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Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

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WiWi Gast

Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

In der aktuellen Wirtschaftswoche auf Seite 24 wird diesbezüglich ein Trick für fest angestellte Anwälte verraten. Nämlich nebenbei eine Anwaltszulassung zu beantragen, Prozesse zu betreuen und sich dann berufsständisch abzusichern.

Gibt es für BWLer eine ähnliche Möglichkeit? Z.B. sich bei einem Job sagen wir bei BMW gleichzeitig als selbstständiger Unternehmensberater oder Eigentümer eines kleinen Unternehmens (Internet etc.) zu betätigen?
Wenn der Weg aus den Sozialsystemen auf einem solchen Wege möglich wäre, wie sähen dann die rechtlichen Vorschriften aus? (Z.B. Mindestumsatz oder Mindeststundenzahl/Woche bei Nebentätigkeit?)

Das würde mich auch aus rechtlichen Gründen interessieren, deshalb würde ich mich sehr über ernst gemeinte Antworten und weniger über eventuelle moralische Vorwürfe freuen.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Mach das WP-Examen und zahl ins Versorgungswerk der Wirtschaftsprüfer ein. Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

vergiss es, gibt es nicht. Das system ist gut abgesichert. wenn du nicht gerade GF mit weitgehenden freiheiten bist, hast du keine chance, da die lücken welche es gab geschlossen wurden.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Nein. Chancen bestehen unter gewissen Voraussetzungen wie oben geschrieben als Syndikus-Rechtsanwalt oder Steuerberater.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Tja, moralische Vorwürfe bekommt niemand gerne- wenn sie negativ an die eigene Person gerichtet werden.

Eigentlich kann ich Dir nur abraten. Nicht nur moralisch sondern auch faktisch.

Wer einmal aus dem Sozialsytem fällt hat in Notzeiten mehr Schwierigkeiten, alsz zuvor erwirtschaftete Vorteile.

Ich denke Du bist daran interessiert Deine Sozialabgaben zu mindern. Dass wirst Du so ohne weiteres nicht schaffen. Geh erst einmal zum Amt und lasse Dich beraten welche Abgaben Du zu leisten hast. Denke über Deine Altersvorsorge nach- die Alternativen die dafür anfallenden Kosten und vor allem- was später für Dich herauskommt. Lasse Dich bloß nicht von irgendeinen "Finanzberater" über den Tisch ziehen. Diese perfiden Verkaufstricks/- profis sind schon viele aufgesessen und haben zu spät bemerkt das sie in eine Falle getappt sind.

Das Sozailsystem ist nach wie vor immer noch die beste Rundumversorgung- da kommen private Institutionen nicht mit- egal was sie Dir an Schönfärberei aufschwatzen. Erst im Alter, im Krankheitsfall (hauptsächlich chronische/langwierige), bei Erwerbs-/Berufsunfähigkeit, sogar schon im Falle der Arbeitslosigkeit wirst Du schnell merken, dass Du an irgendeiner klause scheitern kannst/wirst.

Sorry- sei kein Blödmann....

Aussteigen lohnt sich nur, wenn am zu den Millionären gehört- sonst lasse die Finger davon.

Noch was- ich glaube dass man sowieso nicht mit einer "getürkten" Selbständigkeit so ohneweiteres sich aus dem System ausklinken kann. Die behörden sind nicht blöd und haben mit Sicherheit einen Passus, der so etwas verhindert. Zumal Du höchstwahrscheinlich im Arbeitsleben mehr verdienen wirst als mit der angeblichen Selbständigkeit. Entweder richtig -oder wenn man nicht will oder kann- gar nicht (selbständig werden). Ansonsten würde ich nicht im Internet nach Antworten suchen- da schreibt doch jeder der Lust hat. Wenn Du schon nicht abzubringen bist- dann suche Ämter, Anwälte, oder Existenzgündervereine auf und suche da nach Antworten- die sind ziemlich treffsicher.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

WP- oder Steuerberater-Examen;-)

Als angestellter Nur-BWLer keine Chance, aus Renten- oder Arbeitslosenversicherung rauszukommen. Krankenversicherung geht, aber auch nur wenn der wirtschaftliche Schwerpunkt (Einkommensanteil, Stundenzahl) aus dem selbstständigen bereich kommen.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Das ist moralisch ganz unterste Schublade...

