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Freundschaften um die 40

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Sei doch froh, dass du Bescheid weißt und rechtzeitig gegensteuern kannst

WiWi Gast schrieb am 03.10.2021:

oh man ... bin 21 und dieser thread macht ich traurig

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Was heißt traurig- bei mir war es eine Entwicklung. In den Zwanzigern war ich wahnsinnig extrovertiert, immer unterwegs.

Nun werde ich bald 40 und will eigentlich nach Feierabend nur noch meine Ruhe haben, selbst meinen Partner halte ich auf Abstand und schaue auch mal lieber eine Serie, um runterzukommen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Ich glaub man sollte sich selber einfach die Illusion nehmen, dass man ab einem bestimmten Alter noch Kinder bekommen kann und wirklich langfristige Freundschaften findet. Ab 40 bleiben die meisten schon ungewollt kinderlos. Trotzdem kann man Erfüllung im Rest vom Leben finden, wie in der Arbeit oder den monetären Freuden des Leben.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 10.10.2021:

Ich glaub man sollte sich selber einfach die Illusion nehmen, dass man ab einem bestimmten Alter noch Kinder bekommen kann und wirklich langfristige Freundschaften findet. Ab 40 bleiben die meisten schon ungewollt kinderlos. Trotzdem kann man Erfüllung im Rest vom Leben finden, wie in der Arbeit oder den monetären Freuden des Leben.

Wenn ich irgendwann die Erfüllung des Lebens in der Arbeit sehe, dann ist es endgültig um mich geschehen...

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 10.10.2021:

Ich glaub man sollte sich selber einfach die Illusion nehmen, dass man ab einem bestimmten Alter noch Kinder bekommen kann und wirklich langfristige Freundschaften findet.

Richtig, mit 40 habe ich selbst aber auch kein Interesse mehr an Party, Kaffee trinken und Shoppen gehen, was man früher halt so gemacht hat mit Freunden.

Da bin ich froh, wenn ich abends meine Ruhe habe mit meinem Mann.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Das klingt doch alles nach Ausrede. Zeit hatte man früher nicht und Zeit hat man heute nicht - Zeit nimmt man sich! Wenn ein Wille da ist, kriegt man auch den Stammtisch oder Sport in die Werktage gepackt. Dann fängt man halt Mal früher an und haut einen Tag in der Woche um 16/16:30 Uhr ab.

Absolut keine Ausrede. Das Beschrieben ist ein Fakt. Früher waren doppelte Vollzeiteinkommen eine Seltenheit. Da waren 50-60 Wochenstunden für beide das absolute Maximum. Heute ist dies das Minimum und das Maximum liegt bei 70-90 Wochenstunden.

Da fehlen ganz real +/- 20 Wochenstunden, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Und da spart man natürlich zuerst beim Hobby und Verein. Nicht bei Kindern, Partner oder Beruf

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Ich tippe auf zwei wesentliche Ursachen:

  • Das Leben ist heute viel mobiler und volatiler als noch vor einigen Jahrzehnten. Früher spielte sich das ganze Leben in einer Stadt ab. Von Kindheit über Beruf und Partner bis Hobby. Wenn das viele so machen, hat man zumindest eine gute Chance, dass soziale Netze bestehen bleiben.

Das funktioniert heute so nicht mehr. Heute kann man froh sein, wenn sich das Leben in derselben Region abspielt. In derselben Stadt ist es beinahe unmöglich.

  • die naive Erwartungshaltung an Freundschaften. Freundschaften brauchen wie jede Form der Beziehung Ankerpunkte. Im Beruf z. B. der Betrieb und die Aufgaben. In der Partnerschaft das Körperliche, gemeinsame Interessen oder die Kinder. Und in der Freundschaft z. B. Hobbys.

Wenn sich diese Prämissen ändern, sind Beziehungen zum scheitern verurteilt. Wenn die Freundschaft auf dem Fußballverein basierte und der wegfällt, was soll dann noch übrig bleiben?

Und da sich das Leben immer häufiger und immer schneller ändert (siehe oben), ist es nur folgerichtig, dass Freundschaften häufiger kaputt gehen als Bestand haben.

Alles weitere - Zeitmangel usw. - kommt dann noch erschwerend hinzu.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Man muss keine 40 sein. Bin 20 und habe keinen einzigen Freund. Finde einfach niemanden.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Was ich hier so lese ist echt traurig und ich hab wohl Glück gehabt… ich habe meine engsten Freunde schon im Kindergarten/Grundschule kennengelernt und wir sind bis heute befreundet und sind regelmäßig im Austausch, obwohl geographisch verteilt (bis 3h mit den Auto).

Wir sehen uns regelmäßig alle 4-8 Wochen würde ich sagen und machen jährlich einen Urlaub (manchmal eine Woche oder auch mal ein langes Wochenende)

Langjährigere Beziehungen haben wir auch alle und auch definitiv keine anspruchslosen Jobs (BigTech, UB, Konzern, …).

Während der Gymnasialzeit und Studium sind immer mal Bekanntschaften dazugestoßen, aber auch wieder gegangen. Der enge Kreis (5 Personen) ist unverändert.

Sobald der erste Nachwuchs kommt, stelle ich mir vor, dass wir oft gemeinsam was machen, dass sich die Kinder auch anfreunden :) Mal sehen

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 13.10.2021:

Man muss keine 40 sein. Bin 20 und habe keinen einzigen Freund. Finde einfach niemanden.

Das schockiert mir ehrlich gesagt schon. Bist du ein eher introvertierter Typ oder an was liegt es deiner Meinung nach?

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Sobald der erste Nachwuchs kommt, stelle ich mir vor, dass wir oft gemeinsam was machen, dass sich die Kinder auch anfreunden :) Mal sehen

Genau das! wenn der erste Nachwuchs kommt bei den Freunden, selber man keinen hat, ist man bei vielen sehr schnell vergessen. Da steht der Nachwuchs und Familie im Mittelpunkt, bestenfalls wird noch etwas unternommen mit anderen Familien mit Kindern. Statt am Wochenende mit kinderlosen Freunden feiern zu gehen, geht es dann die weiter weg wohnenden Grosseltern besuchen. So sieht es dann aus.

Noch schlimmer ist es als Single-Mann. Da wirst immer weniger noch irgendwo eingeladen. Nur noch Paare mit Kindern. Eine Singlefrau die ist da eher noch gerne gesehen, aber ein Singlemann nicht. Sucht man neue Freunde als Singlemann, wird man sehr schnell abgestemptelt als jemand, der nur nach sexuellem Kontakten sucht. Das ist in unserser Gesellschaft eine Männerdiskriminierung, über die geschwiegen wird. Auch die Partnersuche ist als Mann bedeutend schwerer, wenn man vom Aussehen her nicht zu den Top 20% gehört, ausser man hat einen grossen Freundeskreis, aber das wird als Singlemann s.o. auch immer schwerer mit zunehmendem Alter.

Im Studium ist das noch anders, da sind viele Single, kaum einer verheiratet oder mit Kindern, da war das Kennen lernen lockerer und einfacher. Selbst mit Karriere, Status und Vermögen kann man da nur bedingt kompensieren. Vermögen die man als normaler Angestellter oder kleine Führungskraft so aufhäuft sind nicht genug um damit alleine eine deutsche Akademikerin, die selber einen vernünftigen Job hat, anzuziehen. Ausser man nimmt eine Alleinerziehende Hartz4 Mutti, solche Frauen lassen sich sehr leicht beeindrucken mit materiellen Dingen. Sonst kenne ich einige Männer in meinem Bekanntenkreis, die Frauen aus Thailand, Philippinen oder Osteuropa gefunden und geheiratet haben. Das klappt mal mehr und mal weniger gut.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 12.10.2021:

Ich glaub man sollte sich selber einfach die Illusion nehmen, dass man ab einem bestimmten Alter noch Kinder bekommen kann und wirklich langfristige Freundschaften findet.

Richtig, mit 40 habe ich selbst aber auch kein Interesse mehr an Party, Kaffee trinken und Shoppen gehen, was man früher halt so gemacht hat mit Freunden.

Da bin ich froh, wenn ich abends meine Ruhe habe mit meinem Mann.

Traurig. Und ihr sitzt dann auf der Couch und schaut fern?

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Was ich hier so lese ist echt traurig und ich hab wohl Glück gehabt… ich habe meine engsten Freunde schon im Kindergarten/Grundschule kennengelernt und wir sind bis heute befreundet und sind regelmäßig im Austausch, obwohl geographisch verteilt (bis 3h mit den Auto).

Aber das ist auch immer noch verhältnismäßig nah dran. Ich komme zb aus Norddeutschland, für den Bachelor nach Ulm gezogen, Master in Schottland gemacht, Berufseinstieg in Luxemburg. Da wird es einfach schwieriger weil man seit dem Abitur regelmäßig weite Distanzen umgezogen ist.

Wir sehen uns regelmäßig alle 4-8 Wochen würde ich sagen und machen jährlich einen Urlaub (manchmal eine Woche oder auch mal ein langes Wochenende)

Langjährigere Beziehungen haben wir auch alle und auch definitiv keine anspruchslosen Jobs (BigTech, UB, Konzern, …).

Während der Gymnasialzeit und Studium sind immer mal Bekanntschaften dazugestoßen, aber auch wieder gegangen. Der enge Kreis (5 Personen) ist unverändert.

Sobald der erste Nachwuchs kommt, stelle ich mir vor, dass wir oft gemeinsam was machen, dass sich die Kinder auch anfreunden :) Mal sehen

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Sobald der erste Nachwuchs kommt, stelle ich mir vor, dass wir oft gemeinsam was machen, dass sich die Kinder auch anfreunden :) Mal sehen

Genau das! wenn der erste Nachwuchs kommt bei den Freunden, selber man keinen hat, ist man bei vielen sehr schnell vergessen. Da steht der Nachwuchs und Familie im Mittelpunkt, bestenfalls wird noch etwas unternommen mit anderen Familien mit Kindern. Statt am Wochenende mit kinderlosen Freunden feiern zu gehen, geht es dann die weiter weg wohnenden Grosseltern besuchen. So sieht es dann aus.

Noch schlimmer ist es als Single-Mann. Da wirst immer weniger noch irgendwo eingeladen. Nur noch Paare mit Kindern. Eine Singlefrau die ist da eher noch gerne gesehen, aber ein Singlemann nicht. Sucht man neue Freunde als Singlemann, wird man sehr schnell abgestemptelt als jemand, der nur nach sexuellem Kontakten sucht. Das ist in unserser Gesellschaft eine Männerdiskriminierung, über die geschwiegen wird. Auch die Partnersuche ist als Mann bedeutend schwerer, wenn man vom Aussehen her nicht zu den Top 20% gehört, ausser man hat einen grossen Freundeskreis, aber das wird als Singlemann s.o. auch immer schwerer mit zunehmendem Alter.

Im Studium ist das noch anders, da sind viele Single, kaum einer verheiratet oder mit Kindern, da war das Kennen lernen lockerer und einfacher. Selbst mit Karriere, Status und Vermögen kann man da nur bedingt kompensieren. Vermögen die man als normaler Angestellter oder kleine Führungskraft so aufhäuft sind nicht genug um damit alleine eine deutsche Akademikerin, die selber einen vernünftigen Job hat, anzuziehen. Ausser man nimmt eine Alleinerziehende Hartz4 Mutti, solche Frauen lassen sich sehr leicht beeindrucken mit materiellen Dingen. Sonst kenne ich einige Männer in meinem Bekanntenkreis, die Frauen aus Thailand, Philippinen oder Osteuropa gefunden und geheiratet haben. Das klappt mal mehr und mal weniger gut.

Das klingt ja ganz schön übel bei Dir. Um mal die Perspektive des Mannes mit kleinen Kindern zu beleuchten: Um mit Single Freunden feiern zu gehen, würde (ich schreibe "würde" weil tatsächlich alle Freunde in einer Beziehung sind) mir echt die Zeit und die Energie fehlen. Kleine Kinder sind sehr sehr anstrengend. Da kann man nicht die Nacht zum Tag machen, wenn die lieben Kleinen am nächsten morgen um 6:00 aufwachen.

Das bedeutet aber NICHT, dass Freunde (Single oder Paare mit oder ohne Kinder) bei uns nicht gerne gesehen wären. Im Gegenteil! Nur müssen diese Treffen in das Leben mit Kindern passen. Es kann jeder gerne zum Frühstück (8:00 Uhr) vorbeikommen, mit uns gemeinsam in den Zoo gehen oder andere Unternehmungen machen die mit Kindern funktionieren oder Abends mit uns zusammen kochen. Das scheitert dann eher daran, dass die Freunde keinen Bock auf so etwas haben. Gerade jeder Single der gerne auch mal mit den Kids spielt ist herzlich willkommen ;-)

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Sobald der erste Nachwuchs kommt, stelle ich mir vor, dass wir oft gemeinsam was machen, dass sich die Kinder auch anfreunden :) Mal sehen

Genau das! wenn der erste Nachwuchs kommt bei den Freunden, selber man keinen hat, ist man bei vielen sehr schnell vergessen. Da steht der Nachwuchs und Familie im Mittelpunkt, bestenfalls wird noch etwas unternommen mit anderen Familien mit Kindern. Statt am Wochenende mit kinderlosen Freunden feiern zu gehen, geht es dann die weiter weg wohnenden Grosseltern besuchen. So sieht es dann aus.

Als Mitvierziger Familienvater, der früher viel unterwegs war, gesprochen: das ist einfach normal.

Mit Kindern hast du jeden Tag "Party", auch nachts, je nachdem, wie alt die Kinder sind, denn bis Kinder die Nächte durchschlafen, dauert es. Dazu kommt dann am Tag die Kinderbespaßung, da wird dann auch mal geweint oder das Kind hört nicht usw. und das alles zusätzlich zum täglichen Arbeiten.

Dementsprechend sind die Eltern eben oft einfach müde und sind froh, wenn sie abends ihre Ruhe haben. Party oder zeitintensive Hobbies sind einfach nicht möglich, ansonsten müsste ein Elternteil alleine auf die Kinder aufpassen.

Finanziell ist es auch etwas enger, da man oftmals ein größere Wohnung oder ein Haus benötigt, welches oft auch gekauft wird. Deswegen sind auch teure Hobbies nicht mehr möglich, wie früher als Single oder DINK.

Dazu kommt, dass man gewisse Dinge nur bedingt machen kann. Als Single alleine in die Disco gehen oder zum Tanzkurs wird so kaum stattfinden, denn der/die Partner/in wird das kaum gut finden.

Warum trifft man sich mit anderen Familien? Austausch bezüglich der eigenen Situation und noch wichtiger, die Kinder können miteinander spielen und sind somit beschäftigt.

Wenn man sich mit Singles trifft, dann ist die Frage, wer beschäftigt in dieser Zeit die Kinder, weil für Kinder ist ein "Kaffeeklatsch" einfach nur langweilig. Die brauchen Action und mit anderen Kindern ist das viel einfacher zu erreichen.

Zusammengefasst:
Man hat einfach nicht mehr die Zeit und das Geld, wie es früher als Single oder DINK der Fall war. Auch die Interessen sind andere, während die Eltern sich auf das Familienleben konzentrieren, beschäftigen sich Singles mit Hobbies, Tagesthemen usw.

