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Berufseinstieg: Wo & WieVWL

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Endlich mal jemand, der die Sachen prägnant auf den Punkt bringt.

Lounge Gast schrieb:

Diplom ist King. Master ist der legitime Thronfolger.
Bachelor ist nix.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Man kann doch Wiwi studieren wie z.B in Hohenheim und Bochum.
Dann studiert man hat parallel BWL und VWL.Halt Wiwi

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Man muss bei der Wahl solcher "rein akademischen" Studienfächer eben bedenken, dass sie einem nicht helfen, einen Job zu kriegen. Keiner stellt einem an, WEIL man VWL studiert hat.

Wenn man sowieso der Typ ist, der leicht den Berufseinstieg schafft, ist es egal. Dann wird man eingestellt, OBWOHL man VWL studiert hat. Kenne auch Leute, die mit dem Studium bei einer Bank arbeiten.

Wenn man aber der Typ ist, der sich beim Berufseinstieg eher schwer tut, sich nicht so gut verkaufen kann, dann ist so ein Studium evtl. ein großer Nachteil. Denn spezielle Fachkenntnisse, die man sich im Studium angeeignet hat, fallen als Argument weg. Man muss sich über die eigene Person verkaufen.

Ich würde nur dann zu einem solchen Studium raten, wenn man signifikante Soft Skills hat, mit denen man sich auf dem Arbeitsmarkt verkaufen kann. Alle anderen lernen lieber etwas "Gescheites".

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

So ein Blödsinn. Weder ich noch meine Kommolitonen hatten mit dem VWL Abschluss irgendwelche Probleme einen Job zu finden.

Man sollte nur schauen dass man nicht Sozialpolitik plus marketing oder so einen Schwachsinn vertieft

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

in welchen bereichen? tatsächlich in jobs für vwl?er oder in bwl?er jobs? nur mal so aus interesse.

Lounge Gast schrieb:

So ein Blödsinn. Weder ich noch meine Kommolitonen hatten mit
dem VWL Abschluss irgendwelche Probleme einen Job zu finden.

Man sollte nur schauen dass man nicht Sozialpolitik plus
marketing oder so einen Schwachsinn vertieft

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Gut, ihr habt problemlos den Einstieg in den Beruf geschafft. Der springende Punkt ist aber, welche Rolle das Studienfach dabei gespielt hat. War es nützlich? War es eher hinderlich? Wie sah eure Bewerbungsstrategie aus? Habt ihr eure persönlichen Fähigkeiten in den Vordergrund gestellt oder waren auch die Studieninhalte von Interesse für euren ersten Arbeitgeber?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Wer VWL studiert sollte gute Kenntnisse im Bereich Statistik/ Ökonometrie haben und das ganze kombinieren mit guten skills in STATA, SAS etc., sprich Datenauswertung. Dann noch passende BWL module und man hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Mit Entwicklungsökonomie und sonstigen Quatschfächern kann man natürlich nichts anfangen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Dann müsste die Frage lautet:

Wenn man VWL studiert, welche Fächer sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt und in welchen Positionen kann man gut einsteigen.

Ich denke mal, dass wird Interessenten eher helfen, die richtige Entscheidung zu treffen als nur "ja ja Berufseinstieg kein Problem" oder "Ne Orchideenfach, geht gar nicht". Wichtig ist ja auch, dass man weiß, wie der Berufsalltag später aussieht. Es kommt nicht selten vor, dass man ein Fach studiert, das dann auch berufliche Möglichkeiten bieten, die alle aber für einen nichts sind.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Bin der Vwler der im Controlling im Dax 30 Unternehmen eingestiegen ist. Meine Fächer waren:
Wipo 1 +2
Witheorie 1+2
Fiwi 1+2
BWL (Prod.mgmt, Marketing, U-führung,Corporate FInance)
VWL Vertiefung Statistik + Ökonometrie
VWL Vertiefung Spieltheorie

Durchschnittsnote 1.6, 2 Auslandssemester, 10 Semester studiert, 2 Praktika (allerdings in puren VWL bereichen).

In den Vorstellungsgesprächen ging es meist nicht um fachliches. Auch nicht bei PWC,Daimler, Eon, Enbw oder da wo ich jetzt angefangen habe. Das ich VWL studiert habe hat glaub ich gar keine so große Rolle gespielt. In den Vorstellungssgesprächen wurdesich meist auf die Persönlichkeit konzeentriert und irgendwelche Brainteaserabgeklopft.

Einsteigen kann man als VWLer nach meiner Erfahrung auf

  1. allen Stellen, bei denen in irgendeiner Form jemand beraten werden muss (so wie im Controlling eines großen Unternehmens oder in Unternehmensberatungen) oder
  2. allen Stellen, in denen modellbasiert gerechnet werden muss (Statistische Ämter, Wirtschaftsforschung, Supply Chain Optimierungseinheiten, Risk Management, Treasury, Finance) oder
  3. überall dort wo spezifische VWL Kenntnisse gefragt sind (VWL abteilungen in unternehmen, banken, vwl promotionsstellen).

VWL haben BWLern eins voraus: Ihnen wird eher zugetraut, im großen und ganzen denken zu können und dinge aus einer anderen perspektive zu sehen. das hilft abteilungen in umbruchphasen oft sehr.

Bei uns im Unternehmen arbeiten übrigens recht viele VWLer auf BWL Positionen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Kann sein, aber ist das wirklich das was man sich orginär unter VWL vorstellt? mich persönlich interessiert dieses computerzeugs weniger, da hätte ich statistik studieren können.
der beschriebene weg führt insb. in die marktforschung...wenn man das möchte.

Lounge Gast schrieb:

Wer VWL studiert sollte gute Kenntnisse im Bereich Statistik/
Ökonometrie haben und das ganze kombinieren mit guten skills
in STATA, SAS etc., sprich Datenauswertung. Dann noch
passende BWL module und man hat gute Chancen auf dem
Arbeitsmarkt.

Mit Entwicklungsökonomie und sonstigen Quatschfächern kann
man natürlich nichts anfangen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Die mit Abstand beste Lösung für das Problem lautet: Wirtschaftswissenschaft. Ich habs studiert. Konnte mich 50/50 vertiefen und war beides am Ende. Fakt ist allerdings, dass viele meiner Kollegen VWLer sind und ich bei denen keinen Nachteil erkennen kann. Warum auch? Ein VWLer bzw. BWLer kann sich problemlos in unterschiedliche Bereiche einarbeiten. By the way ich hab Spieltheorie, Ökonometrie und WIrtschaftspolitk als VWL Major. Keins war ein Laberfach. Andersherum haben VWLer mit Kenntissen im Bereich Sozialpolitik und Entwicklungswirtschaft sehr gute Jobs zB bei der KfW oder DEG bekommen und verdienten als Einsteiger Gehälter, die nur bei ein Paar Dax 30 gezahlt werden.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackga

Lounge Gast schrieb:

Bei fast allen Berufseinsteigern macht sich irgendwann
Entäuschung breit. Dass man sich nicht genug gefordert fühlt
und dass der Job nicht oder nur wenig zu den Studieninhalten
paßt - diese Erfahrung macht fast jeder. Das wird sich mit
einem Jobwechsel nicht ändern.

GANZ GENAU.