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

möglich wäre die Arbeit auf Werkvertragsbasis, wenn dein Arbeitgeber mit macht.

Dann zahlt man nur Steuern, keine Sozialabgaben, man schliesst dann einfach ein private KV ab. Wer jung und gesund ist, bekommt die sehr günstig

Alles mal ohne Gewähr

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Uff davon kann ich nur abraten--- hab ich auch gemacht... 5 Jahre lang. Mein AG hat da auch mitgemacht - da freundschaftliches verhältnis.

Ende vom Lied: Rückzahlung von 4,5 Jahren.... für AG + AN!

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Auswandern?

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Es ist moralisch keinesfalls unterste schublade! man zahlt sein leben lang und erhält dann eine rente, die mickriger ist als sonstwas. ich bekomme einen großteil meines arbeitseinkommens weggenommen, für fast nichts!

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

werd Abgeordneter. Die Landtagsabgeordneten NRW haben 2006 auch ein Versorgungswerk gegründet.

Was das herausfallen aus dem Sozialsystem angeht: Versorgungswerke bieten Rentenversicherung mit Kapitaldeckungs- statt Umlageverfahren. Darüber hinaus erhälst du neben höherer Rente noch BU und Hinterbliebenenversorgung und das alles für's selbe Geld wie ein gesetzlich Versicherter. Sollte dein Versorgungswerk pleite gehen, springt wieder der Staat ein.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

ihr werdet es noch bereuen aus dem Sozialsystem auszusteigen, wenn ihr in eine Notlage geraten werdet! Stellt euch vor, ihr bekommt plötzlich Krebs und müsst erstmal die ganzen Kosten (bspw. Operationen, Chemotherapien etc) vorfinanzieren. Dann mal viel Spaß!!!

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Mal davon abgesehen, dass der Threadersteller hier keine Diskussion über die Ethik seines Handelns wünscht, ist diese Aussage absoluter Unfug. Es ist absolut legitim, zu versuchen, sich um die gesetzlichen Sozialversicherungspflichten zu drücken und sich privat abzusichern. Man muss sich nur mal anschauen, wie unfassbar viel Kohle man allein die die gesetzl KV steckt (tendenz steigend, die Beiträge werden mittelfristig weiter erhöht werden) und wie wenig man im Krankheitsfall wirklich herausbekommt (Tendenz sinkend, die Leistungen wurden in den letzten Jahren immer weniger und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen). Dann muss man sich nur mal vor Augen führen, wie dermaßen unwirtschaftlich die Krankenversicherungen arbeteiten (wozu brauchen wir über 180 Krankenkassen mit einem riesigen Wasserkopf an Verwaltung?)Über die Rentenversicherung brauchen wir uns ja wohl nicht zu unterhalten. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte versuchen, die Versicherungspflichten in jedem Fall zu umgehen- sofern es privat günstiger ist. Die Umgehung der Pflicht ist Notwehr des Bürgers gegen einen Staat, der seinen Bürgern immer mehr vom Gehalt aus der Tasche zieht und es in ein marodes Sozialsystem steckt, dass eh in wenigen Jahren kollabieren wird.

Aber jeder, wie er meint...

p.s: Aus ebendiesen Gründen bin ich bereits zum Berufsstart ausgewandert, Nun verdiene ich mehr als mein Kollegen in Dtl. bei gleicher Leistung und hab sogar noch mehr netto vom brutto am Monatsende in der Tasche.

Lounge Gast schrieb:

Das ist moralisch ganz unterste Schublade...

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Auch das wird nicht ganz einfach, "Scheinselbstständigkeit" erkennen die Krankenkassen (die ja auch die anderen Sozialbeiträge einziehen) nicht an.

