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Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ja, mir. Und was machen wir nun?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Sorry aber selbst schuld, du hast dich mit Master Abschluss nun mal für den "entspannten Weg" in der Behörde entschieden, während deine Kollegen halt in die Industrie, UB oder sonstiges gegangen sind. Ich bin sicher die haben dafür auch alle immer etwas mehr arbeiten müssen als du. Ist halt ein trade-off. Dafür hast du ne nahezu 100% Job Sicherheit bis zur Rente, das ist auch nicht so verkehrt ;)

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Verstehe auch nicht so recht, was Du jetzt aussagen willst. Du verdienst 2720 Euro im öffentlichen Dienst. Ich nehme an, dass du bis Ende 20 oder Anfang 30 studiert hast, und dass Du danach ganz gerne die Annehmlichkeiten des ÖD-Arbeitsplatzes in Anspruch genommen hast.

Die Leute, die hier deutlich mehr als 3000 im Monat verdienen, sind meist nicht im ÖD. Dass Du "nur" 45k gespart hast (bzw. unter Anrechnung des Autos 70k) finde ich jetzt nicht verwerflich: Du hast pro Monat ca. 800 Euro zur Seite gelegt.

Dein Beitrag hat ein bisschen was von "Midlife-Crisis". Mit Mitte / Ende 30 oder Anfang 40 merkt man auf einmal, dass man nicht mehr jung ist und dass da gar nicht mehr so viel kommt. Dass die Bahnen festgelegt sind. Und richtig: Du wirst in keinen Beruf mehr wechseln können, in dem Du pro Monat 5k netto verdienst. Aber das beste Mittel ist, sich die positiven Seiten der eigenen Existenz bewusst zu werden!

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Raus aus der Behörde und mit Leistung in der freien Wirtschaft Geld verdienen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ist doch alles noch im Rahmen. Designerkleidung, Haus und Audi mit 38 ist eben nicht der Durchschnitt (eine Beschäftigung im ÖD schon eher). Und die meisten die hier schrieben wohnen in einer WG und fahren stadtmobil, also nicht alles so ernst nehmen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Eine ganz alte Weisheit: Im ÖD hast Du wenig, das wenige aber relativ sicher. Dafür aber längere Arbeitszeit als in der Industrie. Und in der Industrie hätte dafür auch ein Bachelor gereicht.

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Bin 10 Jahre jünger und verdiene mehr als das Doppelte (UB).

Arbeite aber auch vermutlich doppelt so viel wie du.

Du hast deinen Weg gewählt, ich meinen. Dass man bei Behörden nicht zum Großverdiener wird, weiß man doch davor.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Die Behörde verlassen und ab in die freie Wirtschaft.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Ja, mir. Und was machen wir nun?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Also wenn du alles was hier im Forum für Bare Münze nimmst, brauchst du Hilfe...
Sorry für die Worte, aber hier steht so oft Quatsch.

Welche Einzelperson, schafft es jeden Monat 3000€ zu sparen? Da braucht man ein Gehalt von 5000€ und wie viele kennst du, die dieses Einkommen haben? Richtig...

Oder wieviele gibt es, die überhaupt dieses Gehalt haben? Laut Statistik sind das ca. die Top 6-7%.

Ansonsten fällt mir zu deiner Situation nur folgendes ein: Du bist gesund, hast einen sicheren Job (Behörde), ein neues Auto und 45k auf der Kante. Wie viele würden jetzt mit dir tauschen wollen? Geh mal in die KiTa oder zu jemandem der in Kurzarbeit ist. Das wird die die Augen öffnen.

Gibt auch den Spruch "you'll never get rich keeping it safe". Und wer ist nochmal dein AG?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Geht mehr als 90 % der Studenten so. Du darfst nicht vergessen, der Weg kann bei allen gleich sein, aber Start ist eben entscheidend.

Abi, Bachelor, Master, Berufserfahrung, Netzwerk, etc. ist bei allen gleich, aber wenn du aus
Unternhmerfamilie, mit Netzwerk, genug EK, Startkapital und ggf. ausgeprägter Vorbildung den o. g. Weg startest, wirst du besser vorankommen, als der normale.

Ich habe mit 33 und absoluten Verzicht ungefähr 100k, aber wofür, dass ich nie gereist und gebaut habe.

Andere als Maßstab zu nehmen funktioniert nie, einzig die Reflektion auf dich selbst. Ich kenne andere mit 40 oder 50 die durch Scheidung und Insolvenz wieder bei Null anfangen müssen.

Daher du bist nicht in den Top 5 % aber auch nicht in den unteren 30 % (kleiner als 1000 Euro Guthaben), daher entspann dich.

Empfehlungen:

  1. TVÖD = Sicherheit, ergo kannst du dich mit Vermögensgesenständen eindecken zu 100%
  2. Investieren = Ergo, hau jeden Monat einen Betrag ins Depot oder in eine Weiterbildung
  3. Nebenjob = 450 Euro x 12 = 5400 extra
  4. Spekulationen = Bitcoin zum Beispiel, kaufen und ein Jahr halten
  5. Aktien = Dividendenrendite teilweise über 5 %
  6. ETF = statistisch ungefähr 5-8 % pro Jahr, musst du aber aussitzen können

Grundsätzlich, dass was du suchst gibt es leider nicht, also das eine Investment mit dem großen Hebel, außer du findest eine Immobilie für 10 % zum Verkehrswert mit 100 % Finanzierung und kannst mit 900 % Wachstum verkaufen.

Es gibt nur zwei Wege:

  1. Ein Investment mit dem o. g. Szenario
  2. viele kleine Investments mit dem o. g. Szenario, dafür mit hoher Wiederholung

Lies dir mal ein paar Bücher zu Vermögensaufbau auf, aber mit 38 kommt da nicht mehr viel rum, ohne externe Hebel.

An deiner Stelle würde ich in ein eigenes Business mit investieren, damit hast du den größsten Hebel, vgl. KFW Darlehen = 50k EK zu 450k FK = Hebel 9 plus abzugsfähige Zinsaufwendungen

Ansonsten sei einfachmal stolz auf dich und hör auf dich mit anderen zu vergleichen, es bringt nichts.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

Immer wieder schön was hier so aufkommt. Wenn du mit 2,7 k netto 100 k in 4 Jahren sparen möchtest, bleiben dir keine 650 € über...

@TE: Immer dran denken, dass du hier in einer Blase ist, in der auch nicht jeder ganz auf dem Boden der Tatsachen bleibt.

2,7 k netto ist ein vernünftiges Gehalt, ich wäre mir nicht mal sicher, ob du damit nicht über dem Durchschnitt der BWL-Master liegst.

Das was du berichtest sind Ausnahmen und alles andere als Standard in der Industrie. Klar verdient man da meist etwas besser, zumindest bei großen Arbeitgebern, aber dafür ist es auch unsicherer. Für die Karrieren wo du mit mitte 30 über 5 k netto hast musst du 1. eine gute Portion Glück haben (nur gut sein reicht nicht) und 2. sehr viel arbeiten.

Und es ist nicht planbar. Klar siehst du die erfolgreichen, die in deinem Alter in die etwas höheren Managementlevel vorgestoßen sind. Was du nicht siehst sind die, zahlenmäßig wahrscheinlich überlegenen, die sich genauso rein gehangen haben, die gleichen Nachteile in kauf genommen haben, es aber nicht gepackt haben. Und sei es weil sie einfach nur Pech hatten.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Die letzte Erfahrungsstufe in der E13 sind 6.000,00€ brutto plus Zusatzversorgungskasse plus 13. Gehalt. Das sind 80T€ Jahresbrutto für 39h Arbeit und 30Urlaubstage und Jobsicherheit.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

Vier Jahre = 48 Monate.

100.000/48 = 2083€.

Du hast von 2800k netto fast 2100€ pro Monat zur Seite gelegt?

Im Leben nicht.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Die letzte Erfahrungsstufe in der E13 sind 6.000,00€ brutto plus Zusatzversorgungskasse plus 13. Gehalt. Das sind 80T€ Jahresbrutto für 39h Arbeit und 30Urlaubstage und Jobsicherheit.

Eben, kein Grund zur Panik.

Ansonsten gilt wie immer der Pro-Tip: Such dir eine Frau. Halbe Miete und gemeinsam statt einsam.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

Sehe ich genauso. Ich bin 40 und verdiene auch "nur" 62k p.a. brutto, früher entsprechend weniger, hatte mit 38 aber etwa 250k angespart. Sicher, da habe ich auch von einem starken Aktienboom profitiert, aber mehr als 150k wirklich zurückgelegt habe ich definitiv. Wie man da bei einem über die Jahre sicherlich höheren Nettogehalt nur 45k ansparen konnte ist mir etwas schleierhaft, da muss an anderer Stelle ja deutlich was weggehen (teure Hobbys, sehr teure Stadt, ...).

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Mach doch nen Nebenjob und damit Geld nebenher

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Die letzte Erfahrungsstufe in der E13 sind 6.000,00€ brutto plus Zusatzversorgungskasse plus 13. Gehalt. Das sind 80T€ Jahresbrutto für 39h Arbeit und 30Urlaubstage und Jobsicherheit.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

ich verstehe das Problem nicht.

2720€, 45.000T€ auf der hohen Kante + neues Auto, anscheinend kein Gebrauchtes.

Wenn man zu Zweit ein Haus kauft/baut dann hat man meistens auch das doppelte Gesparte. Dann bist du auch erst noch 38 und ja keine Ahnung.