Somit gehen die Wege automatisch auseinander.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

@Beide Familienväter: Ja genau so ist es, daher werden Singlemänner wie ich immer einsamer und verlieren immer mehr Kontakte. Ich möchte im Dezember oder Januar mich mit zwei alten Freunden aus dem Studium treffen. Wie mache ich das? ich schrieb am Wochenende eine Email an beide, ob wir uns mal in den nächsten Wochen sehen könnten. Ich weiss genau, dass es in den nächsten Wochen nichts wird, weil ja die Terminpläne zweier Familien koordiniert werden müssen. Daher rechne ich, dass es frühestens im Dezember zu einem Treffen kommt, aber da ist Advents- Weihnachtszeit, deswegen doch eher Januar. Früher bin ich mit beiden fast jedes Wochenende feiern gewesen und unter der Woche mal spontan Sport zusammen. Das ist schon ein krasser Unterschied zu heute. Zeitweise habe ich am Wochenende gegen die Einsamkeit zu viel Alkohol getrunken, alleine zuhause. Das habe ich mir komplett abgewöhnt, weil man damit in einen Teufelskreis kommt.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Noch schlimmer ist es als Single-Mann. Da wirst immer weniger noch irgendwo eingeladen. Nur noch Paare mit Kindern. Eine Singlefrau die ist da eher noch gerne gesehen, aber ein Singlemann nicht. Sucht man neue Freunde als Singlemann, wird man sehr schnell abgestemptelt als jemand, der nur nach sexuellem Kontakten sucht.

Was ja leider oft genug stimmt. Partnersuche im Freundeskreis ist sowieso so eine Sache. Wenn es von beiden Seiten kein offensichtliches Interesse gibt, sollte man das lassen, denn ansonsten spricht sich der gescheiterte Annäherungsversuch sofort herum und dadurch werden auch diejenigen abgeschreckt, die vielleicht wirklich Interesse gehabt hätten.

Das selbe gilt für die Freundessuche im Umfeld des Partners: Ist die Beziehung mal vorbei oder gibt es Streit, werden diese neuen Freunde den "Neuankömmling" auch nicht mehr dabei haben wollen, denn im Zweifel wird dem Partner seine Version der Geschichte eher geglaubt.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Kinder müssen nicht ständig "bespaßt" werden. Das ist ein absoluter Mythos oder eine sehr kurze Phase. Kinder können hervorragend alleine spielen und brauchen keine ständige Aufsicht. Hat sich denn dein Vater ständig neben dich gesetzt beim Lego?

Und was ist ein zeitintensives Hobby? 2 Mal die Woche zum Sport sollte mindestens drin sein. Wer das nicht hinbekommt, der will es gar nicht hinbekommen und sucht nur nach Ausreden.

Diese Probleme entstehen aber auch wenn jeder meint wegziehen zu müssen für die "Karriere". Großeltern waren früher immer ein wichtiger Teil der Kindererziehung, fast unverzichtbar. Wer entsprechend in der Heimat ist, der hat kein Problem die Kinder mal abzugeben.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Als Mitvierziger Familienvater, der früher viel unterwegs war, gesprochen: das ist einfach normal.

Mit Kindern hast du jeden Tag "Party", auch nachts, je nachdem, wie alt die Kinder sind, denn bis Kinder die Nächte durchschlafen, dauert es. Dazu kommt dann am Tag die Kinderbespaßung, da wird dann auch mal geweint oder das Kind hört nicht usw. und das alles zusätzlich zum täglichen Arbeiten.

Dementsprechend sind die Eltern eben oft einfach müde und sind froh, wenn sie abends ihre Ruhe haben. Party oder zeitintensive Hobbies sind einfach nicht möglich, ansonsten müsste ein Elternteil alleine auf die Kinder aufpassen.

Finanziell ist es auch etwas enger, da man oftmals ein größere Wohnung oder ein Haus benötigt, welches oft auch gekauft wird. Deswegen sind auch teure Hobbies nicht mehr möglich, wie früher als Single oder DINK.

Dazu kommt, dass man gewisse Dinge nur bedingt machen kann. Als Single alleine in die Disco gehen oder zum Tanzkurs wird so kaum stattfinden, denn der/die Partner/in wird das kaum gut finden.

Warum trifft man sich mit anderen Familien? Austausch bezüglich der eigenen Situation und noch wichtiger, die Kinder können miteinander spielen und sind somit beschäftigt.

Wenn man sich mit Singles trifft, dann ist die Frage, wer beschäftigt in dieser Zeit die Kinder, weil für Kinder ist ein "Kaffeeklatsch" einfach nur langweilig. Die brauchen Action und mit anderen Kindern ist das viel einfacher zu erreichen.

Zusammengefasst:
Man hat einfach nicht mehr die Zeit und das Geld, wie es früher als Single oder DINK der Fall war. Auch die Interessen sind andere, während die Eltern sich auf das Familienleben konzentrieren, beschäftigen sich Singles mit Hobbies, Tagesthemen usw.

Somit gehen die Wege automatisch auseinander.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Mitte Dreißig. Kann das nur bestätigen und es ist ok so. Freunde bekamen vor 2 Jahren Kinder. Seit dem haben sie kaum Zeit und es ist auch verständlich. Man trifft sich dann 1-3 Mal im Jahr zu besonderen Anlässen und das wars. Nehme es nicht persönlich, würde es wohl genauso machen ; )

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Man muss keine 40 sein. Bin 20 und habe keinen einzigen Freund. Finde einfach niemanden.

Das schockiert mir ehrlich gesagt schon. Bist du ein eher introvertierter Typ oder an was liegt es deiner Meinung nach?

Wurde in der Schule bis zur Oberstufenzeit gemobbt und konnte so niemals wirklich Freunde finden. Hab dann im WS 20/21 mit dem Studium angefangen und da alles Online war, konnte ich auch hier keine Freunde finden. Bin jetzt schon im dritten Semester und erst jetzt gibt es einige wenige Präsenzveranstaltungen.

Zudem studiere ich auch noch an einer typischen Pendleruni an welcher die meisten Studenten direkt nach der Vorlesung wieder nach Hause pendeln und überhaupt nicht an neue Kontakte interessiert sind. Studentenpartys gibt es halt auch kaum welche. So ist es halt echt schwierig jemanden kennenzulernen. Bin halt auch relativ introvertiert, was die Sache auch nicht einfacher macht.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Wenn man in den typischen karrierepfaden unterwegs ist, wird es schnell ziemlich einsam, weil jeder ein potenzieller konkurrent ist. die familie ist dabei zwar richtig, aber ich kenne auch viele 40+ Väter, die nicht glücklich sind. Das hamsterrad muss sich immer weiter drehen, weil für die Kinder natürlich ein gewissen standard aufrecht erhalten werden muss. ganz bitter wird es dann für die, bei denen die frau auch sehr viel wert auf status legt. das hat dann schon teilweise etwas von einem zuchtbullen (karrierehengst).

Aber wenn man mit jemanden etwas aufbaut, schweißt das ungemein zusammen. egal wie alt man ist.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Man muss keine 40 sein. Bin 20 und habe keinen einzigen Freund. Finde einfach niemanden.

Das schockiert mir ehrlich gesagt schon. Bist du ein eher introvertierter Typ oder an was liegt es deiner Meinung nach?

Wurde in der Schule bis zur Oberstufenzeit gemobbt und konnte so niemals wirklich Freunde finden. Hab dann im WS 20/21 mit dem Studium angefangen und da alles Online war, konnte ich auch hier keine Freunde finden. Bin jetzt schon im dritten Semester und erst jetzt gibt es einige wenige Präsenzveranstaltungen.

Zudem studiere ich auch noch an einer typischen Pendleruni an welcher die meisten Studenten direkt nach der Vorlesung wieder nach Hause pendeln und überhaupt nicht an neue Kontakte interessiert sind. Studentenpartys gibt es halt auch kaum welche. So ist es halt echt schwierig jemanden kennenzulernen. Bin halt auch relativ introvertiert, was die Sache auch nicht einfacher macht.

Was ist mit Sportvereinen/Unisport?
Kann dir anonsten aus persönlicher Erfahrung deine Fachschaft empfehlen. Dadurch kannst du relativ schnell viele Kontakte zu Menschen knüpfen, die wahrscheinlich ähnliche Interessen wie du haben, bzw. ihr mindestens die Verbindung über den Studiengang habt. Meist entsteht auch Kontakt in höhere Semester. So kommst du auch auf mehr Partys etc.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

@Beide Familienväter: Ja genau so ist es, daher werden Singlemänner wie ich immer einsamer und verlieren immer mehr Kontakte. Ich möchte im Dezember oder Januar mich mit zwei alten Freunden aus dem Studium treffen. Wie mache ich das? ich schrieb am Wochenende eine Email an beide, ob wir uns mal in den nächsten Wochen sehen könnten. Ich weiss genau, dass es in den nächsten Wochen nichts wird, weil ja die Terminpläne zweier Familien koordiniert werden müssen. Daher rechne ich, dass es frühestens im Dezember zu einem Treffen kommt, aber da ist Advents- Weihnachtszeit, deswegen doch eher Januar. Früher bin ich mit beiden fast jedes Wochenende feiern gewesen und unter der Woche mal spontan Sport zusammen. Das ist schon ein krasser Unterschied zu heute. Zeitweise habe ich am Wochenende gegen die Einsamkeit zu viel Alkohol getrunken, alleine zuhause. Das habe ich mir komplett abgewöhnt, weil man damit in einen Teufelskreis kommt.

Hier einer der beiden Familienväter. Ich glaube gar nicht, dass man so einen langen zeitlichen Vorlauf braucht, um ein Treffen zu planen, oder wohnen alle in verschiedenen Städten? An Deiner Stelle würde ich die Kumpels anrufen und fragen, wie es für sie am besten funktionieren kann. In der Regel ist es einfacher, Dich mit der gesamten Familie zu treffen (und dich dann ggf. mit dem Kumpel abzusetzen), als von vornherein ein Treffen nur mit den Kumpels anzuleiern. Trefft euch tagsüber, nicht abends und schaut was der Tag so bringt. Versuche einen Draht zu den Kindern zu bekommen. Wenn Du gut mit Kindern kannst, bist Du bald ein gern gesehener Gast.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Hab letztens meinen 30er gefeiert, da kamen auch die Kumpels mit Kindern vorbei und das trotz Bierpong, Musik etc.
Halt eine normale Party die um 13 Uhr gestartet hat und die Familien waren eben bis 21 Uhr oder so da, während die Kinderlosen bis 5 hier waren.

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SnisniBrisni

Freundschaften um die 40

Und genau deswegen habe ich kein Interesse daran, als junger Mensch ohne Kinder Bekannte mit Kindern zu besuchen. Bin ich Kindergärtner oder was? Ich will mit dem Kumpel Fußball schauen, in die Bar, Minigolfen oder sonstwas machen.

Hauptsache, entschuldigt die Aussprache, die Sch... Bälger sind nicht dabei. Denn dann heißt es ständig "Justus jetzt lass doch mal deine Schwester in Ruhe spielen", "ja dreh doch mal den Legostein andersrum" oder man wird auf sonstige Weise ignoriert. Da kann ich auch zuhause mit Menschen aus dem Internet zocken, die haben dann wenigstens Bock was gemeinsam zu machen.

Und als ob man sich ausschließlich tagsüber Zeiten aussucht, weil dann der Papa um 16 Uhr wieder zuhause ist damit noch der Rasen gemäht werden kann. Ist doch nicht mein Problem. Es dreht sich bei Eltern nunmal alles um die Kinder, und bei kinderlosen dreht sich alles darum ohne Kinder zu leben. Deswegen lebt sich das doch auseinander, ist halt so.

Ich finds aber wiedermal vollkommen anmaßend, als Vater zu verlangen, dass die Kumpels nur tagsüber was unternehmen und dann am Besten noch die eigenen (!) Kinder bespaßen. Dann sag doch gleich "Ja Mensch, wir sind zwar früher jeden Freitag um die Häuser gezogen, haben uns schon 20 mal vollgek*tzt und im Vollsuff die Haare rasiert, aber du kannst mich nur noch im Einfamilienhaus mit den Kindern besuchen, denn sonst bekomme ich von meiner Frau Ärger und darf mir den neuen Weber Grill nicht mehr kaufen".

Man hört nicht auf zu spielen, weil man alt wird, sondern man wird alt, weil man aufhört zu spielen. Ich habe einen Bekannten, der machts genau richtig. Wenn die Frau mit den Mädels 3 Tage wegfährt, dann fährt sie weg und der Mann bestellt sich 3 Tage Pizza mit den Kindern. Wenn der Mann einmal die Woche zum Zigarrenabend geht, bleibt halt die Frau zuhause. Ich glaube mittlerweile, das Verhalten von Vätern liegt nicht nur an den Kindern, sondern a) am Umfeld, weil alle so werden und b) weil man mit gekauften Eigentum, Ehe und Kindern finanziell so verdammt viel zu verlieren hat, wenn die Frau nicht mehr will. Dann zahlste für Haus, Frau und Kinder und hast von allen dreien nichts mehr.

WiWi Gast schrieb am 15.10.2021:

Hier einer der beiden Familienväter. Ich glaube gar nicht, dass man so einen langen zeitlichen Vorlauf braucht, um ein Treffen zu planen, oder wohnen alle in verschiedenen Städten? An Deiner Stelle würde ich die Kumpels anrufen und fragen, wie es für sie am besten funktionieren kann. In der Regel ist es einfacher, Dich mit der gesamten Familie zu treffen (und dich dann ggf. mit dem Kumpel abzusetzen), als von vornherein ein Treffen nur mit den Kumpels anzuleiern. Trefft euch tagsüber, nicht abends und schaut was der Tag so bringt. Versuche einen Draht zu den Kindern zu bekommen. Wenn Du gut mit Kindern kannst, bist Du bald ein gern gesehener Gast.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Eigene Familie ändert alles. Die ewigen Singles vs. Musterfamilie. Das passt nie zusammen, was irgendwo auch verständlich ist. Hinzu kommt dass in Deutschland eh sehr wenig soziale Interaktion gewünscht wird und eher nur zu Neid führt. Mentalität halt.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 10.10.2021:

Sei doch froh, dass du Bescheid weißt und rechtzeitig gegensteuern kannst

oh man ... bin 21 und dieser thread macht ich traurig

Als 19 jähriger habe ich wenig Ideen zum „Gegensteuern“. Es wurde ja gesagt, dass Familie und Karriere am effizientesten ist, da Familie oder Karriere alleine zu viel wegschneiden, wenn das jeweils andere nicht gegeben ist.

Ich glaube aber, dass beides kaum erreichbar ist.
Insbesondere, da eh fast jede halbwegs brauchbare Frau, vermutlich ihren eigenen Job haben möchte, was die persönliche Vereinbarkeit drastisch senkt.

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 16.10.2021:

Sei doch froh, dass du Bescheid weißt und rechtzeitig gegensteuern kannst

oh man ... bin 21 und dieser thread macht ich traurig

Als 19 jähriger habe ich wenig Ideen zum „Gegensteuern“. Es wurde ja gesagt, dass Familie und Karriere am effizientesten ist, da Familie oder Karriere alleine zu viel wegschneiden, wenn das jeweils andere nicht gegeben ist.