Und das ist letztendlich auch nur eine Frage der inneren Einstellung.

Die Bundeskanzlerin macht jeden Tag dasselbe - regieren. Paar Minister treffen. Ggf. mal ne Rede halten. Öde. Und die hat bestimmt keine Ahnung, wie der genaue Gesetzeswortlaut ist, also "keine Ahnung".

Und Jay-Z hat auch ein Scheissleben. Nie Abwechlung, der ganze Job besteht aus Auf-der-Bühne-Stehen und immer die gleichen Lieder abspulen. Bin sicher, der würde auch gerne mal "über einen Branchenwechsel nachdenken".

Naja, und DB-Ackermann...der kann bestimmt keine Aktienkurse interpretieren oder eine Bilanz analysieren. Der ist zudem "nur durch Beziehungen nach oben gekommen" und "kann sich gut verkaufen". Auch nichts für mich.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

hi,
darf ich fragen an welcher uni du vwl studiert hast

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

das ist meiner Meinung nach (bin NICHT der TE) völlig irrelevant. Mehr sogar: Dass er VWL studiert hat, zeigt, dass er auf jeden Fall an einer Uni war und nicht an einer Privat"uni", wie sich die Berufsakademien und FHs ohne wissenschaftlichen Anspruch heute schimpfen...

Da er schon 3+ Jahre im Beruf ist, hat der Ort des Abschlusses keinerlei Bedeutung in der Arbeitswelt.

Lounge Gast schrieb:

hi,
darf ich fragen an welcher uni du vwl studiert hast

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Habe auch Wirtschaftswissenschaften studiert und den Berufseinstieg irgendwann geschafft. Es ist áber nach einer Zeit sehr frustrierend, wenn man nach einem Studium irgendwo landet und Dinge tut wofür der geringste menschliche Sachverstand reicht, man aber definitiv keine Ausbildung oder ein Studium braucht.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Muss den alten Thread mal wieder raufholen, sorry.

Bin letztes Semester mit meinem VWL Master fertig geworden und finde absolut nichts. Meine Kollegen haben auch alle das selbe Problem ... Was mache ich falsch?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Die Frage lautet was hast du falsch gemacht --> VWL studiert. Ist leider das weltverbesserer ich studiere was mir Spass macht Studium der Wirtschaftswissenschaften.

Suchst Du auch nicht VWL Stellen?

Lounge Gast schrieb:

Muss den alten Thread mal wieder raufholen, sorry.

Bin letztes Semester mit meinem VWL Master fertig geworden
und finde absolut nichts. Meine Kollegen haben auch alle das
selbe Problem ... Was mache ich falsch?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Ohne dein Profil und ohne zu sagen WAS du machst, kann dir doch keiner sagen was du falsch machst? :-D

Lounge Gast schrieb:

Muss den alten Thread mal wieder raufholen, sorry.

Bin letztes Semester mit meinem VWL Master fertig geworden
und finde absolut nichts. Meine Kollegen haben auch alle das
selbe Problem ... Was mache ich falsch?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Wäre eher mal interessant zu sehen, was aus dem Thread-Ersteller geworden ist...

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Wenn ich früher jemandem erzählt habe, dass ich ich VWL studiere, war die typische Reaktion: "Und, was willst du später damit machen? Öffentlicher Dienst, Versicherungen oder Banken?"

Da ist sicher was Wahres dran. Bei mir sind es die Banken geworden.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Da hast du aber Glück gehabt. Denn mit reiner VWL kommst Du oft wirklich nicht so gut unter...

Lounge Gast schrieb:

Wenn ich früher jemandem erzählt habe, dass ich ich VWL
studiere, war die typische Reaktion: "Und, was willst du
später damit machen? Öffentlicher Dienst, Versicherungen oder
Banken?"

Da ist sicher was Wahres dran. Bei mir sind es die Banken
geworden.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Hier nochmal der totengräber.

Hab finance, öko und makro gemacht. Hab 1.8 Master Abschluss.
Die Zahl der Bewerungen die ich rausgehauen hab ist bald 3 stellig.
Hab auch Auslandssemester gemacht und relevante it skillz. Irgendwie wird das nichts. Zweistudium Informatik sinnvoll für mich?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

In welchen Branchen hast du dich denn beworben?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Bank, Versicherung, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Ämter, alles.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

@an den mit dem 1,8 Master: Wurdest du gar nicht eingeladen oder hattest du schon ein paar Vorstellungsgespräche?

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Nichtmal Vorstellungsgespräche habe ich bekommen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Bewerbungsunterlagen gecheckt? Hoert sich bei 0 VG ganz danach an. Also mal jemand drueber sehen lassen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Hallo,

ich hab diesen Thread während meinem Studiums der VWL recht oft gelesen und hatte relativ viel Angst vor dem Berufseinstieg, da ich mich bei so etwas schnell verunsichern lasse.

Ich hab nen Master in VWL mit Schwerpunkt auf Ökonometrie und arbeite mit 27 Jahren nun schon seit 2 Jahren in der Marktforschung und wechsele zum nächsten Jahr zu einem S-Dax Unternehmen.

Nur sehr wenige meiner Kommilitonen hatten Probleme, einen Job zu finden. Das liegt vermutlich a) am momentan sehr gut funktionierenden Arbeitsmarkt und b) dass viele sich für eine Promotion entschieden haben, was natürlich "immer geht" als VWLer. Wie es dann nach der Promotion aussieht, kann ich nicht wirklich sagen, da ich noch nicht viele Beispiele kenne. Die, die ich kenne, hatten schon eine gewisse Übergangsproblematik, aber mittlerweile sind die auch alle in guten Jobs angekommen.

Das Spektrum reicht von Finance über öffentliche Verwaltung (Finanzreferat) und Promotion bis hin zur Marktforschung.

Generell denke ich, dass ein VWL-Abschluss keine berufliche Sackgasse ist. Wichtig ist halt (wie in vielen Studiengängen), dass man während des Studiums Praktika oder Hiwi-Jobs macht, so bekommt man Vitamin-B und schnuppert in konkrete Arbeitsfelder rein und weiß, worauf man sich bewerben kann.

Ich hab mich sehr kurzfristig gegen eine Promotion entschieden (hatte die Stelle schon sicher) und hab innerhalb von 2 Monaten einen Job gefunden, ohne nennenswerte Praktika vorzuweisen. Geht auch, würde ich aber nicht empfehlen. "Man kann alles und nichts machen" ist nicht gerade die schönste Aussicht für die ersten Bewerbungen :P

Also lasst euch nicht unterkriegen, solange Euch die VWL Spaß macht und ihr es studiert, macht ihr alles richtig.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Kurz zu mir, bin im Moment 17 Jahre alt, mache demnach dieses Jahr Abitur mit einem Schnitt von voraussichtlich 2,4-2,7. Ich persönlich habe wirklich lange nachgedacht was ich studiere, bis ich eben auf VWL gekommen bin, weil mich das Ganze Thema, sprich globale Zusammenhänge etc. extrem interessieren.