Ich verdiene ab nächstem Jahr !erstmalig! ca. 2650€ netto p.m mit 31, angespart bis jetzt 25.000T€ in ca. 2 Jahren. Ist jetzt kein Ausrufezeichen aber was ich damit sagen möchte

  • a) hast du keinen Partner also kein 2es Einkommen und keine geteilten Ausgaben
  • b) hast du durch ÖD im Schnitt mit Master schon immer über 2200€ netto erhalten(ich bspw. in der PW nicht)
  • c) müsste da an Sparrate noch mehr möglich sein wobei das auch wieder mit a) zusammenspielt
  • d) ich würde mit dem Geld an den aktive Aktienmarkt wenn ich daran Interesse habe.
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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Falscher Ansatz. Die Frage ist eher, was machst du mit der freien Zeit neben der Arbeit. Du hast ein gutes und vor allem sicheres Einkommen. Bedeutet, du kannst in anderen Bereichen ins Risiko gehen. Warum ist dein Erspartes nicht im Depot ( Mal zu etf und Aktienmarkt einlesen)? Warum nutzt du die Sicherheit nicht, um dir etwas zu finanzieren (Immobilien einlesen mit 100% Finanzierung)? Warum suchst du dir nicht spannende Bereiche und machst dich nebenberuflich selbstständig (btw. Auch eine Möglichkeit, um mit Leasing fancy Autos zu fahren ohne viel Geld)?

Mit 38 bist du nicht mehr sehr jung, hast aber noch sehr viel Zeit vor dir, um dir ein besseres Leben aufzubauen. Ansonsten nicht weinen, sondern Selbstverantwortung übernehmen!

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

Du hast also 25k pro Jahr gespart (für die 100k Einzahlungen), sprich knapp über 2k pro Monat beim etwa gleichen Durchschnittseinkommen wie der TE. Das heißt du hast von ca. 700-800 Euro im Monat gelebt, inkl Miete und allem drum und dran. Da bleibt mir nichts zu sagen, außer du Armer...

Ich glaube eher du erzählst hier Quatsch und dem TE hilft es auch nicht...

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Das frustrierende ist nicht EG13, sondern die Tatsache, dass man mit einem Statuswechsel (Tarifangestellter --> Beamter) mit einem Schlag deutlich mehr verdient und eine deutlich bessere Altersvorsorge hat, obwohl man den gleichen Job wie vorher macht.

Wenn öD, dann nur als Beamter.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Gibt es zu gleichen Konditionen in der Industrie aber auch mit dem doppelten Brutto, wenn man bisschen sucht ;)

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Die letzte Erfahrungsstufe in der E13 sind 6.000,00€ brutto plus Zusatzversorgungskasse plus 13. Gehalt. Das sind 80T€ Jahresbrutto für 39h Arbeit und 30Urlaubstage und Jobsicherheit.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ich war mal eine kurze Zeit als IT-Freelancer unterwegs und hatte ca. 7000 Netto im Monat verdient. Ich war nicht glücklicher und bin in meiner derzeitigen Situation auch nicht frustriert (Gehalt weniger als 3000 Netto).

Hier ein Tipp von jemanden, der ein paar Jahre junger ist: Als normaler Angestellter (Akademiker) bzw. Arbeitsbiene und Single hast du meistens keine Chance ein signifikantes Vermögen aufzubauen (ist von der Politik gewollt). Achja 50qm Wohnung in München/Hamburg/Frankfurt ... + 45.000€ auf dem Konto ist eigentlich schon Luxus.

Hier im Forum verdienen viele mehr als 3000 Netto aber Du kennst nicht die negativen Seiten wie z.B. besuchen die Eltern nur zweimal im Jahr, Gesundheit spielt keine Rolle, hassen ihren Job, sind immer unterwegs, keine Freizeit, einsam etc.... alles hat seinen Preis. Natürlich trifft das nicht immer zu.

Zudem liegt das Durchschnittsgehalt von einem Akademiker bei ca. 66 837€ Brutto (nach sechs bis zehn Berufsjahren).

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Naja du beschwerst dich ja hier über den offensichtlichen Nachteil des öD, der aber jedem bekannt ist der in die Richtung geht, und zwar das relativ schlechte Gehalt.

Dafür vergisst du aber alle Vorzüglichkeiten deiner Wahl und zwar einen krisensicheren, quasi undkündbaren Job zu haben, geregelte und sehr lockere Arbeitszeiten zu haben. Du wirst auf der Arbeit keinen Burn-Out bekommen (maximal Bore-Out) und kannst schön flockig dein Leben genießen.

Glaube es kaum Leute die über 5k Netto verdienen (außer vielleicht dein A-Equivalent), die so ein entspanntes Leben haben.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ich bin mit meiner aktuellen Situation auch unzufrieden und das bei einer fast zu 100% umgekehrten Situation.

Ich bin jetzt 32, verdiene sehr gut, habe objektiv betrachtet Karriere gemacht und kann relativ sorgenfrei leben. Dafür sind bei mir in den letzten Jahren leider Freunde, Familie und die Beziehung viel zu kurz gekommen. Was möchte ich damit sagen? Genieße das, was du hast und blicke nicht zu viel auf andere. Das Gras ist dort nicht immer grüner.

Ansonsten könnte ich dir als finanziellen Tipp noch mitgeben, dass du dir etwas neben der Arbeit aufbauen kannst.

Ich habe auch einiges nebenbei versucht. Immobilien, Aufbau einiger Online Shop und Aktien/ Investments.

Mit dem Online Shop bin ich richtig daneben gelegen und habe einiges an Geld verloren. Ein Investment als Business Angel ging auch schief. Andererseits hatte ich ein gutes Händchen mit Aktien und den Immobilien und könnte daher aktuell meine gesamten Fix- und Lebenshaltungskosten ohne meinen Job decken.

Also fokussiere dich nicht zu stark nur auf den Bereich als "Arbeitnehmer". Dort sind wir am Ende alle nur in einem Hamsterrad. Dort läuft eben ein Mensch schneller und bekommt etwas mehr Geld und der andere etwas langsamer und entsprechend weniger Geld.

Viel Glück dir

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Und als StKl1, keine Kinder 2720 netto und Zusatzversorgung ist für 38 wahrscheinlich immer noch überdurchschnittlich. Es gibt genug Leute, die mit 2k und ohne Zusatzversorgung rumkrebsen (wenn auch wahrscheinlich meist ohne Studium)

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ich arbeite in der IT-Beratung (mehr als zwei Jahre BE). Verdiene 2,5k netto in FFM und würde am liebsten in den öffentlichen Dienst wechseln, wenn es mindestens E12 bis E13 wäre. Aber hier in Nordhessen gibts fast nur 9b Stellen.

Du hast einen entspannten Job. Versuch dir was nebenbei aufzubauen. Oder such dir eine Frau. So kannst du fast alle Kosten durch zwei teilen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Lass dich als Beamter irgendwohin versetzen, wo Dein Geld mehr wert ist! mit dem Eigekapitalwas Du hast, bist Du in vielen Regionen der König am Immobilienmarkt und kannst Dir locker ein schönes Haus kaufen.

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know-it-all

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Ist doch alles noch im Rahmen. Designerkleidung, Haus und Audi mit 38 ist eben nicht der [...]

Vorher sollte man sich selbst die Frage stellen, was denn erstrebenswert ist. Ist das Tragen von Designerkleidung ein Punkt, den man im Leben unbedingt erreichen muss, um glücklich zu sein? Und muss man dafür (neidisch?) auf andere schauen und die dann als Maßstab nehmen? Genauso beim Auto...

Außerdem sieht man nicht unbedingt die Geschichte hinter der äußeren Fassade. Wenn man sein ganzes monatliches Budget verkonsumiert, kann man sich logischerweise auch mehr Dinge kaufen, als wenn man eben auch einen Teil weglegt und spart (ob man sich die Dinge auch leisten kann, ist noch eine ganz andere Frage).

Wieviel jemand auf dem Konto oder Depot hat, sieht man ihm/ihr aber nicht unbedingt an.

Ich freue mich übrigens über jedes teure und PS-starke Auto aus deutscher Produktion, weil die Käufer dieser Autos indirekt meine Dividende zahlen :-)

Und darüberhinaus sollte man sich auch keinesfalls an diesem Forum orientieren. Denn einerseits schreibt hier nicht "der Durchschnitt" und den Wahrheitsgehalt mancher Beiträge darf man auch hinterfragen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Lasst dir nichts einreden dein Gehalt ist nicht schlecht - selbst in der freien Wirtschaft wirst du woanders mit teilweise weniger abgespeist. Was die Kollegen so alle auf Pump kaufen ahnst du bestimmt gar nicht. Kenne viele die einfach durch das Firmenleasing eine dicke karre fahren, wenn man als Barzahler ankommt, dann hat man natürlich keine Schnitte sich mal eben ein Auto 60k+ zu kaufen.

Hättest du nicht studiert, würdest du im öD 500 netto weniger verdienen. Es hat keiner behauptet, dass man durchs studieren reich wird, aber man kann sich mehr leisten.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

Tja mein Lieber...da hast du einfach etwas falsch gemacht hahaha
Eine kurzer Überschlag reicht schon um einzuschätzen, dass du irgendetwas falsch gemacht haben musst:

Du bist 38, sagen wir seit 12 Jahren berufstätig, wenn du im Schnitt 2400 EUR nt verdient hast und sparsam lebst, sagen wir 1400 EUR Ausgaben monatlich all in inclusive Miete, Auto etc. müsstest du schon auf 144.000 EUR kommen. Das ganze zu 8 % angelegt... 250-300k wären schon drinnen gewesen.

