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>40h und Urlaubstage: euer Alltag

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Hallo,
Vorab Informationen zu meiner Person:
Bin Controller (30J.) und arbeite ca. 45h-50h die Woche, d.h. jeden Tag ca. Von 8:00-18 oder 19:00. Zusätzlich kommen 2x 50Min Fahrtzeit hinzu.

Hier im Forum schreiben ja viele, sie müssen mehr als 50h arbeiten. Wie geht das überhaupt? Ich merke selbst, dass ich kaum noch Freizeit habe, keine Zeit für Sport. Selbst Termine wie Arztbesuch sind oftmals ein Problem.

Wie sieht nun also euer Alltag aus ( an all diejenigen die auch ca. 45 h und mehr arbeiten.)

Zweite Frage: wenn ihr von 50h p.W. sprecht, geht ihr dann von 30 Urlaubstagen oder sogar mehr aus?
Hätte ich 50 Tage im Jahr frei, würden mir die 50h durchs. Arbeitszeit auch nichts ausmachen.
Aktuell habe ich allerdings offiziell 30 Tage, konnte aber beispielsweise letztes jahr nur 18 nehmen. Mehr ging aus zeitlichen Gründen nicht.
Ein Leben ohne Freizeit, Sport usw. konnte ich mir damals nie vorstellen und nun weiß ich nicht ob das heutzutage Normalität in der Arbeitswelt ist?!
Wie ist es bei euch?

MfG stefan

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 06.04.2019:

Aktuell habe ich allerdings offiziell 30 Tage, konnte aber beispielsweise letztes jahr nur 18 nehmen. Mehr ging aus zeitlichen Gründen nicht.
Ein Leben ohne Freizeit, Sport usw. konnte ich mir damals nie vorstellen und nun weiß ich nicht ob das heutzutage Normalität in der Arbeitswelt ist?!

Lass niemals deine Urlaubstage verfallen. Du hast ein Recht auf diese Tage und es wird die NIEMALS jemand danken wenn du dich für die Firma gesundheitlich und seelisch ruinierst.

Du kannst das "Problem" mit dem Urlaub ganz einfach dadurch regeln, dass du den Großteil der Tage bereits Anfang des Jahres verplanst. Bedeutet, du reichst bereits jetzt deinen Urlaub für August/September usw. ein.

Ich habe im meinem ersten Berufsjahr auch zu viel gemacht und regelmäßige Überstunden einfach hingenommen. Ich habe es zwar beim Chef angesprochen, aber wirklich etwas geändert hat sich erst dann, als ich selber strenger darauf geachtet habe meine vertraglichen Arbeitszeiten einzuhalten. Sprich, was muss wirklich heute noch fertig werden und was kann auch morgen gemacht werden.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 06.04.2019:

Hallo,
Vorab Informationen zu meiner Person:
Bin Controller (30J.) und arbeite ca. 45h-50h die Woche, d.h. jeden Tag ca. Von 8:00-18 oder 19:00. Zusätzlich kommen 2x 50Min Fahrtzeit hinzu.

Hier im Forum schreiben ja viele, sie müssen mehr als 50h arbeiten. Wie geht das überhaupt? Ich merke selbst, dass ich kaum noch Freizeit habe, keine Zeit für Sport. Selbst Termine wie Arztbesuch sind oftmals ein Problem.

Wie sieht nun also euer Alltag aus ( an all diejenigen die auch ca. 45 h und mehr arbeiten.)

Zweite Frage: wenn ihr von 50h p.W. sprecht, geht ihr dann von 30 Urlaubstagen oder sogar mehr aus?
Hätte ich 50 Tage im Jahr frei, würden mir die 50h durchs. Arbeitszeit auch nichts ausmachen.
Aktuell habe ich allerdings offiziell 30 Tage, konnte aber beispielsweise letztes jahr nur 18 nehmen. Mehr ging aus zeitlichen Gründen nicht.
Ein Leben ohne Freizeit, Sport usw. konnte ich mir damals nie vorstellen und nun weiß ich nicht ob das heutzutage Normalität in der Arbeitswelt ist?!
Wie ist es bei euch?

MfG stefan

Jo ist normal, wenn man Karriere und Geld machen will. Freizeit hattest du bis zum Ende vom Studium mehr als genug.

Zur Frage, wie man mehr als 50 Stunden arbeitet: von 18:00 Uhr bis 00:00 ist noch ein Stück nach oben ;)

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Hatte ich früher auch. Wäre für mich heute undenkbar. Bin inzwischen im höheren Dienst und hab komplett flexible Arbeitszeiten. Sport kann ich morgens machen, an diesen Tagen komme ich meist um halb 10. Bei schlechtem Wetter arbeite ich lang, bei gutem gehe ich früher. Hätte in der Industrie mehr verdienen können (OEM), aber hier hab ich auch noch ein Leben neben der Arbeit. Und in 3 Jahren werde ich verbeamtet, dann ist auch das Gehalt wettbewerbsfähig. Man muss halt wissen was einem wichtig ist.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Willkommen in der nicht-tariflichen Arbeitswelt

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

So ists halt in der Welt ohne IGM.
Wahrscheinlich bekommst du sogar weniger Geld als bei IGM...

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Wie geil.