Ich glaube aber, dass beides kaum erreichbar ist.
Insbesondere, da eh fast jede halbwegs brauchbare Frau, vermutlich ihren eigenen Job haben möchte, was die persönliche Vereinbarkeit drastisch senkt.

Mit den Frauen wäre ich mir da gar nicht so sicher, wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue. Bin allerdings auch eine Generation älter, jetzt Anfang 30.
Aber bis aus eine Ausnahme wollen alle Frauen mit Kindern in meinem Freundeskreis eigentlich gar nicht mehr Vollzeit arbeiten. Alles Akademiker, die Hälfte sogar promoviert. Als wir noch studiert haben, haben alle groß gesprochen, dass sie nie nur Mutter sein wollen, schnell nach den Kindern zurück in den Job, natürlich in Vollzeit, am liebsten Karriere machen. Das Bild sieht jetzt anders aus. Zwei sind jetzt Vollzeithausfrauen, von denen eine das auch bleiben will, die andere will halbtags arbeiten wenn die Kinder in der Schule sind. Vier arbeiten in Teilzeit, eine 10, zwei 20 und eine 25 oder 30 h/Woche. Und wie gesagt eine arbeitet wieder Vollzeit.

Ob das jetzt die Ausnahme ist, und vor allem ob das in deiner Generation auch noch so ist, weiß ich natürlich nicht. Aber es war auf jeden Fall so, dass die alle den Faktor "ich will mich um die Kinder kümmern, weil es mich erfüllt und mir Spaß macht" total unterschätzt haben.

Wenn das nicht mehr so ist gebe ich dir aber Recht, dann wird man sich irgendwann entscheiden müssen ob man Karriere oder Familie will. Wenn der Partner nicht bereit ist einen größeren Teil der Kinderversorgung und des Haushalts zu übernehmen und beide 80 % oder voll arbeiten wird die eigene Arbeit darunter leiden (weil eben 100 % vielleicht noch geht, aber keine 120 oder 150 %). Es wird aber immer (und vielleicht sogar auch immer mehr) Kollegen ohne Kinder geben, die dann 150 % geben können und dementsprechend die die nur 100 % können bei der Karriere abhängen.

Was das gegensteuern angeht: Wenn du keine Familie/Kinder haben willst, die dann mit 40 ein bisschen die Freunde ersetzen, versuche zumindest ein paar Leute in deinem Freundeskreis zu haben, die ähnlich ticken. Dann hast du nämlich noch Freunde mit 40.
In meinem Freundeskreis bin ich leider der einzige, der keine Kinder will. Und damit drängt man sich tatsächlich ins Abseits wenn alle anderen nur noch für ihre Kinder leben. Ich habe aber einen Bekannten (leider kein Freund), der jetzt knapp 40 ist ohne Familie, aber auch drei befreundete Paare noch aus Studienzeiten hat, die auch alle keine Kinder haben. Die machen noch total viel zusammen (Essen gehen, in Kneipen gehen, gemeinsame Wander- und Fahrradtouren, gemeinsame Urlaube, etc.). So wie ich es mir mit meinen Freunden auch wünschen würde, wie es aber wegen der ganzen Kinder nicht ist.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Kinder müssen nicht ständig "bespaßt" werden. Das ist ein absoluter Mythos oder eine sehr kurze Phase. Kinder können hervorragend alleine spielen und brauchen keine ständige Aufsicht. Hat sich denn dein Vater ständig neben dich gesetzt beim Lego?

Und was ist ein zeitintensives Hobby? 2 Mal die Woche zum Sport sollte mindestens drin sein. Wer das nicht hinbekommt, der will es gar nicht hinbekommen und sucht nur nach Ausreden.

Diese Probleme entstehen aber auch wenn jeder meint wegziehen zu müssen für die "Karriere". Großeltern waren früher immer ein wichtiger Teil der Kindererziehung, fast unverzichtbar. Wer entsprechend in der Heimat ist, der hat kein Problem die Kinder mal abzugeben.

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Als Mitvierziger Familienvater, der früher viel unterwegs war, gesprochen: das ist einfach normal.

Mit Kindern hast du jeden Tag "Party", auch nachts, je nachdem, wie alt die Kinder sind, denn bis Kinder die Nächte durchschlafen, dauert es. Dazu kommt dann am Tag die Kinderbespaßung, da wird dann auch mal geweint oder das Kind hört nicht usw. und das alles zusätzlich zum täglichen Arbeiten.

Dementsprechend sind die Eltern eben oft einfach müde und sind froh, wenn sie abends ihre Ruhe haben. Party oder zeitintensive Hobbies sind einfach nicht möglich, ansonsten müsste ein Elternteil alleine auf die Kinder aufpassen.

Finanziell ist es auch etwas enger, da man oftmals ein größere Wohnung oder ein Haus benötigt, welches oft auch gekauft wird. Deswegen sind auch teure Hobbies nicht mehr möglich, wie früher als Single oder DINK.

Dazu kommt, dass man gewisse Dinge nur bedingt machen kann. Als Single alleine in die Disco gehen oder zum Tanzkurs wird so kaum stattfinden, denn der/die Partner/in wird das kaum gut finden.

Warum trifft man sich mit anderen Familien? Austausch bezüglich der eigenen Situation und noch wichtiger, die Kinder können miteinander spielen und sind somit beschäftigt.

Wenn man sich mit Singles trifft, dann ist die Frage, wer beschäftigt in dieser Zeit die Kinder, weil für Kinder ist ein "Kaffeeklatsch" einfach nur langweilig. Die brauchen Action und mit anderen Kindern ist das viel einfacher zu erreichen.

Zusammengefasst:
Man hat einfach nicht mehr die Zeit und das Geld, wie es früher als Single oder DINK der Fall war. Auch die Interessen sind andere, während die Eltern sich auf das Familienleben konzentrieren, beschäftigen sich Singles mit Hobbies, Tagesthemen usw.

Somit gehen die Wege automatisch auseinander.

Ich habe das Gefühl hier hat sich die Einstellung sehr geändert. Als ich klein war (so etwa ab 1 - 2 Jahre), hatten meine Eltern jeder einen Abend die Woche für sich. Meine Mutter traf sich mit Freundinnen, mein Vater ging zum Sport mit anschließendem Bier. Dazu war ich jedes zweite Wochenende bei den Großeltern oder einem Babysitter und sie sind ausgegangen. Einmal im Monat Kegeln, das andere Mal entweder zu zweit oder mit Freunden Essen/Trinken/Feiern/etc. Hat super funktioniert. Und wie gesagt, ich war da höchstens 2 als es anfing.

Wenn ich heute meinen Freunden damit komme, sie sollen sich einen Babysitter holen, damit wir nochmal ohne Kinder essen und danach in ne Bar können, werde ich wie ein Unmensch angeschaut. Mit 3 und 5 bzw. bei den anderen mit 4 Jahren könne man das Kind doch nicht wem anders überlassen.

Und auch wenn man Zuhause besucht sind die Kinder immer dabei und werden bespaßt. Die Kinder mal alleine ins Zimmer spielen schicken, damit die Erwachsenen was unter sich machen können (natürlich in höhrweite)? Das grenzt ja an Menschenrechtsverletzung, kann man unmöglich tun.
Das war bei mir früher definitiv anders. Und ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Seh ich auch so. Es gibt auch 20jährige mit Depris, Einsamkeit. Das gibt es auch mit 10 j oder 40 oder 70. Andere gehen trotz schwerer Krankheit oder Armut optimistisch in die Zukunft. Wer mit 50 sagt "Ende, Vorbei, ich Opfer" muss erstmal mal seine Gedankenwelt hinterfragen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Du bist selber 20, oder? Ich frage mich immer, warum man so wenig Reflexionsvermögen besitzt. Der immense Unterschied zwischen 10 oder 20 und 50 oder gar 70 ist, dass man nicht mehr "am Anfang" steht.

Mit 50 bzw. 70:
Berufsleben? Gesettlet.
Familie, Kinder? Entweder vorhanden, oder es kommt auch nicht mehr.
Vermögen? Keine Möglichkeit mehr den vorhandenen Status zu ändern.

Mit 20 ist das diametral anders. Klar gibt es "klinische Depressionen", also psychische Krankheiten. Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Seh ich auch so. Es gibt auch 20jährige mit Depris, Einsamkeit. Das gibt es auch mit 10 j oder 40 oder 70. Andere gehen trotz schwerer Krankheit oder Armut optimistisch in die Zukunft. Wer mit 50 sagt "Ende, Vorbei, ich Opfer" muss erstmal mal seine Gedankenwelt hinterfragen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

SnisniBrisni schrieb am 15.10.2021:

Und genau deswegen habe ich kein Interesse daran, als junger Mensch ohne Kinder Bekannte mit Kindern zu besuchen. Bin ich Kindergärtner oder was? Ich will mit dem Kumpel Fußball schauen, in die Bar, Minigolfen oder sonstwas machen.

Hauptsache, entschuldigt die Aussprache, die Sch... Bälger sind nicht dabei. Denn dann heißt es ständig "Justus jetzt lass doch mal deine Schwester in Ruhe spielen", "ja dreh doch mal den Legostein andersrum" oder man wird auf sonstige Weise ignoriert. Da kann ich auch zuhause mit Menschen aus dem Internet zocken, die haben dann wenigstens Bock was gemeinsam zu machen.

Und als ob man sich ausschließlich tagsüber Zeiten aussucht, weil dann der Papa um 16 Uhr wieder zuhause ist damit noch der Rasen gemäht werden kann. Ist doch nicht mein Problem. Es dreht sich bei Eltern nunmal alles um die Kinder, und bei kinderlosen dreht sich alles darum ohne Kinder zu leben. Deswegen lebt sich das doch auseinander, ist halt so.

Ich finds aber wiedermal vollkommen anmaßend, als Vater zu verlangen, dass die Kumpels nur tagsüber was unternehmen und dann am Besten noch die eigenen (!) Kinder bespaßen. Dann sag doch gleich "Ja Mensch, wir sind zwar früher jeden Freitag um die Häuser gezogen, haben uns schon 20 mal vollgek*tzt und im Vollsuff die Haare rasiert, aber du kannst mich nur noch im Einfamilienhaus mit den Kindern besuchen, denn sonst bekomme ich von meiner Frau Ärger und darf mir den neuen Weber Grill nicht mehr kaufen".

Man hört nicht auf zu spielen, weil man alt wird, sondern man wird alt, weil man aufhört zu spielen. Ich habe einen Bekannten, der machts genau richtig. Wenn die Frau mit den Mädels 3 Tage wegfährt, dann fährt sie weg und der Mann bestellt sich 3 Tage Pizza mit den Kindern. Wenn der Mann einmal die Woche zum Zigarrenabend geht, bleibt halt die Frau zuhause. Ich glaube mittlerweile, das Verhalten von Vätern liegt nicht nur an den Kindern, sondern a) am Umfeld, weil alle so werden und b) weil man mit gekauften Eigentum, Ehe und Kindern finanziell so verdammt viel zu verlieren hat, wenn die Frau nicht mehr will. Dann zahlste für Haus, Frau und Kinder und hast von allen dreien nichts mehr.

Hier einer der beiden Familienväter. Ich glaube gar nicht, dass man so einen langen zeitlichen Vorlauf braucht, um ein Treffen zu planen, oder wohnen alle in verschiedenen Städten? An Deiner Stelle würde ich die Kumpels anrufen und fragen, wie es für sie am besten funktionieren kann. In der Regel ist es einfacher, Dich mit der gesamten Familie zu treffen (und dich dann ggf. mit dem Kumpel abzusetzen), als von vornherein ein Treffen nur mit den Kumpels anzuleiern. Trefft euch tagsüber, nicht abends und schaut was der Tag so bringt. Versuche einen Draht zu den Kindern zu bekommen. Wenn Du gut mit Kindern kannst, bist Du bald ein gern gesehener Gast.

Also mit dieser Einstellung (ich will für immer ein Teeny bleiben, auch wenn ich bald 40 werde, mimimi), kann das nun wirklich nichts werden und Du musst Dich nicht wundern, wenn Du Dich irgendwann alleine mit ein paar Flaschen Alk auf dem Sofa wiederfindest. Mann: werde erwachsen! Natürlich waren die früheren Zeiten toll. Aber denen mit 40 noch nachzutrauern und am besten weiter in die gleichen Clubs zu gehen und dort "der schrullige Alte" zu sein, bringt die Zeiten nicht zurück. Es bringt nichts, an vergangenem festzuhalten und die Gegenwart zu ignorieren. Du lebst nur einmal. Glaub mir: es gibt mehr Sinn im Leben, als besoffen um die Häuser zu ziehen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Man muss keine 40 sein. Bin 20 und habe keinen einzigen Freund. Finde einfach niemanden.

Das schockiert mir ehrlich gesagt schon. Bist du ein eher introvertierter Typ oder an was liegt es deiner Meinung nach?

Wurde in der Schule bis zur Oberstufenzeit gemobbt und konnte so niemals wirklich Freunde finden. Hab dann im WS 20/21 mit dem Studium angefangen und da alles Online war, konnte ich auch hier keine Freunde finden. Bin jetzt schon im dritten Semester und erst jetzt gibt es einige wenige Präsenzveranstaltungen.

Zudem studiere ich auch noch an einer typischen Pendleruni an welcher die meisten Studenten direkt nach der Vorlesung wieder nach Hause pendeln und überhaupt nicht an neue Kontakte interessiert sind. Studentenpartys gibt es halt auch kaum welche. So ist es halt echt schwierig jemanden kennenzulernen. Bin halt auch relativ introvertiert, was die Sache auch nicht einfacher macht.

Okay, ich kann das schon ein bisschen nachvollziehen. Ich bin zwar eher das komplette Gegenteil von introvertiert, aber es gibt immer irgendwelche Möglichkeiten.
Allen voran natürlich online Möglichkeiten wie Tinder, Bumble, Facebook gruppen, Kontaktapps wie Internations etc. das kannst du einfach mal ausprobieren. Du hast schließlich nichts zu verlieren!
Ansonsten eventuell über studentische Clubs/Initiativen, Fachschaft oder auch Sporttreffs...ich weiß jetzt nicht für was du dich begeistern kannst, aber es gibt für jeden passende Möglichkeiten.
Manchmal muss man dabei natürlich über seinen Schatten springen und es wird vermutlich nicht immer klappen, aber das sollte einen auch nicht entmutigen.
Life begins at the end of your comfort zone :)

Mich würde aber noch interessieren wo du studierst und was?

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Das ist auch eine speziell deutsche Sache. Viele geben ihre Individualität komplett mit Kindern auf. Was anderes als das Thema sehen und hören die gar nicht mehr.
Selbst wenn sie sich mit jemanden treffen, gehts nur um Kinder.
In anderen Ländern geht man viel souveräner damit um.

Und wenn die Kinder größer werden und selbst immer individueller und unabhängiger werden, dann wissen die Eltern gar nichts mehr mit sich anzufangen .
Denn alle alten Verbindungen und Aktivitäten hat man ja gekappt. Den Sportverein aufgegeben, den Stammtisch mit den Kumpels und so weiter.
Stattdessen lernen sie gemeinsam mit den Kindern für die Schulaufgaben und erzählen anderen Pärchen "Wir haben eine 1 in Mathe".

