.000 - 300.000 EW und arbeite in einem DAX30 Konzern. München, Hamburg, Köln, Berlin sind nichts für mich. Viel zu teuer und arrogant.

Man kann nicht immer alles relativieren und schön reden.
Wir sind auch so ein klassisches DINK Paar und knacken die 5k netto ganz entspannt. Trotzdem würde mir im Traum nicht einfallen, für 1,7k warm zu wohnen, wenn ich eine ähnliche Wohnung in einer anderen Stadt für weniger als die Hälfte bekomme.

Warum die 700-800€ (Einkommensdifferenz mal grob überschlagen eingerechnet) jeden Monat aus dem Fenster schmeißen? 100-200€ würde ich schon für eine schönere Wohnung in schöner Lage mehr ausgeben, aber München ist völlig unverhältnismäßig.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 14.04.2021:

25: Miete, 120qm WG zu viert, kein Auto (40% für Warm)
30: Miete, 70qm zu zweit, Audi A5, keine Sparrate (30% für Warm)
35: Reihenhaus, 135qm zu zweit, Golf R, 1.000€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (30% für Annuität und Nebenkosten)

In den 40ern kommt dann der Porsche dazu und mit 58 ist das Haus abbezahlt, das Depot gefüllt und ich könnte in die Frührente gehen.

Wohne in einer Großstadt mit 250.000 - 300.000 EW und arbeite in einem DAX30 Konzern. München, Hamburg, Köln, Berlin sind nichts für mich. Viel zu teuer und arrogant.

Dann hast du offensichtlich in noch keiner der Städte gewohnt, wenn du sie "arrogant" findest. Immer das gleiche von Touristen die einmal in der Stadt waren und dann ist die ganze Stadt überheblich weil ein paar Leute in Anzug unterwegs waren und man einen Sportwagen gesehen hat

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Als Neuzuzug sind wir bei 20-22 Euro pro QM kalt. Kein Neubau.
Kleine Appartments natürlich viel teurer.

Meine Arbeitskollegen im IGM (2-3 Jahre dabei) geben durchschnittlich 40% für die Miete aus.
Bei Big4 und T3 sinds 50% für Miete.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich würde auch sagen, dass München für Zugezogene kaum attraktiv ist, ausser für Leute mit so richtigen Superjobs, C-Level oder sonstige Top 1% Leute.

Ich kenne München nur als Tourist und ich verstehe nicht, was an der Stadt so toll sein soll. Gut verdienen kann man auch anderswo. Außerdem denke ich bei München immer an einen Bayernseppl in Lederhosen, der "oans zwo gsuffa" oder "do legst di nieda" und "mia san mia" jodelt, das wiederum assoziiere ich mit bodenständigen Preisen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Als Neuzuzug sind wir bei 20-22 Euro pro QM kalt. Kein Neubau.
Kleine Appartments natürlich viel teurer.

Meine Arbeitskollegen im IGM (2-3 Jahre dabei) geben durchschnittlich 40% für die Miete aus.
Bei Big4 und T3 sinds 50% für Miete.

Ernsthafte Frage: Welcher Vermieter gibt Leuten eine Wohnung, wenn sie dafür 50% ihres Nettoeinkommens aufwenden müssen? Bei meiner Wohnungssuche nach dem Studium wurde sogar auf den Bewerbungsformularen oft darauf hingewiesen, dass Einkommen und Miete mindestens im Verhältnis 2/3-1/3 stehen müssen.

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Der Einkäufer

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 14.04.2021:

25: Miete, 120qm WG zu viert, kein Auto (40% für Warm)
30: Miete, 70qm zu zweit, Audi A5, keine Sparrate (30% für Warm)
35: Reihenhaus, 135qm zu zweit, Golf R, 1.000€ Sparrate in ETF Depot, Mietwohnung (30% für Annuität und Nebenkosten)

In den 40ern kommt dann der Porsche dazu und mit 58 ist das Haus abbezahlt, das Depot gefüllt und ich könnte in die Frührente gehen.

Wohne in einer Großstadt mit 250.000 - 300.000 EW und arbeite in einem DAX30 Konzern. München, Hamburg, Köln, Berlin sind nichts für mich. Viel zu teuer und arrogant.

Wer treibt sich mit 58 in einem wiwi forum rum? Serious? :-D

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Für Paare ist München zu Beginn der Karriere durchaus attraktiv. Und mit einem großen Namen im CV kommt man auch gut woanders unter.