Mal abgesehen davon, du bist Single und lebst in einer "kleinen" Wohnung von 50 - muss kurz die Luft anhalten - Quadratmetern. Studienfreunde von mir, die in München/Frankfurt arbeiten leben in viel kleineren Wohnungen <40 qm
Statt rumzujammern sollte man Verantwortungen für seine Lebensplanung übernehmen und evtl auch mal in Betracht ziehen, dass es hunderte von Millionen Menschen gibt, die alles dafür geben würden mit deinem Leben zu tauschen, um aus Ihrem Elend herauszukommen - das mal nur so als Denkansatz

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Höhere Nettoverdienste als Arbeitnehmer sind nur mit einer viel dünneren sozialen Matratze möglich.
Den -gerade bei Zuwanderern so beliebte- deutsche Sozialstaat kostet nun mal richtig viel. Und wer optisch viel verdient, verhält sich monetär auch sehr sozial indem er richtig viel abgibt. Mal sehen, wann wir eine neue "Agenda 2010" bekommen. Lange kann das nicht mehr dauern, denn 99% der Arbeitnehmer zahlen meist viel mehr Sozialabgaben (mit Arbeitgeberanteil gerechnet) als Steuern.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

Ich bin 37 Jahre alt und verdiene nach 10 Jahren BE in der Industrie als Dipl.-Ing. ca. 3.500 € netto zzgl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Ich würde sofort mit dir tauschen! Gründe:

  1. Weitere Gehaltssteigerungen sind bei mir bis auf weiteres kaum drin, während du alle paar Jahre eine Stufe aufsteigst und dich gehaltstechnisch noch deutlich nach oben entwickelst.
  2. Ich gehe davon aus, dass dein Job wesentlich entspannter und stressfreier ist als meiner und langfristig vermutlich auch sicherer.
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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

9b und EG12 ist doch fast kein Unterschied, oder`?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Ich arbeite in der IT-Beratung (mehr als zwei Jahre BE). Verdiene 2,5k netto in FFM und würde am liebsten in den öffentlichen Dienst wechseln, wenn es mindestens E12 bis E13 wäre. Aber hier in Nordhessen gibts fast nur 9b Stellen.

Du hast einen entspannten Job. Versuch dir was nebenbei aufzubauen. Oder such dir eine Frau. So kannst du fast alle Kosten durch zwei teilen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

9b und EG12 ist doch fast kein Unterschied, oder`?

Sollten so um die 500€ netto mehr im Monat sein. Anstatt knapp 2.100 € sind es dann knapp 2.600 € in Stufe 3. Und 2.600 € würden mir reichen. 2.100 € sind dann doch etwas zu wenig.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen.

Ich habe monatlich 500 Euro gespart, im Übrigen hatte ich bis vor Kurzem noch einen wesentlich schlechter bezahlten Job. Ein Aktiendepot habe ich mir erst im letzten halben Jahr zugelegt.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Wie man da bei einem über die Jahre sicherlich höheren Nettogehalt nur 45k ansparen konnte ist mir etwas schleierhaft, da muss an anderer Stelle ja deutlich was weggehen (teure Hobbys, sehr teure Stadt, ...).

Ich habe nur 700 Euro Fixkosten (Miete, Fitnessstudio, Versicherungen, Netflix), im alten Job aber 300 Euro Spritgeld. Dann noch Lebensmittel, Ausgehen und wie gesagt habe ich 500 Euro monatlich gespart.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Warum ist dein Erspartes nicht im Depot ( Mal zu etf und Aktienmarkt einlesen)?

Ich bin gerade dabei, habe bereits 5k in Bitcoin investiert, Rest liegt bei evergreen im Depot und ein wenig trade ich auch, just for fun. Bringt auch ganz gutes Geld, ich hoffe, ich kann das noch weiter ausbauen. Ist anfangs viel trial and error.

Eine Immobilie ist nichts für mich. Mein Partner ist Vater und sein Kind soll erstmal aus dem Gröbsten raus sein, bevor es ans Zusammenziehen geht. Seine Wohnung ist sehr groß, da kann ich mit einziehen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

Ein UBler auf dem Weg zum Partner, sehr viele Lehrer, zwei "Nichtstudierte", die mich mit ihren 1800 Euro netto natürlich um mein Gehalt beneiden.

Aber man schielt ja doch immer nach oben...

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

Du hast also 3 bis maximal 5 Jahre Berufserfahrung in deinem aktuellen Job? Was hast du vorher gemacht?

Wie andere Poster schon bemerkt haben, steigst du automatisch auf 3.350 Euro netto plus künftige Tarifsteigerungen. Wenn du bei IGM & Co. einsteigst, dann sind es Betrag X, aber der Betrag X ändert sich nicht, mit Ausnahme von Leistungszulage und Tarifsteigerungen. Die Leistungszulage kann auch mal gesenkt werden, wenn andere im Team besser performen.

Du bleibst auf deiner jetzigen Position und nach 10 Jahren auf der Position bist du bei 3.280 Euro netto und 5 Jahre später noch mal 3.350 Euro netto. Jeweils plus alle künftigen Tarifsteigerungen on Top.

Die nächste Sache ist, das sind nur Zahlen auf dem Konto. Nichts davon ist real. Du kannst dir mit bisschen mehr netto noch bisschen mehr Wohnraum, bisschen mehr Sterne beim Urlaub und bisschen teureres Auto leisten.

Du bekommst nicht mehr Urlaub, denn die Urlaubstage werden nicht mehr. Du hast, wie jeder reiche Sack auch, eine Küche, einen Esstisch, eine Couch und ein Bett. Du kannst dich individuell mobil von A nach B bewegen.

Kennst du hedonistische Adapation? Der Audi fühlt sich für den Audi-Fahrer an wie der Opel für den Opel-Fahrer. Die 90qm fühlen sich für den 90qm-Mieter an wie die 60qm für den 60qm-Mieter.

Warum zählt sich Friedrich Merz zur Mittelschicht? Weil er Mittelschicht ist. Um aus dem Mittelschichtsleben mit einem Wohnsitz, x Tagen Urlaub und Mobilität wie jeder andere Depp auch auszubrechen, musst du H4 machen oder 5 Mio. Euro auf dem Konto haben. Alles dazwischen ist Mittelschicht.

Der H4ler hat evtl. kein Auto und ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Er hat sie auch nicht so nötig, wie eine Arbeitsbiene. Ich habe allerdings wirklich schon sehr schicke H4ler-Wohnungen gesehen. Bei der Mehrheit hapert es halt an der Arbeitsmotivation genauso wie an der Motivation, sich sein eigenes Zuhause schönzumachen. Das geht auch mit wenig Geld.

Wer 90k-120k brutto in Frankfurt oder München verdient, der ist aber genauso im Hamsterrad wie du. Eventuell sogar noch mehr, wenn du nicht in so einer teuren Gegend wohnst. So jemand hat auch nur eine Wohnung, ein Auto, x Tage Urlaub. Sein Leben und dein Leben unterscheiden sich nicht grundlegend.

Selbst mit 200k oder 300k pro Jahr ist man in Frankfurt oder München einfach nur Mittelschicht. 1x Wohnraum, kein Ferrari, keine Yacht, kein Privatjet. Mit 25 Jahren sparen schafft man es vielleicht bei durchgehend 300k brutto, sich in Frankfurt eine Immobile zu kaufen, freistehend natürlich.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Die Lehrer sind das "Problem" bei Deinem Peer-Vergleich.

Weniger Arbeitszeit und 800€ mehr Netto. Den Stachel wirst Du nicht mehr los...

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

Ein UBler auf dem Weg zum Partner, sehr viele Lehrer, zwei "Nichtstudierte", die mich mit ihren 1800 Euro netto natürlich um mein Gehalt beneiden.

Aber man schielt ja doch immer nach oben...

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Du hast schon einmal den ersten großen Fehler gehabt und alles, was hier im Forum erzählst wird, geglaubt. Die meisten Leute posten hier anonym. Was meinst du, wie viele der angeblichen MBB'ler mit 100k+ und 3k netto Sparrate im Monat irgendwelche BWL Studis sind, die nicht einmal in die Nähe von MBB kommen werden und ihre Posts aus dem von Mama und Papa finanzierten WG-Zimmer schreiben.

Mal von den offensichtlichen Trolls abgesehen sind hier doch viele der "Wer verdient / spart / konsumiert / hat / kann mehr" Postings einfach nur geprolle, wovon die meisten Angaben geschönt oder völlig frei erfunden sind.

Ich habe mit meiner Freundin ein Haushaltsnetto von etwas über 4.500€. Laut Wiwi Treff bin ich damit wahrscheinlich ein armer Schlucker.
Wir sind aber gerade mal 3 Jahre mit dem Studium fertig und liegen mit unserem Haushaltseinkommen deutlich über dem gesamtdeutschen Schnitt. Statistisch gesehen haben ca. 80% der deutschen Haushalte ein geringeres Pro Kopf Nettohaushaltseinkommen als wir.

Es ist irgendwo immer eine Frage der Perspektive. Ich bin mit so einem Wert ziemlich zufrieden, zumal wir keinen besonders stressigen Job haben, uns gesundheitlich nicht kaputt machen, uns jeden Abend sehen können etc.

Und wenn ich mir mal bedenke, was für ein Job hinter solchen (angeblichen) 100k+ Gehältern steckt (60h+, Mo-Fr im Hotel, ständig unter Stress etc...) bin ich mehr als froh über meine Situation.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

Ein UBler auf dem Weg zum Partner, sehr viele Lehrer, zwei "Nichtstudierte", die mich mit ihren 1800 Euro netto natürlich um mein Gehalt beneiden.

Aber man schielt ja doch immer nach oben...

Sowohl UBler als auch Lehrer klingt für mich nach einem ziemlichen Horrorjob. Dann lieber mit <3k glücklich sein. Geld ist nicht alles.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

Ein UBler auf dem Weg zum Partner, sehr viele Lehrer, zwei "Nichtstudierte", die mich mit ihren 1800 Euro netto natürlich um mein Gehalt beneiden.

Aber man schielt ja doch immer nach oben...

Dann ist du ja dein Grundproblem erkannt: "Der Vergleich ist des Glückes Tod!"

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Sec_tech

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

Ein UBler auf dem Weg zum Partner, sehr viele Lehrer, zwei "Nichtstudierte", die mich mit ihren 1800 Euro netto natürlich um mein Gehalt beneiden.

Aber man schielt ja doch immer nach oben...