Ja, das ist so. Deal with it.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Wie machen die das mit mehr als 50h Wochen? Die bleiben halt bis 19/20/21 Uhr und verzichten abends auf die 2 /3 Stunden Fernsehen, die 45-50h Arbeiter ihre "Freizeit" nennen.

Bin aufgrund guter Verdienstmöglichkeiten aktuell in der selben Situation. Möchte eigentlich gerne in 1 bis 2 Jahren für weniger Geld, dafür mehr Freizeit wechseln, wenn ich mir aber die Immobilienpreise anschaue komme ich so auf keinen grünen Zweig =(

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Reduziert deine Stunden einfach auf Teilzeit. Habe ich auch gemacht und bin seitdem deutlich aktiver in Sport, Sozialleben usw. Außerdem gehts mir seitdem auch deutlich besser. Auf die 300 - 400 EUR weniger im Monat kommt es auch nicht groß drauf an und das zahle ich gern dafür, dass es meiner Gesundheit und meinem Leben besser geht.

Wenn du es dir leisten kannst, dann also ab in Teilzeit. Es gibt Studien, in denen zB 6h Tage deutlich besser durch das Personal aufgenommen wurden als mehr Urlaub. Das heißt also, dass eine tägliche Reduzierung der Arbeitszeit deutlich höherwertiger ist, als eine Erhöhung des Urlaubs (dein Beispiel auf 50 Tage). Gibt es einige wissenschaftliche Studien dazu, kannst du dir ja mal ansehen.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Ich habe eine 35h Woche und komme mir so vor als ob ich nur für die Arbeit lebe. Freitags ist man zwar um 14 Uhr zu Hause, aber den Rest der Woche nicht vor 16 Uhr.

Keine Ahnung wie ihr das macht. 40h ist für mich komplett unvorstellbar, alles darüber sowieso. 30 Tage Urlaub finde ich auch nichts besonderes. 3 Wochen Urlaub im Sommer und 3 Wochen im Winter und das war es für das ganze Jahr. Wo soll das denn die vielen Stunden ausgleichen? Natürlich erholt man sich, aber nach spätestens 2 Monaten holt einen der Alltag doch wieder ein. Die tägliche Arbeit hat man nach ca. 2 Stunden erledigt und dann? Internet? Kaffe? Weiterbildung? Alles wird langweilig irgendwann.

Die Alternative: Mehr Arbeit, mehr Stress und eine 45h Woche und das alles für weniger Geld...

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Ich kann leider nicht auf Teilzeit gehen. Die Arbeit Kann nicht einfach so liegen gelassen werden. Und wenn doch, würde ich mir nur selbst schaden.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Bin momentan in einer ähnlichen Situation, habe nach dem Studium bei einem Einzelhandelsunternehmen angefangen und arbeite nun seit 7 Jahren meine 45-50 Stunden die Woche.

Nach dem Studium haben mich die Arbeitszeiten massiv angenervt und wollte auch nur meine 1 bis 2 Jahre absitzen und dann den Abflug machen, jedoch hat mich der Arbeitsmarkt absolut nicht rosig empfangen, sprich nur die klassischen Verheizerjobs mit all-in 45h Verträgen wie ich ihn jetzt schon hatte. IGM & Co. hat mich trotz viel beschworenem Fachkräftemangel erst gar nicht eingeladen...

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Vergleichbar habe ich den Absprung von meinem früheren Beruf geschafft.

Dies muß man sich hinsichtlich seiner Familie und Zahlungsverpflichtungen "leisten" können.

Bei mir ging es - zum Glück.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2019:

Reduziert deine Stunden einfach auf Teilzeit. Habe ich auch gemacht und bin seitdem deutlich aktiver in Sport, Sozialleben usw. Außerdem gehts mir seitdem auch deutlich besser. Auf die 300 - 400 EUR weniger im Monat kommt es auch nicht groß drauf an und das zahle ich gern dafür, dass es meiner Gesundheit und meinem Leben besser geht.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Mein durchschnittlicher Tag sieht ebenfalls so aus, dass ich gegen 8 aus dem Haus gehe und erst gegen halb 8 wieder zurück bin. Manchmal beginne ich auch noch früher oder arbeite länger. Dafür ist aber öfters ein Tag in der Woche etwas entspannter, wo ich dann deutlich weniger als die 8h arbeite, entweder aufgrund von wichtigen außerberuflichen Terminen oder weil mal wegen einer Freizeitgestaltung früher abhaut. Nach der Arbeit geht natürlich nicht mehr viel. Auf soziale Kontakte hat man da keine Lust mehr, man muss ja auch noch den ganzen Haushalt geschafft bekommen. Ein bisschen Lesen, noch kurz ins Fitnessstudio, mehr ist da einfach nicht drin und selbst dann staut sich schon das Zeug für das Wochenende.

Was kann man machen?

  1. Nicht sinnlos Überstunden machen, ich schaue drauf, dass ich sie mir an ruhigeren Tagen zurückhole. Von mehr Urlaub halte ich nichts, einen halben freien Tag unter der Woche bringt mir deutlich mehr Lebensqualität, weil er mein Stresslevel signifikant reduziert. Urlaub am Stück wird doch eher für Reisen verwendet, was zwar ganz nett ist, aber doch schnell in nur noch in noch mehr Freizeitstress ausartet. Der Arbeitsberg im Haushalt wird dann auch nicht abgearbeitet.