Meine Rechnung geht übrigens folgendermaßen:

Miete: 700
Lebensmittel & Drogerie: 300
Abos und Handy: 50
Versicherungen: 150
Anderes: 500
Sprit und Verschleiß: 300

Sparrate: 800

Anderes ist aktuell sehr großzügig verplant. Dank Corona ist die Sparrate aktuell eher 1200€.
Meine Partnerin spart fast genauso viel. Und unsere Gehälter sind Einstiegsgehälter.
Damit kauft man sich in München keine Immobilie aber man kommt mit einem soliden Kapitalstock zur nächsten Adresse und kann dort Kinderplanung und ein Haus realisieren.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich würde auch sagen, dass München für Zugezogene kaum attraktiv ist, ausser für Leute mit so richtigen Superjobs, C-Level oder sonstige Top 1% Leute.

Ich kenne München nur als Tourist und ich verstehe nicht, was an der Stadt so toll sein soll. Gut verdienen kann man auch anderswo. Außerdem denke ich bei München immer an einen Bayernseppl in Lederhosen, der "oans zwo gsuffa" oder "do legst di nieda" und "mia san mia" jodelt, das wiederum assoziiere ich mit bodenständigen Preisen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Mich würde interessieren, wer hier schon einmal gezwungen war aufgrund zu knapper Finanzierungsmöglichkeiten hinsichtlich Immobilie einen "extremen" Kompromiss eingehen zu müssen. Damit meine ich, dass auf Kind(er) verzichtet werden musste, der/die Partner(in) für jemand besser verdienenden gewechselt wurde, unmenschlicher Wohnstandard oder extreme Pendelwege akzeptiert werden mussten. Ist das bei dem ein oder anderen ein Thema gewesen?

Sorry aber warum interessiert dich das? Damit du dich gut fühlen kannst und bessere damit zu Recht kommst, auf Miete zu leben? Man man solch eine Frage ist schon irgendwie derbe...

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Wohne auch seit Anfang des Jahres mit meiner Freundin zusammen in München. Aber auch zuvor mit eigener Wohnung war die prozentuale Mietbelastung in Ordnung.

Ich hatte damals bei einem Gehalt von ca. 3.500 EUR ca. 1.000 EUR Warmmiete bezahlt. Das sind etwas weniger als 30%. Aber ich hatte dennoch 2.500 EUR zur freien Verfügung und konnte damit mehr als ausreichend leben. Das Problem ist auch nicht die Miete bezahlen zu können, sondern die vielmals höheren Preise für Eigentum. Daher ist der Erwerb zu den aktuellen Preisen nicht sinnvoll aus wirtschaftlicher Sicht.

Und wie schon oft hier erwähnt, würde ich nicht so viel auf die prozentuale Betrachtung achten, da das verbleibende Einkommen nach den Fixkosten / Miete viel entscheidender ist.

Beispiel 1: Netto 6.000 EUR und 50% Miete = Immer noch 3.000 EUR um zu leben (und das geht sehr gut)
Beispiel 2: Netto 1.800 EUR und 50% Miete = Nur noch 900 EUR um zu leben bei gleicher prozentualer Belastung

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Wir zahlen etwa 850€ warm für 60qm in einer Großstadt im Rhein Main Gebiet. Mein Gehalt liegt bei knapp 2500 Netto und meine Freundin hat nochmal etwa 1000€ (Studentin). Aktuell zahlen wir also 1/4 unseres Haushaltseinkommens an Miete. Gemäß der 1/3 Regel könnten wir 1150 pro Monat ausgeben. Davon könnte man hier eine 70-80 qm Wohnung mieten. Für so eine kleine Steigerung würden wir kein Geld ausgeben, solang kein Kind unterwegs ist. Wenn wir dann beide Arbeiten und Kinder unterwegs sind, kann man sich mit einem HHEK von etwa 5000 auch eine >100qm wohnung holen für 1/3.

Was mir allerdings sorgen macht ist, dass die 1/3 Regel eigentlich nur noch für Akademiker zu erreichen ist. Freunde von mir, die nach einer Ausbildung 2500 Brutto (erwa 1500 netto) erhalten, haben es damit sehr schwer für 1/3 des Nettos etwas vernünftiges außerhalb der Plattenbausiedlungen zu finden

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich kenne München nur als Tourist und ich verstehe nicht, was an der Stadt so toll sein soll. Gut verdienen kann man auch anderswo.

Wo denn? Ich suche wirklich immer wieder nach einem lohnenswerten "Exit" aus München (in Bayern möchte ich aber bleiben wegen Familie/Freunden), aber ich müsste dafür immer deutliche Abstriche beim Gehalt hinnehmen, die mehr oder weniger den Unterschied in der Miete ausmachen. Für junge kinderlose Paare, die zusammen wohnen, wäre es häufig sogar ein deutliches Minusgeschäft, wenn beide sehr gut verdienen und sich die Miete teilen.