Nachdem ich mir die Diskussion hier durchgelesen habe, ist sie, auch wenn sie bereits über einen sehr langen Zeitraum geführt wurde, sehr ausgeglichen was die Meinungen betrifft ob VWL eine Sackgasse ist oder nicht. Habe mit einem Verwandten darüber gesprochen und er meinte auch ich sollte mich eher an BWL orientieren, da ich DEUTLICH bessere Berufschancen haben würde. Was BWL angeht, habe ich kein wirklich großes Interesse daran, vor allem weil ich oft zu hören bekomme, dass es sehr "trocken" sei verglichen zu VWL. Deswegen stelle ich mir im Moment die Frage, auch wenn ich diesen Artikel gelesen habe, ob ich gut in die Berufswelt reinkommen werde.
Ist das Ergebnis in dieser Diskussion im Endeffekt, dass ich die richtigen Schwerpunkte treffen muss im VWL Studium damit ich dahin komme wo ich hinkommen will?

Hatte übrigens vor in Köln VWL zu studieren. Zufällig jemand Erfahrung mit der Uni?
Und helfen mir dabei Fremdsprachen viel weiter?

Kann diesbezüglich fließend Englisch, fließend Spanisch vorweisen und Grundkenntnisse in Ungarisch vorweisen, würde mir das helfen in der Berufswelt gut Fuß zu fassen?
Und letzte Frage, habe ich als VWLer gute Chancen auf Berufe in denen ich viel im Ausland bin?

Würde mich sehr freuen, falls nochmal jemand auf diesen Beitrag schaut ^^, LG

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Studiere das, was dich interessiert. Wenn du dich reinhängst und ausreichend an deiner Karriere arbeitest, kannst du auch mit VWL deinen Weg finden. Ob es trocken oder langweilig ist, hängt am Ende immer von deinen Interessen ab.

Köln ist grundsätzlich eine gute Uni, aber sieh dir am besten ein paar Unis aus der Nähe an und entscheide dich dann. In Köln kannst du zudem VWL mit BWL im Nebenfach studieren (oder umgekehrt), falls du dir am Ende noch nicht sicher bist.

Fremdsprachen können für BWLer und VWLer entscheidende Einstellungskriterien sein, oder aber komplett unbrauchbar. Das kommt natürlich darauf an in welchem Bereich du später arbeiten willst.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Wenn du bereit bist, im Grunde genommen Mathe zu studieren, dann go for VWL. Wenn du nicht grade für Mathematik befähigt bist, dann rate ich dir inständig...lass die Finger weg von VWL!

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Kurz zu mir, bin im Moment 17 Jahre alt, mache demnach dieses Jahr Abitur mit einem Schnitt von voraussichtlich 2,4-2,7. Ich persönlich habe wirklich lange nachgedacht was ich studiere, bis ich eben auf VWL gekommen bin, weil mich das Ganze Thema, sprich globale Zusammenhänge etc. extrem interessieren.

Nachdem ich mir die Diskussion hier durchgelesen habe, ist sie, auch wenn sie bereits über einen sehr langen Zeitraum geführt wurde, sehr ausgeglichen was die Meinungen betrifft ob VWL eine Sackgasse ist oder nicht. Habe mit einem Verwandten darüber gesprochen und er meinte auch ich sollte mich eher an BWL orientieren, da ich DEUTLICH bessere Berufschancen haben würde. Was BWL angeht, habe ich kein wirklich großes Interesse daran, vor allem weil ich oft zu hören bekomme, dass es sehr "trocken" sei verglichen zu VWL. Deswegen stelle ich mir im Moment die Frage, auch wenn ich diesen Artikel gelesen habe, ob ich gut in die Berufswelt reinkommen werde.
Ist das Ergebnis in dieser Diskussion im Endeffekt, dass ich die richtigen Schwerpunkte treffen muss im VWL Studium damit ich dahin komme wo ich hinkommen will?

Hatte übrigens vor in Köln VWL zu studieren. Zufällig jemand Erfahrung mit der Uni?
Und helfen mir dabei Fremdsprachen viel weiter?

Kann diesbezüglich fließend Englisch, fließend Spanisch vorweisen und Grundkenntnisse in Ungarisch vorweisen, würde mir das helfen in der Berufswelt gut Fuß zu fassen?
Und letzte Frage, habe ich als VWLer gute Chancen auf Berufe in denen ich viel im Ausland bin?

Würde mich sehr freuen, falls nochmal jemand auf diesen Beitrag schaut ^^, LG

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Würde mich hier nicht verunsichern lassen.
Hab nach meiner Sparkassenausbildung auf dem Land in der Großstadt VWL studiert, Praktikum und anschließend Werkstudent bei einer Bank und musste nach dem Master nicht einmal eine Bewerbung schreiben.
Bei mir in der Bank gibt es zwar Abteilungen die sehr VWL lastig sind (Kreditanalyse, Länderrating etc.) aber dafür sitzen in den Marktabteilungen (Structured Finance, Projektfinanzierung etc) VWLer auf den selben Stellen wie BWLer - nobody cares.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 24.02.2018:

Wenn du bereit bist, im Grunde genommen Mathe zu studieren, dann go for VWL. Wenn du nicht grade für Mathematik befähigt bist, dann rate ich dir inständig...lass die Finger weg von VWL!

Nimm solche Kommentare nicht allzu ernst! VWL mag quantitativer sein als BWL oder Kunstgeschichte, aber mit einem Mathematikstudium hat es nun wirklich nichts zu tun (es sei denn du legst es durch deine Fächerwahl darauf an). Wer ohne große Nöte durch die Oberstufe gekommen ist, der schafft auch ein VWL-Studium mit entsprechendem Einsatz.

Allerdings wird dennoch sehr viel gerechnet. Insofern sollte man sich tatsächlich überlegen die Finger von VWL zu lassen, wenn man nicht gerne mit Zahlen arbeitet.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

push gibts hier noch Erfahrungen?

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Nils

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2012:

In den Vorstellungsgesprächen ging es meist nicht um fachliches. Auch nicht bei PWC,Daimler, Eon, Enbw oder da wo ich jetzt angefangen habe. Das ich VWL studiert habe hat glaub ich gar keine so große Rolle gespielt. In den Vorstellungssgesprächen wurdesich meist auf die Persönlichkeit konzeentriert und irgendwelche Brainteaserabgeklopft.
Einsteigen kann man als VWLer nach meiner Erfahrung auf
... allen Stellen, in denen modellbasiert gerechnet werden muss (Statistische Ämter, Wirtschaftsforschung, Supply Chain Optimierungseinheiten, Risk Management, Treasury, Finance)

Ich finde diesen Beitrag sehr interessant. Was ist mit "modellbasiert gerechnet" insb. im Hinblick auf Treasury gemeint? Habe eine interessante Stelle im Treasury gesehen, deshalb hat sich die Frage ergeben.

antworten
Nils

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Hier hat jemand geschrieben "Einsteigen kann man als VWLer nach meiner Erfahrung auf
... allen Stellen, in denen modellbasiert gerechnet werden muss (Statistische Ämter, Wirtschaftsforschung, Supply Chain Optimierungseinheiten, Risk Management, Treasury, Finance).

Was ist mit "modellbasiert gerechnet" gemeint? Insbesondere im Hinblick auf Treasury? Habe eine interessante Stelle im Treasury bei einem Asset Manager gesehen, deshalb hat sich die Frage ergeben.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2018:

push gibts hier noch Erfahrungen?