  2. Die Pendelzeit reduzieren. Bei mir sind es leider auch 50 Minuten pro Strecke. Lässt sich leider auch nicht deutlich verringern, da ich auch noch eine Partnerin habe und jeder Wohnort ein Kompromiss sein muss.

  3. Die Pendelzeit optimieren. Die gleiche Zeit im ÖPNV kann sinnvoller genutzt werden als im Auto im Stau. Wenn ich in der Bahn schon einiges erledigen kann, was sonst erst nach der Arbeit anfiele, dann habe ich keine Zeit verloren. Viele Mitarbeiter kommen auch mit dem Rad oder joggend und duschen vor Ort. Damit hat man z.B. seinen täglichen Sport schon gemacht.

  4. Teilzeit ist meistens leider nur für ältere Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit Familie eine sinnvolle Option. Als junger ungebundener Mitarbeiter würde man dich eher ziemlich verdutzt anschauen. Selbst wenn es wider meinen Erwartungen akzeptiert würde, dann wäre der Aufstieg innerhalb des Unternehmens wohl beendet und würde deshalb sehr stark auf das Gehalt durchschlagen. Das ist deshalb eher eine Option für ältere Mitarbeiter, die im Job schon ihre finale Stelle gefunden haben oder dank eines gut verdienenden Partners keine Notwendigkeit besteht.

Alle Beschreibungen auf den typischen Büroarbeiter in einem kleinen bis mittelgroßen Konzern. Als Selbständiger kann man sich seine Zeit bestimmt anders und besser einteilen.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Ich kann leider nicht auf Teilzeit gehen. Die Arbeit Kann nicht einfach so liegen gelassen werden. Und wenn doch, würde ich mir nur selbst schaden.

Nun, mit dieser Einstellung kannst du dann solange weiter machen bis du einen Burn-out hast. Du bist doch kein Chirurg der nicht einfach so weg kann, wenn er gerade einen Bauch aufgemacht hat. Du arbeitet ja nicht am Wochenende, da kann dann deine Arbeit sehr wohl liegen blieben, also wieso nicht auch ab 17 Uhr.

Alternativ könntest du umziehen und näher zu deinem Arbeitsort ziehen - dadurch hättest du knapp zwei Stunden mehr Zeit.

Du könntest auch deine Arbeitsroutine analysieren und schauen wo die Zeitfresser sind bzw. was ineffizient läuft...alles unwichtige könntest vielleicht delegieren/ komplett streichen.

P.S. Nimm deine Urlaubstage, die stehen dir gesetzlich zu! Wurdest du wenigstens ausbezahlt.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Klar kannst du das. Dann muss halt eine zweite Kraft eingestellt werden. Wenn du jedoch nicht die Eier für Veränderungen hast, warum eröffnest du dann dieses Thema? Ab an deinen Schreibtisch, knechten lassen und dich den Rest deines Lebens darüber ärgern aber nichts unternehmen.

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Ich kann leider nicht auf Teilzeit gehen. Die Arbeit Kann nicht einfach so liegen gelassen werden. Und wenn doch, würde ich mir nur selbst schaden.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Klar kannst du das. Dann muss halt eine zweite Kraft eingestellt werden. Wenn du jedoch nicht die Eier für Veränderungen hast, warum eröffnest du dann dieses Thema? Ab an deinen Schreibtisch, knechten lassen und dich den Rest deines Lebens darüber ärgern aber nichts unternehmen.

Ich kann leider nicht auf Teilzeit gehen. Die Arbeit Kann nicht einfach so liegen gelassen werden. Und wenn doch, würde ich mir nur selbst schaden.

Ruhig... Nicht jeder kann einfach Teilzeit beantragen und es wird auch nicht einfach so eine zweite Kraft eingestellt. Es muss erstmal eine Planstelle dafür geschaffen werden.
Und meine Frage war doch nur wie das andere Leute gebacken bekommen. Ist es heutzutage Normalität Von Mo-Fr auf soziale Kontakte, Freizeit (lesen, Hobbys etc.) & Familie (Frau, Kinder!!) zu verzichten? Oder ist es zwar normal aber dafür hat man eben 50 Tage frei im Jahr.

Klar bin ich irgendwo unzufrieden, aber mir ging es in erster Linie darum, wie es bei euch aussieht. Hier im forum liest es sich nämlich oftmals so, als würden alle 50h und mehr arbeiten und wären damit vollkommen zufrieden. Daher die Frage wie sie das machen.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Die Stellen mit mehr Freizeit, dafür aber weniger Gehalt, sind da, oft fehlt es nur an Mut und Offenheit diese auch anzunehmen. Irgendwie hat man sich dann doch mit seiner Situation und seinem Peiniger arrangiert (stockholm syndrom).

Gleichzeitig haben solche Unternehmen oft auch sehr raffinierte Belohnungssysteme entwickelt um die Mitarbiter möglichst lange bei der Stange zu halten. Scheinbar hohe Löhne, dafür aber 0 Sozialleistungen und sonstige nicht direkte Gehaltsbestandteile, jährliche Gehaltserhöhungen die woanders eher als Tariferhöhung zu beziffern wären, jährliche Scheinbeförderungen (vom Assistent 1 zum Assistent 2), "teure Seminare und Fortbildungen", die billig inhouse eingekauft werden, etc. etc.