Meine Rahmenbedingungen: Miete warm 1320€ (65qm), Gehalt aktuell 80k nach Tarif mit 2 Jahren BE im Bereich Medizintechnik als M.Sc. (TU) Wirtschaftsinformatik mit 1.6er Abschluss. Angebote auf Linkedin außerhalb Münchens bekomme ich häufig, die liegen aber immer bei 50-55k, max. 60k, und das auch in Orten, wo die Warmmieten für eine vergleichbare Wohnung teils bei 800-900€ liegen. Ich denke, Corona hat die Gehälter gedrückt. Viele haben leider ihre Jobs verloren und natürlich ist jetzt der Ansturm auf die sicheren IGM-Unternehmen, besonders auf dem Land, sehr groß. Dadurch hat man da nicht mehr so gute Chancen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Immer wieder die gleiche Diskussion... Es ist doch eigentlich ganz einfach: Wenn ihr als Single/DINK in München wirklich so gut verdient und das nach Abzug aller Ausgaben euer bester Deal ist, dann spricht nichts dagegen auch 50% des Gehaltes an Miete zu zahlen. Fühlt sich zwar komisch an, aber wieso auf dem Land wohnen und dann am Ende auch noch weniger Sparbetrag übrig haben, nur um sich freuen zu können, dass man nicht mehr so und so viel % des Einkommens für Miete ausgibt?

Wer Kinder haben will, sollte sich aber im klaren sein, dass die Kosten für Kita und Miete in München ins Astronomische steigen werden und dann lieber den Absprung schaffen, bevor der erste Racker ins Kindergartenalter kommt.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Geht mir leider genau wie dir. Verdiene aktuell auf der ersten AT-Stufe bei IGM ca. 115-120k (all-in) und meine Freundin arbeitet seit Berufseinstieg im Marketing Team von einem US-Tech Konzern. Gehalt bei ca. 90k (all-in) und dazu Aktienpakete.

Bayern als Region ist für mich auch gesetzt, da meine ganze Familie & Freunde aus dem Umland von München sind.

Zuletzt hatte ich zwei konkrete Angebote aus deutlich günstigeren Regionen (1x nahe Ulm und 1x Umland Augsburg). Beide Stellen waren inhaltlich sehr spannend, aber Gehalt wäre bei maximal 85k gelegen. Dazu erstmal weniger "Benefits" (Betriebsrente, etc.) als jetzt. Bei meiner Freundin sieht es noch "düsterer" aus. Im Marketing ist zwar auch oft Bedarf, aber mehr als 55-60k wurden ihr bisher nie geboten.

Das würde grob überschlagen für uns bedeuten: ca. 35k Verzicht bei mir und ca. 25k Verzicht bei ihr. In Summe also ca. 60k EUR. Bei angenommener Brutto-Netto-Quote von 50%, würden wir auf ca. 30k netto verzichten oder 2.5k pro Monat. So viel können wir NIEMALS über die Miete oder Lebenshaltung einsparen. Wir zahlen als Paar aktuell "nur" 1.800 EUR all-in Miete für 80qm.

Evtl. mag es schon lukrative Jobs außerhalb von München geben, aber ich habe zumindest keinen gefunden, bei dem ein Umzug wirtschaftlich sinnvoll wäre. Ideen immer gerne :-)

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich kenne München nur als Tourist und ich verstehe nicht, was an der Stadt so toll sein soll. Gut verdienen kann man auch anderswo.

Wo denn? Ich suche wirklich immer wieder nach einem lohnenswerten "Exit" aus München (in Bayern möchte ich aber bleiben wegen Familie/Freunden), aber ich müsste dafür immer deutliche Abstriche beim Gehalt hinnehmen, die mehr oder weniger den Unterschied in der Miete ausmachen. Für junge kinderlose Paare, die zusammen wohnen, wäre es häufig sogar ein deutliches Minusgeschäft, wenn beide sehr gut verdienen und sich die Miete teilen.

Meine Rahmenbedingungen: Miete warm 1320€ (65qm), Gehalt aktuell 80k nach Tarif mit 2 Jahren BE im Bereich Medizintechnik als M.Sc. (TU) Wirtschaftsinformatik mit 1.6er Abschluss. Angebote auf Linkedin außerhalb Münchens bekomme ich häufig, die liegen aber immer bei 50-55k, max. 60k, und das auch in Orten, wo die Warmmieten für eine vergleichbare Wohnung teils bei 800-900€ liegen. Ich denke, Corona hat die Gehälter gedrückt. Viele haben leider ihre Jobs verloren und natürlich ist jetzt der Ansturm auf die sicheren IGM-Unternehmen, besonders auf dem Land, sehr groß. Dadurch hat man da nicht mehr so gute Chancen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Leute ohne Netzwerk/Freunde/Bekannte kn München sollten auch nicht dorthin ziehen. An die "günstigen" Wohnungen kommt man nur über seinen Netzwerk, wo man auch nicht 50 Mitbewerber hat.
Aber es sind dann genau diese Leute, die eh schon kaum Freunde haben, die dann nach München ziehen für den Job und dann nach Feierabend nur netflixen.
Habe ich bisher immmer so als Praktikant/Werkstudent aus der Frage: Was ging am Wochenende? erfahren.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Ich gehe mal davon aus, dass du die "privaten" Kitas/KiGas meinst? Die Kosten für staatliche und oder betriebliche Kindergärten sind in München auch nicht höher als in Ingolstadt oder Augsburg.