Ja. Ein VWL-Abschluss ist (genau wie jeder andere Abschluss) keine Sackgasse, sondern ein Sprungbrett. Was am Ende tatsächlich dabei rumkommt hängt vom Gesamtprofil, vom Einsatz und von Glück ab. Nichtsdestotrotz ist der Anteil der VWL-Absolventen, die einen reinen VWL-Job machen eher gering, da solche Jobs rar gesät sind.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

push

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 04.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.05.2018:

push gibts hier noch Erfahrungen?

Ja. Ein VWL-Abschluss ist (genau wie jeder andere Abschluss) keine Sackgasse, sondern ein Sprungbrett. Was am Ende tatsächlich dabei rumkommt hängt vom Gesamtprofil, vom Einsatz und von Glück ab. Nichtsdestotrotz ist der Anteil der VWL-Absolventen, die einen reinen VWL-Job machen eher gering, da solche Jobs rar gesät sind.

So ist es!

Gerne wird ja auch auf den Geisteswissenschaftlern rumgehackt, wobei man da natürlich auch noch zwischen denen mit relativ guten Jobaussichten sprechen (Powi, Verwaltungswissenschaften) unterscheiden muss und denen mit relativ schlechten (Germanistik etc.).

Schlussendlich kommt es aber auf deinen eigenen Ehrgeiz an, wie viel Zeit du in die Suche von Praktika steckst, ob du den "Schweineweg" von unten nach oben gehen willst (KMU Bude zu DAX zum Beispiel). Ob du bereit bist bundesweit für Praktika flexibel zu sein, nicht sofort aufgibst wenn M/DAX30 absagt etc.

Wenn einer wirklich was will, dann setzt er alles daran das zu erreichen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

-Markt und Staat (VWL-Fach)
-Geld und Währung (VWL-Fach)
-Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
-Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
-Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
-Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Genauso gut gibt es aber VWLer, die sich auf Labour Economics, Environment, Development und Agricultural Science spezialisieren...

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Wie waren deine Noten? Gabs da Module, die besonders fordernd waren? Und wie war die Qualität im Allgemeinen?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Hast du jemals eine Bilanz gesehen? Das ist essentielles Handwerkszeug egal ob IB oder UB. Markt Staat Geld und Währung ist komplett irrelevant für IB und UB außerhalb des Public Sector...

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Komm ich hab auch VWL studiert und diese Fächer sind doch nur rein akademischer Natur.
Soll heißen: für die Praxis bringen die zu 99% nichts! Ist bei VWL einfach so.

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Hast du jemals eine Bilanz gesehen? Das ist essentielles Handwerkszeug egal ob IB oder UB. Markt Staat Geld und Währung ist komplett irrelevant für IB und UB außerhalb des Public Sector...

Ich würde sagen sowohl BWL als auch VWL sind in großen Teilen komplett irrelevant für IB/UB. Bilanz, PnL etc schaust du 3 mal drauf und hast es verstanden, und die ganzen VWL Marktzusammenhänge versteht auch jeder BWLer sofort.

Ich bin als VWLer im IB. Das Studium ist einfach komplett irrelevant. Aber ich sehe mich auch meinen BWL Kollegen nicht im Nachteil.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Markt und Staat sowie Geld und Währung wird dir ne 1, hinterher geschmissen wenn du lernst.
Empirical Economics kannst du deine Note durch Home Assignments hochpushen.
Restliche BWLer Fächer sowieso lernen und ne 1, abstauben.

Also wieso profilierst du dich so sehr? :))

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Ich bin auf diesen Thread gestoßen, da ich vor habe VWL zu studieren und mich nach verschiedenen Erfahrungen umschauen wollte. Jetzt lese ich Sachen wie zu 99% bringts in der Praxis nichts, oder dass das Studium total irrelevant ist... Bin jetzt SEHR verunsichert VWL zu studieren.. Es sollte eigentlich auch die HHU werden.. Gibts vielleicht noch andere Erfahrungen?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich bin auf diesen Thread gestoßen, da ich vor habe VWL zu studieren und mich nach verschiedenen Erfahrungen umschauen wollte. Jetzt lese ich Sachen wie zu 99% bringts in der Praxis nichts, oder dass das Studium total irrelevant ist... Bin jetzt SEHR verunsichert VWL zu studieren.. Es sollte eigentlich auch die HHU werden.. Gibts vielleicht noch andere Erfahrungen?

Wartest du jetzt darauf, dass irgendwer genau das schreibt was du hören willst?

Man sollte immer genau das studieren was einen interessiert, aber gleichzeitig seine langfristigen Ziele im Auge behalten um rechtzeitig entsprechende Weichen zu stellen. Wenn du nicht überzeugt bist, dann solltest du nicht VWL studieren. Wenn du sehr viel wert darauf legst nur Relevantes zu lernen, solltest du überlegen überhaupt nicht bzw. zumindest nicht an einer Universität zu studieren: ein Studium ist keine Berufsausbildung!

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Ich bin auf diesen Thread gestoßen, da ich vor habe VWL zu studieren und mich nach verschiedenen Erfahrungen umschauen wollte. Jetzt lese ich Sachen wie zu 99% bringts in der Praxis nichts, oder dass das Studium total irrelevant ist... Bin jetzt SEHR verunsichert VWL zu studieren.. Es sollte eigentlich auch die HHU werden.. Gibts vielleicht noch andere Erfahrungen?

Ein Universitätsstudium ist Bildung, keine Berufsausbildung. In sogut wie jedem Studiengang wirst du sehr viele Dinge lernen, die du später im Berufsalltag nicht brauchst. Wenn dir das nicht zusagt, ist allgemein ein Studium nichts für dich.

Zu den Jobmöglichkeiten mit VWL:
Es gibt durchaus Stellen, die explizit für Volkswirte ausgeschrieben sind. Dies sind allerdings die Topstellen bei großen Banken und Versicherungen, in der Politikberatung, im öffentlichen Dienst. Da wollen alle hin. Die meisten VWLler landen später in einem BWL Job. Der Vorteil ist hier, dass sie mathematisch meist besser aufgestellt sind als die BWLler und so ganz gute Chancen haben beispielsweise in der Finanzabteilung eines Unternehmens Fuß zu fassen.
Wenn du sehr gut in Statistik bist kannst du dich natürlich später auch in Ökonometrie spezialisieren, etwas programmieren lernen und dann in diesem Bereich arbeiten.

Wenn du dir also auch vorstellen kannst am Ende "nur" einen BWL -Job auszuüben wüsste ich nicht, was dich von einem VWL Studium abhalten sollte.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Wie waren deine Noten? Gabs da Module, die besonders fordernd waren? Und wie war die Qualität im Allgemeinen?

Genau 2,0. Ich finde den Anspruch und die Qualität ziemlich gut aber hab natürlich keinen richtigen Vergleich, da ich an keiner anderen Uni war bisher. Man muss schon viel lernen aber dann klappt es auf jeden Fall auch. Also bisher kein Fach wo man trotz lernen eine 3,0 oder schlechter bekommt.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Hast du jemals eine Bilanz gesehen? Das ist essentielles Handwerkszeug egal ob IB oder UB. Markt Staat Geld und Währung ist komplett irrelevant für IB und UB außerhalb des Public Sector...