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BadgingBadger

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

50h machen wirklich keinen Spaß mehr. Noch weniger wenn du dich nicht mit dem Unternehmen identifizieren kannst.

Zeit in eine IGM Bude zu wechseln und auch mal was vom Leben zu haben.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Ruhig... Nicht jeder kann einfach Teilzeit beantragen und es wird auch nicht einfach so eine zweite Kraft eingestellt. Es muss erstmal eine Planstelle dafür geschaffen werden.
Und meine Frage war doch nur wie das andere Leute gebacken bekommen. Ist es heutzutage Normalität Von Mo-Fr auf soziale Kontakte, Freizeit (lesen, Hobbys etc.) & Familie (Frau, Kinder!!) zu verzichten? Oder ist es zwar normal aber dafür hat man eben 50 Tage frei im Jahr.

Naja, eben nicht jede Woche die 45-50 Stunden machen, sondern nur wenn es aufgrund Projektarbeit wirklich notwendig ist. Ansonsten seine vertraglich vereinbarte Zeit +- eine Std arbeiten und dann nach Hause gehen. Egal wie viel noch auf dem Tisch liegt. Ist ja nicht meine Schuld wenn zu wenig Personal eingestellt wird.

Ansonsten früh anfangen. Bin meisten schn gegen 07:30 im Büro und gehe dafür auch entsprechend früher. Die Zeit kann ich dann nachmittags/abends wirklich nutzen, morgens verschlafe ich die einfach nur.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Klar kannst du das. Dann muss halt eine zweite Kraft eingestellt werden. Wenn du jedoch nicht die Eier für Veränderungen hast, warum eröffnest du dann dieses Thema? Ab an deinen Schreibtisch, knechten lassen und dich den Rest deines Lebens darüber ärgern aber nichts unternehmen.

Ich kann leider nicht auf Teilzeit gehen. Die Arbeit Kann nicht einfach so liegen gelassen werden. Und wenn doch, würde ich mir nur selbst schaden.

Ruhig... Nicht jeder kann einfach Teilzeit beantragen und es wird auch nicht einfach so eine zweite Kraft eingestellt. Es muss erstmal eine Planstelle dafür geschaffen werden.
Und meine Frage war doch nur wie das andere Leute gebacken bekommen. Ist es heutzutage Normalität Von Mo-Fr auf soziale Kontakte, Freizeit (lesen, Hobbys etc.) & Familie (Frau, Kinder!!) zu verzichten? Oder ist es zwar normal aber dafür hat man eben 50 Tage frei im Jahr.

Klar bin ich irgendwo unzufrieden, aber mir ging es in erster Linie darum, wie es bei euch aussieht. Hier im forum liest es sich nämlich oftmals so, als würden alle 50h und mehr arbeiten und wären damit vollkommen zufrieden. Daher die Frage wie sie das machen.

Was meinst du denn mit 50 Tage frei im Jahr. 20 zusätzliche freie Tage mit Überstunden?

Also ich hab zb. Letztes jahr mit meinem 35h vertrag zwischen 38 und 49h gearbeitet. Im Schnitt vllt. Grob 40. Übers jahr wurden vllt. 150h ausbezahlt u d ich hab 17 Tage freigenommen. Das war wirklich nice.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 06.04.2019:

Wie ist es bei euch?

MfG stefan

Ich habe gerade dasselbe Problem. Ich arbeite, seitdem ich bei dem jetzigen AG angefangen habe, so 50-60 h pro Woche.

Wie gehe ich damit um?

Schlecht.

Tipps sind willkommen.

Ich habe die Stelle angenommen, weil ich wusste, dass ich bei dem Unternehmen extrem viel lernen kann. Das ist in der Tat der Fall. Ich habe das Gefühl, ich lerne jeden Tag etwas dazu und das in einem Bereich, der gerade sehr trendy ist. Wenn es so weitergeht, werde ich in einem Jahr das Glück haben, mir nie wieder Sorgen um meine berufliche Zukunft zu machen.

Nur der Weg dahin tut weh. Heute ist Sonntag. Gestern und heute habe ich fast die ganze Zeit geschlafen. Ich war zu müde, um zu Leuten rauszugehen.

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Als ich noch bei den Big4 war hatte ich eine Kollegin, seit 7 Jahren dabei, Senior Stufe !2!, schon das 2. Mal durch die Stb. Prüfung gefallen. Die Kollegin wurde von den Partnern gemobbt/fertig gemacht, sie hat sich selbst fertig gemacht und war täglich bis 8 im Büro, weil sie ja irgendwie performen wollte, gleichzeitig natürlich todunglücklich etc.

Eines schönen Freitag-Nachmittags kam dann der Partner und machte ihr deutlich, wenn sie nächste Woche nicht die Kündigung einreicht, wird sie die nächsten Jahre nur noch Prüfungsberichte Korrektur lesen dürfen und wenn das nicht reicht schickt man sie noch quer durch Deutschland auf die allerletzten Mandate und darf dort Korrektur lesen.

Für sie ist erstmal eine Welt zusammengebrochen, weil nur ein Teamleiter-Exit Richtung Großkonzern für sie und ihr Weltbild akzeptabel war.