Die Mietkosten sind auch gut im Griff zu behalten mit Nachwuchs. Die eigentliche Frage ist doch, ob man mit Kind in einer Wohnung leben möchte. Falls man lieber Haus mit Garten möchte, dann ist man natürlich in München schnell an seine Grenzen gekommen.

Aber deine Behauptung, dass man als Single / DINK bei 50% Miete liegt, es auch einfach nicht korrekt bzw. das sind Extrembeispiele.

Für mich macht es (wie oben beschrieben) einfach wirtschaftlich keinen Sinn die Stadt zu verlassen. Selbst wenn bei uns ein Kind dazukommen würde, dann gäbe es immer noch keinen passenden Ausgleich für die 30k als Nettoverlust beim Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Immer wieder die gleiche Diskussion... Es ist doch eigentlich ganz einfach: Wenn ihr als Single/DINK in München wirklich so gut verdient und das nach Abzug aller Ausgaben euer bester Deal ist, dann spricht nichts dagegen auch 50% des Gehaltes an Miete zu zahlen. Fühlt sich zwar komisch an, aber wieso auf dem Land wohnen und dann am Ende auch noch weniger Sparbetrag übrig haben, nur um sich freuen zu können, dass man nicht mehr so und so viel % des Einkommens für Miete ausgibt?

Wer Kinder haben will, sollte sich aber im klaren sein, dass die Kosten für Kita und Miete in München ins Astronomische steigen werden und dann lieber den Absprung schaffen, bevor der erste Racker ins Kindergartenalter kommt.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich gehe mal davon aus, dass du die "privaten" Kitas/KiGas meinst? Die Kosten für staatliche und oder betriebliche Kindergärten sind in München auch nicht höher als in Ingolstadt oder Augsburg.

Wenn du da denn einen Platz bekommst. Denkst du, eine Stadt, die in jeder Hinsicht aus den Nähten platzt, hat Kitaplätze bis zum Umfallen?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Für mich macht es (wie oben beschrieben) einfach wirtschaftlich keinen Sinn die Stadt zu verlassen. Selbst wenn bei uns ein Kind dazukommen würde, dann gäbe es immer noch keinen passenden Ausgleich für die 30k als Nettoverlust beim Gehalt.

Ihr habt ja auch ein ganz passables Gehalt. Das ist nicht selbstverständlich. Viele hängen jahrelang bei ihren 50-60k fest und warten auf die große Karriere, die niemals kommen wird. Aber ich denke trotzdem, dass wenn ihr so gut seid, euch auch woanders gute Chancen offen stehen würden. Zumindest würde ich regelmäßig Angebote einholen und auch ein wenig verhandeln.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Du wirst halt mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Platz in einem staatlichen Kindergarten in München bekommen, außer natürlich du kennst jemand der dort arbeitet.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich gehe mal davon aus, dass du die "privaten" Kitas/KiGas meinst? Die Kosten für staatliche und oder betriebliche Kindergärten sind in München auch nicht höher als in Ingolstadt oder Augsburg.

Die Mietkosten sind auch gut im Griff zu behalten mit Nachwuchs. Die eigentliche Frage ist doch, ob man mit Kind in einer Wohnung leben möchte. Falls man lieber Haus mit Garten möchte, dann ist man natürlich in München schnell an seine Grenzen gekommen.

Aber deine Behauptung, dass man als Single / DINK bei 50% Miete liegt, es auch einfach nicht korrekt bzw. das sind Extrembeispiele.

Für mich macht es (wie oben beschrieben) einfach wirtschaftlich keinen Sinn die Stadt zu verlassen. Selbst wenn bei uns ein Kind dazukommen würde, dann gäbe es immer noch keinen passenden Ausgleich für die 30k als Nettoverlust beim Gehalt.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Immer wieder die gleiche Diskussion... Es ist doch eigentlich ganz einfach: Wenn ihr als Single/DINK in München wirklich so gut verdient und das nach Abzug aller Ausgaben euer bester Deal ist, dann spricht nichts dagegen auch 50% des Gehaltes an Miete zu zahlen. Fühlt sich zwar komisch an, aber wieso auf dem Land wohnen und dann am Ende auch noch weniger Sparbetrag übrig haben, nur um sich freuen zu können, dass man nicht mehr so und so viel % des Einkommens für Miete ausgibt?