Ja, lernt man in den BWL-Grundlagen. Fand es nicht nötig, noch Accounting zu wählen.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Markt und Staat sowie Geld und Währung wird dir ne 1, hinterher geschmissen wenn du lernst.
Empirical Economics kannst du deine Note durch Home Assignments hochpushen.
Restliche BWLer Fächer sowieso lernen und ne 1, abstauben.

Also wieso profilierst du dich so sehr? :))

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Scheinbar hast du nicht verstanden worum es mir in meinem Post geht. Habe auch nicht die Noten mit denen man sich profilieren könnte. Ich hatte geschrieben: "Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB DURCH SEINEN STUDIENGANG." Mir ging es also darum zu zeigen, das es total sinnlos ist so allgemein BWL und VWL zu vergleichen, es kommt auf die Vertiefungen an.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Wie waren deine Noten? Gabs da Module, die besonders fordernd waren? Und wie war die Qualität im Allgemeinen?

Genau 2,0. Ich finde den Anspruch und die Qualität ziemlich gut aber hab natürlich keinen richtigen Vergleich, da ich an keiner anderen Uni war bisher. Man muss schon viel lernen aber dann klappt es auf jeden Fall auch. Also bisher kein Fach wo man trotz lernen eine 3,0 oder schlechter bekommt.

In welcher Branche arbeitest du jetzt? Wie war der Berufseinsteig, mit oder ohne Vitamin B?
Will da ab diesem Wintersemester studieren. Deshalb hab ich zich fragen zu dem Thema

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Scheinbar kannst du dich nicht klar und deutlich ausdrücken. Das ist schon eine sehr wichtige Voraussetzung für eine Karriere in der UB-Branche.

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Markt und Staat sowie Geld und Währung wird dir ne 1, hinterher geschmissen wenn du lernst.
Empirical Economics kannst du deine Note durch Home Assignments hochpushen.
Restliche BWLer Fächer sowieso lernen und ne 1, abstauben.

Also wieso profilierst du dich so sehr? :))

WiWi Gast schrieb am 11.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Scheinbar hast du nicht verstanden worum es mir in meinem Post geht. Habe auch nicht die Noten mit denen man sich profilieren könnte. Ich hatte geschrieben: "Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB DURCH SEINEN STUDIENGANG." Mir ging es also darum zu zeigen, das es total sinnlos ist so allgemein BWL und VWL zu vergleichen, es kommt auf die Vertiefungen an.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Wie waren deine Noten? Gabs da Module, die besonders fordernd waren? Und wie war die Qualität im Allgemeinen?

Genau 2,0. Ich finde den Anspruch und die Qualität ziemlich gut aber hab natürlich keinen richtigen Vergleich, da ich an keiner anderen Uni war bisher. Man muss schon viel lernen aber dann klappt es auf jeden Fall auch. Also bisher kein Fach wo man trotz lernen eine 3,0 oder schlechter bekommt.

In welcher Branche arbeitest du jetzt? Wie war der Berufseinsteig, mit oder ohne Vitamin B?
Will da ab diesem Wintersemester studieren. Deshalb hab ich zich fragen zu dem Thema

Kein Problem. Ich hatte den Berufseinstieg noch nicht. Mache momentan ein Praktikum (Big 4 TAS). Möchte danach noch ein Praktikum machen und dann den Master (Weiß noch nicht wo ich Chancen habe. Da ich kein Auslandssemester habe, würde ich gerne UK).

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Wie waren deine Noten? Gabs da Module, die besonders fordernd waren? Und wie war die Qualität im Allgemeinen?

Genau 2,0. Ich finde den Anspruch und die Qualität ziemlich gut aber hab natürlich keinen richtigen Vergleich, da ich an keiner anderen Uni war bisher. Man muss schon viel lernen aber dann klappt es auf jeden Fall auch. Also bisher kein Fach wo man trotz lernen eine 3,0 oder schlechter bekommt.

In welcher Branche arbeitest du jetzt? Wie war der Berufseinsteig, mit oder ohne Vitamin B?
Will da ab diesem Wintersemester studieren. Deshalb hab ich zich fragen zu dem Thema

Kein Problem. Ich hatte den Berufseinstieg noch nicht. Mache momentan ein Praktikum (Big 4 TAS). Möchte danach noch ein Praktikum machen und dann den Master (Weiß noch nicht wo ich Chancen habe. Da ich kein Auslandssemester habe, würde ich gerne UK).

Ja wie gesagt, werde WS18/19 auch an der HHU anfangen und wenn du noch irgendwelche Tipps hast zum Studium, würd ich mich freuen, wenn wir uns per Mail oder WA austauschen könnten

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Fragen an den von der HHU:

Hattest du in JEDEM der VWL Wahlpflichtfächer Mathematik und Formeln oder gab es auch Module, die Mathefrei waren

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Fragen an den von der HHU:

Hattest du in JEDEM der VWL Wahlpflichtfächer Mathematik und Formeln oder gab es auch Module, die Mathefrei waren

VWL ohne Mathematik gibt es nicht

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Fragen an den von der HHU:

Hattest du in JEDEM der VWL Wahlpflichtfächer Mathematik und Formeln oder gab es auch Module, die Mathefrei waren

VWL ohne Mathematik gibt es nicht

Wirtschaftsgeschichte ist ohne Mathe

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Fragen an den von der HHU:

Hattest du in JEDEM der VWL Wahlpflichtfächer Mathematik und Formeln oder gab es auch Module, die Mathefrei waren

VWL ohne Mathematik gibt es nicht

Wirtschaftsgeschichte ist ohne Mathe

Wirtschaftsgeschichte ist aber ein Sonstiges Modul, zählt nicht zu VWL. Ich hatte im jedem Modul Mathe. Bei Markt und Staat war der Anspruch aber ziemlich niedrig und ehr das Fach war ehr verstehen bzw. auswendig lernen. Früher gab es das Modul Europäische Integration. Das war wohl ohne Mathe aber in den Modulhandbüchern kann ich es nicht mehr finden, vielleicht wurde das abgeschafft. Also wenn ich wirklich eine Abneigung gegen Mathe hätte, würde ich kein VWL studieren aber man muss auch kein Einstein sein.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Alle Makromodule an der HHU sind ohne Mathekenntnisse mit 1, machbar.
Aber ohne Mathekenntnisse wirst du den Grundkurs Mikro zumindest in Master nicht bestehen können.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Alle Makromodule an der HHU sind ohne Mathekenntnisse mit 1, machbar.
Aber ohne Mathekenntnisse wirst du den Grundkurs Mikro zumindest in Master nicht bestehen können.

Wie gut müssen die Kenntnisse denn sein? Gleichung mit 4 variablen lösen sätze beweisen?

Oder ableiten, integrieren, schnittpunkte etc berechnen?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Ableiten ist Standard,
Sätze beweisen nur damit du das gesehen hast.
Im Prinzip nur Maximierungsaufgaben, kein Hokus Pokus aber je nach Prof natürlich nicht ohne.

Wenn du dich mit deinen Kommilitonen zusammensetzt dann geht das schon. Nicht auf die leichte Schulter nehmen, dann geht fast alles.

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Alle Makromodule an der HHU sind ohne Mathekenntnisse mit 1, machbar.
Aber ohne Mathekenntnisse wirst du den Grundkurs Mikro zumindest in Master nicht bestehen können.

Wie gut müssen die Kenntnisse denn sein? Gleichung mit 4 variablen lösen sätze beweisen?