Klar du solltest dich direkt mit einem Partner in einer UB vergleichen - ach ne, der arbeitet ja doppelt so viel und ohne Sicherheit...
Hoffe du warst nicht wirklich der TE, sonst 0/10

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Schon wieder das alte "Lehrer"-Thema, nicht zu fassen. Weshalb kennt Ihr alle so viele Lehrer? Bis auf unsere alten Lehrer haben wir auf jeden Fall keine Lehrer gekannt. Nicht in unseren Jahrgängen. Einer aus unserer Klasse ist zur Polizei gegangen und da bis A15 gekommen. Mit E13 bei einer Behörde hast Du zwar etwas weniger als ein Lehrer, dafür hattest Du Dir aber auch nicht so viel Mühe mit Deiner Ausbildung gemacht. Und ein Lehrerjob ist ganz sicher stressiger als Deine Schreibtischtätigkeit. Passt also.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Was machen denn deine Freunde so? Ich kann mir ja nur schwer vorstellen, dass jemand mit Ende 30 und einem soliden Job in der Behörde plötzlich seine Zufriedenheit im Leben zwischen den Reichen und Schönen umhüllt von Designern findet

Ein UBler auf dem Weg zum Partner, sehr viele Lehrer, zwei "Nichtstudierte", die mich mit ihren 1800 Euro netto natürlich um mein Gehalt beneiden.

Aber man schielt ja doch immer nach oben...

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Zwischen den von dir beschriebenen Extremen liegt sehr wohl ein Riesen Unterschied und mit 200-300k gehört man überall in D zur Oberschicht (Top 3%).

Auch ist es ein Riesen Unterschied ob man wie der TE 2,7k netto oder 4,5k (90 brutto) verdient. Die Differenz ist nämlich entscheidend dafür, ob man trotz gutem Lebensstandard signifikant Vermögen aufbauen kann. Hier kommt es ja bekanntlich darauf an, früh mit ordentlichen Sparraten und Anlagen anzufangen. Dass der TE in 10 Jahren vl. 700 Euro mehr verdient, die er anlegen könnte bringt da eher wenig. Insofern kann ich den Frust verstehen.

Es stimmt aber auch, dass man sich nicht immer vergleichen sollte. Kenne das von mir selbst. Obwohl ich mit meinem Einkommen und Vermögen als 34Jähriger statistisch jeweils zu den obersten 10% gehöre, fühle ich mich nicht wohlhabend und erwäge einen Wechsel in die Schweiz, damit ich nicht jeden Monat „nur“ 1,5k beiseite legen kann.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

Du hast also 3 bis maximal 5 Jahre Berufserfahrung in deinem aktuellen Job? Was hast du vorher gemacht?

Wie andere Poster schon bemerkt haben, steigst du automatisch auf 3.350 Euro netto plus künftige Tarifsteigerungen. Wenn du bei IGM & Co. einsteigst, dann sind es Betrag X, aber der Betrag X ändert sich nicht, mit Ausnahme von Leistungszulage und Tarifsteigerungen. Die Leistungszulage kann auch mal gesenkt werden, wenn andere im Team besser performen.

Du bleibst auf deiner jetzigen Position und nach 10 Jahren auf der Position bist du bei 3.280 Euro netto und 5 Jahre später noch mal 3.350 Euro netto. Jeweils plus alle künftigen Tarifsteigerungen on Top.

Die nächste Sache ist, das sind nur Zahlen auf dem Konto. Nichts davon ist real. Du kannst dir mit bisschen mehr netto noch bisschen mehr Wohnraum, bisschen mehr Sterne beim Urlaub und bisschen teureres Auto leisten.

Du bekommst nicht mehr Urlaub, denn die Urlaubstage werden nicht mehr. Du hast, wie jeder reiche Sack auch, eine Küche, einen Esstisch, eine Couch und ein Bett. Du kannst dich individuell mobil von A nach B bewegen.

Kennst du hedonistische Adapation? Der Audi fühlt sich für den Audi-Fahrer an wie der Opel für den Opel-Fahrer. Die 90qm fühlen sich für den 90qm-Mieter an wie die 60qm für den 60qm-Mieter.

Warum zählt sich Friedrich Merz zur Mittelschicht? Weil er Mittelschicht ist. Um aus dem Mittelschichtsleben mit einem Wohnsitz, x Tagen Urlaub und Mobilität wie jeder andere Depp auch auszubrechen, musst du H4 machen oder 5 Mio. Euro auf dem Konto haben. Alles dazwischen ist Mittelschicht.

Der H4ler hat evtl. kein Auto und ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Er hat sie auch nicht so nötig, wie eine Arbeitsbiene. Ich habe allerdings wirklich schon sehr schicke H4ler-Wohnungen gesehen. Bei der Mehrheit hapert es halt an der Arbeitsmotivation genauso wie an der Motivation, sich sein eigenes Zuhause schönzumachen. Das geht auch mit wenig Geld.

Wer 90k-120k brutto in Frankfurt oder München verdient, der ist aber genauso im Hamsterrad wie du. Eventuell sogar noch mehr, wenn du nicht in so einer teuren Gegend wohnst. So jemand hat auch nur eine Wohnung, ein Auto, x Tage Urlaub. Sein Leben und dein Leben unterscheiden sich nicht grundlegend.

Selbst mit 200k oder 300k pro Jahr ist man in Frankfurt oder München einfach nur Mittelschicht. 1x Wohnraum, kein Ferrari, keine Yacht, kein Privatjet. Mit 25 Jahren sparen schafft man es vielleicht bei durchgehend 300k brutto, sich in Frankfurt eine Immobile zu kaufen, freistehend natürlich.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Du bist 38, sagen wir seit 12 Jahren berufstätig, wenn du im Schnitt 2400 EUR nt verdient hast und sparsam lebst, sagen wir 1400 EUR Ausgaben monatlich all in inclusive Miete, Auto etc. müsstest du schon auf 144.000 EUR kommen. Das ganze zu 8 % angelegt... 250-300k wären schon drinnen gewesen.

Nein, ich bin erst seitdem ich 30 bin berufstätig (Ausbildung und zwei Studiengänge), dann arbeitete ich bei der Stadt in E9. Da gab es anfangs damals gerade mal 1800 Euro.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Du bist 38, sagen wir seit 12 Jahren berufstätig, wenn du im Schnitt 2400 EUR nt verdient hast und sparsam lebst, sagen wir 1400 EUR Ausgaben monatlich all in inclusive Miete, Auto etc. müsstest du schon auf 144.000 EUR kommen. Das ganze zu 8 % angelegt... 250-300k wären schon drinnen gewesen.

Nein, ich bin erst seitdem ich 30 bin berufstätig (Ausbildung und zwei Studiengänge), dann arbeitete ich bei der Stadt in E9. Da gab es anfangs damals gerade mal 1800 Euro.

Wo ist denn jetzt genau das Problem? Du hast vermeintliche Sicherheit gegen Geld getauscht.

Wüsste ichs besser hätte ich direkt aus dem Studium raus versucht eine Firma aufzubauen die Fallhöhe ist so gering im Vergleich zu dem was man gewinnen kann. Wenn man sich aber erstmal etwas etabliert ist hängt man entweder im Hamsterrad oder wenn man Glück hat ist es einfach zu gemütlich was bei mir das Problem ist.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Vermögensaufbau. Sind einfach nur weitere fiktiven Zahlen und haben nichts mit dem realen Leben zu tun.

200k/300k ist weiterhin Mittelschicht ohne Schloss, Yacht, Fuhrpark mit Ferraris und Privatjet.

Mit 200k in München hast du vielleicht ein Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Dein Leben unterscheidet sich nicht von jemandem in Schwerin mit 60k brutto und Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Das ist ein fließender Übergang zwischen 60qm und 200qm,zwischen gebrauchtem Golf und neuem GLE, zwischen 3 Wochen Türkei an einem tollen Strand und 3 Wochen Seychellen an einem tollen Strand.

Fundamental lebst du aber einen Lifestyle der Mittelschicht.

Oberschicht: Bestimmt als Unternehmer selbst über die eigene Zeit oder ist so reich, dass man den Lebensstandard aus Kapitaleinnahmen bestreitet. 12 Wochen, 16 Wochen Urlaub usw. möglich.

Unterschicht: kein Auto, kein Urlaub, Wohnung vom Amt.

Dazwischen ist die vom Arbeitgeber abhängig Mittelschicht, welche sich mit typischen Statussymbolen der Mittelschicht umgibt, welche einen gewissen Wohlstand ausdrücken und doch klar sagen, dass man nicht reich ist (Eigentumswohnung, Reihenhaus oder der größte Witz der Mittelschicht - der Dienstwagen, welcher eigentlich weit über dem eigenen Budget liegt, aber vom AG verliehenen ein extrem typisches Statussymbol der Mittelschicht und das ist sehr ironisch - denn hier hängt der Status eben extrem stark am aktuellen Job. Das Auto soll dem Fahrer einen Status verleihen, gehört ihm aber nicht und gehört nicht mal dem Arbeitgeber - der least auch nur).

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Zwischen den von dir beschriebenen Extremen liegt sehr wohl ein Riesen Unterschied und mit 200-300k gehört man überall in D zur Oberschicht (Top 3%).

Auch ist es ein Riesen Unterschied ob man wie der TE 2,7k netto oder 4,5k (90 brutto) verdient. Die Differenz ist nämlich entscheidend dafür, ob man trotz gutem Lebensstandard signifikant Vermögen aufbauen kann. Hier kommt es ja bekanntlich darauf an, früh mit ordentlichen Sparraten und Anlagen anzufangen. Dass der TE in 10 Jahren vl. 700 Euro mehr verdient, die er anlegen könnte bringt da eher wenig. Insofern kann ich den Frust verstehen.

Es stimmt aber auch, dass man sich nicht immer vergleichen sollte. Kenne das von mir selbst. Obwohl ich mit meinem Einkommen und Vermögen als 34Jähriger statistisch jeweils zu den obersten 10% gehöre, fühle ich mich nicht wohlhabend und erwäge einen Wechsel in die Schweiz, damit ich nicht jeden Monat „nur“ 1,5k beiseite legen kann.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

Du hast also 3 bis maximal 5 Jahre Berufserfahrung in deinem aktuellen Job? Was hast du vorher gemacht?

Wie andere Poster schon bemerkt haben, steigst du automatisch auf 3.350 Euro netto plus künftige Tarifsteigerungen. Wenn du bei IGM & Co. einsteigst, dann sind es Betrag X, aber der Betrag X ändert sich nicht, mit Ausnahme von Leistungszulage und Tarifsteigerungen. Die Leistungszulage kann auch mal gesenkt werden, wenn andere im Team besser performen.