Du wirst nicht umhin kommen, bis zur Mitgliedschaft in einem Kammerberuf (StB, WP, RA, etc.) die Sozialbeiträge abzuführen. Aus der Krankenkasse kommst Du am schnellsten raus, nämlich wenn Du über der Pflichtversicherungsgrenze liegst. Das musste bis dato drei Jahre am Stück der Fall sein, die schwarz-gelbe Koalition möchte das aber wieder ändern (auf ein Jahr reduzieren).

Lounge Gast schrieb:

möglich wäre die Arbeit auf Werkvertragsbasis, wenn dein
Arbeitgeber mit macht.

Dann zahlt man nur Steuern, keine Sozialabgaben, man
schliesst dann einfach ein private KV ab. Wer jung und gesund
ist, bekommt die sehr günstig

Alles mal ohne Gewähr

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Die Frage, wie man sich den Sozialbeiträgen entziehen kann, würde ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber sich dem "Sozialsytem" entziehen??? Baut nicht unsere gesamte Gesellschaft auf ein solidarisches Miteinander auf? Wie sonst soll Kranken, Behinderten, Jungen, Alten, etc. geholfen werden?

Das mag pathetisch klingen, sollte an dieser Stelle aber mal gesagt werden.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

die gesellschaft sind wir, und wir wollen dieses system nicht. die politiker wollen das system. und sich nebenbei füllfederhalter für 70.000 euro kaufen.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Tja jungs, ich finde das ok, wenn die Regierung sich lediglich um die Gruppe kümmert, die wichtig für die Wahl ist. Und da die Rentner stetig wachsen, müssen wir da bald sehr viel mehr zahlen.

Überlegt mal: als unser Rentensystem eingeführt wurde, lag die Lebenserwartung irgendwo bei 67. D.h. 2 Jahre Rente. Heute keifen die Linken, man würde bei einer Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 (bei Lebenserwartung 77 Jahre) den Rentnern 2 Rentenjahre stehlen und die Konservativen verändern die Rentenformel mehr und mehr zu unseren Ungunsten, anstatt über bessere Bildung nachzudenken, damit die zukünftigen Generation in der Lage sind, das notwendige Kapital zu erwirtschaften.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Mit Sozialsystem meinst Du sicher die Beiträge zur gesetzlichen:

  1. Krankenversicherung
  2. Pflegeversicherung
  3. Arbeitslosenversicherung
  4. Rentenversicherung

Grundsätzlich kann du bei 1. bis 4. raus bei Selbständigkeit. Niemand kann dich dann zwingen, Beiträge zu einer der oben genannten gesetzlichen Versicherungen zu leisten.
Bei 1. und 2. kannst du ausserdem raus bei Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze (googeln).
Bei 4. kannst du ausserdem raus, wenn du einen sogenannten Kammerberuf (Anwalt, Prüfer, Arzt usw.) hast. Dann kannst du dich über das jeweilige Versorgungswerk deiner Kammer versichern.

Letztlich wird deutlich, nur Angestellte bis zur Versicherungspflichtgrenze müssen sich zwingend gesetzlich versichern und halten dieses Sozialsystem somit am Leben. Selbständige, Besserverdiener, Kammerberufe versichern sich selbst (oder auch nicht) und kommen damit deutlich besser weg als Angestellte...
Politik ist halt einfach Vertretung von Interessensgruppen und deren Präferenzen und Privilegien.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Zahlt als Kammerberufler (Anwalt, Arzt) eigentlich in die gesetzliche Arbeitslosenversicherung ein?

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Wer nicht zu diesen priviligierten Kreisen gehört kann froh sein, dass dieses Sozialsystem überhaupt existiert. Es ist sozial- weil die Gemeinschaft die schwächtsten und ärmsten in der Gesellschaft mit den Grundnötigsten versorgt. Es fängt Kinder, Alte, Kranke und Behinderte auf. Personen die nicht in der Lage sind diese Kosten zu tragen!