Wer Kinder haben will, sollte sich aber im klaren sein, dass die Kosten für Kita und Miete in München ins Astronomische steigen werden und dann lieber den Absprung schaffen, bevor der erste Racker ins Kindergartenalter kommt.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Bin selber Münchner und kenne einige, die auch in Zukunft fast komplett remote arbeiten werden. Da kann man dann problemlos ganz woanders hinziehen.
Insofern bei deinen Vorstellungen wohl die beste Option.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Wo denn? Ich suche wirklich immer wieder nach einem lohnenswerten "Exit" aus München (in Bayern möchte ich aber bleiben wegen Familie/Freunden), aber ich müsste dafür immer deutliche Abstriche beim Gehalt hinnehmen, die mehr oder weniger den Unterschied in der Miete ausmachen. Für junge kinderlose Paare, die zusammen wohnen, wäre es häufig sogar ein deutliches Minusgeschäft, wenn beide sehr gut verdienen und sich die Miete teilen.

Meine Rahmenbedingungen: Miete warm 1320€ (65qm), Gehalt aktuell 80k nach Tarif mit 2 Jahren BE im Bereich Medizintechnik als M.Sc. (TU) Wirtschaftsinformatik mit 1.6er Abschluss. Angebote auf Linkedin außerhalb Münchens bekomme ich häufig, die liegen aber immer bei 50-55k, max. 60k, und das auch in Orten, wo die Warmmieten für eine vergleichbare Wohnung teils bei 800-900€ liegen. Ich denke, Corona hat die Gehälter gedrückt. Viele haben leider ihre Jobs verloren und natürlich ist jetzt der Ansturm auf die sicheren IGM-Unternehmen, besonders auf dem Land, sehr groß. Dadurch hat man da nicht mehr so gute Chancen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Bin selber Münchner und kenne einige, die auch in Zukunft fast komplett remote arbeiten werden. Da kann man dann problemlos ganz woanders hinziehen.
Insofern bei deinen Vorstellungen wohl die beste Option.

Das muss ich mir noch überlegen. Bin nicht sicher, ob ich wirklich durch ganz Deutschland oder noch schlimmer, die ganze Welt ersetzbar sein möchte. Zumal ich in meinem aktuellen Job auch mit Hardware arbeiten muss, daher müsste ich erstmal in eine andere Branche wechseln.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Also ich hab mich tatsächlich im Detail noch nicht mit Kindergarten & Co. beschäftigt. Aber zumindest bei uns in der Firma kommt man sehr gut an einen Platz im betrieblichen Kindergarten.

Aber in den privaten Kindergärten scheinen die Kosten bei 1.000 bis vielleicht maximal 1.500€ zu liegen. Das wären auf das Jahr gerechnet zwar 12.000-18.000€, aber immer noch weniger als der Gehaltsverlust von ca. 30.000€. Außerdem würde ich davon ausgehen, dass man die Kosten steuerlich ansetzen könnte und damit zumindest einen Teil dadurch durch das Finanzamt erstattet bekommt.

Unsere persönliche Rechnung würde sich nur dann wesentlich verändern, wenn die Jobangebote deutlich lukrativer werden und die Lebenshaltungskosten wirklich sinken.

In vielen kleineren Städten im Umland ist es leider mittlerweile auch teuer. Ein Freund ist von München nach Ingolstadt / zu Audi gewechselt. Die Immobilienpreise sind erschreckend hoch dafür, dass man in Ingolstadt sitzt.

Am Ende wohl eine Einzelfallentscheidung aber definitiv nicht immer „mehr vom Geld“ aus dem Land.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Ich gehe mal davon aus, dass du die "privaten" Kitas/KiGas meinst? Die Kosten für staatliche und oder betriebliche Kindergärten sind in München auch nicht höher als in Ingolstadt oder Augsburg.

Wenn du da denn einen Platz bekommst. Denkst du, eine Stadt, die in jeder Hinsicht aus den Nähten platzt, hat Kitaplätze bis zum Umfallen?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Für mich macht es (wie oben beschrieben) einfach wirtschaftlich keinen Sinn die Stadt zu verlassen. Selbst wenn bei uns ein Kind dazukommen würde, dann gäbe es immer noch keinen passenden Ausgleich für die 30k als Nettoverlust beim Gehalt.