Du bleibst auf deiner jetzigen Position und nach 10 Jahren auf der Position bist du bei 3.280 Euro netto und 5 Jahre später noch mal 3.350 Euro netto. Jeweils plus alle künftigen Tarifsteigerungen on Top.

Die nächste Sache ist, das sind nur Zahlen auf dem Konto. Nichts davon ist real. Du kannst dir mit bisschen mehr netto noch bisschen mehr Wohnraum, bisschen mehr Sterne beim Urlaub und bisschen teureres Auto leisten.

Du bekommst nicht mehr Urlaub, denn die Urlaubstage werden nicht mehr. Du hast, wie jeder reiche Sack auch, eine Küche, einen Esstisch, eine Couch und ein Bett. Du kannst dich individuell mobil von A nach B bewegen.

Kennst du hedonistische Adapation? Der Audi fühlt sich für den Audi-Fahrer an wie der Opel für den Opel-Fahrer. Die 90qm fühlen sich für den 90qm-Mieter an wie die 60qm für den 60qm-Mieter.

Warum zählt sich Friedrich Merz zur Mittelschicht? Weil er Mittelschicht ist. Um aus dem Mittelschichtsleben mit einem Wohnsitz, x Tagen Urlaub und Mobilität wie jeder andere Depp auch auszubrechen, musst du H4 machen oder 5 Mio. Euro auf dem Konto haben. Alles dazwischen ist Mittelschicht.

Der H4ler hat evtl. kein Auto und ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Er hat sie auch nicht so nötig, wie eine Arbeitsbiene. Ich habe allerdings wirklich schon sehr schicke H4ler-Wohnungen gesehen. Bei der Mehrheit hapert es halt an der Arbeitsmotivation genauso wie an der Motivation, sich sein eigenes Zuhause schönzumachen. Das geht auch mit wenig Geld.

Wer 90k-120k brutto in Frankfurt oder München verdient, der ist aber genauso im Hamsterrad wie du. Eventuell sogar noch mehr, wenn du nicht in so einer teuren Gegend wohnst. So jemand hat auch nur eine Wohnung, ein Auto, x Tage Urlaub. Sein Leben und dein Leben unterscheiden sich nicht grundlegend.

Selbst mit 200k oder 300k pro Jahr ist man in Frankfurt oder München einfach nur Mittelschicht. 1x Wohnraum, kein Ferrari, keine Yacht, kein Privatjet. Mit 25 Jahren sparen schafft man es vielleicht bei durchgehend 300k brutto, sich in Frankfurt eine Immobile zu kaufen, freistehend natürlich.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Wer mit E9 bei der Stadt anfängt, sollte wohl eigentlich null Karriereambitionen haben. Jetzt hast Du E13 und könntest damit doch super zufrieden sein?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Du bist 38, sagen wir seit 12 Jahren berufstätig, wenn du im Schnitt 2400 EUR nt verdient hast und sparsam lebst, sagen wir 1400 EUR Ausgaben monatlich all in inclusive Miete, Auto etc. müsstest du schon auf 144.000 EUR kommen. Das ganze zu 8 % angelegt... 250-300k wären schon drinnen gewesen.

Nein, ich bin erst seitdem ich 30 bin berufstätig (Ausbildung und zwei Studiengänge), dann arbeitete ich bei der Stadt in E9. Da gab es anfangs damals gerade mal 1800 Euro.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Warum zählt sich Friedrich Merz zur Mittelschicht? Weil er Mittelschicht ist. Um aus dem Mittelschichtsleben mit einem Wohnsitz, x Tagen Urlaub und Mobilität wie jeder andere Depp auch auszubrechen, musst du H4 machen oder 5 Mio. Euro auf dem Konto haben. Alles dazwischen ist Mittelschicht.

Der H4ler hat evtl. kein Auto und ist in seiner Mobilität eingeschränkt. Er hat sie auch nicht so nötig, wie eine Arbeitsbiene. Ich habe allerdings wirklich schon sehr schicke H4ler-Wohnungen gesehen. Bei der Mehrheit hapert es halt an der Arbeitsmotivation genauso wie an der Motivation, sich sein eigenes Zuhause schönzumachen. Das geht auch mit wenig Geld.

Wer 90k-120k brutto in Frankfurt oder München verdient, der ist aber genauso im Hamsterrad wie du. Eventuell sogar noch mehr, wenn du nicht in so einer teuren Gegend wohnst. So jemand hat auch nur eine Wohnung, ein Auto, x Tage Urlaub. Sein Leben und dein Leben unterscheiden sich nicht grundlegend.

Selbst mit 200k oder 300k pro Jahr ist man in Frankfurt oder München einfach nur Mittelschicht. 1x Wohnraum, kein Ferrari, keine Yacht, kein Privatjet. Mit 25 Jahren sparen schafft man es vielleicht bei durchgehend 300k brutto, sich in Frankfurt eine Immobile zu kaufen, freistehend natürlich.

Man muss ja nicht in FFM oder München wohnen. Auch zwingt einen niemand dazu, als abhängig Beschäftigter tätig zu sein. Ein Reihenhaus im Speckgürtel für ein hohen Preis im Umland von München und FFM sind genau die Ketten, die einen an dem Dasein als abhängig Beschäftigter ketten. Man kann ja nicht aus dem System ausbrechen, wenn man einen Berg von Schulden auf dem Eigenheim hat. Daher kaufte ich besonders zwischen 2010 und 2015 kleine Wohnungen in zentralen Lagen von Großstädten, mit Mietrenditen von fast 10%, auch wiel Mieten mittlerweile gestiegen sind. Besonders 2010 sagte mir mal ein Makler, dass kaum einer solche Wohnungen haben will, die meisten Investoren wollen grosse Wohnungen oder ganze Häuser und Eigennutzer interessieren sich sowieso nicht für kleine 1 Zimmer Wohnungen. Somit sollte ich vor 50 aufhören können zu arbeiten. Ein Eigenheim kaufe ich mir dann mal auf dem Land, mit großem Grundstück für kleines Geld ohne Kredit und lebe von den Mieteinnahmen, zusätzlich noch ein kleiner Remote Job/Business, das bisschen Taschengeld abwirft. Allerdings muss man auch so leben wollen, viele wollen das nicht. Als ich nach meinem Studium anfing zu investieren, haben andere sich lieber Neuwägen gekauft und mich mit meinem alten Auto ausgelacht. Heute sind deren Autos fast nix mehr wert, meine Immobilien dagegen sind gestiegen.

antworten
WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Grundsätzlich richtig. Aber kleine Wohnungen bezahlt man am besten von Konto. also ohne Finanzierung. Habe ich 2009 auch so gemacht. Wenn man so was finanzieren will, gibt es oft Schwierigkeiten. Kleiner als 30 m² finanzieren viele Banken nicht, Darlehensbeträge von unter 100k auch nicht. Der Vergleich mit den Autos ist gut. Wer in 2010 40k für ein Auto ausgegeben hatte, kann das bald beim Fähnchenhändler abgeben. Die Wohnung von damals, die 40k gekostet hatte, bringt heute 140k und mehr. Und man kann sie möbliert für €700 warm vermieten.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Man muss ja nicht in FFM oder München wohnen. Auch zwingt einen niemand dazu, als abhängig Beschäftigter tätig zu sein. Ein Reihenhaus im Speckgürtel für ein hohen Preis im Umland von München und FFM sind genau die Ketten, die einen an dem Dasein als abhängig Beschäftigter ketten. Man kann ja nicht aus dem System ausbrechen, wenn man einen Berg von Schulden auf dem Eigenheim hat. Daher kaufte ich besonders zwischen 2010 und 2015 kleine Wohnungen in zentralen Lagen von Großstädten, mit Mietrenditen von fast 10%, auch wiel Mieten mittlerweile gestiegen sind. Besonders 2010 sagte mir mal ein Makler, dass kaum einer solche Wohnungen haben will, die meisten Investoren wollen grosse Wohnungen oder ganze Häuser und Eigennutzer interessieren sich sowieso nicht für kleine 1 Zimmer Wohnungen. Somit sollte ich vor 50 aufhören können zu arbeiten. Ein Eigenheim kaufe ich mir dann mal auf dem Land, mit großem Grundstück für kleines Geld ohne Kredit und lebe von den Mieteinnahmen, zusätzlich noch ein kleiner Remote Job/Business, das bisschen Taschengeld abwirft. Allerdings muss man auch so leben wollen, viele wollen das nicht. Als ich nach meinem Studium anfing zu investieren, haben andere sich lieber Neuwägen gekauft und mich mit meinem alten Auto ausgelacht. Heute sind deren Autos fast nix mehr wert, meine Immobilien dagegen sind gestiegen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

Grundsätzlich richtig. Aber kleine Wohnungen bezahlt man am besten von Konto. also ohne Finanzierung. Habe ich 2009 auch so gemacht. Wenn man so was finanzieren will, gibt es oft Schwierigkeiten. Kleiner als 30 m² finanzieren viele Banken nicht, Darlehensbeträge von unter 100k auch nicht. Der Vergleich mit den Autos ist gut. Wer in 2010 40k für ein Auto ausgegeben hatte, kann das bald beim Fähnchenhändler abgeben. Die Wohnung von damals, die 40k gekostet hatte, bringt heute 140k und mehr. Und man kann sie möbliert für €700 warm vermieten.

Richtig! damals sagten einige Banken, wir finanzieren keine 30 m2 Wohnungen, egal zu welchem Preis und andere hatten Mindestbeträge für Immobilien Darlehen ab 100k. Habe daher mit einem Finanzierungsvermittler zusammen gearbeitet und eine lokale Volksbank gefunden, die mein erstes Objekt finanziert hat. Dann haben die gesehen, dass das gut funktioniert und ich ein zuverlässiger Kunde bin, daher haben die auch die weiteren Objekte finanziert. 2015 habe ich die letzte Wohnung gekauft, ich dachte damals schon, dass die Preise ganz oben angekommen sind. Meine 50k Wohnung von 2010 wäre heute locker 150k wert und ist für ca. 600 warm vermietet, mit Potential nach oben beim nächsten Mieterwechsel. Mieter in solchen Wohnungen bleiben oft nur ein paar Jahre. Richtig die Kollegen von damals mit Neuwagen für 50k die können damit zum Schotterplatz Händler vorfahren, um noch ein paar Kröten dafür zu bekommen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Danke für eure Erfahrungsberichte!