Dieses System ist teuer- aber auch einzigartig in der Welt und wird von anderen Ländern bewundert! Seht mal in den USA- das gibt es ein solche system nicht- jedenfalls nicht wie unseres und ich selbst habe Verwandte die hatte früher richtig viel´Geld - waren sozusagen Reich. Nach einer Krebserkraqnkung der Frau mussten sie all ihr Guthaben für kostspielige Behandlungen aufbrauchen. Die Beiträge der Versicherungen werden nach Gesundheitszustand festgesetzt. Gesund=günstig, chronisch/unheilbar krank-= für die meisten unbezahlbar und somit eigentlich fast gleichbedeutend mit einem Todesurteil- weil Behandlungen nicht in Anspruch genommen werden können!!!

Wer will so etwas. Natürlich gibts Lücken und Ungerechtigkeiten in unserem Sozzialversicherungssystemen und Schmarotzer die es ausnutzen. Dennoch ist es unschlagbar gut, das Beste was wir in Deutschland haben- medizinische Vollversorgung...Noch!!!! Leute es wäre dumm es abmontieren zu wollen.... leider versuchen es Politiker und Versicherungen (wegen Privatpolicen und Gewinnen!) aber damit verlieren wir einen wertvollen Schatz. Der ist wichtiger als ein paar Kröten mehr auf dem Konto.

Außerdem die Hauptzerstörer der Sozialsysteme sind nicht die alten Menschen Mensch die haben 40-50 Jahre wirklich hart gearbeitet- mehr als wir heute und auch damals die "Alten" sozusagen ernährt. Wirkliche Fehler verschweigt ganz bewußt- dass sind Fremdleistungen die die einzelnen Sozialkassen mitfinanzieren/tragen müssen. Was die Politik macht ist ein perfides Spiel- die hetzen mit ihren Äußerungen die junge Generation gegen die alte auf! Denkt nach und lasst euch nicht verarschen- genau das machen die mit uns!

Die sind dabei (besonders Wirtschaftslobbyisten/Politiker die in Vorstädnden sitzen) den demokratischen Staat mit all seinen Vorteilen abzubauen- Stück für Stück! Euer geplänkel über Gelder die ihr einsparen könnt- denkt darüber nach was es andere kosten wird- und letztendlcih euch auch. Jetzt seid ihr gesund und jung- aber das bleibt nicht immer so. Hört euch mal um- was es kostet wenn man als über 45 jähriger an Krebs leidetr und wie hoch dann auf einmal eure Beiträge an die Privatversicherung sind. Ihr werdet euch wundern! Da zählt nicht mehr euer Bruttolohn- ihr zahlt Beiträge unabhängig von Einkommen!

Wenn ihr einmal raus seid aus dem System- kommt man kaum wieder hinein.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Unser Firmensitz ist direkt an der Grenze mit Frankreich. Ca. 30-40% unserer MA sind Franzosen, die in FR ihren Wohnsitz haben und in DE arbeiten. So wie ich's mitbekommen habe, zahlen sie viel weniger an Sozialabgaben. Wäre das z.B. ein Weg?

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Absolut richtig. Ich will ja niemandem Angst einjagen, aber ihr wisst noch nicht, was für Krankheiten in eurem Körper schlummern, die plötzlich ausbrechen können. Die Therapien sind sehr teuer!

Jetzt seid
ihr gesund und jung- aber das bleibt nicht immer so. Hört
euch mal um- was es kostet wenn man als über 45 jähriger an
Krebs leidetr und wie hoch dann auf einmal eure Beiträge an
die Privatversicherung sind. Ihr werdet euch wundern! Da
zählt nicht mehr euer Bruttolohn- ihr zahlt Beiträge
unabhängig von Einkommen!

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Du könntest auch versuchen, Beamter zu werden. Da bist Du auch von allen vier Sozialversicherungsbeiträgen befreit.

:-)

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

stimmt, als beamter sind die belastungen durch das sozialsystem auch deutlich geringer. keine arbeitslosenversicherung. krankenversicherung ueber debeka. im endeffekt zeigt das wieder, dass nur ein kleiner teil der arbeitnehmerschaft wirklich zum erhalt des sozialsystem beitraegt. alle anderen reden nur darueber und tragen weniger belastungen (politiker, selbstaendige, freiberufler, kammerberufe, beamte, gutverdiener, ...) soviel zum thema soziale absicherung aller (insbesondere der schwaechsten) durch die verteilung der lasten auf alle (insbesondere der staerksten)...