WiWi Gast schrieb am 16.10.2021:

Ich habe das Gefühl hier hat sich die Einstellung sehr geändert. Als ich klein war (so etwa ab 1 - 2 Jahre), hatten meine Eltern jeder einen Abend die Woche für sich. Meine Mutter traf sich mit Freundinnen, mein Vater ging zum Sport mit anschließendem Bier. Dazu war ich jedes zweite Wochenende bei den Großeltern oder einem Babysitter und sie sind ausgegangen. Einmal im Monat Kegeln, das andere Mal entweder zu zweit oder mit Freunden Essen/Trinken/Feiern/etc. Hat super funktioniert. Und wie gesagt, ich war da höchstens 2 als es anfing.

Wenn ich heute meinen Freunden damit komme, sie sollen sich einen Babysitter holen, damit wir nochmal ohne Kinder essen und danach in ne Bar können, werde ich wie ein Unmensch angeschaut. Mit 3 und 5 bzw. bei den anderen mit 4 Jahren könne man das Kind doch nicht wem anders überlassen.

Und auch wenn man Zuhause besucht sind die Kinder immer dabei und werden bespaßt. Die Kinder mal alleine ins Zimmer spielen schicken, damit die Erwachsenen was unter sich machen können (natürlich in höhrweite)? Das grenzt ja an Menschenrechtsverletzung, kann man unmöglich tun.
Das war bei mir früher definitiv anders. Und ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Das ist auch eine speziell deutsche Sache. Viele geben ihre Individualität komplett mit Kindern auf. Was anderes als das Thema sehen und hören die gar nicht mehr.
Selbst wenn sie sich mit jemanden treffen, gehts nur um Kinder.
In anderen Ländern geht man viel souveräner damit um.

Und wenn die Kinder größer werden und selbst immer individueller und unabhängiger werden, dann wissen die Eltern gar nichts mehr mit sich anzufangen .
Denn alle alten Verbindungen und Aktivitäten hat man ja gekappt. Den Sportverein aufgegeben, den Stammtisch mit den Kumpels und so weiter.
Stattdessen lernen sie gemeinsam mit den Kindern für die Schulaufgaben und erzählen anderen Pärchen "Wir haben eine 1 in Mathe".

WiWi Gast schrieb am 16.10.2021:

Ich habe das Gefühl hier hat sich die Einstellung sehr geändert. Als ich klein war (so etwa ab 1 - 2 Jahre), hatten meine Eltern jeder einen Abend die Woche für sich. Meine Mutter traf sich mit Freundinnen, mein Vater ging zum Sport mit anschließendem Bier. Dazu war ich jedes zweite Wochenende bei den Großeltern oder einem Babysitter und sie sind ausgegangen. Einmal im Monat Kegeln, das andere Mal entweder zu zweit oder mit Freunden Essen/Trinken/Feiern/etc. Hat super funktioniert. Und wie gesagt, ich war da höchstens 2 als es anfing.

Wenn ich heute meinen Freunden damit komme, sie sollen sich einen Babysitter holen, damit wir nochmal ohne Kinder essen und danach in ne Bar können, werde ich wie ein Unmensch angeschaut. Mit 3 und 5 bzw. bei den anderen mit 4 Jahren könne man das Kind doch nicht wem anders überlassen.

Und auch wenn man Zuhause besucht sind die Kinder immer dabei und werden bespaßt. Die Kinder mal alleine ins Zimmer spielen schicken, damit die Erwachsenen was unter sich machen können (natürlich in höhrweite)? Das grenzt ja an Menschenrechtsverletzung, kann man unmöglich tun.
Das war bei mir früher definitiv anders. Und ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat.

Sehe diese Entwicklung dadurch, dass immer mehr Mütter arbeiten, besonders gut gebildete. Da muss der Mann dann auch nach der Arbeit und am Wochenende anpacken und es bleibt nicht mehr viel Zeit und Energie für eigene Hobbys etc.

Besonders nicht, wenn die Kinder klein sind. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass man als Mittelschicht an Kaufkraft verloren hat und ein Einkommen nicht mehr ausreicht. Andere dagegen sagen, dass man zu viel konsumiert.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Das ist auch eine speziell deutsche Sache. Viele geben ihre Individualität komplett mit Kindern auf. Was anderes als das Thema sehen und hören die gar nicht mehr.
Selbst wenn sie sich mit jemanden treffen, gehts nur um Kinder.
In anderen Ländern geht man viel souveräner damit um.

Und wenn die Kinder größer werden und selbst immer individueller und unabhängiger werden, dann wissen die Eltern gar nichts mehr mit sich anzufangen .
Denn alle alten Verbindungen und Aktivitäten hat man ja gekappt. Den Sportverein aufgegeben, den Stammtisch mit den Kumpels und so weiter.
Stattdessen lernen sie gemeinsam mit den Kindern für die Schulaufgaben und erzählen anderen Pärchen "Wir haben eine 1 in Mathe".

Klar, helicopter parents werden zwar seit Jahrzehnten diskutiert, aber es ist "speziell deutsch". Genau wie Late Night Talkshows und Hamburger "speziell deutsch" sind.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Das ist auch eine speziell deutsche Sache. Viele geben ihre Individualität komplett mit Kindern auf. Was anderes als das Thema sehen und hören die gar nicht mehr.
Selbst wenn sie sich mit jemanden treffen, gehts nur um Kinder.
In anderen Ländern geht man viel souveräner damit um.

Und wenn die Kinder größer werden und selbst immer individueller und unabhängiger werden, dann wissen die Eltern gar nichts mehr mit sich anzufangen .
Denn alle alten Verbindungen und Aktivitäten hat man ja gekappt. Den Sportverein aufgegeben, den Stammtisch mit den Kumpels und so weiter.
Stattdessen lernen sie gemeinsam mit den Kindern für die Schulaufgaben und erzählen anderen Pärchen "Wir haben eine 1 in Mathe".

WiWi Gast schrieb am 16.10.2021:

Ich habe das Gefühl hier hat sich die Einstellung sehr geändert. Als ich klein war (so etwa ab 1 - 2 Jahre), hatten meine Eltern jeder einen Abend die Woche für sich. Meine Mutter traf sich mit Freundinnen, mein Vater ging zum Sport mit anschließendem Bier. Dazu war ich jedes zweite Wochenende bei den Großeltern oder einem Babysitter und sie sind ausgegangen. Einmal im Monat Kegeln, das andere Mal entweder zu zweit oder mit Freunden Essen/Trinken/Feiern/etc. Hat super funktioniert. Und wie gesagt, ich war da höchstens 2 als es anfing.

Wenn ich heute meinen Freunden damit komme, sie sollen sich einen Babysitter holen, damit wir nochmal ohne Kinder essen und danach in ne Bar können, werde ich wie ein Unmensch angeschaut. Mit 3 und 5 bzw. bei den anderen mit 4 Jahren könne man das Kind doch nicht wem anders überlassen.

Und auch wenn man Zuhause besucht sind die Kinder immer dabei und werden bespaßt. Die Kinder mal alleine ins Zimmer spielen schicken, damit die Erwachsenen was unter sich machen können (natürlich in höhrweite)? Das grenzt ja an Menschenrechtsverletzung, kann man unmöglich tun.
Das war bei mir früher definitiv anders. Und ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat.

Sehe diese Entwicklung dadurch, dass immer mehr Mütter arbeiten, besonders gut gebildete. Da muss der Mann dann auch nach der Arbeit und am Wochenende anpacken und es bleibt nicht mehr viel Zeit und Energie für eigene Hobbys etc.

Besonders nicht, wenn die Kinder klein sind. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass man als Mittelschicht an Kaufkraft verloren hat und ein Einkommen nicht mehr ausreicht. Andere dagegen sagen, dass man zu viel konsumiert.

Kann ich mir gut vorstellen, wobei ich nicht glaube, dass es nur an der Arbeitsbelastung liegt, sondern auch ein geändertes Mindset da mit rein spielt.

Wäre mal interessant zu hören wie es früher in der DDR aussah. Da waren Doppelverdiener ja auch schon weit verbreitet. Aber irgendwie glaube ich trotzdem, dass die Eltern sich noch mehr Zeit für sich genommen haben als heute.

Dieses kompromisslose alles dem Kind unterordnen, kenne ich nur von der jetzigen Elterngeneration.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

This! Ich frage mich auch immer wie die Mittelschicht das eigentlich immer noch alles auf einmal wuppt.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Das ist auch eine speziell deutsche Sache. Viele geben ihre Individualität komplett mit Kindern auf. Was anderes als das Thema sehen und hören die gar nicht mehr.
Selbst wenn sie sich mit jemanden treffen, gehts nur um Kinder.
In anderen Ländern geht man viel souveräner damit um.

Und wenn die Kinder größer werden und selbst immer individueller und unabhängiger werden, dann wissen die Eltern gar nichts mehr mit sich anzufangen .
Denn alle alten Verbindungen und Aktivitäten hat man ja gekappt. Den Sportverein aufgegeben, den Stammtisch mit den Kumpels und so weiter.
Stattdessen lernen sie gemeinsam mit den Kindern für die Schulaufgaben und erzählen anderen Pärchen "Wir haben eine 1 in Mathe".

Ich habe das Gefühl hier hat sich die Einstellung sehr geändert. Als ich klein war (so etwa ab 1 - 2 Jahre), hatten meine Eltern jeder einen Abend die Woche für sich. Meine Mutter traf sich mit Freundinnen, mein Vater ging zum Sport mit anschließendem Bier. Dazu war ich jedes zweite Wochenende bei den Großeltern oder einem Babysitter und sie sind ausgegangen. Einmal im Monat Kegeln, das andere Mal entweder zu zweit oder mit Freunden Essen/Trinken/Feiern/etc. Hat super funktioniert. Und wie gesagt, ich war da höchstens 2 als es anfing.

Wenn ich heute meinen Freunden damit komme, sie sollen sich einen Babysitter holen, damit wir nochmal ohne Kinder essen und danach in ne Bar können, werde ich wie ein Unmensch angeschaut. Mit 3 und 5 bzw. bei den anderen mit 4 Jahren könne man das Kind doch nicht wem anders überlassen.

Und auch wenn man Zuhause besucht sind die Kinder immer dabei und werden bespaßt. Die Kinder mal alleine ins Zimmer spielen schicken, damit die Erwachsenen was unter sich machen können (natürlich in höhrweite)? Das grenzt ja an Menschenrechtsverletzung, kann man unmöglich tun.
Das war bei mir früher definitiv anders. Und ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat.

Sehe diese Entwicklung dadurch, dass immer mehr Mütter arbeiten, besonders gut gebildete. Da muss der Mann dann auch nach der Arbeit und am Wochenende anpacken und es bleibt nicht mehr viel Zeit und Energie für eigene Hobbys etc.

Besonders nicht, wenn die Kinder klein sind. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass man als Mittelschicht an Kaufkraft verloren hat und ein Einkommen nicht mehr ausreicht. Andere dagegen sagen, dass man zu viel konsumiert.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Das ist auch eine speziell deutsche Sache. Viele geben ihre Individualität komplett mit Kindern auf. Was anderes als das Thema sehen und hören die gar nicht mehr.
Selbst wenn sie sich mit jemanden treffen, gehts nur um Kinder.
In anderen Ländern geht man viel souveräner damit um.

Und wenn die Kinder größer werden und selbst immer individueller und unabhängiger werden, dann wissen die Eltern gar nichts mehr mit sich anzufangen .
Denn alle alten Verbindungen und Aktivitäten hat man ja gekappt. Den Sportverein aufgegeben, den Stammtisch mit den Kumpels und so weiter.
Stattdessen lernen sie gemeinsam mit den Kindern für die Schulaufgaben und erzählen anderen Pärchen "Wir haben eine 1 in Mathe".

WiWi Gast schrieb am 16.10.2021:

Ich habe das Gefühl hier hat sich die Einstellung sehr geändert. Als ich klein war (so etwa ab 1 - 2 Jahre), hatten meine Eltern jeder einen Abend die Woche für sich. Meine Mutter traf sich mit Freundinnen, mein Vater ging zum Sport mit anschließendem Bier. Dazu war ich jedes zweite Wochenende bei den Großeltern oder einem Babysitter und sie sind ausgegangen. Einmal im Monat Kegeln, das andere Mal entweder zu zweit oder mit Freunden Essen/Trinken/Feiern/etc. Hat super funktioniert. Und wie gesagt, ich war da höchstens 2 als es anfing.

Wenn ich heute meinen Freunden damit komme, sie sollen sich einen Babysitter holen, damit wir nochmal ohne Kinder essen und danach in ne Bar können, werde ich wie ein Unmensch angeschaut. Mit 3 und 5 bzw. bei den anderen mit 4 Jahren könne man das Kind doch nicht wem anders überlassen.

Und auch wenn man Zuhause besucht sind die Kinder immer dabei und werden bespaßt. Die Kinder mal alleine ins Zimmer spielen schicken, damit die Erwachsenen was unter sich machen können (natürlich in höhrweite)? Das grenzt ja an Menschenrechtsverletzung, kann man unmöglich tun.
Das war bei mir früher definitiv anders. Und ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat.

Sehe diese Entwicklung dadurch, dass immer mehr Mütter arbeiten, besonders gut gebildete. Da muss der Mann dann auch nach der Arbeit und am Wochenende anpacken und es bleibt nicht mehr viel Zeit und Energie für eigene Hobbys etc.

Besonders nicht, wenn die Kinder klein sind. Hat vielleicht auch damit zu tun, dass man als Mittelschicht an Kaufkraft verloren hat und ein Einkommen nicht mehr ausreicht. Andere dagegen sagen, dass man zu viel konsumiert.

Im Allgemeinen, egal ob jetzt mit oder ohne Kind, wird bei uns auch viel zu viel konsumiert. Kaufen ist wie eine Sucht, und wenn man sich erst einmal an eine gewisse 'Kaufmenge' gewöhnt hat, ist es schwer wieder auf weniger zu gehen. Kenne genug, die jeden Monat ihr ganzes Gehalt ausgeben und das sind keine Leute, die einkommenstechnisch knapp da stehen würden. Die haben einfach ihr Konsumverhalten nicht unter Kontrolle. Ich habe privat seit 8 Jahren den selben Laptop und seit 3 mein Smartphone. In meinem Umfeld kauft man sich jedes Jahr oder maximal alle 2 Jahre was Neues. Ich werde da mit meiner Nutzungsdauer angeschaut, als wäre ich ein Höhlenmensch.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Nicht 20, sondern 47. Ich mach mich nicht lächerlich, ich will aber etwas helfen Gedankenblockaden zu aufzulockern. Es geht um "Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit". Wer sich ohne Ausweg sieht, hoffnungslos, verlassen, der hat definitiv die falsche Weltanschauung. Dein Betriebssystem brauch ein Update. Dann kommen Chancen.
Mann kann jederzeit heiraten, 4 Kinder haben, dann hast du schonmal 5 neue Freunde :) wenn spass macht.... Mit 50, 60 kannst du auch finanziell was neues reißen, wenn du das brauchst. Du kannst aber auch weiter im Reihenhaus sitzen, Bohnenkaffee trinken und einfach mal cool bleiben weil man auch ohne Autos Frauen Blingbling Zufriedenheit finden könnte? Ja, vieles ist ungerecht.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Du bist selber 20, oder? Ich frage mich immer, warum man so wenig Reflexionsvermögen besitzt. Der immense Unterschied zwischen 10 oder 20 und 50 oder gar 70 ist, dass man nicht mehr "am Anfang" steht.