Klingt alles sehr plausibel.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

45T ist schon eine extrem hohe Rücklage.
Ich hatte mal gelesen, dass es so eine Oma gibt, die Lehrerin war(also auch öD).
Und erst nachdem die Kinder aus dem Haus und sie Rentnerin war, hat sie angefangen in Aktien zu investieren und ist dadurch Millionärin geworden.
Also erst als Rentnerin Millionärin. Diese Story kam vor einer Zeit irgendwie in jeder Zeitung, sodass ich's auch lesen musste.

Such dir eine/n Freund/in!
Genieß mit den gegebenen Mitteln dein Leben!
Wenn das große Glück kommt, dann kommt's...Wenn nicht, hattest du eben schöne Momente und ein schönes ruhiges Leben.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

Such dir eine/n Freund/in!
Genieß mit den gegebenen Mitteln dein Leben!
Wenn das große Glück kommt, dann kommt's...Wenn nicht, hattest du eben schöne Momente und ein schönes ruhiges Leben.

Ich würde mal behaupten das 50-80% der Single Männer nicht freiwillig Single sind.
Daher ist "Such dir eine Freundin" genauso hilfreich wie "verdien doch einfach mehr".

antworten
WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Gibst du bitte paar Tipps zum „richtigen Sparverhalten“ ... ich finde es sehr motivierend , in vier Jahren 160k einzusparen.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

antworten
WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Gibst du bitte paar Tipps zum „richtigen Sparverhalten“ ... ich finde es sehr motivierend , in vier Jahren 160k einzusparen.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

Nicht der Poster aber 100k EZ über 4 Jahre sind 25k pro Jahr oder knapp über 2k im Monat.

Wenn derjenige jetzt 2700-3000 Netto macht lebt er halt wirklich sparsam. In der Stadt benötigt man ja nicht unbedingt ein Auto, zu Beginn kann man durchaus noch in einer WG leben und wenn man selbst kocht und nicht essen geht dann spart man auch noch mal einiges. Evtl gibts ja auch noch benefits neben dem Gehalt vom AG

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

45T ist schon eine extrem hohe Rücklage.
Ich hatte mal gelesen, dass es so eine Oma gibt, die Lehrerin war(also auch öD).
Und erst nachdem die Kinder aus dem Haus und sie Rentnerin war, hat sie angefangen in Aktien zu investieren

Hier der te. Naja hohe Rücklage wohl eher weniger, wenn ich die Zahlen hier so lese...

Aber ich fange gerade wie gesagt an mit Aktien und Trading und hoffe, dadurch mehr Geld zu generieren.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

***

Von 2700€ netto im Monat ("ähnliches Gehalt") hast Du also rund 2100€ netto abgezwackt (100.000€/48 Monate)?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Ich bin 37 Jahre alt und verdiene nach 10 Jahren BE in der Industrie als Dipl.-Ing. ca. 3.500 € netto zzgl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Ich würde sofort mit dir tauschen! Gründe:

  1. Weitere Gehaltssteigerungen sind bei mir bis auf weiteres kaum drin, während du alle paar Jahre eine Stufe aufsteigst und dich gehaltstechnisch noch deutlich nach oben entwickelst.

Mit E13 kommt man nicht höher als Du jetzt schon bist. Die Annahme ist also schon mal falsch.

  1. Ich gehe davon aus, dass dein Job wesentlich entspannter und stressfreier ist als meiner und langfristig vermutlich auch sicherer.

Das mag im Durchschnitt so sein. Einzelfall kennt man ja nicht.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Die letzte Erfahrungsstufe in der E13 sind 6.000,00€ brutto plus Zusatzversorgungskasse plus 13. Gehalt. Das sind 80T€ Jahresbrutto für 39h Arbeit und 30Urlaubstage und Jobsicherheit.

Im TVöD E13 gibt es aktuell 12,48 Monatsgehälter, nicht 13.

Das macht dann in der 6. Stufe nach 15 Jahren ca. 72-73k Jahresbrutto

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Geht es jemandem so wie mir?

Was ist Dein Ziel?

Mit diesem Gehalt kannst Du gut leben und wenn Du es halbwegs klug anstellst wirst Du auch nicht arm sterben.

Ob man/frau jetzt zu extrem hohen Preisen eine Wohneigentum kaufen soll ist eine eigene Frage für sich, für alles andere reicht es ja scheinbar locker aus. Wenn Du Designerkleidung haben willst kauf Dir halt für 10k (?) ein paar Teile.
Dann sehen das die anderen (und auch das neue Auto), Deinen etwas reduzierten Kontostand sehen sie ja nicht.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Nein, ich bin erst seitdem ich 30 bin berufstätig (Ausbildung und zwei Studiengänge), dann arbeitete ich bei der Stadt in E9. Da gab es anfangs damals gerade mal 1800 Euro.

war doch vermutlich bisher eine coole Zeit und ein cooles Leben, oder?

willst Du wirklich mit den selbsternannten "HiPos" hier tauschen, deren Leben sich ab 23 um die Karriereleiter im Job und ihr Aktiendepot dreht.

Spar die Summe im Monat die Du sparen willst und von den künftigen Lohnsteigerung vielleicht noch 50% und leg das zumindest in Teilen breit gestreut am Aktienmarkt an. Du hast noch 30 Jahre bis zur Rente, bis dahin sind das viele hunertausende Euro.

Wenn Du zwischendrin doch mal ne ETW kaufen willst, hast Du ja die Option, wie bei 90% aller anderen Hauhalte in Deutschland auch ist halt Eigentum schon eine krasse finanzielle Lebensentscheidung. Die letztenn 10 Jahren haben die positiven Berichte dazu klar überwoogen (krasser Preisansteig"), die 30 Jahre zuvor war das in Deutschland keineswegs so.

Ansonsten vergiss nicht zu Leben. Das ist mit dem Gehalt und mit den vermutlichen Arbeitszeiten gut möglich.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Gibt es in deiner Behörde vielleicht (versteckte) zulagen, die du generieren kannst? Darfs du als Beamter auch nebenberuflich geschäflich aktiver sein?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

ist euch eigentlich klar wie viele leute noch nicht mal 2000 brutto verdienen obwohl sie vollzeit arbeiten?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Alles gut finde ich. Ich hab erst mit 40 meine 3900€ netto als Industriekaufmann im Vertriebsinnendienst verdient. Erst da hab ich ein Haus gekauft geheiratet und 2 Kinder gezeugt. Also ist doch alles noch möglich bei dir. Wenn du auch noch ne Frau hast die was verdient seid ihr besser dran als wir denn meine Frau ist seit 6 Jahren in Elternzeit und ich bin Alleinverdiener und wir können uns auch neues Haus in top Lage, Auto Urlaub essen gehen leisten. Und Eigenkapital hatten wir vor dem Hauskauf auch nur 60.000 zusammen. Also ist doch alles top bei dir ! Gut ich hab nicht studiert sondern nur ne 2 jährige Ausbildung als Industriekaufmann und arbeite seitdem im Vertriebsinnendienst ohne Verantwortung und viel Home Office. Das ist der einzige Unterschied.

antworten
WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

ist euch eigentlich klar wie viele leute noch nicht mal 2000 brutto verdienen obwohl sie vollzeit arbeiten?

Was soll der Vergleich? In diesem Forum tummeln sich gehäuft Menschen mit Karriereambitionen. Ein guter Student mit Master/Promotion verdient mit BE sicher nicht 2k brutto.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Alles gut finde ich. Ich hab erst mit 40 meine 3900€ netto als Industriekaufmann im Vertriebsinnendienst verdient. Erst da hab ich ein Haus gekauft geheiratet und 2 Kinder gezeugt. Also ist doch alles noch möglich bei dir. Wenn du auch noch ne Frau hast die was verdient seid ihr besser dran als wir denn meine Frau ist seit 6 Jahren in Elternzeit und ich bin Alleinverdiener und wir können uns auch neues Haus in top Lage, Auto Urlaub essen gehen leisten. Und Eigenkapital hatten wir vor dem Hauskauf auch nur 60.000 zusammen. Also ist doch alles top bei dir ! Gut ich hab nicht studiert sondern nur ne 2 jährige Ausbildung als Industriekaufmann und arbeite seitdem im Vertriebsinnendienst ohne Verantwortung und viel Home Office. Das ist der einzige Unterschied.

Kommt sicherlich dann auch auf die Region an, oder wo lebt ihr? In und um z.B. Stuttgart würde man sich so kaum ein Haus + Kitagebühren etc.pp. leisten können. Diese Jahre sind dort leider vorbei für die neuen Generationen. Die, die ich kenne haben das Haus der Eltern oder viel Eigenkapital geerbt.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Alles gut finde ich. Ich hab erst mit 40 meine 3900€ netto als Industriekaufmann im Vertriebsinnendienst verdient. Erst da hab ich ein Haus gekauft geheiratet und 2 Kinder gezeugt. Also ist doch alles noch möglich bei dir. Wenn du auch noch ne Frau hast die was verdient seid ihr besser dran als wir denn meine Frau ist seit 6 Jahren in Elternzeit und ich bin Alleinverdiener und wir können uns auch neues Haus in top Lage, Auto Urlaub essen gehen leisten. Und Eigenkapital hatten wir vor dem Hauskauf auch nur 60.000 zusammen. Also ist doch alles top bei dir ! Gut ich hab nicht studiert sondern nur ne 2 jährige Ausbildung als Industriekaufmann und arbeite seitdem im Vertriebsinnendienst ohne Verantwortung und viel Home Office. Das ist der einzige Unterschied.

Toplage in Castrop-Rauxel?