Quintessenz, sie hat gekündigt, ist in ihre Heimatstadt zurück und hat notgedrungen einen Job als Gruppenleiterin bei den Stadtwerken angenommen, deutlich unter IGM & co. Vor kurzem schrieb ich sie an wie es ihr dort so gefällt (laut Xing schon 5 Jahre dort) und sie meinte das war das Beste war ihr im Leben passieren konnte. Zurück in der Heimat, ein Job mit 38h, Überstunden gibt es nicht, kein übertriebener Leistungsdruck/Performer-Getue. Gehalt ist Okay, sie ist glücklich.

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WIWIJoe

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 07.04.2019:

Klar kannst du das. Dann muss halt eine zweite Kraft eingestellt werden. Wenn du jedoch nicht die Eier für Veränderungen hast, warum eröffnest du dann dieses Thema? Ab an deinen Schreibtisch, knechten lassen und dich den Rest deines Lebens darüber ärgern aber nichts unternehmen.

Ich kann leider nicht auf Teilzeit gehen. Die Arbeit Kann nicht einfach so liegen gelassen werden. Und wenn doch, würde ich mir nur selbst schaden.

Ruhig... Nicht jeder kann einfach Teilzeit beantragen und es wird auch nicht einfach so eine zweite Kraft eingestellt. Es muss erstmal eine Planstelle dafür geschaffen werden.
Und meine Frage war doch nur wie das andere Leute gebacken bekommen. Ist es heutzutage Normalität Von Mo-Fr auf soziale Kontakte, Freizeit (lesen, Hobbys etc.) & Familie (Frau, Kinder!!) zu verzichten? Oder ist es zwar normal aber dafür hat man eben 50 Tage frei im Jahr.

Klar bin ich irgendwo unzufrieden, aber mir ging es in erster Linie darum, wie es bei euch aussieht. Hier im forum liest es sich nämlich oftmals so, als würden alle 50h und mehr arbeiten und wären damit vollkommen zufrieden. Daher die Frage wie sie das machen.
Nein, du musst dich einfach mal mit deinen Rechten beschäftigen. Nach einem Jahr hast du einen Anspruch auf Teilzeit, wenn du das in Anspruch nimmst und die Arbeitszeit nicht reicht, muss jemand eingestellt werden (wenn das bei euch so kompliziert ist, mach es eben mit Ansage paar Monate im voraus).

"Jo ist normal, wenn man Karriere und Geld machen will. Freizeit hattest du bis zum Ende vom Studium mehr als genug."

Ernste Frage: hast du keine Hobbys, die dich zeitlich binden (z.B. Vereine) oder einfach zeitintensiv sind?

"Wie machen die das mit mehr als 50h Wochen? Die bleiben halt bis 19/20/21 Uhr und verzichten abends auf die 2 /3 Stunden Fernsehen, die 45-50h Arbeiter ihre "Freizeit" nennen."
Traurig, wenn es so sein sollte, es gibt aber genug Menschen mit ausgefüllter Freizeit.

Ich selbst hab mal paar Monate in der Beratung gearbeitet und war dort sehr zeiteffizient (Freunde direkt nach der Arbeit am Bahnhof treffen, zuhause nur zum schlafen, am WE dann Wäsche waschen und bisschen Haushalt). Das stresst, weil der Tag doch nur 24 Stunden hat und man lebt doch für die Arbeit.
Nun arbeite ich im Konzern, komme um 8:30 und gehe gegen 17 Uhr. Das groß an Wochentagen ist fix verplant (Sportverein, Sprachkurs, Stammabend mit Freunden zum kochen und paar Drinks genehmigen). Zeit für bisschen Netflix und Hausarbeit ist auch unter der Woche da.
Was soll ich sagen, ich bin jetzt deutlich entspannter und fühle mich auch sozial erfüllt (mal die Freunde zu bekochen, mit anderen Leuten regelmäßig Sport treiben, was auch zu Freundschaften führt etc.). Zeitlich gelingt das dadurch, dass ich auch zur Arbeit gezogen bin und mir hier was neues aufgebaut habe.

Auf die eigentliche Frage: Nein, das ist nicht normal (in meinem Umfeld jedenfalls) und jeder ist seines Glückes Schmied. Fordere was dir zusteht und denk nicht zu sehr an vermeintliche Konsequenzen, die du dir evtl auch einredest (keine Planstelle, Arbeit wird liegen bleiben, Welt geht unter etc.). Wenn dein Chef dich eh nicht langfristig binden will, wird man die Selbstversklavung auch stillschweigend hinnehmen ("der will Karriere machen!")

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armslength

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Ich fange morgens 08:30 Uhr an und komme abends 18 oder 19 uhr aus dem Büro. Dann 50 min. heimfahren. Dann Sport machen. Dann um 21 Uhr heimkommen, was essen und um 23 Uhr schlafen gehen. Keine Zeit für TV.

Ich bewerbe mich bei IGM

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Verlasse um 7 das Haus und bin gegen 19/20 Uhr wieder da (12 Urlaubstage genommen in 2018, wurde mir nahe gelegt nicht mehr zu nehmen)

Suche seit 2 Monaten den Exit in IGM oder ähnliches aber bis jetzt 0 Resonanz.
Ich ziehe mittlerweile in Betracht zu kündigen ohne neuen Job.