Mit 50 bzw. 70:
Berufsleben? Gesettlet.
Familie, Kinder? Entweder vorhanden, oder es kommt auch nicht mehr.
Vermögen? Keine Möglichkeit mehr den vorhandenen Status zu ändern.

Mit 20 ist das diametral anders. Klar gibt es "klinische Depressionen", also psychische Krankheiten. Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Seh ich auch so. Es gibt auch 20jährige mit Depris, Einsamkeit. Das gibt es auch mit 10 j oder 40 oder 70. Andere gehen trotz schwerer Krankheit oder Armut optimistisch in die Zukunft. Wer mit 50 sagt "Ende, Vorbei, ich Opfer" muss erstmal mal seine Gedankenwelt hinterfragen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Trotz Deiner 47 glaubst du tatsächlich, Heirat, Kinder und Reichtum seien noch Optionen, genauso wie sie es mit 20 waren?

Wen willst Du heiraten? Deine Peer-Group hat die erste Ehe hinter sich, die Kinder sind erwachsen oder in der Pubertät.

Kinder kriegen? Sorry, mach Dich nicht lächerlich. Offensichtlich schreibt da ein Mann. Glaubst Du, eine End-20erin hätte Bock darauf, mit Dir Kinder zu kriegen?

Reichtum? Sicher gibt es den 47jährigen Lottogewinner, der aus seinem 60k-Jahresgehalt-Job dann auf einmal ausbricht, weil er nun 3 Mio. auf dem Konto hat. Aber die Frage ist, wie er ohne den Lottogewinn finanziell unabhängig ausbrechen kann, ohne dafür schon vor 15 oder 20 Jahren den Grundstein gelegt zu haben (Karriere, Planung, meinetwegen "Frugalismus").

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Nicht 20, sondern 47. Ich mach mich nicht lächerlich, ich will aber etwas helfen Gedankenblockaden zu aufzulockern. Es geht um "Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit". Wer sich ohne Ausweg sieht, hoffnungslos, verlassen, der hat definitiv die falsche Weltanschauung. Dein Betriebssystem brauch ein Update. Dann kommen Chancen.
Mann kann jederzeit heiraten, 4 Kinder haben, dann hast du schonmal 5 neue Freunde :) wenn spass macht.... Mit 50, 60 kannst du auch finanziell was neues reißen, wenn du das brauchst. Du kannst aber auch weiter im Reihenhaus sitzen, Bohnenkaffee trinken und einfach mal cool bleiben weil man auch ohne Autos Frauen Blingbling Zufriedenheit finden könnte? Ja, vieles ist ungerecht.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Du bist selber 20, oder? Ich frage mich immer, warum man so wenig Reflexionsvermögen besitzt. Der immense Unterschied zwischen 10 oder 20 und 50 oder gar 70 ist, dass man nicht mehr "am Anfang" steht.

Mit 50 bzw. 70:
Berufsleben? Gesettlet.
Familie, Kinder? Entweder vorhanden, oder es kommt auch nicht mehr.
Vermögen? Keine Möglichkeit mehr den vorhandenen Status zu ändern.

Mit 20 ist das diametral anders. Klar gibt es "klinische Depressionen", also psychische Krankheiten. Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Seh ich auch so. Es gibt auch 20jährige mit Depris, Einsamkeit. Das gibt es auch mit 10 j oder 40 oder 70. Andere gehen trotz schwerer Krankheit oder Armut optimistisch in die Zukunft. Wer mit 50 sagt "Ende, Vorbei, ich Opfer" muss erstmal mal seine Gedankenwelt hinterfragen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Hier mal mein Senf zum Thema:

Ich bin 36 und doch insgesamt ein sehr glücklicker Familienvater - Kinder 4 Jahre und 3 Monate alt.

Zu Freundschaften: Ich habe noch 10 richtig beste und sehr sehr gute Freunde aus der Abizeit und das Schöne ist, dass wir mehr oder weniger ein richtiger Freundeskreis sind, auch wenn wir in 6 verschiedenen Ständten wohnen. Diese Freundschaften sind mir mega wichtig. Ich telefoniere mit den meisten alle paar Wochen und die beiden, die wie ich wieder zurück in die Heimatstadt gezogen sind, sehe ich auch so alle 2 Wochen. Wir haben uns - vor den Famliengründungen - auch mehrmals im Jahr gesehen. Gemeinsame Urlaube, 1x im Jahr campen und gegenseitige Besuche waren die Regel. Seitdem wir fast alle Kinder haben hat das stark nachgelassen. Ich muss zugeben, dass ich auch seit Kind 2 da ist, mich noch immer seltener aufraffen kann, abends nochmal zum Telefon zu greifen. Aber wie gesagt: Das sind meine echten Freunde, die mich unglaublich gut kennen und mit denen ich durch Dick und Dünn gegangen bin. Nach der Schule habe ich in der Uni-Stadt oder im Job viele neue echte Freunde gehabt, aber nach Ortswechseln ist davon eigetnlich nur 1 Kontakt geblieben.

Daneben haben wir natürlich viele Bekanntschaften / teilweise neue Freundschaften mit anderen Eltern über Kita, Nachbarschaft etc. Das ist aber absolut nicht dasselbe für mich. Wenn sich da mehr mit jemandem ergibt, schön, aber das sind halt meist eher Bekanntschaften, was auch völlig ok ist.

Soweit zum Sozialleben: Ich bin verdammt froh über meine Jungs und das eine Mädel aus der Schulzeit.

Zu Hobbies: Ja, es ist unfassbar schwieriger als früher, dazu zukommen. Aber es ist eine Frage, wie man sich als Paar da aufstellt. Meine Frau und ich, wir geben uns gegenseitig gerne und regelmäßig Freiraum bzw. freie Zeit. Das sind kleine Inseln im Vergleich zu früher. Keiner muss dann ein schlechtes Gewissen haben, diese zu nutzen. Ich bringe aktuell Nummer 1 immer ins Bett. Das ist um 20 uhr erledigt. Dann gehe ich 1x die Woche Bouldern, mache noch 3 mal abends ne Stunde Fitness zu Hause. Gestern war ich tatsächlich von 20.30 bis 21.30 den Wocheneinkauf erledigen, da ich nachmittags lieber Sport machen wollte. Alle 2 Wochen habe ich Gitarrenutnerricht. Hatte ich jahrelang abends um 20.30 - jetzt im neuen HomeOffice-Zeitalter habe ich das morgens um 9 uhr. Meine Frau geht Schwimmen und bald wieder 1x die Woche zum Yoga abends. Dafür pumpt sie dann ab :)
Meine Frau hat auch ihren Freundeskreis und ich habe sie dazu annimiert, jetzt einen monatlichen Stammtisch mit den "Kita-Mutties hier in der Nachbarschaft" zu initiieren, was auch jetzt anläuft.

Daneben haben wir vor 2 Jahren unser gekauftes Haus bezogen und sind seitdem extrem viel mit Umgestaltung innen und im Garten beschäftigt.

Bevor ich lange weitermache: Natürlich hat corona und Homeoffice vieles davon entspannter möglich gemacht. Aber die Frage ist immer, was man aus einem Lebensabschnitt macht und ob man verdammt noch mal seinen Popo abends noch vom Sofa hochkriegt. Ich fand das auch zuerst hart, die Hobbies auf die Zeit zwischen 20 und 22 Uhr zu verlagern, aber es geht. Mit meinem mit besten Kumpel treffe ich mich abends um 20 Uhr / 20.30 Uhr, wenn seine und meine Kinder schlafen. Wir ahben dann gefühlt immer zu wenig Zeit, denn um 22 Uhr gehts wieder heim, aber hey - dafür sehen wir uns alle 2 Wochen und machen zusammen Sport oder gehen einfach was Essen.

Ich kann nur jedem raten, sich nicht hängen zu lassen... und nicht zuviel zu arbeiten natürlich :) Die Zeiten sind zum Glück vorbei bei mir.

Also - packt es an und macht was aus eurer Zeit.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Nicht der Poster, aber doch ja, als Mann geht das alles noch. Egal wie alt. Kenne genug solcher Beispiele in meinem Umfeld bzw. habe diese schon kennen gelernt.

Und als Frau, fällt irgendwann halt die Kinderoption weg. Das ist aber auch alles.

Deine Vorstellung von Reichtum und die Möglichkeiten, zeigt ja schon, dass du sehr einseitig denkst. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Lebensweg aussehen kann. Nicht nur den einen, den du vielleicht verfolgst.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Trotz Deiner 47 glaubst du tatsächlich, Heirat, Kinder und Reichtum seien noch Optionen, genauso wie sie es mit 20 waren?

Wen willst Du heiraten? Deine Peer-Group hat die erste Ehe hinter sich, die Kinder sind erwachsen oder in der Pubertät.

Kinder kriegen? Sorry, mach Dich nicht lächerlich. Offensichtlich schreibt da ein Mann. Glaubst Du, eine End-20erin hätte Bock darauf, mit Dir Kinder zu kriegen?

Reichtum? Sicher gibt es den 47jährigen Lottogewinner, der aus seinem 60k-Jahresgehalt-Job dann auf einmal ausbricht, weil er nun 3 Mio. auf dem Konto hat. Aber die Frage ist, wie er ohne den Lottogewinn finanziell unabhängig ausbrechen kann, ohne dafür schon vor 15 oder 20 Jahren den Grundstein gelegt zu haben (Karriere, Planung, meinetwegen "Frugalismus").

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Nicht 20, sondern 47. Ich mach mich nicht lächerlich, ich will aber etwas helfen Gedankenblockaden zu aufzulockern. Es geht um "Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit". Wer sich ohne Ausweg sieht, hoffnungslos, verlassen, der hat definitiv die falsche Weltanschauung. Dein Betriebssystem brauch ein Update. Dann kommen Chancen.
Mann kann jederzeit heiraten, 4 Kinder haben, dann hast du schonmal 5 neue Freunde :) wenn spass macht.... Mit 50, 60 kannst du auch finanziell was neues reißen, wenn du das brauchst. Du kannst aber auch weiter im Reihenhaus sitzen, Bohnenkaffee trinken und einfach mal cool bleiben weil man auch ohne Autos Frauen Blingbling Zufriedenheit finden könnte? Ja, vieles ist ungerecht.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Du bist selber 20, oder? Ich frage mich immer, warum man so wenig Reflexionsvermögen besitzt. Der immense Unterschied zwischen 10 oder 20 und 50 oder gar 70 ist, dass man nicht mehr "am Anfang" steht.

Mit 50 bzw. 70:
Berufsleben? Gesettlet.
Familie, Kinder? Entweder vorhanden, oder es kommt auch nicht mehr.
Vermögen? Keine Möglichkeit mehr den vorhandenen Status zu ändern.

Mit 20 ist das diametral anders. Klar gibt es "klinische Depressionen", also psychische Krankheiten. Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Seh ich auch so. Es gibt auch 20jährige mit Depris, Einsamkeit. Das gibt es auch mit 10 j oder 40 oder 70. Andere gehen trotz schwerer Krankheit oder Armut optimistisch in die Zukunft. Wer mit 50 sagt "Ende, Vorbei, ich Opfer" muss erstmal mal seine Gedankenwelt hinterfragen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Trotz Deiner 47 glaubst du tatsächlich, Heirat, Kinder und Reichtum seien noch Optionen, genauso wie sie es mit 20 waren?

Wen willst Du heiraten? Deine Peer-Group hat die erste Ehe hinter sich, die Kinder sind erwachsen oder in der Pubertät.

Kinder kriegen? Sorry, mach Dich nicht lächerlich. Offensichtlich schreibt da ein Mann. Glaubst Du, eine End-20erin hätte Bock darauf, mit Dir Kinder zu kriegen?

Reichtum? Sicher gibt es den 47jährigen Lottogewinner, der aus seinem 60k-Jahresgehalt-Job dann auf einmal ausbricht, weil er nun 3 Mio. auf dem Konto hat. Aber die Frage ist, wie er ohne den Lottogewinn finanziell unabhängig ausbrechen kann, ohne dafür schon vor 15 oder 20 Jahren den Grundstein gelegt zu haben (Karriere, Planung, meinetwegen "Frugalismus").

Frustration über das Verschwinden der Optionen ist ja eher die typische Midlife-Crises mit Mitt/Ende 30.

Die Leute mit 50 haben sich meistens schon damit abgefunden, dass es z.B. nicht viel weiter auf der Karriereleiter gehen wird. Aber sehr viele sind damit auch zufrieden. Wenn z.B. jemand großen Wert auf viel Geld legt, dann sitzt er gewöhnlich nicht 25 Jahre auf einer mittelmäßig bezahlten Stelle, sondern kümmert sich früher um die Karriere. Der schaut dann mit 50 auf eine zumindest ordentliche Karriere mit einem in 25 Jahren aufgebauten Vermögen.

Im Vergleich dazu haben junge Leute häufiger Zukunfts- und Versagensängste, auch wenn es da objektiv keinen guten Grund gibt. Deswegen nerven ja ältere Leute so, wenn sie einem sagen, dass man sich keine Sorgen machen sollte, da schon alles gutgehen wird. Das sehen die aus ihrer Perspektive, wo aus ihrer Sicht alles größtenteils gut gegangen ist.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Ich (Mitte 20) finde den Thread sehr interessant und kann vielem zustimmen, auch dass es gerade in den jüngeren Generationen bekanntlich häufiger zu Umzügen kommt, was ein "sesshaft" werden an einem Ort schwierig macht.

Ich persönlich habe auch ein paar Umzüge hinter mir (Studium, Praktika, etc) und die einzige Konstante sind die Freunde und Familie in der Heimat, zu denen ich noch immer ein tolles Verhältnis habe. Leider mag ich das ländliche nicht so und darüber hinaus gibt es dort keine interessanten Jobs.
Je mehr ich darüber nachdenke und solche Threads lese, desto mehr spiele ich mit dem Gedanken des Zurückziehens. In den neuen Städten hat man häufig Bekanntschaften und diese finde ich auch echt nett, aber eine emotionale Bindung habe ich nahezu nur zu den Leuten, die ich eben seit meiner Kindheit/Jugend kenne.

Ich habe einfach das Gefühl, dass ein Rückzug in die Heimat die einzige Möglichkeit ist, um sicherzustellen, dass ich erfüllende Kontakte im Alter habe und nicht alleine dastehe am Wochenende, wie es hier viele beschreiben und wie ich es die letzten Jahre (in den neuen Städten) sehr häufig erlebt habe.

Ist jemand diesen Schritt gegangen und hat in den sauren Apfel gebissen, dass es eben "nur" eine langweilige Stelle oder eine lange Pendlerei in Kauf genommen wird?

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Man sollte besser sagen : Mann Ü40 kann theoretisch noch heiraten und Familie gründen. Ich kenne da genau einen Fall, wo es geklappt hat. In der Regel funktioniert es aber nicht mehr. Die optische Attraktivität leidet mit der Zeit. Bei den Männern viel mehr als bei den Frauen. Deshalb stehen jüngere Frauen meistens auch nicht auf ältere Männer. Das bilden sich viele Männer nur ein. Ausnahme sind natürlich Promis und Super Reiche.