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

ist euch eigentlich klar wie viele leute noch nicht mal 2000 brutto verdienen obwohl sie vollzeit arbeiten?

Das mag sein, die haben aber auch nicht zweimal studiert plus eine kaufmännische Ausbildung absolviert...

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Alles gut finde ich. Ich hab erst mit 40 meine 3900€ netto als Industriekaufmann im Vertriebsinnendienst verdient.

Hier TE. Du verdienst als Industriekaufmann über 1200 Euro mehr als ich und nennst das dann "alles gut bei dir?" Eben nicht, wie dein Beispiel aufzeigt! Ich habe auch Industriekauffrau gelernt, sprich ich hätte mir beide Studienabschlüsse offenbar sparen können.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ähnlich viel (3500,- in 1981) hat mein Vater als frisch ausgebildeter KFZ Mechaniker inflationsbereinigt, mit Anfang 20 und leicht ungewöhnlichen Arbeitszeiten verdient. Und war bei nem 10 Mann Unternehmen.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Alles gut finde ich. Ich hab erst mit 40 meine 3900€ netto als Industriekaufmann im Vertriebsinnendienst verdient. Erst da hab ich ein Haus gekauft geheiratet und 2 Kinder gezeugt. Also ist doch alles noch möglich bei dir. Wenn du auch noch ne Frau hast die was verdient seid ihr besser dran als wir denn meine Frau ist seit 6 Jahren in Elternzeit und ich bin Alleinverdiener und wir können uns auch neues Haus in top Lage, Auto Urlaub essen gehen leisten. Und Eigenkapital hatten wir vor dem Hauskauf auch nur 60.000 zusammen. Also ist doch alles top bei dir ! Gut ich hab nicht studiert sondern nur ne 2 jährige Ausbildung als Industriekaufmann und arbeite seitdem im Vertriebsinnendienst ohne Verantwortung und viel Home Office. Das ist der einzige Unterschied.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 04.02.2021:

Guten Morgen zusammen,

ich arbeite in einer Behörde und verdiene E13, das sind aktuell ca, 2720 Euro netto, da ich in Stufe 3 eingruppiert bin und keine Kinder habe.

Nun ist das sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber wenn ich hier im Forum die Nettogehälter höre, bin ich schon etwas frustriert.
Die Akademiker in meinem Alter (ich habe ebenfalls einen Master-Abschluss) besitzen schon ein Haus oder eine Eigentumswohnung, tragen Designerkleidung, während ich noch in meiner kleinen 50qm Wohnung lebe.

Ich habe auch nur 45.000 Euro gespart, da ich letztes Jahr ein neues Auto benötigte und das mein Erspartes deutlich minderte. Selbst da fahre ich aber "nur" Opel und ich werde gefragt, wieso es nicht der Audi ist...
Hier im Forum sparen die Forenteilnehmer mindestens 3000 Euro im Monat und führen ein sehr angenehmes Leben. Da fragt man sich echt, wieso man überhaupt studiert hat.

Geht es jemandem so wie mir?

Lass dich nicht runterziehen.

1.) In diese Forum wird immer maßlos übertrieben. Laut diesem Forum ist der durschnittsstudent Jahrgangsbester an der LSE und stiegt mit 400 k bei KKR ein.

2.) Du musst deine Lebenshaltungskosten im Verhältnis zu deinen Einnahmen setzen. Bsp 40 k in Sachsen entsprechen 80 k in München.

3.) du hast einen Job den du bis zur Rente machen kannst. Glaub mir das ist ein Luxus dem nicht mehr viele haben.

4.)Sportwagen fahren und Designer Klamotten tragen ist nunmal nicht für die Mittelschicht gedacht. Auch wenn dir verschiedene Influencer/ YouTuber etwas anderes vormachen.

Ich hoffe ich konnte dich damit aufbauen :)

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Alles gut finde ich. Ich hab erst mit 40 meine 3900€ netto als Industriekaufmann im Vertriebsinnendienst verdient. Erst da hab ich ein Haus gekauft geheiratet und 2 Kinder gezeugt. Also ist doch alles noch möglich bei dir. Wenn du auch noch ne Frau hast die was verdient seid ihr besser dran als wir denn meine Frau ist seit 6 Jahren in Elternzeit und ich bin Alleinverdiener und wir können uns auch neues Haus in top Lage, Auto Urlaub essen gehen leisten. Und Eigenkapital hatten wir vor dem Hauskauf auch nur 60.000 zusammen. Also ist doch alles top bei dir ! Gut ich hab nicht studiert sondern nur ne 2 jährige Ausbildung als Industriekaufmann und arbeite seitdem im Vertriebsinnendienst ohne Verantwortung und viel Home Office. Das ist der einzige Unterschied.

Toplage in Castrop-Rauxel?

Einfach nicht darauf reagieren. Trollbetrag.

Kein billiger Industriekaufmann verdient 3,9k netto mit 40. Kurz vor der Rente vielleicht maximal. Nichtmal das glaube ich

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ne, stocken viele AGs auf ein 13. auf, zB durch eine Art "Erfolgsbeteiligung" für erreichte Ziele des Referats/Abteilung oder einem persönlichen Bonus. Tlw. auch 14 Gehälter.

Unabhängig davon: Finde 2,7 netto jetzt gar nicht so schlecht als Single, auch nicht mit Mitte 30 und einem Master-Abschluss. Es ist natürlich schade, dass manche Behörden ihre Angestellten bewusst klein halten und der TE jetzt erst in Stufe 3 ist. Eine E13 ist aber meist die Vergütung für eine Tätigkeit im öD, die ein Diplom oder einen Master verlangt. Dazu kommen die jährlichen Tarifanpassungen und in Stufe 6 hat man dann auch knapp seine 6k brutto. Die muss man erstmal woanders als Akademiker, auch mit einem Master, bei der Jobsicherheit erreichen. Und bitte nicht mit "so sicher ist der öffentliche Dienst nicht mehr" kommen - im Verhältnis zur freien Wirtschaft ist die Sicherheit deutlich höher. Zudem bekommt man die E13 halt auch überall, egal ob bei den Stadtwerken Duisburg oder dem Arbeitsamt in Dresden.

Angenommen, man hat einen Partner oder eine Partnerin, die ähnlich verdient, dann ist ein super Leben drin. In Stufe 4 knackst du die 3k netto, hat die Partnerin auch 2-3k netto, lebt es sich doch ganz gut. Und wenn ihr Kinder bekommt: So what, Partnerin oder du können nach Elternzeit auch ganz entspannt weiter machen und müssen keine Einschnitte fürchten. Und wenn mal länger in Teilzeit gearbeitet wird, könnt ihr durch das Splitting einiges p.m. rausholen und spart euch das warten auf die Steuer.

Die meisten Poster in diesem Forum sind sehr eifrige Studenten, die sich in erster Linie über eine erfolgreiche Karriere und monetäre Zielgrößen definieren. Das ist nicht schlimm, aber spiegelt auch nicht die Realität wieder. Auch nicht die Realität für Akademiker. Ich knechte jetzt seit paar Jahren in der Beratung und das ist einfach ein Tausch von Lebenszeit gegen Geld und ein paar Skills bzgl. Effizienz. Man könnte es auch ein Investment nennen, aber den Mehraufwand vergessen die meisten hier. und jemand, der im Konzern eine ruhige Kugel schiebt und nur Dienst nach Vorschrift macht, kommt heutzutage auch nicht mehr so gut weg. Da hagelt es dann eher ein mittelprächtiges Abfindungsangebot mit Mitte-Ende 50.

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Die letzte Erfahrungsstufe in der E13 sind 6.000,00€ brutto plus Zusatzversorgungskasse plus 13. Gehalt. Das sind 80T€ Jahresbrutto für 39h Arbeit und 30Urlaubstage und Jobsicherheit.

Im TVöD E13 gibt es aktuell 12,48 Monatsgehälter, nicht 13.

Das macht dann in der 6. Stufe nach 15 Jahren ca. 72-73k Jahresbrutto

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Es gibt viele Unstudierte, die gutes Geld verdienen.
Ein Studium kann zu einem guten Einkommen führen, muss aber nicht.
Im öD war das schon immer geregelte Armut.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Was soll ich sagen?
Bin in E9b / Stufe 3 und verdiene mit 33 Jahren lächerliche 2.200 € Netto / Stk. 1 bei einer Bundesbehörde.

20.000€ konnte ich ansparen, aber auch nur weil ich lange Zeit bei meinen Eltern gewohnt habe.

Überlege mir ernsthaft lieber zu hartzen!

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Und hier ist der Denkfehler - ein Studium gibt dir keinen Anspruch auf ein guts / hohes Gehalt - das liegt einfach an deiner eigenen Leistung / Fähigkeit und zu einem gewissen Maß auch Glück (mal kündigt ein Kollege der eine interessante Stelle besetzt hat...).

Ich bin auch Akademiker, habe zwei Berufsexamen (WP/StB) abgelegt und verdiene mittlerweile wirklich gut (ca 5,5k netto nach Versorgungswerken - zzgl. Bonus). Mein Bruder der Handwerksmeister im Metallfachbau ist (früher Schlosser) mit eigenem Betrieb und 15 Angestellten hat zum Schluss über 10k netto im Monat, dafür trägt er halt auch das Risiko als Unternehmer. Am anderen Ende seh ich den Mann meiner Cousine, auch abgeschlossenes Studium, arbeitet bei einem Sportartikelhersteller im Vertrieb und verdient "nur 3k netto" mit Anfang 40ig.

Was ich damit sagen will - hier wird eine Blase bedient die stark auf BWLer im Bereich Konzerne / UB / Big4 zugeschnitten ist die aber recht wenig mit der Allgemeinheit der Berufswelt zu tun hat. Man hat hier einen starken Bias.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

ist euch eigentlich klar wie viele leute noch nicht mal 2000 brutto verdienen obwohl sie vollzeit arbeiten?