Oder ableiten, integrieren, schnittpunkte etc berechnen?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Ableiten ist Standard,
Sätze beweisen nur damit du das gesehen hast.
Im Prinzip nur Maximierungsaufgaben, kein Hokus Pokus aber je nach Prof natürlich nicht ohne.

Wenn du dich mit deinen Kommilitonen zusammensetzt dann geht das schon. Nicht auf die leichte Schulter nehmen, dann geht fast alles.

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

Alle Makromodule an der HHU sind ohne Mathekenntnisse mit 1, machbar.
Aber ohne Mathekenntnisse wirst du den Grundkurs Mikro zumindest in Master nicht bestehen können.

Wie gut müssen die Kenntnisse denn sein? Gleichung mit 4 variablen lösen sätze beweisen?

Oder ableiten, integrieren, schnittpunkte etc berechnen?

Ja im Prinzip halte ich das Studium auch trotz hohen des anscheinend hohen Matheanteils für gut machbar. Bei all meinen auf und abs aufm Gymnasium stand die 2 im mathe GK nahezu ausnahmslos. War damals sehr faul und hab eigentlich nix gemacht.... Und habe jetzt schon Bock nen richtig guten <1,5 Schnitt raushauen und zu zeigen was so geht bei mir. Meine Sorge ist halt, dass es Profs gibt, die einem sowas nicht gönnen - sehr demotivierend

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Kann hier irgendjemand grundlegende Mathematische Themen erläutern, die in den ersten Semestern VWL notwendig sind??? Ich würde gerne vorarbeiten, um bestens in das VWL Studium einzusteigen.

Danke schon mal

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 19.05.2018:

Kann hier irgendjemand grundlegende Mathematische Themen erläutern, die in den ersten Semestern VWL notwendig sind??? Ich würde gerne vorarbeiten, um bestens in das VWL Studium einzusteigen.

Danke schon mal

Mathe A:

Induktionsbeweis, Differentation/Optimierung mit einer und mit mehreren Variablen (u.a. werden die ganzen Ableitungsregeln hergeleitet), Grenzwerte, Stetigkeit, Taylor-Formel, Satz von L'Hospital, Optimierung unter Nebenbedingungen (Lagrange)

Dazu noch ein paar Unterthemen, z.B. das Newton-Verfahren. Ein recht verbreitetes Buch, welches von vielen Unis benutzt wird, ist Sydsaeter: Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler.

In Mathe B geht es weiter mit Integralrechnung und Linearer Algebra. Bei mir an der Uni geht es im zweiten Mathemodul deutlich formaler zu, in den Vorlesungen werden hauptsächlich Sätze bewiesen, die z.B. beschreiben wann Gleichungssysteme lösbar sind. Ob die Themen an allen Unis so formal behandelt werden weiß ich nicht. Da solltest du mal in das Modulhandbuch deines Studienganges schauen.

Wenn du dich wirklich gut vorbereiten willst, würde ich dir empfehlen die ganzen Grundlagen zu wiederholen: Umstellen von Funktionen, Umgang mit Brüchen, Wurzeln, Potenzen, Logarithmen, usw. Diese werden vorausgesetzt und damit sollte man keine Probleme haben, sonst wird es unschön, auch in den reinen VWL Vorlesungen.

Neben den Mathevorlesungen gibt es noch die Statistikmodule. Statistik A behandelt die deskriptive Statistik:

Lage- und Streuungsmaße, Quantile und Boxplots, Maßzahlen für die Schiefe, Konzentrationsmaße, Kontingenztabellen, Zusammenhangsmaße, Grundzüge der Regressions- und Zeitreihenanalyse, Indexzahlen.

In Statistik B wird die induktive Statistik behandelt:

Wahrscheinlichkeitsrechnung, diskrete und stetige Zufallsvariablen, Verteilungsmodelle, mehrdimensionale Zufallsvariablen, Stichproben und Schätzverfahren, Testen von Hypothesen und weitere Testprobleme.

Das sind alles Themen, die du in jedem einführenden Statistik-Lehrbuch wiederfindest. Mathe kommt natürlich auch in allen anderen Modulen vor, Finanzmathe z.B.. In den VWL-Modulen wird meist das Wissen aus Mathe A und B benötigt.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

An aktuelle VWL Studierende: Ich fange auch bald mit meinem VWL Studium an und habe überlegt parallel dazu noch ein Psychologie Studium an einer Fernuni zu absolvieren.

Ist dies zeitlich machbar?
Danke

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

An aktuelle VWL Studierende: Ich fange auch bald mit meinem VWL Studium an und habe überlegt parallel dazu noch ein Psychologie Studium an einer Fernuni zu absolvieren.

Ist dies zeitlich machbar?
Danke

Das solltest du ehr die Psychologie-Studenten fragen, da das wahrscheinlich das anspruchsvollere Studium ist. Was genau soll denn der Sinn sein?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2018:

An aktuelle VWL Studierende: Ich fange auch bald mit meinem VWL Studium an und habe überlegt parallel dazu noch ein Psychologie Studium an einer Fernuni zu absolvieren.

Ist dies zeitlich machbar?
Danke

Das solltest du ehr die Psychologie-Studenten fragen, da das wahrscheinlich das anspruchsvollere Studium ist. Was genau soll denn der Sinn sein?

Echt? Psychologie ist anspruchsvoller als VWL? Der Sinn soll sein, dass ich darauf Bock habe. Sowohl ökonomische Prozesse und Zusammenhänge verstehen als auch menschliche.

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Kuju8

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Wie bist du bitte an ein TAS Praktikum gekommen ohne Accounting und Unternehmensbewertung?

WiWi Gast schrieb am 14.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 12.05.2018:

Habe VWL an der HHU studiert mit den Vertiefungen:

  • Markt und Staat (VWL-Fach)
  • Geld und Währung (VWL-Fach)
  • Empirical Economics (VWL-Fach obwohl es eigentlich Statistik ist)
  • Finanz- und Versicherungsökonomik (VWL-Fach)
  • Bank- und Versicherungsmanagement (BWL-Fach)
  • Kapitalmarkttheorie (BWL-Fach)

Welcher BWLer möchte mir jetzt erzählen, er hätte bessere Chancen im IB/UB durch seinen Studiengang.

Wie waren deine Noten? Gabs da Module, die besonders fordernd waren? Und wie war die Qualität im Allgemeinen?

Genau 2,0. Ich finde den Anspruch und die Qualität ziemlich gut aber hab natürlich keinen richtigen Vergleich, da ich an keiner anderen Uni war bisher. Man muss schon viel lernen aber dann klappt es auf jeden Fall auch. Also bisher kein Fach wo man trotz lernen eine 3,0 oder schlechter bekommt.

In welcher Branche arbeitest du jetzt? Wie war der Berufseinsteig, mit oder ohne Vitamin B?
Will da ab diesem Wintersemester studieren. Deshalb hab ich zich fragen zu dem Thema

Kein Problem. Ich hatte den Berufseinstieg noch nicht. Mache momentan ein Praktikum (Big 4 TAS). Möchte danach noch ein Praktikum machen und dann den Master (Weiß noch nicht wo ich Chancen habe. Da ich kein Auslandssemester habe, würde ich gerne UK).

