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Frischer Wind im Finanzwesen - Firmen strukturieren um

Es kommt Bewegung in die Finanzabteilungen. Deutlich mehr Unternehmen wollen Veränderungen sorgen: Bestehende Arbeitsplätze sollen neu besetzt und neue Stellen geschaffen werden. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Financial Hiring Index von Robert Half.

Frischer Wind im Finanzwesen - Firmen strukturieren um
München, 15.08.2011 (rh) - Es kommt Bewegung in die Finanzabteilungen: Deutlich mehr Unternehmen als noch vor einem halben Jahr wollen in den kommenden sechs Monaten für Veränderungen sorgen. Bestehende Arbeitsplätze sollen neu besetzt und neue Stellen geschaffen werden. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen Financial Hiring Index, für den der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half im Rahmen seiner Workplace Survey 2011 über 1.200 Finanzexperten in elf Ländern befragt hat.

Momentan wollen 20 Prozent der deutschen und 14 Prozent der österreichischen Unternehmen das Finanzteam umstrukturieren und bestehende Arbeitsplätze neu besetzen. Das sind deutlich mehr als noch vor einem halben Jahr: Damals planten nur sieben Prozent der Deutschen und acht Prozent der Österreicher, Teammitglieder auszutauschen. Dieser starke Anstieg erklärt sich durch die erweiterten Verantwortlichkeiten der Finanzexperten, die inzwischen der Unternehmensführung beratend zur Seite stehen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, müssen die Finanzabteilungen entsprechend neu aufgebaut werden.

Aufschwung schafft neue Stellen
Aber es werden nicht nur bestehende Teams neu strukturiert. 46 Prozent der deutschen und 41 Prozent der österreichischen Arbeitgeber wollen ihre Finanzabteilung erweitern und neue Mitarbeiter einstellen. Dies sind in Deutschland 25 Prozent und in Österreich 19 Prozent mehr als vor sechs Monaten. Begründet wird dies mit einem gestiegenen Arbeitsaufkommen (Deutschland: 46 Prozent, Österreich: 14 Prozent), dem positiven Geschäftswachstum (Deutschland: 29 Prozent, Österreich: 43 Prozent) und der Neubesetzung von Positionen, die während der Krise vakant blieben (Deutschland: 11 Prozent, Österreich: 24 Prozent).

Finanzfachkräfte sind begehrt
Bei ihrer Suche nach Finanzexperten haben aber 84 Prozent der deutschen und 78 Prozent der österreichischen Unternehmen Schwierigkeiten, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Dies betrifft in beiden Ländern vor allem das Finanzwesen, das Rechnungswesen und die operativen Aufgaben.

„Übernimmt eine Abteilung neue Aufgaben, stehen die Mitarbeiter vor der Herausforderung, diese möglichst schnell zu meistern. Unternehmen sollten ihre Arbeitnehmer dabei unterstützen und ihnen entsprechende Weiterbildungen anbieten“, sagt Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half International. „Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel ist es sinnvoll, bestehende Mitarbeiter zu schulen und das Know-how im eigenen Haus zu nutzen und voranzutreiben.“

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