Ganz bitter wird es dann, wenn man keine Familie mehr hat. Also Eltern tot, keine Geschwister u.s.w. Ich plane deshalb jetzt schon die Flucht vor der Weihnachtszeit. Wer eine eigene Familie hat, ist da natürlich richtig gut dran.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Nicht der Poster, aber doch ja, als Mann geht das alles noch. Egal wie alt. Kenne genug solcher Beispiele in meinem Umfeld bzw. habe diese schon kennen gelernt.

Und als Frau, fällt irgendwann halt die Kinderoption weg. Das ist aber auch alles.

Deine Vorstellung von Reichtum und die Möglichkeiten, zeigt ja schon, dass du sehr einseitig denkst. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ein Lebensweg aussehen kann. Nicht nur den einen, den du vielleicht verfolgst.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Trotz Deiner 47 glaubst du tatsächlich, Heirat, Kinder und Reichtum seien noch Optionen, genauso wie sie es mit 20 waren?

Wen willst Du heiraten? Deine Peer-Group hat die erste Ehe hinter sich, die Kinder sind erwachsen oder in der Pubertät.

Kinder kriegen? Sorry, mach Dich nicht lächerlich. Offensichtlich schreibt da ein Mann. Glaubst Du, eine End-20erin hätte Bock darauf, mit Dir Kinder zu kriegen?

Reichtum? Sicher gibt es den 47jährigen Lottogewinner, der aus seinem 60k-Jahresgehalt-Job dann auf einmal ausbricht, weil er nun 3 Mio. auf dem Konto hat. Aber die Frage ist, wie er ohne den Lottogewinn finanziell unabhängig ausbrechen kann, ohne dafür schon vor 15 oder 20 Jahren den Grundstein gelegt zu haben (Karriere, Planung, meinetwegen "Frugalismus").

WiWi Gast schrieb am 19.10.2021:

Nicht 20, sondern 47. Ich mach mich nicht lächerlich, ich will aber etwas helfen Gedankenblockaden zu aufzulockern. Es geht um "Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit". Wer sich ohne Ausweg sieht, hoffnungslos, verlassen, der hat definitiv die falsche Weltanschauung. Dein Betriebssystem brauch ein Update. Dann kommen Chancen.
Mann kann jederzeit heiraten, 4 Kinder haben, dann hast du schonmal 5 neue Freunde :) wenn spass macht.... Mit 50, 60 kannst du auch finanziell was neues reißen, wenn du das brauchst. Du kannst aber auch weiter im Reihenhaus sitzen, Bohnenkaffee trinken und einfach mal cool bleiben weil man auch ohne Autos Frauen Blingbling Zufriedenheit finden könnte? Ja, vieles ist ungerecht.

WiWi Gast schrieb am 18.10.2021:

Du bist selber 20, oder? Ich frage mich immer, warum man so wenig Reflexionsvermögen besitzt. Der immense Unterschied zwischen 10 oder 20 und 50 oder gar 70 ist, dass man nicht mehr "am Anfang" steht.

Mit 50 bzw. 70:
Berufsleben? Gesettlet.
Familie, Kinder? Entweder vorhanden, oder es kommt auch nicht mehr.
Vermögen? Keine Möglichkeit mehr den vorhandenen Status zu ändern.

Mit 20 ist das diametral anders. Klar gibt es "klinische Depressionen", also psychische Krankheiten. Darum geht es hier aber nicht, sondern um Einsamkeit / soziale Isolation / Ausweglosigkeit.

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Seh ich auch so. Es gibt auch 20jährige mit Depris, Einsamkeit. Das gibt es auch mit 10 j oder 40 oder 70. Andere gehen trotz schwerer Krankheit oder Armut optimistisch in die Zukunft. Wer mit 50 sagt "Ende, Vorbei, ich Opfer" muss erstmal mal seine Gedankenwelt hinterfragen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Ich (Mitte 20) finde den Thread sehr interessant und kann vielem zustimmen, auch dass es gerade in den jüngeren Generationen bekanntlich häufiger zu Umzügen kommt, was ein "sesshaft" werden an einem Ort schwierig macht.

Ich persönlich habe auch ein paar Umzüge hinter mir (Studium, Praktika, etc) und die einzige Konstante sind die Freunde und Familie in der Heimat, zu denen ich noch immer ein tolles Verhältnis habe. Leider mag ich das ländliche nicht so und darüber hinaus gibt es dort keine interessanten Jobs.
Je mehr ich darüber nachdenke und solche Threads lese, desto mehr spiele ich mit dem Gedanken des Zurückziehens. In den neuen Städten hat man häufig Bekanntschaften und diese finde ich auch echt nett, aber eine emotionale Bindung habe ich nahezu nur zu den Leuten, die ich eben seit meiner Kindheit/Jugend kenne.

Ich habe einfach das Gefühl, dass ein Rückzug in die Heimat die einzige Möglichkeit ist, um sicherzustellen, dass ich erfüllende Kontakte im Alter habe und nicht alleine dastehe am Wochenende, wie es hier viele beschreiben und wie ich es die letzten Jahre (in den neuen Städten) sehr häufig erlebt habe.

Aber du kannst doch auch dort einen Freundeskreis aufbauen. Sowas geht nie einfacher als im Studium. Hier geht’s darum, dass es schwieriger wird wenn man älter wird. Wenn du zB für den Master in Stadt Y ziehst und dort auch für den 1. Job und darüber hinaus bleibst, baust du dir eben da was auf. Freundschaften brauchen Zeit und es ist doch ganz normal, dass du nicht in ein paar Monaten mit neuen Leuten die selbe Beziehung hast wir mit Kindheitsfreunden. Aber wegen dieser unbegründeten Angst wieder in die Heimat ziehen obwohl du’s nicht willst?? Bleib in jungen Jahrwn an einem Ort und baue was auf und dann kannst du dich dort auch zu Hause fühlen.

Ist jemand diesen Schritt gegangen und hat in den sauren Apfel gebissen, dass es eben "nur" eine langweilige Stelle oder eine lange Pendlerei in Kauf genommen wird?

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Das hört sich sehr traurig an, keine festen Bezugspunkte im Leben und kein Halt. Ich hoffe für dich das du noch die Chance bekommst sesshaft zu werden und das sich dein Freundeskreis nicht alle 3 Monate ändert.

LG

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Wer seine Schulfreunde mit 40 nicht mehr als Freunde hat, hatte auch damals keine Freunde.
Wer seine Kommilitonen nicht mehr als Freunde hat, hatte auch damals keine Freunde.
Wer seine Fußball-, Tischtennis- etc.-Kameraden nicht mehr als Freunde hat, hatte auch damals keine Freunde.

Es tut mir leid, aber ich lese aus sämtlichen "Trauerkloß-Statements" vor allem heraus, dass da Menschen schreiben, die nicht wissen, wie Freundschaften entstehen: Durch Zeit und Unterstützung. Ich kann auch als Single und auch als Kinderloser Freundschaften zu Helikopter-Eltern aufbauen und erhalten. Mir die Geschichten über die Kinder anzuhören gehört dann aber eben auch zu meiner "Aufgabe" als Freund. Umgekehrt nervt es die seit der Grundschule liierten Pärchen doch ebenso, wenn du als "Charly Sheen"-Verschnitt die hundertste Affäre berichtest, aber als Freunde hören sie sich auch das an...

Wenn ich meine Freunde aus der Grundschule und vom Gymnasium treffe, arbeiten wir uns 15 Minuten an den aktuellen News ab und der Rest ist Schwelgen in Erinnerungen... Ansonsten habe ich zum Beispiel ganz viele neue Freunde durch Vereine, Nachbarn und Beruf gefunden: Immer wieder, mit jedem Umzug, mit jedem Abteilungswechsel.

Diejenigen hier, die das Finden von Freunden irgendwann als Utopie empfinden, sollten die Chance wahrnehmen, an sich zu arbeiten, denn da liegt der Hase im Pfeffer...

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Wer seine Schulfreunde mit 40 nicht mehr als Freunde hat, hatte auch damals keine Freunde.
Wer seine Kommilitonen nicht mehr als Freunde hat, hatte auch damals keine Freunde.
Wer seine Fußball-, Tischtennis- etc.-Kameraden nicht mehr als Freunde hat, hatte auch damals keine Freunde.

Es tut mir leid, aber ich lese aus sämtlichen "Trauerkloß-Statements" vor allem heraus, dass da Menschen schreiben, die nicht wissen, wie Freundschaften entstehen: Durch Zeit und Unterstützung. Ich kann auch als Single und auch als Kinderloser Freundschaften zu Helikopter-Eltern aufbauen und erhalten. Mir die Geschichten über die Kinder anzuhören gehört dann aber eben auch zu meiner "Aufgabe" als Freund. Umgekehrt nervt es die seit der Grundschule liierten Pärchen doch ebenso, wenn du als "Charly Sheen"-Verschnitt die hundertste Affäre berichtest, aber als Freunde hören sie sich auch das an...

Wenn ich meine Freunde aus der Grundschule und vom Gymnasium treffe, arbeiten wir uns 15 Minuten an den aktuellen News ab und der Rest ist Schwelgen in Erinnerungen... Ansonsten habe ich zum Beispiel ganz viele neue Freunde durch Vereine, Nachbarn und Beruf gefunden: Immer wieder, mit jedem Umzug, mit jedem Abteilungswechsel.

Diejenigen hier, die das Finden von Freunden irgendwann als Utopie empfinden, sollten die Chance wahrnehmen, an sich zu arbeiten, denn da liegt der Hase im Pfeffer...

Volle Zustimmung, sehr schöner Beitrag!

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Siehst Du: mit genau dieser Einstellung (ich will meinen Kumpel für mich alleine), wird das eben dann auf Dauer nichts und Du verlierst Deine Freunde wahrscheinlich. Wenn man sich nicht für die Lebenssituation des anderen interessiert bzw. daran nicht teilhaben will, dann braucht man sich darüber aber dann nicht wirklich wundern.

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Siehst Du: mit genau dieser Einstellung (ich will meinen Kumpel für mich alleine), wird das eben dann auf Dauer nichts und Du verlierst Deine Freunde wahrscheinlich. Wenn man sich nicht für die Lebenssituation des anderen interessiert bzw. daran nicht teilhaben will, dann braucht man sich darüber aber dann nicht wirklich wundern.

Dir fehlt es offensichtlich an Textverständnis. Ich habe nie gesagt dass ich da nicht dran teilhaben will geschweige denn mich nicht dafür interessiere, ABER wenn ich meinem Kumpel sage ich könnte ihn in einer schwierigen Phase MEINES Lebens gut gebrauchen hätte ich schon gedacht dass er sich zumindest mal einen Tag + Abend freischaufeln kann, um für mich da zu sein und nicht so etwas sagt wie: Ja du kannst mit mir und meinen Kindern in den Zoo, aber nachmittags bitte wieder gehen. Da stell ich mir eher die Frage, ob ich solche "Freunde" überhaupt haben möchte. Auch habe ich nie gesagt dass ich ihn immer für mich alleine möchte sondern es ging um ein ganz konkretes Beispiel.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Es ist doch letztlich genau das selbe Problem, das der Familienvater hat. Der möchte lieber Zeit mit seiner Familie verbringen und fragt sich warum der Kumpel ihm nicht entgegen kommt und du forderst hier wiederum das er dir entgegen kommt und Zeit mit dir alleine verbringt.
Wenn immer mindestens einer von 2 Leuten etwas anderes lieber tun würde und während des Treffens nur auf die Uhr schaut macht es keinen Sinn.

Das mag jetzt hart klingen aber manchmal sind Standpunkte nicht miteinander vereinbar und daraus resultiert, das man sich nur noch selten sieht. Da muss auch keiner dran Schuld sein.

PS: Ja klar die Freunde fordern nur 1%... also 4 Tage im Jahr reichen? Ich glaube das bekommen die meisten Väter mit etwas vorlaufzeit hin.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Wie kommst du darauf, dass ich keine festen Bezugspunkte habe, und vor allem, dass ich nicht sesshaft bin? Ich wohn seit Abschluss des Studiums in der selben Wohnung. Wie kommst du auf 3 Monate? Ich bin kein Schausteller, der mit einem Zirkus durch die Welt zieht, falls du das meinst.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Das hört sich sehr traurig an, keine festen Bezugspunkte im Leben und kein Halt. Ich hoffe für dich das du noch die Chance bekommst sesshaft zu werden und das sich dein Freundeskreis nicht alle 3 Monate ändert.

LG

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Dann lebe ich in einer Parallelwelt. Bei den meisten Paaren ist der Mann älter als die Frau. Deutlich älter ist da keine Seltenheit. Aussehen spielt für Frauen bei Männern eine deutlich geringere Rolle, als anderherum das Aussehen einer Frau wichtig für den Mann ist. Viele jüngere Frauen stehen auf Männer. Natürlich nicht die 20järigen, aber die müssen es ja nicht unbedingt sein.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Man sollte besser sagen : Mann Ü40 kann theoretisch noch heiraten und Familie gründen. Ich kenne da genau einen Fall, wo es geklappt hat. In der Regel funktioniert es aber nicht mehr. Die optische Attraktivität leidet mit der Zeit. Bei den Männern viel mehr als bei den Frauen. Deshalb stehen jüngere Frauen meistens auch nicht auf ältere Männer. Das bilden sich viele Männer nur ein. Ausnahme sind natürlich Promis und Super Reiche.

Ganz bitter wird es dann, wenn man keine Familie mehr hat. Also Eltern tot, keine Geschwister u.s.w. Ich plane deshalb jetzt schon die Flucht vor der Weihnachtszeit. Wer eine eigene Familie hat, ist da natürlich richtig gut dran.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Kann ja auch sein, dass seine Frau wochentags die Kinder betreut und samstags eben er. Guter Typ, kein Egoist.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Bitte die Beiträge im Kontext lesen.
Es geht nicht um den 47-jährigen, der mit 32 eine 22-jährige geheiratet hat. Sondern es geht darum, ob der 47-jährige nochmal die Möglichkeit bekommt, eine Mitt- oder Enddreißigerin zu heiraten und mit ihr Kinder zu bekommen.

Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Und zur Parallelwelt: Wie viele End-Vierziger kennst du denn?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Dann lebe ich in einer Parallelwelt. Bei den meisten Paaren ist der Mann älter als die Frau. Deutlich älter ist da keine Seltenheit. Aussehen spielt für Frauen bei Männern eine deutlich geringere Rolle, als anderherum das Aussehen einer Frau wichtig für den Mann ist. Viele jüngere Frauen stehen auf Männer. Natürlich nicht die 20järigen, aber die müssen es ja nicht unbedingt sein.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Man sollte besser sagen : Mann Ü40 kann theoretisch noch heiraten und Familie gründen. Ich kenne da genau einen Fall, wo es geklappt hat. In der Regel funktioniert es aber nicht mehr. Die optische Attraktivität leidet mit der Zeit. Bei den Männern viel mehr als bei den Frauen. Deshalb stehen jüngere Frauen meistens auch nicht auf ältere Männer. Das bilden sich viele Männer nur ein. Ausnahme sind natürlich Promis und Super Reiche.