Ihr habt ja auch ein ganz passables Gehalt. Das ist nicht selbstverständlich. Viele hängen jahrelang bei ihren 50-60k fest und warten auf die große Karriere, die niemals kommen wird. Aber ich denke trotzdem, dass wenn ihr so gut seid, euch auch woanders gute Chancen offen stehen würden. Zumindest würde ich regelmäßig Angebote einholen und auch ein wenig verhandeln.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Bin selber Münchner und FAIT einige, die auch in Zukunft fast komplett remote arbeiten werden. Da kann man dann problemlos ganz woanders hinziehen.
Insofern bei deinen Vorstellungen wohl die beste Option.

Das muss ich mir noch überlegen. Bin nicht sicher, ob ich wirklich durch ganz Deutschland oder noch schlimmer, die ganze Welt ersetzbar sein möchte. Zumal ich in meinem aktuellen Job auch mit Hardware arbeiten muss, daher müsste ich erstmal in eine andere Branche wechseln.

Also ich zahle nichtmal 15% meines Gehaltes für die Miete.

1 Zimmer wohnung im Frankfurter Nordend

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Welche Firmen in Muenchen bieten 100% remote Arbeit?

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Welche Firmen in Muenchen bieten 100% remote Arbeit?

Abwarten. Bald werden die Firmen ihr wahres Gesicht zeigen. Viele wollen ihre Mitarbeiter wieder im Büro haben.

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Welche Firmen in Muenchen bieten 100% remote Arbeit?

IT?

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Also in den IGM Betrieben in München die ich kenne waren vor Corona schon 2 Tage "remote work" standard. Selbst wenn es nach Corona wieder nur auf 2 Tage geht reicht mir das um 90 km ausserhalb von München zu wohnen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Bin dieses Jahr nach Braunschweig gezogen.
Auf Grund von Corona war es nich leicht was zu finden. Zahle daher 700 all in für 60qm. Für mich w25 vollkommen ausreichend. Gehalt mit Boni ca 3400 netto/Monat.

München/Frankfurt/Stuttgart haben mich nie gereizt.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Welche Firmen in Muenchen bieten 100% remote Arbeit?

Abwarten. Bald werden die Firmen ihr wahres Gesicht zeigen. Viele wollen ihre Mitarbeiter wieder im Büro haben.

Quatsch. Die meisten Firmen stellen schon auf ein Hybridmodell um und werden dabei bleiben. Ist schließlich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorteilhaft.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2021:

Welche Firmen in Muenchen bieten 100% remote Arbeit?

Abwarten. Bald werden die Firmen ihr wahres Gesicht zeigen. Viele wollen ihre Mitarbeiter wieder im Büro haben.

Das finde ich persönlich sogar gut. 1-2 Tage Remote, OK, aber nicht mehr. Wenn nämlich 100% Remote sehr gut funktioniert, wieso sollten dann Firmen noch IGM Gehälter bezahlen? dann kann man gleich ins günstigere Ausland verlagern.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Also in den IGM Betrieben in München die ich kenne waren vor Corona schon 2 Tage "remote work" standard. Selbst wenn es nach Corona wieder nur auf 2 Tage geht reicht mir das um 90 km ausserhalb von München zu wohnen.

Mir leider nicht, das wären 3x2x1h (wenns gut läuft) Autofahrt pro Woche. Mit dem ÖPNV brauche ich aktuell 5x2x30min zur Arbeit und der Arbeitgeber bezahlt mir die Jahreskarte. Also wieder mehr Kosten und längere Fahrt bei etwas weniger Miete. Lohnt sich für mich nicht.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Tut mir weh, wenn ich das hier so lese… ich bin vor 1,5 Jahren nach München zum Berufseinstieg und liege all in aktuell bei 80k, meine Freundin verdient 40k.

Bei uns war es schon vor COVID möglich 100% ins Home office, aber ich wollte am Anfang netzwerken und hab mir in München eine Zweitwohnung gesucht. Dann mit COVID direkt die Wohnung aufgeben und jetzt zahlen wir 700 warm für eine schöne 80qm Wohnung außerhalb einer nordbayerischen Stadt. Das ist natürlich eine geile Sparrate (~2k bei mir).

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Welche Firmen in Muenchen bieten 100% remote Arbeit?

Abwarten. Bald werden die Firmen ihr wahres Gesicht zeigen. Viele wollen ihre Mitarbeiter wieder im Büro haben.

Ja, das glaub ich auch. Die meisten ziehen ihre Home-Office / Remote Working Policies so lange hin, bis sie das nicht mehr zwingend müssen. Denke, die grosse Mehrheit wird nicht mitmachen (abgesehen von vielleicht IT). Ich hoffe ich irre mich.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Typisch deutsch der thread.
Warum so viel Kopf machen über den genauen Anteil der Miete am Einkommen? Ist doch egal solange ihr zurecht kommt.