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Kuju8 schrieb am 22.05.2018:

Wie bist du bitte an ein TAS Praktikum gekommen ohne Accounting und Unternehmensbewertung?

Sorry, aber zu denken das braucht man ist echt blauäugig. Solange du dich in der Freizeit ein paar Stunden damit beschäftigst kommst du durch die Interviews. Ich habe auch VWL Background, war auch im TAS und hatte auch sonst nie Probleme Praktika und dann letztendlich auch eine Vollzeitstelle im IB zu bekommen. Für IB/UB brauchst du eigentlich keinerlei Vorwissen, schon gar nicht solches welches du nur an der Universität bekommst.

antworten
Kuju8

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Da hab ich andere Erfahrung mit TAS/M&A Interviews gehabt, da waren schon fragen dabei wie: was steht in dem und dem IFRS Paragraphen, wie Bucht man das, wie bewertet man dies und jenes

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Kuju8 schrieb am 22.05.2018:

Wie bist du bitte an ein TAS Praktikum gekommen ohne Accounting und Unternehmensbewertung?

Sorry, aber zu denken das braucht man ist echt blauäugig. Solange du dich in der Freizeit ein paar Stunden damit beschäftigst kommst du durch die Interviews. Ich habe auch VWL Background, war auch im TAS und hatte auch sonst nie Probleme Praktika und dann letztendlich auch eine Vollzeitstelle im IB zu bekommen. Für IB/UB brauchst du eigentlich keinerlei Vorwissen, schon gar nicht solches welches du nur an der Universität bekommst.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Kuju8 schrieb am 22.05.2018:

Da hab ich andere Erfahrung mit TAS/M&A Interviews gehabt, da waren schon fragen dabei wie: was steht in dem und dem IFRS Paragraphen, wie Bucht man das, wie bewertet man dies und jenes

Klar, wenn du Accountingschwerpunkt hast kommen solche Fragen, einfach weil du das wissen solltest mit deinem Hintergrund. Niemand von den VWLern wird sowas gefragt!

antworten
Kuju8

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Was werden denn dann VWLer gefragt

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Kuju8 schrieb am 22.05.2018:

Da hab ich andere Erfahrung mit TAS/M&A Interviews gehabt, da waren schon fragen dabei wie: was steht in dem und dem IFRS Paragraphen, wie Bucht man das, wie bewertet man dies und jenes

Klar, wenn du Accountingschwerpunkt hast kommen solche Fragen, einfach weil du das wissen solltest mit deinem Hintergrund. Niemand von den VWLern wird sowas gefragt!

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Kuju8 schrieb am 22.05.2018:

Was werden denn dann VWLer gefragt

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Kuju8 schrieb am 22.05.2018:

Da hab ich andere Erfahrung mit TAS/M&A Interviews gehabt, da waren schon fragen dabei wie: was steht in dem und dem IFRS Paragraphen, wie Bucht man das, wie bewertet man dies und jenes

Klar, wenn du Accountingschwerpunkt hast kommen solche Fragen, einfach weil du das wissen solltest mit deinem Hintergrund. Niemand von den VWLern wird sowas gefragt!

Fachlich wurde ich sehr oft Bewertungsmethoden wie DCF, Multiples, Transaction Multiples gefragt sowie halt Fragen zum M&A Prozess. Und für diese 'Fachfragen' muss man kein Bwler sein! Das kann man sich ganz einfach selbst beibringen. Eine Bilanz und GuV sowie CF-Statement sollte einem auch nicht fremd sein. Mehr wirst du in nem normalen 0815 Interview ja nicht gefragt.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

An aktuelle VWL Studierende: Ich fange auch bald mit meinem VWL Studium an und habe überlegt parallel dazu noch ein Psychologie Studium an einer Fernuni zu absolvieren.

Ist dies zeitlich machbar?
Danke

Das solltest du ehr die Psychologie-Studenten fragen, da das wahrscheinlich das anspruchsvollere Studium ist. Was genau soll denn der Sinn sein?

Würde ich so nicht unterschreiben.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Fachlich wurde ich sehr oft Bewertungsmethoden wie DCF, Multiples, Transaction Multiples gefragt sowie halt Fragen zum M&A Prozess. Und für diese 'Fachfragen' muss man kein Bwler sein! Das kann man sich ganz einfach selbst beibringen. Eine Bilanz und GuV sowie CF-Statement sollte einem auch nicht fremd sein. Mehr wirst du in nem normalen 0815 Interview ja nicht gefragt.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Fachlich wurde ich sehr oft Bewertungsmethoden wie DCF, Multiples, Transaction Multiples gefragt sowie halt Fragen zum M&A Prozess. Und für diese 'Fachfragen' muss man kein Bwler sein! Das kann man sich ganz einfach selbst beibringen. Eine Bilanz und GuV sowie CF-Statement sollte einem auch nicht fremd sein. Mehr wirst du in nem normalen 0815 Interview ja nicht gefragt.

Du vergisst, dass man auch im VWL Master einen Finance Schwerpunkt setzen kann. Inhaltlich unterscheidet sich dieser kaum vom Finance Schwerpunkt der BWLler.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Fachlich wurde ich sehr oft Bewertungsmethoden wie DCF, Multiples, Transaction Multiples gefragt sowie halt Fragen zum M&A Prozess. Und für diese 'Fachfragen' muss man kein Bwler sein! Das kann man sich ganz einfach selbst beibringen. Eine Bilanz und GuV sowie CF-Statement sollte einem auch nicht fremd sein. Mehr wirst du in nem normalen 0815 Interview ja nicht gefragt.

Na klar hast du als BWLer einen Grundvorteil weil du einfach damit schon in Kontakt kamst und es definitiv in einer höheren Tiefe weißt. Aber das wird ja gar nicht vorrausgesetzt. Es ist einfach auch als VWLer sehr einfach in die gleichen Bereiche zu kommen. 'Haufen Arbeit' stimmt ja so nicht, wenn du dir die oben genannten Sachen mal insgesamt 5-6 Stunden anschaust dann hast du schon einen Plan und kommst wahrscheinlich durch die Interviews durch. Ein DCF ist und bleibt nun einmal relativ einfach. Und es wird im Interview nur oberflächlich diskutiert. Bei mir im Team sitzen bei den Juniors grob 50% BWLer und 50% andere Leute, wir haben sogar teilweise komplette Exoten (Archäologie) dabei. Einen Master haben bei uns übrigens auch nicht alle!

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Fachlich wurde ich sehr oft Bewertungsmethoden wie DCF, Multiples, Transaction Multiples gefragt sowie halt Fragen zum M&A Prozess. Und für diese 'Fachfragen' muss man kein Bwler sein! Das kann man sich ganz einfach selbst beibringen. Eine Bilanz und GuV sowie CF-Statement sollte einem auch nicht fremd sein. Mehr wirst du in nem normalen 0815 Interview ja nicht gefragt.

Du vergisst, dass man auch im VWL Master einen Finance Schwerpunkt setzen kann. Inhaltlich unterscheidet sich dieser kaum vom Finance Schwerpunkt der BWLler.

Ist halt anspruchsvoller im VWL Studium.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Hey Leute,
Ich fange im WS18 mein VWL Studium an. Ich will mich jetzt schon gerne vorbereiten, in dem ich relevante Mathematik auffrische und ein bisschen Übung reinbringe.
Weiss hier jemand vielleicht welche mathematischen Themen/Formeln besonders relevant für ein VWL Studium sind?