Ganz bitter wird es dann, wenn man keine Familie mehr hat. Also Eltern tot, keine Geschwister u.s.w. Ich plane deshalb jetzt schon die Flucht vor der Weihnachtszeit. Wer eine eigene Familie hat, ist da natürlich richtig gut dran.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Gerade das Altersbeispiel, das du beschreibst ist absolut realistisch.
Keine Ahnung, wie viele Ende 40er ich genau kenne. Mein Umfeld ist extrem heterogen und auch beruflich bedingt, sehr umfangreich. Da ist von 22 bis 75 alles ungefähr gleichverteilt dabei.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Bitte die Beiträge im Kontext lesen.
Es geht nicht um den 47-jährigen, der mit 32 eine 22-jährige geheiratet hat. Sondern es geht darum, ob der 47-jährige nochmal die Möglichkeit bekommt, eine Mitt- oder Enddreißigerin zu heiraten und mit ihr Kinder zu bekommen.

Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Und zur Parallelwelt: Wie viele End-Vierziger kennst du denn?

Dann lebe ich in einer Parallelwelt. Bei den meisten Paaren ist der Mann älter als die Frau. Deutlich älter ist da keine Seltenheit. Aussehen spielt für Frauen bei Männern eine deutlich geringere Rolle, als anderherum das Aussehen einer Frau wichtig für den Mann ist. Viele jüngere Frauen stehen auf Männer. Natürlich nicht die 20järigen, aber die müssen es ja nicht unbedingt sein.

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Man sollte besser sagen : Mann Ü40 kann theoretisch noch heiraten und Familie gründen. Ich kenne da genau einen Fall, wo es geklappt hat. In der Regel funktioniert es aber nicht mehr. Die optische Attraktivität leidet mit der Zeit. Bei den Männern viel mehr als bei den Frauen. Deshalb stehen jüngere Frauen meistens auch nicht auf ältere Männer. Das bilden sich viele Männer nur ein. Ausnahme sind natürlich Promis und Super Reiche.

Ganz bitter wird es dann, wenn man keine Familie mehr hat. Also Eltern tot, keine Geschwister u.s.w. Ich plane deshalb jetzt schon die Flucht vor der Weihnachtszeit. Wer eine eigene Familie hat, ist da natürlich richtig gut dran.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2021:

Ich habe nicht alles hier durchgelesen, finde es aber schon depremierend was manche so schreiben.

Bin 38 und kann mich null mit dem hier geschilderten identifizieren. Mir fällt eher auf, dass diejenigen, derren Schilderungen eher negativ sind, typisch im Hamsterrad sitzen und den Straight-Forward Plan im Leben gegangen sind. Wenn man beruflich im trostlosen Hamsterrad sitzt, hat man das zwangsläufig im Privatleben auch.

Ich hatte von Anfang an einen sehr krummlinigen Lebensweg. Mit vielen Ecken und Kanten, gerade dank derrer ich aber immer wieder viel Abwechslung im Leben, und dadurch frischen Wind im Privatleben, hatte. Freundschaften brauchen nicht zwingend eine lange Aufbauphase und intensive Dauerverbindung bei der man sich ständig sieht. Ich habe Freunde, die ich in vielen völlig verschiednen Kontexten kennen gelernt habe. Viele sehe ich nur ein mal im Jahr, aber desshalb sind es trotzdem Freunde.

Das hört sich sehr traurig an, keine festen Bezugspunkte im Leben und kein Halt. Ich hoffe für dich das du noch die Chance bekommst sesshaft zu werden und das sich dein Freundeskreis nicht alle 3 Monate ändert.

LG

  1. Ich bin sesshaft.
  2. Wie kommst du darauf, dass sich mein Freundschaftskreis alle 3 Monate ändert. Das was ich geschrieben habe, führt doch nicht dazu, dass frühere Freundschaften nach kurzen wieder verschwinden.
  3. Natürlich habe ich einen festen Bezugspunkt im Leben. Sogar mehrere, nur sehe ich die nicht in ein paar wenigen Freundschaften. Das können doch auch ganz andere Dinge sein.
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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Es ist doch letztlich genau das selbe Problem, das der Familienvater hat. Der möchte lieber Zeit mit seiner Familie verbringen und fragt sich warum der Kumpel ihm nicht entgegen kommt und du forderst hier wiederum das er dir entgegen kommt und Zeit mit dir alleine verbringt.
Wenn immer mindestens einer von 2 Leuten etwas anderes lieber tun würde und während des Treffens nur auf die Uhr schaut macht es keinen Sinn.

Das mag jetzt hart klingen aber manchmal sind Standpunkte nicht miteinander vereinbar und daraus resultiert, das man sich nur noch selten sieht. Da muss auch keiner dran Schuld sein.

PS: Ja klar die Freunde fordern nur 1%... also 4 Tage im Jahr reichen? Ich glaube das bekommen die meisten Väter mit etwas vorlaufzeit hin.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen dass es welche gibt die kriegen es nicht mal 1x im Jahr hin. Und ja 4 Tage mag meinetwegen ein bisschen gering gewesen sein, mach meinetwegen 6-8 Tage im Jahr draus, wo man sich NUR Zeit für die Freunde nimmt. Ich habe nirgends gesagt, dass nicht on top dazu gemeinsame Aktivitäten mit der Family kommen, die gibts häufig genug, so häufig, dass ich mittlerweile schon "Onkel" bin.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Es ist doch letztlich genau das selbe Problem, das der Familienvater hat. Der möchte lieber Zeit mit seiner Familie verbringen und fragt sich warum der Kumpel ihm nicht entgegen kommt und du forderst hier wiederum das er dir entgegen kommt und Zeit mit dir alleine verbringt.
Wenn immer mindestens einer von 2 Leuten etwas anderes lieber tun würde und während des Treffens nur auf die Uhr schaut macht es keinen Sinn.

Das mag jetzt hart klingen aber manchmal sind Standpunkte nicht miteinander vereinbar und daraus resultiert, das man sich nur noch selten sieht. Da muss auch keiner dran Schuld sein.

PS: Ja klar die Freunde fordern nur 1%... also 4 Tage im Jahr reichen? Ich glaube das bekommen die meisten Väter mit etwas vorlaufzeit hin.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen dass es welche gibt die kriegen es nicht mal 1x im Jahr hin. Und ja 4 Tage mag meinetwegen ein bisschen gering gewesen sein, mach meinetwegen 6-8 Tage im Jahr draus, wo man sich NUR Zeit für die Freunde nimmt. Ich habe nirgends gesagt, dass nicht on top dazu gemeinsame Aktivitäten mit der Family kommen, die gibts häufig genug, so häufig, dass ich mittlerweile schon "Onkel" bin.

Und es gibt auch welche die schaffen 1 mal im Monat und man ist bei den Singles schnell abgeschrieben, weil man nicht jedes Wochenende kann. Hab ich anders herum auch erlebt...

Was willst du uns damit sagen? Klingt für mich eher so als wärst du von einer (?) bestimmten Person enttäuscht und möchtest hier Dampf ablassen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 21.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Es ist doch letztlich genau das selbe Problem, das der Familienvater hat. Der möchte lieber Zeit mit seiner Familie verbringen und fragt sich warum der Kumpel ihm nicht entgegen kommt und du forderst hier wiederum das er dir entgegen kommt und Zeit mit dir alleine verbringt.
Wenn immer mindestens einer von 2 Leuten etwas anderes lieber tun würde und während des Treffens nur auf die Uhr schaut macht es keinen Sinn.

Das mag jetzt hart klingen aber manchmal sind Standpunkte nicht miteinander vereinbar und daraus resultiert, das man sich nur noch selten sieht. Da muss auch keiner dran Schuld sein.

PS: Ja klar die Freunde fordern nur 1%... also 4 Tage im Jahr reichen? Ich glaube das bekommen die meisten Väter mit etwas vorlaufzeit hin.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen dass es welche gibt die kriegen es nicht mal 1x im Jahr hin. Und ja 4 Tage mag meinetwegen ein bisschen gering gewesen sein, mach meinetwegen 6-8 Tage im Jahr draus, wo man sich NUR Zeit für die Freunde nimmt. Ich habe nirgends gesagt, dass nicht on top dazu gemeinsame Aktivitäten mit der Family kommen, die gibts häufig genug, so häufig, dass ich mittlerweile schon "Onkel" bin.

Diese gemeinsamen Aktivitäten stören nicht den Familienfrieden wenn deswegen jetzt "Onkel" bist?

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 14.10.2021:

Sobald der erste Nachwuchs kommt, stelle ich mir vor, dass wir oft gemeinsam was machen, dass sich die Kinder auch anfreunden :) Mal sehen

Genau das! wenn der erste Nachwuchs kommt bei den Freunden, selber man keinen hat, ist man bei vielen sehr schnell vergessen. Da steht der Nachwuchs und Familie im Mittelpunkt, bestenfalls wird noch etwas unternommen mit anderen Familien mit Kindern. Statt am Wochenende mit kinderlosen Freunden feiern zu gehen, geht es dann die weiter weg wohnenden Grosseltern besuchen. So sieht es dann aus.

Noch schlimmer ist es als Single-Mann. Da wirst immer weniger noch irgendwo eingeladen. Nur noch Paare mit Kindern. Eine Singlefrau die ist da eher noch gerne gesehen, aber ein Singlemann nicht. Sucht man neue Freunde als Singlemann, wird man sehr schnell abgestemptelt als jemand, der nur nach sexuellem Kontakten sucht. Das ist in unserser Gesellschaft eine Männerdiskriminierung, über die geschwiegen wird. Auch die Partnersuche ist als Mann bedeutend schwerer, wenn man vom Aussehen her nicht zu den Top 20% gehört, ausser man hat einen grossen Freundeskreis, aber das wird als Singlemann s.o. auch immer schwerer mit zunehmendem Alter.

Im Studium ist das noch anders, da sind viele Single, kaum einer verheiratet oder mit Kindern, da war das Kennen lernen lockerer und einfacher. Selbst mit Karriere, Status und Vermögen kann man da nur bedingt kompensieren. Vermögen die man als normaler Angestellter oder kleine Führungskraft so aufhäuft sind nicht genug um damit alleine eine deutsche Akademikerin, die selber einen vernünftigen Job hat, anzuziehen. Ausser man nimmt eine Alleinerziehende Hartz4 Mutti, solche Frauen lassen sich sehr leicht beeindrucken mit materiellen Dingen. Sonst kenne ich einige Männer in meinem Bekanntenkreis, die Frauen aus Thailand, Philippinen oder Osteuropa gefunden und geheiratet haben. Das klappt mal mehr und mal weniger gut.

Ich als Frau finde, dass du hier ein wenig einseitig denkst: natürlich wollen wir den Mann für irgendwas bewundern. Das muss aber nicht Geld sein. Es kann auch ein Doktortitel sein, ein Buch, das er geschrieben hat, ein Hobby, in dem er gut ist, ein Ehrenamt, ... Das ganze natürlich immer + einem tollen Charakter.

Und als Single Frau ab 40 hat man es nicht leichter von Paaren oder Familien eingeladen zu werden. Denn uns wird massiv unterstellt, dass wir die männlichen Partner angraben und wir stellen eine ständige latente Bedrohung der Frau dar.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Familienvater hier: ich schaffe es ein Mal im Jahr mich mit meinen Studienfreunden zu treffen (reihum in den Städten in die es diese verschlagen hat), ausgiebig zu feiern und dort zu übernachten. Gleiches ein Mal im Jahr mit den alten Schulfreunden. Ist immer richtig toll, so als hätte man sich letzte Woche erst zum letzten mal gesehen. Öfter brauche ich diese Exzesse auch nicht, bin nun mal auch keine 20 mehr. Der nächste Tag ist dann mal immer richtig hinüber.

Abgesehen davon vielleicht 2-3 Treffen im Jahr auf ein paar Bierchen in der Altstadt mit den Kumpels die zufällig in der gleichen Stadt wohnen, ansonsten eben Aktivitäten mit deren Familien zusammen. Passt ganz gut, da fast alle Kumpels zur gleichen Zeit geheiratet und Kinder bekommen haben.

Das Leben ändert sich eben. Der Vergangenheit nachzutrauern hilft da nicht.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

This! Ich wollte schon etwas ähnliches schreiben.
Zwei sehr gute Freunde haben seit ca. 1,5-2 Jahren Kinder und ich verstehe, dass die Situation neu und aufregend ist und sich deswegen alles darum dreht etc. Völlig in Ordnung und natürlich mache ich auch mal was mit den kleinen wenn man sich sieht.

Aber auch wenn man es mal schafft sich alleine zu treffen dreht sich alles um die Kinder. Da werden Videos oder Fotos gezeigt wie der kleine gerade ach so was tolles/witziges macht/aussieht. Da wird pausenlos erzählt was der Kleine jetzt "brabbelt" oder wie sich das was in den Windeln landet verändert hat und und und. Ich finde es ja zu einen gewissen Punkt schön daran teilzuhaben und freue mich für beide aber es sind halt nicht meine Kinder und daher habe ich nicht dieselbe emotionale Bindung. Es gibt halt auch viele von diesen Kleinigkeiten, die das Kind jetzt wieder macht, was mich einfach nicht interessiert oder mich nicht so euphorisch macht oder ich es nicht so toll/süß/witzig finde. (Junge) Eltern haben gefühlt die Ansicht, dass alle ihre Kinder so toll finden und sich so für sie begeistern wie sie selbst. Das ist halt einfach nicht der Fall. Erinnert mich manchmal ein wenig an diejenigen, die einen früher ständig mit Bildern von ihren Katzen/Hunden bombardiert haben und der Meinung waren, alle haben dieselbe Begeisterung dafür (zynisch gesprochen).

Und sich dann treffen, wenn nur noch die Kinder/Partner dabei sind und man die Kinder bespaßen soll (lustiger Onkel) etc. ab und zu gerne aber nur noch solche Treffen? Nein Danke, dafür fehlt mir auch die Lust/Begeisterung. Genau wie treffen zu zwei in denen es dann auch nur um Kinder/Familie geht. Und nein ich will gar nicht, dass man dann nur über sich selbst oder seine Probleme redet wenn man sich mal trifft, sondern einfach über alles und nichts.

Ernstgemeinte Frage an die Eltern: Habt ihr wirklich 24/7 nur Lust etwas mit der Familie zu machen? Besteht nicht auch der Drang danach mal einen Abend/ für ein paar Stunden abzuschalten, sich mit jemanden zu treffen und mal über andere Sachen zu quatschen?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

This! Ich wollte schon etwas ähnliches schreiben.
Zwei sehr gute Freunde haben seit ca. 1,5-2 Jahren Kinder und ich verstehe, dass die Situation neu und aufregend ist und sich deswegen alles darum dreht etc. Völlig in Ordnung und natürlich mache ich auch mal was mit den kleinen wenn man sich sieht.