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Zitat:

Unser Firmensitz ist direkt an der Grenze mit Frankreich. Ca. 30-40% unserer MA sind Franzosen, die in FR ihren Wohnsitz haben und in DE arbeiten. So wie ich's mitbekommen habe, zahlen sie viel weniger an Sozialabgaben. Wäre das z.B. ein Weg?

Sich aus Eigennutz der sozialen Verantwortung zu entziehen kann niemals der richtige Weg sein. soviel dazu.

Aber entgegen aller moralischen Bedenken. Wer in Luxembur arbeitet hat noch mehr Vorteile als in Frankreich... vornehmlich steuerliche. Ein Bekannter von uns macht es. Ganz abgesehen davon- macht euch mal bewußt wie die medizinische Versorgung in Ländern mit einem günstigeren Beitrag ausschaut. im Nachhinein zahlt ihr immer dann drauf- wenn ihr es am nötigsten benötigt- nämlich wenn ihr krank seid!

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Lounge Gast schrieb:

Du könntest auch versuchen, Beamter zu werden. Da bist Du
auch von allen vier Sozialversicherungsbeiträgen befreit.

Das ist die Loesung, ohne Zweifel. Diese Wahl hat man. Auswandern ist natuerlich auch eine gute Option. Die Schweiz hat teilweise paradiesische Verhaeltnisse. Jeder kann gehen, wenn er meint die Welt ist besser ausserhalb von Deutschland. Alternativen gibt es nicht. Die Behoerden kennen alle Schlupfloecher und schliessen diese systematisch seit Jahrzehnten.

Zum Thema Moral und Sozialstaat: Habt ihr keine Eltern und Grosseltern? Oder moegt ihr die nicht? Oder sollen die anderen fuer die Renten und Krankheiten eurer Verwandten aufkommen? Die Aussage "Das System ist ja soo marode und ungerecht." kann doch keine Ausrede sein, um dem Sozialstaat generell zu entsagen. Das ist ja so als wuerde ich meine Tochter rausschmeissen, weil ich glaube, dass sich meine Investitionen in ihre Ausbildung niemals lohnen werden. Ihr seid nur noch nie in einer Notlage gewesen und haltet euch deshalb fuer unsterblich. Auf jeden Fall passt das sehr gut in das Bild, dass jeder von BWLern hat. Kein Wunder dass zur Zeit alle den Kapitalismus fuer gescheitert halten - der Homo Oeconomicus in Reinform.

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WiWi Gast

Re: Wie entkommt man als Angestellter dem Sozialsystem?

Auf das gesamte Leben gesehen kommt man aber evtl. mit der GKV sogar günstiger als mit der PKV. Das GKV-System wird ja auch über Steuern mitfinanziert und selbst der aktuelle Höchstsatz (AN-Anteil) ist nicht soweit von dem PKV-Beitrag eines Menschen im mittleren Alter entfernt. Wenn man dann noch einberechnet, dass die gesamte Familie mitversichert ist und die Beiträge im Alter keine utopischen Beträge von mehr als 1.000 EUR annehmen, dann sollte man wirklich mal überlegen.
Sollte die Kopfpauschale (140-150 EUR), dann ist aus finanziellen Gesichtspunkten für uns (Besserverdiener ^^ - an oder über der Beitragsbemessungsgrenze) die GKV auf jeden Fall besser.

Dem Rentensystem entkommt man als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Es wird stattdessen eine berufsständische, kapitalgedeckte Alterversvorsorge aufgebaut. Als Beamter zahlt man natürlich auch nicht in das Rentensystem ein - es gleicht sich aber über das vor allem im höheren Alter relativ zu freien Wirtschaft niedrige Gehalt wieder aus.

ALV und PV kann man wegen ihrer geringen Höhe ja mal aussen vor lassen.

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