Danke!

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

Du wirst sowieso idR einen Mathe Vorkurs vor Semesterbeginn haben.

Ansonsten schau dir das hier mal an:
https://www.vwl.uni-mannheim.de/media/Fakultaeten/vwl/Dokumente/Skript_Wiederholungkurs_Schulmathe.pdf

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Hey Leute,
Ich fange im WS18 mein VWL Studium an. Ich will mich jetzt schon gerne vorbereiten, in dem ich relevante Mathematik auffrische und ein bisschen Übung reinbringe.
Weiss hier jemand vielleicht welche mathematischen Themen/Formeln besonders relevant für ein VWL Studium sind?

Danke!

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Hey Leute,
Ich fange im WS18 mein VWL Studium an. Ich will mich jetzt schon gerne vorbereiten, in dem ich relevante Mathematik auffrische und ein bisschen Übung reinbringe.
Weiss hier jemand vielleicht welche mathematischen Themen/Formeln besonders relevant für ein VWL Studium sind?

Danke!

Schaue mal ein paar Kommentare weiter oben. Da wurde eine Liste mit den relevanten Bereichen aufgelistet.

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Hey Leute,
Ich fange im WS18 mein VWL Studium an. Ich will mich jetzt schon gerne vorbereiten, in dem ich relevante Mathematik auffrische und ein bisschen Übung reinbringe.
Weiss hier jemand vielleicht welche mathematischen Themen/Formeln besonders relevant für ein VWL Studium sind?

Danke!

Schaue mal ein paar Kommentare weiter oben. Da wurde eine Liste mit den relevanten Bereichen aufgelistet.

Ich weiß ja nicht wie valide das ist?

antworten
WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

Finance ist übrigens ein Teilgebiet der VWL, das mal nur so am Rande. Also scheitern VWLer sicherlich nicht daran, dass sie keine Finance Module belegen können.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

Hey Leute,
Ich fange im WS18 mein VWL Studium an. Ich will mich jetzt schon gerne vorbereiten, in dem ich relevante Mathematik auffrische und ein bisschen Übung reinbringe.
Weiss hier jemand vielleicht welche mathematischen Themen/Formeln besonders relevant für ein VWL Studium sind?

Danke!

Schaue mal ein paar Kommentare weiter oben. Da wurde eine Liste mit den relevanten Bereichen aufgelistet.

Ich weiß ja nicht wie valide das ist?

Kam bei mir alles im VWL Bachelor vor.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 03.06.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

Finance ist übrigens ein Teilgebiet der VWL, das mal nur so am Rande. Also scheitern VWLer sicherlich nicht daran, dass sie keine Finance Module belegen können.

Nicht in Deutschland, hier wird Finance BWL zugeordnet. Generell ist Finance nirgendwo in der Mitte und vereint Bestandteile von klassischer BWL und VWL. Entweder man betrachtet Finance eher von Unternehmenseite oder man startet mit Gleichgewichtsmodellen und den Finanzmärkten

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Ja und daran scheitern doch bereits viele VWLer, da sie sich meist viel weniger damit beschäftigt haben. Im BWL Finance Master machst du Financial Modeling hinsichtlich M&A, während du im VWL Master überhaupt nichts in der Richtung machst. Da ist der VWLer einfach im Nachteil und das auszugleichen ist schon ein Haufen Arbeit.

Finance ist übrigens ein Teilgebiet der VWL, das mal nur so am Rande. Also scheitern VWLer sicherlich nicht daran, dass sie keine Finance Module belegen können.

Nicht in Deutschland, hier wird Finance BWL zugeordnet. Generell ist Finance nirgendwo in der Mitte und vereint Bestandteile von klassischer BWL und VWL. Entweder man betrachtet Finance eher von Unternehmenseite oder man startet mit Gleichgewichtsmodellen und den Finanzmärkten

Nur weil du in einem BWL Bachelor Finance Module hast, heißt das noch lange nicht, dass Finance auf einmal Teil der BWL wird. Es gibt auch keine "deutsche Zuordnung" von irgendwelchen Unterbereichen eines Forschungsfelds. Es gibt einen ganz klaren Konsens unter Professoren auf aller Welt - auch in Deutschland - dass Finance Teil von Economics ist. Der einzige Grund dafür, dass in Deutschland BWL-Studiengänge bzw. BWL-Fakultäten Finance Module anbieten ist die Attraktivität des Gebiets hinsichtlich der damit erreichbaren Arbeitsplätze und der damit einhergehenden Notwendigkeit, dieses Themengebiet abzudecken.

Genauso ist auch die Unterscheidung zwischen "Unternehmensseite" und "Gleichgewichtsmodellen" wirklich außerordentlicher Schwachsinn und klingt irgendwie hart nach erstem oder zweitem Semester im Bachelor. Nur weil man sich etwas aus der "Unternehmensseite" anschaut, macht es das noch lange nicht zu einem BWL Themengebiet. Auch in angewandter Mikroökonomie werden viele Fragestellungen "aus Unternehmenssicht" betrachtet und trotzdem ist und bleibt das ganze pure VWL.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Nicht in Deutschland, hier wird Finance BWL zugeordnet. Generell ist Finance nirgendwo in der Mitte und vereint Bestandteile von klassischer BWL und VWL. Entweder man betrachtet Finance eher von Unternehmenseite oder man startet mit Gleichgewichtsmodellen und den Finanzmärkten

Haha, ich hoffe das ist nicht ernst gemeint. Erzähl mal irgendeinem Finance Professor in Oxford, Cambridge oder an der LSE, dass sein Forschungsfeld ja eigentlich zum Forschungsfeld Management zuzuordnen ist, du würdest dich bis auf die Knochen blamieren. Und nein, das sehen auch deutsche Professoren nicht anders, nur weil hier und da ein paar Finance Module in einen BWL Bachelor eingestreut werden.

Der Economics Nobel Price geht auch nicht umsonst immer mal wieder an Finance Professoren raus.

Also, falls es ernst gemeint war, bitte einfach mal einlesen. Management juckt auf der ganzen Welt praktisch niemand, Schmalspurstudium ohne inhaltliche Tiefe und quantitativen Anspruch. Und das kann man auch nicht damit kaschieren, dass irgendwelche Management-Snowflakes versuchen Teilbereiche der VWL zu annektieren.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Nicht in Deutschland, hier wird Finance BWL zugeordnet. Generell ist Finance nirgendwo in der Mitte und vereint Bestandteile von klassischer BWL und VWL. Entweder man betrachtet Finance eher von Unternehmenseite oder man startet mit Gleichgewichtsmodellen und den Finanzmärkten

Niedlich. Ja, genau so funktioniert Forschung, jedes Land definiert sich selbst, welche Research Area wo zugeordnet wird. In Deutschland gehört übrigens auch Quantenphysik zu Marketing.

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WiWi Gast

Re: VWL-Abschluss eine berufliche Sackgasse?

An der LMU geht das nicht :)

WiWi Gast schrieb am 22.05.2018:

Du vergisst, dass man auch im VWL Master einen Finance Schwerpunkt setzen kann. Inhaltlich unterscheidet sich dieser kaum vom Finance Schwerpunkt der BWLler.

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