Wir haben 5k in Berlin und 2 Kinder. Könnten auch in 1.4k warm Wohnung leben haben uns aber bewusst dafür entschieden, eine geile, große Luxuswohnung in (für Familien) besten Gegend zu mieten. Zahlen 2.5k und freuen uns jeden Tag erneut

antworten
WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

30k Miete im Jahr. Hört sich echt schlau an. So Mieter sucht jeder Vermieter.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Typisch deutsch der thread.
Warum so viel Kopf machen über den genauen Anteil der Miete am Einkommen? Ist doch egal solange ihr zurecht kommt.

Wir haben 5k in Berlin und 2 Kinder. Könnten auch in 1.4k warm Wohnung leben haben uns aber bewusst dafür entschieden, eine geile, große Luxuswohnung in (für Familien) besten Gegend zu mieten. Zahlen 2.5k und freuen uns jeden Tag erneut

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Spricht da der Neid? Wenn man es sich leisten kann, warum soll man dann nicht so viel Geld für Miete im Jahr ausgeben?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

30k Miete im Jahr. Hört sich echt schlau an. So Mieter sucht jeder Vermieter.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Typisch deutsch der thread.
Warum so viel Kopf machen über den genauen Anteil der Miete am Einkommen? Ist doch egal solange ihr zurecht kommt.

Wir haben 5k in Berlin und 2 Kinder. Könnten auch in 1.4k warm Wohnung leben haben uns aber bewusst dafür entschieden, eine geile, große Luxuswohnung in (für Familien) besten Gegend zu mieten. Zahlen 2.5k und freuen uns jeden Tag erneut

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Für 2500€ Kreditrate bekommt man doch auch in Berlin was schönes. Aber gut, wenn man flexibel bleiben möchte, kann man es auch so machen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Neid auf eine Mietsache wäre auch etwas komisch. Schließlich steht kein Eigentum dahinter. Aber kann jeder sein Geld verpulvern, wie er meint.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Spricht da der Neid? Wenn man es sich leisten kann, warum soll man dann nicht so viel Geld für Miete im Jahr ausgeben?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

30k Miete im Jahr. Hört sich echt schlau an. So Mieter sucht jeder Vermieter.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Typisch deutsch der thread.
Warum so viel Kopf machen über den genauen Anteil der Miete am Einkommen? Ist doch egal solange ihr zurecht kommt.

Wir haben 5k in Berlin und 2 Kinder. Könnten auch in 1.4k warm Wohnung leben haben uns aber bewusst dafür entschieden, eine geile, große Luxuswohnung in (für Familien) besten Gegend zu mieten. Zahlen 2.5k und freuen uns jeden Tag erneut

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Nein, die meisten Vermieter würden nicht an eine 4-köpfige Familie vermieten, die 50% des Netto-Einkommens für die Miete aufwenden will. Meine Erfahrung als Makler.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

30k Miete im Jahr. Hört sich echt schlau an. So Mieter sucht jeder Vermieter.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Typisch deutsch der thread.
Warum so viel Kopf machen über den genauen Anteil der Miete am Einkommen? Ist doch egal solange ihr zurecht kommt.

Wir haben 5k in Berlin und 2 Kinder. Könnten auch in 1.4k warm Wohnung leben haben uns aber bewusst dafür entschieden, eine geile, große Luxuswohnung in (für Familien) besten Gegend zu mieten. Zahlen 2.5k und freuen uns jeden Tag erneut

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Zahle im Moment als Praktikant £1300 für eine 30m2 Wohnung in London, sind knapp 38% meines Nettogehalts...

Schon heftig, wüsste gar nicht wie man gut Geld ansparen soll wenn soviel an Miete weggeht

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Neid auf eine Mietsache wäre auch etwas komisch. Schließlich steht kein Eigentum dahinter. Aber kann jeder sein Geld verpulvern, wie er meint.

Spricht da der Neid? Wenn man es sich leisten kann, warum soll man dann nicht so viel Geld für Miete im Jahr ausgeben?

30k Miete im Jahr. Hört sich echt schlau an. So Mieter sucht jeder Vermieter.

Typisch deutsch der thread.
Warum so viel Kopf machen über den genauen Anteil der Miete am Einkommen? Ist doch egal solange ihr zurecht kommt.

Wir haben 5k in Berlin und 2 Kinder. Könnten auch in 1.4k warm Wohnung leben haben uns aber bewusst dafür entschieden, eine geile, große Luxuswohnung in (für Familien) besten Gegend zu mieten. Zahlen 2.5k und freuen uns jeden Tag erneut

Lol, meine Wohnung kannst du nicht laufen und selbst wenn, müsstest du 1,5 mio hinlegen, Wielange willst du da mit 2500€+ Hausgeld etc bitte anlegen???