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

WiWi Gast schrieb am 18.04.2019:

Verlasse um 7 das Haus und bin gegen 19/20 Uhr wieder da (12 Urlaubstage genommen in 2018, wurde mir nahe gelegt nicht mehr zu nehmen)

Suche seit 2 Monaten den Exit in IGM oder ähnliches aber bis jetzt 0 Resonanz.
Ich ziehe mittlerweile in Betracht zu kündigen ohne neuen Job.

Wo arbeitest du denn?

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Örtlich? München bzw. pendel dort hin.

Branche? Beratung mit Focus Versicherungen/Banken

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Ich bin in einem der begehrten IGM Unternehmen. Es ist hier alles andere als Dienst nach Vorschrift und laues 35 Stunden Leben.

Gibt es das? Ja klar. Vor allem bei den Alten, die aber langsam und sicher alle mit nem goldenen Handschlag nach Hause geschickt werden. Sparprogramm Nummer 6 rollt durch den Konzern. Aus 5 Teammitgliedern wurden 4, dann 3. Die Arbeit wird trotzdem im gleichen Umfang & Qualität erwartet. Alles muss günstiger werden. Overhead kürzen oder nach Rumänien outsourcen. Spätestens wenn man im AT Bereich ist wird erwartet auch nach 20Uhr ans Handy zu gehen. Wochenendarbeit ebenfalls (klar, nur in "Ausnahmefällen").

Ich weiß nicht wo ihr alle arbeitet oder was für Vorstellungen herrschen. Aber zumindest bei uns gibt es das "Industriebeamtentum" für neue Mitarbeiter nicht mehr.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Ich kann nur folgenden Tipp geben:

Mach das, wofür du bezahlt wirst (40h) und kein bisschen mehr. Bei 8h am Tag und halbwegs akzeptabler Wegzeit (>30 min. one way mache ich nicht mehr mit) hat man dann noch genug Freizeit. Gleiches gilt für Urlaub: Nimm den Urlaub der dir zusteht.

Ich hab die Lektion auch erst mit Anfang 30 gelernt. Wenn man Gas gibt und die Bedürfnisse der Firma den eigenen überordnet, macht man nur seinen Chef reicher. Für die 10k im Jahr, die man irgendwann mal mehr verdient, lohnt sich der Aufwand vorne und hinten nicht. Karriere ist ohnehin nur bedingt durch Leistung planbar. Außerdem hat Karriere die Eigenart, dass mehr Geld und Verantwortung dann oft auch noch mehr Arbeit bedeutet und der Stundensatz sich nur sehr langsam verbessert.

Wenn dein Arbeitgeber von dir permanent (unbezahlte) Überstunden verlangt, du permanent erreichbar sein sollst und deinen Urlaub noch nach dem Wünschen der Firma richten sollst, dann solltest du dir einen neuen Job suchen. Rechne dir sonst einfach mal aus, was du durch dein "höriges" Verhalten der Firma im Jahr schenkst... Hat mir die Augen geöffnet.

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Sterbende Branche eben, da muss der Exit schwer sein.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2019:

Örtlich? München bzw. pendel dort hin.

Branche? Beratung mit Focus Versicherungen/Banken

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Dem kann ich nur zustimmen.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2019:

Ich kann nur folgenden Tipp geben:

Mach das, wofür du bezahlt wirst (40h) und kein bisschen mehr. Bei 8h am Tag und halbwegs akzeptabler Wegzeit (>30 min. one way mache ich nicht mehr mit) hat man dann noch genug Freizeit. Gleiches gilt für Urlaub: Nimm den Urlaub der dir zusteht.

Ich hab die Lektion auch erst mit Anfang 30 gelernt. Wenn man Gas gibt und die Bedürfnisse der Firma den eigenen überordnet, macht man nur seinen Chef reicher. Für die 10k im Jahr, die man irgendwann mal mehr verdient, lohnt sich der Aufwand vorne und hinten nicht. Karriere ist ohnehin nur bedingt durch Leistung planbar. Außerdem hat Karriere die Eigenart, dass mehr Geld und Verantwortung dann oft auch noch mehr Arbeit bedeutet und der Stundensatz sich nur sehr langsam verbessert.

Wenn dein Arbeitgeber von dir permanent (unbezahlte) Überstunden verlangt, du permanent erreichbar sein sollst und deinen Urlaub noch nach dem Wünschen der Firma richten sollst, dann solltest du dir einen neuen Job suchen. Rechne dir sonst einfach mal aus, was du durch dein "höriges" Verhalten der Firma im Jahr schenkst... Hat mir die Augen geöffnet.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Ich hatte kurz nach meinem Jobeinstieg auch einen 45+ h Joballtag mit viel Reisetätigkeit und guten Aufstiegschancen.
Leider ging Zeit mit der Ehefrau, Zeit für Hobbies und Freunde etc. völlig verloren. Auch am Wochenende konnte man nie wirklich abschalten.

Nach Geburt des 1. Kindes habe ich das ganze überdacht und die Prioritäten neu gesetzt.
Folge:
Ich habe mich auf eine neue Stelle beworben, wo 39h nun Alltag ist. Die Aufstiegschancen sowie das Gehalt ist natürlich nicht mehr so toll, aber ich schaffe es i.d.R. um 16.30 / 17.00 Uhr zuhause zu sein. Die Zeit mit der Familie ist unbezahlbar und das sollte man nicht vergessen.