Das mag sein, die haben aber auch nicht zweimal studiert plus eine kaufmännische Ausbildung absolviert...

antworten
WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ich weiß ja nicht, wie viel Geld du für dein Auto ausgegeben hast aber wenn es tatsächlich dein Vermögen deutlich vermindert hat, hast du die Kontrolle über dein Leben verloren. Nicht, weil du zu wenig Vermögen angesammelt hast, sondern weil das Auto viel zu teuer war.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

@TE

Ich kann dich schon verstehen. Ich habe nach der Realschule damals auch nur eine Ausbildung gemacht zum Bankkaufmann und im Anschluss weniger als 2.000 EUR (brutto) verdient.

Da war für mich klar, dass das so keine Zukunft hat. Ich habe im Anschluss gekündigt, mein Abitur nachgeholt und studiert (Bachelor und Master).

Ich arbeite jetzt wieder seit 2017 und konnte mich kontinuierlich steigern auf ein jetziges Gehalt von ca. 120k all-in. Das war aber ein langer und steiniger Weg.

Mit ausreichend Motivation kannst du das aber sicher auch schaffen! Also nicht aufgeben und jetzt einfach nochmal "Gas geben".

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Mit 200k in München hast du vielleicht ein Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Dein Leben unterscheidet sich nicht von jemandem in Schwerin mit 60k brutto und Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Das realistische Äquivalent zu 60k in Schwerin sind wohl eher ca. 75 bis 80k in München.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 13.06.2021:

Sorry aber du arbeitest als Angestellter im ÖD, das sollte dir von Anfang an klar sein, dass du damit keine großen Sprünge machen kannst. Außerdem ist dein Sparverhalten eine Katastrophe, ich arbeite seit vier Jahren und hatte in den Jahren ein Durchschnittsgehalt ähnlich wie du (auch wenn ich jetzt mit ner aktuellen Beförderung deutlich mehr verdiene). Und auf meinem Depot sind aktuell 160k, davon knapp über 100k Einzahlungen. Und nein, kein Erbe oder reiche Eltern.

***

Von 2700€ netto im Monat ("ähnliches Gehalt") hast Du also rund 2100€ netto abgezwackt (100.000€/48 Monate)?

Habt ihr schon einmal drüber nachgedacht, dass er noch mietfrei Zuhause wohnt?
Kenne viele in meinem Ort, die einen gut bezahlten Job nur mit Aus- und Weiterbildung erreicht haben (kein Studium) und mit Ende 20 bzw. 30 noch bei den Eltern wohnen und keine Miete zahlen. Dafür haben die auch einen neuen Benz vor der Tür und 100k auf dem Konto.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Vollkommen richtig! Aber lasst bitte in diesem Forum das "München Bashing". Wir wissen alle, dass es in Münchner teurer ist, aber lasst diese albernen "alles dreimal so teuer" Vergleiche. Hat hier auch nichts mit dem Thema zu tun.

Danke

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Mit 200k in München hast du vielleicht ein Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Dein Leben unterscheidet sich nicht von jemandem in Schwerin mit 60k brutto und Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Das realistische Äquivalent zu 60k in Schwerin sind wohl eher ca. 75 bis 80k in München.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Mit 200k in München hast du vielleicht ein Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Dein Leben unterscheidet sich nicht von jemandem in Schwerin mit 60k brutto und Haus, zwei Autos und 3-4 Wochen Urlaub im Jahr.

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Das realistische Äquivalent zu 60k in Schwerin sind wohl eher ca. 75 bis 80k in München.

Rechne mal nochmal familientauglich mit 150+qm Haus

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Sorry, lebe in München und die Kosten werden hier im Forum total übertrieben..

Miete ist höher und manche Kosten sind natürlich auch höher, aber definitiv nicht wie hier genannt.

Kindergarten und KiTa auch nur dann, wenn du in eine private Einrichtung gehen musst. Essen gehen ist vielleicht teurer als "auf dem Land", aber doch nicht signifikant anders, als in anderen Städten

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

Kindergarten ist kein Argument, das ist politisch so organisiert. Frankfurt ist auch teurer als Schwerin und hier sind Kindergärten kostenfrei.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

Bitte richtig lesen und verstehen - der TE hat keine Kinder

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

Ich wohne in der Ostschweiz und war über das Wochenende in München, der Preisunterschied bei einem Bier ist jetzt zwischen Schweiz und München doch recht übersichtlich, ich frag mich immer wie ihr das in Deutschland bei den Gehältern in den Städten macht.
Es waren 5,50CHF (nähe St. Gallen) vs 4,80 EUR in der Münchener Innenstadt.
Man muss natürlich Fairerweise sagen das man hier auch 7-8 CHF für ein Bier ausgeben kann wenn man möchte, ich vermute nur in München geht es auch noch teurer.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Hahaha. Was für Luxusprobleme...

Wenn du unzufrieden bist, dann gibt's ja die bekannte Empfehlung: leave it, love it or change it.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ich bestell eh alles bei Amazon, was soll da in Müchen teurer sein.

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Sorry, lebe in München und die Kosten werden hier im Forum total übertrieben..

Miete ist höher und manche Kosten sind natürlich auch höher, aber definitiv nicht wie hier genannt.

Kindergarten und KiTa auch nur dann, wenn du in eine private Einrichtung gehen musst. Essen gehen ist vielleicht teurer als "auf dem Land", aber doch nicht signifikant anders, als in anderen Städten

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Das ist ja mal richtiger Quatsch. Das einzige, das in München tatsächlich wesentlich teurer ist, ist die Miete, und die ist ca. 3x so hoch wie in Schwerin. Bezogen auf eine 50m2 Bude sind das ca. 700EUR Mehrkosten.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

antworten
WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Ich verstehe nicht genau was alle mit solch hohen Sparraten machen wollen...

Es gibt 4 Punkte für mich die erfüllt sein sollten:

  1. Gesundheit
  2. Spaß am Job
  3. Man sollte einen für sich guten Lebensstandard haben
  4. min. Sparrate von 250 p.M. (quasi als Altersvorsorge)

Ich verdiene knapp 3,5k Netto und habe mein Lebensstandard immer vor meine Sparrate gestellt... aktuell spare ich rund 800€ im Monat. Jeden Euro den ich in Zukunft mehr verdiene werde ich 50/50 sparen verkonsumieren. Ich würde niemals auf das Leben im hier und jetzt verzichten um meine Sparrate künstlich in die Höhe zu treiben. Was ist der Vorteil zwischen 250 p.M. (bei 5% Rendite nach 30 Jahren 205k) und 800 p.M.(655k).

Die meisten werden immer noch 10 Jahre zu arbeiten haben und das angehäufte Vermögen sollte in beiden Fällen reichen um nach diesen 10 jähren den Lebensstandard beizubehalten oder eben sogar zu heben..

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

Naja also normale Dienstleistungen sind jetzt nicht teurer als in anderen großen Städten in Deutschland, nimm mal Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart..... das gibt sich nicht viel, auch sind da die Gewerbemieten wenn man jetzt mal Lagen wie Maximiliansstrasse, Kö, Kaufinger... rauslässt nicht so viel höher.

Klar wenn du München / Hamburg / Düsseldorf mit dem 2000 Einwohnerdorf im Bayerischen Wald oder dem platten Land in Norddeutschalnd vergleichst kann es schon sein, das die Pizza dort 7€ statt 10€ kostet. Wenn du aber z.B. wieder in Ferienregionen an der Nordsee, Bodensee oder Alpen gehst bist du fast wieder bei Großstadt.Preisen obwohl es kleine Orte sind.

Und der normale Einkauf wie Lebensmittel, Klamotten..... sind mittlerweile zum großteil eh Ketten bzw. der Wettbewerbsdruck ist so hoch, das ich da auch nicht mehr zahle als woanders.

Sorry, aber das stimmt in keinster Weise. In München ist alles teils erheblich teurer, was irgendwie mit Dienstleistung zutun hat und/oder teuer gemietete Gewerbefläche mit einfließt. Evtl. für dich nicht relevant, aber gerade Kinderbetreuung kann ein richtig krasser Brocken sein. Wir haben in München für den Kindergarten 5x so viel gezahlt wie jetzt in Nürnberg.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Ich weiß ja nicht, wie viel Geld du für dein Auto ausgegeben hast aber wenn es tatsächlich dein Vermögen deutlich vermindert hat, hast du die Kontrolle über dein Leben verloren. Nicht, weil du zu wenig Vermögen angesammelt hast, sondern weil das Auto viel zu teuer war.

Nein, es ist nur ein Opel.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

Habt ihr schon einmal drüber nachgedacht, dass er noch mietfrei Zuhause wohnt?
Kenne viele in meinem Ort, die einen gut bezahlten Job nur mit Aus- und Weiterbildung erreicht haben (kein Studium) und mit Ende 20 bzw. 30 noch bei den Eltern wohnen und keine Miete zahlen. Dafür haben die auch einen neuen Benz vor der Tür und 100k auf dem Konto.

Kann man machen.

Wer aber bei Mama daheim wohnt und isst sollte sich aber nicht für 38-jährige, die im Leben stehen, als Vorbild hinstellen.

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WiWi Gast

Frustriert- mit 38 nur wenig Geld

WiWi Gast schrieb am 14.06.2021:

@TE

Ich kann dich schon verstehen. Ich habe nach der Realschule damals auch nur eine Ausbildung gemacht zum Bankkaufmann und im Anschluss weniger als 2.000 EUR (brutto) verdient.

Da war für mich klar, dass das so keine Zukunft hat. Ich habe im Anschluss gekündigt, mein Abitur nachgeholt und studiert (Bachelor und Master).

Ich arbeite jetzt wieder seit 2017 und konnte mich kontinuierlich steigern auf ein jetziges Gehalt von ca. 120k all-in. Das war aber ein langer und steiniger Weg.

Mit ausreichend Motivation kannst du das aber sicher auch schaffen! Also nicht aufgeben und jetzt einfach nochmal "Gas geben".

Dein Vorschlag für eine 38-jährige mit E13 Stelle im TVöD ist also, ein weiteres Studium zu beginnen und sich dann hochzuarbeiten?

Da würd ich mich ja eher nebenbei noch mit einem Youtube Kanal oder ähnlichem versuchen, wenn man dafür Talent hat.

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