Aber auch wenn man es mal schafft sich alleine zu treffen dreht sich alles um die Kinder. Da werden Videos oder Fotos gezeigt wie der kleine gerade ach so was tolles/witziges macht/aussieht. Da wird pausenlos erzählt was der Kleine jetzt "brabbelt" oder wie sich das was in den Windeln landet verändert hat und und und. Ich finde es ja zu einen gewissen Punkt schön daran teilzuhaben und freue mich für beide aber es sind halt nicht meine Kinder und daher habe ich nicht dieselbe emotionale Bindung. Es gibt halt auch viele von diesen Kleinigkeiten, die das Kind jetzt wieder macht, was mich einfach nicht interessiert oder mich nicht so euphorisch macht oder ich es nicht so toll/süß/witzig finde. (Junge) Eltern haben gefühlt die Ansicht, dass alle ihre Kinder so toll finden und sich so für sie begeistern wie sie selbst. Das ist halt einfach nicht der Fall. Erinnert mich manchmal ein wenig an diejenigen, die einen früher ständig mit Bildern von ihren Katzen/Hunden bombardiert haben und der Meinung waren, alle haben dieselbe Begeisterung dafür (zynisch gesprochen).

Und sich dann treffen, wenn nur noch die Kinder/Partner dabei sind und man die Kinder bespaßen soll (lustiger Onkel) etc. ab und zu gerne aber nur noch solche Treffen? Nein Danke, dafür fehlt mir auch die Lust/Begeisterung. Genau wie treffen zu zwei in denen es dann auch nur um Kinder/Familie geht. Und nein ich will gar nicht, dass man dann nur über sich selbst oder seine Probleme redet wenn man sich mal trifft, sondern einfach über alles und nichts.

Ernstgemeinte Frage an die Eltern: Habt ihr wirklich 24/7 nur Lust etwas mit der Familie zu machen? Besteht nicht auch der Drang danach mal einen Abend/ für ein paar Stunden abzuschalten, sich mit jemanden zu treffen und mal über andere Sachen zu quatschen?

WiWi Gast schrieb am 20.10.2021:

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften verstehen und sich auch mal Zeit nehmen, ALLEINE für die Freunde da zu sein bzw. mit ihnen Zeit zu verbringen.

Definitv besteht das Bedürfnis sich mit anderem zu beschäftigen. Vor allem wenn man weger Dauer-Homeoffice weniger sozialen Austausch hat und immer Zuhause bei der Familie und Haushalt(dutys) sitzt. Leider sind die Ressourcen für andere Kontakte mit Kleinkindern und berufstätigem Partner ziemlich beschränkt. Schaue aber schon, dass ich etwa monatlich ein Treffen mit einem guten Freund für ein paar Stunden unterbringen kann oder Telefonate.

Als Kinderloser ist es jedoch schwer, sich in die Eltern hineinzuversetzen und alle energieintensiven Aufgaben nachzuvollziehen (Arbeit, Haushalt, Kinderbetreuung, Kinderbespassung am Wochenende, Partner, enge Familie). Da bleibt bei kleinen Kinder leider oft wenig Zeit und vor allem auch Energie übrig.

Denke, dass dies vor allem mit dem Berufseintritt der Frauen zu tun hat. Kenne praktisch keine Hausfrau in meinem Umfeld und die berufstätigen sind alle ausgelastet.

Dass sich aber Gespräche nur um Kinder drehen scheint mir schon ein Bubble-Effekt zu sein. Damit wird man bei Kollegen ja wirklich nicht interessanter.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Familie und Hund reicht doch zu 99% der Fälle.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Leider sind die Ressourcen für andere Kontakte mit Kleinkindern und berufstätigem Partner ziemlich beschränkt. Schaue aber schon, dass ich etwa monatlich ein Treffen mit einem guten Freund für ein paar Stunden unterbringen kann oder Telefonate.

Das geht mir, fast 40 und gewollt kinderlose Frau, aber mit Partner, nicht anders.

Mein Job ist stressig, mein Partner und ich wohnen zusammen und er möchte auch sehr viel Zeit mit mir verbringen.
Abends bin ich oft müde und gerade an den Wochenenden erledige ich alles, was sonst liegen geblieben ist- Wäsche waschen, putzen, aufräumen, Steuererklärung etc. Da geht alleine schon ein Tag drauf und den anderen Tag wird Netflix geschaut oder Sport gemacht.

Meine Kollegen sind auch teilweise zu Freunden oder Vertrauten geworden, man spricht täglich und tauscht sich über alles aus, ergo habe ich weniger "Redebedarf" als früher. Damals traf man sich alleine einmal in der Woche mindestens, um in die Disco zu gehen. Daran habe ich in meinem Alter kein Interesse mehr, die Zeiten sind nun mal vorbei. Früher habe ich mich über die ü40er in der Disco lustig gemacht, maximal gehen wir zweimal im Jahr in eine Bar in Düsseldorf, wo ebenfalls Ältere sind.

Mir reicht mittlerweile ein- zweimal im Monat ein Treffen mit Freunden, Telefonate und Whatsapp reichen, um in Kontakt zu bleiben. Ich bin ehrlich- für mehr habe ich weder Zeit, noch Kapazitäten.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 22.10.2021:

This! Ich wollte schon etwas ähnliches schreiben.
Zwei sehr gute Freunde haben seit ca. 1,5-2 Jahren Kinder und ich verstehe, dass die Situation neu und aufregend ist und sich deswegen alles darum dreht etc. Völlig in Ordnung und natürlich mache ich auch mal was mit den kleinen wenn man sich sieht.

Aber auch wenn man es mal schafft sich alleine zu treffen dreht sich alles um die Kinder. Da werden Videos oder Fotos gezeigt wie der kleine gerade ach so was tolles/witziges macht/aussieht. Da wird pausenlos erzählt was der Kleine jetzt "brabbelt" oder wie sich das was in den Windeln landet verändert hat und und und. Ich finde es ja zu einen gewissen Punkt schön daran teilzuhaben und freue mich für beide aber es sind halt nicht meine Kinder und daher habe ich nicht dieselbe emotionale Bindung. Es gibt halt auch viele von diesen Kleinigkeiten, die das Kind jetzt wieder macht, was mich einfach nicht interessiert oder mich nicht so euphorisch macht oder ich es nicht so toll/süß/witzig finde. (Junge) Eltern haben gefühlt die Ansicht, dass alle ihre Kinder so toll finden und sich so für sie begeistern wie sie selbst. Das ist halt einfach nicht der Fall. Erinnert mich manchmal ein wenig an diejenigen, die einen früher ständig mit Bildern von ihren Katzen/Hunden bombardiert haben und der Meinung waren, alle haben dieselbe Begeisterung dafür (zynisch gesprochen).

Und sich dann treffen, wenn nur noch die Kinder/Partner dabei sind und man die Kinder bespaßen soll (lustiger Onkel) etc. ab und zu gerne aber nur noch solche Treffen? Nein Danke, dafür fehlt mir auch die Lust/Begeisterung. Genau wie treffen zu zwei in denen es dann auch nur um Kinder/Familie geht. Und nein ich will gar nicht, dass man dann nur über sich selbst oder seine Probleme redet wenn man sich mal trifft, sondern einfach über alles und nichts.

Ernstgemeinte Frage an die Eltern: Habt ihr wirklich 24/7 nur Lust etwas mit der Familie zu machen? Besteht nicht auch der Drang danach mal einen Abend/ für ein paar Stunden abzuschalten, sich mit jemanden zu treffen und mal über andere Sachen zu quatschen?

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften

Es ist echt so Horror mit vielen Eltern. Die paar Minuten, die die Kinder mal nicht schreien, k*cken oder sonstwie Aufmerksamkeit brauchen reden die Eltern nur über Haus, Kita, Milchzähne usw.. Ich finde das auch immer sehr egoistisch. Das wäre so, wie wenn ich sie zu mir einladen würde und wir dann die ganze Zeit nur über meinen tollen neuen Job reden würden und ich gleichzeitig immer wieder von Calls mit meinem neuen Boss unterbrochen würde und nebenher noch eine Präsentation fertig machen würde.

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Habe ähnliche Erfahrungen mit Eltern. Da wird nur über das Kind geredet, ob man will oder nicht. Bislang habe ich das Spiel immer mitgespielt und mich interessiert gegeben.

Frage an alle Eltern: warum tut ihr das? Ist euch das nicht bewusst, dass sich nicht jeder dafür interessier, dass sich Kalle jetzt allein drehen kann?

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

This! Ich wollte schon etwas ähnliches schreiben.
Zwei sehr gute Freunde haben seit ca. 1,5-2 Jahren Kinder und ich verstehe, dass die Situation neu und aufregend ist und sich deswegen alles darum dreht etc. Völlig in Ordnung und natürlich mache ich auch mal was mit den kleinen wenn man sich sieht.

Aber auch wenn man es mal schafft sich alleine zu treffen dreht sich alles um die Kinder. Da werden Videos oder Fotos gezeigt wie der kleine gerade ach so was tolles/witziges macht/aussieht. Da wird pausenlos erzählt was der Kleine jetzt "brabbelt" oder wie sich das was in den Windeln landet verändert hat und und und. Ich finde es ja zu einen gewissen Punkt schön daran teilzuhaben und freue mich für beide aber es sind halt nicht meine Kinder und daher habe ich nicht dieselbe emotionale Bindung. Es gibt halt auch viele von diesen Kleinigkeiten, die das Kind jetzt wieder macht, was mich einfach nicht interessiert oder mich nicht so euphorisch macht oder ich es nicht so toll/süß/witzig finde. (Junge) Eltern haben gefühlt die Ansicht, dass alle ihre Kinder so toll finden und sich so für sie begeistern wie sie selbst. Das ist halt einfach nicht der Fall. Erinnert mich manchmal ein wenig an diejenigen, die einen früher ständig mit Bildern von ihren Katzen/Hunden bombardiert haben und der Meinung waren, alle haben dieselbe Begeisterung dafür (zynisch gesprochen).

Und sich dann treffen, wenn nur noch die Kinder/Partner dabei sind und man die Kinder bespaßen soll (lustiger Onkel) etc. ab und zu gerne aber nur noch solche Treffen? Nein Danke, dafür fehlt mir auch die Lust/Begeisterung. Genau wie treffen zu zwei in denen es dann auch nur um Kinder/Familie geht. Und nein ich will gar nicht, dass man dann nur über sich selbst oder seine Probleme redet wenn man sich mal trifft, sondern einfach über alles und nichts.

Ernstgemeinte Frage an die Eltern: Habt ihr wirklich 24/7 nur Lust etwas mit der Familie zu machen? Besteht nicht auch der Drang danach mal einen Abend/ für ein paar Stunden abzuschalten, sich mit jemanden zu treffen und mal über andere Sachen zu quatschen?

Am schlimmsten und berechnendsten finde ich den Familienvater der hier einem rät, mit seinen Kumpels das WE so zu planen, dass man tagsüber was macht, am besten noch mit den Kindern und diese bespaßt, damit man in Zukunft ein gern gesehener Gast ist.

Du hast den Sinn von Freundschaft echt nicht verstanden, wenn du denkst das wichtigste Kriterium ist es, sich mit DEINEN Kindern gut zu verstehen und diese auch noch zu bespaßen während man sich mit DIR treffen will.

Genau das stört mich an frischen Eltern - ALLES dreht sich nur noch ums Kind. Das Kind kann ja gerne 99% des Lebens einnehmen und das ist für mich auch völlig verständlich. Aber wenn ich bspw. einen Kumpel besuchen wollte weil es mir wegen persönlicher Dinge schlecht ging, um mal auf andere Gedanken zu kommen, kam genau sowas zurück. Klar, komm doch Samstag, am besten um 8 zum Frühstück, dann gehen wir um 10 zu 5. in den Zoo, essen mittag und ab 4 solltest du dann bestenfalls wieder gehen, damit wir noch bisschen mit denen spielen bevor sie ins Bett gehen. Das ist natürlich genau das was ich von meinem Kumpel will... Nicht.

Gibt glücklicherweise auch andere Elternpaare, die die Wichtigkeit von Freundschaften

Es ist echt so Horror mit vielen Eltern. Die paar Minuten, die die Kinder mal nicht schreien, k*cken oder sonstwie Aufmerksamkeit brauchen reden die Eltern nur über Haus, Kita, Milchzähne usw.. Ich finde das auch immer sehr egoistisch. Das wäre so, wie wenn ich sie zu mir einladen würde und wir dann die ganze Zeit nur über meinen tollen neuen Job reden würden und ich gleichzeitig immer wieder von Calls mit meinem neuen Boss unterbrochen würde und nebenher noch eine Präsentation fertig machen würde.

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

WiWi Gast schrieb am 23.10.2021:

Mir reicht mittlerweile ein- zweimal im Monat ein Treffen mit Freunden, Telefonate und Whatsapp reichen, um in Kontakt zu bleiben. Ich bin ehrlich- für mehr habe ich weder Zeit, noch Kapazitäten.

Sei doch noch ehrlicher. Das einzige was dir fehlt, ist ganz einfach die Lust. (Und das ist jetzt nicht als Angriff zu verstehen, da völlig legitim.) Alles andere sind Ausreden.

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WiWi Gast

Freundschaften um die 40

Zwei wahre Freunde habe ich noch, diese werde ich auch pflegen.

Auf den Rest kann ich auch verzichten.

antworten
WiWi Gast

Freundschaften um die 40

So geht es mir auch. Der eine ist ein Labrador und der andere ein Schäferhund.

WiWi Gast schrieb am 07.11.2021:

Zwei wahre Freunde habe ich noch, diese werde ich auch pflegen.

Auf den Rest kann ich auch verzichten.

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Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

Arbeitszeit von Führungskräften: Nur die Hälfte präferiert Vertrauensmodell

Vertrauensarbeitszeit - Beleuchtete Bürogebäude in der Nacht.

Für drei Viertel der im Führungskräfteverband Chemie VAA vertretenen Fach- und Führungskräfte gilt Vertrauensarbeitszeit, aber nur die Hälfte zieht dieses Arbeitszeitmodell der Zeiterfassung vor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage zur Arbeitszeit.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

»perso-net.de« Portal zu Personalthemen mittelständischer Unternehmen

perso-net.de - Portal Personalthemen und HRM

Das Online-Portal »perso-net.de« bietet umfassendes Wissen zum Personalmanagement und ist speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten.

Coworking: Rasantes Wachstum bei flexiblen Workspaces in Deutschland

Eine Frau auf dem Sofa an einem Coworking-Arbeitsplatz.

Der Markt für flexible Workspaces wächst rapide auf mehr als 500 flexible Workspaces in Deutschland. Neben Business Centern und Coworking Spaces sind vor allem Hybrid-Modelle wie das WeWork auf dem Vormarsch. Fast alle neu angekündigten Standorte fallen in diese Kategorie. Im Vergleich zu Coworking Spaces sind Business Center und Hybrid-Konzepte kommerzieller geprägt, haben größere Fläche, höhere Preise und insbesondere Deutschlands Metropolen im Visier.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Führungstalente finden, fördern und stärken: 5 Teilschritte

Talentmanagement: Wettrennen um die Talente

Jedes erfolgreiche Team setzt eine gute Führungskraft voraus. Doch wie lassen sich potenzielle Führungskräfte als solche erkennen und ausbilden? Eine Frage, die viele Unternehmen beziehungsweise Führungsetagen beschäftigt. Was es braucht, ist ein wachsamer Blick auf Talente und durchdachte Maßnahmen zur Entwicklung von starken Führungspersönlichkeiten.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

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