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2021:

Also in den IGM Betrieben in München die ich kenne waren vor Corona schon 2 Tage "remote work" standard. Selbst wenn es nach Corona wieder nur auf 2 Tage geht reicht mir das um 90 km ausserhalb von München zu wohnen.

Mir leider nicht, das wären 3x2x1h (wenns gut läuft) Autofahrt pro Woche. Mit dem ÖPNV brauche ich aktuell 5x2x30min zur Arbeit und der Arbeitgeber bezahlt mir die Jahreskarte. Also wieder mehr Kosten und längere Fahrt bei etwas weniger Miete. Lohnt sich für mich nicht.

Für mich lohnt es sich da ich draussen in einer Doppelhaushäkfte für 1.200 kalt wohne. In der Stadt müssten wir als M, F und Kind 2.500 kalt für eine entsprechende Wohnung zahlen. Hinzu kommen noch die Kosten für die KiTas vor Ort gibts jede Menge Platz bei den staatlichen.

Die 3 Stunden Netto mehr Fahrzeit ggü. Jetzt (innerhalb der Stadt 30 mins) sind dafür sehr verschmerzbar.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

Das sind nun mal die einmaligen Kosten, die Du aber durch den Wertzuwachs früher oder später wieder reinholst......

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

Das sind nun mal die einmaligen Kosten, die Du aber durch den Wertzuwachs früher oder später wieder reinholst......

Das beweist aber auch, dass was du schreibst schlicht falsch ist. Deine Behauptung, dass Objekte mit Wertverlust gemietet werden sollen und alles andere gekauft werden soll scheitert komplett an der Realität - und ist auch in der Theorie nicht mal richtig. Woher auch immer du das überhaupt hattest (aber typisch für BWLer nur Halbwahrheiten zu kennen und diese als allgemeingültig zu postulieren).
Und die Person, die du zitiert hast, verpulvert auch nicht ihr Geld, wie du absurderweise behauptet hast, ohne irgendwelche näheren Umstände zu kennen.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

Das sind nun mal die einmaligen Kosten, die Du aber durch den Wertzuwachs früher oder später wieder reinholst......

Ist wie mit dem Lottoschein, Gewinn ist sicher...
Hier schreiben zu viele die noch nie eine richtige Krise mitbekommen haben.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

Das sind nun mal die einmaligen Kosten, die Du aber durch den Wertzuwachs früher oder später wieder reinholst......

Ja, der Wertzuwachs ist eine absolute Blase. Wer in Deutschland Immobilien kauft dem ist nicht mehr zu helfen.
An einen festen Ort will sich auch keiner binden, wir haben nicht mehr 1955.

Bin übrigens nicht der, gegen den du argumentierst, würde in Deutschland aber definitiv auch keine Immobilie kaufen. Wofür denn? Im Ausland sieht das anders aus.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Dann erkläre uns mal, wo man im Ausland sinnvoll Immobilien kaufen sollte!

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

Das sind nun mal die einmaligen Kosten, die Du aber durch den Wertzuwachs früher oder später wieder reinholst......

Ja, der Wertzuwachs ist eine absolute Blase. Wer in Deutschland Immobilien kauft dem ist nicht mehr zu helfen.
An einen festen Ort will sich auch keiner binden, wir haben nicht mehr 1955.

Bin übrigens nicht der, gegen den du argumentierst, würde in Deutschland aber definitiv auch keine Immobilie kaufen. Wofür denn? Im Ausland sieht das anders aus.

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WiWi Gast

Ist 1/3 des Nettogehalts für Miete noch zeitgemäß in Großstädten

Genau, weil auch so viele gerne mit Family und Kindern gerne umziehen. Mit 35/40 sehen die Dinge anders aus als mit 20.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Hat nichts mit Neid, sondern dem 1x1 eines BWL Studiums zu tun. Alles was an Wert verliert, soll man mieten. Alles was an Wert gewinnt oder diesen zumindest hält, soll man kaufen.

Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Instandhaltungskosten usw. funktionieren halt leider nicht nach Lehrbuch.

Das sind nun mal die einmaligen Kosten, die Du aber durch den Wertzuwachs früher oder später wieder reinholst......

Ja, der Wertzuwachs ist eine absolute Blase. Wer in Deutschland Immobilien kauft dem ist nicht mehr zu helfen.
An einen festen Ort will sich auch keiner binden, wir haben nicht mehr 1955.

Bin übrigens nicht der, gegen den du argumentierst, würde in Deutschland aber definitiv auch keine Immobilie kaufen. Wofür denn? Im Ausland sieht das anders aus.

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