Dieses stressige "Ich muss Karriere machen"-Denken muss man auch mal ablegen und sich auf die wichtigen Dinge im leben fokussieren.
Ob man nun 100k im total Stress oder 75k mit geregelten Arbeitszeiten und einem glücklichen Familienleben hat... da ist die Entscheidung wirklich leicht!

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Habe momentan eine 40h Stunden Woche und kann mich nicht beklagen. Kann mir alles so einteilen, wie es mir passt. Am Ende des Monats muss natürlich die Arbeit verrichtet worden sein.
Bin am überlegen zu wechseln. Hätte ein Angebot nach Tarif vorliegen. Weiß aber nicht, was für Vorzüge man gegenüber einem nicht-Tarifvertrag hat? Klar, etwas weniger Wochenstunden und einen BR. Aber was noch, wenn man eine gesunde Work-Life-Balance hat?

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Mehr oder weniger die Gewissheit, dass das auch so bleibt und dir der Chef nicht plötzlich arbeite für 60h die Woche aufbrummt.

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Es gibt immer solche und solche Jobs. In der Regel lässt sich doch sagen dass alle Jobs die sehr gut bezahlt sind (100k aufwärts) und eine gewisse Verantwortung mit sich bringen nicht nach Stunden abgerechnet werden. Da ist mit dem Gehalt alles abgegolten und fertig. Es wird so viel gearbeitet wie das Projekt es erfordert. Auch bis nach Mitternacht und auch am Wochenende. Als ich mir in so einer heißen Phase nachdem der letzte Abend (Nacht) erst gegen 1:30 beendet war herausgenommen habe, am nächsten Morgen erst um 10:00 zu erscheinen, wurde mir nahe gelegt, das nicht zu wiederholen.

Da auf die Idee zu kommen, dass es einen Ausgleich durch mehr als 30(!) Ferientage gebe ist schlicht abwegig. Die Realität sieht so aus, dass es in diesen Branchen auf dem Papier 26 bis 28 Tage gibt. In der Realität werden davon vielleicht zwei Wochen genommen.

Das kann man alles gut machen wenn man jung und ungebunden ist und "brennt". Spätestens wenn man Familie hat sollte man den Exit planen und sich was geruhsameres suchen wenn man etwas verantwortungsvoll ist. Ich kenne aber genügend Seniorpartner die 20, 30 Jahre so arbeiten und auch Familie haben, oft 3 Kinder und mehr haben, die sie dann nicht sehen.

antworten
WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Danke für die letzten beiden Antworten.
Da ist was wahres dran. Ich bin im Consulting unterwegs und habe momentan eine 40h Woche. Allerdings kommen noch Reisezeiten hinzu. Per Tarif können aber allerdings auch mehr Arbeit hinzukommen, so dass man auch über die vertraglich vereinbarte Wochenstunden hinauskommt. In heißen Phasen könnten somit auch Überstunden oder Nachtarbeiten hinzukommen.

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WiWi Gast

>40h und Urlaubstage: euer Alltag

Und dann Anfang 50 mit Herzinfarkt ins Krankenhaus kommen.

Die allgemeine Gesundheit ist da sowieso schon längst am Boden.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2019:

Es gibt immer solche und solche Jobs. In der Regel lässt sich doch sagen dass alle Jobs die sehr gut bezahlt sind (100k aufwärts) und eine gewisse Verantwortung mit sich bringen nicht nach Stunden abgerechnet werden. Da ist mit dem Gehalt alles abgegolten und fertig. Es wird so viel gearbeitet wie das Projekt es erfordert. Auch bis nach Mitternacht und auch am Wochenende. Als ich mir in so einer heißen Phase nachdem der letzte Abend (Nacht) erst gegen 1:30 beendet war herausgenommen habe, am nächsten Morgen erst um 10:00 zu erscheinen, wurde mir nahe gelegt, das nicht zu wiederholen.

Da auf die Idee zu kommen, dass es einen Ausgleich durch mehr als 30(!) Ferientage gebe ist schlicht abwegig. Die Realität sieht so aus, dass es in diesen Branchen auf dem Papier 26 bis 28 Tage gibt. In der Realität werden davon vielleicht zwei Wochen genommen.

Das kann man alles gut machen wenn man jung und ungebunden ist und "brennt". Spätestens wenn man Familie hat sollte man den Exit planen und sich was geruhsameres suchen wenn man etwas verantwortungsvoll ist. Ich kenne aber genügend Seniorpartner die 20, 30 Jahre so arbeiten und auch Familie haben, oft 3 Kinder und mehr haben, die sie dann nicht sehen.

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Artikel zu Überstunden

Führungskräfte leisten rund 14,6 Stunden unbezahlten Überstunden im Monat

Ein Bild voller alter Uhren.

Im Jahr 2014 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland mit 58,5 Milliarden Stunden 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Angestellte mit Führungsaufgaben leisten mit rund 14,6 Stunden die meisten unbezahlten Überstunden im Monat. Bei Angestellten mit hochqualifizierten Tätigkeiten und Leitungsfunktionen waren es 7,3 unbezahlte Überstunden im Monat.

Arbeitszeit-Monitor 2014: Wie viel arbeiten die Deutschen?

Arbeitszeit-Monitor Deutschland 2014

Der Unterschied zwischen der vereinbarten und der tatsächlichen Arbeitszeit ist laut Medienberichten in keinem anderen Land der Eurozone so groß wie in Deutschland. 64,2 Prozent aller Arbeitnehmer gaben an, mehr oder weniger regelmäßig Überstunden zu machen. Nur 42,1 Prozent bekommen einen Ausgleich dafür.

Jeder dritte Chef denkt: Überstunden steigern die Arbeitsmoral

Ein beleuchteter Wolkenkratzer mit Büros.

Überstunden sind in Finanzabteilungen an der Tagesordnung. Doch wirkt sich Mehrarbeit positiv auf die Arbeitsmoral der Mitarbeiter aus? Ein Drittel der CFOs ist dieser Meinung, wie die aktuelle Studie Workplace Survey von Robert Half zeigt.

Durchschnittlich 12,3 Überstunden pro Monat

Kunstvolle Formen in einem Innenraum.

Durchschnittlich leistete jeder Arbeitnehmer im Jahr 2010 insgesamt 12,3 Überstunden pro Monat. Von diesen wurden 6,9 Stunden durch Freizeit ausgeglichen oder bezahlt. 3,2 Stunden wurden nicht kompensiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine IWH-Studie auf der Grundlage von Befragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Fast die Hälfte der deutschen Manager leisten unvergütete Überstunden

Der Einblick in zahlreiche Fenster eines riesigen Bürogebäudes bei Nacht.

Überstunden werden in deutschen Unternehmen in der Regel nicht vergütet. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de unter 8025 Fach- und Führungskräften.

Freeware: Überstundenverwaltung »Q-Work«

Überstunden,

Mit der als Freeware erhältlichen Überstundenverwaltung kann jeder Mitarbeiter seine Überstunden selbst verwalten und überwachen. Am Monatsende druckt er eine entsprechende Liste aus und übergibt diese seinem Vorgesetzten.

Manager arbeiten länger und härter, um ihren Arbeitsplatz zu sichern

Ein langer Gang in einem Büro oder Hochschulgebäude.

Accenture Studie: Unsichere Wirtschaftlage belastet Mitarbeiter Manager aus dem mittleren Management arbeiten länger und härter, um ihren Arbeitsplatz zu sichern.

Anzahl unvergüteter Überstunden sinkt um acht Prozent

Der Einblick in zahlreiche Fenster eines riesigen Bürogebäudes bei Nacht.

Die Überstundenentwicklung für Fach- und Führungskräfte in Deutschland entwickelt sich positiv. Dies ergab eine internationale Umfrage mit 9.880 Fach- und Führungskräften.

Deutsche Manager arbeiten mehr als französische und britische

Deutsche Manager arbeiten im Durchschnitt 45 Stunden pro Woche und deklassieren damit sowohl ihre französischen als auch ihre englischen Kollegen. US-amerikanische Manager sind freilich noch viel fleißiger als die deutschen.

Erwerbstätige arbeiteten 2003 durchschnittlich zwei Stunden mehr

Mitteilung des Statistischen Bundesamtes: Anstieg der Jahresarbeitszeit um 0,1 Prozent

Bewerbungsgespräche per Videointerview sind die große Ausnahme

Recruiting: Bewerbungsgespräche per Videointerview einer jungen Frau

Vier von zehn Personalern führen im Vorfeld der Vorstellungsgespräche keine Telefonate. Nur jeder fünfte Personalverantwortliche macht vorher Videointerviews. Neun von zehn Personalern führen Auswahlgespräche mit Bewerbern immer vor Ort.

Digitalisierung verändert Personalarbeit

Digitalisierung in der Personalarbeit

Personaler nutzen immer mehr digitale Auswahltests, Planspiele und automatisierte Analysen, wie eine aktuelle Studie vom Stifterverband und der Unternehmensberatung McKinsey zeigt. Rund 280.000 Akademiker werden in fünf Jahren mit Unterstützung von Online-Tools eingestellt. Die Unternehmen wollen die Anzahl der Weiterbildungstage für ihre Mitarbeiter auf fünf Tage pro Jahr ausbauen.

Personalauswahl: Lange Rekrutierungsprozesse frustrieren

Personalauswahl: Das Bild zeigt ein Kalenderblatt mit einer Null statt dem Datum und symbolisiert die unklare, lange Zeitspanne bei der Besetzung offener Stellen.

Die deutschen Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Späte Rückmeldung zum Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zum Auswahlprozess frustrieren Bewerber. Knapp zwei Drittel der Bewerber verlieren das Interesse an der Stelle, wenn der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Doch lange Rekrutierungsprozesse vergraulen nicht nur qualifizierte Bewerber. Sie frustrieren und überlasten zudem die eigenen Mitarbeiter, wie eine aktuelle Arbeitsmarktstudie unter 1000 Arbeitnehmer und 200 HR-Managern in Deutschland zeigt.

Talentmanagement: Wenig innovative Karrierewege für Talente

Talentmanagement

Unternehmen müssen sich deutlich klarer darüber werden, welche Talente sie zukünftig benötigen. Nur jedes dritte Unternehmen bietet Talenten innovative Karrierewege. Strategie für das Talent Management fehlt in jeder zweiten Firma, so lauten die Ergebnisse der Talent-Management-Studie 2018 “Trust in Talent” der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Innovative Unternehmen überlassen den Talenten die Verantwortung für ihre Entwicklung.

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

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